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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: helga7 am 23. Januar 2016, 14:59:10
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Jetzt hab ich lange nachgedacht, welchen Titel ich meinem Faden geben soll......
Zuerst das Problem:
Meine Buchsumrandung (Bilder sind von heute) hat massiven Zünslerbefall, muss also weg. Ich bin für Neues offen - aber - die Staudenbepflanzung innerhalb der Beete mag ich lieber nicht ändern, da ich lange dran rumgetüftelt habe und jetzt damit endlich zufrieden bin.
Die Geschichte des Gartenteils: Buschs habe ich vor 11 Jahren gepflanzt, die Beete waren bis 2010 Gemüsebeete, habe ich aber aufgelassen wegen der Schnecken und weil der Buchs die Beete 'leergefressen' hat. Dann, 2010, bekamen drei Beete innen Wurzelsperre wegen des Buchses und ich habe daraus 3 Staudenbeete gemacht, weiss mit gelb/orange, weiss mit blau und weiss mit rot. Das vierte Beet beherbergt mein Hochbeet. Dort, wo sich in der Mitte die Wasserleitung befindet, steht in jedem Viertel je eine Rose. Davon zeige ich euch noch später Fotos. Die Gräser bzw die weissen Stauden sind durchgängig dieselben. Der Gartenteil ist vollsonnig und trocken, auch dass habe ich beachtet.
Es ist die Nordwestecke meines Gartens, dahinter, wie ihr seht, Wiese und ein Nachbarhaus. Bis zum Zaun befinden sich im Westen und im Norden: ein ca. 80cm Rasenstreifen und dahinter 80cm tiefe Beete die Zäune entlang. Am Zaun an der Westseite wachsen unter anderem 3 Eiben, die noch relativ klein sind und 6 Clematis. An der Nordseite sind es einige Rosen und dazwischen arbeite ich schon jahrelang an einer Eibenlehne für eine Gartenbank, ist aber noch nicht so weit.
Ich habe im ganzen Garten Rindenhäksel als Beetabdeckung.
Jetzt suche ich Ideen, wie ich den Charakter und die Innenbepflanzung der Beete ohne Buchs erhalten kann......
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Noch einige andere Perspektiven von heute:




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Meine Buchshecken und die großen Kugeln habe ich erfolgreich mit "Mimic" gegen den Zünsler verteidigt.
Ich würde den nicht kampflos aufgeben.
Mimic wird bei uns im Weinbau gegen den Sauerwurm gespritzt und ist für andere Tiere ungiftig.
Im letzten Jahr mußte ich nur 2-mal spritzen; die Jahre vorher 3-mal. Das sind mir meine Buchse wert.
Wenn Du unbedingt die Hecken erneuern willst, kann ich Taxus "Renke's kleiner grüner" empfehlen.
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Danke für deinen Rat, Laguna! Ich werd mich mal schlau machen wegen des Giftes. :)
Aber ich versuche, im Garten mit möglichst wenig Gift auszukommen, auch wegen meiner beiden Enkelkinder. Außerdem habe ich noch einen großen Buchsbaum, der auch stark befallen ist, auf den ich aber keinesfalls verzichten möchte. Da muss ich also gifteln.
Eibe würde gut passen, da ich schon eine Eibenhecke in der Nähe habe.
Habt ihr auch noch Ideen ohne Hecke?
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So kleine (Steck-)Zäunchen? Manche aus Holz oder Geflecht oder Metall sehen ganz nett aus.
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Bekannte haben gute erfahrung mit der Steineibe (Podocarpus nivalis) gemacht. Gefällt mir richtig gut. Hier wird sie unter anderem aufgeführt.
Ich selbst werde meine Buchshecke nicht ersetzen, gestalterisch ist es nicht so wichtig für mich. Nur meine großen Buchskugeln werde ich wahrscheinlich durch Ilex grenata ersetzen.
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Habt ihr auch noch Ideen ohne Hecke?
Cortenstahleinfassungen finde ich auch ganz reizvoll
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Also Helga! Ich habe geschrieben: ungiftig!
Dieses Mimic wirkt, indem es die Häutung der Raupen beschleunigt. Daran gehen sie zugrunde.
In meiner Nachbarschaft haben die Meisen und Amseln die Zünslernester entdeckt und während der Brutzeit fliegen sie im Minutentakt mit übervollen Schnäbeln zu ihren Nestern.
Das ist ja der Vorteil von Mimic, daß die Vögel auch tote Raupen an ihre Jungen verfüttern können, ohne daß diese Schaden nehmen.
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:-\ :-[ :-\
Laguna, I'm sorry!!! Ich hab das echt überlesen!!!
Sehr peinlich und tausend Dank!!! :-*
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Danke euch schon mal! :-)
Ich möchte ja auch meine Hecke nicht unbedingt durch eine andere Hecke ersetzen, das regelmäßige Schneiden (auch wenn ich es gerne mache), geht ziemlich ins Kreuz ;)
nur, ich kann mir so schwer etwas harmonisches anderes vorstellen! :-\
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Es ist schon schade, wenn die Hecke weg muss, sieht sehr schön und harmonisch aus.
Ein Ersatz sollte schon gut sichtbar sein, damit der formale Eindruck erhalten bleibt.
Wie wäre es mit einem Rand aus schönen Pflastersteinen?
Wir haben unsere Beete mit flach liegenden Klinkern eingefasst. Der Räsenmäher geht drüber und besonders im Winter ist die Form gut erkennbar.
Einfach in Sand verlegt, ohne großen Aufwand.
Ich glaube, auf diesem Bild kann man die Wirkung einigermaßen erkennen.
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Oder Granitpalisaden 10x10x100cm liegend?
Ich mache morgen von meinen mal ein Foto, wenn's wieder hell ist.
Aber es kommt auch drauf an, ob du nur eine Abgrenzung möchtest oder etwas, das etwas höher ist.
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Würdest du die Steinabgrenzung (wir haben so etwas bei einem anderen neuen Beet gemacht, mit Granitpflastersteinen, die übrig waren) nur ganz außen rum machen, oder jedes Viertel extra so einfassen?
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Aber es kommt auch drauf an, ob du nur eine Abgrenzung möchtest oder etwas, das etwas höher ist.
Das ist ja mein Problem, dass ich nicht weiss, was ich will!!! ::)
Zwei Seelen.......
Ich hab an dieser Ecke so lange gebastelt, wäre zufrieden damit
andererseits: verstell ich mir damit die Sicht auf was neues, schöneres, besseres??? :-\
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Würdest du die Steinabgrenzung (wir haben so etwas bei einem anderen neuen Beet gemacht, mit Granitpflastersteinen, die übrig waren) nur ganz außen rum machen, oder jedes Viertel extra so einfassen?
Jetzt weiss ich nicht genau, was du meinst oder habe nicht genau genug geschaut... sind ausser der Ausseneinfassung innen noch kleinere Einheiten?
Ich kam auf die langen Palisaden liegend, weil du völlig rechtwinklige Beete hast und meinte v.a. aussen herum.
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Meine Buchshecken und die großen Kugeln habe ich erfolgreich mit "Mimic" gegen den Zünsler verteidigt.
Ich würde den nicht kampflos aufgeben.
Mimic wird bei uns im Weinbau gegen den Sauerwurm gespritzt und ist für andere Tiere ungiftig.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Es wirkt prinzipiell auf alle Arten von Schmetterlingsraupen.
Für die Behandlung gegen Buchsbaumzünsler liegt keine Zulassung vor, und in Haus- und Kleingärten ist es auch nicht zugelassen.
Die Anwendung gegen Buchsbaumzünsler mag unter ökotoxikologischen und humantoxikologischen Gesichtspunkten durchaus vertretbar sein, ist aber rechtlich nicht zulässig.
Das nur zur Info.
In Haus- und Kleingarten zugelassene Insektizide Wirkstoffe sind u. A. Bacillus thuringiensis.
Bitte selbst recherchieren unter "Verzeichnis zugelassener Pflanzenschutzmittel - Standardsuche": https://apps2.bvl.bund.de/psm/jsp/
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Schau doch mal nach Ilex crenata 'Dark Green' im Netz, helga. Ich sah im Sommer bei einer Gartenbesichtigung eine damit neu gestaltete Beetumrandung und man konnte auf den ersten Blick kaum einen Unterschied zum Buchs feststellen.
Dein Garten gefällt mir übrigens ausgesprochen gut mit dieser ruhigen Gestaltung und den vielen Grüntönen.
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Würdest du die Steinabgrenzung (wir haben so etwas bei einem anderen neuen Beet gemacht, mit Granitpflastersteinen, die übrig waren) nur ganz außen rum machen, oder jedes Viertel extra so einfassen?
Jetzt weiss ich nicht genau, was du meinst oder habe nicht genau genug geschaut... sind ausser der Ausseneinfassung innen noch kleinere Einheiten?
Ich kam auf die langen Palisaden liegend, weil du völlig rechtwinklige Beete hast und meinte v.a. aussen herum.
Bei liegenden Palisaden oder anderen höheren harten Abgrenzungen gibt es aber Probleme beim Rasen mähen, die bei eingelassenem Pflaster entfallen.
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Es sind vier ganz mit Buchs eingefasste Beete, im 3. Posting siehst du die Mitte genauer
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Bitte den Garten nicht wegen dem Zünsler umgestalten, der Zünsler verschwindet wieder. Hier (Wien) hat sich das bestätigt.
Ich habe es dem Gärtner meiner Mutter nicht und nicht glauben wollen. Er hat gemeint, nach zwei maximal drei Saisonen ist er wieder weg... Und so wars dann auch.
Nächstes Jahr und vielleicht übernächstes Jahr mit Pflanzenschutz nachhelfen und dann ists wieder gut. Tipps gibt es im Zünsler-thread.
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Ok, das ist ja eine erfreuliche Aussicht!!!! :D
Dank dir schön!!!
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Hallo Helga,
bitte deine wunderschönen Buchseinfassungen nicht entfernen, bei mir hat der Befall auch nachgelassen.
Ich habe zum ersten Mal in meinem Garten biologische Kampfmittel, das Bacillum Th. mit Erfog angewendet. Die Raupen hören sofort auf zu fressen, wenn sie ein benetztes Blatt fressen und sterben. Das Mittel ist auch für den Obstbau zugelassen.
Und Buchs erholt sich, wenn er nicht zu stark geschädigt wurde.
Eine schöne Pflanze für Beeteinfassungen ist der Gamander.
Ilex wird oft als Ersatzpflanze empfohlen, sie steht aber auch auf dem Speisezettel des Zünslers...
LG Renate
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Gamander hatte ich mehrere Jahre als Einfassung. Der Unterschied zu Buchs und Eibe ist der, daß Gamander mindestens 2-mal im Jahr geschnitten werden muß. Außerdem fror er in einem Winter bis zum Boden zurück und 2-mal hatte er einen Pilz und wurde oben dürr, sodaß er wieder bis zum Boden zurückgeschnitten werden mußte. Beim 2. Pilzbefall wurde gerodet.
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Eine schöne Alternative zur Hecke wären auch niedrige Mäuerchen, z.B. aus Klinkersteinen. Etwa in der Höhe der jetzigen Hecke. Probleme beim Rasenmähen? Nein, wenn du davor einen Einzeiler bodennah verlegst. Da kann dann das Rad des Rasenmähers drauf fahren. Was ich auch noch schön finde, sind alte Holzbohlen (Eiche oder Lärche) hochkant.
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Da tun sich ja wunderschöne Gestaltungsideen auf! Danke! :D
Werde ich beides in die nähere Auswahl nehmen. Besonders die hochkant gestellten Bohlen klingen sehr interessant! :)
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So, ich hatte versprochen, die Abgrenzung mit Granitstelen zu fotografieren.
Bei mir sind passt das natürlich gut zu den Mauern... und ist zudem ganz flexibel, da ich ja immer noch am gestalten bin.
Vermutlich könnte man das gut mit eingelassenen Steinen kombinieren zum mähen - ich habe halt keinerlei Rasen.
(http://up.picr.de/24392385vq.jpg)
(http://up.picr.de/24392386jh.jpg)
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Danke, Tarokaja, dass du die Fotos gepostet hast! Jetzt kann ich mir alles gut vorstellen :D
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Was ich auch noch schön finde, sind alte Holzbohlen (Eiche oder Lärche) hochkant.
Diese Idee gefällt mir ausgesprochen gut, ich würde die Holzbohlen unterschiedlich weit herausragen lassen, klasse! Schön grau von der Sonne abgeschienen - würde perfekt passen! :-* Allerdings nur außen rum, auf beiden Seiten bis zum Zaun, innen dann freier gestalten.
Wie aber kann ich verhindern, dass mir das Holz nach 10 Jahren durchgefault ist?
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Bei Eiche brauchts vielleicht länger als 10 Jahre, aber verrotten werden die Bohlen unabwendbar.
(Außer alte Eisenbahnbohlen, weil giftgesättigt ;D )
Man kann es wohl noch mehr hinauszögern, wenn man den Teil, der in die Erde kommt, ankokelt überm Feuer, so daß dort eine Art Kohleschicht das Holz schützt für eine Weile.
Hm...bei diesem klassischen Format würd ich aber ehrlich gesagt keine "tanzende" Bohlenreihe drumherum machen, ich finde, das beißt sich.
Und der Rand sollte doch nicht auffälliger sein als die klare Form und der Inhalt der Beete.
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Du meinst, auch wenn ich den ganzen Buchs rausnehme und von der inneren Aufteilung weggehe wird das nix? Die Holzbohlen wären dann nur zwei Seiten eines Rechtecks, dass an den anderen zwei Seiten vom Zaun begrenzt wird. Die Stauden sind eher 'wild'
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Hallo Helga,
deine Staudenbeete mit der Buchseinfassung sind perfekt!
die einzige ansprechende Alternative (für mich) wären Hochbeete, erhöhte Beetflächen, umfasst von einer Natursteinmauer, aber kein heller Granit.
Die Beetform würde ich aber ändern.
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Ich würde alles so lassen wie es ist und lediglich versuchen, mit einem "Kampfstoff" und Geduld gegen die Biester vorzugehen.
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ja eh, ihr habt ja Recht...... ;)
Ich lass es eh einmal so, nur für den Fall, dass ich ein paar Totalausfälle habe dazwischen
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Nur für den Fall, dass du es dir doch noch anders überlegst, hier was zum Nachlesen zwecks Haltbarkeit:
http://www.hausgarten.net/glossar/garten-b/beeteinfassung-aus-holz.html
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Danke! :-*
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WENN überhaupt, würde m.E. bei dir zu sonstigen Stil auch besser eine dunkle Holzumrandung oder dunkler Stein passen als etwas Helles.
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Nur für den Fall, dass du es dir doch noch anders überlegst, hier was zum Nachlesen zwecks Haltbarkeit:
http://www.hausgarten.net/glossar/garten-b/beeteinfassung-aus-holz.html
Da kommt dann aber wieder einiges an Chemie in den Boden :-\
Ich hab große neue (unbehandelte) Eichenbohlen als Torpfosten bei mir im Garten aufgestellt, da schon an mehreren Stellen alte Eisenbahnschwellen Grenzpunkte definierten.
Ich hab sie einfach in meinen schweren Lehm versenkt.
In Boden, der sehr kompakt und dicht ist, Feuchtigkeit lange hält und fast keinen Wechsel zwischen nass und staubtrocken mitmacht, schreitet der Abbauprozess auch sehr langsam voran.
Am ehesten noch am Übergang zur Bodenoberfläche.
Bei Boden, der luftig un locker ist, geht es schneller, da wäre die (ungiftige) Ankokelmethode angebracht.
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Nur für den Fall, dass du es dir doch noch anders überlegst, hier was zum Nachlesen zwecks Haltbarkeit:
http://www.hausgarten.net/glossar/garten-b/beeteinfassung-aus-holz.html
Da kommt dann aber wieder einiges an Chemie in den Boden :-\
Ja, und nicht nur das: Wenn ich mir den Text so durchlese, so fasst der so ziemlich alles zusammen, was ich in meinem Garten nicht mit Holz machen würde.
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Nur für den Fall, dass du es dir doch noch anders überlegst, hier was zum Nachlesen zwecks Haltbarkeit:
http://www.hausgarten.net/glossar/garten-b/beeteinfassung-aus-holz.html
Da kommt dann aber wieder einiges an Chemie in den Boden :-\
Ja, und nicht nur das: Wenn ich mir den Text so durchlese, so fasst der so ziemlich alles zusammen, was ich in meinem Garten nicht mit Holz machen würde.
Allerdings. Und ein Blick ins Impressum und auf die "Trägerseite" lässt den Gedanken aufkommen, dass dies alles (d.h. die detaillierte Produktaufzählung für den Holzschutz) durchaus absichtlich geschieht.
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Wenn ich Holz im Garten versenke, dann nur Natur! :o
Ich wollte eigentlich wissen, ob in Sand besser ist. Aber so wie Gartenplaner schreibt, scheint mein Lehmboden eh die bessere Lösung zu sein! :D
Eine liebe Gartenfreundin hat einmal gesagt: Aber in 5 Jahren ist bei dir eh wieder alles anders :P
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Klar, Natur ist immer am besten.
Bei mir stellt sich die Frage ganz ähnlich im Zusammenhang mit einem noch zu bauenden Hochbeet.
Da mag ich nicht alle 5 Jahre neu anfangen...
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Ich wollte eigentlich wissen, ob in Sand besser ist. Aber so wie Gartenplaner schreibt, scheint mein Lehmboden eh die bessere Lösung zu sein! :D
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Soweit ich weiß, ist ein trockener Stand für Holz der bessere. Eiche hält an sich schon lange. Aber vielleicht ist (Gartenplaners) Lehm auch konservierend.
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Klar, Natur ist immer am besten.
Bei mir stellt sich die Frage ganz ähnlich im Zusammenhang mit einem noch zu bauenden Hochbeet.
Da mag ich nicht alle 5 Jahre neu anfangen...
Beim Hochbeet kannst du ja direkten Erdkontakt durch eine Reihe Ziegel unten rum verhindern, das haltet sicher länger! :)
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Steh gerade auf dem Schlauch... die Bretter auf den Ziegeln aufschrauben oder wie? :-\
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Ist aber ot hier! ;)
Nö, unten eine Reihe Ziegel hinlegen (oder auch zwei nebeneinander) und das Hochbeet dann da drauf stellen. Wenn das voll ist verrückt nix mehr.
Müssen nur schön in der Waage sein. :)
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Danke, hab's verstanden und jetzt Schluss mit OT hier *verzieht sich :)*
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Hallo Helga,
ich möchte dich auch darin bestärken den Buchs zu behalten.
Ich hatte auch einigen Buchs im Garten, über Jahre mühsam die Hecken durch Stecklinge erweitert und aufgebaut.
2011 habe ich den ersten Zünslerbefall bemerkt und die Raupen abgelesen, 2012 abgelesen, 2013 resigniert. Den meisten Buchs habe ich rausgerissen und verbrannt. Bei zwei Hecken entlang des Weges am Eingang hatte ich keine Energie mehr und habe sie bodeneben abgeschnitten, damit ich das Elend wenigstens nicht mehr sehen muss.
2014 und 2015 ist die Hecke wieder auf 10 cm gewachsen und zeigt nicht den geringsten Befall.
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Hallo Helga! Deine Buchseinfassungen gefallen mir sehr gut. Schön, dass du sie erhalten willst.
Da hier auch die Haltbarkeit von Holz angesprochen wurde: Wir haben im Sommer 2014 unser Dach totalsaniert (bis auf die Dachsparren). Als wir den Zimmermann fragten, ob er Lärchenholzstämme für den Schneefang auftreiben könne, gab er uns den Tipp, dass Akazienholz (wie sich später herausstellte meinte er Robinienholz) am dauerhaftesten sei. Er hatte jedoch keine Ahnung, wo er es auftreiben könnte. Robinienstämme sind in der Regel krumm, wodurch sie sich sehr harmonisch in die Umgebung einfügen. Frisch bearbeitet haben sie eine safrangelbe Farbe, sie dunkeln jedoch rasch wieder nach. Wir wurden dann in Gretzenbach fündig (Michael Rhiner, Holz und Garten. Kann noch keine Links posten, googeln hilft ;) ). Auf seiner der Homepage unter "Galerie", "Robinienholzverbauung", "Bordverbauung mit Rundholz" sind einige Beispiele für die Verwendung im Garten. Unter "Schneefänger" ist übrigens unser Dach zusehen.
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robinienholz - genau ! dachte ich auch schon beim lesen. ein nachbar hat einen zaun mit robinienstämmen, die müssen wohl schon ca. 20 jahre dort in der erde stecken - unglaublich.
bzgl. der erdfeuchtigkeit würde ich trotzdem zu einer drainage tendieren, z.b. ein kies oder schotterbett. damit sollte sich die haltbarkeit deutlich verbessern.
vg k.k.
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Bitte den Garten nicht wegen dem Zünsler umgestalten, der Zünsler verschwindet wieder. Hier (Wien) hat sich das bestätigt.
Ich habe es dem Gärtner meiner Mutter nicht und nicht glauben wollen. Er hat gemeint, nach zwei maximal drei Saisonen ist er wieder weg... Und so wars dann auch.
Nächstes Jahr und vielleicht übernächstes Jahr mit Pflanzenschutz nachhelfen und dann ists wieder gut. Tipps gibt es im Zünsler-thread.
Der Buchsbaumzünsler ist wieder da. Ich muss meine Aussage zurücknehmen. 2012/2013 war starker Befall. 2014 habe ich gar keinen wahr genommen, 2015 vereinzelt. 2016 tritt der Zünsler leider wieder häufig auf.
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Merci Deviant Green für die ehrliche Rückmeldung.
Grüsse aus der Schweiz
Natternkopf
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Unsensibel und besserwisserisch wie ich nun mal bin: das ist wenig überraschend!
Der Zünsler ist da und wird höchstwahrscheinlich nie wieder komplett verschwinden, nur das Ausmaß des zukünftigen Befalls ist noch relativ offen.