garten-pur
Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: kudzu am 23. Dezember 2015, 16:22:14
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ich will ein Huegelbeet basteln
Lage-Bilder ab Seite 13 http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,54928.msg2545138/topicseen.html#msg2545138
drauf gebracht hat mich die viele Regen und die Idee, noch ein 'swale' als Wasserbremse vor's Treibhaus zu setzen,
weil ich da in letzter Zeit ziemlich stehendes Wasser hatte
'noch' weil die beiden Wege, das inzwischen ziemlich versackte Bluemchenbeet hinterm Teibhaus und der Wasserwall zwischen hinterem Weg und Boeschung alle eh schon lang als swales fungieren
nachdem die Pappel an der Ecke jetzt fehlt und ihre gierigen Wurzeln nicht mehr ins Beet strecken wird,
dacht ich, sollte da was Nuetzliches wachsen (duerfen)
anyways, das Beet an sich ist nicht nur beschlossen sondern angefangen
A-ber
auf der Suche nach ein bischen mehr Info hab ich festgestellt, dass deutsche und us Huegelbeete sich deutlich unterscheiden ::)
im Schnitt verlangt die deutsche Beschreibung eher selten einen Graben, grobes Astwerk, Rasensoden, Laub, Kompost und Erde, das Ganze soll 180 breit werden und max 100 hoch, wobei die Mischung wahrscheinlich ziemlich schnell ziemlich weit zusammensackt
so in etwa:
(http://i136.photobucket.com/albums/q165/fiep_photo/Garten%20Pur/huegelqs_zpsa6dy2m30.jpg)
oder so:
(http://i136.photobucket.com/albums/q165/fiep_photo/Garten%20Pur/stoffkreislauf_im_huegelbeet_zpswdba46oz.jpg)
die hiesige Beschreibung faengt mit einem Graben an, min. 30cm tief, 150 breit, da kommen Baumstaemme rein, Baumstaemme drauf, Baumstaemme drauf, ...Aeste drumrum und drauf, Mist, Kompost und Humus drauf, 150 breit und anfangs min180 hoch
also wesentlich steiler (Problem?!) und wesentlich mehr und vor allem groeberes Material im Kern, dadurch verrottet das Material langsamer und sackt ensprechend langsamer zusammen
so in etwa:
(http://i136.photobucket.com/albums/q165/fiep_photo/Garten%20Pur/hugelkultur_Wheaton_1_zpswsuxxydu.jpg)
welche Version macht mehr Sinn?
- an den steileren Seiten will wohl erst mal die Erde nicht pappen bleiben sondern runterflutschen
- nennenswert dicke Baumstaemmchen auf Schulterhoehe wuchten macht sicherlich Spass, so man Gewichtheber ist
- das feinere Material zersetzt sich schneller und speichert nicht so viel Feuchtigkeit
- das feinere Material zersetzt sich schneller und bindet weniger lang Stickstoff
- weniger Bauhoehe bzw flachere Bauweise ist leicher zu bepflanzen
- dickere Erd-Humus-Schicht erlaubt eher Wurzelgemuese
- die Menge an Bau-Material, Erde, Kompost, Mist ... vs Baumstamm,
hab von beidem genug, was in Schubkarre passt laesst sich leichter rumschleppen
mein Graben ist 150 breit und 40 tief
(http://i136.photobucket.com/albums/q165/fiep_photo/Garten%20Pur/IMG_9098_zpsspma79r5.jpg)
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Ich gärtnere seit langem mit Hügelbeeten, aber ziemlich flachen, die ich dafür öfters mal wieder auffülle (so alle 2-3 Jahre).
Angefangen habe ich mit den Hügelbeeten im vorigen Garten, Berliner Sand vom Feinsten. Ohne Hügelbeet konnte ich da bestenfalls ein paar Buschbohnen ernten.
Flach sind die Hügelbeete, weil sie bei dem sandigen Berliner Boden sonst überhaupt nicht vernünftig zu bewässern wären. Solche Massen an Material habe ich auch meist nicht. Bei der Anlage gibt es einen Graben, schließlich braucht man am Schluß Erde zum Abdecken. Gefüllt wird das Beet, mit dem, was ich habe, durchaus auch dünne Baumstämme, bzw. dicke Äste, vor allem kleingehäckselte Äste, trockene Staudenreste, evt. Grasschnitt. Dieses Jahr habe ich ziemlich viel Fallobst verbaut. Die Anleitungen aus Gartenbüchern usw. betrachte ich eher als Anregung, und so eine komplexe Schichtung kommt mir unnötig vor. Etwas Rohkompost zum Animpfen ist sicherlich wichtig. Bei einer sehr holzreichen Mischung kommen noch Hornspäne dazu.
Ein zu breites Hügelbeet ist unpraktisch, schließlich muß man in der Mitte auch noch pflanzen, jäten, gießen und ernten können.
Wie soll eigentlich ein 1,80 m hohes Beet verwendet werden? Als Gemüsebeet oder für dauerhaftere Pflanzungen?
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Ich gärtnere seit langem mit Hügelbeeten, aber ziemlich flachen,
bitte quantifiziere
die ich dafür öfters mal wieder auffülle (so alle 2-3 Jahre).
ooops, genau DAS will ich mir eigentlich ersparen,
bei Huegelbeet denke ich eher an 10 Jahre
meine in sich zusammensackenden Hochbeete sind laestig genug,
hatte vor, wenn das Experiment positiv verlaeuft, einige Hochbeete im Lauf der Zeit zu verhuegeln
Angefangen habe ich mit den Hügelbeeten im vorigen Garten, Berliner Sand vom Feinsten. Ohne Hügelbeet konnte ich da bestenfalls ein paar Buschbohnen ernten.
OK, das koennen meine Hochbeete auch
gibt es gartentechnisch eigentlich einen Unterschied zwischen Hoch- und Huegelbeet?
ausser weniger bebaubare Flaeche und mehr Material beim Hochbee?
Flach sind die Hügelbeete, weil sie bei dem sandigen Berliner Boden sonst überhaupt nicht vernünftig zu bewässern wären.
brrr, halt, langsam bitte
war der Sinn des Huegels nicht, sich das Waessern zu er-sparen?
soll nicht all das organische Material im Inneren als Wasserspeicher/-puffer dienen?
Solche Massen an Material habe ich auch meist nicht.
genug Stammholz ist auch fuer mich ziemlich arbeisaufwaendig, aber machbar
Aeste sind laestiger aber auch machbar, Hackschnitzel, Laub und Mist ist eigentlich kein Problem,
koennte meinen Huegel komplett aus Kleinmaterial aufschuetten, aber das war ja nicht der Sinn, oder?
Bei der Anlage gibt es einen Graben, schließlich braucht man am Schluß Erde zum Abdecken. Gefüllt wird das Beet, mit dem, was ich habe, durchaus auch dünne Baumstämme, bzw. dicke Äste, vor allem kleingehäckselte Äste, trockene Staudenreste, evt. Grasschnitt. Dieses Jahr habe ich ziemlich viel Fallobst verbaut. Die Anleitungen aus Gartenbüchern usw. betrachte ich eher als Anregung,
ditto, waren mir nur zu viele sich teils widersprechende Vorschaege
und so eine komplexe Schichtung kommt mir unnötig vor. Etwas Rohkompost zum Animpfen ist sicherlich wichtig. Bei einer sehr holzreichen Mischung kommen noch Hornspäne dazu.
Ein zu breites Hügelbeet ist unpraktisch, schließlich muß man in der Mitte auch noch pflanzen, jäten, gießen und ernten können.
jain, fuer ein flaches Beet liegen Empfehlungen zwischen 120 und 140,
bei einem entsprechend hohen Beet is 150 kein Problem und 180n machbar
Wie soll eigentlich ein 1,80 m hohes Beet verwendet werden? Als Gemüsebeet oder für dauerhaftere Pflanzungen?
in dem thread sind ein Haufen Ideen,
zB dass sich Huegelbeete vor allem fuer Baum- oder Buschpflanzungen eignen
oder - mir eingaeniger, dass sich Huegelbeete besser fuer Mehrjaehrige eignen als fuer Einjaehrige,
weil das staendige Ein- und Ausbuddeln an den steilen Waenden Erossion beschleunigt
Einjaehrige nicht ausrupfen sondern abschneiden und die Wurzeln einfach verrotten lassen hilft
dachte fuer mich als dauerhaft an obendrauf Erdbeeren und auf der Schattenseite Valerian Ruber,
auf der Sonnenseite mittig zB rote Beete + Salat, am unteren Ende nicht rankende Zuccini
oder faellt Dir was nettes, essbares, mehrjaehriges ein?
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Flach sind die Hügelbeete, weil sie bei dem sandigen Berliner Boden sonst überhaupt nicht vernünftig zu bewässern wären.
brrr, halt, langsam bitte
war der Sinn des Huegels nicht, sich das Waessern zu er-sparen?
soll nicht all das organische Material im Inneren als Wasserspeicher/-puffer dienen?
Da kann ich vielleicht schon etwas zu sagen, bis Rieke antwortet :).
Auf unserem Sand fließt das Wasser, wenn es denn die Möglichkeit findet, sofort vom Hügel wieder runter. Es kommt kaum dazu, zu versickern und vom innenliegenden organischen Material gespeichert zu werden. (Deshalb säe und pflanze ich mein Gemüse in etwa handbreit tiefen Rinnen an.) Sinnvoll wäre da dann eine Bewässerungsrinne oben auf der Hügelmitte. Oder eben ein breites Hügelchen welches einfach nur flach genug ist, um das Wasser oben drauf so lange zu balancieren, bis es versickert ist.
Mein Hügelbeet im Garten besteht nur aus zusammengeharkten Kiefernnadeln (da fällt immer ne Menge an) und ist mit Erdbeeren bepflanzt. Ich schiebe immer mal wieder etwas Material zwischen die Pflanzen. und mopse mir von ganz unten feine dunkle Walderde. Sollte ich die Kiefernnadeln lieber mit ein paar Hornspänen mischen? Kann mir da mal jmd einen Tip geben?
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interessant, Quendula, dachte bisher, durch Sand wuerde Wasser einfach durch laufen, nicht drueber
Sand hatte ich bisher an keinem Standort
aber Kiefernnadeln, mit denen kenn ich mich aus, die hab ich haufenweise - woertlich - und die legen sich in Schichten uebereinander und lassen tatsechlich Wasser ablaufen, obwohl sie so schmal sind
UND reine Kiefernnadeln haben nach meiner Erfahrung kaum Wasser-Speicher-Qualitaeten, selbst teil-verrottet sind meine Haufen eher fluffig-leicht, halbverrottete Baumstaemme dagegen eigentlich immer schwer und feucht
bisher hab ich Kiefernnadeln einfach als dicke Mulchschicht zwischen meine Blaubeerbuesche oder zwischen die Azaleen gekippt
oder auch ein paar Schubkarren voll halbverrottete unten ins Topi-Beet, weil da Materialbedarf und die Nadeln grad greifbar
Kiefernnadeln brauchen hier, wenn sie einfach so liegen bleiben, wie sie von den Baeumen fallen ziemlich lang zum verrotten, anderes Laub 'verschwindet' deutlich schneller, meine Haufen sind meist gut einen Meter hoch und werden nicht wie mein Kompost umgesetzt, obendrauf bleibt eine dicke Schicht intakter Nadeln, unten drin sind sie labbrig und halbvergammelt
wenn sich jedoch mal eine Schubkarre voll auf meinen Kompost verirrt, sind sie iA nach 2, 3 mal Umsetzen nicht mehr zu identifizieren, fuer Hornspaene bin ich zu geizig, aber in Schichten mit Mist oder Rohkompost verrotten sicherlich auch Kiefernnadeln schneller denn als trockener Haufen
bei den Premies gibt es relativ viele, die fordern, dass das Holz gut gewaessert wird und dass Kompost oder Mist zwischen die Staemme kommt, um diesen Saug- oder Speicher-Effekt anzukurbeln *lach* nass genug sollte meine untere Lage inzwischen durchaus sein
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Flach sind die Hügelbeete, weil sie bei dem sandigen Berliner Boden sonst überhaupt nicht vernünftig zu bewässern wären.
brrr, halt, langsam bitte
war der Sinn des Huegels nicht, sich das Waessern zu er-sparen?
soll nicht all das organische Material im Inneren als Wasserspeicher/-puffer dienen? ...
Trocknet der "Berliner Boden" aus, perlt an dem Sand- Humusgemisch erst einmal jeder Regen von schrägen Oberflächen ab.
Das Wasser rinnt, wenn es regnet, an den Fuß des Hügels.
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Kuzdu,
so, wie ich es verstanden habe, ist der Vorteil eines Hügelbeetes unter anderem, dass hauptsächlich durch den Abbau der Pilze und Bakterien einmal kostbarer Humus entsteht und dabei jede Menge Wärme abgegeben wird, die dafür sorgt, dass die Pflanzen schneller wachsen als in der Umgebung ohne den Abbau der Destruenten.
Und damit dieser Abbauprozess über ein paar Jahre schön gleichmäßig geschieht, nimmt man leicht und nicht so leicht abbaubare organische Materialien als Schichtung unter der darüber liegenden Erdschicht. Die permanente Wärmeabgabe ist ganz wichtig. Dadurch soll man früher und länger ernten können.
Viele Grüße
Elke
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war der Sinn des Huegels nicht, sich das Waessern zu er-sparen?
soll nicht all das organische Material im Inneren als Wasserspeicher/-puffer dienen?
Trocknet der "Berliner Boden" aus, perlt an dem Sand- Humusgemisch erst einmal jeder Regen von schrägen Oberflächen ab.
Das Wasser rinnt, wenn es regnet, an den Fuß des Hügels.
eine für kudzu typische Verwechslung? Hügelbeete und Hochbeete genauso wie Mistbeete werden häufiger gegossen als bodenebene Beete. Der wärmebildende Prozess verlangt Wasser. Sonst funktioniert das Hügel-Hoch-Mistbeet nicht.
Der Sinn dieser Beete ist die Wärmeentwicklung besonders im Winter um empfindliche Pflanzen kultivieren zu können.
Etwas anderes als Hügelbeete sind Steinanlagen für nässeempfindliche Pflanzen. Da ist die Dränage wichtig und die Schichtung aus Gesteinsarten, Geröll, Verwitterungsgrus und Splitt dient dazu ein sicheres Haltesystem für Pflanzen aus Steppen und alpinen Lagen zu bilden. Auch solche Anlagen benötigen ein sorgfältiges Bewässerungsmanagement.
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eine für kudzu typische Verwechslung? ...
weisst, Perlchen,
wenn Du Deine spitze Zunge mal in Zaum halten koenntest, waere ich glatt geneigt zuhoeren
Hügelbeete und Hochbeete genauso wie Mistbeete werden häufiger gegossen als bodenebene Beete. ...
Deine Meinung, belegt durch was?
meine Erfahrung mit Hochbeeten besagt das Gegenteil
und ein paar Dutzend Permies in wirklich trockenen Gegenden bestaetigen das
wieviel waermer als die Umgebungstemperatur soll denn so ein Huegel voll in 10 Jahren verrottendem Holz werden?
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... wieviel waermer als die Umgebungstemperatur soll denn so ein Huegel voll in 10 Jahren verrottendem Holz werden?
Stämme hatte ich in meinen Hügelbeeten nicht, nur zerschnittene Äste, die waren nach zwei Jahren kaum mehr zu finden und nach drei Jahren weg.
Das Gießen war nicht das Problem, im Brandenburgischen regnet es sowieso zu wenig. ;)
Ach so, obwohl im Herbst der Fuchs gern auf dem Hügel genächtigt hat, sind sie auch im ersten Winter komplett durchgefroren.
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Kuzdu,
zu der Temperaturerhöhung habe ich einen entsprechenden Hinweis gefunden:
„Durch den Aufbau der Unterschicht wird das Hügelbeet zusätzlich erwärmt, da das verwendete Material verrottet. Die um 5° bis 8° erhöhte Erdtemperatur verlängert dementsprechend die nutzbare Anbauzeit.“
Quelle
Viele Grüße
Elke
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genau, und wenn die Verrottung zu Ende ist, die organische Substanz vollständig mineralisiert, dann ist der Hügel auch schon zusammengefallen und muss neu aufgebaut werden. Diese Form der Hügelbeete eignet sich also nur für Gemüse.
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*augenverdreh* im Hochbeet braucht ein Baumstamm durchaus etwas laenger als 2 Jahre um zu verrotten,
weil ein Hochbeet mehr als huefthoch ziemlich unpraktisch waer,
kann ich aber nur begrenzt Baumstaemme unterbringen, ergo
Danke
dann waere der Unterschied klar und ich bastel keine Huegel nach deutscher Anleitung sondern lieber nach hiesiger
wieso sollte sich ein Huegel, egal welcher Bauweise nur fuer Gemuese eignen?
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... und ich bastel keine Huegel nach deutscher Anleitung sondern lieber nach hiesiger ...
So ist es immer besser. ;)
... wieso sollte sich ein Huegel, egal welcher Bauweise nur fuer Gemuese eignen?
Eine Obstsorte fällt mir sofort ein: Erdbeeren. ;D
Sträucher vielleicht noch- Bäume haben u.U. zu wenig Standfestigkeit, vermute ich mal so einfach so.
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Aus weihnachtstechnischen Gründen komme ich erst jetzt dazu, zu antworten.
Mit einem Hügelbeet kann man verschiedene Gartenprobleme lösen. Ich wollte die sehr humusarme Erde (Talsande) in meinem vorigen Garten damit verbessern, außerdem hatte ich eine Menge Gehölzschnitt - Teile des Gartens waren recht verwildert. Daher helfen Dir meine Erfahrungen leider nur bedingt weiter. Zuviel Wasser war in dem Garten definitiv kein Problem, auch nach heftigem Regen waren Pfützen nach spätestens 2 Stunden weg.
Meine Hügelbeete folgen in etwa der 2. deutschen Anleitung, mit Gehölzschnitt in der Mitte. Im Laufe der Zeit habe ich das immer mehr vereinfacht: Graben ausheben, Material (was halt da ist) rein, etwas Kompost, Grassoden umgekehrt drauf, Erde, Abdecken mit Laub.
Erwärmung durch die Abbauprozesse im Hügelbeet konnte ich bei meinen Hügelbeeten nie beobachten, aber darum ging es mir auch nicht. Der leichte Berliner Sandboden erwärmt sich im Frühling recht schnell. Wem es bei einem Hügel um warme Füsse für die Pflanzen geht, müsste wahrscheinlich Mist usw. verwenden, ähnlich wie bei einem Frühbeet, und das Beet am besten im zeitigen Frühjahr anlegen, nicht wie ich im Herbst.
Die relativ dünne Erdschicht über der Füllung macht hier beim Gemüseanbau kein größeres Problem. Im ersten Jahr baue ich meistens Kartoffeln an, und die wachsen ja auch auf dem Kompost. Aber anderes Gemüse wächst auch. In meinem jetzigen Garten bin ich auf Hügelbeete nicht mehr so angewiesen wie im vorigen, hier ist etwas besserer Boden mit Lehm drin. Im vorigen Garten habe ich nur mit Hügelbeet was ernten können.
Hochbeet habe ich nie probiert, das ist mir zu aufwendig.
Mit einem Hügelbeet den Pflanzen etwas Abstand zum nassen Untergrund zu verschaffen, ist eine andere Situation als meine. Soll der Graben als zusätzliche Drainage wirken? Machen deine amerikanischen Quellen Angaben zur Bepflanzung der steilen Böschungen? Rankendes Gemüse wie Neuseeländer Spinat?
Bäume kann ich mir auf so einem Beet nicht vorstellen, wg. der Setzung, die sicherlich nicht gleichmäßig passiert. Beerenobst ist vielleicht weniger empfindlich und wenn´s nicht funktioniert, auch leichter umzupflanzen.
Nur mal so als Anregung:
http://kunstundfilm.de/wp-content/gallery/documenta-13-ottoneum/claire_pentecost2.jpg
Pflanzensäule
kurzer Text darüber
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... und ich bastel keine Huegel nach deutscher Anleitung sondern lieber nach hiesiger ...
So ist es immer besser. ;)
... wieso sollte sich ein Huegel, egal welcher Bauweise nur fuer Gemuese eignen?
Eine Obstsorte fällt mir sofort ein: Erdbeeren. ;D
Sträucher vielleicht noch- Bäume haben u.U. zu wenig Standfestigkeit, vermute ich mal so einfach so.
;D Gemüse ist ein sehr umfassender Begriff. ;D Das ist all das Zeug, das nach einer Saison abgeerntet oder abgestorben ist und keine weitere Beetfläche benötigt.
Wie kudzu das mit Bäumen auf Hügelbeeten machen will und warum, ist ein typisches kudzu Problem. ;D Wo bei ihr die Bäume schon sowieso leicht umfallen.
Es sei denn sie gießt das Hügelbeet gar nicht, dann verrottet das Holz darin auch nicht und die Kiefern stehen bombenfest drin. ;D Rein fiktiv jetzt mal so. ;D
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Erwärmung durch die Abbauprozesse im Hügelbeet konnte ich bei meinen Hügelbeeten nie beobachten, aber darum ging es mir auch nicht.
da geht es mir genauso, in den Hochbeeten ist die Erde nicht waermer als in den normalen
aber darum geht es mir nicht, ich hab grob 250 frostfreie Tage am Stueck
Hochbeet habe ich nie probiert, das ist mir zu aufwendig.
??? das ist genauso aufwaendig oder nicht-aufwaendig wie ein 3-jahres Huegel-Beet,
nur dass ich dafuer keinen Graben brauche
die Idee, erst in 10 Jahren von vorn anfangen zu muessen und auch zwischendurch nicht auffuellen zu muessen, gefaellt mir trotzdem
Mit einem Hügelbeet den Pflanzen etwas Abstand zum nassen Untergrund zu verschaffen, ist eine andere Situation als meine. Soll der Graben als zusätzliche Drainage wirken? Machen deine amerikanischen Quellen Angaben zur Bepflanzung der steilen Böschungen?
nada, ohne Patricia und El Ninjo hab ich im Sommer gut warm und oft wochenlang keinen Niederschlag, da komm ich ohne Mulch mit Giessen ueberhaupt nicht nach und mit grad so,
der Graben soll Wasser sammeln, damit es nicht einfach davonlaeuft, vor das Holz es aufsaugen kann
die pflanzen alles Moegliche an die Boeschung, von Knoblauch ueber Tomaten bis zu Kohlrabi
permie-typisch keine ordentlichen sortierten Beete sondern Durcheinander
Bäume kann ich mir auf so einem Beet nicht vorstellen, wg. der Setzung, die sicherlich nicht gleichmäßig passiert. Beerenobst ist vielleicht weniger empfindlich und wenn´s nicht funktioniert, auch leichter umzupflanzen.
das stammt nicht von hier, das stammt von Herrn Holzner
das 2. Huegelbeet, das ich heute angefangen hab wird gute 2m breit und wahrscheinlich grad mal einen hoch,
da kommen 2 Apfelzwerge drauf, damit sie nicht immer nasse Fuesse haben
bei den Dimensionen hab ich keine Angst um die Baeumchen, und bis die Baeumchen nennenswerte Dimensionen entwickeln hat sich das Beet gesetzt, ausserdem wird das Beet peu a peu immer breiter werden, bis die komplette Senke ein einziges, riesiges Hochbeet ist
aber dafuer hab ich im Moment weder genug Material noch Muskel noch Zeit
Nur mal so als Anregung: kunst-trifft-wissenschaft
Gene Logsdon hat anno 75 schon behauptet, Kompost wuerde irgendwann mal mit Gold aufgewogen werden
Gemüse ist ein sehr umfassender Begriff. ;D Das ist all das Zeug, das nach einer Saison abgeerntet oder abgestorben ist und keine weitere Beetfläche benötigt.
sogar Du solltest annuals und perennials unterscheiden koennen
Wie kudzu das mit Bäumen auf Hügelbeeten machen will und warum, ist ein typisches kudzu Problem.
Perlchen, so ganz allmaehlich glaube ich, Dein echter Name ist Monika
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Erwärmung durch die Abbauprozesse im Hügelbeet konnte ich bei meinen Hügelbeeten nie beobachten, aber darum ging es mir auch nicht.
da geht es mir genauso, in den Hochbeeten ist die Erde nicht wärmer als in den normalen
aber darum geht es mir nicht, ich hab grob 250 frostfreie Tage am Stücke
Nur einmal zur Ergänzung für andere Leser, die sich durchaus für diesen ebenfalls wichtigen Aspekt eines Hügelbeetes interessieren könnten:
Dass in einem Hügelbeet etwas erhöhte Temperaturen als in der direkten Umgebung herrschen, konnte ich in Tauwetterphasen beim Hügelbeet in meinem damaligen Garten, auf dem ich Gemüse gezogen habe, sehr gut sehen. Dort taute der Schnee um einige Tage schneller weg, als rundherum. Bei stärkerem Frost bemerkt man natürlich keinen Unterschied.
Leute, die es genauer wissen möchten, könnten die Temperaturerhöhung mit Erdthermometern im Hügelbeet und der Umgebung über viele Monate ohne Probleme feststellen. Diesen Aufwand betreibt man natürlich nur, wenn man etwas wissenschaftlicher vorgehen möchte.
Wer sich eine Temperaturerhöhung von einigen Graden in einem Hügelbeet nun immer noch nicht vorstellen kann, könnte sich einmal darüber informieren, wieso es z. B. in Scheunen durch Einlagerung von nassem Heu durch die Temperaturerhöhung beim Abbau von Destruenten sogar bis hin zur Selbstentzündung und damit zum Brand kommen kann. Das ist der extremste Fall bezüglich der Temperaturerhöhung beim Abbau von nassem Material.
Viele Grüße
Elke
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Mir ist es auch suspekt Bäume auf einem Hügelbeet zu pflanzen.
Ich habe mir Kudzus Link genauer duchgelesen und durchgesehen.
meine Erfahrung mit Hochbeeten besagt das Gegenteil
und ein paar Dutzend Permies in wirklich trockenen Gegenden bestaetigen das
Was mir darin auffällt, es gibt Zeichnungen in welchen der Aufbau des "hugelbeet"s und das Verhalten über die Jahre gezeigt wird.
Es gibt Bilder und Videos vom "making of" oder vom frisch erstellten und bepflanzten "hugelbeet" aber es gibt kein Bild eines mehrere Jahre alten oder mit Bäumen bepflanzten Beets.
Außerdem fällt mir auf, dass auf zahlreichen Fotos das "hugelbeet" seitlich befestigt wurde, vermutlich um das Abrutschen der Erde zu vermeiden. Es gibt kein Foto mit Graben.
... und es gefällt mir nicht, dass Erde mit "dirt" bezeichnet wird - da asozziere ich gleich einen Hauruck-Typen mit wenig Achtung vor der Materie.
Meine Empfehlung an kudzu:
Frag den Fachmann. Er bittet ja um Rückfragen und kann dir bestimmt eindeutig belegen, dass das "hugelbeet" so funktioniert wie er es beschreibt.
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Wenn man das "hugelbeet" als Erdwall mit Holzkern bezeichnen würde? Aber auch diese sacken irgendwann zusammen. Der Baumbewuchs ergibt sich üblicherweise von selbst, durch Samenanflug. Man könnte das steuern durch gezielte Ansiedlung.
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Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Samen von Bäumen an solchen Stellen aufgehen. Bis sich dann ein Baum aus solch einem Keimling entwickelt hat sitzt er mit seinen Wurzeln bereits tief im Untergrund.
Doch habe ich den Verdacht, dass kudzu auf dem Wall Bäume pflanzen möchte. Ich bringe das irgendwie mit ihren zwei Klarapfelbäumchen und der schweren nassen Erde auf ihrem Grundstück zusammen. Da kann ich mich natürlich irren.
Aber fast OT schaut doch mal was ich noch Tolles unter kudzus Link gefunden habe: https://youtu.be/ykCXfjzfaco
Wow das gefällt mir - das will ich auch.
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Das ist doch mal eine echte Alternative zur Kräuterspirale. Werde gleich mal mein afrikabewandertes Patenkind fragen ob sie was darüber weiß ...
ich vermute der Kompost innen soll das Beet düngen und müsste nie mehr transportiert werden.
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Dass in einem Hügelbeet etwas erhöhte Temperaturen als in der direkten Umgebung herrschen, konnte ich in Tauwetterphasen beim Hügelbeet in meinem damaligen Garten, auf dem ich Gemüse gezogen habe, sehr gut sehen. Dort taute der Schnee um einige Tage schneller weg, als rundherum. Bei stärkerem Frost bemerkt man natürlich keinen Unterschied.
Wie war das Beet aufgebaut?
Ich habe nie früheres Tauen, weniger Raureif etc. beobachtet, aber das kann natürlich auch an der dicken Laubschicht liegen, die ich den Winter über auf dem Beet habe.
Wer sich eine Temperaturerhöhung von einigen Graden in einem Hügelbeet nun immer noch nicht vorstellen kann, könnte sich einmal darüber informieren, wieso es z. B. in Scheunen durch Einlagerung von nassem Heu durch die Temperaturerhöhung beim Abbau von Destruenten sogar bis hin zur Selbstentzündung und damit zum Brand kommen kann. Das ist der extremste Fall bezüglich der Temperaturerhöhung beim Abbau von nassem Material.
Das geht einfacher, da reicht ein großer Haufen frischer Grasschnitt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie heiß die werden.
... und es gefällt mir nicht, dass Erde mit "dirt" bezeichnet wird - da asozziere ich gleich einen Hauruck-Typen mit wenig Achtung vor der Materie.
Ist etwas OT: zum Thema "dirt" kann ich das Buch "Dirt: The Erosion of Civilizations" von David Montgomery empfehlen - die Sicht eines Bodenkundlers auf die menschliche Geschichte, ein Buch, das jeder lesen sollte, der seinen Gartenboden achtet (gibt es auch auf deutsch).
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meine Erfahrung mit Hochbeeten besagt das Gegenteil
und ein paar Dutzend Permies in wirklich trockenen Gegenden bestaetigen das
Was mir darin auffällt, es gibt Zeichnungen in welchen der Aufbau des "hugelbeet"s und das Verhalten über die Jahre gezeigt wird.
Es gibt Bilder und Videos vom "making of" oder vom frisch erstellten und bepflanzten "hugelbeet" aber es gibt kein Bild eines mehrere Jahre alten oder mit Bäumen bepflanzten Beets.
diese permies gärtnern nicht in trockenen Gegenden. Irgendwie ist die Hugelkultur in Amiland etwas für Bastler. Mit Permakultur hat das nichts mehr zu tun. Permakulturgärtner sind Leute, die den Boden immer mit Mulch und Pflanzen bedeckt halten, nie hacken, nie graben und Pflanzen in Etagen kultivieren. Hier ein wiki. Der Grundgedanke ist aus naturwissenschaftlich biologischer Perspektive ganz richtig. Das Konzept hat sich aber zur Religion entwickelt.
Wertvoll dagegen finde ich immer wieder die Seite von Missouri Botanical Garden. Garden & Gardening und in diesem Zusammenhang hier der sehr ausführliche und gute Eintrag über Sustainable Gardening.
Da kudzu an sustainability nicht interessiert ist und auch die permies nicht den Eindruck machen, als ob sie aus ökologischen Gründen in dieser Art gärtnern oder irgendwas mit consciousness machen, stellt sich wie immer die Frage: warum? Aus vernünftigen Gründen jedenfalls nicht.
Vernünftig wäre dieses Konzept des rain garden. Rainscaping Guide: Design & Build a Rain Garden.
Heftige Niederschläge mit Überflutungen und folgender gewaltiger Erosion sind konkrete Probleme im Südosten der USA. Retention ist das Thema um das es da geht. Der dominante gardenstyle in USA beschränkt sich hauptsächlich auf Rasenflächen. Der Vorschlag von MBG beinhaltet Gehölzpflanzungen, Komposthaufen, Hochstaudenbeete in Senken, mit Teichfolie ausgekleidete Sumpfbeete, die das Wasser auf dem Grundstück halten können. >>It is important to recognize that any increase in rainwater management is a plus!<<
Mir scheint, dass kudzu auf ihrem Grundstück genau dieses Problem hat. Zeiten, in denen stormwater den Garten überschwemmt und Zeiten, in denen Trockenheit zum Problem wird. Die Fragen sind also: wohin fließt das Wasser? Wo steht das Wasser? Wie kann ich Wasser dahin leiten, wo es nicht abfließt und verschwindet? Wie muss ich diesen Bereich bauen? Wie muss ich Dränage anbringen um Wasser dort hin zu leiten, wo es gespeichert werden kann?
Statt Hügelbeet also ein Sumpfbeet, das mit Teichfolie ausgekleidet ist. Das wäre schon mal ein guter Anfang.
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Ist etwas OT: zum Thema "dirt" kann ich das Buch "Dirt: The Erosion of Civilizations" von David Montgomery empfehlen - die Sicht eines Bodenkundlers auf die menschliche Geschichte, ein Buch, das jeder lesen sollte, der seinen Gartenboden achtet (gibt es auch auf deutsch).
;D toll! Da fiel in kurzer Zeit das gleiche Stichwort zwei mal! Sowas finde ich klasse! ;D Das Buch wird umgehend bestellt, danke! :D Der link zur deutschsprachigen Ausgabe funktioniert so hier.
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der Autor David R. Montgomery ist ist Professor am Department of Earth and Space Sciences der University of Washington in Seattle.
Ich liebe dieses Forum! :D
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Informationen zu swale und bioswale sind das, was kudzu eigentlich sucht! Hier und hier zwei wikis. Ich wusste doch, dass es eine Verwechslung und ein Missverständnis ist!
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Dass in einem Hügelbeet etwas erhöhte Temperaturen als in der direkten Umgebung herrschen, konnte ich in Tauwetterphasen beim Hügelbeet in meinem damaligen Garten, auf dem ich Gemüse gezogen habe, sehr gut sehen. Dort taute der Schnee um einige Tage schneller weg, als rundherum. Bei stärkerem Frost bemerkt man natürlich keinen Unterschied.
Wie war das Beet aufgebaut?
Ich habe nie früheres Tauen, weniger Raureif etc. beobachtet, aber das kann natürlich auch an der dicken Laubschicht liegen, die ich den Winter über auf dem Beet habe.
Rieke,
der Aufbau war von oben nach unten:
- 20 cm Erde; die obere Schicht mit feinem Kompost vermischt
- darunter: ca. 10 cm grober Kompost mit etwas Grasschnitt
- darunter: 5 cm Erde
- darunter: ca. 30 cm Laub; Mischung aus Eichen, Buchen und Obstbaumlaub, dazwischen etwas Grasschnitt
- darunter: dünnere Äste 3 bis 1 cm Durchmesser, abgedeckt und vermischt mit Rasensoden
- unten im Graben von ca. 20 bis 30 cm Tiefe: grobes Holz von ca. 6 cm Durchmesser, Rasensoden dazwischen
Ich habe damals aber nicht gemulcht; das war vor ca. 30 Jahren noch nicht so sehr verbreitet. Zumindest habe ich zu der Zeit noch nichts davon gehört oder gelesen. Beim Aufbau des Hügelbeetes habe ich mich nach einem Buch gerichtet. Leider besitze ich es nicht mehr und kann mich auch nicht mehr an den Titel erinnern. Ich denke, dass eine dicke Laubschicht, mit der man das Beet abdeckt, sehr gut isolierend wirkt.
Und aufgefallen ist mir das schnellere Schmelzen des Schnees auf dem Beet wahrscheinlich auch nur, weil ich jeden Tag dran vorbeigehen musste, wenn ich zur Garage wollte. Und da ich Schnee im Garten sehr liebe, hat es mich immer ein bisschen geärgert, dass beim Einsetzen von Tauwetter dieses dann dunkle Beet für ein paar Tage aus dem ansonsten noch weißen Garten so hervorstach. Wahrscheinlich kann ich mich deswegen so gut daran erinnern.
Viele Grüße
Elke
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Dass in einem Hügelbeet etwas erhöhte Temperaturen als in der direkten Umgebung herrschen, konnte ich in Tauwetterphasen beim Hügelbeet in meinem damaligen Garten, auf dem ich Gemüse gezogen habe, sehr gut sehen. Dort taute der Schnee um einige Tage schneller weg, als rundherum. Bei stärkerem Frost bemerkt man natürlich keinen Unterschied.
hast Du parallel dazu einen aehnlichen Huegel aus nur Erde beobachtet?
kann sein, dass der Winkel der Sonneneinstrahlung was mit dem schnelleren Abtauen zu tun hatte?
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Ich habe mir Kudzus Link genauer duchgelesen und durchgesehen.
... Es gibt kein Foto mit Graben...
erstbestes Foto, wieviele muss-darf-soll ich hier rueber ziehen?
edit:bin drauf hingewiesen worden, dass ich das Bild, das ich fuer hier geborgt hatte, wegen Urheberrecht nicht nutzen sollte,
hab's entfernt, mea culpa
aber zB da: http://www.permies.com/t/43055/hugelkultur/good-pictures-hugelkultur-beds-article finden sich genug Bilder von Huegeln im Bau mit Blick auf oder in Graeben
... und es gefällt mir nicht, dass Erde mit "dirt" bezeichnet wird - da asozziere ich gleich einen Hauruck-Typen mit wenig Achtung vor der Materie.
ich assoziiere das auch mit "wenig Achtung vor der Materie"
mein alter Englischlehrer hat uns schon in der 7. Klasse eingebleut, dass man Sprache nicht 1:1 uebersetzen kann
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...Doch habe ich den Verdacht, dass kudzu auf dem Wall Bäume pflanzen möchte. Ich bringe das irgendwie mit ihren zwei Klarapfelbäumchen und der schweren nassen Erde auf ihrem Grundstück zusammen. Da kann ich mich natürlich irren...
Du irrst Dich nur geringfuegig, Kudzu will da die 2 Zwerg-Apfelbaeumchen pflanzen, die kudzu nach den normalgrossen Transparent erstanden hat
ausserdem wird der 'Wall' unter den Baeumchen kein steiler Huegel sondern ist als 2m breit bei nur 1m hoch eher ein erhoehtes Beet, bzw der Anfang dazu, das komplette Bodenniveau der Senke zu heben und damit gleichzeitig sowohl das Probelm 'subsoil + gravel statt Erde' und das der daraus resultierende mieserblen Drainage zu loesen
die Baeumchen haben 4-5' wenn sie hier ankommen, solche 'Riesen' sollten kein Problem haben, auf einem 2m breiten Huegelchen stehen zu bleiben
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diese permies gärtnern nicht in trockenen Gegenden.
wunderbar, der 1. Satz ist schon Humbug
erster beliebig rausgegriffenes thread: http://www.permies.com/t/51023/hugelkultur/ultimate-water-garden-coming
...Irgendwie ist die Hugelkultur in Amiland etwas für Bastler. Mit Permakultur hat das nichts mehr zu tun. Permakulturgärtner sind Leute, die den Boden immer mit Mulch und Pflanzen bedeckt halten, nie hacken, nie graben und Pflanzen in Etagen kultivieren. ...
wie immer, Perlchen weiss es ganz genau, dann geh bitte mal Herrn Holzner von seinem hohen Perma-Ross schupsen
Da kudzu an sustainability nicht interessiert ist ..., stellt sich wie immer die Frage: warum? Aus vernünftigen Gründen jedenfalls nicht.
...Statt Hügelbeet also ein Sumpfbeet, das mit Teichfolie ausgekleidet ist. Das wäre schon mal ein guter Anfang.
wie schoen, dass ausgerechnet Du nicht nur meinen Garten und meine Probleme im Garten besser kennst als ich, sondern auch mich und meine Motive? beeindruckend, liebe Monika
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Informationen zu swale und bioswale sind das, was kudzu eigentlich sucht! Hier und hier zwei wikis. Ich wusste doch, dass es eine Verwechslung und ein Missverständnis ist!
Deine 2 Links sind ganz toll:
This page can’t be displayed •Make sure the web address http://bioswale is correct.
und
This page can’t be displayed •Make sure the web address http://swale is correct.
3. oder 4. Zeile im Ausgangspost:
...'noch' weil die beiden Wege, das inzwischen ziemlich versackte Bluemchenbeet hinterm Teibhaus und der Wasserwall zwischen hinterem Weg und Boeschung alle eh schon lang als swales fungieren
wobei ich mich erdreiste, Wasser mit Huegeln auszubremsen, statt mit Graeben
solange Du meinen Garten so viel besser kennst, als ich, ...
kannst gerne mit Schaufel vorbeikommen und arbeiten,
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... erstbestes Foto ...
Hundi bewundert ihr Werk
Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! :D
Vergrämt mir kudzu nicht, in fünf Jahren finde ich den Faden wieder und möchte Antworten!
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was für Antworten? Es stellen sich immer neue Fragen. Zu diesem Foto zum Beispiel. Warum werden in USA Bäume beerdigt? Spricht die säugende Hündin das Totengebet? Oder ist die trächtige Hündin eine Gottheit einer uns unbekannten religiösen Tradition? ;D
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... Warum werden in USA Bäume beerdigt? ...
Andere Länder, andere Sitten. ;D
Das Hundi ist Beiwerk.
Es kann niemand dafür, daß du zu wenige Bäume übrig hast, um in deinem Garten Erdwälle zu bauen, pearl.
Wobei ich zu bedenken gebe, daß das Wasser, wenn es nicht wegfließen kann und die Wälle ihm den Platz nehmen, in den "Tälern" um so mehr Karpfen beherbergen kann. ;)
Da für mich ein "Normalbeet" 1,2 m breit war, bewegte sich mein Verständnis für die Größe eines Hügelbeetes auch in diesen Größenodnungen. Ich brauchte wg. Wasser das Erdniveau nicht erhöhen und hätte es ansonsten gleichmäßig, also waagerecht gemacht.
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:-\ hm. "zuwenig Bäume übrig". Hm. Das ist natürlich immer ein Problem.
Obwohl. Da fällt mir ein, dass ich gerade dem Großen Sohn von 195 cm den Vorschlag unterbreitet habe, eine Burg für Wiesel zu bauen. Im Wiesengarten, also auf den Streuobtwiesen, sind einige alte Apfelbäume umgeplumpst. Einiges haben wir schon wegsägen können, besonders die Teile, die auf unsere Magnolien und Hamamelis gefallen sind. Leittriebe stutzen ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand ist ja auch wieder praktisch. ;D
Es liegt noch genug Zeug rum und wie ich neulich las kann man mit den dicken Stämmen einen Unterbau machen. Heu und Stroh einfüllen, mit stärkeren Ästen abdecken und so schichten, dass die Wiesel und Marder sich darin Bruthöhlen bauen können. Wieselförderung - ein Konzept zur Stärkung der Wieselpopulationen - Kleinstrukturen für Wiesel, Iltis, Baummarder
und andere Tiere - Zielarten: Mauswiesel, Hermelin, Iltis, Baummarder. Sekundärarten: Dachs, Fuchs, Feldhase, Igel, kleine Nagetiere und Insektenfresser, Reptilien (Eidechsen, Blindschleiche, Ringelnatter, Schlingnatter), Amphibien, Wirbellose - pdf.
Auf den Streuobstwiesen gibt es auch von einer Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Äskulap-Natter eingerichtete Eiablageplätze. An meinem Kompost sehe ich jedes Jahr einzelne Individuen. Totholzbauten in größerem Stil werden noch eine zusätzliche Bereicherung sein. ;D
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Wobei ich zu bedenken gebe, daß das Wasser, wenn es nicht wegfließen kann und die Wälle ihm den Platz nehmen, in den "Tälern" um so mehr Karpfen beherbergen kann. ;)
Da für mich ein "Normalbeet" 1,2 m breit war, bewegte sich mein Verständnis für die Größe eines Hügelbeetes auch in diesen Größenodnungen. Ich brauchte wg. Wasser das Erdniveau nicht erhöhen und hätte es ansonsten gleichmäßig, also waagerecht gemacht.
den Teil verstehe ich nicht. Wovon redest du nur? ;) ;D Wasser, das nicht wegfließen kann? Wälle, die ihm den Platz nehmen? Täler mit Karpfen?
Was ist ein Normalbeet? Wasser erhöht das Erdniveau? ;D 8) Was machst du gleichmäßig, also waagerecht? :-X ;D
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Lesen und richtiges Lesen helfen. ;) ;)
...
wieso ich Hochbeete oder wenigstens erhoehte Beete so sehr mag?
weil man dazwischen gut mit einer Gondel rumstaken kann ::)
ein Eck vom Gemuesegarten
(http://i136.photobucket.com/albums/q165/fiep_photo/Garten%20Pur/IMG_9148_zpsisogn76c.jpg)
vielleicht sollte ich Karpfen einsetzen,
wenn sich El Ninjo verkruemelt hat und die Sonne wieder rauskommt kann ich in Lehmkruste gebackene Karpfen ernten ...
Zitat Z.: ... Ich brauchte wg. Wasser das Erdniveau nicht erhöhen und hätte es ansonsten gleichmäßig, also waagerecht gemacht. ...
Zitat p.: Was ist ein Normalbeet? Wasser erhöht das Erdniveau? ;D 8) Was machst du gleichmäßig, also waagerecht? :-X ;D
- Bei 1,2 m Beetbreite kann man grad so von beiden Seiten in's Beet reingreifen, um zu Jäten.
(Anmerkung: vermutlich sind Reihenabstände von 20 / 30 cm auf dieses Beetmaß abgestimmt)
- Steht das Wasser zu hoch, kann man das Niveau der Erdoberfläche zu erhöhen.
- Die Oberfläche der Beete habe ich waagerecht gehalten, damit (bei mir im Garten) das knappe Wasser bei Starkregen nicht zu den Nachbarn abfließt.
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Zausel, täte kudzu lesen was ich verlinke und schreibe, dann wäre das klar. So wie auf diesem Bild jetzt, habe ich mir das vorgestellt. Das ist ein Fall für das Rain Garden Management. Um storm water da hin zu leiten, wo es bleiben kann, in eine Senke! Einen Graben! Ein swale! Am tiefsten Punkt des Grundstücks ein pond und eine Dränage bis dahin.
Doof ist natürlich in so einer Situation, wenn man den Gemüsegarten am tiefsten Punkt des Grundstücks angelegt hat. ;D Saudoof. :-X
Möglicherweise gibt es aber auch Gemüse, das das ab kann.
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@pearl, Du spielst mit dem Feuer. ;) ;)
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hä? :o Es geht doch hier um Wasser! ;D
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Ich jedenfalls habe bei Hügelbeeten "eher kleinere Brötchen gebacken".
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Vielleicht ist ja Dein Garten ein kleines bisschen kleiner, Zausel?
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Stimmt, war er.
Hatte auch keine überflüssigen Bäume, Conni.
@ pearl:... Reisanbau ...
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unter Gemüse, das das ab kann? ;)
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Ich habe mir Kudzus Link genauer duchgelesen und durchgesehen.
... Es gibt kein Foto mit Graben...
erstbestes Foto, wieviele muss-darf-soll ich hier rueber ziehen?
Bild mit Hund und Baumstamm
Ach so, kudzu, du meintest mit Graben einen Baumstamm eingraben. Ich dachte du wolltest einen Graben vor oder hinter dem Hügel anlegen, so wie in dieser Zeichnung (Bitte nach unten scrollen).
edit:Bild entfernt, Link eingefügt
edit: und noch ein Bild entfernt, stattdessen Link gesetzt
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Statt Hügelbeet also ein Sumpfbeet, das mit Teichfolie ausgekleidet ist. Das wäre schon mal ein guter Anfang.
das wird ganz schoen schwierig
Teichfolie faellt flach, weil ich keinen Plastikmuell in meinem Garten mag,
und dann hab ich vorhin eine halbe Stunde im Garten gestanden,
eingedenk Deiner Weisheite
Permakulturgärtner sind Leute, die den Boden immer mit Mulch und Pflanzen bedeckt halten, nie hacken, nie graben und Pflanzen in Etagen kultivieren.
verzweifelt gebetet, dass sich doch bitte eine Senke auftun moege, die sich als mud bog eignet
aber es ist nix passiert
swales werden sich auch nicht von alein, so ganz ohne Buddeln formen
also bleibt Pearlsche Permakltur Pearl und ihren telekinetischen Faehigkeiten vorbehalten,
und ich halte mich an die alten Lehren von Holzner, Lawson und Co, die die Schaufel nicht verdammen oder verbieten
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täte kudzu lesen was ich verlinke und schreibe, dann wäre das klar..
weisst Perlchen, wenn Du nicht so ein gefaehrliches Curbitae waerst,
wuerde kudzu vielleicht ...
aber kudzu kann zB nicht ab, wenn man zu kudzu von oder ueber kudzu in 3. Person spricht
kudzu hasst es, als 'es' bezeichnet zu werden
und kudzu hasst es als 'Ami' bezeichnet zu werden
Doof ist natürlich in so einer Situation, wenn man den Gemüsegarten am tiefsten Punkt des Grundstücks angelegt hat. ;D Saudoof. :-X
und kudzu amuesiert sich grad drueber, das ein Perlchen schon wieder alles besser weiss und gleichzeitig keine Ahnung hat
schoen nur, dass es hier Leute gibt, die sogar einen Lageplan von kudzu's Garten haben
die grinsen jetzt hoechstwahrscheinlich, ob soviel Schwachfug
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- Bei 1,2 m Beetbreite kann man grad so von beiden Seiten in's Beet reingreifen, um zu Jäten.
(Anmerkung: vermutlich sind Reihenabstände von 20 / 30 cm auf dieses Beetmaß abgestimmt)
- Steht das Wasser zu hoch, kann man das Niveau der Erdoberfläche zu erhöhen.
Zausel, SOOO sieht das nur aus, wenn El Ninjo Patricia die Hand gibt
die Beete sind grob 120, klar, bin einigermassen normalwuechsig,
die Wege dazwischen sind aus Faulheit 'ein Rechen breit'
dass die normalen Beete erhoeht sind hat sich einfach durch meinen unausgesetzte Mucherei ergeben,
hat aber nix mit dem bzw den angefangen Huegeln zu tun
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... dass die normalen Beete erhoeht sind hat sich einfach durch meinen unausgesetzte Mucherei ergeben,
hat aber nix mit dem bzw den angefangen Huegeln zu tun
Auch am Hügelbeet vorbei: da es mich massiv geärgert hat, daß die Amseln mir das Mulchmaterial immer von den Beeten gekratzt haben, habe ich nach dem Umgraben und beim Festtreten der Wege Erde von den Beeten auf die Wege geharkt, damit Beete und Wege das gleiche Niveau hatten. Später habe ich dann eben die Wege mitgemulcht, hätte ich von Anfang an machen sollen.
(Schwierigkeit: meine Gartennachbarn konnten Wege und Beetfläche nicht auseinanderhalten und sind mir mit konstanter "Boshaftigkeit" in die Beete gelatscht ;D
Vorteil: ich habe es öfters bemekt, wenn die in meiner Abwesenheit den Garten "inspiziert" hatten)
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wobei es ja praktisch ist, dass sich bei Starkregen das Wasser nicht auf den Wegen sammelt, die dann als Entwässerungsgräben dienen. Die Japaner haben dafür dann so Stege. Hier. Ich verwende Sandsteinblöcke als Trittsteine. So wie hier. ;D
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Für die Stege oder Sandsteinplatten fehlte mir das Material. ;)
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Stege sind auch doof, so rutschig. ;D
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Habe hier kurz überfliegend durchgelesen. Mein Bild nützt kudzu wahrscheinlich gar nichts, aber man sieht einen Hügel und darauf wächst es. Von daher würde ich sagen, ein Hügelbeet mit Rodgersien und Fingerhut (auf einem Komposthaufen in einer Gärtnerei).
Hat jemand von euch sowas mit Stauden bepflanzt im Garten? Muss ja nicht gerade diese Grössenordnung sein. ;)
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Hat jemand von euch sowas mit Stauden bepflanzt im Garten? Muss ja nicht gerade diese Grössenordnung sein. ;)
Meine Eltern haben ein bepflanztes Hügelbeet. Ich habe allerdings keine Fotos davon.