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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Lehm am 23. Juli 2012, 11:38:21

Titel: Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 23. Juli 2012, 11:38:21
Nach dem Urlaub habe ich die Lösung: Ich werde mir ein Gemüsebeet für Feierabendgärtner bauen!

Zur Ausgangslage: Als Werktätiger im Atelier habe ich bzw. nehme ich mir zu wenig Zeit, um den nicht ganz kleinen, in einer Wiese gelegenen Gemüsegarten zu pflegen. So gibts viel Unkraut, viele Schnecken, und viele Ernteausfälle, was an sich egal wäre, weil ich Gemüse ja auch einkaufen kann, und dennoch, die Situation belastet mich.

Der Plan: Ich reisse den Schneckenzaun ab und baue ihn, begrenzt auf vorerst zwei m2, neu auf. Zwei m2 Gemüsegarten schaffe ich, mit links. Bisschen häckeln, bisschen giessen, bisschen ernten, alles ganz nebenbei. Und auf zwei m2 hats Platz für zwei bis drei Gemüse. Besser als nichts. Besser sicher als die überwucherte x m2-Illusion.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 23. Juli 2012, 11:51:46
Nachdem ich in meinem ersten Gartenjahr diverses im Garten ausprobiert hatte (Salat war innerhalb einer Nacht verschwunden, Petersilie, Dill, Kresse waren gelegentlich zwei oder drei Tage lang sichtbar, den Zuchini wurden die Blüten von Schnecken abgefressen und den Tomaten war es zu nass) habe ich meinen Gemüsegarten jetzt in Töpfen/Kübeln auf dem Balkon.
Große Kübel oder kleines Hochbeet wären Alternativen, über die Du nachdenken könntest. Allerdings wäre dann der Schneckenzaun evtl. funktionslos.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 23. Juli 2012, 11:55:08
Bei mir ist Samstag Gemüsegartentag. Sobald ich mit dem Rasenmähen fertig bin, kümmere ich mich um den Gemüsegarten. So ist selbst ein Gemüsegarten von 250 m² kein Problem. Man muss nur konsequent hinterher sein.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: frida am 23. Juli 2012, 11:55:30
ich habe in diesem Jahr zwei Hochbeete mit je 1,5x2,5 Meter gebaut, 50cm hoch. Schneckenzaun kann man am Rand reinstecken, ich habe das nicht getan, weil ich es an dem Standort direkt am Haus häßlich finde. Aber es funktioniert.

Der Ertrag aus einem solchen Hochbeet ist sehr groß, Salat und Kräuter kannst Du übers Jahr mehr ziehen, als Du essen kannst.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 23. Juli 2012, 12:01:03
PS: außerdem solltest du evtl. die normale Urlaubs-Rückkehrer "Hilfe, mein Garten ist ein Dschungel"-Phase einfach aussitzen, bevor du Beschlüsse fasst. Das wird bald wieder leichter, nach ein, zwei Aktionstagen. 8)
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 23. Juli 2012, 14:16:44
Danke für eure Tipps, die ich allesamt berücksichtigen werde.

Ein Problem bleibt: wenn ich auf zwei m2 Zucchini anbauen will, ist das Beet voll. Solche Pflanzen lagere ich daher aus.

Vier Reihen auf zwei m2 gibt 1x Haferwurzel, 1x Rosenkohl (2-3 Pflanzen), 1x Schnittmangold und 1x irgendein Schickimickigemüse oder -salat. Da muss ich mich erst mal gewöhnen dran. :-\
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Saattermin am 23. Juli 2012, 14:36:52
Hallo Lehm, so gehts mir eigentlich jeden Sommer. Immer wenn die ganze Pracht dschungelartig fast über mir zusammenwächst. Und jedesmal denke ich - nächstes Jahr viiiiiieel weniger und Blumen nicht so hohe und Platten überall - damit weniger zu jäten wäre. Dann im Frühling, wenn der Garten so schön übersichtlich aussieht, habe ich die meisten meiner Vorsätze wieder vergessen und die Gemüsebeete werden nicht weniger, weil ich mich nicht auf ein paar Salatpflanzen beschränken kann. Und mit grossem Elan gehts in die Gartensaison, bis nach Ferienabwesenheit oder Dauerregen oder Hexenschuss o.ä. alles wieder aus dem Ruder läuft.
Jetzt bin ich seit 2 Jahren pensioniert und ich kann Dir sagen, sehr viel besser ist das wirklich nicht geworden. Man hat nur die Illusion von mehr Zeit. Ich glaube das Rezept von Staudo würde am besten funktionieren - immer dranbleiben und wenn es auch nur jeden Tag 0.5 Std. ist oder wie Staudo das macht, jeweils am Samstag.
L.G. Saattermin
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 23. Juli 2012, 14:51:11
die Salat-Reihe kann man dritteln. Wegen unterschiedlicher Erntezeitpunkte und unterschiedlicher Sorten. Also z.B. ein Drittel Rucola, ein Drittel Asia-Salat, ein Drittel Pflücksalat klassisch.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 23. Juli 2012, 15:20:20
Ich glaube das Rezept von Staudo würde am besten funktionieren - immer dranbleiben und wenn es auch nur jeden Tag 0.5 Std. ist oder wie Staudo das macht, jeweils am Samstag.

Ja, das funktioniert sicher, nur hat nicht jeder immer die Zeit und Musse, das auch durchzuhalten. Meine zwei m2 sollen in jeder Lebenslage ordentlich daherkommen. Es soll genügen, mal kurz mit dem Handschäufelchen einzugreifen. Das heisst nicht, dass in der Nähe nicht was unkontrolliert wuchern und sich von den Schnecken fressen lassen darf. Nur zählt das dann nicht. ;)

P.S.: Ich seh das alles als - womöglich letztes - Aufbäumen gegen den Topfgarten. Ich will mein Gemüse auf keinen Fall jetzt schon nur noch in Töpfen kultivieren.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 23. Juli 2012, 15:37:27
Vielleicht solltest Du Dich besser gegen Deine eigene Trägheit aufbäumen. Oder aber Du lässt den Quatsch sein und kaufst Dein Gemüse.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 23. Juli 2012, 15:40:25
Meine Trägheit ist ein Tabu und bleibt unangetastet.
Ich zieh das jetzt durch mit dem zwei m2-Beet. Werde berichten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Galeo am 23. Juli 2012, 19:39:20
Etwas weniger hier schreiben und dafür raus in den Garten .
Würde ich so machen.
Es ist ja alles nicht nur "Arbeit". Gartenarbeit kann entspannen, Frust abbauen o.ä.
LG Galeo

Schreibfehler korr.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Krümel am 23. Juli 2012, 19:50:51
Zwei Quadratmeter und nix tun, bzw. mal mit dem Handschäufelchen eingreifen und trotzdem kommt alles ordentlich daher?
Ganz einfache Rechnung, ganz einfache Gleichung: Hochbeet. Oder halt zwei davon.

So habe ich mit dem Gemüsegärtnern begonnen und erblasste, als ich "ebenerdig" erweiterte. In den Hochbeeten ist "ordentliches Daherkommen" schon fast von selbst gegeben, Unkraut bildet sich höchstens über die Komposterde (und das ist vernachlässigbar), Schnecken finden nur selten den Weg hinauf und viele tief fliegende Schädlinge rammen sich die Rübe ein. Weiter ist der Boden halt (logischerweise) viel besser, weil tiefgründiger, und so ist die Ernte deutlich höher als ebenerdig.

Der einzige Grund, warum ich nicht nur in Hochbeeten Gemüse ziehe: Pinke Pinke. Kostet halt was, wenn man anständiges Holz und Teichfolie (die benutzte ich als Innenfutter, damit das Wasser nicht sofort verdunstet und das Holz geschützt wird) hinpfeffern möchte.

Nein, es gibt noch einen zweiten: Man ist ebenerdig flexibler. Hast du mal dein Hochbeet, musst du dich an die Begrenzung halten. Ebenerdig kannst du ausscheren, wann immer du willst. Kommt dir sicherlich entgegen. ;D

P.S.: Hochbeete sind saumässig Rücken schonend. Und man sieht Unkraut noch bevor es zu keimen gewillt ist ...
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Saattermin am 23. Juli 2012, 21:19:05

 In den Hochbeeten ist "ordentliches Daherkommen" schon fast von selbst gegeben, Unkraut bildet sich höchstens über die Komposterde (und das ist vernachlässigbar), Schnecken finden nur selten den Weg hinauf und viele tief fliegende Schädlinge rammen sich die Rübe ein. Weiter ist der Boden halt (logischerweise) viel besser, weil tiefgründiger, und so ist die Ernte deutlich höher als ebenerdig.



 :o :o Ich möchte auch Hochbeete ! ! ! ! :o :o Am liebsten mindestens 3 davon. Aber eben, sie sind ja nicht ganz billig und vor allem müsste "man" diese auch aufbauen. Das ist eigentlich die grössere Hürde. Also werde ich bis auf weiteres eben in ganz gewöhnlichen Beeten gärtnern. D.h. 1 langes Hochbeet (nicht ganz klassisch) habe ich schon, nur ca. 65 cm hoch und 50 cm breit und an sonnigster Lage. Und dieses zu bearbeiten geht wirklich deutlich einfacher und nicht so Kräfte zehrend. Es hat einen Nachteil: da es nicht klassisch aufgebaut ist (mit Innengitter) habe ich immer Mäuse, die sich an meiner Ernte beteiligen.
L.G. Saattermin
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: caro. am 24. Juli 2012, 06:41:09

Ein Problem bleibt: wenn ich auf zwei m2 Zucchini anbauen will, ist das Beet voll. Solche Pflanzen lagere ich daher aus.


Für Zucchinipflanzen benötigt man kein Beet. Du kannst einfach ein Stück Wiese umgraben.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Effi B. am 24. Juli 2012, 07:49:32
Mensch, Mäusel, schäm dich!

Letztes Jahr legte ich mir in meinem kleinen Stadtgarten ebenfalls ein solches Bonsaibeet von ca. 3-4 qm an, mein Extrembeet für Essbares, vom Unterbau wie ein Hochbeet, nur eben im Souterrain. 8)

In diesem Minibeet gibt es vorwiegend Sachen mit kurzer Kulturzeit, Radieschen, Pflücksalate etc. Schon schön, immer etwas Frisches griffbereit zu haben.

Sonst ist so ein Bonsaibeet unökonomisch und schon etwas meschucke (schreibt man das so?): Es ist ja nicht nur die Arbeitszeit, die du netto mit der Bearbeitung verbringst; das Beischleifen der Gerätschaften, wie die kleine Hacke, Handschuhe, das Krauteimerchen etc. und das Wegräumen selbigiger Gerätschaften, ist bekanntlich mitzurechnen, das ganze Drumherum im Brutto eben. Auch das An- und Ausziehen der Gartenklamotten ist mitzurechnen! Bis dann 2 qm schlußendlich fertig sind, hast du auch ein größeres Beet bearbeitet. Das tut sich nicht viel.

Allein das Aussäen, da ist es wirklich schnuppe, ob du nun 1 Saatkörnchen ;D für einen einzigen Rosenkohl oder eben ein Tütchen davon in die Erde gibst.

Das Verhältnis von Aufwand und Effekt ist bei einem solchen Bonsaibeet wirklich ungünstig.

Ich mache es so: Die meisten Gemüsepflanzen werden im Riesengarten meiner Zuckerschnute ausgesät und vorgezogen, von den Jungpflanzen nehme ich dann ein paar mit zu mir. Zwei Saatkörnchen für Pfllücksalat - das wäre mir echt zu doof. Was bin ich froh...

Die ein oder andere Gemüsepflanze kaufen wir vorgezogen auf dem Wochenmarkt bei einem alten Bauern. "Eine Kohlrabipflanze, bitte!" Ne, das würde ich mich nicht trauen, der alte Knotterfritz würde mich in die Klapse schicken, oder sowas. ;D

Kräuterpflanzen stehen bei mir quer im Garten verteilt.

Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 24. Juli 2012, 08:34:47
Ebenerdig kannst du ausscheren, wann immer du willst. Kommt dir sicherlich entgegen. ;D

Jep. 8)

Ich überleg grad, mein Minibeet innerhalb des bestehenden Gemüsebeets anzulegen: so halt ich mir alle Optionen offen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 24. Juli 2012, 08:36:43

Ein Problem bleibt: wenn ich auf zwei m2 Zucchini anbauen will, ist das Beet voll. Solche Pflanzen lagere ich daher aus.


Für Zucchinipflanzen benötigt man kein Beet. Du kannst einfach ein Stück Wiese umgraben.

Klaro. Ist ja dann auch ein Beet. :P
Jedenfalls mögen meine Schnecken meine Zucchiniblüten. Drum muss ich da auch einzäunen. Leider.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 24. Juli 2012, 08:41:12
Mensch, Mäusel, schäm dich!

*schämt sich kurz*

Na ja, Vorgezogene kaufen mag eine Erleichterung sein, macht aber keinen Spass, und die Schnecken mögen die Zugezogenen bei mir noch lieber. Das eigentliche Problem beim Riesenbeet ist die Bodenbearbeitung. Kaum bist du damit fertig, wächst wieder blöd Unkraut und kriechen Schnecken wie wild. Im Minibeet stell ich mir das überschaubarer vor.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: caro. am 24. Juli 2012, 08:42:47

Klaro. Ist ja dann auch ein Beet. :P
Jedenfalls mögen meine Schnecken meine Zucchiniblüten. Drum muss ich da auch einzäunen. Leider.

Schnecken habe ich auch im Garten. Einen Schneckenzaun habe ich nie gebraucht. Säe doch einfach mehr aus. Und Zucchinipflanzen machen ja nun wirklich fast keine Arbeit.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 24. Juli 2012, 08:46:40
Gut, werde das versuchen. Gibt dann bestimmt eine Zucchinischwemme. :-X
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: caro. am 24. Juli 2012, 08:54:39
Gut, werde das versuchen. Gibt dann bestimmt eine Zucchinischwemme. :-X

Ist doch nicht schlimm. Du musst ja nicht alle essen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 24. Juli 2012, 08:55:59
Müssen nicht. Ich ertrage es aber schlecht, sie einfach nicht zu ernten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Saattermin am 24. Juli 2012, 10:59:13
Bei den Zuccinis bereite ich erst das Beet vor, dann gebe ich Stroh drauf (bis wirklich keine Erde mehr sichtbar ist), dann pflanze ich die Zuccinis hinein. So habe ich praktisch kein Unkraut. Und was dann doch noch kommt, das kann ganz leicht von Hand rausgezupft werden.
Genau gleich mache ich es bei den Peperonis, Tomaten und Gurken.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 25. Juli 2012, 11:27:42
Ja, ich mulche manchmal mit Heu. Aber das braucht ja auch wieder siene Zeit. Beim (holzigen) Stroh stellt sich zudem die Frage, ob dieses beim Anrotten nicht zu viel Stickstoff vernichtet.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: caro. am 25. Juli 2012, 13:23:45
Lehm, hast Du jemals erfolgreich Gemüse angebaut?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 25. Juli 2012, 13:35:01
 ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Bin im Garten am 25. Juli 2012, 13:54:04
Wo ihr hier gerade bei Zucchini seid:

Meine wächst und wächst und blüht, aber bildet keine Früchte! Was ist da los? Es ist meine erste Pflanze, ich bin echt etwas ratlos... ???
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 25. Juli 2012, 14:06:25
Wahrscheinlich schafft sie es nicht, männlich und weiblich gleichzeitig zu blühen und sich dadurch auch zu befruchten (bzw. es ist ev. zu nass und garstig für Bienen und sonstige Bestäuber).
Ich habe meiner Zucchini eine Gurke zur Gesellschaft gegeben, seither klappt es auch mit dem Fruchtansatz :-* . Melonen oder Kürbispflanzen gingen wahrscheinlich auch.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Bin im Garten am 25. Juli 2012, 14:13:11
Oh je. Die Gurke steht etwas weiter weg, so in 2 Meter Entfernung. Das scheint dann ja nicht zu reichen. Aber jetzt wird das Wetter besser, auch für Hummeln und Bienen usw. Vielleicht wird es dann was? Ist ja echt ärgerlich, ich hatte mich auf eine sehr große Zucciniflut gefreut. ;)
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 25. Juli 2012, 14:18:42
Lehm, hast Du jemals erfolgreich Gemüse angebaut?

Was veranlasst dich zu dieser - sagen wir: seltsamen - Frage?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: elis am 25. Juli 2012, 14:25:32
Hallo !

Vielleicht glauben wir Dir nichts mehr, weil wir keine Bilder sehen ;). Wir wollen nicht nur Worte sondern Taten sehen ;).

lg. elis
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Aella am 25. Juli 2012, 14:29:50
ich merke dieses jahr wieder, wie praktisch und wenig aufwendig gemüse sind, die man mehrmals über einen langen zeitraum beernten kann.
z.b. mangold, wächst immer wieder von innen nach. stangenbohnen, jede woche zwei große hände voll. genau richtig für 2 personen. rucola (der mehrjährige) lässt sich wirklich von märz bis zum frost beernten....
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 25. Juli 2012, 14:40:03
@Aella. Stimmt. Mangold und Rucola machen mir auch stetige Freude, ohne Aufwand.

@Elis: Ja, ich weiss, kommt alles nicht so glaubhaft rüber, lässt sich aber leider nicht ändern.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Stellaria am 25. Juli 2012, 15:53:28
Lehm, kennst du das Buch "Gärtnern im Quadrat, reiche Ernte auf kleinstem Raum" von Anne-Marie Nageleisen, erschienen bei Ulmer?

Wenn nein, wäre das eventuell was für dich. Ich hab's vergangenes Jahr geschenkt bekommen, schaffe es zwar noch nicht, alles umzusetzen, aber es sind einige sehr interessante Ideen drin.

Ansonsten sind Hochbeete wirklich toll :D Ich hab mit inzwischen 5 selbst gebaut, jedes sieht anders aus. - Ist auch ganz einfach, wenn man nicht nur zwei linke Füße hat. (Hände braucht's schon, ob rechts oder links ist dabei ziemlich Wurscht! 8) )
Größe und Formen und Höhen kannst du ja selbst wählen, Material auch (ich hab Holz genommen, man könnte es aber auch gut mauern).

Schnecken hab ich bisher noch keine einzige gesichtet - in keinem der Beete! :D
In Kombination mit dem Buch solltest du also in der Lage sein, auf einem relativ kleinen Raum genug Ertrag zu bekommen, um ohne viel Gemüse-Einkauf hinzukommen.

Grüßle von Stellaria
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 25. Juli 2012, 15:57:59
Danke für deinen Hinweis, Stellaria. Ich kenne zwar den Buchtitel, habe aber noch nie drin gelesen. Geht ja auch in Richtung einer Domierung des Gemüsegartens. Letzlich ist dies hier mein Thema: wie krieg ich den Wildwuchs ohne viel Arbeit in den Griff? Das könnte eine Möglichkeit sein, was ja nicht heisst, dass man den ganzen Garten vergewaltigt: neben dem Quadratbeet dürfen gerne weitere Gemüse wachsen, allerdings ohne Garantie. ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Stellaria am 26. Juli 2012, 00:33:01
Das könnte eine Möglichkeit sein, was ja nicht heisst, dass man den ganzen Garten vergewaltigt: neben dem Quadratbeet dürfen gerne weitere Gemüse wachsen, allerdings ohne Garantie. ;D

Von "Garten vergewaltigen" war ja nie die Rede... ::)
Ist auch nicht viel anders, als wie wenn du irgendwo ein Beet anlegst und da nur Pflanzen X, Y und Z rein sollen. A, B und C, die du vielleicht anderswo gerne hast (also keine Ackerbei- oder Un-kräuter), sind da dann eventuell nicht willkommen... Viele Gärtner haben doch solche konkreten Vorstellungen - da wird eine Planung gemacht und so soll es werden... (Ist das bei dir Garten- Vergewaltigung?)

Die Quadratbeete werden so geplant und angelegt, dass sich die benachbarten Pflanzen nicht gegenseitig beeinträchtigen, also hinsichtlich Pflanzenfamilien und Erntegut (Wurzeln, Früchte, Blätter) - gute Abwechslung in der Nachbarschaft. Das ist meist besser für die Nährstoff-Versorgung der einzelnen Pflanzengruppen und außerdem kommt es auch durch mögliche Schädlinge, die auf bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert sind, nicht zu so großen Ausfällen.
Es werden immer nur kleinere Mengen angebaut, die eine optimale Platzausnutzung in den kleinen (empfohlenen 30x30 cm, andere Abmessungen nach eigenen Vorstellungen auf jeden Fall auch möglich) Parzellen bedeutet - wird alles ausführlich beschrieben (größere Beete werden hier in kleinere Parzellen unterteilt). Eine Parzelle kann das Jahr über mehrfach mit verschiednen Früchten / Gemüsen bepflanzt werden - es ist ein stetiger Wechsel möglich.
Größere Pflanzen werden auch explizit außerhalb gepflanzt.

Mich haben vor allem die Anregungen zu den Nachbarschafts-Verhältnissen und die Platz-Ausnutzung bei den unterschiedlichen Pflanzen angesprochen. Bin ja noch kein so ein "alter Hase", der alles schon in- und auswendig weiß... und meine Eltern hatten leider keinen Gemüsegarten, wo ich alles hätte lernen können :-\ Jetzt experimentiere ich eben rum und versuch, das Beste aus meinen Vorgarten-Hochbeeten zu machen :D

Schau doch einfach mal im Buchladen vorbei und lies mal rein.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 26. Juli 2012, 07:40:43
Mein Tipp: weniger reden, mehr jäten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Galeo am 26. Juli 2012, 09:24:44
Du sagst es, und ich im Post #11.
LG Galeo
In der Zeit wär der halbe Garten gejätet.
Offensichtlich fehlt die Lust und die Einsicht.
LG Galeo
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 26. Juli 2012, 09:32:06
Die Einsicht nicht, die Lust schon. Ich bitte, das an dieser Stelle zu akzeptieren. Wie das dann in der Realität auschaut, ist was anderes. Hier gehts drum, das Gemüsebeet des Feierabendgärtners zu diskutieren, und da ist die Prämisse, wenig Zeit, aus welchen Gründen auch immer, conditio sine qua non.

@Stellaria: Deine Anregungen bringen mich auf die Idee, innerhalb des bestehenden Gemüsegartens, also innerhalb des Schneckenzauns mit einem weiteren Schneckenzaun eine Kleinparzelle von 1-2 m2 abzugrenzen, die ich dann besonders sorgfältig bearbeite. Ein wenig Quadratgarten in der Wildnis sozusagen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: caro. am 26. Juli 2012, 11:01:40
Innerhalb des Schneckenzauns brauchst Du keinen weiteren Schneckenzaun.
Das Thema könnte interessant sein, hier leider nur lächerlich...
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 26. Juli 2012, 12:01:45
Der Schneckenzaun dient (auch) als optische Abgrenzung.
Ansonsten frag ich mich, weshalb du hier diffamierst.
Argumente sind mir lieber.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: tapir am 26. Juli 2012, 14:38:28
Letzlich ist dies hier mein Thema: wie krieg ich den Wildwuchs ohne viel Arbeit in den Griff?

Ich glaube, dass du zum richtigen Zeitpunkt ein wenig Arbeit leisten mußt, um dich dann entspannt zurücklehnen zu können.

Rechtzeitig schon im Frühling und penibelst Unkraut jäten, großzügig mulchen. Robustes Gemüse ,das zu deinem Boden passt, anbauen. Rechtzeitig eingreifen, wenn Gemüsepflanzen krank oder hungrig aussehen. Hilfsmittel wie z.B. Schneckenzaun, Mulchfolie, Bewässerungsanlagen verwenden.

Bei mir (Wochenendgärtnerin) hat das heuer so funktioniert:

im Frühling ist es sehr arbeitsintensiv:
1)die Winter-Mulchabdeckung (Staudenschnitt vom Herbst) wird abgeräumt und kompostiert.
3) etwaige Unkräuter werden mitsamt den Wurzeln entfernt
2) reifer Kompost wird eingearbeitet
3) nun kommt sofort eine Mulchschicht darauf, damit sich keine neuen Unkräuter ansiedeln können
4) für Aussaat bzw. Jungpflanzensetzen wird der Mulch ein wenig beiseite geräumt.

im Sommer ist es nur wenig Aufwand:
1) ich verwende ein Tonkegel/Plastikflaschen-Bewässerungssystem, dass einmal wöchentlich nachgefüllt werden muß. Dank des dicken Mulchs muß ich sonst kaum gießen.
2) hin und wieder muß mal ein wenig aufgebunden oder abgeschnitten werden
3) Düngung gibt es nur für Starkzehrer und da auch nur einen gekauften Bio-Flüssigdünger, alle 2-3 Wochen mal

das Arbeitsintensivste im Sommer ist wohl das Ernten! ;)

Ich muß aber wohl dazusagen, dass ich einen Schneckenzaun habe und einen supertollen Lehmboden, der Wasser und Nährstoffe sehr lange speichert. Ich pflanze sehr eng (z.B. 3 Zucchinis auf 2 m²) sodaß Unkraut gar keinen Platz hat. ;)

Außerdem spielt das Wetter auch eine Rolle, in einem heißen, trockenen Jahr wie es heuer bei uns in Wien ist, wachsen die Tomaten und Zucchinis wie wild. Aber es gab auch schon feuchte Sommer, in denen die Hälfte verfault ist oder Pilzkrankheiten hatte.

Lehm, ich glaube, dass du mehr als einen Qudratmeter schaffen könntest!

Liebe Grüße, Barbara
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: tapir am 26. Juli 2012, 14:44:38
Mir ist noch was eingefallen:

Rund um den Schneckenzaun muß unbedingt eine Bodenabdeckung (z.B. Betonplatten, Holzlatten, dicke Schicht Rindenmulch auf Karton etca.)! Sonst wandern die Schnecken über die außenstehenden überhängenden Unkrautpflanzen ins geschützte Beet.

Ich glaube, dass ich auch deshalb relativ wenig Unkraut in meinem Gemüsebeet habe, weil ich (und auch meine lieben Nachbarn) recht regelmäßig den Rasen mähe. Der Samenflug von Löwenzahn etca. hält sich dadurch in Grenzen.

Liebe Grüße, Barbara
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 26. Juli 2012, 14:45:33
Lehm, ich glaube, dass du mehr als einen Qudratmeter schaffen könntest!

Liebe Grüße, Barbara

Danke, du machst mir MUT! :D
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 30. Juli 2012, 13:39:15
Ich habe meinen Gemüsegarten am Wochenende in Gänze in Ordnung gebracht.

Et tu lute?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 30. Juli 2012, 13:56:10
Quasi quoque, es fehlt noch der hintere Teil. Das waren drei Schubkarren voll Kraut...
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 14:27:09
*meldet sich aus der meingartenisteindschungelphase* :P

@ Staudo - ich beneide Dich.

Habe seit meiner kurzen Urlaubsunterbrechung vor einer Woche und erneut seit gestern - dem endgültigen Urlaubsaus - schon etliche Gedanken von "Abschaffen" bis "Verkleinern" oder zumindest "Umstrukturieren" gewälzt.

So etwas würde ich ja viel lieber im Gemüseclub diskutieren 8)

Aber wenn es das Thema nun mal gibt.

Es hängt beim Gemüse sicher endscheidend vom vorhandenen Boden ab. Bei mir wächst einfach alles, was ich selbst pflanze mies und alles, was die Natur schickt, das wuchert.
Die Kohlrabipflanzen, die ich meinem Freund gegeben habe - selbst gezogene und nur ein Rest - die wurden zu faustgroßen Knollen und sind schon geerntet - auf meinem Beet unter Bäumen stehen noch immer mickrige Pflanzen ohne Knollenansatz. Er hat etwas Rinderpellets in seinen sandig-lehmigen Boden eingearbeitet - ich Hornspäne, Gesteinsmehl, verrotteten Mist - und kein Ergebnis.

Man muss einfach probieren, was geht und es durchziehen mit dem Verzicht. Daran könnte ich noch arbeiten. Dann gibt es nie wieder Zwiebel, Kohlrabi, Kopfkohl und auch keine Haferwurzeln mehr.

So.

Bleiben tun dann dennoch solche arbeitsintensiven Kulturen wie Erdbeeren - die sehen grad richtig schlimm aus und Kartoffeln.

L.G.
Gänselieschen
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Callis am 30. Juli 2012, 14:27:58
Ein Gemüsegarten so groß wie ein Einzelbett.Das treibt mir doch glatt die Tränen in die Augen. :'(
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 30. Juli 2012, 14:30:33
*reicht Callis ein solides, saugfähiges Taschentuch*

Ja ja, die heutige Jugend ist einfach nicht mehr richtig resistent. Mühen scheuen statt mal richtig rangehen!
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 14:47:19
Weiter so Lehmi - dann landest Du mit dem Thema im Keller ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 30. Juli 2012, 14:50:09
Bestimmt, wenn du hier noch mitlabberst. :-X
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 14:53:01
Ich habe einen fachlich fundierten Eintrag gemacht - völlig ohne Resonanz 8) 8)
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 30. Juli 2012, 14:56:23
Na gut, das kanns geben. Ist mir auch schon passiert. :P
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 30. Juli 2012, 16:55:39
Gemüse wächst unter Bäumen nicht zufriedenstellend, im Schatten nicht zufriedenstellend, auf Sand nicht zufriedenstellend und bei Trockenheit nicht zufriedenstellend. Deswegen sollte man bei der Anlage des Gemüsegartens eine sonnige Stelle wählen, möglichst weit weg von Gehölzen. Außerdem sollte man den Gemüsegarten mit möglichst viel Komposterde auffüllen. Eher mit noch mehr. Außerdem gehört sämtlicher Rasenschnitt auf den Gemüsegarten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 17:15:07
Ja Staudo - ist mir inzwischen bestens bekannt - leider bin ich sozusagen "eingerichtet" mit meinem Platz. Damals waren die Bäume noch nicht so groß und ich noch sehr unwissend - auch wusste ich nicht, wieviel Platz ich dort noch brauche. Ich müsste den Gemüsegarten in die Mitte auf die Wiese knallen - die ich jetzt mit Obstbäumen restlos verplant habe. Die würden dem Gemüse sicher nicht so viel schaden, wie die alten Laubbäume beim Nachbarn, aber lange Schatten werfen die auch. Die Bäume stehen auf der Nordseite - das geht schon noch, außer, dass sie den Regen abhalten - Sonne kommt schon noch hin - nicht durchgängig aber lange.
Wenn ich die ca. 140 m2 dort nicht mehr ansatzweise beackere - habe ich dort komplett Giersch, Brennesseln & Co - aber so kämpfe ich eben gegen Windmühlen. Von allen Seiten kraucht die Gefahr rein und dazu noch die Bäume drüber - ist schon blöd.
Wie gesagt - ich habe sogar schon in Richtung "Abschaffen" überlegt. Oder komplett umziehen auf die Obstwiese ??? ???

Hochbeete sind eine echte Alternative, und eine Hälfte vom Gemüsegarten etwa funktioniert auch etwas besser. Ich habe in diesem Jahr schon mal mit drei halben Kompostern für Freilandgurken angefangen auf der miesen Seite. Die blühen üppig, setzen aber noch nicht so gut an - sieht fast aus, als wolle die Blüten faulen, so viel Regen. Die Kartoffeln in der besseren Hälfte sind gut. Auch Beerenobst gedeiht dort.

Bei dem Thema könnte ich wirklich einen eigenes - selbst verschuldetes - Jammerthema aufmachen.

Klick - jetzt ist mir noch etwas eingefallen - ich wollte zwar nie wieder Beetrollis - aber vielleicht doch wieder - und die dann mit Kompost auffüllen :D :D, oder kommen die Baumwurzeln hinterher?

L.G:
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 30. Juli 2012, 17:23:23
Außerdem gehört sämtlicher Rasenschnitt auf den Gemüsegarten.

Widerspruch. Mindestens die Hälfte des Rasenschnitts gehört auf die Himbeeren ;) .

Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 30. Juli 2012, 17:24:49
 ::)

Die stehen bei mir am Rand des Gemüsegartens.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Eva am 30. Juli 2012, 17:24:55
@Gänselieschen: in der schattigeren Hälfte kannst du Buschbohnen probieren, ginge auch jetzt noch.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 17:52:26
Hatte ich dort auch, aber schlecht aufgelaufen. Vielleicht mache ich noch einen Versuch - aber vorher tabula rasa, Unkraut und altes Gemüse raus. Grad dort wuchert alles zu :-\

Wie alt dürfen Bohnensamen eigentlich sein, vielleicht war es ja auch alte Saat.

L.G.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: we-went-to-goe am 30. Juli 2012, 17:59:23
Saatprobe?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 18:02:40
Wie denne?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: M am 30. Juli 2012, 18:04:00
Bei Bohnen liegts meist an der folgenden Witterung (verfault oder vertrocknet ) einfach mal nachpulen.

Ich kann gerne nachsehen aber Bohnen halten schon länger :)
Ging mir aber dieses jahr genauso die Kontrollaussaat in Töpfen warm und gewässert kam zu über 90 %.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: we-went-to-goe am 30. Juli 2012, 18:08:01
Na bei Bohnen ist das ganz einfach. Die können im Glas quellen und schieben dann nach ein paar Tagen die Wurzel raus. Die werden doch eh vorm legen "eingeweicht". Wenn man den Moment abwartet, kann man gleich sehen, ob es funktionieren wird.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 30. Juli 2012, 18:10:11
Wenn Ihr meint - dann weiche ich die vorher ein - habe aber immer Angst, dass die Keime abbrechen würden. Der Termin auf der Tüte war nicht überschritten jedenfalls.

Stangenbohnen habe ich auch nur wenige - auch die haben ewig gebraucht und fangen mal grade an zu blühen. Es wurde nach dem Legen bitterkalt - und ex.

L.G.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: M am 30. Juli 2012, 18:23:24
Dann wars den Buschbohnen auch zu kalt ;)

Musst ja keine Unmengen keimen lassen.
Oder versuchs wie ich in Töpfen dann kannst Du sie auspflanzen, wobei es mir bei dem Sommer zu spät ist ( Hoffnung aufgegeben).
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 31. Juli 2012, 07:50:10
Ich habe gestern Abend eingeweicht - aber alles, was ich noch da hatte. Nun habe ich bissel Druck, dass ich wieder ein Beet aus dem Chaos mache. Bei mir macht sich so ein blödes Gras immer wieder breit im Beet, was sich schlecht rausmachen lässt. Das reisst sogar in meinem Sandboden oberflächlich ab, wenn man nicht tief genug ansetzt. Mistzeug. Hat mir die ganze erste Saat von Möhren und Petersilie versaut.

L.G.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: zwerggarten am 31. Juli 2012, 10:46:12
dieses flachwachsende mit so einem gespreizt-vier-rispigen blütenstand? :P
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 31. Juli 2012, 10:49:49
Quecke. Ihr wisst ganz genau, dass die Ähren nahrhafte Körner enthalten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 31. Juli 2012, 12:12:34
Blüten habe ich noch nicht gesehen, breitblättrig, quirliger Wuchs - aber keine Quecke. Ich weiß auch nicht, woher das Zeug kommt, plötzlich war es da. Hatte ich vor Jahren schon mal im Dahlienbeet - nicht zu schaffen das Zeug. Ich hatte es auch vor ein paar Wochen im Gemüse komplett raus - und nun ist es wieder da.

L.G.
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Staudo am 31. Juli 2012, 13:16:53
Fingerhirse?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Stellaria am 31. Juli 2012, 14:45:36
Gänselieschen, ich würde ja glatt mal nen Tag zum Helfen rüberkommen, aber ich hab seit Sonntag ja wieder alle 3 Kinder hier - und Schulbeginn ist leider erst kommenden Montag...
Bliebe also entweder Ausflug zu dir mit allen oder irgendwann kommende Woche?
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: zwerggarten am 31. Juli 2012, 14:49:29
Fingerhirse?

danke, jetzt weiß ich, wie das dreckszeug heißt! >:(

[size=0]daniel? daaaniel, was hilft gegen... :-X [/size]
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 31. Juli 2012, 15:11:15
Das ist das Zeug - mieses, fieses Kraut das - du hast das auch Zwerggarten?? Du würdest Gift nehmen - glaub' ich nicht :o :o

Stellaria, das ist sehr nett von Dir - aber Du hast doch selbst so viel um die Ohren gerade und ich bin doch immrt erst abends zu Hause. Das WE, das jetzt kommt, muss es richten. Wetter stimmt und in Berlin bin ich auch. Sonnabend Abend weg und Sonntag Nachmittag - aber ein paar Stunden bleiben schon noch zum Jäten. Zwei Gartentage und dann jammer ich nicht mehr so rum ::) ::)

L.G:
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: zwerggarten am 31. Juli 2012, 15:25:36
... du hast das auch Zwerggarten?? Du würdest Gift nehmen - glaub' ich nicht :o :o ...

ja ich habs auch im gemüsebeet, seit letztem oder vorletzten jahr, als ich nachlässiger wurde... :P aber gift würde ich natürlich nicht nehmen, auch nicht essig. ;)
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Stellaria am 31. Juli 2012, 21:46:50
Die Fingerhirse kommt mir leider auch bekannt vor >:(

Ebenso wie das Kanadische Berufskraut und so einiges anderes, was ich immer erst hier übers Forum namentlich als "Un"-Kraut kennenlern - zuvor konnte ich mir immer noch halbwegs erfolgreich einreden, es sei halt einfach nur ein Wildkräutlein... ::)
Manchmal ist Bildung einfach nur lästig :P :P
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Lehm am 02. August 2012, 08:45:06
So, jetzt habe ich mein gesamtes Gemüsebeet gejätet. Das ist ein Anblick! Riesige Areale aus brauner Erde, nur ab und zu ein Gemüse. Das wird nun echt hart für die Schnecken, vom einen zum andern zu kriechen, das sind Distanzen!
Titel: Re:Das Gemüsebeet für Feierabendgärtner
Beitrag von: Gänselieschen am 02. August 2012, 09:15:15
Ich kann mir vorstellen, dass Du froh bist, das geschafft zu haben. Erde ist bei mir schon noch zu sehen, da wo die Braunfäule das Kartoffelkraut gerafft hat und dort, wo auf dem gemischten Gemüsebeet nichts gewachsen ist. Denn eine Säuberungsaktion hatte ich ja zwischenzeitlich gemacht, sonst wäre ich vor Unzufriedenheit wahrscheinlich explodiert.

Ab heute Abend werde ich den Gemüsegarten in Angriff nehmen und hoffe, das er dann am Sonntag Abend wieder chic ist. Es sind, abgesehen von Rändern und kleineren Ecken bei mir ja drei Hauptbeete mit je ca. 3x3 m (reine Schätzung), insgesamte Fläche mit Graswegen, Kompost, Beerensträuchern, Wasserstelle und Gerätehäuschen ist so ca. 11 x 13 m. In Ordnung ist davon momentan garnichts.

1. auf Einem sind Kartoffeln. Das Kraut ist schon fast weg, die müssen raus und dann kommen dort die vorgezogenen Grünkohlpflanzen drauf - jedenfalls die, die die Schnecken mir übrig gelassen haben. Könnte grad reichen.

2. auf dem Zweiten sind die Erdbeeren und der Grünspargel - seit der Erdbeer- und Spargelernte nichts passiert - den Rest könnt Ihr Euch denken :o :o

3. das gemischte Beet - da stehen Mickermöhren, Kohlrabi, die nichts werden, im Wachstum steckengebliebene Minirotebeeten, abgetrocknete Zuckererbsen, eine Reihe gelbe Bohnen (die dürfen bleiben), ausläufernder Wermut, Ruccola, Dill, guter Heinricht, rote Gartenmelde, Gammelzwiebeln, Knoblauch vom Vorjahr und in der Mitte eine Pfingstrose. Das Ganze ist durchgewuchert mit diesem o.g. Kraut und wächst von links mit Pfefferminze zu.

Könnt Ihr Euch das etwa vorstellen - und dort sollen die vorgequollenen - z.T. Keime zeigenden Buschbohnen nochmal ne Chance bekommen.

Alles raus widerstrebt mir - denn den Ruccola kann man schon noch ernten und auch der Knofi sollte bleiben - aber der Rest müsste raus - das bringt einfach nichts mehr.

Und ich meine doch - das Thema gehört in den Gemüseclub.

L.G.