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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: iberis am 24. Januar 2012, 22:56:59
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was empfehlt ihr mir? darf auch gerne was exotisches sein! ich kann meine hainbuchenhecke mit den braunen blättern im winter nicht mehr sehen :(
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eine blütenhecke mit essbaren wildfrüchten ?
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Eine Bambushecke?
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wäre schön, wenn wir wissen könnten, was für platz vorhanden ist,zum nachbarn....
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Ich würde mich einfach bis April gedulden. Das wird schon wieder.
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Eine immergrüne hecke sieht das ganz Jahr über gleich aus. Auch das kann langwelig werden. Da kann die Depression schon im Sommer kommen. Der einzige Unterschied, die Hecke wäre grün statt braun, immerhin.
Wie wäre es denn, wenn Du die vorhandene Hecke auflockerst und interessanter machst? Da wäre wirklich mal ein Foto und nähere Gartenangaben hilfreich. Gartengröße? Was steht vor der Hecke? Wie lang ist diese? Vielleicht wirkt die Hecke insgesamt durch die Länge und Höhe (wie lang und hoch?) eintönig und massiv? Das lässt sich auch anderes vebessern!
Ein alternatives Lösungsbeispiel:
Hecke belassen, aber einige interessante Sträucher in rhytmischem Abstand vorpflanzen (je nach verfügbarem Platz), insbesondere Winterblüher und Immergrüne, wie: Lonicera purpusii (Winter-Duft-Heckenkirsche, Blüten, Duft im Winter), Hydrangea quercifolia (roter Blattschmuck im Winter), Hamamelis (Blüten), Chimonanthus praecox (Chin. Winterblüte = Nomen est Omen), Ilex aquifolium (Beeren, Blätter), Photinia fraseri 'Red Robin' (Blätter), Taxus baccata 'Fastigiata Aurea' (Säuleneibe, immergrün, gelber Austrieb), Prunus subhirtella (Blüten im Winter!), etc.
Evtl. kannst Du die Hecke auch noch unterpflanzen, bzw. den Streifen davor (je nach Himmelsrichtung) bepflanzen mit winterblühenden Stauden und wintergrünen Gräser: Helleborus, Carex, Luzula, das mach den Anblick viel attraktiver
Es gibt also viele Möglichkeiten, ohne die vorhandene Hecke ersetzen zu müssen...., weitere Infos helfen aber bei einer guten Planung.
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Und ich wäre so froh, wenn irgendwo bei mir ne schöne Hainbuchenhecke stehen würde - so unterschiedlich ist das.
Hecke finde ich generell schwierig - wieviel Platz hast du denn in der Tiefe? Viel schöner fände ich eine gemischte Strauchkante, von allem etwas und um Himmels Willen kein Kirschlorbeer oder Thuja - aus meiner ganz persönlichen festgefahrenen Sicht.
Und die Ideen im Post über mir finde ich auch gut.
L.G.
Gänselieschen
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Evtl. kannst Du die Hecke auch noch unterpflanzen
Ja!!! Unter eine einsehbare Hainbuchenhecke gehören pro Meter mindestens 50 Blumenzwiebeln, vorzugsweise kleinblütige und zeitige wie Krokusse, Winterlinge, Schneeglöckchen, Blausterne, Schneeglanz und solche Dinge. Spätestens ab Weihnachten geht man dann täglich kontrollieren, wie weit die schon sind und freut sich.
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Hainbuchenhecke = Schnitthecke?!!
Und da hinein Solitärsträucher, und die dann mitschnippeln? Lustig!
Staudo hat recht, bei mir schieben da grad Tausende Schneeglöckchen den Rasenmulch hoch..................
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Hainbuchenhecke = Schnitthecke?!!
Und da hinein Solitärsträucher, und die dann mitschnippeln? Lustig!
Staudo hat recht, bei mir schieben da grad Tausende Schneeglöckchen den Rasenmulch hoch..................
Bitte genau lesen! ;)
Die Hecke bleibt Schnitthecke! Die Sträucher werden in einem 2-3 m Streifen DAVOR gepflanzt. Der Schnitt der Hecke ist trotzdem gut möglich. Die Hecke wird ja nicht vollständig zugepflanzt, sondern in ca. 3m Abstand ein Strauch (inkl. unterpflanzten Stauden, Gräser, Geophyten) davorgesetzt. das funktioniert aus eigenen Erfahrungen bestens.
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Ich möchte ein Loblied auf meine Hainbuchenhecke anstimmen und die Vorzüge anpreisen, bevor deine Hecke evtl. vorschnell beseitigt wird.
Wie weiter oben bereits erwähnt ist der jahreszeitlich Rhythmus wunderbar zu erleben. Keinesfalls stört mich das im Winter anhaftende Laub. Nein es vermittelt für mich immer noch Struktur. Und im Frühjahr, man kann es nicht nur sehen, nein man kann es hören wie die Hainbuche austreibt. Es ist ein Knistern und leises Rascheln. Jedes Frühjahr höre ich dem zu, beim Arbeiten in der Nähe und es entlockt mir immer und immer wieder ein Lächeln. Ich liebe es!
Als Alternative wäre für mich damals nur eine Eibenhecke in Frage gekommen. Aus Kostengründen habe ich mich für Hainbuche entschieden und es nicht bereut.
Wie einige meine Vorschreiber es schon empfahlen, habe ich meine Hecke vorgepflanzt. Ein Teil davon sogar von beiden Seiten. (Gehöze Stauden, Rosen)
Was mir wichtig erscheint ist bei Formschnitthecken generell, das die Proportionen stimmen. Ich finde es sehr unschön, wenn die solchen Hecken mehr breit als hoch sind. Ich schneide meine Hainbuche auf 1,80m hoch und 40cm breit.
Das mit den Geophyten, klasse Idee. Kommt unbedingt auf meine "Dinge die ich im Garten erledigen will" Liste.
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@Canina,
sehe ich genauso. :D :D :D
Ich kenne allerdings auch Gartenbesitzer, denen dieser Anblick zu trist vorkommt. Daher mein Vorschlag, die schöne Hecke zu erhalten aber die Ansicht aufzulockern, gerade im Winter interessanter zu machen, bzw. mit Stauden, Geophyten sogar zu bereichern.
LG
Jo
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Eine immergrüne hecke sieht das ganz Jahr über gleich aus. Auch das kann langwelig werden. Da kann die Depression schon im Sommer kommen. Der einzige Unterschied, die Hecke wäre grün statt braun, immerhin.
Wie wäre es denn, wenn Du die vorhandene Hecke auflockerst und interessanter machst? Da wäre wirklich mal ein Foto und nähere Gartenangaben hilfreich. Gartengröße? Was steht vor der Hecke? Wie lang ist diese? Vielleicht wirkt die Hecke insgesamt durch die Länge und Höhe (wie lang und hoch?) eintönig und massiv? Das lässt sich auch anderes vebessern!
Ein alternatives Lösungsbeispiel:
Hecke belassen, aber einige interessante Sträucher in rhytmischem Abstand vorpflanzen (je nach verfügbarem Platz), insbesondere Winterblüher und Immergrüne, wie: Lonicera purpusii (Winter-Duft-Heckenkirsche, Blüten, Duft im Winter), Hydrangea quercifolia (roter Blattschmuck im Winter), Hamamelis (Blüten), Chimonanthus praecox (Chin. Winterblüte = Nomen est Omen), Ilex aquifolium (Beeren, Blätter), Photinia fraseri 'Red Robin' (Blätter), Taxus baccata 'Fastigiata Aurea' (Säuleneibe, immergrün, gelber Austrieb)
Evtl. kannst Du die Hecke auch noch unterpflanzen, bzw. den Streifen davor (je nach Himmelsrichtung) bepflanzen mit winterblühenden Stauden und wintergrünen Gräser: Helleborus, Carex, Luzula, das mach den Anblick viel attraktiver
Es gibt also viele Möglichkeiten, ohne die vorhandene Hecke ersetzen zu müssen...., weitere Infos helfen aber bei einer guten Planung.
da stimme ich auch zu, wie gesagt,schön wäre ein lageplan... etc
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Evtl. kannst Du die Hecke auch noch unterpflanzen
Ja!!! Unter eine einsehbare Hainbuchenhecke gehören pro Meter mindestens 50 Blumenzwiebeln, vorzugsweise kleinblütige und zeitige wie Krokusse, Winterlinge, Schneeglöckchen, Blausterne, Schneeglanz und solche Dinge. Spätestens ab Weihnachten geht man dann täglich kontrollieren, wie weit die schon sind und freut sich.
Cyclamen !!!
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Ich habe meine Schnitthecke aus Spiraea (vom Vorgänger) auch radikal aufgelockert und noch Schlehe, Rosen, Sommerflieder, Rotbuchen und eine Zierkirsche als zukünftigen Überhälter (sagt man das so?) dazwischengepflanzt. So langsam wachsen die Lücken wieder zu und ich bin glücklich über die Abwechslung - Schade, dass sie so kurz ist (die Hecke), ich hätte da noch Ideen ::) ;D
PS: Die Frühblüher und Walderdbeeren dadrunter sind ein Muss!
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Bei mir wächst unter allen Strauchkanten nur Giersch in industriellen Mengen - Zwiebelpflanzen unter Hecken bleiben für mich ein unerfüllbarer Traum 8) ;D
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@Gänseliechen,
das sehe ich nicht so. Du kannst Narzissen unterpflanzen. Das funktioniert auch mit Giersch (eigene Erfahrung!). Die Giersch-Blätter kommen erst im späteren Frühjahr und überwachsen die Narzissen nicht. Die Narzissen ziehen schließlich ein, wenn der Giersch größer wird.
LG
Jo
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Etwas OT: Vielleicht sollte ich an einer Stelle, an der bisher nur Narzissen, Bärlauch und Rubus saxitilis wachsen, Giersch pflanzen?
Grübel!
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...den panaschierten Giersch vielleicht ;)
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Nö, wenn schon, denn schon!
Nachbars Essigbaum hatte ich noch vergessen: Der ist auch noch mit von der Partie. Außerdem Geum urbanum. Concolvulus arvensis ist bisher zum Glück beim Nachbarn, Equisetum auch.
Survival of the fittest!
Zurück zum Thema: Mir gefällt dein Alternativvorschlag auch sehr gut. In keinem Fall würd ich ohne Not eine Hainbuchenhecke rausreißen, schon gar nicht, um sie durch Thuja oder Lorbeerkirsche zu ersetzen.
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Daran, dass der Giersch erst spät kommt, ist natürlich was dran. Irgendwie widerstrebt es mir nur in dieses Unkraut irgendwas Edles reinzusetzen. Kostet ja alles ne Menge Geld. Aber drüber nachdenken könnte ich jedenfalls. Unter meiner Hecke ist es darüber hinaus wirklich sehr mager und sehr trocken. Der blanke Sandboden.
LG:
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Giersch muss man nicht als "unedles" Unkraut ansehen. Unter der Hecke stört er sicherlich nicht. Ganz so trocken kann es nicht sein, sonst wäre der Giersch schon verschwunden. Gute Voraussetzungen für Narcissus. Ich würde allerdings nicht die großblütigen Narcissus pflanzen. Die N. cyclamineus -Hybr. sind für Deinen Zweck besonders gut geeignet. Sie ertragen auch mehr Sommertrockenheit als die großblütigen N. Von Spätherbst bis Frühjahr ist fast immer genügend Feuchtigkeit im Boden. Zur größten Not kann man auch mal gründlich wässern. Dazu noch Scilla und/oder Hyazinthoides und das Frühjahr ist gerettet. Zu schattig sollte es allerdings nicht sein. Absonnig oder Halbschattig sollte aber funktionieren. Sonnig sowieso...
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@Iberis,
ist die Hecke schon gerodet? :'(
LG
Jo