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Garten- und Umwelt => Gartenbuch => Thema gestartet von: SemiBoes am 27. Dezember 2009, 09:58:31

Titel: Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: SemiBoes am 27. Dezember 2009, 09:58:31
Hallo!

Ich habe zu Weihnachten ein tolles Buch geschenkt bekommen: Von John Seymore die Gärtnerbibel. Allerdings arbeite ich schon seit 2 Jahren nach Fr. Kreuters Biogartenbuch (davor hatte ich eine Stadtwohnung und keine Ahnung vom Gärtnern).

Mir sind jetzt allerdings schon gravierende Unterschiede aufgefallen. Nicht nur dass Seymore die 4-Felder, Fr. Kreuter die 3-Felder-Wirtschaft bevorzugt. Auch die pflanzlichen Nachbarschaften sind sehr unterschiedlich.

Z. Bsp. Empfielt Seymore Tomaten und Kartoffeln auf ein Beet zusetzen, wovon Fr. Kreuter abrät...mit der selben Begründung, dass das verwandte Pflanzen sind.

Also bin ich jetzt doch etwas verwirrt.

Hat hier bei euch schon jemand beides probiert? Ist der Unterschied doch nicht so groß? Funktioniert beides? Oder nichts?

Ich möchte ab nächstes Jahr einen großen Gemüsegarten anlegen und dabei natürlich auf Wechselwirtschaft und dgl. Rücksicht nehmen. Nur müsst ich das halt schon vor der Anlage wissen...

Bin euch für Erfahrungsberichte sehr dankbar!

lg, Dani

globalmodedit: Name in titel korrigiert, um finden bei suche zu ermöglichen. Lg, Brigitte
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: brennnessel am 27. Dezember 2009, 12:30:11
Hallo Dani,
John Seymore gärtnert sicher in einer Gegend mit ganz anderem Klima als es Frau Luise Kreutner tat und ich würde mich hier eher an deren Empfehlungen orientieren.
Tomaten und Kartoffeln soll man in niederschlagsreicheren Gegenden vor allem deswegen nicht zu nahe zusammenpflanzen, weil viele Krankheiten, die vom Boden auf die Pflanzen übergehen, dieselbe Familie betreffen und vom auf dem Boden liegenden Kartoffelkraut schneller auf die Tomaten übergehen als wenn diese abseits stehen.
Vielleicht wohnst du aber auch in einer trockeneren Gegend, dann wird das nicht so unbedingt auf dich zutreffen!
Man muss in jedem Garten erst seine eigenen Erfahrungen sammeln und soll sich ruhig trauen, mal Das, mal Jenes auszuprobieren! Dazu kommt noch, dass kein Jahr dem anderen gleicht.
Wenn man viel Verschiedenes anbaut, ist mal Dies, mal Das im Vorteil!
So wird einem auch nach Jahrzehnten im Garten nicht langweilig ;) !

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg, sowie Gelassenheit, wenn hie und da etwas nicht so klappt, wie es in den Büchern steht ;) !

LG Lisl




Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Sabrent am 27. Dezember 2009, 13:00:23
Möglicherweise kannst du dich hier auch etwas schlauer machen, Dani:

Schwester Christa Weinrich "Mischkultur im Hobbygarten" von ULMER

mit Gemüseanbau als Schwerpunkt. Ich find's gut, habe aber keinen Vergleich zu deinen beiden "Bibeln".
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: kl. Hobbygärtner am 27. Dezember 2009, 14:16:09
Habe beide mit Interesse gelesen. Bei einigen Punkten bei Seymour bin ich nicht ganz klar gekommen. Was in seinem Garten funktioniert, ist aber nicht 1:1 auf alle anderen Gärten übertragbar. Man muß ja nicht alles direkt übernehmen. Ich würde auch nicht eine halbe Tonne Mist auf 100m² Gemüsebeet einarbeiten. Oder eine totes Tier bei einer Baumpflanzung mit eingraben...
 
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: max. am 27. Dezember 2009, 17:33:40
ich finde beide autoren sehr schlecht.es gibt viel, viel bessere, weniger ideologische, sondern ganz einfach praktische handbücher zum gemüseanbau. sie sind aber alle älter und werden nicht mehr verlegt, weil sie bloß nützlich sind, also spießig und keine märchenbücher für großstädter, wie es die beiden obengenannten sind.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Staudo am 27. Dezember 2009, 17:35:39
„Rat für jeden Gartentag“ von Franz Böhmig gibt es noch und wieder. ;)
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: max. am 27. Dezember 2009, 17:40:07
der böhmig ist ein juwel unter den klassikern. man muß nur drarauf achten, eine alte ausgabe, etwa vor 1986 zu bekommen. außerdem sollte man sich nicht nach seinen exzessiven düngeempfehlungen richten. auch die pflanzenschutzempfehlungen sind veraltet.
aber ansonsten: große klasse.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: macrantha am 27. Dezember 2009, 17:42:33
man muß nur drarauf achten, eine alte ausgabe, etwa vor 1986 zu bekommen

Warum - wurden denn Anbauempfehlungen verändert?
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: max. am 27. Dezember 2009, 17:46:29
in der letzten ausgabe der ddr-zeit hat man an den zeichnungen gespart (weniger details).
das buch wird anscheinend immer noch neu aufgelegt, wird aber sicher ganz anders sein als die frühen ausgaben.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Sabrent am 27. Dezember 2009, 17:52:58
Genau, der Bohmig - das Gartenbuch schlechthin!

Verändert/angepasst ist hautpsächlich das, was max. beschrieben hat (Düngung, Pflanzenschutz).
Ich habe die 78er Ausgabe.
Die neuen Ausgaben sind aus meiner Sicht etwas ausgedünnt und zudem unübersichtlich geworden (ist bei mir vielleicht auch nur Gewohnheit). Das ändert aber relativ wenig an seiner Eignung, und der Schwerpunkt ist der Gemüseanbau geblieben.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Zausel am 27. Dezember 2009, 20:16:42
... auf Wechselwirtschaft und dgl. Rücksicht nehmen. Nur müsst ich das halt schon vor der Anlage wissen...

Bin euch für Erfahrungsberichte sehr dankbar!
Tja, Dani, ich habe auch das Bilderbuch von Frau Kreuter. Es liest sich schön. Die putzigen Skizzen von Böhmig möchte ich aber nicht missen.
(Staudo, das Buch ist dank Deiner Hilfe unterwegs)
Ich denke, Du nimmst Dir eine der Bibeln vor und legst Dich dadurch mit der Anzahl der Felder fest. Dann kontrollierst und beobachtest Du das Werden ganz genau. Nach ein paar Jahren bist Du soweit, daß Du selbst entscheidest, welche Kultur Dir wie ge- oder mißlingt.
(falls auch der Seymoore das Betonieren der Beetflächen nicht befiehlt, kannste immer noch ändern)
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Zuccalmaglio am 30. Dezember 2009, 23:11:28
besser als max in #4 kann man es kaum auf den Punkt bringen
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: nicoffset am 30. Dezember 2009, 23:22:34
Ok, Seymoure hat was Märchenhaftes, irgendwie kommen mir sofort Hippies in den Sinn, wenn ich ihn lese. ;) Aber warum die Kreuter?
(Weinrichs Mischkultur ist zu einer Art Bibel für mich geworden. Klasse Büchlein! Dank Staudo werd ich mir bald auch den Böhmig zu Gemüte führen dürfen.)
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: frida am 31. Dezember 2009, 14:38:57
Vom Böhmig gibt es sogar ein reines Gemüsebuch:

600 Ratschläge für den Gemüsegarten - darin sind alle Gemüsekulturanweisungen aus dem "Rat für jeden Gartentag" zusammengefasst und dadurch noch übersichtlicher - die niedlichen Zeichnungen sind auch dabei. Mit etwas Glück bei unserem Partner-Internetbuchhandel Amazon für wenige Cent zu erstehen.


Ich selbst schätze noch sehr "Der grosse und der kleine Gemüsegarten. Naturgemässer Anbau von Gemüse, Gewürzkräutern und Pilzen. Weihenstephaner Erfahrungen" von Ernst Niller - auch nur noch antiquarisch zu haben.

Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: SemiBoes am 01. Januar 2010, 18:35:44
Hallo!

Na pfu - wusste garnicht, dass ich auf meine kleine Frage eine so große Resonanz krieg. :o

Aber eh gut - das wollt ich ja.

Mir ist schon klar, dass man sich nicht sklavisch an irgendwelche Bücher halten kann. Aber irgendeinen Anhaltspunkt braucht man als Anfänger...man entwickelt sich dann ja eh weiter.

Mir kams halt so verwirrend vor.

Natürlich gärtner ich nicht nach Mondscheintagen, weil ich Arbeiten geh und dazu garkeine Zeit hab...kanns mir auch nicht vorstellen (aber das ist ja nur meine Meinung!!!). Und natürlich möcht ich nicht - wie bei Seymore - den ganzen Garten als Acker anlegen und nur eventuell einen Flecken Gras haben. Und natürlich war der Mann ein Hippie unter dem Schatten des Kalten Krieges. Ich find seinen Gedankenansatz eher lustig. Und den von Fr. Kreuter hübsch. Suche mir das raus, was ich für mich dann wirklich praktikabel finde.

Allerdings finde ich beide Bücher für sich genommen eine sehr gute Lektüre für Einsteiger. Wenn man dabei selber das Hirn nicht ausschaltet...

Nur meine Frage wurde eigentlich noch nicht so richtig beantwortet...wie haltet ihr das mit der Wechselwirtschaft? Macht ihr euch die Mühe überhaupt? Ist ja doch auch einiges an Planung dabei.

lg, Dani
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Staudo am 01. Januar 2010, 18:38:48
Ich habe einen ziemlich intensiv bewirtschafteten Gemüsegarten und gebe mir Mühe, die Flächen zu wechseln. Allerdings mache ich das ziemlich planlos. ;)
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Christina am 01. Januar 2010, 19:05:43
Hilfreich ist auf jeden Fall ein Gartenplan, vor allen Dingen als Neuling. Mir hat das immer sehr gut geholfen in den Plänen von vor-vor-igen Jahr nachzuschauen. Damit nicht Kohl auf Kohl kommt usw.

Mit der Zeit bekommt man dann Routine, am Ende der Saison ist eh alles ein bißchen durcheinander geraten.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Christina am 01. Januar 2010, 19:11:00
Ach, ja, ich persönlich finde das Kreuterbuch besser, nicht ganz so märchenhaft wie der Seymor und mit durchaus vielen nützlichen Tips. Das Buch von ihr
Pflanzenschutz im Biogartenfinde ich ebenfalls empfehlenswert.

Den Böhmig hatte ich mal, kam aber damit nicht so gut zurecht. Eventuell wars mir zu nüchtern.

So SemiBoes, jetzt hast du den Salat. Viele Leute, viele Meinungen.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: nicoffset am 01. Januar 2010, 19:54:34
Ich frag mich immer noch, was an der Kreuter märchenhaft sein soll. Aber egal.
Ja, ich versuch, wenn möglich, Pflanzenfolgen einzuhalten, bzw. sie zu vermeiden. Ein einziges Mal hab ich's nicht getan - bei Erbsen. Wurde auch prompt bestraft. Setze Erbsen nie an dieselbe Stelle wie voriges Jahr ... das stimmt leider.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: Zausel am 01. Januar 2010, 20:58:34
...Nur meine Frage wurde eigentlich noch nicht so richtig beantwortet...wie haltet ihr das mit der Wechselwirtschaft? Macht ihr euch die Mühe überhaupt? Ist ja doch auch einiges an Planung dabei.

Der Böhmig hat auch die Fruchtfolge empfohlen. Habe versucht, das einzuhalten. Da ich mir aber die Kulturen nicht alle notiert habe, ist es mir so wie Staudo ergangen (etwas planlos).
Es gibt aber Erfahrungsberichte über ausgezeichnete Erfolge mit der Kultur von ein und derselben Frucht am selben Standort.
Meine Erfahrung: benutzt man viel Kompost (oder Mulch) kann man mal dieselbe Kultur zwei Jahre hintereinander am selben Platz pflegen, ohne vom Gartengott gestraft zu werden.
(wenn man seinen Boden pflegt, erhält man gelegentlich gute Ernten)
Kleiner Tipp: Internet aus, festlegen und losmachen. Wenn's nicht klappt, Internet wieder an.
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: gpurmod am 01. Januar 2010, 22:11:13
habe den namen von John Seymour in titel korrigiert, um das finden bei suche zu ermöglichen.

Lg, Brigitte
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: SemiBoes am 03. Januar 2010, 13:29:49
Hallo!

Danke für die vielen Meinungen! ;D

Pläne hab ich jetzt seit 2 Jahren (nach der Fr. Kreuter orientiert, ein anderes gutes Gartenbuch hatte ich nicht). Bei mir fallen halt fast alle Pflanzen für das erste Jahr aus, da ich keinen Kohl und so mag. Aber da ist ja eigentlich auch kein Problem.

Einen echten Erfolg hatte ich erst letztes Jahr (so in etwa). Mag sein, dass sich die Gartenerde endlich erholt hat, dass meine Gärtnerei endlich besser wird oder dass das mit der Mischkultur doch stimmt.

Ist alles etwas kompliziert.

Bei Gartenbücher ist mir - und haut mich jetzt deswegen nicht - schon die Aufmachung auch wichtig. Natürlich unter der Voraussetzung, dass es nicht falsch ist, was drin steht. Aber mit sehr neutralen Sachbüchern, ohne Bildern zum "Gusta" holen tu ich mir einfach schwer. Ein gutes Bild motiviert mich einfach mehr wie eine sachliche Abhandlung über Radieschen. ;)

Bin schon so gespannt, wies dieses Jahr aussieht...einen Pflanzplan hab ich schon. Hoffentlich schaff ichs dieses Jahr besser, Buch zu führen.

lg, Dani
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: _felicia am 03. Januar 2010, 22:22:07
Hallo Dani,

Fruchtfolge halte ich für sehr wichtig. Ich gehe aber nach den Familien. Wegen Krankheiten, Bodenmüdigkeit und Düngung.

zu Seymor - ich liebe Märchenbücher 8) :D - hab´ ihn vor über 30 Jahren zum erstenmal gelesen und es ist doch tatsächlich eine Gemüsegärtnerin aus mir geworden :D

zu Kreuter - manchmal vermute ich, sie hat nie selbst im Gemüsegarten gearbeitet. Aber das kann ja nicht stimmen... oder sie hatte eine Horde Helfer - denn Bücher und Artikel hat sie ja auch noch geschrieben. Oder sie hat sich nicht an ihre Anleitungen gehalten. Oder so.
Aber - auch dieses Buch lese ich gerne, wenn ich mal Zeit habe in der Hängematte zu liegen.

Als Gemüsegärtner braucht man ja auch was für die Seele - no?

Gemüsegarten ist eigentlich sehr logisch, wenn man mal ernsthaft darüber nachdenkt.
Pflanzen brauchen zu trinken, zu essen und manchmal einen Doktor. Manchmal ein Mäntelchen und manchmal muß man dran rumzupfen. Sind eben auch nur Menschen. ;D

Viele Grüße und ein gutes Gartenjahr
_felicia
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Flocke am 04. Januar 2010, 14:39:40
zu Kreuter - manchmal vermute ich, sie hat nie selbst im Gemüsegarten gearbeitet.

Lach, doch hat sie, allerdings war ihr Gemüsegarten am Wohnhaus relativ klein. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es vier Beete von ca. 1,20 x 10 m. Dort hat sie mit kleinen Gruppen von Pflanzen experimentiert. Es war ein sehr harmonischer Gemüsegarten.

LG Flocke
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Lehm am 07. Januar 2010, 10:14:57
Ich habe das Kreuterbuch auch gelesen, v.a. der ausführliche Teil zum Boden hat mir viel klargemacht. Ansonsten gabs die eine oder andere Anregung, aber ich mache heute vieles anders. Nur einmal machte ich einen Plan, mehr aus Langeweile. Das Buch von Seymour habe ich einige Male durchgeblättert, auch den Teil übers Landleben, wo das Schlachten von Kaninchen beschrieben wird... :o
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: SemiBoes am 07. Januar 2010, 16:46:31
Hallo!

Dass man sich arbeitszeittechnisch nicht nach der Kreuter halten kann, war von Anfang an klar...Da müsste man ja fast ein Zelt im Garten aufschlagen, um alles zeitlich gerecht erledigen zu können. ;D

Ich hab meinen Gemüseplan jedenfalls fertig und sitz jetzt hier und wart auf die Samen. Und auf den Frühling natürlich auch. *hoff*

lg, Dani
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: riesenweib am 07. Januar 2010, 18:49:02
...Bei Gartenbücher ist mir - und haut mich jetzt deswegen nicht - schon die Aufmachung auch wichtig. Natürlich unter der Voraussetzung, dass es nicht falsch ist, was drin steht. Aber mit sehr neutralen Sachbüchern, ohne Bildern zum "Gusta" holen tu ich mir einfach schwer. Ein gutes Bild motiviert mich einfach mehr wie eine sachliche Abhandlung über Radieschen....

dann schau Dir mal "Genial Gärtnern" von Monty Don an. Fachlich vernünftig, fotografisch sehr gut. Auf allen fotos, wo er drauf ist, hat Don übrigens entweder erdige hände, erdiges gewand, oder beides. Ist halt nicht nur über gemüsebau.
Titel: Re:Seymore vs. Kreuter
Beitrag von: nicoffset am 08. Januar 2010, 12:04:25
„Rat für jeden Gartentag“ von Franz Böhmig gibt es noch und wieder. ;)

Danke, Staudo, für den herrlichen Tipp! Habe das Buch heute bekommen und bin schon beim ersten Reinschnüffeln völlig begeistert davon! (Als Anfänger hätt es mich aber vermutlich eher erschlagen, damals kam mir die Schwester Weinrich besser entgegen.)
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Alianna am 05. März 2010, 19:25:38
Hallo!

Ich habe zu Weihnachten ein tolles Buch geschenkt bekommen: Von John Seymore die Gärtnerbibel. Allerdings arbeite ich schon seit 2 Jahren nach Fr. Kreuters Biogartenbuch (davor hatte ich eine Stadtwohnung und keine Ahnung vom Gärtnern).

Mir sind jetzt allerdings schon gravierende Unterschiede aufgefallen. Nicht nur dass Seymore die 4-Felder, Fr. Kreuter die 3-Felder-Wirtschaft bevorzugt. Auch die pflanzlichen Nachbarschaften sind sehr unterschiedlich.

Z. Bsp. Empfielt Seymore Tomaten und Kartoffeln auf ein Beet zusetzen, wovon Fr. Kreuter abrät...mit der selben Begründung, dass das verwandte Pflanzen sind.

Also bin ich jetzt doch etwas verwirrt.

Hat hier bei euch schon jemand beides probiert? Ist der Unterschied doch nicht so groß? Funktioniert beides? Oder nichts?

Ich möchte ab nächstes Jahr einen großen Gemüsegarten anlegen und dabei natürlich auf Wechselwirtschaft und dgl. Rücksicht nehmen. Nur müsst ich das halt schon vor der Anlage wissen...

Bin euch für Erfahrungsberichte sehr dankbar!

lg, Dani

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Mir gefaellt Seymore besser als Kreuter. Das Selbstversorgung aus dem Garten gefaellt mir besonders. Dieses Buch hat meine Gartenstruktur veraendert.
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Alianna am 05. März 2010, 19:26:09
Hallo!

Ich habe zu Weihnachten ein tolles Buch geschenkt bekommen: Von John Seymore die Gärtnerbibel. Allerdings arbeite ich schon seit 2 Jahren nach Fr. Kreuters Biogartenbuch (davor hatte ich eine Stadtwohnung und keine Ahnung vom Gärtnern).

Mir sind jetzt allerdings schon gravierende Unterschiede aufgefallen. Nicht nur dass Seymore die 4-Felder, Fr. Kreuter die 3-Felder-Wirtschaft bevorzugt. Auch die pflanzlichen Nachbarschaften sind sehr unterschiedlich.

Z. Bsp. Empfielt Seymore Tomaten und Kartoffeln auf ein Beet zusetzen, wovon Fr. Kreuter abrät...mit der selben Begründung, dass das verwandte Pflanzen sind.

Also bin ich jetzt doch etwas verwirrt.

Hat hier bei euch schon jemand beides probiert? Ist der Unterschied doch nicht so groß? Funktioniert beides? Oder nichts?

Ich möchte ab nächstes Jahr einen großen Gemüsegarten anlegen und dabei natürlich auf Wechselwirtschaft und dgl. Rücksicht nehmen. Nur müsst ich das halt schon vor der Anlage wissen...

Bin euch für Erfahrungsberichte sehr dankbar!

lg, Dani

globalmodedit: Name in titel korrigiert, um finden bei suche zu ermöglichen. Lg, Brigitte
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Alianna am 05. März 2010, 19:26:23
Hallo!

Ich habe zu Weihnachten ein tolles Buch geschenkt bekommen: Von John Seymore die Gärtnerbibel. Allerdings arbeite ich schon seit 2 Jahren nach Fr. Kreuters Biogartenbuch (davor hatte ich eine Stadtwohnung und keine Ahnung vom Gärtnern).

Mir sind jetzt allerdings schon gravierende Unterschiede aufgefallen. Nicht nur dass Seymore die 4-Felder, Fr. Kreuter die 3-Felder-Wirtschaft bevorzugt. Auch die pflanzlichen Nachbarschaften sind sehr unterschiedlich.

Z. Bsp. Empfielt Seymore Tomaten und Kartoffeln auf ein Beet zusetzen, wovon Fr. Kreuter abrät...mit der selben Begründung, dass das verwandte Pflanzen sind.

Also bin ich jetzt doch etwas verwirrt.

Hat hier bei euch schon jemand beides probiert? Ist der Unterschied doch nicht so groß? Funktioniert beides? Oder nichts?

Ich möchte ab nächstes Jahr einen großen Gemüsegarten anlegen und dabei natürlich auf Wechselwirtschaft und dgl. Rücksicht nehmen. Nur müsst ich das halt schon vor der Anlage wissen...

Bin euch für Erfahrungsberichte sehr dankbar!

lg, Dani

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Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: nicoffset am 05. März 2010, 19:26:56
Dieses Buch hat meine Gartenstruktur veraendert.
Inwiefern?
Titel: Re:Seymour vs. Kreuter
Beitrag von: Alianna am 05. März 2010, 19:29:37
Dieses Buch hat meine Gartenstruktur veraendert.
Inwiefern?

Sorry ich hatte n paar Probleme meinen Eintrag abzuspeichern:/

Ich pflanze seit ich das Buch gelesen habe meine Pflanzen so an, dass ich mich zu einem grossteil damit selber versorgen kann, also n bisschen von allem statt viele Salate, Tomaten etc.