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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: Krümel am 04. August 2012, 08:29:36

Titel: Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 04. August 2012, 08:29:36
Hier gibt es ja einige Rasenexperten, die jemandem, dem die Psyche und sonstigen Bedürfnisse eines englischen Rasens völlig unbekannt sind, helfen können.

Wie lässt sich ein stark vermooster Rasen wieder einigermassen hinkriegen, ohne Moosvernichtungsmittel einzusetzen?

Stimmen die folgenden Vorgehensweisen?
- vertikutieren, aerifizieren
- das Gras kurz halten, also mindestens einmal wöchentlich mähen
- nicht mulchen (also den Rasenschnitt nicht liegen lassen)
- den Rasen düngen

Würde folgendes klappen?
- das Moos händisch entfernen, insbesondere bei den Bereichen, wo mehr Moos als Gras wächst (oder ist das Blödsinn, weil es gleich wieder nachwachsen wird?)

Und die letzte Frage:
- gibt es eine organische Alternative zu mineralischem Rasendünger?

Zur Situation
Es handelt sich nicht um meinen englischen Rasen.
Er ist nur zum Teil halbschattig gelegen - das Moos wächst auch an Stellen, die fast ganztägig besonnt sind. Angrenzend stehen zwei Riesentannen, mitten drauf zwei Apfelbäume.
Er wurde im Juni anscheinend mit Moosvernichtungsmittel behandelt, vertikutiert und neu angesät.
Das Moos sieht in meinen Augen aber noch quicklebendig aus (wir reden hier z.T. von ca. 4cm dicken Moospolsterbereichen), vom Vertikutieren sah ich nix und aerifiziert wurde wohl definitiv nicht.
Was nebst dem Moos auch toll gedeiht, sind Rasenunkräuter.
(Dies nur zur Erläuterung meiner jetzigen Situation. Die Fragen meine ich aber durchaus auch allgemein.)


Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 04. August 2012, 09:39:47
Meiner Erfahrung nach heißen die Geheimnisse eines vorzeigbaren Rasens Stickstoff, Wasser und wöchentliche, nicht zu tiefe Mahd. Dann verschwindet auch das Moos von allein – aber nur an besonnten Stellen. Wie man mit organischem Dünger ausreichend Sticktstoff auf das Gras bekommt, weiß ich nicht.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: fars am 04. August 2012, 10:05:05
Wer in England den sog. "Englischen Rasen" näher betrachtet hat, dürfte festgestellt haben, dass er total verunkrautet ist. Seinen dichten Pelz bekommt er durch das feuchtere und wintermildere Klima. Inwieweit er darüberhinaus auch noch gedüngt werden muss, hängt, wie bei uns, von den örtlichen Verhältnissen ab. Er wird auch gar nicht sehr kurz geschoren (entsprechend Staudos Rat).

Unkrautfrei und extrem kurz geschnitten sind eigentlich nur Bowling-Greens und Putting-Greens (Golf).
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 04. August 2012, 10:13:06
Wer in England den sog. "Englischen Rasen" näher betrachtet hat, dürfte festgestellt haben, dass er total verunkrautet ist. Seinen dichten Pelz bekommt er durch das feuchtere und wintermildere Klima. Inwieweit er darüberhinaus auch noch gedüngt werden muss, hängt, wie bei uns, von den örtlichen Verhältnissen ab. Er wird auch gar nicht sehr kurz geschoren (entsprechend Staudos Rat).

Unkrautfrei und extrem kurz geschnitten sind eigentlich nur Bowling-Greens und Putting-Greens (Golf).

Krümel, google doch mal nach diesen von Fars angegebenen Rasentypen. Die bringen ja das irgendwie hin, dass der Rasen dicht und unbemoost ist. Dieses Prozedere könnte man möglicherweise teilweise doch auch beim normalen Rasen anwenden, oder davon übernehmen.

Anlegen und Unterhalt eines Golfrasens, z.B.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: fars am 04. August 2012, 10:18:22
Dieses Prozedere könnte man möglicherweise teilweise doch auch beim normalen Rasen anwenden, oder davon übernehmen.

Anlegen und Unterhalt eines Golfrasens, z.B.

Permanent Herbizide + walzen + düngen + mähen (wie in England, so auch bei uns).
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: inSekt am 04. August 2012, 10:22:16
Mein Schwiegervater hat den Rasen sehr dicht und unkrautfrei nur durch jahrzehntelange, intensive Pflege und natürlich extrem viel Wasser hinbekommen. Unkraut wurde immer von Hand entfernt. Auch wurde er regelmäßig Stickstoff gedüngt und nach dem vertikutieren wurde immer feiner Spielsand dünn über die ganze Fläche gestreut um die Lücken wieder zu schliessen, wobei sich mir der Sinn der Besandung nicht so richtig erschliesst ;D
Auch auf seine Rasenmähereinstellung schwor er: Vorne 2cm und hinten 4cm; so war er immer eingestellt ;D
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 04. August 2012, 19:11:39
Danke euch sehr für die Antworten.

Nun, ein "Golfrasen" kommt nicht in Frage. Den kriegt man bloss hin, wenn man alles komplett neu anlegt und weissichnichtwasalles anstellen muss (kein Wunder kostet die Anlage eines Putting Greens Millionen - so wurde mir gesagt).

Also. Was ich völlig vergessen hatte, war das Wasser. Dieser Rasen kriegt nämlich bloss Regen ab. Gut. Das könnte man ändern.
Die Besandung, inSekt, scheint mir einleuchtend. Dadurch (jetzt vermute ich einfach) wird einer zu starken Verdichtung des Bodens entgegen gewirkt, die Graswurzeln können also besser atmen - ist ja insbesondere dann nötig, wenn dauernd drauf rumgetrampelt oder sich sonstwie bewegt wird. Aber nach dem Vertikutieren, also statt aerifizieren, das wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Guter Tipp, danke!

Nun, wie Staudo schon schrieb, bleibt die Frage nach organischem Stickstoffdünger. Wäre es mein Rasen, würde ich stinkfrech einfach im Herbst eine dünne Schicht Pferdemist hinknallen. (Oder bei den Nachbarbauern um Gülle betteln und die ca. dreimal pro Jahr ausbringen ;D.)

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: maculatum am 05. August 2012, 10:41:58
Wässern dann, wenn sich die Grasblätter nach dem Betreten nicht mehr von selbst aufrichten. Dann aber auch gerne mehr als die viel zitierten 20mm.

Sanden ist natürlich nur nötig, wenn der Boden nicht schon sandig ist. Ich habe das noch nie gemacht und komme ganz gut klar (Moos ist verschwunden).

Ich mische im Frühjahr immer Horngrieß in den Mineraldünger und reduziere die Aufwandmenge. In den Wochen danach mähe ich nur bei etwas feuchten Bedingungen, damit ich den Horngrieß nicht wieder einsammle. Bei ca. jedem dritten Mähen lasse ich das Schnittgut liegen. Das sollte dann idealerweise Zeit zum Trocknen haben und anschließend bald durch einen kräftigen Regen eingespült werden.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 05. August 2012, 19:36:07
Meinst du mit "Horngriess" Hornspäne? Wenn ja, warum nicht nur diese? Weil zu teuer?

Mulchmähen bei jedem dritten Mähen. Warum nicht bei jedem, wenn das Moos bereits verschwunden ist?

Dass das Sanden nicht unbedingt nötig ist, finde ich natürlich toll. Der Boden in meinem Fall ist aber lehmig und eher geneigt zu verdichten. Ist deiner auch so, Maculatum?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 05. August 2012, 19:39:59
Hornspäne sind gröber als Horngrieß.
Horn-xxx gibt den Stickstoff später, langsamer, und andauernder ab als die allermeisten Mineraldünger. Die braucht man für eine Sofortwirkung.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 05. August 2012, 19:43:20
Horn ... aldi? ... otto? ...migros? ...coop? ;D
Hornalsowie? (sorry, bin bloss doofe Schweizerin, gell.)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 05. August 2012, 20:37:42
Horn ... aldi? ... otto? ...migros? ...coop? ;D
Hornalsowie? (sorry, bin bloss doofe Schweizerin, gell.)

Hornspäne, Horngries, Hornwasweißichwas, ....
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: maculatum am 06. August 2012, 08:54:14
Meinst du mit "Horngriess" Hornspäne? Wenn ja, warum nicht nur diese? Weil zu teuer?
Horngrieß ist wesentlich feiner als Hornspäne aber nicht staubfein. Hornspäne würden im Rasen wohl nicht umgesetzt werden und wären damit wirkungslos.

Zu teuer? Im Gegenteil! Wenn Du genug P und K im Boden hast, brauchst Du nichts zu mischen und würdest vielleicht nur mit Horngrieß auskommen. Dann musst Du aber bedenken, dass der nur stark verzögert wirkt.

... und noch viel mehr aufpassen, dass Du selbst beim Mähen den Dünger nicht wieder abräumst!

Zitat
Mulchmähen bei jedem dritten Mähen. Warum nicht bei jedem, wenn das Moos bereits verschwunden ist?
Weil ich nie vertikutiere und ich Bedenken hätte, dass der Rasen dann zu stark verfilzt. Das habe ich aber noch nie ausprobiert.

Zitat
Dass das Sanden nicht unbedingt nötig ist, finde ich natürlich toll. Der Boden in meinem Fall ist aber lehmig und eher geneigt zu verdichten. Ist deiner auch so, Maculatum?
Nein, ich habe lockeren, grusigen Granitboden. So, wie Du Deinen beschreibst, ist reichliches Sanden in Verbindung mit organischem Dünger sicher sinnvoll. Dann hast Du die Chance, dass die Regenwürmer den Sand einarbeiten.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 08:59:31
Moosrasen ist doch schön! :D
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: maculatum am 06. August 2012, 09:43:18
Stimmt. Bei meinem Klima ist die Moosrasenfläche im Winter am grünsten.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 09:45:25
Mein Grossvater meinte dazu, er schaffe es einfach nicht, einen durchgehenden Moosteppich anzupflanzen, immer wucherten Rasenkeimlinge dazwischen...
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 06. August 2012, 09:57:31
Ansprüche und Ansichten sind eben verschieden. Ich betreue in meinem Umfeld penibel gepflegten Zierrasen und auch extensiv gepflegte Wiesenflächen. Das hängt immer von der Funktion der Grünflächen ab.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 10:01:42
Einen richtigen "Englischen Rasen" gibts aus klimatischen Gründen faktisch nur in England.
Mir genügt meine Wiese.
Mit Blumen.
Und ein Golfrasen überhaupt ist so etwas von gräßlich-steril - BÄÄÄÄÄH
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 10:03:47
Nur Moos ist aber auch steril...
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 10:08:20
Ist halt für moosaische....
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 10:46:35
Bewässerung, Düngung, tägliches (nächtliches lautloses) automatisches Mulchmähen, ab und zu von Hand Unkraut entfernen.

Funktioniert seit fünf Jahren - allerdingst bei einem Rollrasen (Sportplatzqualität) auf 10 cm feinstem Rasenhumus.

Unkrautvernichter brauchen wir keinen, die Kosten für die Bewässerung sind hier aufgrund der hohen Sommertemperaturen und der geringen Niederschläge auch nicht zu verachten (die Zisterne ist nach einer Woche ohne Regen leer).

Anlage vom Profi - zuvor haben wir uns auch jahrelang mit allen möglichen nicht wirksamen Tipps herumgeschlagen. Schade um die Zeit, das Geld und die Nerven!

PS: Was ist ein 'richtiger' Englischer Rasen? Die dort heimischen Gräser taugen nicht für unser Klima. Unsere Mischung wächst dicht, sattgrün und ist belastbar - egal, ob englisch oder österreichisch, das Ergebnis zählt.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 10:48:55
Ein wenig kommts sodann auf die Nachbarn an. Wir z.B. sorgen ohne Mühe dafür, dass keiner der Nachbarn unkrautfreien Rasen hat.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 06. August 2012, 10:55:49
Bewässerung, Düngung, tägliches (nächtliches lautloses) automatisches Mulchmähen,

 


Hymenocallis,
das nächtliche, lautlose und automitsche Mähen interessiert mich sehr. Könntest Du bitte genauere Angaben zum Gerät usw. machen? Für ein Bild des so gepflegten Rasens wäre ich auch sehr dankbar!

Bisher habe ich immer nur Werbematerial darüber gesehen. Aber private Erfahrungen finde ich immer aussagekräftiger und vertrauenswürdiger.

Viele liebe Grüße
Elke
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 10:59:20
Ich kann nur sagen, dass auch ein Mähroboter nicht lautlos ist und nachts wohl nur eingesetzt werden kann, wenn die Distanz zum Nachbarn sehr gross ist. Oder bei Tauben.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:06:32
Hymenocallis,
das nächtliche, lautlose und automitsche Mähen interessiert mich sehr. Könntest Du bitte genauere Angaben zum Gerät usw. machen? Für ein Bild des so gepflegten Rasens wäre ich auch sehr dankbar!

Bisher habe ich immer nur Werbematerial darüber gesehen. Aber private Erfahrungen finde ich immer aussagekräftiger und vertrauenswürdiger.

Viele liebe Grüße
Elke

Du hast eine PN!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:08:42
Ich kann nur sagen, dass auch ein Mähroboter nicht lautlos ist und nachts wohl nur eingesetzt werden kann, wenn die Distanz zum Nachbarn sehr gross ist. Oder bei Tauben.

Vielleicht magst Du Dich informieren, was die aktuell am Markt befindlichen Geräte können und was nicht. Offenbar hast Du Vorurteile und keine Erfahrung.

Es gibt auch laute - die zeichnen sich durch extreme Geländegängigkeit aus - nur deswegen sind diese Hersteller mit ihren Geräten noch am Markt.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 11:11:42
Es kommt auch drauf an, wie ruhig es ist im Quartier und ob man beliebt, bei offenem Fenster zu schlafen. Der eine Nachbar darf hier jedenfalls nachts nicht mal mehr seine superschallgedämpfte Teichpumpe (für das doofe Flüsschen) laufen lassen...
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:16:05
Es kommt auch drauf an, wie ruhig es ist im Quartier und ob man beliebt, bei offenem Fenster zu schlafen. Der eine Nachbar darf hier jedenfalls nachts nicht mal mehr seine superschallgedämpfte Teichpumpe (für das doofe Flüsschen) laufen lassen...

Wir leben im ländlichen Bereich, nebenan ein Maisfeld, eine Weide und ein Pferdestall. Wir schlafen mit offenem Fenster. Die Igel pfauchen lauter/die Pferde stampfen und schnauben lauter - auch die Schwimmbadpumpe vom Nachbarn übertönt das Fahrgeräusch des Mähers problemlos. Das Piepen des Sicherheitssensors kann man abschalten.

Wer Flöhe husten hört, sollte das Gras mit der Nagelschere schneiden, anstatt zu mähen.

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 11:16:51
Bei den beredeten Mährobotern darf die Rasenfläche nicht zu groß sein, sonst muß der Mäher wirklich ununterbrochen arbeiten (und ist nach einem Jaht vermutlich kaputt).
Außerdem sollte der Rasen möglichst wenig gegliedert sein, möglichst eben, fast horizontal, und muß beim Ersteinsatz bereits teppichmäßig vorbereitet sein.
Nach dem Winter ist ein Robotmäher meist erst hilflos und braucht eben Vorbereitung.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:20:06
Bei den beredeten Mährobotern darf die Rasenfläche nicht zu groß sein, sonst muß der Mäher wirklich ununterbrochen arbeiten (und ist nach einem Jaht vermutlich kaputt).
Außerdem sollte der Rasen möglichst wenig gegliedert sein, möglichst eben, fast horizontal, und muß beim Ersteinsatz bereits teppichmäßig vorbereitet sein.
Nach dem Winter ist ein Robotmäher meist erst hilflos und braucht eben Vorbereitung.

Nichts davon stimmt.

Unglaublich, wie solche Vorurteile entstehen.

Die Mäher sind für sehr große Rasenflächen und für den Langzeitbetrieb konzipiert - sie halten viele Jahre, wenn sie richtig dimensioniert sind. Die Rasenflächen können beliebig gegliedert sein - auch mehrere Teilflächen werden problemlos automatisch angefahren, je nach Modell sind auch 20% Steigung kein Problem - und nach dem Winter wird der Mäher ausgepackt, eingeschaltet und dann für die nächsten Monate vergessen.

Wir haben unseren alten Mäher noch auf dem Dachboden - wir dachten zu Beginn, daß wir ihn noch brauchen würden; das war ein Fehlschluß.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 06. August 2012, 11:25:48
Interessant wären auch die Erfahrungen von anderen Mähroboterbesitzern. ;)

Könnte man dafür nicht einen Extra-Thread aufmachen?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 11:26:43
Mähroboter sind mir dennoch unsympathisch: die mähen, hirnlos, auch Kleintiere nieder. Ausserdem darf Faulheit durchaus Grenzen haben: Wer einen Garten mit Rasen will, soll selbst mähen. Für alle anderen gibts Balkonwohnungen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:30:06
Mähroboter sind mir dennoch unsympathisch: die mähen, hirnlos, auch Kleintiere nieder. Ausserdem darf Faulheit durchaus Grenzen haben: Wer einen Garten mit Rasen will, soll selbst mähen. Für alle anderen gibts Balkonwohnungen.

Zurück in die Steinzeit? Wer essen will, muß jagen?

Für alle anderen gibts erfreulicherweise technischen Fortschritt, der auch noch umweltfreundlicher und energiesparender ist als die stinkenden Motormäher.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 11:31:58
Und was ist mit den Kleintieren?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 06. August 2012, 11:32:50
Die sollen halt aufpassen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:32:54
Interessant wären auch die Erfahrungen von anderen Mähroboterbesitzern. ;)

Könnte man dafür nicht einen Extra-Thread aufmachen?
Es gab schon mal einen.

Wurde auch in anderen Foren viel diskutiert. Wir haben bei unserer Recherche unzählige Erfahrungsberichte eingeholt. Sie waren durchwegs positiv (auch bei hügeligem Wiesengelände mit Maulwurfshügeln in 4000 m² Größe). Die Geräte sind inzwischen noch wesentlich besser geworden - die Lautstärke ist bei den Billiganbietern und den wirklich geländegängigen Modellen ein Thema.

Die meisten Händler machen Gratis-Vorführungen am eigenen Grund - da kann man Mähleistung und Geräuschpegel sehr gut live beurteilen. Hat uns üb erzeugt - wir bereuen keinen Cent.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:35:45
Und was ist mit den Kleintieren?

Wieviele Kleintiere begegnen Dir auf englischem Rasen beim Mähen?

Die Krötenpopulation in unserem Garten hat jedenfalls nicht abgenommen und wir haben bisher keine aufgeschlitzen Leichen in der Wiese gefunden. Dem Igel weicht der Mäher aus - und der Igel weicht wohl auch dem Mäher aus.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 11:38:10
Aber für Schnecken, grössere Käfer, Eidechsen im Schatten und die eine oder andere Spinne dürfte es zu spät sein.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:39:58
Aber für Schnecken, grössere Käfer, Eidechsen im Schatten und die eine oder andere Spinne dürfte es zu spät sein.

Die genannten Tiere werden hier nicht höher als 5 cm (Mähhöhe) und überleben daher problemlos - habt ihr solche Monster in der Wiese?

Erkennst Du die alle rechtzeitig, wenn Du konventionell mähst und rettest Du alle einzeln?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 11:42:02
Erkennst Du die alle rechtzeitig, wenn Du konventionell mähst und rettest Du alle einzeln?


Ja, ich versuche es. :-\
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:46:53
Ja, ich versuche es. :-\

Dann ist Mähen aber prinzipiell nicht das Richtige für Dich - auch ein Schaf wäre wohl problematisch - das trampelt sicher unzählige Kleintiere tot und frißt auch noch ein paar mit :o

Geh ruhig davon aus, daß Du eine Ausnahme bist - auf keinen Fall gehörst Du zur Zielgruppe der Rasenmäher-Hersteller.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 11:48:42
Bewässerung, Düngung, tägliches (nächtliches lautloses) automatisches Mulchmähen,

 


Hymenocallis,
das nächtliche, lautlose und automitsche Mähen interessiert mich sehr. Könntest Du bitte genauere Angaben zum Gerät usw. machen? Für ein Bild des so gepflegten Rasens wäre ich auch sehr dankbar!

Bisher habe ich immer nur Werbematerial darüber gesehen. Aber private Erfahrungen finde ich immer aussagekräftiger und vertrauenswürdiger.

Viele liebe Grüße
Elke


Von lautlos kann keine Rede sein, bei diesen Geräten. Vielleicht auf einer Alp oben wo niemand wohnt. Nervt schon wenn er tagsüber vermeintlich stundenlang "lautlos" mäht.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:51:07
Von lautlos kann keine Rede sein, bei diesen Geräten. Vielleicht auf einer Alp oben wo niemand wohnt. Nervt schon wenn er tagsüber vermeintlich stundenlang "lautlos" mäht.

Hängt vom Gerätetyp und Hersteller ab - es gibt auch preisgünstige Nervensägen! ;)
Laß Dir mal einen geräuscharmen vorführen - dann weißt Du, was ich meine.

Abgesehen davon - sind denn die konventionellen Benzin- und Elektromäher leise? Hier nerven die mähverrückten Nachbarn am Wochenende frühmorgens, wenn sie ihre Stinker anwerfen und die ländliche Stille zerstören.

Ist es etwa wünschenswerter, wenn die Freizeit mit Lärm geflutet wird, als wenn ein Robotermäher mäht, wenn niemand weit und breit zu Hause ist?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 11:52:36
Interessant wären auch die Erfahrungen von anderen Mähroboterbesitzern. ;)

Könnte man dafür nicht einen Extra-Thread aufmachen?
Es gab schon mal einen.

Wurde auch in anderen Foren viel diskutiert. Wir haben bei unserer Recherche unzählige Erfahrungsberichte eingeholt. Sie waren durchwegs positiv (auch bei hügeligem Wiesengelände mit Maulwurfshügeln in 4000 m² Größe). Die Geräte sind inzwischen noch wesentlich besser geworden - die Lautstärke ist bei den Billiganbietern und den wirklich geländegängigen Modellen ein Thema.

Die meisten Händler machen Gratis-Vorführungen am eigenen Grund - da kann man Mähleistung und Geräuschpegel sehr gut live beurteilen. Hat uns üb erzeugt - wir bereuen keinen Cent.


Ach, die kommen tatsächlich nachts wenn alles schläft und führen solche Geräte lautlos vor. Kaum zu glauben.
Dass sie etwas leiser geworden sind, stimmt schon, aber so leise, dass die Nachtruhe von nahen Nachbarn nicht gestört wird, ist es nur, wenn er nicht läuft.
Tagsüber erscheint einem noch manches weniger laut, wenn auch sonstwelche Geräusche in der Umgebung sind.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 11:54:13
Von lautlos kann keine Rede sein, bei diesen Geräten. Vielleicht auf einer Alp oben wo niemand wohnt. Nervt schon wenn er tagsüber vermeintlich stundenlang "lautlos" mäht.

Hängt vom Gerätetyp und Hersteller ab - es gibt auch preisgünstige Nervensägen! ;)
Laß Dir mal einen geräuscharmen vorführen - dann weißt Du, was ich meine.

Muss ich nicht, die neusten Modelle grasen in der Nähe. Aber was solls.
Strommäher sind tagsüber auch nicht so laut wie Benziner.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:55:10
Ach, die kommen tatsächlich nachts wenn alles schläft und führen solche Geräte lautlos vor. Kaum zu glauben.
Dass sie etwas leiser geworden sind, stimmt schon, aber so leise, dass die Nachtruhe von nahen Nachbarn nicht gestört wird, ist es nur, wenn er nicht läuft.
Tagsüber erscheint einem noch manches weniger laut, wenn auch sonstwelche Geräusche in der Umgebung sind.
Hörst Du tagsüber schlechter, weil Du eine Nachtvorführung brauchst?

Offenbar kennst Du die leisen Geräte wirklich nicht. Hier hat sich noch nie ein Nachbar beschwert. Eine Straße weiter randalliert aber regelmäßig ein Billigteil - den würde ich auch nicht ertragen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 11:57:53
Muss ich nicht, die neusten Modelle grasen in der Nähe. Aber was solls.
Strommäher sind tagsüber auch nicht so laut wie Benziner.

Die neuesten Modelle welcher Hersteller? Wenn Du sie hörst, sind es wohl kaum die geräuscharmen Modelle. Klingt aber danach, als würdest Du lieber keine leisen kennenlernen wollen.

Konventionelle Elektromäher sind wesentlich lauter, als gute Robotermäher (sind auch Strommäher ;) ).
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 11:58:20
Würden die sich den getrauen, zu reklamieren? ;)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 12:02:31
Würden die sich den getrauen, zu reklamieren? ;)
Wer ein lautes Modell wählt, hat entweder schwieriges Gelände oder will sich kein leises leisten. Die Lautstärke kann man testen - sie wird bei jedem Modell angegeben - man weiß also, was man sich aufhalst - die Berechtigung zur Reklamation entfällt.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 12:03:37
Muss ich nicht, die neusten Modelle grasen in der Nähe. Aber was solls.
Strommäher sind tagsüber auch nicht so laut wie Benziner.

Die neuesten Modelle welcher Hersteller? Wenn Du sie hörst, waren es wohl nicht die leisen Modelle.
Konventionelle Elektromäher sind wesentlich lauter, als gute Robotermäher (sind auch Strommäher ;) ).
Ich sagte, als Benziner. (Nur um die Verdrehung wieder gerade zu biegen)!
Hast Du etwa ein Geschäft mit den Robotermähern?
Ich mähe mit einem elektrischen Rasenmäher der mit einem Kabel ans Stromnetz angeschlossen wird. ::)
Was das für welche Marken sind, ist mir eigentlich egal.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 12:04:37
Jedenfalls nachts mähen geht nicht, so oder so.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 12:20:14
Ich sagte, als Benziner. (Nur um die Verdrehung wieder gerade zu biegen)!
Hast Du etwa ein Geschäft mit den Robotermähern?
Ich mähe mit einem elektrischen Rasenmäher der mit einem Kabel ans Stromnetz angeschlossen wird. ::)
Was das für welche Marken sind, ist mir eigentlich egal.

Nein - ich habe kein Geschäft mit Robotermähern (aber eines zu haben, ist nicht verkehrt - die Verkaufszahlen steigen europaweit).

Elektromäher mit Kabel sind nur für sehr begrenzte Flächen einsetzbar - die größeren Robotermäher mähen 4000 m² problemlos. Wenn bei Dir ein Kabelmäher reicht und Du tagsüber zu Hause bist, gehörst Du nicht zur Zielgruppe und hast verständlicherweise auch kaum Interesse an einem Roboterschaf.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 12:21:09
Jedenfalls nachts mähen geht nicht, so oder so.
Und wenn es doch ginge, ginge es bei Dir auf keinen Fall - grundsätzlich und überhaupt.

Wer nicht will, findet Gründe.
Wer will, findet Wege.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: fromme-helene am 06. August 2012, 12:24:17
*räusper*

Auch wenn man nicht zu einer Zielgruppe wofür auch immer gehört, darf man hier seine Meinung äußern.

Übrigens steht im Titel auch etwas von "Hand".

Bitte ruhig Blut.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 12:26:08
*räusper*

Auch wenn man nicht zu einer Zielgruppe wofür auch immer gehört, darf man hier seine Meinung äußern.

Übrigens steht im Titel auch etwas von "Hand".

Bitte ruhig Blut.

Sicher.
Aber der Unterschied zwischen 'Meinung' und Erfahrung sollte sichtbar bleiben, nicht? ;)

Abgesehen davon - war wirklich 'von Hand' mähen gemeint oder bloß schöner Rasen ohne Unkrautvernichter?

Von Hand mähen führt eigentlich in keinem Fall zu schönem Rasen - wenn es schon frei von motorbetriebenem Gerät sein soll, ist ein mechanischer Spindelmäher vielversprechender.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: fromme-helene am 06. August 2012, 12:30:33
Ich würde sagen, das eine schließt das andere nicht aus. Und Erfahrungen muss man nicht unbedingt selbst und / oder mit eigenen Dingen machen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 12:34:36
Ich würde sagen, das eine schließt das andere nicht aus. Und Erfahrungen muss man nicht unbedingt selbst und / oder mit eigenen Dingen machen.

Klar, man kann sich auch an Personen wenden, die eigene Erfahrungen haben und denen glauben. Haben wir gemacht, bevor wir eigene hatten - muß man aber nicht. Meinungen müssen nicht fundiert sein.

Wer will, findet ohnehin genug Testberichte und brauchbares Material im Netz - meine Erfahrung ist da nur ein Puzzle-Teil.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 13:40:21
Bei den beredeten Mährobotern darf die Rasenfläche nicht zu groß sein, sonst muß der Mäher wirklich ununterbrochen arbeiten (und ist nach einem Jaht vermutlich kaputt).
Außerdem sollte der Rasen möglichst wenig gegliedert sein, möglichst eben, fast horizontal, und muß beim Ersteinsatz bereits teppichmäßig vorbereitet sein.
Nach dem Winter ist ein Robotmäher meist erst hilflos und braucht eben Vorbereitung.

Nichts davon stimmt.

Unglaublich, wie solche Vorurteile entstehen.

Die Mäher sind für sehr große Rasenflächen und für den Langzeitbetrieb konzipiert - sie halten viele Jahre, wenn sie richtig dimensioniert sind. Die Rasenflächen können beliebig gegliedert sein - auch mehrere Teilflächen werden problemlos automatisch angefahren, je nach Modell sind auch 20% Steigung kein Problem - und nach dem Winter wird der Mäher ausgepackt, eingeschaltet und dann für die nächsten Monate vergessen.

Wir haben unseren alten Mäher noch auf dem Dachboden - wir dachten zu Beginn, daß wir ihn noch brauchen würden; das war ein Fehlschluß.

Das "Vorurteil" stammt von verschiedenen Erzeugern.
Was beispielsweise definiert begrenzte Zeit hält, ist der Akku.
Ich sehe beispielsweise auch bei einem Fachhändler so ein Ding auf einem Rasenteppich zur Demonstration laufen. Geschätzt bestenfalls 6m². Es läuft dort schon mindestens das zweite Exemplar, und ich merke bei jedem Besuch, wie kürzer die Fahrzeit bis zum Aufladen wird.
Daß man, mit verschiedenen Systemen, Grenzen udgl. setzen kann - bekannt. Funktioniert bei feinerer Gliederung schlechter bis gar nicht.
Daß der Mäher nach der Winterpause funktioniert - geschenkt. Nur mit dem seit dem letzten Einsatz gewachsenen Gras hat er Probleme, vorsichtig gesagt.
Bei einigen Gemeinden in Kärnten beispielsweise hab ich solche Dinger im Einsatz auf den Grünflächen gesehen, und meist neugierig nachgefragt. Die "Begeisterung" war endenwollend, aber es waren halt primär Werbegeräte...
Vorläufig seh ich keinen Grund, mich für sowas zu begeistern, noch weniger allerdings für die (Haus-)Putzroboter.
Außerdem hab und will ich keinen Englischen Rasen, mir genügt meine Blumenwiese, auch wenns Arbeit macht.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 13:49:17
Mähroboter sind mir dennoch unsympathisch: die mähen, hirnlos, auch Kleintiere nieder. Ausserdem darf Faulheit durchaus Grenzen haben: Wer einen Garten mit Rasen will, soll selbst mähen. Für alle anderen gibts Balkonwohnungen.

Zurück in die Steinzeit? Wer essen will, muß jagen?

Für alle anderen gibts erfreulicherweise technischen Fortschritt, der auch noch umweltfreundlicher und energiesparender ist als die stinkenden Motormäher.

Um eine gewisse Rasenfläche zu mähen, bedarf es einer gewissen Energie - egal, ob vor Ort mit Benzinmäher erzeugt, oder irgendwo per Kraftwerk. Der Wirkungsgrad der Erzeugung vor Ort ist halt besser....
Ach ja, bei Dir kommt ja der Strom aus der Steckdose.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 14:05:47
Jedenfalls nachts mähen geht nicht, so oder so.
Und wenn es doch ginge, ginge es bei Dir auf keinen Fall - grundsätzlich und überhaupt.

Wer nicht will, findet Gründe.
Wer will, findet Wege.

Weshalb sollte er? Es dürfte in allen Fällen genügen, tagsüber zu mähen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:01:26
Um eine gewisse Rasenfläche zu mähen, bedarf es einer gewissen Energie - egal, ob vor Ort mit Benzinmäher erzeugt, oder irgendwo per Kraftwerk. Der Wirkungsgrad der Erzeugung vor Ort ist halt besser....
Ach ja, bei Dir kommt ja der Strom aus der Steckdose.

Vielleicht liest Du mal etwas über die Verbrauchsdaten der modernen Robotermäher nach? Du wirst staunen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:06:55
Unabhängig davon, wie man täglich mulchmäht (per Roboter oder per Spindelmäher) - die Ergebnisse sind in jedem Fall überzeugend.

Wer also eine Abneigung gegen Roboterschafe hat, besorgt sich am besten einen guten mechanischen Spindelmäher und düst damit täglich durch den Garten - in Großbritannien ist das sehr beliebt und funktioniert auch seit Generationen ausgezeichnet.

Hier ein paar Fotos:

Zuerst mal unser Rasen - er wurde vor fünf Jahren im April angelegt, die Fläche liegt ab den frühen Morgenstunden in voller Sonne, aktuell hat es draußen 35°C:

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:07:08
Nahaufnahme:
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:08:30
2. Versuch:
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:09:25
Zum Vergleich: Nachbarwiese - ein Jahr nach uns vom Gärtner konventionell angelegt. 1 x wöchentlich mit dem Elektro-Mulchmäher gemäht - nicht bewässert, aber konventionell gedüngt:
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 06. August 2012, 15:11:38
Zum Vergleich: Nachbarwiese -

So ein Versager!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 15:14:52
So ein Versager!

Das ist hier ganz normal - hatten wir auch jahrelang. Besser wird es bei der Hitze und dem Boden mit den herkömmlichen Methoden nicht. Auch das 2x jährliche Vertikutieren hat die Lage nebenan nicht verbessert (in England ist Vertikutieren Barbarei!).

Bei mehr Niederschlag und z. B. lehmigem Boden sieht die Situation sicher vollkommen anders aus - aber da hab ich keinerlei Erfahrung.

Wir verwenden beide keine Unkrautvernichter wegen der Kinder und Haustiere - ich hätte auch keine Verwendung dafür. ;)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 15:18:12
Und das ist alles wegen dem Mähroboter?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 06. August 2012, 15:31:29
Da habe ich aber ganz ahnungslos eine Lawine losgetreten. Ich hoffe, dass Krümel es nicht übel nimmt, dass die Diskussion einen völlig unerwarteten Verlauf genommen hat. :o

Hymenocallis,
vielen Dank für Deine Ausführungen , die PM und die Bilder! Du bist jetzt schon die Vierte, von der ich so positive Berichte über dieses spezielle Gerät höre. Alle sind sich einig, dass dieses Gerät sehr leise ist und den Rasen auch bei Regen ohne Probleme wunderbar mäht, dass der Rasen in all den Jahren oder Jahrzehnten davor noch nie so gut ausgesehen hat und der Pflegeaufwand für das Gerät nur sehr gering ist. Zwei Personen haben das Gerät schon seit drei Jahren. Alle sind überzeugt, dass die Entscheidung für dieses spezielle Gerät eine ihrer besten Kaufentscheidungen überhaupt wäre. (Ich verdiene mein Geld nicht mit dem Verkauf von Rasenrobotern!)

Aber, wie wir Marcirs Äußerungen entnehmen können, gibt es auch sehr laute Geräte unter den Rasenrobotern. Und da diese Roboter häufiger mähen als normale Rasenmäher, muss man also schon sehr sorgfältig wählen, um eigene und fremde Ohren und Nerven zu schonen.

Viele liebe Grüße
Elke

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Eva am 06. August 2012, 15:37:02
Ich blicke von meiner Terasse aus auf zwei Rasen, der eine mit Mähroboter, zwei Jahre alt, mit Rollrasen angelegt, der andere wird einmal wöchentlich mit dem Schiebemäher gemäht (mit Fangkorb) und sonst recht betuttelt (vertikutiert, gegossen, gedüngt, mit Sand bestreut...).
der Roboter-Rasen hat ziemlich viele braune Löcher (ich brauch dazu einen Hund - der Nachbar hat keinen), der handgemähte ist wunderhübsch.

Ich stelle die Hypothese auf, dass die Bodenvorbereitung, Düngung und allgemeine Pflege mehr Unterschied macht als die Art des Mähens.
Meiner ist schlecht gepflegt und selten gemäht und vom Hund geplagt, aber seit diesem Jahr viel schöner, weil ich drei cm hoch Splitstreu draufgekippt habe. Einarbeiten kann man nicht wirklich sagen, ich bin halt ein wenig drauf rumgestapft...

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 16:02:44
Und das ist alles wegen dem Mähroboter?
Das ist wegen dem 10 cm hoch aufgebrachten Rasenhumus darunter, wegen dem hochwertigen Rasen darauf, wegen der automatischen Bewässerung alle zwei Tage, wegen dem täglichen Mulchmähen und wegen dem Frühjahrs- und Herbstdünger.

Die hohen Temperaturen, der durchlässige Untergrund und ca. 2 Stunden Unkaut-Ausstechen PRO SAISON sind sicher auch irgendwie dafür verantwortlich.

Jedenfalls war der Rasen nur mit Bewässerung und dem anderen Pipapo auch nur eine Unkrautwiese wie beim Nachbarn - für neun Jahre.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Lehm am 06. August 2012, 16:03:44
Na gut, dann ginge das aber auch ohne den Mähboy.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 16:08:29
Aber, wie wir Marcirs Äußerungen entnehmen können, gibt es auch sehr laute Geräte unter den Rasenrobotern. Und da diese Roboter häufiger mähen als normale Rasenmäher, muss man also schon sehr sorgfältig wählen, um eigene und fremde Ohren und Nerven zu schonen.

Viele liebe Grüße
Elke

Es gibt sehr laute - entweder preisgünstige Marken oder leistungsfähige Geländemäher (sehr teuer); die finde ich auch sehr unangenehm.

Es gibt auch preisgünstige mit Billig-Akkus, die schnell ihre Leistungsfähigkeit verlieren. Die Ersatz-Akkus sind dann wieder ziemlich teuer.

Wir fahren noch immer mit dem ersten Akku-Satz (bisher vollkommen ohne Leistungsverlust - wir haben eigentlich schon damit gerechnet, daß wir bald einen neuen brauchen werden, ist bisher aber noch immer nicht der Fall).

Für uns ist wichtig, daß das Gerät bei jedem Wetter mäht und während der Saison so gut wie keine Wartung braucht, weil wir oft wochenlang weg sind und niemand haben, der zum Gießen oder Mähen vorbeikommen kann.

Daß der Rasen sich optisch so stark verbessert, war für uns ein positiver Nebeneffekt. Wer diesen Effekt als Haupteffekt haben möchte und keine Zeit zum täglichen Spindelmähen hat, ist also mit einem Roboterschaf gut beraten.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 16:09:48
Na gut, dann ginge das aber auch ohne den Mähboy.

Klar - einfach einen Spindelmäher kaufen und täglich mechanisch mähen. Ist viel billiger, aber wetterabhängig und man braucht die Zeit dafür.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 16:17:35
Ich blicke von meiner Terasse aus auf zwei Rasen, der eine mit Mähroboter, zwei Jahre alt, mit Rollrasen angelegt, der andere wird einmal wöchentlich mit dem Schiebemäher gemäht (mit Fangkorb) und sonst recht betuttelt (vertikutiert, gegossen, gedüngt, mit Sand bestreut...).
der Roboter-Rasen hat ziemlich viele braune Löcher (ich brauch dazu einen Hund - der Nachbar hat keinen), der handgemähte ist wunderhübsch.

Ich stelle die Hypothese auf, dass die Bodenvorbereitung, Düngung und allgemeine Pflege mehr Unterschied macht als die Art des Mähens.
Meiner ist schlecht gepflegt und selten gemäht und vom Hund geplagt, aber seit diesem Jahr viel schöner, weil ich drei cm hoch Splitstreu draufgekippt habe. Einarbeiten kann man nicht wirklich sagen, ich bin halt ein wenig drauf rumgestapft...



Deine Hypothese hat hier nicht funktioniert.

9 Jahre Pflegeaufwand und Tüddelei haben nur zu einer relativ grünen Unkrautwiese und nicht zu einem gepflegten Rasen geführt.

Braune Flecken werden in der Regel nicht durch Mähroboter verursacht - allerdings breiten sich in Rollrasen aufgrund der idealen Nahrungsversorgung (viele dichte Graswurzeln) Wiesenschnakenlarven deutlich stärker aus als in bunt gemischten Wiesen - daher sieht man dort die braunen Flecken auch besser.

Dagegen hilft keine Pflege und kein Betüddeln sondern Nematoden ausgießen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 16:30:38
Um eine gewisse Rasenfläche zu mähen, bedarf es einer gewissen Energie - egal, ob vor Ort mit Benzinmäher erzeugt, oder irgendwo per Kraftwerk. Der Wirkungsgrad der Erzeugung vor Ort ist halt besser....
Ach ja, bei Dir kommt ja der Strom aus der Steckdose.

Vielleicht liest Du mal etwas über die Verbrauchsdaten der modernen Robotermäher nach? Du wirst staunen.

Solltest einmal selber tun, und dann die Verbrauchsvergleiche mit anderen Mähern ziehen.
Selbst der sparsamste Zwergmikromäher braucht bei 24 Stunden täglich, tagaus, tagein, ohne Pausen, eine ganze Menge. Auf Primärenergie bezogen, noch entsprechend mehr.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: marcir am 06. August 2012, 17:29:37
Gegen den Mähroboter bin ich gar nicht. Sondern eher, dass das nun d a s Wunderrasenmäherviech sein soll.

Da wird der Mäher morgens um 8 Uhr an die Arbeit geschickt, selber geht das Paar auch arbeiten.
Nach einer halben Stunde pipt das Ding enervierend, es ist irgendwo hängen geblieben, eine halbe Stunde, eine Stunde, ja bis zur Mittragspause, wo das Paar wieder nach Hause kommt -oder auch nicht, dann pipt es halt bis abends um 18 Uhr. Macht es eine Wende, pip, ist die Batterie leer, pip, pip, pip bis zur Station. Fenster offen lassen im Sommer geht nicht, pip! :P
Wohlverstanden, es ist sogar noch umweltfreundlich zuerst einmal, läuft nämlich mit Solar!
Bleibt es nachts hängen, schlafen die Besitzer wie Steine und merken es erst am Morgen.

Ich selber brauche es nicht, auch wenn ich 4000 qm2 hätte. (Die hätte ich wahrscheinlich bald zugepflanzt). ::)

Jetzt wird es wahrscheinlich schon so moderne Dinger geben, wo über Funk ein Hängenbleiben, oder sonstige Probleme direkt zum Besitzer gefunkt werden. Umsobesser, - schade, schlussendlich wird man das Pip dann sogar vermissen! :o :D

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Eva am 06. August 2012, 17:31:15
Das hat irgendwie mit mit der Ursprungsfrage alles relativ wenig zu tun.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 17:41:20
Wenn Du es eng siehst, dann gehören nur Spindelrasenmäher und englisches Klima dazu.
Vielleicht noch ein englischer Gärtner....
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 18:44:48
Gegen den Mähroboter bin ich gar nicht. Sondern eher, dass das nun d a s Wunderrasenmäherviech sein soll.

Da wird der Mäher morgens um 8 Uhr an die Arbeit geschickt, selber geht das Paar auch arbeiten.
Nach einer halben Stunde pipt das Ding enervierend, es ist irgendwo hängen geblieben, eine halbe Stunde, eine Stunde, ja bis zur Mittragspause, wo das Paar wieder nach Hause kommt -oder auch nicht, dann pipt es halt bis abends um 18 Uhr. Macht es eine Wende, pip, ist die Batterie leer, pip, pip, pip bis zur Station. Fenster offen lassen im Sommer geht nicht, pip! :P

Wohlverstanden, es ist sogar noch umweltfreundlich zuerst einmal, läuft nämlich mit Solar!
Bleibt es nachts hängen, schlafen die Besitzer wie Steine und merken es erst am Morgen.

So läuft es nur, wenn es extrem unprofessionell gemacht wird. Hier bleibt der Mäher nirgends hängen und piept auch nicht. Problemstellen kann man recht einfach entschärfen - bei der fachmännischen Installation wird das gemacht - die kostet aber Geld. Den Piep kann man übrigens abstellen.

Ich selber brauche es nicht, auch wenn ich 4000 qm2 hätte. (Die hätte ich wahrscheinlich bald zugepflanzt). ::)

Jetzt wird es wahrscheinlich schon so moderne Dinger geben, wo über Funk ein Hängenbleiben, oder sonstige Probleme direkt zum Besitzer gefunkt werden. Umsobesser, - schade, schlussendlich wird man das Pip dann sogar vermissen! :o :D

Nein - das ist nicht nötig. Es reicht, das Ding fachmännisch aufstellen zu lassen und nicht am falschen Fleck zu sparen.

Unser Mäher ist nur einmal hängengeblieben, als ein Blitz während unserer Abwesenheit einen Stromausfall verursacht hat. Kaum war der FI wieder eingeschaltet, ist er brav heimgefahren.

Daß so ahnungslose Verwender gibt, wußte ich nicht. Hier gibt es mehrere Mäher im näheren Umkreis, solchen Unsinn hab ich noch nie gehört oder gesehen. Ich kann aber gut verstehen, daß Dich das nervt - weniger verstehen kann ich, daß die Besitzer nicht genervt davon sind und nichts dagegen unternehmen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 18:49:13
Solltest einmal selber tun, und dann die Verbrauchsvergleiche mit anderen Mähern ziehen.
Selbst der sparsamste Zwergmikromäher braucht bei 24 Stunden täglich, tagaus, tagein, ohne Pausen, eine ganze Menge. Auf Primärenergie bezogen, noch entsprechend mehr.
Wir haben recht genau recherchiert, Du offenbar nicht, daher: Lies nochmal nach.

Keiner dieser Mäher arbeitet 24 Stunden pausenlos. In allen seriösen Vergleichen schneiden die guten Modelle um Klassen besser ab als herkömmliche Mäher (Energieverbrauch und Energiekosten).

Die großen Modelle mit zusätzlichem Solarmodul mähen große Flächen um vieles billiger als ihre Konkurrenten - die lauten stinkenden Aufsitzmäher. Abgesehen davon verpesten sie nicht die Luft mit Abgasen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Poison Ivy am 06. August 2012, 18:51:09
Befürchtest du nicht, dass das Teil des nachts mal gestohlen werden könnte?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 19:12:59
Solltest einmal selber tun, und dann die Verbrauchsvergleiche mit anderen Mähern ziehen.
Selbst der sparsamste Zwergmikromäher braucht bei 24 Stunden täglich, tagaus, tagein, ohne Pausen, eine ganze Menge. Auf Primärenergie bezogen, noch entsprechend mehr.
Wir haben recht genau recherchiert, Du offenbar nicht, daher: Lies nochmal nach.

Keiner dieser Mäher arbeitet 24 Stunden pausenlos. In allen seriösen Vergleichen schneiden die guten Modelle um Klassen besser ab als herkömmliche Mäher (Energieverbrauch und Energiekosten).

Die großen Modelle mit zusätzlichem Solarmodul mähen große Flächen um vieles billiger als ihre Konkurrenten - die lauten stinkenden Aufsitzmäher. Abgesehen davon verpesten sie nicht die Luft mit Abgasen.

Natürlich hab ich nachgeschaut.
Von Zwerggeräten abgesehen brauchen solche Apparate ca. 0,5 bis 1 kWh/Tag. TÄGLICH wohlgemerkt.
Und Solarzellen sind mehr Marketinggag als reelle Hilfe. Die Solarkonstante ist grob 1 kW/m². Mit Wirkungsgrad usw. bleiben ca. 100 Watt übrig - bei 1 m² Solarfläche!!!
Die Lautstärke liegt bei ca. 60 - 70 dbA, auch nicht grad ein Lercherl...
Vergleiche dazu den Energieverbrauch eines ähnlich effizienten Motormähers, der einmal pro Woche mäht - es muß ja nicht grad der Samstag sein, und es muß kein Mähtraktor mit viel Schnickschnack sein.
Und konkret: Wieviel verbraucht DEIN Mäher, welche Fläche bearbeitest Du damit?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 21:03:48
Befürchtest du nicht, dass das Teil des nachts mal gestohlen werden könnte?

Im Gegenteil.
Die Diebstahlsgefahr ist tagsüber, wenn niemand zu Hause ist und der Roboter gut sichtbar seine Runden zieht, viel höher. Vor allem, wenn er auf großen nicht eingezäunten Grundstücken unterwegs ist.

Die hochwertigen Modelle haben alle eine eingebaute Diebstahlsicherung und funktionieren ohne Basisstation nicht mehr. Trotzdem häufen sich die Diebstähle im Nordosten Österreichs (Ersatzteilbeschaffung für den Schwarzmarkt?).

Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 06. August 2012, 21:04:48
Befürchtest du nicht, dass das Teil des nachts mal gestohlen werden könnte?

Neue Modelle sind mit GPS ausgerüstet und damit zumindest theoretisch wiederzufinden.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 21:13:43
Natürlich hab ich nachgeschaut.
Von Zwerggeräten abgesehen brauchen solche Apparate ca. 0,5 bis 1 kWh/Tag. TÄGLICH wohlgemerkt.
Und Solarzellen sind mehr Marketinggag als reelle Hilfe. Die Solarkonstante ist grob 1 kW/m². Mit Wirkungsgrad usw. bleiben ca. 100 Watt übrig - bei 1 m² Solarfläche!!!
Die Lautstärke liegt bei ca. 60 - 70 dbA, auch nicht grad ein Lercherl...
Vergleiche dazu den Energieverbrauch eines ähnlich effizienten Motormähers, der einmal pro Woche mäht - es muß ja nicht grad der Samstag sein, und es muß kein Mähtraktor mit viel Schnickschnack sein.
Und konkret: Wieviel verbraucht DEIN Mäher, welche Fläche bearbeitest Du damit?

Bei einer Rasenflaeche von ca. 1800qm benötigt der Mäher rund 27kW/h pro Monat (5-10 €); wir haben weniger als 1/4 der Fläche (damals gab es noch kein Modell für kleinere Gärten) und haben Stromkosen von ca. € 1,-- pro Monat. Steht die Ladestation in der Sonne und wird tagsüber gemäht, sind die Energiekosten höher (Akkuleistung verschlechtert sich).

Die Solarzellen sind kein Gag, sondern verlängern die Laufleistung des Gerätes (weniger oft Aufladen nötig - bei großen Flächen sehr sinnvoll).

Die Lautstärkeangaben beziehen sich auf den Betrieb mit eingeschaltetem Alarmsensor. Das Gerät ist so leise, daß man es ohne den Warnton leicht überhört. Das Piepen ist im Nachtbetrieb nicht nötig.

Offensichtlich kennst Du die Geräte nicht im Live-Betrieb.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 06. August 2012, 21:15:39
Neue Modelle sind mit GPS ausgerüstet und damit zumindest theoretisch wiederzufinden.

Spezialisierte Diebe zerlegen die Geräte und setzen das Modul außer Gefecht - das haben sie beim Autoklauen zur Ersatzteilbeschaffung schon gut gelernt. ;)

Hier in unserer Region gibt es derzeit keine Diebstahlsmeldungen - es haben fast alle ein grünes unscheinbares Modell und wer kann, läßt nachts mähen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 06. August 2012, 22:04:54
Bei einer Rasenflaeche von ca. 1800qm benötigt der Mäher rund 27kW/h pro Monat (5-10 €); wir haben weniger als 1/4 der Fläche (damals gab es noch kein Modell für kleinere Gärten) und haben Stromkosen von ca. € 1,-- pro Monat. Steht die Ladestation in der Sonne und wird tagsüber gemäht, sind die Energiekosten höher (Akkuleistung verschlechtert sich).

Die Solarzellen sind kein Gag, sondern verlängern die Laufleistung des Gerätes (weniger oft Aufladen nötig - bei großen Flächen sehr sinnvoll).

Die Lautstärkeangaben beziehen sich auf den Betrieb mit eingeschaltetem Alarmsensor. Das Gerät ist so leise, daß man es ohne den Warnton leicht überhört. Das Piepen ist im Nachtbetrieb nicht nötig.

Offensichtlich kennst Du die Geräte nicht im Live-Betrieb.

Nochmals: Solarzellen geben zu wenig her.

Die Lautstärkeangaben stammen aus den technischen Datenblättern.

Dein Wundergerät kenn ich natürlich nicht, die mir bekannten Apparate wären in der Nacht sicher störend - OHNE Warnton.

Wenn ich auch nur 400m² hätte und sie mit meinem kleinen E-Mäher mähte, verbrauchte ich sicher nicht mehr Strom. Würde ich einen Benzinmäher dazu anwerfen (bei so einer Fläche ein Luxus), wären die Treibstoffkosten noch geringer.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: maliko am 06. August 2012, 22:11:41
Unsere Nachbarn haben einen solchen Mäher.
Ein ständiges Gesurre, nicht laut, aber eben permanent.
Das nervt wahnsinnig !

(Dazu die Anstrahlung von irgendwelchen dusseligen "Kunstobjekten" in der Nacht - ade, Du schöner Sternenhimmel...)

 >:(

maliko
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: ManuimGarten am 06. August 2012, 22:39:11
So einen Mähroboter habe ich auch schon überlegt. Es gibt ja wirklich besseres zu tun, als Rasenmähen. ::) Aber ich warte noch auf die ausgereifte und billigere Version. Die Infos hier sind jedenfalls interessant und bis die guten Geräte günstiger sind, habe ich vermutlich den letzten Rasen in Beete umgegraben. ;D

Abgesehen davon stimme ich Fars Beitrag am Anfang zu - in England und Schottland regnet es praktisch täglich. An Etepetete-Rasen ohne Unkraut kann ich mich dort auch nicht erinnern.

In unserem Garten schneide ich 1x/Woche mit einem Benzinmäher und gieße so nebenbei mit dem Schlauch, wir leben in einer niederschlagsarmen Gegend. Dünger gab es vor meiner Zeit nie, ich habe hier mal welchen gestreut. Ob der Rasen aus parallelen Halmen oder dazwischen auch aus abgeschnittenem Löwenzahn, Klee oder Pimpernelle ist, ist mir egal, Hauptsache auf gleicher Höhe abgeschnitten. - Ist übrigens am Golfplatz auch so, sogar am Putting Green gibt es Unkraut, aber raspelkurz.

Nachdem es von Oktober bis Juni hier fast regenlos war, litt der Rasen sichtbar. Als wir nun vom Urlaub zurück kamen, war ich sprachlos. Es hatte öfters geregnet, und der Rasen sah satt aus wie nie zuvor. - Also dürfte wohl der englische Regen DAS Geheimnis sein. ;)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: inSekt am 06. August 2012, 22:43:10
Das liebe ich so an diesem Forum ::)
In nullkommanix von Kuchenbacken zu Ar...backen und dazu noch blasen sich wieder gewisse Spezialisten auf wie die Ochsenfrösche :-X :-X :-X

(http://www.smilies.4-user.de/include/Engel/smilie_engel_036.gif)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Brezel am 06. August 2012, 23:16:20
Dicke Moospolster habe ich – im Mai und Juni - innerhalb weniger Wochen zum Verschwinden gebracht, indem ich feinkrümelige, stickstoffreiche (d.h., mit Hornspänen angereicherte) Komposterde aufgetragen habe. So dick, dass kaum noch Grünes zu sehen war. Dann bin ich jeden Tag mit reichlich Wasser drübergegangen. Irgendwann kamen die ersten grünen Grashälmchen, die sich dann auch brav vermehrt haben. Moos ist bis jetzt an diesen Stellen nicht wieder aufgetaucht.

Wenn man sich den grünen Rasen erhalten will, braucht man wirklich Unmengen an Wasser und Dünger. Das habe ich nur deswegen in diesem Jahr so durchgezogen, weil das Grundstück demnächst verkauft wird. Ansonsten setze ich Wasser, Dünger und Arbeitskraft lieber für andere Gewächse ein… ::)

Ach ja, und 1 x Rasen mähen pro Woche. Mein Mäher ist ein 30 Jahre alter, elektrischer…. ;)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 07. August 2012, 20:25:15
Da habe ich aber ganz ahnungslos eine Lawine losgetreten. Ich hoffe, dass Krümel es nicht übel nimmt, dass die Diskussion einen völlig unerwarteten Verlauf genommen hat. :o

Im Gegenteil, ich habe mich gerade köstlich amüsiert! ;D
Der Witz an der ganzen Sache: Dieser Problem-Rasen ist auf demselben Grundstück wie der (vor ca. 2 Jahren neu angelegte Roll-)Rasen, auf dem seit diesem Frühjahr ein Mähroboter seine Runden zieht.

Ganz ehrlich: Ich bin ein Fan dieser Roboter geworden. Der René (so hab ich ihn getauft, weil er so leise ist. Verstehen bloss Schweizer: "I bi dä Rönee und säge nüt!") macht seinen Job wirklich fantastisch. Wer den hört, muss neben ihm herlaufen, um das dumpfe Surren vernehmen zu können, für alle anderen ist er tatsächlich ein vollkommen lautloses Ding.
Ich für meinen Teil war sehr froh, dass die Gartenbesitzer so einen Roboter anschafften. Das Mulchmähen ist nämlich m.E. das Mittel der Wahl.
Einzige Probleme: Der René hat schon seine Zicken und musste inzwischen ca. viermal zum Mähdoktor. Ich hoffe, es handelt sich bloss um Kinderkrankheiten.
Das andere - anders als die anderen Mäher nimmt er natürlich (logisch) keine Nadeln oder Laub auf, sondern schneidet es halbherzig an. Für Leute, die einen topgepflegten Rasen wollen, bleibt dann bloss das händische Entfernen der störenden Begleiterscheinungen.

Leider kann der René im "Moos-Rasen" nicht mähen, da etliche Baumwurzeln das Kabelverlegen nicht zulassen (für die, die Mähroboter nicht kennen: Es wird ein Kabel am Rand des Rasens verlegt, um dem Roboter per Signal zu zeigen, wo er stoppen und wieder umdrehen soll).

Ich fazitiere also kurz zu meiner Eingangsfrage:
Unmengen Wasser und Dünger, händisches Entfernen von Unkraut und wöchentliches Mähen. Nun, das krieg ich hin.

Ich wiederhole nochmals: Es handelt sich nicht um meinen Rasen. Ich selber hab eine KuhHundeweide, die sich selbständig düngt *räusper* und auf der sich zwar kein Moos, aber dafür ganz viel Grasunartiges pudelwohl fühlt. ;)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 07. August 2012, 20:37:49
Leider kann der René im "Moos-Rasen" nicht mähen, da etliche Baumwurzeln das Kabelverlegen nicht zulassen (für die, die Mähroboter nicht kennen: Es wird ein Kabel am Rand des Rasens verlegt, um dem Roboter per Signal zu zeigen, wo er stoppen und wieder umdrehen soll).


Genügt nicht auch ein oberflächliches Verlegen des Begrenzungskabels?

Ich zitiere aus einer Seite einer bekannten Gartengerätefirma - sicher nicht für das beste und nicht das größte Modell:

"Der Mähroboter ##### kann Rasenflächen von bis zu 400 m² bearbeiten, wenn seine Kapazität maximal ausgelastet wird (16 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche).

Der Mähroboter ist in der Lage, Rasenflächen mit einer Steigung von bis zu 25 % zu mähen. Bei steileren Flächen sollte der Einsatz des Mähroboters vermieden werden, da dadurch der Rasen beschädigt werden könnte und es zum Auftreten von Fehlfunktionen führen kann.

Passagen sollten mindestens 1,5 Meter breit sein, um zu gewährleisten, dass der Mähroboter einfach hindurch gelangen kann. Schmälere Passagen sollten hierbei vermieden werden."

400m² wären mir zu wenig, aber dann gibts größere Modelle. 25% wäre stellenweise auch nicht ausreichend, und mindestens 1,5 Meter breite Passagen - geht nicht, ich hab wesentlich schmälere Durchgänge.
Wie weit Beetspitzen, die in die Wiese reichen, korrekt behandelt werden - skeptisch.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 08. August 2012, 11:27:56
Da habe ich aber ganz ahnungslos eine Lawine losgetreten. Ich hoffe, dass Krümel es nicht übel nimmt, dass die Diskussion einen völlig unerwarteten Verlauf genommen hat. :o

Im Gegenteil, ich habe mich gerade köstlich amüsiert! ;D

Krümel,
da fällt mir ein Stein vom Herzen!


Ganz ehrlich: Ich bin ein Fan dieser Roboter geworden. Der René (so hab ich ihn getauft, weil er so leise ist. Verstehen bloss Schweizer: "I bi dä Rönee und säge nüt!") macht seinen Job wirklich fantastisch. Wer den hört, muss neben ihm herlaufen, um das dumpfe Surren vernehmen zu können, für alle anderen ist er tatsächlich ein vollkommen lautloses Ding.
 

Das klingt in der Tat verheißungsvoll. Es wäre interessant zu wissen, ob es sich bei dem Gerät Deines Nachbarn um dieselbe Marke wie bei Hymenocalllis handelt, da beide Geräte sehr leise sind.

Wie wir ja hier gelesen haben, gibt es auch sehr nervige Geräte, die permanent durch die Gegend surren. Ich kann gut nachempfinden, das das enorm störend ist. Die meisten Leute haben nun einmal rundherum Nachbarn. Es ist schon eine Rücksichtslosigkeit, wenn diese Geräte jeden Tag stundenlang laufen. Da ist es dann für mich doch angenehmer, einmal in der Woche zwei Stunden ein lautes Knattern von jedem Nachbarn ertragen zu müssen, was ich selber auch mit meinem Mäher erzeuge. Aber dann hat man für die restliche Zeit wenigstens Ruhe.

Mich nervt zum Beispiel auch dieses ständige Gepiepe der Ultraschallgeräte, die Wühlmäuse vertreiben sollen. Angeblich soll der Mensch sie nicht hören. Wieso höre ich sie dann noch aus ca. 15 m Entfernung? Wenn die Grillen im Garten ihr Konzert anstimmen, höre ich das laut und deutlich. Mein Mann hört nichts. Ich kann es immer gar nicht fassen.

Liebe Grüße
Elke


Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 11:34:42
Genügt nicht auch ein oberflächliches Verlegen des Begrenzungskabels?

Ich zitiere aus einer Seite einer bekannten Gartengerätefirma - sicher nicht für das beste und nicht das größte Modell:

"Der Mähroboter ##### kann Rasenflächen von bis zu 400 m² bearbeiten, wenn seine Kapazität maximal ausgelastet wird (16 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche).

Der Mähroboter ist in der Lage, Rasenflächen mit einer Steigung von bis zu 25 % zu mähen. Bei steileren Flächen sollte der Einsatz des Mähroboters vermieden werden, da dadurch der Rasen beschädigt werden könnte und es zum Auftreten von Fehlfunktionen führen kann.

Passagen sollten mindestens 1,5 Meter breit sein, um zu gewährleisten, dass der Mähroboter einfach hindurch gelangen kann. Schmälere Passagen sollten hierbei vermieden werden."

400m² wären mir zu wenig, aber dann gibts größere Modelle. 25% wäre stellenweise auch nicht ausreichend, und mindestens 1,5 Meter breite Passagen - geht nicht, ich hab wesentlich schmälere Durchgänge.
Wie weit Beetspitzen, die in die Wiese reichen, korrekt behandelt werden - skeptisch.

Hier liegt das Begrenzungskabel maximal 5 cm tief im Wurzelfilz des Rasens.
Der Durchgang durch den Rosengarten (gepflastert), den der Mäher automatisch befährt, ist 80 cm breit.
Alle Beete haben geschwungene Formen - Spitzen sind tw. nur 40 cm breit.

Es lohnt sich, ein Modell zu kaufen, das zum eigenen Garten paßt - wer hier spart, ärgert sich im Nachhinein.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Gartenplaner am 08. August 2012, 12:07:45
Darf ich mal die Frage in die Runde werfen, warum der Markenname von hymenocallis' Robotermäher anscheinend nicht genannt werden darf?
Ich denke mal, dass alle hier sicher sein können, dass er kein Spammer ist - und MICH würde auch interessieren, von den Erfahrungen anderer zu lernen - gibt ja schliesslich auch Threads zu Heckenscheren, Häcksler und co :)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 08. August 2012, 13:18:34
Mich nervt zum Beispiel auch dieses ständige Gepiepe der Ultraschallgeräte, die Wühlmäuse vertreiben sollen. Angeblich soll der Mensch sie nicht hören. Wieso höre ich sie dann noch aus ca. 15 m Entfernung? Wenn die Grillen im Garten ihr Konzert anstimmen, höre ich das laut und deutlich. Mein Mann hört nichts. Ich kann es immer gar nicht fassen.

Liebe Grüße
Elke


Es gibt solche und solche Geräte.
Die billigen schwachen arbeiten meist mit niedrigeren Frequenzen - da sind die Schallwandler billiger. Dafür nutzen sie so gut wie nichts...
Mit einem "jungen" Gehör kann man sie oft auch piepsen hören, andererseits hörte kaum jemand die Zeilenfrequenz der alten Röhrenfernseher mit etwa 16 kHz, oder den Pilotton beim Stereo-UKW, mit 19 kHz.
"Bessere" Geräte haben meist höhere, oft auch variable Frequenzen, und erheblich mehr Leistung. Der Nutzen ist allerdings meist auch bescheiden.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 13:22:39
Darf ich mal die Frage in die Runde werfen, warum der Markenname von hymenocallis' Robotermäher anscheinend nicht genannt werden darf?
Ich denke mal, dass alle hier sicher sein können, dass er kein Spammer ist - und MICH würde auch interessieren, von den Erfahrungen anderer zu lernen - gibt ja schliesslich auch Threads zu Heckenscheren, Häcksler und co :)

Das Modell stammt vom Marktführer aus Schweden. Ich wollte mich nicht wegen Werbung beschimpfen lassen.

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 08. August 2012, 13:24:17
Das passiert doch überhaupt nicht. ;) Wenn Du Dich aber z.B. neu anmelden würdest und sofort für z.B. hässliche Carports Werbung machtest, ja dann bekämst Du Spott und Häme.


Also, welches Gerät hast Du?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 08. August 2012, 14:04:57
Eventuell:
http://www.husqvarna.com/de/products/robotic-mowers/automower-265-acx/#specifications
und drumherum....
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Quendula am 08. August 2012, 14:11:07
Ich fazitiere also kurz zu meiner Eingangsfrage:
Unmengen Wasser und Dünger, händisches Entfernen von Unkraut und wöchentliches Mähen. Nun, das krieg ich hin.

Ich ergänze: In meinem Garten fällt auf, dass die Betrethäufigkeit eine große Rolle spielt. Normalerweise lohnt sich das Mähen hier kaum (es laufen und fahren jeden Tag ein paar kleine Kinder kreuz und quer). Da sind ein paar Ecken, in denen das Gras etwas höher wird, ansonst wächst es sehr zögerlich. Sobald ich zwei Wochen (Sommerurlaub) weg bin und die Gießvertretung gerade mal die nötigsten Wege betritt, bin ich bei der Rückkehr völlig erstaunt über die Möglichkeiten meiner Wiesenvegetation. Und das liegt nicht daran, dass das wöchentliche Mähen ausfiel.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 08. August 2012, 14:38:07
Darf ich mal die Frage in die Runde werfen, warum der Markenname von hymenocallis' Robotermäher anscheinend nicht genannt werden darf?
Ich denke mal, dass alle hier sicher sein können, dass er kein Spammer ist - und MICH würde auch interessieren, von den Erfahrungen anderer zu lernen - gibt ja schliesslich auch Threads zu Heckenscheren, Häcksler und co :)

Es ist zwar nicht so wichtig, aber wieso bin ich immer der Meinung gewesen, dass Hymenocallis eine Sie ist?

Liebe Grüße
Elke
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 08. August 2012, 14:48:00
Für alle, die es interessiert! Hier habe ich jetzt einen alten Test vom 4. Mai 2009 entdeckt, der schon sehr interessant ist. Hier wird auch die unterschiedliche Lautstärke der verschiedenen Geräte schon sehr deutlich.

Testbericht

Zusammenfassung der Ergebnisse als Tabelle


Liebe Grüße
Elke
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 16:27:12
Das passiert doch überhaupt nicht. ;) Wenn Du Dich aber z.B. neu anmelden würdest und sofort für z.B. hässliche Carports Werbung machtest, ja dann bekämst Du Spott und Häme.


Also, welches Gerät hast Du?
HUSQVARNA AUTOMOWER® 220 AC

LG

PS: und ich bin definiv feminin! ;)

PSPS: Einmal wöchentlich mähen hat hier zu dichter Unkrautwiese geführt - hier wird der Rasen fleißig begangen und wächst trotzdem gut.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 16:33:19
Vergessen:

der Bekannte mit den 4.000 m² Problemgelände hat seit Jahren ein lautes aber sehr leistungsstarkes und geländegängiges Modell von Ambrogio und ist auch sehr zufrieden, kann das Gerät aber selbstverständlich nicht nachts mähen lassen.

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Gartenplaner am 08. August 2012, 16:37:55
Dankesehr!
Und sorry für die Maskulinisierung!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 16:42:14
Dankesehr!
Und sorry für die Maskulinisierung!
Gern geschehen - und kein Problem!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 08. August 2012, 20:53:52
Günther,
vielen Dank für Deine Informationen bezüglich der Wühlmausvergräm-Geräte!


Ich fazitiere also kurz zu meiner Eingangsfrage:
Unmengen Wasser und Dünger, händisches Entfernen von Unkraut und wöchentliches Mähen. Nun, das krieg ich hin.
 

Und mit dem Düngen habe ich nämlich ein großes Problem. Ich bin ja bereit, das Geld dafür auszugeben, da ich einen schönen Rasen sehr schätze. Wenn meiner nämlich so gelblich ist, kommen meine wunderbaren Stauden gar nicht so richtig zur Geltung. Ein sattes Grün als Hintergrund dafür gefällt mir einfach besser.

Aber jedes Mal, wenn ich gedüngt habe und der Himmel dann ausreichend gewässert hat, wächst der Rasen wie der Teufel und ich muss dann statt vier nun sieben schwere Körbe Mähgut einmal in der Woche wegschleppen. Davor graust mir und deshalb zögere ich immer etwas mit dem Düngen.

Da wäre dann auch dieses Problem der ungeliebten Arbeit durch einen fleißigen Rasenroboter gelöst.


Viele Grüße
Elke
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 08. August 2012, 21:37:14
Aber jedes Mal, wenn ich gedüngt habe und der Himmel dann ausreichend gewässert hat, wächst der Rasen wie der Teufel und ich muss dann statt vier nun sieben schwere Körbe Mähgut einmal in der Woche wegschleppen. Davor graust mir und deshalb zögere ich immer etwas mit dem Düngen.

Da wäre dann auch dieses Problem der ungeliebten Arbeit durch einen fleißigen Rasenroboter gelöst.


Viele Grüße
Elke


Hochwertiger Rasen-Langzeitdünger sorgt eigentlich für gleichmäßiges Wachstum - außer man hat eine stark wachsende Rasensorte verwendet.

Wir hatten früher Probleme, das Schnittgut in der Bio-Tonne unterzubringen - wir haben keine Komposthaufen. Heute ist das kein Thema. Die feine Mulchschicht sorgt zusätzlich dafür, daß der Rasen nicht so rasch austrocknet.

Aber Vorsicht: frühmorgens barfuß durch den Rasen laufen bedeutet feine Grasfitzel auf den Sohlen!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: oile am 08. August 2012, 23:18:10
andererseits hörte kaum jemand die Zeilenfrequenz der alten Röhrenfernseher mit etwa 16 kHz,

OT: Ich schon. Auf diese Weise wusste ich im Nebenzimmer, wann die Glotze angestellt wurde, lange bevor der "erste" Ton zu hören war. Nur wollte es mir niemand glauben. / OT Ende
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Elke am 09. August 2012, 09:58:32

Hochwertiger Rasen-Langzeitdünger sorgt eigentlich für gleichmäßiges Wachstum - außer man hat eine stark wachsende Rasensorte verwendet.
 

Mein Rasen-Langzeitdünger sorgt in der Tat für ein gleichmäßiges Wachstum. Über Monate muss ich dann sieben Körbe Mähgut abtransportieren. Und dabei habe ich noch einen sogenannten besonders langsam wachsenden Rasen, den man angeblich nur höchstens alle 14 bis 21 Tage mähen muss. Er ist vor 14 Jahren, als wir unseren Garten angelegt haben, großartig beworben als „Holiday“ in den Handel gekommen. Damit wollte man Urlaub von dem wöchentlichen Rasenmähen erreichen. Inzwischen ist er vom Markt verschwunden.


Hier habe ich jetzt im Internet neuere Tests von Rasenrobotern gefunden. Interessant ist auch der Test des neuen Gardena-Mähers, der jetzt in vielen Baumärkten massiv beworben wird.

http://www.rasenroboter-test.de/index.php

Viele Grüße
Elke
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 09. August 2012, 10:09:49
Die meisten Rasendünger sind arg stickstoffbetont - da sieht man "gigantische" Erfolge ::)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 10:18:55
Die meisten Rasendünger sind arg stickstoffbetont - da sieht man "gigantische" Erfolge ::)


Die meisten billigen - da hast Du schon recht.

Auch hier kostet Qualität mehr und sorgt für größere Zufriedenheit.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 10:24:05
Hier habe ich jetzt im Internet neuere Tests von Rasenrobotern gefunden. Interessant ist auch der Test des neuen Gardena-Mähers, der jetzt in vielen Baumärkten massiv beworben wird.
Danke für den Link
Peinlich, daß Gardena ein qualitativ so schlechtes Gerät so teuer vermarktet.

Mich erstaunen die Angaben zur Lautstärke teilweise sehr.
Der kleine grüne Ambrogio lärmt ja hier einige Häuser weiter herum - eine Plage - angeblich ist der fast gleich 'leise' wie der Automower. Wer testet so etwas - Schwerhörige?

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 09. August 2012, 10:29:40
Gardena gehört auch Husqvarna....
Theoretisch sollte die Lautstärkemessung genormt sein, manchmal gibs Hintertürchen im "Kleingedruckten".
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 10:35:29
Gardena gehört auch Husqvarna....
Theoretisch sollte die Lautstärkemessung genormt sein, manchmal gibs Hintertürchen im "Kleingedruckten".
Eben - deswegen versteh ich das Marketingkonzept nicht.

Wenn der Automower permanent anfährt und der Alarmsensor piept (was nur bei völlig laienhafter Installation passiert), ist er vielleicht so laut wie der Ambrogio - mähen beide nur so vor sich hin, ist der Unterschied extrem.

Unserer hat maximal Flüsterlautstärke, neben dem kleinen Monster in der Nachbarschaft ist kein normales Gespräch möglich. Man sollte sich die Geräte wirklich vorführen lassen.

Wir sehen allerdings in letzter häufig Billig-Geräte in Baumärkten/Gartencentern randalieren und wundern uns, warum diese Krachmacher überhaupt an den Mann gebracht werden. Die führen dann zum Vorurteil, Roboterschafe sind eine Lärmbelästigung.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 09. August 2012, 10:56:07
Firmenphilosphien sind manchmal unerklärlich. Eigentlich steht Gardena ja für Qualitätsprodukte im mittleren Preissegment. Vielleicht ist es höhere Gewalt, gute Marken nach einigen Jahrzehnten vor den Baum zu fahren.

Hymenocallis, so ein Automower gefiele mir ganz gut. Hast Du Erfahrungen, inwieweit das Ding auch abgelegene Rasenflächen findet, die nur über Rasenwege miteinander verbunden sind?
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 11:00:49
Hier fährt der Mäher durch einen gepflasterten Weg (80 cm breit, ca. 5-6 m lang) quer durch den Rosengarten zur Zweitfläche. Rasenwege dürften noch viel besser klappen.

Das funktioniert ganz hervorragend. Allerdings wurden alle Drähte vom Profi verlegt; zusätzlich zur Begrenzungsschleife gibt es auch eine Suchschleife (die endet, wenn ich mich richtig erinnere kurz VOR der Durchfahrt in den Rosengarten).

Wie lang die Verbindungswege sein dürfen, weiß ich allerdings nicht - vielleicht gibt es eine maximale Länge?

Hier bieten die Fachhändler an, daß man das Gerät im eigenen Garten vorgeführt bekommt und sie beurteilen gleichzeitig, ob die Rasenfläche prinzipiell geeignet ist und ob ev. kleine Änderungen notwendig sind, damit das Gerät problemlos arbeitet. Wir mußten lediglich an 4 Stellen beim Trampolin schmale Leisten anbringen - jetzt fährt er problemlos durch und mäht auch darunter.

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 09. August 2012, 11:03:18
Mein Grundstück ist ziemlich groß und hat etliche Rasenflächen. Idealerweise sollte der Mäher die alle finden und von dort auch wieder nach Hause kommen.
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 11:06:20
Mein Grundstück ist ziemlich groß und hat etliche Rasenflächen. Idealerweise sollte der Mäher die alle finden und von dort auch wieder nach Hause kommen.

Ich würde den Fachhändler anrufen, ihm die Gartensituation schildern und ihn um Vorführung der ihm sinnvoll erscheinenden Modelle bitten - vor Ort läßt sich gut klären, ob bzw. wie es am besten funktioniert. Bei großen Gärten ist auch die sinnvolle Positionierung der Ladestation ein Thema für den Fachmann. Zurück findet das Gerät mittels Suchschleife - egal wie groß der Garten ist.

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Staudo am 09. August 2012, 11:13:27
Vielen Dank! :)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Günther am 09. August 2012, 11:14:08
Ung'schauter und ohne gründliche Vorführung würde ich sowas auf gar keinen Fall kaufen.
Und die Wiese nicht vorher schon in den Idealzustand bringen!
Wenn die Ladestation nicht am Haus ist: Stromversorgung beachten!
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 11:36:55
Ung'schauter und ohne gründliche Vorführung würde ich sowas auf gar keinen Fall kaufen.
Und die Wiese nicht vorher schon in den Idealzustand bringen!
Wenn die Ladestation nicht am Haus ist: Stromversorgung beachten!

Die Wiese muß zumindest einige Tage vorher gemäht werden. Diese Mäher sind nicht für hohes Gras gedacht, weil sie täglich fahren.

Ladestationen am Haus sind keine gute Idee - sie müssen am Rand der Rasenfläche liegen und idealerweise schattig sein (z. B. unter einem überhängenden Strauch) - direkt bis zur Steckdose an der Hauswand hat man selten Wiese. 10-15 m hat der Zuleitungskabel meist - er ist sehr dünn und sollte geschützt verlegt werden. Die Ladestation wird fix am Boden montiert und bleibt übrigens im Winter am Stromkreis angeschlossen draußen (gilt für unser/e Modell/Marke - wie das bei den anderen läuft ???).

LG
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: Krümel am 09. August 2012, 18:14:51
PSPS: Einmal wöchentlich mähen hat hier zu dichter Unkrautwiese geführt - hier wird der Rasen fleißig begangen und wächst trotzdem gut.

Dichte Unkrautwiese weil wöchentliches Mähen zu wenig war?
Oder weil man dank dem wöchentlichen Mähen das Unkraut besser sah?
 ???

(Nicht, dass ich euren Mähroboter-Tiefgang unterbrechen möchte, nur mal so nebenbei. ;D
Ach ja, Günther: Du hast gefragt, ob man das Kabel tief legen muss. Ja, definitiv tiefer als die flachen Baumwurzeln - beim René wurde das Kabel zehn Zentimeter tief verlegt.
Und der René ist ein Bruder von Hymenocallis' Mähmähding.)
Titel: Re:Mit Hand und Bio zum englischen Rasen
Beitrag von: hymenocallis am 09. August 2012, 19:48:26
Dichte Unkrautwiese weil wöchentliches Mähen zu wenig war?
Oder weil man dank dem wöchentlichen Mähen das Unkraut besser sah?
 ???
Weil das Unkraut hier, wenn nicht täglich gemäht/gemulcht wird, deutlich besser wächst als der Rasen und ihn verdrängt. Die dünne Mulchdecke sorgt auch dafür, daß der Rasen nicht so schnell austrocknet.

Ach ja, Günther: Du hast gefragt, ob man das Kabel tief legen muss. Ja, definitiv tiefer als die flachen Baumwurzeln - beim René wurde das Kabel zehn Zentimeter tief verlegt.
Und der René ist ein Bruder von Hymenocallis' Mähmähding.)
Man darf das Kabel so tief verlegen, es reicht aber auch vollkommen aus, wenn es nur AUF den Rasen GELEGT und mit den Befestigungshaken niedergeklammert wird - der Rasen wächst automatisch darüber. Profis verlegen das Kabel im Wurzelfilz (mit einer Speziellen Verlegemaschine, die den Rasenfilz ca. 3-4 cm tief einschneidet und den Kabel in die Tiefe drückt und gleichzeitig abrollt).

Wer es sehen möchte, rufe die Homepage des Herstellers auf - dort ist die Verlegung AUF dem Rasen sehr detailliert gezeigt.