garten-pur
Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: Easy am 25. Januar 2015, 12:44:32
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Bitte verzeiht, falls die Frage schon mal gestellt wurde, ich habe über die Suche nichts gefunden.
Ich überlege, mich (mal wieder) von einem Stück Rasen zu trennen, da dieser Bereich mir zu kompliziert zum Mähen ist. Ein relativ schmales Stück von ca. 3 m Breite und ca. 10 m Länge. Links steht ein Zwetschgenbaum, rechts ein Apfelbaum. Beide tragen reichlich Früchte und im Herbst bretter ich regelmäßig mit dem Mäher drüber, obwohl ich vor dem Mähen eigentlich immer das Obst aufklaube. Da ich dem Rasen noch nie Pflege angedeihen ließ, wächst da inzwischen mehr Unkraut als Gras.
Nun liest man ja immer wieder, dass Rasen nottut zur Beruhigung der Augen. Meine Kinder quengeln schon seit Jahren, dass der Rasen inzwischen immer weniger wird. Aber da will ich nicht so viel draufgeben, denn aus dem Alter, dass sie einen Rasen zum Spielen benötigen würden, sind sie schon lange raus.
Aber manchmal denke ich mir, vielleicht sehe ich das auch falsch. In meiner Gier, immer mehr Fläche für schöne Blümchen abzweigen zu wollen, ist tatsächlich irgendwann zu wenig beruhigendes Grün da. Die eine Tochter meinte, es sei ihr zu unruhig, es sähe unordentlich aus, mehr Rasen wirke ordentlicher. Hm, ist das tatsächlich so oder hat die Tochter einfach nur das Gefühl, dass mehr Rasen irgendwie mehr kontrollierte Natur sei? Weiß jetzt nicht so richtig, wie ich das ausdrücken soll.
Wie handhabt ihr das? Braucht es eine gewisse Fläche an monotonem Grün oder reicht auch wenig oder gar nichts?
Habt ihr schon mal rückgebaut? Also Beetflächen wieder in Rasen umgewandelt, weil´s dann doch zu wenig grün war?
Ist eigentlich trittfester Thymian einfacher in der Pflege als Rasen? Und kann man den auch einfach mähen oder ist das gar nicht nötig?
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Bitte verzeiht, falls die Frage schon mal gestellt wurde, ich habe über die Suche nichts gefunden.
Ich überlege, mich (mal wieder) von einem Stück Rasen zu trennen, da dieser Bereich mir zu kompliziert zum Mähen ist. Ein relativ schmales Stück von ca. 3 m Breite und ca. 10 m Länge. Links steht ein Zwetschgenbaum, rechts ein Apfelbaum. Beide tragen reichlich Früchte und im Herbst bretter ich regelmäßig mit dem Mäher drüber, obwohl ich vor dem Mähen eigentlich immer das Obst aufklaube. Da ich dem Rasen noch nie Pflege angedeihen ließ, wächst da inzwischen mehr Unkraut als Gras.
Nun liest man ja immer wieder, dass Rasen nottut zur Beruhigung der Augen. Meine Kinder quengeln schon seit Jahren, dass der Rasen inzwischen immer weniger wird. Aber da will ich nicht so viel draufgeben, denn aus dem Alter, dass sie einen Rasen zum Spielen benötigen würden, sind sie schon lange raus.
Aber manchmal denke ich mir, vielleicht sehe ich das auch falsch. In meiner Gier, immer mehr Fläche für schöne Blümchen abzweigen zu wollen, ist tatsächlich irgendwann zu wenig beruhigendes Grün da. Die eine Tochter meinte, es sei ihr zu unruhig, es sähe unordentlich aus, mehr Rasen wirke ordentlicher. Hm, ist das tatsächlich so oder hat die Tochter einfach nur das Gefühl, dass mehr Rasen irgendwie mehr kontrollierte Natur sei? Weiß jetzt nicht so richtig, wie ich das ausdrücken soll.
Wie handhabt ihr das? Braucht es eine gewisse Fläche an monotonem Grün oder reicht auch wenig oder gar nichts?
Habt ihr schon mal rückgebaut? Also Beetflächen wieder in Rasen umgewandelt, weil´s dann doch zu wenig grün war?
Ist eigentlich trittfester Thymian einfacher in der Pflege als Rasen? Und kann man den auch einfach mähen oder ist das gar nicht nötig?
Rasenproportionen (oder auch Kiesflächen oder Wasserflächen) sind optisch nach dem Prinzip des goldenen Schnittes am gefälligsten: also entweder 2/3 Rasenfläche und 1/3 unruihge Bepflanzung oder umgekehrt. Ich empfinde die erste Variante als angenehmer - mit der zweiten wirken Gärten auf mich angeräumt. Gärten ohne ruhige, flache Zonen gefallen mir nur im Ausnahmefall.
Ich nehme diese Proportionen allerdings sicher deutlicher wahr als der Durchschnitt (durch das Zeichnen als Hobby hat man da anderes Hintergrundwissen und schaut genauer darauf, ob Proportionen stimmig sind) - und in der Realität gilt hier schlicht und einfach: dem Gartenbesitzer muß es gefallen. Wenn er mit unruhiger bunter Vielfalt glücklich ist, sind Rasenflächen Platzverschwendung
Wir haben die Rasenproportionen bei der Gartenanlage festgelegt - alle Kanten sind mit Mähkanten-Steinen fixiert und die Anlage wirkt für uns sehr harmonisch (einmal haben wir einen Kantenverlauf abgeändert, weil er in natura nicht so gut gewirkt hat, wie auf dem Plan). Rasen wird hier deshalb prinzipiell nicht abgestochen - Beete wuchern auch nicht in die Rasenfläche ein. Der Gartenraum hier ist allerdings auch eher beengt - ohne die Rasenflächen kämen wir uns darin eingezwängt vor.
LG
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Was bedeutet angeräumt? Meintest du unaufgeräumt?
Hm, 2/3 Rasen und 1/3 was anderes ist mir persönlich zu viel Rasen. Vielleicht ist ja auch wirklich nur persönliches Empfinden.
Auf der Westseite habe ich den Rasen inzwischen komplett entfernt (war eigentlich nur noch Unkraut), dafür habe ich Wege aus Rindenmulch angelegt. Ich hoffe, dass diese Wege ein bißchen das Beruhigende für´s Auge übernehmen können. Das muss sich aber erst rausstellen, weil die Beete dazwischen erst im Laufe des Jahres bepflanzt werden.
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Was bedeutet angeräumt? Meintest du unaufgeräumt?
Hm, 2/3 Rasen und 1/3 was anderes ist mir persönlich zu viel Rasen. Vielleicht ist ja auch wirklich nur persönliches Empfinden.
Auf der Westseite habe ich den Rasen inzwischen komplett entfernt (war eigentlich nur noch Unkraut), dafür habe ich Wege aus Rindenmulch angelegt. Ich hoffe, dass diese Wege ein bißchen das Beruhigende für´s Auge übernehmen können. Das muss sich aber erst rausstellen, weil die Beete dazwischen erst im Laufe des Jahres bepflanzt werden.
Angeräumt = vollgestopft/überfüllt/eng
Stell Dir einen 20m² Raum vor, in dem Du Möbel von zwei ebenso großen Räumen unterbringen willst - das ist dann angeräumt.
Wir haben im Osten einen Gartenteil ohne Rasen - dafür eine Kiesfläche (als 'Steinteich' angelegt) - der Bereich wird durch Holzstege erschlossen und ist sehr grün bepflanzt- Auch dort gibt es einen Rasenersatz (Fiederpolster) um Fläche zu schaffen und die räumliche Enge dort aufzubrechen. Mit bunter Staudenbepflanzung und ohne die Kiesfläche sähe der Bereich dort auch angeräumt aus (eng und chaotisch).
LG
PS: sieh Dir mal Bilder von Gärten an, die Dir gefallen und achte darauf, wie dort die Proportionen zwischen Rasenflächen und Beetflächen aussehen. Das für dich angenehme Verhältnis kannst Du dann auf Deine Flächen übertragen. Stell also lieber die frage, wieviel Rasen braucht DEIN Garten?
PSPS: Menschen fühlen sich auf offenen übersichtlichen Flächen mit einzelnen geschützten Zonen in der Regel wohler als in dichter hüfthoher Bepflanzung - ist ein Relikt aus der Urzeit, wo hohes Gras immer die sich anschleichenden Raubtiere verborgen hat und daher potentiell gefährlich war und Gebüsch zwischendurch als Deckung genutzt werden konnte.
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Wie viel Rasen ein Garten braucht? - Ich meine, dass, wenn es keine Auslaufflächen für Kinder oder Haustiere braucht, es genau 0/nada/zero
Rasenfläche braucht! "Ruhige" Gartenflächen lassen sich auch ohne - übrigens auch ökologisch völlig wertlosen - Rasen verwirklichen. Ruhe in die Pflanzung bekommt man/frau z.B. alleine schon durch die Beschränkung auf wenige Arten, die dann dafür in vielen Exemplaren ihre Pracht zeigen können.
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Ruhe bekommt man auch durch Hecken oder immergrüne größere Gehölze, ich denke da gerade an eine oder mehrere Eiben. Rasen muss nicht unbedingt sein.
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Sumava, hast du einen Garten komplett ohne Rasen? Hast du dich dann mehr auf grüne Pflanzen beschränkt?
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Easy, wie groß ist deine Gartenfläche denn?
Ich glaube, bei heutigen sehr kleinen Gartenflächen kann man, bei Bedarf und Wunsch der besitzer die proportionsregeln auch über den haufen schmeißen - es laufen ja grad 2 Threads über Stadtgärten, im "Gärten in der Stadt" hatte Junebug ihren gezeigt, der gänzlich ohne Rasen ist.
Ich hatte ein youtube-Video einer lustigen neuen englischen Fernsehreihe verlinkt, wo in der ersten Folge auch mittlere bis kleine Stadtgärten gezeigt wurden, von denen wiederum einer keinen Rasen hatte.
Wenn man es eh eher heimelig, kuschelig, höhlig mag, vielleicht auch ein großer Pflanzenliebhaber bis Sammler ist, ist es völlig ok, daß man in einem kleinen Garten nicht auch noch Rasen hat :)
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Hemerocallis, das versuche ich gerade herauszufinden, wieviel Rasen mein Garten braucht. Ich weiß es einfach nicht. Mir persönlich ist es noch zu viel. Habe aber auch ein bißchen Schiss davor, noch wesentlich mehr wegzunehmen, viel Arbeit und Geld zu investieren, nur um hinterher festzustellen, dass es mir doch nicht gefällt.
Generell gefallen mir auf Bildern eigentlich schon Gärten mit wenig Rasen.
Naja, ist vielleicht doch eine Sache des persönlichen Geschmacks. Ich glaube, ich werde mich von weiteren Rasenflächen trennen :)
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mein garten war früher schöner als mehr bäume und mehr wiese war
aber durch sturm paula waren die hälfte der bäume zerstört und die flächen wurden dann beete weil ich den platz für die hemsämlinge brauchte
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Naja, ist vielleicht doch eine Sache des persönlichen Geschmacks.
ausschließlich eine Sache des persönlichen Geschmacks. Ich könnte in einem Garten ohne beruhigende Rasenflächen überhaupt nicht leben.
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Gartenplaner, 1000m² abzüglich der Haus-und Garagenfläche, also reiner Garten vielleicht so 750 - 800 m².
Ja, ich habe mir die Sendung angesehen. (Ddanke für den link.) Also, der erste Garten war mir irgendwie zu dunkel und hat mir ich weiß nicht warum, nicht gefallen. Den dritten Garten fand ich eigentlich recht schön, aber so ordentlich werde ich nie nicht ;D Den zweiten fand ich ganz ansprechend.
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Sumava, hast du einen Garten komplett ohne Rasen? Hast du dich dann mehr auf grüne Pflanzen beschränkt?
nähere mich diesem Ziel mit großen Schritten an ;D
die Grasfläche direkt vor dem Haus ist jedenfalls auch bereits weg, wird eine Prairie-inspirierte Pflanzung werden, allerdings niedrigere Arten, um nicht in eine "grüne Wand" zu laufen, wenn ich das Haus verlasse...
von wegen "eingeengt fühlen", dies ist mein Blick aus dem Wohnzimmerfenster nach Osten, kein Atom Rasen...
(http://s6.postimg.cc/x196989ap/WP_20140712_13_49_34_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/x196989ap/WP_20140712_13_49_34_Pro.jpg)
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Sumava, sehr schön. Gehört die Wiese im Hintergrund auch dir?
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@Sumava:
ehrlich gesagt musst du aber deine wunderbaren Ausblicke auf die Wälder, deine Gartengröße UND deine Wiesen als "ruhige" Flächen dazu zählen - z.B. hier auf dem Bild balanciert die Wiese dahinter das Beet aus (auch wenn Wiese höher als Rasen ist, bei den Größenverhältnissen wirkt es einheitlich und ruhig im Vergleich zum Vordergrund) ;D
@Easy:
der zweite Garten war der komplett ohne Rasen ;D ;D
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...
Generell gefallen mir auf Bildern eigentlich schon Gärten mit wenig Rasen.
Naja, ist vielleicht doch eine Sache des persönlichen Geschmacks. Ich glaube, ich werde mich von weiteren Rasenflächen trennen :)
Grundsätzlich denke ich auch, muss es jeder für sich herausfinden, wieviel Rasen er braucht. Ich habe bei mir auch immer wieder die Tendenz gemerkt, spontan hier oder da ein wenig Rasen abzuszwacken. Sei's ,weil ich gerade ein paar tolle Pflanzen entdeckt hatte, sei's, weil ich gerade wieder "gärtnern" sprich Beet erschaffen wollte. Meist war ich hinterher mit dem Ergebnis nur bedingt zufrieden, weil es nicht in's Gesamtkonzept passen wollte.
Am stimmigsten wurde es, wenn ich mir vorher Gedanken über die Planung gemacht hatte (habe dank der Stadtgärten-Threads gerade den Vormittag Gartenplan gezeichnet bzw. überarbeitet und Ideen gesammelt für's kommende "Feintuning" ;) ). Wenn es ohne Rasen gehen soll, dann ist das möglich - s. die Beiträge von Sumava u. Gartenplaner. Aber es braucht dann aus meiner Sicht zum spannenden Pflanzenmix eben auch irgendeinen ruhigen Kontrast durch entweder höhere Stückzahl oder bspw. mehr Blattschmuckstauden - und mancher braucht dafür Rasen ;) .
D
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@Sumava:
ehrlich gesagt musst du aber deine wunderbaren Ausblicke auf die Wälder, deine Gartengröße UND deine Wiesen als "ruhige" Flächen dazu zählen - z.B. hier auf dem Bild balanciert die Wiese dahinter das Beet aus (auch wenn Wiese höher als Rasen ist, bei den Größenverhältnissen wirkt es einheitlich und ruhig im Vergleich zum Vordergrund) ;D
da hast du absolut Recht! Und das zeigt umso mehr den Umstand auf, dass es zu einer Rasenfläche wunderbare Alternativen gibt, um Ruhe in den Garten zu bringen, noch dazu welche, die so viel mehr Sinn machen, ästhetisch, ökologisch...
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Mrs. Alchemilla, ja so geht´s mir auch. Grübel dann immer, weil´s daran liegt, dass ich wieder Rasen wegnahm oder weil ich halt mal schnell wieder Platz haben wollte und es vorher nicht gründlich durchdachte.
Ich glaube, meine Westseite, wo ich mir vorher auch ein halbes Jahr Zeit für die Planung nahm, wird ganz schön komplett ohne Rasen.
Gartenplaner, na dann ;D Also bin ich mehr der Typ, der ohne Rasen leben kann.
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Ich muss aber zugeben, dass ich auch den Vorteil habe, dass an die Westseite eine schmale Straße und dann gleich ein Acker angrenzt, der jedes Jahr unterschiedlich bewirtschaftet wird und eine ruhige Fläche darstellt. Auf der Südseite grenzt ein brachliegender Acker an, wo jedes Jahr eine wilde Wiese wächst, die der Bauer dann im Herbst abmäht.
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@Easy
...dann nütze die "geborgte Landschaft" als ästhetischen Ruhespender und spar dir zukünftig das Rasenmähen ;)
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Wir hatten mal einen Garten ganz ohne Rasen. Der Garten war klein, so dass kein Platz dafür war. Irgendwo sollte ich auch noch Fotos davon haben. Uns hat der Garten gut gefallen und den meisten Besuchern auch. Hätten wir Kindern, wäre das so nicht gegangen.
Im jetzigen Garten haben wir im Vorgarten Rasen, der auf Dauer ganz verschwinden soll. Im rückwärtigen Garten, das dürften gut 1000 m² sein, gibt es breite Rasenwege und ganz hinten hinter einer Hecke etwa 200 m² Rasen mit Obstbäumen. Da dort die Hühner wohnen, soll das auch so bleiben. Von dem Rest werden wir nach und nach noch was weg nehmen.
Wie haben viele Hecken. Direkt an der Terrasse niedrige Buchshecken, die flache "Gerümpelbeete" (weil noch nicht angegelegt) mit Grasresten und wenig Pflanzen, einfassen. Der Bereich soll niedrig bepflanzt bleiben, damit der Blick in den Garten frei bleibt.
Bei uns dauert das aber alles noch, bis der Garten mal so ist, wie wir ihn gerne hätten. Rasen vernichten ist hier ein sehr hartes Brot!
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Rasen oder gemähte Grasflächen können ganz praktische Gründe haben.
Meine Schattenbeete habe ich unter alten Obstbäumen angelegt, was ich eigentlich niemandem raten möchte. Zum einen weiß man nie so recht wo und wie man eine Leiter anstellen soll und zum anderen ist es eine Heidenarbeit, das Fallobst herauszuklauben. ;D
Einen neuen Gartenteil habe ich letztes Jahr ohne die bei sonst noch üblichen breiten Rasenwege anzulegt und habe hinterher festgestellt, dass ich den Gartenschlauch nur unter großen Mühen in die hintere Ecke gezogen bekomme, um zu gießen. :-\
Wenn man sich so etwas vorher überlegt, ist Rasen sicherlich kein gestalterisches "Pflichtelement" obwohl ich auch Gartenteile habe, in denen ich die "grünen Abstandsflächen" ganz bewußt mit eingeplant habe.
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Troll, aber unter den Obstbäumen wächst ja der Rasen auch nicht vernünftig. Da wollte ich eigentlich auch noch den spärlichen Rasen wegnehmen und Schattenpflanzen setzen. Und das Fallobst da rauszuklauben macht auch nicht gerade einen Heidenspaß. Irgendwie kleben die Äpfel richtiggehend am Gras. Naja, und eine Leiter haben die Bäume noch nie gesehen. Irgendwie finde ich niemanden, der meine Bäume mal vernünftig beschneidet.
Das mit dem Gartenschlauch stimmt natürlich.
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@Easy
...dann nütze die "geborgte Landschaft" als ästhetischen Ruhespender und spar dir zukünftig das Rasenmähen ;)
Ja!!!
Ich wollte eigentlich nur hervorheben, daß man eher in größeren Gärten (be)ruhige(nde) Flächen (wenn man sie denn will und braucht) mit einheitlichen - und je nachdem auch höheren - Pflanzungen schaffen kann.
In kleinen Gärten wären höhere einheitliche Flächen wie Prairiepflanzungen oder Flächen mit Deschampsia oder ähnlichem - oder eine Wiese, die nur einmal im Jahr gemäht wird - schon zu hoch und würden wieder eher beengend wirken.
Da müsste man das auf Bodendecker-Ebene runterbrechen, um die gleiche Wirkung zu erzielen in der Proportion das Gartens.
Und Gartenbesitzer mit kleiner Fläche wollen meist nicht auch noch einen guten Teil der Fläche für nur eine Art hergeben :)
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Susanne, bei mir ist Rasenvernichten auch eine Knochenarbeit. Lehmig-toniger Boden mit sehr viel Baumwurzeln versetzt. Da bin ich froh, wenn ich am Stück 2 m² schaffe. :P
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Und Gartenbesitzer mit kleiner Fläche wollen meist nicht auch noch einen guten Teil der Fläche für nur eine Art hergeben :)
tun sie aber doch: RASEN ;)
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Rasenvernichtung kann auch einfach sein... den Anblick muss man halt für ein paar Monate aushalten ;D...im Frühling ist das aber dann Geschichte und die Teichfolie kommt in einem anderen Gartenbereich zum Einsatz...
(http://s6.postimg.cc/620uszmvl/WP_20140623_14_01_01_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/620uszmvl/WP_20140623_14_01_01_Pro.jpg)
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Sumava, du lebst ja sehr idyllisch. Hast du überhaupt Nachbarn?
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Und Gartenbesitzer mit kleiner Fläche wollen meist nicht auch noch einen guten Teil der Fläche für nur eine Art hergeben :)
tun sie aber doch: RASEN ;)
*lach*
Stimmt auch wieder....
Leider weigert Sumava sich ja standhaft, einen Gartenvorstellungsthread zu machen :'(
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Troll, aber unter den Obstbäumen wächst ja der Rasen auch nicht vernünftig. Da wollte ich eigentlich auch noch den spärlichen Rasen wegnehmen und Schattenpflanzen setzen.
habe ich auch so gemacht und bin sehr froh darüber...
(http://s6.postimg.cc/fjly8lj0x/WP_20140816_14_25_40_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/fjly8lj0x/WP_20140816_14_25_40_Pro.jpg)
(http://s6.postimg.cc/3t80r7q8h/WP_20140816_13_59_00_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/3t80r7q8h/WP_20140816_13_59_00_Pro.jpg)
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Ja, der liebe Rasen. Ich denke, daß die Größe der Rasenfläche nicht nur eine Sache des Anblickes ist. Eine Rolle spielt natürlich auch die Größe des Gartens und das Alter des Gärtners.
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Wieso spielt das Alter des Gärtners eine Rolle? Klär mich auf bitte :D
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Troll, aber unter den Obstbäumen wächst ja der Rasen auch nicht vernünftig. Da wollte ich eigentlich auch noch den spärlichen Rasen wegnehmen und Schattenpflanzen setzen.
habe ich auch so gemacht und bin sehr froh darüber...
Hat sich sich hier auch so ergeben. Mit dem überraschenden Nebeneffekt, dass eine jahrelang mickernde Kirsche endlich zu wachsen und zu blühen begann, nachdem sie lockeren Beetboden untern Füßen hatte statt Grasnarbe (auf verdichtetem Grund).
Zwei, drei arg schüttere Rasen-Quadratmeter unter einer Pflaume kommen in diesem Jahr noch weg. Aber dann ist Schluss mit dem "Rasenklau" ;) (Zitat von GG, der für Mähen etc. zuständig ist): Der Restrasen muss als ruhiger grüner Teppich bleiben. Wegen des Winteraspekts (ganz wichtig in einer Gegend, in der selten lange Schnee liegt). Und wegen des Eindrucks von Weite, den er stiftet - meine üppigen bis dschungeligen Beete brauchen dringend einen Kontrapunkt.
Aber wie viel Rasen du brauchst, Easy, das hängt allein von dir, deinen Wünschen und deinem Geschmack ab ;).
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Rasen brauche ich gar nicht.
Wohl aber ständig begehbare Flächen, einfach um schnell von A nach B zu kommen, die Hochstammobstbäume zu pflegen, Obst zu ernten.
Und da ist gemähte Wiese einfach am praktischsten.
Ich habe auch einen Bereich unter einem großen Apfelbaum, der ist mit Gehölzen und STauden bepflanzt. Da geht's aber dann schon los, wenn die Äpfel runterplumpsen, oder man mit der Leiter hantiert und nach oben schaut und unten Flurschaden anrichtet.
Auch der Baumschnitt mit abstürzenden Ästen hat schon einige Gehölze erschlagen.
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Gemähte Wiese bedeutet was genau? ich habe ja eigentlich gar keinen richtige Rasen. Halt einen Haufen Unkraut mit ein paar Grashalmen dazwischen. Ist sowas gemähte Wiese? Oder hast du eine Blumenwiese?
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Ich hab das, was da war, einfach mit dem Rasenmäher gemäht.
Früher war das eine Obstwiese, auf der 2 mal im Jahr Heu gemacht wurde.
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Rasen = ausschließlich Rasengräser, zumindest wenn es ein "Englischer Rasen" ist, i.d.R. arbeitsintensiv, Chemie-intensiv
Wiese = Gräser mit mehr oder weniger artenreicher Begleitflora anderer Stauden, wird nur 1/2/3x pro Saison gemäht
hier mein "Rasenweg" (ca. alle 2- 3 Wochen gemäht) von der Garage zum Haus...
(http://s6.postimg.cc/blcwseq6p/WP_20140630_19_02_17_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/blcwseq6p/WP_20140630_19_02_17_Pro.jpg)
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Querkopf, ich persönlich finde ja, dass Rasen so ab Januar einen gräulichen Schimmer annimmt und für mich damit genau so trostlos wirkt wie braune Erde.
Überhaupt schaffe ich es nicht mir den Winter schön zu reden trotz Gräser, Samenstände oder sonstiges. M.E. ist der Winteraspekt überbewertet. Ich mag den Winter nicht und basta. :P
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Du hast aber einen weiten Weg zum Haus oder schaut das nur so aus?
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Was hältst du von Schrittplatten oder gemulchten Wegen? Dann kann dein Rasen, der gar keiner ist, verschwinden.
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Naja, dann ist das halt keine Wiese. Rasen ist es aber auch nicht 8)
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Ja, auf der Westseite habe ich alle Wege mit Rindenmulch angelegt. Schnell umzusetzen und sehr günstig. Das gefällt mir eigentlich gut. (Gut, andere Lösungen wären vielleicht schöner, sind aber nicht so günstig ;))
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Sieht ja wundervoll aus.
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Ähm, ich meinte Mediterraneus.
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Querkopf, ich persönlich finde ja, dass Rasen so ab Januar einen gräulichen Schimmer annimmt und für mich damit genau so trostlos wirkt wie braune Erde.
Überhaupt schaffe ich es nicht mir den Winter schön zu reden trotz Gräser, Samenstände oder sonstiges. M.E. ist der Winteraspekt überbewertet. Ich mag den Winter nicht und basta. :P
ganz meine meinung
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Naja, dann ist das halt keine Wiese. Rasen ist es aber auch nicht 8)
...aber traumhaft schön!!! :D
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Wenn die Blumen abgeblüht sind werden sie zunächst als Inseln stehengelassen, damit sich Primel und Co. auch aussamen kann.
Dann wird regelmäßig gemäht mit einem Mulchmäher.
Anders ist das nicht praktikabel. Denn sowas will ich nicht aus irgendwelchen Pflanzungen klauben 8)
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Ich finde, bis jetzt klappt der Spagat zwischen Rasen und Wiese ganz gut. Die Wiese muss nebenbei auch noch von einem Traktor befahren werden können.
Wichtig scheinen die Inseln zu sein, in denen sich die Blumen aussamen können und in denen sich Tiere zurückziehen können.
Und dass man nicht zu oft mäht, das kommt mir eh entgegen, da ich nicht gerne mähe. So wird erst gemäht, wenn das Gras so 15-20 cm hoch ist und es der Mäher gerade noch schafft.
Hier nochmal Wiesenschaumkraut unter Gravensteiner....Hach, Frühling :D
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Jaaa...solche Bilder wie in #46 kenn ich auch ;D
Allerdings hab ich unter einem großen Apfelbaum seit 2011 doch ein "Beet", allerdings ein Gehölzbeet, also Sträucher in allen Variationen und drunter wenig Stauden.
Ich lass die Äpfel da immer liegen, da ernähren sie den Winter durch noch Tiere und im Frühjahr wird alles zu Humus.
Im Rasenweg sind solche Äpfelmassen schon nervig, den kann man dann auch nicht mehr einfach so mähen, letztes Jahr wars extrem, da musste ich erst zusammenrechen, bevor ich mähen konnte.
Meist kann ich aber doch noch einfach "drübermähen", die Äpfel werden dann teilweise gehäckselt und mit abtransportiert.
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Die Äpfel werden hier geerntet, bzw. aufgelesen und zum mosten gebracht.
Die Guten werden eingelagert und wir essen das ganze Winterhalbjahr davon.
Manchmal "hächsle" ich aber auch mit dem Mäher drüber, vor allem zu Beginn des Fruchtfalls, wenn sie noch nicht reif sind.
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Gartenplaner, bei mir wollen aber keine Tiere die Äpfel. Warum nicht? Und verrotten tun die Dinger erst nach Jahren. Also muss ich auch immer erst aufklauben bevor ich mähen kann. Das nervt sooo. Außerdem schmecken die Äpfel nicht und gute Lageräpfel sind sie auch nicht. Wenn die Bäume nicht jedes Jahr so wundervoll blühen würden, hätte ich sie schon längst entsorgt.
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Hm..gut, es sind teilweise so viele und teilweise solche Oschis, daß sie im Frühjahr noch fast intakt, nur weich und durchfallbraun im Beet liegen.
Aber danach gehts dann ruckzuck.
Gut, auf dem Rasen ist das dann trotzdem nervig.
Bei mir gehen die Vögel dran picken, sobald es kalt wird und weniger in Feld und Flur gibt, dann haben wir Siebenschläfer, Haselmäuse, Marder, ein Fuchs, die vorbeischauen....ich find immer angeknabberte.
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Ich möchte nicht auf meine Wiese verzichten. Wo machst denn dann dein Picknick im Sommer? ;)
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Ich möchte nicht auf meine Wiese verzichten. Wo machst denn dann dein Picknick im Sommer? ;)
ich möche auch nie und nimmer auf meine WIESE verzichten, Picknick hin oder her, aber auf RASEN jederzeit... ;)
(http://s6.postimg.cc/qqyvnjgcx/WP_20140606_19_09_00_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/qqyvnjgcx/WP_20140606_19_09_00_Pro.jpg)
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Ähm Alva, machst du wirklich Picknick in deinem Garten? ;D Selbst, wenn ich mir das fest vornehmen würde, spätestens nach 5 Minuten würde ich aufspringen und zum Rumwerkeln anfangen. Von daher brauche ich auch keine Rasenfläche um Liegestühle aufzustellen, die würden niemals benützt werden. Naja, außer von den Kindern.
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Klar mache ich ein Picknick im Garten. Der liegt ja auch im dichtverbauten Gebiet. Siehe hier:
http://forum.garten-pur.de/index.php?board=26;action=display;threadid=53386;start=60
(Antwort #63)
:D
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Ah ja, stimmt, hatte ich ja gelesen. Einen wunderbaren Dachgarten hast du dir da geschaffen.
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@Sumava,
Deine Wiese (samt Foto) ist ein Traum!
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Naja, ist vielleicht doch eine Sache des persönlichen Geschmacks.
ausschließlich eine Sache des persönlichen Geschmacks. Ich könnte in einem Garten ohne beruhigende Rasenflächen überhaupt nicht leben.
Gottseidank, ich dachte schon, ich wäre da irgendwie komisch ;D
Im Zweitgarten hat es keinen Rasen, da fehlt mir definitiv etwas...
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@Sumava,
Deine Wiese (samt Foto) ist ein Traum!
Absolut!!!! :D
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@Sumava,
Deine Wiese (samt Foto) ist ein Traum!
Absolut!!!! :D
danke euch! :)
Meine Wiesenflächen sind die "geborgte Landschaft" hier und zusammen mit dem Wald die dominate Konstante...
(http://s6.postimg.cc/ekxlkr3td/WP_20140630_19_16_55_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/ekxlkr3td/WP_20140630_19_16_55_Pro.jpg)
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Wenn ich gerade Deine Eremurus sehe, wie sind Deine Erfahrung damit? Wie dauerhaft sind sie? Wie düngst, pflegst Du sie?
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Wenn ich gerade Deine Eremurus sehe, wie sind Deine Erfahrung damit? Wie dauerhaft sind sie? Wie düngst, pflegst Du sie?
Sind jetzt im 4. Standjahr, stehen vollsonnig im Kiesbeet, dementsprechend noch nie gegossen. Bei Austrieb, der ja eher früh erfolgt, dünge ich beherzt mit Blaukorn. 2013 war ja ein nasses Frühjahr, da haben sie versagt, waren braunfleckig mit nur wenigen verkrüppelten Blütenständen. Das Bild wiederum ist von 2014. Lasse abgeblühte Kerzen bis in den Spätherbst stehen.
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Wieso spielt das Alter des Gärtners eine Rolle? Klär mich auf bitte :D
Da kommst Du selbst dahinter,wenn das entsprechende Alter ran ist.
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An Junebugs Garten musste ich bei dieser Frage auch gleich denken :) .
Was das Alter des Gärtners angeht: ich persönlich finde es auf jeden Fall um einiges entspannter, einen Rasenmäher durch die Gegend zu schieben, als in irgendwelchen Beeten rumzukriechen.
Deshalb nehme ich an, dass der Rasen/Beet-Quotient sich wie eine Gauss'sche Glocke verhält. Man übernimmt einen Garten von irgendwelchen alten Leutchen, der fast nur noch aus Rasen besteht, der alle zwei Wochen von den Enkeln gemäht wird. Da knappst man mehr und mehr Beete ab (in dieser Phase befinde ich mich gerade selbst, auch wenn mein Rasen nicht aus Gras, sondern aus kriechendem Hahnenfuß besteht), bis man sich dann irgendwann selbst der Altersgruppe „alte Leutchen“ nähert. Naja, und dann wird der Rasen wieder mehr. So habe ich das zumindest in meinem Umfeld beobachtet.
Der Begriff "geborgte Landschaft" gefällt mir übrigens sehr gut ;)
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ich finde rasenmähen anstrengend, das ständige ausleeren gehen von dem fangkorb, runter vom gerät wegtragen, wieder draufmontieren, dann noch die ganzen rundungen der beete..
da ist mir jäten lieber, das findet auch nciht wöchentlich, sondern alle 20 tage statt...
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Da empfiehlt sich ein Mulchmäher. Es gibt da sehr knuffige von Stiga.
Ich dagegen favorisiere einen Akkumäher. Kabelloser Komfort. Häufiges mähen und grosser Fangkorb reduzieren diese lästigen Mähpausen auf ein erträgliches Minimum. Mit einem Akkumäher wird das zum reinsten Vergnügen!
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Ich glaube Waldmeisterin hat den Nagel auf dem Kopf getroffen, es kommt auf die Lebenssituation an , wie viel Kraft ich in den Garten einsetzen will , welche Prioritäten ich setze. Ich bin ein Mensch, der ständig den Garten verändern muss, da ändert sich oft das Verhältniss Rasen zu Beet, ich merk es im Frühjahr oft daran, das meine Schneeglöckchen überall auskommen, wo vormals Beete waren, jetzt aber Rasen ist
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Die Gauss'sche Glocke ist gut, Waldmeisterin! :) Wobei das mit dem Beete abknapsen bei vielen vielleicht auch erst dann anfängt, wenn die Kinder aus dem Spielalter heraus sind. Vorher ist ja der Glaube sehr verbreitet, die bräuchten unbedingt einen Rasen zum Spielen, wobei ich eigentlich meine, viele verwunschene Ecken und "Geheimplätze" müssten da interessanter sein.
Bei mir war es übrigens so, dass die paar Fitzelchen Rasen in dem kleinen Garten einfach irgendwie albern aussahen - für mein Empfinden braucht es dafür immer eine gewisse Weite. Dazu kommt, dass ich einem januargelbgrauen Rasen auch nichts abgewinnen kann, genau wie Easy. Und ich glaube, Beruhigung brauche ich für meine Augen auch nicht unbedingt, Gartenplaners heimelig, kuschelig, höhlig
hingegen trifft meine Bedürfnisse schon sehr gut, zumindest bei einem derart umbauten Garten. Ich liebe es auch, durch mannshohe Felder zu streifen, vielleicht bin ich da evolutionstechnisch einfach falsch gepolt? ;D
Hätte ich allerdings solche Ländereien wie hier teilweise gezeigt wurden, dann hätte ich gern so eine schöne Wiese wie Šumava oder Medi! Keinen Rasen. Jeder hat ja so seine Hassarbeiten im Haushalt (Fensterputzen :P) und im Garten und da stand das Rasenmähen immer ganz oben. Aber vielleicht war unser Mäher auch nur blöd.
Ach, und seit wir nur noch die Beete haben, summt und brummt es im Sommer ganz wunderbar um einen herum, das würde ich nie mehr missen wollen!
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Meine Antwort auf die Frage " Immer
weniger". Eine naturnahe Gestaltung ist im Alter von Vorteil.
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ich finde rasenmähen anstrengend, das ständige ausleeren gehen von dem fangkorb, runter vom gerät wegtragen, wieder draufmontieren, dann noch die ganzen rundungen der beete..
da ist mir jäten lieber, das findet auch nciht wöchentlich, sondern alle 20 tage statt...
Es ist ja nicht nur das Rasenmähen. Eigentlich müsste man vertikutieren, düngen, Unkraut entfernen, wässern, neu ansäen. Das alles macht mir keinen Spaß. Und dann muss man sich noch von der entfernteren bucklerten Verwandtschaft blöde Sprüche wegen der vielen Gänseblümchen anhören (die aber selber für viel Geld jedes Frühjahr die Bellis kauft :P).
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Meine Antwort auf die Frage " Immer
weniger". Eine naturnahe Gestaltung ist im Alter von Vorteil.
Da bin aber jetzt echt froh über diese Antwort. Ich hatte schon ähnliche Befürchtungen wie Waldmeisterin. Dass ich in 20 Jahren wieder nur Rasen habe, weil pflegeleichter. Angeblich.
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Da möchte ich auch noch was zu sagen.
Ok, der Rasen nimmt viel Zeit in Anspruch, aber ich mag das hier im Garten, der Rasen ist nicht wirklich ein Hingucker, trotzdem will ich das Grün nicht missen...Einen Fachmann würde ich vermutlich gar nicht reinlassen... ;)
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Es ist ja nicht nur das Rasenmähen. Eigentlich müsste man vertikutieren, düngen, Unkraut entfernen, wässern, neu ansäen. Das alles macht mir keinen Spaß. Und dann muss man sich noch von der entfernteren bucklerten Verwandtschaft blöde Sprüche wegen der vielen Gänseblümchen anhören (die aber selber für viel Geld jedes Frühjahr die Bellis kauft :P).
bzgl vertikutieren hab ich mal von einem professionalisten gelesen, daß das eigentlich nur an fußballplätzen etc wirklich nötig sei- bei unserem wenigen niederschlag und sandboden würd der rasen das ohne dauerbewässerung auch nur überleben aber sicher nicht profitieren...
das düngen vergaß ich, auch dreimal im jahr fällig, wässer ist auch ziemlich aufwand, dann bissel löwenzahnstechen, (die gänseblümchen haben wir sogar extra im tütchen ausgesät ;) )
rasen ist eine sch...arbeit
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Es ist ja nicht nur das Rasenmähen. Eigentlich müsste man vertikutieren, düngen, Unkraut entfernen, wässern, neu ansäen.
Wobei das aber auch immer drauf ankommt, wie englisch der Rasen den sein muss. Hier beschränkt sich die Rasenarbeit auf Rasenmähen und sporadisches wässern. Düngen max. 1xjährlich, vertikutiert habe ich glaube ich das letzte mal vor 2 Jahre. Und der Rasen lebt und grünt trotzdem.
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Meine Antwort auf die Frage " Immer
weniger". Eine naturnahe Gestaltung ist im Alter von Vorteil.
Da bin aber jetzt echt froh über diese Antwort. Ich hatte schon ähnliche Befürchtungen wie Waldmeisterin. Dass ich in 20 Jahren wieder nur Rasen habe, weil pflegeleichter. Angeblich.
Naja, das funktioniert natürlich nur, wenn man Enkel bzw. Nachbarskinder hat, die einem den Rasen mähen.
Ansonsten ist es freilich auch eine Frage der Definition von "Rasen". Für mich reicht eine auch barfuß gut begehbare Grünfläche, über die ich alle zwei Wochen mal den Mäher rüberschiebe.
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Soviel, wie die anderen Pflanzen, die man nicht missen möchte, zulassen
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Naja, schön grün ist´s bei mir auch. Gänseblümchen, Breitwegerich, Moos, Klee, Löwenzahn und jede Menge unbekannte Unkräuter.
Also, die Gänseblümchen und das Moos liebe ich. Wenn´s ginge, hätte ich eine grüne Fläche aus Moos mit viel Gänseblümchen. Das wär mein Traum.
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Wobei das aber auch immer drauf ankommt, wie englisch der Rasen den sein muss. Hier beschränkt sich die Rasenarbeit auf Rasenmähen und sporadisches wässern. Düngen max. 1xjährlich, vertikutiert habe ich glaube ich das letzte mal vor 2 Jahre. Und der Rasen lebt und grünt trotzdem.
Wir haben sattgrünen unkrautfreien Rasen und investieren dafür nur sehr wenig Zeit. Das ist kein Problem, wenn man die Anlage professionell durchführt und die Erhaltung automatisiert. Wir haben auf 10 cm gesiebtem Rasenhumus Rollrasen verlegt, der automatisch bewässert und gemäht wird.
An Arbeit fällt an: im Frühjahr Mäher in den Garten stellen und an die Ladestation andocken, Programm starten, Bewässerung aktivieren (keine 10 Minuten), im Spätherbst Mäher reinigen, Messer tauschen und einräumen, Bewässerung deaktivieren (ca. 45 Minuten).
Dazwischen mal in Summe ca. 1 Stunde pro 250 m² und Saison einzelne Unkräuter ausstechen und wenn es lange Zeit viel regnet, den Mäher vom anhaftenden Grasschnitt befreien (5 Minuten). Frühjahrs- und Herbstdünger gibt es auch - während der Saison reicht der Grasmulch.
Hier haben viele ältere Gartenbesitzer in den letzten Jahren auf Roboterschafe umgestellt und plötzlich schöneren Rasen als je zuvor, ohne sich groß anzustrengen.
Jede naturnahe Anlage macht in Summe mehr Arbeit pro Quadratmeter.
LG
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Naja, schön grün ist´s bei mir auch. Gänseblümchen, Breitwegerich, Moos, Klee, Löwenzahn und jede Menge unbekannte Unkräuter.
Also, die Gänseblümchen und das Moos liebe ich. Wenn´s ginge, hätte ich eine grüne Fläche aus Moos mit viel Gänseblümchen. Das wär mein Traum.
Geht mir ähnlich. Und meine Kinder meinen, dass mein Stück Rasen (also der mit auch etwas Gras dazwischen, nicht der Hahnenfußrasen), sich bedeutend angenehmer anfühlt als der perfekte Rollrasen ihres Großvaters.
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Geht mir ähnlich. Und meine Kinder meinen, dass mein Stück Rasen (also der mit auch etwas Gras dazwischen, nicht der Hahnenfußrasen), sich bedeutend angenehmer anfühlt als der perfekte Rollrasen ihres Großvaters.
Seltsame Kinder - hier in der Nachbarschaft laufen sie nicht freiwillig barfuß aus Angst vor Bienenstichen. Daß es das bei uns nicht gibt, wollen sie meist nicht glauben und wir müssen sie überreden, barfuß zu gehen.
LG
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Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Meine Antwort auf die Frage " Immer
weniger". Eine naturnahe Gestaltung ist im Alter von Vorteil.
Da bin aber jetzt echt froh über diese Antwort. Ich hatte schon ähnliche Befürchtungen wie Waldmeisterin. Dass ich in 20 Jahren wieder nur Rasen habe, weil pflegeleichter. Angeblich.
Rasen ist, unabhängig vom Alter seines Besitzers, eben einer der pflegeintensivsten Gartenbereiche. Gegenüber einer standort- und fachgerechten Pflanzung aus Stauden und Gehölzen kann der jährliche Zeitaufwand für die Unterhaltung einer ebensogroßen Rasenfläche durchaus fünfundzwanzigmal so hoch sein.
Meine Oma, die auf die 80 zugeht, reduziert wegen des enormen Unterhaltungsaufwands gerade radikal die Rasenflächen und ersetzt sie durch pflegeextensivere Pflanzungen. Ihre Rechnung ist ganz simpel: Sie betrachtet einen Geißbart oder einen Knöterich 'Johanniswolke', die sie pro Jahr und Quadratmeter etwa drei Minuten Aufwand kosten (Rückschnitt und Verarbeitung desselben) und setzt das in Relation zum Zeitaufwand für eine Rasenfläche gleicher Größe. Sie bedarf keines Durchrechnens der einzelnen Aufwandsposten, um sich sogleich zu entscheiden, einen weiteren Eimer voll Rasensode auf den Kompost zu befördern. ;)
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Meine Freundin hat so einen perfekten englischen Rasen. Deren Mutter ist aber auch jede freie Minute zugange. Wunderschön. Obwohl er so total perfekt ist, gefällt er mir trotzdem gut. Sieht aus wie Samt, fühlt sich an wie Samt. Aber ich weiß, das schaffe ich in 100 Jahren nicht. Dafür bin ich einfach zu faul bzw. sind mir da meine Blümchen wichtiger.
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Rasen ist, unabhängig vom Alter seines Besitzers, eben einer der pflegeintensivsten Gartenbereiche. Gegenüber einer standort- und fachgerechten Pflanzung aus Stauden und Gehölzen kann der jährliche Zeitaufwand für die Unterhaltung einer ebensogroßen Rasenfläche durchaus fünfundzwanzigmal so hoch sein.
Meine Oma, die auf die 80 zugeht, reduziert wegen des enormen Unterhaltungsaufwands gerade radikal die Rasenflächen und ersetzt sie durch pflegeextensivere Pflanzungen. Ihre Rechnung ist ganz simpel: Sie betrachtet einen Geißbart oder einen Knöterich 'Johanniswolke', die sie pro Jahr und Quadratmeter etwa drei Minuten Aufwand kosten (Rückschnitt und Verarbeitung desselben) und setzt das in Relation zum Zeitaufwand für eine Rasenfläche gleicher Größe. Sie bedarf keines Durchrechnens der einzelnen Aufwandsposten, um sich sogleich zu entscheiden, einen weiteren Eimer voll Rasensode auf den Kompost zu befördern. ;)
Drei Minuten pro Jahr pro Quadratmeter sind für den Rückschnitt schon zu wenig, außer man fährt mit dem Balkenmäher drüber. Dann muß das Schnittmaterial auch noch entsorgt werden und was passiert mit dem Unkraut??
Wie soll das eine 80jährige machen?
Bei dieser Rechnung fehlen meiner Meinung nach ein paar entscheidende Faktoren, meinst Du nicht?
Wir brauchen in der Realität allerdings weniger als 3 min/m²/Jahr für sehr schönen unkrautfreien Rasen.
LG
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ehrlichgesagt wär mit rasen mähen als altersbeschäftigung zu blöd und eintönig, würd ich lieber jäten .
ich hab ein paar bereiche im garten die sehr sehr wenig arbeit benötigen, zt mit stauden wie katzenminze etc, wenn ich rasenmähen kann, kann ich die stauden auch zurückschneiden, wenn ich das nicht mehr kann, bin ich eh im pflegeheim.
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ehrlichgesagt wär mit rasen mähen als altersbeschäftigung zu blöd und eintönig, würd ich lieber jäten .
ich hab ein paar bereiche im garten die sehr sehr wenig arbeit benötigen, zt mit stauden wie katzenminze etc, wenn ich rasenmähen kann, kann ich die stauden auch zurückschneiden, wenn ich das nicht mehr kann, bin ich eh im pflegeheim.
So stellt sich das jeder vor, der noch nicht alt ist.
Die Realität sieht oft anders aus - das Bücken und das Verwenden der Arme ist im Alter oft kaum noch möglich. Meine Mutter ist über 80 und kann nicht mehr jäten, mähen würde aber noch ganz gut klappen. Sie hat aber leider keinen Rasen sondern ausschließlich Stauden und Gehölze, die seit Jahren sehr stark verwildern und verunkrauten, was sie sehr traurig macht.
Im Pflegeheim ist sie übrigens noch lange nicht.
Ich wünsche Dir, daß sich Deine Hoffnungen auf das Gärtnern im Alter erfüllen.
LG
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Merkst du eigentlich, was du für eine negative Grundeinstellung zum Gärtnern hast? An deiner Stelle würde ich es aufgeben. Viel zu viel Arbeit. ::)
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ehrlichgesagt wär mit rasen mähen als altersbeschäftigung zu blöd und eintönig, würd ich lieber jäten .
ich hab ein paar bereiche im garten die sehr sehr wenig arbeit benötigen, zt mit stauden wie katzenminze etc, wenn ich rasenmähen kann, kann ich die stauden auch zurückschneiden, wenn ich das nicht mehr kann, bin ich eh im pflegeheim.
So stellt sich das jeder vor, der noch nicht alt ist.
Die Realität sieht oft anders aus - das Bücken und das Verwenden der Arme ist im Alter oft kaum noch möglich. Meine Mutter ist über 80 und kann nicht mehr jäten, mähen würde aber noch ganz gut klappen. Sie hat aber leider keinen Rasen sondern ausschließlich Stauden und Gehölze, die seit Jahren sehr stark verwildern und verunkrauten, was sie sehr traurig macht.
Im Pflegeheim ist sie übrigens noch lange nicht.
Ich wünsche Dir, daß sich Deine Hoffnungen auf das Gärtnern im Alter erfüllen.
LG
ob das geht oder nicht, hängt vom einzelnen ab,
meine großmutter und beide großväter waren sehr lange vergleichsweise fit(bzw ignorant gegenüber ihren einschränkungen). einen großvater hat im hohen alter mehr oder weniger der garten am leben erhalten, als er ihn aus finanziellen gründen aufgeben mußte, lebte er nicht mehr lang..
ich halte klassische prachtstaudenbeete für schlecht machbar, aber es gibt andere möglichkeiten
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Das ist individuell ja sehr verschieden, wie fit man geistig und körperlich bleibt. Und zum Glück wissen wir nicht alles voraus.
Von der körperlichen Anstrengung her würde ich das Rasenmähen als geringer gegenüber dem Jäten in Beeten ansehen.
Wobei wie ihr schon geschrieben habt, auch die Pflegeansprüche von Pflanzen und Menschen unterschiedlich sind.
maliko
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Merkst du eigentlich, was du für eine negative Grundeinstellung zum Gärtnern hast? An deiner Stelle würde ich es aufgeben. Viel zu viel Arbeit. ::)
Du liegt vollkommen daneben.
Ich bin chronisch krank und leicht behindert, meine Leistungsfähigkeit ist schon jetzt mit der betagter Menschen vergleichbar - und deshalb bin ich hochmotiviert, Möglichkeiten zu finden, jetzt und im Alter meinen Garten pflegen zu können.
Könnte ich so viel arbeiten, wie ich gerne würde, hätte ich auch jetzt mehr und anspruchsvollere Gartenflächen - so muß ich realistisch ganz beinhart auf dem Boden der Realität entscheiden und kann mir nicht den Luxus der Illusionen vom pflegeleichten naturnahen Garten im Alter leisten.
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Bei mir ist die Frage, ob Rasen verbleibt, abhängig von der Beettiefe , hier 11 m.
(http://up.picr.de/20815073mc.jpg)
Das Gelände fällt auf den ersten 3 Metern ab und steigt dann wieder an
So blieb ein 8 Meter breites Rasenstück über und das Beet zieht sich drum herum.
Die geborgte Landschaft ist in der Form seit Herbst Geschichte – wir haben einen neuen Pächter – einen Demeterbetrieb – kein Rapsfeld mehr.
Das wird spannend
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Auf meine Grundstück gibt es fast nur Rasenwege. Der größte ist 100 Meter lang und vier Meter breit, der zweitgrößte 80 Meter lang und zweieinhalb Meter breit. Das wirkt schon. 8)
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Auf meine Grundstück gibt es fast nur Rasenwege. Der größte ist 100 Meter lang und vier Meter breit, der zweitgrößte 80 Meter lang und zweieinhalb Meter breit. Das wirkt schon. 8)
Klingt toll, hast Du Fotos?
LG
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Bei mir ist die Frage, ob Rasen verbleibt, abhängig von der Beettiefe , hier 11 m.
(http://up.picr.de/20815073mc.jpg)
Das Gelände fällt auf den ersten 3 Metern ab und steigt dann wieder an
So blieb ein 8 Meter breites Rasenstück über und das Beet zieht sich drum herum.
Die geborgte Landschaft ist in der Form seit Herbst Geschichte – wir haben einen neuen Pächter – einen Demeterbetrieb – kein Rapsfeld mehr.
Das wird spannend
Schönes Bild! Ich halte die Daumen, daß sich die geborgte Landschaft nicht nachteilig verändert (wir haben ja auch eine ähnliche Situation - derzeit noch Feld, aber gewidmet als Baugrund für eine Reihenhaussiedlung, die hoffentlich nie Realität wird).
LG
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Klingt toll, hast Du Fotos?
Da. ;)
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Klingt toll, hast Du Fotos?
Da. ;)
So viel also zum Thema Ruhe und Weite!
LG :D
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Das Haus auf der anderen Straßenseite stört mich. ::)
Um beim Thema zu bleiben: Gerade bei größeren Grundstücken geben Rasenflächen einen schönen, ruhigen Rahmen, der selbst schlecht gepflegte Gartenbereiche in milderem Licht erscheinen lässt.
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Um beim Thema zu bleiben: Gerade bei größeren Grundstücken geben Rasenflächen einen schönen, ruhigen Rahmen, der selbst schlecht gepflegte Gartenbereiche in milderem Licht erscheinen lässt.
Das ist ein echtes Pro-Rasen-Argument. Bisher konnte ich das noch nicht selbst erleben, aber vielleicht in Zukunft! ;D
LG
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Drei Minuten pro Jahr pro Quadratmeter sind für den Rückschnitt schon zu wenig, außer man fährt mit dem Balkenmäher drüber. Dann muß das Schnittmaterial auch noch entsorgt werden und was passiert mit dem Unkraut??
Wie soll das eine 80jährige machen?
Mit Staudensichel bewaffnet schafft meine Oma einen Quadratmeter Phlox in ein dreißig Sekunden, Großstauden mit hohlen Stängeln in zwei Minuten. Wir gärtnern schon viele Jahre gemeinsam, ich kenne ihren trotz hohen Alters etwa gleichbleibenden Rhythmus in- und auswendig. Das Schnittmaterial wird durch den beim spätwinterlichen Generalrückschnitt bereits danebenstehenden Häcksler gejagt und wieder in die Beete gekippt. Zeit+Aufwand für das Heranholen des Häckslers ist dem gesamten zurückzuschneidenden Bestand anzurechnen, Zeit+Aufwand des Wiederausbringens auf eine Füllmenge von 50 Litern, wovon ein fünfjähriger Knöterich etwa 5 % beansprucht, da die Stängelwände sehr dünn sind.
Unter etablierten Aruncus dioicus und Knöterich 'Johanniswolke' wächst kein Unkraut, erst recht nicht, wenn sich darunter Falllaub und Häckselgut befinden.
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Ja, das Unkraut verfault dann nämlich... sorry, dieses OT musste ich mir leisten ;D .
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Mit Staudensichel bewaffnet schafft meine Oma einen Quadratmeter Phlox in ein dreißig Sekunden, Großstauden mit hohlen Stängeln in zwei Minuten. Wir gärtnern schon viele Jahre gemeinsam, ich kenne ihren trotz hohen Alters etwa gleichbleibenden Rhythmus in- und auswendig. Das Schnittmaterial wird durch den beim spätwinterlichen Generalrückschnitt bereits danebenstehenden Häcksler gejagt und wieder in die Beete gekippt. Zeit+Aufwand für das Heranholen des Häckslers ist dem gesamten zurückzuschneidenden Bestand anzurechnen, Zeit+Aufwand des Wiederausbringens auf eine Füllmenge von 50 Litern, wovon ein fünfjähriger Knöterich etwa 5 % beansprucht, da die Stängelwände sehr dünn sind.
Unter etablierten Aruncus dioicus und Knöterich 'Johanniswolke' wächst kein Unkraut, erst recht nicht, wenn sich darunter Falllaub und Häckselgut befinden.
Ich würde sagen, Deine Oma ist eine echte Ausnahme und ganz und gar nicht repräsentativ. Jeder der das in dem Alter überhaupt noch kann, kann sich glücklich schätzen - auch wenn es im Normalfall deutlich länger dauert (schon bei gesunden jüngeren Menschen). Meine Mutter hat zeitlebens im Garten gearbeitet und kann schon lange den Arm nicht mehr heben wegen der Arthrose in der Schulter.
Nimm enen Normalsterblichen als Basis für Deine Berechnung, dann wird sie glaubwürdiger.
Abgesehen davon - wer will schon eine vollflächige Aruncus-Bepflanzung über viele hundert Quadratmeter und das so dicht, daß dazwischen kein Unkraut aufkommt?
LG
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Abgesehen davon - wer will schon eine vollflächige Aruncus-Bepflanzung über viele hundert Quadratmeter und das so dicht, daß dazwischen kein Unkraut aufkommt?
Der Geißbart ist freilich als Repräsentant für eine Vielzahl vergleichbar pflegeextensiver Pflanzen zu betrachten. Und eine gelungene Pflanzung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie einmal etabliert das Aufkommen von unerwünschtem Aufwuchs kaum mehr zulässt.
Die betagteren Menschen, das beobachte ich zumindest in unserer Gegend, haben gegenüber uns jüngeren Generationen offenbar einen anatomischen Vorteil: sie halten stundenlang die "Klappmesserstellung" aus. Heißt, sie strecken die Knie völlig durch und klappen den gesamten, ebenfalls kerzengeraden Oberkörper bis annähernd an die Oberschenkel heran nach unten, so daß sich die Nase fast zwischen den Knöcheln befindet. In dieser Pose wird gehackt, gejätet, gesammelt, zurückgeschnitten. Mir ein Rätsel, wie die das solange können, mein Rücken streikt da nach wenigen Minuten. ::)
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Der Geißbart ist freilich als Repräsentant für eine Vielzahl vergleichbar pflegeextensiver Pflanzen zu betrachten. Und eine gelungene Pflanzung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie einmal etabliert das Aufkommen von unerwünschtem Aufwuchs kaum mehr zulässt.
Die betagteren Menschen, das beobachte ich zumindest in unserer Gegend, haben gegenüber uns jüngeren Generationen offenbar einen anatomischen Vorteil: sie halten stundenlang die "Klappmesserstellung" aus. Heißt, sie strecken die Knie völlig durch und klappen den gesamten, ebenfalls kerzengeraden Oberkörper bis annähernd an die Oberschenkel heran nach unten, so daß sich die Nase fast zwischen den Knöcheln befindet. In dieser Pose wird gehackt, gejätet, gesammelt, zurückgeschnitten. Mir ein Rätsel, wie die das solange können, mein Rücken streikt da nach wenigen Minuten. ::)
Spannend - ist das eine lokal auftretende Mutation?
Wieviele hundert Quadratmeter mähen und häckseln sie denn so in 8 Arbeitstunden?
Ich kenne niemanden der älteren Generation hier (um die 80 - also die Nachbarn meiner Eltern), der seinen Garten noch alleine versorgen kann - lediglich der Großvater meines Mannes mäht noch mit der Sense, kann sich aber nicht mehr bücken, um den Grasschnitt aufzuheben und braucht ewig dafür. Vielleicht braucht es fittere Senioren für die von Dir vorgeschlagene Bepflanzung - der Durchschnitt hier ist mit dem Roboterschaf besser bedient.
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...ich persönlich finde ja, dass Rasen so ab Januar einen gräulichen Schimmer annimmt und für mich damit genau so trostlos wirkt wie braune Erde. ...
Hm: An einem tiefsttrübgrauen Januartag empfinde ich das hier, so wenig perfekt es auch ist, durchaus als stimmungsaufhellend :):

Wiese im Januar
Das war mal Rasen, so richtig nur Gras ;). Ist es leider nicht mehr: Erst haben's, Jahre ist's her, die lieben Wildsäulein heftig verwühlt, und nachdem sie ausgesperrt waren, wuchsen diverse Kräutlein schneller als die Gräser. Dann schoss Übernachbars düstere Omorikafichtenwand in die Höhe, und Moos nutzte seine Chance. Jetzt sind die Fichten gefällt :D - wir werden wohl die Wiese wieder ein wenig pflegen... "Englisch" wird's nie mehr, unkrautfrei auch nicht, aber egal: Das grasige Grün tut einfach den Augen (unseren) gut.
...M.E. ist der Winteraspekt überbewertet. Ich mag den Winter nicht und basta. :P
Nochmal hm: Ich möchte auch im Winter Leben sehen!
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(OT):
... eine gelungene Pflanzung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie einmal etabliert das Aufkommen von unerwünschtem Aufwuchs kaum mehr zulässt. ...
Eben. Da auch ich nicht jünger werde, pflanze ich seit längerem gezielt so, dass Erwünschtes den Boden gut deckt und dadurch Unerwünschtes unterdrückt. Funktioniert von Jahr zu Jahr besser. Bis ich tatsächlich nicht mehr jätenderweise in den Beeten rumkrabbeln kann, sollte der "altersgerechte" Garten längst gut eingewachsen sein :). Für den Rest werde ich dann halt bezahlte Hilfe engagieren und nach meinen Wünschen dirigieren...
(Ende OT)
Roboterschaf geht nicht überall. Bei uns macht's die Topographie unmöglich: Hanglage, Platz für eine Ladestation wäre nur oben am Haus, und den schmalen Zugangsweg (mit Stufen) schaffen Maschinen nicht solo. Aber auch wenn das anders wäre, kämen wir nicht auf die Idee, einen Mähroboter anzuschaffen: Einmal mähen - säuberlich, mit anständigen Kanten - dauert alle 14 Tage eine 3/4 Stunde, inklusive Schnittgut auf den Kompost kippen und Mäher putzen. Das ist kein Akt. (Ach so, ja: Wg. Hang haben wir einen Benzinmäher mit Antrieb. Das Ding ist richtig flott :D.)
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Rasen ist, unabhängig vom Alter seines Besitzers, eben einer der pflegeintensivsten Gartenbereiche. Gegenüber einer standort- und fachgerechten Pflanzung aus Stauden und Gehölzen kann der jährliche Zeitaufwand für die Unterhaltung einer ebensogroßen Rasenfläche durchaus fünfundzwanzigmal so hoch sein.
Das würde ich auch so sehen. Ok, das mit dem 25mal hab ich nicht nachgerechnet.
Reine Rasengräser sind oft in unseren Breiten völlig falsch im Standort. Die fühlen sich nicht wohl, die einheimischen Pflanzen fühlen sich viel wohler und erobern irgendwann den Rasen und verdrängen die Gräser.
Will man einen schönen Rasen haben, was sicher für einige erstrebenswert ist, kostet das einiges an Aufwand in der Düngung, Bewässerung und mechanischer Bearbeitung. Wer das als Hobby hat, ist beschäftigt und hat seine Freude dabei.
Meiner Meinung nach ist das aber zuviel Aufwand. Chemie beim Düngen, Umweltverschmutzung (Abgase,Energie!) beim Mähen.
Deshalb mähe ich nicht so oft und verzichte auf Dünger (mit Moosvernichter und Piepapo).
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Um beim Thema zu bleiben: Gerade bei größeren Grundstücken geben Rasenflächen einen schönen, ruhigen Rahmen, der selbst schlecht gepflegte Gartenbereiche in milderem Licht erscheinen lässt.
Das ist ein wichtiger Punkt "Pro Rasen".
Selbst mein naturnaher und etwas wilder Garten wird nach dem Mähen der Wiese plötzlich zum gepflegten Landhausgarten. Ich staune ganz oft selbst, wie gut das plötzlich aussieht.
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das ist der grund, warum ich noch welchen habe. und er kann optisch einen kleinen garten größer wirken lassen. bei uns" ästelt" sich der rasen um die beete, sodaß man gern bis in den hintersten winkel läuft um zu sehen, was da noch kommt.
viele besucher haben schon gesagt, wir hätten einen großen garten, dabei ist unserer der kleinste im ganzen viertel und hat nur 300m2
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Ja, da staune ich auch immer wieder, wieviel gepflegter gleich der ganze Garten aussieht, wenn man gemäht hat.
Ich habe mir jetzt mal Bilder auf der Homepage von "Sonnenschein" angeschaut. Deren Rasen ist im Frühjahr eine tolle Wiese und wird dann später abgemäht und zum Rasen. Das gefällt mir richtig gut. Es haben sich zum Teil sowieso schon im Rasen Primeln und Krokusse niedergelassen. Einen Streifen habe ich mir Narzissen bepflanzt. Ich werde jetzt in den Rasenteilen, die ich momentan nicht für etwas anderes benötige, Frühjahrsblüher einbringen und habe dann, so glaube ich, einen guten Kompromiss.
Naja, das leidige Unkraut werde ich versuchen, zu ignorieren.
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hallo,
meinen ersten beitrag bei pur möchte ich mal hier kundtun ;) .
ich denke in kleinen gärten kann man am ehesten auf rasen verzichten und winzige Rasenflächen gefallen mir nicht.
in große gärten bringt rasen optische ruhe und das gilt nach meiner meinung für wiesen gleichermaßen.
zugegeben, ich liebe das rasenmähen und bin natürlich nicht objektiv.
bedenkenswert ist, dass das mähen auch pflanzen-unkundigen menschen, schafen oder robotern überlassen werden kann - die pflege von stauden und gehölzen nicht.
viele grüße SecretGarden
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hallo,
meinen ersten beitrag bei pur möchte ich mal hier kundtun ;) .
ich denke in kleinen gärten kann man am ehesten auf rasen verzichten und winzige Rasenflächen gefallen mir nicht.
in große gärten bringt rasen optische ruhe und das gilt nach meiner meinung für wiesen gleichermaßen.
zugegeben, ich liebe das rasenmähen und bin natürlich nicht objektiv.
bedenkenswert ist, dass das mähen auch pflanzen-unkundigen menschen, schafen oder robotern überlassen werden kann - die pflege von stauden und gehölzen nicht.
viele grüße SecretGarden
Naja, wenn ich das Rasenmähen meinen unkundigen sowie unwilligen Kindern anschaffe, brettern die auch mal recht gerne über eine Taglilie hinweg aber lassen ein Rund von Klee stehen, weil der doch so hübsch aussieht. ;D :P
Leider konnte ich bisher nicht rausfinden, ob dies alles in purer Absicht geschieht, damit sie sich um diese ungeliebte Arbeit rumdrücken können.
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mein kind konnte ich auch nicht ans rasenmähen heranführen (wollte ich das überhaupt wirklich?). es wollte schnellstmöglich fertig werden und dann stand zum schluss zwischen jeder gemähten bahn ein ganz schmaler streifen langes gras hoch.
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Einen gescheiten Rasen bekomm man nur, wenn man ihn mit echter Zuneigung pflegt.
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ja und die freude über den anblick des frisch gemähten grünen teppichs tröstet darüber hinweg, dass die welt uns für spießer hält ;D
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Einen gescheiten Rasen bekomm man nur, wenn man ihn mit echter Zuneigung pflegt.
Und warum hab ich dann einen gescheiten, wo mir doch die Zuneigung dazu völlig abgeht und ich die Pflege delegiert/automatisiert habe?
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Weniger Arbeit macht hier grad noch das Fegen der Terrasse. Noch dazu ist er täglich frisch gemäht und das ganz ohne Mühe.
LG
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Zum Vergleich - so sieht die Nachbarwiese aus - mit dem Elektromäher gemäht, jedes Jahr vertikutiert und gedüngt, aber nicht bewässert und kein Mulchmähen:
Also in Summe viele Stunden Arbeit für dieses Ergebnis???
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hemerocallis das kann doch nicht allein am robotermäher liegen? warum ist da kein hahnenfuß, löwenzahn, gänseblümchen, gundermann..... in deinem rasen?
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hemerocallis das kann doch nicht allein am robotermäher liegen? warum ist da kein hahnenfuß, löwenzahn, gänseblümchen, gundermann..... in deinem rasen?
Das liegt an: 10 cm gesiebtem Rasenhumus als Unterlage, drauf Rollrasen (vor 9 Jahren - sieht immer noch so aus), automatische Bewässerung und Roboterschaf. Einmal Frühjahrsdünger, einmal Herbstdünger pro Saison, nie vertikutieren, in Summe 1 Stunde pro 250m² und Saison einzelne angeflogene Unkräuter ausstechen.
Der Rollrasen ist so dicht, daß kaum etwas keimen kann (wir haben sehr viel Samenflug aus der Ruderalflora rundherum) - bleibt er aber nur, wenn er gut ernährt und gewässert wird - die tägliche Mini-Mulchschicht hält die Freuchtigkeit besser im Rasenfilz.
LG
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die sind alle verhungert ;)
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die sind alle verhungert ;)
Nö - die haben es bloß nicht geschafft, hier zu keimen - dafür waren sie im Nachbargarten sehr erfolgreich! ;D
LG ;D
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tja die frage wieviel pflege braucht mein rasen ist genauso eine persönliche geschmackssache wie die frage ob ein garten überhaupt rasen braucht.
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Ich kann die Empfehlung für Mähroboter von Hemerocallis insofern bestätigen, dass sie offenbar wirklich zu einem dichteren Rasenteppich sorgen und dies auch ohne Rollrasen und besondere Bodenvorbereitung.
Bekannte haben seit einer Saison so ein Ding auf einem vor mehr als 15 Jahren angesäten Rasen ohne besondere Bodenvorbereitung in eine Größe von sicher mehr als 800 qm. Er wurde bislang nach Bedarf mit einem Aufsitzmäher gemäht und auch mehr oder weniger regelmäßig gedüngt und auch ab und an vertikutiert. Bis zum letzten Jahr war vor allem in den schattigeren Bereichen wie üblich eine starke Vermoosung festzustellen und es gab auch hartnäckige Beikräuter.
Nach einer Saison hat sich dies erheblich verbessert. Die Technik scheint also inzwischen ausgereift zu sein und führt zumindest bei diesem Fabrikat wirklich zu einem besseren Rasen. Auch größere Wartungss- und Reparaturprobleme gab es bisher nicht. Wenn ich im Lotto gewinne, werde ich mir auch überlegen, so einen "Gehilfen" einzustellen.
Anderererseits bleibt zu fragen, was ist Rasen anderes als "Abstandsgrün" und worin unterscheidet er sich damit gestalterisch von befestigten Plätzen und Wegen? Und muss Rasen wirklich "englisch" sein? Bislang kann ich mit meiner nach Bedarf gemähten Wiese, in der sich Weißklee, Achillea millefolium, Veronica und anderes breit machen dürfen, eigentlich ganz zufrieden.
Zur Zeit benötige ich gut eine Stunde, um alles zu mähen. Nur wenn er wirklich sehr stark wächst wöchentlich, sonst zweiwöchentlich oder im Hochsommer auch einmal nur alle drei bis vier Wochen. Wenn ich wirklich alt und/oder klapperig bin, finde ich sicher auch eine Hilfskraft, die mir diese Arbeit für Mindestlohn abnimmt.
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Vielleicht ein paar Schafe? Die halten auch die Stauden recht kurz ;D
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Ich kann die Empfehlung für Mähroboter von Hemerocallis insofern bestätigen, dass sie offenbar wirklich zu einem dichteren Rasenteppich sorgen und dies auch ohne Rollrasen und besondere Bodenvorbereitung.
Bekannte haben seit einer Saison so ein Ding auf einem vor mehr als 15 Jahren angesäten Rasen ohne besondere Bodenvorbereitung in eine Größe von sicher mehr als 800 qm. Er wurde bislang nach Bedarf mit einem Aufsitzmäher gemäht und auch mehr oder weniger regelmäßig gedüngt und auch ab und an vertikutiert. Bis zum letzten Jahr war vor allem in den schattigeren Bereichen wie üblich eine starke Vermoosung festzustellen und es gab auch hartnäckige Beikräuter.
Nach einer Saison hat sich dies erheblich verbessert. Die Technik scheint also inzwischen ausgereift zu sein und führt zumindest bei diesem Fabrikat wirklich zu einem besseren Rasen. Auch größere Wartungss- und Reparaturprobleme gab es bisher nicht. Wenn ich im Lotto gewinne, werde ich mir auch überlegen, so einen "Gehilfen" einzustellen.
Mehrere Bekannte von uns haben das selbe berichtet - aber: alle wohnen in Gebieten mit humoserem Untergrund (hier extrem duchlässig) und haben mehr Niederschläge im Sommerhalbjahr. Hier reicht der Robotermäher alleine nicht aus und mit Ansaat bekommt man den Rasen aufgrund des extremen Unkrautfluges hier nicht dicht (haben wir zuvor 9 Jahre lang versucht - auch mit Bewässerung).
Anderererseits bleibt zu fragen, was ist Rasen anderes als "Abstandsgrün" und worin unterscheidet er sich damit gestalterisch von befestigten Plätzen und Wegen?
Hier wird er zum Spielen, für Picknicks, Teenie-Zelt-Übernachtungsparties, Bierzelt-Garnitur-Aufstellen beim Sommerfest etc. benötigt. Aber auch ich alleine fahre mit der Roll-Liege gerne an einen schönen Platz und halte auf der Rasenfläche unter blühenden Sträuchern/Bäumen/Rosen mal ein Nickerchen oder lese ein Buch.
Und muss Rasen wirklich "englisch" sein? Bislang kann ich mit meiner nach Bedarf gemähten Wiese, in der sich Weißklee, Achillea millefolium, Veronica und anderes breit machen dürfen, eigentlich ganz zufrieden.
Barfußlaufen ohne Bienenstiche ist ein wirkliches Vergnügen, das ich nicht mehr missen möchte.
Zur Zeit benötige ich gut eine Stunde, um alles zu mähen. Nur wenn er wirklich sehr stark wächst wöchentlich, sonst zweiwöchentlich oder im Hochsommer auch einmal nur alle drei bis vier Wochen. Wenn ich wirklich alt und/oder klapperig bin, finde ich sicher auch eine Hilfskraft, die mir diese Arbeit für Mindestlohn abnimmt.
Wir sind beide berufstätig, die Mähzeiten sind aufgrund des Lärms hier sehr beschränkt, der Grasschnitt wird nicht benötigt und muß kostenpflichtig über die Bio-Tonne entsorgt werden, in der Saison ist wöchentliches Mähen notwendig - die Zeit, die wir dafür pro Jahr benötigt haben, war eine ganze Urlaubswoche. Für uns war das Selbstmähen nicht rentabel.
LG
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troll, der unterschied zu befestigten flächen ist, dass rasen lebt. niederschlag versickert, es gibt regenwürmer und Amseln welche diese aus dem boden holen, allerlei insekten, vielleicht sogar maulwürfe und unkräuter ;).
auch ein gepflegter rasen ist nicht so tot wie beton oder kunststoffteppich.
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Wozu braucht ein Garten Rasen ? Es braucht Wiese und Graswege für die Gänse und im gesperrten Teil gibt es keinen Rasen 8) . Geht hervorragend ;D .
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Es kommt halt auf die Ansprüche und (noch) das Bankkonto an. ;) Zudem habe ich die Befürchtung, dass der "Robo" sich doch vielleicht zwischen all meinen Inselbeeten verlaufen könnte und seine Ladestation nicht wieder findet. 8)
Und wie kommt er mit all den Maulwurfshügeln hier klar? ???
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ein garten braucht keinen rasen - aber ich mag welchen (auch mit gänseblümchen und co.)
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Wozu braucht ein Garten Rasen ? Es braucht Wiese und Graswege für die Gänse und im gesperrten Teil gibt es keinen Rasen 8) . Geht hervorragend ;D .
Wer seinen Garten nicht als Lebensraum nutzen möchte, sondern nur als Standort für seine Pflanzensammlung benötigt, braucht keinen Rasen - wer im Sommerhalbjahr im Freien lebt, bewohnt die Rasenflächen. ;D
LG
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Ich habe bis Anfang Juni eine Wiese mit einem gemähten Mittelweg wegen der Blumenzwiebeln und ihrer Vermehrung, danach habe ich bis zum Winter einen Rasen - das klappt einwandfrei.
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Es kommt halt auf die Ansprüche und (noch) das Bankkonto an. ;) Zudem habe ich die Befürchtung, dass der "Robo" sich doch vielleicht zwischen all meinen Inselbeeten verlaufen könnte und seine Ladestation nicht wieder findet. 8)
Wir haben zwei voneinander getrennte Rasenflächen - der Mäher fährt entlang der Suchschleife einen gepflasterten Weg durch den Rosengarten zur zweiten Fläche und selbständig wieder heim. Inselbeete machen keine Probleme - verlegen sollte die Drähte bei komplexeren Rasenflächen aber besser ein Profi, weil man als Laie die idealen Positionen der Suchschleifendrähte nicht so gut feststellen kann.
Und wie kommt er mit all den Maulwurfshügeln hier klar? ???
Wir haben keine - angeblich macht das aber auch keine Probleme. Wer sich informieren möchte, findet genug Erfahrungsberichte im Netz.
LG
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Und wie kommt er mit all den Maulwurfshügeln hier klar? ???
Und überhaupt den Berg-und Talbahnen wie z.B.
den teilweise beachtlichen Buddellöchern, die jeden Tag woanders auftauchen können?
Ich glaube, hier wäre das Neu-Verlegen der Drähte fast so viel Arbeit wie das Mähen selbst.
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Und überhaupt den Berg-und Talbahnen wie z.B.
den teilweise beachtlichen Buddellöchern, die jeden Tag woanders auftauchen können?
Ich glaube, hier wäre das Neu-Verlegen der Drähte fast so viel Arbeit wie das Mähen selbst.
Ich befürchte, Du hast vom Verlegen der Drähte eine falsche Vorstellung.
Die Geräte fahren auch auf großen Grundstücken mit unebenem Gelände und Steigungen bis zu 35%.
LG
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Wozu braucht ein Garten Rasen ? Es braucht Wiese und Graswege für die Gänse und im gesperrten Teil gibt es keinen Rasen 8) . Geht hervorragend ;D .
Wer seinen Garten nicht als Lebensraum nutzen möchte, sondern nur als Standort für seine Pflanzensammlung benötigt, braucht keinen Rasen - wer im Sommerhalbjahr im Freien lebt, bewohnt die Rasenflächen. ;D
LG
Wir leben im warmen Halbjahr auch draussen - komisch , das damit der gemähte Rasen verbunden sein soll wie der gekämmte Flokati für den Winter ??? . Naja , dann diskutiert mal weiter über Mähroboter , ich belibe bei den zweibeinigen Mähern ;D . Die machen Spaß und ein Teil davon bereichert die Tafel am Jahresende .
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troll, der unterschied zu befestigten flächen ist, dass rasen lebt. niederschlag versickert, es gibt regenwürmer und Amseln welche diese aus dem boden holen, allerlei insekten, vielleicht sogar maulwürfe und unkräuter ;).
auch ein gepflegter rasen ist nicht so tot wie beton oder kunststoffteppich.
Das mit der Versickerung ist kein Argument, wenn das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück in Beetflächen neben befestigten Wegen und Plätzen versickern kann und nicht abgeleitet wird.
Und die von dir postulierten Nutzungen von Rasenflächen kann ich auch auf extensiver gepflegten Mähwiesen durchführen. Rein ökologisch betrachtet halte ich einen englischen Rasen genauso für nutzlos wie eine befestigte Fläche.
Bleiben die ästhetischen Ansprüche... Und hier sage ich dann: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen", obwohl ich den Stickstoffeintrag durch eine "fachgerechte" Rasendüngung schon fast schon wieder für "ökologisch bedenklich" und damit für entbehrlich halte.
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Und überhaupt den Berg-und Talbahnen wie z.B.
den teilweise beachtlichen Buddellöchern, die jeden Tag woanders auftauchen können?
Ich glaube, hier wäre das Neu-Verlegen der Drähte fast so viel Arbeit wie das Mähen selbst.
Ich befürchte, Du hast vom Verlegen der Drähte eine falsche Vorstellung.
Die Geräte fahren auch auf großen Grundstücken mit unebenem Gelände und Steigungen bis zu 35%.
LG
Mag sein, allzu sorgfältig hab ich die Beschreibung nicht gelesen.
Jedenfalls würde mich ein Roboter um die 2500 € kosten, das zunächst erforderliche Planieren der Fläche (mit einer Sisyphus-Arbeit vergleichbar) auch in dieser Grössenordnung. Aber vielleicht gewinne ich ja auch mal im Lotto. :)
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Weniger Arbeit macht hier grad noch das Fegen der Terrasse. Noch dazu ist er täglich frisch gemäht und das ganz ohne Mühe.
Ich hab nun weder Strom-, noch Wasseranschluss im Garten, da beides für die Unterhaltung der bestehenden Pflanzungen aus Stauden und Gehölzen nicht nötig ist. Die Erhaltung eines Rasens im von Dir gezeigten Zustand würde unter diesen Bedingungen gewiss einiges an manuellem und/oder finanziellem Mehraufwand bedeuten. Auch die lokalen Gegebenheiten sind daher zu betrachten.
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sorry, ich muß zitieren lernen - sogenannten englischen rasen meinte ich nicht, sondern eine grasfläche mit beikräutern die aus praktischen und ästhetischen gründen regelmäßig gemäht wird. (wenn das z.B. gänse übernehmen - auch schön)
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bei mir mäht das geflügel
ausserhalb vom zaun eigentlich sollte es der schönere teil sein
gibt es unkräuter, im bereich des geflügels nicht
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Nun, es ist wohl so, dass zehn Leute zehn verschiedene Meinungen haben zu Rasen, Rosen oder was auch immer.
Mein Rasen ist einfach das Stück Wiese, das regelmäßig gemäht wird. Sieht schön grün aus und ist begeh-, bespiel- und beschlafbar. Wird nicht gedüngt, gewässert, vertikutiert, was da so wächst ändert sich erstaunlicherweise von Jahr zu Jahr. Ach ja, und Rasen mähen ist eines meiner liebsten Hobbys, mit einem stinkenden lauten alten Benzinmäher ohne Fangkorb und ohne Vorschub, bei dem ständig die Rädchen abkrachen. Er heißt Udo.
Andere liegen lieber im bienenfreien Gras und gucken ihrem Mähroboter zu, andere ihren Gänsen und wieder andere schmeißen mit Freuden ihren Rasenmäher raus, um in Staudenbeeten rumzupusseln. Was soll ich da missionieren, dass Blümchen im Gras schön sind, Gänsekacke scheiße und Rasen mähen doch eigentlich total Spaß macht.
Edit meint, dass es Zufall war, dass mir Herr Waldemor mit seinen Gänsen dazwischen kam, hätte ich Platz, hätte ich auch welche ;)
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ich hab keine gänse mehr, sie sind weggeflogen, das sind laufenten
hier gänse
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Mag sein, allzu sorgfältig hab ich die Beschreibung nicht gelesen.
Jedenfalls würde mich ein Roboter um die 2500 € kosten, das zunächst erforderliche Planieren der Fläche (mit einer Sisyphus-Arbeit vergleichbar) auch in dieser Grössenordnung. Aber vielleicht gewinne ich ja auch mal im Lotto. :)
Warum glaubst Du, daß Du dafür etwas planieren mußt? Das hab ich bisher noch nie gehört und ich kenne einige Roboterschaf-Besitzer.
LG
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Nun, es ist wohl so, dass zehn Leute zehn verschiedene Meinungen haben zu Rasen, Rosen oder was auch immer.
Mein Rasen ist einfach das Stück Wiese, das regelmäßig gemäht wird. Sieht schön grün aus und ist begeh-, bespiel- und beschlafbar. Wird nicht gedüngt, gewässert, vertikutiert, was da so wächst ändert sich erstaunlicherweise von Jahr zu Jahr. Ach ja, und Rasen mähen ist eines meiner liebsten Hobbys, mit einem stinkenden lauten alten Benzinmäher ohne Fangkorb und ohne Vorschub, bei dem ständig die Rädchen abkrachen. Er heißt Udo.
Andere liegen lieber im bienenfreien Gras und gucken ihrem Mähroboter zu, andere ihren Gänsen und wieder andere schmeißen mit Freuden ihren Rasenmäher raus, um in Staudenbeeten rumzupusseln. Was soll ich da missionieren, dass Blümchen im Gras schön sind, Gänsekacke scheiße und Rasen mähen doch eigentlich total Spaß macht.
Ein emotionales Thema - das nur auf dieser Ebene betrachtet werden kann. Wird es sachlich oder sogar ökonomisch, klappt es mit der Diskussion nicht mehr - schon alleine deswegen, weil kaum jemand die eigene Arbeits-(=Lebens-)zeit in die Kalkulation einfließen lassen will.
Wer mit seiner Lösung glücklich ist, soll auf jeden Fall dabei bleiben - wem sie zu mühsam wird, der muß sich nach kräfte- und zeitsparenden Lösungen umsehen oder die Arbeit für Geld erledigen lassen.
LG
PS: Wir sehen dem Mähroboter nicht zu, weil er flüsterleise nachts mäht - ihn tagsüber beim Parken/Laden unter einem Strauch zuzusehen ist eher fad. ;D
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Ich hab nun weder Strom-, noch Wasseranschluss im Garten, da beides für die Unterhaltung der bestehenden Pflanzungen aus Stauden und Gehölzen nicht nötig ist. Die Erhaltung eines Rasens im von Dir gezeigten Zustand würde unter diesen Bedingungen gewiss einiges an manuellem und/oder finanziellem Mehraufwand bedeuten. Auch die lokalen Gegebenheiten sind daher zu betrachten.
Der manuelle und finanzielle Mehraufwand wäre einmalig - Du wendest eben jedes Jahr mehr an Zeit und Kraft für Deine Lösung auf. So lange das bei Dir klappt und Du mit dem Ergebnis und dem Aufwand zufrieden bist, macht es Sinn, sie beizubehalten.
LG
PS: Wenn Deine Theorie von der absolut unkrautunterdrückenden dichten Staudenpflanzung stimmen würde, wäre der Garten meiner Eltern seit vielen Jahren absolut unkautfrei - dichter kann man Stauden nicht mehr pflanzen (sie sitzen teilweise schon aufeinander), aber die Verunkrautung wird trotzdem von Jahr zu Jahr schlimmer. Könnte daran liegen, daß sie auf fettem Lehm mit ausreichen Niederschlägen gärtnert?
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Ein Mähroboter kommt für mich schon deshalb nicht in Frage, weil er keine blühende Primula veris oder Fritillaria meleagris erkennen würde. Diese würden niedergemetzelt.
Das spannende an der gemähten Wiese ist für mich ja ihre Dynamik. Mal taucht hier ein Blümchen auf, mal dort. Ich pflanze ja sogar bewußt in die Wiese hinein.
Ok, beim Barfußlaufen muss man schauen, wo man hintritt. Das ist aber auch schon wegen den Katzenschissen ratsam 8)
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Dichte Pflanzungen bremsen die Unkrautentwicklung und obendrein fällt Unkraut nicht so auf. Trotzdem nisten sich mit der Zeit Disteln, Brennnesseln, Quecke, Goldrute, Winde u.ä. robuste Unkräuter ein. So lange die mit häufigen, dafür aber sehr schnellen Pflegegängen in Schach gehalten werden, sind solche Pflanzungen sehr zeitsparend.
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Einen Aspekt in der Frage Rasen oder Stauden unabhängig vom persönlichen Geschmack möchte ich noch ergänzen.
Ich habe keinen Rasen, hauptsächlich, weil ich einen eher kleinen Garten habe und mir der Platz zu schade war. Der zweite Grund war aber auch, dass ein Rasen einfach sehr regelmäßig gepflegt werden muss. Wenn Rasen in der Wachstumszeit öfter mal nicht rechtzeitig gemäht wird, ist er hinüber. Deswegen hat ja auch der Roboter so gute Ergebnisse. Das ginge nur mit Wiese, diese finde ich aber im Kleinformat auch nicht so toll und man würde auch nicht drauf barfuß laufen können. Das ist das Einzige, was ich derzeit vermisse.
Nun zu den Staudenbeeten, wenn ich da nur alle paar Wochen mal ran kann, ist da nix kaputt, sondern höchstens ein wenig ungepflegt. Das ist meiner Meinung vor allem der Vorteil für ältere Gärtner, man kann was machen, wenn man grad gut drauf ist, wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm.
Übrigens Roboterschafe werden in der Nachbarschaft gerne geklaut und sie nur unter Aufsicht rauszulassen ist auch keine Lösung.
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..., obwohl ich den Stickstoffeintrag durch eine "fachgerechte" Rasendüngung schon fast schon wieder für "ökologisch bedenklich" und damit für entbehrlich halte.
Das mag für den normal gedüngten und normal gemähten Rasen zutreffen, da dort der massenhaft anfallende Rasenschnitt entfernt wird. Bei Verwendung der Robotermäher die den winzigen Rasenschnitt liegen lassen, kann die einzusetzende Düngermenge durch den Mulcheffekt massiv reduziert werden. Ich habe einen solchen (wie auch von hemerocallis beschriebenen) Rasen jetzt seit 2 Jahren und die eingesetzte Düngermenge auf ein Viertel der vom Hersteller angegebenen Menge reduziert.
Folge:
(http://666kb.com/i/cvnrz663ys1nyrme4.jpg)
Wir haben allerdings das Glück eines ausreichend großen Gartens, so dass sich die Blumenwiese, das Staudenbeet, der Kies- oder Waldgarten sowie der Rasen nicht gegenseitig ausschließen.
BTW: ob Rollrasen oder selbst ausgesät spielt bei uns keine Rolle - wir haben die eine Hälfte des Rasens mit Rollrasen legen lassen, und die zweite Hälfte (weil nicht genug lieferbar) selbst eingesät. Nach zwei Jahren optisch und auch was das Vorkommen von unerwünschten Unkrauteinwanderungen angeht kein Unterschied.
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Ein Mähroboter kommt für mich schon deshalb nicht in Frage, weil er keine blühende Primula veris oder Fritillaria meleagris erkennen würde. Diese würden niedergemetzelt.
Das spannende an der gemähten Wiese ist für mich ja ihre Dynamik. Mal taucht hier ein Blümchen auf, mal dort. Ich pflanze ja sogar bewußt in die Wiese hinein.
Ok, beim Barfußlaufen muss man schauen, wo man hintritt. Das ist aber auch schon wegen den Katzenschissen ratsam 8)
Du kannst bewußt Inseln aus der Mähzone ausnehmen. Hätten wir mehr Rasenfläche, würde ich das auch machen - so wachsen die Frühlingsblüher in den Beeten zwischen den Stauden.
LG
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Dichte Pflanzungen bremsen die Unkrautentwicklung und obendrein fällt Unkraut nicht so auf. Trotzdem nisten sich mit der Zeit Disteln, Brennnesseln, Quecke, Goldrute, Winde u.ä. robuste Unkräuter ein. So lange die mit häufigen, dafür aber sehr schnellen Pflegegängen in Schach gehalten werden, sind solche Pflanzungen sehr zeitsparend.
Das ist aber auch die Krux - wer nicht häufig durchkommt, weil er wg. Krankheitsphasen ausfällt, kommt bald nicht mehr nach. Zudem siedeln sich ja auch mit der Zeit Wurzelunkräuter an, die aus den Nachbargärten einwandern und die bekommt man dann aus den dicht verwachsenen Staudenhorsten nicht mehr raus.
Erfahrungsgemäß müssen auch die robustesten Stauden irgendwann mal geteilt oder verjüngt werden, damit sie schön bleiben oder andere nicht bedrängen - diese Arbeit ist bei dichtem Bestand ein echter Kraftakt. Deswegen schreite ich immer schon zur Tat, wenn zwischen den Staudenhorsten noch Luft genug ist, die Grabegabel anzusetzen.
Eine Pflanzung, wie Du sie beschreibst muß daher im Vorfeld sehr gut durchdacht sein: möglichst nur Stauden, die nicht wuchern und nur selten oder gar nicht geteilt werden müssen, die ungefähr die selben Ansprüche haben und dann muß man sie auch noch auf wurzelunkrautfreie Flächen sehr dicht auspflanzen, um einen schnellen Flächenschluß zu erzielen. Die Stauden müssen eine Mulchschicht vertragen können und man muß einen geeigneten Mäher und Häcksler anschaffen, um den Schnitt sinnvoll verwerten zu können.
Das kommt recht teuer - ich denke, wenn man die Quadratmeterkosten mit der Anlage (Material und Arbeitszeit) und des Betriebs einer Rasenfläche mit Bewässerung und Robotermäher auf z. B. 2.500 m² vergleicht, wird die Staudenpflanzung wohl kaum günstiger kommen.
Und mal ganz ehrlich: würdest Du als Profi einem Kunden, der zu Dir mit dem Wunsch um Umgestaltung seines - sagen wir mal 1000 m² großen - Gartens kommt, weil er den Pflegeaufwand nicht mehr wie gewohnt leisten kann, eine solche Lösung großflächig empfehlen, weil sie weniger Arbeit macht als eine automatisch gemähte Rasenfläche?
LG
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Einen Aspekt in der Frage Rasen oder Stauden unabhängig vom persönlichen Geschmack möchte ich noch ergänzen.
Ich habe keinen Rasen, hauptsächlich, weil ich einen eher kleinen Garten habe und mir der Platz zu schade war. Der zweite Grund war aber auch, dass ein Rasen einfach sehr regelmäßig gepflegt werden muss. Wenn Rasen in der Wachstumszeit öfter mal nicht rechtzeitig gemäht wird, ist er hinüber. Deswegen hat ja auch der Roboter so gute Ergebnisse. Das ginge nur mit Wiese, diese finde ich aber im Kleinformat auch nicht so toll und man würde auch nicht drauf barfuß laufen können. Das ist das Einzige, was ich derzeit vermisse.
Nun zu den Staudenbeeten, wenn ich da nur alle paar Wochen mal ran kann, ist da nix kaputt, sondern höchstens ein wenig ungepflegt. Das ist meiner Meinung vor allem der Vorteil für ältere Gärtner, man kann was machen, wenn man grad gut drauf ist, wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm.
Übrigens Roboterschafe werden in der Nachbarschaft gerne geklaut und sie nur unter Aufsicht rauszulassen ist auch keine Lösung.
Dumme Diebe.
Die geräte lassen sich nicht mehr starten, wenn nicht die Ladestation mitgeklaut wird und das geht nicht einfach so nebenbei.
Wir lassen nachts mähen - daß wir einen Roboter haben, sieht man nicht.
LG
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Dumme Diebe.
Die geräte lassen sich nicht mehr starten, wenn nicht die Ladestation mitgeklaut wird
So blöd sind die wahrscheinlich auch wieder nicht. Das ist ja irgendeine technische Sicherung, soft- oder hardware, die sich mit entsprechendem know-how umgehen oder neu anpassen lässt.
Für die Besitzer ist es so oder so nervig, die Dinger sind ja auch nicht so billig.
Für deine Situation scheint es mir allerdings schon optimal so einen Roboter zu nutzen.
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So blöd sind die wahrscheinlich auch wieder nicht. Das ist ja irgendeine technische Sicherung, soft- oder hardware, die sich mit entsprechendem know-how umgehen oder neu anpassen lässt.
Für die Besitzer ist es so oder so nervig, die Dinger sind ja auch nicht so billig.
Für deine Situation scheint es mir allerdings schon optimal so einen Roboter zu nutzen.
Ich kenne Berichte, daß östlich von Wien einige Geräte gestohlen wurden - angeblich tauchen sie in Teilen zerlegt auf dem Ersatzteil-Schwarzmarkt auf. Hier im Umfeld ist bislang noch kein Fall vorgekommen und ich hoffe, daß es dabei bleibt. Wer große Grundstücke nicht eingezäunt hat, ist vielleicht auch stärker gefährdet - hier ist das nicht üblich, Diebe müßten daher den Zaun überwinden oder zerschneiden, was sich sicher auch auf die Motivation der Übeltäter auswirkt.
LG
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Ein Rasen ist übrigens nichts anderes, als Millionen gleicher Stauden dicht an dicht nebeneinandergepflanzt. Grasstaude neben Grasstaude.
Dazwischen muss im Prinzip genauso gejätet werden, wie zwischen einer eingewachsenen Staudenpflanzung.
Nur geschieht das in einem Rasen eher mechanisiert und mit Unkrautbekämpfungsmittel oder regelmäßigem Ausstechen.
Meine Staudenbereiche werden einmal im Jahr grob gejätet, mehr ist nicht nötig. Wenn unter der Hemerocallis ein Löwenzahn auftaucht, sieht das keiner.
Taucht er im Rasen auf, fällt er sofort auf ;)
Für mich, da ich mich mit Pflanzen auskenne, ist das Staudenbeet die einfachere und schönere Alternative zu bloßem Rasen.
Hat jemand keine Ahnung, dann ist Mähen wohl einfacher. Beim Dünger muss man auch nur Gebrauchsanweisung lesen, das bekommt der Laie auch hin. Und bei Geräten ist man ja auch gleich begeistert.
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Wir lassen nachts mähen - daß wir einen Roboter haben, sieht man nicht.
Dafür lese ich das jetzt gewiss schon zum zwanzigsten Mal in diesem Thread. Es reicht. Mittlerweile bin ich sogar sehr überzeugt davon, dass Du damit glücklich bist.
Ich würde gerne mehr Meinungen zum Threadthema lesen! Da steht nix von pflegearmen Gärten für alte oder nicht voll einsatzfähige Gärtner und da steht auch nix davon, wieviel Rasen ein Gärtner braucht oder pflegen kann oder will. ::)
Einige interessante Gesichtspunkte tauchten schon auf :) , wie "Grasflächen geben dem Garten einen Rahmen" oder "optische Ruhezonen durch das gleichmäßige und +- grüne Erscheinungsbild" oder "je kleiner der Garten um so weniger Grasfläche ist nötig" oder "flexibel/variabel nutzbarer Gartenbereich für Aktivitäten und Besinnungsmomente der dort lebenden Menschen". (Den genauen Wortlaut weiß ich jetzt nicht mehr :-[ . Das sind nur die Inhalte, die bei mir hängenblieben.)
Gerne mehr davon.
Ich habe auch eine größere Grasfläche, die ich häufig und sehr gerne pflege. Rasenmähen, Wegerichausstechen etc sind für mich meditative Tätigkeiten, die ich nicht missen will. Bei mit teilt der Rasen den Garten in einen sonnigeren Beetbereich und den Waldbereich. Es entstehen dadurch verschiedene Garten/Pflanzenräume und der Rasen ist der zentrale Ort, wo das mobile Leben stattfindet.
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Es entstehen dadurch verschiedene Garten/Pflanzenräume und der Rasen ist der zentrale Ort, wo das mobile Leben stattfindet.
Wir erleben das ähnlich - mich würde interessieren, wie Gärten ohne Rasen bewohnt/benutzt werden? Sind die wie die Barockgärten nur etwas fürs Auge? Hat man viele gepflasterte Flächen, an denen man Sitzgelegenheiten postieren kann - wie kommt man durch den Garten - viele befestigte Wege?
Mir fehlt das Bild eines belebten bewohnten Gartens ohne Rasenfläche völlig und ich kann mir nicht vorstellen, wie man darin lebt, ohne dauernd darauf achten zu müssen, nichts umzutreten oder niederzudrücken - daher bitte her mit Euren Beispielen.
LG
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Dazwischen muss im Prinzip genauso gejätet werden, wie zwischen einer eingewachsenen Staudenpflanzung.
Nur geschieht das in einem Rasen eher mechanisiert und mit Unkrautbekämpfungsmittel oder regelmäßigem Ausstechen.
Ich hab beides - eine eingewachsene sehr dichte Staudenpflanzung und einen sehr dichten Rasen - der Unkrautanflug ist im Staudenbeet deutlich höher, spätestens alle 6 Wochen sind Jätgänge notwendig, um das unter den Staudenblättern keimende Unkraut in Schach zu halten.
Im Rasen mach ich das 2-3x pro Saison (und es dauert auf die Fläche bezogen viel kürzer - vor allem muß ich nicht zwischen den Stauden rumbalancieren und darauf achten, nichts zu knicken oder zu zertreten).
LG
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Es entstehen dadurch verschiedene Garten/Pflanzenräume und der Rasen ist der zentrale Ort, wo das mobile Leben stattfindet.
Wir erleben das ähnlich - mich würde interessieren, wie Gärten ohne Rasen bewohnt/benutzt werden? Sind die wie die Barockgärten nur etwas fürs Auge? Hat man viele gepflasterte Flächen, an denen man Sitzgelegenheiten postieren kann - wie kommt man durch den Garten - viele befestigte Wege?
Mir fehlt das Bild eines belebten bewohnten Gartens ohne Rasenfläche völlig und ich kann mir nicht vorstellen, wie man darin lebt, ohne dauernd darauf achten zu müssen, nichts umzutreten oder niederzudrücken - daher bitte her mit Euren Beispielen.
LG
In einem kleinen Garten kann sich der Luxus erlaubt werden, die wenigen "bewohnten" Flächen einfach anderweitig zu befestigen: z.B. ein runder gepflasterter Platz mit Sitzgelegenheit und ein gepflasterter Weg dorthin vom Haus. Rest ist bepflanzt mit Gehölzen und Stauden. Da brauchts nicht unbedingt eine grüne begehbare und gemähte Fläche.
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In einem kleinen Garten kann sich der Luxus erlaubt werden, die wenigen "bewohnten" Flächen einfach anderweitig zu befestigen: z.B. ein runder gepflasterter Platz mit Sitzgelegenheit und ein gepflasterter Weg dorthin vom Haus. Rest ist bepflanzt mit Gehölzen und Stauden. Da brauchts nicht unbedingt eine grüne begehbare und gemähte Fläche.
In sehr kleinen Gärten stimme ich Dir zu - da gibt es einfach zu wenig bewohnbare Fläche. Aber sobald mehr als 150-200 m² zur Verfügung stehen, sehe ich das anders - ich beanspruche meinen Garten als meinen Lebensraum und weil ich nicht wie eine Biene drin herumfliegen kann, brauche ich Flächen, die ich ohne Kollateralschäden betreten kann - je größer der Garten, desto mehr dieser Flächen sind nötig, um ihn beleben zu können.
LG
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Man kann sich doch auch auf Wegen bewegen. Wichtige Bereiche im Garten müssen einfach erreichbar sein. Das kann ein befestigter Weg sein, oder auch nur ein gemähter Weg in einer Wiese.
Daneben hab ich gerne einen Sitzplatz (das kann auch z.b. im gepflasterten Hof sein) und den Nutzgarten.
Da spielt es eigentlich keine Rolle, wie groß der Garten ist.
Will ich jedoch im Garten Tango tanzen oder Federball spielen, dann brauche ich natürlich größere betretbare Flächen.
Mich bewegen und den Garten bewohnen kann ich in beiden Fällen.
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ich beanspruche meinen Garten als meinen Lebensraum und weil ich nicht wie eine Biene drin herumfliegen kann, brauche ich Flächen, die ich ohne Kollateralschäden betreten kann - je größer der Garten, desto mehr dieser Flächen sind nötig, um ihn beleben zu können.
geht auch in dieser version:
ich beanspruche mein forum als meinen Lebensraum … je größer die logorrhoe , desto mehr dieser Flächen sind nötig, um ihn beleben zu können. ::)
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Aber ein belebtes Forum ist besser als ein totes ;)
Das mit den Kollateralschäden ist auch so eine Sache. Ich kann eigentlich durch eine Staudenpflanzung gehen, ohne dass was zertreten wird, als wäre ich geschwebt 8).
Es gibt jedoch auch Persönlichkeiten mit sehr großen Schuhgrößen und sehr unkoordinierten Schritten. Die kriegen einfach alles hin. Sogar mit einem Tritt 3 Leichen. Gewisse Handwerker z.B. Allein für diese Spezies rentiert sich ein Rasen. Oder besser, eine Betonfläche.
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Das mit den Kollateralschäden ist auch so eine Sache. Ich kann eigentlich durch eine Staudenpflanzung gehen, ohne dass was zertreten wird, als wäre ich geschwebt 8).
Ich bin beeindruckt :o !
Hier gibt es keine solchen Sonderbegabungen - ich bin zeitweise 3-beinig unterwegs, Kind ist gerade in dem Alter, in dem man über seine eigenen Beine fällt und Gatte steht lieber sicher, weil er derjenige ist, der die kräftezehrenden Arbeiten vornehmen muß.
Und erst recht der Besuch, der selbst keinen Garten hat.
Dürfen so ganz normal Sterbliche Deinen Garten betreten - bekommen sie dann die Anweisung, die Wege nicht zu verlassen? Hier reicht ein 'Bitte nicht in die Beete steigen', aber da es genug Bewegungsfreiheit auf dem Rasen gibt, kommt ohnehin kaum jemand auf solche Ideen. Hier haben wir beim Sommerfest aber auch immer wieder mal 25 Personen zu Gast - die bringt man auf keiner normal dimensionierten Terrasse unter.
LG
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Ich hab ja "gemähte Wiese" und einen großen gepflasterten Hof.
Aufgrund der Hanglage allerdings nicht barrierefrei.
Es muss deshalb kein Besuch in den Staudenbeeten rumlaufen.
Trotzdem könnte ich mir einen Garten ganz ohne "gemähtes Gras" vorstellen. Für ein Sommerfest täte es auch eine einmalige Mahd, z.b. mit Sense oder Balkenmäher.
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Aber ein belebtes Forum ist besser als ein totes ;)
man kann die Themen aber auch totquatschen ::) ::) ::)
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Du quatschst wohl nicht gerne?
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Du quatscht wohl nicht gerne?
ich habe keine 16750 Einträge ::) ::) ::)
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Vielleicht, weil du zuhause vor lauter Reden nicht zum Schreiben kommst ;)
Ich bin da ja eher der Stille :-X ;)
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Medi, Du nervst, ich ignoriere Dich jetzt besser wieder.
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ja, wird wohl besser für uns beide sein 8)
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Ich hab ja "gemähte Wiese" und einen großen gepflasterten Hof.
Aufgrund der Hanglage allerdings nicht barrierefrei.
Es muss deshalb kein Besuch in den Staudenbeeten rumlaufen.
Trotzdem könnte ich mir einen Garten ganz ohne "gemähtes Gras" vorstellen. Für ein Sommerfest täte es auch eine einmalige Mahd, z.b. mit Sense oder Balkenmäher.
Verstehe - also Wiesenflächen, die man bei Bedarf als kurzristig als Bewegungsfläche nutzen kann. Das bedeutet also Vorbereitung und bietet spontanen Zusammenkünften weniger Optionen. Ein großer gepflasterter Hof ist hier eine seltene Ausnahme - das erleichert natürlich einiges.
Wir haben einen ovalen Wiesenteil als Pary-Location angelegt - rundherum mit gemischten Rabatten bepflanzt, in denen auch höhere Sträucher oder Bäume stehen. In denen hängen die Lampions und stecken die Gartenfackeln - auf der Rasenfläche werden die Bierzeltgarnituren aufgestellt. Das ist natürlich wetterabhängig und kann nicht von langer Hand geplant werden - da noch großen Mähaufwand vorher zu betreiben, wäre für uns unpraktisch.
LG
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Du quatscht wohl nicht gerne?
ich habe keine 16750 Einträge ::) ::) ::)
ja, die Gartenmenschen zählen ja nicht mit ;)
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ich habe keine 16750 Einträge ::) ::) ::)
Ich auch nicht, aber das wird schon noch! ;D
Wenn ich denke, wie oft ich krank/immobil zu Hause sitze und niemanden auf einen Plausch besuchen gehen kann, bin ich heilfroh, daß es Foren gibt, in denen man sich austauschen kann. Bei dem Wetter momentan ist da Lagerkoller vorprogrammiert. :-\
LG
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Je nach Nutzungsart des Gartens kann Rasen natürlich verzichtbar/unverzichtbar sein.
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Damit alle wieder ein bißchen runter kommen, stelle ich jetzt mal ein paar bilder ein von einem Garten ohne Rasen, in dem auch nicht alles zugepflastert ist, man trotzdem chillen und feiern kann.
In fremde Gärten gucken macht ja immer Spaß ;)
Das erste Bild zeigt das Kiesbeet im Süden, dort wo die Nachbarn ihren Rasen haben, der einzige gepflasterte Weg führt von der östlichen Seite des Hauses, wo die Haustüre ist im Bogen durch den Garten zum Carpot. Vom Carport aus hab ich fotografiert, durch den Kiesgarten führt ein Trampelpfad. Vor der Ostseite sind neben dem Weg zwei schmale Beete.
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Das zweite ist vom vorherigen Standpunkt etwas weiter links aufgenommen, der Trampelpfad ist kaum noch zu sehen, der Schlauch markiert grad schön den Weg, rechts hinten baut GG an einer Mauer, vor der ein weiterer kleiner Sitzplatz entsteht für eine andere Perspektive und weil uns ein Neubau im Westen die Abendsonne nimmt.
Edit: lechts und rinks velwechsert
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Warum glaubst Du, daß Du dafür etwas planieren mußt? Das hab ich bisher noch nie gehört und ich kenne einige Roboterschaf-Besitzer.
LG
Du bist wirklich hartnäckig, Hemerocallis, ich dagegen tatsächlich versucht, mal einen Vertreter von G*** oder einer anderen Firma, die diese Roboter verkauft, in den Garten zu bitten.
Allerdings bin ich ziemlich sicher, zu hören zu bekommen, dass man Schritt A vor Schritt B macht, und ich erst mal das Gelände ebnen soll, bevor ich den armen Kleinen ständig der Gefahr aussetze, in einer Bodenwelle zu verschwinden oder vor einem der Riesen-Maulwurfshügel einen Kopfstand zu machen.
Dann sind hier auch einfach zu viele Bereiche, teilweise nur Pflanzinseln oder Baumgruppen, aber auch durch Tore etc. getrennte Abschnitte. Ich weiss schon, alles ist machbar, aber man muss auch die Kosten in Relation zum möglichen Gewinn sehen.
D.h., ich bleibe definitiv bei der bisher bewährten Methode.
Übrigens Bienen im vom Gras umwachsenen Weißklee stechen nur im äussersten Notfall, mich die letzte Biene vor ca. 20 Jahren gestochen, auch damals lief ich fast ausschliesslich barfuß. Geht also ohne Probleme.
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Nun drehen wir uns um, Blick nach Westen, von hier gehts in neue Gartenräume auch ohne Rasenabtrennung, eher links mein kleiner "Waldgarten" und nach rechts an der großen Terrasse vorbei Richtung Teichgarten, daher der Zaun.
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Von der gesamten Terrasse hab ich kein Bild, es passen aber schon so 3 Biergartengarnituren drauf. Normalerweise steht ein kleinerer Tisch dort und Liegestühle am Teich.
Hinten am Teich rechts neben dem Stein sieht man eine kleine grüne Fläche, das ist Cotula dioica minima, sehr guter Rasenersatz für Stellen, die man nicht dauernd betritt, aber für die Pflege am Teich brauchte ich einen Weg und da fand ich was Grünes schöner als den Kies, der vorher dort auch war. Der wird dieses Jahr verlängert bis ganz hinten.
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Du bist wirklich hartnäckig, Hemerocallis, ich dagegen tatsächlich versucht, mal einen Vertreter von G*** oder einer anderen Firma, die diese Roboter verkauft, in den Garten zu bitten.
Allerdings bin ich ziemlich sicher, zu hören zu bekommen, dass man Schritt A vor Schritt B macht, und ich erst mal das Gelände ebnen soll, bevor ich den armen Kleinen ständig der Gefahr aussetze, in einer Bodenwelle zu verschwinden oder vor einem der Riesen-Maulwurfshügel einen Kopfstand zu machen.
Ich bin nur hartnäckig, wenn es um Vorurteile geht! ;)
Versuch es mal mit einem Vertreter vom schwedischen Marktführer oder vom italienischen Spezialisten für geländegängige Robotermäher. Die lachen sich schief, wenn Du das mit dem Planieren erzählst.
Dann sind hier auch einfach zu viele Bereiche, teilweise nur Pflanzinseln oder Baumgruppen, aber auch durch Tore etc. getrennte Abschnitte. Ich weiss schon, alles ist machbar, aber man muss auch die Kosten in Relation zum möglichen Gewinn sehen.
Es kostet nicht mehr oder weniger, wenn Flächen ausgespart werden (bloß ein paar Laufmeter Begrenzungsdraht).
Übrigens Bienen im vom Gras umwachsenen Weißklee stechen nur im äussersten Notfall, mich die letzte Biene vor ca. 20 Jahren gestochen, auch damals lief ich fast ausschliesslich barfuß. Geht also ohne Probleme.
Wir gehen barfuß in der Wiese - und wir werden wie alle anderen Menschen gestochen, wenn wir auf eine Biene treten (am Badesee oft genug der Fall). Für uns ist das eine verzichtbare Erfahrung - aber angeblich ist es ja sogar gesund? ???
LG
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Von der gesamten Terrasse hab ich kein Bild, es passen aber schon so 3 Biergartengarnituren drauf. Normalerweise steht ein kleinerer Tisch dort und Liegestühle am Teich.
Hinten am Teich rechts neben dem Stein sieht man eine kleine grüne Fläche, das ist Cotula dioica minima, sehr guter Rasenersatz für Stellen, die man nicht dauernd betritt, aber für die Pflege am Teich brauchte ich einen Weg und da fand ich was Grünes schöner als den Kies, der vorher dort auch war. Der wird dieses Jahr verlängert bis ganz hinten.
Schöne Bilder!
Darf ich fragen, wie groß Dein Garten ist?
LG
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und hier mal das Gegenteil. Ich brauche, wie ich am Anfang des Threads schon schrieb, die grünen Flächen zur Beruhigung zwischen den später sehr bunten Beeten. Auf Rasen (oder kurz gehaltener Wiese) kann man schlendern.
Bei 80kb kann ich das Foto leider nicht größer einstellen.
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Das zweite ist vom vorherigen Standpunkt etwas weiter links aufgenommen, der Trampelpfad ist kaum noch zu sehen, der Schlauch markiert grad schön den Weg, rechts hinten baut GG an einer Mauer, vor der ein weiterer kleiner Sitzplatz entsteht für eine andere Perspektive und weil uns ein Neubau im Westen die Abendsonne nimmt.
Edit: lechts und rinks velwechsert
gefällt mir.
Das wäre ein Garten, in dem ich mich auch entfalten könnte und in dem ich auch keinen Rasen vermissen würde. :D
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Darf ich fragen, wie groß Dein Garten ist?
Genau weiß ich es nicht, das Grundstück liegt so knapp über 400 qm, ich denke es bleiben so knapp 200 qm Pflanzfläche.
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und hier mal das Gegenteil. Ich brauche, wie ich am Anfang des Threads schon schrieb, die grünen Flächen zur Beruhigung zwischen den später sehr bunten Beeten. Auf Rasen (oder kurz gehaltener Wiese) kann man schlendern.
Bei 80kb kann ich das Foto leider nicht größer einstellen.
Schlendern, spielen, feiern, .....
Da hätten wir genug Platz! :D
LG
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Genau weiß ich es nicht, das Grundstück liegt so knapp über 400 qm, ich denke es bleiben so knapp 200 qm Pflanzfläche.
Diese Dimensionwürde ich auch ohne Rasen gestalten - 150-200m² sind meiner Meinung nach dafür ideal. Ist die Gartenfläche so beschränkt, sind große Feten ohnehin schwer realisierbar und er dient eher als privates Refugium.
LG
PS: Hier bei uns wären so große Kiesflächen im Sommer unbewohnbar, weil es hier dafür zu heiß ist. In kühleren Regionen ist die Wärme, die dort gespeichert wird, sicher ein Benefit.
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Versuch es mal mit einem Vertreter vom schwedischen Marktführer oder vom italienischen Spezialisten für geländegängige Robotermäher. Die lachen sich schief, wenn Du das mit dem Planieren erzählst.
Bevor oder nachdem er sich den Knöchel gebrochen hat? ;D
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Bevor oder nachdem er sich den Knöchel gebrochen hat? ;D
Wie oft brichst Du Dir den Knöchel beim Mähen?
Wenn Du die Fläche mit einem herkömmlichen Mäher mähen kannst, schaft das der Roboter auch. Wenn Du ein Mondlandefahrzeug benötigst, um die Flächen zu überqueren, würde ich wirklich in eine Planie investieren. ;D
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Versuch es mal mit einem Vertreter vom schwedischen Marktführer oder vom italienischen Spezialisten für geländegängige Robotermäher. Die lachen sich schief, wenn Du das mit dem Planieren erzählst.
Bevor oder nachdem er sich den Knöchel gebrochen hat? ;D
Wie nutzt du nochmal diese Fläche? ;D
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Ich bin nur hartnäckig, wenn es um Vorurteile geht! ;)
Vor allem bei der Pflege deiner eigenen. ::)
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Ich bin nur hartnäckig, wenn es um Vorurteile geht! ;)
Vor allem bei der Pflege deiner eigenen. ::)
Solche Beiträge tragen nicht gerade zu einer entspannten Diskussion bei. 8)
Und hat rein gar nichts mit dem Thema zu tun. Senf.
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Passt ja dann zu euren bisherigen Ergüssen.
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Vor allem bei der Pflege deiner eigenen. ::)
In dem Fall hab ich die konkrete jahrelange Erfahrung und kann daher beurteilen, worum es geht - Vorurteile sind nur bei Nichtwissen und fehlender Erfahrung möglich. 8)
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Magst du nicht runter zu Irm gehen....
Wenn euch was nicht passt, dann brauchts doch nicht unbedingt solche Spaßbremsen, Leute! >:(
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Freie Fahrt für Nervensägen? Nö...
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Freie Fahrt für Nervensägen? Nö...
Deine Beiträge interessieren mich auch (oft) nicht. Ist auch immer dasselbe. Und lass ich mich deshalb herablassend drüber aus?
Unterbreche ich deine Diskussionen, weil mir dein Typ nicht passt und ich deine Art nicht haben kann?
Sei halt bitte ruhig und heize nicht die eh schlechte Grundstimmung immer wieder an. Die Einschübe von Irm und dir waren absolut überflüssig.
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Sei halt bitte ruhig
Von dir lasse ich mir noch lange nicht vorschreiben, wozu ich mich äußere. Du stehst doch sonst auf ein belebtes Forum. ::)
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Sei halt bitte ruhig
Von dir lasse ich mir noch lange nicht vorschreiben, wozu ich mich äußere. Du stehst doch sonst auf ein belebtes Forum. ::)
Du beleidigst und verletzt persönlich die Leute. Ein bißchen Respekt im Umgang mit anderen Mitmenschen würde nicht schaden.
Ich labere viel, auch viel unnützes, das mag auch manche stören. Aber es liegt mir fern, Leute persönlich anzugreifen oder eine Meinung ins lächerliche zu ziehen.
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Ich bring mal den Flächenfaktor in die Diskussion ein (und ignoriere den ewig motzenden Hausgeist 8) ).
Ab einer gewissen Grundstücksgröße sind wohl weder gepflegter bewässerter Rasen noch dicht bepflanzte Staudenbeete ohne einen fixangestellten Gärtner realisierbar - vielleicht macht es Sinn, diese Perspektive zu beleuchten - vielleicht an einem Beispiel?
Nehmen wir mal der Einfachheit halber 5.000 m² Grundstücksfläche und verteilen wir die Flächen für eine wenig aktiv nutzende Familie, bei der wallende Staudenpflanzungen gerne gesehen sind, die aber nur normal viel Freizeit für die Pflege übrig hat und eine sehr aktiv nutzende Familie, die Rasenflächen als Nutzbereiche benötigt und ebenfalls nicht mehr als die übliche Freizeit neben dem Beruf zur Verfügung hat.
In keinem Fall wird die ganze Fläche jeweils als alleinige Staudenpflanzung oder als alleinige Rasenfläche anlegen, weil im ersten Fall der laufende Erhaltungsaufwand zu groß wäre und im zweiten Fall diese großen Flächen nicht mehr wirklich bewohnt werden können.
Wieviel Staudenbeetfläche bzw Rasenfläche wären angemessen - und was macht man mit dem Rest?
LG
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Die Geschmäcker und Befindlichkeiten sind doch so verschieden, da kann man eine pauschale Aussage bezüglich des Brauchens von Rasen im Garten doch sowieso nicht machen. Hier wird Rasen gebraucht. Sei es als Ruhepol, sei es als Spielplatz, sei es als Zeltplatz, sei es als Fetenplatz. Davon mal abgesehen, fällt es mir mit meiner Einschränkung einfach leichter, einen Rasenmäher durch die Gegend zu schieben als das ich z.B. 200 qm Beet in Schuss halte.
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Die Geschmäcker und Befindlichkeiten sind doch so verschieden, da kann man eine pauschale Aussage bezüglich des Brauchens von Rasen im Garten doch sowieso nicht machen. Hier wird Rasen gebraucht. Sei es als Ruhepol, sei es als Spielplatz, sei es als Zeltplatz, sei es als Fetenplatz. Davon mal abgesehen, fällt es mir mit meiner Einschränkung einfach leichter, einen Rasenmäher durch die Gegend zu schieben als das ich z.B. 200 qm Beet in Schuss halte.
Hab ich Dich richtig verstanden, daß für Dich 200m² als Rasenfläche für die aktive Benutzung gut passen?
Wir hätten gerne mehr - ich denke so 800-1.000 m² verteilt ums Haus wäre für uns wohl gut bewohn- und benutzbar.
LG
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Ich habe den Eindruck, dass hier Äpfel und Birnen verglichen werden. Es gibt bei diesem Thema kein falsch oder richtig. Nur ein "So fühle ich mich wohl".
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Sorry, dass ich jetzt sozusagen OT bin ;D 8)
und hier mal das Gegenteil. Ich brauche, wie ich am Anfang des Threads schon schrieb, die grünen Flächen zur Beruhigung zwischen den später sehr bunten Beeten. Auf Rasen (oder kurz gehaltener Wiese) kann man schlendern.
Sehr schöner Garten Callis und das Gesamtbild ist sehr harmonisch!
Einen kleinen Garten so mit 200qm kann ich mir sehr gut ohne Rasenflächen vorstellen.
Wenn der Garten größer ist, kommt für mich ein entscheidender Faktor hinzu.... Ob das Auge etwas zum Ruhen hat bzw zur Ruhe kommt! Je mehr Farbe, je bunter desto mehr Ruheinseln/-fläche sind meiner Meinung nach nötig!
@Mauve: Sehr gelungen Dein Kiesbeet!
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Hab ich Dich richtig verstanden, daß für Dich 200m² als Rasenfläche für die aktive Benutzung gut passen?
Naja, das kommt auch immer auf die Aufteilung an, aber mindestens ein Teilstück von wenigstens 100-150 qm sollte es schon sein. Wie gesagt, für meine Bedürfnisse.
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Die Geschmäcker und Befindlichkeiten sind doch so verschieden, da kann man
Wir hätten gerne mehr - ich denke so 800-1.000 m² verteilt ums Haus wäre für uns wohl gut bewohn- und benutzbar.
Bei uns hier in der Gegend ist das durchschnittliche Einfamilienhaus mit einem Grundstück von etwa 600-800qm ausgestattet
Da würde ich auch annehmen, wenn man Haus, Einfahrt, Terrasse und Beete abzieht, sind 200qm ein schöner Anteil und als Sport.-/Spielfläche völlig ausreichend.
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.Nur ein "So fühle ich mich wohl".
Mein Reden. :D
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Naja, das kommt auch immer auf die Aufteilung an, aber mindestens ein Teilstück von wenigstens 100-150 qm sollte es schon sein.
Und ideal wäre für Dich welche Größe (egal ob als eine Fläche oder die Summe mehrerer Teilstücke)?
LG
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Fassen wir mal zusammen.
Die Verteilung von Rasen zu Beeten kann abhängen von:
- dem persönlichen Geschmack
- der Größe des Grundstücks
- der Funktion des Grundstücks
- der Anzahl der gärtnernden Personen pro Garten
- den körperlichen Möglichkeiten dieser Personen
- den finanziellen Möglichkeiten für Hilfsmittel oder Hilfspersonen.
Dann ist ja jetzt wohl alles geklärt, oder immer noch nicht? ;)
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Die Geschmäcker und Befindlichkeiten sind doch so verschieden, da kann man
Wir hätten gerne mehr - ich denke so 800-1.000 m² verteilt ums Haus wäre für uns wohl gut bewohn- und benutzbar.
Bei uns hier in der Gegend ist das durchschnittliche Einfamilienhaus mit einem Grundstück von etwa 600-800qm ausgestattet
Da würde ich auch annehmen, wenn man Haus, Einfahrt, Terrasse und Beete abzieht, sind 200qm ein schöner Anteil und als Sport.-/Spielfläche völlig ausreichend.
Ist hier so ähnlich - und reicht grad mal, aber das liegt daran, daß wir den Garten auch für unsere Pflanzen-Vorlieben nutzen. Daher hab ich eine größere Fläche als Beispiel gewählt, wo man nicht durch die vorhandenen Gegebenheiten beschränkt wird und nach Lust und Laune Fläche einteilen/verwenden kann.
LG
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Naja, das kommt auch immer auf die Aufteilung an, aber mindestens ein Teilstück von wenigstens 100-150 qm sollte es schon sein.
Und ideal wäre für Dich welche Größe (egal ob als eine Fläche oder die Summe mehrerer Teilstücke)?
LG
Keine Ahnung, das kommt doch auch eher aufs Gesamtbild an. Ich habe jedenfalls kein Problem mit Freiflächen im Garten. Solange sie Grün sind. 8)
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Dann ist ja jetzt wohl alles geklärt, oder immer noch nicht? ;)
;D so was ähnliches wollte ich auch grade schreiben.
Vergebene Liebesmüh', so wie meine Posts oben
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Daher hab ich eine größere Fläche als Beispiel gewählt, wo man nicht durch die vorhandenen Gegebenheiten beschränkt wird und nach Lust und Laune Fläche einteilen/verwenden kann.
Da bin ich eher Realist und gehe von Gegebenheiten aus!
Hat viel Jahre und einige Gärten lang gedauert ......
(http://s13.postimg.cc/m7cfwhrp3/Garten2.jpg)
Manchmal braucht es eben ein bisschen mehr Grün :)
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Da bin ich eher Realist und gehe von Gegebenheiten aus!
Hat viel Jahre und einige Gärten lang gedauert ......
(http://s13.postimg.cc/m7cfwhrp3/Garten2.jpg)
Sehr schön, so würde ich auch gerne mal mit einem Kaffee in der Hand morgens durch den Tau laufen und gemächlich schaukelnd ins Grüne gucken. :D
Man kann leider nicht alles haben.
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Callis, sehr schönes Bild. Darf ich fragen, wie groß dein Garten ist? Und die Rasenkanten sind sehr akkurat. Da hab ich auch immer keine Lust drauf. Wieviel Zeit nimmt das bei dir in Anspruch um die so hinzubekommen? Ich habe zwar einen Rasenkantenstecher (Discounter) aber es artet immer in Sisyphusarbeit aus. Liegt das am verdichteten lehmigen Untergrund oder müsste ich da mal mehr Geld investieren?
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Hach, sehr schön :D . Und man muss zum Mähen nicht dauernd die Bank verrücken ;) . Habt ihr sie selber gebaut?
Zeigt bitte noch mehr Bilder von viel und wenig Rasen. Ich finde es schön, wenn die Menge an flächigem flachen Grün mit der Umgebung harmoniert. Da gibt es eben kein Schema F, das man einfach drüberlegt und das in jedem Garten passt ;) .
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ich fühl mich in meinem kleinen garten wohl
aber würde es bestimmt auch in callis´ garten, der hat ein angenehmes grün
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zwar kein Rasen, weil ich den für mich nicht mag, aber hier übernimmt mein Kiesweg die kalmierende Rolle im Gartenensemble. Damit der Kontrast zu den Beeten nicht zu groß ist, hab ich den Weg zusätzlich noch bepflanzt bzw. mit Töpfen ausstaffiert...
(http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)
der Blick in die andere Richtung, wobei hier u.a. auch wieder eine Wiese im Hintergrund den Rahmen abgibt...
(http://s6.postimg.cc/nsnl62mq9/WP_20140702_20_52_42_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/nsnl62mq9/WP_20140702_20_52_42_Pro.jpg)
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Zeigt bitte noch mehr Bilder von viel und wenig Rasen. Ich finde es schön, wenn die Menge an flächigem flachen Grün mit der Umgebung harmoniert. Da gibt es eben kein Schema F, das man einfach drüberlegt und das in jedem Garten passt ;)
Extra für Dich ::)
ich mag es, wenn ein Staudenbeet vorne niedrige Pflanzen stehen hat, hinten die höheren, ausgehend von einem netten grünen Rasen :D
(http://up.picr.de/20830679jd.jpg)
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zwar kein Rasen, weil ich den für mich nicht mag, aber hier übernimmt mein Kiesweg die kalmierende Rolle im Gartenensemble.
So gehts natürlich auch :D jeder ganz wie er mag. Ich wiederum stehe nicht so besonders auf Kies.
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Callis, sehr schönes Bild. Darf ich fragen, wie groß dein Garten ist? Und die Rasenkanten sind sehr akkurat. Da hab ich auch immer keine Lust drauf. Wieviel Zeit nimmt das bei dir in Anspruch um die so hinzubekommen? Ich habe zwar einen Rasenkantenstecher (Discounter) aber es artet immer in Sisyphusarbeit aus. Liegt das am verdichteten lehmigen Untergrund oder müsste ich da mal mehr Geld investieren?
Hallo Easy,
easy ist das mit so akkuraten Kanten im Lehmboden nicht, auch nicht mit dem Luxuskantenstecher, den ich habe. Aber wieviel Zeit mich das jährlich gekostet hat, weiß ich nicht. Jetzt kann ich das altersbedingt nicht mehr und gebe den 1280qm großen Garten auf.
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Extra für Dich ::)
:D ;D
*istschonweg*
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Callis, oh weh, das tut mir sehr leid für dich. Ist bestimmt nicht einfach, einen so wundervollen Garten aufgeben zu müssen. Aber ich weiß jetzt, dass akkurate Rasenkanten einfach Arbeit sind, danke schön.
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(http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)
Traumhafte Lilien! Welche Sorte ist das?
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Jetzt kann ich das altersbedingt nicht mehr und gebe den 1280qm großen Garten auf.
Sehr schade! Was wird denn aus dem traumhaften Garten?
Und... :-[ Womit beschäftigst Du Dich dann?
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Šumavas Beispiel zeigt sehr schön, dass es auch ohne Rasen geht. :D
Bei mir im Garten gibt es viele gemähte Grasflächen (Rasen nenne ich es lieber nicht ;)).
Hier im hinteren Teil des Gartens, wo die gemähte Wiese für mich einen gestalterisch wichtigen Übergang zum Teich und zum Waldgarten bildet, in den dann auch gemähte Wege führen.
Man hatte mit hier einmal Mulchwege im Waldgarten empfohlen aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie ich hier die Übergänge von Wiese und Wald gestalten kann, auch wenn der "Rasen" im Waldgarten natürlich sehr schütter ist.
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Man hatte mit hier einmal Mulchwege im Waldgarten empfohlen aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie ich hier die Übergänge von Wiese und Wald gestalten kann, auch wenn der "Rasen" im Waldgarten natürlich sehr schütter ist.
Dann springt vermutlich Moos als "Lückenbüßer" ein :)
Und auch das kann gut aussehen!
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Und hier das "Rasenrondell" in einem anderen Gartenteil mit formalerem Grundriss.
Ganz glücklich bin ich hier jedoch nicht, weil die äußeren Beete eigentlich nicht Tief genug sind.
Entweder ich löse das Kreisbeet in der Mitte auf und ziehe den äußeren Buchskreis enger oder aber ich verzichte hier völlig auf das Abstandsgrün und lege einen befestigten ca. 2 m breiten Weg um das Rondell und führen diesen dann weiter in den hinteren Garten.
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Troll: Hast du schon überlegt, nur die Buxushecke wegzunehmen, da sie die fehlende Tiefe der Beetfläche noch betont? Das Rondell in der Mitte gefällt mir gut und auch die Rasenfläche darf meiner Meinung nach nicht kleiner werden. L.G.
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Man hatte mit hier einmal Mulchwege im Waldgarten empfohlen aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie ich hier die Übergänge von Wiese und Wald gestalten kann, auch wenn der "Rasen" im Waldgarten natürlich sehr schütter ist.
Dann springt vermutlich Moos als "Lückenbüßer" ein :)
Und auch das kann gut aussehen!
Bei uns ist das Gras der Lückenbüßer ;D Der Garten ist einfach zu schattig. Es gibt nur noch 2 kleine Rasenflächen, eine mit
Schneeglöckchen und diese hier. Im Herbst habe ich hier
1500 Elfenkrokuses gesteckt.
(https://lh5.googleusercontent.com/-E_IjpKBrrzw/U2tmk9PiWfI/AAAAAAAACIU/aDys_GPKhVk/s640/DSC00010.JPG)
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Der Buchs bleibt, weil ich ihn in 20 Jahre andauernder Arbeit ach und nach mühsam selbst angezogen habe. Zudem ist er ein verbindendes Element zwischen verschiedenen Gartenteilen.
Aber du spirchst etwas für mich sehr wichtiges Gestaltungsprinzip an. Wenn schon Rasenflächen, dann auch in der richtigen Proportion zu den Beetflächen. In einem "konventionell" gestaltetem Garten finde ich zu kleine Rasenflächen ebenso schlimm wie riesige Rasenflächen mit einer "Alibibepflanzung" an den Rändern.
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(http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)][url=http://postimage.org/](http://s6.postimg.cc/xbx9zja8h/WP_20140717_06_50_14_Pro.jpg)
Traumhafte Lilien! Welche Sorte ist das?
Trompetenlilien aus der "Pink Perfection Group", 2. Standjahr
ich hätte lieber dunklere gehabt...
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Der "Waldweg". ;)
Ein weiterer Grund für breite Graswege ist übrigens bei einfach funktionaler Natur.
Hier kann ich im Hochsommer nach der Arbeit wenigstens schnell ohne Kollateralschaden einen 3/4 Zollschlauch entlangziehen, um zu gießen, wenn es nötig tut.
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troll: das ist natürlich eine sehr gewichtige Begründung. Den befestigten Weg kann ich mir -noch- nicht so richtig vorstellen, aber der Buchs muss natürlich besser zur Geltung kommen.
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...
Entweder ich löse das Kreisbeet in der Mitte auf und ziehe den äußeren Buchskreis enger oder aber ich verzichte hier völlig auf das Abstandsgrün und lege einen befestigten ca. 2 m breiten Weg um das Rondell und führen diesen dann weiter in den hinteren Garten.
Hm....und das Mittelbeet belassen und den Buchskreis so 40-50cm enger ziehen?
Oder das Mittelbeet etwas größer?
Ein ganz kleines bisschen scheinen mir die Proportionen noch nicht ganz perfekt - dennoch schon so eine sehr kraftvolle Gestaltung :D
Momentan wäre ich froh, an manchen Stellen keine Rasenwege sondern befestigte Wege zu haben - wenn man bei dem jetzigen Dauerregenwetter dreimal über die gleiche Stelle gelaufen ist (was in Tordurchgängen schwierig anders zu bewerkstelligen ist), wirds zu einer schmierigen Schlammrutschbahn auf meinem Lehmboden.
Auch wenn im Sommer der Rasen wieder zu vollster Zufriedenheit nachwächst...
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@troll13
"waldiger" wäre das Areal aber schon, wenn der Weg nicht aus "Rasen" bestünde, sondern z.B. aus Rindenmulch bzw. Hackschnitzel. Habe gerade in Beth Chattos "The Shade Garden" nachgeblättert, dort scheinen auch die genannten Wegauflagen in Verwendung zu sein...
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Das Thema mit dem Wegebelag hatten wir an anderer Stelle schon.
Für mich kommt dieser Garten aus vielen ganz unterschiedlichen Versatzstücken der Gartenkultur bisher jedoch nicht ohne die gemähten Flächen als trennendes und gleichzeitig verbindendes Element aus.
Zum Rasenrondell... Es war vor ca. 15 Jahren eine fixe Idee. ;) Und was habe ich hin und her gemessen, bis es in seiner jetzigen Form halbwegs passte. Das Gartenleben besteht halt oft aus Kompromissen. ;D
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Nehmen wir mal der Einfachheit halber 5.000 m² Grundstücksfläche...
Der Einfachheit halber ;D
Ich finde, es kommt auch ein bißchen darauf an, wo diese Fläche liegt. Bei mir auf dem Land inmitten der Kulturlandschaft würde ich auf jeden Fall versuchen, das Thema "gemähtes Gras" auch mit der Umgebung zu verbinden. Sprich, ich würde jetzt nicht pauschal 60 % der Fläche als Rasen gestalten, das würde wirken wie ein Golfplatz.
Wie die vorigen Beispiele zeigen, finde ich, wurde das auch gut gemacht. Irms (ich vermute mal) eher kleinerer Garten kombiniert einen "feinen" Rasen mit akkurat geschnittener Kante mit gepflegten Staudenbeeten innerhalb einer Siedlung oder Stadt.
Sumava gelingt es, in ihrem (für mich wunderschönen) ländlichen Bereich durch Kies und wildhafte Staudenbeete das Anwesen mit der Umgebung zu kombinieren. Da wäre ein gepflegter Rasen finde ich ebenso deplaziert wie eine moderne Pflasterfläche.
Falks "Lückenbüßer" ist eine wunderschöne lichte Wiese unter dem Schatten eines Baumes.
Auch die anderen gezeigten Beispiele sind sehr gelungen, denke ich.
Verschiedene Beispiele, alle in ihrer Art zweckmäßig und passend. Alle haben einen anderen Anteil an "Grasen".
Um eine so große Fläche (5000 m2) anteilig mit einem richtigen Rasen auszustatten, bedarf es meiner Meinung nach auch einem entsprechenden Anwesen. Alte Villa, Schlößchen oder sowas. Dann könnte ich mir (unter Einsatz entsprechenden Personals ;) ) auch große Rasenflächen denken.
Ich würde also das meiste meiner 5000m2 als Streuobstwiese gestalten, einen kleinen Kartoffelacker anlegen und vielleicht einen kleinen Rest zum ständigen Betreten regelmäßig als gemähte Wiese gestalten. :D
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...
Für mich kommt dieser Garten aus vielen ganz unterschiedlichen Versatzstücken der Gartenkultur bisher jedoch nicht ohne die gemähten Flächen als trennendes und gleichzeitig verbindendes Element aus.
..
Das ist auch für mich in meinem Garten eigentlich die Hauptaufgabe der gemähten Flächen.
Und sie sorgen, wenn ich will und kurz vorher mähe, für Ordnung im Garten. Staudo hat das am Anfang mal angesprochen.
Vom Nachbarbalkon sieht das dann für meine Verhältnisse sehr ordentlich aus. Ohne Brille könnte man das, wenn man denn will, dann schon für einen englischen Rasen halten 8)
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Mist, Bild vergessen.
Mein Reich ist übrigens das Grundstück rechts der Thujen. Links davon, die Geranienseite ist der ordentlich gepflegte, gesprengte, gedüngte und vertikutierte (ich weiß gar nicht, wie man das richtig schreibt 8) ) Rasen meines Nachbarn. Von ihm bekomme ich auch meinen Rasenschnitt.
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Zum Rasenrondell... Es war vor ca. 15 Jahren eine fixe Idee. ;) Und was habe ich hin und her gemessen, bis es in seiner jetzigen Form halbwegs passte.
Also nach 15 Jahren ist die Idee längst nicht mehr so fix ;)
Ich war so frei und habe mir Dein Foto geschnappt. Schaue mal wie wunderbar sich die Wirkung ändert, sobald Du, wie vorgeschlagen, um das Mittelbeet den Spaten ein bisschen schwingst:

Mittelbeet: ø um ca. 50% vergrößert
:) :) :)
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Mist, Bild vergessen.
Mein Reich ist übrigens das Grundstück rechts der Thujen. Links davon, die Geranienseite ist der ordentlich gepflegte, gesprengte, gedüngte und vertikutierte (ich weiß gar nicht, wie man das richtig schreibt 8) ) Rasen meines Nachbarn. Von ihm bekomme ich auch meinen Rasenschnitt.
Medi, ich muss es jetzt einfach mal loswerden: Dein Garten ist so, wie Garten sein sollte (siehe direkter Vergleich Nachbar. Aber die Wäschespinne ist echt Schei..e! Kannst Du die nicht woanders hinstellen ?!
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Die Wäschespinne ist ein MUSS :P
Sie ist auch blöderweise kaputt, so dass man sie nicht mal mehr zusammenklappen kann. Ich kann leider keinen Einfluss ausüben, das blöde Ding zu entfernen. Der Garten ist sozusagen um die Wäschespinne drumrum entstanden. Vor ein paar Jahren war das noch alles Wiese, äh Rasen ;)
Ich hab sie mittlerweile ausgeblendet, ich sehe sie gar nicht mehr 8)
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@ Debbie,
was man mit Photoshop (?) nicht alles machen kann. Danke dafür.:D
Die Vergrößerung des inneren Rondells wäre tatsächlich eine einfach zu realisierende Option, da die Buchseinfassung hier noch relativ klein ist und zudem etwas lückig ist.
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realp, gut das du nicht bei mir in nachbarschaft wohnst, du würdest ständig zu mir sagen, Achim , dein garten ist im Vergleich zu anderen top, aber mit den Personen die sich darin bewegen, voll schei****, das mal überspitzt formuliert, bei mir im Garten steht auch ein Wäschedraht, das gehöhrt dazu, soll ich meine Wäsche verstecken, nur weils irgendjemand nicht ins bild passt, soll ich demnächst meine Nachbarn fragen welches Auto ich mir kaufen darf, damit sie kein Augenkrebs kriegen wenn ich damit auf meinen Hof fahre.? ??? :'(
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Ja, die Gärtner sind oft das Furchtbarste im Garten (auf dem Rasen) :-X ;D
Mit der Wäschespinne hat realp wirklich recht. Aber wie gesagt, ich wasche nicht und häng sie auch nicht auf (ok, meist). Es liegt nicht in meiner Macht ;D
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soll ich demnächst meine Nachbarn fragen welches Auto ich mir kaufen darf, damit sie kein Augenkrebs kriegen wenn ich damit auf meinen Hof fahre.?
OT:
bis jetzt konnte ich meine Müll-Container im Carport neben der Wiese ganz gut verstecken.
Bis die Stadt auf die Idee kam, ihnen grell-gelbe Deckel zu verleihen, die weithin leuchten. Das stört!
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Hallöchen Troll :)
ja, das war Photoshop in einer spontanen, quick&dirty Aktion (nur Wiederholung des, auf Deinem Bild bereits Vorhandenen)
Die Vergrößerung des inneren Rondells wäre tatsächlich eine einfach zu realisierende Option, da die Buchseinfassung hier noch relativ klein ist und zudem etwas lückig ist.
… und auch noch, naturgemäß, wesentlich kürzer als der äußere Rand, ergo weniger Arbeit! Aus der Fotoperspektive müsste es mMn 1/3 Rasen – 1/3 Mittelbeet – 1/3 Rasen sein. Gerne auch einen Tick mehr zugunsten von Mittelbeet. Die Lücken in der Buchseinfassung werden dann halt noch größer… und leider nicht mit Photoshop zu schließen ;D
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;D
Wenn hier jetzt keine 5 cm Schnee liegen würden, würde ich sofort mit Maßband und Spaten an die Arbeit gehen. ;) :D
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Ich würde (ich hätte ja nicht die Arbeit) auch das Randbeet breiter machen. Ich finde der Buchs, den ich sehr mag, ist zu nah an den hohen Stauden und quetscht sie ein. Bei der Pflanzung sahen die Proportionen bestimmt viel besser aus, weil alle Gewächse noch viel kleiner war.
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Schön, dass jetzt noch ein paar mehr Einblicke mit und ohne Rasen gezeigt werden. Zumindest ich hab mich immer sehr gefreut über Bild-Beispiele, auch wenn sie nicht superperfekt und gartenzeitschrifttauglich (z.B. auch mit Wäschespinne ;)) waren, und daraus manchmal bewusst und häufiger wahrscheinlich auch unbewusst Anregungen übernommen.
Die eigentliche Antwort auf dieThread-Frage hatte sich easy ja schon auf der ersten Seite # 8 gegeben:
..ist vielleicht doch eine Sache des persönlichen Geschmacks…
Ich denke, dass hier einige Menschen mitlesen, für die diese Frage aber noch interessant ist, und die profitieren von lebendigen Beispielen, wie man mit dieser oder jener Situation umgehen kann. Manchmal ist es ja auch verblüffend, wie kleine Änderungen bereits das Gesamtbild beeinflussen s. Debbis Vorschlag für trolls Rondell. :D Gefällt mir.
Jetzt OT Die Lücken in der Buchseinfassung werden dann halt noch größer… und leider nicht mit Photoshop zu schließen
Ich könnte mir vorstellen in die Lücken abwechselnd mit dem Buchs so einen kleinblättrigen Ilex zu setzen, sieht von der Ferne ähnlich aus und wenn der Zünßler oder Pilz kommt, fängt man nicht ganz von vorne an.
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Medi: Stand nicht mal irgendwo geschrieben, dass es zur Erkenntnis der wahren Schönheit der Unregelmässigkeit bedarf ? Ansonsten: Solche 'Machtlosigkeiten' kenne ich...
Janis: Ja, wirklich schauderhaft die Farbgebung der dt.'Mülltonne'. Der Entscheidungsträger in der Beschaffungskette muss farbenblind sein...
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Fassen wir mal zusammen.
Die Verteilung von Rasen zu Beeten kann abhängen von:
- dem persönlichen Geschmack
- der Größe des Grundstücks
- der Funktion des Grundstücks
- der Anzahl der gärtnernden Personen pro Garten
- den körperlichen Möglichkeiten dieser Personen
- den finanziellen Möglichkeiten für Hilfsmittel oder Hilfspersonen.
Dann ist ja jetzt wohl alles geklärt, oder immer noch nicht? ;)
So isses ;) ;D.
Aber es gab hier ja auch die Frage nach weiteren Beispielen...
... Ich brauche, wie ich am Anfang des Threads schon schrieb, die grünen Flächen zur Beruhigung zwischen den später sehr bunten Beeten. Auf Rasen (oder kurz gehaltener Wiese) kann man schlendern. ...
Das empfinde ich ganz ähnlich. Für so reizvolle Inseln, wie sie Callis' schönes Foto aus #182 zeigt, bieten sich bei uns Flächengröße und -zuschnitt leider nicht an. Immerhin, ein paar Rundungen und Kurven helfen, den Lang-und-schmal-Effekt zu mildern. Und kurz gehaltenes Grün nebenan/ drumrum hilft, das Ganze optisch zu weiten (funktioniert tatsächlich, Besucher schätzen den Garten meist größer, als er ist).
Sieht zzt. etwa so aus:

Gartenübersicht Winter
Das Bild, vorige Woche vorm Schnee von der 1. Etage aus aufgenommen, zeigt einen Blick, den es vom März (erster Laubaustrieb) bis Oktober/November (letzter Laubfall) so nicht gibt, denn dann machen Bäume etwa an der Hangstützmauer (vorn im Bild) optisch "dicht". Hinter dem ca. 1m hohen Mäuerchen geht der eigentliche Garten, knapp 700qm, hangabwärts (deshalb wirken die Fichten hinten kleiner, als sie sind).
Das Ganze ist nur ca. 15m breit. Ohne Rasen/ kurze Wiese würde ich mich absolut eingezwängt fühlen.
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Querkopf, Du hast einen wunderbaren Blick in Deinen Garten. Sehr harmonisch. Das spricht mich sehr an. Und das Rasengrün darin tut dem Auge vor allem im schneelosen Winter gut.
Aber auch die anderen Beispiele - ob mit oder ohne Rasen - finde ich schön, jedes auf seine Weise. Bei einem großen Grundstück wäre mein Traum eine kleine Streuobstwiese - und solch eine urige Schaukel darin, wie die hier weiter vorn gezeigte :D
Aber als Besitzerin eines kleinen Gartens interessieren mich besonders die rasenlosen Beispiele. Sowohl Juneburgs als auch mauves Garten finde ich sehr gelungen. :D
Letztlich ist und bleibt es eine Frage der konkreten Situation, der Bedürfnisse iund des Geschmacks.
Immer, wenn ich hier im Forum eine tolle Pflanze entdecke, die eine Haben-wollen-Attacke auslöst, stelle ich mir die Frage des Thread-Titels...
Nachdem wir anfangs wegen der Kinder den Großteil Rasen hatte, bin ich jetzt bei - nach meinem Empfinden - von den Proportionen her bei der kleinstmöglichen Fläche angelangt:
(https://lh5.googleusercontent.com/-Oj_etZ3bAMw/VM1eZbk-QUI/AAAAAAAAGTw/nh4HpxzTFFs/s640/DSC_0006.JPG)
Jetzt ginge nur noch ganz weg. Da bin ich immer wieder am überlegen, doch was bisher für den Rasenerhalt spricht:
* er hat was Tröstliches im meistens schneelosen Winter
* ich nutze im Sommer immer wieder das linke Drittel - für den Wäscheständer, zum Sonne tanken im Frühling und Herbst - das müsste als betretbare Fläche erhalten werden und dafür habe ich bislang keine gute gestalterische Lösung gefunden
* er schafft einen Ruhepunkt für das Auge, wenn es im Sommer in den Beeten "knallt"
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Cydora, bei dir wirkt das winterliche Grün besonders leuchtend :D
Bei ganz kleinen Rasenflächen gibt's ja immer wieder mal die Überlegungen, die Gräser durch andere Pflanzenmonokulturen zu ersetzen.
Vom kriechenden Thymian bis zum Büffelgras. Hier im Wald gibt es oft grüne Inseln, von sich aus gleichmäßig hoch, aus irgendeiner einheimischen Segge. Ich finde das immer wunderbar, ein selbsterhaltender Rasen, der nicht gemäht werden muss.
Aber letztendlich überwiegen die Vorteile des gemähten Grases, da dort Fehler durch das Mähen wieder ausgeglichen werden. Und die Rasenersatzpflanzen sind halt oft Spezialisten, welche nur auf speziellen Standorten überzeugen können.
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Cydora, bei deinem Garten würde was fehlen ohne Rasen, er bildet eine Mitte, die ganze Gestaltung ist darauf ausgerichtet, dass es so eine Mitte gibt und wirkt so insgesamt auch sehr harmonisch :D. Und das zu allen Jahreszeiten, soweit ich mich erinnern kann. Wenn du diese Mitte wegnehmen würdest, bräuchtest du ein komplett neues Konzept.
Neue Pflanzfläche könntest du aber eventuell dadurch gewinnen, indem du aus dem Rasenquadrat einen Kreis machst, der quasi als Verbindung zwischen der vorderen Pflasterung, die Terrasse nehme ich an, die auch eher rund ist und der hinteren Pflasterfläche liegt. So ungefähr, hab mir dein Bild mal geborgt und ein bisschen rumgemalt ;)
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Da könnte ich mir auch fast meine Wäschespinne schön drin vorstellen :-X
Das mit den Kreisen ist nicht schlecht. Allerdings würde ich den Rasen nicht weiter verkleinern.
Wenn, dann würde ich ein anderes Konzept wählen und die Kreise vollends auspflastern. Das ginge auch noch und würde zum völlig rasenfreien Garten führen, über den wir ja schon oft gesprochen haben.
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Ich hatte vorher einen großen Rasenkreis, der beide Terrassen miteinander verband. Die Kreisform sagt mir sehr zu. Aber ich wollte direkt vor den Terrassen auch Pflanzungen, damit man auch direkt was vor der Nase hat. Deshalb hab ich seitlich diese Beetteile wie Kulissen zwischen Terrassen und Rasen geschoben. Es ist nur der 80cm breite Gang frei, damit man die Liege bequem durchrollen kann. Darauf möchte ich nicht verzichten. Dann würde der Rasenkreis aber relativ klein - und für mein Empfinden nicht mehr passend. Außerdem würde ich es für blöd erachten, wegen einer solchen Minifläche dann noch den Rasenmäher im eh zu kleinen Schuppen verstauen zu müssen. Da müsste man dann pflastern. Das winterliche Rasengrün müsste dann auch anderweitig kompensiert werden...Und so ist es bislang bei dem Rasenrechteck geblieben...Vielleicht kommt ja irgendwann noch eine zündende Idee. Handlungsdruck hab ich da ja nicht wirklich, ist ja auch so schön.
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Ich lese bisher still mit und genieße die Bilder und die Diskussion. Ein kleiner Gedanke von mir, nach Anblick von Cydoras hübschem Garten und der Überlegung, eventuell doch zu pflastern:
Mein vorstädtischer Garten ist recht klein. Zu Anfang hatten wir mangels Ideen nur Rasen, der in den letzten Jahren immer mehr neuen Beeten gewichen ist. Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, ihn ganz durch Splitt- oder Pflasterflächen zu ersetzen, denn so richtig schön habe ich ihn nie hinbekommen.
Aber richtig viel Schatten haben wir auch nach 7 Jahren noch nicht und im Frühsommer war es in den letzten Jahren oft so lange heiß, dass es auf dem Rasen auch abends deutlich angenehmer und luftiger war als auf unserer Splittterasse, die sehr lang Wärme abstrahlt. Deshalb werde ich wohl nicht auf Rasen verzichten, auch wenn der Anteil weiter schrumpfen wird.