garten-pur
Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: Herr Dingens am 24. August 2011, 13:52:24
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Hallo,
wo kauft man Ferramol zentner- oder halbzentnerweise am günstigsten?
Wenn Ihr das hier nicht posten wollt, würde ich mich über eine PN freuen.
Liebe Grüße
Hans
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Zentnerweise ist vielleicht etwas übertrieben.
Im Großhandel kosten 10-Liter-Gebinde derzeit etwas über 30 Euro + Mehrwertsteuer. Allerdings wird man das als Privatperson nicht bekommen.
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Ich habe es bislang bei BSL bezogen, halbzentnerweise, aber ich denke, es gibt auch Zentnergebinde, und dann sollte es noch mal etwas billiger sein.
Für den halben Zentner habe ich zuletzt ca. 113,-- Euro brutto bezahlt, also 4,52 €/kg.
Dein Beispiel, das sich auf nur 10 kg bezieht, ist schon günstiger mit 3,57€/kg. Welcher Händler ist das?
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Per PM.
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Beiselen, ATR etc, wäre eine Alternative, Preis habe ich keinen, ich verwende Mesurol... :-X
Allerdings beliefern die auch nur Profis, aber du bist ja auf dem Weg dahin....
Liebe Grüsse,
Daniel
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Danke!
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ich verwende Mesurol... :-X
Ich bekomme auch halbe Nervenzusammenbrüche, wenn ich die Schneckenhorden im Gemüsebeet sehe. Und ich streue 1 bis 2x im Jahr auch Schneckenkorn (dann aber im ganzen Garten, so wie man es machen soll).
Aber:
Mesurol (Wirkstoff ist Methiocarb) muss echt nicht sein. Das möchte ich ganz allgemein allen Mitlesern hier sagen.
Bitte mal in diesem Artikel zum Schneckenkorn scrolen und bei Methiocarb nachlesen ...
Ferramol arbeitet mit Eisen-3-posphat.
LG
macrantha (die bestimmt keine Heilige ist im Bezug auf Schneckenvernichtung ...)
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Ich nehme Methaldehyd. Das wirkt sehr gut und bewahrt mir ein gutes Gewissen.
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wobei der in #6 genannte link schon eine eigenartige wertehierachie setzt: "schädlinge" sind danach nur nacktschnecken.
der augenschein zeigt aber, daß sowohl hedera helix als auch h. pomata "schädlinge" sind.
pech für die nacktschnecken ist, daß sie einen geringeren kuschelfaktor haben als die häusler.
fazit:
"gewissen" beim gärtnern ist eine dubiose sache.
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Hedera? ;)
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Kriecht doch auch ;)
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gütiger gott! diese schande!
versuch der wiedergutmachung: helix pomatia und helix aspersa.
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;D
Flächendeckenden Schaden kenne ich von diesen beiden nicht, Nacktschnecken haben da für mich schon eine andere Dimension.
Aber ich pflichte dir beim Kuschelfaktor bei.
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auf einem eher trockenem standort wie meinem sind natürlich häusleschnecken gegenüber den nackten im vorteil.
aber schnecken sind hier nur in ganz nassen jahren ein problem.
mein beitrag war eher generell gemeint ( motto: was darf man guten gewissens vernichten, und was nicht?)
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ich verwende Mesurol... :-X
Ich bekomme auch halbe Nervenzusammenbrüche, wenn ich die Schneckenhorden im Gemüsebeet sehe. Und ich streue 1 bis 2x im Jahr auch Schneckenkorn (dann aber im ganzen Garten, so wie man es machen soll).
Aber:
Mesurol (Wirkstoff ist Methiocarb) muss echt nicht sein. Das möchte ich ganz allgemein allen Mitlesern hier sagen.
Bitte mal in diesem Artikel zum Schneckenkorn scrolen und bei Methiocarb nachlesen ...
Ferramol arbeitet mit Eisen-3-posphat.
LG
macrantha (die bestimmt keine Heilige ist im Bezug auf Schneckenvernichtung ...)
Keine Sorge macrantha!
Ich weiss sehr wohl was Mesorol ist und wie es wirkt. Aber erklär du mal meinem Chef warum du eine Rechnung über 5 kg entsorgte PSM vorlegtst und gleichzeitig 5 kg Schneckenkorn brauchst nachdem er gerade welches gekauft hat....
Und ich habe niemals gesagt, dass man es benutzen muss/soll und es auch nicht empfohlen. ;)
Aber es ist nunmal zugelassen und im Betrieb und PSM sind teuer!
Liebe Grüsse,
Daniel
(Der im Kleingarten gar kein Schneckenkorn benutzt weil er/Muddern keine Schnecken hat. ;))
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Hallo Daniel,
ich weiß, dass Du Dich damit gut auskennst und sicher nicht leichtfertig einsetzt.
Mir ging es um den "unbedarften" Mitleser, dem vielleicht gar nicht bewusst ist, wie die unterschiedlichen Wirkstoffgruppen "arbeiten".
Abgesehen davon kann ich eben aus Copyrightgründen meine "Unterlagen" nicht hier abtippen, sondern musste einen Link im Internet finden.
Deshalb bitte ich, einfach nur die Wirkweise der Schneckenkörnchen auf der verlinkten Seite nachzulesen, ohne über die anderen Punkte lange nachzudenken ;)
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Da kann ich dich insoweit beruhigen, dass Mesurol Schneckenkorn zur Zeit nicht für Kleingärtner erhältlich ist.
Bayer vertreibt für den Kleingarten, zumindest 2011, nur Metaldehyd und EisenIIIphosphat. ;)
Liebe Grüsse,
Daniel
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Ich hab mal in einem Test gelesen, dass so eine ausgewachsene spanische Wegschnecke ganze 3 Körner oder so von dem Ferramol fressen muss, damit sie eingeht.
Hab das mit Ferramol dann schnell wieder aufgegeben, dieses "Futter" war mir für 1500 m2 dann doch zu teuer ;)
Mit Metaldehyd hab ich die besten Erfolge. In normalen Jahren reicht im April einmalig ums Grundstück streuen aus. Da nehm ich die Schleimspuren gerne in Kauf, eine Nebenwirkung von diesem Schneckenkorn. Ich hab mir sagen lassen, es ist auch nicht giftig (zur Gewissensberuhigung ;) )
Habt ihr bessere Erfahrungen mit Ferramol gemacht? Ich finde, man kann es ggf. in Stadtgärten mit geringerem Schneckendruck verwenden, aber auf dem Land ist es eher "Homöopathisch" ;D
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Ferramol hat sich bei uns insofern nicht wirklich bewährt, weil wir in der Umgebung eine Menge Spatzen haben.
Die stürzen sich regelrecht darauf (habe sie mehrmals inflagranti erwischt) und es scheint ihnen nicht im Geringsten zu schaden.
Ich habe das eine Weile mitgemacht - ausgestreut und am nächsten Tag war kaum ein Körnchen mehr zu sehen.
Irgendwann (d.h. relativ bald) wurde mir das allzu teuer... :-\
Im regenreichen Zeiten verwende ich Metaldehyd, nicht ohne dabei ein urig schlechtes Gewissen zu haben, wenn es wieder einmal eine Weinbergschnecke oder ein Tigerschnegel erwischt hat. :-\ :-X
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Naja, faktisch ist es so, dass Ferramol und Co. die teuerste Möglichkeit ist Schnecken aus dem Leben zu befördern, allerdings auch die umweltverträglichste chemische Variante.
Teuer aus 2 Gründen:
1. Produktpreis: Eisen3phosphat-Präparate sind deutlich teurer als Standardmittel auf der Basis von Metaldehyd (und auch Methiocarb).
2. Aufwandmenge: Vom Eisen3phosphat-Mittel braucht man 5g/qm, vom Metaldehyd 0,8 g/qm, vom Methiocarb 0,5 g/qm.
Dabei habe ich jetzt ais Aufwandmengen verglichen die zugelassen sind und zwar bei den Mitteln: Ferramol, das bekannte Limex als Beispiel für Metaldehyd und eben Mesurol.
Die Aufwandmengen beim Metaldehyd variieren von Präparat zu Präparat und ist auch abhängig von der Formulierung (wird aber eher noch geringer denn höher).
Wie gesagt das sind die zugelassenen Aufwandmengen, ich habe nie behauptet, dass man nicht auch weniger ausbringen kann (z.B. Randbehandlungen etc.)!
Was man noch wissen sollte: Eisen3phosphat soll nicht gegen alle Schneckenarten wirken, obs stimmt weiss ich nicht, jedoch berichten durchaus Kunden, dass sie mit der Wirkung von Eisen3phosphat nicht zufrieden sind, andere sind begeistert. (Ich habs selbst nie probiert mangels Schnecken im Kleingarten.)
Und ich möchte mich hier macrantha insoweit anschliessen, dass Methiocarb im Kleingarten nichts zu suchen hat (und z.Z. ja auch nicht vertrieben wird). Es ist definitiv das stärkste Schneckenmittel mit entsprechendem Gefährdungspotenzial.
Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die direkte Aufnahme durch Kinder, Haus- und Wildtiere (Mesurol ist durch Bitrex extrem bitter) sondern vielmehr darum, dass es ebenso schädlich für Bodenlebewesen ist (Einwaschung des Wirkstoffs, besonders bei Überdosierung) und ggf. für Igel etc wenn sie viele vergiftete Schnecken fressen (was ich aber noch nicht erlebt habe, aber das muss ja grundsätzlich nichts heissen).
Also wer Schnecken chemisch bekämpfen will nehme Eisen3phosphat und falls das nicht reicht eben Metaldehyd. Andere Alternativen habt ihr z.Z. ohnehin nicht.... ;)
Methiocarb sollte den Profis vorbehalten bleiben.
Liebe grüsse,
Daniel
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Ich hab mal in einem Test gelesen, dass so eine ausgewachsene spanische Wegschnecke ganze 3 Körner oder so von dem Ferramol fressen muss, damit sie eingeht.
Hab das mit Ferramol dann schnell wieder aufgegeben, dieses "Futter" war mir für 1500 m2 dann doch zu teuer ;)
Mit Metaldehyd hab ich die besten Erfolge. In normalen Jahren reicht im April einmalig ums Grundstück streuen aus. Da nehm ich die Schleimspuren gerne in Kauf, eine Nebenwirkung von diesem Schneckenkorn. Ich hab mir sagen lassen, es ist auch nicht giftig (zur Gewissensberuhigung ;) )
Habt ihr bessere Erfahrungen mit Ferramol gemacht? Ich finde, man kann es ggf. in Stadtgärten mit geringerem Schneckendruck verwenden, aber auf dem Land ist es eher "Homöopathisch" ;D
Ja, Ferramol scheint mir auch homöopathisch zu sein, und deshalb auch irre teuer. Ich habe das Pech, dass an mein Grundstück im Norden direkt der Wald anschließt, im Westen 8 bis 10 ha Weideland (feucht, hoher Grundwasserpegel), im Süden auch feuchtes Weideland, wo zu feuchterer Jahreszheit gerne mal das Wasser in Pfützen steht. Das heißt, ich bin nahezu umzingelt von Schneckenparadisen und dementsprechend ist bei mir der Schneckendruck sehr hoch. Wenn es abends zur Dämmerung regnet, kann ich regelrechte Schneckeninvasionen von den umliegenden Wiesen her sehen, wo die Schnecken alle in die gleiche Richtung (zu den Leucanthemum, Kniphofia, Hosta, ... "rennen".
Nachdem was ich jetzt hier so gelesen habe, werde ich auch zunächst mal auf Metaldehyd umsteigen, den pro ha brauche ich ca. 50 kg Ferramol, aber nur ca. 6 kg Metaldehyd.
Kann mir einer sagen, was für ein Präparat man kauft und wo man das kauft?
Ich bewirtschafte hier ca. 2 ha im "Schnittstaudenmodus".
Bei mir ist es auch so, dass ich oft Ferramol streuen muss, da es einfach weg ist. Ob es Vögel holen, weiß ich nicht, eigentlich dachte ich, dass es von Schnecken gefressen wird, aber der Schneckendruck läßt immer nur kurzzeitig nach. Bislang habe ich es darauf zurückgeführt, dass ich halt hier schneckenteschnisch eine ungünstige Lage habe.
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Du nimmst das günstigste das für Zierpflanzen zugelassen ist und bekommst es überall dort wo du sonst auch deine PSM kaufst.
Wenn ich bestelle lautet die ungefähr so:"... achja, und dann brauche ich noch xy Kilo Schneckenkorn auf Metaldehydbasis für Zierpflanzen und billig."
Mein Landhändler spielt dabei mit.... ;D
Alternativ besorgst du dir eine Preisliste deines Händlers und vergleichst ob sich die besser formulierten und teureren Mittel (z.B. Linsen etc.) mit etwas geringerer Aufwandmenge im Vergleich zu etwas höherer Aufwandmenge aber geringerem Preis bei Standardmitteln rechnen lassen und entscheidest dann.
Liebe Grüsse,
Daniel
P.S.: Bei dem Rest hab ich dich nicht vergessen, ich find die Datei bloss im Moment nicht.... :( ::) :-[ :-\
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Ich weiß jetzt nicht, wie groß das Stück Land ist, auf dem Du Deine Pflanzen anbaust.
Wenn Du Restflächen hast, könntest Du es vielleich ähnlich handhaben, wie ein ansässiger Staudengärtner oder (anders) die Versuschanstalt für Gartenbau vor Ort.
Der Staudengärnter hat breitere, umgepflügte Streifen um seine Mutterpflanzenquartiere, dort sind die Schnecken offensichtlich nicht sooo gerne unterwegs. Ich nehme aber trotzdem an, das er zusätzlich Schneckenkorn verwendet. Muss ich glatt mal fragen (Flächen liegen in der offenen Feldflur).
Die Versuchsanstalt für Gartenbau produzieren "Bio", wobei ich nicht weiß, ob das prinzipiell Scheckenkorn ausschließt.
Allerdings hat Diese dermaßen große Anbauflächen, dass sie damit nicht weiterkämen.
Sie halten etwa 3?m breite Streifen an den Grundstücksgrenzen sehr kurz gemäht und teilweise umgepflügt. Und auf eben diesen Wegen patroullieren Laufenten. Das funtioniert augenscheinlich und nach Aussage des Leiters herrvorragend (Außerhalb angrenzend gibt es auch kleine Gehölzstreifen und ein Bächlein)
Die Enten werden morgens aus ihrem Unterstand gelassen und finden sich abends freiwillig wieder dort ein (Essenszeit).
Allerdings muss man ca. 1m Streifen mit Kulturpflanzen in Kauf nehmen, der mal angeknappert wird (eher von den Enten als von den Schnecken).
Der Schneckendruck hat über die Jahre der Bodenbearbeitung wohl auch deutlich nachgelassen.
LG und Petri Heil,
macrantha
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Ich weiß nicht, hier in Wien und Umgebung sind Schneckenkörner auf Eisenphosphatbasis und auf Metaldehydbasis gleich teuer, Methiocarb hab ich kaum erblickt - glücklicherweise.
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Ich weiß nicht, hier in Wien und Umgebung sind Schneckenkörner auf Eisenphosphatbasis und auf Metaldehydbasis gleich teuer, Methiocarb hab ich kaum erblickt - glücklicherweise.
Günther,
zum einen geht es um Grosspackungen, und zum anderen ist der Preis (ob gleich oder gringer) egal wenn man die Aufwandmengen berücksichtigt: 50kg/ha bei Eisen3phosphat, 6-10 kg/ha bei Metaldehyd bzw. 5 kg/ha bei Methiocarb.
@macrantha:
Eisen3phosphat darf als Schneckenmittel im Bio-Anbau eingesetzt werden. ;)
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Ich würde rund um das Grundstück regelmäßig mit Metaldehyd streuen. Das erspart evtl. eine wiederholte flächendeckende Bekämpfung.
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Ich würde rund um das Grundstück regelmäßig mit Metaldehyd streuen. Das erspart evtl. eine wiederholte flächendeckende Bekämpfung.
Wenn man damit gleich im Frühjahr anfängt mit absoluter Sicherheit.
Wenn die Tierchen schon in den Beständen sind klappt das deutlich weniger gut, oder mache ich das was falsch? Allerdings gehts bei mir um Hosta, solltest du vielleicht noch wissen.... ;)
Edith sagt: Erst lesen, dann korrigieren, dann posten.... :-[ :-\
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Ich streue die mir bekannten Einfallswege und in den Beständen nur bei sichtbarem Befall.
[size=0]Allerdings bin ich Staudengärtner und Staudengärtnerpflanzen müssen nicht zu 100 % perfekt sein.[/size]
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Dann fang ich damit mal nächstes Frühjahr an, dieses Jahr ist eh gelaufen....
Wenn ich meine Hostas perfekt haben wollte, hätte ich verdammt viel zu tun... ;) ;D
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Macrantha,
Laufenten wären nicht schlecht, aber das ist mir zu viel Aufwand.
Ich denke, ich muss wohl im April das gesamte Grundstück mit Metaldehyd streuen, und rund um das Grundstück.
Zwei Wochen später die ganze Aktion nochmals und dann alle drei, vier Wochen nur noch rund um das Grundstück.
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Der Aufwand an fertig konfektioniertem Produkt pro Flächeneinheit ist annähernd gleich, der Aufwand an Wirkstoff ist unterschiedlich.
Gekauft wird normalerweise ein Fertigprodukt....
Wenn ich mich recht erinnere, gabs/gibts in GB auch Produkte au Aluminiumbasis.
Nachteil der Eisenphosphatprodukte bei mir ist, daß sie von den Vögeln gerne gefressen werden.
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Meine Fre**e so viele Schnecken hast du?!? :o :o :o
Das ist ja widerlich.... ;D
Da wird Schneckenkorn ja zum echten Kostenfaktor....
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Der Aufwand an fertig konfektioniertem Produkt pro Flächeneinheit ist annähernd gleich, der Aufwand an Wirkstoff ist unterschiedlich.
Gekauft wird normalerweise ein Fertigprodukt....
Wenn ich mich recht erinnere, gabs/gibts in GB auch Produkte au Aluminiumbasis.
Nachteil der Eisenphosphatprodukte bei mir ist, daß sie von den Vögeln gerne gefressen werden.
Ganz sicher nicht!
Aufwandmenge Ferramol (Eisen3phosphat): 50kg Präparat je Hektar
Aufwandmenge Limex (Metaldehyd): 6 kg Präparat je Hektar
Aufwandmenge Mesorol (Methiocarb): 5 kg Präparat je Hektar
Wirkstoffgehalt Ferramol: 9,9g je kg Präparat
Wirkstoffgehalt Limex: 39,2 g je kg Präparat
Wirkstoffgehalt Mesurol: 20g je kg Präparat
Entsprechend:
Ferramol: 495 g Wirkstoff je Hektar
Limex: 235,2 g Wirkstoff je Hektar
Mesurol: 100 g Wirkstoff je Hektar
Leider habe ich keine Preise zur Hand um das zu Ende zu führen....
Entsprechend stimmt es wohl, dass die Wirkstoffmenge je Hektar sehr unterschiedlich ist, aber die Behauptung, dass die Mittelmenge je Hektar annähernd gleich ist, ist schlicht falsch!
5 kg je Hektar sind gerade mal ein Zehntel von 50 kg je Hektar....
Edit: Blödsinnigen Satzbau korrigiert.
Edit2: Quelle(Standardsuche anklicken, und dann nach "Ferramol Schneckenkorn", "Schneckenkorn Limex" und ""Mesurol Schneckenkorn" suchen)
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Sollst recht haben.
Mesurol vernachlässige ich ung'schauter, und Eisenphosphat wird theoretisch doppelt so viel eingesetzt wie Metaldehyd (dafür wird dieser schneller abgebaut...).
Fertigpräparate kosten hier jedenfalls gleich viel, vermutlich aus Marketinggründen...
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Bei mir ist es auch so, dass ich oft Ferramol streuen muss, da es einfach weg ist. Ob es Vögel holen, weiß ich nicht, eigentlich dachte ich, dass es von Schnecken gefressen wird, aber der Schneckendruck läßt immer nur kurzzeitig nach. Bislang habe ich es darauf zurückgeführt, dass ich halt hier schneckenteschnisch eine ungünstige Lage habe.
Na das ist ja interessant. Ich dachte bisher, das ist nur bei mir so. Das Zeuchs verschwindet hier ebenfalls binnen kürzester Zeit, die Schnecken beeindruckt es offenbar mitnichten. Dann werde ich wohl auch auf Metaldehyd umsteigen. Dieses Jahr fühlen sich die Schnecken in meinem Garten wie im Schlaraffenland. Das wird sich ändern.
LG Dicentra
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Weiß jemand, ob "Linsen" für Schnecken attraktiver sind als andere Darbietungsformen?
Bei BayWa haben sie Delicia Schneckenlinsen (Metaldehyd), 25 kg 185 € netto. Taugt das? Billig ist es nicht gerade, aber vielleicht ist es preiswert?
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Ich weiß ja nicht, aber wie viel Schneckenkorn braucht ihr eigentlich?? Ich brauche von dem Zeug ca. 500 gr. im Jahr für mein ganzes Grundstück, ca. 4000 m²!! Und wir hatten anfangs viele Schnecken, beim letzten Sammeln vorm Streuen vor einigen Jahren hatten wir Täglich etwa 3 bis 4 kg.
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Ferrmol hab ich dieses Jahr bislang 50 kg gebraucht, und das Jahr ist noch nicht rum.
Ich hoffe, dass ich mit 25 kg Metaldehyd-Schneckenkorn dann ein Jahr lang hinkomme.
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Da wird man ja arm bei, bei den Mengen, wie dick streust du das denn?? Wichtig ist, das du früh genug anfängst zu streuen, ich streue das erste mal wenn es aufhört zu frieren, war dieses Frühjahr etwa Mitte Februar, dann geh ich einmal das Komplette Grundstück durch, so etwa 5 (in Worten Fünf) Körner auf den qm. Das wiederhole ich nach bedarf ein bis zwei mal im Abstand von 2 bis 3 Wochen, von da an mach ich nur noch gefährdete Pflanzen bei bedarf, aber auch immer nur ein paar Körner, jedes Korn mehr ist weggeschmissenes Geld, dafür kauf ich mir lieber Pflanzen. Ich mache es jetzt seit etwa 6 Jahren so und habe wenig bis keine Probleme mehr mit den Viechern
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Du darfst den Kleingarten aber auch nicht mit dem Schnittbluemnanbau von Gartenforumuser vergleichen. Und wieviel Körner je m² sinnvoll oder geldverschwendung sind hängt in allererster Linie vom Schneckendruck und dem verwendeteten Präparat/Wirkstoff ab...
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Du darfst den Kleingarten aber auch nicht mit dem Schnittbluemnanbau von Gartenforumuser vergleichen. Und wieviel Körner je m² sinnvoll oder geldverschwendung sind hängt in allererster Linie vom Schneckendruck und dem verwendeteten Präparat/Wirkstoff ab...
Das man das nicht vergleichen kann, da hast du sicher recht Daniel, aber auch wenn auf der Beschreibung drauf steht, das es beständig gegen Feuchtigkeit ist, stimmt das nicht unbedingt. Ich habe die Erfahrung gemacht, das öfter ein wenig zu streuen effektiver ist. Ich mach das ja auch nicht erst seit Gestern.
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Zu den Schneckenlinsen:
Wenn mich nicht alles täuscht sollen sie vor Allem regenfester (und damit länger attraktiv) sein als normales Schneckenkorn und irgendwo meine ich gelesen zuhaben, dass sie auch allgemein attraktiver sind. Verwendet habe ich sie noch nie, daher verfüge ich über keine praktische Erfahrung. Da du davon aber ebenso 6 kg/ha benötigst wie von 08 15 Schneckenkorn auch würde ich mal den Preis vergleichen und ggf. einmal öfter mit reduzierter Aufwandmenge streuen. Unattraktiv finden die Schleimis Standard-Granulate nämlich auch nicht.
Liebe Grüsse,
Daniel
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Du darfst den Kleingarten aber auch nicht mit dem Schnittbluemnanbau von Gartenforumuser vergleichen. Und wieviel Körner je m² sinnvoll oder geldverschwendung sind hängt in allererster Linie vom Schneckendruck und dem verwendeteten Präparat/Wirkstoff ab...
Das man das nicht vergleichen kann, da hast du sicher recht Daniel, aber auch wenn auf der Beschreibung drauf steht, das es beständig gegen Feuchtigkeit ist, stimmt das nicht unbedingt. Ich habe die Erfahrung gemacht, das öfter ein wenig zu streuen effektiver ist. Ich mach das ja auch nicht erst seit Gestern.
Auch hier kommt es wieder sehr stark auf den Schneckendruck an. Wirklich feuchtigkeitsbeständig ist eigentlich keines der Mittel längere zeit. In Regenperioden wird das Zeug entweder gefressen oder es vergammelt stumpf vor sich hin.
Und an die Zugelassenen Aufwandmenge kann Gartenforumuser sich nicht gehalten haben, wenn er 50 kg ferramol dieses jahr verbraten hat. Hätte er das getan, hätte er pro behandlung 100kg verbrannt, die zugelassene Aufwandmenge ist bei dem Stoff nämlich 50 kg/ha. ;)
Klar ist es sinnvoller häufiger mit kleinen Mengen zu arbeiten, zumindest meistens. Wenn ich an meine Schattenhalle und die Hostas denke brauche ich nicht deutlich unter der vollen Aufwandmenge anzufangen. Bei feuchtem wetter abends gestreut ist am Morgen nichts mehr da ausser massen von Schneckenleichen.... aber hier kommt es sicher auch auf die gegend an in der man gärtnert. bei Muddenr brauche ich gar kein Schneckenkorn (zu trocken), die nachbarn 2 Häuser weiter habens deutlich feuchter und verbraten auf ähnlicher Fläche 2 kg im Jahr oder mehr (und die geht sicher nicht verschwenderisch damit um) ;)
Liebe grüsse,
Daniel
P.S.: An meine neue Tastatur muss ich mich erst gewöhnen... die will die Großbuchstaben nicht so schnell wie ich... :(
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Wichtig erscheint mir, Schneckenkorn bereits an milden Endwintertagen, so im Februar/März auszubringen. Dann erwischt man die junge Brut, bevor die sich promiskuitiv vermehren kann. Das senkt den Schneckenkornverbauch nach meinen Erfahrungen erheblich.
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Ich muss mal schauen, was 25 kg Metaldehyd in "Normversion" (vs. Linsen) kosten. Ich streue ja eh nie die empfohlene Aufwandmenge, sonst müßte ich es ja LKW-weise kaufen.
Dass Ihr schon so früh mit Streuen anfangt, ist ein guter Tip (milde Endwintertage. Das hab ich bisher nicht so gemacht, ich denke, dass das schon was bringen kann.
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Wichtig erscheint mir, Schneckenkorn bereits an milden Endwintertagen, so im Februar/März auszubringen. Dann erwischt man die junge Brut, bevor die sich promiskuitiv vermehren kann. Das senkt den Schneckenkornverbauch nach meinen Erfahrungen erheblich.
Ganz genau. Ich streue im März/April etwa 1 kg um mein ca 2000m2 Grundstück. Dann hat man in normalen Jahren für den Rest des Jahres Ruhe.
Es grenzen Obstwiesen an mein Grundstück, also viele Schnecken.
Hab mal innerhalb eines Abends über 400 fette Schnecken mit der Gartenschere zerschnitten, am nächsten Tag waren es ebensoviele. Dann bin ich auf die Schneckenkornmethode umgeschwenkt und gut ist ;D
1 kg Schneckenkorn(Metaldehyd) kauf ich immer bei Praktiker, wenns 20 % auf Alles gibt (Schneckenkorn fällt nicht unter Tiernahrung :-X )
Damit deck ich mich dann für ein Jahr ein. Regulär kostet 1 kg von der "hauseigenen Billigmarke" ca. 9 Euro, das geht auch noch. Markenartikel sind 1 - 3 Euro teurer.
An Großmengen kommt man als Privatmann nicht ran.
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Gestern hab ich das erste Mal Metaldehyd gestreut.
Das ist das erste Mal, dass ich heute Morgen und auch den ganzen Tag über noch von dem Schneckenkorn auf dem Boden gesehen habe. Bei Ferramol war das nie so, da war am nächsten Tag alles oder nahezu alles weg. Kein Wunder, wenn das die Spatzen fressen ;) .
Dafür ist hier alles voll mit toten oder sterbenden Schnecken. Grau-en-haft :'( . ABer es scheint zu helfen.
Jetzt, im Nachhinein kommt mir Ferramol fast wie Schneckenfutter vor.
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Grau-en-haft
Denke an die abgefressenen Pflanzen und genieße Rachegefühle!
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Rachegefühle sind mir fremd. Aber es freut mich, dass ich was gefunden hab, was die Schnecken in Schach hält ;)
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Rachegefühle sind mir fremd. Aber es freut mich, dass ich was gefunden hab, was die Schnecken in Schach hält ;)
Schön, dass du dich freust.
Würdest du dich nicht freuen, wären die Schnecken trotzdem tot ;)
Wenn du das Schneckenkorn im Frühjahr streust (März/April), erwischt du die noch kleinen Schnecken. Dann ist fast nichts sichtbar.
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Die Schnecken, die man jetzt erwischt, können keine Gelege mehr verstecken. ;)
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Stimmt, am besten, man erwischt sie, wenn sie da sind ;)
Wenn es sich dann mal eingependelt hat, hat man mit einer Frühjahrsbekämpfung in der Regel Ruhe fürs komplette Jahr.
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An Großmengen kommt man als Privatmann nicht ran.
Stimmt nicht. Ich beziehe ganz offiziell 10 Kg. Ferramol für 49,90. Dort decke ich mich seit Jahren ein. Wer wissen möchte wo, schickt bitte eine PM
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Was das Ganze zwar möglich aber nicht weniger illegal macht. Wird dein Händler erwischt hat er ein Riesenproblem.... ;)