garten-pur
Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: partisanengärtner am 06. Mai 2010, 22:40:29
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Das Riesenschilf hat bereits den zweiten Extremwinter überstanden.
Dieser Typ aus Andalusien scheint wirklich hart zu sein. Nicht bei mir sondern in Hollfeld etwas kälter als bei mir. Meine Italiener sind gleich im ersten Jahr sang und klanglos gegangen, bei mir in Bayreuth, vielleicht ging ihnen auch die Wagnermusik auf die Nerven.
Heut hat mir mein Freund diese Überraschung gezeigt.
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Es scheint mehrere sehr harte Typen zu geben. Ich hab meine Pflanze aus Ismaning (Firma hieß irgendwas mit Bambus). Der Scheff dort schwor Stein+Bein, sein Typ wäre aus Anden-Hochlagen und der härteste weit+breit. Bis jetzt tut er's klaglos ohne jeglichen Schutz. Lediglich die Wühlmäuse setzen ihm zu - aber das nur ot.
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Kann man sich für ein paar Halmstücken anmelden?
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Dieser Typ aus Andalusien scheint wirklich hart zu sein.
Meinst Du, die Rhizome selbst erfrieren nicht im Boden oder bleibt er sogar oberirdisch über den Winter erhalten und grün?
Hier in Dachau steht seit geschätzt 10 Jahren in einem Garten Arundo donax. Dort friert er aber oberirdisch jedes Jahr ab. (Vertrocknet wohl.)
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heute hab ich eine - für deutsche verhältnisse - stattliche pflanze gesehen. nur diesjährige halme, also offenbar im letzten winter zurückgefroren, trotzdem ca. 5 meter hoch.
tatort: nördliche oberrheinebene
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Kann man sich für ein paar Halmstücken anmelden?
Genau dieser Thread fiel mir neulich auch wieder ein ...
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(http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash2/hs580.ash2/150247_158110304232266_134031153306848_281116_6504798_n.jpg)
Dieses hier steht in Tulln/Donau im Messegelände und dürfte schon älter sein. Die Halme frieren jedes Jahr ab, aber es wächst auch ohne Pflege anständig.
Stücke ausgraben stell ich mir schwierig vor.
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Das Riesenschilf hat bereits den zweiten Extremwinter überstanden.
Dieser Typ aus Andalusien scheint wirklich hart zu sein. Nicht bei mir sondern in Hollfeld etwas kälter als bei mir. Meine Italiener sind gleich im ersten Jahr sang und klanglos gegangen, bei mir in Bayreuth, vielleicht ging ihnen auch die Wagnermusik auf die Nerven.
Heut hat mir mein Freund diese Überraschung gezeigt.
Bei Wagner gehe ich auch ein. ;) ;D
Bei Arundo kommt es tatsächlich auf die Herkunft an. Im Garten in Südbaden bei meinen Eltern hatte ich solch ein Teil stehen, dass kläglich dahin vegetierte. Dagegen steht in einer wesentlich kälteren Region hier in OÖ mehrere Exemplare, die können sich sehen lassen. Meist haben sich die Leute aus dem Urlaub was mitgebracht und einfach in den Garten gepflanzt. Nur blühen tun sie im Allgemeinen nicht.
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Kann man die nicht aus den oberirdischen Halmen (Stecklinge)vermehren? Die frieren doch sowieso zurück?
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Leider geht das bei Gräsern nicht.
Das wäre super, denn Miscanthus und Phyllostachys teilen ist auch so eine Plagerei.
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@Hottonia,
Beim Pfahlrohr liegst Du da falsch ;)
Geht ganz gut. Zumindest wenn man in wärmeren Klimaten lebt.
Trotz des langen Winters und des leidlichen Sommers hat es bei mir dieses Jahr wieder geklappt. Nun müssen die paar Pflänzlein nur noch im kalten GWH über den Winter kommen.
Vor ein paar Jahren gab es hier oben im Nordosten sogar einen solch milden Winter, das die meisten Halme überlebt hatten.
Teilung ist wirklich Schwerstarbeit. Habe es mal vor ein paar Jahren probiert.
Solch alten Stöcke möcht ich nur mit einem Minibagger roden wollen ;)
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Kopfstecklinge?
oder wie?
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Im Sommer (Juli/August) schneide ich ganze Halme ab und schneide sie in Stücke mit mehreren Knoten (3-5) und stelle diese in einen hohen Eimer mit Wasser.
Ich entferne nur die Blätter, welche dabei unter Wasser kommen würden.
Den Eimer warm, aber besser nicht vollsonnig aufstellen (Wasser wird sonst zu warm?) und das Wasser hin und wieder wechseln.
Nach einiger Zeit kommt aus den Knoten, welche unter Wasser sind, ein Trieb und kurz darauf Wurzeln. Dann etwas ober- und unterhalb abschneiden, eintopfen und wenn möglich im Wintergarten (Fensterbrett) weiterkultivieren.
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Danke!
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Ich schneide irgendwann ein paar Halme ab und lege sie im Kalthaus in ein Wasserbecken. Nach ein paar Monaten sind an den Knoten kleine Pflanzen gewachsen. Das geht ganz einfach.
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Das Riesenschilf hat bereits den zweiten Extremwinter überstanden.
Dieser Typ aus Andalusien scheint wirklich hart zu sein. Nicht bei mir sondern in Hollfeld etwas kälter als bei mir. Meine Italiener sind gleich im ersten Jahr sang und klanglos gegangen, bei mir in Bayreuth, vielleicht ging ihnen auch die Wagnermusik auf die Nerven.
Heut hat mir mein Freund diese Überraschung gezeigt.
Bei Wagner gehe ich auch ein. ;) ;D
Bei Arundo kommt es tatsächlich auf die Herkunft an. Im Garten in Südbaden bei meinen Eltern hatte ich solch ein Teil stehen, dass kläglich dahin vegetierte. Dagegen steht in einer wesentlich kälteren Region hier in OÖ mehrere Exemplare, die können sich sehen lassen. Meist haben sich die Leute aus dem Urlaub was mitgebracht und einfach in den Garten gepflanzt. Nur blühen tun sie im Allgemeinen nicht.
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Na Toll, hat mal wieder nicht so geklappt wie es sollte ???
Beim Arundo donax kommt es echt auf die ursprüngliche Herkunft der Ausgangspflanze an. Ich hab vor 18 Jahren mal ein paar Halme an einem Flüßchen am Nordrand des Mont Ventoux ausgestochen (wo es auch im Winter mal richtig frostig wird ;D). Meine sind zwar schon seit Jahren nicht mehr vorehanden, aber die Teilstücke die ich einem Kumpel nur wenige Kilometer weg überließ leben Heute noch. Bei den letzten beiden Rekordwintern hat sein Arundo zwar auch schwer gelitten, aber trotz -30 Grad überlebt.
Weitere Versuch bei mir wieder Arundo aus Südfrankreich anzusiedeln sind alle gescheitert. Die Mutterpflanzen von denen ich Halmstücke schnitt oder Wurzelstücke abstach stammten direkt aus dem Küstenbereich (wo es nur mal selten längerandauern friert). Diese überlebten schon längerere Zeit unter -5 Grad nicht
Warum es hier nicht mit der Blüte klappt hat nen ganz banalen Grund. Die Blüten werden erst an Halmen die 2 oder 3 Jahre alt sind getrieben. Dazu müßten sie auch die hießigen Winter unbeschadet überleben (grün überdauern)