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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: M am 03. Februar 2011, 13:18:28
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Hallo zusammen,
ich hoffe ich bin hier richtig, wenn nicht bitte schieben .
Wir möchten ab diesem Frühjahr eine größere Fläche bestellen speziell mit Kartoffeln Zwiebeln und Lauch.
Von Hand ist es aussichtslos :-\
Wer hat eine solche Hacke oder Konkurrenzmodelle ?
Sind die gut zu bedienen ?
Zu empfehlen?
Danke und Liebe Grüße
P.S. Die Forumssuche findet nur roMANTISch ;D
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Vor etwa 10 Jahren habe ich einen Mantis gekauft zum Fräsen gepflügter Erde. Das ging auch bei Lehmboden erstaunlich gut. Und er hat den Vorteil, dass man auch schmalere Streifen gut fräsen kann. Größere freie Flächen über 200 qm werden dagegen mühsam, eben weil der Mantis schmal ist und es dann sehr lange dauert. Nachher vibrieren die Arme dann noch eine ganze Weile ;D.
Was mich sehr gestört hat, ist das Anwerfen des Motors durch eine Zugleine. Beim Rasenmäher, der fest auf dem Boden steht, macht das ja nichts. Aber bei einem so zierlichen Gerät, das man beim Anwerfen immer mit einer Hand irgendwie festhalten muss, weil es nicht von allein steht, ist das kräftige ruckartige Ziehen sehr schwierig.
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Würdest Du dann über 200 m2 davon abraten ?
Dachte eher an 500-1000 8)
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Dann kaufe Dir eine Motorhacke. Ich habe ein Gerät von Solo. Das funktioniert ganz gut.
Für 1000 m² würde ich die noch kräftigere Variante nehmen – eine Fräse.
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Vielleicht kannst du so ein Gerät auch leihen? Und beachte bitte unbedingt die Sicherheitsbestimmungen.
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Danke ;) Das Du Dir Sorgen machst
Am liebsten wäre mir eh jemand ders macht, aber da siehts noch schlechter aus :-\
Leihen habe ich schon geschaut etwa 80 € pro Tag.
Fand ich viel 6mal und ich kanns kaufen
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Staudo hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich habe so einen Mantis und ackere damit etwa 600 m2 um.Würde ich für diesen Zweck nie wieder kaufen.Außerdem sind z.B.der Häufelpflug als Zusatzgerät durch die relative Schwäche des Gerätes so gut wie nicht einsetzbar.
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hab auch eine mantis.
aber auch eine honda gartenfräse.
die fräse war zuerst da und ist für grössere flächen definitiv die bessere wahl.
die mantis kommt im gewächshaus und im gemüsegarten zwischen den reihen mal zum einsatz, wenn neu eingesät oder gepflanzt wird. Wäre es aber nicht so arg schwerer lehmboden, würde es von hand wahrscheinlich dort genausogut gehen.
mit dem lehmboden kommt sie allerdings wirklich bestens zurecht, das stimmt! häufler und rasenkanten-tool kann man aber tatsächlich getrost vergessen, meiner meinung nach.
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Älterer Thread, aber wir stehen grad vor der Überlegung, was für uns geeignet ist: ungefähr 50, max. 100 qm gut durchwachsenen Rasen in Gemüsebeete umwandeln. Boden sandig. Sollte eine Mantis reichen, oder?
Wir sind nur beide technisch nicht so versiert, worauf sollten wir achten? Reicht ein Elektrogerät zu oder ist Benzin besser?
Welche Geräte habt ihr, seid ihr zufrieden damit?
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Bevor ich mich damit quälte, nähme ich einen Spaten. ;)
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Dazu werde ich hoffentlich nächstes Jahr wieder imstande sein, ich würde aber schon heuer gerne wieder was anbauen.
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Schade, hättest Du schon im letzten Herbst die Fläche abgemulcht bzw. mit Folie o.ä. abgedeckt, könntest Du jetzt sicher fräsen. :-\
Ich täte auch die Rasennarbe abstechen und möglichst direkt neben der Fläche lagern/kompostieren (+abdecken) und erst dann fräsen.
(Wenn aus der Grasnarbe Erde geworden ist, brauchst Du sie dann nur aufs Beet zu schaufeln.)
Eine Fräse bekommt die Grasnarbe sicher nicht klein genug, damit Du schon in 4 Wochen später pflanzen kannst.
Vielleicht genügen für dieses Jahr 50qm und die anderen 50 dann so wie oben beschrieben ab Herbst vorbereiten ?
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Danke für die Anregung, Andreas, auch wenn sie mir nicht weiterhilft.
Wäre ich imstande, eine solche Fläche Grasnarbe abzustechen, würde ich mich nicht nach Fräsen erkundigen, ich bin dafür noch nicht wieder kräftig genug.
Verständnisfrage: mir wurde erklärt, daß man so feste Grasnarben mit einer Fräse aufbrechnen kann. Es ist ungefähr 20 - 30 cm dick gewachsenes Rasenwurzelwerk (kann ich nicht besser beschreiben), der Boden sandig und locker, ließe sich gut "ausschütteln", wenn man die Kraft dazu hat. Wenn eine Fräse die Rasenwurzeln nicht zerteilen kann, wozu nutzt die dann? Für den Zweck wollte ich sie eigentlich haben.
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Ich habe ja letztes Jahr eine Grasfläche in eine Gemüsefläche umgewandelt - eine Fräse hätte das nicht geschafft. Wir haben hier auch Sandboden, aber der Grasfilz war verflixt dick und zäh.
Es gibt doch so Geräte, die die Grasnarbe abschälen. Vielleicht könnt ihr sowas ausleihen?
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Um eine kräftige Fräse (und die ist hier wohl erforderlich) zu führen bedarf es erheblicher Kraft.
Vielleicht könnte man jemanden anheuern (Gärtner, Gartenbaubetrieb, Jugendlicher, der sein Taschengeld aufbessern möchte)?
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Ich glaube du hast Recht, fars. Scheint doch nicht so'n praktisches Schnell-Helferlein zu sein, wie mir die Bekannte, die den Fräser empfohlen hat, vermittelt hat.
Danke euch. :)
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Wenn eine Fräse die Rasenwurzeln nicht zerteilen kann, wozu nutzt die dann? Für den Zweck wollte ich sie eigentlich haben.
Dafür ist sie aber nicht gedacht ;)
Ich vermute mal Du wollest nach dem fräsen nur etwas abharken und dann gleich pflanzen.
Das funktioniert nicht.
Vielleicht schafft es eine kräftige Fräse eine Grasnarbe so aufzureisen das man diese problemlos anharken kann. Ich glaube es nicht und ich habe mir vor Jahren einen gebrauchten semiprofessionellen kräftigen Einachser von Honda gegönnt, als man bei ebay noch Schnäppchen machen konnte.
Schau mal wo Du Geräte/Maschinen ausleihen kannst und was sie so im Angebot haben. mifasola und fars haben es ja schon geschrieben.
Vielleicht gibt es ja in der Nachbarschaft jemanden der nen Fuffziger gut gebrauchen kann. Kommt Dich auch nicht teurer als eine Fräse zu leihen.
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Verständnisfrage: mir wurde erklärt, daß man so feste Grasnarben mit einer Fräse aufbrechnen kann. Es ist ungefähr 20 - 30 cm dick gewachsenes Rasenwurzelwerk (kann ich nicht besser beschreiben), der Boden sandig und locker, ließe sich gut "ausschütteln", wenn man die Kraft dazu hat. Wenn eine Fräse die Rasenwurzeln nicht zerteilen kann, wozu nutzt die dann? Für den Zweck wollte ich sie eigentlich haben.
Wenn sich das Gras so richtig in den Sand gewurzelt hat, wird es schwer. Ich habe neulich eine Sprunggrube entgrast und das was mit einer erheblichen Kraftanstrengung verbunden. Oben guckte ein kleiner Halm raus und unten drunter war ein Wurzelteppich. Mit Ausschütteln war da teilweise nicht viel. Und das war reiner Sand.
Ich würde bei 100 qm auch wen kommen lassen.
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@ tellerrand
Du schreibst, Du hättest noch nicht so viel Kraft. Willst Du dann wirklich schon 100 qm beackern? Es ist ja nicht mit dem Fräsen getan. Da werden noch jede Menge Unkrautsamen drin sein. Ich spreche aus Erfahrung. Vielleicht beackerst Du jetzt die Hälfte und deckst die andere Hälfte mit schwarzer Folie ab? Dann verkocht viel in der Sonne und im nächsten Frühjahr hast Du deutlich weniger Arbeit und krümelige Struktur.
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Wenn du eine Fräse für deinen Zweck nutzen willst braucht die mindestens 50 cm Breite, dementsprechend den nötigen Hubraum. Ich hab jetzt 3 Jahre lang Erfahrung damit und auch beim Nachbarn ungemulchte Rasenstreifen gefräst. Die Arbeit ist defintiv sehr anstrengend, der Nachbar half beim Rasensoden/Fetzen ablesen, zwischendurch muss die Fräse oft gereinigt werden. Da es bei dir ja eine Kraftfrage zu sein scheint, kann ich dir sagen, das schaffst du wahrscheinlich nicht. Da wirst du dir professionelle Hilfe holen müssen, der du dann eventuell auch etwas zur Hand gehen kannst.
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Ein Absoder ist wirklich die einzig wahre Vorgehensweise. Erkundige dich doch mal, wo man die in deiner Nähe mieten kann.
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Wir haben so was ähnliches wie eine Mantis und eine Gartenhacke.
Mit dem kleinen Teil eine Grasnarbe umzufräsen ist nicht wirklich möglich. Das Teil würde nur drauf rumhüpfen.
Selbst die größere Motorhacke muß da mit dem Sporn sehr kräftig gehalten werden.
Also erstens wenn du nohc nicht die Kraft hast, da immer mal kleinere Stücke von den Rasensoden abzustechen, lass die Finger von den Maschinen. Die brauchen immer mal wieder ein sehr kräftiges zupacken, je nachdem wie und wo die Maschine gerade einhakt oder davonlaufen will.
Zweitens ist es mit einmal Rasen unterfräsen nicht getan. Jedes Hälmchen und Würzelchen das etwas Licht und Wasser hat wird wieder anfangen zu treiben. D. h. wenn mit fräsen urbar machen, dann mehrmals und das erste Mal hätte im Herbst sein müssen (ich nehme mal an dass du kein Roundup verwenden willst). Und dann immer wieder mal wiederholen.
Von daher: Soden abstechen. Entweder selber ganz gemütlich und langsam oder wenn gar nix geht, jemand machen lassen.
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Ach ihr seid klasse, gute Denkanstöße. Oile, du hast natürlich Recht, 100 qm wären zum jetzigen Zeitpunkt absolut unrealistisch, ich kann froh sein, wenn ich die Hälfte meines eingefaßten Gemüsebeets schaffe, das sind gerade mal 40 qm (4 x 10 m). Die kann ich von jemandem umgraben lassen und dann jeweils ca. 1 m breite Bahnen immer im Wechsel eine mit Pappe abdecken, die andere bepflanzen. Für heuer am besten mit großlaubigen Sachen wie Kürbis und Bohnen, so daß das Unkraut nicht so stark durchkommt. Und bissl hacken geht und wird ja besser, der Garten soll auch therapeutischen Nutzen haben. Lungenvolumen ist fast vollständig wieder da, mit der Gartenarbeit sollten auch die Muskeln wieder kräftiger werden. ;D
Die restlichen (geschätzten) etwa 50 qm sind nicht so eilig, das ist der eingezäunte Rasenteil vor'm Haus, den möchte ich zum Blühen bringen, kann aber auch bis nächstes Jahr warten. Vielleicht mache ich im Herbst daraus aber auch einfach ein Schneeglöckchenmeer wie ich's kürzlich in Veitshöchheim gesehen hab, dazu müßte ich die Rasendecke nur stückchenweise abheben und ungefähr 'ne Tonne voll Zwiebeln einbringen, Ende des Sommers hab ich sicher wieder genug Kraft, um das hinzukriegen.
Danke für eure Tipps, bin mal gespannt was ich heuer schaffe. :D
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Auch wenns nicht zum Thema "Gartenhacke" paßt: Deine Idee mit Abdecken praktizieren wir seit 3 Jahren, da unser Gemüsegarten völlig verunkrautet war. Wir verwenden Mulchfolie. Da kann man Löcher reinschneiden und alles reinpflanzen oder -säen, was etwas größer wird (also keine gelben Rüben mit feinen Samen): Bohnen, Zucchini, Gurken, Kohlpflanzen, Salat...
Es erleichtert die Gartenarbeit wesentlich, weil auch das Gießen durch den Mulcheffekt weniger oft nötig ist. Wir sind durch die Mulchfolie die Ackerwinden fast völlig losgeworden.
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Wer von Euch "Abstechern" hat eigentlich schon mal mit der "bösen Maschine" Absoder gearbeitet?
Man muß ja seine Knochen nicht unbedingt mit Sachen kaputtmachen, die soviel leichter zu machen sind....