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Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: sarastro am 14. März 2010, 19:42:41
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Hier Chrysoplenium macrophyllum, eines der attraktivsten Milzkräuter, das sehr bald blüht.
Hat wer noch andere Bilder aus dieser Gattung?
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Ist es richtig, dass das (in Slowenien gesehen) auch dazu gehört?
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Da stimmt nur die farbliche Kombination Grün-Gelb überein. Auf Deinem Bild ist die Schaftdolde (Hacquetia epipactis) zu sehen. Sie ist ein Doldenblüter.
Milzkräuter gehören zu den Steinbrechgewächsen.
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Herzlichen Dank, lerchenzorn! ;)
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Ich hatte mal einige Zeit lang am schattigen Bachufer das hier heimische Chrysoplenium alternifolium, das wechselblättrige Milzkraut. Außer der frühen Blüte (im März) war es eher wenig aufregend und ist mit der Zeit von anderen Uferpflanzen verdrängt worden.
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schade, weil es doch sehr schön hell gelbgrün wie Euphorbien blüht.
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danach habe ich schon mal gefahndet: niedrige heimische Staude, ähnlich Euphorbia
Könnte ich hier am Bach gut gebrauchen, übrigens. ;)
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Tja, um diese Pflanzen muss man sich etwas kümmern, einen bedrängten Stand und trockener Boden behagt ihnen gar nicht. Sie benötigen einen freien, kühle Platz, geigend Feuchtigkeit und humosen Boden. Ich habe Chry. davidii, deren Neutriebe 20 cm lang werden, entsprechend weit rum kommt diese Pflanze im Laufe der Jahre. ;)
Die Mutterpflanze stirbt im Herbst ab, daher bildet sich nur stellenweise ein üppig blühender Teppich un jedes Jahr an anderen Stellen.
LG., Oliver
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Hier hält sich Ch. alternifolium (mal aus dem Gebirge mitgebracht) schon seit Jahren im trockenen, beschatteten Steingarten. Wird mal weniger, dann wieder etwas mehr und wird immer ein wenig freigerupft. Wirklich schön ist sie nur aller paar Jahre und huscht den Träubeln um die Füße. Passen gut zusammen.
Kann schon sein, dass sie irgendwann ganz weg ist. Dann hol ich sie mir aus einem sickernassen Erlenwald um die Ecke und versuch´s noch mal.
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Habe die Pflanze gerade erhalten, blühend :D
Die korrekte Bezeichnung lautet wohl: Chrysosplenium
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Jepp.
Ich glaube, das heisst soviel wie 'Goldmilz'.
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Irgendwo hatten wir mal ein Gespräch, wo die Wuchsfreudigkeit von Chryosplenium macrophyllum das Thema war.
So sieht es aus, wenn die Pflanzen beginnt, ihre Stolonen zu bilden. Jeder dieser Tentakel bildet an seinem Ende eine neue Pflanze und ich habe ungefähr 15 Pflanzen von letztem Jahr :o .
(https://lh5.googleusercontent.com/-HnJlXGD1o9E/VSg3OxsxWBI/AAAAAAAAG7c/t3wF3S7-KtQ/s800/078.jpg)
(https://lh3.googleusercontent.com/-28DgTiP0UWs/VSg3OFFigCI/AAAAAAAAG7Y/a5FjnmIav-M/s800/08.jpg)
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Darf das eigentlich später von höheren Stauden (etwas) überwachsen werden? Und der Boden? Muss frisch bis feucht bleiben, klar. Aber verträgt es auch etwas humosen Lehm oder soll, es rein humos sein?
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bei meinen C.alternifolium-Flächen ist der Humusanteil im Lehm verschwindend gering.
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Oh ja, die kenn ich aus der Natur auf heftig schweren Lehmböden, die im Sommer steinhart werden. Aber ich meinte jetzt eigentlich speziell C. macrophyllum.
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Wow, so aktiv ist mein Chrysosplenium macrophyllum definitiv nicht :o
Ich habs von Jahnke in Hilden, es ist recht dauerhaft, also verteidigt seinen Platz an einer recht dauerfeuchten, halbschattigen Stelle auf schwerem Lehm mit nicht viel Humusanteil, wächst aber kaum.
Ich hab vor ein paar Wochen jetzt mal einen der ersten Ableger in einiger Entfernung der Stammpflanze abgetrennt und in den Eibenhain, noch schattiger, umgesetzt.
Vor kurzem hat irgendwer erwähnt, dass er oder sie 2 unterschiedliche "Typen" hätte mit leicht unterschiedlicher Laubfarbe und auffallend unterschiedlichem Wuchsverhalten - wuchernd und sehr zurückhaltend...
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Habs wiedergefunden :D
Chrysosplenium steht bei mir nordseitig, im totalen Schatten. Der Boden ist sehr schwer dort. Ich habe 2 verschiedene Pflanzen - die eine hat dunkelgrünes Laub und ist sehr wüchsig, die andere hat größeres, graugrünes Laub und ist weniger wüchsig, macht aber sehr lange Ausläufer. Beide stehen an der gleichen Stelle. Man kann die unterschiedlichen Blätter auch auf dem Foto erkennen.
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