garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: cartho am 01. Juli 2012, 22:26:43
-
Hallo alle zusammen,
meine Tomaten im Gewächshaus weisen seit ein paar Tagen an manchen Stellen diese Blattverfärbung auf. Es tritt bei den Strauchtomaten ebenso wie bei den Cocktailtomaten auf. Eine automatische Bewässerung sorgt für genügend Feuchtigkeit.
Danke... cartho
-
Dünge mal mit einem Kaliumbetonten Dünger
-
Das ist ein Salzschaden. Ich würde den nicht so tragisch nehmen.
Marygold hat recht.
-
Danke, das ging aber flott... :)
-
Tja, so simmer halt. ;)
Ach ja, willkommen im Forum! :D
-
Danke :) Eh ich jetzt anfange zu suchen, was ein kaliumbetonter Dünger ist, vielleicht ein kleiner Tipp? Ich habe eigentlich nur immer Tomatendünger beim Pflanzen verwendet und alle zwei Jahre Düngekalk im Herbst. Da meine Tomaten aber im letzten Jahr frühzeitig welk wurden, dachte ich, dass ich überdüngt hätte. Welchen Dünger soll ich denn nun nehmen?
-
Hier im Forum gibt es einen Daniel. Der sagt Dir das ganz genau. Ich denke, Daniel wird sich morgen melden.
-
Wird unter der Bezeichnung Patentkali oder Kalimagnesia verkauft.
Daniel hat da allerdings noch viiiel mehr Ahnung.
Holzasche ist auch reich an Kali, die kann man bei der Pflanzung mit ins Pflanzloch geben.
-
Krankheiten können Tomaten auch im Gewächshaus bekommen. da hilft viel lüften, kann ruhig Durchzug sein.
-
super, danke, das macht ja richtig Spaß mit Euch.... da quält man sich über Jahre, bis man mal auf die Idee kommt im Forum zu fragen :)
-
Die Bewässerung geht aber nicht über die Blätter?
Herzlich willkommen, übrigens. :D
-
Nein, das ist ein am Boden liegender Bewässerungsschlauch. Im Gewächshaus sind auch Paprikapflanzen, die werden von oben bewässert. Übrigens habe ich daran jedes Jahr Blattläuse, denen ich mit Kaltwasserauszug von Brennnesseln zu Leibe rücke. Habt Ihr da noch ne bessere Idee?
-
Gesteinsmehl hilft auch. Und die Ameisennester im Gewächshaus bekämpfen, am besten mit einem heftigen Wasserguss regelmäßig auf die Nester.
-
Danke :) Eh ich jetzt anfange zu suchen, was ein kaliumbetonter Dünger ist, vielleicht ein kleiner Tipp? Ich habe eigentlich nur immer Tomatendünger beim Pflanzen verwendet und alle zwei Jahre Düngekalk im Herbst. Da meine Tomaten aber im letzten Jahr frühzeitig welk wurden, dachte ich, dass ich überdüngt hätte. Welchen Dünger soll ich denn nun nehmen?
Genau das ist mir letztes Jahr auch passiert, nachdem ich zuviel Blaukorn erwischt hatte.
Das mit dem Salzschaden könnte deshalb durchaus auch sein. D.H. zuviel gedüngt.
-
Ich tippe eher auf ein Magnesiummangel. Deswegen ist verrotterter Pferdemist so gut für Tomaten geeignet ist, der hat einen guten Magnesiumsgehalt. Aber auch nicht übertreiben, sonnst gibt es zu viel an Stickstoff. Ich bin immer sehr entspannt bei Mangelerscheinungen, besonders an den unteren Blätter - die Pflanze hat was daras rausgeholt, muss auch nicht perfekt ausschauen.
-
Hallo zusammen,
bei meiner Flaschentomate werden die unteren Spitzen der Früchte braun und weich. Sie reifen aber trotzdem noch. Außerdem blüht die Pflanze kaum noch und an den Blüten bilden sich selten Früchte. :-[
Fällt jemanden etwas dazu ein?
Gruß
Reike
-
Es könnte die Blütenendfäule sein. Da hilft eine kleine Handvoll Steinmehl sehr gut.
-
Danke! Ich werde gleich noch einmal losfahren und Steinmehl kaufen.
-
Urgesteinsmehl !!!
-
Hallo noch einmal,
das Urgesteinsmehl hat wunderbar geholfen. Meine Tomaten haben wieder Früchte angesetzt und bekommen keine weichen braunen Stellen mehr. Vielen Dank!
Gruß
Reike
-
War für mich neu, hier aufgetreten, aus gekauftem Samen:
Ein Bakterium:Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis
Auf den Früchten entstehen kleine verkorkte Flecken
mit 2-4 mm Durchmesser. Im Anfangsstadium besitzen diese
Flecken ein dunkles Auge und einen hellen Hof, erst später verkorken
die Flecken und sinken kraterförmig ein (Vogelaugen). Im
Inneren der Frucht können hohle braune Stellen auftreten.
Die Flecken auf den Früchten, manchmal auch auf den
Blättern und Fruchtstielen, werden durch das Bakterium
Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis verursacht. Der
Erreger kann über befallenen Tomatensamen verbreitet werden.
Die Bakterien können aber auch auf Pflanzenmaterial oder auf
den Anzucht- und Kulturflächen bis zum folgenden Jahr überdauern.
Erinnert an kleinfleckige Krautfäule.
Hat das noch jemand?
-
Hallo, ich habe in mein Gewächshaus 12 Tomaten (3 Cerise, 8 Tamina, 4 Hildares) habe heute die 1. Tomaten geerntet, was sehe ich an der Cerise ist die Krautfäule im Anfangsstadium da, mit Kupferkalk zu spritzen ist es sicherlich zu spät, dann müßte ich ja 7 Tage wenigstens warten bis ich wieder ernten kann, gibt es was biologisches ? Die anderen sind sicherlich die NÄCHSTEN die diese Krautfäule bekommen, ist ja auch kein Wunder bei diesem schlechten Wetter hier im Land Brandenburg.
Gruß Brigitte
-
Hallo Forum,
Dieses Wetter und Freilandtomaten passen wohl nicht so recht zusammen. Ich kann weder auf ein Gewächshaus noch auf eine Überdachung zurückgreifen um meine Tomaten zu schützen.
Wie groß ist die Chance, dass ich genügend gesunde Tomaten ernten kann... allgemein gesehen.
-
Letztes Jahr hatten viele meiner Tomaten irgendwann Krautfäule bekommen. Ich habe die befallenen Blätter regelmäßig entfernt. Erstaunlicherweise haben viele Pflanzen wieder durchgetrieben. So schnell aufgeben sollte man also nicht.
-
Hallo oile,
Aufgeben kommt nicht in die Tüte.
Ich kann erst auf 3 Jahre Tomatenerfahrungen zurückgreifen, was nicht wirklich viel ist. Neben den praktischen Erfahrungen ist viel lesen angesagt, irgendwie muss man ja was dazu lernen.
Der Beitrag von Brigitte12 allerdings hat mich ein wenig nachdenklich gemacht. Anstelle von einer Behandlung bei Ausbruch der Krankheit wären doch sicherlich vorbeugende Maßnahmen besser. Gibt es da irgenwelche vorbeugende Maßnahmen?
Trotz Freilandtomaten habe ich bisher keine Probleme, ich kann sogar täglich einige Tomaten ernten. Das Wetter in Hessen ist sicherlich nicht besser als in den anderen Bundesländern, das Wetter alleine kann es also nicht sein.
-
Hallo Kiko, ich baue Tomaten schon lange an und habe da meine Erfahrungen gesammelt, voriges Jahr hatte ich 80 Pflanzen in mein großes Folienzelt siehe Bild
(http://up.picr.de/11229921sa.jpg)
Das tue ich mir aber nicht mehr an, zuviel Arbeit aber die Krautfäule hatte ich nicht und dieses Jahr habe ich die wenigen 12 in mein kleines Gewächshaus habe jetzt viele Blätter entfernt, mal sehen was wird.
Gruß Brigitte
-
Hallo Brigitte,
so ein Tomatenhaus ist schon eine feine Sache, aber wie schon gesagt... ich habe den Platz nicht dafür.
Meine Tomaten stehen in Töpfen, 8 Stück an der Zahl. Standort ist halbschattig, was in diesem Jahr fast egal ist. Zu allem Übel ist es auch noch windgeschützt, was Krankheiten Tür und Tor öffnen könnte.
Ich biete fast alle Vorraussetzungen für die Braunfäule, die ich erfahrungsgemäß auch ab Ende August erwarten kann. Bisher allerdings hat die Braunfäule nie zu einem Totalverlust geführt.
Als Dünger verwende ich hauseigenen Kompost, also rein biologisch. Ein biologisches, vorbeugend wirkendes Mittelchen würde da schon meine Neugier wecken.
-
Hallo Kiko,
in mein großes Folienzelt hatte ich voriges Jahr immer Durchzug, deshalb hatte ich dann wohl keine Braunfäule, ich gehe gleich noch raus und mache Durchzug in meinen kleinen GW.
Danke für den Tip.
Gruß Brigitte