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Garten- und Umwelt => Gartenjahr => Thema gestartet von: Hortulanus am 01. Dezember 2004, 10:28:42

Titel: Klima
Beitrag von: Hortulanus am 01. Dezember 2004, 10:28:42
"Berlin wärmstes Bundesland - auch bei Sonnenschein weit vorne
Berlin (dpa) - Berlin ist das wärmste Bundesland in Deutschland. Die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur liegt bei 9,1 Grad. Das ergab ein Vergleich des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die vergangenen rund 100 Jahre.
Auch beim Sonnenschein liegt die Hauptstadt mit 1634 Stunden auf einem der vorderen Plätze. Gleichzeitig fallen in Berlin jährlich nur 573 Liter Regen pro Quadratmeter. Trockener ist es nur in Sachsen-Anhalt (547 Liter) und Brandenburg (557 Liter).
Zweitwärmstes Land hinter Berlin ist Nordrhein-Westfalen mit 9,0 Grad. Das kälteste Bundesland ist Bayern mit einer Durchschnittstemperatur von 7,5 Grad. Den meisten Sonnenschein erhält Mecklenburg-Vorpommern. 1648 Stunden scheint dort im Durchschnitt die Sonne. NRW liegt hier auf dem letzten Platz, nur 1440 Stunden lang bekommen Rheinländer und Westfalen die Sonne zu sehen. Am meisten Regen fällt in Baden-Württemberg (980 Liter) und im Saarland (944 Liter).
In ganz Deutschland sind die Durchschnittstemperaturen seit Beginn des Untersuchungszeitraums 1901 um 0,7 Grad auf 8,2 Grad gestiegen. Im Saarland wurde es in dem Zeitraum sogar um 1,1 Grad wärmer."
Titel: Re:Klima
Beitrag von: callis am 01. Dezember 2004, 18:31:20
Ist ja seltsam. Ich habe früher 16 Jahre in Freiburg gelebt, bevor wir nach Berlin zogen. Seither habe ich hier immer das Gefühl gehabt, dass der Frühling 3 Wochen später und der Winter 3 Wochen früher kommt. Und das soll das wärmste Bundesland sein!
Allerdings ist es hier fast immer 4° wärmer als in meinem Garten 300 km westlich.
Titel: Re:Klima
Beitrag von: sarastro am 01. Dezember 2004, 19:03:43
Und deswegen sagen die Durchschnittstemperaturen eigentlich gar nichts aus! Freiburg und das Markgräflerland bleiben sicher auch weiterhin die mildeste Ecke von Deutschland. Solche milden Wintertemperaturen mit nur wenigen Eistagen kann ich mir in Berlin einfach nicht vorstellen und wenn der Wein nördlich von Sachsen nicht mehr Wein wird...? Holland hat auch mildes, maritimes Klima mit Zone 8 und ist trotzdem nicht mit dem Sundgau und Elsass zu vergleichen, wo schon fast submediterrane Verhältnisse mit warmen Herbsten und milden Wintern herrschen. Die Winter können
allerdings etwaskälter sein als in Holland. Und mir sagt ein Kollege in der Mark Brandenburg, bei ihnen wären -10-15 Grad ohne Schnee keine Seltenheit, und das über Wochen!
Titel: Re:Klima
Beitrag von: fisalis am 02. Dezember 2004, 09:50:30
Dazu ein aufschlussreicher Link mit Karte:

http://iacweb.ethz.ch/staff/stockli/europe2003/
(englisch)
Titel: Re:Klima
Beitrag von: Hortulanus am 02. Dezember 2004, 10:03:37
Und deswegen sagen die Durchschnittstemperaturen eigentlich gar nichts aus!


Das ist schon richtig. Ich glaube auch nicht, dass der DWD damit Deine Erfahrungen in Frage stellen will, sondern lediglich darauf hinweisen möchte, dass man überkommene Ansichten korrigieren muss.

Meines Wissens ist aber die Pfalz Deutschlands klimamildeste Region. Die Freiburger Region weist wohl mit die höchsten Temperaturen auf.

Wie auch immer, selbst das ist nicht immer ausschlaggebend, sondern das punktuelle Kleinklima. Mein derzeitiger Garten liegt in einer deutliche kälteren Region als mein vorheriger. Dennoch überstehen in ihm empfindliche Pflanzen besser, weil durch die Hanglage die Winterkälte gut abfließt. Der alte Garten war dagegen eine Kälteloch.
Titel: Re:Klima
Beitrag von: Albrecht am 02. Dezember 2004, 10:41:54
Dazu kommt noch, das in der Durchschnittstemepratur Winter wie Sommer reingerechnet werden. Bei uns gab es die letzten Jahre immer Temperaturen über -20°C im Winter, jedoch waren Temperaturen über 35°C nicht selten.
Dasselbe wird sich in Bayern zutragen. Im Gebirge und Mittelgebirge wird es immer kältere Winter geben.
Aber was sagt uns die Statistik? Im Schwaben regenet es am meisten und trotzdem fehlten uns 4-500Liter Wasser in 2003. ;)

Gruss
Jürgen
Titel: Re:Klima
Beitrag von: Lilia am 02. Dezember 2004, 12:02:26
Guckst Du hier, was das Klima noch angerichtet hat in Deutschland:

http://www.stern.de/politik/panorama/index.html?id=510506&nv=ct_cb
Titel: Re:Klima
Beitrag von: fisalis am 09. Februar 2005, 12:19:27
Und nun:

"Misteln erobern Höhenlagen

Die Föhrenmistel hat im vergangenen Jahrhundert rund 250 Höhenmeter geschafft.

 
Temperaturempfindliche Pflanzen dringen in Folge der Klimaerwärmung in immer höhere Lagen vor. Die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft hat Föhrenmisteln auf 1500 Metern Höhe gefunden."

ganzer Artikel
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 12. Juli 2018, 08:53:06
Nicht nur im Osten Deutschlands gabs größe Dürre:
 
Das Weltwetter wird zur tödlichen Bedrohung: Klimawandel führt zu Hitzewellen und Dürre weltweit

Dazu die Karte mit der aktuellen Temperaturverteilung, genauer gesagt, der Abweichung vom langjährigen Mittel.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 25. Juli 2018, 09:57:19
Global Climate Report - June 2018
2018 year-to-date temperatures versus previous years

"This graphic compares the year-to-date temperature anomalies for 2018 (black line) to what were ultimately the nine warmest years on record: 2016, 2015, 2017, 2014, 2010, 2013, 2005, 2009, and 1998. Each month along each trace represents the year-to-date average temperature anomaly. In other words, the January value is the January average temperature anomaly, the June value is the average anomaly of January through June, and so on. The average global land and ocean surface temperature for January–June 2018 was 0.77°C (1.39°F) above the 20th century average of 13.5°C (56.3°F)—the fourth highest global land and ocean temperature for January–June in the 1880–2018 record.

The top five warmest January–June periods were: 2016 (1st), 2017 (2nd), 2015 (3rd), 2018 (4th), and 2010 (5th)."
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Rieke am 25. Juli 2018, 10:38:48
Vergleichen mit den Waldbränden in Griechenland sind unsere aktuellen Hitze- und Dürreprobleme ja noch vergleichsweise harmlos. Aber wenn die Entwicklung so weitergeht ...

Durch die Region von Kineta sind wir Ende Juni hindurchgefahren, auf dem Rückweg vom Peloponnes zum Flughafen in Athen, meistenteils im strömenden Regen, oft heftiges Gepladder. Im Nachbarort von Kineta haben wir Mittagspause gemacht, ein sympathisches griechisches Städtchen. Es muß seitdem längere Zeit sehr heiß und trocken gewesen sein, denn der Juni war relativ regenreich.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 25. Juli 2018, 10:44:55
Hier stand heute in der Zeitung, dass Griechenland nicht über freiwillige Feuerwehren wie hier (oder z.B. auch in Australien) verfügt und trotz Hilfsangeboten verschiedener Staaten, eine solche mit aufzubauen, dies bisher nicht tat. :-\ Woanders las ich, das auch Brandstiftung vermutet wird. :-\

Hier allerdings entzünden sich die Felder quasi von selbst, wie gestern in der Nähe bei der Mahd.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: philippus am 25. Juli 2018, 11:07:32
Hier stand heute in der Zeitung, dass Griechenland nicht über freiwillige Feuerwehren wie hier (oder z.B. auch in Australien) verfügt und trotz Hilfsangeboten verschiedener Staaten, eine solche mit aufzubauen, dies bisher nicht tat. :-\ Woanders las ich, das auch Brandstiftung vermutet wird. :-\

Hier allerdings entzünden sich die Felder quasi von selbst, wie gestern in der Nähe bei der Mahd.
Ca. 95% der Brände sind auf Brandstiftung zurückzuführen, der Rest größtenteils auf Blitzeinschläge. Ich denke dass der Unterschied mit Südeuropa darin liegt, dass diese Situation bei uns in Mitteleuropa noch recht neu ist. Das könnte sich aber bald ändern, denn wenn es nicht unbedingt insgesamt weniger regnet (zumindest zeigen das Untersuchungen in Österreich), könnte es eine Tendenz zu häufigeren längeren Perioden ohne Regen geben (stationäre Wetterlagen). Vor allem nimmt aber die Verdunstung mit den höheren Temperaturen zu, die Böden werden trockener.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Rieke am 25. Juli 2018, 11:12:17
Zumindest bei Mati scheint Brandstiftung nicht so wahrscheinlich zu sein. Bei Windstärke 7 hat sich das Feuer halt sehr schnell ausgebreitet, ob da eine freiwillige Feuerwehr was hätte verhindern können?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: philippus am 25. Juli 2018, 11:37:55
Hier stand heute in der Zeitung, dass Griechenland nicht über freiwillige Feuerwehren wie hier (oder z.B. auch in Australien)
Das System der FW funktioniert wegen einer Gesetzesänderung von 2014 nicht mehr.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/waldbraende-in-griechenland-gesetzesaenderung-traegt-mitschuld-15706508-p2.html
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 25. Juli 2018, 11:42:20
Ach, Du liebe Himmel ist das tragisch! :o Hoffentlich wird dieses Gesetz wieder geändert.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Dietmar am 25. Juli 2018, 22:04:41
Warum gibt es in Griechenland so viele Waldbrände?

Daran sind nicht primär Hitze und Trockenheit Schuld, sondern Brandstiftung.

Warum?
- Seit Jahrzehnten fordert die EU die Einrichtung eines Grundstückskatasters und ebensolange macht dies Griechenland nicht. In Griechenland gehört dem ein Grundstück, der den Familienbesitz über mindestens 3 Generationen beweisen kann. Warum fordert das die EU? a) damit Grundsteuern erhoben werden können und b) damit ausländische Investoren Industrie ansiedeln können. Ohne Grundstück kein Fabrikgebäude oder Industrieanlage. Der Wald gehört meist Niemanden. Wenn der Wald abgebrannt ist, kann auf dieser Fläche gebaut werden. Der Bauherr nimmt das Land durch den Bau in Besitz. Mit Grundstückskataster hätte auch der Wald einen Besitzer und Fremde dürften auf dieser Fläche nicht bauen.
- keine Bauplanung in Griechenland: In D ist Bauland in Ortschaften ausgewiesen und außerhalb dieses Baulandes darf weder in Ortschaften, noch außerhalb von Ortschaften gebaut werden. In Griechenland, aber auch in Italien und anderen Südländern baut jeder wo er will, so dass die Landschaft zersiedelt wird. Durch die Bauleitplanung und das Grundstückskataster ist es in D unmöglich, wie in Griechenland auf abgebrannten Waldflächen wild drauflos zu bauen. Daher entfällt in D der Hauptgrund für Brandstiftungen in Wäldern.

Ergo: Griechenland ist ein wunderschönes Land mit netten Menschen mit viel Antike, aber Staat und Gesellschaft sind ansolute Sch....! Es gibt keinerlei Nationalbewußtsein und gesellschaftliche Verantwortung, nur Clanstrukturen wie im Orient. Ich habe viel Mitgefühl mit den betroffenen Menschen, aber kein Mitgefühl mit dem griechischen Staat.
Titel: Re: Klima - Rückblick 2018
Beitrag von: Bristlecone am 27. März 2019, 07:42:31
Deutschland wird mit Dürren leben müssen

Abgesehen von der Bildunterschrift eine lesenswerte Nach- und Vorschau.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 27. März 2019, 07:48:35
Schön, sind die ersten Kommentare, die auf dem Bild Weizen erkannt haben wollen.

Ansonsten gefällt mir der Ansatz, sich auf die Klimawandelfolgen einzustellen. Was anderes bleibt ohnehin nicht.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 27. März 2019, 07:59:50
ZEIT-Online hat die BU geändert. Da stand mal: "Ein vertrocknetes Maisfeld in Bayern."

Anpassung an den nicht mehr aufzuhaltenden Klimawandel kann aber nur ein Teil der Lösung sein.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 31. März 2019, 12:35:34
"Die Träumereien über eine langsame Anpassung an den Klimawandel müssen schnell ein Ende finden, denn die harte Realität eines immer schneller werdenden Rhythmus von Störungen und Unvorhersehbarkeiten ist bereits eingetreten." (Der Klimaforscher Michael E. Mann in "Der Tollhauseffekt" (2018))

(Quelle)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 01. April 2019, 09:04:01
Und dann noch dies: Polsprung

Und das heute!
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Lokalrunde am 01. April 2019, 10:39:17
Naja es ist überhaupt nicht sicher ob sich die Pole in den nächsten tausend Jahren umkehren.
Zu behaupten das es um das Jahr 2050 stattfindet ist schon ziemlich unglaubwürdig, vorsichtig formuliert
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 01. April 2019, 11:07:37
Naja es ist überhaupt nicht sicher ob sich die Pole in den nächsten tausend Jahren umkehren.
Zu behaupten das es um das Jahr 2050 stattfindet ist schon ziemlich unglaubwürdig, vorsichtig formuliert

Ja, besonders heute.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 14. April 2019, 17:49:12
Kann mir bitte jemand die - absolut ernst, nicht polemisch - gemeinte Frage beantworten:

Was ist das Problem daran, dass infolge Klimaerwärmung die Gletscher schmelzen?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: zwerggarten am 14. April 2019, 22:18:44
ganz kleinräumig zunächst doch mal, dass sich das mikroklima im umfeld der gletscher ändert und damit auch die dortige biozönose. wahrscheinlich sterben damit dann diverse spezialisierte arten mindestens an/in den entfallenden standorten/lebensräumen aus.

ansonsten vermute ich mal, dass die gletscherschmelze ein sehr augenfälliges phänomen ist, das den klimawandel beweist.

und zudem problematisch, weil uralte dauerhaftigkeit vernichtet wird. das jahrzehnte, wenn nicht jahrhunderte alte eis ist unersetzbar, ggf. neu entstehendes gletschereis kann nie wieder diese qualität haben.

ähnlich ist wohl auch das auftauen der permafrostböden und die damit einsetzende veränderung zu sehen, wobei da ja noch schädlicherweise massenhaft methan frei wird (wenn ich das so richtig in erinnerung habe...).
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Effi B. am 14. April 2019, 23:01:30
Das liegt auch an den Farben dieser riesigen Flächen. Eis und Gletscher sind weiß, das reflektiert die Sonnenstrahlen, dieses Weiß wirft also die Wärme zurück in die Atmosphäre. Schmelzen Eis und Gletscher und verschwinden, wird der Grund dunkel, schwarz, der Erdboden und das Wasser, die Meere, die Ozeane. Das alles nimmt dann die Wärme der Sonne in sich auf und erhitzt sich um wenige Grad. Das reicht aber, die Folge, es wird wärmer, Eis und Gletscher schmelzen noch weiter, der Meeresspiegel steigt, die Meeresküsten werden kleiner und Inseln verschwinden (auch bewohnte, wie bekannt).
Ungefähr so wurde das kürzlich erklärt. Fand ich einleuchtend.

An den holländischen Küsten gibt es Pilotprojekte von Architekten, die Häuser direkt ins Wasser bauen, ganze Siedlungen, sah pfiffig gemacht aus. Ist aber natürlich keine Lösung.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Alva am 15. April 2019, 06:53:54
Gletscher speisen Flüsse, die wiederum Wasserkraftwerke am laufen halten.  Außerdem bilden Flüsse auch Grundwasserkörper; keine Gletscher bedeutet für manche Regionen auch geringere Neubildung von Grundwasser.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 15. April 2019, 08:18:36
Danke für eure - einleuchtenden - Erklärungen.
War mir irgendwie nie so ganz klar und wird ja auch selten erklärt, im Gegensatz etwa zum Anstieg des Meeresspiegels als Folge der Klimaerwärmung.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: MarkusG am 24. April 2019, 10:33:41
Heute gelesen:

https://www.tagesschau.de/inland/wetterdienst-duerre-sommer-101.html  :P
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 24. April 2019, 10:41:23
Meteorologen haben erhebliche Schwierigkeiten, das Wetter für die nächsten drei Wochen exakt vorherzusagen. Was im Sommer wird, werden wir sehen.  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: MarkusG am 24. April 2019, 10:57:54
Meteorologen haben erhebliche Schwierigkeiten, das Wetter für die nächsten drei Wochen exakt vorherzusagen. Was im Sommer wird, werden wir sehen.  ;)

Soweit ich es verstanden habe, geht es nicht darum, dass die Meteorologen das Sommerwetter voraussagen möchten. Sie wenden ja mittlerweile die Methode an, die Bodenfeuchtigkeit zu bestimmen, um daraus abzuleiten, wie viel es regnen müsste, um eine Trockenheit abzuwenden. Und da die Bodenfeuchtigkeit in manchen Regionen bereits jetzt bedenklich ist, geben sie die Warnung raus.

Hoffen wir aber, es möge uns dank eines kühlen, nassen Mai erspart bleiben!  8)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Callis am 24. April 2019, 11:00:08
...

Hoffen wir aber, es möge uns dank eines kühlen, nassen Mai erspart bleiben!  8)

Dein Wort in Petrus' Ohr. ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 24. April 2019, 11:13:29
Demnach kann beruhigt weiter Mais angebaut werden.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 24. April 2019, 11:30:28
Das dient zwei guten Zwecken: Ökostrom und Kraniche.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Effi B. am 24. April 2019, 11:57:14
Das dient zwei guten Zwecken: Ökostrom und Kraniche.

Erinnert mich an Julia Klöckner, in ihrer besonderen Scharfsinnigkeit: "Meine Oma hat immer gesagt, alles is immer fer irgendebbes gut."
 :-X ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 24. April 2019, 12:45:44
Das dient zwei guten Zwecken: Ökostrom und Kraniche.

Kranichen  :(
Titel: Re: Klima
Beitrag von: MarkusG am 24. April 2019, 12:52:49
Das dient zwei guten Zwecken: Ökostrom und Kraniche.

Kranichen  :(

Oder: de Kraonische! Im ganzen Satz: "'s nitzt de Kraonische"  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Amur am 01. Mai 2019, 08:04:16
Egal obs wärmer wird oder kälter würde, es wird immer übers Klima gejammert werden.
Man würde es halt gerne völlig unverändert haben, aber das wird nie der Fall sein.

Ähnliches gilt fürs Wetter. Dem einen ists zu kalt, dem anderen zu warm, der nächste jammert über die Trockenheit dem anderen ists immer zu nass.
Also ideal für die Medien.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: lord waldemoor am 01. Mai 2019, 08:16:30
im mai jammere ich kaum, das ist mir fast der liebste monat, da ists eher noch nicht so heiss ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bristlecone am 28. Mai 2019, 08:58:15
Global war der Zeitraum Januar bis April 2019 der drittwärmste:
"Averaged as a whole, this was the third warmest January–April period on record at 0.90°C (1.62°F) above the 20th century average. Only Aprils 2016 and 2017 were warmer." (Quelle).

In der Arktis erreicht derweil die Ausdehnung der Eisdecke neue Rekordwerte - was den Schwund angeht: http://nsidc.org/arcticseaicenews/ (kein Permalink, wird täglich aktualisiert).
Siehe auch hier: https://nsidc.org/arcticseaicenews/charctic-interactive-sea-ice-graph/ im Vergleich über die Jahre.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 28. Mai 2019, 10:18:10
Würd mich aber nicht wundern, wenn der Mai zu den kältesten gehörte. Blöd, dass ein Monat wohl noch Wetter und nicht Klima ist. Der Nachbar hat einen Walnussbaum, der entfaltet eben erst die Blätter.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 04. Juli 2019, 13:15:47
 alles prima oder was?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 04. Juli 2019, 13:39:41
 ???

 Da ist das pure Nichts.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 04. Juli 2019, 13:56:04
Jetzt müsste es gehen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Gänselieschen am 04. Juli 2019, 14:37:59
Würd mich aber nicht wundern, wenn der Mai zu den kältesten gehörte. Blöd, dass ein Monat wohl noch Wetter und nicht Klima ist. Der Nachbar hat einen Walnussbaum, der entfaltet eben erst die Blätter.

Meiner tat das auch zu dieser Zeit und später, da der erste Austrieb erfroren war. Da dies bei diesem Baum fast regelmäßig passiert - haben wir keine gemeinsame Zukunft mehr >:(
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 04. Juli 2019, 15:12:09
alles prima oder was?

Ganz schön viel Panik.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 04. Juli 2019, 15:34:42
Ganz schön viel Pfeifen im Wald.  ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 04. Juli 2019, 15:55:20
Ich sähe gern mehr Panik. Das Problem dürfte darin liegen, daß der menschliche Geist nicht fürs Erfassen solch langsam anrollender Katastrophen gemacht ist. Und dann kommt noch dazu die (meist männliche) Hybris des "irgendwie werden wir das schon managen können" (Auswandern ins Weltall, CO2 in den Boden pressen und wegzaubern, Klimatechnologien erfinden, ausgestorbene Tierarten per Gentechnik zurückholen ...).

Der Artikel legt den Finger darauf, daß auch die Wissenschaft in ihren Prognosen das Potential des sich anbahnenden Umbruchs eher unterschätzt als überschätzt. Permafrost-Auftau-Prognose von 2090 bereits eingetroffen! Da läßt sich nicht viel dran deuteln! Und das auszusprechen ist auch keine Panikmache. 
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Bumblebee am 04. Juli 2019, 16:03:53
 :-*

Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 04. Juli 2019, 17:36:59
Demnächst kehrt ein Verwandter aus eben jenen im Artikel erwähnten Gebieten (Permafrostgebiete Alaska/Kanada) zurück in denen er sich arbeitshalber aufhielt, bin gespannt, was er zu erzählen hat.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Paw paw am 04. Juli 2019, 17:49:06
Land unter: Das Meer bedroht drei Millionen Menschen an deutschen Küsten

Zitat
Jeder Millimeter mehr bringt bei Sturmfluten und steigenden Flüssen enorme Wassermassen mit sich. Und das in den Gegenden, wo bevorzugt Personen leben – an Küsten und Gewässern. Bislang sind die Anwohnerinnen und Anwohner dort durch Deiche am Meer und Pumpen im Inland vor Überflutungen geschützt. Künftig aber drohen diese Schutzmaßnahmen nicht mehr auszureichen und Wohngegenden bei Sturmfluten überschwemmt zu werden.

Ob zu Lebzeiten unserer Kinder diese Bedrohung schon wahr wird?

Titel: Re: Klima
Beitrag von: Effi B. am 04. Juli 2019, 18:19:46
Demnächst kehrt ein Verwandter aus eben jenen im Artikel erwähnten Gebieten (Permafrostgebiete Alaska/Kanada) zurück in denen er sich arbeitshalber aufhielt, bin gespannt, was er zu erzählen hat.

Oh, wie interessant, RosaRot! Da würde ich die Ohren spitzen! Primärberichte sind extrem spannend, das, was mit eigenen Augen gesehen wurde, sieht oftmals ganz anders aus - oder auch wieder nicht. Von mir aus kannst alles erzählen, in epischer Breite und möglichst dicht am Originalwortlaut. 8)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Effi B. am 04. Juli 2019, 18:26:20
Irgendwie verzetteln wir uns. Wieviele Threads zum Thema haben wir eigentlich?

Mindestens zwei, diesen hier im "Gartenjahr" und einen im "Naturpark", sogar gleichnamig. ;D Ob die ein Mod freundlicherweise zusammenfügen könnte?

https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,3173.420.html#lastPost
Titel: Re: Klima
Beitrag von: zwerggarten am 04. Juli 2019, 18:47:34
Ganz schön viel Pfeifen im Wald.  ;D

Zitat
... darunter auch "Unkrautvernichter" mit dem umstrittenen, höchstwahrscheinlich krebserregenden Bayer-Herbizid Glyphosat. ...

hier habe ich aufgehört, den schrillen agitprop-schais zu lesen. "höchstwahrscheinlich", alles klar. ::)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 04. Juli 2019, 18:59:19
Alle sind betroffen, gehen sogar auf Demos, aber im wahren Leben wird alles schlimmer: das Gewicht von PKW hat in den letzten Jahren von 1,2 auf 1,7Tonnen zugenommen, und der Anteil an 4 wd auch stark. Drum wird literweise mehr Treibstoff verbrannt. Pro Kopf und absolut. Geflogen wird auch mehr, und fossile Heizmittel werden auch mehr verbraucht, weil immer mehr hier in den gemässigten Zonen leben. Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!

P.S. Am meisten CO2 produzieren "Familien" mit mehr als einem Kind...
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Magnolienpflanzer am 04. Juli 2019, 19:21:48
Oder einfach bescheidener sein, würde auch helfen. Oder ein dauereinsamer Exzentriker wie ich  sein, dann braucht man auch keine Verhütung.  Weiß auch nicht wieso immer mehr fliegen. Es ist eh schon bei uns heiß genug, wieso immer noch mehr in die primitiveren, viecherverseuchten sauheißen Länder fahren/fliegen?

Zitat
fossile Heizmittel werden auch mehr verbraucht
  Klimaanlagen würden auch nur Strom fressen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Magnolienpflanzer am 04. Juli 2019, 19:27:22
Zitat
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!
Was soll das bringen? Dann bringen die Politiker doch eh wieder "Ausländer" her, die noch mehr Kinder bekommen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 04. Juli 2019, 19:29:26
Zitat
fossile Heizmittel werden auch mehr verbraucht
  Klimaanlagen würden auch nur Strom fressen.

Klimaanlagen brauchen vor allem dann Strom, wenn die Sonne brennt.  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: häwimädel am 04. Juli 2019, 19:39:20
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!

P.S. Am meisten CO2 produzieren "Familien" mit mehr als einem Kind...

Ceterum censeo:
Ein biologisch abbaubarer Hanfstrick genügt, um einen Fehler der eigenen Eltern zu korrigieren.

"Am meisten co2 produzieren..."
Belege?
Ich gehe davon aus, dass Du auf Deine von ebendiesen Kindern gezahlte Rente verzichtest.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: MarkusG am 04. Juli 2019, 21:14:12
Zitat
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!
Was soll das bringen? Dann bringen die Politiker doch eh wieder "Ausländer" her, die noch mehr Kinder bekommen.

Deine Aussage ist unterirdisch!
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 04. Juli 2019, 21:21:44
Zitat
... darunter auch "Unkrautvernichter" mit dem umstrittenen, höchstwahrscheinlich krebserregenden Bayer-Herbizid Glyphosat. ...
hier habe ich aufgehört, den schrillen agitprop-schais zu lesen. "höchstwahrscheinlich", alles klar. ::)

Grins. Und dabei haben sie schon blitzschnell zwei falsche Ausdrücke korrigiert, nachdem ich denen gleich geschrieben hatte, als ichs las. Zuvor stand da Pestizid. Weil es ja Bienen tötet, gell. ::)

Aber dennoch: bloß weil sich der Autor mit Pesti-/Herbiziden nicht auskennt, heißt das nicht, daß der Klimawandel ausfällt.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 04. Juli 2019, 22:07:43
Seit die Erde eine Atmosphäre hat, wandelt sich das Klima. Derzeit deutet vieles auf eine zügige Erwärmung hin. In dreißig Jahren weiß man's genauer.  ;)

Pestizid ist die englische Sammelbezeichnung für Pflanzenschutzmittel. Mit Pestiziden "vergiftet" man pests, also Krankheiten. Für eine Kulturpflanze (und uns Gärtner) können auch Unkräuter eine Pest sein.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Kasbek am 05. Juli 2019, 12:47:53
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!

P.S. Am meisten CO2 produzieren "Familien" mit mehr als einem Kind...

Belege?

Man mag von Mangostans etwas provokativer Attitüde halten, was man will, aber in diesem Falle ist die Logik auf seiner Seite: Wer gar nicht erst gezeugt wird, hinterläßt auch keinen ökologischen Fußabdruck (nicht zum Zuge gekommene Eizellen und Spermien dürften biologisch abbaubar sein  ;)).
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 12:50:05
Eizellen und Spermien dürften biologisch abbaubar sein  ;)).

Dabei wird allerdings auch CO2 produziert!  :o
Allerdings weniger.  ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 12:52:13
Zitat
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!
Was soll das bringen? Dann bringen die Politiker doch eh wieder "Ausländer" her, die noch mehr Kinder bekommen.

Die bekommen sie ohnehin, auch wenn sie nicht hierher kommen. Manche bekommen hier gar weniger, weil sie am Wohlstand teilhaben.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 13:05:28
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!

P.S. Am meisten CO2 produzieren "Familien" mit mehr als einem Kind...

Ceterum censeo:
Ein biologisch abbaubarer Hanfstrick genügt, um einen Fehler der eigenen Eltern zu korrigieren.

"Am meisten co2 produzieren..."
Belege?
Ich gehe davon aus, dass Du auf Deine von ebendiesen Kindern gezahlte Rente verzichtest.

Auch hier eine Antwort (ich bin ja sowas von hintendrein, hab bei den gartenmenschen gelümmelt statt hier fachzuposten):

Also ich bin dafür, die leben zu lassen, welche schon leben. Die, welche noch nicht leben, leiden weniger darunter, wenn sie nicht zum Leben kommen. Sie wissen ja so oder so noch von nichts (insofern ist das natürlich ein wenig hinterhältig, lässt sich aber schwerlich ändern, oder hast du deich schon bei dem virtuellen 8. oder 9. Kind entschuldigt, dass du es nicht gezeugt und geboren hast?).

Ein in D geborenes Kind produziert in seinem Leben 60 mal mehr CO2 als ein in Kamerun geborenes. Und wenn du kein Kind zeugst, kannst du ein Leben lang SUV fahren und viele Langstreckenflüge buchen, du bist und bleibst weit hinter jeder*m, de*ir ein Kind zeugt. Beleg ist diese Studie, welche diese bayrische Lehrerin immer hervorzaubert, und du willst nicht, dass ich die suchen muss, nicht (die Studie, nicht die Lehrerin)?

Zur Rente: Hier in der Schweiz gibt es zwei Systeme, wobei man beim einen selbst für sich Geld anspart. Diese Rente zahle ich also sozusagen selbst. Die andere ist im Umlageverfahren angelegt, also zahlen hier Junge für Alte, da hast du Recht, wenn man das isoliert betrachtet. Nur zahle ich für die Schulen eurer Kinder, für Elternurlaube, Kitas, Sozialhilfe an Alleinerziehende und vieles mehr. Insofern geht das genau so auf wie das Hinternputzen im Altenheim durch Einwanderer statt durch die eigenen Kinder, wenn letztere das denn überhaupt heute noch zu tun bereit sind.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: häwimädel am 05. Juli 2019, 16:03:16
Danke für die ausführliche Antwort.
Aber leider interessiert mich genau diese Studie. Ich mache mich mal selbst auf die Suche, wenn ich ich noch mehr Informationen dazu brauche frag ich Dich noch mal.



Titel: Re: Klima
Beitrag von: Gartenplaner am 05. Juli 2019, 16:10:10
Kinderfrei statt kinderlos
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 05. Juli 2019, 16:12:00
Darüber hatten wir doch schon einen ganzen Extra - Thread...
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Gartenplaner am 05. Juli 2019, 16:18:05
Aber, aber - sind doch fach- und sachkundige Beiträge  ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 16:54:46
Danke für die ausführliche Antwort.
Aber leider interessiert mich genau diese Studie. Ich mache mich mal selbst auf die Suche, wenn ich ich noch mehr Informationen dazu brauche frag ich Dich noch mal.

Hier.

Hätte man das vor zehn Jahren ernst genommen, wären wir heute weiter.
Aber die UNO hat ja das Kinderhaben zum Menschenrecht erklärt.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 05. Juli 2019, 18:30:59
Seit die Erde eine Atmosphäre hat, wandelt sich das Klima.

Aber noch nicht so oft durch das Zutun einer Spezies. Ein solcher Präzedenzfall ist vermutlich das Azolla-Ereignis. Aber niemals gab es erdgeschichtlich einen 'natürlichen' Klimawandel, der in diesem Tempo verlief.

Außerdem: Was soll dieses Argument eigentlich besagen?
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/das-klima-hat-sich-schon-immer-geaendert-folgern-sie/
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 05. Juli 2019, 20:08:21
Es war nur eine Reaktion auf den "ausfallenden Klimawandel".  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: häwimädel am 05. Juli 2019, 20:15:38
Verhütet! Ein simples Kondom und gut is!

P.S. Am meisten CO2 produzieren "Familien" mit mehr als einem Kind...

Belege?

Man mag von Mangostans etwas provokativer Attitüde halten, was man will, aber in diesem Falle ist die Logik auf seiner Seite: Wer gar nicht erst gezeugt wird, hinterläßt auch keinen ökologischen Fußabdrücke...
Mei, des hädd mer mei Katz aa soong kenna  ::)::)

Ich habe jetzt sowohl die Studie als auch einige Aussagen der betreffenden Dame gelesen.
Die Studie der OSU erscheint mir wie eine studentische Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Die Äußerungen der Lehrerin sind als Werbung für ihr Buch zu werten.
Interessanter als der Inhalt der "Studie" wäre, wieviel die OSU für die Veröffentlichung bei Else4, einem "Wissenschaftsverlag", der für sein einnehmendes Wesen in der Kritik steht, bezahlt hat.

Fazit : Am besten für das Klima sind Bücher, die nie gedruckt werden, insbesondere wenn sie das Papier nicht wert sind.  :-X
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 20:57:09
Ich habe jetzt sowohl die Studie als auch einige Aussagen der betreffenden Dame gelesen.
Die Studie der OSU erscheint mir wie eine studentische Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Die Äußerungen der Lehrerin sind als Werbung für ihr Buch zu werten.
Interessanter als der Inhalt der "Studie" wäre, wieviel die OSU für die Veröffentlichung bei Else4, einem "Wissenschaftsverlag", der für sein einnehmendes Wesen in der Kritik steht, bezahlt hat.

Fazit : Am besten für das Klima sind Bücher, die nie gedruckt werden, insbesondere wenn sie das Papier nicht wert sind.  :-X

Ich bin auch kein Freund des Zitierens von Studien, denn es gibt bald fast zu allem eine, und eine andere, die widerspricht. Dennoch kann ich hier nicht erkennen, woran du das tiefe Niveau einer studentischen Übung erkennen willst. Insgesamt erscheint mir die Argumentation schlüssig und mit eindrucksvollen Formeln untermauert. Man kann kritisieren, dass auch der Fussabdruck der Kinder dieser Kinder mit eingerechnet wird und einwenden, diese lebten ja dann viel ökologischer als ihre Eltern. Nur ist das keineswegs sicher, wie wir grad heute sehen: am Freitag Klimademo, am Samstag Charter.

Ehrlicher ist es da einzuwenden, dass SUV-Fahren und Kinderhaben eben nicht vergleichbar seien. Andererseits ist nicht nur das Kinderhaben angeblich ein Menschenrecht, sondern auch die Freiheit, sein Leben so zu gestalten, wie es Mensch mag, natürlich innerhalb rechtlicher und gesellschaftlicher Normen und Gepflogenheiten. Da sich gerade Familien (also solche mit Kindern) bisweilen rühmen, im Hinblick auf die Zukunft der Kinder besonders ökologisch zu leben (was anzuerkennen ist), darf umgekehrt auch eingerechnet werden, dass sie allein auf Grund der Tatsache, dass sie eben Kinder haben, am meisten CO2 produzieren und daher die Kritik am doofen SUV-Piloten wenigsten insofern fehl am Platz ist, als sie suggerieren, die Umwelt und das Klima selbst besser zu schützen. Das geht nur dann auf, wenn man sagt, der Fussabdruck des Nachwuchses sei auszublenden. Aber das ist ideologisch und verkennt, dass eben jeder Mensch das Recht und die Freiheit haben sollte, sein Leben selbst zu gestalten, umgekehrt aber auch die daraus resultierende Verantwortung zu tragen hat. So. Ich habe geschlossen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 05. Juli 2019, 22:32:48
Mir ist Bäume anpflanzen sympathischer als Kinderwünsche einschränken zu wollen.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-07/klimawandel-klimaschutz-aufforstung-baeume-pflanzen-co2-emmissionen
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 05. Juli 2019, 23:37:57
Das dauert aber, bis die wirken. Und wo willst du die pflanzen, wenn andere immer mehr Kinder kriegen, die irgendwo arbeiten und wohnen müssen? Ich denke, zumindest mittelfristig führt kein Weg daran vorbei, unsere Fortpflanzung zu kontrollieren und einzuschränken, da können wir noch so ökologisch leben. Es braucht nun eben beides: Lebenswandel einschränken und Bevölkerungszahl stabilisieren oder senken. Dass sich Soziale und Familienmenschen gegen Letzteres wehren, kann ich nachvollziehen; aber man kann nicht weiterhin den anderen Flüge und SUV-Fahrten vorwerfen, wenn man mehr als ein Kind hat oder plant, sich erneut fortzupflanzen. Das ist kein Dienst an der Gemeinschaft (mehr), sondern ein Hobby im Eigeninteresse, das dem notorischen Langstreckenpassager in Nichts nachsteht. Das klammert nur noch aus, wer von Partei oder mehr noch den eigenen Eltern auf Fortpflanzung getrimmt wurde. Aber das geht auch ohne für die, welche da kein besonderes Interesse haben, die anderen sollen es tun, wie die Singles halt ihren SUV kaufen, um zur Ruhe zu kommen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 06. Juli 2019, 09:29:58
Das dauert aber, bis die wirken. Und wo willst du die pflanzen, wenn andere immer mehr Kinder kriegen, die irgendwo arbeiten und wohnen müssen?
Man müsste jetzt anfangen zu pflanzen. Steht im Artikel drin, dass es dafür geeignete Flächen gäbe (keine Landwirschaftsflächen und nicht in der Nähe von besiedelten Flächen. Und nicht in der Schweiz. ;))
Ich hoffe nicht, dass Zeiten kommen werden, wo man mit dem Finger auf Familien zeigen wird, die vier Kinder haben. (Ich bin kein ausgesprochener Familienmensch.)
Da werden in mir grauslige Science Fiction Filmszenarien wach.

Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 06. Juli 2019, 10:13:51
Danke Mangostan !
Endlich mal einer, der gepflegt ausdrückt, was ich schon lange denke.

Und ob die alte Geschichte mit dem Fussabdruch des Kindes aus Kamerun verglichen mit einem Kind aus Europa heute noch so stimmt, das wage ich zu bezweifeln. Auch die Kameruner streben den westlichen Lebensstil an, und irgendwann werden sie den erreichen, sei es durch Migration oder durch Fortschritt im eigenen Land.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 06. Juli 2019, 11:51:41
Die verstärkte Problematik der gesellschaftlichen Überalterung, die so oder so kommen wird, wird dabei aber völlig ausgeblendet.
Wo Kinder Familien belasten können bin ich durchaus für Aufklärung und Hilfe bei der Geburtenregulation.
Kinder zu bekommen als eine Art Hobby zu bezeichnen @Mangostan empfinde ich als kaltschnäuzig. Mit derlei Argumentation kriegt man mich niemals ins Boot. ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 06. Juli 2019, 11:58:38
Warum reagiert ihr auf seine Tollereien?  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 06. Juli 2019, 12:02:48
Der macht mich manchmal wütend (Ziel erreicht). Schweigt jetzt. ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Natternkopf am 06. Juli 2019, 12:57:04
Kann man so betrachten.
Warum reagiert ihr auf seine Tollereien?  ;)

Für mich ist das ein möglicher logischer, formulierter Gedanken das so zu betrachten mit Nachwuchs und CO2 etc.
Doch logisch und rational war und ist beim Nachwuchs zeugen sehr, sehr selten.  :D

Grüsse Natternkopf
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 06. Juli 2019, 14:24:08
Kleiner Bericht aus dem wirklichen Leben: orderte bei einem Versender mit O... etliche Stücke sofort lieferbare Sommerbekleidung etc., (war vor Ort nicht fündig geworden) und erwartete ein Paket. Letzte Woche erschient täglich der Götterbote hier in der Pampa um mir jeweils ein Teil samt Papieren und Umverpackung auszuhändigen. Eine unfassbare Vergeudung an Material und Treibstoff. Absolut nicht nachvollziehbare Logistik. Machen die das bei allen Kunden so? Das treibt ja den Treibstoffverbrauch ins Unermeßliche...
Fazit: dort wird jetzt und fürderhin nicht gekauft. Andere schaffen es auch, eine Order in einem Beutelchen oder einen Karton gesammelt zu versenden.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 06. Juli 2019, 14:38:49
War der Versender vielleicht ein sogenannter "Marketplace" und die Klamotten kamen von unterschiedlichen Firmen ?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 06. Juli 2019, 14:45:57
Die verstärkte Problematik der gesellschaftlichen Überalterung, die so oder so kommen wird, wird dabei aber völlig ausgeblendet.

Tja, nachdem die Menschheit nun mal an diesem Punkt angekommen ist, muss man sich fragen, was besser ist:
Weiteres Wachstum zum Wohle der Altenpflege - selbst wenn dabei die Ressourcen erschöpft werden und das Klima entgleist ?
Ist den Alten denn damit geholfen ?

Ich sage, da müssen wir jetzt durch, so sorglos wie die Menschheit bisher war. Und mit der heutigen Technisierung ist das besser zu schaffen als vor 100 Jahren.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 06. Juli 2019, 15:41:06
Ich sage, da müssen wir jetzt durch, so sorglos wie die Menschheit bisher war. Und mit der heutigen Technisierung ist das besser zu schaffen als vor 100 Jahren.

Die Technisierung hat uns die Probleme erst eingebrockt, und die Technikbegeisterung verführt zu Eingriffen, die mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. In China wurde mit fortschrittlichster Medizintechnik (künstliche Befruchtung) das letzte Weibchen seiner Art ums Leben gebracht: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/china-jangtse-riesenweichschildkroete-stirbt-nur-noch-drei-weltweit-a-1262793.html
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 06. Juli 2019, 15:56:48
Die Technisierung hat uns die Probleme erst eingebrockt, und die Technikbegeisterung verführt zu Eingriffen, die mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Danke für den Link !

Ich bin bestimmt nicht technikbegeistert, habe vielmehr heute morgen (als es noch kühl war) ein Gemüsebeet mit Handhacke, Spaten, Hühnermist und Holzasche hergerichtet.

Aber den Geist der Technik bekommen wir nicht mehr in die Flasche zurück, besser wir geben uns da keinen Illusionen hin. Während Deutschland und Frankreich sehr kritisch geworden sind, ist Ostasien voll auf dem "trip".
Ich meine auch keine japanischen Roboter zur Altenpflege, was für ein Horrorszenarium. Ich meine nur, dass wir heute in der Lage sind, mit wenigen Menschen mehr zu produzieren, als wir brauchen können, deshalb fällt es uns heute leichter als irgendwann zuvor, hilfsbedürftige Menschen mitzuversorgen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. Juli 2019, 22:20:21
Vereinfacht gesagt sind wir zu viele und wir konsumieren zu viel, was CO2 und sonstigen Abfall zur Folge hat.

Drei Handlungsansätze:
1. Wir verlangsamen das Wachstum der Weltbevölkerung, bringen es zum Stillstand und streben mittelfristig eine Verringerung der Zahl der Menschen an.

2. Wir konsumieren weniger und sind irgendwann dort, wo der Fussabdruck mit der Kapazität der Welt kompatibel ist.

3. Wir kombinieren 1. und 2.

Zurzeit scheint mir nur 2. en vogue zu sein. Verbote und Lenkungsabgaben  sollen die Konsummenge reduzieren. Leider sind (noch) keine Effekte merkbar. Noch lange nicht jedeR, die der das am Freitag demonstriert, verzichtet am Samstag auf den Flug. Theorie ok, Praxis pörks.

1. ist und bleibt ein Tabu. Eltern greifen gar SUV-fahrende Dinks und Singles an, weil sie angeblich die Zukunft ihrer Kinder ruinieren. Dabei wäre diese Zukunft ohne ihre Kinder, die wahren CO2-Schleudern, viel weniger in Gefahr.

Ich denke, dass 3. forciert werden sollte. Dabei darf 1. aber nicht weiter tabuisiert werden. Und 2. darf nicht dazu missbraucht werden, dem Staat unkontrolliert Geld zukommen zu lassen, das dann eins, zwei in der Korruption landet. Hier braucht es im eigenen Land Verzicht, man kann nicht einfach in Brasilien ein Baum pflanzen lassen und hier weiter in Saus und Braus leben. Hier gilt es, wachsam zu bleiben.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 07. Juli 2019, 09:21:53
Das "Aber" lesen. Und die Frage der Umsetzung für dein "Kinderanliegen". Bedenklich viele Fragezeichen.
https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/wie-klimaschaedlich-sind-kinder-wirklich/
Da der Klimawandel ein globales Problem ist, sehe ich überhaupt keine Schwierigkeit darin, Bäume im grossen Stil in anderen Ländern zu pflanzen wo es dafür geeignete Fläche gibt. Es ist ja nicht so, dass z.B. die Schweiz nichts gegen den Klimawandel tut.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 07. Juli 2019, 11:51:36
Man muss sich wirklich die Details anschauen.
Hier finden sich jede Menge Daten: https://www.laenderdaten.info/bevoelkerungswachstum.php

Während die Bevölkerung in Deutschland seit 1960 um 13 % gewachsen ist: https://www.laenderdaten.info/Europa/Deutschland/bevoelkerungswachstum.php
 
hat sie sich in Indien im gleichen Zeitraum verdreifacht ... wobei unser lieber Herr Ranga natürlich allen Grund hat, beim Kinderkriegen zu relativieren

Und in der UNO (mehrheitlich besetzt mit Ländern, in denen traditionell viele Kinder geboren werden) hat man seinerzeit einen Kuhhandel abgeschlossen, grob gesagt:
"Ihr in der westlichen Welt habt einen x-mal höheren Energieverbrauch / Kopf  - und wir in der 3. Welt haben dafür x-mal soviele Kinder - das gleicht sich aus, also bitte machen wir uns gegenseitig keine Vorhaltungen."

So können wir natürlich nicht weiter machen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 07. Juli 2019, 13:14:51
Ich wüßte gerne, wie in D der Energieverbrauch und die zugebaute Fläche seit 1960 zugenommen hat. Geschätzt hat sie sich auch verdreifacht. Die Zahl der PKWs hat sich mehr als verzehnfacht (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12131/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland/) ... daran kann man doch auch ablesen, daß es die Bevölkerungszunahme am allerwenigsten ist, die in entwickelten Ländern zum ökologischen Problem wird.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nox am 07. Juli 2019, 13:49:21
Erst Bevölkerungswachstum, anschliessend wächst der Wohlstand. Siehe Aufschwung in China, Indien, Korea.
Die werden es Deutschland mit grossem Eifer nachmachen und wir werden diesen Ländern nicht diktieren können, dass sie bitteschön wie vor 100 Jahren leben sollen.

Es kann doch nicht die Lösung sein, dass wir uns alle immer mehr einschränken, damit wir weiter Kinder kriegen können wie bisher. Um diesen Kindern dann vorzuschreiben, dass sie wie Asketen zu leben haben.

Ausserdem: Selbst dann - wie lange kann sich die Menschheit noch alle 50 Jahre verdoppeln ? Das heisst dann nicht nochmals 3,5 Milliarden wie während der letzten 50 Jahre, verdoppeln heisst + 7 Milliarden in den nächsten 50 Jahren.

Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 07. Juli 2019, 19:03:07
Erst Bevölkerungswachstum, anschliessend wächst der Wohlstand.
Der Wohlstand lässt die Geburtenzahlen ja eher runtergehen. Mit mehr Wohlstand braucht man weniger Altersversicherung im Sinn von Kindern.
Niemand kann wissen, wo das Bevölkerungswachstum genau hingeht. Nicht mal die Forschung weiss es scheinbar, ich auch nicht. ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 07. Juli 2019, 21:46:15
China hat ein zunehmendes demografisches Problem. Die Leute dürfen sich wieder mehr Kinder anschaffen - und tun es nicht. Alles eine Frage des Wohlstands und damit des Ressourcenverbrauchs.  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: lerchenzorn am 08. Juli 2019, 22:06:16
Ich bin gerade aus Thüringen zurück. Wenn Ihr Euren Quatsch wirklich durchzieht, nur unter einer Bedingung. Der letzte Thüringer muss länger übrig bleiben als ich und er muss das Rezept für die Rostbratwurst kennen. Und die auch machen können.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 08. Juli 2019, 22:15:04
 ;D


Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 25. Juli 2019, 19:47:15
Diese Clickgeilheit der internationalen Medien nervt: Riesentheater wegen drei Hitzetagen, wie es sie schon immer mal gab. Aber nein, nun sind sie DER Beweis für die Klimaerwärmung, daneben dann schamlos Sonnenkollektor-, Elektroauto- und Wärmepumpenwerbung. Man möchte ko..., wenn man nur wüsste, dass das klimaneutral möglich ist.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 25. Juli 2019, 20:04:43
Wenn das Sarkasmus sein soll, dann solltest du ihn besser kennzeichnen. Wörtlich genommen hört sich das nach maximaler Ignoranz an. "Wie, in diversen europäischen Ländern gab es eine Häufung von Hitzerekorden? Egal, gab es immer schon, wie das Wort Rekord ja auch nahelegt." ::)
"Tagestemperaturen sollen etwas mit dem Klima zu tun haben? Kann ja gar nicht sein, denn sie gehören zum Wetter."  :-\

Herr, wirf Hirn vom (glühenden) Himmel.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: AndreasR am 25. Juli 2019, 20:09:03
Wohl wahr, als ob es 42°C hierzulande nicht schon oft gegeben hätte. Die Neandertaler hatten vor 120.000 Jahren schon einen Grund, sich hier anzusiedeln, gab es doch lange warme Sommer, und man musste nicht mit 'nem Bärenfell umwickelt in der Höhle sitzen und sich den Hintern abfrieren. Stattdessen warf der moderne Homo neandertalensis noch ein Holzscheit ins Feuer, damit der Waldelefantenbraten auch schön knusprig wird, Klimawandel hin oder her...




::) ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 25. Juli 2019, 20:22:35
Genau, :D aber das Wollnashorn ist eine Erfindung der Failing New York Times. :-X
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 25. Juli 2019, 21:47:35
Zitat
Auto-Manager schauen neidisch auf VW. Trotz der mauen Konjunktur hat der Konzern im zweiten Quartal ein Betriebsergebnis von 5,1 Milliarden Euro eingefahren.

Zitat
VW profitierte besonders vom SUV-Boom. Für die Stadtgeländewagen können höhere Preise verlangt werden.

Zitat
Als wichtigste Stütze erwies sich die Renditeperle Porsche.


Quelle


Noch Fragen?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 25. Juli 2019, 22:03:01
spannend dass darüber hier schon 2004 diskutiert wurde
Titel: Re: Klima
Beitrag von: dmks am 25. Juli 2019, 22:09:41
Quizfrage :D:
An welche Partei spendet VW? 8)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Zausel am 25. Juli 2019, 22:11:17
Quizfrage :D:
An welche Partei spendet VW? 8)

AfD?    ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: dmks am 25. Juli 2019, 22:11:27
Auswertung der möglichen Antworten
CDU: richtig!
CSU: richtig!
SPD: richtig!
FDP: richtig!
Grüne: richtig!

...noch Fragen?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 25. Juli 2019, 22:12:05
warum an diese AfD  nicht?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Zausel am 25. Juli 2019, 22:12:46
... das ist aber ungerecht!    ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 25. Juli 2019, 22:17:31
Alles eine Frage der Zeit.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 25. Juli 2019, 22:17:54
und diskriminierend .... kann man da nicht beim EuGH klagen?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: dmks am 25. Juli 2019, 22:22:18
Warum? Die Autoindustrie spendet ja auch nicht an die Linken ;D
Das kann sich aber alles noch ändern.
Unterm Strich gesehen wird jeder, der später Entscheidungen fällt im Wahlkampf unterstützt, breit verteilt auf fast alle Parteien. (und in so manch anderen Branchen sieht das nicht anders aus)

 ;) "Wes' Brot ich eß - des Lied ich sing"
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 26. Juli 2019, 09:06:37
Wenn das Sarkasmus sein soll, dann solltest du ihn besser kennzeichnen. Wörtlich genommen

Die Ignoranz nehm ich auf mich. Die Sensationsgeilheit bezüglich Hitze erklimmt grad neue Höhen. Da kann kein nackter Busen mithalten. Als Journi schreibst du was von 38 Grad und die Clicks schnellen in die Höhe. Bau noch das Wort "Gletscherschmelze" ein und du bist der absolute Publicity-King.

Ansonsten mag ich heisse Tage. Solange die Hitze trocken ist, tut sie mir gut. Aber auch mit Schwüle habe ich gelernt umzugehen: man denke nur mal daran, wie viele Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden. Das T-Shirt stinkt denn auch nicht mehr. Man kann es einfach zum Trocknen aufhängen und erneut anziehen, ausser es ist schwarz, dann sieht man die Salzränder.  ::)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Nina am 26. Juli 2019, 09:28:18
Wie das persönliche Empfinden bezüglich der Hitze ist, bitte zB bei Echt warm hier besprechen.  ;) :)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 27. Juli 2019, 08:26:44
Hier ein Beispiel für die Gier, Rekorde vermelden zu können.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 29. Juli 2019, 10:54:36
https://orf.at/stories/3131624/

Brände so groß wie es sie noch nicht gegeben hat ....
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 31. Juli 2019, 09:28:06
Das sollte auch andernorts möglich sein?

Wieviel davon wird wieder vertrocknen?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 09:34:39
Das sollte auch andernorts möglich sein?

Und erneut: Hauptsache, einen Rekord produziert.  :-X
Übrigens schwitze die Schweiz angeblich seit anfangs Juni, es sei die wärmste Juni-Juli-Periode seit Langem. Grund? Natürlich der Klimawandel. Der kalte Mai ist auch schon vergessen. Wobei ich sagen muss, dass ich seit anfangs Juni nicht mehr schwitzte als in früheren Jahren, zudem gab es die hier üblichen Kälteeinbrüche, wie sie südlich der Alpen kaum vorkommen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: lerchenzorn am 31. Juli 2019, 09:49:23
Ist anderswo durchaus möglich und läuft (in westlichen Medien) mitunter unspektakulär. Zum Beispiel: Chinas Grüne Mauer.

Deutschland und andere mitteleuropäische Länder haben die Wiederaufforstung schon vor 250 Jahren eingeleitet und sind, was Totalität der Maßnahmen und innere Strukturierung der Wälder angeht, weit über das Ziel hinaus geschossen. So weit, dass Wälder und Forsten hierzulande heute zu den an biologischer und struktureller Vielfalt ärmeren Flächenanteilen gehören. Das wird eine der Nagelproben für die Entwicklung der Wälder in den heutigen Aufforstungsgebieten sein, ob sie in dieser Hinsicht erfolgreicher sind als wir. (Insofern wird mir bei solchen hochgeheizten Baumpflanz-Kampagnen immer etwas übel. Ich befürchte, dass nicht so genau hingesehen wird, welche eigentlich wertvollen, traditionellen Nutzungssysteme oder halbnatürliche Offen- und Halboffenlandschaften da mal eben so zugeholzt werden.)

Auch geht es gerade in Äthiopien in genau umgekehrte Richtung: wenig erschlossene, traditionell genutzte Wald- und Savannenlandschaften werden im großen Maßstab an ausländische Agrarkonzerne verpachtet.

Übersehen wird meist, dass Offenlandschaften (Steppen, Trockenrasen, Wiesen und Weiden) eine wesentlich höhere Kohlenstoffbindung aufweisen, als man anhand der vergleichsweise geringen, oberirdischen Biomasse annehmen möchte.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 31. Juli 2019, 09:56:34
Danke! Dazu wäre es sehr gut noch mehr zu erfahren bzw. zu publizieren. Sonst ist das Bild doch sehr einseitig.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 10:03:06
Mangostan, wie du dich fühlst und was du denkst, wird nichts daran ändern, daß die Temperaturen des Sommers 2019 und 2018 zu einem gewissen Grad auf den Klimawandel zurückgeführt werden müssen. Man ermittelt das mit sogenannten Attributionsstudien (vgl. auch NOAA Climate.gov). Solche Studien haben nichts mit Rekorden und ja/nein-Aussagen, sondern mit Wahrscheinlichkeiten zu tun und müßten dir also entgegenkommen.

Es sollte also nicht heißen: Schuld ist der Klimawandel, sondern beigetragen hat der Klimawandel (und er kann auch zu einem kalten Mai beigetragen haben!)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 31. Juli 2019, 10:07:36
Danke!

Ich schließe mich an.  ;)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Floris am 31. Juli 2019, 10:10:28
Übersehen wird meist, dass Offenlandschaften (Steppen, Trockenrasen, Wiesen und Weiden) eine wesentlich höhere Kohlenstoffbindung aufweisen, als man anhand der vergleichsweise geringen, oberirdischen Biomasse annehmen möchte.
Das las ich die Tage anderswo schon mal, als Ursache wurde die Erhöhung des Humusgehaltes im Boden genannt.

Mir ist bekannt, dass sich der Humusgehalt des Bodens beim Übergang von der Ackernutzung zur Grünlandnutzung erhöht, so wie die Holzmasse bei Waldneuanlage erstmal zunimmt.
Aber wieviel zusätzlicher Humus entsteht denn da pro Jahr, wirklich mehr als Holzmasse bei Aufforstung?

Und wie ist das bei etablierten Grünländern? Der Humusgehalt steigt doch nicht unbegrenzt.
Das wird doch, wie bei alten Wäldern, nur noch ein Stoffkreislauf, im Gegensatz zu Mooren, die Material im Untergrund ablagern und damit aus dem Kreislauf nehmen.

Wo gibt es denn eine Übersicht, welche Mengen (Co2 pro ha und Jahr) man anlegen kann?

Titel: Re: Klima
Beitrag von: lerchenzorn am 31. Juli 2019, 10:19:28
Das ist sicher richtig. Es ist aber eben nicht sinnvoll, letzte wertvolle Offenlandschaften aufzuforsten mit der Begründung, dem Klimawandel entgegenwirken zu wollen. Diese Argumentation erleben wir hier immer noch.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 10:25:57
Mangostan, wie du dich fühlst und was du denkst, wird nichts daran ändern, daß die Temperaturen des Sommers 2019 und 2018 zu einem gewissen Grad auf den Klimawandel zurückgeführt werden müssen.

Ja, die Formulierung gefällt mir schon richtig. Was die Zeitungen so bringen ist grösstenteils Klimaboulevard. Früher ärgerte sich der geneigte Leser noch über nackte Brüste auf Seite zwei, heute über die neuste Klimanews.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 31. Juli 2019, 10:39:21
die Mauer wird auch in Afrika entstehen ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikas_Gr%C3%BCne_Mauer_im_Sahel

über das wird auch nie berichtet ...

aber auch nicht über die enormen Waldbrände in Alaska ...

Unsere SPÖ-Chefin hat gemeint, der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten.

Zitat: " „Kein moralischer Zeigefinger“ bei Klimawandel
Was den Klimawandel betrifft, will die SPÖ-Chefin nicht den „moralischen Zeigefinger“ auf die Menschen richten. Es sei die Aufgabe der Politik, die ersten Schritte zu setzen, und diese lägen bei „Wirtschaft, Industrie und Schwertransport“. Mit dem günstigen Klimaticket für öffentliche Verkehrsmittel will Rendi-Wagner vor allem die Bahn attraktiver machen. Eines sei ihr nach Gesprächen mit Klimaexperten jedenfalls klar: „Die Hoffnung, dass wir den Klimawandel stoppen, können wir aufgeben. Wir können ihn jedoch verlangsamen.“

Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 31. Juli 2019, 10:54:17
Übersehen wird meist, dass Offenlandschaften (Steppen, Trockenrasen, Wiesen und Weiden) eine wesentlich höhere Kohlenstoffbindung aufweisen, als man anhand der vergleichsweise geringen, oberirdischen Biomasse annehmen möchte.

Wo gibt es denn eine Übersicht, welche Mengen (Co2 pro ha und Jahr) man anlegen kann?

Im Thünen-Institiut(Institut für Agrarklimaforschung)in Braunschweig beschäftigt man sich seit Jahren mit diversen relevanten Themen. Vielleicht findest Du dort etwas.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Rieke am 31. Juli 2019, 11:04:34
Übersehen wird meist, dass Offenlandschaften (Steppen, Trockenrasen, Wiesen und Weiden) eine wesentlich höhere Kohlenstoffbindung aufweisen, als man anhand der vergleichsweise geringen, oberirdischen Biomasse annehmen möchte.
Das las ich die Tage anderswo schon mal, als Ursache wurde die Erhöhung des Humusgehaltes im Boden genannt.

Mir ist bekannt, dass sich der Humusgehalt des Bodens beim Übergang von der Ackernutzung zur Grünlandnutzung erhöht, so wie die Holzmasse bei Waldneuanlage erstmal zunimmt.
Aber wieviel zusätzlicher Humus entsteht denn da pro Jahr, wirklich mehr als Holzmasse bei Aufforstung?

Und wie ist das bei etablierten Grünländern? Der Humusgehalt steigt doch nicht unbegrenzt.
Das wird doch, wie bei alten Wäldern, nur noch ein Stoffkreislauf, im Gegensatz zu Mooren, die Material im Untergrund ablagern und damit aus dem Kreislauf nehmen.

Wo gibt es denn eine Übersicht, welche Mengen (Co2 pro ha und Jahr) man anlegen kann?

Ich habe eine Zeitlang öfter mal Studien zu dem Thema gelesen. Ich fasse das mal so zusammen: Es hängt sehr von den jeweiligen Bedingungen ab, wie die CO2-Bilanz einer Pflanzengesellschaft ist, außerdem spielen die Rahmenbedinungen der Studie eine große Rolle. Ich kann mich an eine erinnern, die die Biomasse bis in eine relativ große Bodentiefe erfaßt hat, 4 m (? ich weiß es nicht mehr so genau) und da sind natürlich deutlich höhere Werte heraus gekommen, hauptsächlich wegen tief wurzelnden Pflanzen. Einfache Antworten zur CO2-Bilanz sind wahrscheinlich falsch, außer der Aussage, daß Moore viel Kohlenstoff einlagern. Sonst kann man nur sagen: "Es kommt darauf an".
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 11:19:56
Grad im tropischen Regenwald verrottet ja auch sehr viel, wobei CO2 freigesetzt wird.
Findige Ingenieure wollen CO2 mit Saugern aus der Atmosphäre aufnehmen und einlagern (Artikel). Blöd, dass die Sauger enorm viel Energie verbrauchen. Die müsste ja dann aus Wind, Wasserkraft oder Sonne stammen und anderswo fehlen bzw. kein Erdöl ersetzen können.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 11:24:04
Es ist aber eben nicht sinnvoll, letzte wertvolle Offenlandschaften aufzuforsten mit der Begründung, dem Klimawandel entgegenwirken zu wollen. Diese Argumentation erleben wir hier immer noch.

Völlig richtig! Aber das hat ökologische Gründe (Artenvielfalt etc.). Man kann das m. E. nicht damit begründen,

dass Offenlandschaften (Steppen, Trockenrasen, Wiesen und Weiden) eine wesentlich höhere Kohlenstoffbindung aufweisen, als man anhand der vergleichsweise geringen, oberirdischen Biomasse annehmen möchte.

Denn zwar binden hohe Gräserfluren pro Jahr mehr CO2 als Wald, aber sie geben es schon im nächsten Jahr wieder frei, sei es bei der Verrottung, sei es als verfüttertes Mähgut. Notwendig sind ja Kohlenstoffsenken, und je mehr Biomasse auf einem ha dauerhaft stehen kann, desto mehr CO2 ist dort versenkt.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 11:31:21
Also diese Diskussionen muten mich ja ziemlich verzweifelt an. Sollten wir nicht dort ansetzen, wo es wirklich was bringt?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: AndreasR am 31. Juli 2019, 11:41:44
Grad im tropischen Regenwald verrottet ja auch sehr viel, wobei CO2 freigesetzt wird.
Das ist aber zu kurz gedacht. 7 Milliarden Menschen und wer weiß wie viele Tiere produzieren alleine durch ihre Atemtätigkeit auch haufenweise CO2. Das Material, was im tropischen Regenwald verrottet, ist wie die Menschen und Tiere in globalen Zeiträumen erst "kürzlich" entstanden, das kann man getrost in den alltäglichen CO2-Kreislauf einrechnen, welcher das Klima nicht sonderlich belastet.

Es ist aber unbestritten, dass die Verfeuerung von Kohle, Öl und Gas, welche über Jahrmillionen entstanden sind, nun aber in wenigen Jahrhunderten wieder verbrannt werden, mehr CO2 als normal in die Atmosphäre gelangt. Klar, ein einziger Vulkanausbruch oder ein Waldbrand in den Dimensionen, wie er zur Zeit gerade in der Taiga wütet, kann die CO2-Bilanz eines Jahres deutlich stärker beeinflussen als alles, was der Mensch tut, aber solche Dinge passieren immer wieder.

Das Problem an der Sache ist aber, dass wir Menschen nun eben zusätzlich noch jede Menge CO2 produzieren, somit beschleunigen wir den natürlichen Verlauf, und das kann eben unvorhergesehene Konsequenzen haben. Irgendwann gelangt die Erde eben in so eine Spirale, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Ja, und natürlich hat es sowas auch schon früher gegeben, mit der Folge, dass zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ausgestorben sind. Wollen wir Menschen dabei wirklich unsere Finger mit im Spiel haben?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 11:47:07
Grad im tropischen Regenwald verrottet ja auch sehr viel, wobei CO2 freigesetzt wird.
Im tropischen Regenwald herrscht eine ausgeglichene Bilanz. Soviel wie verrottet, wächst auch wieder nach. In abzuholzen hat natürlich eine katastrophale CO2-Bilanz.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 11:54:01
Sollten wir nicht dort ansetzen, wo es wirklich was bringt?

Ah, und was sollte das sein? ???
Man müßte mal ausrechnen, wieviel Hektar Wald man neu anlegen muß, nur um auszugleichen, daß ein Hektar unberührter tropischer Regenwald niedergemacht wird. Die Entwaldung in den Tropen bremsen, stoppen oder umkehren wäre vermutlich 10mal effektiver als hier aufzuforsten. Palmölboykott wäre mal der erste Schritt!
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 12:03:05
Ich denke nicht, dass wir Menschen uns rechtzeitig und ausreichend einschränken. So gesehen ist natürlich jeder Mensch, der gar nicht erst geboren wird, eine Erleichterung.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 12:15:35
Ich habe auch schon einmal eine (wissenschaftliche) Quelle für eine Schätzung gebracht, daß der Mensch in den letzten Jahrzehnten die Biomasse auf diesem Planeten halbiert hat. All das CO2 aus dieser Biomasse ist natürlich freigeworden (mit Abzug des Holzes, das verbaut wurde) und schwebt heute in der Atmosphäre.

Da es dafür ja auch einen Grund gibt (die Milliarden wollen ja irgendwo leben, sich ernähren und brauchen Fußballplätze, Autobahnen etc. pp.), dürfte es ziemlich offensichtlich sein, daß gemessen an diesem Biomasseverlust keine Aufforstungsinitiative jemals auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein kann.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 31. Juli 2019, 12:24:32
Ich denke nicht, dass wir Menschen uns rechtzeitig und ausreichend einschränken. So gesehen ist natürlich jeder Mensch, der gar nicht erst geboren wird, eine Erleichterung.
Stimmt zwar, aber aus dieser Erkenntnis läßt sich keine Politik ableiten. Und es muß um Politik gehen, also rationale gesamtgesellschaftliche Entscheidungsfindung und Handeln, und nicht um individuelle Selbsteinschränkung.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 31. Juli 2019, 12:39:53
und der Mensch der für das alles eine Lösung weiß MUSS erst geboren werden ... also .. insofern ..
Titel: Re: Klima
Beitrag von: AndreasR am 31. Juli 2019, 12:51:56
Vor allem muss man sich vor Augen halten, dass ein Großteil des CO2[/url]-Ausstoßes von Industrienationen und aufstrebenden Schwellenländern stammt, wo aber definitiv nicht die Masse der Menschen, sondern nur der kleine Teil, der es zu Wohlstand gebracht hat, zum Großteil dafür verantwortlich ist. Selbstverständlich liegt es an jedem Einzelnen, seinen Teil dazu beizutragen, die Umwelt zu schützen, und sich in Verzicht zu üben. Das mit Maßgaben für "gar nicht erst geborene" Menschen in Verbindung zu setzen, halte ich allerdings für daneben.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 15:44:33
Ich denke nicht, dass wir Menschen uns rechtzeitig und ausreichend einschränken. So gesehen ist natürlich jeder Mensch, der gar nicht erst geboren wird, eine Erleichterung.
Stimmt zwar, aber aus dieser Erkenntnis läßt sich keine Politik ableiten.

Im Gegenteil: würde nur schon mal die Förderung des Kinderhabens in den angeblich aussterbenden reichen Industrieländern aufhören, da wäre schon viel gewonnen. Kaum hat jemand Kinder, gibt es überall Rabatt. Und klar heisst das nicht, dass nicht auch die bereits lebenden Menschen zurückbuchstabieren müssen, etwa wenn es drum geht, immer noch mehr zu konsumieren oder immer mehr SUV-Dieselsäufer zu fahren..
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 15:53:44
Vor allem muss man sich vor Augen halten, dass ein Großteil des CO2-Ausstoßes von Industrienationen und aufstrebenden Schwellenländern stammt, wo aber definitiv nicht die Masse der Menschen, sondern nur der kleine Teil, der es zu Wohlstand gebracht hat, zum Großteil dafür verantwortlich ist. Selbstverständlich liegt es an jedem Einzelnen, seinen Teil dazu beizutragen, die Umwelt zu schützen, und sich in Verzicht zu üben. Das mit Maßgaben für "gar nicht erst geborene" Menschen in Verbindung zu setzen, halte ich allerdings für daneben.

Nein, es braucht eben beides. Vergessen wir nicht, dass jeder Migrant (und jede Migrantöse) aus einem armen Land, der hier in D lebt, recht rasch gleich viel Umweltschäden verursacht wie seit Generationen hier Wohnende, also etwa 60-mal mehr Co2 verursacht als zuvor z.B. in Kamerun. Und niemand kann und soll ihm dies verwehren, das wäre diskriminierend. Geändert werden müsste daher eigentlich insgesamt der kapitalistische Lebensstil, keine Klimageräte mehr, nur noch Kleinwagen, wenig geheizte Kleinwohnungen, 50 Gramm Aluminium pro Person und Jahr, kaum noch Fleisch, nix Fliegen, Internet an einem Tag pro Woche, aber wer will das schon, nachdem er sich erst mal an all die Bequemlichkeiten gewöhnt hat.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: blumau am 31. Juli 2019, 17:38:07
Also ich finde es ist eine schreckliche Unart der Politik, sich darauf zu verlassen, dass die Leute schon selbst zurückstecken / verantwortungsbewusst handeln werden. Ich habe z.B. keine Lust, ein Zugticket kaufen zu müssen, das deutlich teurer ist als ein Flugticket. Wenn jedoch Fliegen durch eine sinnvolle Besteuerung von CO2 endlich teurer werden würde, hätte ich absolut kein Problem damit.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: neo am 31. Juli 2019, 18:18:46
Geändert werden müsste daher eigentlich insgesamt der kapitalistische Lebensstil, keine Klimageräte mehr, nur noch Kleinwagen, wenig geheizte Kleinwohnungen, 50 Gramm Aluminium pro Person und Jahr, kaum noch Fleisch, nix Fliegen, Internet an einem Tag pro Woche, aber wer will das schon, nachdem er sich erst mal an all die Bequemlichkeiten gewöhnt hat.
Tja, ich fürchte das wird nix mit dem Sozialismus. ;) Muss man auch nicht lange fragen wieso nicht.

Ich hoffe, es werden auch Strategien ausgearbeitet `was brauchen wir dann, wenn..`wir es eben nicht schaffen, diese Sache mit dem Klima in den Griff zu bekommen. Also realistische Strategien.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 19:03:19
Ja, die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Lass uns gemeinsam beten. Wo ist Fini?  >:(
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 31. Juli 2019, 19:15:14
 bin schon da ...

(https://www.smiliesuche.de/smileys/betende/betende-smilies-0002.gif)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 19:16:31
Endlich mal wer, auf die man sich verlassen kann! Danke.  :D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 31. Juli 2019, 19:22:02
na dann .. fangen wir an ... (https://www.smiliesuche.de/smileys/religioese/religioese-smilies-0005.gif)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 31. Juli 2019, 19:24:54
Also ich finde es ist eine schreckliche Unart der Politik, sich darauf zu verlassen, dass die Leute schon selbst zurückstecken / verantwortungsbewusst handeln werden.

Ich finde es eine schreckliche Unart der Leute, dass sie glauben vernünftig und selbstbestimmt zu handeln und dann nach der Obrigkeit rufen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: zwerggarten am 31. Juli 2019, 20:00:19
und ich verstehe das argument mit dem preis nicht... wenn das derzeit günstigste fliegen politisch teurer gemacht wird, ist ein gleich teures bahnbillet gern genommen, nicht aber so, wenn die flugpreise weiterhin politisch niedrig gehalten werden, dann ist der bahnpreis igitt-pfui?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 31. Juli 2019, 20:08:18
Also ich finde es ist eine schreckliche Unart der Politik, sich darauf zu verlassen, dass die Leute schon selbst zurückstecken / verantwortungsbewusst handeln werden.

Ich finde es eine schreckliche Unart der Leute, dass sie glauben vernünftig und selbstbestimmt zu handeln und dann nach der Obrigkeit rufen.

Vermutlich sind das Leute, die nicht in der DDR aufgewachsen sind und demzufolge nicht wissen, wie es sich anfühlt unter der Fuchtel einer alles bestimmenden Obrigkeit zu leben.
Mir fiel dies besonders am Beispiel eines geradezu unterirdischen Tagesthemenkommentars auf.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 31. Juli 2019, 20:10:56
Also ich finde es ist eine schreckliche Unart der Politik, sich darauf zu verlassen, dass die Leute schon selbst zurückstecken / verantwortungsbewusst handeln werden.

Ich finde es eine schreckliche Unart der Leute, dass sie glauben vernünftig und selbstbestimmt zu handeln und dann nach der Obrigkeit rufen.

es geht wohl das Eine mit dem Andern nicht ...  was nützt es wenn ich aufs Fliegen verzichte ... wenns doch so billig ist, dass jeder der auf die Klimadebatte pfeifft damit in der Weltgeschichte rumfliegen kann ...

Was nützt es mir, wenn ich mit dem RAd durch die Gegend trete und die Obrigkeit einen großen Dampfer nach dem anderen übers Meer schickt ....

Umgekehrt ist es wohl das Gleiche .. wenn die Obrigkeit strikte Mülltrennung verordnet und wir trotzdem alles unerlaubt in den Wald kippen ...

Es muss das eine mit dem andern Hand in Hand gehen ... und zwar Weltweit ...

Was hilfts wenn hierorts das Plastiksackerl verboten wird und in den Asiatischen Ländern es vollkommen normal ist alles in den Fluss zu entsorgen ...
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 31. Juli 2019, 20:44:45

Vermutlich sind das Leute, die nicht in der DDR aufgewachsen sind und demzufolge nicht wissen, wie es sich anfühlt unter der Fuchtel einer alles bestimmenden Obrigkeit zu leben.
Mir fiel dies besonders am Beispiel eines geradezu unterirdischen Tagesthemenkommentars auf.

Ziemlich vermutlich ja, denn es gibt ja nur zwei Strategien, Verbote und Lenkungsabgaben. Verbote begünstigen obrigkeitliche Unterdrückung, Lenkungsabgaben bevorteilen die Reichen. Ausser Benzin, Kerosin und Heizöl würden für Reiche mehr kosten als für Arme. Aber da kommen wir an Grenzen, ganz richtig.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. August 2019, 09:50:54
IPCC: eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 06. August 2019, 09:58:29
Diese Stellungnahme ist von 2001 und längst überholt.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. August 2019, 09:59:45
Wodurch?
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 06. August 2019, 10:04:22
Die Wissenschaft hat neue Erkenntnisse.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. August 2019, 10:07:54
Vermutungen?  ::)
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 06. August 2019, 10:11:50
Am 20. September demonstrieren in verschiedenen Städten tausende Experten, die Dir das bestätigen können.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. August 2019, 10:14:57
Die wissen nun also, das es kein gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System ist?

Unter uns: Solches erinnert mich an die Homöopathen, die EM-jünger oder gar an Politiker und Pfaffen.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Paw paw am 06. August 2019, 12:05:22
Mangostan, über die Ergebnisse der neuesten Klimastudien haben in den letzten Tagen mehrere Zeitschriften berichtet, z.B. die NZZ.
Zitat
Gemäss zwei neuen Studien hat sich die Lufthülle der Erde im letzten Jahrhundert so stark erwärmt, wie es in den vergangenen 2000 Jahren sonst nicht vorgekommen ist. Vor allem aber hat es einen räumlich so homogenen Temperaturanstieg in dem untersuchten Zeitraum zuvor noch nicht gegeben: Im 20. Jahrhundert herrschte auf mehr als 98 Prozent der Erdoberfläche die wärmste Phase, während frühere Erwärmungsphasen immer nur einen Teil der Erde betrafen. Dieses Fazit ziehen jetzt Forscher um Raphael Neukom vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung an der Universität Bern.

Bei ZeitOnline befasst sich Johannes Schneider mit dem Leugnen und der Nichtanerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel.
Zitat
Klimakatastrophe: Die Apokalypse ist leider auserzählt
Von alten Mythen bis zu aktuellen Blockbustern: Die Menschheit hat sich zu allen Zeiten gern mit ihrem Ende befasst. Deshalb bemerkt sie nicht, dass es jetzt so weit ist. ...

... Angesichts einer immer noch lebenswerten Umwelt, angesichts gefüllter Supermarktregale in Mitteleuropa und dem bisherigen Ausbleiben transnationaler Hungerkatastrophen in ärmeren Regionen, scheint es vielen glaubwürdiger, dass die Klimaforscher eine geheime Agenda oder gar Persönlichkeitsstörungen haben, als dass ihre Alarmstufe auf ihrem Wissen basiert. 

Titel: Re: Klima
Beitrag von: Mangostan am 06. August 2019, 12:34:14
Danke für die Hinweise.
Experten und Studien bestimmen bekanntlich seit einigen Jahren das, was ist oder zu sein hat. Dies beschreiben dann die Journalisten bzw. sie schreiben es aus den "abstracts" der Studien ab. Experten wissen das, was sie in ihren Studien als Ergebnisse gefunden haben. Was sie nicht wissen, bleibt ebenso im Dunkeln wie die Tatsache, dass sie vieles nicht wissen, weil es für dessen Erforschung kein Geld gibt. Darüber schreibt mangels Clickaussichten niemand. Folglich wissen wir nur das, was die Experten zu wissen glauben, und das ist herzlich wenig.

Nun mag man einwenden, dass es zu spät ist, um an einem derart niederschmetternden Wissen zu zweifeln, in jedem Fall ist Handeln angesagt, denn es ist ohnehin später als Fünfvorzwölf. Da mache ich gerne mit, jedenfalls bis zu dem Punkt, wo meine Lebensqualität drastisch abnimmt, wo ich sagen muss, was solls, für mich wird es noch reichen, schliesslich hab ich aus genau dem Grund keine Kinder und motivere und motivierte mein Leben lang die andern, es mir gleich zu tun.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wissen wird überbewertet, wenn das Nichtwissen ignoriert wird.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: lerchenzorn am 06. August 2019, 12:52:24
Immer wieder beeindruckend, wie Du Dir unbekannten Menschen unterstellst, nicht über den Tellerrand ihrer engeren wissenschaftlichen / fachlichen Arbeit hinausblicken und weitere Erfahrungen in ihre Aussagen einbeziehen zu können.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Malvegil am 06. August 2019, 15:16:39
Er schließt halt von sich auf andere ...

Dieser schon verlinkte und, wie ich finde, hervorragende Artikel bei ZON beschreibt schön die Sprachspiele der Leugnung, die sich in diesem Thread ein Stelldichein geben:
https://www.zeit.de/kultur/2019-07/klimakatastrophe-apokalypse-weltuntergang-hysterie-erderwaermung
Titel: Re: Klima
Beitrag von: RosaRot am 16. August 2019, 16:21:09
In China erwarten manche Wissenschaftler eine eher andere Klimakatastrophe.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: bling am 20. August 2019, 10:05:44
Vermutlich werden einfach die weltweiten Unterschiede grösser, wenn auch diese wissenschaftliche Expertenvermutung stimmen sollte: heisses Europa, kaltes China. OIder doch nicht?
Fakt ist: Greta segelt mit ihrem Papi auf Casiragis Yacht klimaneutral in die Staaten und vier Skipper fliegen im Jet zurück. Die Sache wird immer lächerlicher. Hauptsache, man hat einen Vorwand für neue Steuern. Auf Fleisch, Erdöl, Plastik, egal worauf. Und alles andere bleibt beim alten.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 20. August 2019, 10:23:18
Vergesst Greta Thunberg.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Paw paw am 20. August 2019, 16:02:54
In Europa wird das Wasser knapp

Zitat
Auch in Deutschland leiden einige Regionen unter hohem Wasserstress. Das bedeutet, dass die Konkurrenz um die Ressource wächst.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Natternkopf am 20. August 2019, 18:36:16
Dankeschön Staudo #165
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Natternkopf am 20. August 2019, 19:47:15
Sieht so aus.  :-[

Auch in Deutschland leiden einige Regionen unter hohem Wasserstress. Das bedeutet, dass die Konkurrenz um die Ressource wächst.

Wasserfachleute immer unruhiger.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 19. September 2019, 15:41:20
Angeblich sollen wir einen verregneten bekommen
Titel: Re: Klima
Beitrag von: lerchenzorn am 19. September 2019, 16:03:24
Wie war das mit dem Fell des Bären? Ich glaub es erst,  wenn der Regen im Boden drin ist.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: oile am 19. September 2019, 16:28:54
 ;D
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Staudo am 19. September 2019, 16:39:58
Prognosen für den Sommer 2019.  ;)

Da die letzten Winter im Trend immer milder und kürzer geworden sind, ist das für den kommenden Winter auch nicht unwahrscheinlich.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Vogelsberg am 19. September 2019, 17:12:45
... was ich dann alles auspflanzen könnte  :D :D :D :D

Aber halt - gerade hat ja superfrüher Bodenfrost mehrere Kulturen schlagartig beendet ...
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Natternkopf am 19. September 2019, 17:57:49
Danke Staudo für die Faktenlage, in welchem Zeitraum Wetterprognosen noch sinnvoll bzw realitätsnah sind. 🥖🍷🧀
Titel: Re: Klima
Beitrag von: AndreasR am 19. September 2019, 19:18:26
Naja, verregnete Winter scheinen hier in der Gegend mittlerweile normal zu sein. Die Tage mit Schneefall kann ich schon seit langem an einer Hand abzählen, und richtig frostig wird es nur bei Kaltlufteinbrüchen aus Nordosten, dann in der Regel mit Kahlfrost. Dass es längere Zeit wirklich kalt mit deutlichen Minusgraden wird, kommt vielleicht einmal in zehn Jahren vor.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: bling am 22. September 2019, 21:44:53
Ich lese nichts mehr zum angeblichen Klimawandel. Der dient ja nur dazu, uns neue Steuern aufzubürden.
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Fini am 22. September 2019, 21:56:11
das Klima wandelt sich sicher - mit und ohne Steuern das is fix
Titel: Re: Klima
Beitrag von: Natternkopf am 23. September 2019, 00:45:24
Du liest angeblich nichts mehr zum Wandel beim  Thema: Klima
Ich lese nichts mehr zum angeblichen Klimawandel. Der dient ja nur dazu, uns neue Steuern aufzubürden.

Eine schwere Bürde dies zu steuern.  ;)
Deutschland Was Geht #38