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Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: Heckenmaus am 13. Februar 2012, 22:08:58
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Hallo zusammen,
ich möchte gerne eine Kirschlorbeerhecke setzen, dazu möchte ich die Pflanzen selber ziehen und dann einpflanzen.
Hat jemand Erfahrung damit?
Wie lange dauert so etwas, bis dann die Hecke groß ist?
Zehn Jahre warten möchte ich nicht, aber die Pflanzen kaufen ist mir auch zu teuer. Hat schon jemand mit Stecklingen vermehrt?
In zwei Monaten beginnt die Pflanzzeit, ich warte schon gespannt auf Eure Ideen.
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Hallo zusammen,
ich möchte gerne eine Kirschlorbeerhecke setzen, dazu möchte ich die Pflanzen selber ziehen und dann einpflanzen.
Hat jemand Erfahrung damit?
Wie lange dauert so etwas, bis dann die Hecke groß ist?
Zehn Jahre warten möchte ich nicht, aber die Pflanzen kaufen ist mir auch zu teuer. Hat schon jemand mit Stecklingen vermehrt?
In zwei Monaten beginnt die Pflanzzeit, ich warte schon gespannt auf Eure Ideen.
Wieviel Meter Hecke und wie hoch soll es werden? Eigentlich kriegt man Prunus laurocereasus ganz wohlfeil (und wenn viele- dann Rabatt) und am geeigneten Standort wachsen die schnell. Allerdings waere es fuer sicheres Vergnuegen besser, eine Sorte zu kaufen, wegen wohldefinierter Eigenschaften(Groesse, Winterhaerte) und Gleichfoermigkeit.
Saemlinge sind m. E. keine Option fuer eine Hecke, die Bandbreite der Wuchsformen ist riesig.
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Es sind schon für 10 Meter Hecke rund 15 Pflanzen notwendig.
Lohnt sich da wirklich die eigene Anzucht? Ich denke nein.
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Hallo zusammen,
die Kirschlorbeerhecke soll ca. 22 Meter lang werden. Von der Höhe her so ca. 2 Meter bis 2,20 Meter.
Wenn ich richtig gelesen habe, soll der Pflanzabstand doch 70 cm betragen, oder ist das je nach Sorte verschieden?
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Im Baumarkt gibt es manchmal günstige Angebote. Allerdings sollte man trotz niedriger Preise schauen, wie die Pflanzen in den Töpfen aussehen. Preiswert muß nicht immer auch gut sein.
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ein hallo, muss es den unbedingt kirschlorbeer sein? ich weiß nicht in was für einer klimazone du bist,aber bei uns ist eine hecke da nicht so ideal, da kommen immer ausfälle nach starken frösten und es sieht sehr unansehlich aus,wenn die braunen blättr dann die ganze vegetationsperiode dran sind. also ich würde eine gemischte hecke empfehlen mit blütensträuchern und immergrünen gehölzen. das wäre auch fürs auge abwechslungsreich. aber wie geagt,kommt ja auch drauf an wie die platzsituation ist.
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Hier in Klimazone 7b steht schon lange ein Kirschlorbeer im Garten, als runder Strauch. Da sind im Vorjahr (länger -15°) nur einige Triebspitzen abgefroren, die konnte man leicht abschneiden.
In einem Baumarkt habe ich auch mal 2 Kirschlorbeerpflanzen dazu gekauft, ca. EUR 6,- je Stück und doch schon höher. Mit Stecklingen dauerts wohl ewig. ::)
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tomkyf,
das hast du Recht. Es kommt natürlich auf die persönliche Vorliebe und
Situation an. Ich würde auch eher eine gemischte Hecke bevorzugen. Sie ist optisch und ökologisch viel interessanter. Man kann sich auch beim örtlich NABU oder BUND beraten lassen.
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ich bin ja in der 6a/b also kann ich ja nur dafür sprechen was ich dann in der umgebung sehe. klar gibt es auch kirschlorbeer,der geschützt steht und toll aussieht,keine frage. habe da wirklich nix dagegen. ich habe mir in den letzten jahren etliche wildfruchtgehölze zugelegt, da hab ich was und die vögel dann auch.
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Auf die Sorte kommt es an!
Hier ist schon zu erkennen, dass diesen Winter etliche Kirschlorbeeren wieder kräftig etwas abbekommen haben. Für eine höhere Hecke würde ich immer noch 'Herbergii' empfehlen.
Einigermaßen winterhart und dicht buschig und aufrecht wachsend.
Aber Manu hat schon Recht. Man kann sie aus Stecklingen ziehen. Aber 10 Jahre werden es wohl in etwa werden, bis daraus eine dicht 2 m hohe Hecke gewachsen ist.
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Bei uns sehen die Kirschlorbeer Pflanzen auch ziemlich mitgenommen aus. Gelbe Blätter, braune Blätter, alles dabei. Starker Frost mit Ostwinden waren bei uns die Ursache. Vor zwei Jahren war es schon ähnlich, die Kirschlorbeeren haben sich aber wieder gut erholt.
Auf dieser Kirschlorbeer Seite gibt es alle Informationen über Kirschlorbeer, die Du brauchst.
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Die Baumschulerin hat fuer mich getestet, herauskam P. l. ”Reynvaanii”. Der ist hier (atlantisch, 7b/8a) seit Jahren ohne jede Blattschaeden, gross und recht flott gewachsen.
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Heute habe ich mir hier mal die Kirschlorbeeren näher angesehen und kann keine Frostschäden entdecken. :D
Sind keine besondere Sorte, in einem Baumarkt als Heckenpflanzen gekauft, was in 7b offenbar reicht. Vielleicht ist auch der schattige Standort im Winter positiv.
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Hier ebenso. Im Winter schattig geht auch bei mir in 7a problemlos.
Und überhaupt, das ist ein rechtes Unkraut. Überall wo die Vögel hinsch.... geht Kirschlorbeer auf.
Im milden Aschaffenburg hab ich allerdings diese Woche bei einem Spaziergang braun gefärbte Blätter an Kirschlorbeer gesehen. Da hat allerdings die Sonne voll hingeplätzt und auch in Aschaffenburg wars tagsüber -5 Grad kalt.
Hab vorletzten Herbst billige P. laurocerasus "Caucasica" gesetzt, Stück für 4 Euro. Null Kratzer (bis jetzt). Stehen auch etwas sonniger.
Und, gerade im andern Tread geschrieben, auch P. lusitanica schlägt sich nun schon 3 Jahr tapfer, ohne Kratzer. Und gerade dieser wird als nicht winterhart eingestuft ;D
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die Kirschlorbeerhecke soll ca. 22 Meter lang werden. Von der Höhe her so ca. 2 Meter bis 2,20 Meter.
Hallo Heckenmaus,
ich habe mal eine ganz andere Frage: Wer soll die Hecke schneiden? Bei Kirschlorbeer empfiehlt sich grundsätzlich der Schnitt mit der Rosenschere, und das stelle ich mir bei der Länge und Höhe doch reichlich aufwändig vor. Zweimal pro Jahr muss wahrscheinlich sein - ist jedenfalls bei meinen beiden Exemplaren so, zu denen ich mich angesichts des anfangs leeren Gartens verleiten ließ >:( Die legen im Jahr inzwischen so etwa 80 cm an Höhe zu (ca. zehntes Standjahr), und wenn ich mal nicht dazu komme, kann ich an dem harten vorjährigen Holz direkt mit der Baumschere mein Krafttraining erledigen - und gucke ein paar Wochen ins nackte Gerippe.
ratibida
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Wenn man der richtigen Sorte die richtige Breite (2m oder mehr) lässt, dann erübrigt sich schneiden.
Kirschlorbeer auf 50 cm zu halten, geht gar nicht.
Kilobe (eigentlich Lobeki) braucht Platz.
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Wenn man der richtigen Sorte die richtige Breite (2m oder mehr) lässt, dann erübrigt sich schneiden.
Kirschlorbeer auf 50 cm zu halten, geht gar nicht.
Einen Namen hatte die Sorte leider nicht ... Ich reduziere die meinen halbwegs verzweifelt in Abständen auf knapp 2 m Höhe; 2m Breite dürften sie auch haben (nach dem Schnitt). Es fehlt nur noch ein winziges Tröpfchen, dann fliegen sie raus, ich hätte gern mal wieder einen Vorgarten. Angesichts des eisenharten Holzes werde ich wohl den Gartenbauer bestellen (aber nicht den, von dem ich sie habe). Der könnte bei der Gelegenheit noch gleich ein paar andere Sachen erledigen, die ich nicht schaffe. Und ja: Klarer Fall von falsche Pflanze am falschen Platz :-\
Mediterraneus, diese P. lusitanica, von der du sprichst - welche Sorte ist das? Die schmalblättrige? (Die steht nämlich so halbwegs in der engeren Wahl als Nachfolger - grün und undurchdringlich soll's schon werden, aber ein bisschen abwechslungsreicher und auf jeden Fall schmaler.)
ratibida
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P. lusitanica ist eine andere Art. Die Portugiesische Lorbeerkirsche. Die gilt eigentlich nicht als winterhart.
Und es gibt kleine immergrüne Bäume, also starkwüchsiger als der Kirschlorbeer(Lobeki) Prunus laurocerasus.
Prunus lusitanica würd ich auch nicht als Hecke pflanzen, eher als Solitär.
Ich bin auch kein Fan von Schneiden bei Kirschlorbeer...äh Lorbeerkirsche (ich kann mich einfach nicht umgewöhnen). Aber so als freiwachsender Strauch oder als Unterwuchs unter hohen Bäumen sind die Dinger brauchbar.
Wenn dich dein Vorgarten stört, dann entferne ihn gleich. Man schiebt es sonst nur auf und entscheidet sich irgendwann dann doch für die Entfernung.
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P. lusitanica ist eine andere Art. Die Portugiesische Lorbeerkirsche. Die gilt eigentlich nicht als winterhart.
Ja, schon klar. Aber da soll's Sortenunterschiede geben, ich hatte schon mal bei pur recherchiert. P.l. 'Angustifolia' (so hieß sie glaubich) schnitt da am besten ab. Daher meine Frage.
Prunus lusitanica würd ich auch nicht als Hecke pflanzen, eher als Solitär.
...
so als freiwachsender Strauch oder als Unterwuchs unter hohen Bäumen sind die Dinger brauchbar.
Ja, eben so. Das soll so quasi den Seitengarten abschirmen, damit ich auch mal den Rechner auf der Terrasse lassen kann ... Aber ich glaube, das sollte ich hier besser nicht weiter erörtern, sonst wird's noch umgepflanzt, ist ja schon total OT.
Wenn dich dein Vorgarten stört, dann entferne ihn gleich. Man schiebt es sonst nur auf und entscheidet sich irgendwann dann doch für die Entfernung.
Recht hast du, die wuchern da schon viel zu lange ::)
ratibida
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P. lusitanica ist eine andere Art. Die Portugiesische Lorbeerkirsche. Die gilt eigentlich nicht als winterhart.
Und es gibt kleine immergrüne Bäume, also starkwüchsiger als der Kirschlorbeer(Lobeki) Prunus laurocerasus.
Prunus lusitanica würd ich auch nicht als Hecke pflanzen, eher als Solitär.
Ich bin auch kein Fan von Schneiden bei Kirschlorbeer...äh Lorbeerkirsche (ich kann mich einfach nicht umgewöhnen). Aber so als freiwachsender Strauch oder als Unterwuchs unter hohen Bäumen sind die Dinger brauchbar.
Wenn dich dein Vorgarten stört, dann entferne ihn gleich. Man schiebt es sonst nur auf und entscheidet sich irgendwann dann doch für die Entfernung.
Nach meiner Erfahrung ist Prunus lusitanica 'Angustifolia' sehr gut als Hecke geeignet. Er ist winterhärter als nahezu alle Kirschlorbeersorten, läßt sich besser schneiden, weil er kleinere Blätter und feinere Triebe hat.
Buche und Hainbuche werden ungeschnitten auch Bäume. Den portugiesischen Lorbeer kann man in ähnlicher Höhe und Breite halten wie diese klassischen Heckenpflanzen.
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Kann mir jemand sagen, ob das Prunus lusitanica "Angustifolia" ist? Ist ein kleines Suchspiel, eigentlich hab ich ja die Cyclamen fotografiert. Aber oben rechts ragt ein Ästchen von Prunus l. ins Bild.
Es ist eine "Billigsorte", die eine Norddeutsche Baumarktkette (Max...) nahezu ständig als Heckenpflanze (ja sind dafür auch geeignet) verkauft. Da gibts teilweise schon für 2 Euro welche.
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Hat sie im Sommer leuchtend rote Jungtriebe und rote Blattstiele?
Das Laub des normalen Prunus lusitanica müsste eigentlich rundlicher sein.
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Die roten Blattstiele hat sie momentan auch. Kann sein, dass das im Sommer noch mehr ins rötliche geht.
Der Austrieb ist mir momentan geistig nicht präsent ::)
Jedenfalls hab ich die Dinger jeweils im Ausverkauf im November gekauft, der Ramschpreis war dann auch noch halbiert. Im November noch lieblos eingebuddelt und gleich den ersten harten Winter haben die Dinger überstanden. Da war ich baff ;D
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Ich kann Morgen gerne ein Vergleichsfoto einstellen.
Hier hat 'Angustifolia' letzten Winter auch bei völlig freiem Stand nur ganz leichte Laubschäden bekommen.
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Das würde mich sehr interessieren. ;D
Auch ein Habitusfoto? ::)
Hier in meiner Stammgärtnerei wächst auch seit Jahrzehnten ein P.lusitanica, allerdings als "Unterwuchs" von anderen Gehölzen. Der sieht so ähnlich aus wie meiner.
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Habitus ist schlecht!
Meine Pflanze erziehe ich gerade zum Hochstamm. Eine Freundin hat geschnittene Pflanzen als lockere Hecke gepflanzt, mit dichtbuschig aufrechtem Wuchs. Und im Nachbarort gibt es eine akkurat geschnittene Hecke (ca 10 Jahre alt), die schon 2 m hoch war und dann auf ca. 1,2 m wieder heruntergeschnitten wurde.
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Ich bin um jedes Foto froh ::)
(ich habe vor, meinen frei wachsen zu lassen)
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Hallo Heckenmaus! Entscheidungshilfe!
Der Nachbar hat Wegerecht an der Grundstücksgrenze. Da soll er auch gehen, deshalb habe ich zur Begrenzung des Weges, als Sichtschutz und weil immergrün eine Lorbeerhecke gepflanzt. 35 m - 2,50 m hoch. Sorte weiß ich nicht, rundblätterig? Die Wuchskraft ist gigantisch, die Stämme sind inzwischen Fußballer-Waden dick. Auf der Sonnenseite gibt es immer Mehltau und schneiden kann man sie an den Seiten nur von Hand mit der Heckenschere weil die Blätter mit der elektrischen Schere zerfetzen und den halben Sommer als brauner Vorhang hängen bleiben. Auf der Oberseite muß man ständig die starken Triebe raussägen, schneiden geht nicht.
Das Schneiden ist eine Mordsarbeit, man muß sich schon überlegen ob man sich sowas antun will.
( Hier war es die beste Lösung, deshalb nehme ich halt die Nachteile in Kauf! )
Die Hecke aus Lorbeer ist sehr schön solange sie gepflegt wird, aber man muß immer hinterher sein.
Wie sie diese 21 Grad Wintertemperaturen verkraftet hat muß sich erst zeigen.
Gruß Kamelie
versuche es mit einem Bild
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Runde Blätter? Dann ist es vermutlich 'Rotundifolia'. Das Laub mag zwar ganz nett sein. Als Hecke würde ich diese Sorte auch nicht pflanzen.
Ich bin um jedes Foto froh ::)
(ich habe vor, meinen frei wachsen zu lassen)
Hier ein Foto zum Sortenvergleich. Ein Habitusbild nützt Dir nichts, da ich die Pflanze als eintriebigen Heister erzogen habe. Wenn es heute Nachmittag trocken bleibt nehme ich die Kamera vielleicht auf einen Spaziergang mit.
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Ja, das kommt hin, Danke troll! ;D
Dann kenne ich also nur die "Angustifolia".
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Guten Morgen und vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Hilfestelungen.
Mich begleitet nun der Eindruck, dass es sich für mich nicht unbedingt lohnt, selber Kirschlorbeer zu vermehren.
Die Geduld bringe ich nicht auf, viele Jahre zu warten.
Vielen Dank und Gruß
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Versuch Bild!
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Bild ist schief.
Aso die Hecke... ;D
Die sieht doch gar nicht so übel aus, oder?
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Troll13
Danke für den Sortennamen, der war's.
Die Pflanzen hat der Gärtner empfohlen (und geliefert!)
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@ Mediterraneus
von der oberen Ebene aus aufgenommen, schiefe Perspektive, ging nicht anders
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Gute Pflege... :D :D :D
Wenn sie nicht völlig zurück gefroren ist, würde ich mir auch weiter die Arbeit machen, sie mit der Handschere zu schneiden.