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Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: carabea am 25. April 2010, 22:38:00
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Heute habe ich in einem Topf tatsächlich 5 kleine grüne Spitzen entdeckt :D
Im Topf ist normale Aussaaterde. Wie muss ich weiter verfahren, wenn die Sämlinge überleben sollen?
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Hat keiner ein paar Tipps für mich?
Ein Link würde mir schon genügen ;)
Leider bin ich weder hier noch im www fündig geworden.
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Hallo,
bin zwar keine Expertin, hab aber dieses Jahr aber auch erstmals Bartirissämlinge (teils von 2006 gesäten!). Die sind bei mir in verschlossenen Eisdosen gekeimt, in denen sie mangels Zeit eine gaze Weile zubringen mußten die Blätter stießen an denie Deckel...), bevor ich sie in aus Sand und Blumenerde gemischte (und gedämpfte) Erde pikiert habe. Etwa 1/3 ist hopps gegangen (könnte aber an Trauermücken gelegen haben), ansonsten waren sie recht unkompliziert. Wenn sie in den Garten umsiedeln, werde ich sie sicher erst mit Schneckenkorn schützen.
Viel Erfolg mit Deinen,
Sursula
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Ich habe heuer auch zum ersten mal Bartiris gesät. Die sind gar nicht gekeimt. Wie hast du es geschafft?
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Das kann wohl durchaus 1, 2 Jährchen dauern, bis sie keimen.
Wobei mir gerade einfällt, dass sich in diesem Topf auch Samen aus 2008 befinden - Vielleicht sind das die Keimlinge.
Ich hatte die Samen nach dem Trocknen in einem Topf mit Aussaaterde ca. 1 cm tief versenkt. Der Topf stand unter dem Vordach auch im Winter draußen. Den Rest haben die Samen selbst gemacht ;).
Wenn sie weiterwachsen, werde ich sie wohl auch in ein Sand-Erde-Gemisch pikieren und darauf achten, dass sie nicht zu nass stehen. Wenn man von den Ansprüchen der "erwachsenen" Pflanzen ausgeht, müsste das funktionieren.
Vielleicht meldet sich ja noch ein Iris-Mensch :)
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Hallo,
ich bin auch keine Expertin, habe nun aber schon seit vier Jahren Bartirissämlinge.
Diese sind völlig unkompliziert, ich pikiere sie ca. ab Anfang Juni aus den Saatschalen ins Beet raus. Meiner Erfahrung nach vertragen die Babys Trockenheit viel schlechter als ihre Eltern. Ich halte die Erde immer leicht feucht, aber natürlich nicht patschnass. Wenn die Sämlinge ca. 5 cm gross sind fange ich an sie ganz schwach (nur wenige Tropfen auf einen Liter Wasser) flüssig zu düngen.
Leider habe ich schon Sämlinge durch Pilzkrankheiten verloren, insbesondere wenn es über Wochen feuchtheiss ist. Ich spritze aber kein Fungizid, da ich widerstandsfähige Sämlinge und keine Hätschelbabies möchte.
Die Samen keimen tatsächlich recht unregelmäßig. Dieses Jahr haben wieder ein paar Samen aus meinen Aussaaten von vor vier Jahren gekeimt.
LG Anja
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Danke für die Info :)
Wenn ich an die Bilder Deiner (und anderer) Iris-Sämlinge denke, lohnt es sich manchmal, geduldig zu sein.
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Und beim pikieren kommt dann sowas dabei raus:
Keine recyclete Pflanzerde verwenden !!! ;D ;D ;D
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Das kommt mir bekannt vor (sieht bei mir genauso aus ;D ;D ;D)
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Vielleicht möchten Iris-Samen einmal jährlich gewendet werden... :)
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Nach meiner Erfahrung möchten Irissamen wohl nicht beachtet werden.
Im Garten steht eine Pflanzschale in die ich wohl 2008 ? verschiedene Irissamen ausgesät hatte. Ab und an tauchten ein paar Sämlinge auf.
In diesem Jahr zu meinem Erstaunen sehr viele, sind schon richtig groß und können in die Beete.