...Wenn keine Not besteht, dann versuche ich mediterrane Gewächse im Frühjahr zu pflanzen. ,,,ja, das mache ich sonst auch so. Nur konnte ich Cistus purpureus und Halimiocistus weder im vorigen noch in diesem Frühjahr kriegen; erst jetzt war die Pflanzenjagd von Erfolg gekrönt ;) ;D (zum Ausgleich -? - sind die Pflanzen, die ich jetzt bekam, recht stattlich :)).
...Trotz ausgesprochen günstiger Bedingungen tuns die rosafarbenen Cistrosen hier nicht im Freien. Ich überwinter sie im Wintergarten und halte sie in Kübeln. ...Geht bei mir leider nicht: kein Wintergarten, kein vernünftiger Drinnen-Überwinterungsplatz. Also entweder Freiland oder gar nicht.
... Klimazone, die noch ungünstiger ist als meine hier am Neckar. ...ungünstig? Hm, habe ich bisher nie so gesehen ;)... Manche Leute stufen die hiesige Gegend in WHZ 8a ein. Durchaus zu Recht, denn nach den Messwerten des Deutschen Wetterdienstes von 1951 bis 2009 beträgt die durchschnittliche Minimum-Temperatur dieser Jahre selbst nach dem vergangenen kalten Winter exakt minus 12,11°C. Die WHZ-Grenze zwischen 8a und 7b liegt bei minus 12,2°C, wir sitzen also grad noch im wärmeren Bereich.
... Es ist nämlich für die meisten mediterranen "Grenzgänger" nicht immer nur die Temperatur entscheidend, sondern auch das Ausreifen der Triebe im Herbst und ein trockenes, mineralisches Umfeld. ...da hast du Recht. Leider war mir das und vieles mehr noch nicht klar, als ich zu gärtnern begann. Ich habe damals, völlig unbedarft, erstmal nur irgendwas irgendwie gemacht. Und hatte unverschämtes Glück, viele dieser naiven Versuche haben geklappt.
...wenn ihr so eine Menge schöner, mediterraner Pflanzen wagen könnt und der Boden zu schwer ist, warum behelft ihr euch nicht mit karrenweise Sand oder Splitt?...Weil das größte "Fahrzeug", mit dem ich in meinen Garten komme, die Schubkarre ist. Und weil viele Beete schon vor Jahren angelegt und bepflanzt wurden, damals noch ohne Sandzuschlag, denn ich wusste es nicht besser (unsere Gartenvorgänger noch weniger). Wo immer ich jetzt umgestalte, neu anlege, neu pflanze, arbeite ich Sand ein - was bei Schubkarren-Portionen und nicht-herkulischer Gärtnerinnenstatur natürlich dauert ;D...
Weil das größte "Fahrzeug", mit dem ich in meinen Garten komme, die Schubkarre ist.
naja: 65 Liter. Gewicht in Splitt ca. 100 Kilo. In Sand - den ich aus verschiedenen Gründen bevorzuge - womöglich noch mehr. Da nicht-herkulisch gebaut, kann ich per Schubkarre freilich nur maximal 60-65 Kilo hangrauf und hangrunter bewegen ::)... Dauert deshalb wirklich ;D.Weil das größte "Fahrzeug", mit dem ich in meinen Garten komme, die Schubkarre ist.da geht einiges an Splitt rein ;D ...
...Ein trockener Wurzelhals bekommt nicht so leicht Schnupfen. ;D ...Der ist gut, den merk' ich mir ;) ;D.
Hallo, Pearl,naja: 65 Liter. Gewicht in Splitt ca. 100 Kilo.Weil das größte "Fahrzeug", mit dem ich in meinen Garten komme, die Schubkarre ist.da geht einiges an Splitt rein ;D ...
Sehr interessant Phillippus. Wie lange hats Du Cistus vergunii schon? (Woher?)
Von meinen beiden Cistus laurifolius sieht einer seit Jahren sehr gut aus, steht in einer Mauerecke, südseitig, der andere ebenfalls südseitig, aber etwas bedrängt am Hang stirbt so stückchenweise ab. Pilz?
Hat schon mal jemand so ein Riesenteil umgepflanzt? Ob sich das lohnt? Oder wäre ein Steckling vielversprechender? Geht das gut, mit Stecklingen?
Hat jemand Erfahrungen mit Cistus populifolius?
Das könnte Cistus albidus sein. Meine blüht auch gerade.Du hattest Recht Susanne! :)
Grayswood Pink an einem der wilderen Standorte im Garten.
Da wird einmal im Jahr gejätet und nicht gegossen.
Cistus20110501.jpg
Zistrosen lassen sich unkompliziert durch Stecklinge und durch Samen vermehren.
Und mal etwas näher ran. :)Sehr schön, C. abidus ist meine Lieblingszistrose :) Meine albidus (im Vj ausgepflanzt) hat ziemliche Schäden aus dem Winter mitgenommen, regeneriert sich aber gut. Blüten gab es nur ganz wenige vor 2 Wochen, aber die Pflanze wird dieses Jahr nutzen um sich zu entwickeln. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr dann ähnliche Bilder zeigen kann.
Oh, die ist schön! :DSehe ich genauso. Ich würde noch viel mehr Zistrosen pflanzen, aber leider sind die sonnigen Plätze äußerst rar geworden :)
Faszinierend finde ich immer, das abends alle Blütenblätter auf dem Boden liegen und am nächsten Morgen wieder die volle Pracht da ist. :)
Ich habe hier Cistus incanus Sämlinge (6b) im letzten Frühjahr ausgepflanzt. Sie waren bereits im zweiten Jahr.
"Grayswood Pink", eine ziemlich junge Pflanze hat bei mir den Winter gut überstanden und schön geblüht. Von den Cistus laurifolius ist einer eingegangen (ein etwa 15 Jahre altes Exemplar), der andere ist sehr stark zurückgefrorenDas mit laurifolius ist erstaunlich, er ist nämlich hier der mit Abstand härteste. Sogar frisch ausgepflanzt überstand er die letzten strengen Winter ohne erkennbare Schäden. Probleme habe ich eher mit Pilzbefall auf der Rückseite der Blätter. Der 15 jährige bei dir dürfte hingegen einfach die natürliche Altersgrenze erreicht haben (Zistrosen sind ja dafür bekannt, nicht gerade ein biblisches Alter zu erreichen).
Wie muss denn das Substrat für C. laurifolius sein?Ein C. laurifolius ssp atlanticus (Selektion mit kompakterem Wuchs) steht im Kiesbeet und wächst, sieht aber chlorotisch aus und wirft laufend gelbe Blätter ab. Hat seinen ersten Winter zwar schadlos überstanden, blüht aber dieses Jahr nicht. Die kalkliebende Albidus gedeiht prächtig.
Wir werden immer wieder nach Cistrosen befragt, warum wir diese nicht im Sortiment hätten. Weiß denn wer eine gute Bezugsquelle oder muss ich mich an botanische Gärten wegen Stecklingsmaterial wenden? Früher gab es in Holland und England gute Betriebe.Dein Kollege hier in Illertissen hat die C. laurifolius im Sortiment.
Den C. laurifolius kann man sehr gut aus Samen ziehen. Ich habe ihn schon viele Jahre, was heißt, dass er weitgehend winterhart ist. Nur einmal ist er mir weggefroren. Da habe ich aber gleich einen Nachkömmling gehabt, der sich selbst ausgesät hatte.Sind Zistrosen eigentlich Kaltkeimer?
da er aus dem Mittelmeerraum kommt, es dort im winter nicht allzu kalt wird, denke ich mal, dass nicht allzuviel kälte nötig ist, um ihn keimen zu lassen. falls überhaupt.Klingt logisch. Nur frage ich mich natürlich, warum gerade in dem einen Jahr zum ersten Mal Sämlinge aufgetaucht sind, und davor kein einziger. Samen hatten sich auch in den Vorjahren gebildet...
Diese wunderbaren kleinen Gehölze duften nach Ferien im Mittelmeerraum und verdienen einen eigenen Thread, finde ich.
Diese wunderbaren kleinen Gehölze duften nach Ferien im Mittelmeerraum und verdienen einen eigenen Thread, finde ich.
Unbedingt!
Vielleicht legt cornishsnow deinen neuen Thread mit diesem zusammen: Cistus in Sorten im Freiland? ;)
Bei allen Cistus ist volle Sonne wichtig. Vielleicht hast Du einen Hauswand oder einen großen Stein, wo Du so etwas davor pflanzen kannst?
Von dem Straßenschotter würde ich mir welchen holen.
@Rosarot, ich denke, volle Sonne muss nicht sein, halbschattiger Standort geht auch.
Bei mir wachsen zahlreiche verschiedene Cistus in Waldnähe mit Schatten ab 15:00. Ich habe Cistus am Naturstandort auch in Waldnähe gesehen.
Gestern habe ich von 'Grayswood Pink' zum ersten Mal Sämlinge entdeckt.Denke nicht. Ist eine Hybride und Cistus-Hybriden haben doch sterile Samen, oder? Bist du sicher dass die Sämlinge von Grayswood Pink sind?
Fallen die echt?
Hmm, das sieht schon ein bißchen nach Grayswood Pink aus ??? Oder C. purpureus?Für mich ist das Grayswood pink. Die Blätter von purpureus sind weniger graugrün.
Hier wachsen sie auch im Halbschatten, jedoch mit erheblich reduzierter Blüte. Wenn ich die Seite von Filippi konsultiere, sind dort gleich mehrere Sorten aufgelistet, die auch Halbschatten vertragen sollen. Allerdings ist das auf mediterranes Klima bezogen, wo eine halbschattig stehende Pflanze mehr Sonne abbekommt als bei uns (Montpellier asl Referenzstation für die Gärtnerei jährlich fast 2800 Sonnenstunden vs. Wien knapp 2000). Dazu gehören C. x florentinus. Die steht hier mangels verfügbaren Platzes in der Sonne halbschattig, blüht aber nicht viel (Standort mit 4 Stunden Sonne zwischen 9h30 und 13h30). Der Pflanze selbst scheint es nicht schlecht zu gehen. Selbe Erfahrung mit C. x verguinii. Hier habe ich aber auch noch in manchen Jahren schlecht ausgereifte Triebe beobachtet. Ich habe auch den Vergleich mit C. laurifolius gemacht. Im Schatten blüht sie viel spärlicher und entwickelt schneller einen Pilz auf der Blattrückseite (von diesem Pilz berichten viele).Bei allen Cistus ist volle Sonne wichtig. Vielleicht hast Du einen Hauswand oder einen großen Stein, wo Du so etwas davor pflanzen kannst?
Von dem Straßenschotter würde ich mir welchen holen.
@Rosarot, ich denke, volle Sonne muss nicht sein, halbschattiger Standort geht auch.
Bei mir wachsen zahlreiche verschiedene Cistus in Waldnähe mit Schatten ab 15:00. Ich habe Cistus am Naturstandort auch in Waldnähe gesehen.
Vielleicht ist es ja nicht die echte Grayswood Pink gewesen.Sie hat jedenfalls alle Merkmale :)
@micc
Wenn dein Strauch in voller Blüte ist, zeige doch bitte nochmal ein Foto.
Micc, weißt Du noch die Sortennamen?Die weißblühende ist vermutlich eine C.ladanifer,
So schöne Sträucher!
Bei der rosablühenden tippe ich auch auf x pupureus, die weissblühende könnte ev. x purpureus 'Alan Fradd' sein.Micc, weißt Du noch die Sortennamen?Die weißblühende ist vermutlich eine C.ladanifer,
So schöne Sträucher!
Die rosablühende eine C. purpureus.
auch möglichBei der rosablühenden tippe ich auch auf x pupureus, die weissblühende könnte ev. x purpureus 'Alan Fradd' sein.Micc, weißt Du noch die Sortennamen?Die weißblühende ist vermutlich eine C.ladanifer,
So schöne Sträucher!
Die rosablühende eine C. purpureus.
Hier blüht dzt Cistus lenis x Grayswood pink, zuverlässig wie jedes Jahr.
Eine ladanifer würde ich nur mit größter Vorsicht auspflanzen.Soll übrigens nur in sauren Böden gut gedeihen.
Eventuell würde ich eher zu Cistus x danseraui "Jenkyn Place" tendieren, als zu "Allan Fradd"./] Filippi[/url].Hmm, wieso?
Bestellst Du bei Filippi oder Quissac?Bei Filippi habe ich nur einmal bestellt. Man muss eine Verfügbarkeitsanfrage per Email machen und der ganze Ablauf ist komplizierter als bei einem echten Onlineshop. Außerdem sehr hohe Versandkosten hier her nach Österreich.
Wichtig ist, dass Cistus im Sommer braten kann. Dazu gehört auch das entsprechend magere und durchlässiges Substrat. Auf Deinem Schotter, ohne Humus, müsste dass doch hinhauen, Hemerocallis. ich würde es einfach ausprobieren, mit etwas Reisigwinterschutz gegen Wintersonne.
Eventuell würde ich eher zu Cistus x danseraui "Jenkyn Place" tendieren, als zu "Allan Fradd". Belies Dich doch bei Filippi.
Nun fehlt mir noch so ein weißer mit roter Markierung und etwas gelbes oder cremefarbenes hätte ich auch gern... ;D
Hier blüht auch ein weißer, namenlos bekommen. Wenn ich so den C. florentinus von philippus sehe, könnte es der sein.In der Tat.. oder eventuell Cistus monspeliensis, wenn der Wuchs aufrecht und höher als breit ist. C. florentinus bleibt niedrig, ähnlich wie Grayswood pink (nur kleiner).
Die ganze Pflanze ist eigentlich ziemlich klein(bisher), die Blüten auch.Hier mein C. florentinus zum Vergleich. Könnte passen.
Das finde ich schon sehr ähnlich, nur das meine Blütenblätter weniger fransig sind.Es ist hier sehr windig und es hat geregnet. Vielleicht deshalb :)
Cistus incanus im Angebermodussehr schön!
Sehr schön! :Ddie ist wirklich super. Steht in normalem Gartenboden, hatte noch nie auch nur einen Blattschaden und die Blüten sind schön groß :)
Hier haben die Cistus laurifolius schon dicke Knospen, blühen aber noch nicht.
Du machst mich ganz kribbelig... muss ich mir zulegen! ;D ::)2010 bei Senteurs du Quercy bestellt. Scheinen sie aber nicht mehr im Sortiment zu haben :-\
Du hattest den von Filippi?
Sehr schön! :Ddie ist wirklich super. Steht in normalem Gartenboden, hatte noch nie auch nur einen Blattschaden und die Blüten sind schön groß :)
Hier haben die Cistus laurifolius schon dicke Knospen, blühen aber noch nicht.
Das ist seeeehr schade...
Sehr schön! :Ddie ist wirklich super. Steht in normalem Gartenboden, hatte noch nie auch nur einen Blattschaden und die Blüten sind schön groß :)
Hier haben die Cistus laurifolius schon dicke Knospen, blühen aber noch nicht.
mein Exemplar hat zur Hälfte tote Zweige. Alles was zur offenen Landschaft und windexponiert ist, hat nicht überlebt. Nur die Zweige, die sich zum Gehölz ausstrecken, haben Knospen. Die unteren Partien sind alle pilzbefallen. Ich schneide noch nichts rum. Irgendwann im Sommer, wahrscheinlich im Juni, berappelt sich der alte Tattergreis und treibt neue Triebe.
http://www.jardin-sec.com/jardin-sec_web/fr/FICHETECHNIQUE.awp?P1=Cistus%20laurifolius%20subsp.%20atlanticus&P2=FRDas ist seeeehr schade...
Filippi hat ihn, stand aber kein Preis dabei, weiß nicht, wie das dort funktioniert (momentan keine Zeit zu lesen, Französisch geht nicht so ganz fließend... ::))
Sehr schön! :Ddie ist wirklich super. Steht in normalem Gartenboden, hatte noch nie auch nur einen Blattschaden und die Blüten sind schön groß :)
Hier haben die Cistus laurifolius schon dicke Knospen, blühen aber noch nicht.
mein Exemplar hat zur Hälfte tote Zweige. Alles was zur offenen Landschaft und windexponiert ist, hat nicht überlebt. Nur die Zweige, die sich zum Gehölz ausstrecken, haben Knospen. Die unteren Partien sind alle pilzbefallen. Ich schneide noch nichts rum. Irgendwann im Sommer, wahrscheinlich im Juni, berappelt sich der alte Tattergreis und treibt neue Triebe.
Ist ja seltsam, dass die Zweige zu offenen Landschaft hin tot sind. Steht der denn richtig frei und sonnig?
Eingezwängt mögen sie nicht.
Ich bin, nach den Fotos, die ich bisher sah und den Erfahrungen hier im Garten, immer davon ausgegangen, dass Cistus ganz frei stehen wollen.
Typisch ist auch der Pilzbefall.Du meinst wahrscheinlich diese schwarzen Punkte an der Blattrückseite. Haben auch fast alle C. laurifolius hier, mein Exemplar aber bisher noch nicht.
Cistus laurifolius habe ich noch nie in Südfrankreich gesehen. Aber Cistus monspeliensis, Cistus albus und Cistus salvifolius habe ich in lichten Trockenwäldern, Pinus, Hartlaub und Heide, angetroffen, Garrigue und Macchia.Das sind die häufigsten. Seltener in Südfrankreich sind Cistus crispus, Cistus ladanifer, Cistus populifolius (Hérault im Languedoc), Cistus laurifolius (Roussillon) Cistus poulzolzii (Ardèche..) und Cistus creticus ssp. corsicus (nur Korsika).
@micc
Wenn dein Strauch in voller Blüte ist, zeige doch bitte nochmal ein Foto.
Der Strauch steht im Kiesstreifen an der östlichen Hauswand. Über Winter ungeschützt. Ist erst zwei Jahre alt und war im vergangenen Winter erstmals draußen ausgepflanzt.wunderschön, wie kleine rockii
(Bei C. laurifolius ist mir auch noch nie ein Steckling bewurzelt, bei diesem hier immerhin ein oder zwei. In diesem Jahr ist mehr Masse da für weitere Versuche.)
(https://forum.garten-pur.de/galerie/albums/userpics/16304/20180519_101417_crop_648x612.jpg)
da muss ich doch die Karte mal befragen. Ja, das Ruhrgebiet hat dasselbe Klima wie die Niederlande, mild atlantisch. USDA 8. Also kein Wunder! Trotzdem schön und bewundernswert!
eben, das ist sowieso die Grundvoraussetzung. Nur hilft die beste Dränage, die günstigest Innenstadtlage und der sonnigste Mauerstradort nichts, wenn man grenzwertige Sachen kultiviert. Wie dieser eine Lavendel, ein Lavandula dentata Kultivar, auf den ich so gehofft hatte, den du mir von Bastin mitbrachtest. Er hat die letzten Frostperioden hier nicht überlebt, alle anderen Lavendel schon. Mit Cistus ähnlich, Cistus laurifolius wächst, alle anderen eben nicht.Mein l. dentata lebt im Kübel, schon mehrere Jahre, bei Dauerfrost kommt er ins Haus, sonst überwintert er wie die Oliven.
@Pumpot: irgendwie scheint mir Dein Cistus incanus sehr nach Cistus x lenis 'Grayswood Pink' auszusehen, er ist so hell.
Hat sich hier auch schon selbst ausgesäht. Ich schneide die Wuchsmonster allerdings immer nach der Blüte, damit die nicht zu groß werden.Das werde ich jetzt auch müssen. Meine misst schon gut einen Qm. Zwar ein super Bodendecker, bedrängt aber die Nachbarn langsam.
Gibt es brauchbare Cistus-Literatur? Vor allem mit Hinweisen zur Schnittverträglichkeit der verschiedenen Arten und Sorten?Ich weiß nur, dass Cistus albidus auch von unten relativ austriebwillig ist und starken Rückschnitt gut verträgt. Das habe ich schon mehrmals gelesen und auch bei mir festgestellt. Leider ist diese Zistrose für Mitteleuropa sehr grenzwertig. Vielleicht versuche ich es noch einmal an einem neuen Platz, vor der Gartenhütte mit Schutz nach Osten und vor Wintersonne :)
Oder ist das bei allen gleich (vielleicht bei älteren Sträuchern schlechter verträglich)?
Bei mir hat Halimiocistus sahucii draußen überlebt und blüht jetzt nett. Aber die Blüten sind schnell abgeblüht. Er schiebt aber weiter nach, wenn er das den ganzen Sommer tut, dann wird das hübsch.Das tun sie (ausgepflanzt). Ich habe meine Zistrosen nach der Pflanzung nie wieder gegossen, außer vielleicht im Pflanzjahr noch ein oder zwei mal. Im Kübel bleibt das Wurzelsystem halt klein.
Im Kübel überwintert, und immer mal reingestellt hatte ich die Cistrose, die ich im letzten Frühjahr im Boga gekauft hatte, wahrscheinlich Cistus incanus, Cistrose einfach. Hübsch lila/pink..., die wächst prima. Aber kann es sein, dass die sogar richtig gut Wasser haben will im Kübel?? Ich dachte immer, dass sie Trockenheit gut verträgt....
Mein C. purpureus wurde 2014 gepflanzt. Ist das für einen Cistus schon alt?Nein, aber 12 oder 15 Jahre, viel mehr nicht.
Ich hatte ihn allerdings bislang so gut wie nie geschnitten. Vielleicht sollte ich das beim nächsten Exemplar öfter mal machen...
Hier sind nachts -10° und die hier stehenden Cistaceen sehen bisher zufrieden aus, erwarte ich eigentlich auch.Hallo, ich habe sie seit 2011 und konnte noch keinen Unterschied in der Kältetoleranz zur normalen C. laurifolius feststellen. Die Sorte kommt aus dem Atlas Gebirge. Hat auch den letzten Winter mit später Kältewelle ab 28.2. und bis knapp -15°C ohne Schäden überstanden.
Nur interessiert mich eben, wie sich die Subspecies atlanticus verhält, die in Marokko endemisch und möglicherweise empfindlicher ist.
Sie wächst hingegen viel kompakter als die normale Cistus laurifolius, weswegen ich sie damals bestellt habe.
Hier sind nachts -10° und die hier stehenden Cistaceen sehen bisher zufrieden aus, erwarte ich eigentlich auch.Hallo, ich habe sie seit 2011 und konnte noch keinen Unterschied in der Kältetoleranz zur normalen C. laurifolius feststellen. Die Sorte kommt aus dem Atlas Gebirge. Hat auch den letzten Winter mit später Kältewelle ab 28.2. und bis knapp -15°C ohne Schäden überstanden.
Nur interessiert mich eben, wie sich die Subspecies atlanticus verhält, die in Marokko endemisch und möglicherweise empfindlicher ist.
Bisher alle Winter seit 2011/12 schadlos überlebt.
Sie wächst hingegen viel kompakter als die normale Cistus laurifolius, weswegen ich sie damals bestellt habe.
Ich habe voriges Jahr Cistus gesät, die jetzt im Keller überwintern. Kann ich sie dieses Frühjahr schon auspflanzen?
LGr.
Bienenkönigin
@Krokosmian: vielleicht stehen Deine Cistus in zu guter Erde?
Der "normale" laurifolius wird wesentlich größer, mein letzter (vor einigen Jahren gerodet da schon in die Jahre gekommen und unten bereits recht kahl) war sicher 2 Meter hoch und ebenso breit.Sie wächst hingegen viel kompakter als die normale Cistus laurifolius, weswegen ich sie damals bestellt habe.
Das ist interessant, denn mein C. laurifolius wird eigentlich schon wieder zu groß.
Wo hattest du ihn denn bestellt?
Danke! Also kein Unterschied.Bei mir jedenfalls nicht und die Erde hier ist lehmig, recht schwer und dicht (außer das Pflanzloch natürlich, das die Wurzeln der Pflanze aber sicher schon längst verlassen haben).
Es gab ihn bei Senteurs du Quercy, momentan dort nicht gelistet, also zumindest zum jetzigen Zeitpunkt dort nicht zu bekommen. Filippi hat ihn im Prinzip auch, dort ist er ausverkauft. Müsste man beobachten, das Jahr beginnt ja erst. Vielleicht können wir mal eine gemeinsame Bestellung dort machen, enaira?
Oder setzt deiner Samen an, philippus?
Hier am Weinbergsfuß sind mir letztes Jahr zwei normale C. laurifolius bei eben jener Kältewelle (mit vor Ort weniger niedrigen Temperaturen) erfroren. Waren wohl schon zu sehr aufs Frühjahr eingestellt. Beim Kahlfrost 2012 ist dasselbe passiert, die Pflanze war aber eventuell schon überaltert. Jeweils jammerschade drum!