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Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: Pinguin am 27. August 2013, 18:34:20
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hallo, welche Funkien / Hostas eignen sich für die Kübelkultur und sind dann auch im Topf gut winterhart?
eine kleine Auswahl an bewährten Sorten wäre toll, Robustheit geht vor Schönheit! ;D ;)
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Ich bin zwar kein Experte, aber spontan würde ich sagen, dass die groß- bis sehr groß Werdenden vermutlich nicht so für Kübel geeignet sind, bei den kleinen und mittelgroßen hab ich durchweg bisher gute Erfahrungen gemacht, lediglich einige Minis werden tatsächlich im Beet schöner als im Topf, aber das sind meine Erfahrungswerte ;) .
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Eigentlich sind doch alle (!) Hosta im Topf winterhart.
Sie verlieren beim ersten Frost die Blätter und bilden unterirdische Blattknospen fürs nächste Jahr.
Ich habe anfangs alle Hosta im Topf, um sie erst 1 bis 2 Jahre später auszupflanzen.
Empfehlen kann für den Topf:
Touch of Class - in einem blauen Topf
June
Vielleicht melden sich ja die Experten (Planwerk)
Edit: ich lese gerade, der ist in Urlaub
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Touch of Class - in einem blauen Topf
June
Vielleicht melden sich ja die Experten (Planwerk)
Edit: ich lese gerade, der ist in Urlaub
aber online, von Zeit zu Zeit. ;D
Gute Auswahl, alle Tardianas sind super im Topf, aber auch die meisten Zwerge eignen sich gut. Und die ganzen fortuneis und Abkömmlinge davon sowieso: Francee, Striptease, Kiwi Full Monty, Richmond, ...
Und die Wildarten und deren Sämlinge nicht zu vergessen: kikuttii, rupifraga, One Mans Treasure, auch Fire Island und nahe Verwandte.
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Ich habe seit Jahren "Brim Cup" in einem Salzglasurtopf, vorletztes und letztes Jahr habe ich erweitert und jetzt "June", "Blue mouse ears", "Pandoras box", "Stiletto", "Dragon tails" und noch 2 ganz kleine seit diesem Sommer ebenfalls in Salzglasurtöpfen.
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Hatte die letzten 3 jahre die 'Halcyon' in einem mittelgrossen Topf. Ist eine mächtige Pflanze geworden, die üppig blühte. Im Winter zügelte sie unters Vordach. Am Sonntag endlich kam sie in die Erde: Ich musste den Tontopf zerschlagen und es war kein Krümchen Erde mehr im Topf. Nur Wurzeln. Wie die überlebt hat, ist mir unerklärlich, denn gedüngt habe ich so gut wie nie, aber Wasser bekam sie reichlich. Also perfekt für den Kübel...und problemlos auch im Winter.
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Nach meinen Erfahrungen sind die Abkömmlinge von plantaginea (Grandiflora, Royal Standard, Aphrodite) die im Topf empfindlichsten Hosta. Unverwüstlich und für Kübel sehr empfehlenswert ist fortunei 'Aureomarginata'.
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Wenn Hosta plantaginea und -Sorten wie Agapanthus überwintert werden, dann blühen sie auch. Hier in Mitteleuropa ist leider der Sommer und Herbst zu wenig warm. Ich sah noch nie solch gigantischen Hosta-plantaginea-'Grandiflora'-Bestände, wie in Ungarn und Rumänien. Dort sind nicht nur Kübel bepflanzt, sondern stehen ganze Alleen voll davon.
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Bei mir stehen auch 'Sum and Substance' und 'Big Daddy' im Topf. Das geht jedoch nur für wenige Jahre. Dann müssen sie in den Garten.
Besonderen Winterschutz habe den Hostas noch nie gegönnt. Die Töpfe werden einfach in eine etwas geschützte Hausecke gerückt. ich halte aber auch einige größere Farne oder die eine oder andere Rodgersia in Kübeln. Denen gönne ich dann eine Überwinterung im Gewächshaus, wenn ich keinen Platz im Garten für sie finde.
'Royal Standard' blüht hier in Norddeutschland zuverlässig im Beet aber auch im Kübel. Aufgegeben habe ich es nach zwei Versuchen mit 'Aphrodite'.
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Ihr seid ja wirklich super, danke! :D :D :D
mir kam die Idee, mit ein paar Töpfen eine schattige Ecke am Haus zu verschönern, und nun hab ich gleich eine ganze Liste an empfehlenswerten Sorten, da werde ich heute gleich mal googlen ;)
wie groß sind Eure Töpfe denn vom Durchmesser her?
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'Royal Standard' ....
Ich hab die mal als Abfallstück zwischen die Holzhütten gepflanzt und muß die nun teilen. Die wachsen ja wie Unkraut. Nur ob ich die groß werdenden Teile im Kübel haben will und mit giessen nicht mehr hinterherkomme?
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wie groß sind Eure Töpfe denn vom Durchmesser her?
So groß wie es nur geht. ;) Die Zwergsorten brauchen natürlich nur kleine Töpfe, aber unter 2 Liter sollten auch die nicht sein.
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Pinguin, lass die Töpfe "mitwachsen". :)
Es behagt den Hostas besser. Zu große Töpfe = viel Erde, die man ganz leicht zu nass halten kann, und das kann schnell zu Wurzelfäule führen. Ich schreibe aus Erfahrung. :-X
Das heißt auch, beim Gießen vorsichtig sein, eher weniger, besonders bei den kleinen Hostas.
Die Überwinterung sollte kein Problem sein, schön trocken ans Haus gerückt, oder in der kalten Garage geht das sicher gut. Manche lassen sie auch an Ort und Stelle stehen, aber so im Freien würde ich sie abdecken, denn zuviel Nässe, siehe oben...
Wunderschön im Topf sind überhängende Sorten.
Eine ganz robuste und sehr schnellwachsende ist "Spritzer". Die hält auch viel Sonne aus.

spritzer 2.JPG
lg Biene
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Bei mir stand noch kein Topf zu nass. :-X
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Ich kann das gut.......... :P ::)
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Ich habe June letztes Jahr in einen (Kunststoff-)Topf gesetzt, damit sie von allen Seiten Licht bekommt. Vorher war die eine Seite vergrünt. Den Winter hat sie gut überstanden und ist mächtig groß geworden.
Auch die schon erwähnte Wide Brim scheint sich im Topf wohl zu fühlen. Ich sah ein wunderschönes großes Exemplar kürzlich in der Gärtnerei bei Anja Maubach. Man erzählte mir, dass man sie im Prinzip rausschmeißen wollte und aus dem Sortiment genommen hatte. Das hat sie sich wohl zu Herzen genommen. ;D
Da mein Exemplar unter'm Apfelbaum in diesem Jahr sehr von Schnecken durchlöchert wurde, wird bei mir im Frühjahr auch ein Stück in einen Topf wandern... :D
Auch Fire and Ice wird mir im Beet schon zu groß und wird umziehen...
LG Ariane
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Ich halte sehr viele Hostasorten in Kübeln. Manche stehen auch getopft in irgendwelchen Beeten, um sie im Hochsommer etwas beschatten zu lassen. Sie brauchen dort kaum Pflege.

Hostaparkdeck
Erfroren ist mir noch keine Hosta. Manche wachsen besser im Beet; Neuankömmlinge lasse ich meistens erst mal im Kübel, um so das Wuchsverhalten und die Farbveränderungen übers Jahr zu beobachten.
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Meine Topfhosta haben manchmal gelbe Blätter, obwohl ich sie regelmäßig dünge (Hornspäne beim Pflanzen/Umpflanzen, Flüssigdünger - wohl zu selten).
In welches Substrat pflanzt ihr, wie oft wird gedüngt und womit? Wenn ich da eure Bilder so sehe, sind meine Hosta etwas hintenan... interessanterweise wachsen die großen Sorten - ich habe eine Krossa Regal, war eigentlich als Übergangslösung gedacht, im Topf und die gedeiht prächtig! - viel besser als die kleinen.
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ISt nicht verwunderlich. Ich tu mir auch mit größeren Hostas leichter. Kleine zicken schonmal gerne herum.
Meine Erdmischung ist ca zu je einem drittel Gartenerde, gekaufte Blumenerde, Kompost. Dazu mische ich nach Gefühl ganz kleinen Blähton/Schüttung.
Gedüngt wird mit Hühnermistjauche öfters mal von März bis Juli.
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Hornspäne lösen sich in Topferde meiner Meinung nach zu langsam auf, vielleicht sind nicht genügend Mikroorganismen in Gefäßen vorhanden, die zum Abbau gebraucht werden? Geringe Gaben von Depotdünger oder Flüssigdünger sind da wohl besser geeignet. ***
Aus Faulheit und Zeitmangel nehme ich ca 2/3 mittelprächtige bis gute Beutelerde und 1/3 Gartenerde.Sicherheitshalbe wird nach Gefühl gebrochener Blähton untergemischt, damit das Substrat durchlässig genug ist.
Auch sehr hochwertige (und teure) Fertigsubstrate sind nach meinem Empfinden nicht stabil genug und verdichten eher als bei einem Gemisch.
*** Depotdünger gebe ich sparsam - knapp die Hälfte der angegebenen Menge- zum Eintopfen oder Umtopfen, gieße die Pflanzen vor dem Pflanzen mit leichter Dünelösung. Während der Saison gibt es einmal pro Monat Flüssigdünger. Bei mir reicht das gut
(Ich habe eigentlich keine Hostaplätze mehr, deshalb sammel ich jetzt kleine und Minis, die kann ich auch auf der Terrasse halten oder große als Solitär an exponierter Stelle)
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Das sieht sehr attraktiv aus, Guda. :D
Ich pflanze die Hostas schlicht und einfach in Gartenerde, die ich aus den Beeten entnehme. Nach dem Kauf säubere ich die verfilzten Wurzelballen, bevor ich sie umpflanze in einen größeren Topf. Das wars.

Mini-Hostas
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Dann probiere ich es mal mit Gartenerde. Vielleicht mögen sie Blumenerde nicht so gern. Danke :)
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Wir topfen sie in normales Gärtnersubstrat und düngen alte Pflanzen mit Blaukorn.
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Eure Fotos sind ja der Wahnsinn, danke! :D :-*
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Ihr 2 habt wirklich sehr sehr schöne Topfhostas ! :D
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Ich hab fast alle meine Hostas in grossen Töpfen. Die sind nach 2 Jahren schon riesig. Ich dünge nie und hab normale Gartenerde genommen.
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Als Topfhosta kann man die nicht bezeichnen, das ist ein Teil von denen, die noch keinen Platz haben. Alle im Topf, meist zu eng, meist einige Jahre lang.
Substrat: Humus+Billigblumenerde. Dünger: Keiner. Wasser: Selten. Winterschutz: Was ist das?
(https://lh4.googleusercontent.com/-ahQ0_n55zcY/UhouthFLyiI/AAAAAAAABJo/DUzz1wOIk-c/s640/CIMG2782.JPG)
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Da würde ich jetzt gerne auf Schnäppchenjagd gehen, starking. In meinen Hostapötten nisten sich gerne Sämlinge von Akeleien, Geranium etc. ein. Aber ich hatte auch schon ein paar nette Schneeglöckchen drin.

Mohn 'Danish Flag' ??
und diesen schönen Mohn
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Als Topfhosta kann man die nicht bezeichnen, das ist ein Teil von denen, die noch keinen Platz haben. Alle im Topf, meist zu eng, meist einige Jahre lang.
Substrat: Humus+Billigblumenerde. Dünger: Keiner. Wasser: Selten. Winterschutz: Was ist das?
Das ist wohl deine heimliche Beute von der letzten Hostatour ;D ;D ;D
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Als Topfhosta kann man die nicht bezeichnen, das ist ein Teil von denen, die noch keinen Platz haben. Alle im Topf, meist zu eng, meist einige Jahre lang.
Substrat: Humus+Billigblumenerde. Dünger: Keiner. Wasser: Selten. Winterschutz: Was ist das?
(https://lh4.googleusercontent.com/-ahQ0_n55zcY/UhouthFLyiI/AAAAAAAABJo/DUzz1wOIk-c/s640/CIMG2782.JPG)
;D ;D ;D
Für ausgewachsene Hostas habe ich auch nicht mehr viel Platz, weder im Beet noch in Töpfen. Minis pflanze ich in Plastiktöpfe und versenke sie im Boden. Düngen tue ich nicht und gießen auch nur sporadisch.
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Als Topfhosta kann man die nicht bezeichnen, das ist ein Teil von denen, die noch keinen Platz haben. Alle im Topf, meist zu eng, meist einige Jahre lang.
Ein Teil? :o :o :o
*Ohnmachtsanfall* ;D ;D ;) ;) 8)
Meine zahlenmäßig äußerst mickrigen Hosta stehen bis auf 2 alle in mehr oder weniger großen Tontöpfen, werden im Frühjahr einmal gedüngt und nach Bedarf gewässert.
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Nach meinen Erfahrungen sind die Abkömmlinge von plantaginea (Grandiflora, Royal Standard, Aphrodite) die im Topf empfindlichsten Hosta. Unverwüstlich und für Kübel sehr empfehlenswert ist fortunei 'Aureomarginata'.
Ich kann hier natürlich nur für Zone 8a sprechen...aber ich habe vorzugsweise - wegen des Duftes - H. plantaginea in Töpfen: Grandiflora, So sweet, Summer Fragrance, Fragant Gold. Im Garten ziemlich schneckenanfällig, ist das im Topf gar kein Problem. Blühen tun sie bei mir auch auf der Nordseite, vielleicht nur nicht so üppig. Aus Platzgründen hab ich schon viele verschenkt...
Ich hatte bisher mit keiner Hosta im Topf Probleme. Gärtnersubstrat aus der nahen Gärtnerei, Langzeitdünger 1x im Frühjahr (Substral für Buchs oder Rosen, was gerade greifbar ist).
Es gedeihen - im entsprechend großen Topf - auch 'Sum und Substance' und 'Frances Williams', man muss nur alle paar Jahre teilen.