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Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: partisanengärtner am 03. April 2011, 17:09:13
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Meine Aussaaten von Polygonatum odoratum (??) von 2009 haben draußen im Topf eingesenkt 2010 keinen Mucks gemacht. Jetzt 2011 steht das erste breite Laubblatt da (also sicher hyogäische Keimung). Die Beeren hab ich im Frühsommer gleich nach der Reife ausgesäht in der Hoffnung das sie sich im folgenden Frühjahr zeigen. :P
Sind bis jetzt 6 kleine Pflänzchen (von 20-30 Beeren) Natürlich hab ich die Samen aus den Beeren befreit.
Sehr effektiv erscheint mir das nicht.
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Ich hatte es schon versucht mit P. humile (0 von 17 Beeren) und einer Sorte von P. falcatum (auch nichts). Nur bei den nullachtfuffzehn-Polygonatum aus dem Wald hat es einigermassen geklappt (4 Pflanzen aus ca. 15 Beeren), die auch erst im Folgejahr. Nehme auch alle sachdienlichen Hinweise gern entgegen...
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Servus!
Ich glaube alle Polygonatums haben eine "double dormancy", keimen also erst im übernächsten Jahr nach der Aussaat. Ist wohl auch nicht mit Hormonen etc. zu beeinflussen. Das macht die Vermehrung recht langwierig, und sicher gibt es für die 08/15-Polygonatums schnellere Methoden. Andererseits wachsen viele der asiatischen Arten so langsam, dass die Vermehrung über Saat der einzig gangbare Weg ist.
Und, das muss gesagt werden: es dauert zwar lange, aber empfindlich sidn die Sämlinge nicht und gehen, einmal gewachsen, auch nicht so schnell ein.
Ich habe z.B. P. zanlanscianense vor einigen Jahren gesät, das ging sehr gut, wenn auch gewohnt langsam...
Viele Grüße!
Michael