garten-pur
Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: Kasbek am 23. Mai 2016, 17:37:49
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Da ich noch keinen Thread für Gladiolen 2016 gefunden habe, eröffne ich kurzerhand einen (falls es schon einen gibt und ich ihn übersehen habe, möge ein Mod bitte eine Zusammenführung vornehmen – danke!). Grund: G. carneus hat gestern mit knappem Vorsprung das Rennen um die früheste Blüte des Jahres in der Gattung Gladiolus gegen G. colvilli 'Nymph' für sich entschieden. (Immer noch kamera- und smartphonelos muß ich das Zielfoto leider schuldig bleiben :-[ )
Beide waren allerdings "gedopt": In den Winterquartieren, wo die Kübel standen, war's 15/16 deutlich wärmer als sonst, und so haben die Knollen schon im Januar auszutreiben begonnen, wenngleich ich sie dann im März rausgestellt habe und die eher unterkühlten Monate März und April sie nochmal gebremst haben …
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Meine G. communis stehen schon in den Startlöchern.
Nach einer Pause - letztes Jahr haben sie nicht geblüht - hoffe ich dieses Jahr auf mehr. Jedenfalls sind es mehrere Pflanzen geworden.
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Keine Ahnung, was das für eine Art ist. Sie steht bei mir im Steingarten im Hintergrund.
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Meine Sterngladiolenzwiebeln sind mir zufällig letzte Woche in die Finger gekommen - wird das noch was so spät??
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Die werden kaum zur Blüte kommen, aber versuchen würde ich es. Dann halt im nächsten Jahr.
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In die Erde müssen sie ja sowieso, sonst gehen sie ja kaputt....eigentlich mache ich das immer zusammen mit den Dahlien, aber irgendwie habe ich sie liegen gelassen. Die Dahlien sind schon ganz schön hoch, habe aber heute doch den ersten Schneckenfraß entdeckt, muss ich bissel was streuen... :-X
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Du könntest die Sterngladiolen in einen passenden Kübel setzen. Falls sie doch noch verspätet blühen wollen, kannst du sie dann bei Frostgefahr im Herbst einräumen.
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Keine Ahnung, was das für eine Art ist. Sie steht bei mir im Steingarten im Hintergrund.
(http://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=58672.0;attach=473453;image)
sehr schönes Foto! Meine steht auch im Steingarten. Sie bestockt sich enorm, ich muss die Zwiebeln mal nach der Blüte vereinzeln. Gladiolus communis.
(https://lh3.googleusercontent.com/-7uDSJRNwFAU/V0bHnYL6CYI/AAAAAAAAKfY/EcySV5aW_dMkmRpgSGlOzuJp-crlUpxdACCo/s640/Gladiolus%2Bcommunis%2BP5250199.JPG)
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Meine Sterngladiolenzwiebeln sind mir zufällig letzte Woche in die Finger gekommen - wird das noch was so spät??
Aber klar. Letztes Jahr habe ich bauarbeitenbedingt die meisten erst Mitte Juni in die dafür vorgesehenen Kübel befördert und die übriggebliebenen an eine Interessentin im Nachbardorf verschenkt. Von letzterer erreichte mich dann (ich müßte nachschauen, wann – dürfte aber noch im August gewesen sein) eine begeisterte Mail samt Blütenfoto, und meine haben von August bis Oktober auch ganz normal geblüht, eine letzte, junge sogar im November noch.
Dieses Jahr habe ich die ersten zu Pfingsten in einen Kübel befördert und jetzt am Wochenende nochmal welche – und es sind immer noch welche übrig …
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Dieses Jahr sind die Gladiolus communis ssp. byzantinus so kräftig wie noch nie, hab 2013 einen Versuch in der Wiese im Hang zum Erdplateau gestartet.
Dieses Jahr schauen zumindest einige der Blütenähren aus dem Gras.
(http://up.picr.de/25727098vp.jpg)
(http://up.picr.de/25721214js.jpg)
Hingegen von den letzten Herbst gepflanzten Gladiolus palustris keine Spur, vielleicht waren die Knollen noch nicht blühstark und das grasartige Laub ist in der Wiese nicht auszumachen.
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denke dass palustris in der wiese untergeht
meine wachsen im beet gut und versamen sich, sind aber vom naturstandort
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Hm, Gladiolus palustris wächst doch in Feuchtwiesen ???
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nein ebenso trocken
dort wo es dauerfeucht ist ist sie verschwunden
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Meine letzten stehen seit vorletztem Jahr im Moorbeet. Da haben sie sich jetzt zu Blühreife emporgeschwungen. Vorher habe ich sie wohl zu trocken gehabt. Allerdings sind sie im dauernassen auch rückwärts gewachsen.
Jetzt stehen sie in einer Bultsituation also nicht nass aber immer feucht.
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Hm, ich hab sie an einer feuchten Stelle der Wiese gepflanzt, vielleicht brauchen sie auch 3 Jahre bis sie stärker sind, wie die Gladiolus communis ssp. byzantinus, die ich an eine trockenere Stelle der Wiese 2013 gesetzt hatte.
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jedenfalls wachsen sie auch in trockenwiesen die nicht zu dicht sind, vlt wäre das was in verbindung mit klapperstorch,äh klappertopf
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Klappertopf hab ich schon in Massen und verstreue jedes Jahr den Samen an noch unbesetzten Stellen :)
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ja ich weis, deshalb meinte ich streu dort den samen der gladiolen hin, keimt eh jedes korn
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Ah, ok :)
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Hallo, wir haben einen Garten übernommen in dem Gladiolen gepflanzt wurden. Die Blüten bis jetzt sehr schön, nun sind sie leider verblüht.
Jetzt lese ich im Internet, dass die Gladiolen nicht winterhart sind.
Wir haben den Garten im April übernommen und können uns nicht daran erinnern, dass unsere Vorgänger die Gladiolen frisch gepflanzt haben. Knn es also sein, dass wir Winterharte Gladiolen haben?
Ich habe mal ein Bild angehängt.
Viele Grüße,
Christopher
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In milden Wintern und wenn tief gepflanzt, können auch "normale" Gartengladiolen überwintern - hier in Düsseldorf hab ich das sogar in einem Kübel vor einem Haus letztes und dieses Jahr beobachten können.
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Ich hab meine Gladiolen ausgebuddelt und in den Keller geschafft.
Wie lagert Ihr die Brutzwiebeln wenn Ihr sie von der großen Zwiebel abgemacht habt ?
Letztes Jahr habe ich die Brutzwiebeln nur in einer Tüte gelagert und es haben nur ganz Wenige ausgetrieben. :(
Das war wohl doch viel zu Trocken gelagert. :-\
Jetzt hab ich sie in Buchenkompost in Töpfen in den Keller gestellt.
Ich hoffe da wird nächstes Jahr mehr daraus.
LG Borker
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Wie lagert Ihr die Brutzwiebeln wenn Ihr sie von der großen Zwiebel abgemacht habt ?
Die von den normalen Gartengladiolen lose in Plastikschälchen im Vorraum des Kellers, wo es allerdings relativ luftfeucht ist. Bei Gladiolus callianthus (= Acidanthera bicolor) putze ich die Knollen gar nicht erst, und was an Jungknollen von selber abfällt, liegt dann bis zum Frühjahr mit in den Behältern (alte Futterkalk-Kästen), in denen ich die Mutterknollen aufbewahre (die Art will im Winterquartier mehr Wärme als die normalen Gartengladiolen, sagt die Literatur). Gladiolus x colvillei 'Nymph" wiederum lasse ich gleich im Kübel und tausche nur im Frühjahr die oberste Erdschicht aus (wenn ich rechtzeitig vor Austrieb dran denke ::)).
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Ein Bild von einem verrregneten Sommertag mit Gladiolis palustris:
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Da Gladiolus carneus letzten Winter verstorben ist, ist G. colvilli 'Nymph' anno 2017 unangefochten Spitzenreiter. Hier die erste Blüte am Pfingstsonntag …
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… und es sind schrittweise noch etliche hinzugekommen :D
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Sehr schick, Kasbek! Wann treibt die aus? Schon im Winter oder erst im Frühjahr?
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Bei mir blüht wieder G. palustris
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Sehr schick, Kasbek! Wann treibt die aus? Schon im Winter oder erst im Frühjahr?
Der Kübel steht winters in der nicht frostfreien, aber frostarmen (und sehr lichtarmen) Garage. So ab Februar zeigen sich die ersten Spitzen. Dieses Jahr habe ich den Kübel dann ins neue ungeheizte Gewächshaus geräumt (und von dort aus dann im April ins Freie), die Jahre zuvor war's immer die Gretchenfrage „Schon rausstellen und bei Frost wieder reinschleppen oder noch in der Garage lassen, aber Vergeilung riskieren?“
Auch sehr hübsch, Deine G. palustris!
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ah, Danke! Das klingt nach einer sehr guten Kübelpflanze (wie größ ist der Kübel denn, hast Du eine Plantage davon???)
Grüße
Eckhard
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Gladiolus imbricatus beginnt zu blühen.
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:)
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ah, Danke! Das klingt nach einer sehr guten Kübelpflanze (wie größ ist der Kübel denn, hast Du eine Plantage davon???)
Plantage wäre übertrieben – so groß wie bei Gladiolus callianthus ist die Vermehrungsrate nicht (auch wenn man den Prozeß mittels Aufnahme und systematischer Aufzucht von Jungzwiebeln vielleicht beschleunigen könnte ;)). Der Kübel hat oben eine seltsame lichte Weite von 32 cm (keine Ahnung, wo ich den mal her hatte – er gehört schon lange zum Bestand). G. colvillei 'Nymph' wohnt in ihm seit ungefähr vier oder fünf Jahren (ich müßte in den Unterlagen nachschauen). Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich mit 10 Knollen angefangen. Nicht alle haben überlebt (auf der einen Kübelseite stehen aktuell mehr als auf der anderen, was nicht durch eine Neulegung bedingt ist), aber einige der Jungknollen sind mittlerweile auch im blühfähigen Alter, und so gab's dieses Jahr 15 Stiele. 2016 hatte ich auch Samen geerntet, aber ich weiß nicht, wie lange der keimfähig ist. Wenn es 2017 auch wieder welchen geben sollte, kann ich gerne frischen für Dich ernten (zwecks Anlegung einer Jungpflanzenplantage ;)).
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Ich belebe mal wieder den alten Faden, weil's keinen neueren und/oder passenderen zu geben scheint.
Zur Überwinterung, habe mir darüber keine Gedanken gemacht. Letztes Jahr 10 Zwiebeln Anfang Februar gekauft und auch direkt gesteckt (in ca. 20cm Tiefe, verteilt über den Garten in verschiedensten Mikroklimata, von Südmauer bis Kaltluftsenke), dann kam die Kältewelle Ende des Monats, sind trotzdem alle im Frühjahr aufgegangen und haben im Sommer wunderbar geblüht. Laub ist dann im November/Dezember, teils erst Januar welk geworden woraufhin ich es entfernt habe, Zwiebeln aber im Boden gelassen. Heute nochmal ein Kilo Zwiebeln gekauft, die ich morgen stecken wollte (vor die momentan kahle hässliche, 25m lange Betonmauer, hatte eine kranke Ligusterhecke entfernt die ich mit Sommerflieder ersetzen will, was ein paar Jahre zum dichten Bewuchs dauern wird, deshalb hätte ich gerne in der Zwischenzeit Sommerblüher davor).
Jetzt überall im Netz gelesen, dass man die Zwiebeln im Spätherbst (oder Winter?) nach dem Welken unbedingt ausbuddeln muss, da sie keinen Frost vertragen?
Hat hier jemand Erfahrungen dazu in Zone 8a (lokal eher Grenze zu 8b und vielleicht schon drin)? Bodenfrost in 20cm Tiefe ist hier eher selten, laut Nachbarstation kommt es fast jedes Jahr in die Nähe oder leicht drunter (bis ca. -1) und nur in Extremwintern wie 2012 werden -3 erreicht. Vertragen die Zwiebeln so einen leichten Frost, oder ist direkt bei 0 Schluss? Kann man einige Jahre mit Wiederkommen rechnen, und nur in Extremwintern mit Totalausfällen? Werde morgen trotzdem setzen, Frost in 20cm Tiefe ist im März so gut wie ausgeschlossen, selbst 2005, '06 und '13 blieb es immer über Null
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Leichten Frost vertragen die Gladiolen auf jeden Fall, meine Mutter hat schon öfter mal die eine oder andere im Herbst vergessen, und sie ist im Folgejahr munter ausgetrieben. Es gibt ja auch diese Blumenfelder zum Selbstpflücken, ob die Bauern da jedes Jahr neue Knollen setzen? Ich habe meine im Herbst ausgebuddelt, aber eigentlich möchte ich mir die Arbeit nicht immer antun. Und wenn sie doch nicht wiederkommen, sind die gängigen Sorten ja so günstig, dass der Verlust nicht besonders wehtut.
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OK das beruhigt mich ein bisschen. Habe für den Kilobeutel auch nur 5€ hingelegt, mir geht's eher drum ob ich mir jedes Jahr die Arbeit mit dem Einbuddeln antun muss (20cm in unseren tonigen Lehm vorzudringen erfordert schon Kraft/Spateneinsatz). War ja ein eher milder Winter (in 20cm Bodentiefe durchgehend frostfrei) und die letztes Jahr gesetzten konnten anscheinend ordentlich Kraft tanken (sehr warm bis November, Laubwelke teils erst vor 6 Wochen), bin mal gespannt wieviele von denen wiederkommen und ob sie auch schon Tochter-Seitenzwiebeln gebildet haben, also mehrere Pflanzen/Blüten auf einem Fleck hervorbringen werden
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Meine waren letztes Jahr leider nichts, ich habe halt nicht gegossen, aber zumindest haben sie meistens zwei oder drei große Brutknollen gebildet. Hinten im Beet sehen sie zwar schön aus, aber es ist schwierig, sie da zu verbuddeln. Roden geht trotz Lehmboden nach einem Regen ganz gut, einfach mit dem Unkrautstecher etwas nach oben hebeln und dann am Stängel herausziehen.
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Naja, bei geplant ca. 200 Pflanzen würde ich schon gerne auf jegliches spätherbstliches Ausbuddeln verzichten wollen (ich nehme auch mal an dass der Stress durch Wurzelverlust möglicherweise höher ist als der durch kalte Temperaturen verursachte), kann wohl nur abwarten und hoffen dass der Winter 2019/20 nicht so übel wird wie 2012
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Auf der Packung steht ja immer, dass man die Gladiolen "im Herbst, wenn das Laub einzieht" ausbuddeln soll, aber das war bei mir auch nie der Fall, deckt sich also ganz gut mit Deinen Erfahrungen. ich habe sie dann meistens noch ein Woche mit Laub auf der Terrasse liegen gehabt, damit sie die Nährstoffe in die Knolle ziehen können. Eigentlich könnte man hier in der Gegend so viele schöne Sachen pflanzen, wenn diese gelegentlichen Kahlfröste einmal alle 5 Jahre oder so nicht wären. Aber daran wird wohl auch der Klimawandel auf absehbare Zeit nicht viel ändern...
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den heurigen winter könnten sie überlebt haben, hier überlebten auch mal dahlien und gladiolen einen winter
diese, zum selbstschneiden werden natürlich jedes jahr neu gepflanzt, in 14 tägigen abschnitten, damit sie länger blühn
ich habe mir bei aldi auch eine P.gelbgrüne mitgenommen
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ich hatte nie Gladiolen, weil ich keinen Keller zum überwintern der Knollen hatte, innen war es zu warm und zu trocken, wegschmeissen widerstrebte mir, und die Winter sind für Freilandversuche durchschnittlich zu kalt. Hatte jetzt doch speziellere Sorten bestellt um die es sehr schade gewesen wäre und sie versuchsweise in einer groben Papiertüte mit grobem lavamulch im Gemüsefach des Kühlschranks überwintert.
und, zu meinem eigenen Erstaunen, die sahen aus wie im Herbst, glänzend und gesund. jetzt treiben sie schön im Garten...
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Meine Gladiolen habe ich über den Winter in der Erde drinnen gelassen.
Nun wachsen sie schon schön, sind ca. 20 cm hoch.