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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Wühlmaus am 30. Oktober 2015, 00:14:46
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Dieses Gewächs habe ich im Frühsommer 2012 in einem alten Chinesischen Garten in Shanghai als eben keimenden Sämling zusammen mit ebenfalls frisch keimenden Acern aus einem dichten LiriopeBewuchs gezogen.
An die Keimblätter erinnere ich mich leider nicht mehr. Aber bereits das erste Blatt entrollte sich langsam und von der Form her beinahe so, wie manche Farne es tun. Und es wurde auch schon recht groß - vielleicht 10cm lang. Jedes neue Blatt wurde größer. Dieses Jahr wohl gut 30cm lang.
Eine Verzweigung hat es bisher noch nicht gegeben. Und eigenartig ist, dass die Pflanze die ganze Saison über langsam aber stetig neue Blätter bildet - auch jetzt noch. Das heißt, die Triebspitze verholzt nicht und es bildet sich keine richtige Terminalknospe.
In Shanghai hat sie sich genauso verhalten. Irgendwann wurden die Blätter goldgelb und fielen ab und der Trieb ruhte. Da die Wintertemperaturen in Shanghai kaum unter 0°C gehen, gab es auch keine Frostschäden. Ich befürchte, hier ist dieses Gewächs nicht winterfest.
Immer wieder habe ich in Gärten und Parks darauf geachtet, ein erwachsenes oder zumindest größeres Exemplar zu finden. Es ist mir nicht gelungen.
Hier nun Aufnahmen, die ich heute gemacht habe:
Gesamtansicht

Einsetzende Herbstfärbung

Terminale

Einzelnes Blatt

Eine Blattspitze

Eine Blattfieder

Es wäre schön, wenn das Gewächs einen Namen bekommen könnte :D
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Aralia?
wenn stachelig Aralia elata?
Wird in China gern gegessen.... 8)
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Die Blätter sind ganz weich und fein behaart und auch am Stamm ist nix Stacheliges.
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Erinnert mich sehr an Koelreuteria, wobei die auch hier in Europa anzutreffende K. paniculata nur einfach gefiederte Blätter hat....
Koelreuteria elegans ist doppelt gefiedert und immer- oder sommergrün, das könnte vielleicht hinkommen?
Davon abgesehen sieht es dekorativ und interessant aus :)
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Koelreuteria scheint die Richtung zu sein.
Habe das Bild von Koeleuteria paniculata gefunden.
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:)
Dein verlinktes Bild ist mit Koelreuteria elegans ssp. formosana benannt in der url
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Eigenartig - auf der Seite schien mir das Bild mit K.p. beschriftet gewesen ??? Hab den Rechner schon runter gefahren.
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kann es vielleicht ein Chinesischer Gemüsebaum - Toona sinensis - sein ?
Florian
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Nein, sicher keine Toona sinensis.
Koelreuteria könnte gut sein. Wobei natürlich in einem Park in einem fernen Land in einer Gegend mit erheblich milderem Klima als hier noch viele andere, hier unbekannte Gehölze infrage kommen könnten.
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War seit dem frühen Morgen unterwegs und kann erst jetzt reagieren.
Ich tendiere nun sehr in Richtung Koelreuteria - ev. paniculata.
Winterhart wird sie hier in 6a gewiss nicht sein und so ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:
1.- Versuchen, sie in einem kühlen Raum im Haus über den Winter zu bringen -> sehr unsicher
2.- Sie mit den Oleandern u.a. dem Gärtner zum Überwintern zu geben -> sehr unsicher
3.- Sie in "Gute Hände" in mildem Klima abzugeben. Ab WHZ hätte sie wohl reelle Chancen.
Falls ernsthaftes Interesse besteht, bitte per PM anfragen.
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Koelreuteria paniculata wäre außer in extremen Kaltlagen gut winterhart.
Aber die Blätter der Art sind nur einmal gefiedert :)
Koelreuteria elegans wird laut google-Suche als frostfest bis -9 auf amerikanischen Seiten angegeben, das wird schon schwierig, in Weinbaugebieten vielleicht.
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Vorgestern sah ich auf einer Wanderung mehrere junge Bäume mit diesem gelbfärbenden Laub. Sicher kann mir jemand ganz schnell sagen, worum es sich handelt.
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Wie ist denn die Blattstellung: gegen- oder wechselständig?
Bei ersterer: Ahorn?
Bei letzterer (scheint mir wahrscheinlicher, ist aber nicht genau zu erkennen): Sorbus torminalis?
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Ich habe nur dieses eine Foto. :-[
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Nachhilfelehrermodus: Bei Gehölzen immer auf die Blattstellung schauen! /Nachhilfelehrermodus
Passen denn die Beschreibungen von Sorbus torminalis (Elsbeere), die man beim Suchen im Internet findet?
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Oile, vielleicht gibt es auf dem Originalfoto eine Stelle, wo man die Blattstellung erkennt und du kannst einen Ausschnitt machen?
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Sorbus torminalis war auch mein erster Gedanke. Wobei die natürlichen Vorkommen in Brandenburg - falls Du hier gewandert bist - sehr eng begrenzt sind.
Ich weiß aber nicht, was da in manchen "Baum-des-Jahres"-Kampagnen manchmal so in die Landschaft gesetzt wird.
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Sorbus torminalis war auch mein erster Gedanke. Wobei die natürlichen Vorkommen in Brandenburg - falls Du hier gewandert bist - sehr eng begrenzt sind.
Ich weiß aber nicht, was da in manchen "Baum-des-Jahres"-Kampagnen manchmal so in die Landschaft gesetzt wird.
Die sind in den letzten Jahren im Zuge von Rekultivierungen und ähnlichem recht zahlreich verwendet worden ;)
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Auch hier wurden im Stadtgebiet und Umland etliche Elsbeeren gepflanzt. Und auch mein Exemplar entspricht optisch dem Abgebildeten, wenn sie auch rot färbt. Meine pflanzte ich allerdings vor der Kür. ;)
Noch vor wenigen Wochen wollte ich eine ordinäre Winter-Linde als Hofbaum setzen. Irgendwie hat mir das Kuratorium mit seiner Wahl die Freude an dieser Idee regelrecht abgesaugt. :( ::)
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Ich tippe auch eher auf Sorbus torminalis als als auf einen Ahorn. Wenn man sich das linke obere Viertel des Fotos genauer anschaut, scheinen Blattform und Baubstellung dafür zu sprechen.
Die gelbe Herbstfärbung mag auf einen schattigen Stand zurückzuführen sein.
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Das Foto habe ich am Hellsee gemacht, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht und zwar am nördlichen Ufer. Es standen zwei junge Bäume dicht nebeneinander, direkt unter sehr großen alten Buchen. Beide waren vollkommen gelb durchgefärbt.
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Helfen dir vielleicht diese Detailfotos weiter?
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Oile, vielleicht gibt es auf dem Originalfoto eine Stelle, wo man die Blattstellung erkennt und du kannst einen Ausschnitt machen?
Das ist der beste Ausschnitt, den ich finden konnte. Also tatsächlich Sorbus torminalis.
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Ahorn ist das jedenfalls nie nich. ;D
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;D
Nä.
Ich bleib' mal bei Sorbus torminalis, ohne mich da hundertprozentig festzulegen.
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In der Zwischenzeit habe ich wegen der Koelreuteria Kontakt mit den Baumschulen Eggert aufgenommen (über ihr Forum) und das Angebot einer genaueren Bestimmung anhand von Fotos. Ich habe die gleichen Bilder zugestellt, wie hier unter #1 gezeigt. Von Frau Wittorf bekam ich folgende Antwort, die ich mit ihrer Genehmigung hier einstellen darf.
Gartenplaner war gut :D
Liebe Frau XYZ,
eine Koelreuteria paniculata ist es nicht, da diese nur einfach gefiederte Blätter hat, also Blätter, die aus einer Mittelrippe bestehen, an der die kleinen Blättchen sitzen. Ihre Pflanze hat aber doppelt gefiederte Blätter, sie bestehen also aus eine Rippe, von der wieder weitere Rippen ausgehen, an denen erst die Einzelblättchen sitzen. Das ist etwas schwer zu beschrieben, daher hier ein Link zu einer Seite, auf der die Begriffe mit Zeichnungen verdeutlicht werden: http://www.amleto.de/pflanzen/fachbegr/13_blatt08.htm
In Frage kommen daher Koelreuteria bipinnata und Koelreuteria elegans (var. formosana). Da K. bipinnata eher ovale nur ganz leicht am Rand gezähnte Einzelblättchen hat, wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Koelreuteria elegans-Sorte handeln. Hier ein Link mit Blättern dieser Art aus Florida: http://florida.plantatlas.usf.edu/SpecimenDetails.aspx?PlantID=1692
Koelreuteria elegans kann so gut wie keinen Frost ab. Das erklärt auch, warum sie gar nicht in Winterruhe zu gehen scheint, sondern immer weiter neue Blätter treibt, bis es ihr zu kalt ist: Sie ist genetisch gar nicht darauf programmiert in eine richtige Winterruhe zu gehen, da es in ihrer Heimat (Taiwan) gar nicht so kalt wird. Ein richtiges Ausreifen der Triebe als Maßnahme gegen Frostschäden ist gar nicht notwendig. Stattdessen stagniert sie nur kurz mit dem Wachstum, wenn es ihr zu kühl/zu dunkel wird und steht sofort wieder in den Startlöchern, wenn die Bedingungen sich wieder verbessern. Aus Australien wird sogar berichtet, dass sie in warmen Gegenden gar keine Wachstumspause einlegt.
In Mitteleuropa sollte sie daher gar nicht rausgepflanzt werden. Besser wäre es, sie weiter im Kübel zu kultivieren und sie kühl (nur wenige Grad über Null, höchstens mal kurzfristig -2-3°C) und hell zu überwintern.
Mit freundlichen Grüßen
Daniela Wittorf
Gestern wurde die Pflanze zusammen mit Oleander und Co. vom hiesigen Gärtner ins Winterlager geholt. Mal sehen, wie sie zurück kommt...
Edit: Link eingefügt
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In einer Folgemail bekam ich noch diesen Link zur Flora of China geschickt.
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Die Elsbeere kann ich 100% bestätigen, wächst hier zum Glück noch häufig, und untersändige Jungpflanzen färben meist nur gelb, orange o. rote Töne sind nur in sonnigem Stand zu erwarten, und auch da kann die Färbung vom Klon abhängig sein( machen scheinbar auch Ausläufer, zumindest fielen heuer gruppenweise unterschiedliche Farben auf).
S. austriaca (aus aria und torminalis hervorgegangen) kann manchmal ähnlich sein, ist aber im Norden nicht zu erwarten
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Noch vor wenigen Wochen wollte ich eine ordinäre Winter-Linde als Hofbaum setzen. Irgendwie hat mir das Kuratorium mit seiner Wahl die Freude an dieser Idee regelrecht abgesaugt. :( ::)
Versuche doch in der Nähe einer alten Lindenallee oder in einem verwilderten Park einen Sämling einer "ostdeutschen" Winterlinde zu finden. Diese können extrem kleinblättrig und spätblühend sein und unterscheiden sich meiner Meinung nach deutlich von denen, die aus den nordwestdeutschen Baumschulen kommen. ;)
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Was spricht gegen eine Winterlinde? Hab ich was verpasst? Hier steht ne kleine - noch im Pott. ::)
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Die Winterlinde wurde zum Baum des Jahres 2016 erklärt. Das scheint Danilo zu nerven. ;)
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Ach so, na wenns nix Schlimmeres ist ;D
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Es gibt eine sehr attraktive Linde für den kleineren Garten mit moderaten Wachstum und im Winter wunderbarer Fernwirkung durch die roten Zweige mit roten Knospen: Tilia cordata ' Winter Orange '. Kann ich sehr empfehlen.
Hat dann auch nichts mit einer Wahl zu tun.
Vg Wolfgang
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Zu spät, hab die stinknormale. :-\
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Und ich habe eine, die ich vor 25 Jahren in einer sächsischen Baumschule kaufte: kleinblättrig und spätblühend. Platz hat der Baum ausreichend.
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o.k.,
im nächsten Garten oder Trend zum Zweitbaum. ;)
Vg Wolfgang
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Hier hat es zahlreiche Lindensämlinge im Garten. Aber die sehen meist nach T. platyphyllos aus, obwohl ich beide Arten vor bzw. auf dem Grundstück hab.
Vielleicht sollte ich mal wieder das Exemplar am Parsteiner See besuchen, da war ich zuletzt im Februar 2005. :D
Was spricht gegen eine Winterlinde?
Nichts. Gegen die Art gar nichts. Doch auch wenn ich mich schon lange zuvor für sie entschied, hat es für mich jetzt irgendwie einen bitteren Beigeschmack, wenn ich kurz nach ihrer Kür zum Baum des Jahres zur nächsten Baumschule renne und als einer von Tausenden anderen plötzlich eine Winter-Linde haben will, nachdem sich vorher kein Schw... für die interessiert hat. Das ging mir schon mit Sorbus torminalis so. Kaum hatte ich eine, wurde sie gekürt, und plötzlich hatte sie "jeder". Es fühlt sich an, als würde ich so einen riesenblütigen Hibiskus pflanzen, weil die Nachbarn auch schon alle einen haben. :(
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Tilia cordata ' Winter Orange '. Kann ich sehr empfehlen.
Danke, die hatte ich ebenfalls auserkoren. :D ;D Aber schlussendlich auch nur, weil Tilia amurensis nirgendwo mehr erhältlich war.
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Versuche doch in der Nähe einer alten Lindenallee oder in einem verwilderten Park einen Sämling einer "ostdeutschen" Winterlinde zu finden. Diese können extrem kleinblättrig und spätblühend sein und unterscheiden sich meiner Meinung nach deutlich von denen, die aus den nordwestdeutschen Baumschulen kommen. ;)
Danke für den Floh im Ohr. ::) ;)
Eine Lindenallee ist gefunden, ein Blick aus dem Küchenfenster genügte. Einige der Straßenlinden (Pflanzung um 1904) weisen mittlere Blattspreiten von nur 6 cm auf, was ich auf Standort und Baumzustand schob. Kann das dieser Ost-Typ sein? Ich habe keine Ahnung, ob die Blüte vergleichsweise früh oder spät ist, für mich eben "lindentypisch". Leider stehen Sommer- oder Hybrid-Linden dazwischen. Die unterscheiden sich von den kleinblättrigen z.B. durch deutlich späteren Blattfall.
Bleibt die Frage nach der Vorgehensweise. Die selten anzutreffenden Sämlinge im Garten sehen meist nach T. platyphyllos aus, habe ich aber noch nie genauer untersucht. Stockausschlag gibt es reichlich, und da ich keine Ahnung habe, wie wahrscheinlich es ist, am Ende eine T. x europaea im Garten zu haben, müsste ich wohl mehrgleisig fahren, d.h. vegetativ und generativ vermehren, und den geeignetsten Klon auswählen - oder die nächste Forstbaumschule mit autochthonen Ost-Winterlinden aufsuchen. 8)
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Hier hat es zahlreiche Lindensämlinge im Garten. Aber die sehen meist nach T. platyphyllos aus, obwohl ich beide Arten vor bzw. auf dem Grundstück hab.
Vielleicht sollte ich mal wieder das Exemplar am Parsteiner See besuchen, da war ich zuletzt im Februar 2005. :D
Was spricht gegen eine Winterlinde?
Nichts. Gegen die Art gar nichts. Doch auch wenn ich mich schon lange zuvor für sie entschied, hat es für mich jetzt irgendwie einen bitteren Beigeschmack, wenn ich kurz nach ihrer Kür zum Baum des Jahres zur nächsten Baumschule renne und als einer von Tausenden anderen plötzlich eine Winter-Linde haben will, nachdem sich vorher kein Schw... für die interessiert hat. Das ging mir schon mit Sorbus torminalis so. Kaum hatte ich eine, wurde sie gekürt, und plötzlich hatte sie "jeder". Es fühlt sich an, als würde ich so einen riesenblütigen Hibiskus pflanzen, weil die Nachbarn auch schon alle einen haben. :(
Bist halt ein Trendsetter ;D
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Erst vor zwei Tagen entdeckt. Könnte das ein Perückenstrauchsämling sein?
("Muttergewächs" stünde dann drei Meter weiter, gekauft unter dem Namen Cotinus coggygria "Grace" vor ca. 8-10 Jahren. Sämlinge gab es bisher noch nicht.)
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Erst vor zwei Tagen entdeckt. Könnte das ein Perückenstrauchsämling sein?
Ja, ziemlich sicher.
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Erst vor zwei Tagen entdeckt. Könnte das ein Perückenstrauchsämling sein?
Ja, ziemlich sicher.
Danke! :)
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Ich hänge mich mal hier an, meine, es ist ein Gehölz, das ich anfangs Oktober in einem italienischen Garten fotografiert habe.
Aber welches?
(http://up.picr.de/23813713qf.jpg)
Um diese Nessel (?) ist noch etwas, das ich nicht kenne, dieses filigrane Etwas...
Kennst das jemand?
(http://up.picr.de/23813709rf.jpg)
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Das erste ist Rostrinucula dependens: http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=43050.0
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Danke Bristle!
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Die filigranen Blütenrispen erinnern mich an Persicaria var. filiformis, tarokaja. Allerdings erkenne ich nicht sehr viel vom Blatt auf dem Foto und kann völlig falsch liegen...
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Die Blätter habe ich auch leider nicht fotografiert, Scabiosa - da standen so viele interessante Pflanzen rum, dass ich manche dann vergessen habe.
Mit Persicaria var. filiformis könntest du jedenfalls recht haben, mir dämmert da was im Hinterkopf. :)
Danke!
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Ich hab auch mal wieder einen Unbekannten. Diesen Strauch habe ich letzte Woche in einem Ort in der hiesigen Gegend gesehen. Er fiel mir auf, weil er noch ganz grün war. Sieht weidenartig aus, finde ich, aber was ist es genau?
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Hier noch ein Detail. Bessere Bilder habe ich mit meinem Wischphon und bei Eiseskälte nicht hinbekommen.
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Stachyurus salifolius, würde ich sagen.
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Könnte sein. Ist allerdings in Mitteleuropa ein sehr seltenes Gehölz.
Ich hab spontan an Hippophae rhamnoides gedacht, bin mir da aber alles andere als sicher.
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Sind beim Sanddorn nicht die Blätter kürzer und es müssten jetzt noch Beeren dran sein?
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Ersteres: Ja, das kommt mir auch komisch vor.
Letzteres: Wenn's ein männliches Exemplar ist, nicht.
Und was ist mit Salix viminalis?
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Ich bin auch für Stachyurus. Ich habe es mal probiert, aber es hat den Winter nicht überstanden.
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Stand der Strauch denn in einem Park oder Botanischen Garten oder einfach so in einem Garten rum?
Vielleicht müsste man im Frühjahr nochmals schauen wegen eventueller Blütenstände.
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Der Strauch stand auf einer öffentlichen Grünfläche, sonst schien die mir nicht eben extravagant angelegt.
Der Stachyrus sieht wirklich sehr ähnlich. Sanddorn glaub ich nicht, den kenne ich und die Blätter bei diesem Strauch sahen länger aus, auch die biegsamen Zweige...
Salix viminalis wäre jetzt wohl nimmer grün, oder?
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Sanddorn hat andere Rinde und andere Knospen. Ich würde auf eine Weide tippen, kenne mich aber bei den einzelnen Arten zu wenig aus.
Vg Wolfgang
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Der Strauch stand auf einer öffentlichen Grünfläche, sonst schien die mir nicht eben extravagant angelegt.
Hier in Deutschland? Dann halte ich Stachyurus salicifolius für sehr unwahrscheinlich.
Blättere doch mal bei Eggert durch die Weiden, der hat ein sehr reichaltiges Sortiment, z.B.
http://www.eggert-baumschulen.de/products/de/Laubgehoelze/deutsch-botanisch/W/Salix-koriyanagi.html
oder
http://www.eggert-baumschulen.de/products/de/Laubgehoelze/deutsch-botanisch/W/Salix-mollissima-var-hippophaefolia.html
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Die Weidensämlinge in der Donauau hier sehen ähnlich aus, auch teils sehr rötliche, teils eher grünliche Äste. Die Art weiß ich aber nicht, die großen Bäume, die dort stehen sind wohl Silberweiden, aber ob die Sämlinge die gleichen sind, obwohl die Zweige doch deutlich spannender aussehen?
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Für eine Weide spräche auch, dass da ein kleiner Bach in der Nähe war. Aber halt die grünen Blätter... ringsum war nichts mehr belaubt.
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Könnte Salix rosmarinifolius sein
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Ja. Eine Form von Salix elaeagnos, bekannt ist 'Angustifolia' (f. rosmarinifolia).
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Wäre die denn jetzt noch grün? Sie soll ja gelbe Herbstfärbung bekommen, aber an dem Strauch war davon nichts zu sehen.
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Wäre die denn jetzt noch grün?
Durchaus. Hier sind in Ermangelung stärkerer Fröste etliche Salix-Arten noch fast voll belaubt und grün. An feuchten, nährstoffreichen Standorten kann die Herbstfärbung auch völlig ausbleiben.
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Danke, Danilo :) Dann ist es wohl wirklich eine Weide.
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Im Oktober 2015 hatte ich ja hier gefragt und nun wollte ich einfach zeigen, dass es diese "Mitbringsel" noch gibt. Der hiesige Gärtner holt die Koelreuteria elegans jedes Jahr zusammen mit den Oleandern zum Überwintern ab.
Es geht ihr gut und sie wächst kontinuierlich weiter. Inzwischen ist sie ca 160cm hoch. Eigenartig und sehr schön ist ihre schlanke und biegsame Erscheinung mit der ausladenden Krone. Das Dickenwachstum des Stammes ist sehr bescheiden und Verzweigungen gibt es (bisher) noch nicht.
Ich hoffe, sie durch diese Möglichkeit der Überwinterung noch eine Weile halten zu können 8)
Also Danke nochmals für die Bestimmungshilfe :D
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Ich bräuchte mal wieder eure Hilfe.
Ein Bestimmungsgesuch aus einem anderen Forum:
"Heute gefunden (Südburgenland)
Etwa 4 cm lang, Kern länglich 15mm, Fleisch apfelähnlich, Blätter glänzend glatt hellgrün, wächst auf Baum
Die Frucht wächst sehr nahe am Ast (ohne Stiel)"
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Ziziphus jujuba?
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Ja, eindeutig.
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Vielen Dank!
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(http://up.picr.de/30628623zm.jpg)
(http://up.picr.de/30628625ug.jpg)
(http://up.picr.de/30628627qx.jpg)
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(http://up.picr.de/30628685np.jpg)
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Ich tippe auf Diospyros lotus (Lotuspflaume). Die verwildert im Tessin oft.
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Eher D. kaki, für lotus passt weder Laub noch Borke.
Heute hätte ich fast die einzige Frucht unserer nicht gefunden, das Laub ist gleich orange.
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Heute habe ich einige Bäume mit toller roter Herbstfärbung gesehen. Ich denke, die ausgewachsenen Exemplare gehören der gleichen Art an wie die nachgepflanzten. Leider habe ich nur mäßige Handy-Fotos. Was könnte das sein - evtl. eine Fraxinus-Art?
(https://i.imgur.com/LWc7Aus.jpg)
(https://i.imgur.com/aaxwzsi.jpg)
(https://i.imgur.com/wTCMZdG.jpg)
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Bei dem 2. tippe ich auf Sorbus Dodong.
Ich beobachte seit 2 Jahren etliche neu als Alleebäume gepflanzte Exemplare in Darmstadt- Eberstadt, Habitus und diese weinrote Herbstfärbung sind gleich. Auffällig an Dodong sind die kräftigen Triebe, die großen Blätter (im Vergleich zur normalen Eberesche), der straffe Wuchs (nur in der Jugend? Weiß ich nicht!) und die zauberhafte Färbung.
Ach ich habe gestern einen jungen Baum fotografiert, auch Dodong, ich suche mal das Foto.
Hast du dir mal die Knospen angeschaut?
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=57189.0;attach=553131;image)
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Habitus, der Baum ist noch ganz jung :)
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=57189.0;attach=553133;image)
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So genau habe ich leider nicht geschaut, hatte nicht viel Zeit. Eine Eberesche ist es wohl nicht, deren Blätter sind intensiver gefiedert.
Ich glaube aber, ich habe es herausgefunden: Fraxinus Angustifolia 'Raywood' hat solche schmalen, purpurvioletten Blätter. Die größeren Bäume sind möglicherweise die gleiche Art, aber nicht der gleiche Kultivar.
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Fraxinus Angustifolia 'Raywood'
Stimmt, das passt :)
So von Weitem sehr ähnlich "meinen" Dodongs!