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Pflanzenwelt => Klettergarten => Thema gestartet von: Biotekt am 28. September 2013, 15:00:48
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Gestern belustigte mich ein Anruf. Eine Landschaftsarchitektin war durch einen Sicherheitsbeauftragten darauf hingewiesen worden, dass die Blüte von Wildem Wein (hier Parthenocissus quiquefolia) zahlreiche Bienen anzöge und deshalb gegen seine Pflanzung im Umfeld einer Kita ernsthafte Bedenken bestünden....
Kommentare?
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Das ist doch eine sehr gute Gelegenheit, den Kindern beizubringen, wie man mit Bienen umzugehen hat, und wie interessant es ist, sie zu beobachten.
Im Thuja/Zierrasen-Garten ihrer Eltern treffen sie vielleicht gar keine mehr an.
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Kommentare?
(http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e045.gif) ;D
Wir haben ihn auf der Terrasse an einer Wand. Der Terrassentisch steht nur einen halben Meter ab. Es ist im Sommer ein herrliches Summ-Konzert. Gestochen hat mich noch nie was. Die Bienen interessiert nichtmal Kuchen und Schlagsahne.
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Kommentare?
(http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e045.gif) ;D
Stimmt. Viel mehr kann man dazu nicht sagen.
Wobei: Eigentlich ist das eher traurig. Und im Plox-Thread die "Die Geschichte eines besonderen Phloxes....."
Mich packt bald und vorzeitig der Blues!
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Für Kinder reicht ein Biene-Maja-Film vollkommen aus. Warum sollen sie in Lebensgefahr gebracht werden?
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Wer - die Bienen?
Meine aktuelle Vision: Horden von Erziehungsbeauftragten, wild auf Bienen einschlagend.
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Bin schon lange der Meinung dass sich die Gattung Homo Sapiens auf dem absteigenden Ast befindet, erkennbar an der Art der Aufzucht der Nachkommen.
Definitiv
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Wie ist die Sache denn eigentlich ausgegangen?
Konnte die Landschaftsarchitektin sich durchsetzen?
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Wie ist die Sache denn eigentlich ausgegangen?
Konnte die Landschaftsarchitektin sich durchsetzen?
Das weiss ich nicht. Mich hat ihre Nachfrage völlig auf dem "linken Fuß" erwischt. Wilder Wein war/ist mir als "Bienenweide" niemals aufgefallen. Auch in der Fachliteratur sind mir keine Hinweise darauf bekannt.
Offenbar ist es jedoch tatsächlich so, dass Wilder Wein eine für Bienen (und andere Insekten) attraktive Pflanze ist, auch wenn laut meiner aktuellen Recherche sehr unterschiedliche Wertungen dazu existieren. Ich muss mich wohl noch näher mit diesem Aspekt befassen ...
PS. In diesen Beiträgen zum Thema "Bienen im Wilden Wein" sind wohl weniger die Blüten, als Fruchtansätze das Lockmittel.
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Das sind die Blüten. Mehr haben die nicht.
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Das ist jetzt zwar etwas OT, aber möglicherweise wird dieser Sicherheitsbeauftragte dann auch die Pflanzung von Forsythien nicht befürworten. Ich habe gerade auf der homepage einer österreichischen Baumschule (!) gelesen, dass Forsythien ausgesprochene Bienenweiden seien… :o :o ??? ???
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Gestern belustigte mich ein Anruf. Eine Landschaftsarchitektin war durch einen Sicherheitsbeauftragten darauf hingewiesen worden, dass die Blüte von Wildem Wein (hier Parthenocissus quiquefolia) zahlreiche Bienen anzöge und deshalb gegen seine Pflanzung im Umfeld einer Kita ernsthafte Bedenken bestünden....
Kommentare?
Man sollte es lassen, ihn in der Nähe der Kindertagestätte zu pflanzen. Den Sicherheitsexperten ;)
Diese Landschaftsarchitektin würde ich auch nie engagieren, sie hat keinerlei Ahnung vom Fach. Hat die schon mal echte Pflanzen gesehen, oder hatte sie bisher nur virtuell und theoretisch Kontakt mit Natur? Peinlich :-\
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Diese Landschaftsarchitektin würde ich auch nie engagieren, sie hat keinerlei Ahnung vom Fach. Hat die schon mal echte Pflanzen gesehen, oder hatte sie bisher nur virtuell und theoretisch Kontakt mit Natur? Peinlich :-\
Na, na, mal nicht das Kind mit dem Bade ausschütten...schliesslich ...
Mich hat ihre Nachfrage völlig auf dem "linken Fuß" erwischt. Wilder Wein war/ist mir als "Bienenweide" niemals aufgefallen. Auch in der Fachliteratur sind mir keine Hinweise darauf bekannt.
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Und er beschäftigt sich ja nun häufig mit dieser Pflanze ;)
Aber keiner kann alles über alle Pflanzen wissen.
Ich kenn das Brummkonzert gut, weil ich schon seit 20 Jahren einen Wilden Wein (P. Tricuspidata "Veitchii") an der Hausrückseite habe.
Übrigens ist die Blüte des Efeus an der Altersform auch bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt - die fängt gerade, je nach Sorte, an.
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Und er beschäftigt sich ja nun häufig mit dieser Pflanze ;)
Aber keiner kann alles über alle Pflanzen wissen.
Ich kenn das Brummkonzert gut, weil ich schon seit 20 Jahren einen Wilden Wein (P. Tricuspidata "Veitchii") an der Hausrückseite habe.
Eigene (ganzzeitige) Erfahrungen sind offenbar durch nichts zu ersetzen. Leider habe ich im persönlichen Umfeld nur beschränkt Platz für ausdauernde Kletterpflanzen und berufsbedingt sind mir Erkenntnisse über Gerüstkletterpflanzen sehr viel wichtiger als welche über Selbstklimmer.
Allerdings schadet ein Grundwissen darüber auch nicht...
Den Aspekt "Stechende Insekten auf Kitageländen" möchte ich auch nicht unbedingt ins Lächerliche ziehen oder gezogen wissen. M.E. ist damit u.U. ein größeres, bzw. realeres Gefahrenpotenzial verbunden, als mit ein paar mehr oder weniger giftigen Pflanzen. es soll ja auch Erwachsene geben, die schon nach einem einzigen Bienen- oder Wespenstich auf (not)ärztliche Behandlung angewiesen sind.
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Wichtig wäre, dass Kinder beigebracht bekommen, wie sie sich verhalten sollen - gegenüber möglicherweise stechenden Insekten, unbekannten Pflanzen, dem Straßenverkehr....
Ich glaube nicht, dass alles fern zu halten Erziehung genannt werden kann :-\
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Ich glaube nicht, dass alles fern zu halten Erziehung genannt werden kann :-\
Das ist richtig. Aber ebenso dürfte richtig u.a. auch sein, dass die Erziehung primär immer noch Sache der Eltern ist und dass es (vermehrt neue) Kitas auch für Kleinstkinder gibt, bei denen noch nicht mit Verständnis für Insekten oder Vorschichtsmaßnahmen zu rechnen ist.
Ich weiss nicht um was für eine Einrichtung es sich konkret handelte und würde gerne eine angemessen differenzierte Sichtweise zum ggf. tatsächlichem oder eben auch herbeigeredetem "Problem" entwickeln. Also freue ich mich über weitere sachdienliche Hinweise (pro und contra).
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Wichtig wäre wohl auch zu wissen, was in diesem Fall unter „Umfeld“ verstanden wird.
Wenn der Wilde Wein in direkter Nähe der Kita gepflanzt werden sollte, und ein vielleicht sogar allergisches Kleinstkind wird gestochen, halte ich auch Schadensersatzansprüche der Eltern für nicht unwahrscheinlich.
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halte ich auch Schadensersatzansprüche der Eltern für nicht unwahrscheinlich.
Pörks! :P
Insektenstiche gehören zum Leben. Ein evtl. allergisch reagierendes Kind muss lernen, Stiche zu vermeiden bzw. nach einem Stich richtig zu reagieren. Das Kind in einem insektenfreien Raum aufwachsen zu lassen, ist sicher verkehrt. Selbst auf dem flachen Land, wo es noch jede Menge Bienen, Wespen und Hornissen gibt, sind Stiche die Ausnahme. Insofern hätte ich wegen blühender Gehölze keine Bedenken.
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Ich schließe mich da Staudo an. Man kann und sollte nicht alle potentiellen Gefahrenquellen ausmerzen, die zudem im allgemeinen gar keine sind.
Wenn du bezüglich dieser Anfrage jedes Risiko vermeiden willst... an unsere Kita wurde Vitis coignetiae gesetzt. Frag mich aber bitte nicht, ob das wegen der Bienen so entschieden wurde.
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Man kann und sollte nicht alle potentiellen Gefahrenquellen ausmerzen, die zudem im allgemeinen gar keine sind.
Man sollte es vor allem nicht tun!
Ich wedele bis heute nicht panisch mit den Armen (oft als einzige in einer Runde!) ... wahrscheinlich weil ich als Kind in jedem Sommer mindestens einen Monat in der Nähe einer Imkerei auf der Wiese, zwischen Obstbäumen samt Fallobst usw. spielen dürfte. Und das, nach ein paar Lektionen zum Umgang mit div. Lebewesen, sogar ohne Aufsicht und Barfuß. Nach heutigen Maßstäben ist es ein Wunder, dass ich lebe ;D ;D ;D
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Staudo und Hausgeist, ich bin vollkommen eurer Meinung, und ich habe ja schon in meinem ersten post geschrieben, dass der Wilde Wein eine gute Gelegenheit sei, den Kindern beizubringen, wie man mit Bienen umzugehen hat.
ABER: ich habe jetzt ausdrücklich Kleinstkinder erwähnt, denen man ein solches Verhalten noch nicht vermitteln kann, und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es Eltern gibt, die aus einem Bienenstich Kapital zu schlagen versuchen, ob mit oder ohne Erfolg, sei dahin gestellt. Vielleicht hatte das der Sicherheitsbeauftragte vor Augen.
Übrigens: Vitis coignetiae bekommt doch auch Blüten – sind die für Bienen uninteressant?
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Wir haben auch so einen wilden Wein, und wenn der blüht, geht die Post ab: Man hört das Gesumme schon aus 10-20 Meter Entfernung - da wird man instinktiv abgeschreckt bzw. neugierig. Gestochen sind wir noch nie worden.
Aber: Nach 1-2 Tagen ist der Spuk auch schon wieder vorbei. In dieser Zeit muß man (d.h. die Erzieherinnen etc.) halt mal aufpassen.
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Wir haben auch so einen wilden Wein, und wenn der blüht, geht die Post ab: ....
Aber: Nach 1-2 Tagen ist der Spuk auch schon wieder vorbei. In dieser Zeit muß man (d.h. die Erzieherinnen etc.) halt mal aufpassen.
In welchem Zeitraum (Monat) spielt sich das denn üblicherweise ab? M.W. blüht Wilder Wein im Juni und Juli. Über das hohe Insektenaufkommen wird jedoch offenbar meist im August berichtet....
Wäre das Phänomen wirklich auf einen sehr kurzen Zeitraum - vermutlich vielfach sogar in den Ferien - beschränkt, sollte es sehr einfach sein, damit angemessen umzugehen.
Übrigens: Es soll(te) ein 5 m hoher Zaun begrünt werden, der das Kita-Gelände auf einer Seite abgrenzt.
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In welchem Zeitraum (Monat) spielt sich das denn üblicherweise ab? M.W. blüht Wilder Wein im Juni und Juli. Über das hohe Insektenaufkommen wird jedoch offenbar meist im August berichtet....
Wäre das Phänomen wirklich auf einen sehr kurzen Zeitraum - vermutlich vielfach sogar in den Ferien - beschränkt, sollte es sehr einfach sein, damit angemessen umzugehen.
Bei uns ist das im Allgemeinen Mitte/Ende August der Fall.
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Mit umsichtigem Verhalten ist es leider nicht immer getan. Ich bin auch "mittelallergisch" und habe mein Notfallset griffbereit. Niemals würde ich mit den Armen wedeln oder hektisch reagieren. Mich erwischen sie ( Bienen und Wespen ) immer, wenn ich sie gar nicht gesehen habe. z.B. Beim Stuhl hoch heben sitzt eine unter einer Rücklehnensprosse....
Dieses Jahr habe ich an einem Kübel an der Terrasse die Sedumblüten entfernt und leider übersehen, dass einige Wespen dort ein Nest bauen wollten. Zack, wieder gestochen!
Und manche Eltern empfinden heutzutage die Natur generell als gefährlich. Ich wäre da als Kindergartenträger auch vorsichtiger als vor 20 Jahren.
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Bio,Du möchtest einen Kommentar: Ich würde den Sicherheitsbeauftragten bitten, sich mal mit einem Imker zusammen zu setzen und sich mal über Bienen beraten zu lassen.
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Stimme Santolin zu .
Nach wie sagte Crambe " Einschleicherchen "( vergess ich nie ) musste ich Kindererziehung neu lernen vergesst alles was ihr wisst und nehmt Bambusmatten ! Zur Sicherheit !
O.T. " Mein Kind hat von Deinen ( Klar) Äpfeln Durchfall bekommen" heut bekommt den Überschuss der Kompost :-X
P:S.
Bin selbst mehrfach als Notfall im KHK gelandet wegen Allergie :(
wir haben massen an Bienenpflanzen im Garten , sind ja MEINE Kinder ;)
@ Biotekt Kleinstkinder muss man unabhängig von Erziehung oder Einstellung eh in Greifnähe halten ::)
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Ich finde es durchaus in Ordnung, bestimmte Gefahren von Kindern fern zu halten - z.B. würde ich darauf achten, dass auf einer Wiese/Rasen, wo Kinder spielen, kein Klee blüht. Denn beim Spielen und Toben kann man unmöglich immer darauf achten, ob da gerade ein Bienchen drauf sitzt. Und eine Erzieherin kann das auch nicht leisten.
Ein wilder Wein an der Hauswand ist m.E. aber keine solche Gefahr. Wir hatten auch jahrelang einen an unserem Haus und im Spätsommer war er übervoll von summenden Bienen - aber man müsste sich schon gegen die Wand werfen, um in Kontakt mit ihnen zu kommen.
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Bio,Du möchtest einen Kommentar: Ich würde den Sicherheitsbeauftragten bitten, sich mal mit einem Imker zusammen zu setzen und sich mal über Bienen beraten zu lassen.
Ich fürchte, der/ein Sicherheitsingenieur würde jeden Imker, der in der Näher seiner Bienen nicht mit Smoker und Schutzkleidung ausgestattet herumläuft, mindestens kritisieren und er wird beides auch nicht als geeignete Ausstattung für draußen herumtollende Kleinkinder ansehen. ;)
Allgemein: Ich halte es für legitim und richtig, dass für Kitas und viele andere öffentliche Einrichtungen sehr hohe (teilweise extreme) Sicherheitsanforderungen gestellt werden und die Betreiber versuchen, möglichst alle Quellen für Unfälle und Verletzungen auch unbedeutender Art zu vermeiden. Ihr Vorhandensein könnte und würde die Arbeit der Erzieher unnötig und unsinnig erschweren und wäre auch immer mit der Gefahr eskalienrender Folgen verbunden.
Einzelne Kinder sind mit Kinderhorden ebensowenig zu vergleichen wie einzelne Fans und Fanmobs. Man muss also Kitas in ähnlicher Weise anders als Kinderzimmer ausstatten wie sich die Sicherheitseinrichtungen z.B eines Stadions von denen privater Fernsehräume (Wohnzimmer) unterscheiden.
PS. Es hat also m.E. nicht viel Sinn über die Reife der Kinder oder die Qualitäten der Erzieher und ihre Aufgaben zu diskutieren.
Hilfreich wäre eher eine Analyse des "Störpotenzials" das eine von Insekten (Wespen dürften zur "gewissen Zeit" in ähnlicher Anzahl wie Bienen auftreten) wimmelnde Außenwand im Freigelände einer kommunalen Kita tatsächlich mit sich bringt.
Das wäre z.B auch von Bedeutung, dass Bienen und (die in Städten sicherlich zahlreicheren) Wespen im Spätsommer/Herbst nicht mehr die Frischesten sind und (insbesondere an kälteren Tagen) zahlreiche Exemplare nicht mehr jederzeit fliehen können. Da liegen/hängen sie oft irgendwo still und leicht zu übersehen herum.
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Wichtig wäre, dass Kinder beigebracht bekommen, wie sie sich verhalten sollen - gegenüber möglicherweise stechenden Insekten, unbekannten Pflanzen, dem Straßenverkehr....
Ich glaube nicht, dass alles fern zu halten Erziehung genannt werden kann :-\
Genau das!
Und, bitte überlegt doch mal!, wie verhalten sich Bienen? Wann stechen sie? Die sind doch nur im Umfeld ihres Stockes auf Abwehr programmiert. Überall sonst stechen sie nur bei direktem tätlichen Angriff des Feindes. Und dass Bienen nicht anzufassen sind, begreifen auch meine Takis (0 bis 3 Jahre alt). Sie stehen da und beobachten das Gesumm auf dem Oregano. Wollen sie zufassen, sind die flinken Brummer eh schneller und weg. Gefahr besteht, wenn sie mal reinplumpsen oder auf Bienen/Hummeln/Wespen rauftreten würden. Beides sind wahrscheinliche, aber seltene Fälle. Und dann kommt der Punkt dazu, den M ansprach: ständige Aufsicht ist Pflicht.
Viel Erfolg, Bio! Ich finde diese Pflanze genau richtig für diesen Zaun ;) .
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Staudo und Hausgeist, ich bin vollkommen eurer Meinung, und ich habe ja schon in meinem ersten post geschrieben, dass der Wilde Wein eine gute Gelegenheit sei, den Kindern beizubringen, wie man mit Bienen umzugehen hat.
Ist das nicht Kindergarten und Schulwissen? da braucht man keinen Wilden Wein.
Massenhaft Bienenpflanzen hab ich gelesen.... Ist nicht jede Blüte für diese leiben und netten Tiere und so da?.
Kein Klee auf wiesen (nöchte ich auch nicht). Aber wie sieht es mit <Gäääääääänseblümchen aus? Die gehören doch schon so gut wie auf den Rasen. Sicher gehen da keine Bienen draNn.
Na ja. man kann sich da seinen Teil denken.
Frank
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Als unser Wilder Wein (Parthenocissus tricuspidata) im Spätsommer geblüht hat war ich sehr erfreut über das Gesumme und dachte doch noch Bienen im Garten zu sehen, da es hier fast keine mehr gibt. Doch Überraschung, da summten unzählige Wespen, habe ich in dieser Masse auch noch nicht gesehen. Gesochen hat mich natürlich keine.
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Viel Erfolg, Bio! Ich finde diese Pflanze genau richtig für diesen Zaun ;)
Ich habe damit nichts zu tun. Weder war es meine Idee, noch bin ich in irgendeiner Weise damit befasst.
Wie ich schon schrieb: Die Nachfrage zur "Bienengefahr" für Kitas hat mich völlig überrumpelt.
Da sie jedoch in dafür zuständigen Kreisen offenkundig inzwischen als potenzieller "Sicherheitsaspekt" aufgekommen ist, halte ich es für notwendig, sie möglichst konkret zu analysieren. Das gilt sowohl für eine Begrünung mit Wildem Werin, als ggf. auch für andere Bepflanzungen. Z.B. halte ich es für in jedem Fall unangemessen, auf Bepflanzungen zu verzeichten, nur weil es (vorhersehbar) einmal im Jahr für 2 bis drei Tage darin summt.... Wenn aber eine Nutzung des Freigeländes alljahrlich für mehrere Tage nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich wäre, sähe die Sache schon anders aus....
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Ist das nicht Kindergarten und Schulwissen? da braucht man keinen Wilden Wein.
Das wäre wünschenswert, wird aber nicht in allen Kindergärten/Schulen praktiziert.
Und ich finde nach wie vor Anschauungsunterricht am Objekt eine sinnvolle Ergänzung zu Videos etc.
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Kinder haben keine Angst vor Bienen.
Verhaltensgestörte Erwachsene und Eltern bringen ihnen diese "ANGST" bei.
Wie schauts mit der Straße vor der Kita aus. Wird die auch gesperrt und verlegt? Ich finde so eine Diskussion weltfremd, die Landschaftsarchitektin hat auch nichts von ihrem Fach verstanden, sonst hätte sie von sich aus eine BienenGEFAHR ausgeschlossen. Wahrscheinlich kann sie selbst keine Bienen von Wespen unterscheiden und fuchtelt kreischend rum, wenn ihr so ein schwarzgelbes Monster begegnet ;)
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::)
Ich finde es seltsam, fachliche Kompetenz an der Einschätzung einer "Gefahr" oder "Nicht-Gefahr" durch Insekten festzumachen zumal Entomologie nicht zur Ausbildung des Landschaftsarchitekten dazugehört.
Und am Hin-und-Her der Diskussion hier sieht man ja auch, dass diese "Gefahr" unterschiedlich eingeschätzt wird.
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Eine Landschaftsarchitektin sollte in ihrem Ermessen bereits feststellen können (ggf. durch selbständiges vernünftiges Nachdenken), inwiefern Bienenflug an einer Pflanze eine GEFAHR darstellt.
Da kann man auch ganz allgemein mal beim Kunden nachfragen, inwiefern er da eine Gefahr sieht. Dann könnte die Landschaftsarchitektin bereits darauf hinweisen, dass ein Bienenflug ganz normal ist und zur Natur dazugehört.
Die Tatsache, dass eine Landschaftsarchitektin bei sowas bei einem Gärtner nachfragen muss, sagt nach meiner Meinung schon viel über sie aus.
Was darf denn eigentlich nach Meinung der selbsternannten Kindesbeschützer überhaupt gepflanzt werden? Ist der Aufenthalt unter freiem Himmel unter all den Gefahren überhaupt noch zu verantworten? Kranke Welt, tut mir leid ;)
Wie soll denn ein Kind im Laufe seines Lebens lernen können, wenn die Erwachsenen alles tun, um das Lernen zu verhindern?
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Bleibt mal ganz ruhig. Da trat irgendeiner der gefürchteten Bedenkenträger an die Dame heran und diese wollte sich beim Fachmann rückversichern. Es findet sich immer jemand, der mit erhobenem Zeigefinger dasteht und quakt „Wenn erst einmal etwas passiert ist, ist es zu spät.“. ;D
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Bleibt mal ganz ruhig. Da trat irgendeiner der gefürchteten Bedenkenträger an die Dame heran und diese wollte sich beim Fachmann rückversichern. Es findet sich immer jemand, der mit erhobenem Zeigefinger dasteht und quakt „Wenn erst einmal etwas passiert ist, ist es zu spät.“. ;D
Schon klar. Natürlich die Rückantwort nur auf amtlich zertifiziertem Formblatt. Sonst gilt es nicht.
Andernorts würde man sich über einen Kindergarten/hort überhaupt freuen, egal wie, Hauptsache es passt jemand aufs Kind auf. Wilder Wein ist nur ein Luxusproblemchen in unserer Wohlstandsgesellschaft.
Und wems dann doch zuviel Behütung ist, schickt sein Kind dann in den Schlamm in einen Waldkindergarten. Dazwischen darfs wohl nix geben.
Ich bin immer mehr froh, auf dem Land zu leben. Die spinnen, die Städter ;D
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Eine Landschaftsarchitektin sollte in ihrem Ermessen bereits feststellen können (ggf. durch selbständiges vernünftiges Nachdenken), inwiefern Bienenflug an einer Pflanze eine GEFAHR darstellt.
Das unterschreibe ich nicht. Auch wenn jedem Planer immer bewusst sein muss, dass direkte und indirekte Wirkungen einer Realisierung auch unerwünscht oder sogar in Einzelfällen gefährlich sein können, ist es illusorisch, vom einzelnen Fachplaner eine Totalübersicht, bzw. eine in jeder Hinsicht unbedenkliche Leistung zu fordern.
Da kann man auch ganz allgemein mal beim Kunden nachfragen, inwiefern er da eine Gefahr sieht. Dann könnte die Landschaftsarchitektin bereits darauf hinweisen, dass ein Bienenflug ganz normal ist und zur Natur dazugehört.
Das Phänomen hohen Insektenaufkommens an Wildem Wein ist bisher auch von Fachleuten wohl nur selten (ggf. in Ausnahmefällen) beachtet worden. Dass es "zur Natur gehört" macht es weder besser noch schlechter. Vieles, was zur Natur gehört mögen Menschen nicht erdulden. Sie bauen sich z.B. Häuser zum Schutz vor Nässe und Kälte, bekämpfen Schädlinge und sichern ihre Infrastruktur....
Die Tatsache, dass eine Landschaftsarchitektin bei sowas bei einem Gärtner nachfragen muss, sagt nach meiner Meinung schon viel über sie aus.
Das sagt bestenfalls sehr, sehr wenig über sie und ihre Qualifikation aus und außerdem bin ich kein Gärtner sondern sorge üblicherweise dafür, dass vorrangig gerüstkletternder Fassadenbewuchs dauerhaft verlässlichen Halt findet und damit u.a. auch optisch seine Funktion optmal erfüllen kann. Nebenbei versuche ich die Fassadenbegrünung zu fördern, indem ich mich mit potenziellen Risiken vorrangig technischer Art und Schadensvermeidung befasse. Das mache ich offiziell seit >25 Jahren und trotzdem habe ich vergangene Woche erstmalig mitbekommen, dass Wilder Wein zu den "Bienenweiden" gerechnet wird. Nun geht es mir um den angemessenen Umgang mit diesem Phänomen in der Praxis. Es völlig zu ignorieren, halte ich ebenso für falsch, wie die ein generelles Pflanzverbot.
Was darf denn eigentlich nach Meinung der selbsternannten Kindesbeschützer überhaupt gepflanzt werden?
Eben diese Frage gilt es in angemessener Weise zu klären. Dazu muss man sich m.E. inhaltlich mit allen aufkommenden Bedenken auseinandersetzen. Wenn das vermehrte Insektenaufkommen wirklich nur sehr wenige Tage anhält, halte ich es persönlich für völlig ausreichend (und pädagogisch wünschenswert), wenn den Kindern einsichtig vermittelt wird, warum sie vorübergehend eine Teilflächen des Außengeländes meiden sollen.
Notwendigkeit und Erfolg einer "einsichtigen, bzw. von Kindern (verschiedener Altersgruppen) einsehbaren Vermittlung von Gefahr" lässt sich allerdings kaum pauschalieren. Deshalb pflege ich z.B. in der Frage der "Giftpflanzen", die ich für üblicherweise lächerlich überbewertet halte, Ausnahmen. So bin ich z.B. sehr dafür, Menispermum aus allen Listen geeigneter Kletterpflanzen (auch für Begrünungen im privaten Umfeld) zu streichen. In diesem Fall besteht eben tatsächlich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Kinder das Probieren der Früchte nicht schadlos überstehen.
Wie soll denn ein Kind im Laufe seines Lebens lernen können, wenn die Erwachsenen alles tun, um das Lernen zu verhindern?
Daraus, dass die öffentliche Hand (oder auch Privatfirmen in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften) in ihrer Zuständigkeit nach einem Höchstmaß an Sicherheit für alle strebt bzw. streben sollte, kann man wohl kaum auf Verhinderung des Lernens schließen. Vor allen Dingen ist es m.E. eher verantwortungslos, wenn man sich zur Unterrichtung kleiner Kinder, mehr oder weniger unkalkulierbarer "Lernanlässe" bedient. Z.B. ist es wohl kaum vorhersehbar, ob eine Bienenweide tatsächlich nur von "glücklichen" und friedlichen Bienen besucht wird.
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Wir leben doch in Deutschland, mithin sollte es doch eine Vorschrift dazu geben.
Wichtig ist das Mitbringen von Kuchen, Süßigkeiten u.ä.zu verbieten, wegen des Anlockens von Wespen.
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Kinder haben keine Angst vor Bienen.
Eben. Meine Großmutter war Imkerin, ich hatte als Kind zahllose Bienenstiche. Davon stirbt man nicht. Sie hat mir erklärt, wie man den Stachel entfernt und gut. Zudem hat sie mir erklärt, daß die Biene nach einem Stich stirbt.
Insofern war mein Mitleid gegenüber der Biene größer als der Schmerz des Bienenstiches, der eh nur 2 Std. anhält wenn überhaupt. Außerdem sollen Bienenstiche, deren Gift ... helfen gegen Rheuma.
Will sagen - man kann es auch anders sehen. Bienen sind wunderschöne Tiere. Es ist ein großartiges Erlebnis, Bienen in einer blühenden Linde zu beobachten. Es gibt leider immer weniger Bienen.
Am Wilden Wein naschen auch Wespen. Unser Haus ist umrankt von wildem Wein. Nicht ein einziges Mal in den letzten mehr als 20 Jahren wurden wir oder Besucher geschweige denn Kinder gestochen.
Man sollte dabei nämlich auch bedenken, daß die Blüten des Weines in ihrer Vielzahl viel höher "hängen" als Kinder da vielleicht dran kommen können. Und wenn sie überhaupt stechen - müsste dem vorangegangen sein, daß Kinder die Tiere ärgern oder stören, punktuell. Ansonsten sind die Bienen eher mit sich selbst beschäftigt.
Den Umgang mit den Tieren den Kindern zu erklären wäre weitaus wichtiger, als solche eher banalen "Gefahren" von ihnen fern zu halten. Da gibt es wesentlichere Gefahren über die man reden sollte.
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Hallo :)
Ich habe mich durch den Thread gelesen und finde es spannend, die verschiedenen Gewichtungen zu sehen. :)
Ich hab' beim gestrigen Ratschen mal meine Mutter gefragt, wie sie es mit uns drei gemacht hat.. denn mit meine erste Gartenerinnerung ist ein Beet mit Digitalis purpurea. Es gab Nicotiana tabacum, Herbstzeitlose und Aconitum.... an der Hauswand stand Blauregen.. und irgendwo war auch noch gefleckter Schierling..
Wohlgemerkt ein Garten mit 3 eigenen Kindern - und eigentlich allen aus dem Straßenzug.
Ihre Antwort: Jedem Kind wurde jede Pflanze immer wieder gezeigt und klar gesagt, welche genascht werden durften.. und bei welchen es furchtbare Schmerzen verursacht und das man sogar sterben kann.
Genau so war es bei Insekten - wir wussten, was man sich näher anschauen kann und was sticht. Oder was wir tun, wenns mal sticht.
Das ist Zeitaufwendig - und man muss davon ausgehen können, dass die Kinder es verstehen.
Ich seh' Giftpflanzen und Bienenweiden entsprechend gelassen - sie sind für mich normal. Aber ich wüsste eins: Ich hätte keine Lust, das für fremde Kinder zu garantieren.
Und damit meine ich jetzt die ErzieherInen: Sie entscheiden nicht was gepflanzt wird, sie können es nicht ändern.. aber müssen sich im Zweifel permanent damit auseinandersetzten.. ohne vielleicht selber das Problem genau einschätzen zu können und ohne dass sie vielleicht selber die Ruhe damit weg haben. Es gibt in modernen Kindergärten genügend andere, zeitfressende Themen. Man sieht ja schon hier, wie unterschiedlich das Problem gesehen wird.
Im Zweifelsfall lieber weglassen und Frieden wahren, denke ich.
Vor allem da ich es immer noch als Aufgabe der Eltern sehe, Kinder in alltäglicher Gefahrenwahrnehmung zu schulen.
Meine 5 Pfenning :)
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Vor allem da ich es immer noch als Aufgabe der Eltern sehe, Kinder in alltäglicher Gefahrenwahrnehmung zu schulen.
Das genau ist der Punkt.
Ich lernte als kleines Kind, Tollkirsche von anderen Beeren zu unterscheiden. Und was aus dem Wald kam, wurde eh nicht gegessen (Fuchsbandwurm). Auch im Garten war es so, daß Blumen incl. Digitalis und andere eher nicht auf dem Essenstisch landeten. Auch bei kleinen Kindern, auch meinem eigenen - auf die Idee zu kommen, Blumen im Garten zu essen... daran kann ich mich ehrlich gesagt, nicht erinnern bei meinem Kleinkind damals.
Was man später macht - Kräuter usw. ... da ist man erwachsen, kann lesen und sich kundig machen.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Kinder "beschützt" werden müssen durch Vorenthalt von bestimmten Pflanzen, nur weil sie sie essen "könnten"? Welches Kind ißt Pflanzen/Blüten aus dem Garten/Wald oder klettert 5 m hoch, um sich von Bienen im Wilden Wein stechen zu lassen?
Vom Kampfbienen in Mitteleuropa habe ich noch nichts gehört, sorry. 8) ;D
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Wir leben doch in Deutschland, mithin sollte es doch eine Vorschrift dazu geben.
Der Verfassung oder Ergänzung von Vorschriften geht üblicherweise - ausgelöst durch Bedenken oder auch Vorfälle - eine Phase der Informationsbeschaffung und Klärung von Sachverhalten voraus.
Ehe spezielle beachtenswerte Informationen in gesetzliche Vorschriften einfließen, finden sie üblicherweise Eingang in Richtlinien und Normen auf die der Gesetzgeber häufig verweist.
Beide (Richtlinien und Normen) werden überwiegend durch Fachleute erarbeitet und meist zügiger aktualisiert als die gesetzlichen Vorschriften. Trotzdem darf man - selbst in Deutschland, bzw. Europa - nicht erwarten, für alles eine allgemein anerkannte und verbindlche "Regel" zu finden....
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Und was aus dem Wald kam, wurde eh nicht gegessen (Fuchsbandwurm).
Die Übertragung durch Hauskatzen ist (theoretisch!) viel wahrscheinlicher. Trotzdem werden Hauskatzen gehalten.
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Und was aus dem Wald kam, wurde eh nicht gegessen (Fuchsbandwurm).
Die Übertragung durch Hauskatzen ist (theoretisch!) viel wahrscheinlicher. Trotzdem werden Hauskatzen gehalten.
Genau. Auch übertragen Katzen die Toxoplasmose - früher das A und O im Umgang mit Katzen. Heute steht die "Gefahr" an 9. Stelle... vorher werden viele andere Krankheiten genannt... wie Zahnschmerzen, Schilddrüse, Nieren usw. usw.
Eine leichte Verschiebung... ;)
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Ich seh' Giftpflanzen und Bienenweiden entsprechend gelassen - sie sind für mich normal. Aber ich wüsste eins: Ich hätte keine Lust, das für fremde Kinder zu garantieren.
[...]
Vor allem da ich es immer noch als Aufgabe der Eltern sehe, Kinder in alltäglicher Gefahrenwahrnehmung zu schulen.
Die Gelassenheit (habe ich schon erzählt) hat man mir auch schon in der Kindheit beigebracht. Und wer weiß (nicht mal die Mediziner wissen es mit 100% Sicherheit), vielleicht habe ich keine nennenswerte Allergien, weil sich mein Körper sehr früh mit vielen diversen Reizen auseinander setzen müsste?
Zu den Aufgaben der Eltern: Schön ... ich befürchte aber, sie sind im Durchschnitt noch weniger informiert und noch panischer als Mr. Sicherheitsbeauftragte!
Ich hätte an Stelle der Gestalterin ihr Gestaltungs-Konzept um Natur-erklären, d.h. Besuche div. Fachmenschen im Kindergarten erweitert. Z.B. "Imker erzählt Kindern (!!!, nicht dem Beauftragten) über die Bienen" etc.
All solche "Biomarkt-Eltern" wie die, die ich hier kenne, hätten von lauter Begeisterung Purzelbäume geschlagen und der arme Wilder Wein dürfte so schön werden wie er nur kann!
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Biotekt, Du könntest bei den Unfallkassen nachfragen. Die haben eine Statistik, wieviel Unfälle in den letzten soundsoviel Jahren zwischen Bienen und Kindern stattfanden. Und welche Folgen entstanden. Auf Grundlage dessen kann man wahrscheinlich eher eine Empfehlung für oder gegen den wilden Wein aussprechen, als die Meinungssammlung hier bringt.
Hier sind die Ansprechpartner für das Land Brandenburg. Ganz unten sind die für die Prävention in diversen Bereichen. Ich lernte sie als sehr hilfsbereit kennen :) .
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zwischen Bienen und Kindern
Ich zweifele sehr an der Aussagekraft solcher Statistiken.
Als solche 'Unfälle' werden sicherlich und irrtümlich all die anderen 'Stecher' gezählt!
... ich meinte die von Eis oder mit Limo angelockte Wespen, etc. pp.
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Ich zweifele sehr an der Aussagekraft solcher Statistiken.
Als solche 'Unfälle' werden sicherlich und irrtümlich all die anderen 'Stecher' gezählt!
... ich meinte die von Eis oder mit Limo angelockte Wespen, etc. pp.
So etwas fürchte ich auch. Außerdem habe ich vor einigen Jahren schon einmal vergeblich viel Zeit in eine Recherche über Vergiftungsfälle durch Kletterpflanzen investiert. Dabei ist nichts herausgekommen. Es gab zwar Hinweise (Vermutungen usw) aber keine irgendwie zweckmäßig aussagekräftigen, belastbaren Fakten und/oder Zahlen.
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Kindergarten früher: Man pflanzt einen Wilden Wein, zusammen mit den Kindern vor die häßliche Mauer. Kinder spielen im Grünen, beobachten zusammen mit den Erzieherinnen die Bienen und sind glücklich.
Kindergarten heute:
Irgendein Stadtmensch von der Kommune überlegt, was man da pflanzen könnte. Ein Architekt wird beauftragt und plant Wilden Wein.
Eine hysterische Muddi erfährt irgendwie davon, dass Wilder Wein gepflanzt werden soll und schreibt einen Brief an den Bürgermeister.
Der Bürgermeister beruft den Umweltausschuss ein und gibt ein Gutachten in Auftrag. Der Gutachter hat keinen Plan und erkundigt sich beim Umweltamt. Beim Umweltamt ermittelt man irgendwie, dass an Wilden Wein auch Bienen fliegen.
Es wird beantragt, den Wilden Wein auf die Schwarze Liste des Bundesverfassungsschutzes zu stellen.
Die CIA erfährt davon (irgendwie).
Barrack Obama überlegt, ob sich seine Supermacht gegen Parthenocissus mit Agent Orange durchsetzten könnte und ob finanziell was bei rausspringt.
Die Kinder warten mittlerweile auf ihren Kindergartenplatz und sitzen Eiphonespielend vorm Fernseher
.....to be continued
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Und manche Eltern empfinden heutzutage die Natur generell als gefährlich. ....
weil Natur ihnen fremd ist. Deshalb müssen die Kinder vor der Natur geschützt werden und lernen sie auch nicht kennen. >:(
Auch hier in der Nachbarschaft, gibt es Kinder, die nur im eigenen Garten spielen durften, wegen der Zecken, die im Wildwuchs lauern. Diese Gefahr ist nun nicht zu unterschätzen, Zecken kommen aber auch in Gärten vor (importiert z.B. von Katzen. :P )
Sicher gehen von der "Natur" im weitesten Sinne Gefahren aus - die aber kaum vermieden werden können, wenn man das Leben nicht nur am Bildschirm beobachten will. :-X
Am gefährlichsten für Kinder ist immer noch der Straßenverkehr, sogar, wenn sie nur angeschnallt im Kindersitz daran teilnehmen. Eine Gefahr, die entweder unterschätzt oder für unvermeidbar gehalten wird.
Ich habe seinerzeit empfohlen, im Kindergarten keine Thujas zu pflanzen, weil sie giftig sind. Mit dem Hintergedanken, dass statt dessen etwas Blühendes gepflanzt werden könnte. ;)
Die auf Empfehlung einer Landschaftsarchitektin mühsam von den Eltern geschaffene "Blumenwiese" hat erwartungsgemäß nicht lange überlebt.
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Die Kinder warten mittlerweile auf ihren Kindergartenplatz und sitzen Eiphonespielend vorm Fernseher
.....to be continued
...to be continued: sind mittlerweile erwachsen und stellen Fragen, wie und was Bienen sind 8) ::) :o ;D ;D ;D ;D
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Die Kinder warten mittlerweile auf ihren Kindergartenplatz und sitzen Eiphonespielend vorm Fernseher
.....to be continued
...to be continued: sind mittlerweile erwachsen und stellen Fragen, wie und was Bienen sind 8) ::) :o ;D ;D ;D ;D
... und fragen, ob man Bienen, die ja doch nur lästiges Ungeziefer sind, nicht chemisch ausmerzen könne.... :o :o ;D
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Am gefährlichsten für Kinder ist immer noch der Straßenverkehr ...
Der immer wieder bemühte Hinweis auf den viel gefährlicheren Straßenverkehr hilft hier nicht weiter. Er findet üblicherweise nicht auf den Freiflächen statt, die Kitas für den Aufewnthalt von Kindern bereitstellen und er liegt auch nicht in der Verantwortung der Planer und Betreiber solcher Einrichtungen.
BTW: Z.B. Geländer an Treppen, Balkonen usw. wären völlig überflüssig, wenn die Leute sich umsichtiger und sicherer bewegen würden....
Trotzdem sind sie nicht nur vorhanden, sondern sogar hinsichtlich Abmessungen und verschiedenen Ausführungsdetails geregelt....
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Man sollte für Kinder schalldichte, ausgepolsterte und desinfizierte Kellerräume vorsehen. Da machen sie auch keinen Lärm, die Nachbarn können in Ruhe leben. Wegsperren, und alles ist gut.
Draußen lauert die Gefahr. Was ist, wenn ein Vogel runterscheißt und das Balg wird getroffen oder steckts in den Mund?
Killerameisen im Rasen. Rasen müsste dann auch weg.
Und dann erst der Insektenflug. Man müsste permanent Insektensprays anwenden, im Dauernebel am besten.
Andere Länder lachen uns zu Recht aus. Die Deutschen müssen alles überbürokratisieren und richten sich damit irgendwann mal zugrunde. Burnout, Allergien, Depression.
Spätestens dann darf die Biene wieder aufs Blümchen. Und freut sich ;D
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OT: In Tschernobyl dürfen heute Wölfe leben - und fühlen sich pudelwohl. Am Ende der Doku wurde gefragte: muß es erst einen Super-Gau geben, damit Tiere ihren Freiraum finden können?
Das ist nun wirklich OT und soll hier nicht verharmlost werden.
Allerdings wäre es wirklich gut , wenn Eltern ihren Kindern ein natürliches Verhältnis zur Natur mit auf den Weg geben würden... damit sie nicht irgendwann solche Antworten geben wie unser amerikanisches Ferienkind: "ich dachte, die Erbsen kommen aus der Dose im TK-Fach. Daß sie aus Schoten ausgepult werden müssen, wußte ich nicht...". Und die Frage war ernstgemeint, absolut.
Es gibt nicht mehr viele Bienen. Demzufolge auch nur noch richtigen Honig beim Imker... jedenfalls nicht mehr im Markt.
Bienen sind harmlos und schützenswert. Das sollte man den Kindern beibringen.
Eine Biene muß x-tausendmal fliegen um einen Tropfen Honig zu produzieren... den wir ihr dann wegnehmen und sie dafür mit Zucker über den Winter bringen...
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Ihre Antwort: Jedem Kind wurde jede Pflanze immer wieder gezeigt und klar gesagt, welche genascht werden durften.. und bei welchen es furchtbare Schmerzen verursacht und das man sogar sterben kann.
Genau so war es bei Insekten - wir wussten, was man sich näher anschauen kann und was sticht. Oder was wir tun, wenns mal sticht.
Das ist Zeitaufwendig - und man muss davon ausgehen können, dass die Kinder es verstehen.
Ich seh' Giftpflanzen und Bienenweiden entsprechend gelassen - sie sind für mich normal. Aber ich wüsste eins: Ich hätte keine Lust, das für fremde Kinder zu garantieren.
Und damit meine ich jetzt die ErzieherInen: Sie entscheiden nicht was gepflanzt wird, sie können es nicht ändern.. aber müssen sich im Zweifel permanent damit auseinandersetzten.. ohne vielleicht selber das Problem genau einschätzen zu können und ohne dass sie vielleicht selber die Ruhe damit weg haben. Es gibt in modernen Kindergärten genügend andere, zeitfressende Themen. Man sieht ja schon hier, wie unterschiedlich das Problem gesehen wird.
Im Zweifelsfall lieber weglassen und Frieden wahren, denke ich.
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Neulich erzählte mir ein anderes Forenmitglied kopfschüttelnd, dass die Kindergärtnerin im Ort mit den Kleinen so "lustige Hüte" gebastelt habe -aus den Dolden des Riesen-Bärenklaus :-X
Ich glaube man muss tatsächlich im Einzelfall entscheiden inwieweit der betrofene Träger bereit ist seine Erzieher mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und zu schulen. Das setzt natürlich voraus, dass er selber eine entsprechende Information hat.
Also wie ist das nun mit dem wilden Wein? Bienenflug tatsächlich nur 3 Tage im Jahr? Ich werde meinen jetzt mal genauer beobachten ;)
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Ich habe bei meinem blühenden Wilden Wein noch nie beobachtet, wie lange die Bienen ihn besuchen und daher versucht, im Net eine Info zu bekommen.
Gelesen habe ich stattdessen:
„Ganz irre wird es, wenn im Spätherbst die Beeren reif sind. Ein großer Schwarm, diesmal allerdings Stare, rückt zur Ernte an und putzt in ganz kurzer Zeit die Beeren weg. Da reißt sogar der Hund aus .“
Hitchcock lässt grüssen? ;D ;D
(Ich habe an meinem Wilden Wein noch nie Stare beobachtet, aber vielleicht werden die von meinen Dohlen-Schwärmen vertrieben?)
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Ich habe das Bienen- und Wespengesumme an meinem Wein zur Kenntnis genommen, aber als nicht so außergewöhnliche Naturerscheinung nicht genau unter die Lupe genommen, zumal im Sommer, die Efeublüte fiel mir mehr auf, da sehr viel später - insofern kann ich auch nur aus dem Bauch heraus sagen, dass es kein sehr langes Phänomen ist, einige Tage könnte gut hinkommen.
Mir fiel mehr das "Geriesel" während bzw. nach der Blüte auf - die Mini-Blütenblätter oder was auch immer da abfällt, fallen als Gekrümel aus dem Wein in der Zeit
Außerdem, wenn man überlegt, dass die Bienen da so scharf drauf sind, kann man schliessen, dass sämtliche Blüten, kaum dass sie sich geöffnet haben, auch schon bestäubt werden, ihren Zweck erfüllt haben und dann die Nektarproduktion einstellen.
Aber vielleicht kann ja noch jemand ein präzises Zeitfenster angeben :)
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Ich habe bei meinem blühenden Wilden Wein noch nie beobachtet, wie lange die Bienen ihn besuchen und daher versucht, im Net eine Info zu bekommen.
Gelesen habe ich stattdessen:
„Ganz irre wird es, wenn im Spätherbst die Beeren reif sind. Ein großer Schwarm, diesmal allerdings Stare, rückt zur Ernte an und putzt in ganz kurzer Zeit die Beeren weg. Da reißt sogar der Hund aus .“
Hitchcock lässt grüssen? ;D ;D
(Ich habe an meinem Wilden Wein noch nie Stare beobachtet, aber vielleicht werden die von meinen Dohlen-Schwärmen vertrieben?)
Hm, ich hab Dohlen, Krähen UND Stare - ich denke, das hängt eher mit dem übrigen Nahrungsangebot zusammen, der Wilde Wein produziert nun nicht die Beerenmassen, im Gegensatz zu Bluthartriegel z.B., in dem sich meine Stare grad austoben, dass die Hecke wackelt ;D
Oder andere einheimischen Sträuchern wie früher im Jahr Holunder.
Wenn aber sonst nicht viel zu finden ist, werden die Weinbeeren natürlich auch nicht verschmäht...
Starenschwärme können allerdings wirklich sehr beeindruckend sein, da flüchtete die Katze meiner Mutter auch immer schnell ins Haus ;D
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Ich werde meinen jetzt mal genauer beobachten ;)
Das wäre gleichzeitg sehr nett von dir und - verbunden mit Berichten - außerdem vielleicht in der Sache hilfreich. Wenn noch ein paar weitere Personen, die einen Wilden Wein ständig vor Augen haben und beobachten (können), ebenfalls genauere Angaben machen könnten/würden, dann könnte das in künftigen Fällen vielleicht zu angemessenem Umgang mit dem eventuell nur scheinbaren "Problem" beitragen.
Natürlich wöre es schön (gewesen) wenn bereits vorliegende genaue Beobachtungen nutzbar (gewesen) wären aber offensichtlich gibt es bisher nur oberflächliche (diffuse) Wahrnehmungen dazu. So wird es wohl (wieder) einige Jährchen dauern, bis zur Beantwortung einer scheinbar sehr simplen Frage, die notwendigen Grundlagen ermittelt sind ...
Da kann man nur hoffen, dass sich die bestehenden, auf Verdacht beruhenden Vorbehalte, nicht zwischenzeitlich zu (angeblichen) "Erkenntnissen" entwickeln.
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Hitchcock lässt grüssen? ;D ;D
...naja... man weiß ja nie... ::) 8)
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die vögel im wilden wein?! :o :P ein grund mehr, das zeugs nicht zu pflanzen und die kostbaren prinzen und prinzesschen in die sichere kellergummizelle zu sperren - äh, dort zu sichern, selbstverständlich. 8)
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Ich kann nicht nachvollziehen, warum Kinder "beschützt" werden müssen durch Vorenthalt von bestimmten Pflanzen, nur weil sie sie essen "könnten"? Welches Kind ißt Pflanzen/Blüten aus dem Garten /Wald oder klettert 5 m hoch, um sich von Bienen im Wilden Wein stechen zu lassen?
Ich. Weil ich vom Arm weg ganz selbstverständlich gelernt habe, wo Salat und Küchenkräuter herkommen. Und mir kam es als Kind seltsam vor, wenn andere meinen (Beilagen-)Kerbel in der Brotzeitbox *eklig* fanden, weil er ja *grün und roh* ist. Oder die Borretschblüten zwischen dem Schnittlauch auf dem Butterbrot.
Wir haben noch heute jedes Jahr 3 - 4 m² an Kerbel, weil ich ihn bei jedem vorbeilaufen während der Gartenarbeit anknabber.. und sonst nichts für Suppe bleibt.
Mh.. prinzipiell würde ich es mal so zusammenfassen:
Wenn in dem Kindergarten / KiTa sicher gestellt ist, dass
- .. die Kindergärtnerin das Wissen / Schulung hat, um mit fraglich problematischen Pflanzen / Insekten umzugehen,
- .. sich in dem Kindergarten kein lernverzögertes oder verhaltensauffälliges Kind aufhält,
- .. alle Kinder keinen Hör-, Seh- oder Sprachschaden haben,
- .. alle Kinder alt genug sind,
- .. alle Kinder ausreichend der deutschen Sprache mächtig sind,
- .. die Erzieherin im Rahmen des übrigen Förderprogramms die Zeit zur Kontrolle des Verständnisses dieses *zusätzlichen Problems* bei allen Kindern eingeräumt bekommt,
.. dann spricht nichts gegen Insektenfutter- oder Giftpflanzen in einem KiTa-Garten. Aber sind wir mal ehrlich.. der lieben Polemik über Prinzen und Prinzessinnen zum Trotz: Das findet man heute in keinem KiGa / KiTa mehr - (früh-)kindliche Integration wird zum Glück immer wichtiger. Es kommen immer jüngere Kinder (teils Säuglinge) in die KiTas, da die Eltern auf das doppelte Einkommen angewiesen sind. Es findet sich, außer vielleicht im Ländlichen, kaum mehr eine KiTa / KiGa ohne Kinder mit Migrationshintergrund.
Und zu guter Letzt.. ist ein Kindergarten kein räumlich möglichst problemfreier Raum, in dem es einer geringen Anzahl von ErzieherInnen möglich ist, auf eine größere Zahl an Kindern zu achten und zugleich ihr entsprechendes Leitbild-Programm umzusetzen.... wirds teuer.
Gerade in einer Zeit, in der ein KiTa / KiGA-Platz ein gesetzlicher Anspruch geworden ist, kann sich kein Träger / Kommune / Gemeinde / Stadt es sich leisten, durch etwaige Bepflanzung zusätzliches Aufsichtspersonal zur Verfügung stellen zu dürfen / müssen.
Wer seine Kinder an Giftpflanzen und Insekten heranführen möchte, wird es im häuslichen Rahmen so oder so tun. Oder er zahlt aus eigener Tasche zu, falls er einen KiGa / KiTa findet, zu deren Leitbild ein naturbezogener Schwerpunkt gehört.
... wie gesagt, ich bin damit aufgewachsen, ich sehe es selber für mich und meine Familie als unproblematisch. Aber nicht jedes Kind ist in jeder Entwicklungsstufe dazu fähig. Sollen dann nur noch die Kinder in den Garten dürfen, die es verstehen können? Und alle anderen haben Garten-Verbot? Das kann auch nicht der Sinn der Sache werden.
Meine 5 Pfenning. :)
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Ich kann nicht nachvollziehen, warum Kinder "beschützt" werden müssen durch Vorenthalt von bestimmten Pflanzen, nur weil sie sie essen "könnten"? Welches Kind ißt Pflanzen/Blüten aus dem Garten /Wald oder klettert 5 m hoch, um sich von Bienen im Wilden Wein stechen zu lassen?
Wenn in dem Kindergarten / KiTa sicher gestellt ist, dass....
Ich verstehe es immer noch nicht - seit wann sind Kindergärten oder Kitas voll gepfropft mit giftigen Blumenrabatten?
Meiner Erinnerung nach war das damals so: drinnen - ok, steht hier nicht zur Debatte und draußen eben:Spielplatz mit irgendwelchen Geräten/Sauriern/Sandkisten, Buddelplätzen oder sonstwas und Wiese und vielleicht Bäume/Büsche als eventueller Sichtschutz zu Straßen hin oder zum Parkplatz. Dann gabs gelegentlich Spaziergänge mit den Kindern in der Gruppe... selten auch mal Waldspaziergänge je nach Ort und Lage des Kindergartens, bei denen die Erzieherinnen die Kinder recht selbstverständlich aus eigener Erfahrung/mit eigenem Wissen an die Natur herangeführt haben. Punkt.
Von Gärten mit Giftpflanzen oder essbaren Pflanzen... im Kindergartenalter in der Natur unterscheiden lernen? Das können noch nicht mal viele Erwachsene.
Da gäbe es für mich nur eine pauschale Regelung: Pflanzen/Blumen draußen sind nicht zum essen da außer das, was an Grünzeug auf den Tisch kommt. Und das kennen die meisten Kinder eh nicht vom Wuchs her etc., sondern nur aus der Theke im Laden - das wäre dann etwas völlig anderes Thema.
Wilder Wein ist aber keine Giftpflanze. Und Bienen sind nicht gefährlich, sondern eher selten.
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mit dem heute offenbar immer breiter akzeptierten 100%-sicherheit-anspruch wird es bald keine gärten mehr geben, in denen betreute kinder sich aufhalten könnten, "giftpflanzen" (dosis sola venenum facit) oder wilder wein oder insekten, hin oder her... ::) :P
gras? bauchschmerzen! milben! zecken! sträucher? knochenbrüche! narbenverursachende kratzer! ausgestochene augen! blüten? hummeln! bienen! wespen! usw., usf.
ein wunder, dass die bescheuerte elterngeneration dieser bemitleidenswerten kinder bis heute überlebt hat...
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Seit Jahren leben wir als Familie mit wildem Wein an der Hauswand. Die Frage lautete, wie lange die Blütezeit dauert, in der Bienen angezogen werden. Es sind lediglich ein paar Tage, maximal eine Woche. Dann ist die "gefährliche Zeit" vorbei. Gefährlich ist eigentlich das falsche Wort, es besteht lediglich ein geringes Risiko, das leicht ausgeschlossen werden kann.
"Gefährlich" in diesem Fall nur insofern, als daß ein gewisser räumlicher Abstand zum mit Wein berankten Zaun gehalten werden müßte. Kinder, die versuchen, eine Biene anzufassen oder zu fangen, werden wahrscheinlich gestochen werden. Das macht ihnen in der Regel nichts (außer einem Lerneffekt, dieses in Zukunft zu unterlassen), es sei denn, sie sind allergisch auf Bienenstiche. Dies gilt es zu verhindern, entweder durch Aufklärung und/oder - wahrscheinlich einfacher - Abtrennung des die Kinder gefährdenden Gebiets. Allergien sind in der Regel bekannt, da kann man Vorsorge treffen.
Meiner Meinung nach kein Grund, auf den wilden Wein zu verzichten. Gestochen werden können Kinder überall, sie lernen aus solchen Erfahrungen. Wilden Wein gibt es überall, warum also nicht auch an Kindertagesstätten?
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Giftpflanzen gehören nicht in einen Kindergarten, ganz klar.
Hier dreht sich die Diskussion aber doch schon drum, ob überhaupt Pflanzen in den Kindergarten dürfen.
Die Pflanzen waren schon vor den Kindern da und werden auch noch nach den Kindern da sein. Also ist die Frage doch die, dürfen die Kinder in einen Kindergarten mit Pflanzen und frischer Luft?
Wenn das Eltern nicht wollen, dann sollen sie ihre Kinder doch sonst wo hintun.
Wieviele Unfälle mit Kindern in Kindertagesstätten/-gärten mit Pflanzen/Bienen gibt es denn überhaupt?
Ein Kind kann einen allergischen Schock von einem Butterbrot bekommen, an einer Süßigkeit ersticken oder im Klo ersaufen. Die Natur draußen ist sicherlich das geringere Risiko und zudem gehört sie ganz normal zum Leben dazu.
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Wenn in dem Kindergarten / KiTa sicher gestellt ist, dass
- .. die Kindergärtnerin das Wissen / Schulung hat, um mit fraglich problematischen Pflanzen / Insekten umzugehen,
- .. sich in dem Kindergarten kein lernverzögertes oder verhaltensauffälliges Kind aufhält,
- .. alle Kinder keinen Hör-, Seh- oder Sprachschaden haben,
- .. alle Kinder alt genug sind,
- .. alle Kinder ausreichend der deutschen Sprache mächtig sind,
- .. die Erzieherin im Rahmen des übrigen Förderprogramms die Zeit zur Kontrolle des Verständnisses dieses *zusätzlichen Problems* bei allen Kindern eingeräumt bekommt,
.. dann spricht nichts gegen Insektenfutter- oder Giftpflanzen in einem KiTa-Garten. Aber sind wir mal ehrlich.. der lieben Polemik über Prinzen und Prinzessinnen zum Trotz: Das findet man heute in keinem KiGa / KiTa mehr - (früh-)kindliche Integration wird zum Glück immer wichtiger. Es kommen immer jüngere Kinder (teils Säuglinge) in die KiTas, da die Eltern auf das doppelte Einkommen angewiesen sind. Es findet sich, außer vielleicht im Ländlichen, kaum mehr eine KiTa / KiGa ohne Kinder mit Migrationshintergrund.
Fähigkeiten, Migrationshintergrund und Handicap spielen keine Rolle. Kind ist Kind. Und jedes Kind verträgt Natur.
Hier gibt es einen integrativen Kindergarten, mit Garten! Bisher noch keine Tote ;)
Allerdings schadet es nicht, wenn die Erzieherinnen auch von dieser Welt sind und in die angrenzende Natur "eingewiesen" werden. Aber hier ist man auf dem Land, es scheint noch in den Genen zu liegen. Noch.
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- .. sich in dem Kindergarten kein lernverzögertes oder verhaltensauffälliges Kind aufhält,
- .. alle Kinder keinen Hör-, Seh- oder Sprachschaden haben,
- .. alle Kinder alt genug sind,
- .. alle Kinder ausreichend der deutschen Sprache mächtig sind,
- .. die Erzieherin im Rahmen des übrigen Förderprogramms die Zeit zur Kontrolle des Verständnisses dieses *zusätzlichen Problems* [...]
Fähigkeiten, Migrationshintergrund und Handicap spielen keine Rolle. Kind ist Kind. Und jedes Kind verträgt Natur.
Amen!
Integration und Inklusion haben vor allem ganz andere Ziele, als Alltag ganzer Gruppen – der Bürokratie und Versicherungen zu liebe – lahm zu legen ... solange "die Kontrolle des Verständnisses dieses *zusätzlichen Problems* (Anm.: Kletterpflanze am Zaun!)" nicht gewährleistet ist!
Dass die Eltern eines lernverzögerten / verhaltensauffälligen / hör-, seh- oder sprachbeschädigten / nicht ausreichend der deutschen Sprache mächtigen Kindes außer sich vor Freude sind, wenn ihr Kind endlich einen normalen Alltag mit Gleichaltrigen erleben darf, kann man sich glatt vorstellen.
Wie viel es den Kindern selbst bringt, fragt man dann lieber gar nicht, oder?
Es geht hier doch um eine Pflanze, die 2-5 Tage pro Jahr (mit bisschen Glück sogar in den Ferien) intensiv blüht, nicht um Baumkronenpfad in einer Höhe von 20m! Ein bisschen differenzieren müssen wir schon, sonst trampelt wir mit unseren Paragraphen-Hufen alles platt.
@Medi: Es ist definitiv nicht nur das Problem der Städter! Die Trennlinie ist ganz woanders zu finden :( ... das gehört aber nicht direkt zum Biotekts Thema (eher zu Ursachen seiner Frage) also lasse ich es jetzt, weil ich Beobachtungen über Blütezeit und -Dauer, sowie Bienenverhalten kann leider nicht beisteuern kann.
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Ganz schön viele Gefahren in diesem Thread :-\
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Ich werde meinen jetzt mal genauer beobachten ;)
Das wäre gleichzeitg sehr nett von dir und - verbunden mit Berichten - außerdem vielleicht in der Sache hilfreich. Wenn noch ein paar weitere Personen, die einen Wilden Wein ständig vor Augen haben und beobachten (können), ebenfalls genauere Angaben machen könnten/würden, dann könnte das in künftigen Fällen vielleicht zu angemessenem Umgang mit dem eventuell nur scheinbaren "Problem" beitragen.
Natürlich wöre es schön (gewesen) wenn bereits vorliegende genaue Beobachtungen nutzbar (gewesen) wären aber offensichtlich gibt es bisher nur oberflächliche (diffuse) Wahrnehmungen dazu. So wird es wohl (wieder) einige Jährchen dauern, bis zur Beantwortung einer scheinbar sehr simplen Frage, die notwendigen Grundlagen ermittelt sind ...
Da kann man nur hoffen, dass sich die bestehenden, auf Verdacht beruhenden Vorbehalte, nicht zwischenzeitlich zu (angeblichen) "Erkenntnissen" entwickeln.
Falls noch von Interesse - mein Wilder Wein blüht grad und wird eifrig von Bienen und Wespen besucht.
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[Ironie an]
Rund um Kindergärten im Abstand von 100 m nur noch Kunstblumen und Kunstrasen "anbauen". Die Bürgersteige dürfen auch nicht mehr gepflastert sein, sondern müssen mit Schaumstoff bzw. Gummi überzogen sein! Nur dann sind unsere Kinder auch wirklich sicher sicher. Wir können in Deutschland einfach nicht länger riskieren, dass die paar Kinder, die es noch gibt, mit soetwas wie Natur und Dreck in Berührung kommen.
Wer unterschreibt diese Petition mit?
[Ironie aus]
Wie konnte die Menschheit nur früher überleben?!
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Ich kann diesen Mist nicht allen lesen!
Beruflich bin ich zuständig für die Überprüfung von Kindergärten auf Giftpflanzen,
auch für die Fortbildung der "Einsatzmütter" des Jugendamtes bez. Gefahren im Hausgarten.
Am gefährlichsten sind die Eltern.
Dann die Umwelt mit all ihren Einrichtungen, Maschinen, Schwermetallen und Strahlungen.
Und dann, in Lichtjahren Abstand, viele andere Dinge liegen dazwischen, folgen irgendwann Pflanzen.
Allein die pure Existenz des Menschen an sich ist schon gefährlich.
Wir ziehen derzeit lauter "Einseridioten" groß, die jeder Buschmann aus dem Stand liquidieren würde.
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;D
Ich hoffe, das momentane Wetter kühlt Dich etwas ab. Ich glaube, es gibt so etwas wie eine Hysteriespirale „was da alles passieren kann/passieren hätte können“, die immer weiter geschraubt wird.
Kinder, die sich beim Kokeln eine Brandblase geholt haben, werden künftig besser aufpassen. Kinder, die von klein auf hinfallen durften und wieder allein aufstehen mussten, werden lernen, wie man fällt, ohne sich schwer zu verletzen. Kinder, die auch mal ungenießbares Zeug in den Mund gesteckt haben und das angewidert ausgespuckt haben, werden sich künftig vorsehen.
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Es gibt viel mehr Gefahren als nur die Blüte. Vieles kann man einfach entschärfen und der Rest ist dann die Gefahr 'Leben und Natur'.
Kinder müssen behütet aufwachsen können und nicht von allem ferngehalten werden.
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Wir ziehen derzeit lauter "Einseridioten" groß, die jeder Buschmann aus dem Stand liquidieren würde.
..liquidieren könnte, oder? Er erkennt ja, wie harmlos der Idiot ist, also muß er nicht zur Tat schreiten.
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Kinder, die sich beim Kokeln eine Brandblase geholt haben, werden künftig besser aufpassen. Kinder, die von klein auf hinfallen durften und wieder allein aufstehen mussten, werden lernen, wie man fällt, ohne sich schwer zu verletzen. Kinder, die auch mal ungenießbares Zeug in den Mund gesteckt haben und das angewidert ausgespuckt haben, werden sich künftig vorsehen.
Es geht nicht um die Kinder und dass die lernen, sich in der Umwelt zu bewegen. Dazu ist sicher überall genug Gelegenheit. Man müsste sie nur lassen. :-X
Es geht um die Forensik und ums lieber Geld, wie immer. Wenn ein öffentlicher Träger vor 50 Jahren, als man sich über sowas noch keine Gedanken gemacht hat, im Kindergarten eine Ligusterhecke gepflanzt hat und Kinder, die heute die Beeren naschen, kriegen Brechdurchfall, steigen dem Träger die Eltern aufs Dach. Also muss die Hecke weg. Ist doch ganz einfach. ::)
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Hi Apfeldieb,
im Anhang, die Liste ist die echt?
Oder hast du nur nen Fake gemacht?
Ich ruf mal in Bangladesh an, wie die das handhaben.................
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;D
Die Härte. Das gibt´s nich.
Ankara reicht schon. Gehweg neben 3 m steil abfallender Betonkante. Kein Geländer. Eigenverantwortung. Ist aber kein Wilder Wein, muss ich zugeben.
Lange kann das Land hier nicht mehr bestehen, mit so´nem Irrsinn.
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Früher, so vor 20 - 25 Jahren, wenn du da mit nem Achter im Fahrradreifen nach Hause kamst, dann musstest du aufpassen, von Papa oder Mama nicht (zusätzlich) noch was hinter die Ohren zu kriegen, warum zum .. du nicht besser auf die Schlaglöcher in der Straße achtgegeben hast. Oder eben 2..3 Wochen kein Taschengeld.
Heute, wird von Papa oder Mama zum Telefonbuch gegriffen und die Nummer der Stadtverwaltung rausgesucht, sowie die des eigenen Rechtsanwalts. Irgendwie muss das schließlich machbar sein, die Stadt / das Bundesland / die BRD auf Schadensersatz, Warnschilder aufstellen müssen und zügigste Beseitigung usw. zu verklagen?
:-X :-X
Zum Thema wilder Wein: hatte gestern nen Telefonat mit meinem Bruder, der sich (auch) ans beseitigen dieses Gewächses gemacht hatte. Zitat: ".. ich hab da an so ner Ranke einfach mal gezogen... Wo der lange Trieb, den ich anschließend auf dem Boden vor mir liegen hatte, eigentlich entlang gewachsen war, war vorher kaum zu sehen... und das waren bestimmt 2,5 m am Stück.. "
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etwas OT, aber zum Kindergarten passend. Mein erster Kindergartentag mit 4 Jahren. Die Gruppe bastelte was, mich konnten sie da nicht brauchen und beauftragten ein größeres Kind, mit mir am Gang zu spielen. Gefiel mir aber nicht, ich holte meine Sachen aus dem Umkleideraum um machte mich auf den Heimweg. Es war eine stark befahrene Straße zu überqueren, da hat mich dann glücklicherweise eine Bekannte entdeckt und heimgebracht.
Ich bin den Tanten gar nicht abgegangen. Was wäre da wohl heute los?
Mich stecken meine Eltern nur in einen anderen Kindergarten. Und dort hatte wir eine ganz tolle, wilde Gebüschgruppe, so richt kleine Zimmer drinnen. Ich hab alles überlebt.
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Geh mit kleinen Kindern und sie laufen unter´s Auto, wenn Du sie nicht packst. Lass das Kind laufen und es weiß, es ist allein - es passt auf sich auf. War immer wieder so.
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Hab letzte Woche extra ganz genau hingeschaut: am wilden Wein summte und brummte es zwar gewaltig aber es waren fast keine Bienen zu sehen, da die sich alle innerhalb der "Blätterabdeckung" bewegten.
Wenn da nicht gerade ein Patschehändchen drin rumfummelt sollte da meiner Meinung nach gar nichts passieren.
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Hi Apfeldieb,
im Anhang, die Liste ist die echt?
Oder hast du nur nen Fake gemacht?
Ich ruf mal in Bangladesh an, wie die das handhaben.................
Hi,
solche Listen darf ich für alles machen. Bei uns im Betrieb sind die vorgeschrieben.
Erwachsene klettern z.B. nicht am Rankgerüst hoch, Kinder schon mal. Auch solche Sachen muss ich da bedenken. Diese Liste hab ich nur mal so gemacht, um die möglichen Gefahren zu überdenken. So weis man ob die Gefahren von anderen überschätzt werden oder echt sind. Sie helfen auch bei der Diskussion mit den Eltern, da sie sehen, man macht sich Gedanken und nimmt ihre Sorgen und Ängste ernst.
Obs in Bangladesch auch eine BG gibt die auf sowas achtet? Der Feuerschutz soll ja schon etwas verbessert sein, auch wenn die Notausgänge noch oft verschlossen sind.
vG
Apfeldieb
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Bist du in einer geschlossenen Anstalt beschäftigt?
Drin oder draußen?
Sonst wärst du da doch nicht mehr?!
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Das heißt Arbeitsplatzevaluierung und da müssen wir alle durch. :-X
Allerdings kann man den Aufwand durchaus etwas minimaler halten 8)
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wieso? allein die hüftbruch- und querschnittslähmungsgefahren durch umkippen mit einem bürostuhl! und das fußverletzungs- und amputationsrisiko durch ungesicherte objekte auf einem arbeitstisch! und die kopfverletzungs- und hirnverödungsgefahren durch das lesen fahrlässig veröffentlichter vorschriften! :o :-\ 8) ;D
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Bist du in einer geschlossenen Anstalt beschäftigt?
Drin oder draußen?
Sonst wärst du da doch nicht mehr?!
Nur in Deutschland :D
Oft kommt ich mir da vor als ob ich drin bin. Ist nun mal per Gesetz vorgeschrieben und es gibt Geld dafür ;) Das kennst du sicher selber ;)
Im Büro gibt's ganz andere Gefahren, z. B. Blumen gießen und dabei Wasser verschütten, auf Drehstuhl steigen, offene Schubladen...
Schon über den Rasen gehen ist eine Gefahr, deshalb auch die Stolpergefahr wegen Laub. Um es genau zu sehen müsste ich auch den Ort besichtigen. Dazu kommen noch die Unfälle der letzten Jahre. Sind Kinder gestochen worden oder wars bis jetzt völlig unproblematisch? Vieles erkennt man erst wenn was passiert ist, oder jemand sich wegen sowas Sorgen macht.
Eva, für die BG geht's einfacher, für die besorgten Eltern nicht. Der Wein ist ja so gefährlich, dafür achtet keiner auf die Spielgeräte, wegen Standsicherheit oder Ecken in denen sich Kordeln einklemmen können.
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Ich danke euch für die zahlreichen Schilderungen und Beuteilungen der angeblichen Problematik.
Leider wird jedes Bemühen, wahre Bedenkenträger von der Unsinnigkeit ihrer Beurteilungen in solchen Fragen zu überzeugen, vergeblich sein.
Auch in vielen anderen Fällen werden "ausgedachte" Gefährdungen - also solche, die in der Praxis niemals zu beachtenswerten Schäden geführt haben - herangezogen werden, um irgendwelche Unterlassungen zu begründen.
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Hat nix mit Wildem Wein zu tun,
aber ich muss das einfach schreiben:
Ich war knapp fünf Jahre alt,
immer der Kleinste des Jahrgangs,
da ging ich in den Kindergarten.
Alleine, 7km durch Wald und Flur.
Über Wasser, durch Felsen, über Bundesstrasse.
Ich habe nicht einen Tag schlechte Erinnerung,
ich lebe noch.
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;D
Kinder, die auch mal ungenießbares Zeug in den Mund gesteckt haben und das angewidert ausgespuckt haben, werden sich künftig vorsehen.
Hier hat neulich ein Rotzlöffel 2-3 Arum-Beeren vertilgt. Nachdem der Leiter mehrmals (mindestens dreimal) gesagt hatte, sie sollten die Beeren nicht essen.
Grosses Trara gemacht, ins Spital... War natürlich alles halb so wild. aber wie blöd muss so ein Achtjähriger sein? >:(
Das böse Wort rausmendeln habe ich kaum verlauten lassen.
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Darwin Award? Zumindest eine "lobende Erwähnung"?
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Haben die auch eine Nachwuchskategorie? ;D
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Wenn der natürliche Brechreiz nicht einsetzt, hilft vielleicht eine Magenspülung als Lehre. ::)
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Au ja! Mit was könnte man...?(http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_afraid.gif)
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Darwin Award? Zumindest eine "lobende Erwähnung"?
Offiziell sind Jugendliche unter 16 ausgeschlossen, da sie noch nicht als "zurechnungsfähig" gelten. 8)
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Hat nix mit Wildem Wein zu tun,
aber ich muss das einfach schreiben:
Ich war knapp fünf Jahre alt,
immer der Kleinste des Jahrgangs,
da ging ich in den Kindergarten.
Alleine, 7km durch Wald und Flur.
Über Wasser, durch Felsen, über Bundesstrasse.
Ich habe nicht einen Tag schlechte Erinnerung,
ich lebe noch.
Das kenne ich ganz genau so, wenn auch damals 1 Jahr älter. Es war vielleicht mal ein anderes Kind dabei, aber von Eltern begleitet zu werden, war absolut fremd, und es ging auch durch Wald und Feld und einsame Gegenden. Kein Mensch kam auf die Idee, dass die Kinder mal von einer Biene gestochen werden oder – oh Graus – gar einem „wilden Tier“ begegnen könnten. oder auch etwas in den Mund stecken könnten, was ihnen nicht bekommt.
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Wo wir rumgeklettert sind, wird mir jetzt noch schlecht... Und Bienenstiche gehörten dazu im Sommer.
Darwin Award? Zumindest eine "lobende Erwähnung"?
Offiziell sind Jugendliche unter 16 ausgeschlossen, da sie noch nicht als "zurechnungsfähig" gelten. 8)
Sind die ja auch nicht. qed.
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... da ging ich in den Kindergarten.
Alleine, 7km durch Wald und Flur.
....
Und heutzutage überlegen die Kommunen krampfhaft, wie sie ein paar zusätzliche Betreuungsstunden organisieren und finanzieren können....
Schrittgewindigkeit Kind < 7 Jahre ist ca. 3 km/h. Bei einem Fußweg zur Betreuungstelle ab 12 km Länge - der natürlich dann auch zu Fuß zurück zu legen ist - braucht dort nur noch ein Mittagessen und eine Stunde Mittagsruhe angeboten zu werden, um die Kinder für rund 10 Stunden außerhalb des elterlichen Haushalts sinnvoll zu beschäftigen.... Gesund ist das auch noch. ;)
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Hat nix mit Wildem Wein zu tun,
aber ich muss das einfach schreiben:
Ich war knapp fünf Jahre alt,
immer der Kleinste des Jahrgangs,
da ging ich in den Kindergarten.
Alleine, 7km durch Wald und Flur.
Über Wasser, durch Felsen, über Bundesstrasse.
Ich habe nicht einen Tag schlechte Erinnerung,
ich lebe noch.
Das kenne ich ganz genau so, wenn auch damals 1 Jahr älter. Es war vielleicht mal ein anderes Kind dabei, aber von Eltern begleitet zu werden, war absolut fremd, und es ging auch durch Wald und Feld und einsame Gegenden. Kein Mensch kam auf die Idee, dass die Kinder mal von einer Biene gestochen werden oder – oh Graus – gar einem „wilden Tier“ begegnen könnten. oder auch etwas in den Mund stecken könnten, was ihnen nicht bekommt.
Times are changing
Ich würde das heut für kein Kind der Welt mehr empfehlen, Vor Pflanzen und Tieren braucht es keine Angst.
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was lauert dann im dunklen tann? was drohet dir in feld und flur? was ängstigt klamm auf weg und damm?
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Der "böse Onkel". Ich will das auch nicht verniedlichen. Aber den gab es früher auch schon. Und die Gefahr, von vollkommen Fremden "missbraucht" zu werden, ist um ein Vielfaltes geringer, als im bekannten Umkreis. Ich würde aber mein 7-jähriges Kind auch nicht alleine durch den Wald spazieren lassen.
Wohl aber habe ich meine Kinder mit Erreichen des 6. Lebensjahres alleine Bus fahren lassen und ab etwa 8 oder 9 auch mit dem Zug. Das hat mir Rabenmutterschimpfe eingebracht. Ich habe nie verstanden, wo da das Problem liegen sollte, es sind ja genug Menschen drumherum, um sich im Bedarfsfall Unterstützung zu holen.
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Gestern wurde ich Zeuge eines Telefonanrufs: Der ältere Sohn berichtete, dass sein kleinerer Bruder gerade eine komplette Habanero-Schote gegessen hatte und nun mit heftigen Schmerzen, Schweißausbrüchen und Erbrechen zu kämpfen hatte.
Lebensbedrohlich war das offenbar nicht, mit Sicherheit aber lehrreich.
Mir tut das Kind nicht zuletzt deshalb leid, weil es heute oder morgen nochmals heftigst an die Folgen des Verzehrs erinnert werden wird.
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Autsch, das Capsaicin geht direkt an die Schmerzrezeptoren.
War das eine Mutprobe oder einfach Neugier.
(zu Studentenzeiten gab es gelegentlich die Tabasco-Challenge: ein Schnapsglas voll Tabasco auf Ex - ich hab das fasziniert beobachtet. Schmerzen, Schweißausbrüche, manchmal Erbrechen stimmt ::) )
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Autsch, das Capsaicin geht direkt an die Schmerzrezeptoren.
War das eine Mutprobe oder einfach Neugier.
(zu Studentenzeiten gab es gelegentlich die Tabasco-Challenge: ein Schnapsglas voll Tabasco auf Ex - ich hab das fasziniert beobachtet. Schmerzen, Schweißausbrüche, manchmal Erbrechen stimmt ::) )
Der Kleine hat die Chillies selbst herangezogen und war so stolz drauf, dass er es nicht abwarten konnte, bis die wie versprochen im Essen verwendet werden sollten.
Deshalb hat er schon mal "probiert".
Der tut mir echt leid. Ich hoffe, es ist wirklich so ausgegangen. In ganz schlimmen Fällen kann es zu Atemnot und Kreislaufproblemen kommen.
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Brandblasen am Finger lehren den Umgang mit Feuer. Der Kleine hätte wissen sollen, das man erst einmal vorsichtig kostet. :-\
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Jetzt weiß er es!
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Man kann das den Kindern aber auch sanfter beibringen.
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Aber nicht so dauerhaft.
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Das er die Schote wirklich ganz gegessen hat, möchte ich mal stark bezweifeln, dazu setzt die Wirkung davon zu schnell und unmittelbar ein.
In dem Fall muss man wohl wirklich die Frage stellen, wieso er da nicht vorgewarnt wurde bzw. wieso die Zucht einer SO scharfen Chillisorte (scheints völlig ohne Belehrung) klar ging.
Hat er sie wirklich ganz gegessen, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine angestachelte Mutprobe oder ein beeindrucken wollen, denn dann musste er garantiert gegen erste aufkommende und bei DER Sorte garantiert nicht sanft ansteigende Schmerzen ankämpfen, egal wie schnell auch immer er gekaut hat.
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Frisch gefunden in Sachen "furchtbar hungrige Kinder":
Laut einem Bericht der Welt haben vor einigen Jahren KiTa-Kinder Knöterichblätter gegessen.
Vermutlich gab's in der Einrichtung kein Frühstück und/oder Mittagessen und eine anständige Giftpflanze war auch nicht zu finden... ;)
Zur Panikmache - von Notarzteinsatz über beobachtung im Krankenhaus hin zu einem überregionalem Zeitungsartikel - hat der Vorfall dennoch gereicht.
Wenn der Vorfall überhaupt eine Reaktion wert war, dann wäre "Finger in den Hals" (und anschließende Verweigerung von Wasser und Getränk) angemessener gewesen.
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Finger in den Hals ist bei Kindern, die irgendwas geschluckt haben ein obsoletes Drastikum 8) .
Bei schäumenden Haushaltsreinigern besteht die Gefahr, dass Schaum eingeatmet wird, und in die Lunge gelangt wo er zusammen mit den Bakterien aus dem Magen einiges anrichtet.
Bei reizenden Substanzen ist der Retourweg über die Speiseröhre und Mundschleimhäute eine zweite Chance zur Schädigung.
Und auch bei Pflanzen wird Erbrechen nicht empfohlen.
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Die Kinder in einer weitgehend sterilen Umgebung aufwachsen zu lassen ist eindeutig die bessere Lösung.
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und eine anständige Giftpflanze war auch nicht zu finden... ;)
8)
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Man kann offensichtlich mit Bienen, die von Kletterpflanzen angelockt werden, auch recht gelassen umgehen...
Beispiel Freiburg
Zu "Finger in den Hals": Wenn das nachteilig sein kann, ist sicherlich das Auspumpen des Magens zweckmaessiger. Leider ist das etwas teurer aber vermutlich dafuer sicherlich auch von "bleibenderem Wert". ;)
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Frisch gefunden in Sachen "furchtbar hungrige Kinder":
Meine inzwischen 30jährige Tochter hatte mal auf dem kurzen Nachhauseweg zusammen mit einem Klassenkameraden Blätter von diversen Vorgartensträuchern gesammelt. Die wurden dann kleingeschnitten und auf dem Puppenherd in "Milbentod" (für die Wellensittiche, es handelte sich um ein Pyrethrumpräparat) gekocht. Dekoriert wurde das ganze mit Anspitze von Buntstiften. Angeblich haben sie es probiert. 8)
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Meine, jetzt gleichalt, haben damals Goldregensamen als Bohnen gekocht -
und gegessen.
No Reaktion, der erfahrene Hausarzt sagte am Telefon: "Wenn sich was tut nochmal anrufen, ansonsten Gute Nacht............."
Es tat sich nix.
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Na ja, ihr habt Glück gehabt.
Bei uns hat vor einigen Jahren ein Mädchen aus einem privaten Kinderheim etwas vom Blauen Eisenhut verzehrt. Sie kam noch ins Badezimmer, konnte aber vom eintreffenden Arzt nicht mehr gerettet werden.
VG Wolfgang
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Ich möchte damit keineswegs sagen, dass Kinder sich nicht in Gefahr bringen können - überhaupt nicht. Und wenn ich kleine Enkel hätte, würde ich ein paar Giftpflanzen wahrscheinlich erstmal aus dem Garten verbannen, ziemlich sicher sogar.
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Blühender Eisenhut ist sicher eine der Giftpflanzen, bei denen die Vergiftungsgefahr für Kinder sehr hoch ist, wenn die Pflanzen in deren "Erlebnisbereich" wachsen.
Die Blüten sind sehr attraktiv, sowohl in der Form als auch in der Farbe, Giftgehalt und Giftigkeit sind hoch, und die Giftwirkung ist ernst und nicht bloß eine Magen-Darm-Verstimmung.
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Drei freilaufende Enkel, bis zum jetzigen Schulanfang fast immer im Garten,
dazu Seidelbast, Efeu, Fingerhut, Herbstzeitlose und was weiß ich noch.
Ausserdem sind die Enkel oft Mitfahrer auf meiner 750er Kawasaki.
Ich hab Angst um die Kleinkinder, die bei ihrer fürsorglichen Mami hängen.
Und als Wohnhaus dient ein begehbarer Kühlschrank.
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Meine Tochter hat mal bei meinen Eltern am Eisenhut geknabbert. Eigentlich wollte sie das Wiesenschaumkraut direkt daneben probieren, hat aber wohl nicht genau geguckt, wo die eine Pflanze aufhört und die andere anfängt.
Kurzzeitig war Zunge und Lippen taub, mehr ist nicht passiert.
Um tatsächlich ernsthafte Vergiftungserscheinungen zu bekommen, muss man größere Mengen zu sich nehmen und da frage ich mich schon, welches Kind auf die Idee kommt, eine ganze Pflanze zu essen. Die zudem nicht mal schmeckt.
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Och, bei Einsenhut muss man keine ganze Pflanze essen, bei weitem nicht.
Den höchsten Gehalt an Giftstoffen hat wohl das Rhizom, zum Glück ist man davon wohl nur selten.
Hier (ab S. 205) zwei ältere Fallberichte.
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"Vergiftungen traten aber auch bei Gartenliebhabern auf, die durch ein reines Halten der Wurzelknolle in der Hand Vergiftungen erlitten." Zitat
Stimmt das wirklich?
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Gärtnern wird empfohlen, Aconitum grundsätzlich nur mit Handschuhen anzufassen. Wir machen das nicht. Bisher ist nichts passiert.
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"Vergiftungen traten aber auch bei Gartenliebhabern auf, die durch ein reines Halten der Wurzelknolle in der Hand Vergiftungen erlitten." Zitat
Stimmt das wirklich?
Das halte ich dann für möglich, wenn die Hände anschließend mit Schleimhäuten in Kontakt kommen (in die Augen wischen, über die Lippen streichen oder - lach nicht: in der Nase bohren) oder die Haut tiefere Verletzungen wie etwa frische Rhagaden oder Schnittwunden aufweist.
Dass bei normalem Hantieren der Pflanze, auch des Rhizoms, durch absolut intakte Haut ohne "Hilfsmittel" soviel Toxine aufgenommen werden, dass es zu Vergiftungen kommt, wage ich zu bezweifeln. Ausprobieren würde ich es nicht.
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Baut Aconitum seine Giftigkeit, wenn es nicht mehr treibt, eigentlich ab, oder hab ich noch etliche Knollen im Boden, die Schaden anrichten könnten?
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Hier sind unter dem Stichwort Toxizität genauere Zahlen angegeben, vielleicht kommt ja auch jemand an die dort genannte Literatur.
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Auch die Knollen sind giftig. Solange Du sie in der Erde lässt, sind sie absolut ungefährlich.
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@ Janis: Wie meinst du das?
Wenn du alte Knollen im Boden hast, die abgestorben sind, wird das Gift im Boden von Mikroorganismen abgebaut. Persistent ist es nicht, es reichert sich auch nicht an.
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Baut Aconitum seine Giftigkeit, wenn es nicht mehr treibt, eigentlich ab, oder hab ich noch etliche Knollen im Boden, die Schaden anrichten könnten?
In welcher Form sollten sie denn Schaden anrichten?
Gräbt bei dir jemand im Garten und verspeist dann irgendwelche zufällig gefundenen Wurzelknollen?
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Hier sind unter dem Stichwort Toxizität genauere Zahlen angegeben, vielleicht kommt ja auch jemand an die dort genannte Literatur.
Wenn es jemand brennend interessiert: Fachzeitschriftenartikel kann man über http://www.subito-doc.de/index.php?mod=subo&task=loginform online bestellen. Kostet für Privatpersonen ein paar Euro, für Nicht-private 21 Euro.
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Knollen im Boden richten doch keinen Schaden an!
Ich hab mal in meinem Wälzer geblättert:
Eisenhut ist die giftigste Pflanze unserer Breiten.
Gift ist das Aconitin, ein Esteralkaloid.
Beim Berühren kann das Gift in die Haut eindringen,
Ca. 1mg führte schon zu Ausfallerscheinungen.
Letale Dosis für Pferde (die für Gartler fand ich nicht): 300-400 gr frische Wurzel.
Als Antagonist war Propaphenon wirksam.
Erbrechen kann lebensrettend sein!
Über tödliche Vergiftungen konnte ich nichts erfahren.
Aus: "Giftpflanzen- Pflanzengifte" Roth/Daunderer/Kormann
PS: Alle 6 Sekunden verhungert ein Kind (Spiegel 2009)
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Gräbt bei dir jemand im Garten und verspeist dann irgendwelche zufällig gefundenen Wurzelknollen?
Ja, genau.
Die Hunde haben einen beliebten Buddelplatz ganz in der Nähe, man kann ja nie wissen, was sie anknabbern, wenn sie beim Buddeln etwas finden.
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Gräbt bei dir jemand im Garten und verspeist dann irgendwelche zufällig gefundenen Wurzelknollen?
Ja, genau.
Die Hunde haben einen beliebten Buddelplatz ganz in der Nähe, man kann ja nie wissen, was sie anknabbern, wenn sie beim Buddeln etwas finden.
Wenn du dir da Gedanken um Vergiftungen machst, würde ich auf Nummer sicher gehen und vor den Hunden graben, um eventuelle Wurzelknollen zu finden. Die Alternative wäre doch eh nur, die Hunde nicht auf das betreffende Stück zu lassen.
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Wenn du dir da Gedanken um Vergiftungen machst, würde ich auf Nummer sicher gehen und vor den Hunden graben
Das ist schon klar, aber es sind a. 1,5 qm, in denen ich suchen müsste.
Das Aconitum blüht seit ca. 3 Jahren nicht mehr, evtl. haben sich die Knollen längst zersetzt. Es wäre nur interessant, wie lange sie in halbwegs intaktem Zustand, aber ohne blühen zu können, ihre Toxidität behalten.
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Im Netz wird erwähnt, dass sich auch in getrocknetem Pflanzenmaterial das Gift nur langsam abbaut. Ich würde also davon ausgehen, dass intakte Knollen im Erdboden noch ausreichend toxisch sind.
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Das Aconitum blüht seit ca. 3 Jahren nicht mehr, evtl. haben sich die Knollen längst zersetzt. Es wäre nur interessant, wie lange sie in halbwegs intaktem Zustand, aber ohne blühen zu können, ihre Toxidität behalten.
Treibt denn noch Laub?
Ich hab einen viel zu schattig und zu trocken stehen, der blüht seit Jahren nicht mehr, treibt aber immer noch ein trauriges Stengelchen mit Laub jedes Jahr, teilweise nur 10cm hoch, aber es ist da.
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Danke, Zwiebeltom.
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Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
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Es ist hübsch und gedeiht an einem sonst eher schwierigen und blütenarmen Standort ;)
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Treibt denn noch Laub?
Ich hab einen viel zu schattig und zu trocken stehen, der blüht seit Jahren nicht mehr, treibt aber immer noch ein trauriges Stengelchen mit Laub jedes Jahr, teilweise nur 10cm hoch, aber es ist da.
So genau weiss ich das nicht mal, es ist ein ziemlich unbeachtetes, kaum gepflegtes Beet. Nur die Hunde finden einen Platz unter einer Spirea, nicht weit vom Aconitum entfernt, - aus welchen Gründen auch immer - toll.
Aber ich schau mal nach, wenn noch Blätter zu finden wären, wär es natürlich einfacher.
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Auf jeden Fall pflanze ich noch A. Bicolor!
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Ich würde vorsichtsthalber auch jegliche Schokolade vom Grundstück verbannen.
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Ich würde vorsichtsthalber auch jegliche Schokolade vom Grundstück verbannen.
;D Prust
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Nix Prust.
Statistisch sicher belegt,
ist Schokolade für tausende Todesfälle verantwortlich!
Auf jedenfall für mehr als durch Pflanzen krepieren.
Noch zum Eisenhut: Für einen Suizid sollen laut Literatur 4 Blätter nötig sein.
Apropos - wie geht`s den Schwiegermüttern?
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Ich würde vorsichtsthalber auch jegliche Schokolade vom Grundstück verbannen.
Das ist nicht nötig, dagegen sind sie resistent.
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Nix Prust.
Statistisch sicher belegt,
ist Schokolade für tausende Todesfälle verantwortlich!
Auf jedenfall für mehr als durch Pflanzen krepieren.
Noch zum Eisenhut: Für einen Suizid sollen laut Literatur 4 Blätter nötig sein.
Apropos - wie geht`s den Schwiegermüttern?
Iss mir schon klar Starking, ich meinte Hausgeists Humor. Nochmal Prust.
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Noch zum Eisenhut: Für einen Suizid sollen laut Literatur 4 Blätter nötig sein.
Apropos - wie geht`s den Schwiegermüttern?
Ich hab das auch schon aufmerksam gelesen, 4 Blätter kommen mir etwas wenig vor.
Und 3 Stunden bis zum letalen Ausgang - ganz schön lang.....
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Also sollte man die Knollen nach Möglichkeit finden.
Wie kann man bloss auf die Idee kommen, so etwas zu pflanzen... :(
Ich würde vorsichtsthalber auch jegliche Schokolade vom Grundstück verbannen.
Das ist nicht nötig, dagegen sind sie resistent.
Das halte ich für Blödsinn. Genauso, wie eine hinreichende Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund ausgerechnet die Knollen eines Aconitum ausgräbt und diese auch noch frisst.
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Bei mir wächst einiges, das giftig ist. Nicht nur Eisenhut, sondern auch Maiglöckchen, Pfaffenhütchen, Eiben, Herbstzeitlose, Datura, bittersüßer Nachtschatten....
Mit meinen Kindern gab es keine Probleme. Ihnen wurde so früh es möglich war gezeigt, was sie essen können und was nur für andere Tiere geniesbar ist. Mit der großen Auswahl an Wildkräutern, Gemüse, Obst und essbaren Blüten, die ihnen zur Verfügung standen, fanden sie immer etwas, das sie bedenkenlos knabbern konnten. Wenn mein Sohn nach Hause kommt, nascht er immer noch frische Minzen und Rosenblütenblätter.
Und dann sind da auch noch meine Hunde. Seit 30 Jahren habe ich immer welche. Nicht jeder Hund buddelt. Die es bei mir taten kannten nur einen Anlass zu graben, lebendes Fleisch. Vegetarisches war manchmal angesagt. Der eine mochte Bananen und Trauben, die andere knackte Nüsse. Allen gemeinsam ist und das trifft auch für die Katzen zu, dass auswählte Gräser zur Magenreinigung gefressen werden.
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Das halte ich für Blödsinn.
Du glaubst auch alles, oder ;D
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Und dann sind da auch noch meine Hunde. Seit 30 Jahren habe ich immer welche. Nicht jeder Hund buddelt. Die es bei mir taten kannten nur einen Anlass zu graben, lebendes Fleisch. Vegetarisches war manchmal angesagt. Der eine mochte Bananen und Trauben, die andere knackte Nüsse. Allen gemeinsam ist und das trifft auch für die Katzen zu, dass auswählte Gräser zur Magenreinigung gefressen werden.
Es ist einfach so, dass man nicht drin steckt.
Hier wird mal mit, mal ohne Anlass gebuddelt-
Zur Magenreinigung bevorzugen sie ausser bestimmten Gräsern H. Lemon Queen, aber leider probierte eine Hündin auch mal Efeu, liess sich aber davon überzeugen, dass man das besser bleiben lässt.
Herbstzeitlosen würd ich nicht grad pflanzen, aber ein paar Maiglöckchen wachsen hier auch, Pfaffenhütchen sowieso.
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Das halte ich für Blödsinn.
Du glaubst auch alles, oder ;D
Ich glaube nur noch, dass ich hier inzwischen im falschen Film bin... ::)
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Janis frag doch mal einen Tierarzt wie wahrscheinlich es ist, dass ein Hund sich selbst vergiftet, weil er freiwillig entsprechende Pflanzen fraß.
Meines Wissens werden Efeublätter in Hustentropfen eingesetzt. Die Beeren sind giftig.
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Janis frag doch mal einen Tierarzt wie wahrscheinlich es ist, dass ein Hund sich selbst vergiftet, weil er freiwillig entsprechende Pflanzen fraß.
Meines Wissens werden Efeublätter in Hustentropfen eingesetzt. Die Beeren sind giftig.
Ggf. bitte in den Hunde-thread verschieben.
Zum Efeu:
„Blätter, Beeren, Stängel und Saft des Efeus sind für Tiere giftig, insbesondere die sehr bitter schmeckenden Früchte. Hauptgiftstoffe sind die Saponine α- und β-Hederin, welche die Schleimhäute reizen. Hat Ihr Tier an Efeu geknabbert, können Durchfall, Erbrechen, Erregung und Krämpfe die Folge sein. Es empfiehlt sich, einen Tierarzt aufzusuchen.“
Es ist schon so, dass Hunde und andere Tiere im Grunde selbst wissen, was für sie giftig ist und was nicht, und man weitgehend unbesorgt sein kann (anders als bei kleinen Kindern). Ich kenne jedoch Hunde, die, wenn die Trauben reif waren, begeistert durch die Kaiserstühler Reben gelaufen und geerntet haben. Das sollte man ihnen nicht erlauben, Trauben in entsprechender Menge sind für Hunde giftig. Sh. z.B.
Und warum wissen Hunde nicht, dass die berühmte Schokolade ihnen nicht bekommt?
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Weil die Schokolade eine zu neue Erfindung für sie ist, und weil künstlich Zucker zugefügt wird, der immer schmeckt.
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Wahrscheinlich sind meine Hunde resistent gegen "Traubengift".
Sobald meine Boskoop Glory umfärbt, wird jede erreichbare Traube abgefressen. Zur Zeit lungern beide Hunde in der Nähe des Weinstocks rum und warten, dass eine überreife Beere runterfällt.
Vorher war es der Birnbaum, der tagelang angebetet wurde. Es sieht schon merkwürdig aus, wenn zwei große Hunde vor einem kleinen Baum sitzen und die Birnen hypnotisieren.
Die Saison beginnt für die Hunde mit den ersten Queckenhalmen. Dann werden die frisch gelegten Saatkartoffeln ausgegraben, gefolgt von abgefressenen Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, die ersten färbenden Tomaten werden abgefressen, zwischendurch mal eine Gurke, gelbe und rote Äpfel werden von tief hängenden Ästen gepflückt.
Unbehelligt blieben Stangenbohnen und Zucchini.
Der interessanteste Anblick gleich nach "Frauchen mit Hundeleine" und "Frauchen mit Futterschüssel" ist "Frauchen mit Erntekorb". ::)
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Selbst dieser Korb ist vor denen nicht sicher und wird angeknabbert / ausgeraubt ?? :P ;D
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Der Inhalt wird geklaut, wenn Frauchen nicht hinguckt. :'(
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Na das sind ja ein paar Lauser... tzz ;-)
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Das halte ich für Blödsinn.
Du glaubst auch alles, oder ;D
Ich glaube nur noch, dass ich hier inzwischen im falschen Film bin... ::)
Ja, das kann ich nachvollziehen.
Vielleicht sagt Eva was zum Thema Giftigkeit für Haustiere von Schokolade, Avocado und was sonst so der Lebensmittel mehr sind, die denen nicht sonderlich gut bekommen.
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und vielleicht sagt eva das – und wird alles weitere dazu da diskutiert, wo es hingehört – bei den haustieren und nicht bei den kletterpflanzen.
dieses seitenweise kackwalzengelaber immer! das hier ist doch wohl in erster linie ein garten- und kein hundihundi-katzikatzi-eititeiti-haustierforum... ::) :P :-X 8) ;D
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Was sammer heut wieder charmant! ;D ;)
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Die posts zu den Haustieren zu verschieben, hatte ich bekanntlich schon vorgeschlagen.
Ich weiss zwar nicht genau, was ein „kackwalzengelaber“ ist, aber diese Bemerkung nach dem thread über Köpfe der unterschiedlichsten Art, den wir ertragen mussten, und der erst recht nicht in ein Gartenforum gehörte, ist etwas skurril.
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dieses seitenweise kackwalzengelaber immer!
Dein Gelaber ist nicht weniger lästig. Aber es war irgendwie klar, dass du auch hier deinen Senf dazu geben musst.
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Gelaber ? Du HÖRST hier tatsächlich jemanden mit dir reden ? Oha..
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@ irisfool: 8)
freundlich kommt leider auch nicht weiter. :-\
... Ich weiss zwar nicht genau, was ein „kackwalzengelaber“ ist, aber diese Bemerkung nach dem thread über Köpfe der unterschiedlichsten Art, den wir ertragen mussten, und der erst recht nicht in ein Gartenforum gehörte, ist etwas skurril.
genau, das ist nun echt skurril. ;D
kackwalzengelaber = hundithemen aller art, obwohl es nicht passt.
@ hausgeist: ot gegen ot. ;) aber canophile können das eben nicht verstehen, ihr redet ja am liebsten noch beim essen über hundis würmerkur und den letzten durchfall... ::)
@ dertigga: hat dich dein ot jetzt zufriedener gemacht? na dann! mich meins auch. :)
könnte es jetzt wieder um das threadthema gehen, bitte?
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Zufriedener ? Nein, nicht wirklich. Ich fand es nur etwas an der Zeit, ähnlich wie du wohl auch, da wie bei der Eisenbahn mal einen Bremsschuh hinzuwerfen a la: einfach mal 10 cm neben den Monitor schauen und wieder merken wo man wirklich ist.
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aber canophile können das eben nicht verstehen, ihr redet ja am liebsten noch beim essen über hundis würmerkur und den letzten durchfall... ::)
Ach, da gibt's Tausende anderer, aber appetitlichere Themen, Hundis betreffend, über die man stundenlang reden kann... ;D
Und um aufs Thema zurück zu kommen, falls das nicht auch zu weit entfernt ist:
ist tatsächlich nur die chin. Wisteria giftig, die andere nicht? (Für Menschen, insbesondere Kinder, wohlgemerkt)
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@zwergo:
manche häme und überraschend ekliger spott lassen mich zweifeln. als wäre nur das eigene lieblingsthema wertvoll und wichtig! schade.
Weißt du, ich halte dich inzwischen wirklich für ein virtuelles Arschloch. Und das ist kein Angriff, das ist einfach nur meine Meinung...
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@zwergo:
manche häme und überraschend ekliger spott lassen mich zweifeln. als wäre nur das eigene lieblingsthema wertvoll und wichtig! schade.
Weißt du, ich halte dich inzwischen wirklich für ein virtuelles Arschloch. Und das ist kein Angriff, das ist einfach nur meine Meinung...
das mag ja alles sein, mein lieber, aber du bist hier damit erneut ot. in diesem thread soll es nicht um hunde und/oder hundeliebe und/oder arschlöcher gehen und deine meinung dazu. glaube ich jedenfalls, immerhin wurde das hier ursprünglich sicher nicht grundlos im klettergarten verortet. und zu deiner "meinung" passt ganz hervorragend brissels zitat, du weißt schon. :)
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Ihr seid doch alle vom wilden Affen gebissen.
Wie war nochmal das Thema?
Kinder in Watte packen oder wie kille ich am Besten alles was da kreucht und fleucht?
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;D
ich fürchte das auch.
ja, das kommt hin. und: wie mache ich das leben möglichst 100%-ig versicherungs- und berufsgenossenschafts-vorschriftsgemäß. ::) ;)
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Ich denke mal unsere Versicherungswirtschaft würde sich beim Lesen der letzten Posts die Hände reiben. Alles richtig gemacht, lasst uns noch mehr Angst verbreiten!
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Und um aufs Thema zurück zu kommen, falls das nicht auch zu weit entfernt ist:
ist tatsächlich nur die chin. Wisteria giftig, die andere nicht? (Für Menschen, insbesondere Kinder, wohlgemerkt)
Es sieht so aus, als hätte es im Moment keinen Sinn, hier diese Frage zu stellen.
Ist storniert.
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Nu sei mal nich so, rück raus mit deiner Frage. :o
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Ihr seid doch alle vom wilden Affen gebissen.
Wie war nochmal das Thema?
Kinder in Watte packen oder wie kille ich am Besten alles was da kreucht und fleucht?
Ich habe die Problematik auch nicht verstanden...wie ist meine Generation bloß schadlos groß geworden???
Heutzutage wird meiner Meinung nach versicherungstechnisch arg übertrieben.
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Es liegt auch an der allgemeinen Prozesshanselei. Bevor der Verdacht aufkommt, dass ich mich vielleicht dämlich angestellt habe, lässt man ein Gericht prüfen, ob nicht jemand anderes Schuld sein könnte.
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Und bevor die Chance aufkommt, für die eigene Dämlichkeit finanziell büßen zu müssen, prüft man oder lässt prüfen, ob diese Kosten nicht auf jemand anderes abwälzbar sind. :-\
Wild rankender und um sich greifender Versicherungsbetrug (statt Wein) ist da wohl die selbstherrliche Steigerungsform von.
Beides sollte man aber radikal beschneiden bzw. eindämmen.