garten-pur
Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: zwerggarten am 29. August 2014, 22:53:53
-
also, ich muss es jetzt mal fragen: was wisst ihr über die tonkabohne und wie nutzt ihr sie?
vielleicht ist sie ja wirklich der ultimative lukullische geheimtip(p)? gar das ultimative aphrodisiakum? 8) ;D
ich bitte jederzeit um sachdienliche hinweise! :o :-*
-
Siehe hier: http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Dipt_odo.html
-
Kulinarisch kenne ich Tonkabohnen nur vom Hörensagen ;).
Geläufig sind sie mir als Bestandteil von Parfums (süßlich, vanille-ähnlich, oft in Düften des "orientalischen" Typs eingesetzt).
-
Ich bin irgendwann mal über einen dieser mittelalterlichen Märkte an die Tonkabohne gekommen, weil ich den Geruch so lecker und faszinierend fand. Er erinnert schon sehr an die typischen Cumarinhaltigen Gerüche von Waldmeister, Heu etc.
Ich nehme die Tonkabohne ganz gerne in Süßspeisen (Vanille-/Grießpudding), je nach Zutaten Obstsalat, den simplen Ausstecherplätzchen für die Weihnachtsbäckerei... In Süßspeisen /Salaten reicht eine relativ geringe Menge, bei den Plätzchen muss man schon etwas mehr hineinreiben, damit der Geschmack durch kommt.
Tja, und was das Aphrodisiakum anbetrifft... ;D 8) - ich find' der Geruch hat schon was...
-
Ich habe schon Eis mit Tonkabohne gegessen. Interessant, aber für meinen Geschmack zu parfümartig aufdringlich. Daneben geht alles andere unter.
-
ich habe eine Tonkabohne (vorher zerkleinert) unter meine Zwetschgen-Marmelade gemixt.
Mir schmeckt es gut. Parfüm artig stimmt.
Die Bohne kann auch mitgekocht werden, später wieder rausfischen, abwaschen, dann nochmals nutzen
-
hey, ein paar haben ja doch schon erfahrungen damit! :)
nachdem ich gerade vor zwei tagen ein lecker dessert damit genossen habe, ohne allerdings ganz eindeutig ein bestimmtes aroma davon zur bohne identifizieren zu können (es war eine art geschichtete schnitte mit topfen und intensivfruchtiger marille), muss ich mir die dinger jetzt dringend mal irgendwo beschaffen und ganz pur kosten.
-
Lecker ist auch Vanillesauce mit Tonkabohne statt Vanille. Kann man zu süßen Knödeln aus Topfenteig reichen; Topfen scheint gut mit Tonkabohne zu harmonieren.
-
Kulinarisch kenne ich Tonkabohnen nur vom Hörensagen ;).
Geläufig sind sie mir als Bestandteil von Parfums (süßlich, vanille-ähnlich, oft in Düften des "orientalischen" Typs eingesetzt).
Das hat mich jetzt interessiert
Parfüm artig stimmt.
:)
-
Ich hab dieses Jahr etwas an die Kirschmarmelade und an die Amarenakirschen gemacht. Mir schmeckt das sehr gut, wobei ich finde nur eine sehr kleine Menge schmeckt gut - zuviel ist dann schon etwas aufdringlich.
ich habe einfach etwas in die Marmelade reingerieben, so etwa in der Dosis wie ich bei anderen Speisen Muskat verwende.
Ist eine tolle Bereicherung für die Küche, finde ich - in zu hoher Dosierung schmeckt sie allerdings sehr künstlich.
-
Ich hab ein Döschen mit wenigen Bohnen vorletztes Jahr gekauft.
ein oder zwei Bohnen hab ich verschenkt, zwei oder drei bisher verarbeitet.
Gerieben in Marmelade und in aufgesetztem Likör (Erdbeer, Himbeere und Jostabeere).
Der Geschmack ist sehr intensiv, lecker, aber evtl. etwas aufdringlich, alles, was ich bisher an Dosierung in Rezepten las, ist nach meinen Erfahrungen zu viel, ich würde mich langsam rantasten. Eine ganze geriebene Bohne (wie in manchen Rezepten empfohlen) erschlägt so ziemlich alle anderen Zutaten im Geschmack...
-
I... ich würde mich langsam rantasten. ...
Genau das ist aus meiner Sicht der Trick im Umgang mit Tonkabohne (ähnlich wie bei anderen sehr intensiven Gewürzen, z.B. Muskat). Jeder empfindet den Geschmack anders, je nach Zutaten wirkt es anders. Langsam rantasten ist auch meine Erfahrung, damit das Aroma rauskommt, aber nicht alles andere überdeckt - dann wird es tatsächlich aufdringlich. Aber in der richtigen Menge, hmm :D
-
Für Leute, die gerne Ängste kultivieren:
Der Aromastoff der Tonkabohne ist Cumarin, und Cumaringehalte haben vor nicht allzulanger Zeit zu legalen Einschränkungen bei der Verwendung von Zimt geführt. Lebensmittelhysteriker schränken die Verwendung von Cumarin überhaupt gerne ein....
Auch Waldmeister verdankt sein Aroma hauptsächlich dem Cumarin.
In die entfernte Verwandtschaft des Cumarins gehört auch das Rattengift Warfarin (udgl).
Ich riech Cumarin gerne 8)
-
Für Leute, die gerne Ängste kultivieren ...
also ich jetzt nicht so, ich knabbere schon auch ganz gerne mal ein paar bittermandeln...
;D
-
Naja, ich kannte auch Kinder, die immer wieder ein paar Tollkirschen verzehrten...
Folgenlos.
Schmecken aber nicht besonders.
-
Die Kinder? :o
-
:o
des marmots aux fèves tonka... :-X 8) ;D
-
Die Kinder? :o
Auch diese.
Nur wenig besser als Schweizer.