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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Kantate am 12. Mai 2013, 17:28:58
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Ich bin gerade richtig schockiert.
War nun einige Tage im Garten unterwegs, das Wetter von sonnig bis regnerisch. Und die ganze Zeit hat mich irgendwas gestört, ich wusste nur nicht was.
Aber vorhin viel es mit ein:
Ich habe zwei Stunden unter einem blühenden Kirschbaum gewerkelt ... In der ganzen Zeit war nicht eine Biene oder Hummel an dem Baum. Nicht eine!!! :o
Ich habe schon oft unter Kirschbäumen gesessen/gearbeitet, und immer war da ein Summen und Brummen.
Also ich schiebe ja keine Panik von wegen Bienensterben und so. Und auch als wir diesen Frühling so viele Tote Hummeln gefunden hatten, haben wir den langen Winter verantwortlich gemacht. Aber das finde ich nun mehr als komisch.
Haben wir hier einen Sonderfall oder habt ihr normalen Summer-Bestand?
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Hier blühen gerade die Rapsfelder. Wenn ich Biene wäre, würde ich mich dort tummeln.
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Haben wir hier einen Sonderfall oder habt ihr normalen Summer-Bestand?
Hier gab es im Frühjahr 2012 auffallend wenig Bienen und Hummeln, vermutlich sind bei dem Kälteeinbruch im Februar viele Tiere verendet. Heuer sind wieder mehr unterwegs, gottseidank. Sie hatten mir gefehlt.
LG
Leo
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Bei uns war heuer auch auffallende Stille im Zwetschkenbaum, richtig unheimlich. Eher sah ich noch kleine Wildbienen als Honigbienen. Trotzdem kann ich sagen, daß der Baum inzwischen Früchte angesetzt hat. :D
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Bei uns war es auch recht ruhig. Dann aber doch Bienengesumme im Apfelbaum. :) Der lange Winter war für die Bienen sicher nicht leicht und dann das plötzliche Blütenüberangebot. Wohin zuerst?
Ist aber schon so, daß es erst auffällt, wenn es fehlt...
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Ich habe dieses Jahr auch noch keine Biene gesehen...dafür schon die ersten Läuse an den Apfelbäumen. 8)
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ich habe gerade heute früh noch fünf oder sechs gut umsummte Beuten gesehen.
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In der Eiche war die letzten Tage schon einiges Getöse, und vor ein, zwei Wochen im blühenden Buchs. Es könnte allerdings wirklich ein wenig mehr unterwegs sein.
ratibida
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Hier!! Und am Weißdorn, da surrt es wie irr. Allerdings wohnt 2 Häuser weiter ein Hobbyimker mit seinen Bienenstöcken.
(http://thumbs.picr.de/14445940aq.jpg)
(http://thumbs.picr.de/14445996kw.jpg)
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Bei uns auch relativ wenige Bienen und Himmeln, aber es gibt sie doch. Angebot gäbe es genug in meinem Garten ...
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Hallo,
hier in der Nähe der Wesermündung gibt es bei meinen Insektennistkästen in diesem Jahr überhaupt noch keine "Bautätigkeiten". Normalerweise sind die Roten Mauerbienen um diese Zeit schon recht fleißig. Dieses Jahr: außer einigen wenigen offenbar männlichen Bienchen NICHTS! Naja, mag ja sein, dass das noch kommt, schließlich sind die Apfelbäume auch mindestens 3 Wochen später dran als vor einem Jahr.
Auch Honigbienen sind kaum unterwegs. Positiv fallen allein die Ackerhummeln auf, die recht zahlreich am Gundermann im Rasen (seit Jahren ungedüngt und ungespritzt) naschen ...
Grüße
Karl
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Hallo,
ha, jetzt sind die Bienchen endlich am bauen! Es geht doch ...
Grüße
Karl
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Meine Kirschen haben geblüht wie verrückt - kaum Bienen - kaum Fruchtansätze erkennbar. Es ist ein Jammer.
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Meine Kirschen,Pflaumen,Birnen blühen auch. Kaum eine Biene.Ich bin mal auf den Fruchtansatz gespannt. Ob das dieses Jahr viel Obst gibt?
VG Wolfgang
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Bei der Kirsche sieht man erste Fruchtansätze. Sie hat stark geblüht. Es war sehr kalt und Bienen waren nicht zu sehen. Fazit: Wenn alles gut geht, gibt es 1/5 der sonst an diesem Baum "normalen" Fruchtmenge. Das ist genau 1/5 mehr als letztes Jahr, als es wegen der Kälte während der Blüte gar keine Kirschen gegeben hat
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Das ist mir auch mehrfach aufgefallen, daß an allen Tagen, an denen ich bei strahlendem Sonnenschein und Windstille auf der Hundewiese um die Ecke spazieren ging, der große alte blühende Apfelbaum ohne jeglichen Bienenbesuch war. Stille darin.
An meinem diesjährig neu gepflanzten kleinem Apfelbäumchen habe ich während der Blüte auch keine einzige Biene oder Hummel zu Gesicht bekommen. Ich habe dann selbst Bienchen gespielt :-\ und mit einem Pinsel und einem kleinen anderen Apfelbaumzweig versucht, die Blüten zu bestäuben.
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Hier gab es auch nur zur Krokusblüte Bienen, da vor allem kleine Wildbienen. Seitdem kaum eine Biene. Jetzt, wo alle Obstbäume hier in voller Blüte stehen, ist Totenstille, auch an schönen, warmen Tagen, nur vereinzelt eine
Erdhummel, edit: Ackerhummel, mehr nicht.
Ich bin mal auf den Fruchtansatz gespannt, letztes Jahr schon war kaum was an den Bäumen, auch die Weiki-Kiwi, die ansonsten ein Hummelmagnet war, blieb unbesucht, entsprechend auch dort die erbärmliche Ernte.
An mangelnden Blüten kann es dieses Jahr nicht liegen, alles blüht überreich.
Weiß jemand genaueres, warum das so ist?
Klima, Varroa-Milben, Neonikotinoide, weniger Imker?
Ich finde, dass die plötzliche "Stille" schon sehr merkwürdig ist, so von einem Jahr aufs nächste...
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Bei uns sind z.Zt. viele Bienen im Raps.
Es gibt immer weniger Imker und somit immer weniger Bienen.
Viele Völker sind schlecht über den Winter gekommen. Bei uns sehr lange kalt mit Ostwinden .
Vg Wolfgang
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Denke auch das Wetter war ungünstig, allerdings gibt es hier zum Thema Bienen noch andere Verursacher.
http://www.biene-oesterreich.at/
http://www.bio-austria.at/biobauern/aktuell/oesterreichweit__1/weltweites_bienensterben
Bei uns sind immer einige Bienen zu sehen. Im Moment auf den Quitten und viel bei den Gundelreben. Aber von Massen kann man nicht sprechen.
(http://up.picr.de/14501405sd.jpg)
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Auch hier mangelt es tatsächlich an den fleissigen Bestäubern. Wirklich aufgefallen ist mir das erst gestern, als ich unter der blütenübersäten Wisteria sass - nix. Völlige Stille, während man sich die Jahre zuvor beinah einen Hörschaden holte vor lauter Gesumme und -brumme - Bienen, Hummeln und Holzbienen traten sich dabei beinah auf die Flügel in ihrer Gier.
Andererseits kann ich so viele Wollschweber beim Naschen beobachten wie noch kein Jahr zuvor (also ... nicht an der Wisteria, aber an anderen Blümchen).
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Heute waren einige Bienen im Garten. Ich vermute, dass die vielen, vielen Rapsfelder für Bienen viel attraktiver sind, als vereinzelt rumstehende Blütenpflanzen und Bäume.
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Wir haben aber nicht viele, viele, viele Rapsfelder. ??? (Unsere geflügelten Freunde konnten heute gar nicht erscheinen vor lauter Regen, insofern bleibt der Status derselbe.)
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Ja, Bienen und Hummeln sind hier in diesem Jahr auch sehr rar. Und auch die Wollschweber sind mir schon in größerer Anzahl aufgefallen. Der blühende Thymian wird hauptsächlich von Fliegen besucht :-\
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Wollschweber sind das also, dankeschön :D , die waren mir unter diesem Namen überhaupt nicht bekannt.
Die sind mir dieses Jahr auch in größerer Zahl besonders aufgefallen, wenn ich verzweifelt nach bestäubenden Bienen Ausschau gehalten hab. Vielleicht hat man sie in Bienenjahren gar nicht so bemerkt?
Putzig schauen sie aus, find ich 8) .
edit: und haben eine wirklich interessante Strategie der Fortpflanzung:
Wollschweber, wie ich gerade lese. Parasitieren auch auf Solitärbienen und schießen ihre Gelege durch die Gegend...
Aber das Fehlen der Honigbienen kann man den Kleinen ja wohl nicht anlasten.
Hier gibts auch keine Rapsfelder, erst so in etwa 10km, aber ich hab nachgelesen, dass Honigbienen wohl tatsächlich auch ziemlich weit fliegen.
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Den Bienen ist es bei 10 Grad und wenigern zu kalt. Mehr nicht. Da fliegen sie nicht, und schon garnicht weit weg vom Stock. Sie brauchen für den Hinflug ja immer bissel Honig, den sie mitnehmen - auch der wird im Stock langsam rar - deshalb können sie keine weiten Strecken mehr fliegen, bevor die Vorräte im Bau wieder aufgefüllt sind.
L.G.
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Ja, wenn sie keinen Proviant mehr haben, um zu den entfernten Rapsfeldern zu fliegen, hätten sie ja bei den hier durchaus auch schon höheren Temperaturen ja hier in den Obstbäumen sein müssen, aber auch an warmen Tagen war hier nichts, dabei gibt es ganz in der Nähe auch bienenstöcke, ich hab aber noch nicht nachgefragt, wie dort die Lage ist.
Von den momentanen Temperaturen mag ich auch nicht sprechen, aber zur Krokusblüte war es auch nicht wärmer und da waren Bienen da.
Vielleicht sind sie auch im Wald, unsere Eichen blühen, andere Bäume sicher auch, wenn auch unscheinbar.
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Unscheinbar sind Baumblüten nur für uns. Gestern z.b. summte es gewaltig im Kreuzdorn und der blüht nur für Bienen spektakulär.
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Das ist es ja. Auch der Ahorn, der Holunder ... alles blühte ohne Bienenbesuch, auch an Tagen mit über 20 Grad, von denen wir einige hatten.
Bin mal gespannt, wie das wird, wenn der Perlmuttstrauch blüht. Der war immer das absolute Summ-Paradies.
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In meinem Blauregen ist es auch deutlich ruhiger als sonst.
Gespannt bin ich auf die Blüte des Apfeldorns. Dort ist es dann normalerweise sehr laut!
Kann mir jemand verraten, wer das abgebildete Nest gebaut hat? Solche Häufchen finden sich an mehreren Stellen im Garten. Wenn ich mich richtig erinnere, war das Insekt ein wenig größer als eine Biene, vorne eher schwarz und hinten rotbraun (weiß nicht mehr genau). :)
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Könnte die Schneckenhausbiene gewesen sein, die im Forum neulich erst vorgestellt wurde.
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Ja, Zwiebeltom, das ist sie bestimmt gewesen. Leere Schneckenhäuser gibt es auch in den Beeten. Und wieder was gelernt, hier in diesem tollen Forum. Danke!!! :D :D :D
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Bei mir summt auch nichts, außer eine Erdhummel, die sogar bei Regen emsig die Rhodoblüten besucht.
Dafür haben wir seit Tagen Massen von Fliegeviechern, die albern durch die Luft taumeln.
Ich habe sie noch nie gesehen, sie ähneln einer zu groß geratenen Mücke und sind schwarz.
Ich musste flüchten, sie wollten alle auf mir landen. :P
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Diese ziemlich taumeligen, ungeschickten schwarzen Flieger mit den Hängebeinchen sind Märzfliegen, Loni, ganz harmlos. ich mag sie, irgendwie läuten sie doch allmählich den Gartensommer ein. Gerade heute hab ich noch ein paar zur Seite gesetzt, die genau da herumkrauchten, wo ich treten wollte.
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Danke für die Bestimmung, Knusperhäuschen. Die habe ich in meinem alten Garten und überhaupt noch nie gesehen.
Dafür hatte ich dort jede Menge Messingkäfer - die vermisse ich hier ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht. ;D
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Aha, ihr vermisst sie also auch, die Bienen und Hummeln. Ich wundere mich schon seit geraumer Zeit, wo die abgeblieben sein mögen. Schon an den Johannisbeerblüten tat sich recht wenig, auch die Kirschblüten blieben weitgehend unbeachtet, ebenso werden die Heidelbeerblüten nur spärlich besucht. Sonst haben sich Hummeln und Bienen um die blühenden Akeleien regelrecht geprügelt und nun herrscht absolute Stille. Abgesehen von der aktuellen lausigen Kälte und dem Dauerregen war es vor Pfingsten doch warm und sonnig, aber nur am Pulmonaria tummelten sich ein paar spezielle Hummeln mit sehr langen Rüsseln (keine Ahnung, welche das sind). Die dicken Brummer sind jedoch weg und auch die Bienen sind hier seit Beendigung der Krokusblüte größtenteils verschwunden ???.
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Die Hummel mit dem langen Rüssel ist der Wollschweber. Ein Hummelparasit.
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Wollschweber *vordiestirnklatsch*
Manno, ich habe zwar davon weiter oben gelesen, aber jetzt erst fiel der Groschen *vomschlauchsteigt*. Ich hatte mich schon gewundert, dass es Hummeln gibt, die wie Kolibris vor der Blüte in der Luft stehenbleiben können. Dann ist es ja noch ärger, wenn dies nicht mal Hummeln sind!
Danke, Axel!
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Wir hatten dieses Jahr hier (Lausitz) so viele aktive Bienen und Hummeln wie selten zuvor, der Fruchtansatz am Kirschbaum ist prächtig. So kann es manchmal sein. Hab auch vom Vogelsterben in diesem Winter gehört und auf unserem Grundstück haben wir erstmals 2 Amselnester im wilden Wein, jetzt mit brütendenden Bald-Mamas, die beide auch schon mal verschreckt wurden. Insgesamt auch der Vogelgesang mehr als prächtig!
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Wenn ich mir so unsere Obstbüsche und -bäume ansehe, ist dieses Jahr alles voll mit Beeren.
Die Johannisbeeren, Stachelbeeren und Jochelbeeren hängen voll mit grünen Beeren, die nur noch ausreifen müssen.
Auch (im Gegensatz zum letzten Jahr) an den Bäumen (Kirschen, Birne, Mirabelle) hängen bereits viele kleine grüne Früchte.
Demnach müssen dann ja doch genügend Bienen und Hummeln unterwegs gewesen sein, auch wenn ich nicht wirklich viel davon mitbekommen habe, oder?
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Uns ist es auch so, sehr guter Fruchansatz überall. Wahrscheinlich haben die paar schönen Tage ausgereicht alles zu befruchten. Dass sie jetzt bei dem Mistwetter lieber in ihrem Bau bleiben, das geht ja den Bienen wie den Menschen so. ;)
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Ich habe seit vielen Jahren Hummelnistkästen im Garten. So späte Nestgründungen wie dieses Jahr gab es noch nie, dementsprechend fliegen bei uns im "warmen" Rheinland erst seit circa 1,5 Wochen die erste Generation von Arbeiterinnen, das ist gute 4 Wochen später als in anderen Jahren.
Allerdings hat die Flugaktivität der Hummelköniginnen ausgereicht um meine Obstbäume zu bestäuben.
Seit der letzte mir bekannte Imker im Stadtteil aufgegeben hat bin ich sehr froh über die Hummeln, denn Bienen sehe ich seit dem nicht mehr.
Liebe Grüße Birgit
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Die letzte Hummel, die ich gesehen habe, begegnete mir in meinem Auto. ::) Hat wohl auch ein trockenes Plätzchen gesucht. :P Ansonsten kann ich mich über mangelnde Bestäubung aber nicht beklagen. Bäume und Sträucher sind überwiegend gut bestückt.
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Hummeln gibt es hier auch reichlich - die Bienen waren bissel wenig. Die Sauerkirschen haben - jetzt wird es sichtbar- garnicht sooo schlecht angesetzt.
Bei Beerensträuchern, dachte ich, ist auch viel Windbestäubung im Spiel.
L.G:
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Heute einen Honigbienenschwarm eingefangen der beim Atelier vorbeiflog. :D :D :D
War ein sehr großer Schwarm. Es gibt also noch gesunde Honigbienen.
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An manchen Stellen schwirrt und brummt es in unserer Kirschlorbeerhecke.
Die Brummer sehen aus wie Hummel, also deutlich breiter als Bienen. Allerdings sind sie schwarz mit einem weißen Hinterleib.
Es sieht aus, als wenn sie die Blätter ablecken? Es gibt weder Blüten noch werden die Blätter beschädigt.
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Eventuell sind es Erdhummeln oder Gartenhummeln. Schau mal, ob am Kirschlorbeer Läuse (Blattläuse, Schildläuse etc.) sind - die Hummeln sammeln dann möglicherweise deren als Honigtau bezeichnete Ausscheidungen.
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Ah, danke für den Tip. Da schaue ich mal nach.
Wir hatten schon überlegt, ob sie Wassertropfen lecken als es noch feucht war. :-[ ;D
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Heute einen Honigbienenschwarm eingefangen der beim Atelier vorbeiflog. :D :D :D
War ein sehr großer Schwarm. Es gibt also noch gesunde Honigbienen.
Wow 8) So richtig aus der Luft? Wie macht man denn das?
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Die haben sich gottseidank in einen erreichbaren Hollunder gesetzt. Ich habe sie mit einem Blumensprüher eingenebelt, das die traube nicht wieder wegfliegt un besser zusammenrückt. Dann habe ich mir einen hohen Karton besorgt. Einige Luftlöcher reingestochen unter die Traube gehalten und dem Ast ein kräftiges Schütteln angedeien lassen. Ein Großteil der Traube fiel in den Karton.
Dann habe ich ihn auf den Boden gestellt. Die Königin war anscheinend im Karton den obwohl viel sich zu einer kleinen Traube im Hollunder an der alten Stelle versammelten fingen die im Karton an kräftig ihren Duft zu verteilen. Als dann die Bienen in der Luft sich nach unten begaben, habe ich den Ast noch zwei oder dreimal geklopft, daß die kleine Traube sich auflöste.
Als sich fast alle in den Karton zurückgezogen haben habe ich ihn vorschtig zu gemacht und mit Klebstreifen versiegelt. In meinem kalten Atelier kühl gestellt und abends heimgefahren um ihn in einer leeren Beute einlaufen zu lassen.
Ich hatte nur normale Kleidung an mit kurzärmligem T-Shirt
Keine hat mich gestochen. Schwarmbienen sind sehr sanft und sehr stechunlustig.
Mir fielen bei der Aktion mehrmals reichlich Bienen auf den Arm und den Körper, die hatten nichts mit mir am Hut.
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Aus der Luft wäre vielleicht möglich wenn Du gerade einen Wasserschlauch angeschlossen hast und Du einen feinen Nebel in den Schwarm sprühst.
Dann fliegen sie nicht weit und setzen sich gleich. Auch schon mal auf den Boden.
Aber wer hat schon gerade einen Schlauch angeschlossen wenn die Bienen vorbeifliegen.
Wenn sie auf dem Boden sind brauchst Du nur einen geschlossenen Karton mit einer kleinen Öffnung unten zu versehen und vor den Schwarm zu stellen. Dann laufen sie fast immer gleich in den Schutz der Dunkelheit. Anschließend zumachen.
Wenn Du ganz schlau bist baust Du Dir aus einem sehr stabilen Karton mit etwas Fliegendraht an einer oberen Kante auf ein ausgeschnittenes Viereck als Belüftung.
Ein weiteres kleines unten dann können sie sich im Karton nicht überhitzen und alle sterben, falls sie in Panik geraten bei Deinen Hantierungen. Man nennt das Verbrausen.
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Ach so, also doch auf normale Art eingefangen.Ich dachte, du hättest den Schwarm tastächlich aus der Luft gefangen, mit einem Kescher oder so. ;)
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Hier war es die letzten 6 Wochen einfach viel zu naß und trüb. Bienen fliegen bei bedecktem Himmel in der Regel nicht aus, weil sie sich am Sonnenstand (Lichtbrechung) orientieren und so zum Futter und wieder nach Hause finden - die Temperatur ist da gar nicht so entscheidend.
Hier werden daher in letzter Zeit Hummelvölker gekauft, um die Bestäubung der Kürbisse sicherzustellen. Hummeln fliegen auch bei bedecktem Himmel und manchmal auch bei Nieselregen.
An sonnigen Tagen sind sie hier jedenfalls unterwegs (heuer viel zu selten), aber die Völker haben den nassen langen Winter offenbar nicht gut überstanden und die Populationen sind zurückgegangen.
LG
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Was die Orientierung von Bienen und Hummeln angeht, bin ich bisher kenntnisfrei.
Aber es sollte mich doch verwundern, dass Bienen und Hummeln unterschiedliche "Systeme" haben, die Hummeln auch den Ausflug bei trübem Wetter ermöglichen und den Bienen nicht. Frage ich mich ...
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Weiß eigentlich jeder, der Biologie studiert hat - ist kein so exotisches Wissen (im Netz gibt es auch genug dazu, z. B. http://www.hsasparn.ac.at/Bienen/Orientierung.htm).
LG
PS: Zoologisch betrachtet sind Bienen und Hummeln recht unterschiedlich - von der einen auf die andere zu schließen ist daher nicht ratsam!
PSPS: Mein Mann ist ein 'Hummelstreichler' - ich trau mich inzwischen auch.
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Meine 'Bienen fliegen auch bei bedecktem Himmel aus, sogar bei leichtem Regen sind sie in den letzten Wochen geflogen. Allerdings fliegen sie dann nicht so weit. Die meisten Hummeln sind allerdings bei noch schlechterem Wetter unterwegs als die Bienen. Die verklammen leicht und sind dann nicht mehr in der Lage zu fliegen. Sie sind also längere Zeit ohne den warmen Stock nicht überlebensfähig.
Zoologisch gehören die Hummeln zu den Bienen. Die Lebensformen der Bienen reichen von solitär bis eben zu hochentwickelten Staaten wie sie die Honigbiene hat.
Die tiefen Temperaturen die Hummeln aushalten würde keine Honigbiene überleben.
Die meisten Menschen können nicht mal Wespen von Bienen unterscheiden.
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Ich hätte mich genauer ausdrücken sollen:
Von der Hausbiene auf die wild lebenden Hummeln zu schließen, ist nicht empfehlenswert.
Von der sollte man auch nicht auf die Holzbiene oder andere Wildbienen schließen.
LG
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Ich war als Kind sehr wissenschaftsgläubig. In einem Standardwerk fand ich unter anderem die Behauptung das Hummeln nicht stechen. Da ich auch schon viele mit der Hand gefangen hatte ohne das sie mich stachen, war ich sehr sicher.
An einem frühen Frühlingstag war ich wieder mal mit einem Freund unterwegs in der Natur. Dabei erregten wir ohne Absicht wohl das Mißfallen einer großen gestreiften Hummelkönigin. (Wohl eine Erdhummel)
Die begann meinen Freund richtig zu belästigen. Als sie sich auf seinen Pulloverärmel setzte begann sie auch gleich ihn zu stechen. Ich rief ihm zu Hummeln stechen nicht. Er schrie, aber sie sticht mich doch. Als sie wegflog hatte er eine ganze Reihe Stiche.
Ich habe mir dann bei einer toten Hummel mal den Stechapparat angesehen. Die haben im Vergleich eher was wie eine gebogene Stopfnadel. Die Giftwirkung war wohl nicht so schlimm, aber der dicke Stachel tat wohl ziemlich weh.
Mich hat noch keine gestochen, aber seitdem habe ich Hummeln gegenüber schon etwas Respekt.
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Dieser Schwarm hing in einem der hohen Baummagnolien im Parco Botanico. Ob's Wildbienen sind, weiss ich nicht. Bilden die kleinen Wildbienen auch solch grosse Schwärme?

bienenschwarm PB
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Ist ein Honigbienenvolk auf Wohnungssuche :P und ich bin hier
Bei Dir gibts noch vermutlich eine Wildbiene die kleine Völker (bis 200 Bienen) macht, aber definitiv keine Schwärme.
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in meinen katzenminzen sind gerade jede menge bienen unterwegs...
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Unsere Kolkwitzie ist so leer, das hab ich noch nie erlebt. >:(
Ein paar Hummeln, vielleicht 1-2 Bienen. Sonst sind da Hunderte!
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Ich habe für die angriffslustige Hummel meiner Kindheit eine mögliche Hummelart ausgemacht. Die Baumhummel Bombus hypnorum, sie gilt als besonders angriffslustig und neigt auch zur spontanen Nestverteidigung.
Hummeln sind zwar nicht so ein spezialisiertes soziales System wie die Honigbiene, aber sie sind in Ihrem Sozialverhalten unserer Gesellschaft ähnlicher.
Bienen sind krass demokratisch organisiert, alle wichtigen Entscheidigungen trifft der Organismus als Ganzes. Wenn die Königin nicht mehr richtig funktioniert wird sie kaltblütig erledigt. Wohnungswahl erfolgt durch Mehrheitsentscheid, wenn der Mensch nicht eingreift etc.. Googelt mal nach Bienen und Demokratie.
Bei den Hummeln gibt es eher eine Spezlwirtschaft. Eine Herrscherclique die als Nutznießer der ausgebeuteten arbeitenden Mehrheit im Sommer sogar die eigene Königin ausbootet und rausschmeißt um dann mit eigenen Eiern Ihre Gene als Drohnenbrut in Umlauf zu bringen. Quasi die CSU (in Bayern) im Bienenreich oder welche Clique auch immer, die auf Kosten anderer lebt.
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Es gibt unter hiesigen Fachleuten einige Mythen die sicher nicht stimmen.
Wie zum Beispiel Der Honig wird immer fern von der Öffnung eingelagert. Darum ist auch bei uns die Öffnung immer unten.
In einem Film über die Heideimker in Deutschland leider in Englisch wird genau das Gegenteil gezeigt. Da bauen die Bienen in einer Strohbeute mit Eingang oben Ihr Nest so das der Honig über dem zentralen Brutnest und an der Rückwand eingelagert wird. Zitat aus dem Text im Film:
Combhoney is found primarely over the central broodnest in the scep at the top and along the wall behind the broodnest.
Hier ist der Film. Es gibt viele Folgen davon wo man den ganzen Jahresverlauf sieht. Da sieht man wie die Strohkörbe gemacht werden die Vermehrung Honigernte einfach alles was diese Imker in Deutschland machen.
Mein durchaus aufgeschlossener Imkerfreund hat auch einen Film hier in deutsch gesehen wo das Gegenteil gezeigt wird. Als ich ihm von diesem Film erzählt habe hat er die Möglichkeit abgestritten. Leider hat er kein schnelles Internet und Englisch ist auch nicht seine Lieblingssprache.
Da ist Wissen auch eine Glaubenssache.
Ich bin eine Gefahr für Menschen die sich im Hafen ihrer Gewissheiten sicher fühlen. 8) ;)
Das habe ich auch wieder in unserem Schrebergarten feststellen müssen.
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Ich bin eine Gefahr für Menschen die sich im Hafen ihrer Gewissheiten sicher fühlen. 8) ;)
Das habe ich auch wieder in unserem Schrebergarten feststellen müssen.
;D
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Allmählich fällt hier (Wienerwald) das Fehlen der Bienen extrem auf. Auf den "Insektenfutterpflanzen" finde ich vereinzelt kleinere und größere Hummeln, aber auch wenig, ein paar Schwebfliegen und seit ein paar Tagen auch die ersten Taubenschwänzchen.
Biene hab ich heuer erst eine gesehen - eine entkräftete im Haus, die mit etwas Honig geatzt und freigelassen wurde. Das wars bienentechnisch bisher.
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In meinem Garten stehen zwei Bienenstöcke und trotzdem sieht mal kaum mal eine Biene auf den Blumen. Die Linden sind wohl verlockender.
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Meine blühende Spirea japonica ist voller Bienen. Über die kurzgeschnittene Weißkleewiese sieht man sie auch fliegen. Weißklee scheint seeeehr interessant für Bienen zu sein.
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Die blühende Kletterhortensie, wie jedes Jahr, ein Tummelplatz für zahllose Bienen und Hummeln. Das Teil brummte richtiggehend! Ebenfalls so gut besucht wie immer die Weigelien und Rosa Multiflora. Vorher, als es endlich Frühling wurde, zahllose Hummeln in den Zierjohannisbeeren. Am erstaunlichsten finde ich, wie gut die Rhododendronblüten immer von Hummeln besucht werden. Die kommen in jeder Regenpause und fallen über sie her, auch noch am späten Abend, und auch noch, wenn sie schon fast verwelkt sind.
Also, zumindest hier (Mitte Schleswig-Holstein), kann ich trotz des langen, harten Winters keinen Rückgang an Bienen- und Hummelbesuchen in meinem Garten feststellen! Die Wespenpopulationen hingegen haben gelitten, das wird von Jahr zu Jahr weniger!
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"Landschaftsweise dramatischer Rückgang der Artenvielfalt", genauer: "Beinahe-Totalausfall aller Blüten besuchenden Insektenarten" – das ist die aktuelle hiesige Situation, auch in den Naturschutzgebieten auf der badischen und elsässischen Rheinseite" (Quelle)
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Das ist niederschmetternd. :-\
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Ich war gerade im Garten, es ist sonnig und warm, kaum Wind. Ich fand genau eine Biene am Weißklee.
An einem Lavendel waren 2 Taubenschwänzchen, 1 Schwebfliege und 1 Hummel.
Sonst blüht noch: Frauenmantel, Mutterkraut, Oleander, eine Handvoll Taglilien und natürlich Rot- und Weißklee und div. Unkraut, auch die Walderdbeeren. Da war gar nichts.
So kenne ich das definitiv nicht.
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Das ist niederschmetternd. :-\
Ja. Wobei der Verlust von Artenvielfalt und Insektenzahl in der Rheinebene zu einem erheblichen Teil auch auf die ökologische Verarmung zurückzuführen sein dürfte: Monokulturen bis an den Straßenrand, weitgehend ausgeräumte Feldflur.
Aber die Diskussion hier dreht sich eher um die tatsächliche oder vermeintliche Verschandelung des Schwarzwalds durch geplante Windräder - das verstehen die meisten Menschen unter Naturschutz. Mit Gülle verdüngte Schwarzwaldwiesen, auf denen außer Fettgräsern und Löwenzahn nichts mehr wächst und dementsprechend auch nur noch wenige Insekten vorkommen, sind hingegen praktizierte Erhaltung typisch Schwarzwälder Landschaft.
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Wenn sie aus den Schwarzwaldwiesen mit ihrer herrlichen Blumenvielfalt, die ich immer so liebte auch dieselben Fettweidewiesen machen wie hier, dann armes Deutschland!!!!! Ich habe dem gegenübergesetzt den Garten voller Bienenfutterpflanzen gesetzt und ein grosses Insektenhotel bauen lassen. Nun habe ich seit 3 Jahren eine unglaubliche Zahl von verschiedenen Hummeln und Bienen, auch viele Wildbienen. Vier verschieden Hummelarten habe ich schon entdeckt, ich bin nur nicht so gut in deren Bestimmung. Es summt und brummt überall im Garten. Ein Glück! 8) 8)
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Anfangs des Jahres hab ich ja auch über fehlende Bienen und Hummeln gejammert, aber in den letzten Wochen hat sich das doch geändert, zwar meine ich, dass es immer noch recht wenige Honigbienen sind, eher viele Wildbienen, auch sah ich dieses Jahr noch gar keine Hornissen und Wespen, aber dafür gibt es seit einigen Wochen erfreulich viele Hummeln, ebenfalls verschienste Arten.
Zunächst fanden sie unsere Lupinenwiese überaus attraktiv, davon profitierten auch die dicken Bohnen 8) . Besonders beliebt sind auch blühende Brombeeren, dann in der letzten Woche vor allem mehrere große Waldgeissbärte und der Holunder im Garten und der rote Mohn, sowie die Kletterhortensien und jetzt als Krönung die Weiki-Kiwi, die seit etwa 4 Tagen blüht. Ein Hintergrundsgeräusch von tausenden von Hummeln, irre. Ich war grad zum Hummelstreicheln und fotografieren draussen, so wird das dieses Jahr auch mal wieder was mit den Früchten, letztes Jahr haben mich die Hummeln im Stich gelassen, aber jetzt bin ich guter Dinge.
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Bei uns gibt es seit dem Frühjahr sehr viel Hummeln.
Dafür kaum Bienen, am langen, blühenden Lavendelbeet 1 - 2.
Keine Wespen außer Feldwespen
und noch keine einzige Hornisse heuer gesichtet.
Dafür tausende und abertausende von Mücken, sodass die Gartenarbeit zu jeder Tageszeit nur schwer bekleidet zu bewältigen ist.
Erfreulich: Trotz meinem Gejammere im Frühjahr, dass der überaus reich blühende Nashibaum kaum von Bienen besucht wird, hängen hunderte von Früchten dran.
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Bei mir hat sich die Bienenlage deutlich verbessert.
Mein Freund und ich hatten noch 3 Völker nach dem Winter. Mit zwei zugeflogenen Schwärmen und einigen Ablegern und eigenen Schwärmen sind es jetzt 9 Völker.
Eins ist zwar sehr klein aber in einer Warrebeute rechne ich diesem Völkchen eine gute Chance aus, auch wenn da später die Honigernte schwierig ist.
Aber wegen dem Honig halte ich die Bienen ja nicht. Dort dürfen sie ihren Honig erst mal ganz behalten.
Hummeln habe ich auch viele. Aber bei Wespen und Hornissen fliegen größtenteils noch die Königinnen rum. Das werden winzige Völker.
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ja, hier sind es auch fast nur hummeln, die rumfliegen. die linden brummten, voll von hummeln. bienen und wespen gibts fast garnicht, mal vereinzelt. und auch nur, seit oberhalb des gartens ein imker sein volk an den waldrand gestellt hat.
schmetterlinge habe ich noch keine handvoll gesehen.
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Das werden winzige Völker.
Besser als nix!
Dafür hatte ich heuer schon zwei Bienenschwärme (einmal wars ein Bienennest im Obstbaum ;) ), die Imker freuten sich!
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Pflanzt Alliùmer! Da streiten sich bei mir die Bienen um die Plàtze! ;)
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Seit niedrige Sedum, Mohn und Lavendel blühen, sind endlich auch Bienen und Hummeln zurück. Es sind zwar nicht ganz soviele, wie in anderen Jahren, das merke ich besonders am Lavendel, der direkt neben dem Wasserhahn steht. Aber sie sind endlich wieder da.
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schmetterlinge habe ich noch keine handvoll gesehen.
Die besten Nektarquellen im Garten nützen Schmettterlingen nichts, wenn die Futterpflanzen für die Raupen fehlen. Und die werden in der Feldflur immer seltener.
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Wir waren übers Wochenende in Sachsen - die Linden stehen dort in Vollblüte, normalerweise hört man Linden, bevor man den Duft wahrnimmt, aber es waren kaum Bienen zu sehen.
In Berlin sind in den vergangenen Wochen nun doch ein paar Hummeln und Bienen aufgetaucht, die Katzenminze ist ausgesprochen beliebt, aber so viele Tierchen wie sonst sind es bei weitem nicht.
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Wir waren übers Wochenende in Sachsen - die Linden stehen dort in Vollblüte
Das trifft aber nur für die ganz kleinblättrigen Typen zu. Alles, was etwas größere Blätter hat, ist hier durch. Meine Mutter hat letzte Woche ihre zwei bei mir stehenden Bienenstöcke kontrolliert und war begeistert. Seit die zwei Beuten hier stehen, achte auch ich auf den Verlauf der Baumblüte. ;D
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Hier vor dem Atelier duftet es auch nach Lindenblüte.
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Bei mir summt es z.Zt. auch den ganzen Tag um einen alten Lindenbaum. Habe allerdings noch nicht geschaut, wer alles summt.
Vg wolfgang
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Das trifft aber nur für die ganz kleinblättrigen Typen zu.
Das ist möglich, ich gebe zu, dass ich auf die Blattgröße nicht sonderlich geachtet habe. Aber auch die kleinblättrigen Linden (Winterlinden?) müssten doch ordentlich Bienenbesuch anziehen, oder?
Richtung Gebirge ist dort alles etwas später dran, dort blühte sogar noch Holunder, der bei uns schon seit ca. 3 Wochen durch ist.
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Hallo,
also hier im Norden sind es gefühlt auch deutlich weniger Hummeln, Bienen und Wespen (darüber freut man sich ja) als letztes Jahr. Vermute mal, dass das mit dem langen Winter zusammenhängt?
Beste Grüße
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Es ist noch zu zeitig im Jahr. Wespen kommen immer erst zur Obstreife in größeren Stückzahlen. Bienen und Hummeln und Schmetterlinge gibt es hier reichlich.
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Hallo,
also hier im Norden sind es gefühlt auch deutlich weniger Hummeln, Bienen und Wespen (darüber freut man sich ja) als letztes Jahr. Vermute mal, dass das mit dem langen Winter zusammenhängt?
Beste Grüße
Warum freut man sich da? Als Gartenliebhaber und Naturfreund kann man sich darüber wohl kaum freuen.
Bei uns ist die Situation fast noch dramatischer als im letzten Jahr. Bienen sind zwar jetzt einige am Lavendel, aber das Gesummse wie sonst fehlt doch enorm. Keine einzige Wespe und Hornisse weit und breit.
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Das Wespen große Mengen Schädlinge vertilgen ist nicht allgemein bekannt.
Ich habe mal im Sommer Wespen kleine grüne Raupen aus einem Kleefeld schleppen sehen. Die waren fleißiger als Bienen beim Blütenbesuch.
Das hat mich durch das Ausmaß schon sehr überrascht. Wie die sowas im Nest kommunizieren würde mich auch interessieren, weiß ich noch nicht. Ein unhaltbarer Zustand für einen Klugscheißer. Bitte klärt mich auf.
Das waren sicher viele Völker, die dieses Feld ernährt hat. Sie sind halt lästiger als Bienen und stechen im Spätsommer auch mal unprovoziert (eigene Erfahrung 1x).
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Googelst du: Hornissenschutz Kommunikation oder : der Wespenversteher.
Ansonsten kann ich nicht klagen - Insekten gibt es diesjahr genug (Bremer Umland), spärlich sind die großen Hummeln und vor allem Tagschmetterlinge.
LG lune
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Die hiesige Gegend im Umkreis um unsere Stadt ist seit kurzem "Bienensperrgebiet", da die Amerikanische Faulbrut in einigen Stöcken ausgebrochen ist.
Scheint was Übleres zu sein. Ist hier ein Imker, der mehr darüber weiß, als in Wikipedia steht?
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Bei der Faulbrut gibt es zwei Formen. Die amerikanische ist deutlich virulenter. Bis vor kurzem war die einzige Bekämpfungsmethode die vollständige Vernichtung aller Bienenstände in denen diese Krankheit auch nur bei einzelnen Völkern auftauchte (die andere Variante wird nicht so behandelt und kann auch so ausheilen).
Darum wird eine Sperrzone eingerichtet in denen alle Bienenstöcke durch eine Wabenprobe auf den Befall untersucht werden. Natürlich darf es in der Zone keine Stockbewegung geben. Wilde Völker können natürlich nicht einbezogen werden und auch nicht gemeldete Stöcke von Guerillaimkern.
In der Schweiz hat man eine schonendere Methode entwickelt die unter Erhalt der Völker funktioniert. Das sie dabei auch die Völker in einem großen Umkreis behandeln macht diese Methode wohl so erfolgreich. Die Brut wird dabei auch vernichtet, aber die nackten Völker werden dabei nicht getötet (abgeschwefelt und verbrannt).
Es gibt einiges bei Youtube darüber.
Es gibt auch die Möglichkeit der Antibiotikabehandlung, ob und wo die möglich ist weiß ich gerade nicht. Dann ist der Honig allerdings nicht mehr verkehrsfähig.
Den schweizer Film habe ich nicht auf die Schnelle gefunden, aber anscheinend wird auch hier jetzt saniert.
hier
Die Schweizer verwendeten Knoblauch als zusätzliche Behandlung der Völker. Die Bienenstände müssen mit Hitze sterilisiert werden und die Waben werden vernichtet. Erkennen kann man das durch untersuchung der Brutwaben. Die Deckel sind etwas eingefallen. Mal Youtuben da sind gute Filme drüber zu sehen wie man das diagnostiziert.
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Liebe Lune5 was unter diesen Suchinformationen zu finden ist entspricht dem Kenntnisstand vor der Entdeckung des Schwänzeltanzes bei der Honigbiene.
Sehr unbefriedigend.
Der größte Teil der Fakten war mir schon bekannt. Aber das erklärt nichtmal im Ansatz
die Beobachtungen die jeder im Sommer machen kann.
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Danke für deine Erläuterungen.
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Die Behandlung dieser Erkrankung wird von den Veterinärbehörden vorgeschrieben. Man bekommt als Imker nicht die Wahl.
Meist wird sporenbelasteter Importhonig als Primärinfektionsquelle vermutet, die folgende Weiterverbreitung durch Räubern und Verflug oder krankheitsbedingte Volksauflösung (Varroa z.B.) ist allgemeine Lehrmeinung.
Beim nackten Volk in Dunkelhaft wartet man bis der in den Mägen gespeicherte Honig vollständig verdaut ist. Das überstehen die Sporen nicht.
In dieser Quarantänezeit wurde versuchsweise in der Schweiz Futter das mit Knoblauchextrakt versetzt ist gegeben. Soll sehr erfolgreich sein.
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in meinem blühenden spargelkraut sind derzeit so viele bienen mit dicken knallorangenen pollenpaketen unterwegs, dass der ganze spargelwald laut summt! :D
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Unsere große Hauslinde brummt endlich, wenn auch nicht ganz so lautstark wie sonst, aber immerhin ... :D
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In 20 Jahren sind die Bestände der Wiesen-Schmetterlinge in Europa um fast 50 Prozent zurückgegangen, berichtet die Europäische Umweltagentur.
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Mein Borretsch-Urwald ist auch sehr beliebt.
Es brummt und summt nur so und wie ich genauer hinsehe ... kaum Hummeln ... fast alles Honigbienen. :D
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In 20 Jahren sind die Bestände der Wiesen-Schmetterlinge in Europa um fast 50 Prozent zurückgegangen, berichtet die Europäische Umweltagentur.
Oh je :-\ .
Dieses Jahr fehlen mir bisher viele Arten, die sonst regelmäßig in meinen Gärten sind.
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Aktuell zum Bienensterben:
"Scientists confirm: Pesticides kill America's honey bees"
http://rt.com/usa/bee-pesticide-scientist-research-600/
Dabei ein paar weitere interessante links...
Demnach sind es gar nicht mal die Neonicotinoide, sondern auch Fungizide, die möglicherweise die Widerstandskraft der Bienen gegenüber Infektionen schwächen könnten.
Bemerkenswert an dem Bericht ist, dass es ausschließlich um die wirtschaftlichen Folgen eines großräumigen Bienensterbens für die Agrarwirtschaft geht. Dass Natur und Artenvielfalt per se etwas Wertvolles sind, ist mal wieder völlig wurscht. Denn dieser Reichtum zahlt sich nicht in Geld aus.
So gesehen, lebten die Bewohner der Osterinsel zum Schluss in einer unglaublich reichen Gesellschaft: Sie hatten es geschafft, den Reichtum der Natur in einen Reichtum an Statuen umzuwandeln.
Wir kommen auf diesem Weg auch munter weiter voran.
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Hier noch der Link zur Amerikanischen Faulbrut bei der AGES
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Seit einigen Tagen brummen bei uns wieder Hornissen herum :D , sitzen im Gemüse (irgendwelche Raupen als Opfer?) und düsen ums Haus herum. Wir machen jetzt kein Licht mehr abends im Haus, wenn die Fenster zum Lüften auf sind (der Stich in den Hals bei der Rettungsaktion vor zwei Jahren hat mich etwas vorsichtiger gemacht), ich hoffe, sie verirren sich nicht ins Haus. Aber schön, dass es sie noch gibt, so leer war das Frühjahr an Bienen und Verwandten.
Wespen hab ich jetzt auch einige gesehen, beim Raspeln von Holzspänen am Holz vom Hochbeet, sie scheinen also immer noch zu bauen.
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Wespen hab ich jetzt auch einige gesehen, beim Raspeln von Holzspänen am Holz vom Hochbeet, sie scheinen also immer noch zu bauen.
Hier raspeln sie im Akkord die Holzgartenmöbel ::) ::)
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Und schneiden kreisrunde Löcher in den Serrano. Faszinierend wie schnell das geht und wie schwer Wesp daran zu tragen hat...!
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wespen fehlen hier dieses jahr gänzlich. hummeln und bienen sind vorhanden, schmetterlinge werden persönlich begrüßt. es sind genau zwei kohlweißlinge.
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wespen fehlen hier dieses jahr gänzlich. [...], schmetterlinge werden persönlich begrüßt. es sind genau zwei kohlweißlinge.
Jetzt, wo Du es erwähnst, fällt mir auch auf, dass ich bisher kaum Wespen dieses Jahr gesehen habe. Und um die Schmetterlinge ist es hier ähnlich bestellt, allerdings gibt es noch ein oder zwei Arten mehr als bei Dir. Bienen und Hummeln sind zu meiner Erleichterung endlich ein paar mehr aufgetaucht.
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und nun sind die wespen doch noch gekommen. aber mässig. wir könnten, wenn es nicht regnet, immer noch auf der terrasse essen.
im wilden wein findet man sie, zusammen mit bienen, in größeren ansammlungen. aber lange nicht so viele, wie die jahre zuvor.
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Ich habe auch festgestellt, dass recht wenige Bienen unterwegs sind im Vergleich zu früher. Dafür gibt es bei mir umso mehr Wespen.
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unsere kleingartenimker haben die königinnen bereits separiert und die völker allesamt ausgeräuchert - die waren krank. :-\
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Welche Krankheit hatten sie denn?
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ich weiß es nicht, mir wurde nur diese information zugetragen... offizielle veröffentlichungen habe ich nicht verfolgt... was gäbe es außer varroamilbe und faulbrut denn noch so an fiesen sachen?! :-[
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Bei mir gibt es kaum staatenbildende Wespen (das kleine Volk in der Lüftung des Wohnwagens aber wie letztes Jahr), nur wenige Hornissen (keine Brummer an den von innen erleuchteten Fensterscheiben), aber Bienen. Im Zweitgarten sitzen sie gerade auf dem Wasserdost.
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Hier sind Unmengen von Wespen, viele Wildbienen und Hummeln. Honigbienen sehe ich nur ganz selten. :-\