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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: Mrs.Alchemilla am 05. August 2014, 05:54:26
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Hallo zusammen,
ich bin mal wieder am planen und tüfteln und hätte gerne eure gedankliche Unterstützung, ggf. Korrektur…:
Wir machen gerade unseren Terrassenbereich neu. Die Terrasse wird etwas größer als vorher und damit ergibt sich neuer Planungsbedarf. Direkt zwischen Terrasse und Eibenhecke bleibt hinterher ein Streifen von 2m Tiefe, ca. 3,5m Breite. Anfangs dachte ich: super, da kommt mein kleines, weißes Mini-Beet hin, vielleicht, die Terrasse umrahmend, das leuchtet dann abends schön wenn man auf der Terrasse sitzt. Aber Wasser irgendwie wäre auch nicht schlecht, hmm, vielleicht ein kleines formales Becken irgendwo dahin?
Nachdem ich diverse Maßstabs-Skizzen ent- und wieder verworfen habe, bin ich recht schnell zu dem Schluss gekommen, dass der Platz sowohl für ein Beet als auch Wasserbecken wohl etwas wenig ist, da ich ja auch noch einen Pflegepfad für die Hecke kalkulieren muss. Und der gesamte Terrassen“raum“ soll eher ruhig, „weit“ und entspannend wirken. Mit den bisherigen Ideen würde es aber wohl eher kleinteilig. ::)
Gleichzeitig würde ich gerne den Bereich zwischen Terrasse und Hecke optisch etwas strecken (dürfte bei den Maßen ein ehrgeiziges Unterfangen sein, oder?), andererseits sollte der Blick, wenn man aus Richtung Hauseingang kommt bzw. auf der Terrasse sitzt nicht gleich den ganzen Garten überblicken – der ist eh noch lange nicht fertig geplant (z.B. überlege ich, ob in der Sichtachse von der Terrasse nicht noch ein schöner kleiner Baum / Großstrauch hinpasst – bremst auch noch mal den Blick).
Meine jetzige Idee wäre also: Kies und Wasserspiel im Anschluss an die Terrasse und seitlich zum Abgrenzen zum Garten hin eine Gräserhecke. Verlängert die Terrasse optisch, bringt mit dem Wasserspiel ein höheres Strukturelement rein (wenn auch nicht pflanzlich – Rosenstamm war auch mal in der Überlegung…)
Eine (Form-)Schnitthecke möchte ich wg. Aufwand nicht unbedingt, außerdem soll es zwar abschirmen, aber trotzdem luftig-transparent bleiben und nicht einengen. Könnte das funktionieren aus eurer Sicht oder plane ich gerade totalen Murks? Was sind eure Ideen, wenn ihr die Situation seht? Noch ist alles möglich ;-)
Zur Orientierung noch ein bildlicher Eindruck…

Beet
von links kommt der Weg vom Hauseingang zur Terrasse

Übergang Garten

Blick Garten
links ist jeweils das "Minibeet", rechts, wo die Platten liegen gehts in den Garten
PS: der Baum/Strauch in der Sichtachse hätte auch den Charme, dass dieses Haus oberhalb der Straße im Bild "ausgeblendet" wird...
Edit hat noch Bildunterschriften für die Orientierung eingefügt...
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wie groß ist denn die terrasse bzw der restliche Garten?
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die Terrasse hat 24qm, der restliche Garten ergibt ca. 400qm, wobei ein schmaler Streifen am Anbau lang geht und dann noch mal um die Ecke weiter führt. Ein Teil des Gartens ist also auch erst später einsehbar.
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Puh, euer Nachbar verschanzt sich ja ganz schön :o
Versteh ich das richtig, das erste Bild zeigt die Ecke, wo der Weg seitlich am Haus vorbei um die Ecke auf die Terrasse einbiegt?
Wieviel mal wieviel Meter hat die Terrasse denn?
Und die angedachte Gräserhecke soll sozusagen in der Verlängerung des Randes der Terrasse zum Garten liegen, zwischen diesem Pfosten und der Eibenhecke?
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Naja, jedem, wie er's mag... ::) ich kann verstehen, dass sie eine Abgrenzung haben möchten, da zwischen unseren beiden Grundstücken ein öffentlicher Fußpfad läuft, der primär von Hundebesitzern zum Gassigehen frequentiert wird... jedenfalls hat's im Umkreis für Diskussionen gesorgt ;D 8)
Ja, du hast Recht: Bild 1 zeigt den Übergang vom Hauseingang, habe gerade mal noch die Bilder in Post1 ein bisschen beschriftet.
Die eigentliche Terrasse hat 6x4m Grundfläche (die Pfosten gehören zur Überdachung), 8qm kommen links im Bild von der Terrasse zum Eingangsweg dazu - vorgegeben durch die Bodenplatte der alten Terrasse.
Hier mal noch ein Bild von Terrasse mit Blick zum Haus:

Terrasse
man sieht hier noch die alte Bodenplatte - alles unter der Überdachung wird neue Terrasse...
Die Idee für die Gräserhecke ist als Verlängerung des Randes zwischen Terrasse und Garten gedach: ich wollte gern den Terrassen-Raum optisch ein bisschen abgrenzen (und überhaupt ein bisschen mehr "Gartenräume" bilden) , GG möchte aber gerne den Blick "in die Weite" behalten. Daher Kompromiss-Überlegung mit transparenten Gräsern... ???
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Ich kann das Verschanzen in gewisser Hinsicht gut nachvollziehen, hab ich meinen Garten doch fast umlaufend mit freiwachsenden Hecken abgepflanzt ;D
Aber so ein Holzzaun ist natürlich schon recht...dominant.
Immerhin nicht grad die Billig-Baumarktvariante...
Und die Überdachung der Terrasse endet wahrscheinlich an der Hausecke, wo der Weg ankommt?
Mein erster Gedanke bzw. Frage, die mir durch den Kopf ging, war, warum ihr nicht dieses "Beet" mit in die Terrassenfläche genommen habt, das erschien mir aufgrund der Fotos klarer und einheitlicher, weniger kleinteilig.
Aber natürlich mit dem Dach war das nicht möglich...
Oder vielleicht doch?
Also grundsätzlich, ein anderer Oberflächenbelag trennt Flächen ganz klar, auch wenn es nur Platten/Splitt ist.
Das heißt, du wirst immer 2 getrennte Bereiche behalten.
Wenn ihr mal drüber nachdenkt, die Beetfläche nachträglich noch zur Terrasse zu schlagen, wär die Terrasse geräumig und eine große Einheit am Haus (trotz der Dachpfosten, die trennen nicht so starkt, wie der unterschiedliche Belag).
Und da könnte man grillen, was unter dem Dach nicht so günstig wär ;D
Oder Die Kübelpflanzen aufstellen, was dann auch gleich den Blickschutz seitlich am Haus vorbei bilden würde.
6x4m ist gar nicht so viel Fläche, zu wieviel würdet ihr denn meistens auf der Terrasse sein?
Habt ihr vielleicht öfters auch mal Freunde zu Besuch, die da auch hinpassen sollen?
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Ok, auch vielleicht nochmal zurück zu deinen ersten Ideen - die 2m sind zwischen Kante Terrasse und Rand der Eibenhecke?
Oder bis zu den Stämmen der Eibenheckenpflanzen?
Die Hecke soll wie hoch werden?
Eibenhecken bei mir sind bei einer Höhe von 2m ungefähr 80-100cm breit unten, also 50cm zu jeder Stammseite, dann brauchst du wenigstens 50cm als Schneide-Trampelpfad.
Ein formales Wasserbecken mit Wasserspiel kann ich mir aber auch gut in einer breite von 1m-1,5m dort vorstellen, die Idee sollte noch nicht komplett weg...
Am hinteren Rand zum Garten würde dann eine "strenge" Gräserhecke (z.b. aus Miscanthus) auch ein schönes abstrahiertes Zitat eines Schilfgürtels sein, wie man es ja an natürlichen Teichen und Seen findet.
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Mein erster Gedanke bzw. Frage, die mir durch den Kopf ging, war, warum ihr nicht dieses "Beet" mit in die Terrassenfläche genommen habt, das erschien mir aufgrund der Fotos klarer und einheitlicher, weniger kleinteilig.
Aber natürlich mit dem Dach war das nicht möglich...
Oder vielleicht doch? ...
Das frage ich mich gerade ehrlich auch, wenn ich das lese - im ursprünglichen Gartenplan war es bis zur Hecke durchgezeichnet ??? ::)
Regulär sind wir zu viert, (okay, die Kids werden größer), immer mal wieder auch zu 6-8 Personen. Große Gartenpartys sind eher die Ausnahme...
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Ok, auch vielleicht nochmal zurück zu deinen ersten Ideen - die 2m sind zwischen Kante Terrasse und Rand der Eibenhecke?
Oder bis zu den Stämmen der Eibenheckenpflanzen?
Die Hecke soll wie hoch werden?
Eibenhecken bei mir sind bei einer Höhe von 2m ungefähr 80-100cm breit unten, also 50cm zu jeder Stammseite, dann brauchst du wenigstens 50cm als Schneide-Trampelpfad.
Ein formales Wasserbecken mit Wasserspiel kann ich mir aber auch gut in einer breite von 1m-1,5m dort vorstellen, die Idee sollte noch nicht komplett weg...
Am hinteren Rand zum Garten würde dann eine "strenge" Gräserhecke (z.b. aus Miscanthus) auch ein schönes abstrahiertes Zitat eines Schilfgürtels sein, wie man es ja an natürlichen Teichen und Seen findet.
Freu, freu :D - wo ist der hüpfende, händeklatschende Smiley - vielleicht doch ein Wasserbecken... :D deine Idee findet Gefallen bei mir...
2m Abstand sind von Terrassenkante zum jetzigen Heckenrand. Als Pflegepfad hatte ich bisher 50-80 cm kalkuliert. Über die Höhe diskutieren GG und ich noch 8) er möchte min. 1,8m, bei mir wäre das die Obergrenze...
Ich spreche auf jeden Fall noch mal mit GG wegen der Terrassengröße - bis jetzt ist nur die Angebotsanfrage für die Platten raus, noch nichts bestellt - obwohl, nee, das wird nichts mehr, die Randsteine sind ja gesetzt und seit Samstag das Fundament gegossen... :P Hätt' ich meine Frage mal doch eher eingestellt... :-X okay also zweite Chance für das Becken...
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Die Terrasse ist übrigens ein wunderschöner Morgensonnen-Bereich - falls das noch planerisch wichtig ist... letztendlich verschwindet die Sonne erst im Nachmittag komplett aus dem Bereich.
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Kantensteine und Fundamentplatte sind nicht unbedingt so problematisch - müsstet nur eine Dehnungsfuge zwischen die beiden Teilstücke einbauen ;)
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Mein erster Gedanke bzw. Frage, die mir durch den Kopf ging, war, warum ihr nicht dieses "Beet" mit in die Terrassenfläche genommen habt, das erschien mir aufgrund der Fotos klarer und einheitlicher, weniger kleinteilig.
Aber natürlich mit dem Dach war das nicht möglich...
Oder vielleicht doch? ...
Das frage ich mich gerade ehrlich auch, wenn ich das lese - im ursprünglichen Gartenplan war es bis zur Hecke durchgezeichnet ??? ::)
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So, jetzt hab ich's wieder: wir hatten damals überlegt, dass der Bereich dort hinten a) sehr zugig ist und b) nah an der Grundstücksgrenze zum Pfädchen bzw. man vom Gefühl her mitten im Eingangsbereich sitzen würde und daher eine Nutzung als Terrassenbereich verworfen. Die optische Wirkung durch das Abgrenzen dieses Minibereiches ist mir offensichtlich durchgegangen.
GG möchte es auf jeden so belassen und nicht erweitern. Somit bleibt die Eingangsfrage: was mache ich sinnvoll mit diesem Minibeet und dem Übergang in den Garten...?
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Ein formales Wasserbecken mit Wasserspiel kann ich mir aber auch gut in einer breite von 1m-1,5m dort vorstellen, die Idee sollte noch nicht komplett weg...
Am hinteren Rand zum Garten würde dann eine "strenge" Gräserhecke (z.b. aus Miscanthus) auch ein schönes abstrahiertes Zitat eines Schilfgürtels sein, wie man es ja an natürlichen Teichen und Seen findet.
Damit wird diese Idee wieder relevant. Verstehe ich dich richtig, du würdest die Gräserhecke eher im hinteren Bereich von der Hecke ausgehend entlang führen? Bis komplett vorne durch oder einen Blick in den Garten frei lassen?
Im vorderen Bereich geht von der Terrasse ein "Arbeitsweg" in den Garten ab, der muss auch dort bleiben, weil hinter den angrenzenden Schuppentüren vom Anbau die ganzen Gartengerätschaften etc. untergebracht sind. Allerdings wirken die derzeit noch sehr klobig (dagegen ist Nachbars Zaun echt filigran ;) ). Ich hatte eher überlegt, ob ich zwischen Eibenhecke und Gräsern noch den Trampel-Pflegepfad weiterführe und damit einen kleinen Weg von den Toren weg in den Garten ermögliche, der einen nicht sofort mit den Toren konfrontiert...
Daher auch die Überlegung, ziehe ich so eine Gräserhecke auf der gesamten Länge durch (Hecke bis Arbeitsweg) oder kürze ich ein.
Hast du evtl. noch eine Alternative zu Miscanthus? das bringt zwar den schilfähnlichsten Aspekt, ist aber bisher nicht so meins. Ich hatte isher eher an Gräser wie Molinia oder Calamagrostis gedacht.
Lieben Dank überhaupt noch, dass du dich hier so mit eindenkst :)
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Hallo Mrs. Alchemilla,
Da hast du mich aber nun abgehängt ;D
Ich versteh grad nicht, wo die Tore mit den Gartengerätschaften und der Arbeitstrampelpfad sind 8)
Könntest du vielleicht ne kleine, "hangeschmierte" Planskizze machen, muss auch nicht maßstäblich sein, wo welche Durchgänge/Ausgänge berücksichtigt werden müssen?
Ich hatte eigentlich nur den "Beetbereich" im Sinn bei der Wasserbecken/Gräserhecke-Idee und dachte mir den Gräserstreifen nur zwischen Eibenhecke und Stützpfosten des Terrassenüberdaches, den man auf den Fotos vom Beet hinten sieht, also genau das, wo man auf diesem Foto drauf schaut:
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Übergang Garten
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Ich würde die Gräser nicht entlang des gesamten Randes der Terrasse zum Garten machen.
Allerdings würde ich die Gräserhecke am Wasserbecken schon klar bis zur Hecke führen und den "Trampelpflegepfad" an der Hecke entlang an der Stelle schliessen - man kommt ja von vorne, am Haus, hinters Wasserbecken und hinter der Gräserhecke ists eh kein Problem, aber es schliesst den Bereich und macht ihn einheitlich
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Sorry, war nicht meine Absicht - ich dachte, du kennst den Garten inzwischen so per Gedankenübertragung o.ä... ;D 8)
Ich glaub, den Schuppen lassen wir mal weg, das sprengt den Rahmen ::) Der geht als Anbau quasi vom Haus weiter in den Garten rein, der Weg direkt an der Terrasse ab, auf dem 3. Bild siehst du es - die schönen Waschbetonplatten :P - mir feht da noch die zündende Idee, die Türen aufzuhübschen oder vertuschen (aber eins nach dem anderen - im Haus steht auch noch genug an...)
Ich hab' mal 'ne Skizze angehängt und Wasserbecken und Gräserhecke mit eingebeamt.Vielleicht wird es deuticher:

Skizze
Die idee, die Gräserhecke wirklich nur im oberen Bereich gefällt mir gut, so bleibt für GG der Blick in den Garten frei und ich bekomme Gräser und Wasser :D .
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... so per Gedankenübertragung o.ä... ;D 8)
...
*lach*
Diese Hoffnung wird immer wieder in Kommunikationssituationen hineingetragen, hat aber noch nie funktioniert ;)
Aber anhand der Skizze seh ich jetzt, wo Schuppen und Arbeitsweg sind, auch wenn sie erstmal keine Rolle spielen :)
Ist die Größe des eingezeichneten Beckens extra so gewählt oder soll es nur ein schnell gewähltes Symbol sein?
Ich denke das nämlich viel größer - wirklich die gesamte "Beetfläche" bis auf einen Pflegepfad (und "Sauberkeitspfad", damit der Heckenschnitt nicht ins Wasserbecken fällt) an der Eibenhecke entlang, also die ganze Fläche vor den 2 Dachträgerpfosten die ja das Ende der Terrasse zu der Seite markieren.
Also so 2,8m x ~1,5m.
Je größer die Wasserfläche, desto großzügiger, einheitlicher wirkt dieser Bereich und desto stabiler ist das Gewässer an sich.
Übrigens, wenn ihr jetzt eh Platten für die Terrasse aussucht/bestellt wäre es nicht unklug, zu überlegen, ob ihr den Waschbetonplattenweg, entweder in der alten Wegeführung beibehalten, oder die Wegeführung neu gestalten wollt - jedenfalls würde es dem Garten nochmal ein einheitlicheres Bild geben, wenn die Wegeplatten die gleichen Platten wie die Terrassenplatten wären.
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... so per Gedankenübertragung o.ä... ;D 8)
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*lach*
Diese Hoffnung wird immer wieder in Kommunikationssituationen hineingetragen, hat aber noch nie funktioniert ;)
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Da muss man nur fest genug dran glauben, denn geit dat ok ;) 8)
Das Becken war jetzt auf die Schnelle mal symbolisch dahingezeichnet. Das sind die Momente, wo ich merke, dass ich an meine Planungsgrenzen mangels Erfahrung komme. Im ersten Entwurf hatte ich tatsächlich ein Becken in der kompletten Größe geplant (Pflegepfad ausgespart). dann habe ich überlegt, ob das auf der kleinen Fläche zuviel wird, in div. Planungsbüchern gelesen / Bilder entdeckt, wie man kleine Flächen optisch strecken/vergrößern kann bzw. sollte und war verwirrt... daraus entstand die Überlegung mit der Wasserstele :P ??? es hat wohl Gründe, dass man Gartenplanung lernen /studieren muss, wenn man's halbwegs professionell haben will - sag' ich zumindes bei meinem Job immer...
Okay, maßgeschneidertes Becken hieße auch wieder Beton, da haben wir jetzt schon unglaubliche Mengen aus dem Garten entsorgt und hatten uns eigentlich geschworen "nie, nie wieder" ;) auch nur einen Krümel.
Wir fahren ab morgen zwei Wochen in Urlaub, da muss ich das alles mal in Ruhe mit GG besprechen.
Der Weg wird später dran kommen wir haben im Garten noch div. vor, das muss aber warten, das EG ist noch Rohbau und möche auch weiter bearbeitet werden...Aber gedacht ist es auf jeden Fall, den Weg anzupassen. Wir arbeiten uns langsam vom Vorgarten über die Terrasse weiter in den Garten durch...
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Es hängt wirklich davon ab, was du dort möchtest.
Wenn du ein kleines Becken machst mit jeweils 2 weiteren Flächen rechts und links daneben, dann hast du 4 verschiedene Flächen, die Terrasse mitgezählt.
Wenn das Becken groß ist nur 2 (der Pflegepfad mit Schotter oder Ähnlichem bedeckt wirkt kaum als Fläche)
Da du am Anfang geschrieben hast, dass du keine Kleinteiligkeit möchtest, wäre großes Becken die erste Wahl, um das zu erreichen.
Beton muss nicht unbedingt sein, siehe z.B. hier oder hier, der letzte Link ist von Treasure-Jo aus diesem Thread über formale Becken, da wird auch die Methode, mit Glasfaserkunststoff eine selbstgemachte Form abzudichten angerissen.
Ist zwar eine "klebrige" Arbeit, aber weniger aufwändig als betonieren.
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Es hängt wirklich davon ab, was du dort möchtest.
Wenn du ein kleines Becken machst mit jeweils 2 weiteren Flächen rechts und links daneben, dann hast du 4 verschiedene Flächen, die Terrasse mitgezählt.
Wenn das Becken groß ist nur 2 (der Pflegepfad mit Schotter oder Ähnlichem bedeckt wirkt kaum als Fläche)
Da du am Anfang geschrieben hast, dass du keine Kleinteiligkeit möchtest, wäre großes Becken die erste Wahl, um das zu erreichen.
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Ja, du hast Recht, das ist mir die letzten Tage noch mal bewusst geworden, dass ich mich mit meiner Planung irgendwann zu sehr im Detail bzw. den Einzelbereichen verzettelt hatte, statt das große Ganze im Blick zu behalten. Daher wird es wohl - je nachdem auf was GG und ich uns jetzt einigen entweder großes Wasserbecken oder einheitl. Kiesfläche mit Wasserstele (ich hoffe auf das Becken!)
Danke dir auch noch mal für die Links - mit Wasser im Garten habe ich noch quasi Null Erfahrung und blende dann immer wieder aus, dass es die Becken ja auch in Rechteckig gibt. Den Thread zu den formalen Becken hatte ich auch schon mal früher entdeckt, werde ihn auf jeden Fall noch mal durcharbeiten.
Dir erstmal ein herzliches Dankeschön, dass du dich hier mit meinem Problem(chen) befasst hast. Solltest du mal gen Westerwald kommen, bist du herzlich eingeladen mal zu einem Kaffee o.ä rein zu schauen :)
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Gern geschehen, macht doch Spaß, gemeinsam Ideen zu jonglieren :D
Und vielen Dank für das Angebot :D :D
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"oder einheitl. Kiesfläche mit Wasserstele" wäre das nicht etwas zu "steinig" direkt an der terrasse? im sinn von wenig gartengefühl mit lebenden pflanzen?
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Naja, zum einen wäre die Stele für mich tatstächlich die zweite Wahl, falls sich GG - aus welchen Gründen auch immer - gar nicht mit Wasserbecken anfreunden könnte. Zum anderen haben wir "Gartengefühl mit lebenden Pflanzen" im restlichen Garten durchaus - und du kannst davon ausgehen, wenn die Kids größer werden, ist der derzeitig in der Skizze eingezeichnete Rasen die längste Zeit Rasen gewesen... 8)
Ich habe jetzt das Wasserbecken mal "maßstabsangelehnt" vergrößert und die Gräserhecke skizziert. Ist entschieden mein Favorit.
Auch den Thread zu den Wasserbecken habe ich noch mal gelesen. Erschrocken war ich ein wenig über die Kosten für ein GFK-Becken in 2,40x1,20m, oha... Könnte das so auch funktionieren, wie hier beschrieben oder spricht was dagegen? Bin da der absolute "Nicht-Handwerker"... ::)
Hier ein Beispiel eines rechteckigen ("formalen") Beckens aus einem "Offenen Garten", welches ganz einfach, kostengünstig und schnell nachgebaut werden kann:
Rechteckige Grube ausheben, Teichfolie in die Grube (evtl. auf Vlies) verlegen, einen inneren Holzrahmen zur Fixierung der Folie einbauen, die Teichkanten mit Steinen belegen, fertig. ...

Formales Wasserbecken Offene Gärten 1
Meine Idee wäre, das Becken nach Möglichkeit mit den Terrassenplatten einzufassen - dann habe ich den optischen Einbezug in die Terrasse und nicht noch ein neues Material.
Groeten uit Zeeland :)
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Ja, das wäre eine gute Größe, das würde eine großzügige, einheitliche Fläche gegenüber der Terrassenfläche bilden
Und eine Einfassung mit den gleichen Platten, wie der Terrassenbelag, ist sehr gut, gibt wieder Einheitlichkeit.
Ein Problem bei formalen Becken sind die geraden Seitenwände.
Im Winter, wenn sich eine Eisdecke bildet, baut sich Druck auf die Seitenwände auf, weil sich das Eis ausdehnt.
Bei normalen Teichen geht das Ufer sanft abfallend in tieferes Wasser über, da kann sich das Eis "hochschieben" und nicht gegen die Folie drücken.
Die geraden Seitenwände von Glasfaser-Becken oder gegossenen Betonbecken sind von sich aus stabil genug, Folie müsste stabil hinterbaut werden, so dass sie nicht eingedrückt werden kann.
(Und man muss auf jeden Fall an einer oder mehreren Stellen Platten oder Steine bis knapp unter die Wasseroberfläche aufschichten, dass ins Wasser gefallene Tiere Boden unter die Füße kriegen und auch wieder raus klettern können.)
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Das Thema "Tier-Rettung" ist das geringste Problem, denke ich, dass hat in meinem Mini-Zinkwannen-Teich auch gut funktioniert ;)
Ja, der Wasserdruck auf die Seitenwände war das, was ich überlegt hatte. Klar, dass da Beton stabiler ist. Im Netz habe ich noch eine Variante mit Bangkirai-Hölzern als Verschalung gesehen. Letztlich die Frage, was davon am wenigsten aufwändigsten und gleichzeitig stabil genug ist.
GG habe ich die Skizze schon mal gezeigt, erste Reaktion war zumindest kein endgültiges Veto ;) er ist halt derjenige, der es handwerklich umsezten darf...(Das nötige Wissen und handwerkliche Geschick liegt an der Stelle eindeutig bei ihm).
Noch sind die Platten nicht bestellt, da können wir problemlos ein paar mehr bestellen und die Kante mit L-Steinen zur Befestigung ist auch noch nicht um die komplette Terrasse fertig. Also eigentlich das perfekte Stadium, um jetzt Detailplanung für das Becken zu machen :)
Hat zwar noch Zeit, aber Thema "Gräserhecke": Miscanthus ist jetzt nicht ganz so mein Fall (da bin ich noch geschädigt von den riesigen Solitär-Palmwedeln in öden Rasenflächen von früher ohne Sinn, zusammenhang, Ästhetik). Ich hatte bei Gai******er mal nach Gräsern geschaut - alternativ wäre ein Panicum wahrscheinlich optisch passender als Molinia, oder? Das wäre meine beiden Favoriten bisher. 'Cloud Nine' könnte sich da anbieten (oder 'Dallas BLue' oder 'Northwind'?) je nach abschließender Höhe. Wichtig wäre mir Strukturstabilität möglichst weit in den Winter hinein.
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So, mit GG das erste Mal gesprochen - Reaktion: "das wird aber anspruchsvoll - aber sonst wäre es ja auch langweilig..." d.h., er denkt durchaus über eine Verwirklichung des Plans mit nach :D
Und da im Urlaub ja auch mal Zeit für ein paar Tüfteleien am PC sind, habe ich jetzt mal noch eine Fotomontage probiert, wie es hinterher aussehen könnte (ob die Eibenhecke nun so frei modelliert oder klassisch im Formschnitt bleibt, ist ein anderes Thema ;) )

2014-08-14 Entwurf Wasserbecken.jpg
Die Platten sehen auch real so ähnlich aus, nur der Edelstahlrahmen um das Becken wird wohl nicht Realität werden, sondern - wie gesagt - die Terrassenplatten.
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Ja, so ein Bild hatte ich im Kopf :D
Du kannst ja die Eibenhecke streng bis hinter die "Gräserhecke" schneiden und dahinter, entlang des restlichen Gartens, freier ;)
Am Haus fänd ich eine gerade Wand glaub ich besser...
Ich hab eine meiner Eibenhecken auf einer Seite streng und schnurgerade, auf der anderen, zum Gehölzgarten, wolkig geschnitten ;D
Die "selber machen"-Anleitung hatte ich auch gefunden, aber nicht verlinkt, weil ich ein bisschen skeptisch wegen dem Holz bin.
Bankirai hält zwar wirklich lange, aber man muss bedenken, dass es hier in die Erde verbaut wird, also immer recht feucht sein wird.
Und wenn es dann vermorscht, wird es zu einem schwammigen Zeug, was dem Eisdruck weniger Widerstand bietet, als die gewachsene Erde.
Gut, das dauert vielleicht 20 Jahre, vielleicht gefällt dann eh was anderes...ich neige immer dazu, so gut es geht für die Ewigkeit zu bauen - mein kleiner Bergmolchteich, der so aus einer jugendlichen Idee entstand, ist inzwischen bestimmt 25 Jahre alt, gefällt mir noch immer gut u d beherbergt viel Leben, da würde ich jetzt nicht alles umpflügen wollen/müssen, um ihn zu erhalten.
Ich würd eher zu Betonplatten tendieren, die so hoch wie das Becken sind und im Boden die Seitenwände umgeben und stabilisieren.
Bei den Gräsern für die "Hecke" glaube ich, dass die von dir genannten da schon in Frage kommen, vielleicht schreibst du Treasure-Jo oder einen der anderen Stauden-Cracks direkt per PN deswegen an, es liest ja nicht jeder alles.
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Bezüglich der Gräserhecke und Artenauswahl musste ich dabei gleich an deine Situation denken :)
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Ich habe voriges Jahr einen neuen Sitzplatz angelegt, ganz hinten im Garten. Als ich fertig war, merkte ich, dass eine der dortigen Sichtachsen exakt zum Kompostplatz führt (aaargghh, so ein Anfängerfehler hätte mir nicht mehr passieren dürfen :-\) . Der Kompostplatz muss bleiben. Hat aber jetzt eine grüne Wand aus Reitgras vor sich, Calamagrostis acutiflora 'Karl Foerster': hoch, schmal, standfest, früh austreibend. Ließe sich, falls es nicht wie geplant funktioniert, leicht umsetzen. Sieht aber aus, als werde es – etwas dichter gepflanzt als üblich – seinen Job ganz gut machen.
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Ja, im Hausbereich bleibt die Eibe "streng" geschnitten, da ist ja auch der Pflanzriegel. Weiter zum Garten rein kann ich mir freieren Schnitt gut vorstellen - werde aber beide Varianten definitiv üben müssen ::) :P Ich hatte noch nie eine echte Schnitthecke...
Nee, die Holzvariante für das Becken wird auch nichts - GG ist Ingenieur für Waser-/Abwassertechnische Anlagen - der wird da was ordentliches bzw. stabiles bauen, hat die Tage schon mit reichlich Fachworten gesprochen. Derweil gucke ich bei e**y, ob es mal günstige gebrauchte Becken in der Größe gibt. War für mich als technisch Unbegabte eher der hilflose Versuch, Ideen zur Umsetzung zu suchen :P 8)
Danke auch für den Tipp mit C.a. 'Karl Foerster'. Da hatte ich auch dran gedacht und mir die div. Gräserhecken-Threads (Paulownia + Hobelia's Senkgarten) durchgelesen. Durch deine Idee mit Miscanthus bin ich dann letzlich auf die Panicum-Sorten gekommen. Ich muss mir Zuhause in Ruhe noch mal die Dimensionen anschauen und dann gezielt fragen (auch welche Iris sich davor vielleicht noch anbietet).
Die Schwierigkeit in einem recht kleinen Garten besteht eben darin, einerseits Räume schaffen zu wollen und gleichzeitig die sowieso schon geringe Weite beizubehalten... ::) OT: ich habe mir heute einen wunderschönen Garten in Zeeland angeschaut, 1,25ha, da sehnt man/frau sich noch mal mehr nach Weite und einem größeren Garten...