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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: Jay am 05. März 2010, 12:27:46

Titel: Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 12:27:46
Hi,

mich würde mal interessieren welche Sachen ihr selber macht und bei welchen ihr auf Fertigprodukte zurückgreift? Ich persönlich mach viele Sachen selber, bei gewissen Prokuten aber greife ich auf Fertigprodukte zurück weil das selbstgemachte auch nicht anders schmeckt bzw. der Zeit- Kostenfaktor zu hoch ist. Das sind bei mir:

- Rote Beete (Gibts geschält und gekocht zu kaufen, ohne Zusatzstoffe, würde in der Küche Zeit kosten und die Farbe färbt Brett und Topf)
- Kartoffelknödlteig (Die Kartoffeln zu reiben macht relativ viel Dreck und braucht seine Zeit)
- Brühpulver bzw. Brühwürfel (gibts auch ohne Zusatzstoffe zu kaufen, braucht viel Zeit und Strom weil man das ja bei 60-100°C über Nacht im Ofen trocknet)

Das sind die Dinge die mir spontan einfallen, auf welche Fertigprodukte greift ihr häufiger zurück? Bin schon sehr gespannt auf eure Antworten.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 12:55:38
Zumindest (Halb-)Fertigprodukte verwende ich viele:

Teigwaren, Mehl, Käse, Brot, Brühwürfel (ab und zu), Tomatenpüree, Wein, usw.

(Ganz-)Fertigprodukte wie Lasagne, Fertigsuppe, Fertiggerichte wie Pilzrisotto mit Kalbschnitzel o.ä verwende ich nie.

Man muss sich mal bewusst werden, was es bedeutete, immer bei der Ernte auf dem Feld bzw. der Tötung des Tiers anfangen zu müssen. Bis da nur mal das simpelste Brot auf dem Tisch stünde, vergingen Tage. Für Menschen, die nicht vom Ackerbau und Viehwirtschaft leben, unvorstellbar.

Ich versuche aber, das Vorverarbeitungsniveau nach Möglichkeit zu senken: ich backe mal selbst ein Brot, ich mach mal selbst eine Gemüsebrühe oder Tomatenspüree aus frischen Tomaten, ich mache manchmal Konfitüre oder presse Orangensaft aus frischen Früchten. Meist lohnt sich das wegen des besseren Geschmacks. Bei einigen Dingen muss man aber üben: aus Hartweizen und Wasser selbst Spaghetti herzustellen trau ich mir nicht zu, die würden heute noch schlechter als gute gekaufte.

Das Thema finde ich sehr interessant, v.a., weil es eben wichtig ist, sich immer mal wieder zu vergegenwärtigen, in welchem Verarbeitungsstadium die Dinge sind, die wir einkaufen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Luna am 05. März 2010, 12:59:13
Ich mache nur etwa 50% der Nudeln selbst, der Rest wie Penne, Spaghettini etc. kaiufe ich.

Blätterteig kaufe ich auch als Fertigprodukt.

In Dosen kaufe ich Tomaten und Artischockenherzen

Brühen und Saucen kaufe ich nie.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 13:01:24
Teigwaren, Mehl, Käse, Brot, Brühwürfel (ab und zu), Tomatenpüree, Wein, usw.

Teigwaren (vor allem Blätterteig) hab ich ganz vergessen, da hast du Recht. Dann fällt mir noch ein:
Tomatenmark (Wer macht das selber? Keiner oder?)
Dosentomaten (Sind für Soßen einfach geschmacksintensiver als frische Tomaten, wobe ich auch immer zu den Dosentomaten frische mit in die Soße gebe).
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 13:07:08
[Teigwaren (vor allem Blätterteig) hab ich ganz vergessen,

Kleines Missverständnis, damit meinte ich das, was in D oft "Nudeln" genannt wird. Trockenpasta aus der Fabrik also.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 13:15:35
Nein ich hab schon verstanden was du meinst ;)
Nudeln hab ich noch nie gemacht, nur Spätzle.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 05. März 2010, 13:22:57
Es wird viel mehr heute als kommerziell gefertigtes Produkt gekauft, was unsere Altvordern noch mühsamst (und oft ineffizient) selbst gefertigt haben.
Brot und Bier waren z.B. früher Sache der Hausfrau, da wurde eben nur einmal im Monat gebacken, und bis zum steinharten Ende damit ausgekommen.
Milch selber melken, Butter selber stoßen (oder sonst irgendwie zubereiten), "selbstgelegte" Eier, selbstgezogenes und verarbeitetes Fleisch, Gemüse, Obst - nur sehr beschränkt. Wer hat schon eine ausreichende Landwirtschaft, inklusive Mühle usw.
(Von "Non-food ganz zu schweigen, wer spinnt und webt selber...).
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 05. März 2010, 13:27:14
- Rote Beete: Bauen wir selber an und wird im Herbst 2-3 mal gekocht. Das reicht uns.

- Kartoffelknödlteig: machen wir grundsätzlich selber aus selbst angebauten Kartoffeln

- Brühpulver bzw. Brühwürfel: davon wenden wir uns voller Abscheu ab

 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 13:38:52
Brühpulver bzw. Brühwürfel: davon wenden wir uns voller Abscheu ab

Warum das denn ???

Es gibt wie gesagt Produkte die ohne Zusatzstoffe sind und wirklich nur aus zerkleinertem Wurzelgemüse bestehen aber dennoch den selben Geschmack wie herkömmlichen Brühwürfel haben.

Wenn es die Zeit zulässt koche ich aber das Wurzelgemüse mit einer Rinderbeinscheibe kräftig aus und dann kommt nur noch etwas Grünzeug rein und Maggie, das meine Oma selber macht weil sie so Maggiekraut im Garten hat. 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 05. März 2010, 13:45:11
... und Maggie, das meine Oma selber macht weil sie so Maggiekraut im Garten hat. 8)

Das handelsübliche Maggi hat mit Maggikraut überhaupt gar nix zu tun....
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Luna am 05. März 2010, 13:49:09
@ Günther welche Fertigprodukte kommen denn bei dir auf den Tisch?


Ich kaufe nie Speiseeis und Sorbet, denn die sind schnell gemacht mit eigenen Früchten oder Saft aus dem Garten.

Tofu habe ich nur einmal selbst gemacht, den kaufen ich wie auch die Milchprodukte ein, ab und zu mache ich selbst Joghurt.

Zeitaufwändige Produkte wie Ravioli mache ich von A - Z selbst, meinst in Ummengen und friere sie ein, so habe ich immer etwas Schnelles zur Hand :D
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 13:51:52
davon wenden wir uns voller Abscheu ab

Es kann durchaus eine Taktik sein, Vorfabriziertes nicht zu verwenden. Brühe selbst herstellen braucht Zeit. Aber man kann auch einfach mit einem guten Meersalz und Kräutern kochen. Überhaupt ist die einfache Küche eine gute Lösung für anderweitig Berufstätige, eben doch auch noch was zu kochen statt einfach was E-Nr.-Schwangeres in der Mikrowelle aufzuwärmen. Die Natur selbst bietet viel praktisch Genussfertiges, viele Gemüse und Früchte schmecken ohne grosse Zubereitung schon sehr gut. Möhren oder rote Paprika kann man gut roh essen oder etwas garen, dann mit Salz und Öl geniessen. Hängt halt von der Qualität ab. Bio schmeckt oft besser, zumindest in der Saison. Reis kochen dauert im Schnellkochtopf grad mal 10 Min.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 13:56:24
Das handelsübliche Maggi hat mit Maggikraut überhaupt gar nix zu tun....

Das mag sein, aber es schmeckt ziemlich gleich und darauf kommt es an. 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 05. März 2010, 13:57:42
... mit einem guten Meersalz ...
... Reis kochen dauert im Schnellkochtopf grad mal 10 Min.

Meersalz ziehst Du in den Alpen selber?
Und der Reis wächst im Vorgarten?
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 13:59:55
Klaro. Also nein, aber die sind ja recht wenig verarbeitet. Notfalls bring ich aus dem Urlaub eine Plastiktüte voll Meerwasser mit und lass das Salz an der Sonne auskristallisieren. 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Zuccalmaglio am 05. März 2010, 14:04:52
Brot, Tomatenmark, Senf, Oliven, Artischocken, Sardellen, Thunfisch, Ölsardinen, Sojastücke, Nudeln, alle Milchprodukte, und im Winter das eine oder ander TK-Gemüse (Spinat, Dicke Bohnen, grüne Bohnen).
Daneben Bio-Brühwürfel als Notreserve zum Verlängern der Saucen, falls es mal zu wenig ist. Das darf aber von der Menge her nicht nach Brühwürfel schmecken.

Rote Beete immer frisch (schmeckt besser und so viel Arbeit iset nit).
Kartoffeln reiben immer frisch (Küchenmaschine). Ich habe letztens bei Aldi schon abgepackte Reibekuchenmasse gesehen...brrrrhhh...
Tomatenbasissoße habe ich so immer um die 10-12 l in 1/2, 1/4 und 1/8 Liter Portionen eingefroren. Nach Auftauen werden die dann für alle Zwecke mit frischem aufgepeppt oder als Saucengrundlage genommen.
Das ist mindestens so aromatisch wie Dosentomaten und im Winter nicht mehr wegzudenken.

Zum Glück gibt es ja zwischenezeitlich auch im Winter Gemüse und Früchte in Bioqualität in großer Auswahl (die Diskussion ob das alles so koscher ist, lasse ich mal außen vor).
Sonst würden wir wohl auch mehr auf Halb- oder Fertigprodukte zurückgreifen. Nur frische Gurken lasse ich im Winter links liegen. M.E. schmecken sie einfach nicht. Ob Bio oder nicht.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 14:33:22
Traum wär ja, nicht nur alles selbst zu raffinieren und herzustellen, sondern auch alles selbst anzubauen. Geht eben nicht, nicht nur aus Zeitgründen, sondern auch wegen des hiesigen Klimas. Hartweizen für Teigwaren etwa kann man gleich mal vergessen.

Dennoch, die Annäherung an dieses Ideal bleibt unvermindert attraktiv. Und jeder Schritt Richtung Selbstversorgung verdient es, hier dokumentiert zu werden.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Viridiflora am 05. März 2010, 14:41:29
Notfalls bring ich aus dem Urlaub eine Plastiktüte voll Meerwasser mit und lass das Salz an der Sonne auskristallisieren. 8)

Ich hoffe, das Wasser stammt nicht aus der Adria... :-X ;D ;)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 14:44:01
Dieses wäre eines der am wenigsten salzreichen Meerwässer, aber sauberer, als gemeinhin angenommen. Fast hätte sich das geändert mit dem Ölterror von letzter Woche.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Viridiflora am 05. März 2010, 14:50:55
Hmmm, da habe ich aber schon anderes gehört von zurückkehrenden Urlaubern. :-\ Selber war ich noch nie da. :-\
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: stoeri am 05. März 2010, 15:03:06
Hallo Günther,

sorry aber ich mußte jetzt schmunzeln bei
Zitat
"selbstgelegte" Eier
wie sehen die denn aus, nein ich will es lieber nicht wissen?

Ich überlasse das meinen Hühnern ;D ;D ;D.

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 05. März 2010, 15:05:38
Selber war ich noch nie da. :-\

Ich schon. 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: freitagsfish am 05. März 2010, 15:51:00
Maggie, das meine Oma selber macht weil sie so Maggiekraut im Garten hat.

das rezept interessiert mich sehr! sehr sehr sehr! bitte bitte! :-*

ich liebe liebstöckel und würde wirklich gern wissen, wie deine oma daraus eine flüssigwürze macht! oder ist es garnicht flüssig?
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 05. März 2010, 16:10:47
@ Günther welche Fertigprodukte kommen denn bei dir auf den Tisch?


Vielerlei.
KEIN Bier 8)
KEIN Cola oder so 8)
Brot (meistens), die meisten Teigwaren, Wurstzeug (mäßig), Milch und viele Milchprodukte, und für Notfälle gibts Tiefkühlgemüse und Fischkonserven.
Mehl mahle ich nicht selber, Reis gedeiht bei mir nicht, Zucker und Salz (NICHT vom Himalaya) gibts auch aus dem Geschäft, Kaffee und Tee wird auch nix im Garten, und Obst reicht nie.
Gewürze hab ich teilweise, statt Gemüse hab ich eher Rosen, andere Ziersträucher, Blumen, udgl.
Irgendwas hab ich sicher vergessen ;D
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 05. März 2010, 16:34:45
Brühpulver bzw. Brühwürfel: davon wenden wir uns voller Abscheu ab

Warum das denn ???


Entweder sie schmecken nach Glutamat oder nach Salz oder nach gar nichts. Deswegen.

Auch Sohn ist angesteckt und hat zu seiner Geburtstagsparty extra richtige Brühe für eine Suppe gekocht. Er war schwer beleidigt, als sich zwei junge Damen zum Vegetarismus bekannten. Die bekamen Käsebrote und nichts anderes.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: frida am 05. März 2010, 16:45:42
Maggie, das meine Oma selber macht weil sie so Maggiekraut im Garten hat.

das rezept interessiert mich sehr! sehr sehr sehr! bitte bitte! :-*

ich liebe liebstöckel und würde wirklich gern wissen, wie deine oma daraus eine flüssigwürze macht! oder ist es garnicht flüssig?

Ich weiß nicht, wie es Jays Oma macht, aber man kann Liebstöckl genau wie Schnittsellerie sehr gut mit Salz püriert im Glas dunkel aufbewahren.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 17:01:29
das rezept interessiert mich sehr! sehr sehr sehr! bitte bitte! :-*

ich liebe liebstöckel und würde wirklich gern wissen, wie deine oma daraus eine flüssigwürze macht! oder ist es garnicht flüssig?

Ist flüssig. Soweit ich weiß lässt sie die Blätter dort eine Zeit lang ziehen, gekocht glaub ich wird das gar nicht, aber bevor ich hier was flasches schreibe frag ich sie und gebe dir dann das Rezept. Oder ich poste es hier, vielleicht wollen es ja mehr wissen ;)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 05. März 2010, 17:03:27
Entweder sie schmecken nach Glutamat oder nach Salz oder nach gar nichts. Deswegen.

Auch Sohn ist angesteckt und hat zu seiner Geburtstagsparty extra richtige Brühe für eine Suppe gekocht. Er war schwer beleidigt, als sich zwei junge Damen zum Vegetarismus bekannten. Die bekamen Käsebrote und nichts anderes.

Da hast du jetzt aber den zweiten Teil weggelassen wo ich doch schrieb das es auch Bioprodukte gibt die nicht nach was weiß ich schmecken. ;)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 08. März 2010, 09:15:18
Wenn Salz mal nicht genügt und die Zeit fehlt, nehme ich diese Brühwürfel. Das Glutamat kommt da vom Hefeextrakt. Wer etwas mehr Zeit hat, kann auch mit Hefeflocken, Kräutern, getrockneten Gemüsejulienne Salz und Öl etwas Ähnliches herstellen, ohne gleich das grosse Brühekochen veranstalten zu müssen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Zuccalmaglio am 08. März 2010, 10:28:16
ja, zum Beispiel diese. Wenn, nehme ich aber die Hälfte Hälfte der empfohlenen Dosierung zum Saucenverlängern. Sonst schmeckt das nach Brühwürfel.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 08. März 2010, 10:32:11
Eigentlich verwende ich auch diese praktisch nurmehr für eine schnelle, klare Suppe mit oft etwas Einlage.
Zum richtig Kochen genügen mir nun meist Meersalz und ev. Kräuter, ab und zu ergänzt mit Gemüsewürfelchen oder Streifchen. Das geht recht rasch.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 08. März 2010, 10:49:25
Diese 'Klare Brühe' oder wie immer genannt, ist doch rappzapp selbst gemacht, und haltbar ist sie auch.

Aella hatte irgendwo ein prima Rezept eingestellt. Aus der Erinnerung:
Gemüse - Möhren, Sellerie, Lauch, Liebstöckel ... wie's beliebt in der Maschine kleinhacken und dem Ganzen zur Konservierung Salz beifügen, im Verhältnis 6:1. Also auf 600 gr Gemüse 100 gr Salz.

Mir war 6:1 war mir zu salzig, ich nahm weniger, was zur Haltbarmachung durchaus ausreichend war. (8:1?)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 08. März 2010, 10:58:28
Klar, aber der Brühwürfel ist für eine Ruckzuck-Suppe schon schneller.

Das Gemüsekräutersalz Marke Eigenheim ist Stufe 2.

Wenns richtig perfekt sein soll und die Zeit reicht, kommt Stufe 3, nämlich die frisch hergestellte Gemüsebrühe.

Wovon man sich lösen kann ist die "Würze", also Brühepulver, womit statt Salz und frischen Kräutern so fast alles aromatisiert wurde ab den 50ern.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 08. März 2010, 11:30:14
womit statt Salz und frischen Kräutern so fast alles aromatisiert wurde ab den 50ern.

Maggi, eine der schlimmsten, kulinarischen Keulen des Nestlékonzerns.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 08. März 2010, 11:33:12
Unilever hat ja dann mit Knorr nachgedoppelt.
Leben lässt sich gut ohne beides.
Die Colas der Küche. :-X
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 08. März 2010, 11:37:34
Ob Unilever das auch hat:

"Der Verzehr von Nagern ist bis
heute in vielen Teilen der Welt so
beliebt, dass ein großer Schweizer
Nahrungsmittelkonzern nicht nur
Tütensuppen in den Sorten „Huhn"
und „Rind" führt, sondern auch die
Variante „Ratte" anbietet. Leider
wurde das Produkt bisher weder von
der Migros noch von Lidi gelistet."

http://www.das-eule.de/Eule_3_4_2009_Farbmenu.pdf
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 08. März 2010, 11:55:54
Klar, aber der Brühwürfel ist für eine Ruckzuck-Suppe schon schneller

Nicht unbedingt. Die Zubereitungszeit für 1 kg Gemüsebrühe dauert etwa 10 Min. Ist der Discounter weit weg, bin ich zum Kauf dieser komischen Würfel ja stuuundenlang unterwegs. Und dann die Nerven, die Nerven in diesen Daddelhallen, gruselig.

Prinzipiell gebe ich dir aber Recht. Dieser Gemüsebrühegeschmack in egal welchem Gericht ist überflüssig, mehr die Gehirnwäsche der Werbekampagnen seit den 50ern.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Eva am 08. März 2010, 18:45:59
Oh da sind aber die "ich mach alles selbst" Leute unter sich, die anderen trauen sich wahrscheinlich nicht.

Ich mag gerne:
Asia-Quadratsuppen (die vom Asialaden, nicht die von Europäischen Herstellern), Currypasten, Tiefkühl Fisch-Überback-Fertiggerichte,

Alle Nudeln kaufe ich fertig, gerne auch Tortellini oder Ravioli (Frischetheke, die trockenen schmecken mir nicht). Maultaschen hab ich einmal versucht zu machen, das Teig ausrollen würde mich rasch in den Wahnsinn treiben.

Hülsenfrüchte koche ich ganz gern selbst, aber wenn es schnell gehen soll gibt es auch mal welche aus der Dose. Tomaten im Winter gibt es aus der Dose.

Rote Bete kaufe ich häufig frisch, weil ich die fertigen meistens zu süß finde, bzw. weil ich sie auch als Rohkost gerne mag. Außerdem gibt es hier am Markt auch immer frische gekochte, die man sich selbst anmachen kann.

Brot kaufe ich meistens, mein selbstgemachtes ist zwar auch ganz gut, aber gutes Vollkornbrot kann ich nicht so locker wie der Bäcker.

Grammelknödel und Mohn- bzw. Nougatknödel kauf ich die seltenen Male, wenn es sie bei mir gibt, tiefgekühlt, bzw. mache ich Zwetschgen- oder Marillenknödel gern mit dem Fertig-Knödelteig, der zerfällt mir beim Kochen wenigstens nicht zu Matsch. Um solche Gerichte zu "können" müsste man sie wahrscheinlich öfter als ein oder zweimal im Jahr machen.

Thüringer Klöße aus dem Beutel (Kühltheke, nicht das Pulverzeugs) sind z.T. ganz gut aber meistens etwas zu salzig.

Gekörnte Brühe meide ich nicht wie der Teufel das Weihwasser sondern verwende sie gern und auch häufig (allerdings sparsam sonst schmeckt das vor).

Ich esse nicht mehr (probiert und für grauslich befunden): Tiefkühlpizza, TK-Frühlingsrolle, TK-Germknödel, Kochbeutel-Semmelknödel, Fertig-Tortenfülle zum anrühren, Plätzchen aus gekauftem Teig....
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Huschdegutzje am 08. März 2010, 19:01:05
womit statt Salz und frischen Kräutern so fast alles aromatisiert wurde ab den 50ern.

Maggi, eine der schlimmsten, kulinarischen Keulen des Nestlékonzerns.

Da kommst du aber nicht aus dem Saarland, hier wird Maggi oft und gerne benutzt (auch von mir) ;D

Gruß Karin
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 08. März 2010, 20:08:26
Die Zubereitungszeit für 1 kg Gemüsebrühe dauert etwa 10 Min.

Halte ich für ein Gerücht.
In 10 Minuten kommt - fast - nicht einmal eine größere Menge Wasser zum Kochen. Bis die Wurzelgemüse durch sind....
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 09. März 2010, 06:45:45
Günther, das Gemüse wird nicht gegart, es wird roh verarbeitet.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 09. März 2010, 06:47:45
Oh da sind aber die "ich mach alles selbst" Leute unter sich, die anderen trauen sich wahrscheinlich nicht.

Nicht doch, Eva. Ich trinke manchmal sogar Cola! Richtige Cola, und ich schäme mich dafür nicht. 8) ;)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Amur am 09. März 2010, 06:55:34
Ich mach nur Rauchfleisch und Eis selbst.
Den Rest macht meine Frau ;D
Ursprungszutaten sind bei ihr aber auch ganz verschieden im Verarbeitungsgrad und sehr abhängig von der Zeit.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 09. März 2010, 07:08:33
Die Fragestellung des Threads ist spannend. Was eigentlich sind Fertigprodukte? Ein Fass ohne Boden.

In den USA gibt es Spiegeleier zu kaufen, fertig gebraten und in Vakuum verpackt. Da dreht sich mir der Magen um, obwohl gerade Eier noch ekliger verunstaltet werden können. Pulverisiert durch Dehydration z.B. in Fertigpanaden oder Nudeln, aber, huch, so etwas kaufe ich auch nicht.

Fertig kaufe ich Senf, Nudeln (ohne Ei), Käse, Öl, Butter, Honig, Essig ... wobei ich bei Essig z.B. nie auf die Idee käme selbigen aromatisierten zu kaufen, so etwas mache ich selbst.

Brauche ich kein Weißmehl, mahle ich das Getreide selbst. Lecker!

Was mir schon ewig nicht aus dem Kopf will: Als Babynahrung werden hierzulande ganz selbstverständlich Konserven serviert, diese fertigen 'Gläschen' sind ja nichts anderes als eben Konserven. Dergleichen bekam Sohnemann nie, kein einziges davon hatte ich ihm je in den zahnlosen Mund geschoben. Alles war frisch zubereitet. Das ging rappzapp, diese 'Gläschen' sind überflüssig, die Zusatzstoffe darin sowieso, noch so eine Gehirnwäsche.

Gerne würde ich öfters mal asiatisch kochen, wären mir diese Austernsoßen & Co. nicht suspekt.







Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Susanne am 09. März 2010, 10:02:06


Die fertige Babynahrung eignet sich ganz gut, wenn man mal ein paar Tage mühelos kalorienkontrolliert leben will... 8)
Ansonsten kann man den Übergang vom Stillen zum Butterbrot fließend gestalten, ohne auf Kunstmilch oder Konserven in Gläsern angewiesen zu sein.

Es gibt zwei Tiefkühlpizzas, die ich ausgesprochen gerne mag, und da scheue ich auch nicht vor dem Preis zurück. Einige Fertiggerichte sind durchaus eßbar, wenn nicht sogar lecker, deshalb kann ich da nicht alles pauschal verurteilen. Wichtig ist mir der Unterschied, ob jemand zu Fertiggerichten greift, weil Zeit und Möglichkeiten fürs Selberkochen fehlen, oder ob da eine Mischung von Unfähigkeit und Faulheit die Kaufentscheidung bestimmt.

Letztens habe ich in der Tiefkühltruhe "Currywurst mit Pommes" gesehen, nur minimal billiger als das Original. Da blieb mir allerdings auch die Sprache weg. Wer zu blöd ist, in die Pommesbude nebenan zu gehen, der verdient wohl nichts Besseres...

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 09. März 2010, 10:16:30
Wichtig ist mir der Unterschied, ob jemand zu Fertiggerichten greift, weil Zeit und Möglichkeiten fürs Selberkochen fehlen, oder ob da eine Mischung von Unfähigkeit und Faulheit die Kaufentscheidung bestimmt.

Unfähigkeit und Faulheit oder wohl eher fehlende Motivation, zu kochen, muss man erst mal akzeptieren. Sonst muss sich einer, der einen mit Betriebssystem fertig ausgestatteten Laptop günstig kauft den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht für Programmiersprachen interessieren zu wollen und sogar noch zu faul zu sein, wenigstens fertige Module in die Zarge einzubauen, wozu man schliesslich kaum mehr als einen Schraubenzieher und etwas guten Willen braucht. Ich finde daher, es gibt ein Recht, nicht kochen zu wollen. Viele (Halb-) Fertigprodukte sind ausserdem in einer ansprechenden Qualität erhältlich und kommen oft ohne problematische Zusatzstoffe aus. Kostet dann halt etwas mehr.

Sinn dieses Threads kann aber natürlich sein, zum Selbermachen anzuregen, weil wirklich sehr viel mit wenig Aufwand selbst hergestellt werden kann, was auch noch Spass machen kann, grad wenn man es zuvor im Garten selbst angebaut hat.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 09. März 2010, 10:24:25
Fertigprodukte müssen so schmecken, dass sie wieder gekauft werden. Deswegen werden sie mit Zucker, Fett, Salz, Aromen und Geschmacksverstärkern vollgepumpt. Insbesondere Aromen (egal ob künstlich oder natürlich oder naturidentisch) und Geschmacksverstärker sind mir deutlich unsympathisch.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 09. März 2010, 10:27:51
Es gibt aber auch schonend, oft nur durch die Verpackung konservierte Fertigprodukte aus dem Kühlregal, die grad mal 2 Tage haltbar sind. Nicht billig, aber ziemlich schmackhaft. Entsprechen fast dem, was man zu Hause im Kühlschrank aufbewahrt, wenn mal wieder was übrig bleibt.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 09. März 2010, 10:30:59
Deswegen habe ich mir angewöhnt die Zutatenliste zu lesen. Noch sind die Arme dazu lang genug. Oft genug bin ich froh, das Zeug so weit weg von mir zu halten.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Susanne am 09. März 2010, 10:34:37


Das ist übrigens eine nette Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu machen. Wenn ich keine Brille dabeihabe und die Zutatenliste nicht lesen kann (2-Punkt-Schrift, die spinnen!), dann frage ich einen Menschen in der Nähe, ob er sie mir vorlesen kann. ;D

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 09. März 2010, 10:37:01
Sinn dieses Threads kann aber natürlich sein, zum Selbermachen anzuregen , weil wirklich sehr viel mit wenig Aufwand selbst hergestellt werden kann, was auch noch Spass machen kann , grad wenn man es zuvor im Garten selbst angebaut hat.

Genau dafür war der Thread gedacht. :)
Nur leider finde ich es schade das manche einen so aggressiven Schreibstil an sich haben. :(
Hab mal ganz bestimmte User gefragt ob sie nicht auch ihre Meinung posten wollen. Als Antwort bekam ich nein, eben wegen dieser Aggressivposts. Keiner möchte dumm angemacht werden wenn er schreibt das er Fertigprodukte nutzt. (Das soll eine kleine Anmerkung sein die den ein oder anderen zum Nachdenken bringen soll, ich erwarte, hoffe und fordere, dass dazu in dem Thread hier keine Diskussion darüber entbrennt sondern beim Thema geblieben wird)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Mme. Blattlaus am 09. März 2010, 11:12:55
Hallo,
ich mische mich auch mal ein.
Leider gibt's bei uns auch öfter mal was Halb- Ganzfertiges, aus Zeit- und sonstigen Gründen (seit Hausbau vor 2 1/2 Jahren immer noch der 2-Platten-Herd mit Winz-Backöfchen, weil Küche immer noch provisorisch).
Selber machen dauert deutlich länger, nur zählt bei den lieben Göttergatten nicht die Zeit, die Frau mit Gemüse putzen und schnibbeln und vor allem mit Utensilien reinigen zubringt.
Es ist schon ein enormer Unterschied, ob ich z.B. Pizza, ja recht schnell und einfach herzustellen, selber mache oder auf andere Varianten zurückgreife. Genauso sieht es bei anderen Gerichten aus.
Ich versuche auch, die Hauptmahlzeit selber zuzubereiten, manchmal scheitert das am Zeitfaktor oder am zu-tot-sein. Wenn es schnell gehen muß, gib's meist Spaghetti mit Pesto (Barillia Fertigprodukt, OHNE Geschmacksverstärker) oder die beliebte Gemüse-Nudelsuppe mit Bratwurstklößcheneinlage.
Also wenden wir uns doch lieber den Dingen zu, die wir selber machen: Chilizubereitungen, am liebsten streichfähig (für den GG, ist mir viiiiel zu scharf), die ziehe ich vom Samenkorn aus selber, fast alles an Marmelade und Gelee, seit letztem Jahr Apfelwein, Honig (o.K. den machen die Bienen ;)), Obst und Gemüse fängt an Teilerfolge zu bringen, reicht aber noch lange nicht, ich arbeite noch daran, den Garten urbar zu machen. Als Hobby spinne ich dann noch (Handspindel), um Günther auf der ersten Seite aufzugreifen, die Wolle verarbeite ich dann zu Nadelbindungsocken, Gürteln und Bändern und starte Webversuche.
Liebe Grüße, Gaby
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: sarastro am 09. März 2010, 11:32:54
Fertigprodukte müssen so schmecken, dass sie wieder gekauft werden. Deswegen werden sie mit Zucker, Fett, Salz, Aromen und Geschmacksverstärkern vollgepumpt. Insbesondere Aromen (egal ob künstlich oder natürlich oder naturidentisch) und Geschmacksverstärker sind mir deutlich unsympathisch.

Mir entschieden auch. Und es gibt genügend Krankheiten und Allergien, deren Ursache genau bei den Geschmacksverstärkern zu finden sind. Jemand, der Psoriasis oder Krebs hat, sollte solche Produkte absolut und strengstens meiden.

Ich kenne in meinem Umfeld genügend Familien, die am Abend vorkochen und niemals diesen "amerikanischen" Unsinn verspeisen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 09. März 2010, 12:06:34
Praktisch ist es, einfach etwas mehr zu kochen, und dann tags darauf eine Portion ins Atelier mitzunehmen, die Reste portionenweise einzufrieren, usw. Es gibt aber auch Abende, da fehlt die Zeit zum Kochen. Was dann? Ich würde mal sagen, Fertiggerichte sind im Schnitt kaum schlechter als das was uns durchschnittliche Restaurants täglich vorsetzen. Die arbeiten heute überwiegend mit Halbfertigprodukten. Teilweise wird Vor"gekochtes" tagelang aufbewahrt und vor dem Servieren nur kurz in die Mikrowelle geschoben. Wer mehr bietet, ist gleich zu teuer für den Durchschnittsbesucher.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: celli am 09. März 2010, 12:41:59
Bei uns ist es stark Zeitabhängig. Mal gibts die Büchsensuppe, wo noch eine Knacker, Wiener etc. reingeschnitten wird aber auch ein komplett selbst hergestellter Bohnen- Kohlrabi- oder Möhreneintopf. Vieles wird dann auch in etwas größeren Mengen hergestellt und eingefroren. Bei Kuchen gibts öfters auch mal eine Fertigmischung die weiter "veredelt" wird. Ich persönlich kaufe mir auch mal eine Pizza, die ich dann noch zusätzlich belege. Marmeladen werden selbst gemacht, Schinken räuchere ich auch selber. Fisch gibt es auch meistens selbst geangelten, wobei da auch viel Zuchtfisch dabei ist. Obst und Gemüse gibt es aus eigenem Anbau eigentlich nur solange, wie es draussen auch wächst, mal von den eingefrorenen Pflaumen und Pilzen abgesehen. Bei Bohnen z.B. haben wir so gut wie keinen Unterschied zwischen gekaufter TK-Ware und selbst eingefrorenen gemerkt. Wobei wir bei Gemüse nun sowieso nicht die Masse haben, das sich das einfrieren lohnen würde.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 10. März 2010, 19:31:57
Mir ist gerade was aufgefallen was ich fertig kaufe, nämlich Lasagne-Platten, sowie eigentlich alle Nudeln. Mache ganz selten mal selber welche. Spätzle sind meistens Eigenproduktion.
Marmelade würde ich nie kaufen, habe immer mehr Obst als ich dafür brauche.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Knolli am 11. März 2010, 22:07:52
Mir gehen komplette Fertiggerichte einfach nicht durch den Hals ...

Habe viele Produkte ausprobiert ---für den Fall ,das mal etwas turboschnell auf den Tisch soll ,hätte ich es mal ganz praktisch gefunden.Nee,beim besten Willen nicht.

Es gibt eine Sorte Bio Joghurt die wir mögen..ansonsten rühre und brutzel ich selbst.

Ich benutze fertige Jalapeno Soße,gekörnte Gemüsebrühe und Ketchup hin und wieder,fertig eingelegte rote Beete Kugeln gab`s heute- mangels Masse -als Salatersatz.

Habt ihr auch schon festgestellt,das je mehr Kochsendungen im Tv gesendet werden,tatsächlich aber immer weniger Familien zuhause selber kochen?Auch nicht für die eigenen Kinder ?

Bin in der Kinderbetreuung tätig ---und wunder mich immer wieder,das in vielen Familien gar nicht gekocht wird.Viele Grundschulkinder kennen die gängigsten Gemüse- und Obstsorten nicht.Die meisten Kinder kann man mit frischen Salat jagen...

Wir Selbstkocher sterben bestimmt bald aus---wie die Dinosaurier ;)

L G

Knolli







Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 11. März 2010, 22:22:19
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass man nicht kocht :o ::). Ich verbringe viel Zeit in der Küche.
Und das Kinder kein Obst und Gemüse kennen, tststs.
Heute hatte ich allerdings fertige Cordon bleu vom Metzger, nur selbst gebraten.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Knolli am 11. März 2010, 22:32:09
Ach ---schonmal etwas aus der Pommes-Bude , eine Pizza oder Ähnliches ist für uns okay.

Aber am nächsten Tag muß es wieder etwas " Gescheites " geben.


Unsere Geschmacksnerven sind nicht auf Fertigprodukte konditioniert....

Das sieht bei der jüngeren Generation deutlich anders aus.

Zitat
Ich verbringe viel Zeit in der Küche.

Das dürfte wohl der springende Punkt sein !

L G


Knolli



Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 11. März 2010, 22:36:15
Wer viel bei McD oder BK oder ähnlich Fastfoodketten isst, verdirbt sich auf Dauer seinen Geschmackssinn. Dazu gabs bei Galileo einen interessanten Test.

Deswegen sollte man wirklich nur selten dort essen. Bei Kindern ist schwieriger umzusetzen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Luna am 11. März 2010, 22:38:03
Bin in der Kinderbetreuung tätig ---und wunder mich immer wieder,das in vielen Familien gar nicht gekocht wird

Das habe ich auch schon festgestellt, oft sitzt man nicht mehr zusammen am Tisch, sondern jeder holt sich etwas aus der Küche und verzieht sich in sein Zimmer.

Inzwischen gibt es auch Kochbücher, die sind auf Fertigprodukte ausgerichtet :o

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 11. März 2010, 23:00:48
Die meisten Kinder kann man mit frischen Salat jagen...

L G

Knolli





Spricht für ihre Intelligenz ;D
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 11. März 2010, 23:03:05
Oder auf die Art und Weise der Erziehung. Ich wurde so erzogen:

Hab ich den Salat und das Gemüse nicht augegessen, gabs auch keinen Nachtisch.

Und heute? Heute es ich das Zeugs freiwillig und gerne. :)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 11. März 2010, 23:09:56
Eben.
Geschmack bereits verdorben.
Wie bei Fastfood... ;D
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 11. März 2010, 23:12:45
Ach ---schonmal etwas aus der Pommes-Bude , eine Pizza oder Ähnliches ist für uns okay.

Aber am nächsten Tag muß es wieder etwas " Gescheites " geben.
So ist's bei uns auch.
Die Big Mac's und wie sie alle heißen bring ich auch nicht runter, GG genauso. Haben wir höchstens 2-3x gegessen als unsere Tochter klein war :P.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 11. März 2010, 23:25:02
Oder auf die Art und Weise der Erziehung. Ich wurde so erzogen:

Hab ich den Salat und das Gemüse nicht augegessen, gabs auch keinen Nachtisch.

So gemein bin ich auch zu meinen Kindern!
Zumindest probiert werden muss alles, dass sie wenigstens wissen, warum sie es nicht mögen - während andere Kinder schon aus Prinzip alles mögliche ablehnen, ohne zu wissen, was ihnen entgeht!

Frühlingsrollen, Backfisch, TK-Erbsen, gelegentlich mal eine Fertigpizza
gibt es hier, wenn gar keine Zeit ist.

Ansonsten koche ich leidenschaftlich gerne selber - aus einem Haufen frischer Zutaten ein leckeres Essen ::)
Marmelade sowieso. Und wozu gibt es Backmischungen - Ich backe selber.
Meistens koche ich so viel, dass es für zwei Tage reicht.

Das Lesen von Zutatenlisten ist eine gute Abschreckung, wenn man in jungen Jahren anfängt sie zu lesen, für Späteinsteiger ist die Schrift wirklich zu klein. :P (Bei DM gibt es jetzt Lupen am Einkaufswagen. ;D )
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Jay am 11. März 2010, 23:28:32
So gemein bin ich auch zu meinen Kindern!
Zumindest probiert werden muss alles, dass sie wenigstens wissen, warum sie es nicht mögen - während andere Kinder schon aus Prinzip alles mögliche ablehnen, ohne zu wissen, was ihnen entgeht!

Frühlingsrollen, Backfisch, TK-Erbsen, gelegentlich mal eine Fertigpizza
gibt es hier, wenn gar keine Zeit ist.

Ansonsten koche ich leidenschaftlich gerne selber - aus einem Haufen frischer Zutaten ein leckeres Essen ::)
Marmelade sowieso. Und wozu gibt es Backmischungen - Ich backe selber.
Meistens koche ich so viel, dass es für zwei Tage reicht.

Das Lesen von Zutatenlisten ist eine gute Abschreckung, wenn man in jungen Jahren anfängt sie zu lesen, für Späteinsteiger ist die Schrift wirklich zu klein. :P (Bei DM gibt es jetzt Lupen am Einkaufswagen. ;D )

Ach gemein würd ich das nicht nennen. Im Nachhinein betrachtet bin ich sehr froh darüber das ich so erzogen wurde. Wenn dein Kinder auch mal größere und reifer geworden sind werden sie es dir sicher auch mal danken. :)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 11. März 2010, 23:33:56
Wenn Du die Inhaltsstoffe von z.B. Erdbeeren oder Wein oder was auch immer liest, dann verhungerst/verdurstest Du vermutlich freiwillg.

Erinnert mich immer an den uralten Gag "Jetzt auch Natriumchlorid im Kochsalz"
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 11. März 2010, 23:34:23
Dein Wort in Gottes Ohr!

(Zu langsam - Jays Wort!)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 11. März 2010, 23:42:25
Schon OT ?

Lebensmittelchemiker Udo Pollmer : "Kopfsalat ist so wertvoll wie Tempo-Taschentuch in einem Glas Wasser."

Der gute Mann spricht einiges, was überlegenswert ist 8)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 08:53:56
Heute hatte ich allerdings fertige Cordon bleu vom Metzger, nur selbst gebraten.

An der Fleischtheke gibts ja praktisch nur Fertigprodukte. Wurstwaren ist klar, aber auch die ganzen Steaks sind ja bereits fein säuberlich zerlegt. Früher wusste die züchtige Hausfrau noch, wie man ein halbes Schwein zerlegt.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Irina am 12. März 2010, 09:15:06
Untüchtige Hausfrau von heute geht arbeiten und bezahlt zerlegen dem Metzger ihres Vertrauens :D
Gerade gestern habe ich mich mit einem älteren Menschen unterhalten und erzählt dass eine meine größten Überraschungen in Deutschland gewesen, dass es kartoffelbrei aus der Tüte in so einem Ausmass gegessen wird. Kartoffel kochen-stampfen-fertig, und statt dessen wird so ein...gegessen. Und dann erzählte er, dass eine Nachbarin hat Mal geräzelt warum Kartoffelbrei seiner Frau so gut schmeckt. Die haben über Milch, Salz, Butter, Muskat und sonnst noch was gesprochen bis der Hauptunterschied gefunden worden ist - Kartoffelbrei kann man wirklich aus den KARTOFFEL zubereiten!!!
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 09:21:35
Früher wusste die züchtige Hausfrau noch, wie man ein halbes Schwein zerlegt.

Früher wusste die Hausfrau noch, wie man ein Huhn zerlegt.
Und das schaff ich auch noch.

Auch früher war die Hausfrau kein Fleischer/Schlachter/Metzger!

Und Kartoffelbrei aus der Tüte kommt mir nicht auf den Tisch. :-X Es soll ja schließlich schmecken! :P

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 09:24:04
Bei Fleisch ist der Bedarf an Convenience jedenfalls riesig. Schafft es der moderne Durchschnittsmensch gerade noch, einen Blumenkohl zu ernten, ist er bereits mit dem Töten eines Kaninchens heillos überfordert.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 12. März 2010, 09:26:04
Früher wusste die züchtige Hausfrau noch, wie man ein halbes Schwein zerlegt.

Auch früher war die Hausfrau kein Fleischer/Schlachter/Metzger!



Früher gabs sehr wohl Hausschlachtungen.
Einschließlich Wurstbereitung und Räuchern.
Und die züchtige Hausfrau buk nicht nur Brot, sondern braute auch Bier...
Selbstgerührter Senf war ebenfalls Standard, manchmal sogar selbstgesottene Seife (NICHT zum Essen!).
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 09:27:12
Und für's Hühner ganz kaufen und selber zerlegen spricht einiges:

Aus Brust, Keulen und Flügeln kann man so leckere Schmorgerichte machen (Coq au vin, Paprikahühnchen ...)

Aus den Resten wird eine leckere Hühnerbrühe, die mit Gemüse zu leckeren Suppen verarbeitet werden kann.

Und keine aufgetauten, gammelnden "Frozen chickenparts" überschwemmen die Märkte Afrikas und ruinieren die einheimischen Geflügelzüchter ...

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 09:31:53
 ;D
Nur sind auch ganze Hühner oft bereits vorgereinigt, viele "Abfälle" fehlen.
Ein Kompromiss sind die ganzen Hühner mit Kopf, bereits tot und gerupft (Convenience!), die in südlichen Ländern aus den Schaufenstern der Metzger lächeln. Nordländische Urlauber glotzen da bisweilen schockiert drauf.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 09:33:29
Früher gabs sehr wohl Hausschlachtungen.
Einschließlich Wurstbereitung und Räuchern.
Und die züchtige Hausfrau buk nicht nur Brot, sondern braute auch Bier...
Selbstgerührter Senf war ebenfalls Standard, manchmal sogar selbstgesottene Seife (NICHT zum Essen!).

Ok, ok, die Hausfrau, die auch Bäuerin war, in der Stadt wohl weniger.

Lehm, mein Nachbar schlachtet regelmäßig seine Kaninchen. Manchmal ist das zuhören schon Stress.

Mehrere Bekannte halten Schafe auf ihrer Wiese - nicht alle essen sie auch selber - eigentlich dumm, denn da weiß man wenigstens, dass das Schaf ein gutes - wenn auch nicht allzu langes - Leben gehabt hat.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 09:36:49
Nach meinen bescheidenen Erfahrungen im Geflügel rupfen (eine Taube und eine Ente), bin ich froh auf gerupfte Convenience-Hühner zurückgreifen zu können. ;)

Obwohl mir Hühnerhaltung schon gefallen :) könnte ...
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 09:41:13
Ja, es gibts sie noch, die Hausschlächter, äh -schlachter.
Die Masse der urbaneren Bevölkerung hat aber am liebsten alles paniert und vorfritiert, mindestens mariniert, jedenfalls so, dass möglichst wenig Anschein der mörderischen Herkunft übrig bleibt. Schwein soll ja nicht nach Schwein schmecken, lieber nach "Provencal". Merke: ein Convenience-Schnitzel ist so eine Art lecker gewürztes Brot, könnte gut auf Bäumen wachsen, gleich wie Würste, eine Art wohlschmeckendes Gemüse. ;)

Ich würde mal behaupten: Fleisch kommt ohne Convenience schlicht nicht aus.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: fars am 12. März 2010, 09:52:20
Wemm Covenience-Schnitzel nicht schmecken, dem sei McDonalds empfohlen. Die Burger sind unpaniert und das Brötchen kann man ja wegschmeißen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Marion am 12. März 2010, 10:40:35
Die Burger sind unpaniert und das Brötchen kann man ja wegschmeißen.

 ;D

Nicht doch. Das Brötchen trocknen und Panade draus machen. Für Burger z.B.

Im Supermarkt an der Kasse: Die Dame vor mir legt zum bezahlen 3 Kohlrabi auf's Band. Die Kassiererin (jüngeren Datums) nimmt diese Dinger, betrachtet sie verblüfft und fragt: "Was ist das denn?" :P
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Solanin am 12. März 2010, 11:49:48
Auweia, das ist ja schon gruselig.
dabei ist in Butter gedünsteter Kohlrabi eine Delikatesse.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 12. März 2010, 12:00:41
Gut Holz! ;D
(nicht immer....)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: SouthernBelle am 12. März 2010, 12:02:27
Etwas Lokalwerbung:
wenn es mal schnell gehen soll (Gemuese ordentlich fein zerlegen dauert...) gibt es mal die einschlaegigen Tiefkuehl- Tueten von FR..TA, die mit dem Reinheitsgebot. Das Zeugs ist wirklich sehr dezent gewuerzt und ordentlich geputzt und fein zerlegt. Es gibt auch vegetarische Tueten.
Oder ebenfalls Bio-Flammkuchen oder -Pizza von einer Firma, die die Boeden richtig duenn hinkriegt. Guten fertigen Hefeteig hab ich bisher noch nicht gefunden- und ueber dem Gehenlassen schlaf ich einfach ein. Manchmal mache ich dafuer Blaetterteig-Pizza.

Also verwende ich fertigen frischen (nicht gefrorenen) Blaetterteig
Ansonsten: Saucenfond als Paste oder fluessig
Tomten aus der Dose, wenn mein eigener Sugo nicht bis zur neuen Ernte reicht
Vollkornnudeln, auch mal gefuellte aus der Kuehlung
Suesskram und Kekse (selbstgebackenen Kuchen kriege ich von meiner Mutter mit)
Brot , Broetchen und Knaeckebrot, Brot krieg ich regelmaessig von meiner Mutter aus Eigenproduktion; in USA hab ichs selbst machen muessen.
Joghurt pur (selbstgemacht verlangt entsprechende Anwesenheit), Quark, saure Sahne, Kaese (immerhin hab ich schon mal welchen selbergemacht und danach nicht mehr ueber die Preise gemeckert)
Senf und generischen Essig (dh Quittenessig aus Quittenwein, nicht aromatisiert)
Oele
Tiefkuehlerbsen fuer allerfeinste Erbsensuppe ausserhalb der Saison

sehr wenig (Bio)fleisch oder -gefluegel. Kaninchen aus Privathaltung. Fisch und verschiedene Krustentiere gibts hier auch mal frisch zu kaufen
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 12. März 2010, 12:07:35
Ich mache jetzt Plinsen. Das brauche ich nicht dafür und trotzdem bin ich in 20 Minuten fertig.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 12:10:27
Am liebsten nehme ich bei Zeitnot dort Halbfertigprodukte, wo es sich nicht besonders auswirkt. Also z.B. fertiges Tomatenpüree einer guten Marke, ungewürzt, nur Püree. Da kann ich dann selber mit machen was ich mag, und das gibt dann auch nicht mehr viel zu tun. Aber das mühsame eindicken hab ich mir gespart. Folglich fallen eigentliche Fertiggerichte weg, weil die schon zubereitet sind, und zwar praktisch nie so, wie ich will.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 12. März 2010, 12:14:08
Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 12:15:10
Tomatenpüree ist im Winter ohnehin besser, als aus Wintertomatenwassersäcken etwas aromatisches hinzubekommen.
(Und im Sommer nehme ich es auch, wenn im Garten nicht gerade Tomatenschwemme ist ...)

Staudo, was kommt denn in die Plinsen?
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 12:18:33
Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....

Genau. Gerade der Molekularkoch Andria oder wie der heisst rührt zur Essenszeit nur noch verschiedenfarbige Beutelchen an. Stolz ist er dann auch noch drauf, dass er die Beutelchen mit Selbstdenatuiertem abgefüllt hat, angeblich.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: fars am 12. März 2010, 12:19:13
Plinsen mache ich nur aus angesäuertem Buchweizenteig.
Dazu zerlassene Butter!
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 12. März 2010, 12:21:39
zerlassene Butter!

Die Butter kaufst du bestimmt, statt sie im Butterfass aus der Sahne vom Hof deines Sohns selbst zu gewinnen.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Windsbraut am 12. März 2010, 12:29:34
Guten Morgen!

Ich habe eben den ganzen Thread durchgelesen ........ ist immer wieder ein interessantes, sehr facettenreiches Thema. Hat so viele Aspekte, dass man achtgeben muss, dass man sich nicht verzettelt.

Wie halten wir es:

Ich bin eigentlich ein großer Selbermacher, mag Fertigprodukte gar nicht. Ich bin aber auch ganztags berufstätig - da geht es ohne Kompromisse nicht. Eine Selbstversorgerhausfrau war früher eben auch nur das - und hatte damit den ganzen Tag äußerst reichlich zu tun.

Selbst wenn man sich zugute hält, jeden Tag frisch zu kochen, aus frischen Zutaten, wenn möglich Bio - dann muss man dennoch feststellen, wie viel man an Fertigprodukten kauft:

Wurst, Käse, Fischkonserven, Mayonnaise, Ketchup, spezielle Würzsoßen wie Sojasoße, Sambal oelek etc., verschiedenste, auch viel orientalische, Curry- und Gewürzmischungen (aber Fertigmischungen wie "Gulaschgewürz, Pommes-Würzsalz" oder so nehme ich nie, das kann man selber), Bio-Gemüsebrühe habe ich auch im Haus.
Nudeln kaufe ich für den "Normal"-Gebrauch, mache aber auch gerne selber welche. Das eher sonntags, es braucht ja schon Zeit. Gnocchi MUSS man selber machen, gekaufte schmecken nicht im Entferntesten ähnlich.
(Gehackte) Tomaten in der Dose kaufe ich auch, jedoch nie bereits gewürzte. Tomatenmark ebenso. Kartoffelbrei mache ich ausschließlich selbst, kann man ganz unterschiedlich würzen, je nach Beilage, da hab' ich viele schöne Rezepte. Kartoffelklöße mache ich meist aus Fertigpulver (aber ich bin eh kein Kloßfan, ist also eher selten).

Außer selten mal einer Fertigpizza, wenn's sonst einfach zu spät wird, gibt es bei uns überhaupt keine Fertiggerichte, keine Dosensuppen - nichts dergleichen. Marmeladen mache ich auch selber, Brot (auch Sauerteigbrot) auch. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Kuchen aus einer Backmischung gebacken. Nur Blätterteig kaufe ich frisch oder TK - den habe ich noch selbst gemacht. Pizzateig etc. - mach' ich selbst.

Ich habe schon Gemüse, nicht nur Sauerkraut und Saure Gurken, milchsauer eingelegt - hat wunderbar geklappt. Mal sehen, was der Gemüsegarten hergibt - dann ist das, wie auch das Einlegen in Essig, wieder dran. Derzeit kaufe ich Gewürzgurken, Silberzwiebeln etc. auch fertig. Ja, und TK-Gemüse kaufe ich ab und an im Winter, wie z.B. Blattspinat oder grüne Bohnen. TK-Fisch und Tintenfisch etc. nur "blanko", zum Selberzubereiten, ohne Vorwürzung oder Marinade.

Desserts wie z.B. Panna cotta oder Mousse au chocolat mache ich ausschließlich selbst, so etwas kaufe ich nie. Eis am Stiel oder im Hörnchen kaufen wir im Sommer schon, haben aber auch eine einfache Eismaschine, die wir regelmäßig nutzen.

Mit dem Gemüsegarten fangen wir gerade erst an, Hühner hätte ich auch gerne, würde mir das Schlachten etc. auch zutrauen. Aber auch das braucht Vorbereitung - ein Hühnerhaus bauen etc. Mal sehen.

Wichtig finde ich wirklich das Selberkochen - mir macht's sehr viel Spaß, Kinder finden es schön, wenn Mütter oder Omas richtig kochen und backen, Ehemänner o.ä. meist auch. Ist für mich nicht nur eine Frage des Geschmacks und der Zutaten - ist auch eine bestimmte Atmosphäre, die durch Selberkochen und die ganzen Vorbereitungen, die Kochdüfte etc. entsteht. Ich möchte das nicht missen.

Herzliche Grüße,
Stefanie
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 12. März 2010, 13:09:07
Staudo, was kommt denn in die Plinsen?

Milch, Mehl, Öl, Eier, Salz

Dafür braucht man keine Fertigmehlmischung.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: michaela am 12. März 2010, 13:13:48
Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....

Moin,Moin!!

Habt Ihr schon mal in die Küchen geguckt????
Ich arbeite in einem 5Sterne Haus als Köchin..........und kann darum aus Erfahrung sagen, Fertigprodukte sind hier ein No-go. geht gar nicht, kommt auch nicht in die Küche!!!!
Wir haben allerdings ein Mitarbeiterrestaurant, und dort gibt es auch Halbfertigprodukte, aber nicht in den Restaurants.

Gruss Michaela
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 12. März 2010, 13:15:28
Michaela, beruhigend zu hören.

„Restaurants“, die über Gebühr Fertigprodukte verwenden brauchen sich über leere Tische nicht zu wundern.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: michaela am 12. März 2010, 13:19:26
.............davor habe ich einige Zeit als Alleinköchin in einem tollen Restaurant zugebracht, und auch da nicht mit Fertigprodukten gearbeitet. Es stehen allerdings immer wieder diverse Vertreter in der Tür, welche dir das "Zeug" schmackhaft machen wollen. Aber die Gäste merken es, und es zahlt sich die Mehrarbeit immer aus.

Gruss Michaela
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 13:27:17

Milch, Mehl, Öl, Eier, Salz

Je nach Milchanteil würde ich das Eier-/Pfannkuchen oder Crèpes nennen.

Was unterscheidet denn Eierkuchen und Plinsen? ???

@ Michaela wir gehen aus schon Kostengründen nur selten essen. Da fallen Sterne-Restaurants leider erst recht aus. :-\

@ Stefanie: Bei TK-Gemüse achte ich auch darauf, dass es ungewürzt ist. Beim Spinat kann ich selber für den "Blubb" sorgen und für Knoblauch.

Bei Desserts nehme ich höchstens mal das klassische Puddingpulver - natürlich kein Vergleich mit PC, MauC, Tiramisu, Crème caramel/Flan. ::)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: michaela am 12. März 2010, 13:46:36


Zitat
Michaela wir gehen aus schon Kostengründen nur selten essen. Da fallen Sterne-Restaurants leider erst recht aus.

Bei uns gibt es auch ein ganz normales Restaurant, 5 sterne Haus ist nicht gleich Sternerestaurant, obwohl es bei uns auch ein 3Sterneresteaurant gibt.
Gute Gastronomie hat immer ihre berechtigung, und die Gäste wissen es gerade heute immer mehr zu schätzen. Ich gebe auch lieber einen € mehr aus für gutes Essen und gehe seltener, als nur günstig und ärgere mich hinterher.
Jedes Retaurant und jede Gaststätte hat aber ihren Kreis und das ist gut so.
Nur muss ich mich nicht mit Fertigprodukten zufrieden geben, tue ich zu Hause auch nicht, da wird auch noch richtig gekocht, und das haben wir auch unseren Kindern mit auf den Weg gegeben................
Bin hier eben auch wieder in der Küche am vorbereiten, mein GG hat morgen Geburtstag und ich bin arbeiten, also................. ;D

Gruss Michaela
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 12. März 2010, 14:03:31
Je nach Milchanteil würde ich das Eier-/Pfannkuchen oder Crèpes nennen.

Crèpes gibt's hier genau so wenig wie Eierkuchen und Pfannkuchen gibt's zum Fasching. ;)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 12. März 2010, 16:03:10
Das sind dann wohl Berliner Pfannkuchen?
Meine Pfannkuchen bestehen aus deinen genannten Zutaten, nur ohne Öl.
Plinsen mache ich mit Hefe.
Dass die von dir gezeigten Produkte überhaupt gibt wußte ich gar nicht.
Butter habe ich am letzten WE auch selbst gemacht weil ich vergessen hatte welche zu kaufen.
Unsere Eier stammen von den eigenen Hühnern und die Hühnersuppe auch. Allerdings bringt es bei uns niemand fertig, sie zu töten. Rupfen tue ich sie.

Hier wird ersichtlich:Der Begriff "selbstgemacht" ist seeeeehr dehnbar.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: uliginosa am 12. März 2010, 16:56:44
Unsere Eier stammen von den eigenen Hühnern und die Hühnersuppe auch. Allerdings bringt es bei uns niemand fertig, sie zu töten. Rupfen tue ich sie.

Bei lebendigem Leib??? :o Oder wenn sie eines natürlichen Todes gestorben sind? ;)
Bekannte haben ein ähnliches Problem: Die Hühner werden langsam alt. Aber wer tötet schon gern die Kuschelhühner der Kinder?

Ich habe mal nach Plinsen-rezepten gegoogelt und auch eines mit Hefe und Buttermilch gefunden - wenn sie dann noch mit Buchweizenmehl sind, sind sie leicht von Eierkuchen zu unterscheiden - Crèpes können auch aus Buchweizen sein ...

Es gibt sogar Eierkuchenteig in der Flasche, man fügt nur Milch hinzu und schüttelt! :P
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 12. März 2010, 17:41:11
Beruhige dich Uliginosa, natürlich werden sie nicht lebendig gerupft. Wir brauchen halt immer jemanden der sie schlachtet.
Den Eierkuchenteig habe ich auch schon gesehen, aber den finde ich nun wirklich überflüssig. Wenn man keine Eier und Milch in das Mehl rühren kann ::)
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: fars am 12. März 2010, 17:47:27

Ich habe mal nach Plinsen-rezepten gegoogelt und auch eines mit Hefe und Buttermilch gefunden - wenn sie dann noch mit Buchweizenmehl sind, sind sie leicht von Eierkuchen zu unterscheiden - Crèpes können auch aus Buchweizen sein ...

M.E. muss es Buchweizenmehl sein.

Ich nehme aber keine Hefe sondern lasse das mit Milch verrührte Buchweizenmehl etwas angären. Das dauert an einer warmen Stelle (bei uns Fußbodenheizung) 1-2 Tage.

Da hinein 1 Ei verquirlen, Bauchspeck auslassen und dünne Pfannkuchen backen.

Bei meiner Bauern-Oma wurde dieser Pfannkuchen entweder mit zerlassener Butter übergossen (Ja, Lehm, selbst gekirnte Butter!) oder mit Apfelkraut bestrichen. Aber in jedem Pfannkuchen waren mind. 2 Scheiben kross gebratener, fetter Speck!
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 12. März 2010, 18:52:03
M.E. muss es Buchweizenmehl sein.

Nein.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Luna am 12. März 2010, 19:23:20
Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....

Ich merke, wenn mir in einem Lokal ein Fertigprodukt untergejubelt wird. Das passiert oft bei Gnocchi und auch bei Saucen.

Selbst habe ich mal 4 Monate in einem 17 Sterne Lokal gejobbt, meine Präsents Zeiten war 11 bis 14 Uhr und 17 bis 23 Uhr, danach aufräumen. Mit Ausschlafen war aber nichts, um 7 Uhr hatte ich mich in der Küche einzufinden.

Schön waren die Tage, an denen der Küchentisch mit frischen Kräutern oder Gemüse aus dem Garten vollgepackt war.

Weniger schön waren zwischendurch die ersten drei Tage der Woche, da lagen frische Knochen (Kalb, Wild, Rind, etc.) oder frischer Fischabschnitt auf dem Tisch. Das wurde zu Brühe oder Fond verarbeitet.

Am Nachmittag wurde gebacken, kleines Kaffeegebäck, Fleisch-Pasteten oder ähnliches.
 

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Susanne am 12. März 2010, 19:43:03
Zitat
4 Monate in einem 17 Sterne Lokal

Gibt's wirklich 17-Sterne-Lokale oder hast du versehentlich die Zahlen vertauscht?
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Natura am 12. März 2010, 19:56:35
Das habe ich mich grade auch gefragt, habe ich noch nie gehört, aber 71 Sterne wären ja noch mehr :o. Vielleicht gibt es das in der Schweiz?
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Luna am 12. März 2010, 20:00:45
Zitat
4 Monate in einem 17 Sterne Lokal

Gibt's wirklich 17-Sterne-Lokale oder hast du versehentlich die Zahlen vertauscht?

da habe ich mich vertan, es sind 17 Punkte
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Christina am 12. März 2010, 20:14:21
Ich merke es inzwischen auch, wenn ein Fertigprodukt verwendet wird. Am aller, aller schlimmsten sind da ja die Soßen.

Zum glück haben wir hier am Ort fast 40 Restaurants (12000 Einwohner, und es sind wirklich so viele, und die meisten sind immer gut besucht), davon sind mindestens 3 dabei, bei denen die Gefahr der Fertigprodukte nicht besteht. Sind natürlich etwas angehoben im Preis, dafür gehe ich dann lieber nur alle 2 Monate essen, dafür schmeckts dann auch.

zu Hause verwende ich als Fertigprodukte Senf, Milchprodukte, manchmal Nudeln. Brot und Kuchen werden selbst gebacken.


Ach, ja, Schokolade kaufe ich auch, das brauche ich manchmal....
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 12. März 2010, 21:01:21
Hausgemachte Schokolade ist nicht so mein Fall - vielleicht gewöhnt man sich dran, wie der Hund an die Schläge ::)
Getestet in Chiapas.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Eva am 22. März 2010, 18:50:10
War gerade eine Woche Schifahren in der Schweiz. Wir haben ganz dekadent mit fertigem Pizzateig (Bio aus der Kühltheke) und fertig geputztem Salat (Bio aus der Kühltheke, zahlreiche verschiedene Sorten zur Wahl) mit frischen Bio-Kräutern... gelebt. Überhaupt war es für mich völlig unglaublich, wie groß das Bio-Angebot in einem relativ kleinen Supermarkt sein kann. Da gab es sogar ein halbes Regal mit Meringuen, viele verschiedene Sorten, davon mindestens zwei verschiedene in Bio (diese gehackt, mit gefrorenen Himbeeren und geschlagener Sahne.... hmmm).

Heute zurückgekommen beim hiesigen Spar: Biogemüse? Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, Fenchel, Bio-Flugimport-Zuckerschoten. Bio-Obst? Kühlhausäpfel, sehr teure Orangen, Bio-Trockendatteln und aus. Biosalat? Fehlanzeige oder verwelkt und angefault mangels Umsatz.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Günther am 22. März 2010, 18:55:04
Linz = Provinz. ;D
In Wien gibts genug leidlich bis ausreichend bestückte Supermärkte + diverse Straßenmärkte....

Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Staudo am 24. März 2010, 20:51:45
Für Freunde von Fertigprodukten.
Titel: Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
Beitrag von: Lehm am 25. März 2010, 08:18:32
Wirklich zum :'(