garten-pur
Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Heinone am 17. Januar 2005, 13:28:18
-
Früher hatte ich nach einschlägigen Erfahrungen Angst vor Hunden. Das hat sich gegeben. Wenn wir uns näher kennenlernen können, kann ich Hunde inzwischen sogar mögen. Nur mit den Hinterlassenschaften von Hunden werde ich mich nie anfreunden können.
Wie kann ich meine (freilaufende) Hundenachbarschaft davon abhalten, bestimmte Flächen als bevorzugte Würstchenbude zu benutzen?
Hat wer Erfahrung mit vertreibenden Mitteln oder Planzen wie dieser hier?
Ich mag gar nicht weiter Rosen für eine Hecke auspflanzen, wenn ich ständig um die Würstchen balancieren muß.
Hier ein 20 Minuten altes Foto ...
-
Frei laufende Hunde sollten ebenso wie Katzen einem chinesischen Koch übergeben werden. Adressen vermittelt die chinesische Botschaft.
-
Du riskierst Mitbringsel ::) zum Forumstreffen, Herr Hortulanus!
Ernsthafte Vorschläge weiterhin erbeten von
Heinone
-
Ich hab irgendwann keine Geduld mehr gehabt mit Herrchen samt Hunden, die so gerne beim Spaziergang an den Grundstücksgrenzen würstelten. Jedes Jahr im Frühjahr hab ich die Rasenkanten befreien müssen. Da nur 3-4 mal im Jahr im Garten. Ich hab den Rechnen genommen und die ganze Sch... auf der Straße verteilt. Aber wirklich aufgehört hats erst, nachdem der größte Stinker das Zeitliche gesegnet hatte. Warum so drastisch? Ja die lieben Hundehalter haben ihre Tiere ja auch vor unseren Augen ihre Geschäfte verrichten lassen, deshalb. Es gibt aber auch in Gartenmärkten irgendwelches Flüssigzeugs gegen Hunde und Katzen. Für uns kam es nicht in Frage, da die Grundstückskanten zu lang sind, und es sehr teuer geworden wäre. Aber wenn die Fläche überschaubar ist, solls wirken. Ich würde mich aber beraten lassen, wie regenfest das Mittel ist. es soll schon ein paar Tage am Stück wirksam sein.
LG Carmen
-
:) gemeint sind hier die Hunde im ersten Satz
-
Hunde respektieren Zäune, geschlossene Gartentore, stachelige Hecken.
Katzen leider nicht, und deren Hinterlassenschaften sind viel mühsamer zu entfernen und belästigen die Geruchsorgane noch eine ganze Weile.
-
Das Problem hatten wir hier auf dem Grundstück auch, als wir einzogen. Das Haus stand eine Weile leer. Die meisten Hundebesitzer sind schon einsichtig, aber genau wie ungezogene Hunde gibt es auch ungezogene Herrchen rsp. Frauchen. Eigentlich hilft nur danebenstehen und aufpassen. Und wenn Herrchen nichts sagt, selber was sagen. Bei den meisten wirkt es, auch wenn ich es schon erlebt habe, dass Hundebesitzer dann etwas verschnupft reagieren.
LG Silvia
-
Bitte nicht gleich lachen: aber vorm Haus haben wir Fähnchen in die Haufen gesteckt. Die Beschriftung der Papierfahnen ist beliebig, entweder Name und Anschrift des Halters, einfach nur Sch...., oderoder.
Man kann auch die Haufen zusammenkehren und auf die Straße schmeißen, so richtig schöne Bollen. Wenn die Autos dann da durchglitschen...., trifft aber vielleicht auch die Falschen.
-
Über Hundehäufchen meckern und dann den Rasen mit Kunstdünger beglücken. ::)
-
nach allem was ich über die "verpiss-dich-pflanze" gelesen habe, ist das rausgeschmissenes geld.
wie wär's mit einem (oder mehreren) auffälligen schildchen direkt hinter so einen haufen. freundlicher appell an die hundehalter...ich meine wirklich einen freundlichen appell, auch wenn's u.u. schwer fallen sollte...vielleicht auch freundlich spaßig... vorwürfe, sarkasmus, zynismus werden eher nichts oder sogar mehr "häufchen" produzieren. recht viel mehr wird dir nicht übrigbleiben, als an die vernunft der hundehalter zu appellieren. nachspionieren + zur rede stellen, wird das problem auch nur verschärfen...der/die macht weiter + du hast auch noch den keim eines netten nachbarschaftskonflikts gelegt....meine meinung.
norbert
-
Also ist meine Chinesische Lösung doch das einzig Wahre, gell? ;D
-
Hat jemand von euch schon mal einen Hund beim K... versucht, abzuhalten?
Die Methode mit den Fähnchen finde ich lustig, erinnert mich daran, wie es einst in ähnlicher Manie Hermann Fuchs in Hof machte. Er steckte Tafeln in die Löcher gestohlener Pflanzen mit dem Hinweis: Hier stand Hosta so und so. Wurde gestern gestohlen!
Ob dies alles wirkt, bleibt dahingestellt. Der Dieb wird sich eins lachen, aber der Hundebesitzer könnte seinen guten Willen mit einer Schaufel und einem Säckchen kundtun. Verpißdich-Pflanzen íst, wie Norbert schon sagte, Geld in den Wind gesetzt. Aber irgendwo muss auch ein Hund mal und wie kann man streunende Hunde davon abhalten? Bei Katzen erübrigt sich sowieso jegliche Diskussion. Da finde ich das Vögelfangen schon ärger, aber unternimm mal was gegen die Natur!
-
Jeder Hundehalter kann seinen Hund so erziehen, das der Hund an einer gewünschten Stelle sein Geschäft verrichtet. Ausreden sind nur Faulheit oder Unfähigkeit des Besitzers.
Freilaufende Katzen sind ein anderes Thema, hier hilft nur langfristiges Übermarkieren mit Duftstoffen, die Katzen nicht mögen. Ist aber sehr Zeit- und Kostenintensiv.
Hunde und Katzen sind für viele Menschen eine wichtige soziale Komponente. Vor allem für ältere Menschen oft der einzige Lebenspartner.
Wenn man bedenkt das ein Hund das einzige Lebewesen ist, das freiwillig lieber mit dem Menschen als mit Seinesgleichen lebt und für sein Frau-/Herrchen verhungern und sterben würde (was ein Menschen nie machen würden), ist ein Hundebesitzer nicht einfach nur ein lästiger Zeitgenosse. Diese Bindungen sind ernst zu nehmen. Dies entbindet den Hundebesitzer natürlich nicht von seiner sozialen Pflicht der Gemeinschaft gegenüber, lässt aber erahnen, das eine Hundweg-Parole bestimmt keine Lösung ist.
Grüßlies
Jürgen
-
Da fällt mir ganz spontan eine lustige Geschichte ein:
Vor 14 Tagen war ich wieder einmal mit Family in der alten Heimat. Wir fuhren nach Basel, wo meine älteste Tochter mal ausgiebigst "shoppen" wollte. Ich seilte mich ab, was interessieren mich schon Klamotten! Und besuchte einige Antiquariate, allerdings ohne viel Erfolg, keine Gartenbauliteratur!
Ich lief in der Altstadt eine enge Gasse hinunter und überquerte einen kleinen Platz, wo am Gehsteig ca. 20 Fahrräder eng nebeneinander "geparkt" wurden. Die Schweizer sind ja ein veloliebendes Volk. Ich war schon sehr in Eile, so dass ich keine Lust hatte, um die Fahrräder herumzulaufen, sondern wählte den Weg zwischen dem ersten Fahrrad und einem abgestellten Motorrad, um auf den anderen Gehsteig zu kommen. Da lag auf der Gosse zwischen Fahrrad und Motorrad ein Hundehaufen, in den ich standepede hineintappte und leicht nach links ausglitt. Ich erschrak etwas, ohne hinzufallen und berührte das erste Fahrrad leicht, lief aber weiter. Nach ungefähr 5 Metern hörte ich hinter mir ein Scheppern und drehte mich herum, in der Annahme, dass vielleicht dummerweise nur das erste Velo umflog.
Da lagen kettenreaktionsgerecht alle 25 Fahrräder wie die Teile eines Fächers am Boden!
Was Hundesch...alles bewirken kann!
-
Tja, Leute, ihr habt ja alle recht.
Genau dasUnd wenn Herrchen nichts sagt, selber was sagen. Bei den meisten wirkt es, auch wenn ich es schon erlebt habe, dass Hundebesitzer dann etwas verschnupft reagieren.
müßte ich tun, Silvia. Aber ich werde das lassen, weil ich die Nachbarschaft nicht riskieren möchte. Wir sind ja noch neu hier. Und auf'm Dorf gibts traditionell frei laufende Hunde, die abends artig bei Mammi und Pappi auf der Matte liegen, somit keineswegs streunen. Und was sagen hilft auch nicht, weil es dann heißt: Gucken Sie mal in unseren Garten, da macht er/sie (des jeweiligen Nachbars Hund...) auch immer hin. Und schon ist mir der Wind aus den Segeln genommen. Ich will ja kein Stänkerer sein.
Lilias Methode Bitte nicht gleich lachen: aber vorm Haus haben wir Fähnchen in die Haufen gesteckt. Die Beschriftung der Papierfahnen ist beliebig, entweder Name und Anschrift des Halters, einfach nur Sch...., oderoder.
hat was und kommt meiner Mentalität sehr nahe. Vielleicht ein Schild für alle: Wer macht den dicksten Haufen? Und dann Namensfähnchen rein! Das kann aber auch nach hinten losgehen. Wer ist nicht stolz auf die Fähigkeiten seines Vierbeiners...
Zu fisalis sage ich nur ;D. Der kann eh' nix Produktives von sich geben, weil er derzeit zu sehr mit dem Zerlegen seiner Weide beschäftigt ist.
Und knorbs' Ideen decken sich weitgehend mit Lilias. Da bin ich dabei. Sarastro ist der gleichen Meinung...
Das Verpiss-dich-Kraut ist vermutlich zu teuer und vor allem -- nicht winterhart! Aber ich hab doch jetzt das Würstchenproblem! Im Sommer atomisiert der Spindelmäher (brilllllllllllllllllllllllllllllllllll) die angetrockneten Produkte...
Hortulanus, lädst du mich zu 'nem Frankfurter Chinesen ein??
Albrechts Einwurf zieht hier nicht so ganz. Das Viehzeugs ist mehr 'ne nette Gewohnheit als Partnerersatz, weil die Strukturen noch stimmen.
Bleibt mir denn nur, alle 20 qm des öffentlichen Grüns mit Rosen zuzupflanzen? Dafür reichen meine Wurzelausläufer nicht. Bepflanzt sind mal gerade 2 qm. Da wirds noch Jahre dauern, bis sich die Hunde die Dornen aus der Rosette puhlen müssen...
-
Hunde und Katzen sind für viele Menschen eine wichtige soziale Komponente. Vor allem für ältere Menschen oft der einzige Lebenspartner.
Jürgen
Anders herum, der Spruch "Mir ist der Hund lieber als alle Menschen" beweist nur, daß dieser Hundebesitzer asozial ist.
Kein Hund "muß" in meine Wiese, ich geh auch nicht in eine fremde Wohnung und sch... auf den Teppich - und ich zahl noch viiiel mehr Steuern.
Vermutlich hilft nur eine fürchterlich dornige Umrandung + ein Elektrozaun. Für Freiläufer Schlageisen.
-
Bei Elektronikversendern (Conrad, sprach die Frau Mama ...) gibt es Geräte, die würstelanfälligen Tieren per Hochton, der für Menschen nicht hörbar ist, das Absenken des Hinterteils und den Aufenthalt auf der beschallten Fläche verleiden. Hat das mal jemand ausprobiert?
Ich gehöre auch zu den Leidtragenden, da vor meinem Garten ein öffentlicher Grünstreifen verläuft und den Tieren im Anblick des nahen Naturschutzgebietes alle Schließmuskeln den Dienst versagen.
-
Die wirken, wenn überhaupt, nur auf recht kurze Entfernung. Für brauchbare Effekte müßte die Leistung erheblich größer sein, Bastler können Versuche wagen.
Nach eigener Erfahrung scheren sich z.B. Katzen schon nach wenigen Metern nicht drum.
-
Anders herum, der Spruch "Mir ist der Hund lieber als alle Menschen" beweist nur, daß dieser Hundebesitzer asozial ist.
Kein Hund "muß" in meine Wiese, ich geh auch nicht in eine fremde Wohnung und sch... auf den Teppich - und ich zahl noch viiiel mehr Steuern.
Vermutlich hilft nur eine fürchterlich dornige Umrandung + ein Elektrozaun. Für Freiläufer Schlageisen.
Hat irgendwo jemand geschrieben, "Hunde sind mir lieber als Menschen"?
1. Ist eine Mensch/Tierbindung eine natürliche Lebensgemeinschaft, seit Jahrtausenden.
2. Ist es für viele ältere Menschen wichtig ein Haustier zu haben um das sie sich kümmern können.
3. Verbiete einem Menschen seine Tierhaltung und man wird mehr Probleme mit diesem unausgelasteten Menschen haben als vorher mit dem Tier.
Ich habe auch angeführt, das auch diese Menschen selbstredend ihre Hunde erziehen müssen.
Wer Schlageisen einsetzt wird von mir mit einer Anzeige behaftet. Das ist in höchstem Maße illegal und verabscheuungswürdig. Und Tierquälerei ist wirklich asozial.
Jürgen
-
"Ich habe auch angeführt, das auch diese Menschen selbstredend ihre Hunde erziehen müssen.
Wer Schlageisen einsetzt wird von mir mit einer Anzeige behaftet. Das ist in höchstem Maße illegal und verabscheuungswürdig. Und Tierquälerei ist wirklich asozial."
@Jürgen
Du lieber Himmel, Jürgen...Du glaubst doch wohl nicht, das Günther das ernst meint :o ??? :o
@ Heinone
Wen ich das richtig verstanden habe, sind die Hunde alleine unterwegs. Hab immer einen Eimer Wasser parat stehen. Wenn Du es mitbekommst, drübergießen, über den Hund natürlich ;D.
Das tut nicht weh, ist aber sehr lehrreich. (Bei unseren unerwünschten Katzen klappt es gut, die Besitzer haben nichts dagegen.)
Wenn die Herrchen bekannt sind, vielleicht auf das Thema ansprechen, ob sie mit der Methode einverstanden sind. (Ist für die Nachbarschaftlichkeit sicher günstig)
Grüße Netti
(Witzigerweise gehen keine Hunde in den mit Berberis eingefassten Vorgarten ;D)
-
@Netti
no smilie, no joke ;) ....einfache Regel ;D
Jürgen
-
Ich sag' nur "Tucholsky"
-
Bei Elektronikversendern (Conrad, sprach die Frau Mama ...) gibt es Geräte, die würstelanfälligen Tieren per Hochton, der für Menschen nicht hörbar ist, das Absenken des Hinterteils und den Aufenthalt auf der beschallten Fläche verleiden. Hat das mal jemand ausprobiert?
Ich gehöre auch zu den Leidtragenden, da vor meinem Garten ein öffentlicher Grünstreifen verläuft und den Tieren im Anblick des nahen Naturschutzgebietes alle Schließmuskeln den Dienst versagen.
Vor diesen Geräten kann ich nur warnen!!
Denn erstens sind sie in Deutschland verboten!! Und zweitens schädigen sie nicht nur das Innenohr der Tiere, sondern die Benutzung ist eine Körperverletzung im strafrechtlichen Sinne, weil z. B. Herzschrittmacher dadurch empfindlich gestört werden und sensible Menschen (wie ich) können diese Töne sehr wohl hören!!
Ein kleiner einfacher Zaun wird es wohl auch tun!
-
Aus gutem Grund ist unser Vorgarten von einer Berberitzenhecke (Zwergform) umgeben und unsere hintere Buchshecke ist durch einen Elektrozaun (Gibt es auch für Kleintiere und der Einsatz im Wohngebiet ist zulässig!) geschützt. Ich war die Diskussionen mit Hundebesitzern so leid .....
LG
Christiane
-
Hab ich einen Zorn >:( >:( ggrrr
Bei meinem Wochenendrundgang im Garten musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass mein Viburnum tinus in der Mitte plattgedrückt ist, die Hälfte der Äste ist abgebrochen. Als ich das Sträuchlein wieder in Form bringen will, hab ich plötzlich Katzenködel zwischen den Fingern,die hingen zwischen den Zweigen, igitt. Obwohl die Pflanze ringsum mit Tannenreisig zugedeckt war, oder vielleicht gerade deshalb, muss die sich ausgerechnet da drauf setzen. Diese K. ist eh ein selten blödes Exemplar.
Die Viburnum t. wachsen eh so langsam und teuer war es auch.
Selbst auf die Gefahr hin, dass mich einige steinigen: als Gärtner kann ich Katzen nicht leiden. Wenn ich das blöde Katzenvieh erwische, kriegt es eine Dusche die sich gewaschen hat!
Obwohl alle Katzen-Nachbarn eigene Gärten haben, sch.. scheinbar alle nur bei mir in den Garten. Ich weiss schon warum ich nicht ohne Handschuhe arbeite.
Zornige Grüsse Kat
-
Ich als Katzenbesitzer habe keine Probleme mit fremden Haufen. Schließlich wird hier das Revier verteidigt :)
Aber Hunde die streunen gibts hier jede Menge und die wandern wenn man nicht aufpaßt quer durch den Garten.
So ein Mistvieh hat bei Nachbarn den Freilauf der Meerschweinchen aufgerissen und alle vier Meersauen umgebracht.
Vielleicht sollt man wirklich einen Zaun aufstellen.
Liebe Grüße Elke
-
Wir wohnen in einem kleinen Kuhdorf. Jeder Bauer hat mind. 10 Katzen. Ich hatte immer Probleme mit den Katzen. Die sind mir sogar in das Haus wenn die Terasse offen war, und haben in eine Ecke gepisst. Das waren so halbverwilderte. Da haben wir uns einen Kater der 7 kg wiegt und etwa die Größe eines Kleinhundes hat hergetan. Jetzt haben wir unsere Ruhe. Anderseits haben wir jetzt 3 Stück. Außer unseren eigenen traut sich aber keine fremde mehr hier her. Einen anderen Effekt hat es auch noch, und zwar kein schlechter. Dadurch daß wir am Wald wohnen, werden wir von einer Wühlmausplage regelmäßig heimgesucht. Die Katzen dämmen das ganze etwas ein.
-
Es ist wirklich nett, dass eine Katze ihr Revier verteidigt und sich dadurch die Ferkeleien durch andere Katzen in Grenzen halten. Aber nicht jeder kann und will sich eine Katze halten.
Wir haben auch das Problem, dass eine Katze ihr Revier an einer bestimmten Stelle unserer Buchsbaumhecke markiert. Folge: Die ansonsten sehr dichte Hecke hat dort mehrere große Löcher im Bewuchs auf der Seite >:(. Und es ist definitiv kein Hundeurin, um den Einwand vorweg zu nehmen. (Ich kann das auch beurteilen, weil ich mit Hunden und Katzen aufgewachsen bin. Außerdem befindet sich die betroffene Stelle, die sich mit Unterbrechungen auf eine Länge von 1 m erstreckt, auf der unserem Grundstück zugewandten Seite.) Sollte jemand eine Idee haben, wie ich die Katzen davon abbringe, nur zu. Ich bin für jede Anregung dankbar und kann den Ärger von Kat gut verstehen. Vergrämungsmittel haben allerdings keine Erfolg. Im Gegenteil - letztes Jahr wurde die Markierung drüber gesetzt.
Meine Urgroßeltern hatten einen großen Bauernhof, ringsum befanden sich ebenfalls Bauernhöfe. Da verursachten die vielen Katzen nicht so die Probleme. Heute sind die Grundstücke sehr überschaubar klein. Und jeder Dritte oder Vierte hat eine Katze, die natürlich ihre Hinterlassenschaften nicht auf dem eigenen Grundstück hinterlässt, sondern die Nachbarschaft erfreut. Etliche Katzenbesitzer gehen sehr verantwortungsvoll mit ihren Tieren um, wie man auch an den Beiträgen in diesem Forum merkt. Andere - und in meiner Gegend wohl leider die Mehrzahl - halten sich eine Katze, weil sie so pflegeleicht ist. Tür auf und raus, das war´s dann ...... Nix für Ungut - das nervt, gerade wenn man schon wieder Katzensch ... entfernen durfte.
LG
Christiane, die jedem sein Haustier gönnt, aber auch gerne nicht für andere den Dreck beseitigen möchte und an den eigenen Pflanzen hängt.
-
Ich bin für jede Anregung dankbar...
Ich tendiere inzwischen eindeutig zum Wasserschlauch, Christiane. Wirksam und ungefährlich für die Maunzer. Letztendlich aber nur eine Problemverlagerung 8) ...
-
Wenn ich den Maunzer erwischen würde, täte ich das. Das Problem ist nur, dass ich unsere heimische Scholle nicht 24 Std. am Tag bewachen möchte ..... und kann. Und erfahrungsgemäß passiert immer nur etwas, wenn man gerade nicht aufgepasst hat ;). Und den Wasserstrahl mit einem Bewegungsmelder kombinieren, ist mir technisch zu aufwändig. Möglicherweise träfe es dann den Paketzusteller, der auf unserer Terrasse wieder mal ein Paket für uns deponieren möchte.
LG
Christiane
-
Bei großen Flächen wird das wohl schwierig werden. Der Hund in unserer Nachbarschaft, hat immer an eine bestimmte Ecke sein Geschäft verrichtet. Eines Tages habe ich Pfeffer an diese Stellen gestreut. Ich muß sagen das hat auch eine Weile gehalten. Man muß von Zeit zu Zeit nachstreuen.
-
Also zumindest die üblichen Vergrämungsmittel haben nichts gebracht. Ob Pfeffer da wirklich die Alternative ist?!? Der Geruch hält sich nach meiner Beobachtung noch weniger als der bei Vergrämungsmitteln. Mal sehen .... Versuch macht kluch ....
LG
Christiane
-
Da offensichtlich gegen Hunde und Katzen kein Vergrämungskraut gewachsen ist, vielleicht solltet ihr das Aroma der Feinde von Hund' und Katz' benutzen?
Mir fällt Bärenjauche ein. Hat's Zoos in der Nähe?
-
Pfeffer hat ja nichts mit Geruch zu tun, sondern die Schärfe ist das was sie fern hält. Ein Hund erschnüffelt erst seinen Sch...platz. Da er eine empfindliche Nase hat, wird er hier nicht mehr schnüffeln, er wird sogar einen Bogen darum machen.
-
Lilia,
der nächste Zoo ist 25 km weg, das ginge noch. Aber den Boden mit Jauche tränken, wo Buchsbäume empfindlich auf Urin reagieren?!? Hmmmmm ...... Und nach ein paar Tagen wär der Geruch eh wieder weg, oder?
Sabinchen,
erschnüffeln sich Katzen auch ihren Sch .... platz? Bei Hunden beobachte ich das auch, bei Katzen ist mir das noch nie aufgefallen. Die scheinen mehr Wert auf einen weichen Untergrund zu legen. Außerdem ist bei unseren Buchsbäumen der Urin das Problem, der zum Reviermarkieren benutzt wird.
LG
Christiane