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Garten- und Umwelt => Gartenbuch => Thema gestartet von: rudi am 19. September 2011, 20:27:36
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Hallo,
ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert.
Sowohl das handliche Format, die Beschreibung der Arten und Sorten und natürlich die vielen Fotos sind sehr gut gelungen.
Was haltet Ihr von dem Buch?
Hat schon jemand sachliche Fehler entdeckt?
rudi
ich habe das Buch verlinkt. LG Luna
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Ecusson d`Or; Fundort oder Finder: Neu aus Frankreich :-X
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@ Zum link von pearl. Kann mich nicht dafür begeistern, ist wohl in die "Kochwäsche "gekommen ::)Schneeglöckchen haben bei mir weiss und grün zu sein, genauso finde ich rosarote Maiglöckchen völlig daneben.
( Dabei will ich niemand auf die Zehen treten, ist nur meine ganz persönliche Meinung) ;D ;D :D ;)
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wie, du hast keine rosafarbenen Maiglöckchen? ;D
Das meinte ich aber nicht, Irisfool, ich meinte das:
Fundort oder Finder: Neu aus Frankreich
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evolutionstechnisch gesehen, ist ecusson d'or natürlich schon neu... ;D
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wie, du hast keine rosafarbenen Maiglöckchen? ;D
Das meinte ich aber nicht, Irisfool, ich meinte das:
Fundort oder Finder: Neu aus Frankreich
Vermutlich stehe ich mal wieder auf der Leitung, aber was genau hat das jetzt mit der Anfrage von Rudi zu tun!? ???
...aber ganz davon ab, der Zauber der Gelben Schneeglöckchen läßt sich nur schwer über Fotos oder anhand einer Einzelpflanze vermitteln. ;)
Bis ich mal einen blühenden Horst gesehen habe, war ich ganz deiner Meinung Heidi. :)
...und die rosa Maiglöckchen waren dieses Jahr in meinem Garten ein Knaller, jeder der sie in Blüte gesehen hat, wollte sie und hat sie auch bekommen. 8) ;)
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Ja so ist das halt, wenn Pflanzen von Natur aus weiß sind, muss man unbedingt rosafarbene haben, wenn sie rosa sind, möchte man weiße, wenn sie blau sind (Rittersporn) wünscht man sie sich möglichst gelb ....... ::) ;D
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Zurück zum Buch:
Ein Galanthophiler bin ich nicht, somit auch nicht in der Lage fachliche Fehler aufzudecken.
Ob welche gemacht wurden.... ? In England, "dem Mutterland der Galanthophilie" genießt G. Waldorf großes Ansehen. Aber man kennt ja den Spruch vom Propheten im eigenen Land.....
Das Buch hat "Geschenkband-Format", liest sich flüssig, ist gut strukturiert und besitzt vor allem hervorragende Fotos, aus denen die Besonderheiten und Unterschiede der Schneeglöckchen sichtbar werden.
Ich mag schöne Bücher und dies gehört durch seine gelungene Aufmachung dazu.
Manko: Mit knapp 20 € für das Bändchen nicht gerade günstig.
maliko
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Manko: Mit knapp 20 € für das Bändchen nicht gerade günstig.
Das sehe ich völlig anders. Die Autoren haben vermutlich für einen Stundensatz von weit unter 1 Euro gearbeitet. 20 Euro kostet der Sprit für 200 Kilometer Autofahrt ...
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Vermutlich stehe ich mal wieder auf der Leitung, aber was genau hat das jetzt mit der Anfrage von Rudi zu tun!? ??? ...
pearls anmerkung hatte ich so verstanden, dass sie auf einen sachlichen fehler (oder eine unglückliche formulierung) aufmerksam machen wollte... fundort/finder und "neu aus frankreich" sind schon seeehr ungefähr. ;)
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Manko: Mit knapp 20 € für das Bändchen nicht gerade günstig.
Das sehe ich völlig anders. Die Autoren haben vermutlich für einen Stundensatz von weit unter 1 Euro gearbeitet. 20 Euro kostet der Sprit für 200 Kilometer Autofahrt ...
OT
Gut, dass Du da mal wieder drauf aufmerksam machst. Meine ich jetzt ernst, denn wie leicht vergisst man, wie viel Wissen dahinter steckt und wie viel Aufwand, bis so ein Buch dann im Laden liegt.
Viele Grüße _felicia
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Dann sind die Infos und Bilder in dem Buch eingeflossen? ???
Sogar ich weiss wer der Finder ist... ;)
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Das große Problem bei solchen Hobby-Autoren ist mangelnde Erfahrung, was Fehlerquellen angeht.
Das fängt schon bei Buchstabe „A“ an. 'Augenschmaus' beispielsweise wird dem Wiesengärtner zugeschrieben. Dabei stammt die Sorte vom Buchautor selbst.
(Was ich alles zu wissen vorgebe!!!)
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Das große Problem bei solchen Hobby-Autoren ist mangelnde Erfahrung, was Fehlerquellen angeht.
Das fängt schon bei Buchstabe „A“ an. 'Augenschmaus' beispielsweise wird dem Wiesengärtner zugeschrieben. Dabei stammt die Sorte vom Buchautor selbst.
(Was ich alles zu wissen vorgebe!!!)
na, seine eigenen Sorten könnte er aber doch wissen....? Hmmm. Interessant.
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Alle Garten-Fachbücher enthalten Fehler. ;)
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;D hier meine Rezension
Das Vorwort schrieb der Chefredakteur der Zeitschrift GartenEden, selbst leidenschaftlicher Schneeglöckchensammler (Glanthophiler wie man diese Sammler ja nennt). Der in der Galanthus-Szene bekannte Günter Waldorf, der in seinem Oirlicher Garten in Nettetal auch amerikanische und eigene Taglilien sowie viele Hostas sammelt, organisiert die jährlichen Schneeglöckchentage. In seinem Buch porträtiert wie auf seiner Webseite alphabetisch nach Sortennamen sortiert über 300 verschiedene Schneeglöckchen mit kurzer Beschreibung und wunderschönen Bildern der Blüten, die er in ihrer natürlichen Umgebung bzw. in einem Garten fotografierte. Einige Fotos sind ganzseitig wiedergegeben, ansonsten sind es 4 auf einer Seite. Vor dem Bildteil erfährt der Leser von ihm, ebenfalls mit Fotos illustriert, Wichtiges zur Pflanze, Blüten, Vorkommen und die Naturarten, über ihre Standortwahl, Pflege, Vermehrung, Behandlung von Krankheiten und das Sammeln der Zwiebelpflanze, das richtige Handwerkszeug, sehenswerte Schneeglöckchengärten im IN- und Ausland und Bezugsquellen für besondere Sorten. Das Buch kann Anfänger neugierig machen, sich mit diesen Pflanzen zu beschäftigen und ist für Kenner (für sie wohl am interessantesten der "Ausblick auf neue Züchtungen") ein praktisches und schönes Nachschlagewerk, das durch das kleine Format gut zum Mitnehmen geeignet ist, um Sorten identifizieren zu können.
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um Sorten identifizieren zu können.
Das klappt? ;D
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Das klappt?
Man kann es zumindest versuchen, jedenfalls besser als ohne Buch... ;D
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Kann diese Rezension noch dadurch bekräftigen, als dass dieses Büchlein mit Textpassagen aufwartet, die sich deutlich von allen anderen angenehm abheben und nicht nur mir aus dem Herzen sprechen! Ein durchaus gelungenes Werk, das sicher weite Verbreitung findet und die Liebe zum Detail fördert.
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Hallo,
also ich bin mit diesem Buch von Günter Waldorf mehr als zufrieden.Ein gutes Nachschlagewerk bei den einzelnen Sorten und tolle Fotos und mit rund 20,- Euro auch günstig.
Aber für noch nicht Galanthophile kann es der Start in diese "Sucht" bedeuten! ;)
Viele Grüße
Uwe
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Vermutlich stehe ich mal wieder auf der Leitung, aber was genau hat das jetzt mit der Anfrage von Rudi zu tun!? ??? ...
pearls anmerkung hatte ich so verstanden, dass sie auf einen sachlichen fehler (oder eine unglückliche formulierung) aufmerksam machen wollte... fundort/finder und "neu aus frankreich" sind schon seeehr ungefähr. ;)
gut bemerkt! :D
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Endlich bin ich dazu gekommen, das Buch durchzuschauen. Eine Rezension hab ich nicht vor abzuliefern - eigentlich.
Allerdings kann ich mich dem Überschwang der anderen nicht anschliessen.
Das Buch ist die persöhnliche Sicht des Autors auf das Thema. Leider gibt es etliche gravierende Fehler wie bei der Benennung der Sorten.
Die Kulturtipps würd ich bei mir niemals umsetzen. Ansonsten wären die Tage meiner Sammlung gezählt. Auch die Verharmlosung der gefürchteten Krankheit des roten Brenners, kann ich nicht teilen. Durch diesen wurden schon etliche gute Sammlungen stark reduziert.
Die Aussage, dass noch niemand die alten Kultivarlisten kritisch mit den erhalten gebliebenen Sorten überprüft hat, ist schlechtweg falsch! Deswegen das auftauchen der neuen Sorten infrage zu stellen ist, weil es ja "alte Sorten" sein könnten, entbehrt jeder Grundlage.
Diese Arbeit wurde vor über 10 Jahren durch die englischen Kenner geleistet.
Die hiesige Szene dagegen, leistet nicht unbedingt einen großen Beitrag um die Sortenechtheit aufrechtzuerhalten (von Ausnahmen abgesehen).
Dies sind nur die gröbsten Fehler die mir ins Auge gesprungen sind.
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Das Buch ist die persöhnliche Sicht des Autors auf das Thema.
Ist das nicht das Problem aller derartigen Monografien?
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nein. Es gibt fachliche Standards und sachliche Kriterien um Publikationen bewerten zu können. Dem breiten Publikum kann das egal sein, aber mit dem Gegenstand vertraute Leute wie im Falle der Schneeglöckchen hier pumpot, werden die Seriosität einer Veröffentlichung und ihren Wert beurteilen. Ob man sich von der einen oder der anderen Seite beeinflussen lässt um eine Kaufentscheidung zu fällten, das ist dann die subjektive Leistung.
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Wie schon öfters erwähnt wurde, geschehen Fehler und Schnitzer, wo gehobelt wird und Menschen am Werk sind. Bei diesem Büchlein wäre es trotzdem gut gewesen, wenn ein Mensch mit tiefer Sortenkenntnis quer gelesen hätte. Denn diese Materie ist diffizil und unüberschaubar geworden, kaum wer blickt da noch durch.
Kulturtipps gelten nur für die Gegend des Verfassers, nicht unbedingt für jeden Ort. Hier bei uns ist die Narzissenfliege kein Thema, sondern der Grauschimmel, andernorts eben andere Probleme.
Nichtdestotrotz dürfen auch die besten Kenner der Materie sich nicht anmaßen, Wissenschaftler zu sein. Die echten sitzen in England und haben wahrscheinlich weder Zeit noch Lust, eine deutsche Ausgabe zu korrigieren. Das berechtigt aber nicht, dass nun alles, was außerhalb Englands geschrieben wird, gleich als minderwertig einzustufen. Es ist vielleicht flacher, das mag sein. Ich wehre mich aber, dass das Thema Galanthus nur einem erlauchten Freimaurerclub vorbehalten bleibt, die sich nicht in die Karten schauen lassen, wie ich mich auch dagegen stelle, ein durchaus spannendes Gebiet gleich wieder markttechnisch auszuschlachten und hochzujubeln, nur weil dies jetzt gerade modern ist. Auf dem Teppich bleiben. Und kritisch sein.
Rechtschreibung kann man im Übrigen auch korrigieren und bekritteln. ;D ;) Das wäre angebrachter und fällt der Mehrheit gleich auf, im Gegensatz zu einer weißen Sorte mit fünf Strichelchen und einer anderen mit sechs. :o
Die Rezension in der GP kann ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen. Ich habe ihr daraufhin einen Brief geschrieben. Denn die Aufmachung allein kann es nicht sein, dass ein Buch relativ schlecht bewertet wird.
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Manko: Mit knapp 20 € für das Bändchen nicht gerade günstig.
Das sehe ich völlig anders. Die Autoren haben vermutlich für einen Stundensatz von weit unter 1 Euro gearbeitet. 20 Euro kostet der Sprit für 200 Kilometer Autofahrt ...
Damit sprichst du mir aus der Seele! Darüber machen sich die meisten überhaupt keinen Kopf!
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Nichtdestotrotz dürfen auch die besten Kenner der Materie sich nicht anmaßen, Wissenschaftler zu sein. Die echten sitzen in England und haben wahrscheinlich weder Zeit noch Lust, eine deutsche Ausgabe zu korrigieren. Das berechtigt aber nicht, dass nun alles, was außerhalb Englands geschrieben wird, gleich als minderwertig einzustufen.
Hmmm, ich habe mir die posts davor und danach durchgelesen und offensichtlich ist das auf mich gemünzt.
Trotzdem scheint mir da was entgangen zu sein. Ich hab da nichts von wegen Wissenschaftler auch nur entfernt anklingen lassen. Auch wär für mich interessant zu erfahren, wer denn die englischen Wissenschaftler sind, die sich mit dieser Materie auskennen. ;)
Mich ärgert nur, dass man noch nichteinmal richtig abschreiben kann. Denn die entsprechende Literatur ist vorhanden.
Genauso ärgern einen Fehler auf die man den Autor schon vor Jahren aufmerksam gemacht hat. Diese wurden nicht auf seiner Internetseite korrigiert und dieselben Fehler finden sich nun im Buch wieder.
Ein einfaches Beispiel ist da die Abbildung von 'Cedrics Prolific' und 'Beth Chatto'. Beide Bilder zeigen dieselbe Sorte - 'Cedrics Prolific'. Ich könnte ohne weiteres den Hergang darlegen WIE es zur Fehlbenennung von 'Beth Chatto' gekommen ist, aber ich will nicht langweilen. Das ist nur ein Beispiel von weiteren.
Amüsant ist dagegen die Aussage, dass Galanthus auch durch den Wind bestäubt werden. Man lernt nie aus... ::)
Gute Bücher sind und bleiben gute Bücher und brauchen auch die notwendige Zeit um entstehen zu können. Dabei ist es ganz egal in welcher Sprache sie verfasst wurden.
Trotz vieler Ärgernisse im Buch, habe ich dieses schon 4x weiterverschenkt. Der Preis ist ok und als Einstieg um die Vielfalt von Schneeglöckchen kennenzulernen gerade richtig.
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bei den Mein neuestes Gartenbuch hatte sarastro irgendetwas von der Rezension in der aktuellen GP geschrieben. Er sähe es nicht ein, dass eine Publikation ausführlich und ausschließlich nach der Aufmachung beurteilt wird.
Diese Rezension habe ich jetzt gelesen. Ich gebe sarastro recht. Diese Rezension enthält keine differenzierten Betrachtungen über den Inhalt, aber ausführliche und oberflächliche in Bezug auf die Aufmachung der Ausgabe. Sie kommt dann zu einem ganz unverhofften und unstimmigen Schluss.
Mein Schluss: ein Büchlein, dass sich als Mitnehmsel für einen Gartenmarkt eignet, wenn es hübsch neben den Töpfchen mit dem weißen Glück präsentiert wird. For little extra money.
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Ich habe im Netz eine Leseprobe mit zahlreichen Bildern entdeckt.