garten-pur
Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: uliginosa am 16. Februar 2011, 11:23:11
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Gibt es eigentlich einen speziellen Asteraceen-Thread?
Auf meinem neuen Asternbeet sollen nicht nur die großen Aster novae-angliae, die sich hier reichlich selbst aussäen, Platz finden, sondern auch andere Arten der Familie, z.B. endlich mal ein
Helenium - Sonnenbraut. Es soll eine orange Sorte sein. Wer kennt denn z.B. Wonadonga oder Waltraud? Sind die empfehlenswert? Unterscheiden sich die Blütenfarben?
Und wer hat Erfahrung mit Kalimeris - die sollen doch ein lange Blütezeit haben. Empfehlenswerte Sorten? Wie macht sich Kalimeris pinnatifida var. hortensis - Japan-Aster?
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Dies ist ein lohnenswerter Faden, den man unendlich spinnen kann! Schön, Uliginosa, dass du ihn begonnen hast.
Von Helenium gibt es keine so richtig orange Sorte. Die meisten besitzen ein Braunorange oder gehen mehr in Richtung Rot. Eine für mein Empfinden gute Sorte, die am besten die Farbe Orange vertritt, ist 'Sahin's Early Flower'. Sie fängt früh an und blüht sehr lange nach, besonders, wenn sie geschnitten wird.
Neu am Kalimerishimmel ist 'J. Wever'. Sie besitzt große, helllila Blüten, die über einen langen Zeitraum erscheinen. Überhaupt sind Schönastern viel zu wenig in den Gärten verwendete Stauden. Dabei sind sie gesund und widerstandsfähig.
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Mal sehen, ob das Thema die anderen auch interessiert - jetzt ist halt eher die Zeit der Frühlingsblüher. ;) Aber wenn man Beet plant und pflanzen möchte ...
Eine der wenigen frühblühenden Asteraceen ist ja Doronicum orientale (? ist das die normale Garten-Art?) Die ist hier auch eher schwindsüchtig als üppig - beim Beet renovieren letzte Woche hab ich es kaum orten können. :-\ Was tun: Düngen? Konkurrenz fernhalten? ???
Aber ich glaube, ich habe hier im Forum noch kein Helenium-Foto gesehen! :o
Die Bilder, die sich von Sahin's Early Flower finden sind ja sehr vielfältig! ??? Am ehesten scheint es ein schönes gelborange zu sein. Wobei ich dunkelbraunorange schon gut fände, zu den purpurlila-Tönen der Astern - hm, es soll ein Beet mit kräftigen Farben werden - zumindest im Spätsommer und Herbst.
Von der Kalimeris 'J. Wever' finde ich leider gar kein Bild! :-\
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uliginosa, in der Tat ein willkommener Faden. :D
Leider gerade etwas früh bzw. spät. :-\ Beim Helenium bin ich auch schon vor längerer Zeit hängengeblieben...
Bei Interesse: Ich hab auf der Potsdamer Freundschaftsinsel alle im Helenium-Quartier gezeigten Sorten im Habitus fotografiert und zu jeder Sorte Notizen gemacht, was mir positiv und negativ auffiel. Könnte ich Dir gerne zukommen lassen. Auf den Bildern erkennst Du vielleicht, ob die Sorte orange-genug ist. ;)
Einen Überblick bietet natürlich auch die Staudensichtung und für eingehende Recherchen und Bilder neuester Sorten gucke ich gerne hier und hier.
'Waltraud' und 'Wonadonga' habe ich selbst und würde sie als solche auch weiterempfehlen, aber als Orange könnte ich sie nur mit viel Wohlwollen bezeichnen. Da sind andere Gattungen geeigneter.
Hier Kalimeris 'J. Wever'. Aber auch mit verbreiteten Sorten 'Madiva' und 'Blue Star' kannst Du nichts falsch machen. Beide blühten im letzten von Ende Juli bis Mitte Oktober. Der Frost erwischte sie in voller Blüte, d.h. eine Blüte bis in den November ist prinzipiell möglich. Kräftige Töne hält die Gattung aber nicht bereit. Ihre Farbtöne werden auch von anderen Astern abgedeckt. Blüten der gängigen Astern überstehen meiner Meinung nach auch die ersten Frostnächte besser.
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Ich habe schon Bilder und Gedanken zu Helenium ... aber das verdient doch einen eigenen Thread finde ich.
Gibt immerhin ca. 1500 Gattungen in der Familie der Astaeraceen (das wird ein dicker Thread ... ) ;)
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(das wird ein dicker Thread ... ) ;)
Helleboren ausgenommen wäre das aber der erste 1000er-Kandidat bezüglich Stauden mit regelmäßiger Wuchshöhe jenseits der 10cm. :P ;)
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Ich habe schon Bilder und Gedanken zu Helenium ... aber das verdient doch einen eigenen Thread finde ich.
Gibt immerhin ca. 1500 Gattungen in der Familie der Astaeraceen (das wird ein dicker Thread ... ) ;)
Warum nicht einmal einen allgemeinen Faden über Korbblütler? Die Spezialisierung nur auf einzelne Gattungen würde wieder nur die Freaks interessieren. Es lebe das Spezialistentum. ::) :'(Sollten wir nicht in größeren Zusammenhängen denken?
Zum Beispiel Korbblütler der Prärie, einheimische Korbblütler, Astern für Beet, aber auch Korbblütler für den Steingarten, wo es eine ganze Menge gibt.
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Der Meinung bin ich auch. Spezielle Threads etwa über wuchernde und nichtwuchernde Astern hat es zur Genüge. In diesem ganz allgemeinen Faden fänden auch Stauden ihren Platz, die sonst kaum zur Diskussion stehen.
Und in der Praxis hat Lehm einen weiteren Thread, in dem er Haferwurzeln säen kann.
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Ich habe schon Bilder und Gedanken zu Helenium ... aber das verdient doch einen eigenen Thread finde ich.
Gibt immerhin ca. 1500 Gattungen in der Familie der Astaeraceen (das wird ein dicker Thread ... ) ;)
Warum nicht einmal einen allgemeinen Faden über Korbblütler? Die Spezialisierung nur auf einzelne Gattungen würde wieder nur die Freaks interessieren. Es lebe das Spezialistentum. ::) :'(Sollten wir nicht in größeren Zusammenhängen denken?
Zum Beispiel Korbblütler der Prärie, einheimische Korbblütler, Astern für Beet, aber auch Korbblütler für den Steingarten, wo es eine ganze Menge gibt.
Da bin ich eher für Körbchen-Threads nach Standort oder Größe! Das sind wichtige Einsatz- und Gestaltungskriterien!
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Na das dürfte wohl ein 100km langer Thread werden :D :D :D
Vielleicht doch aufteilen, damit man die Chance hat, etwas wiederzufinden?
Sarastros Vorschlag: "Korbblütler der Prärie, einheimische Korbblütler, Astern für Beet, aber auch Korbblütler für den Steingarten" klingt gut
- aber ich könnte mir vorstellen, dass es zu Überschneidungen kommen kann.
Wie wäre es schlichtweg mit Korbblütler von A-D, Korbblütler von E-J, von K-Q, von R-Z ?
und?
wie soll es weitergehen?
Wollen wir Arten/Sorten von Korbblütlern vorstellen? Vielleicht gemeinsam eine Bildergallerie zusammenstellen?
Danillo,
Vielen Dank für die Links zu Heleniums, den von H. Rieger kannte ich, den der Staudensichtung hab ich Dussel vergessen aber den von www.helenium.net kannte ich noch garnicht und der ist wirklich klasse. :D
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Ich wäre für praxisnah Standortunterscheidungen, bitte nicht nach Alphabet oder Geographie!
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Warum denn nicht einen allgemeinen Thread über Korbblütengewächse und im Eingangspost eine Verlinkung zu speziellen Threads über einzelne Gattungen? Das könnte man auch nach und nach um die schon vorhandenen Threads zum Thema ergänzen.
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glänzende Idee, dieser Tread :D
aufteilen fände ich auch nicht schlecht, sonst muss man/frau sich sicher über hunderte von Seiten lesen ;)
jetzt ist mir auch wieder eingefallen, was ich noch viiiel mehr in meinem Garten brauche....Helenium.... ;D
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Ich wäre für praxisnah Standortunterscheidungen, bitte nicht nach Alphabet oder Geographie!
Sehe ich auch so! Wem nützen geografische Einteilungen, außer Botanikern!
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Helenium:
Ich denke dabei an die wie immer sehr "blumigen" Namen der Züchtungen von Karl Foerster: Dauerbrenner, Kupferzwerg, Rauchtopas, Zimbelstern...
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Helenium:
Ich denke dabei an die wie immer sehr "blumigen" Namen der Züchtungen von Karl Foerster: Dauerbrenner, Kupferzwerg, Rauchtopas, Zimbelstern...
Rauchtopas ist von Uwe Peglow, Hohen Neuendorf ;)
Aber passt namentlich natürlich trotzdem.
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Schade - aber es ist Foerster-Deutsch! Die Sorte gefällt mir übrigens sehr gut.
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Das trifft es! Dieses Foerster-Deutsch ist es, nach dem ich mich hin und wieder sehne, wenn ich den Reigen anglizistischer Namen von deutschen Neuzüchtungen oder der vielen ausländischen Einführungen überfliege - als gäbe es hierzulande keine Gartenkultur mehr. :(
Es hält mich auch (fast) konsequent vom Kauf englischer Helenium ab.
'Rauchtopas' würde ich nicht gleich aus dem Beet entfernen, aber mir persönlich gefallen die nichtgerollten Sorten mit "geschlossener" Blüte besser, allen voran 'Königstiger'. Auch 'Goldrausch' mag ich. Eben alles Geschmackssache. :)
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Das trifft es! Dieses Foerster-Deutsch ist es, nach dem ich mich hin und wieder sehne, wenn ich den Reigen anglizistischer Namen von deutschen Neuzüchtungen oder der vielen ausländischen Einführungen überfliege - als gäbe es hierzulande keine Gartenkultur mehr. :(
Es hält mich auch (fast) konsequent vom Kauf englischer Helenümer ab.
Etwas OT: Bei Phlox ist es noch schlimmer, und manche alte deutsche Sorten erscheinen plötzlich in Denglisch..
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OT: 'Dauerbrenner' ist übrigens eine zur Linden-Auslese. :-X ;D
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Gibt es eigentlich einen speziellen Asteraceen-Thread?
Einen allgemeinen Thread finde ich einfach zu umfangreich.
Ich habe es ja persönlich eher mit den solitären Vertretern (Eupatorium, Vernonia aber auch Helianthus).
Nachdem Ihr mir letztes Jahr Solidago rugosa identifiziert habt :D , finde ich das Thema auch wieder recht spannend.
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Danilo kennst Du dich mit Heleniums näher aus?
ich hab da eine falsch ettikettierte, die ganz offensichtlich nicht Moerheim Beauty ist. Ich frage nich, ob es der Baudirektor sein könnte.
Soll ich mal ein Bild einstellen?
Gelbe Sorten mochte ich ursprünglich gar nicht. (keine Ahnung warum, Heliopsis oder Rudbeckien mag ich)
Nun hab ich Rauchtopas und Goldrausch. Die mag ich, weil sie nicht sooo gelb sind ;) Den Rauchtopas mag ich persönlich am liebsten. :D
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Danilo kennst Du dich mit Heleniums näher aus?
Würd ich so nicht sagen, aber versuchen können wir es. ;)
Moerheim Beauty hebt sich allerdings im Habitus deutlich von anderen Sorten ab. Wie auch die frühe 'The Bishop' wächst sie viel lockerer als andere sorten.
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... ja und 'Moerheim Beauty' hat ja auch etwas hängende Blütenblätter.
Foto muss ich mal eben vorbereiten ...
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So da issie:
(http://666kb.com/i/br1fcsraoswbbvnsg.jpg)
meine unbekannte Sorte - 'Baudirektor Linne' ?? (gekauft 2004)
(http://666kb.com/i/br1fdzh0pwmk7p5ww.jpg)
Huhu Sarastro vielleicht kannst Du was dazu sagen?
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Eines ist wenigstens klar: das ist mit 100%iger Sicherheit nicht 'Moerheim Beauty' ;D
Sie gleicht auch nicht eins zu eins dem, was ich von meinem Baudirektor nach dem langen Winter noch in Erinnerung hab, sofern die hiesige denn überhaupt sortenecht ist (sollte aber).
Ich tendiere spontan zu 'Kupfersprudel'. Aber das ist auch leicht gesagt, da inzwischen derart viele Klone unter diesem Namen gehandelt werden, daß immer irgendwie einer passt. ;D
Ansonsten bleibt nur das Ausschlußverfahren, da bleiben nach dem ersten Durchlauf von 120 gängigen Sorten dann 10 übrig, und dann gehts in Detail.
Und am Ende ist es ein namenloser Sämling. ;)
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so läufts meistens. ;)
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Vielleicht helfen dir das hier weiter.
Für die Direktverlinkung zu Helenium bin ich noch zuwenig wach...
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Obige Sorte ist zwar wunderschön, aber sicher nicht 'Moerheim Beauty'. Diese ist nieder und oft leider zu wenig ausdauernd, außerdem viel röter. 'Baudirektor Linne' wird hoch, mindestens 160 cm und ist dunkelbraunrot. Sie gilt immer noch als eine der Besten.
Ich habe mich auf 'Meranti' versteift. Außerdem ist als gelbe Sorte 'El Dorado' unübertroffen!
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Vielleicht helfen dir das hier weiter.
Für die Direktverlinkung zu Helenium bin ich noch zuwenig wach...
..Diese Seite hatten wir schon mal: Für mich Die ultimative Helenium und Phlox Homepage
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Hi zusammen
hab gestern noch die Heleniums in der Staudensichtung durchgeackert und bin zu keinem Ergebnis gekommen.
Die Seiten von Hartmut Rieger kannte ich schon, die ist mir mal bei Phlox-Recherchen über den Weg gelaufen. Habt Ihr Euch mal dessen Bilder von seinen Gärten (Mehrzahl!) angesehen? Wow!
Sarastro,
Du sagst, der Baudirektor wird 160 hoch, dann hab ich irgendwas anderes. Meine wird ca. 1m hoch und blüht ab Ende Juli.
(ich hab übrigens auch eine richtige 'Moerheim Beauty', die blüht bei mir schon ab Ende Juni)
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Ihr seid klasse! :D :-*
Da hab ich jetzt einiges zu gucken! ::)
Und muss demnächst merh Platz finden, für Helenium. Rauchtopas gefällt mir sehr gut, mit den dunklen Blattunterseiten. Und Sandfrauchchens 'Baudirektor' (?) gefällt mir aus der Ferne gut, nur aus der Nähe ist er mir zu rot ...
Zur Einteilung der/des Threads: Vielleicht doch nach Gattungen, wenn es mit allen Asteraceen zu unübersichtlich wird? ??? Wenn sich dann da Spezialisten austauschen heißt es doch noch lange nicht, dass keine Einsteigerfragen gestellt werden dürfen!
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Naja, es ist Dein Thread.
Ich weiß nur aus "Erfahrung" wie das laufen kann. Da hat man tolle Bilder gesehen und nützliche Infos erhalten (verteilt auf 10 Seiten) und nach einem viertel Jahr fängt man das Suchen an, wo das nochmal war ...
Und wenn man Pech hat, versinkt der Thread irgendwann und man findet die Infos gar nicht mehr. Ich weiß nämlich genau, dass es schon ein paar Mal hübsche Bilder und Diskussionen zu Helenium-Sorten gab - aber die wieder finden ... ???
Das ist halt schade.
Soldiago ist auch klasse - da habe ich seit 3 Jahren eine Leidenschaft entwickelt. Und es gibt natürlich generell viele tolle Pflanzen in dieser Familie :) (die hübschen Artemisien hatte ich z.B. gar nicht auf dem "Korbblütler"-Radar).
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Naja, es ist Dein Thread.
Ich weiß nur aus "Erfahrung" wie das laufen kann. Da hat man tolle Bilder gesehen und nützliche Infos erhalten (verteilt auf 10 Seiten) und nach einem viertel Jahr fängt man das Suchen an, wo das nochmal war ...
Und wenn man Pech hat, versinkt der Thread irgendwann und man findet die Infos gar nicht mehr. Ich weiß nämlich genau, dass es schon ein paar Mal hübsche Bilder und Diskussionen zu Helenium-Sorten gab - aber die wieder finden ... ???
Das ist halt schade.
Soldiago ist auch klasse - da habe ich seit 3 Jahren eine Leidenschaft entwickelt. Und es gibt natürlich generell viele tolle Pflanzen in dieser Familie :) (die hübschen Artemisien hatte ich z.B. gar nicht auf dem "Korbblütler"-Radar).
Sag mal ehrlich, suchst du wirklich nach was? Ich kaum bzw. sicher nicht. Wenn man eine Frage hat oder ein Problem, dann doch bequemer mit einem neuen Bild und einem effektiven Thread-Obertitel. Schluss. In einem Buch weiß ich, wo ich suchen muss. Hier suche ich mich höchstens deppert lange. ;D ;)
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Doch, klar mache ich das.
Vor allem, wenn ich mich noch dunkel erinnern kann. Das z.B. eine Diskussion über zwei ähnliche Sorten war, von der die Eine dann als nicht so standfest/hart/was auch immer benannt wurde.
Oder wenn z.B. viele Bilder eingestellt werden und man endlich mal unbearbeitete Farben und Habitus vergleichen kann.
Das interessiert mich sehr und so was findet man in Büchern kaum (also zumindest nicht in meinen ...)
Und selbst wenn neu gefragt wird, die schon einmal gezeigten Photos werden ja meist nicht mehr eingestellt :-\
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Wer keine Lust zum suchen hat, dem sei ein Artikel aus der Gartenpraxis empfohlen:
"Kleinblütige Astern und öffentliches Grün", Gartenpraxis Nr4/2007 von B. Hertle und C. Schmidt
Den Artikel habe ich gerade mal wieder im Zusammenhang mit einer Beetplanung gelesenb, sehr hilfreich.
(Gartenpraxis-Leser können sich den Artikel gratis herunterladen; vielleicht kennt man ja auch einen GP-Leser....)
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Darauf wäre ich jetzt neugierig und komme nicht ran! :P
Den Namen dieser großen gelben Asteracee mit den stengelumfassenden Blättern habe ich hier im Forum mal gefunden - und wieder vergessen. 8)
Die finde ich nicht soo schön, dass ich sie unbedingt im Garten haben müsste - auf Dauer wird sie ihrer Nachbarin, einer (noch) kleinen Kolkwitzie weichen müssen.
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Silphium perfoliatum
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Oh, danke! :-*
Mir fiel nur noch Smyrnium p . ein, aber das ist ja ein Doldenblütler ... ;)
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Gut - dann poste ich mal ein paar Helenium-Bilder und Gedanken.
Sollten mehr Beiträge kommen, dann kann man diese ja notfalls in einen eigenen Thread "herausfummeln".
In der örtlichen Staudengärtnerei habe ich vor zwei Jahren die Sorte 'Moerheim Beauty' fotografiert, da mir die Farbe besonders gut gefallen hat. Mit den gelben Sonnenbräuten habe ich es irgendwie nicht so sehr. 'Moerheim Beauty' kommt auch in der Staudensichtung gut weg (zwei Sternchen) und ist mit 90-100 cm vergleichsweise niedrig.
Sie blüht relativ früh von Juli bis August.
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Hier mal ein etwas größerer Ausschnitt:
(http://666kb.com/i/br557fxiolbv3t4pr.jpg)
Da die sonne recht grell schien an diesem Tag, wirkt das braunrot etwas oranger, als es in Wirklichkeit ist.
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Ähnlich in der Farbe, aber später blühend ist Helenium 'Rubinzwerg' (nicht mit Kupferzwerg verwechseln! das habe ich anfangs getan ...).
Sie blüht von August bis September und passt damit besser in mein momentan zu planendes Beet. Außerdem wird der "Zwerg" auch nur 80-100cm hoch und soll damit gut standfest bleiben - ist ja ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Ich finde es übrigens interessant, wie gut sich das braunrot doch sogar mit Rosatönen arangiert.
(http://666kb.com/i/br55j2tjkd5e4hdsv.jpg)
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Da ich ein niedrigeres und braunrotes Helenium suche, das relativ spät blüht, wird es wohl die Sorte Rubinzwerg werden (außerdem ist die Sorte gut erhältlich). Wenn es mir dann noch zu früh blüht, kann man mit einem leichten Rückschnitt im Mai die Blütezeit um ca. 2 Wochen nach hinten verschieben.
(http://666kb.com/i/br55l65kkhrkmw2sf.jpg)
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Hübsch fand ich allerdings auch noch die Sorte 'Sahins early Flowerer', die aber leider nicht in der Staudensichtung vertreten war.
Farblich kann man aber vermutlich genauso die gute Sorte `Wonadonga´ verwenden.
Leider ist das Bild nicht ganz scharf.
(http://666kb.com/i/br55p0abbdrkf0c2n.jpg)
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Helenium - Sonnenbraut. Es soll eine orange Sorte sein. Wer kennt denn z.B. Wonadonga oder Waltraud? Sind die empfehlenswert? Unterscheiden sich die Blütenfarben?
Hallo uliginosa,
die Sorte 'Luc' von Peter zur Linden gleicht im Blütenhabitus sehr der Sorte 'Sahins Early Flowerer', geht aber noch ein wenig weiter in Richtung orange.
Weitere Sorten in orange sind: Chipperfield Orange, Orange Beauty und eine ganz neue Züchtung von Henk Jacobs aus den Niederlanden: Little Orange. Diese bleibt mit 50-60 cm wirklich 'little' und hat einen Farbton der dem Namen gerecht wird. Leider, wie gesagt, sehr neu. Daher war ich froh, dass ich bei meinem letzten Besuch bei Ihm eine Pflanze bekommen konnte.
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Die Kombination von 'Rubinzwerg' mit Knöterich und Schokoladendost ist exquisit. :D
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Wurde im Hermannshof photografiert :)
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Hier noch eine Seite auf der viele Heleniumbilder zu sehen sind:
http://www.specialperennials.com/index.htm
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Wurde im Hermannshof photografiert :)
Man sollte, anstatt tagelang Moos aus dem Rasen zu harken und sich später jede (na ja jede zweite) Woche mit dem Rasenmäher rumzuärgern, alles umgraben und ein riesiges Prairiebeet anlegen.
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So da issie:
Hallo Sandfrauchen,
wenn die in natura auch so aussieht wie auf dem Foto gibts nur eins:
vermehren !
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Wurde im Hermannshof photografiert :)
Man sollte, anstatt tagelang Moos aus dem Rasen zu harken und sich später jede (na ja jede zweite) Woche mit dem Rasenmäher rumzuärgern, alles umgraben und ein riesiges Prairiebeet anlegen.
JA! Es muss kein Präriebeet sein, konkurrenzstarke Stauden (ob mit oder ohne Präriestauden) tuns auch. Siehe die Staudenbeete von Oehme, Petra Pelz, Oudolf.....
P.S.: Wer gerne und viel im Garten arbeiten möchte, der lege einen Rasen an.
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Man sollte, anstatt tagelang Moos aus dem Rasen zu harken und sich später jede (na ja jede zweite) Woche mit dem Rasenmäher rumzuärgern, alles umgraben und ein riesiges Prairiebeet anlegen.
Das Moos kommt trotzdem :(
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Man sollte, anstatt tagelang Moos aus dem Rasen zu harken und sich später jede (na ja jede zweite) Woche mit dem Rasenmäher rumzuärgern, alles umgraben und ein riesiges Prairiebeet anlegen.
Das Moos kommt trotzdem :(
..das stimmt, aber den Stauden macht das nichts, die wachsen drüber. Das Moos bekommt dann kaum Licht und geht zurück!
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versprochen?
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Ja, zu 99,9%! :D
(ein winziges Restrisiko von 0,1% muss ich mir aus juristischen Gründen noch vorbehalten! ;) )
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;D Dann will ich das mal im Hinterkopf behalten :D
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Das kann ich nur unterstreichen, weg mit dem Rasen! Ob man's glaubt oder nicht: so eine Präriepflanzung verbessert in sommertrockenen Gebieten sogar den Wasserhaushalt des Bodens und kommt besser klar als die Rasenfläche! Auch wenn anfänglich der Proteststurm von Nachbarn und Familie nicht enden wollte, als ich einem 40m².Rasenstück zu Leibe rückte, mit folgendem Rezept hab ich sie verstummen lassen: 8)
Man nehme ein Dutzend Helenümer quer durchs Sortiment, umgebe diese mit meterbreiten Bändern einer Rudbeckia fulgida-Varietät, streue hier und da ein Panicum, rote oder violette Monarden, Calamagrostis, frühe dunkle Rauhblattastern, Sedum und Rudbeckia nitida mit ein, und man hat von Juni bis März in dieser Gartenecke ein für allemal ausgesorgt. :D
(99,9% Garantie ;) )
Im Prinzip könnte man so eine Ecke abgesehen von Gräsern auch ausnahmslos mit Korbblütlern gestalten und erhält immernoch ein phänomenales Bild. :D
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Einziger Einwand: Voraussetzung ist wohl eine einigermaßen sonnige Lage, denn als (Halb-)Schattengarten kann ich mir ein Präriebeet nicht vorstellen.
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Da hast Du völlig Recht. Rudbeckia fulgida und die Gräser kommen zwar auch halbschattig oder absonnig noch klar, aber Helenium bringt dort keine Freude. Das reagiert im Halbschatten mit deutlich verminderter Blüte und geringerer Standfestigkeit.
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Wurde im Hermannshof photografiert :)
Irgendwann muss ich da mal hin! :P
So oft sieht man hier Bilder toller Staudenpflanzungen von dort! ::)
Klasse, Moerheim Beauty mit dem Weidenröschenfruchtstand und mit der Gaura ::)
Und Rubinzweirg mit Schokoladendost! ::)
und Sahin's mit dem Fenchel ...
Schlimm hier, wie im Rosarium, man sucht eine Sorte und hat am Ende eine ganze Liste :P
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Hier noch eine Seite auf der viele Heleniumbilder zu sehen sind:
http://www.specialperennials.com/index.htm
Willkommen bei Pur, Blommorvan :D
und danke für diesen gefährlich schönen und informativen Link! :)
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Leicht Ot, passt aber zu Körbchenblütlern: Der Hermannshof ist zu jeder Zeit einen Besuch wert, vor allem aber im Hoch- und Spätsommer und im Herbst: Stichwort "Präriebeete"!
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... Man nehme ein Dutzend Heleniümer quer durchs Sortiment, umgebe diese mit meterbreiten Bändern einer Rudbeckia fulgida-Varietät, streue hier und da ein Panicum , rote oder violette Monarden , Calamagrostis, frühe dunkle Rauhblattastern , Sedum und Rudbeckia nitida mit ein, und man hat von Juni bis März in dieser Gartenecke ein für allemal ausgesorgt. :D
...
Die fetten habe ich auch für mein neues Asternbeet vorgesehen ::) , dazu noch ein paar andere Stauden. Leider hat es nicht 40 sondern knapp 10 qm .... 8)
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Einziger Einwand: Voraussetzung ist wohl eine einigermaßen sonnige Lage, denn als (Halb-)Schattengarten kann ich mir ein Präriebeet nicht vorstellen.
und Moos als Ärgerniss im Rasen wird man auch mit einem Präriebeet nicht los. Da bieten sich andere Lösungen an.
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Mir schwebt da eine Fläche von max. 4 x 8 Metern vor, die von Miscanthus, Eupatorium fistulosum, Helianthus orgyalis und Solidago rugosa und Aster 'Dauerblau' geprägt wird (@ pearl: Oehme lässt grüßen :D) Volle Sonne auf ca. 2/3 der Fläche. dann wird es zunehmend schattiger.
Nur... was pflanzt man dazu, damit das Beet nicht nur ab Hochsommer interessant ist?
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Weitere Gräser und Wildastern (mal ganz allgemein)
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jede Menge Geranium. Geranium sanguineum und Kultivare für Südränder und Geranium phaeum in Sorten für Masse zwischendrinn. Für frühe Blüte Narzissen.
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Davon habe ich reichlich. :D
Aber sind das Asteracaen? ::)
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zwischen denen muss doch auch was wachsen! ;D
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Nur... was pflanzt man dazu, damit das Beet nicht nur ab Hochsommer interessant ist?
Womit wir wieder beim Thema sind. Helenium läßt sich ja bereits etwa von Ende VI ('The Bishop', 'Moerheim B.' etc.) bis zum Frost nutzen. Hier war für mich "nur" noch das Frühjahr gestalten, wofür sich zwei Wellen von Geophyten anboten, frühe Narzissen+Fosteriana-Tulpen, später Hybrid-Tulpen. Wenn man streng auf die Prärie setzt, wären Camassien wohl erste Kandidaten.
Präriebeete finde ich für hohe Geophyten ideal, da letztere nicht zurückgeschnitten werden müssen (ich entferne die Reste im Winter), da die Stauden das einziehende Laub recht schnell schlucken.
Ich experimentiere noch mit Amsonia und etlichen frühen Wildastern. Beide werden noch zu wenig eingesetzt, finde ich.
Eine einsame Aster radula ist unscheinbar, aber in Gruppen gepflanzt könnte dies eine tonangebende Staude für die Zeit von Ende Juni bis in den Spätsommer sein, ebenso Kalimeris und die frühen Aster laevis-Unterarten und -Hybriden.
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Mir schwebt da eine Fläche von max. 4 x 8 Metern vor, die von Miscanthus, Eupatorium fistulosum, Helianthus orgyalis und Solidago rugosa und Aster 'Dauerblau' geprägt wird (@ pearl: Oehme lässt grüßen :D) Volle Sonne auf ca. 2/3 der Fläche. dann wird es zunehmend schattiger.
Nur... was pflanzt man dazu, damit das Beet nicht nur ab Hochsommer interessant ist?
siehe Danilo, siehe Hermannshof!
Mit diversen Geophyten kann man diese Flächen schon ab Februar bis in den Mai attraktiv gestallten. Einige Allium blühen noch später. Im Hermannshof gibt es Flächen, die mit Unmengen Tulpen unterpflanzt sind; div. Hochgraspräriegesellschaften sind mit Camassia unterpflanzt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von europäischen Frühblühern, die man in die Präriepflanzung einstreut. In Whisley gibt es eine Präriefläche, in die man Karthäusernelken eingesät hat, welche neben Geophyten einen wundervollen Frühsommeraspekt bilden, bis die Präriestauden im Sommer zur Hochform auflaufen.
Selbstverständlich könnte man auch eine "gemischtes" Beet aus Präriestauden und frühblühenden europäischen Stauden schaffen. Der Blütezeitraum wird hierdurch verlängert. Aber: Dadurch "verdünnt" man auch die Blütenpracht des Beetes. Statt einem Blütenrausch im Hochsommer/Frühherbst verteilt und verdünnen sich die Blüten auf einen längeren Zeitraum. Beides hat seinen Charme.
Eine andere, häufig verwendete Strategie kann sein, zwei Beete zu benachbarn: Das eine mit dem Höhepunkt im Sommer und Frühherbst (typisch Prärie), das andere Beet mit europäischen, früherblühenden Stauden, deren Höhepunkte dann im Frühjahr und Frühsommer sein sollten. Das sind zeitlich versetzte "Feuerwerke". Das gerade blühende Beet zieht die Aufmerksamkeit an sich und tröstet über die fehlenden Blüten des anderen Beetes hinweg.
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Macrantha,
das Bild vom Helenium mit dem Schokodost und rosa Kerzenknöterich ist wunderbar! :D Beides Pflanzpartner die ich sehr schätze.
(http://666kb.com/i/br63rob7yrblpp6mx.jpg)
in meinem Vorgarten hab ich eine (weitere) unbekannte Sonnenbraut gemeinsam mit Achnatherum calamagrostis und Zierlauch-Samenständen und weißer Spornblume (die ist nicht im Bild)
(http://666kb.com/i/br6447kebbf9wntuh.jpg)
die selbe gemeinsam mit Heliopsis
Übrigens was die Verwendung von Heleniums in pflegeextensiven Prairiebeeten betrifft, so bin ich ein wenig skeptisch. Ich kann mir nur vorstellen, dass das auf gut Wasser haltenden lehmhaltigen Böden klappt. Die Hochgrasprairie hat ja auch frischen, fruchtbaren Boden.
Auf meinem durchlässigen Sandboden gehören die Heleniums zu den ersten, die bei Trockenheit die Köpfe hängen lassen. Würde ich sie nicht wässern, wäre wahrscheinlich nicht mehr viel von ihnen übrig.
Jo,
sag mal was für Bodenverhältnisst haben sie denn im Hermannshof?
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Schöön!
Für den Platz neben so einer Heliopsis suche ich auch ein Helenium! :)
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Speziell bei Heleniümmern möchte ich mal eine Lanze brechen für Sämlinge. Eigentlich mochte ich diese Pflanzen mal genauso wenig wie (ursprünglich mal) Bergenien, kaufte aber ein Töpfchen nach dem Motto 'gehört wohl in einen Garten'. Lt. Schild schlicht 'Helenium autumnale'. Es waren dann in dem einen Topf 2 verschiedene Pflänzchen, eines rein gelb, eines rein rot. Beide rissen mich nicht vom Hocker. 2 Jahre später gab es Sämlinge die ich zu Füllzwecken verteilte. Im Gegensatz zu den Mutterpflanzen waren diese Sämlinge der Anfang einer Helenium-Liebe. Keines wie das andere, die meisten so hoch wie die Mamas, andere niedriger - jede aber wunderschön. Hoffentlich vermehren die sich fleißig weiter, bis auf weiteres werde ich keines entsorgen. Schade, dass ich nicht mehr fotografiert habe.
Leider (GsD?) nur 3 Beispiele
1
2
3
Bunte Mischung
OT: Zurzeit kann ich kaum glauben, dass es je wieder so grün wird OT-Ende
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....Übrigens was die Verwendung von Heleniums in pflegeextensiven Prairiebeeten betrifft, so bin ich ein wenig skeptisch. Ich kann mir nur vorstellen, dass das auf gut Wasser haltenden lehmhaltigen Böden klappt. Die Hochgrasprairie hat ja auch frischen, fruchtbaren Boden.
Auf meinem durchlässigen Sandboden gehören die Heleniums zu den ersten, die bei Trockenheit die Köpfe hängen lassen. Würde ich sie nicht wässern, wäre wahrscheinlich nicht mehr viel von ihnen übrig.
Jo,
sag mal was für Bodenverhältnisst haben sie denn im Hermannshof?
Zu Helenium: Ich denke, viele anderen (auch ich) teilen Deine Erfahrung, dass Helenium bei Trockenheit insb. auf leichten Böden ganz schnell die Köpfe hängen lassen. Ein frischer lehmiger Boden sollte daher bevorzugt werden.
Im Hermannshof steht Helenium auf "Prärie-Borders". D.h. es handelt sich nicht um naturnahe Pflanzungen, sondern wirklich um gestaltete "Borders" oder "Beete", wobei die Stauden schwerpunktmäßig aus der Prärie stammen (Helenium, Helianthus, Heliopsis, Adiv. Astern, Vernonia, Panicum, Sorghastrum...). Es werden aber auch nicht-amerikanische Stauden (aus Europa und Asien) in diesen Beeten verwendet, wie z.B. Miscanthus oder Anemone jap. hybr. u.v.a. Der Boden ist Lehm-Löss. Außerdem sind in diesen Beeten Bewässerungsschläuche verlegt, so dass bei längerer Trockenheit bewässert werden kann. Genau diese Beete sind übrigens mit den unzähligen Tulpen bepflanzt.
In den "naturnah" wirkenden Hochgraspäriepflanzungen im Hermannshof werden keine Helenium eingesetzt.
In den trockeneren Shortgrasprärien findet man Helenium folgerichtig überhaupt nicht (weder in der Natur noch im Hermannshof).
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in meinem Vorgarten hab ich eine (weitere) unbekannte Sonnenbraut gemeinsam mit Achnatherum calamagrostis und Zierlauch-Samenständen und weißer Spornblume (die ist nicht im Bild)
Hallo Sandfrauchen,
es könnte 'Vicky' oder 'Fiesta' sein. 'Viky' hat um die gelben Spitzen noch einen feinen roten Rand, sie ist im Abblühen aprikotfarben.
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Gegen einen schönen Sämling ist natürlich nichts einzuwenden.
Aber der Vorteil von sorgsam ausgelesenen Sorten ist ja, dass man speziell welche wählen kann, die standfest sind, reich blühen (zu einem bekannten Zeitpunkt) und z.B. wenig Probleme mit Mehltau oder anderen Krankheiten haben.
Nur so lässt sich ein Beet wirklich planen.
Wenn man natürlich lange zulässt, dass sich die Pflanzen aussamen dürfen, dann erhält man mit der Zeit gut an den Standort angepasste Indiviuen (so man sehr standschwache oder anderweitig ungenügende Exemplare aussortiert).
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Ich pflanze Heleniumsämlinge grundsätzlich auf ein Extra-Beet. Dort bleiben sie mehrere Jahre ( oder auch nicht, falls sie sich vorher verabschieden), in denen Fotos und Notizen gemacht werden. Anhand der so gewonnenen Daten kann man auch an die Pflanzung im Beet denken.
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Hallo zusammen
Helenium Sämlinge wären sicher was Spannendes - aber bei mir aus Platzgründen nicht machbar. Der Garten ist knallvoll ::) :-X
Blommorvan,
die oben gezeigte 2. Unbekannte ist irgendwann in den 90igern in einer Gärtnerei gekauft, die nur 0815-Ware hat. Entweder eine ältere Sorte oder gar keine. Die Blüten sind ziemlich variabel, je nachdem wieviel Sonne sie abkriegen.
Die 1. Unbekannte, die ich auf S. 2 gezeigt hab (die ich für den Baudirektor gehalten hatte) finde ich besser und würde eher die vermehren.
Oder aber gezielt Sorten dazu kaufen, die ich gern haben möchte.
Hab nachgesehen, die Sorte'Vicky'ist schön! Aber ganz anders
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(http://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=22118.0;attach=496524;image)
Diese Heliopsis passt soooo gut zum Lucifer, das möchte ich dir nachmachen.
Ist es die Heliopsis scabra ..........?
Ja, das ist die Sorte 'Summer Nights'. Die hat kleinere Blüten und ist auch nicht so quietschgelb wie die Normalform. Als Pluspunkt kommt noch das tolle dunkle Laub dazu. ;)
Und sie versamt sich ganz herrlich. :-X
... und heraus kommt meistens wieder die "Normalform". :-X
Nicht immer. 'Summer Nights' kenne ich ursprünglich als samenvermehrbare Sorte.
Das ist interessant und ich habe es bei meinen Pflanzen noch nicht bestätigt gefunden. Ich habe eine 'Summer Nights', die sogar aus Handels-Samen gezogen wurde und sich übel versamt. Unter den Abkömmlingen sind sehr massive "Urformen" und etwas zartere Pflanzen, aber so gut wie keine, die der Zuchtform stärker ähneln. Es standen ursprünglich keine anderen Sorten daneben, so dass alles aus 'Summer Nights' entstanden sein sollte. Es wäre schon interessant, wie solche Samensorten im Samen-Anbau sauber gehalten werden.
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Ich hatte von 'Summer Nights' Samen abgenommen und ausgesät, alles Normalos >:(
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Interessant. Meine sähen sich auch ohne zutun aus. Allerdings vertrocknet jedes Jahr wenigstens der Hälfte der Sämlinge. Die werden ja auch nicht gegossen. ::)
Bisher fällt die mehr oder weniger echt. Grünstielige sind selten mal dabei. Bisher gab es drei "Normalos" die abwichen. Im Bild ist links unten einer davon zu sehen.
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Die Summer Nights habe ich vor Jahren mal geschenkt bekommen, alle Nachkommen sehen bisher gleich aus, wie die Mama.
Es ist aber auch meine einzige Heliopsis.