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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: franzheinmann am 10. Juni 2014, 09:39:09
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Hallo,
ich hab die Möglichkeit zu einem sehr günstigen Grundstück in Traumlage zu kommen. (17m*205m ~3500m²). Die Lage ist einfach perfekt und sonst eigentlich auch alles.
Das Problem allerdings ist:
Das Grundstück besteht zur Hälfte aus Wald. Es gibt einen Streifen (9m*205m) und der geht der ganzen Länge nach... Ansich finde ich Wald super, aber kann man da eigentlich dann noch etwas gestalten auf dem Grundstück? Weil im Endeffekt bleibt nur ein Streifen von 8m übrig...
Was meint ihr?
LG Franz H
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Da kann man ne Menge machen. U a hier findest Du schöne Anregungen.
Ach so: herzlich willkommen und Glückwunsch zum Traumgrundstück. Greif zu, wenn es so ideal ist. Was draus machen kann man immer.
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Erstmal willkommen im Forum! :)
Grundsätzlich ist ein Grundstück ja auch eine Kapitalanlage und Wald kann man ernten, mal ganz unabhängig von einer Gestaltungsidee. Aber da ergibt sich bestimmt etwas am Rand. Wie ist denn die Lage?
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Exposition?
Von wo kommt die Sonne?
Wald auf der N-Seite wäre gut, da dürfte sich auch auf einem Streifen von 8 m Breite alles machen lassen, wenn der Waldstreifen aber auf der Südseite ist, hast du den ganzen Tag Schatten.
Wald auf der W- oder O-Seite ergibt immerhin einen halben Tag Sonne.
Außerdem interessant: Laub- oder Nadelwald?
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Hallo und herzlich willkommen im Forum!
Klar kann man :)
Schau dir mal die Bilder in diesem Thema an, das gibt Inspiration für die Gestaltung im Wald.
Für den anderen Streifen gibt es viele Möglichkeiten.
Unter anderm auch durch unterteilen mit Heckenstrukturen, so dass man das schlauchartige nicht mehr erkennen kann - sondern sich fragt, ob dieser Garten jemals zu Ende ist :D
Aber am besten Fotos posten (z.B. über picr.de oder Ähnliches). dann kriegst du wahrscheinlich zuviele Gestaltungsideen ;)
Edit: Quendula war schneller mit dem Wald-Thema ;D
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Viele Aspekte in kurzer Zeit. :)
Zu Silvias Anregung: dürfen auch Bäume gefällt werden?
Dann könntest du dir ja sonnige Inseln schaffen, die dann beliebig gestaltet werden können.
Und geht der Wald hinter der Grundstücksgrenze weiter?
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Ich denke auch, dass die Himmelsrichtung der entscheidende Faktor ist, ob es wirklich das günstige Grundstück ist - oder eben nicht. Es ist natürlich ein Handtuch für die Länge. Mein Grundstück ist auch knapp 20 m breit und 100 m lang - zum Glück teilt das Haus das Handtuch in zwei total verschiedene Stücke. Wenn ich mir die Länge vorstelle und davon noch fast die Hälfte einen Streifen Wald, dann finde ich das eigentlich nicht ganz so günstig. Sicher kannst du viel pflanzen und kleine Gartenbereiche schön gestalten - wenn die Himmelsrichtung stimmt - aber ein großes Gesamtkonzept stelle ich mir sehr schwer vor.
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Wenn es günstig ist, würde ich in jedem Fall zugreifen. Da kann man mit Sicherheit etwas draus machen.
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Hallo,
Danke :D
Also der Wald liegt Nordwestlich. Also hab ich am Nachmittag eher weniger Sonne.. Es handelt sich um einen reinen Laubwald.
Nein Bäume dürfen nicht gefällt werden... Im Fläwi ist es als Wald gewidmet und Wald muss laut Forstgesetz immer Wald bleiben (und da sind sie streng - zu recht!). Wenn ich den Wald bewirtschafte ist das natürlich was anderes^^
Hinter der GGrenze ist ein Wald von ein paar Kilometer durchmesser (auf der Nordseite).
Fotos kann ich euch erst nächste woche schicken, weil dann fahr ich wieder hin :P
Vielen Dank und
LG
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Nein Bäume dürfen nicht gefällt werden...
In Brandenburg darf der Waldeigentümer Bäume fällen, wie er will, so lange es hinterher immer noch Wald ist. Ich glaube, die Grenze liegt bei 40% Überkronung der Fläche. Dem kann natürlich die Baumschutzsatzung der Gemeinde entgegenstehen, wobei diese Satzungen normalerweise Wald ausnehmen.
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Ich würde da vorsichtig sein - hier bekommt man ganz ordentlich Ärger, wenn man in Waldgrundstücke Gartenpflanzen aussetzt. Die Neophytenplage ist schon durch die Gartenflüchtlinge groß genug.
Hier darf Wald nicht einfach nach Lust und Laune bewirtschaftet werden - einfach verwildern lassen ist jedenfalls verboten (Borkenkäferproblematik etc. - Gefährdung angrenzender Forste).
Ich rate Dir gut, Dich genau zu erkundigen, was Du auf dem Grundstück machen darfst und was nicht.
LG
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Das mit den Einschränkungen beim Anpflanzen von Gartenpflanzen wäre schon ziemlich blöd. Aber es gibt ja ne Menge Waldpflanzen, die früher überall wuchsen - die könntest du sicher wieder neu ansiedeln.
Nordwesten räumt ne Menge Spielraum für den Garten ein, nicht schlecht ;)
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Hallo,
Einschränkungen beim Pflanzen gibt es keine, weil neben dem Wald ist alles als Bauland gewidmet und da kann ich machen was ich will mit Pflanzen und allem^^
LG
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Ich hatte das Wort "günstig" auch nicht gleich mit Geld in Verbindung gebracht, sondern mit einem günstig gelegenem oder geschnittenem Garten ;D
Wenn es so günstig ist, finanziell, dann sind die Überlegungen ja sowieso noch ganz andere. Wolltest du dann dort auch bauen??
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Hallo,
mit günstig sind eigentlich (fast) alle Eigenschaften des Grundes gemeint. Lage, Umgebung, ~Preis,...
Jap bauen hab ich auf jeden Fall dort auch vor, aber erst in ein paar Jahren. Wichtig ist dann erst einmal, dass man das Grundstück einmal hat - weil die Quadratmeterpreise sollen ja in nächster zeit (zumindest bei uns) extrem ansteigen...
LG
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Wo ist denn "uns"?
Der Trend geht ja zum Zweitgarten - so eine große sonnige Wiese könnte ich mir ja auch noch vorstellen irgendwo ;D
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Ein Streifen von 17 x 205 m - davon sind nur 9 x 205 m bebaubar - der Rest muß Wald bleiben.
Was ist an dem Grundstück denn traumhaft, abgesehen vom billigen Preis?
Aufgrund der Geometrie kann man wohl nur einen extrem schmalen langgezogenen Bau errichten - und der Garten muß wohl auch Bandnudelproportionen einnehmen.
Ich denke, der Grund ist gerade deswegen so preiswert, weil er so schlecht zu verwerten ist. Wäre er völlig unbewaldet, wären die Proportionen immer noch schlimm. Unser Grund ist nur 25 m breit - das war schon eine Herausforderung bei der Haus- und Gartenplanung.
LG
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Man müsste einfach mal sehen, ob man den Wald über die Bewirtschaftung nicht "umforsten" kann, so das man ein Stück in voller Breite bewaldet und dafür ein anderes Stück eben gänzlich frei. Ansonsten sind 9 m Breite zum späteren Hausbau ja im Grund nicht wirklich realisierbar.
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Ich habe bei meinem Garten ein Teilstück, das ist ca 100 m lang und 7 m breit. Da renne ich mir die Hacken ab.
Auf 9 m Breite ein Haus zu bauen, ist schon recht kompliziert, zumal ja noch Grenzabstände eingehalten werden müssen. Es sei denn, man darf in den Wald hineinbauen.
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Ein Streifen von 17 x 205 m - davon sind nur 9 x 205 m bebaubar - der Rest muß Wald bleiben.
Was ist an dem Grundstück denn traumhaft, abgesehen vom billigen Preis?
Aufgrund der Geometrie kann man wohl nur einen extrem schmalen langgezogenen Bau errichten - und der Garten muß wohl auch Bandnudelproportionen einnehmen.
Ich denke, der Grund ist gerade deswegen so preiswert, weil er so schlecht zu verwerten ist. Wäre er völlig unbewaldet, wären die Proportionen immer noch schlimm. Unser Grund ist nur 25 m breit - das war schon eine Herausforderung bei der Haus- und Gartenplanung.
LG
So drastisch wollte ich es heute Vormittag nicht ausdrücken - aber es trifft schon etwas zu. Allerdings würde mich schon mal ein "Traumgarten" mit diesen Bedingungen interessieren.
Meine spontane Idee würde so etwa aussehen - ein Nachbargarten hat es ähnlich (nur eben nicht auf 200m sondern nur 100. Und die 17 Grundstücksbreite stehen auch zur Verfügung.
Das Haus als Langbau quer vor dem Wald, mit Nordwand ohne Fenster, (beim Nachbarn ist es eine Grenzbebauung mit Nordwand ohne Fenster) kurze Allee zum Haus, evt. Laubengang, hinter dem Haus ein separater Teil mit Zier- und Gemüsegarten.
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Hallo,
sry das hab ich wohl nicht ganz deutlich geschrieben^^
Das Bauland befindet sich im vorderen Teil der Parzelle und ist die vollen 17m breit (da darf der Wald weg) und ist 70m lang. Der Rest teilt sich dann in Wald und Grünland ein. SORRY
Was an dem Grundstück traumhaft ist? Das rundherum (an den anderen Seiten allerdings mit Abstand) Wald ist, es vollkommen ruhig ist und ich trotzdem nur 30 minuten in die Bundeshauptstadt habe und zu den umliegenden größeren (zentralen) Orten je 20 minuten :)
LG
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Sei vorsichtig solche Interna preiszugeben! Die Purmitglieder aus dem Berliner Umland neigen dazu einander in Scharen zu besuchen. Immerhin bringen sie ihren Kuchen selbst mit. ;D
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Was an dem Grundstück traumhaft ist? Das rundherum (an den anderen Seiten allerdings mit Abstand) Wald ist, es vollkommen ruhig ist und ich trotzdem nur 30 minuten in die Bundeshauptstadt habe und zu den umliegenden größeren (zentralen) Orten je 20 minuten :)
Na dann, zugegriffen! Hier findest du sogar Tipps für echte Handtücher mit 5 m Breite, auch Reihenhausgarten genannt. Dagegen ist das doch ein Fußballplatz! 8)
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Ich habe bei meinem Garten ein Teilstück, das ist ca 100 m lang und 7 m breit. Da renne ich mir die Hacken ab.
Versuche, es positiv zu sehen. Dafür gehen andere in Fitnessstudio aufs Laufband und bezahlen sogar Geld dafür. Du bekommst die Ausdauer nebenbei. ;)
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Na, dann - greif zu! :)
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Auf 9 m Breite ein Haus zu bauen, ist schon recht kompliziert,
ist machbar. denn "Meine Frau will einen Garten."
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Hallo,
sry das hab ich wohl nicht ganz deutlich geschrieben^^
Das Bauland befindet sich im vorderen Teil der Parzelle und ist die vollen 17m breit (da darf der Wald weg) und ist 70m lang. Der Rest teilt sich dann in Wald und Grünland ein. SORRY
Was an dem Grundstück traumhaft ist? Das rundherum (an den anderen Seiten allerdings mit Abstand) Wald ist, es vollkommen ruhig ist und ich trotzdem nur 30 minuten in die Bundeshauptstadt habe und zu den umliegenden größeren (zentralen) Orten je 20 minuten :)
LG
Jetzt hab ich es verstanden.
Traumhaft ist die Verkehrsanbindung und die Ruhelage - das Grundstück selbst ist es nicht und daher billig.
Nun - wir hatten mal ein Haus auf einem suboptimalen Grundstück mit guter Verkehrsanbindung und in Ruhelage (der Grund war damals auch preiswert).
Wir sind nach 10 Jahren dann doch umgezogen - die Nachteile des Grundstücks haben für uns auf Dauer überwogen. Jetzt wohnen wir schon 8 Jahre in einem Haus auf einem optimalen Grundstück, etwas weniger verkehrsgünstig und auch etwas weniger ruhig, haben gerne für jeden Quadratmeter deutlich mehr gezahlt und bisher keinen Cent bereut.
LG
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Die finanziellen Möglichkeiten zur nun mal unterschiedlich.
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Die finanziellen Möglichkeiten zur nun mal unterschiedlich.
Man legt sich für mit einem Grundstückskauf finanziell für lange Zeit fest (ist fast wie eine Ehe) und wenn es ein fauler Kompromiß ist, wird es mittel- und langfristig noch deutlich teurer.
Grundstücke sind billig, weil sie einen geringen Nutzwert haben - und später einen geringen Wiederverkaufswert (egal, was man selbst investiert hat). So habe ich das beim Kauf des ersten Grundstückes auch nicht gesehen und ordentlich Lehrgeld gezahlt. Natürlich hätte ich mir die Realsituation noch weitere 10 Jahre schön reden können und meine damalige schlechte Entscheidung als gute hinstellen. Mir war die Variante 'aus Fehlern lernen' dann doch lieber.
LG
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Wieviel Grünland und wieviel Wald wären es denn?
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Nun macht dem Mann doch nicht das Grundstück fies.
Ihm gefällt es. Gut so!
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Ich will ihm das nicht mies machen, ich fragte nur aus Neugier. Mein Zweitgrundstück z.B. ist innerorts gelegen, ca. 1600 qm groß, die Straßenbreite um die 20m, das Grundstück ist hinten deutlich schmaler als vorne. Das ist auch ein "Handtuch", jedenfalls laufe ich im Lauf eine Gartentags einige km ;D .
Aber ein Haus wurde bequem draufpassen. Ich schätze mal, das 2/3 Grünland sind. Das ist ortsüblich. Hinter dem Grundstück sind nur noch Wiesen (hinter den anderen auch).
Wenn ich jünger wäre, würde ich sofort dort bauen.
Laubwald finde ich wunderbar. Da kann man einiges machen. :D
Mich würde sehr interessieren, wo das liegt (PM?).
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Man legt sich für mit einem Grundstückskauf finanziell für lange Zeit fest (ist fast wie eine Ehe) und wenn es ein fauler Kompromiß ist, wird es mittel- und langfristig noch deutlich teurer.
Das gehört natürlich genau und reiflich überlegt, das der Kompromiss kein fauler wird. Aber es ist doch auch so, das man das Idealgrundstück nur im seltensten Fall bekommt und man deshalb Kompromisse machen muss.
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Wenn ein Stück schon als Bauland vorgesehen ist, dann ist doch das wichtigste schon mal festgelegt.
Ob die Behörde (welche das nun ist, weis ich nicht, vermutlich Forstbehörde) dann ob der Lage einer Umwidmung des Grundstücks in Gartenland zustimmt wäre mal zu rauszufinden.
Ob eine Umwidmung überhaupt nötig bzw. gewünscht wird, wenn er sich mit seiner Art Waldrandgarten erst mal begeistert hat, wäre abzuwarten.
Da man diese Miniflächen eh nicht mit Mindestüberkronung messen wird und die Frage ist, ob es überhaupt jemand interessiert, sofern da nicht eine Totalrasur durchgeführt wird, nehme ich mal an,dass er da recht viel Freiheit hat.
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Mit einem guten Architekten sind auch solche Handtuchgrundstücke hervorragend zu bebauen.
Wir haben uns damals in unser Grundstück auch verguckt bzw. das Potential gesehen, dass das Grundstück hatte. 2/3 ist Wald mit uralten Laubbäumen, das Baufenster war "mini" mit 12 x 10 m (bei 3.000 m² Grund). Halt total verschattet und keine max. Verwertung, dachten alle Interessenten und haben abgewunken.
Der Makler hat noch lange nach unserem Baubeginn Kaufanfragen bekommen, weil die Leute dann plötzlich gesehen haben, was man auch unter solchen Bedingungen noch bauen kann ;D . Kommt halt immer darauf an, was man aus dem Grundstück macht. Wir haben große Fensterflächen nach Süden, das Haus ist lichtdurchflutet, wir sitzen drinnen und doch draußen, und blicken auf eine tolle Wiesenfläche/Lichtung und auf wunderschöne alte Bäume.
Wenn es Laubbäume sind, hat man im Sommer automatische Verschattung und im Winter tiefstehende Sonne, energetisch gesehen ist das super, weil dann auch große Fensterflächen kein Problem sind.
Wenn Ihr das Grundstück traumhaft findet, dann würde ich es kaufen. Und mit dem Garten kann man später sehen, ihr kauft ja quasi den Waldgarten schon mal mit. Alles andere kommt dann irgendwann .... wobei ich meinen Garten heute auch nicht mehr unbedingt überall "gestalten" möchte, man entdeckt so viel Schönes am Vorhandenen. Die Natur ist eben doch der beste Gartenplaner, aber diese Erkenntnis muss erst wachsen. Und bei solchen Grundstücksgrößen kannst Du nur hier und da ordnend eingreifen oder kleine Teile neu anlegen. Alles andere kostet Unsummen und zerstört ein gewachsenes Ökosystem, weil man eben mit großen Maschinen arbeiten muss.
Wir haben unsere Bauchentscheidung nicht bereut, das Grundstück ist nach wie vor unser Traum. (Unsere Nachbarn, die nach uns das Grundstück nebenan gekauft haben, sind dagegen DER Alptraum, aber das ist eine ganz andere Geschichte ....)
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Wir haben uns damals in unser Grundstück auch verguckt bzw. das Potential gesehen, dass das Grundstück hatte. 2/3 ist Wald mit uralten Laubbäumen, das Baufenster war "mini" mit 12 x 10 m (bei 3.000 m² Grund).
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Wir haben große Fensterflächen nach Süden, das Haus ist lichtdurchflutet, wir sitzen drinnen und doch draußen, und blicken auf eine tolle Wiesenfläche/Lichtung und auf wunderschöne alte Bäume.
Klingt für mich traumhaft und die Größe wäre perfekt.
Unser Grundstück ist auch so ein Schlauch mit 9 m Breite, für Berliner Verhältnisse ist das absolut normal. Ich bin sogar ganz glücklich darüber, dass wir mehr Länge haben, so sind die hinteren Nachbarn Stück weiter weg und man hat wenigstens die Andeutung von Weite ;D.
Also, Franz, wenn Dir Dein "Bauchgefühl" zurät, dann hol es Dir! Man wächst mit seinen Aufgaben :).
Wie wäre es denn mit ein paar Fotos, damit man sich mal ein Bild davon machen kann?
LG Dicentra
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Guten Morgen :D
Vielen Dank einmal!
Fotos kann ich wie gesagt erst wieder am wochenende oder nächste woche machen weil ich dann wieder hin komme.
Gang liebe Grüße, Franz
PS: Ich freu mich auch negative Stimmen zu hören, weil da dann tlw. Aspekte zum Vorschein kommen an die man einfach nicht denkt wenn man schon eine Art "Tunnelblick) hat.
PPS: @ oile: Wo der Grund liegt sag ich erst wenn es dann wirklich konkreter ist - sonst bin ich da ein bisschen abergläubig^^
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Ich finde auch, das klingt gut, wenn ich hier was ähnliches zu einem erschwinglichen Preis finden würde, würd ich zuschlagen.
Allerdings muss man bedenken, dass Hochwald auch seine Wurzeln in die Wiese/Beete schickt, wenn es da was zu futtern zu holen gibt.
Der Garten meiner Großeltern liegt ähnlich, ca. 15 m breit und so lang, dass es 2000 qm werden.
Der Wald geht im Norden entlang der Längsseite des Zaunes.
Mit den Gemüse- und Erdbeerbeeten haben sie einen Abstand von 5-7 Metern zum Wald eingehalten, sonst muss man sehr viel gegen die Eichenwurzeln kämpfen. Apfelbäume stehen ca. 5 m vom Waldrand weg und kommen da gut zurecht.
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Um ein Grundstück mit Waldanschluß sollte man einen 1,8 m hohen Wildschutzzaun einplanen, sofern man irgendetwas pflanzliches bewundern oder gar ernten möchte! ;D ;)
Ich spreche aus leidvoller Erfahrung, auch des nächtens bellende Rehböcke wären nicht zu vernachlässigen, ansonsten machen die vielen Bäume extrem gute Luft...und Laune! :D
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Und man sollte öfter mal da sein, sonst kommen u.U. die Wildschweine - so in Omas Garten, der nur noch mit dem nötigsten bewirtschaftet wird, seit Oma und Opa nicht mehr sind.
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Wenn der Baugrund 17 x 70 m ist, dann ist das doch die ganze Miete. Ist riesig groß. Wahrscheinlich würde ich nicht viel Vorgarten machen und eher Weite dahinter, aber das muss man sehen und wenn die Straße relativ ruhig ist - und bleibt - dann kann das Haus ja wirklich weit nach vorn.
Dann drücke ich mal die Daumen, dass es auch klappt.
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17 x 70 Baugrund (stark beschattet und mit Wurzeldruck) - der Rest Verpflichtung (Waldpflege - Fällen überalterter oder kranker Bäume, Entsorgen von Windbruch etc.).
Mehrkosten wegen Architektenplanung und vieler Laufmeter Wildzaun - außerdem lebt man in einer Art Gehege (muß man mögen); noch dazu das Risiko, daß einem einer der Bäume aufs Dach fällt - oder bei notwendiger Entsorgung großer Flurschaden im nicht bewaldeten Bereich auftritt.
Kosten, Arbeit (oder wenn man zu alt dazu ist, noch mehr Kosten) und Risiko, die dafür sorgen, daß der günstige Preis gar nicht mehr so günstig ist. Ich würde mal ganz solide vergleichen/rechnen, ob nicht ein kleineres Grundstück mit weniger Problemen die bessere Wahl ist, auch wenn der m²-Preis dann höher wäre.
Aber ich habe den Eindruck, daß die emotionale Entscheidung längst getroffen wurde - und jetzt rationale Argumente dafür gesucht werden.
LG
PS: Wir leben direkt am Auwald, unser Nachbar kämpft mit den realen Problemen einer Waldparzelle. Sein Wohnhaus liegt aus gutem Grund weit davon entfernt.
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17 x 70 Baugrund (stark beschattet und mit Wurzeldruck) - der Rest Verpflichtung (Waldpflege - Fällen überalterter oder kranker Bäume, Entsorgen von Windbruch etc.).
Ich denke, Du rechnest irgendwie falsch. Bei den o.a. Baugrund sind die Bäume nicht dabei, siehe hier :
ich hab die Möglichkeit zu einem sehr günstigen Grundstück in Traumlage zu kommen. (17m*205m ~3500m²).
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Hemero, Du bist ein Schwarzmaler ;)
meine Huette steht mitten im Wald,
oder zumindest stehen rundrum >30m Baeume
was ist daran jetzt so schimm?
ich moechte nicht mit jemandem tauschen, der auf einem Praesentierteller wohnt
was machen meine Baeume an Arbeit? ab und an tote Aeste einsammeln, die Einfahrt regelmaessig sauberblasen
"Mehrkosten wegen Architektenplanung" auf 17x70m kriegst, so Du das willst, kein Haus von der Stange unter, ganz klar, frag mich bloss, wie die Einfamilienhaeussler das auf 400qm Grund machen
Franz, ich hab zwar mit all meinen Bambis regelmaessig nen dicken Hals, aber keinen Wildzaun, ::) ausser ein paar Metern an der naechsten Querstrasse, die nur als optische Besitzerklaerung gegenueber Zweibeinern dienen, hab ich gar keinen Zaun,
und trotz Bambi und Gefolge kann ich bewundern und ernten
Arbeit? ja *schulterzuck* das ist der Preis, den Du fuer ein Stueckchen privater Idylle zahlen wirst, wenn Du nicht mit Axt und Kettensaege hantieren (muessen) willst, lass es
wenn Du zumindest einen Teil Deiner Freizeit damit verbringen kannst/willst, Deinen Wald zu pflegen und drauf stolz zu sein, "hab at it"
edit: typo berichtigt
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Arbeit? ja *schulterzuck* das ist der Preis, den Du fuer ein Stueckchen privater Idylle zahlen wirst, wenn Du nicht mit Axt und Kettensaege hantieren (muessen) willst, lass es
wenn Du zumindest einen Teil Deiner Freizeit damit verbringen kannst/willst, Deinen Wald zu pflegen und drauf stolz zu sein, "hab at it"
Das hast Du schön gesagt - es geht bei dem Setup nicht darum, bloß ein Baugrundstück zu kaufen, sondern im Endeffekt vor allem darum, daß man die Verantwortung für ein Waldstück mit übernehmen muß.
Wer Waldarbeit liebt (wie Du ganz offensichtlich), wird sich darüber freuen, sein Hobby ausleben zu können - wer in erster Linie bauen und einen Garten gestalten möchte, erlebt die Draufgabe Wald in der Alltagsrealität vielleicht eher als Zusatzbelastung/Schwierigkeit.
LG
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17 x 70 - und dabei bleibe ich, ist reichlich Platz für ein Haus, selbst wenn rundherum noch Bäume stehen, dann eben ohne Keller. Vielleicht geht dennoch die Randbebauung zur Nord/Westseite. Dann kommt wieder meine Ideee ins Spiel - mit dem Rücken zum Wald - 9m tief x 12 m lang - und es bleiben noch lichte 8m zur Süd/ostseite vom Grundstück. Das klingt für mich recht einladend.
Bei uns steht - wie gesagt, so ein halbes Haus - das sieht aus wie geborgt irgendwo aus Südamerika, mit Säulem und Balkon, und reichlch Platz.
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...und trotz Bambi und Gefolge kann ich bewundern und ernten
hier leider k e i n e Rosen (ausser Rambler obenrum), viele Storchenschnäbel, Alchemilla, junge Bäume geringelt etc.etc...., man muß halt probieren, was geht.
Im Winter haben sie sogar den kompletten Efeu Haus-und Baumbewuchs bis zu einer gewissen Höhe entlaubt (ist doch glaub ich giftig?)
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Bei mir habe ich mal ein Reh dabei beobachtet, als es eine Tulpenreihe abgeerntet hat und dabei immer dichter ans Haus kam. Es war ein Bild, wie aus nem Märchen, aber die Tulpen waren erstmal hin. Sogar Stinkegeranien, die ganz normalen, wurden abgefressen von den Rehen. Der Zaun ist noch derselbe, aber Rehe kommen lange schon nicht mehr.
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... Der Zaun ist noch derselbe, aber Rehe kommen lange schon nicht mehr.
warum? Hast du einen heißen Tipp?
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hier leider k e i n e Rosen
;D ;D ;D was mich persoenlich bei mir nicht im geringsten stoeren wuerde, hab nicht einen einzige Rose ::)
Efeu moegen meine Rehe leider nicht, den koennten sie samt und sonders haben
Du siehst, Franz, jeder hat seine Vorlieben und Abneigungen
wir koennen Dir also nur erzaehlen, was wir machen wuerden, aber nachdem wir nun mal nicht wirklich in Deinen Schuhen ...
trotzdem neugierig, wie Du Dich letztendlich entscheidest
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Ich würde mal ganz solide vergleichen/rechnen, ob nicht ein kleineres Grundstück mit weniger Problemen die bessere Wahl ist, auch wenn der m²-Preis dann höher wäre.
Stellt sich die Frage, ob das, was der eine als Problem sieht, für den anderen überhaupt eins ist.
franzheinmann schrieb ja auch, dass die Bäume auf dem als Bauland ausgewiesenen Teil des Grundstücks gefällt werden können. Verschattung und Wurzeldruck fallen da also schon mal flach.Baugrundstücke mit ordentlich Baumbestand sind hier in Brandenburg übrigens nicht so unüblich.
Wie andere auch schon schrieben, kann aus Baugrund mit 17 m Breite durchaus etwas machen, nur eine Villa kann man halt nicht hinstellen.
Wildzäune finde ich persönlich übrigens recht unauffällig. Bei der Länge des Grundstücks würde ich gar nicht alles einzäunen, sondern nur den Teil, der mir wirklich wichtig ist. Warum nicht einen Zaun durch den Wald ziehen?
Auf jeden Fall würde ich mich erkundigen, was vorher auf dem Grundstück passiert ist:
Stand schon mal ein Haus drauf? Dann wäre möglicherweise reichlich Bauschutt im Boden, evtl. auch vergrabener Müll.
War Gewerbe drauf? Ich hatte mich bei der Suche nach einem Zweitgarten gegen das allerschönste Grundstück mit reichlich Pachtwiese entschieden, weil die Nachbarn erzählten, dass dort Autos auseinander genommen wurden und Öl in den Boden sickerte.
Wie ist der Grundwasserspiegel? Bei unserem Hausbau z.B. mussten wir den Keller gut einen halben Meter höher setzen als geplant, glücklicherweise haben wir gebaut, als grad viel Wasser im Boden war. ;D ;D
usw. usf.
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Sind das nicht alles persönliche Be- bzw. Empfindlichkeiten?
Worauf kommt es denn an? Ja, die Lage, die Lage, die Lage! Wenn die stimmt, kann ja schon mal kein Wertverlust eintreten.
Hoher Grundwasserspiegel? Entweder Keller in weißer Wanne oder kein Keller. Das Baufenster ist auch groß genug, da kann man sich was tolles, schickes und werthaltiges hinstellen.
Altlasten? Das ist in der Tat ein Problem und sollte professionell vorab geklärt werden.
Wildtiere? Wenn ich die nicht mag, such ich mir doch kein Grundstück im Wald, oder? Wenn ich mich allerdings in meiner Nachbarschaft so umsehe, ziehen viele ins Grüne, auch wg. der Adresslage, und machen dann erst mal das Grüne platt. Man braucht ja megabreite gepflasterte Einfahrten, riesige Rasenflächen und halt das gesamte RRR Sortiment. Aber das muss jeder selbst wissen ...
Franz, ich kann Dir nur raten, alltags und länger auf dem Grundstück zu verweilen, bei Nachbarn, Verwaltung (Bauamt, Liegenschaft), Lokalredaktion zu recherchieren. Auch, ob größere Bauprojekte in der Gegend geplant sind. Wenn alles ok ist, würde ich es kaufen. Wenn es dann nicht paßt, die Lage entsprechend ist, kann man es ohne Verluste wiederverkaufen ... das wäre mir wichtig.
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Ein Streifen von 17 x 205 m - davon sind nur 9 x 205 m bebaubar - der Rest muß Wald bleiben.
Was ist an dem Grundstück denn traumhaft, abgesehen vom billigen Preis?
Aufgrund der Geometrie kann man wohl nur einen extrem schmalen langgezogenen Bau errichten - und der Garten muß wohl auch Bandnudelproportionen einnehmen.
Ich denke, der Grund ist gerade deswegen so preiswert, weil er so schlecht zu verwerten ist. Wäre er völlig unbewaldet, wären die Proportionen immer noch schlimm. Unser Grund ist nur 25 m breit - das war schon eine Herausforderung bei der Haus- und Gartenplanung.
LG
Wenn jeman probleme mit Gartenplanung hat. Kann die gartengestaltung online organisieren
Link korrigiert. ;) Man kann auch Werbebanner bei uns buchen. LG Nina
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Keilschrifttafeln im Frühstadium.... ::)
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Ja, genau, carolinchen - Mal Tag und Nacht vorm Grundstück verbringen. Zelt aufschlagen. Vielleicht ist ein Modellflugplatz in der Nähe, schlimmer als echter Fluglärm oder ebenso. Vielleicht wurde mal Müll dort gelagert, Nachkriegsschutt. Das würde ich alles ergründen, das wissen die Alten. Wald entsteht schnell, vorgetäuschte Natur. Billige Angebote haben heutzutage immer einen Rattenschwanz.
Bei hohem Grundwasserspiegel denke ich spontan an Pfahlbauten, sehr reizvoll.
Bin ich froh, dass ich kein Haus mehr kaufen muss.
Pardon, da war was doppelt..
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Ich schmunzel gerade: die Tipps, die Ihr gebt, finde ich sehr hilfreich! ;)
Bei den Dimensionen des Grundstücks gehen mir die Augen über: hier am Rande der Großstadt war ich vor 24 Jahren froh, ein 425 qm großes Grundstück für eine (dauerhaft freistehende!) Doppelhaushälfte zu bekommen.
Immerhin war es groß genug, 3 Kinder hier aufwachsen zu lassen - und heute mit "kurzvor60" bin ich froh, alles noch bewirtschaften zu können. ;)
Was das Bauen und Tricks und Tipps dazu angeht: da helfe ich dann gern weiter - ich habe als Letzte auf dieser Straße gebaut und alle Bauherren gefragt, 'was sie heute anders machen würden' - und das hat mir seeeehr geholfen! 8)
(Andere sagen: "Du kannst 2mal bauen - und weißt immer noch, was Du besser machen könntest!" -----> Ich würde heute genau das gleiche Haus nochmal bauen!)
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(Andere sagen: "Du kannst 2mal bauen - und weißt immer noch, was Du besser machen könntest!" -----> Ich würde heute genau das gleiche Haus nochmal bauen!)
Das erste Haus für den Feind, das zweite für den Freund, das dritte für mich. 8)
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Ja, schwarze Tulpe, ganz genau so ;D
Aber jetzt im Ernst: Wir hatten mal eine Grundstücksbesichtigung, da sind wir bei strömendem Regen und Südwind hingegangen. War ein tolles Waldgrundstück, aber was hörten wir an dem Tag? Ganz laut die Schnellstraße, die eigentlich sehr weit weg lag. Man, waren wir froh, dass es regnete ;D ... das Grundstück flog dann ganz schnell von unserer Liste.
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(Andere sagen: "Du kannst 2mal bauen - und weißt immer noch, was Du besser machen könntest!" -----> Ich würde heute genau das gleiche Haus nochmal bauen!)
Das erste Haus für den Feind, das zweite für den Freund, das dritte für mich. 8)
Bei mir war gleich das erste Haus "für mich".
Ich habe nächtelang gesessen und geplant: Und alles ist gut und perfekt geworden. Dank der Nachfragen bei den vorherigen Bauherren! ;)
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Noch ein paar allgemeine Gedanken zum Haus-/Grundstückskauf:
- Neubaugebiet: wenn ich einer der ersten bin, habe ich mehrere Jahre etwas vom Baulärm meiner Nachbarn, eventuell muss ich auch so lange durch Matsch fahren/Staub ertragen, weil die Straße erst zuletzt fertiggestellt wird.
- Nachbarn können nicht vorher "begutachtet" werden.
- Bei schon vorhandenen Nachbarn vorsichtig Grill-, Party- und sonstige lärmende Gewohnheiten rausfinden; :)
- Altes Bänkersprichwort: besser ein mittleres Haus in guter als ein gutes Haus in mittlerer Lage. (Nicht nur wegen des Wiederverkaufswertes, sondern auch aus Darlehensbeschaffungsgründen).
- Auch die Länge der Straßenmeter wäre mir wichtig, wenn danach Anliegergebühren berechnet werden oder ich für Laub fegen und Schnee schippen zuständig wäre.
- Aufgrund der beschriebenen Lage: gibt es Fluglärm? Vielleicht nicht jetzt, aber zukünftig?
- Ähnliches wurde schon genannt: wenn man kein Zelt aufstellen kann zum Probewohnen, dann sollte man auf jeden Fall nicht nur an den Wochenenden hinfahren, sondern auch unter der Woche zu verschiedenen Zeiten.
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;) Auch das ist ein Super-Tipp!
Hier hat aktuell jemand ein wirklich großes Eckgrundstück gekauft; baut dort eine Doppelhaushälfte - die Straßen, die er im Winter räumen muss (mehrere 100 m !) sind Schulwege.
Straßenreinigung (Anzahl der Meter) ist da auch so eine Frage, die entscheiden könnte:
Hier darf man leider nicht selber. ::)
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Bei mir war gleich das erste Haus "für mich".
Ich habe nächtelang gesessen und geplant: Und alles ist gut und perfekt geworden. Dank der Nachfragen bei den vorherigen Bauherren! ;)
Ja, gute Information und Planen sind alles. Ich wüsste auch, was ich haben wollte.
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@ marcu - Mal schnell in die Satzung der Gemeinde schauen. In vielen Orten ist die Räumung von Schulwegen eine Gemeindeaufgabe.