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Pflanzenwelt => Rosarium => Thema gestartet von: sonnenschein am 23. März 2011, 18:42:41
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Ich bin zu meiner großen Freude zu zehn Rosenobelisken gekommen. Nun habe ich aber bisher keine Erfahrung mit dem stützenden Einsperren von Rosen.
Die Höhe beträgt 98 cm, der Durchmesser ist 40 cm.
Englische Rosen und die meisten anderen öfterblühenden Strauchrosen kann ich vergessen, da kann ich nach dem dritten harten Winter in Folge nur bodeneben abgesäbelte Stummel bieten.
Welche Rosen habt ihr an Obelisken, die sich gut machen? Und umgekehrt: bei welchen sollte ich es besser erst garnicht versuchen?
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liebe sonnenschein, ich möchte Deine Freude ja nicht zu sehr trüben, aber einen knappen Meter für einen Obelisken halte ich für unbrauchbar für Rosen. Rosen die etwa diese Höhe haben, bauchen keinen, und die, die einen bräuchten, werden 2 m oder größer...
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Also gehören Deiner Meinung oder Erfahrung nach in einen Obelisken eher Kletterrosen?
Vielleicht sollte ich noch mal was schreiben zum Umfeld ;) dieser Frage.
Aufgrund etwa solcher Bilder
Rosenpark Reinhausen 2010 - Stöckerwald
Stöckerwald 2
Stöckerwald 3
hat mir eine Firma angeboten, ihre neuen Obelisken zu testen.
Also Praxistest dort wo es offensichtlich notwendig ist. ::)
Für diese Einmalblüherwälder halte ich sie nicht für geeignet, darüber brauchen wir sicher nicht zu reden. ;)
Aber ich will eben auch mal sehen, welche Rosen dafür nun eigentlich geeignet wären und was auch gut aussähe.
Deshalb meine Frage. Die sollen ja nun auch nicht im Park rumstehen und sofort unter der Last der Rosen verschwinden, sieht ja auch doof aus ;) .
Und da nur rumstehen während eine Rose steif aufrecht drin wächst, geht auch nicht. Geht schon, aber sieht auch dumm aus ;) .
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Mmh,
ein Obelisk soll die Rose ja nicht einsperren, ein wenig leiten schon.
Hab gerade mal überlegt. Hier sind auch 6 – 10 ?? Obelisken im Garten. In einigen stehen eher kleine und aufrecht wachsende Rosen (Nur Mahal, Meteor, Mme Zoetmans). Weitere haben ihre Obelisken quasi eingenommen, die kriege ich da im guten nicht mehr raus (Winchester Cathedral, Ghislaine de Feligonde).
Einige der Kübel haben kleine Kletterrosen von Warner (Gruss an Baden Baden, Gloriana, Warm Welcome). Die Obelisken sind aber schon etwas grösser, so um die 180 cm.
Zwei weitere grosse Obelisken haben haben Kletterrosen als Gast (Sombreuil (Colonial White) und Rosenholm).
Richtig glücklich bin ich nicht mit meinen Obelisken. Eine kräftige Eisenstange und ein starker, geschmeidiger Draht gehen mindesten genau so gut.
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Ich habe meine Pierre de Ronsard, Charles de Mills und Rosa centifolia muscosa rubra an Obelisken. Diese sind allerdings 180cm hoch. Pierre de Ronsard wächst etwas streng nach oben. Die beiden anderen lassen ihre Zweige malerisch durch/über ihren Obelisken hängen.
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Also, ich muss gestehen, dass ich die Frage mit Interesse gelesen habe - aber als ich die Maße der Obelisken las, das Gleiche dachte wie freiburgbalkon..................
Es werden ja öfter solch kleine Obelisken angeboten, oder auch Rosenrankgitter mit 1 m Höhe ......... Ich hab' mich immer gefragt, was man damit soll .............
Ok, also keine Kletterrosen. Einmalblühende willst du auch nicht (da fiele mir meine R. centifolia muscosa ein, die fällt immer so ein wenig auseinander, könnte also ein wenig Stütze brauchen). Ja, bei 1m Obelisken-Höhe, hm ........ da gehen m.E. nur kleinere und mittlere Strauchrosen, die dazu neigen, auseinanderzufallen, und die durch so einen kleinen Obelisken hübsch in Form gehalten werden. Solche habe ich nicht, da fiele mir keine ein.
Und selbst so etwas langtriebiges, schmales wie die Reine Victoria, zur der ein Obelisk sicher gut passen würde, bräuchte einen, der mindestens 1,50 m hoch ist.
Ich weiß nicht, irgendwie finde ich 1 m für alles zu klein ......... ::)
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(da fiele mir meine R. centifolia muscosa ein, die fällt immer so ein wenig auseinander, könnte also ein wenig Stütze brauchen).
Die Rose bildet hier einen herrlichen Strauch - ohne Stütze.
Ich denke, ein Obelisk soll auch ein Schmuckstück im Garten sein. Er sollte den Eindruck der Rose hervorheben - egal in welcher grösse immer.
Allerdings sind alle Obelsiken bis 150 cm Höhe und einem Durchmesse unter 40 cm eher Speilzeug in der Praxis.
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Also, ich muss gestehen, dass ich die Frage mit Interesse gelesen habe - aber als ich die Maße der Obelisken las, das Gleiche dachte wie freiburgbalkon..................
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Ich weiß nicht, irgendwie finde ich 1 m für alles zu klein ......... ::)
Uff! Mir ging es auch so, mit 1m kann ich auch nichts anfangen. Aber wenn ich mich nicht täusche, ist Sonnenschein ein Rosenprofi... also hielt ich die Kl.... Da muß doch was dahinter sein.... ;)
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Ich habe mir natürlich, seitdem diese ( okay, nennen wir sie Rosenstützen - ist glaube ich auch der Begriff den diese Firma dafür verwendet ) Dinger hier bei mir sind, Gedanken gemacht, wie etwas aussehen müßte, daß diese großen Rosen hält. Und gut aussieht. Und dann noch möglichst nicht beim Jäten und Hacken stört ;) ;D . Das gibts nicht, müßte ja dann in der Luft stehen ohne Bodenberührung :-X .
Und eigentlich müßte es unten weiter sein, damit der Strauch nicht wie aus einer engen Blumenvase oben rausfällt, so regenschirmartig.
Andererseits dann weniger hoch, wenn man das bis auf den Boden fallen der reichblühenden Triebe erhindern will.
Aber wie gesagt, probieren und demonstrieren werde ich das auch im Park.
Aber ich will auch zur Abwechslung mal was, das paßt ;) . Und richtig gut aussieht!
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Uff! Mir ging es auch so, mit 1m kann ich auch nichts anfangen. Aber wenn ich mich nicht täusche, ist Sonnenschein ein Rosenprofi... also hielt ich die Kl.... Da muß doch was dahinter sein.... ;)
Glaubst du es? Ich habe bisher immer nur die Rosen angesehen, niemals nicht auch nur diese Zierteile, in denen die Rosen vielleicht standen :-[ .
Selektive Wahrnehmung ;D .
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Man soll sich ja auch auf das Wesentliche konzentrieren. ;) ;D
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Meine 3-jährige Stanwell Perpetual könnte ich mir gut mit so einem Obelisken vorstellen.
Sie hat jetzt außer relativ kurzen verzweigten Trieben ein paar lange weiche Gakeltriebe, die könnte man oben drüberlegen und auf der anderen Seite einhaken. ::)
Und sonst Perennial Blue, die geht jetzt in ihren 2. Sommer, die hätte gerade die richtige Größe.
Eine ganze Reihe von Staudenclematis könnten mit 1m-Obelisken sehr gut gestützt werden. 8)
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Also gibt es doch mehrere Auffassungen, was in solch einen Obelisken bzw. in eine solche Rosenstütze gehört und deren Sinn und Zweck.
1. "Ich denke, ein Obelisk soll auch ein Schmuckstück im Garten sein. Er sollte den Eindruck der Rose hervorheben - egal in welcher grösse immer". (freundderrosen)
2. "da gehen m.E. nur kleinere und mittlere Strauchrosen, die dazu neigen, auseinanderzufallen, und die durch so einen kleinen Obelisken hübsch in Form gehalten werden" (Stefanie)
3.Rosen " die einen [Obelisken] bräuchten, werden 2 m oder größer..." (freiburgbalkon)
4."so etwas langtriebiges, schmales wie die Reine Victoria, zur der ein Obelisk sicher gut passen würde"
Also die überbordende Fülle im Zaum halten, die streng aufrechte Form betonen und dabei möglichst dekorativ sein, Baum sein für Kletterrosen.
Also gibts kein gängiges Ideal, wie ein Obelisk bewachsen werden sollte.
Oder?
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Also die überbordende Fülle im Zaum halten, die streng aufrechte Form betonen und dabei möglichst dekorativ sein, Baum sein für Kletterrosen.
Also gibts kein gängiges Ideal, wie ein Obelisk bewachsen werden sollte.
Oder?
Offenbar nicht - außer der Proportion, der Relation Rose - Obelisk. Die muss stimmen, das ist das Wesentliche.
Darum haben hier viele, mich eingeschlossen, Schwierigkeiten mit so niedrigen Obelisken. Da kommen einfach nur sehr wenige Rosen infrage, die harmonisch zu einer so kleinen Stütze passen.
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habe beim Gartentag der Kita eine verwahrloste Lonicera in einem kaputten Plastikkübel rausholen und an den Zaun pflanzen sollen. Da war so ein ca. 60 cm hohes Rankgerüstchen drin. Da hat sich die Lonicera durchgeschlängelt, ich musste sie total abschneiden. sogar die Wurzeln musste ich sehr schneiden, weil die durch den unterirdischen Teil gewachsen waren... Nicht sehr sinnvoll das Ganze.
Sehr schön übrigens die Bilder vom Stöckerwald. Frau Schultz aus Stotzheim hat auch Stöcker, auch für die Kletterer, da hat sie halt ein hohes Dreibein. Das ist vielleicht nicht soo gartenzeitschrifttauglich, aber hat den großen Vorteil, daß man es einfach nach oben aus dem Boden ziehen kann und an den Pflanzen dabei nix kaputtmachen muss.
Bei Obelisk (allerdings so um die 1,8m Höhe) fiel mir sofort Graham Thomas ein... für niedrige Obelisken fällt mir wirklich nix ein. Eine Frau aus der Umgebung hat kleine Röschen in einem Obelisken, der steht halt so drumrum aber er wird eigentlich nicht gebraucht.
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ich glaube, 1m obelisken ließe ich eher mit hübschen wicken bewachsen :D
nein, scherz beiseite: als gestalterisches element im garten sind solche obelisken ebstimmt klasse...aber welche rose darin gut zur geltung käme ohne den obelisken zu verschlucken bzw darin optisch ertrinken würde???? keine ahnung
alsterufer ist von wuchs, blatt und blüte sehr schön...braucht aber eigentlich keinen obelisken, könnte aber sich gut machen ( die bilder sehen für mich und bei meinen farbvorlieben farblich immer "grauslich" aus, aber in natura ist die farbe in meinen augen einfach nur wunderschön!!!)
ombree parfait gestaltete sich bei mir fast 2 jahre als liegerose, die dringend der stütze bedürfte: das könnte vielleicht hübsch aussehen in einem obelisken. ein nachteil: einmalblühend und mit der caprice, ggf im inneren unschöne kleine grüne kindl zu bilden
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Es wurde hier schon oft erwähnt, dass sich viele "Bodendecker" als kleine Kletterrosen halten lassen. Das wäre vielleicht die passende Klientel für solch niedrige Obelisken.
Meine Sea Foam, die mit vier Trieben herumgegagelt hat, bekommt dieses Jahr so einen Käfig verpasst.
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Nun, den einen oder anderen Obelisken habe ich ja auch, aber Rosen stehen nicht im Obelisken selbst. Eher steht der Obelisk vor den Rosen bzw. etwas seitlich, je nach dem, sind also eher als stützender Halt gedacht. Lediglich den Clematen nutzen diese Teile wirklich. Aber, bei 1m ist das auch für Clematen nix, meine ich.
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Ich frage mich, ob ich nicht doch andere Bilder im Kopf habe als einige von Euch.
Für mich sollten sie idealerweise die Rosen stützen, die sonst Probleme haben allein zu stehen oder ständig im Weg rumhängen, sollen also nützlich sein. Und die Rosen sollen drüberhinauswachsen und sich hinein- und hinauslehnen, denke ich jedenfalls momentan. Und durch ihre Erscheinung sollten sie die Nützlichkeit mit der Ästhetik verbinden.
Da sind sie an Kleinstrauchrosen unter einem Meter eigentlich verschenkt, oder?? Ist ja nix mehr, was sich oben rüberlehnt...
Naja, also ich habe heute die drei ersten übergestülpt.
Habe doch glatt beim Schneiden auch noch eine Austin gefunden, die sogar noch über 40 cm hoch ist (und hoffentlich nicht erst nur spät die Frostschäden zeigt ;) ); Mayor of Casterbridge. Das sollte, denke ich, die Art "romantische Stimmung Rose-Obelisk" sein, hübsch aussehen, weniger meine ideale Nützlichkeitsvariante.
Dann eine richtig große Strauchrose, die wohl nur einmalblühende und damit wohl falsche "Charles Lawson", da guckt es schon richtig nach allen Seiten und oben raus ;) .
Muscosa Rubra habe ich mir angesehen, ist zu steif für so ein Teil.
Mme Zoetmans ist eine Option, wird nächste Woche eruiert.
Roro, grüne Kindel und liegend bei Ombree Parfaite? Woher stammt denn deine? Habe schon 2 verschiedene im Vergleich, aber auf keine von beiden trifft deine Beschreibung zu.
Die Cent. a fleurs doubles Violettes würde ich ja gern mal in solch ein Ding spannen, aber die überzähligen, die nicht im Vergleich stehen, habe ich gerade in diesem Frühjahr gerodet ( 1 Hektar ist sehr wenig, mir wird der Platz knapp :-X :-[ ) und in die Vergleiche kann ich so ein Ding nicht stellen.
Nächste Woche suche ich mir neue Opfer. Macht fast Spaß ;) .
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Ich habe gerade beim Abräumen des Beetes Tour de Malakoff hin und her geschoben. Die legt ihre Zweige auch gerne mal am Boden ab. Die könnte vielleicht ein gutes Opfer abgeben.
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puh, woher stammt meine doch tgleich?? iuch glaube, es könnte lottum sein, was ja für eine verwechslungsmöglichkeit spräche...ich muss mal gucken, ob nicht aber vielleicht auch ich den fehler gemacht habe, denn die neigung zur kindlbildung wurde irgendwo bei der rose erwähnt, die ich habe...ich guck mal auf das schild ;D
was das "über den obelisken hinaushängend" angeht...well, das wird bei 1m höhe kaum ein problem sein, glaube ich ;D ;D ;D
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Doch! Bei allem,was öfter blüht. . .
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Sonnenschein, ich kann mir solche Obelisken eventuell nur bei gewissen englischen Rosen vorstellen. Jene, die sobald sie Blüten bekommen, dann so unansehnlich auseinanderfallen.
Sonst fehlt mir die Vorstellung für was man 1 m hohe Obelisken verwenden könnte. Doch, eventuell für Passifloras und Duftwicken?
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Die enl. Rosen sind wirklich ganz nett für Obeliksen. Dies ist Heritage

Heritage 2006
, aber Abraham Darby paßt sicher auch. Viele Grüße, Piemont.
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Die enl. Rosen sind wirklich ganz nett für Obeliksen. Dies ist Heritage

Heritage 2006
, aber Abraham Darby paßt sicher auch. Viele Grüße, Piemont.
Aber nicht für einen 1m hohen Obelisken .......... da lacht Abraham Darby laut. Die ganze Leander-Familie wird viel zu groß für solche Mini-Obelisken - ganz abgesehen davon, dass sie nicht gerade weichtriebig sind.
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Leander war bei mir über 2m hoch - da könnte er den Obelisken stützen. :D
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Stimmt. 15-cm-Rosen wie Abraham Darby passen nicht da rein. Sieht ja erbärmlich aus ;) .
Engländer kann ich hier in großer Zahl vergessen, eine ist drin in einer Stütze, der Rest ist einfach kleine Teehybride hier.
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Mein Vorschlag war schon ernst gemein. Habe das Foto gefunden:
http://forum.planten.de/galerie/v/user/Piemont/Heritage.jpg.html Viele Grüße, Piemont.
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Also ich meine mal in einem Film, ich glaube es war Gartenfernsehen oder so, find es leider nicht mehr, gesehen zu haben, dass die Rose gar nicht in den Obelisken hinein gepflanzt wird, sondern lediglich außen herum gelegt/geführt wird.
Ich hatte zu der Zeit 2 Engländerinnen in je einem Obelisken, was ein echt unschönes Problem geworden war und teilweise auch zu Verletzungen am Holz führte, durch Wind und abschabern etc.
Seit ich die Rosen außen lang leite, macht es viel mehr Sinn.
Ich denke mal das gilt genauso ob der Obelisk nun 1m hoch ist oder 2m.
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Hallo Rosebud!
Du meinst also, dass der Obelisk neben der Rose aufgestellt wird?
Ich würde jetzt eher den Obelisken über die Rose stülpen, die Triebe nach aussen ziehen und von aussen drumherum wickeln. Geht natürlich nur bei halbwegs biegsamen Rosen.
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Die enl. Rosen sind wirklich ganz nett für Obeliksen. Dies ist Heritage

Heritage 2006
, aber Abraham Darby paßt sicher auch. Viele Grüße, Piemont.
Meine Heritage hat einen halben Rosenbogen erobert - Stütze hat sie schon gebraucht, ab ca. 1,50 m Höhe. Gibt es eine Zwergform davon?
LG
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Also ich meine mal in einem Film, ich glaube es war Gartenfernsehen oder so, find es leider nicht mehr, gesehen zu haben, dass die Rose gar nicht in den Obelisken hinein gepflanzt wird, sondern lediglich außen herum gelegt/geführt wird.
Jetzt, wo du es sagst... so ähnlich verwende ich auch div. Stehhilfen in unterschiedlicher Höhe. Manche sehen wie Obeliske aus. Je nach Bedarf, wo grad wer stehschwach ist, wandern sie durch den Garten, von Rosen zu Kürbispflanzen oder Sommerfliederästen. Die Äste leite ich nicht richtig herum, sondern stecke sie durch oder befestige sie mit Draht. Es sind eher zeitlich befristete Stehhilfen. ;)
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hier ein bild von mme zoetmans in einem kleinen (1,5m hoch) obelisken.

mme zoetmans 01
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Ein Bild eines Obelisken wäre schön.
Ich könnte mir vorstellen, Kleinstrauchrosen zu pflanzen und den Obelisken einfach darüber zu stellen. Dann kann die Rose heraus wachsen und längere Triebe können angebunden werden.
Sortenvorschläge: Larissa, Pomponella, Petticoat von Kordes, Maria-Theresia, Pastella von Tantau, Pink Swany und Alba Meidiland von Rosarot. Sogar die alte The Fairy würde gut passen.
Gruß Rose
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Ich bin euch noch die Bilder der Verwendung der Rosenstützen schuldig geblieben. Wollte ich ja über den langen Winter machen und nu denke ich mir - schnell, bevor er zuende ist ;) :-X .
Also, schon einmal vorweg: ich bin sehr zufrieden.
Es sind fast alles ganz andere Versuchs-Rosen geworden, als ihr so vorgeschlagen habt, aber das liegt wohl daran, daß ich von Anfang an den falschen Begriff gewählt hatte für das, was ich wollte :-[ - sorry noch einmal.
Jedenfalls habe ich hier ein paar Bilder zusammengestellt, auf denen man sieht, welche Probleme ich damit in den Griff zu bekommen gehofft habe und Bilder davon, wie diese Rosenstützen - Vorsicht, das wird jetzt Schleichwerbung ;) - mit Namen Rudolf Geschwind sich so übers Jahr gemacht haben und die Rosen darin.
Das erste Beispiel ist die Bouquet Blanc, sollte eigentlich eine Remontanthybride sein, hatte ich aus Sangerhausen aus dem Shop, entpuppte sich dann aber als eine weiße einmalblühende Strauchrose, so leicht damaszenermäßig. Ich wollte aber ja eine RH und bestellte eine woanders zum Vergleich. Ist aber leider auch "nur" dieselbe - übrigens wunderschöne, absolut winterharte - einmalblühende Strauchrose. In diesem Fall sehr günstig, so hatte ich in etwa 4 Metern Entfernung den direkten Vergleich einer Bouquet Blanc mit und ohne Stütze.
Dieses Bild zeigt die ohne Stütze - großes Problem immer bei uns bei der Pflege: die Beetränder werden mit einer Fräse "gepflegt", und wenn dann die Rosen ständig auf den Rand hängen, werden sie gnadenlos weggefräst. (´n beten Schwund is dorbi :-X ) Nur tut das weder den Rosen gut noch dem Anblick der Rosen für Besucher des Parks...
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/bouquet_blanc7_g)
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Hier haben wir die andere ein paar Wochen nach dem "Einfädeln" der Rose in die Stütze
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze1)
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und hier blühend. Für mich sehr schön anzusehen, es hängt nix mehr im Weg rum ;) .
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze2)
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Hier noch einmal ein Bild zum Erahnen, was das Problem ist: vorn hängts und liegts dumm rum, etwas weiter hinten kann man eine mit Stütze erahnen.
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze3)
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Hier gleich noch einmal ein Vergleich, links ohne, rechts mit Stütze
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze4)
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Und hier noch etwas näher, das ist die Gallica Raphael
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze5)
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und hier noch einmal aus einem anderen Blickwinkel
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze6)
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Hier rechts wieder das Problem zu sehen - eigentlich hätte ich gern die wundervolle Rose, es ist eine voll frostharte einmalblühende Fundrose, Wendershausen mit einer Stütze beehrt, aber meine beiden Mitarbeiterinnen haben sich geweigert, denn es ist gar nicht so einfach, eine schon so riesige Rose, die auch noch Stacheln hat, in ein starres und aufgrund der Metallstärken sehr schweres Korsett zu zwängen.
Also wurde es statt dessen die daneben stehende jüngere Jacques Cartier.
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze7)
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Und so sieht das Teil bei einer etwas höheren Rose aus. Diese läuft überall unter dem Namen Charles Lawson.
Wie sieht sie also aus? Man sieht sie kaum und genau das finde ich klasse!
Achja, im Hintergrund, dieses Mickergebilde, wo man nur Stütze sieht und keine Rose - das ist eine englische Rose, meine größte in etwa, ich meine, es ist Mayor of Casterbridge. Davon habe ich bezeichnenderweise das ganze Jahr keine Bilder gemacht - das sah einfach nur arm aus ;) .
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze8)
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Hier noch einmal Charles Lawson, etwas später im Jahr ;) . Ab diesem Zeitpunkt finde ich es toll, daß diese Stützen sehr dekorativ sind. Ab hier sozusagen schmückt die Stütze die Rose, vorher ist es, finde ich, umgekehrt.
Ich hätte wirklich gern sehr viel mehr davon, eine tolle Qualität, sicher sehr lange Jahre haltbar - aber das hat leider absolut seinen Preis....
(http://www.stauden-und-rosen.de/webbilder/rosenstuetze10)
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... eine tolle Qualität, sicher sehr lange Jahre haltbar - aber das hat leider absolut seinen Preis.... ...
allerdings, 150 euronen je stütze sind wirklich nicht ganz wenig... aber irgendwie hast du doch sehr überzeugende argumente für so eine investition aufgezeigt. ;)
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und so ganz nebenbei bekommen wir dürstenden darbenden ausgehungerten Rosenfreaks ein paar 1a-Bilder aus Deinem Park serviert. Dankeschön.
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... und sammeln ein paar Ideen, welche Rosen wir noch dringend brauchen. ;D Jacques Cartier? ::) :D
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Die Rosenstützen habe ich schon im vergangenen Juni im Rosenpark ganz neidisch beäugt. Ich finde sie auch nicht zu niedrig, sondern ideal für die Rosen, die im unteren Bereich eine Stütze brauchen und sich weiter oben dannn frei entfalten dürfen. Bei mir wäre das vor allem die 'Leda'. Und auch den anderen nicht ganz so Standhaften täte so eine Stehhilfe ganz gut.(Bei mir wird kaum eine Rose so hoch wie landläufig angegeben).
Tja, aber der Preis ist allerdings abschreckend. Vielleicht gewinnt man ja mal im Lotto ::)
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Meine Heritage hat einen halben Rosenbogen erobert - Stütze hat sie schon gebraucht, ab ca. 1,50 m Höhe. Gibt es eine Zwergform davon?
Ich muss die Zwergform haben - meine war noch nie über 50 cm hoch. ;) :P
Manu, Jacques Cartier ist ein Must-have! :D
Aber einen Obelisken braucht er nicht, wächst schön buschig und aufrecht.
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Bei den auseinanderfallenden Rosen überzeugen die Obelisken wirklich! :D
Wie hast du sie denn im Boden befestigt?
Wenn ich an unsere stürmischen NW-Winde denke ...
Ältere Rosen lassen sich nach einem kräftigen Schnitt sicher leichter ins Korsett zwängen. Kräftiges Wachstum neuer langer Triebe bringt dann den gewünschten Effekt - lange Neutriebe verstecken die Stütze.
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Der Preis ist wirklich enorm!
Bei uns in der Gegend hat sich ein Schlosser der Rosenfreunde angenommen und ein kleines Sortiment an Rosenbögen, -stützen etc. hergestellt. Alles ist verzinkt, sehr stabil und bedeutend preiswerter als Eure Rosenstütze. Vor kurzem war ich bei dem Schlosser und habe ihn gebeten, einen guten Stützstab für Hochstämmchen, den man gut in die Erde klopfen kann, herzustellen.
Es lohnt sich örtliche Handwerker zu fragen.
LG von laguna