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Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: Eva am 16. Juli 2014, 20:23:24
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Weil es gerade bei der Staudensuche aufgetaucht ist und mir dazu kaum was einfällt.
Was kann man in die Sonne setzen an einer Stelle, an der man gern etwas ruhiges, großblättriges haben möchte? Also eine Staude mit großen Blättern, die nicht unbedingt so sehr hoch wird und ein bisschen Grün und Volumen ins Beet bringt.
Auf Anhieb fällt mir erst mal Pholomis russeliana ein. Und Wollziest, da gäbe es auch recht großblättrige Sorten. Frauenmantel ist schon wieder zu fizzelig. Meerettich und Rhabarber zu wenig Staudenbeet-tauglich ;)
Weitere Vorschläge?
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Crambe cordifolia
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Oh :D
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@Brissel:
die nicht unbedingt so sehr hoch wird
Hast du die Crambe cordifolia am Samstag im Boga gesehen? Riesig!
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Crambe cordifolia
Die wird sehr groß ;D
Telekia speciosa :)
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Die Telekien sind mir bisher immer eher halbschattig begegnet - die können also auch volle Sonne?
PS: Von mir aus können wir gern überhaupt erst mal großblättrig sammeln. Nach Höhe auswählen geht ja später auch noch.
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Die wird aber auch 2 m!
Was ist mit Bergenien?
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Ah, richtig. Die kenne ich, mag sie aber meistens nicht (bzw. mag ich sie nur, wenn sie viel Platz haben). Aber die können richtig viel Sonne.
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Acanthus. Oder ist dir der zu stachelig?
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Telekia ist kleiner als ich , also weniger als 1.60m ;D
Sie steht bei mir sonnig, abends schlabbelt sie manchmal bei tagelanger Sonne, morgens ist sie wieder okay.
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Nina und Thomas haben am Hauseingang was niedriges Großblättriges. Ich wollte noch fragen, was das ist. Sieht sehr gut aus!!
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Telekia ist kleiner als ich , also weniger als 1.60m ;D
Bei einem von beiden ließe sich das durch Mineralstoffzufuhr ändern.
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Telekia ist kleiner als ich , also weniger als 1.60m ;D
Bei einem von beiden ließe sich das durch Mineralstoffzufuhr ändern.
;D ;D
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Acanthus ist gut. :D
Und Mariendistel eigentlich auch, aber so kurzlebig.
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Nina und Thomas haben am Hauseingang was niedriges Großblättriges. Ich wollte noch fragen, was das ist. Sieht sehr gut aus!!
Stand da nicht Petasites?
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Onopordium acanthium. Ist zweijährig, wird aber höher als Mariendistel.
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ebenfalls kurzlebig, im Format etwas bescheidener:
Salvia argentea und Salvia sclarea
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Nina und Thomas haben am Hauseingang was niedriges Großblättriges. Ich wollte noch fragen, was das ist. Sieht sehr gut aus!!
Stand da nicht Petasites?
Bingo! Danke :D
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Wie stark wuchern die Pestwurzen und wie trockenheitsverträglich sind die verschiedenen Arten?
Petasites spurius ist silberlaubig.
Geht es um einen trockenen Standort, Eva?
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Ja, das Eck, an das ich denke ist ziemlich trocken (unter der Krone einer Zierkirsche).
Bei den Kurzlebigen gäbe es ja auch noch die Königskerzen, von denen einige wunderbare großblättrige Rosetten machen. Ich peile schon die ganze Zeit eine Königskerze bei uns in der Au an, die fast drei Meter hoch ist und eine Mammut-Rosette hat (wahrscheinlich aber nicht sicher V. densiflora, vom Hochwasserschlamm gedopt). Davon will ich Samen.
Gibt es von den Kletten irgendwelche Gartensorten?
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Petasites japonica 'Nishiki-buki' scheint es wirklich feuchter zu brauchen - hatte ein Teilstück von einem sehr netten Forumsmitglied letzten Herbst bekommen und an eine eher frische Stelle gepflanzt, die blühte sogar im Frühjahr, trieb auch gut aus, wobei da Schnecken schon schädigten, aber der eher trockene weitere Jahresverlauf bei mir hat ihr dann sehr zugesetzt, ich hoffe noch, glaub aber nicht mehr so richtig dran :'(
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Nina und Thomas haben am Hauseingang was niedriges Großblättriges. Ich wollte noch fragen, was das ist. Sieht sehr gut aus!!
Das ist ein panaschierter Petasites. Iris hatte mir von Beth Chatto ein "Fitzelchen" mitgebracht. ;) Da kann ich gerne was abstechen.
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Schon genannt aber bei mir absolut nicht stachelig ist das was ich Acanthus mollis im Garten habe.
Ist eine der wenigen großblättrigen und nicht allzu hoch werdenden Arten, die ich auch in Fr 1 (Lebensbereich Freifläche trocken) pflanzen würde.
Alle anderen verlangen mindestens frischen, wenn nicht feuchten Gartenboden, was ja auch wohl in der Natur der Sache liegt.
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Ja, das ist bei den großblättrigen wohl meistens so, dass die es gern frisch bis feucht hätten. Der Phlomis sitzt bei mir aber auch krachtrocken ohne dass er wirklich meckert.
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Der Phlomis sitzt bei mir aber auch krachtrocken ohne dass er wirklich meckert.
Sind die Phlomis starkwüchsig?
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Sie sind vital und robust, breiten sich langsam aus, ohne lästig zu werden, auf unserem Sand jedenfalls.
Möglich wäre übrigens auch Hosta plantaginea 'Grandiflora', deren Blattgröße sich über Wassergaben gut steuern lässt.
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Möglich wäre übrigens auch Hosta plantaginea 'Grandiflora', deren Blattgröße sich über Wassergaben gut steuern lässt.
Sind das auf den Fotos die von dir genannten Hostas? Ich weiß es leider nicht :-[ Diese jedenfalls stehen seit dem Teilrückschnitt der Forsythie um die Mittagszeit in der prallen Sonne und finden es nicht soooo klasse. Andererseits, verbrennen tun sie nicht.
nana
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Eine Fernbestimmung ist unmöglich. ;)
H. plantaginea vertragen Sonne sehr gut, blühen erst sehr spät und duften wunderbar.
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Sind das auf den Fotos die von dir genannten Hostas? Ich weiß es leider nicht :-[ Diese jedenfalls stehen seit dem Teilrückschnitt der Forsythie um die Mittagszeit in der prallen Sonne und finden es nicht soooo klasse. Andererseits, verbrennen tun sie nicht.
Ahh, ich schaffe es immer noch nicht, zwei Bilder auf einmal zu posten. Sorry.
Hier noch eine Detailaufnahme.
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Das geht wohl eher in Richtung 'Sum and Substance' oder ähnlich.
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Eine Fernbestimmung ist unmöglich. ;)
H. plantaginea vertragen Sonne sehr gut, blühen erst sehr spät und duften wunderbar.
Dann wohl nicht :-( Späte Blüte ja, aber kein Duft. Danke jedenfalls.
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Wenn du mit großblättrig und graublättrig leben kannst: Crambe maritima.
Verträgts wüstenhaft, blüht im Frühjahr wie ein Schleierkraut.
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Bei dem Meerkohl hätte ich Sorge, dass der - so wie sämtliche Kohlgemüse, die ich meinem Gärtchen bisher angeboten habe - komplett zerlöchert und verraupt wird. Oder ist der robuster als die Gemüskohle? Hübsch ist er eigentlich schon.
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Mein Meerkohl wird praktisch von keinen Schädlingen besucht und ist sehr ansehnlich.
(http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/meerkohl104y2v5txu.jpg)
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Es flattert mal ein Kohlweißling drumrum, wenige Löcher können vorkommen, aber so zerfressen wie der Kohl im Nutzgarten ist er nicht.
Dafür ist er während der Blüte ein Bienenmagnet.
Im Vorgarten auf trockenem Sand wurde er besonders schön. Hier kurz nach der Blüte mit Samenständen.
Kurz drauf wachsen die Blätter wieder sauber nach.