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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: fars am 20. Oktober 2015, 16:17:39
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Habe gerade von unserem Apfelbaum "Süßen" (oder wie die Hessen sagen: Sießen) gepresst.
Apfelschnitzel mit dem Pürierstab zermanscht und die Pampe in einem Tuch ausgewrungen.
Absolut "bio" und sehr wohlschmeckend (und vermutlich abführend)
Wie kann ich den Saft haltbar machen?
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In Plastikflaschen einfrieren (nicht ganz füllen, weil sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt).
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Pasteurisieren ist eine empfohlene Möglichkeit. Schau mal hier:
Den pressen wir roh , füllen ihn auch roh ab und pasteurisieren ihn dann in einem hohen Einkochtopf. Da gehen 9(?) Flaschen hinein. Ich nehme ganz normale Flaschen mit Schraubverschluß. Vorher in der Backröhre bei 120° 20 min sterilisieren, Deckel auskochen.
Dabei darf der Saft nicht heißer als 70-80° werden, sonst verliert er seinen köstlichen Rohgeschmack. Dauer weiß ich jetzt nicht auswendig(20 min?), das steht auf dem Einkochtermometer
(Klick auf die Quelle über dem Zitat und Du kommst in den Herkunftsthread)
Auch andere Quellen geben zwanzig Minuten an und es sollten unter hundert Grad bleiben. So, wie Eva schrieb dürfen es auch 80 oder 85 Grad werden.
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Danke, Quendula, aber das ist mir zu aufwändig.
Die Lehmsche Methode ist da einfacher, führt aber zu Platzproblemen.
Wir haben die einfachste Lösung gewählt: Wir trinken den Saft trotz Folgen ratz fatz aus.
Wie reimte schon Dabbelju Busch:
"Zwei Knaben machten sich den Jokus
und tranken Most im Keller.
Da mussten beide auf den Lokus,
doch der Most war schneller."
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So aufwendig mache ich mir das nicht ;). Ich gieße den Saft in einen großen Topf und erhitze das Ganze. Mit einem Bratenthermometer wird immer mal die Temperatur geprüft. Meinen selbstgepressten Traubensaft im letzten Jahr hatte ich, glaube ich, etwa zehn Minuten auf ca achtzig Grad gehalten. Dann in saubere Flaschen abfüllen, Schraubdeckel drauf, hält sich immer noch.
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Danke, Quendula, aber das ist mir zu aufwändig.
Die Lehmsche Methode ist da einfacher, führt aber zu Platzproblemen.
Wir haben die einfachste Lösung gewählt: Wir trinken den Saft trotz Folgen ratz fatz aus.
Wie reimte schon Dabbelju Busch:
"Zwei Knaben machten sich den Jokus
und tranken Most im Keller.
Da mussten beide auf den Lokus,
doch der Most war schneller."
;D
wir machen es ebenso, ca. einmal in der Woche wird frischer Apfelsaft hergestellt, hält im Kühlschrank einige Tage.
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wenn du ihn so in Flaschen füllst, dann ist die Chance ungefähr 50 : 50, das er anfängt zu gären. Schmeckt gut. Man muss nur aufpassen. Mir ist so eine Flasche im Kühlschrank schon explodiert ;D
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gegorener Apfelsaft ist ein scheußliches Gesöff!
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Federweißer, quasi. Stimmt. Furchtbar 8)
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gegorener Apfelsaft ist ein scheußliches Gesöff!
also, so würd ich das nun nicht sagen. Kommt drauf an, wie süß das ganze ist ;D
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gegorener Apfelsaft ist ein scheußliches Gesöff!
Du meinst jetzt aber nicht Most?
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Mit Unterbrechung machen wir seit vielen Jahren Saft von eigenen Äpfeln. Anfangs haben wir uns auch im Mosten versucht. Das Ergebnis war nicht sooo gut - aaaber wenn der Apfelsaft mit der Gärung begonnen hat und in Richtung Cidre ging, war er wirklich lecker :D
Und ganz frischer Apfelsaft schmeckt schon nochmal deutlich besser, als der durch Erhitzen haltbar gemachte. Wenn wir zur Mosteri fahren, wird desdeweschen auch immer ein Kanister mit dem frischen Saft abgefüllt und dann in Flaschen eingefroren.
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Mein Ex-Schwager macht(e) exzellenten Most. Es war recht aufwändig. Ich erinnere mich, dass es ganz wesentlich auf die Edelhefen ankommt, die man zusetzt. Und dann kamen auch noch Birnen und v.a. Trauben dazu. Das Ergebnis war ein sehr klarer, heller, herber Most - ganz so, wie er sein soll.
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Ja - reproduzierbar guten Most herzustellen ist schon Hohe Schule :P
Uns hat der Ergeiz gefehlt und der Saft deutlich besser als das mostartige Verwandlungsprodukt geschmeckt :-X
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gegorener Apfelsaft ist ein scheußliches Gesöff!
Du meinst jetzt aber nicht Most?
Schon, alles was gegoren ist, auch Appelwoi oder wie das hier heißt, finde ich halt scheußlich.
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Schon, alles was gegoren ist, auch Appelwoi oder wie das hier heißt, finde ich halt scheußlich.
Da muss man durch. Nach dem 6. Glas fängt er an zu schmecken
(und an eiskalten Wintertagen heiß und gesüßt getrunken sogar eine Delikatesse)
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gegorener Apfelsaft ist ein scheußliches Gesöff!
Du meinst jetzt aber nicht Most?
Schon, alles was gegoren ist, auch Appelwoi oder wie das hier heißt, finde ich halt scheußlich.
Oder Rotwein. Scheußlich! ;) ;D
Wir hatten vor 2 Jahren ganz tollen Apfelwein (=Most, und vorher logischerweise erst Saft, dann Federweißer) aus Äpfeln, Quitten und Mispeln. Da hat selbst der Fachmann kurz überlegt, aus welchen Trauben der wohl ist ;D
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du sagst es...Rotwein ist auch nicht meins, da nehm ich doch lieber Bier (sorry OT) :-[
ich mag gegorenen Apfelsaft ;D
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Da muss man durch. Nach dem 6. Glas fängt er an zu schmecken
(und an eiskalten Wintertagen heiß und gesüßt getrunken sogar eine Delikatesse)
Oder an heißen Sommertagen gekühlt zum "Veschper".
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Zu Studentenzeiten gab es in Hohenentringen( bei Tübingen) Mostbowle! Seeeeehr süffig, aber..... 8) ;D ;D ;D
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Zu Studentenzeiten gab es in Hohenentringen( bei Tübingen) Mostbowle! Seeeeehr süffig, aber..... 8) ;D ;D ;D
Aber... ???
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Es könnte sein, dass man ein winziges Bisschen zuviel davon trinkt und dann merkwürdigerweise das Bett schwankt und am nächsten Tag der Kopf nicht mehr ganz so aufnahmefähig ist. Da Schloss Hohenentringen außerhalb liegt, sollte man auch vorher absprechen, wer nichts trinkt und damit fahrtüchtig bleibt! Insgesamt ist Alkohol mit Zucker eine teuflische Mischung!! ::) >:(
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ach so, es gibt bloß Koppaua ;D
Ich dachte da an was anderes :-X
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Süsser Most oder neuer Wein hat bei mir immer sehr schnell einen durchschlagenden Erfolg. Da ist es immer spannend , wer schneller ist! Einen Overall sollte man da nicht tragen.... ;D ;D ;D ;)
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;D ;D