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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: uliginosa am 02. Juli 2012, 12:01:13
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Gibt es denn schon einen Likör-Thread?
Ich möchte Schwarzen-Johannisbeer-Likör machen und habe mir verschiedene Rezepte angeguckt und frage mich nun, worauf es wirklich ankommt: warum Kandiszucker, der löst sich doch nur etwas langsamer auf, Beeren matschen oder nicht, welcher Alkohol und wieviel, Flasche dicht verschließen oder nicht, hell oder dunkel stellen?
Und Crème de Cassis wird mit Rotwein gemacht und hochprozentiger Alkohol kommt erst nachträglich dazu ...
womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht? ???
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Guck mal
hier
Ich habe grad welchen angesetzt - gedrittelt - frei nach Schnauze:
1 Teil schwarze Johannisbeeren (ohne Stiele undBlüten)
1 Teil brauner Rohrzucker
1 Teil Nordhäuser Doppelkorn
Rein in Schraubflaschen mit großer Öffnung, erst Beeren, dann Zucker, dann aufgießen. Liegen lassen und immer mal drehen, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann Speisekammer bis Weihnachten.
L.G.
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mein persönlicher rat:
alkohol ohne großen eigengeschmack nehmen!
ich nehme dazu am liebsten wodka. dazu kandis (habs mir normalem zucker noch nicht probiert) und die beeren.
flaschen oder gläser mit schraubverschluss. immer mal wieder schütteln wenn man dran denkt.
ich konnte noch keinen unterschied feststellen, ob das gebräu nun hell oder dunkel stand.
wie gänselieschen schon schrieb, stehen lassen bis dezember, dann durch ein sieb schütten und abfüllen.
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Mache ich auch so. Ein Glas bis knapp unter den Rand mit Beeren füllen, etwas weniger als die Hälfte des Beerengewichts in Zucker nachfüllen (es geht auch mit ganz normalem weißen!) und mit Korn/Wodka/anderem klaren Schnaps auffüllen und laaaange dunkel stehen lassen. Hin und wieder schütteln.
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Dunkler Kandis bringt einen schönen Karamellgeschmack dazu, deshalb verzichte ich ungern drauf.
Ich machs ähnlich unkompliziert wie Aella.
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"Primasprit" ist für den hochprozentigen Anteil am besten geeignet, da Neutralalkohol (mit 96% vol.), ansonsten ist es so unkompliziert wie schon beschrieben.
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Primasprit kommt bei mir nicht mehr in die Alkoholikas - das ist mir zu viel Alkohol - habe mal mit Nordhäuser (38%) probiert - lecker und genug Alkohol, damit der Ansatz nicht schlecht wird. Ggf. würde ich auch mal Wodka probieren mit 40 % , aber wozu so viel Alkohol??
L.G.
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Primasprit wird bei solchen Ansätzen immer! verdünnt. Meist mit destilliertem Wasser. Der Sprit hat den Vorteil, dass er auf völlig ohne Eigengeschmack ist. Das ist bei allen anderen Klaren nicht der Fall. Ich nehme auch am liebsten Doppelkorn ;).
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Ich mache Josta-Likör nach untenstehendem Rezept. Der sollte mit schwarzen Johannisbeeren genauso gut schmecken.
300 g Jostabeeren
250 g Kandiszucker
1 Stange Zimt
1 kleine Zitrone
3 Nelke(n)
700 ml Wodka
Zitrone dünn abschälen und die Schale mit den anderen Zutaten in ein großes Einweckglas geben. 8 Wochen dunkel stehen lassen, ab und zu umschwenken.
Durch ein feines Sieb filtern (ich lege eine saubere Mullwindel hinein) und in saubere Flaschen abfüllen.
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gut, dass ihr mich daran erinnert!
Ich mache Aufgesetzten oder Cassis immer mit:
500 g Beeren
500 g weißem Zucker
1 Flasche Doppelkorn. Ob der jetzt Nord oder was heißt oder wie auch immer.
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1 Flasche Doppelkorn. Ob der jetzt Nord oder was heißt oder wie auch immer.
;D Hauptsach Sprit ;D (Ist aber eh so).
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Crème de Cassis, lese ich gerade in Wiki, wird sofort nach der Ernte zubereitet und umgehend schockgefroren um dann mit dem Alkohol in Verbindung gebracht zu werden. Erst wenn das Ganze 5 Wochen gezogen hat, dann wird Zucker zugesetzt.
Das erklärt manches! Vor allem die Viskosität von Cassissée und die Stabilität des Geschmacks in der geöffneten Flasche. Äh, wenn man der eine Chance gibt, vorausgesetzt. ;)
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Wir nehmen weniger Zucker. Je zwei Teile Beeren und Doppelkorn und nur ein Teil Kandis.
Gewürzt wird mit Vanillemark und etwas Zimt.
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Danke für eure Tipps! :D
Gewürze werde ich weglassen, da es mir auf den Johannisbeergeschmack ankommt.
Gekauft habe ich jetzt je 0,5 l Wodka und Grappa, beide 40%, und jeweils die billigsten. Und braunen Zucker.
Und gerade mal gekostet - der Grappa schmeckt angenehmer, aber die bedürfen schon sehr der Verdünnung mit viel Beerenaroma und Zucker.
Muss die Beeren-Zuckermischung ganz vom Alkohol bedeckt sein? Hoffentlich reich dann mein halber l bei je einer 1l-Flasche ...
Und der Zuckeranteil variert ja auch sehr - ist wohl eh Geschmackssache. 8)
Der Crème de Cassis wende ich mich dann nächstes Jahr zu - wenn mein Likör dem Vergleich nicht standhält.
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Oh, Zuccalmaglio, der Tipp mit Vanillemark und Zimt hört sich super an! Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren! Machst du das frei Schnauze oder hast du eine mengenangabe für mich?
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Ja Uliginosa - unbedingt ganz bedecken mit dem Schnaps - sonst läufst Du Gefahr, dass doch ne Beere oben liegt und gären kann, dann wird alles schlecht, so wie man es immer mal zum Leidwesen von Rumtopffans hört.
Das mit dem Eigengeschmack von schwarzen Johannisbeeren wollte ich auch sagen - da braucht man keinerlei andere Geschmacksstoffe - es ist einfach die Perle der Beeren.
Ich nehme wahrscheinlich auch weniger Zucker als ein Drittel - das ist nur ne Richtschnur. Die Flasche fülle ich mindestens zur Hälfte mit Beeren, dann den Zucker drauf. Irgendwann denkt man - da würde ja kaum noch Schnaps reinpassen - und gießt dann den Schnaps auf - dadurch, dass der in alle Zwischenräume läuft und auch den Zucker mit runterspült - passt, dann doch ganz ordentlich Schnaps rein.
Bei klaren Schnäpsen habe ich immer das Gefühl, dass die nach nüscht schmecken - insofern nehme ich den Nordhäuser, weil ich weiß, dass es guter Schnaps ist - andere Gründe hat das nicht.
Es gibt bestimmt auch einen Likör, bei dem es sich gut macht, weißen Rum zu nehmen z.B. wegen des Rumaromas - vielleicht etwas in Richtung Aprikose und Mandel und dazu weißen Rum - stelle ich mir gut vor.
L.G.
Gänselieschen
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Drei Gläser habe ich angesetzt, gestern Abend, eines mit Wodka, eins mit Grappa und eines mit Mirabellenschnaps.
Etwa 500g Beeren, 200g Zucker, dann aufgefüllt mit dem Alkohol - davon hat dann immer nur noch ca. 200 ml ins Glas gepasst nach Kathrins Rezept: das "Glas bis knapp unter den Rand mit Beeren füllen". Reicht das, oder kann es schlecht werden, wenn zu wenig Schnaps drin ist?
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So wie Gänselieschen schon schrieb: Die Beeren unbedingt ganz bedecken mit dem Schnaps !
Berichtest Du uns über die Geschmacksunterschiede?
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Darauf habe ich geachtet.
aus einem Glas habe ich noch welche rausgelöffelt ...
Auf die Geschmacksunterschiede bin ich auch gespannt - ich denke, viel wird es nicht ausmachen. Ich werde berichten.
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Ja, sie sollten gerade bedeckt sein. Immerhin geben die Beeren selbst ja auch Saft ab. Wenn der Likör zu süß wird, kann man ihn noch etwas mit dem jeweiligen Alkohol strecken (ist meist aber nicht nötig).
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Inzwischen hat sich der Zucker aufgelöst, nachdem ich immer mal wieder im Vorbeigehen geschüttelt habe.
Genügend Flüssigkeit ist auf jeden Fall im Glas - aber die infamen Beeren schwimmen oben! Und schauen etwas oben raus - soweit das geht in den vollen Gläsern! :o :-X ???
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Na ja, das wird nicht viel machen, dass die oben bischen raus gucken.
Ich hatte 5 Liter Weinbeeren mit Rum angesetzt und schwammen auch oben. Haben sich aber wieder nach unten gemacht und es Schmaps (ohne Zuckerzusatz) soll schmecken. Ich trinke ja nicht ;D
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Crème de Cassis haben wir früher ganz ohne Schnaps gemacht, da wurden schwarze Johannisbeeren und Zucker zu gleichen Teilen in ein Gefäß geschichtet, ganz oben eine dicke Lage Zucker. Das Ganze blieb einige Monate stehen, wurde ab und zu geschüttelt und zum Schluß abgeseiht, und inzwischen hatte sich wohl von ganz alleine Alkohol gebildet. War jedenfalls sehr lecker, vor allem natürlich mit Weißwein.
Ich glaube, das probiere ich grad nochmal aus.
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hört sich gut an, würde auch die Viskosität erklären. Die Zähflüssigkeit kommt auf jeden Fall nicht nur vom Zucker.
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Hallo Leute der leckeren Küche,
ich bin hier neu, sozusagen Frischling.
Wollte mich belesen was über die Herstellung von schwarze Johannisbeerlikör geschrieben wird.
Habe hier meinen Vorschlag einzubringen.
1. Auf 500g Beeren 300g brauner Rohrzucker und 1 ganze Vanilleschote. Menge an Alkohol nach beliben (je nachdem wie dick der Likör werden soll)
2. Die Beeren waschen und die groben Stiele entfernen (nicht zu gründlich putzen),
gut abtropfen lassen.
3. Die Beeren mit dem Zucker zusammen zu einem Brei Stampfen (keinen Mixer).
4. Alkoholdraufgiesen (hälfte prima Sprit, hälfte Korn o. Wodka)
5. Alles zusammen in ein großes Gefäß füllen (bestens geeignet ist ein Weinballon)
6. Nach ca. 6 Wochen ordentlich durchschütteln und durch ein feines Sieb in Flaschen abfüllen.
7. Den Brei in ein Gefäß abfüllen, in den Kühlschrank stellen und für die kalte Jahrezeit zum Tee verwenden. (ein fetter Teelöfel auf ein Glas Tee) mhm leckker.
Hoffe ich konnte hier einen nützlichen Beitrag einbringen.
Wohl bekomms, euer knobiscampi44
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Willkommen bei Garten Pur, Knobiscampi! :D
Danke für das Rezept!
Vielleicht für das nächste Jahr, dieses Jahr sind die Beeren schon fast alle verarbeitet.
Gestampft habe ich die Beeren jetzt nicht - ich hoffe, dass Alkohol und Zucker trotzdem die Aromen erschließen. Ich werde auch länger als 6 Wochen abwarten.
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Ich stampfe die Beeren auch nie. Die Idee, den übrigen Matsch für Tee zu verwenden, ist genial! Danke dafür.
Ich habe jetzt einen Versuch laufen, bei dem erstmal nur Johannisbeeren und Korn gemeinsam stehen und danach erst Zucker dazukommt. Ich bin schon gespannt, ob es Unterschiede zur gleich-alles-zusammenmischen-Version gibt.
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Quetschen der Beeren tuts vermutlich auch.....
Nachträgliche Zuckerzugabe müßte vermutlich mit konzentrierter Zuckerlösung geschehen.
Feine geschmackliche Unterschiede zwischen rein alkoholischem Ansatz und Ansatz mit Zucker gemeinsam kann ich mir durchaus vorstellen - werd ich kaum je probieren 8)
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Meinst du, der Zucker löst sich nicht? Ich würde das Frucht/Korn-Gemisch auf zwei Gläser aufteilen, den Zucker einfüllen und ca. 2 Monate stehenlassen. Meinst du, da könnte es Probleme geben?
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Zucker löst sich in Wasser, in Alkohol praktisch nicht.
Wenn Du das Gemisch Beerengatsch - Zucker - Korn gemeinsam stehen läßt, ist schon das quasi Maximum Wasser drinnen, und der Zucker hat Zeit sich zu lösen (und hilft auch manchen Aromastoffen aus den Beeren heraus).
Im rein alkoholischen Extrakt wird sich der Zucker, dem Wasseranteil entsprechend, recht mühsam und langsam auflösen, kommerziell werden solche Ansätze dann mit möglichst konzentriertem Zuckersirup (billiger: Invertzuckersirup) "eingestellt".
Dabei kann es, bei nicht fachgerechtem Vorgehen, zu Trübungen aufgrund ausgefällten Zuckers kommen, die man dann mit weiterem Wasserzusatz wegbringen kann - nicht optimal.
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Was heißt mühsam und langsam nun genau? Wenns bis zum Winter dauert, dann bleibe ich bei meinem Test, wenns ein Jahr dauert, dann kippe ich noch heute Zucker dazu ;) .
Erweiterungsfrage: Sollte ich nach einem Monat die Früchte und den Alkohol mit Zucker ansetzen oder abfiltern und den Rest ansetzen (weil aus den Früchten eh nix mehr rauszuholen ist)?
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Genau hängt von vielerlei Umständen ab.
Heute ein Packerl Feinkristall hineinschütten und übermorgen ist alles gelöst, das spielen sie wohl nicht.
Immer wieder umrühren, nicht zu kühl lagern, und ein Zeitrahmen von ungefähr einem Monat könnte passen - soferne man nicht über der Sättigung ist.
Zucker ist übrigens ein vorzüglicher Lösungsvermittler für viele Inhaltsstoffe....
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Na das klingt ja schon anders ;) .
Mit Zucker stehen schon drei Gläser im Keller, ich probiere es diesmal anders, weil die Marke Creme de Cassis angeblich so gemacht wird. Mal schauen, ich werde berichten (Sättigung glaube ich nicht. Johannisbeeren sind ja doch ziemlich unsüß).
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Bisher habe ich einfach nur Früchte mit Alkohol angesetzt und später mit Zuckerlösung verdünnt.
Vielleicht sollte ich dem Ansatz doch schon etwas Zucker beigeben.
Ich verwende lieber Wodka als Korn, finde ich weicher und nicht so hart. Primasprit verwende ich nur bei sehr saftigen Früchten.
Dieses Jahr wandert so ziemlich alles in die Flasche was mir unter die Finger kommt.
Kann wer was zum Geschmack von Angesetzten aus Roten bzw. Weißen Johannesbeeren sagen ?
Hier zu sehen.
Schwarze Himbeere (Black Jewel)
Rote Johannesbeeren
Weiße Johannesbeeren
Schwarze Johannesbeeren
Grüne Johannesbeeren
Rhabarber
Moschuserdbeere
Honigbeere (Ribes divaricatum)

Angesetzter
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Die roten fand ich nicht überzeugend, für meine Vorstellung zu wenig Geschmack.
Ich habe den Likör dann mit schwarzen nochmals angesetzt.
Und ich bin interessiert am Ansatz von Black Jewel. Wie wird der?
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Tolle Ansätze.
Ich hab auch ein paar gemacht.
Pfefferminze auf Smirnov
Erdbeere auf Maria Kron
Johannisbeere auch auf Wodka
Sauerkirsche aufWodka
Scherkirsche auf Rum
und nun hab ich noch paar Flaschen Klosterfrau Melissengeist.
Voll und ungeöffnet.
Kann man da auch Ansätze machen und so?
Zum Kostebn brauche ich immer meine Opfer.
Ich trinke ja nicht ;D
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Hallo zusammen, Guten Abend!
(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
Bei uns Zuhause wurde für Weihnachten immer Johannisbeeren-Likör aus schwarzen Johnnnisbeeren gemacht.
Eine Bauersfrau brachte immer 2 Eimer a. 10 Ltr. schwarze Johannisnbeeren.
Die wurden in Glasballons gefüllt, nur mit Obstler aufgegossen und auf der Bühne ans Fenster gestellt.
Vor Weihnachten wurde der Ansatz abgefiltert und mit Läuterzucker verfeinert.
Ein Nachbar, ein Bauer, war zu der Zeit beim Hoigata = (schwäbisch) = Nachbarsbesuch für ein Schwätzle, bei uns.
Ihm war es schade um den Rest-Alkohol in den Beeren, er probierte davon aber es war "pfui Teufel".
Also nahm er die Reste für seine Sauen mit, die fanden das gereichte Futter gar nicht pfui Teufel.
Am Abend wollte die Bäurin ihre Hühner einsperren, dazu musste sie durch den Saustall. !!!
Ludwig , Ludwig komm alle Saua send he! = alle Schweine sind tot
nein, die waren nur total besoffen !!
Gruß Kamelie
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;D
Mein Vater setzte auch gerne Schwarze Johannisbeeren an. Die Prozedur war ähnlich wie Du, Kamelie es beschreibst. Er setzte aber gleich Zucker an. Daher schmeckten ihm nach dem Abseien die Beeren gut. Der Effekt stellte sich - für ihn unerwartet - ziemlich schnell und gründlich ein. ;D
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Hier die frisch abgefüllten Ergebnisse der heurigen Likörproduktion.
Der ohne Zucker angesetzte Cassis kann im direkten Vergleich mit jenen Johannisbeeren, die gleich mit Kandis angesetzt wurden, nicht mithalten. Allerdings ist er um einiges dunkler als der andere Likör und daher sehr dekorativ. Und ohne Vergleich auch so sehr lecker ;) , ich werde ihn aber in Zukunft wieder direkt mit Zucker ansetzen (und mit Kandis, wenn ich drandenke).
Als gelungenes Experiment hat sich der Rote-Johannisbeer-Likör herausgestellt. Das feine Aroma ist perfekt gefangen und die Farbe ein herrliches Hellrot.
Hier ein Überblick. Die Farben sind scheußlich, das Bild wurde in der Küche bei Kunstlicht aufgenommen und ich habe an der Kamera umzustellen vergessen.
LG, Katrin
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Sieht trotzdem sehr gut aus! :D
Dann muss ich ja mal gucken, was aus meinen Ansätzen geworden ist! 8)
Kamelie - "d'Saua send he" ;D
und die Hühner - d'Henna - durften wohl nicht kosten? ;)
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Drei Gläser habe ich angesetzt, gestern Abend, eines mit Wodka, eins mit Grappa und eines mit Mirabellenschnaps.
Etwa 500g Beeren, 200g Zucker, dann aufgefüllt mit dem Alkohol - davon hat dann immer nur noch ca. 200 ml ins Glas gepasst nach Kathrins Rezept: das "Glas bis knapp unter den Rand mit Beeren füllen". Reicht das, oder kann es schlecht werden, wenn zu wenig Schnaps drin ist?
Jetzt ist alles durchgeseiht und verkostet.
:D ::) :D Ich bin begeistert!
Am besten finde ich (und GG) den Ansatz mit Wodka: tolles Aroma ohne Beigeschmack.
Meine Freundin bevorzugt den mit Grappa (obwohl sie Grappa pur nicht mag).
Der Mirabellenschnaps schmeckt noch sehr vor, übertönt fast das Cassis-Aroma.
Im Vergleich zu gekaufter Crème de Cassis schmecken mir meine Liköre besser (!): sie sind zwar weniger dickflüssig, dafür aber fruchtiger mit mehr Cassis-Aroma und weniger süß.
Erstaunlich finde ich, dass das Schwarze Johannisbeer-Aroma im Likör intensiver ist, als in den frischen Früchten.
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Ich krieg Appetit :-[ .
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angesetzt habe ich dieses jahr auch, mal sehen, was wird...
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Aus aktuellem Anlass: was ist daraus geworden? Und creme de cassis wird nicht mit Rotwein angesetzt, wie im Netz manchmal zu finden ist?