garten-pur
Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Waldfreund am 23. Februar 2010, 14:29:12
-
Nun hat´s uns auch erwischt! Nicht die Grippe nein der Waschbär. Die Fussspuren sind eindeutig. Und im Herbst hatte ich schon den Verdacht.Umgedrückte Stauden, nächtliche Spiele mit Granitkiesel, Tafelbirnen waren verschwunden.Jetzt Kotspuren und nun die Fußdäbber und ein verwühlter Kompost. Nun meine Fragen.Was frißt das Vieh, Tomaten, Erdbeeren und solche Leckereien?. Wie halte ich ihn von Besuchen ab? Läßt er sich vergrämen. Innerorts darf er ja nicht geschossen werden.
-
Sehr empfehlen kann ich das Buch "Die Waschbären kommen". Dazu gibt`s auch eine homepage:
Waschbärenseite
Da kannst Du auch nachlesen, dass ein Abschuss komplett kontraproduktiv ist. Waschbären reagieren darauf mit einer erhöhten Vermehrungsrate.
Auf gut deutsch formuliert... er lässt sich nicht vertreiben, man muss sich mit ihm arrangieren. Schlimmer ( die Schäden im Garten sind gross und ärgerlich, ja) als die jetzt bei Dir erkannten Schäden, sind Schäden am Haus. Das ist gar nicht so ohne weiteres erkennbar, ob er auf dem Dachboden Quartier bezogen hat. So ein verschobener Dachziegel im Kaminbereich oder in einem anderen toten Winkel... da solltest Du unbedingt mal schaun. Und wenn er Dich wenigstens da verschont hat, dann bleibt nur: Mülltonnen ( auch gelbe Säcke) sichern ( mit Schloss, alles andere lernen sie zu öffnen), dito hoffentlich den Kompost. Beim letzteren fehlt mir noch ( Gott sei Dank) die persönliche Erfahrung. Wir haben einen Vollplastik Komposter und den hat er bislang noch nicht entdeckt. Sinnigerweise hätte er aber wenigstens bei der oberen Klappe eine Vorrichtung für ein Vorhängeschloss.
Fressen tun die so vielseitig, dass wir es nicht schaffen können ihnen die Nahrung zu entziehen. Wer schon mit Schnecken vorlieb nimmt....
Diese Antwort gefällt nicht. Aber sie ist die einzig ehrliche. :-\
-
Da ich vor zwei Jahren auch vermutet habe, dass die Maskierten hier ihr Unwesen treiben, hab ich mich auch in die Materie eingelesen, ich muß we went to goe zustimmen, absolut wichtig ist es wohl, ihnen möglichst jeden Zugang zum Haus zu verwehren, wenn sie sich da erstmal einnisten, dann schönen Dank auch. Bei einer Nachbarin hier in der Straße haben sie mit der Feuerwehr einen Waschbären aus dem Kamin geholt, der sich da verklemmt hatte, die gleiche story hat mir unser Förster hier auch nochmal erzählt. Momentan fallen sie nicht besonders auf, aber sie sind da, ganz sicher. Hier steht, wenn auch kommerziell, auch noch eine Menge:
Waschbärschutz
Und unbeding anschauen solltest du dir auch das hier ;) :
racoon youtube
-
Da kannst Du auch nachlesen, dass ein Abschuss komplett kontraproduktiv ist. Waschbären reagieren darauf mit einer erhöhten Vermehrungsrate
Ich möchte hier keine Jagd- oder Nichtjagddiskussion lostreten. Aber diese Behauptung stimmt nicht. Das einzelne Weibchen hat vielleicht größere Würfe, aber wenn die Weibchen ausreichend dezimiert werden, wird deren fehlender Nachwuchs nicht ausgeglichen. ;)
-
Genauergesagt, sie legen nach, sie haben dann zwei Würfe pro Jahr. So einfach sind die nicht zu bejagen. Es gibt da Statistiken der Jägerschaft. Auch intensive Bejagung hatte keine Dezimierung zur Folge. Im Gegenteil.
-
Ich hab eine ausgesprochen positive Meinung von Waschbären. Als Kind liebte ich das Buch Rascal der Waschbär.
Ich hoffe nur, dass das so bleibt und die real existierenden Bären Meinen Garten nicht zu meinen Lebzeiten erobern 8)
-
Als Kind liebte ich das Buch Rascal der Waschbär.
Hoffnungslos OT, ich auch :) .
-
Naja, niedlich- Geschmäcker sind verschieden. Ich hab halt jetzt Angst wenn ich ein Foliengewächshaus hinstelle und der mach daran rutsch und kletterübungen.
Und überall die Kothaufen.... Naja sehen wir mal weiter. Vielen Dank für eure Hilfe.
-
Hallo,
bei uns im mittelhess. Bergland gibt es viele Waschbären. Trotzdem sieht man sie selten oder man wird doch auch selten belästigt.Direkt in unserer Umgebung verirrte sich einer in eine Garage, einer sperrte sich in einer größeren Mülltonne ein und einer kam durch die Katzenklappe in die Küche. Draußen kein Futter stehen lassen, nichts Attraktives bieten. Ich denke er streift nach Nahrung umher und die Spur verliert sich auch wieder aus dem Garten. Im Haus sind die Schäden wesentlich größer, da ist Vorsicht geboten.
Wir leben gut mit den Waschbären, Füchse ( inbezug auf Hühner) sind viel schlimmer und Rehe ( Verbiss-,Schäl- und Fegeschäden).
Viele Grüße
Wolfgang
-
Hallo,
bei uns im mittelhess. Bergland gibt es viele Waschbären. Trotzdem sieht man sie selten oder man wird doch auch selten belästigt.
In der Stadt können aber wesentlich mehr Waschbären leben, man denke nur an das viele Katzenfutter.
-
Bei uns sind zum Glück noch nicht viele Waschbären, aber letztes Jahr hat so Vieh bei einem Bekannten im Hühnerstall richtig aufgeräumt. Ein benachbarter Jäger hat den Burschen dabei gesehen, aber leider keine Flinte zur Hand gehabt.
-
Hallo zusammen,
um unsere Kleinstadt (Mittelhessen) herum gab es leider zahlreiche Waschbären.
Die üblichen, erheblichen Probleme !
Zudem wurden zahlreiche Nistkästen geplündert; rumgehebelt, ausgepfotelt.
In nur noch 10 - 20 % der Nistkästen kamen überhaupt Vogelbruten hoch.
Normal gutes Ergebnis war in früheren Jahren wenn in 2/3 aller Nistkästen gebrütet wurde.
Diese Fremdlinge/Neubürger aus Nordamerika sind kräftig, schlau und geschickte Kletterer.
Sie schlagen u.a. in der einheimischen Vogelwelt erbarmungslos zu !!
Die Stadtverwaltung hat einen jagdberechtigten Fänger aufgeboten.
Dieser hat mit Kastenfallen ca. 40 Waschbären und Marder "aus dem Verkehr" gezogen.
Das hat hier u.a. der einheimischen Natur - in die sie nun mal nicht hingehören - gut getan.
In einem Naturschutzbereich in ca. 30 km weiter sind die Vogelschützer völlig frustriert; in nur noch 10 % der Nistkästen kamen in den letzten Jahren überhaupt noch Bruten hoch.
VG
Swift_w
-
kann man brutkästen denn nicht so bauen, daß waschbären sie nicht ausnehmen können?
gegen marder- und elstern/krähen geht das doch auch.
-
kann man brutkästen denn nicht so bauen, daß waschbären sie nicht ausnehmen können?
gegen marder- und elstern/krähen geht das doch auch.
Man müßte dem Waschbären den Zugang zum Nistkasten unmöglich machen. Lange glatte Bleche um den Baum z.B. sollen ja nützen, sehen dann halt bloß dementsprechend aus :-X
LG
-
Die bekannten Katzenkragen aus Draht tuns nicht?
-
Das Problem sind ja nicht nur die Kästen. Die nehmen auch alles andere mit, was in offenen Nestern oder am Boden an Eiern und Jungtieren (vom Frosch bis zum Hasen) greifbar ist.
Da hilft nur massive Bejagung, genau wie beim Fuchs, der sei Ausrottung der Tollwut kaum noch zu bändigen ist.
Ausrotten kann man sie mit normalen jagdlichen Mitteln nicht mehr, aber den Bestand in Grenzen halten schon.
Swift schreibt ja, wie es den Praktikern im Artenschutz geht.
Nur ein paar Sessel-Ideologen haben es noch immer nicht verstanden, dass solche Kulturfolger und eingeschleppten Arten alles greifbare platt machen, wenn man sie nicht im Zaum hält, und verbreiten ihre Bambi-Ideologie.
(Bei Bambi gab es inzwischen ein radikales Umdenken, und die Mehrheit der Naturschützer verlangt intensive Bejagung zum Schutz des Waldes und zur Ermöglichung einer natürlichen Waldvermehrung. Bei Fuchs und Waschbär schläft man noch.)
Diese Arten können sich nur aufgrund menschlicher Aktivitäten so breit machen. Auch eine Art der Umweltverschmutzung.
Inzwischen sind wir so weit, dass Bodenbrüterwiesen mit Elektrozäunen geschützt werden. Das kann es ja auf Dauer nicht sein. Zumal sowas wie der Einzelschutz von Nistkästen großflächig einfach nicht machbar ist.
-
::) Manch einer mag indes das, was die Wildbiologen herausgefunden haben, nicht vollständig verstehen.
Jagdstrecke:
Hessen 2005/2006 11335
Hessen 2007/2008 11056
Hessen 2008/2009 16616
Man kann also nicht sagen, dass die Jäger nicht eifrig ihren Job tun. Nur eben... werden es eben trotzdem (?!) immer mehr.
-
Die bekannten Katzenkragen aus Draht tuns nicht?
Nein da klettern sie drüber das haben sie mal in einem Bericht im Fernsehen gebracht.
-
In der Gartenkolonie hatten wir letztes Frühjahr und den halben Sommer eine Enokfamilie die ähnlich wie Waschbären agieren . Zusätzlich mampfen sie sogar das Gemüse von den Beeten ::) . Laut der Forstverwaltung ist das im Berliner Süsen ein kaum zu bekämpfendes Problem , auch die Marderhunde sind geschickt und schlau wie Waschbären und irgendwo finden sie immer eine ungenutzte Laube zur Aufzucht. Dank der Hunde sind die Viecher aber im Spätsommer umgezogen und wurden bisher nicht mer gesehen - auch im Schnee gab's keine Spuren im Gegensatz zum Vorjahr.
-
@Sabine:
Das liegt daran, dass in den allmeisten Revieren Waschbären und Fuchs nurmehr nach Zufall bejagd werden.
Es gibt diverse Projekte, z.B. im Bereich der Rebhuhnwiederansiedlung, wo der Beutegreiferbestand als Schlüsselparameter erkannt wurde (Biotopverbesserung alleine erfolglos) und durch konsequente Bejagung dauerhaft abgesenkt wurde.
Fast jede Art steigert die Reproduktion, wenn ein entsprechendes Biotop vorhanden ist und der Bestand reduziert wird. Das ist keine großartige wildbiologische Erkenntnis, auch wenn manche gerne so tun. Um einen Bestand zu senken, muss man nur mehr entnehmen als nachwächst. Das ist möglich, verursacht aber Zeitaufwand und kosten. Und je umständlicher man die Entnahme durch Auflagen gestaltet, desto mehr.
Siehe Berlin und die Wildschweine. Die Einstände sind bekannt. Durch Einsatz des Saufangs wären die Rotten leicht zu dezimieren. Ist politisch nicht gewollt. Lieber gibt man Millionen für inneffektive Maßnahmen aus. Dann können die Schweinchenliebhaber ihre Frischlinge behalten und den anderen kann man erzählen "Mir tun, wos mir können.".
-
kann man brutkästen denn nicht so bauen, daß waschbären sie nicht ausnehmen können?
gegen marder- und elstern/krähen geht das doch auch.
Hallo Max, hallo zusammen,
die Waschbären sind in der Tat "teuflisch raffiniert und geschickt";
gewiss plündern sie auch Freibrüternester und alles was fleucht und kreucht.
Laut Nabu-Verein bei Gießen schaffen sie auch die als relativ sicher geltenden Vorbaukästen und Pendelkästen die sogar an 1 Meter langem dünnen Draht frei aufgehängt waren!
Sie brauchen noch nicht mal tief in Fluglöcher reinzugreifen;
setzen sich auf Kastendächer oder dicht daneben und patschen zu wenn ein Insasse rausfliegt oder rausgetrieben wird !
Im Nordharz gefährden die Waschbären eine große baumbrütende Mauerseglerkolonie (hier in alten ausgefaulten Spechthöhlen im lichten Wald) !
Zitat von einem Bekannten:
Bei den neuen "Wettenberger Kästen" beträgt der Besatz mit Vogelbruten tatsächlich nur 30%, diese waren jedoch alle erfolgreich. Vielleicht müssen die Piepmätze sich an den eher unbekannten Kastentyp gewöhnen, aber allgemein war der Besatz auch relativ schwach. Dort wo die anderen Nistkästen nicht durch Aushängen der Vorderwand "deaktiviert" wurden, gibt es weiterhin zahlreiche Plünderungen durch die Waschbären.
Man verwendet dort neuerdings den Typ "Wettenberger Kasten".
Dieser hat im Prinzip eine Art Korridor und versetzte Eingangslöcher; Brutraum geschützt hinter Zwischenwand; ähnlich wie beim Prinzip der Steinkauzkästen.
@ we-went-to-goe:
Beachtliche Jagdstrecken-Zahlen der aus dem Verkehr gezogenen Waschbären in Hessen !
VG
Swift_w
-
Wir wohnen ja hier in Mittelhessen und haben eine sehr hohe Waschbärendichte. Längere Zeit hatten wir Ruhe. Seit einigen Tagen sind aber auf den Streuobstwiesen sämtliche Äpfel geplündert. Das hat mich nicht so sehr tangiert. Aber ich hatte 2 volle kleinere Säcke Äpfel auf meiner Terrasse liegen und wunderte mich heute Morgen. Ein Sack ( ca.6/7 kg von einer Holzbank gerissen, der 2. Sack, ähnliches Gewicht, 20 Meter entfernt am Walnussbaum gefunden, komplett leer. Dazu ca. 1 kg. Katzenfutter vertilgt. Ich habe etliche Katzen, Hund, manchmal Igel,Siebenschläfer,Marder, aber für diesen Schabernack bleibt mir nur der Waschbär übrig. In den nächsten Nächten werde ich mal schauen, ob es Hinweise gibt. Sonst warte ich bis der erste Schnee fällt. Dann zeigt sich´s endgültig. Ich habe auch eine Katzenfalle,aber das wird nichts werden, denn bevor der waschbär reingeht, sind mit Sicherheit erst irgendwelche Katzen drin.
Na ja, mal schauen, wie´s weitergeht. Wenn´s Futter weg ist, trollt er sich vielleicht wieder.
Viele Grüße
wolfgang
-
Fieser Trick : Obstkiste umdrehen , lecker Katzenfutter und eine schlagfertige Mäusefalle drunter . Funktioniert .
-
Wenn in der Katzenfalle Pflaumen oder Rosinen liegen, sollte das die Katzen nicht so interessieren aber die Waschbären umso mehr.
-
Du meine Güte, Ihr tut mir leid, Ihr Waschbärengeplagten......... :o
Ich hab schon darüber gelesen,("Waschbären erobern Europa...") ist ja schon schlimm. Rehe kann man mit Zäunen aussperren, aber Waschbären...... ::) :P
Und die Menscheit lernt nicht daraus.... ich finde das sooo arg.....
Bei Euch wurde 1934 ein Waschbärenpärchen ausgesetzt "zur Bereicherung der heimischen Fauna" und bei uns werden jetzt Luchse und Wölfe ausgesetzt..................................................... :-X :-\ :-\ :-\
Warum kann man die Tiere nicht dortlassen, wo sie hinpassen ???
lg Biene
-
Luchse und Wölfe waren wenigstens schon mal hier, Waschbären SICHER nicht....
-
Wo werden Wölfe ausgesetzt ??? Und Luchse haben einen so speziellen Lebensraum, dass sie nur in eng begrenzten Gebieten überhaupt leben können.
-
wo gibt´s denn überall schon Waschbären? Wohl in wärmeren Gebieten - oder? Hessen hab´ ich grad gelesen, in Bayern auch schon? Oder ist es denen da zu kalt?
Viele Grüße
_felicia
-
Nix warm!
Hier bei uns auf ca. 400-600 m Höhe und recht rauem Klima sind sie sehr präsent.
Zu Gesicht bekommt man sie allerdings kaum. Eigentlich nur im überfahrenen Zustand oder wenn einen die geriatrische Bettflucht tief in der Nacht aufstehen lässt.
Waschbären können erstaunlich groß werden. Unlängst lag einer hier tot am Rand der Landstraße, der hatte die Größe eines mittleren Hofhundes. Zudem sind W. äußerst wendig und kräftig. Deshalb bezweifle ich Erfolge mit Kisten und Mause-/Rattenfallen. Die machen daraus Kleinholz.
-
Staudo:
An der Grenze Stmk/NÖ. Offiziell natürlich nicht, da heissts, die sind zugewandert.... wers glaubt..... Ja, der Luchs wird wohl nicht zum Problem werden, hoff ich, der wird doch im Wald bleiben.
Aber der Wolf.... Ich hab jetzt die Daten nicht zur Hand, gemerkt hat sich mein Gehirn die Zahlen auch nicht.. ;D aber dort im Wechselgebiet gibts schon massive Probleme. Die Schafe schmecken den Wölfen natürlich. Und das sind ca 100 km von uns. Was sind schon 100 km für einen Wolf... Auf den Weiden grasen im Sommer die Mütterkühe mit ihren Kälbern... hmmjamm.... :-\
Trifft ja eh nur die Bauern.... >:(
Günther,- was heisst das,- die waren schonmal hier..?
Irgendwannmal war hier angeblich Steppe, und es haben Zebras gegrast...... absolut kein Argument, finde ich..........
-
Mecklenburgische Seenplatte ist auch schon heimgesucht. Da hat mir so ein Mistviech beim Zelten das Brot geklaut und sich lautstark geweigert, es wieder herzugeben (am nächsten Morgen trieben Reste im nahen See).
-
fars ich nehme an das soll seine Neugier etwas herabsetzten. Mt sowas kann man ihn nicht fangen aber er wird seine Pfoten in Zukunft von Dingen lassen die er nicht einsehen kann. ;D ;) Das nennt man vergrämen. Muß man natürlich variieren bis er sich was anderes sucht.
-
Mecklenburgische Seenplatte ist auch schon heimgesucht. Da hat mir so ein Mistviech beim Zelten das Brot geklaut und sich lautstark geweigert, es wieder herzugeben (am nächsten Morgen trieben Reste im nahen See).
Hoffentlich Reste des Mistviehs ::) ;D
-
Kann man so nicht sagen. (dann gab es nur Tee. im meiner Teetasse hockte allerdings eine Kröte. Aber ich mag ja Amphibien - im Gegensatz zu Washbären)
-
Das nennt man vergrämen.
Vergrämen ist gut.
Exekutieren ist besser und langfristig wirksam. >:(
-
Wölfe aus Menschenhaltung kann man nicht gut aussetzen. Die knallt sehr schnell ein Waidmann in Notwehr ab, denen fehlt die Scheu die in unserer Landschaft unabdingbar ist für ihr Überleben.
Wenn die jeder sieht weil sie nicht scheu sind entsteht sehr schnell eine Hysterie die einen Retter auf den Plan ruft. In Italien haben sie mal sibirische Wölfe ausgesetzt. Waren wildfänge die haben nur sehr kurz überlebt. Die Umgebung war zu gefährlich, die meisten sollen dem ihnen unbekannten Strassenverkehr zum Opfer gefallen sein. Gibt allerdings sehr viel Bewaffnete dort. 8)
Die Zuwanderer sind auf Jäger und Straßenverkehr eingestellt. Es erwischt die meisten trotzdem.
-
Können Wölfe klettern?
Waschbären sehr gut. Übernachten auch auf Bäumen und haben auf Bäumen Wohnhöhlen. Deshalb glaube ich nicht, dass Wölfe ein Regulativ darstellen werden.
-
Nur wenn es Dir gelingt alle auszurotten. Sonst ist vergrämen besser, die sind sehr lernfähig und geben ihr Wissen an die Jugend weiter. Ein paar gebrochene Fingerglieder sind sehr eindrücklich. Leider sind sie sehr schlau und ich würde nicht auf unsere Intelligenz wetten ......
-
Das Thema Wölfe hatten wir schon ein paar Mal. Die leben am liebsten von Rehen und - wenn sie rankommen - von Schafen.
Es werden übrigens langsam aber sicher mehr.
-
War für Biene gemeint. Der Wolf wird sicher den einen oder anderen Waschbären besonders Junge wohl erlegen (zum fressen müssen sie wohl runter), aber Auswirkungen auf die Population wird das wohl kaum haben. Da ist ein Wachhund sicher besser, hilft auch gegen Wölfe, dann haben wenigstens einige Hunde wieder eine Aufgabe.
-
Auch Mäuse Wühlmäuse und ähnliches gehört zu einem großen Anteil zu wölfischen Beutespektrum und wohl auch des Waschbären ;D.
-
Hallo Ihr Naturfreunde,
man sollte am besten alles ausrotten was nicht Mensch ist. Nur der Mensch erhält die schöne Natur. Er hält die Gewässer rein und sorgt für saubere Luft (u.a. durch Atomstrom). ::) ;D
Ja, ja, wir guten Menschen :)
-
man sollte am besten alles ausrotten, was nicht Mensch ist
Besonders Trolle.
-
Ja, ja, wir guten Menschen :)
Zurück auf die Bäume! :-X
-
An der Grenze Stmk/NÖ. Offiziell natürlich nicht, da heissts, die sind zugewandert.... wers glaubt..... Ja, der Luchs wird wohl nicht zum Problem werden, hoff ich, der wird doch im Wald bleiben.
Aber der Wolf.... Ich hab jetzt die Daten nicht zur Hand, gemerkt hat sich mein Gehirn die Zahlen auch nicht.. ;D aber dort im Wechselgebiet gibts schon massive Probleme. Die Schafe schmecken den Wölfen natürlich. Und das sind ca 100 km von uns. Was sind schon 100 km für einen Wolf... Auf den Weiden grasen im Sommer die Mütterkühe mit ihren Kälbern... hmmjamm.... :-\
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben...
Der letzte "Wolfsnachweis" (per DNA-Spur an getöteten Schafen) war in Losenheim im dünn besiedelten Schneeberggebiet, es hieß, dass es einer von zwei Wölfen gewesen sein muss, die seit zwei oder drei Jahren in diesem Gebiet leben. Zwei Wölfe werden wohl keine große Gefahr für die ganzen Kuh- und Schafherden sein.
Ein Bekannter von uns, Wanderschäfer zwischen Donau und Oststeiermark mit einer Herde von ca. 800 bis 1000 Tieren, schwört, dass ihm vor zwei Jahren ein Wolf begegnet ist, der zog allerdings ab, als ihm die Hunde die Zähne zeigten.
Die Bauern werden ihre Schafherden eben wieder mit Hunden auf die Weide schicken müssen.
Waschbär ist mir erst einer begegnet, nachts auf einer Autobahnabfahrt der Wienerwaldautobahn. Nach meiner Vollbremsung blieb er seelenruhig auf der Straße sitzen und trollte sich erst, als ich ausstieg.
-
"Zitat von: Ottonormalversager am Heute um 10:43:14
Ja, ja, wir guten Menschen
Zurück auf die Bäume! "
und wer fegt den Wald ???
Vor ca. 2 Jahren sappte ein Waschbär über unsere Terasse (Südbrandenburg).
Meiner Tochter war total begeistert. Ein paar Tage später
hat er uns mehrere gelbe Säcke (Grüner Punkt) zerpflückt
und auf der Straße verteilt :o ::). Er war zum Glück nur auf der Durchreise. ;)
-
Waschbär ist mir erst einer begegnet, nachts auf einer Autobahnabfahrt der Wienerwaldautobahn. Nach meiner Vollbremsung blieb er seelenruhig auf der Straße sitzen und trollte sich erst, als ich ausstieg.
Waschbären hoffe ich noch nicht zu haben, wenn, dan ginge ich mit Maximalmitteln dagegen vor...
Der Dachs im Garten stört gottseidank nimmer so 8)
-
Na,ich weiß ja nicht. :-\ Mich hat ein Dachs mal so richtig angeknurt im Garten und mit gespreizten Krallen vor mir gestanden :o :-\ Ich
habe daraufhin die Flucht ergriffen. ;D
-
Intelligente Reaktion. Der beißt durch einen Stiefel, Fleisch und Knochen wie nichts, hat mir ein Jäger erzählt.
-
Ich hab ihn mir mit einem guten Prügel ferngehalten UND einen Fluchtweg offen gelassen.
-
ich kenne sie nur von hinten - die zwei, die alle paar Jahre die abgefallenen Zwetschgen und Äpfel holen, flüchten, sobald ich den Garten betrete :)
-
Ach, bei uns sieht man sie bisweilen nachts - nicht zu spät - sogar auf den Straßen herumtrollen.
In Wien, in einem Westrandbezirk......
-
Der Dachs ist sicher kein Problem. Den kriegt man immer los, bzw. wenn man seinen Tagesaufenthalt (sprich Bau) hat, dann hat man auch den DAchs. Und ein Dachsbau fällt recht gut auf.
Da ist der Waschbär schon eine andere Nummer.
Zumal er eben klettern kann, seine Pfoten wie Hände benutzt und einfache Verschlüsse öffnen kann und nicht zu den dümmsten Tieren gehört.
Die Ausbreitung ist auch in Bayern angelangt. Allerdings nicht so massiv wie das in Hessen der Fall ist. Jedenfalls noch nicht.
-
Meine liebe Landpommeranze,
Und was ist das da?
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2282938/huettenwirt-will-den-abschuss-woelfe.story
::) ::)
Inzwischen ists allerdings wieder ruhiger geworden. GSD.
Wenn bei uns Waschbären oder Wölfe auftauchen würden, würden wir vorgehen wie Günther...... Maximalmittel....
lg Biene
-
Wer Hasen, Rebhühner und Nachtigallen mag, muss gegen Waschbären vorgehen. Die haben hier keine Feinde und durch ihre Nähe zu Menschen immer ausreichend zu fressen.
-
Waschbären-Forschung u. Jagdstrecken
Vergrämen ist gut.
Exekutieren ist besser und langfristig wirksam. >:(
Hallo zusammen,
eben, eben.
Blei und Fallen sind das Beste für diesen Neubürger aus Nordamerika,
der in der einheimischen Tierwelt / Vogelnester erbarmungslos zuschlägt,
in Gärten Obst plündert; in Dachräumen sein Unwesen treibt.
Bei uns in Mittelhessen machen sich die Waschbären u.a. so bemerkbar:
Zahlreiche Nistkästen geplündert; habe kaum noch eine Chance in unserem Garten Kirschen und Birnen zu ernten.
Totale Verschlechterung seit über 5 Jahren.
Waschbären-Forschung
Waschbären-Jagdstrecken
VG
Swift_w
-
Biene Mit diesem Argument müsste man die Hundehaltung komplett verbieten da der Schaden durch wildernde Hunde unter Haus und Wildtieren um ein vielfaches höher ist als der aller Wölfe. Einschließlich tödlicher Unfälle. Gottseidank gibt es jetzt DNA Tests da kann man noch sicher feststellen obs Hund oder Wolf ist.
Im Gegensatz zu Wölfen lassen sich die durch Wachhunde nicht so gut unter Kontrolle halten.
Wenn ein echter Wolf gesehen wird gibts durch freilaufende Hunde meist keine Schäden mehr, der Sündenbock ist ja gefunden.
Wölfe rotten ihre Beute nicht aus ihr Einfluß auf die Größe der Bestände ist in den meisten Fällen sehr marginal. Sie verändern aber das Bewegungsprofil des Wildes und machen daher die Wälder abwechslungsreicher. Da der Verbiss dann nicht überall stattfindet.
Allenfalls in ein Paar sehr begrenzten Gebieten in Nordamerika gibt es einen Effekt der aber noch untersucht wird. Da ist noch nicht ganz klar welche Rolle der Mensch dabei spielt und wie sich das langfristig auswirkt.
Gut abgesicherte Ergebnisse sind nicht zu erwarten da dort fleißig eingegriffen wird. :P
Leider gibts ja jetzt auch "Tierfreunde" die Wolfskreuzungen halten das ist noch viel gefährlicher da wird ein Gentest auch nicht mehr sicher bei der Zuordnung.
Auch die Wölfe in Europa werden wohl etwas Hundeblut in sich tragen. Gehören ja zur selben Art.
-
Auf die Gesundheit der Bestände haben sie allerdings einen großen Effekt. Das kann sogar soweit gehen das ohne Wölfe Bestände von Beutetieren sehr großen Schwankungen unterliegen was die Gefahr des Aussterbens einbezieht.
Seuchen und Fitness werden durch Räuber sehr wohl positiv beeinflußt. Der Mensch ist leider nicht selektiv genug für solche Aufgaben.
-
Biene Mit diesem Argument müsste man die Hundehaltung komplett verbieten da der Schaden durch wildernde Hunde unter Haus und Wildtieren um ein vielfaches höher ist als der aller Wölfe. Einschließlich tödlicher Unfälle.
Ja, das stimmt. Und ich finds auch ziemlich unverantwortlich wie viele Hundehalter ihre Hunde halten, abrichten etc.etc...
Tja, wenn der Wolf ja so ungefährlich und toll ist, könnt man denn dann nicht noch mehr Raugzeugs aussetzen ??
Ach ja, hier gehts ja um den Waschbären,- mein Gott, der ist ja soooo süüüüsssss....... ;D ;D ;D *Sarkasmus aus*
lg Biene
-
könnt man denn dann nicht noch mehr Raugzeugs aussetzen?
"Raubzeugs" ist bemerkenswert.
-
An welches hier bis vor kurzem heimische Raubzeugs denkst Du denn? 8)
Euren Wolf haben sie wahrscheinlich ja auch überfahren oder anderweitig verschwinden lassen.
Orginalzitat von einem Jäger im Fichtelgebirge:
Was würdest Du denn machen wenn Du einen Luchs im Revier hättest?
Antwort: Ausstopfen kannst Du ihn nicht, mußt ihn halt vergraben.
In der Fränkischen gibt es einen der vergiftet Raben und Krähen mit Ködern. Die Kolkraben hat er schon geschafft. An den Dohlen arbeitet er.
Ist für ihn Raubzeugs.
Ich habs nur aus zweiter Hand aber die Kolkraben sind trotz Bruterfolgs verschwunden, die Dohlen sehr selten geworden.
Es gibt auch andere Jäger hoffentlich immer mehr.
-
"Raubzeugs" ist bemerkenswert.
:)
-
An welches hier bis vor kurzem heimische Raubzeugs denkst Du denn?
Willst Du etwa damit behaupten, der Wolf sei bei uns bis vor kurzem heimisch gewesen ? ::) ::) :P
100 Jahre und mehr sind nicht " vor kurzem"....
Ich versteh Eure Denkweise nicht. Tut mir leid.
Früher gabs doch viiel weniger Besiedlung. Hätt man die Menscheit daran hindern sollen, sich zu vermehren ? Die Zeiten ändern sich eben.
lg Biene
-
Junge,Junge,
was hat sich seit meinem Eintrag alles ergeben. Habe ihn fast nicht mehr gefunden.
Danke Amur. Das ist ein Versuch wert mit Pflaumen + Rosinen. Gute Idee.
Vielleicht zieht er auch weiter. Heute Nacht war es jedenfalls ruhig.
Viele Grüße
Wolfgang
-
Pferde wurden in Nordamerika vor ca. 8000 Jahren ausgerottet. Sind auch seit kurzem wieder da. Ich rechne halt in anderen Zeiträumen ;D ;D ;D 8)
Wenn die ganze Lebensgemeinschaft koevoliert ist und nicht zu viele Jahrtausende vergangen sind ist das evolutionstechnisch ein sehr kurzer Zeitraum.
In Mitteleuropa ist der Wolf eigentlich gar nicht ausgerottet worden er war nur Gebietsweise verschwunden infolge von Jagddruck. Was sind für einen Wolf schon Ländergrenzen? Den Begriff gibts unter intelligenten Wesen wahrscheinlich gar nicht.
Und Ja ich finde man hätte die Menschen beizeiten am übermäßigen Vermehren hindern sollen, was aus religiösen, militärischen oder auch noch abwegigeren Gründen leider unterblieb. ;) ;) ;) ;D 8)
-
von Cryptomeria:
was hat sich seit meinem Eintrag alles ergeben.
Hallo,
ja, der Waschbär ist hier inzwischen zum Wolf mutiert. ;D
Restrukturierung
VG
Swift_w
-
;D ;D ;D ;D
Ich finde halt, das Eine, wie das Andere gehört nicht in unsere Zivilisation.
Axel, Du vergleichst Birnen mit Pflaumen. Die Weiten Nordamerikas mit unserer Gegend...... :-\
Und der letzte Satz ? Da sag nochmal einer, ich denke radikal.... ;)
lg Biene
-
Ich finde halt, das Eine, wie das Andere gehört nicht in unsere Zivilisation.
Aber die lieben Rehchen, die Wildschweine? Die schon?
-
Ach ja: Waschbären gibt es auch im Süden von Berlin (dort wo ich wohne) und wohl auch östlich davon (dort ist mein Zweitgarten).
-
Die Wühlmäuse, Nacktschnecken... na ja süß sind sie nicht Kuschelfaktor Null :P
-
Die zwei Schwerpunkte auf der Verbreitungskarte (einer ist bei Berlin ganz dunkelrot) ein informativer Link
-
Die zwei Schwerpunkte auf der Verbreitungskarte (einer ist bei Berlin ganz dunkelrot) ein informativer Link
Wo denn, Axel?
-
Antwort 65 von Swift. Restrukturierung, auf die Karte klicken dann wird sie größer
-
Danke!
In LDS wohne ich, in LOS ist mein Zweitgarten....
Ein Forschungsprojekt soso. Da fangen die im Müritznationalpark jede Menge Waschbären, markieren sie und entlassen sie wieder in die Natur ::) . Aber es geschieht ja, um später ein besseres Management durchführen zu können.
Habt Ihr übrigens den Teil über Staupe bei Wb gelesen und die dazugehörige Bildunterschrift? ::) ::)
-
Ist schade, daß diese Tiere euthanasiert werden.
-
Na - ist doch noch sehr nett, wenn ich denke, was die Neuseelander mit der Opossum-Plage machen. Was ist die Alternative, wenn schon die Singvögelbestände darunter leiden?
-
Was habt ihr nur gegen die armen herzigen Waschbären?
Sind doch nur arme, arme Asylanten ::)
-
Bären mit Migrationshintergrund und Nesträubervordergrund?
-
Freigelassene Sklaven eher. :(
-
Na - ist doch noch sehr nett, ...
Ließe man die mit Staupe infizierten am Leben, gäbe es über kurz oder lang ein paar weniger. ;D
-
... und vermutlich auch viele infizierte Füchse, Marder und Hunde.
-
Das wäre also eine rundum gelungene Sache.
-
Ließe man die mit Staupe infizierten am Leben, gäbe es über kurz oder lang ein paar weniger. ;D
Hallo Zausel,
interessante These, den "Teufel" Waschbär mit dem "Belzebub" auszutreiben. ;D
VG
Swift_w
-
... und vermutlich auch viele infizierte Füchse, Marder und Hunde.
Na, da niemand auf mich hört, ist der angerichtete Schaden so sehr groß nicht ...
(mich hatten vordergründig die Ansteckung und der Krankheitsverlauf bei Kleinkatzen interessiert, dabei hatte ich das "bei Hundeartigen" überlesen)
-
Wer weis ;D 8)
-
Irgendwann kommen die Wölfe und fressen ein paar weg und jut is... ;D
-
Die sind doch an Staupe gestorben. ;D 8)
-
Die Wölfe ??? Hab ich was verpasst?
-
weswegen bei all Eurer Fröhlichkeit auch in den entsprechenden Gebieten nicht vergessen werden sollte die Hunde zuverlässig gegen Staupe zu impfen ;)
-
Und die Wölfe! Vor allem die!
-
Das nennt man vergrämen.
Vergrämen ist gut.
Exekutieren ist besser und langfristig wirksam. >:(
Aber nicht erlaubt wenn Du nicht Revierpächter bist .
-
Legal - illegal - sch...egal 8)
-
In den Gärten herrscht Faustrecht. 8)
-
Wer doch gelacht, wenn man nicht auch diesen Thread in den Keller kriegen würde. :P
-
Hat schon jemand probiert ob die Waschbären durch Gerüche zu vertreiben sind. Gibts da nichts? Chilipulver in die Mülltonne, nee geht nicht der arme Müllmann.
-
Vielleicht diese Marder- und Katzenvergrämungsmittel auf Basis von Undecanon (Aromastoff in Weinraute) plus Zitrus, die macrantha hier letztens erwähnt hatte?
-
Mein Nachbar hält die Katzen von den gelben Säcken mit billigem Parfüm ab. Man darf vermuten, dass es sich dabei nicht um Katzen handelt, sondern um sie ansässigen Waschbären. Einen Versuch wär`s wert!
-
Grässliches Parfüm vom Discounter (gibts sowas?)in den Gelben Säcken in zarten Plastiktüten als Waschbärstinkbomben. Hat sicher auch Einfluss auf die Vermehrungsrate betroffener Exemplare.
-
Grässliches Parfüm vom Discounter (gibts sowas?)
ja sowas gibt es. Damit habe ich versucht, den Maulwurf zu vergrämen. Das gelang nur bedingt.
-
Wie meinst Du das? Bedingt???
-
Der findet seine Würmer doch nach dem Geruch. Aber "Parfeng" in der Erde...hm
-
Ich hatte mal so ein gräßliches stinkendes Parfüm (brachte GG von einer lustigen Weihnachtsfeier mit). Damit habe ich Wattebäusche beträufelt und in die Maulwurfsgänge gestopft. Wenn ich nicht mit Handschuhen arbeitete, stanken meine FInger noch zwei Tage :-X . Es hat eine Zeitlang geholfen (ein paar Wochen), dann schob der Maulwurf Erde vor die Watte und alles zusammen raus zum Gang.
Möglicherweise hilft es aber, wenn man das Zeug großzügig um und in Mülleimern verteilt. Einen Versuch wäre es wert.
-
Das ist Tierquälerei.
-
Egal wie billig das Parfüm bei einer Biotonne kann das nur eine Verbesserung sein. Auch die gelben Säcke..... Man muß sie ja nicht wieder öffnen.
Bei uns haben wir eine Trennung da werden die gelben Säcke von Hand geöffnet und sortiert. War wenigstens vor ein Paar Jahren so. Ich hoffe das hat sich geändert. Stank erbärmlich.
-
Wir werden schon wieder OT.
In modernen Anlagen werden die Säcke und ihr Inhalt gehäckselt und per Verwirblung sortiert. ;)
-
Du wünschst deinen Schnecken und Läusen etc auch guten Appetit ;)
-
Ist noch immer so, soweit ich weiß, die Müllsortiererei.
-
Das wär doch eine Lösung außer für die geklaute Obsternte :P
-
Kürzlich traf ich in der Aue einen jungen Mann, der führte einen Waschbären an der Leine wie einen Hund.
Den hat er aufgezogen, nachdem die Mutter umgekommen war.
Ihr seht, nicht alle stehen den Waschbären so abweisend gegenüber. ;)
Das Tier war so wuselig, dass nicht eins meiner Bilder scharf wurde.
100 Jahre ohne Wolf in Mitteleuropa sind ein lächerlich kurzer Zeitraum. Tausende Jahre haben Menschen, Schafe, Rinder, Rehe und Wölfe hier zusammengelebt.
-
Klar ist das ein lächerlicher Zeitraum.
Genau so lächerlich wie es ist, das Mittelalter mit der jetzigen Zeit zu vergleichen.
Und: wenn Du von Schafen leben würdest, würdest Du vermutlich anders schreiben.
Meine letzten Zeilen.
Diejenigen, die nicht von und mit der Natur leben,und sie nachhaltig bewirtschaften und pflegen so wie wir, wissen ohnehin alles besser. ::) ::) ::)
-
Meine letzten Zeilen.
Diejenigen, die nicht von und mit der Natur leben,und sie nachhaltig bewirtschaften und pflegen so wie wir, wissen ohnehin alles besser.
Du meintest vermutlich "...wir wissen ohnehin alles besser."
In der Tat: Wer mit solchen "Argumenten" kommt, will ohnehin nicht diskutieren, sondern recht haben.
-
Ratten habe ich seit einigen Jahren weg bekommen, indem ich dafür sorgte, daß nicht ein Futterkrümel ( Hühner ) mehr draußen liegt. Die Hühner werden ausschließlich im Stall gefüttert. Seitdem keine Ratze mehr, null, niente.
Könnte diese Methode nicht auch bei Waschbären funktionieren? Wenn sie keinen Grund haben ( Futter z.B. wie liegen gebliebenes Obst usw. ) - was tun sie dann bei Euch in den Gärten?
Ich kann mir vorstellen, daß Waschbären in Massen ein Problem sein können... was lockt sie an? Zivilisationsrückstände? Vorzeitiges großzügiges Vogelfutter? Komposthaufen?
-
Die leben in Brandenburg in durchaus ländlicher Umgebung. Sie finden genug zu fressen und haben keine Feinde. Deswegen vermehren sie sich so überaus erfolgreich.
-
Meine letzten Zeilen.
Diejenigen, die nicht von und mit der Natur leben,und sie nachhaltig bewirtschaften und pflegen so wie wir, wissen ohnehin alles besser.
Du meintest vermutlich "...wir wissen ohnehin alles besser."
In der Tat: Wer mit solchen "Argumenten" kommt, will ohnehin nicht diskutieren, sondern recht haben.
Schwer zu akzeptieren, was , daß jemand der mit der Natur lebt sich vielleicht besser damit auskennt ? ;D ;D ;D
-
Biene, so richtig habe ich Dich in nicht verstanden. Bist Du für die Bekämpfung der Waschbären oder dagegen?
-
Hier hat sich der Wolf eingeschlichen, der anscheinend als altes Feindbild mehr Emotionen auslöst, als der vielerorts noch relativ unbekannte Neubürger Waschbär.
Ich lebe von und mit der Natur, aber als Freilandbiologin wahrscheinlich anders, als du meinst, Biene. Und ich kenne Schäfer, die versuchen von Schafen zu leben und weiß, dass ihre Probleme nicht vom Wolf ausgehen, sondern eher mit der Erreichbarkeit/Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Weideland und der Vermarktung von Fleisch und Wolle zu tun haben.
Und ein Schäfer, der sich mit Schafen hervorragend auskennt, fragte mich diesen Sommer, was das denn für ein Gras sei, das die Schafe nicht fressen. Es war Acker-Schachtelhalm. Kein Einzelfall!
Dieser Schäfer hat einen Schäferwagen und schläft nachts mit seinem Hund bei den Schafen. Das oder ein angemessener Zaun müßte helfen als Schutz gegen den Wolf.
Der Waschbär ist neu in Europa und die heimische Fauna, vor allem Baumbrütende Vögel dürften erhebliche Schwierigkeiten haben, seine Ausbreitung zu überleben.
-
Wie zu lesen ist, streiten sich die Biologen darüber, ob der Waschbär Vögel nimmt oder nicht. Ich kenne Ausführungen, da wird betont, daß es dem Waschbären viel zu aufwändig ist, Vögel zu "jagen".
Ich vermute mal - Abfälle und Obst in Gärten, Hühnerfutter frei ausgestreut, anderes Futter bei anderen Tieren draußen ( es soll ja auch Menschen geben, die ihre Katzen draußen füttern... ), Vogelfutterreste usw.=Endlosliste incl. Komposthaufen - all diese sehr einfach für den Waschbären erreichbaren Dinge sind verlockender als Vögel....
-
Dass der Waschbär Vögel im Flug fängt halte auch ich für unwahrscheinlich. An Nester dagegen kommt er gut und bequem heran.
-
An Nester dagegen kommt er gut und bequem heran.
Dat macht aber auch die Elster ( unter Naturschutz ) und verschiedene andere nette Tiere ;D
...obgleich: Waschbär im Flug.... ;D ;D ;D ;D ;D
-
Elstern und andere nette Tiere, wie Eichhörnchen z.B. leben aber im Gegensatz zum Waschbär schon sehr lange hier.
-
Waschbären erhöhen den Verfolgungsdruck noch zusätzlich. Vermutlich finden sie auch Nester, die die anderen Räuber übersehen würden.
-
Dass man mich nicht falsch versteht. Ich habe nichts gegen Waschbären.
Ich will ihn fangen, um ihn zu erschrecken ( vergrämen ), einigen Nachbarn und Schülern zeigen ( wenn das überhaupt in der Katzenfalle geht). Ich habe auch die Befürchtung, dass er die Katzenfalle klein macht. Und dann , wenn es ginge , ins Auto und eine kleine Spazierfahrt und wieder ab in die Freiheit. Wenn es nicht geht, bekommt er wenigstens einen Schreck und ich brauche dann wahrscheinlich eine neue Katzenfalle.
Für mich ist nicht entscheidend, dass er wie Eichhörnchen,Elstern Nester räubert, ob er lange da ist oder kurz . Mit dem Klima verändert sich die Landschaft und damit die Biotope ( so war es immer ) und andere Tiere + Pflanzen besiedeln die Areale. Heute kommt ( seit einigen Jahrzehnten ) immer mehr der unersättlicher Hunger des Menschen dazu. Er verändert derzeit viel stärker die Landschaft und die Tierwelt passt sich an oder stirbt.
So verlieren wir die Moorbewohner,Sumpfbewohner usw., weil die Biotope verschwinden. Während Kohl-+, Blaumeise stark zu nehmen durch Winterfütterung, Nistkästen.
So haben wir Blauräcke, Wiedehof,Raubwürger,Wendehals,Brachvogel usw. weitgehnd oder ganz verloren. Das sind die entscheidenden Punkte für mich und nicht dass Elster,Waschbär,Krähe,Eichhörnchen einige Eier fressen. Gibt es genügend naturbelassene Biotope machen die einzelnen Vogelarten solche Verluste wieder wett. Gibt es sie nicht, wird die Natur immer artenärmer, die Rote Liste immer länger. Sehr schade, aber auch das ist letztendlich Evolution.
Viele Grüße
Wolfgang
-
Elstern und andere nette Tiere, wie Eichhörnchen z.B. leben aber im Gegensatz zum Waschbär schon sehr lange hier.
....tja, und Waschbären... m.E. beide Populationen dort, wo es jetzt so eng ist, wurden von Menschen ausgesetzt... insofern ??? ::) ::)
-
Klar ist das ein lächerlicher Zeitraum.
Genau so lächerlich wie es ist, das Mittelalter mit der jetzigen Zeit zu vergleichen.
Und: wenn Du von Schafen leben würdest, würdest Du vermutlich anders schreiben.
Meine letzten Zeilen.
Diejenigen, die nicht von und mit der Natur leben,und sie nachhaltig bewirtschaften und pflegen so wie wir, wissen ohnehin alles besser. ::) ::) ::)
Wolfsdiskussionen doch im Wolfsthread . Waschbären fressen vermutlich nur tote Schafe .
Wobei die amerikanischen Geflügelzüchter sie mehr fürchten als Füchse .
Natürlich fressen auch Elstern Jungvögel, die können aber keine Nistkästen ausheben .
-
Ich kenne den örtlichen Betreuer des Lehrrevieres , der erzählt Spannendes über Waschbären : er konnte beobachten wie sich Waschbären gegenseitig aus Lebendfallen befreien . Die Viecher sind halt sehr intelligent und über ihr Sozialleben ist wenig bekannt . Hier im deutschen Osten kommen Marderhund und Waschbär synchron vor , da haben kleine Tiere wenig Chancen .
-
.
-
Natürlich fressen auch Elstern Jungvögel, die können aber keine Nistkästen ausheben .
Dafür können sie aber freilaufende Hühner morden.... nicht ganz so witzig anzuschauen....
-
Das haben bei mir Nachbars Hunde regelmäßig gemacht, war sicher nicht schöner. Waschbären sind noch besser hab ich mir sagen lassen.
-
Das haben bei mir Nachbars Hunde regelmäßig gemacht, war sicher nicht schöner. Waschbären sind noch besser hab ich mir sagen lassen.
Gehn die auch auf Hühner ??? ??? ???
-
Allesfresser....
Wozu sollen Waschbären überhaupt gut sein? ::)
-
Das sind die entscheidenden Punkte für mich und nicht dass Elster,Waschbär,Krähe,Eichhörnchen einige Eier fressen. Gibt es genügend naturbelassene Biotope machen die einzelnen Vogelarten solche Verluste wieder wett.
Und genau das ist der Punkt, der nicht stimmen muss. Es gibt genügend Beispiele, wo es ausreichend naturnahen Lebensraum gäbe, aber die heimischen Tiere in Massen aussterben (Neuseeland: Ratten und Possums plündern die heimische Vogel- und Pflanzenwelt bis hin zur ausrottung, Nattern auf der Insel Guam haben schon fast alle Vögel ausgerottet, auf der Insel Moorea wurden heimische Schnecken durch eingeschleppte afrik. Riesenschnecken ausgerottet, etc.pp.).
Der Waschbär wäre ohne den Menschen nicht über den Atlantik geschwommen. Es gibt Arten, die sich hier ansiedeln, aber nicht nennenswert heimische Arten vertreiben (z.B. die Nandus).
Aber es gibt eben auch sehr invasive Arten, und gerade weil wir nicht wenig Lebensraum zerstört haben, sollten wir wenigstens auf jene ein Auge haben.
Kann sein, dass sich die Populationen auf ein vernünftiges Level einpendeln. Aufgrund der Lebensweise der Waschbären ist das aber nicht zu erwarten. Wenn es jetzt schon geschätzte 500.000 gibt!
-
Allesfresser....
Wozu sollen Waschbären überhaupt gut sein? ::)
ist doch logisch - schau sie doch mal an: sehr, sehr süß mit Kuschelfaktor ;D ;D ;D
-
Wenn es jetzt schon geschätzte 500.000 gibt!
Alles richtig, nur nach wie vor: der Mensch hat sie hergebracht und zudem ausgesetzt in den 30er Jahren ( ? ) und später. Der Waschbär kann nix dafür.
Das er hier "nicht her paßt".... hat der Mensch zu verantworten, so oder so.
Und wenn der Waschbär in der Nähe von Siedlungen gutes Futter findet, wie schon beschrieben, ist er sich selbst der nächste. Wo es bequem ist, bleibt er.
Wenn wir ihn nicht wollen, müssen wir was ändern... und nicht das Futter auf den Kompost schmeissen oder den Überfluss an Äpfeln auf den Wiesen lassen... oder z.B. das Wild füttern, wie es auch gern gemacht wird... und sich hinterher wundern, daß die Wildschweine die Städte besiedeln ( Berlin ect. )....
-
Er kann zwar nix dafür, aber bekämpft kann er wohl werden.
Das Schwein kann auch nix dafür, dass uns sein Fleisch schmeckt - geschlachtet wird es trotzdem.
Du kannst niemals alle Mülltonnen sichern und von allen Obstwiesen das Obst sammeln.
-
... Elster,Waschbär,Krähe,Eichhörnchen einige Eier fressen. Gibt es genügend naturbelassene Biotope machen die einzelnen Vogelarten solche Verluste wieder wett. Gibt es sie nicht, wird die Natur immer artenärmer, die Rote Liste immer länger. Sehr schade, aber auch das ist letztendlich Evolution.
Wie Macrantha angeführt hat, sind Inseln wie Neuseeland und andere Paradebeispiele dafür, wie Neozooen die angestammte Fauna dezimieren, ganze Artengruppen (z.B flugunfähige Vögel) ausrotten können. Wenn sich solche invasive Tierarten ausbreiten, gibt es eben keine naturbelassenen Biotope mehr und seltene, spezialisierte einheimische Arten, aber möglicherweise auch bisher wenig bedrohte Arten werden gefährdet.
Deshalb ist die Bekämpfung invasiver Neozoon wie dem Waschbär durchaus sinnvoll. Dass unabhängig davon natürlich auch alles getan werden muss um bedrohte Lebensräume und ihre Arten zu erhalten ist klar.
-
Eine sehr interessante Debatte, die erahnen lässt wieviele Menschen wirklich noch natürliche Zusammenhänge verstehen (wenige), und wieviele "Zivilisiert" sind (die Meisten). :-\ :-[
Man muß immer bedenken: Jeder ist seines Glückes Schmied, und der Mensch ist es, der sich vermehrt wie die Ratten, und dabei ist sich sein eigenes Grab zu schaufeln. ;D
-
@macrantha: Das ist wohl wahr...
Bestimmte Tiere sind nun mal Kulturfolger und ernähren sich sehr bequem von unserem Müll.
Ich weiß da auch keinen Rat... habe nur die Erfahrung gemacht: je weniger, am besten gar nichts fressbares herumliegt, je weniger ungebetene Gäste sind da. Igel und Co. finden trotzdem ausreichend.
Die übermässige Fürsorge und die Ängste, daß irgendein Tier verhungern könnte, halte ich halt manchmal für etwas übertrieben. Wenn der eine am Stadtrand von Berlin die Wildschweine füttert und der andere sie haßt.... ( oder lieber selbst ißt ) - wo soll man da ansetzen ???
-
Er kann zwar nix dafür, aber bekämpft kann er wohl werden.
Die unbekleideten Lusitanierinnen "können auch nix dafür"...
Trotzdem: WEG damit!
Auch Dickmaulrüssler und Bandwürmer können "nix dafür".
-
Ich mache mir da "keine Sorgen" - der Mensch wird es schon richten, so lange er kann....
-
Natürlich ist vieles hier sehr überspitzt formuliert.
Es stimmt zwar, dass der Mensch schuld ist (vernichtete Lebensräume und ansiedlen fremder Arten), aber jetzt einfach die Hände in den Schoß zu legen nach dem Motto "die Natur wirds schon richtigen" finde ich auch nicht richtig.
Ja - hätten wir noch Wölfe und Bären und viel mehr Natur- als Kulturlandschaft ... ja dann ...
Das ist aber nicht die Realität. Man braucht nicht bei jeder fremden Tier- oder Pflanzenart in Hysterie verfallen. Aber manche müssen bekämpft werden.
Sonst verödet unsere Natur noch mehr.
-
von Uliginosa:
Deshalb ist die Bekämpfung invasiver Neozoon wie dem Waschbär durchaus sinnvoll. Dass unabhängig davon natürlich auch alles getan werden muss um bedrohte Lebensräume und ihre Arten zu erhalten ist klar.
Hallo,
eben, eben.
Allerdings wird man die 500.000 (allein in Deutschland) geschickten, intelligenten Waschbären nicht mehr los.
Wie im Link von "We-went-to-goe" auf der 1. Seite zu lesen ist,
zeigen die zunehmenden Abschüsse / Jagdstrecke die "Spitze des Eisberges" auf.
So bei uns in Hessen 10 000 Abschüsse allein im Jahr 2003 !
Bringen leider nur örtlich eine kurzzeitige Entlastung u.a. der einheimischen Kleintier u. Vogelwelt.
Waschbären sickern alsbald aus benachbarten Revieren wieder ein.
Finden fast überall genug zu fressen.
Erhöhen zusätzlich zu den einheimischen Fressfeinden und den 7 Millionen Hauskatzen den "Druck".
In einem von mir betreuten Nistkastengebiet - öffentlicher Park mit 20 Nistkästen -
kommen jährlich gerade mal in 10 % überhaupt Meisenbruten hoch; selbst für die wird es in einem Waschbärenbereich eng !
Als normal gutes Ergebnis gilt wenn aus 2/3 aller Nistkästen Bruten erfolgreich ausfliegen.
Typisch für Waschbären sind:
Auspfoteln von Nistkästen/Naturhöhlen, herumhebeln von Pendelkästen; herruntereißen von Kästen.
Sie schaffen selbst die bisher als relativ sicher geltenden Vorbaukästen.
Abhilfe für Nistkästen können schaffen:
Blechmanschetten (kann man ja anstreichen) um einzel stehend Bäume mit Nistkästen.
Schwere Pendelkästen mit ganz dünnem Draht mind. 1 m runterhängend. (Wie bereits von "We-went-to-goe" beschrieben).
Die Waschbären dürfen sich ruhig die Patschhändchen aufschneiden. ;D
Wahrscheinlich ist auch Stacheldraht für solche runterhängenden Pendelkästen geeignet.
VG
Swift_w
-
Ganz wichtig: immer mal ein freundliches Wort für den Jäger und einen herzlichen Dank für seine Mühen, den Bestand halbwegs in Grenzen zu halten. Bezahlt bekommt er das nämlich nicht.
-
Bezahlt bekommt er das nämlich nicht.
Das rührt an einen Punkt, der diesen Thread vermutlich sprengt:
Förster sind in aller Regel hauptberuflich beschäftigte Personen mit einem umfangreichen, mehrjährigen Studium, angestellt im öffentlichen Dienst oder bei Privatwaldbesitzern.
Wäre es nicht sinnvoll, auch die Jagd in Deutschland Personen zu übertragen, die eine entsprechende Ausbildung haben und im öffentlichen Dienst arbeiten (ja ja, ich weiß, jetzt kommen gleich die üblichen Einwände gegen Beamte... - geschenkt)?
Und nicht Leuten, die das nebenher betreiben, meist als Hobby?
-
Das scheitert schon daran, dass kein Mensch wüsste, wie man die 6 Stunden auf dem Hochsitz als Überstunden verrechnen kann. ;D
In der DDR bekamen die Jäger Prämien für den Abschuss von Raubzeug. Für 'ne tote wildernde Katze gab es beispielsweise 5 Mark.
Solch eine Lösung wäre sinnvoll.
-
Ich sag doch: Kaum hingeschrieben, geht's schon auf den öffentlichen Dienst ;)
So eine Abschussprämie darf natürlich nicht dazu führen, dass dann jemand anfängt, Waschbären (oder Katzen oder oder) zu dem Zweck zu züchten. ;D
(Dafür gibt's tatsächlich Beispiele).
-
Bezahlt bekommt er das nämlich nicht.
Wäre es nicht sinnvoll, auch die Jagd in Deutschland Personen zu übertragen, die eine entsprechende Ausbildung haben und im öffentlichen Dienst arbeiten
Es gibt ja genug LÄnder in denen es so ähnlich gemacht wird.
Es gibt dort zwar überall noch Privatjäger aber was letztendlich erlegt werden darf und die Erhebung der Zahlen der vorhandenen Tiere werden von staatlich angestellen Berufsjägern oder Rangern ermittelt.
Die Hobbyjäger können sich dann Lizenzen kaufen um ein Reh oder drei Hirsche oder so zu schiessen. Wird in USA oder Kanada z. Bsp. gemacht.
Und wenn was überhand nimmt, werden wesentlich drastischere Mittel angewendet wie bei uns (das sogenannte Culling z. Bsp. massenhaften Abschießen vom Hubschrauber aus etc.).
Allerdings ist in diesen Ländern auch das Recht der Grundeigentümern wesentlich freier grad was die drauf lebenden Wildtiere angeht deutlich "freier". Da kann dann ein Grundeigentümer in seinem Wald völlig unabhängig von Lizenzen schiessen.
Vielleicht gibts ja hier ein Schweizer Mitglied das über Schweizer Patentsystem berichten kann.
Diese Lizenzjagd ist für den Staat halt deutlich teurer als die in Deutschland praktizierte private Lösung.
Aber ich denke das würde ein unendliche Diskussion.
Wildschäden der Landwirte oder Waldbesitzer werden da m. W. nicht erstattet
-
@ macrantha
Du hast recht, auf den Inseln, deren Areal sich kontrollieren und begrenzen lässt, kannst du etwas tun. Wie auf den neuseeländischen kleinen Inseln alle Katzen,Ratten wegfangen usw.
Bei uns hier ist das Illusion. Zu viele Füchse, zu viele Rehe, zu viele Wildschweine, zu viele Waschbären.Zu viele Neophyten und Neozooen. Fast egal ob einheimisch oder femd. Die derzeitige Fuchspopulation hat bei uns in den letzten 20 Jahren alle Rebhühner und Wachteln augerottet. Kein Jungwuchs kommt hoch, weil die Rehe alles verbeißen.
Wir kämpfen alle punktuell und die Rote Liste wird immer länger. Egal was wir tun, in 50 Jahren werden unsere Kinder und deren Kinder viele Tiere nur noch auf dem Film erleben.
Ich setze mich auch wie viele andere für alles Mögliche ein, Tiger, Orangs,Berggorillas, Wale, Bären usw. oder einheimische Tierwelt .Aber was ändert sich ? Die Lebensräume nehmen ab, die Menschheit wächst.
Deswegen habe ich geschrieben, es kommt nicht darauf an, ob das ein oder andere Nest geräubert wird. Die Lebensgemeinschaften verändern sich ob wir wollen oder nicht.
Viele Grüße
Wolfgang
-
Bei deinen doch eher pessimistischen Einschätzungen musste ich spontan hieran denken. Kommt mir vor, als hätten sich manche Probleme seitdem zwar entschärft, die Situation insgesamt aber eher deutlich verschlechtert.
-
Immerhin ist es "gelungen", Bär, Luchs, Wolf, ..., faktisch auszurotten.
Warum sollte das bei Waschbären unmöglich sein?
Auch Wildschweine könnten erheblich dezimiert werded.
Es müßte "nur" ein einheitlicher fester Wille vorhanden sein.
Das größte Hindernis sind da m.E. die Pseudo-Natur- und Tierschützer, Typ "warme-Socken-für-die-armen-Negerkinder-strickend".
-
Die Ratten (einschließlich Bisam) haben wir nicht geschafft und der Waschbär ist denen ähnlicher als die großen Räuber (abgesehen von seiner relativen Größe, aber das gleicht er mit Niedlichkeit aus). Die brauchen alle ein großes Revier und sorgen auch dafür das sie sich nicht zu nahe kommen lieber Günther.
-
Gehn die auch auf Hühner ??? ??? ???
Ja , und zwar schlimmer als Füchse weil sie jeden Zaun überklettern .
-
Und Türen aufmachen.
-
Waschbär-Schäden
-
??? ??? ???
Das, was auf den Bildern als Latrinen bezeichnet wird.... ich frag mich jetzt grad, wo sowas rumliegt. Und wenn es rumliegt, ob dann darin nicht auch anderes Ungeziefer usw. ...
und wenn das Dämm-Material einfach offen ist... da gehen auch Mäuse, Ratten und sonstwas rein....
Weiß ich nicht, ob man sich da wundern muss....
Die Wiese sieht auch von Hund und& im Winter so aus. Gelbe Säcke werden auch gern mal von Katzen geplündert. Und Kirschenklau braucht man ja wohl nicht diskutieren - das machen andere auch.
Unter "Das Tier" findet man den Zettel zur Abwehr. Genau das, was schon öfter erwähnt wurde.
Es wird weiterhin beschrieben, daß "hochwertiges Nahrungsangebot" in Städten usw....
Wenn ich die "Biester" einlade durch einen gut beladenen Komposthaufen voll Essenreste, Kaffeesatz ect., ect. ... muß man sich doch nicht wundern ???
-
Kaffeesatz zieht aber meines Wissens weder Ratten noch Waschbären an. Höchstens Regenwürmer und gegen die wehrt sich ja niemand?
-
Kaffeesatz zieht aber meines Wissens weder Ratten noch Waschbären an. Höchstens Regenwürmer und gegen die wehrt sich ja niemand?
Ratten fressen alles. Und wenns nur Kaffeesatz ist, nehmen sie den auch. Egal was... sie fressen alles und sind äußerst anpassungsfähig + leider auch intelligent.
Ein Komposthaufen ist organisches Material... und das wird gefressen. Ganz einfach. Wie Futterstelle zur Selbstbedienung. Und so gehts auch den Waschbären - solange die Zivilisation dermaßen viel übrig läßt, wählen sie logischerweise den bequemsten Weg.
-
Geruchsstoffe gegen Waschbär u. Marder
-
Beurteilen können die Schäden offensichtlich die am besten, wo er schon zahlreich vertreten ist. Persönlich würde ich empfehlen schlammige Pfützen mal abzusuchen ob Babyhände drin zu finden sind. Und wenn ja, dann empfehle ich regelmäßig die Dachziegel zu kontrollieren. Bei manchen Gebäuden geht das vom eigenen Grundstück nicht. Da rate ich zur Nachbarschaftshilfe. ::)
-
Lieber toto ich würd meinen Kompost nicht zur Deponie geben um nicht die Ratten bei mir zu haben. Der Kaloriengehalt von Kaffee ist sehr niedrig.
Wenn die Ratten dort einen Plausch halten wird sich das eher auf andere Bestandteile des Komposts beziehen. Dafür gibts aber einen Kompostthread.
Die Waschbären werden wir zwar nicht wieder los, aber wir können noch für einen weicheren Übergang sorgen indem wir Ihm es nicht so leicht machen. Inklusive Jagddruck. Der Rest der Mitgeschöpfe hat so etwas länger Zeit sich anzupassen.
Trotzdem werden einige Arten verschwinden. Besonders solche die wir schon an den Rand des Abgrunds geschubst haben.
Allerdings hatte er in Nordamerika nicht wesentlich andere Feinde als hier bei uns ohnehin einmal vorhanden waren. Dazu zählen auch große Raubvögel, Wolf und Luchs die den unerfahreneren Jungtieren durchaus gefährlich werden können.
Diese Gefahr ist im Menschlichen Umfeld geringer :P, das übernehmen dort die Autos.
Wenn jeder Pfadfinder eine Waschbärenmütze tragen würde wär schon viel getan 8) 8) ;D (die Mode hat schon manches Tier fast? ausgerottet)
-
Ist eigendlich der Waschbeer hier heimisch?
-
Nein, die ersten Exemplare wurden mit Ehrengarde und Tamtam (Nationalhymne) ausgesetzt.
-
Na toll.
Ich würde sagen,dass alle Nachkömmlinge in die Gärten und Besitzungen dieser Leute kommen.
Da haben die ihren Spaß.
Frank
-
die sind leider schon längst vermodert ;D Hier nochmal das Erkennungsmerkmal. Unverwechselbar:
-
Nein, die ersten Exemplare wurden mit Ehrengarde und Tamtam (Nationalhymne) ausgesetzt.
Na, ganz so war das dann auch nicht. Die ersten Tierchen hier im Osten des Landes haben den gemeinschaftlichen Ausbruch aus einer Pelztierfarm bei Strausberg geschafft, bereits 1945, nach einem Bombentreffer am Gehege. Seit dem waren sie überwiegend erfolgreich ;D
-
Doch - so wars. Klar gab es auch zahlreiche Ausbrüche aus Pelztierfarmen, aber am Anfang des Threads ist doch ein Artikel verlink, in dem das Aussetzen 1934 mit Blaskapelle und allem drum und dran "zur Bereicherung der heimischen Tierwelt"beschrieben wird.
Aber es ändert ja leider nix, dass wir so s**dumm waren, die Viecher selbst auszusetzen.
Völlig aus Mitteleuropa zu entfernen, wird nicht klappen. Aber wie Axel schon schrieb - man kann durch Jagd wenigstens den Druck auf unsere heimischen Arten reduzieren.
Zumindest das müssen wir jetzt tun.
-
... Hier nochmal das Erkennungsmerkmal. Unverwechselbar:
Mit dem Abdruck links unten tarnt er sich?
Dann habe ich bei mir auch welche.
-
Weils mir grad untergekommen ist:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33899/1.html
... Schäden durch invasive Arten ...
-
Heute Morgen hat sich meine Vermutung bestätigt. Mein Nachbar hat den Waschbär beim gemächlichen Verlassens meines Gartens beobachtet. Jetzt ist es amtlich.
Viele Grüße
Wolfgang
-
Das ist doch irgendwie auch nett, oder ???
Sorry, ich finde die so niedlich.
-
::)
Jaja. Räubern auf niedliche Weise Vogelnester aus. Usw. usf.
-
Das ist doch irgendwie auch nett, oder ???
Sorry, ich finde die so niedlich.
Viel Spaß und Freude.
-
::)
Jaja. Räubern auf niedliche Weise Vogelnester aus. Usw. usf.
Manno, die müssen doch auch was fressen...
-
Sollen sie ja auch . In Amerika .
-
Sollen sie ja auch . In Amerika .
Ist ja ok... hauptsache nicht vor der eigenen Haustür ;)
-
::)
Jaja. Räubern auf niedliche Weise Vogelnester aus. Usw. usf.
Übrigens... bin ich zwar wütend, wenn der Fuchs hier ein Huhn holt... aber andererseits...: als er neulich auf der Wiese im hohen Schnee einen Mäusesprung versuchte... ganz dicht neben uns, dann aber weiterzog... ein sehr hübsches gesundes Tier. Verzichten möchte ich nicht unbedingt drauf... dann holt er eben mal ein Huhn, die haben im Frühjahr eh wieder 20-30 Küken, die alle in den Topf kommen... eins mehr oder weniger macht mich nicht hungrig ;D ;D ;D
Und ich glaube nicht, daß der Waschbär die Vögel ausrotten wird....
-
Beide (Fuchs und Waschbär) sind halt Opportunisten die sich generell von dem ernähren was gerade am leichtesten zu finden ist.
Und dadurch schaffen sie es heute auf eine sehr hohe Dichte, so dass sie andere Tierarten schädigen.
So gibts genug Naturschutzprojekte, vor allem im Bereich der Bodenbrüter, die durch die vielen Füchse gefährdet sind.
Früher schafften sie die hohe Populationdichte nicht weil erstens die Tollwut durch ihre Seuchenzüge sie stark dezimierte und zweitens jeder hinter dem Fuchs her war. Weil viele selber Hühner, Enten, Gänse oder Kaninchen hatten und weil man seinen Balg (Fell) für viel Geld zu verkaufen konnte.
-
@ toto.Naja, wer Hunde hat, darf sich von mir aus seinen Garten so ruinieren lassen, das ist dann sein Privatvergnügen. ;) Wenn es unfreiwillig geschieht, sieht das doch viel ärgerlicher aus. Wir haben Freunde in Kassel, da solltest du mal die Einwohner fragen, wie sie zu Waschbären stehen. Die Plage ist da zur Landplage geworden, also, nein danke. Übrigens sind da in den Gärten keine Komposthaufen ;) Sie klettern an den Regenrinnen hoch, gehen in's Dach. Das Dämmmaterial braucht nicht lose zu sitzen, dafür sorgen schon die Tiere. Ich denke, dass man erst mal "Betroffener" sein muss um wirklich zu merken, was Sache ist. Mir tun die Leute leid, genauso wie die Wildschweingeschädigten.
-
Generell bin ich dagegen Tiere in niedlich, nicht niedlich und eklig zu sortieren ...
-
Essbar oder nicht ist einfacher und weniger moralisch verwerflich 8)
Außerdem kann man fast alle essen ;D
-
Essbar oder nicht ist einfacher und weniger moralisch verwerflich 8)
Außerdem kann man fast alle essen ;D
...und außerdem ist der Mensch auch ein Opportunist ;D
-
Und ich glaube nicht, daß der Waschbär die Vögel ausrotten wird....
Tja , wenn der Glaube allein genügen würde ...2007 wurde in Brandenburg kein einziges Trappenküken ausserhalb von Schutzzäunen flügge trotz einiger Bruten . Alle Küken im Freiland ohne Zaun gegen Predatoren verschwanden .
Der drastische Rückgang von vom Aussterben bedrohter Wiesenbrüter wie Uferschnepfe , Rotschenkel , Brachvogel usw wird sehr wohl in Zusammenhang mit dem stark ansteigenden Druck auf die Populationen durch zunehmende Raubsäugerdichte gebracht . Waschbären fressen Eier ebenso wie Küken und nicht mal Inseln bieten den Brutvögeln Schutz weil die Bärchen verdammt gut schwimmen .
-
tja, aber (groß)trappen, uferschnepfen, rotschenkel, und brachvogel sind nun mal nicht so kuschelig niiiiiedlich! :P :P ;)
-
Warum hält man dann Waschbären in Zoos? Wenn sie so böse sind... und es viel zu viele gibt ??? ??? ???
-
Na vermutlich weil sie mit ihrer unterhaltsamen, quirligen Art Besucher anziehen
-
Warum hält man dann Waschbären in Zoos? Wenn sie so böse sind... und es viel zu viele gibt ??? ??? ???
warum hält man (und frau) hunde, obwohl alle gehwege und liegewiesen rund ums jahr vollgekackt sind und immer mal wieder kleinkinder zerfleischt werden? ??? ??? ???
-
Warum hält man dann Waschbären in Zoos? Wenn sie so böse sind... und es viel zu viele gibt ??? ??? ???
Lese deine Beiträge und du weist warum.
-
Naja , Löwen und Tiger werden in jedem Zoo gehalten , der "etwas auf sich hält " . Die Auswahl der dortigen Tierarten richtet sich in Zeiten knapper öffentlicher Zuwendungen tatsächlich weitgehend nach der Publikumsattraktivität . Ein Bekannter von mir war Zookurator und über diese Vorgaben so frustriert ( er hatte gehofft mehr bedrohte aber unspektakuläre Tiere ansiedeln zu können) das er seinen eigenen Tierpark eröffnet hat .
warum hält man (und frau) hunde, obwohl alle gehwege und liegewiesen rund ums jahr vollgekackt sind und immer mal wieder kleinkinder zerfleischt werden? ??? ??? ???
Was diese Frage im Waschbärthread zu suchen hat ist mir ein Rätsel ??? . Ich werde trotzdem versuchen , sie in groben Zügen zu beantworten und fasse mich kurz .
Natürlich gibt es immer wieder Menschen die sich möglichst exotische aber dafür trendige unberechenbare Thölen trotz vorheriger Warnungen an ihre Lippen hängen , aber ob das zu solchen Rundumschlägen qualifiziert ?
Eine Menge Menschen erziehen ihre Hunde ,haben freundliche Tiere ( oder kannst Du zwergo behaupten , meine Hunde hätten Dich unfreundlich begrüßt ? ??? ) und beseitigen Kot .
;D ich würde mir von den zahlreichen Menschen die so eifrig gegen Stadt-Hundehalter ins Feld ziehen eine Erklärung wünschen , das sie und ihre Liebsten ausdrücklich nicht von Rettungshunden gesucht werden wollen falls sie unter einem gasexplodierten Haus verschüttet sind wie vor ein paar Jahren in Steglitz oder sie Urlaub in einem Gebiet machen wo plötzlich ein großes Erdbeben alles zusammenbrechen lässt . Es gibt in Berlin zum Beispiel einige Rettungshundestaffeln deren Hunde natürlich hervorragend auf solchen Unglücksorten arbeiten können gerade weil die Tiere sich durch Stadtgeräusche nicht ablenken lassen .
Für viele kranke Menschen ist der Hund wichtig weil er sie mobil hält und ihm die jeweilige Optik der Bezugsperson egal ist , das ist in einer Stadt wo kranke Menschen gemieden werden wenigstens ein kleiner Anker am Tag :D . Während einige Menschen darauf beharren das Kranke nicht kommunkationswürdig sind ist das den Fiffis völlig schnurz .
-
Vielleicht meinte Zwergo auch Waschbären als Haustiere ??? Die und Stinktiere sind gerade "in " obwohl kaum jemand sie artgerecht im Haus halten kann und ich befürchte , gerade solche Kandidaten werden dann oft ausgesetzt
-
OT: Nun gibt es sicher ein paar Rettungshundestaffeln. Aber 99,9% der Hunde sind da weil es grad Mode ist und die ideale Famile in den Medien einen Hund haben muss. Wirklichen Sinn und Aufgabe hat wohl nur der kleinste Teil. Und ja es gibt einige wenige deren Hund erzogen ist und die ihre Haufen mitnehmen.
Aber lassen wir das.
-
öhm, nicht doch, thegardener, nichts gegen gute hundehalti und gut erzogene hunde, die auch in städten gut gehalten werden. :)
das war gar nicht mein punkt, mir ging es um totos scheinbar totale verständnislosigkeit hinsichtlich differenzierter zusammenhänge. diese vielen fragezeichen... der waschbär an sich ist ja nicht nur grundübel (so wie auch "der hund" nicht), aber eben auch nicht einzig und allein kuschelig-süß. und weil waschbären offenbar publikumsrenner und ganz ansehnlich und sicher unaufwendigst zu halten sind, werden sie eben in zoos gehalten, obwohl sie, in der hiesigen natur herumspringend, schädlich sind.
die etwas schräge parallele mit den hunden war da ein spontaner gedanke: auch viele hunde wirken ja leider schädlich (durch verantwortungslosigkeit und gedankenlosigkeit ihrer blöden halti) und dennoch werden sie frei verkauft, gehalten, heiß geliebt. ::)
kann man mir noch folgen? :-[ ;)
-
nicht wirklich ;D ;D ;D
-
zwergo , das war einfach provokation , jede Ausrede wird entlarvt ;)... Waschbären sind nicht lebend handelbar , jedenfalls nicht in Brandenburg oder Berlin - zu groß war der entstandene Schaden durch entwichene Tiere ( Quelle : ein Waschbärenzüchter , der jetzt seine Nachzuchten zu Mützen verarbeiten kann ...)
Totot :in Zoos sind sie Sympathieträger ,( aber das ist der Panther auch . Und wenig Menschen wünschen sich Panter in Deutschland ) die schlicht billig im Unterhalt sind . That' s all .