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Garten- und Umwelt => Naturfotografie => Thema gestartet von: Dietmar am 01. April 2010, 22:49:35
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Welche Erfahrungen habt Ihr mit Objektiven mit "Brennweiten" von 18 - 200 bzw. 18 - 270 gemacht?
Man hört Meinungen von idealen Reiseobjektiven, weil man ohne Objektivwechsel auskommt, mit sehr scharfen Bilder bis zum Gegenteil - unscharfe Aufnahmen. --> und das bei allen relevanten Objektivherstellern. Auch bei Tests werden die gleichen Objektive sehr unterschiedlich bewertet.
Streuen die Eigenschaften der Objektive so stark oder sind die "Ansprüche" der Fotografen so unterschiedlich.
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Über "Reisezooms" gibts bei Heise eine Testreihe, so viel ich weiß.
Es hängt SEHR von den Ansprüchen ab. In der Regel reicht die Qualität aus, für den letzten Tupf fehlts halt. Bei Ausschnitten merkt man es meist, manchmal gibts auch Probleme mit Farbrändern udgl.
Ich benutze sehr gerne mein 12-60mm, äquivalent 24-120mm KB, das ist halt noch kein "richtiges" Reisezoom, aber optisch vorzüglich.
Manchmal meine ich, daß eine bessere Superzoom-Bridge günstiger ist, als eine DSLR mit einem mäßigen Reisezoom.
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Die Ansprüche sind unterschiedlich.
18-200 oder -270: ideal für die Reise, weil universell und leicht. Dazu je nach Gusto ein Macro oder ein lichtstarkes Normalobjektiv oder ein stärkeres Tele - fertig. So habe ich einige - wie ich meine - recht vorzeigbare Reisefotos gemacht: Sri Lanka, Indien.
Ich finde die meisten Fotos recht akzeptabel, auch wenn es da oft an letzter Schärfe fehlt. Man muss ja auch sehen, wie man dort unterwegs ist und Fotos macht.
Wenn es aber um superscharfe Bilder geht, muss mehr schweres teures Glas her: z.B. bei meiner letzten Ägyptenreise.
Liebe Grüße
Thomas
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So richtig schlau bin ich noch nicht geworden.
Am Besten, ich fange mit meinem "Bedarf" an. Ich möchte mich fotomäßig neu eindecken und tendiere Richtung Canon Eos. Wir machen gern Reisen mit dem Wohnmobil oder in Ferienwohnungen und streunen viel in Natur und Kultur herum. Für letzteres suche ich ein lichtstarkes Objektiv, damit man in Kirchen, Schlösser usw. ohne Blitz und ohne Stativ auskommt. Für Innenaufnahmen und in alten Städten brauche ich ein Weitwinkelzoom, für die Natur auch mal ein Telezoom. Ich möchte möglichst wenig Objektive schleppen und wechseln. Die Bildqualität soll super sein und kosten soll es auch nicht Unmengen. Das sind natürlich Anforderungen, die sich gegenseitig ausschließen und so suche ich einen sinnvollen Kompromiß.
Zunächst erwog ich ein Tamron 18-270 mm, aber die Testberichte sind grottenschlecht und allzu lichtstark für Innenaufnahmen ist das Objektiv auch nicht. Die Superzooms der anderen Hersteller, z.B. Sigma und Canon sind qualitätsmäßig auch nicht besser.
Nun liebäugele ich mit folgender Kombination:
1. ein lichtstarkes Normal-Zoom mit ca. 18 - 55 mm mit durchgehender Blende 2,8
2. Ein Telezoom ca. 55 - 200 ...250 mm
Zu 1. Es gibt solche Canon-Objektive von Canon, Sigma und Tamron
Sigma und Tamron haben zwar auch durchgängig 2,8, aber für halbweg gute Aufnahmen muss man lt. Testberichten stark abblenden und damit sind das keine lichtstarken Objektive mehr. In Foren beklagt man sich auch über die schlechte Justierung dieser Objektive. Kosten: ca. 400 ... 450 Teuro. Das entsprechende Canon 17-55 mm, f2,8 ist wahrscheinlich das mit Abstand beste lichtstarke Normalzoom für Eos-Kameras, aber kostet ca. 850 Teuro.
2. Nach den von mir gelesenen Testberichten ist das Canon 55-250 mm von der optischen Qualität am Besten, sieht man von von wahnsinnig teuren Profi-Objektiven ab. Es ist auch nicht allzu teuer, ca. 250 Euro mit Stabi. Die Tele-Zoom der weißen Serie sind zwar qualitätsmäßig super, aber auch wahnsinnig teuer.
Mit dieser Kombination wäre man nach den Testberichten von der optischen Qualität her optimal ausgerüstet, aber man müsste häufig das Objektiv wechseln und teuer ist das Canon 17-55 mm f2,8 auch.
Nun frage ich mal die anspruchsvollen Reise-Hobby-Fotografen, welchen Kompromiss sie schließen würden?
2. Frage: Reichen die 17 mm für Innenaufnahmen oder sollte man sich früher oder später noch ein Super-Weitwinkelzoom zulegen, z.B. das Tokima 11-16 mm f2,8?
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Canon ist nun nicht meine Baustelle, deshalb mal die Frage:
Hat die Kamera zu der Du tendierst, einen Crop-Faktor oder ist es eine Vollformatkamera? Wie ist der ISO-Bereich in der Du mit der Kamera ohne sichtbares Rauschen fotografieren kannst?
Diese beiden Punkte beeinflussen die Objektivwahl auch erheblich.
Wie wirst Du deine Bilder hauptsächlich präsentieren? Print oder Non-Print und in welchen Größen?
Ich habe übrigens das Tamron 18-270mm und man kann unter "normalen" Verhätnissen gute Bilder damit machen und es braucht schon ein sehr geübtes Auge um sofort den Unterschied zu "normalen" Zooms zu sehen.
Gruß Birgit
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Ich hab weder Canon noch Nikon - erfahrungsgemäß braucht man eher ein weiteres Weitwinkel als ein längeres Tele.
Ich schlepp mich meist eh mit zu viel ab, aber prinzipiell sitzt meist ein 24-120 (äquivalent) droben und ein 14-28 (äquivalent) in der Hinterhand. Wenn ich die Möglichkeit hab, nehm ich noch ein Tele 140-600 (äquivalent) dazu.
Muß ich mit wenig Licht innen rechnen, dann riskiere ich ein 1,4/60mm (äquivalent) mitzunehmen.
Auf Reisen kommts drauf an, ob ich meine Schätze immer selber mitschleppen muß, oder ob ich ein Kamel für mein Gepäck habe, und ich nach Bedarf entnehmen kann 8)
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Dass Objektive nach irgendwelchen Tests schlecht sein sollen oder sind, ist das Eine. Das andere sind tatsächliche Fotos.
Deshalb hatte ich auf Beispielfotos in Threads verwiesen. Denn da erhält man einen Eindruck.
Ich habe die meisten meiner Reisefotos mit 'Universalzooms' gemacht. Die Qualität kann sich - auch in A4-Format-Fotobüchern von Pixelspeed sowie in eigenen Tintenstrahlausdrucken - sehen lassen. Wichtiger noch: Mit schwererem Equipment und dem Zwang zum ständigen Wechsel zwischen Tele- und Weitwinkelzoom hätte ich viele dieser Fotos (oft Schnappschüsse) nicht schießen können.
Bei Fotos von Architektur- und anderen Kunstdenkmälern muss man diese Objektive eben bewusster einsetzen (abblenden, extreme Brennweiten vermeiden; Objektivkorrektur in der Nachbearbeitung einsetzen), oder eine Zweitoptik (Festbrennweite) mitnehmen.
Es kommt halt darauf an, was man möchte.
Zuletzt noch ein Rat: Gerade für Reisen, auf denen schneller Autofocus, komfortable und präzise Belichtungsautomatik, Funktionieren in grenzwertigen Lichtsituationen gefragt sind und es auch mal ruppiger zugeht, immer Nikon statt Canon ;).
Liebe Grüße
Thomas
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Dietmar, ich stand vor ca. 1 Jahr vor derselben Frage und habe mich dann für das teure Canon 17-55mm 2,8 entschieden und den Kauf nie bereut. Es ist auf Reisen und auch bei der Gartenfotografie mein Immer-drauf-Objektiv und es liefert sehr gute Ergebnisse. Die Schärfe war mir außerordentlich wichtig. Ich hatte vorher das Tamron 17-50mm 2,8, dass auch keine schlechten Ergebnisse lieferte, aber in der Verarbeitung eher mittelmäßig ist. Ständig war´s bei der Reparatur, weil dauernd etwas locker war. Das regte mich dermaßen auf, dass ich mir geschworen habe, bei einem Objektiv keinen Kompromiss mehr einzugehen. Die wahnsinnig teuren Profi-Objektive kann ich mir zwar nicht leisten, aber die 850 Euro war es mir wert. Ich benutze es an einer 40D. Wenn du bei Canon bleiben möchtest, dann schaue öfter mal bei Traumflieger rein. Dort werden zahlreiche Objektive an verschiedenen Canon-Kameras getestet. Ein in der Presse gut besprochenes Objektiv liefert nicht bei jeder Kamera gute Ergebnisse. Aus diesem Grund habe ich mir unlängst noch das Weitwinkel von Tokina 12-24mm F4 gekauft. Es hatte beim Objektivtest an der 40D am besten abgeschnitten. Ich benutzte es weit weniger als das Canon-Objektiv. Das Fotografieren mit einem Superweitwinkel bedarf der Übung und ist für die spontane Fotografie nicht geeignet. Wenn man nicht aufpasst, hat man bei Kameranneigung im äußersten Brennweitenbereicht sofort stürzende Linien. Im Telebereich habe ich das Canon 70-200 1:4 L USM. Dieses Objektiv habe ich ebenfalls noch nicht bereut. Es liefert sehr scharfe Fotos. Ich habe die Version ohne Stabilisator gewählt, weil es mit IS wesentlich teuerer gewesen wäre und ich als Wacklerin mit dem Tele sowieso ein Stativ brauche. Somit habe ich meinen Brennweitenbereich eigentlich ganz gut abgedeckt, muss aber natürlich oftmals wechseln, was zu Staub auf dem Sensor führt. Die Sensorreinigung kostet auch immer Geld und Zeit.
Ich hätte gerne noch im Telebereich ein 300er oder 400er Objektiv. Oftmals langt mir gerade bei der Tierfotografie das Canon 70-200 nicht aus. Mit dem 200er kann man keine Vögel im Flug fotografieren. Auf längeren Wanderungen habe ich aus Gewichtsgründen ausschließlich das Canon 17-55 drauf. Die komplette Ausrüstung mitzuschleppen, ist einfach unmöglich.
LG Evi
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Zuletzt noch ein Rat: Gerade für Reisen, auf denen schneller Autofocus, komfortable und präzise Belichtungsautomatik, Funktionieren in grenzwertigen Lichtsituationen gefragt sind und es auch mal ruppiger zugeht, immer Canon statt Nikon :P ;) ;D
LG Evi.........gut Nacht, träumt schön von Canonobjektiven :-*
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:D ;D 8)
Ich habe mit Canon und Nikon fotografiert ;) ... aber mit beiden Systemen kann man arbeiten, und gute Fotos macht nicht die Kamera, sondern der Fotograf dahinter.
:D
Liebe Grüße
Thomas
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mögen die spiegelreflexfsfans auch die nase rümpfen...ich habe mir jetzt die bridgekamera fujifilm finepix s100fs gebraucht in ebay gekauft. bin hoch zufrieden. da ist vom ultrazoom ab 1 cm bis tele (14-fach optisch) alles in einer kamera dabei. außerdem hat sie einen großen chip...superccd mit großer grundfläche (2/3 zoll diagonale). 2 einstellmöglichkeiten zum speichern seiner persönlichen favoriteneinstellungen...einschalten, schießen, fetig. bisher habe ich mit einer eos300d fotos gemacht. gute kamera, aber ich habe die einstellung über das display vermißt. manche fotos konnte ich daher gar nicht machen, weil ich durch den sucher hätte einstellen müssen. mit der neuen fuji geht das hervorragend mit dem schwenkbaren display. "makro"-qualität in 2-3m entfernung dank des zoom ist kein problem. ich habe meinen sohn zum spaß aus ca. 2m entfernung auf dem sofa liegend bei iso200 ohne blitz aufgenommen (kopf+oberkörper) und konnte im foto am pc ohne vergrößerung noch die nasenhaare erkennen ;D.
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Ja, mit einer guten Kompakten oder Bridge schießt man ca. 85% der Fotos genau so gut wie mit einer dSLR - für deutlich weniger Geld und mit viel weniger Gewicht; meist sogar mit weniger Aufwand, weil die Automatiken mittlerweile so gut sind, dass man nicht mal viel überlegen und einstellen muss. Keine Frage.
Ob die restlichen 15% die Anschaffung einer dSLR mit mehreren Objektiven rechtfertigen, die Frage muss jeder für sich selbst beantworten.
Liebe Grüße
Thomas
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Deswegen schlepp ich eine Bridge meist auch noch mit - und im Notfall nur ::)
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Hat die Kamera zu der Du tendierst, einen Crop-Faktor oder ist es eine Vollformatkamera?
Der crop-Faktor ist 1,6.
Die Lichtempfindlichkeit geht höher, aber lt. Tests ist das Rauschen bis 3200 DIN noch erträglich, weniger ist allerdings wie immer besser. Es ist ja schließlich keine Super-Leica, die auch noch bei 12800 DIN gestochene Bilder macht. Dafür kostet diese aber ca. 35000 Teuro, was mir aber viel zu happig ist.
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Auf Reisen kommts drauf an, ob ich meine Schätze immer selber mitschleppen muß, oder ob ich ein Kamel für mein Gepäck habe, und ich nach Bedarf entnehmen kann
Ich habe kein Kamel, nur meine Frau, aber die ist von Gepäck tragen nicht begeistert.
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Der crop-Faktor ist 1,6.
Die Lichtempfindlichkeit geht höher, aber lt. Tests ist das Rauschen bis 3200 DIN noch erträglich, weniger ist allerdings wie immer besser. Es ist ja schließlich keine Super-Leica, die auch noch bei 12800 DIN gestochene Bilder macht. Dafür kostet diese aber ca. 35000 Teuro, was mir aber viel zu happig ist.
ISO 3200 bei einer Crop-Kamera halte ich für gewagt >:( Geh mit einer Speicherkarte zu deinem Händler des Vertrauens und probiere die Kamera mit den Objektiven die Du ins Auge gefasst hast und der ISO aus und werte die Bilder dann zu Hause in aller Ruhe aus.
Zwischen einer Mittelformat Leica und einer Crop Canon liegen aber in Sachen Rauschfreiheit noch andere Welten, auch preislich ;)
Gruß Birgit
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Soviel ich weiß, gibt es keine ISO / DIN für Digitalsensoren. Meines Wissens sind das bessere Hausnummern der Fabrikanten - an reellen Infos bin ich interessiert.
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... bessere Hausnummern der Fabrikanten.
Die meisten Digitalkameras haben ISO-Einstellmöglichkeiten, s. hier links auf der Kamera. Und die Belichtung lässt sich mit ISO, Blende und Belichtungszeit steuern.
Natürlich handelt es sich 'nur' um ein ISO-Äquivalent. Näheres z.B. hier:
Anders als bei einem chemischen Film kann man bei einem digitalen Sensor nicht direkt einen mittleren Farbton bzw. Dichtewert vorschreiben. Daher wird H1 in Relation zur Belichtung gesetzt, bei der der Sensor bzw. der A/D-Wandler in Sättigung geht. Ein üblicher Wert ist hier 18/106, wenn man als Referenzobjekt eine 18-Prozent-Graukarte verwendet und 6 Prozent Sicherheitsreserve für die Sättigung einplant.
Liebe Grüße
Thomas
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DASS man "ISO"-Werte einstellen kann, weiß ich durchaus, nur deren Bezug erscheint mir reichlich suspekt und offenbar nicht genormt....
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Noch ein paar Fragen an die Foto-Profis:
Was bedeutet die Sensorangabe 1/2,3" in mm Kantenlänge?
Was ist besser: Ein CMOS-Sensor 1/2,3" oder ein CCD-Sensor 1/1,5" bei gleicher Pixelzahl?
Gibt es irgendwo einen Vergleich der Bildqualität zwischen Spiegelreflexkameras und Brigdekameras?
Gibt es Bridgekameras mit APS-C-Sensor (Habe keine gefunden)
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schau mal hier den größenvergleich der sensoren an (ein bisschen nach untern scrollen).
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Gibt es irgendwo einen Vergleich der Bildqualität zwischen Spiegelreflexkameras und Brigdekameras?
Das kannst Du so nicht vergleichen. Sensor, Objektive, Kamerasoftware etc. sind zu unterschiedlich. Wenn jemand, der etwas von der Technik versteht, mit einer Spiegelreflex ein Bild macht, so wird es besser sein als das Bild mit der Bridge. Wenn jemand sich wenig für die Technik interessiert, macht er u.U. mit der Bridge ein besseres Fotos.
Anders gesagt, ich würde mit einem Golf besser fahren können als mit einem Rennwagen, bei Schumi sieht das anders aus.
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Anders gesagt, ich würde mit einem Golf besser fahren können als mit einem Rennwagen, bei Schumi sieht das anders aus.
Ähnliches versuche ich die ganze Zeit zu kommunizieren, aber deine Worte sind klarer. Danke!
Liebe Grüße
Thomas
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Vielen Dank für Eure Infos.
Ich weiß jetzt viel mehr, aber auch die Unsicherheit ist größer geworden, was nun für meinen Fall die optimale Kamera ist.
Nachdem Ihr als Alternative für eine Spiegelreflexkamera eine Bridgekamera vorgeschlagen habt, habe ich mir einige Spitzenmodelle im Internet angesehen, z.B. bei Heise. Im April soll außerdem die Fujifilm HS10 herauskommen, die eine gute Papierform hat und nach dieser künftig die Qualitätsspitze bei den Bridgekameras bilden soll. Allerdings gibt es noch keine Tests, welche Qualität wirklich erreicht wird.
Was mir negativ aufstößt, ist der sehr kleine Sensor (1/2,3 Zoll), der nicht größer ist als bei den Billigkameras. Auch die anderen Spitzen-Bridgekameras haben keine größeren bzw. keine deutlich größeren Sensoren. Das lässt mich zweifeln, ob die versprochenen Low-light-Eigenschaften mit so einem kleinen Sensor technisch überhaupt möglich sind, auch wenn durch die "Von-hinten-Belichtung" die Lichtempfindlichkeit gegenüber bisherigen gleichartigen Sensoren verdoppelt worden sein soll.
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Die zu erwartende Finepix hat ja recht reizvolle technische Daten - ob sie die Versprechungen hält?
Ich warte erst mal auf Tests.....
Der Vorteil des beachtlichen Brennweitenbereichs und der Handlichkeit, einschließlich Gewicht, muß eben mit einem kleinen Sensor erkauft werden. Größere Sensoren wären nicht nur teurer, sie erforderten auch wesentlich größere, viiiel teurere und schwerere Optiken.
Immerhin sind gute Bridgekameras im Normalfall von der Bildqualität nicht um so viel schlechter als durchschnittliche DSLRs, auch wenn deren Besitzer noch so zetern. Die Elektronik hat doch schon merkliche Fortschritte gemacht.
Ich benutze sowohl DSLR als auch Bridge, oft parallel, die Ergebnisse rechtfertigen beide Geräte. Vergiß nicht, auch ein sehr guter Monitor z.B. hat nicht einmal die Auflösung eines 5-MPix-Sensors, und übliche Papierbilder - vergessen wir's.
DSLRs sind schneller und gestatten oft bessere Ausschnittvergrößerungen....
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Dietmar, eine DSLR lohnt m.E. erst dann, wenn man mit ihr Potential auch ausnutzt - also mit Festbrennweiten oder sehr hochwertigen (teuren) lichtstarken Zooms arbeitet. Dann sind die Kosten schnell vier- oder fünfmals so hoch wie bei einer guten Bridge. Wer sich eine DSLR kauft und meistens ein Superzoom drauf hat, ist oft mit einer guten Bridge genauso gut beraten und schleppt weniger Gewicht mit sich rum. Zudem hat man dann auch keinen Ärger mit Sensordreck durch Objektivwechsel.
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... Er ist aber auf die Möglichkeiten der Bridge festgelegt. Der Appetit kommt bekanntlich beim Essen, mit einer DSLR kann man auch später noch aufrüsten, bei der Bridge ist man auf das Objektiv festgelegt, das sie hat. Wenn die Kamera allerdings ausschließlich auf Reisen genutzt werden soll, halte ich auch eine Bridge für eine gute Wahl, es ist einfach bequemer mit ihr.
Der Vergleich mit dem Golf und dem Rennwagen überzeugt mich nicht, schließlich ist eine Bridge auch kein Primitivgerät, wer damit umgehen kann, kann es auch mit einer DSLR und hat durch den größeren Sensor die qualitativ besseren Bilder. Es gibt natürlich die Rennwagen unter den DSLRs, die sind teuer, kompliziert und werden von den meisten auch nicht gebraucht, im Stadtverkehr ist ein Rennwagen auch eher hinderlich als nützlich ;) aber solch ein Gerät strebt Dietmar doch offensichtlich nicht an.
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Schlicht und geschmacklos:
EINE Kamera ist zu wenig.
Mit dem Essen kommt der Appetit.....
Übrigens: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.
Und eine eierlegende Wollmilchsaukamera gibts nicht.