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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: Thessi am 06. Juni 2016, 12:47:29
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Hallo.
Ich bräuchte dringend Hilfe. Ich wohne mitten in Köln und schaue seit 3 Jahren sehr traurig aus dem Fenster auf unseren "hintergarten". Das ca. 30 qm komplett ungenutzte komplett ohne sonne liegende Stück unberührte natürlich würde ich gerne wieder zurück ins Leben holen. Habe mit meinem breiter schon gesprochen und es ist ok. Am allerliebsten würde ich Rasen säen und ein kleines Kräuterbeet anlegen. Ich habe allerdings allerhand fragen. Ich bin zwar vom meinem Opa als Kleinkind schon in die Garten Arbeit komplett eingearbeitet worden, habe mich über die Jahre hinweg allerdings nur mit meinen 1000 Töpfen und Pflanzen in der Wohnung zufrieden geben müssen und deshalb nicht mehr so wirklich das nötige wissen.
Leider kommt wirklich nicht ein Sonnenstrahl da hinten an. Kann mit einer weiterhelfen und mir beratend zur Seite stehen? Sollte ich einfach alles was nicht niet und Nagelfest is raus, umgraben und einfach neuen Rasen säen? Funktioniert die Idee überhaupt so ganz ohne sonne? Anbei mal ein kleines Bild von meinem Fenster aus im 4ten Stock. Ich hoffe Mir kann irgendjemand weiter helfen da ich mich freue wie ein kleines Kind da ran zu dürfen. ;D
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Rasen und Kräuter ohne Sonne funktionieren nicht.
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Oh das ist sehr traurig. Sonstige Ideen wie is das ding wieder hinbekommen? Oder was ich damit machen kann? Wär ganz schön traurig wenn ich das so lassen muss 😣
Aber danke schonmal für die Antwort.
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Alles roden, einen kleinen Steinweg anlegen, links und rechts davon Farnbeete, eine kleine Quelle oder Brunnen installieren, eine Sitzbank dazu. Schöne Natursteine, die vermoosen werden.
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Du glaubst gar nicht, wie viele wunderbare Schattenpflanzen außer Farnen noch, auch mit Blüten, es gibt - Rasen ist dagegen stinklangweilig. Auch einige deiner Zimmerpflanzen, z.B. Ficus freuen sich über einen Sommer draußen - auch das geht prima ohne Sonne.
Und mit einem kleinen Wasserbecken/Topf und einem Sitzplatz hast du dort ganz schnell eine ganz romantische Stimmung.
Und willkommen im Forum Thessi!
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Ein Farngarten mit verschiedenen Sorten ist sehr schön, ein paar Findlinge, große Steine, dazwischen und dazu Fingerhut, schon ist ein "Waldbeet" fertig.
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Dazu noch Hosta, Cyclamen (in Köln gehen da sicher noch mehr Arten als "nur" C. hederifoium :D), Iris foetidissima und Galium odoratum :D
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So viele tolle Ideen ❤
Vielen Dank! Ich bin hier glaub ganz richtig aufgehoben 😊
Heisst wenn ichs richtig verstehe am besten als allererstes mal paar Tage rein ins Getümmel und alles raus was Unkraut ist, richtig?
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Und zum Stichwort Kräuter: Pfefferminze kommt auch noch mit relativ wenig Licht klar. Wächst zwar dann ziemlich gakelig, aber wenn man aus den Blättern Tee macht, ist das ja egal ;)
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@ Thessi - Na viel mehr als Unkraut wird dort wahrscheinlich auch nicht mehr drin sein im Schatten und ohne zusätzliche Bewässerung. Am Besten alles raus und dann mal abmessen, auch wo Türen abgehen und einen kleinen Plan zeichnen....Akeleien gehen auch gut im Schatten, Hostas, Hortensien, auch und eine sehr schöne großblättrige Pflanzen wie Rodgersia und Amsonia, die dann allerdings auch ordentlich Dünger und Wasser brauchen. Im Sommer gehen dort die Balkonsorten von Fuchsien und Begonien - alles Blühpflanzen, die keine Sonne mögen.
Genau und Minze - aber Achtung - viele Sorten neigen zum Wuchern, auf die muss man aufpassen...
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Ich würde nicht zu viele verschiedene Pflanzen auswählen, sondern wenige und davon mehrere Exemplare.
Fürs Frühjahr Schneeglöckchen, die du im Herbst pflanzst.
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Leider kommt wirklich nicht ein Sonnenstrahl da hinten an.
Das heißt noch nichts. Der Gärtner und viel mehr noch die Stauden unterscheiden zwischen Schatten / lichten Schatten und absonniger Lage. Wo ist auf Deinem Foto der Norden?
Dazu noch Hosta, Cyclamen (in Köln gehen da sicher noch mehr Arten als "nur" C. hederifoium :D), Iris foetidissima und Galium odoratum :D
Und Hesperis matronalis und Cimicifuga (samt Duft und Blütenfarbe)
Und mit einem kleinen Wasserbecken/Topf und einem Sitzplatz hast du dort ganz schnell eine ganz romantische Stimmung.
Und unersetzliche Oase in der, für Waschküchen-Luft berühmten, Kölner Bucht!
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Vielen Dank! Ich werde mich dann während des Unkraut zupfens abends immer schonmal über die Pflanzen bisschen einlesen die ihr mir Grad vorgeschlagen habt. Werde mir dann bestimmt ein paar davon raussuchen und euch auf dem laufenden halten 😆
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Tolles Bild, das Bumblebee da als erster gemalt hat :D ... Und in der Stadt ist Schatten gerade in der Sommergartensaison doch etwas kostbares! Unser, mit vielen Bäumen besetzter und beschatteter Kleingarten hat jetzt im Sommer eine wunderbare Atmosphäre, wenn die Sonne vom Himmel brüllt. Eine Quelle, tolle Blattschmuckpflanzen ... das kann ganz prima werden!
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30 m² ist schon ne ordentliche Fläche - eine gewisse Vielfalt ist da schon zu machen - also ganz kleiner Widerspruch Dornröschen. ;)
Man muss immer unterscheiden beim Schattengarten, ob es ein trockener Schattengarten wird, oder eben ein saftiger, eher nasser Standort. Viele der genannten schönen Blattpflanzen schaffen natürlich ihre großen Blätter nur mit genug Wasser. Beim trockenen Schattengarten sind die Möglichkeiten etwas begrenzter..... Kommt auch auf die Erde an - die musst du vielleicht etwas aufbessern, mit gekaufter Erde, oder vielleicht Kompost, wenn du den beschaffen kannst. Dann speichert der Boden mehr Wasser und es gedeiht alles Besser....
Was ist dort für Boden, weißt du das schon??
Ach ja - und Vogeltränke und Futterhäuschen - dort gibt es sicher keine Katzen!
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Au ja das is ne tolle Idee. Also die vogelhausidee.
Boden keine Ahnung. Weiss auch ehrlich gesagt nich wie ich das erkennen kann. 🤔
So wie ich das sehe stehen da schon ne Menge Farne, und n bisschen Unkraut. Ganz bodendeckend is da noch nix. Also dazwischen is schon leichtes Gehölz.
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Ach ja - und Vogeltränke und Futterhäuschen - dort gibt es sicher keine Katzen!
Jetzt noch nicht :-X
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30 m² ist schon ne ordentliche Fläche - eine gewisse Vielfalt ist da schon zu machen - also ganz kleiner Widerspruch Dornröschen.
Ersteres ja :), aber bei meinem gut 20 qm großen Schattenbeet unterm Kirschbaum tun Wiederholungen - durch gleiche Hostas, Astilben, Kaukasusvergissmeinnicht - dem Auge sehr gut. Und wenn man dann vielleicht von Thessis 30 qm noch Wege, Sitzplatz abzieht....
Zudem, was "viel", was "wenig" ist, ist ja auch wieder Interpretationsfrage ;D - je nachdem, welche Grundstücksgröße jeder gewöhnt ist .
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Für mich is alles gross ;D hab nur leider nie den Zugang zur schmerzlich vermissten Gartenarbeit gehabt. Deshalb freue ich mich über alles was ich nur ansatzweise tun kann
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Da freue ich mich mit, denn vor 1 Jahr ging es mir genauso :D!
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Ja, und lass uns weiter teilhaben am Projekt. Denn daraus lernen wir. :)
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Total gerne. Ich werde jetz erstmal den Boden prüfen und mal suchen ob ich irgendwo eventuell nen Schlauch anschließen kann. Kommt hier jemand aus Köln aus der nähe barbarossaplatz und kann mir Spaten und rechen leihen? 😅
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:D
Ich bin zu weit weg dafür, aber es gibt wohl einige im Raum Köln. Du findest eine Mitgliederkarte im Forum, da kannst Du schauen, wer da so in Deiner Nähe ist und evtl. Kontakt aufnehmen. Es melden sich aber vielleicht auch schon ganz bald Mitglieder bei Dir.
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für trockenen Schatten: Geranium nodosum (gibt es auch in weiß) oder Corydalis ochroleuca. Beide blühen sehr lange.
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Kommt hier jemand aus Köln aus der nähe barbarossaplatz und kann mir Spaten und rechen leihen?
Die wirst Du immer wieder brauchen! Hole Dir Fiskars-Spaten von Baumarkt und den ersten-Besten Rechen und gut ist :)
Einen Tipp für Köln kann ich Dir schon jetzt geben: Komposterde, den "Kölner Kompost", holt man in Kölle von AVG, statt Geld für Irgendwas im Baumarkt auszugeben!
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Ich lerne so viel 😆 danke für den Tipp!
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Hier, ab # 30 habe ich Erfahrungen aus einem nicht unbedingt vergleichbaren, aber auch großteils schattigen Hofgarten in Wien beschrieben, vielleicht ist da der eine oder andere Pflanzentipp für die dabei.
Geranium nodosum ist mir auch spontan eingefallen, natürlich Cyclamen und Schneeglöckchen, z.B. Akeleien brauchen allerdings schon ein bisserl mehr Licht, um zu blühen. Ich würde dir raten, dich mal bei "Schattenbeeten" (findest du unter "Stauden") umzuschauen, um herauszufinden, was dir gefällt, aber dich nicht von der Vielfalt der Raritäten verwirren zu lassen - fang möglichst mit Pflanzen an, die du kennst und magst, das Spektrum erweitert sich hier quasi wie von selbst ;) Und klar, Rasen kannst vergessen.
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Genau - erstmal anfangen! Manchmal ist das wie ein Puzzle, ein Teilchen fügt sich irgenwann an das nächste....und klar - bei den Schattenpflanzen gibt es auch recht anspruchsvolle und Pflanzen für "Anfänger" - Geranium - also nicht die Geranien für den Balkon - ist wirklich sehr pflegeleicht und wunderschön...zig, Sorten....
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Und die vorhandenen Farne unbedingt erst mal stehen lassen. Alte, eingewachsene Farne sind robuster als neu angeschaffte, die oft noch dazu einige Zeit brauchen, bis sie sich zu sichtbarer Größe entwickeln! Wenn du sie tatsächlich umsetzen willst, dann am besten im Frühjahr.
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Super danke! Also meint ihr zum Lücken auffüllen is dieser Schattenrasen nix?
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Der wird im günstigsten Fall schnell zu Schattenmoos. Wenn's zu wenig Feuchte hat zu einer Beikrautfläche. :D
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Wenn du wenig Geld ausgeben möchtest, dann schau doch nach gebrauchtem Gartenwerkzeug, e...Kleinanzeigen z.B., ohne Werkzeug wirst du nicht auskommen.
Thema Pflanzenauswahl,
ich sehe immer wieder Gärten mit einem Sammelsurium, 1 Pflanze pro Sorte, das gefällt mir persönlich nicht.
das Beet braucht ein Konzept, ein Thema und ich bevorzuge heimische Pflanzen.
Es gibt auch schattenverträgliche Gräser, das würde mir dazu gefallen.
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Grundsätzlich hast du ja recht - Pflanzen in Gruppen sind prima - und haben eine beruhigende Wirkung, auch Wiederholungen. Die Sammellust kommt ja bekanntlich sowieso später.
Auch in der Höhe lässt sich was machen - z.B. mit einer Kletterhortensie an einer Wand.
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Geranium - also nicht die Geranien für den Balkon - ist wirklich sehr pflegeleicht und wunderschön...zig, Sorten....
Das kann ich leider so nicht bestätigen, das einzige Geranium, das bisher bei mir zufriedenstellend wächst und blüht, ist G. nodosum, aber ich experimentiere weiter :)
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Mach mal ein Foto aus der Nähe von den Pflanzen, die dort schon stehen, ehe das große Rupfen anfängt - vielleicht ist doch das eine oder andere hübsche Pflänzchen bei.
Hostas gedeihen schonmal, zumindest im Durchgang unten sind welche in Töpfen, dann kannst du auch welche im Gärtlein pflanzen.
Ist die Gartenfläche eingetieft, also tiefer als Strasse und Hauseingang?
Oder von einer Mauer und einem Zaun oben drauf eingefasst?
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Super danke! Also meint ihr zum Lücken auffüllen is dieser Schattenrasen nix?
Wie alle anderen schon geschrieben haben: Schattenrasen ist dafür da, die Gartenanfänger so zu frustrieren, dass sie glauben müssen, dass ein Garten zu pflegen ein Buch mit sieben Siegeln ist. Und furchtbar aufwendig obendrauf. 8)
Ich hätte an Deiner Stelle nicht nur auf Rasen verzichtet, sondern auch auf fest verlegte Wege. Du brauchst eine pi-mal-Daumen runde Fläche um Sitzmöbel aufzustellen und paar größere Trittsteine/Platten und sowohl den, als auch die Ecken des Gartens zu erreichen. Mehr nicht. Das "mehr" kommt später und wird sich noch paar mal ändern. Wichtiger ist erst mal anzufangen und in der Zeit möglich flexibel zu bleiben.
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Dann braucht sie aber noch Bodendecker, wie vielleicht z.B. Turiner Meister, oder Blauer Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) oder auch Vinca (Immergrün). Ich würde auf jeden Fall eine Ecke mit echtem Waldmeister machen - das sieht so hübsch aus und ist im Frühling sogar noch verwertbar. Aber der braucht sauren Boden...
Und klar muss dir sein Thessi, dass du in dem kleinen Stück natürlich bissel aufpassen musst, dass die ganz Starken nicht die schwächer wachsenden Pflanzen verdrängen. aber du willst ja richtig garteln - und dann klappt das auch.
Und über Geräte borgen, musst du wirklich nicht nachdenken - du wirst sicher mehrmals in der Woche dort bissel Hand anlegen wollen...
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Dann braucht sie aber noch Bodendecker, wie vielleicht z.B. Turiner Meister, oder Blauer Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) oder auch Vinca (Immergrün). Ich würde auf jeden Fall eine Ecke mit echtem Waldmeister machen - das sieht so hübsch aus und ist im Frühling sogar noch verwertbar. Aber der braucht sauren Boden...
Lieschen, ich gärtnere auch in der Kölner Bucht. Ich glaube, Du willst nicht wissen, was die von Dir Genannten – vor allem Vinca und Turiner Meister – in diesem Klima (dazu auch noch unter der Großstadt-Glocke, man kann sie locker als 8b betrachten) auf 30qm veranstalten können!
::) ::) ::)
Ich hätte die Zwischenräume zuerst mit Holzhäcksel oder ähnlichen Material abgedeckt. oder auf Campanula portenschlagiana (die kleine ohne Ranken) gesetzt.
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Was ist mit einer Hortensie im Eck? Oder mags die nicht ganz so schattig?
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@ Schantalle - o.k.ich kenne diese Bedingungen sicher nicht :D, muss ein Traum sein für einen Schattengarten. Dann reichen sicher auch unterschiedliche Höhen von Hosta und Hortensien und Geraniümmern, neben der Bank eine Kletterhortensie und einen Sprudelstein, um einen wunderbaren Schattengarten zu gestalten. Ich finde Turiner Meister sehr wohltuend und auch den Bleiwurz. Dass Finca invasiv wird, weiß ich, dann eher nicht. Turiner Meister kann man so leicht entfernen, wo er stört und Bleiwurz auch.
Vielleicht reicht auch der Schatten noch für unterschiedliche Formen des Tränenden Herzes (Dicentra) aus, das mag es auch ganzjährig feuchter. Ich habe solche von Mauern begrenzten und schön gestalteten Innenhöfe schon immer bewundert....
@ Thessi - wie ist denn die Fläche genau vom Maß? Ist es nur ein Schlauch, wie oben zu sehen, oder doch eher ein ordentliches Rechteck??
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Habe euch mal Fotos von näher dran gemacht 😆 die wNde Aussendung sind locker 2.5 hoch. Wenn nich sogar 3m... Das Efeu (ich glaube es ist efeu) was da die Wände rubterkomen find ich ganz hübsch und lass ich denk ich einfach da wo es ist.
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Numero dos
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Und nochmal von nahem
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Maße kann ich morgen mal nehmen. Eher ein Dreieck
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Oh - wie schön - aber da ist doch Gegenlicht - also doch bissel Sonne??
Den Efeu würde ich auch lassen, wenn er nicht unten den Boden zuwuchert - da muss er raus, bzw. darf dort nicht hin..... Wenn der von der anderen Seite kommt, dann brauchst du ihn ja immer nur unten abzuschneiden. Sonst wurzelt er dort ein, und du hast verloren. Farn erkenne ich und wahrscheinlich wilde Brombeeren, die Ranken - die müssen raus. Bei den anderen Kräutern bin ich noch unsicher.
Sieht jemand rechts die rundlichen Blätter Knoblauchrauke? Giersch könnte dabei sein und einige Baumsämlinge von Ahorn, Erle oder Ulme oder Haselnuss. Richtig was Gutes außer dem Farn entdecke ich erstmal nicht - aber ich bin nicht ganz so sicher.
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Farn würd ich auf jeden Fall lassen - er fühlt sich da wohl und gibt schon eine kleine Struktur vor.
Wenn er auf dem zukünftigen Wegeverlauf steht, kann man ihn ja zur Seite umsetzen.
Die großen runden Blätter....ich denke nicht, dass es Knoblauchrauke ist, hab aber auch keine rechte Idee, was es sonst sein könnte...Pestwurz??
Sieht aber nicht mal schlecht aus.
Auf dem Bild "von nahem" sieht man in der Mitte eine Brombeere und auf den anderen Bildern auch vereinzelt, die muss raus, sonst übernimmt sie die komplette Fläche.
Auf "numero dos" könnten die kleinen rundlichen gelben Blätter am Boden Scharbockskraut sein, das würd ich auch lassen - ist eh kaum komplett los zu werden und blüht hübsch gelb im März/April.
Die Maße, vielleicht eine kleine Skizze von der Fläche und vor allem, wo die Tür ist, aus der man aus dem Haus in den Garten kommt, wäre hilfreich, reicht, einfach auf Papier gekritzelt und abfotografiert.
Den Weg würd ich auch nicht mit Steinen machen, eher mit Rindenmulch.
Passt besser zu der waldähnlichen Atmosphäre, ist wesentlich günstiger, auch wenn man ihn nach ein paar Jahren schon wieder erneuern muss, der Garten ist ja mehr oder weniger dir zur Verfügung gestellt und nicht mal von dir gemietet, oder?
Da sollte man erstmal nicht soviel Geld reintun - die Pflanzen werden schon ein Kostenpunkt sein.
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N'Abend,
nachdem, was ich auf dem Foto erkennen kann, könnte es sich um Trichterfarn handeln. Dann hilft nur Tabula rasa, weil der wie blöd wuchert. Alles raus und den Boden für einen Neuanfang vorbereiten.
30 qm ist nicht gerade groß aber wenn man es geschickt plant, kann man viel daraus machen. Ich würde mir auf alle Fälle den Lichteinfall im Tagesverlauf anschauen, Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Sonne Ende des Monats am höchsten steht und das Garteneck im Frühjahr und Herbst wesentlich dunkler sein wird.
Rasen ist auf so einen kleinen und dazu schattigen Gartenfleck Murks. Das wird wirklich nix. Ich würde mir eher überlegen, wo ich einen Sitzplatz anlegen würde, der so groß ist, dass ich gegebenfalls auch mit der Familie (?) oder ein paar Gästen sitzen kann.
Wenn es ein Mietobjekt ist, muss man bedenken, dass man nicht zu viel In "Immobilien" investiert. Wegeflächen und auch Sitzplätze kann man mit Kiefernrindenmulch in feiner Körnung befestigen bzw. abdecken.
Bewässerungsfragen spielen sicherlich eine Rolle. Andererseits ist die ummauerte, schattige Gartensituation eher günstig, weil hier eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit als in der Umgebung vorherrscht. Humusanreicherung und gegebenfalls Mulchung der Pflanzflächen erhöhen die Wasserhaltekapazität des Bodens zudem.
Die Wandbegrünung wird wichtig werden, weil wenig Platz für Sträucher sein wird die die Wände verdecken können. Normales Efeu ist hier jedoch für mich die letzte Lösung, die ich hier anbieten würde, da das dunkelgrüne Laub die Situation zusätzlich verdunkelt. Dann schon eher eine panschierte Sorte mit weißgrünem Laub, für die Wand mit dem geringsten Lichteinfall. Pfeifenwinde mit großem samtig grünem Laub ist für schattige Wände schön, benötigt jedoch ein Gerüst.
Wilder Wein könnte für die Wand mit dem größten Lichteinfall eine Möglichkeit sein wegen der tollen Herbstfärbung. Kletterhortensien blühen auch noch an den dunklesten Ecken.
Allerdings solltest du dir dann neben Spaten und Rechen auch eine gute Gartenschere anschaffen, weil ohne Schnitt geht das alles nicht. ;)
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Für mich wäre wichtig abzuklären, ob Du das Grundstück für Dich alleine nutzen darfst, oder dort evtl. ein Gemeinschaftsgarten entstehen soll. Wie sieht es mit Eintrag als Sondernutzungsrecht im Mietvertrag aus? Ansonsten Glückwunsch zum Schattengarten :D :D Bei meiner Freundin in einer ähnlichen Situation wachsen z.B. Elfenblumen als Bodendecker, Samt- und andere hortensien, Päonien, Farne, Bambus, Japanwaldgras, Vanillepestwurz, Rodgersien, Aucube usw. Möglichkeiten hast Du unendlich... Viel Spaß beim Planen!
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... nachdem, was ich auf dem Foto erkennen kann, könnte es sich um Trichterfarn handeln. Dann hilft nur Tabula rasa, weil der wie blöd wuchert. Alles raus und den Boden für einen Neuanfang vorbereiten. ...
Auf Trichterfarn tippe ich auch. Und (so weit sich's auf dem Foto erkennen lässt, also mit dickem Fragezeichen) das rundblättrige Gewächs könnte eine Nelkenwurz sein, vermutlich Geum urbanum - ein Wucher-Unkraut, raus auch damit.
Beides spricht dafür, dass der Standort recht gut mit Feuchtigkeit versorgt ist. Und Geum wächst auf eher stickstoffreichen Böden; einigermaßen nahrhaft dürfte das Hofgarten-Stückchen also auch sein. Gute Voraussetzungen für Schatten liebende Pflanzen, wie sie hier schon genannt wurden.
Mein Tipp wäre: 1. Schattenpflanzen auswählen, die du möchtest, erstmal theoretisch ;). 2. Werkzeug anschaffen: Spaten, Rechen oder Grubber, Jätegabel, Schere. 3. Fläche gründlich (!) jäten und freiräumen. 4. Gucken, wie's "leer" ausieht, einen Plan machen fürs Neugestalten. 5. Pflanzen besorgen, einsetzen, angießen, drumrum großzügig mulchen (Rindenmulch). 6. Zugucken beim Wachsen ;), bei Dürre gießen, neu aufkommendes Beikraut immer wieder jäten.
Und vorm Start rechnen: Werkzeug - unabdingbar, braucht man selber, "Basics" kann man nicht ausleihen - kostet was. Pflanzen & Mulch für 30qm gehen auch ins Geld.
Ob sich's für dich lohnt, wird auch davon abhängen, wer das Hof-Stückchen außer dir noch betreten/ nutzen darf und wie das ggf. geschieht (gibt's Pflanzenausreißer, Pflanzenzertrampler oder sonstige Vandalen im Umfeld? - gibt's faule Hundebesitzer, die ihren Bello fürs "Geschäft" in den Hof lassen, statt eine Runde zu drehen?). Den Rat, vorab eine Vereinbarung mit dem Vermieter zu schließen, haben mehrere Vorschreiber/innen ja schon formuliert :).
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Ob das wirklich Strauß- oder Trichterfarn (Matteuccia) ist, bekommst Du schnell heraus, wenn Du ein, zwei Stück davon ausgräbst und schaust, ob unter der Erde Ausläufer davon abgehen. Ich denke, an so einem Platz kann sich sehr gut auch Wurmfarn oder ein anderer, nicht ausläufertreibender Farn aus Sporen angesiedelt haben. Von dem könntest Du ein paar Stück belassen, wenn Sie in´s Konzept passen.
Straußfarn würde ich auch komplett entfernen, weil er mit seinen zahlreichen Ausläufern auf so kleiner Fläche nicht beherrschbar ist.
Ein reizvolles Stückchen für einen Stadtgarten - es juckt gleich in den Fingern. 8)
Ich wünsche Dir viel Freude daran.
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Dann reichen sicher auch unterschiedliche Höhen von Hosta und Hortensien und Geraniümmern, neben der Bank eine Kletterhortensie und einen Sprudelstein, um einen wunderbaren Schattengarten zu gestalten. Ich finde Turiner Meister sehr wohltuend und auch den Bleiwurz.
Dem Bleiwurz galt doch mein leises Veto überhaupt nicht :D :D :D
Die Kletterhortensie samt Sprudelstein kann ich mir dort schon jetzt lebhaft vorstellen. Und auch die Dicentra, die Du erwähnt hast, müsste eigentlich gehen. Davon die Alba zu haben wäre sehr schön.
Zu den Bodendecker-Kandidaten fällt mir neben Campanula noch die Tiarella ein. Wird dort wahrscheinlich nicht ganz so üppig blühen wie im Halbschatten ... Sie macht aber mit ihren Ausläufern, in einem vergleichbaren Beet bei mir, einen respektvollen Bogen um die Hostas. Und wenn wir schon bei Tiarella sind: Hat man schon die Heuchera genannt? Vor allem die hellgrüne Sorte(n) müsste(n) gehen. Auch wenn man, wie bei Tiarella, nicht so viel von der Blüte hätte: Beide sind ein schöner Blattschmuck.
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Bewässerungsfragen spielen sicherlich eine Rolle. Andererseits ist die ummauerte, schattige Gartensituation eher günstig, weil hier eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit als in der Umgebung vorherrscht.
So, wie ich Köln kenne, ist bereits die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung des Gartens nicht ohne!
Und zwar dermaßen "nicht ohne", dass ich mich manchmal frage, wie die Kölner im Sommer überhaupt atmen können. :)
Dann schon eher eine panschierte Sorte mit weißgrünem Laub, für die Wand mit dem geringsten Lichteinfall. Pfeifenwinde mit großem samtig grünem Laub ist für schattige Wände schön, benötigt jedoch ein Gerüst.
Auf den Fotos sieht man, dass der Efeu die Wände herunter hängt. Wäre die Pfeifenwinde auch dazu bereit? Eher nicht, oder?
Und apropos Wände ... Falls man in die (auf dem ersten Fotos rechte) Wand 3-4 Löcher bohren dürfte, wären ein paar größere Wandschalen mit Walderdbeeren (plus den, schon erwähnten, Knollbegonien) einen Versuch wert. In meinem Garten funktioniert es prima, der Kasten mit Walderdbeeren hängt allerdings im Halbschatten.
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... Ich denke, an so einem Platz kann sich sehr gut auch Wurmfarn oder ein anderer, nicht ausläufertreibender Farn aus Sporen angesiedelt haben. Von dem könntest Du ein paar Stück belassen, wenn sie ins Konzept passen. ...
Hab' das Foto nochmal daraufhin angeschaut. Klar erkennen kann ich's nicht, das Bild ist dafür leider zu klein - aber von der Wedelhöhe her könnte es in der Tat auch Wurmfarn sein (Trichterfarn müsste an dem geschützten Ort jetzt eigentlich schon größer sein). Der ist brav und gut zu gebrauchen :).
... Ein reizvolles Stückchen für einen Stadtgarten - es juckt gleich in den Fingern. 8) ...
Oh ja :D!
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Ich habe von solchen Hofsituationen schon viele schöne Fotos gesehen, und bin jedes Mal begeistert, was man so gestalten kann. Die Romantik ist einfach vorprogrammiert. Und wenn man an einem heißen Sommertag in so ein Schattenidyll kommt - einfach wunderbar, diese Vorstellung. Abends paar Leuchten.
Bei möglichen Haken in Wänden fallen mir viel eher Fuchsien als Erdbeeren ein - die brauchen doch wirklich bissel Sonne, damit was draus wird...
Heuchera, na klar :) - hatte ich ganz vergessen, auch prima für Schatten. Die grünen Sorten vertragen also mehr Schatten als die dunkellaubigen Sorten?
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Bei möglichen Haken in Wänden fallen mir viel eher Fuchsien als Erdbeeren ein - die brauchen doch wirklich bissel Sonne, damit was draus wird...
Stimmt. Deswegen auch die rechte Wand. Die anderen kommen nicht in Frage. Wird daraus nichts, ist die Schale frei für Fuchsien. Ich kam auf die Beeren, weil Thessi ursprünglich Kräuter haben wollte. Falls es mit den Früchten klappen sollte, dann wäre mindestens ein Hauch von Nutzgarten vorhanden.
Heuchera, na klar :) - hatte ich ganz vergessen, auch prima für Schatten. Die grünen Sorten vertragen also mehr Schatten als die dunkellaubigen Sorten?
Ja und vor allem: Die Palace Purple hat bei mir in Schatten lediglich rote Stängel, der Rest ist dunkel Grün.
Der hellen Lime Marmalade ist es völlig Wurscht, ob sie absonnig oder im Schatten einer Mauer steht. Sie blüht verhaltener an der zweit-genannten Stelle, passt aber so zu zwei Hostas, dass ihre Blüte mir schon wieder Wurscht ist.
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Danke :-*
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... Und (so weit sich's auf dem Foto erkennen lässt, also mit dickem Fragezeichen) das rundblättrige Gewächs könnte eine Nelkenwurz sein, vermutlich Geum urbanum - ein Wucher-Unkraut, raus auch damit.
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Das glaub ich eher nicht - ich jäte es oft genug in allen Altersstadien bei mir :P , nur die ersten, untersten Blätter sind ganzrandig rund, die danach mehrfach geteilt.
Außerdem stehts hier im Hofgarten in voller Blüte.
Ich tippe weiterhin eher auf Petasites...oder Huflattich?
Wobei, würde der so schattig überhaupt wachsen?
Wenns Pestwurz ist, ist der Boden jedenfalls gut mit Feuchtigkeit versorgt und über Bewässerung braucht man dann nicht sooo intensiv nachdenken.
Hm, also ich würd einem absoluten Neueinsteiger nicht raten, alles komplett rauszureißen und tabula rasa zu machen.
Erstens geben die Farne Struktur und bedecken den Boden an den Stellen, wo sie stehen.
Egal ob Wurmfarn oder Trichterfarn (Glaub auch eher an Wurmfarn, da Trichterfarn eben den typischen, sehr architektonischen "Trichter" mit seinen Wedeln formt, das kann man hier so nicht sehen)
Wenn alles rausgerissen wird, werden gleich erstmal Myriaden an Samen im Boden das Mehr an Licht nutzen, um zu keimen.
Außerdem kann man von etwas Existierendem ausgehend, besser entwickeln, als wenn man plötzlich eine leere Erdfläche hat.
Und ich weiß nicht so recht, ob Thessi gleich mit Dutzenden an Schattenpflanzen im Kopf und der Realität jonglieren möchte, um ALLES neu zu bepflanzen - da kommt dann auch der Kostenfaktor noch dazu.
Ich würd erstmal ne Skizze machen, auf der überlegen, wo Weg und Sitzplatz am besten hinpassen.
Diese Bereiche jäten (Farne die dort stehen, umsetzen) und dort gleich dick Rindenmulch auftragen (möglich wäre auch, dort den Boden 5-10cm tief abzutragen und in diesen "Graben" ein Geovlies verlegen und den Rindenmulch darauf zu füllen, dann vertritt er sich nicht so schnell zur Seite und in den Boden)
Wäre aber mehr Arbeit und man müsste erstmal den abgetragenen Boden irgendwo in der Ecke lagern, könnte aber nach weiterem Jäten der Fläche auch kleine Bodenmodellierungen machen.
Oder ihn flächig auf der gejäteten Fläche wieder verteilen.
Ich mutmaße mal von dem Foto von oben, daß die beiden spitzen Ecken des Dreiecks nicht so günstig für einen Sitzplatz wären, bliebe die Ecke unten links, wo daneben die Hostatöpfe in dem Durchgang stehen.
Und ich mutmaße weiter, dass sich die Tür zu der Fläche links oben auf dem Foto von oben befindet, da, wo der Boden fast keinen Bewuchs hat.
Wenn der Sitzplatz wirklich am besten in der Ecke links unten aufgehoben ist, könnte man den Weg direkt an der Hauswand entlang führen zu der Ecke.
Man würde vom Sitzplatz also direkt über den Farnhain hinweg in die Fläche schauen.
Oder man führt den Weg in einem Bogen erst in die spitze Ecke mit der Stange (Wäsche-Aufhängstange oder Stabilisierungsstange für die Mauer?)
Vielleicht bietet die Stange, wenn man sie belasten kann, die Möglichkeit, einen Hängesessel oder sogar eine Schaukel aufzuhängen :)
Und von dort führt der Weg dann in die linke, untere Ecke zum Sitzplatz.
Dann würde der Weg "außenrum" um den Farnhain führen.
Aber das ist jetzt Spekulation ohne genauere Angaben ;)
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Du mein hochgeschätzter Gartenplaner,
jetzt mache doch nicht den Nick dermaßen zum Programm!
::) ::) ::)
Mit den Farnen als Strukturgeber magst Du noch Recht haben. Diese Struktur nutzt Thessi aber nüscht, wenn der Farn ab kommender Saison seine eigene Struktur durchsetzt. Da hilft es nur, wenn sie einem der Farne ein Portrait macht und dann auch noch einen Wedel abschneidet und ihm von beiden Seiten fotografiert.
Nun, was willst Du mit einem "Weg" auf 30qm, die ohne den spitzen Ecken auch noch auf gut 20qm schrumpfen können? Das ist doch weniger als manche hier im Vorgarten haben. Legt man dort Wege? Hin und zurück laufen wird nix! Ich bin nach wie vor überzeugt von Trittplatten. Die sollen bloß groß genug sein, um mit beiden Füßen drauf stehen zu können aber nicht so groß, dass man sie bei neuer Anordnungsidee nicht bewegen kann. Der Wandmeister & Co. drumherum und alles wird gut.
Mit einem Weg entlang der Wand nimmst Du übrigens auch noch unnötig viel Platz weg, es sei denn, man soll dort entlang mit Rücken zur Wand "spazieren" :)
[NACHTRAG]
@Thessi mache doch bitte die Farnfotos.
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Wird gemacht sobald ich von der Arbeit komme 😆
Der Hausverwalter hat gesagt es wird kein Problem sein will das aber noch mit den Vermietern abklären. Ich dachte daran unten in den Hausflur nen zettel zu hängen dass ich mich bissl kümmern würde und falls jemand Lust hat jederzeit mit einsteigen kann. Unser Haus is super nett und ich kann mir gut vorstellen dass die da Lust drauf haben oder es denen egal ist was da passiert. Da der Zugang eh über den Keller ist interessiert sich da seit Jahren keiner für
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Ich tippe weiterhin eher auf Petasites...oder Huflattich?
Wobei, würde der so schattig überhaupt wachsen?
Huflattich wäre spontan auch mein Verdacht gewesen. Im Schatten wächst er durchaus noch, blüht da allerdings nur spärlich oder gar nicht.
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@Schantalle:
Ein bisschen Überlegung vorher erspart Mehrarbeit und Frust hinterher.
Du hast deine Meinung und Ideen und ich meine.
Meine Begründungen sind:
Trittplatten sind hübsch - aber meist unbequem zu gehen, die so zu legen, dass man wirklich bequem drauf gehen kann, ist wirklich eine Kunst.
Ich denk da unwillkürlich immer an Jaques Tati's "Mon Oncle" mit dem hypermodernen Haus und den Trittplatten im Garten ;D
Gut geeignet für dekorative Wege, die nicht so häufig genutzt werden und keine Hauptverbindungen sind.
Wenn mehr als eine Person das Fleckchen nutzen will, gibt es nackt abgetretene Erde zwischen und neben den Trittplatten - und bei mir im Gartenhof trete ich auch öfters auf den Schiefersplitt zwischen den Trittplatten ::)
Dann kann man auch gleich nen mindestens 80cm breiten Weg machen, auf dem 2 Personen so grad eben sich gut bewegen können, besser wäre 1m - für einen Pflegepfad im Beet oder ein selten von einer Person genutzter Trampelpfad reicht 50cm.
Entlang der Hauswand hat den Vorteil, dass dort weniger Regen ankommt im "Wind- und Regenschatten" des Hauses, so dass kein wertvoller Pflanzplatz verloren geht.
Gleiches bei einem Weg an der rechten Seite des Grundstücks auf dem Foto von oben an der Mauer entlang - der überhängende Efeu an der Mauer lässt dort wenig Regen durch und drunter wächst fast nix.
In einem kleinen Vorgarten gibt es selten Sitzplätze, insofern gibts dort auch selten Wege.
Aber schlußendlich muss Thessi schauen, was sie mit der Fläche will und uns mehr dazu schreiben, sonst kann man sich trefflich streiten und es geht vielleicht alles am Nutzer und seinen Nutzungen vorbei ;)
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Brombeeren: unbedingt mit kompletter Wurzel roden, nicht nur abschneiden
Huflattich oder Pestwurz - ich denke auch, eher Huflattich: würde ich samt Wurzelstöcken entfernen. Er treibt Ausläufer und kann lästig werden.
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Ein bisschen Überlegung vorher erspart Mehrarbeit und Frust hinterher....
Jo :)
Aus eigener, frischer Erfahrung:Ohne groben Plan trudelt man als Anfänger oft herum, mindestens besteht das Risiko, sich Arbeit doppelt zu machen. Heißt ja nicht, dass man seine Pläne nicht auch waehrend des Buddelns aendern kann! Oh ja... :P ;)
Ich habe es als sehr sinnvoll empfunden, in meinem Schattenbeet vorab den Minisitzplatz und den Weg festzulegen ( Alles, sogar noch zwei "Arbeitsplatten" zum bequemen Werkeln im Beet auf höchstens 25 qm und vielen gefaellts ...)
Ich verstehe das Forum so, dass jeder seine Ideen vorstellt und allein der Threadersteller wählt, welchen W e g (oder welche Trittplatte ;D) er nehmen mag. Hier gehts bei aller spürbaren Begeisterung fürs Thema doch nicht ums "Gewinnen" ... ;)
Oh ja, Brombeeren ... da lohnt sich Gründlichkeit! Habe ich nicht walten lassen und bin heute immer wieder dabei, das wöchentlich nachzuholen. Nervig.
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Ja, Brombeeren >:(
Ich stelle mir immer vor, dass, wenn man die oberstes Erdschicht meines Gartens abheben würden, drunter ein flächendeckendes Geflecht aus Brombeerwurzeln sichtbar würde, wie im Horrorfilm.
Ansonsten würde ich's wie Weidenkatz sehen: das Forum hiflt ungemein, sich über Strukturen klar zu werden. Fehler macht man zwar auch so noch genug, aber wenigstens weiß mir man hier am Ende, warum das ein Fehler war.
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jeder seine Ideen vorstellt und allein der Threadersteller wählt, welchen W e g (oder welche Trittplatte ;D) er nehmen mag. Hier gehts bei aller spürbaren Begeisterung fürs Thema doch nicht ums "Gewinnen" ... ;)
Genau!
(Mit der Ergänzung: Wenn man ein-zwei Jahre später sagt "Hätte ich anders machen können" heißt noch lange nicht, dass man anfangs "einen Fehler" gemacht hat.)
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Aber schlußendlich muss Thessi schauen, was sie mit der Fläche will und uns mehr dazu schreiben
Wie der Schattengarten genutzt werden soll ist mir tatsächlich nicht klar, das mit dem Wunsch und Freude über Umgestaltung habe ich verstanden.
Wenn der Garten (auch) aus der Distanz (obere Stockwerke, Blick aus dem Fenster) wirken soll, geht die Pflanzenwahl vielleicht auch noch in eine andere Richtung.
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So ihr lieben. Entschuldigt meine späte Antwort. Im büro bei mir war hölle los.
Habe jetz ne endgültige Antwort vom Vermieter. Er hat nichts dagegen, allerdings wird innerhalb von diesem oder nächstem Jahr ein Gerüst an der Fassade aufgestellt und er meinte dadurch wird der Garten wieder ins mitleidenschaft gezogen. Was denkt ihr? Abwarten oder schonmal anfangen? Und was könnt ich dann schon machen ausser Unkraut jäten und den Boden aufbessern.. 🤔
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Unkraut jäten und Mulchfolie auslegen zur Unterdrückung vom Aufwuchs. Bewegliche Töpfe mit Schattenblumen anschaffen (Fuchsien, fleissige Lieschen...) zur Deko für den Sommer).
Kurse besuchen oder in einem Gemeinschaftsprojekt mitarbeiten um passendes Werkzeug auszuprobieren und zu kaufen und Kontakte zu knüpfen zwecks Beratung, Ausleihen, Hilfe, Ableger...
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"Gärtnern im Schatten für Anfänger. Modul 1,2,3. Start jederzeit. Gegen eine geringe Gebühr." ::)
sternrenette, du solltest wenigestens newbies verschonen mit deinen völlig unüberlegten beiträgen.
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So isses, maigrün.
Thessi, Unkraut jäten lässt sich immer, das ist zumindest eine Vorbereitung. Freilegen dessen was da schon wächst an Erhaltenswertem, Farne z.B. bzw. Herausbekommen, was da überhaupt wächst. Brombeeren sah ich auf dem Foto, die müssen raus.
Steht das Gerüst nur an einer Wand oder an allen ringsum?
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Wo bzw wann genau das Gerüst stehen wird weiss ich nicht. Ich Verwalter klang so als wüsste er es auch nicht 😅
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"Gärtnern im Schatten für Anfänger. Modul 1,2,3. Start jederzeit. Gegen eine geringe Gebühr." ::)
sternrenette, du solltest wenigestens newbies verschonen mit deinen völlig unüberlegten beiträgen.
wenn du wüßtest, wieviele Kurse rund ums gärtnern an Volkshochschulen angeboten werden?
Und außerdem muss es doch auch jeder selbst wissen.
Es sind bloß Ratschläge, was Newbies oder wer auch immer damit machen, bleibt denen doch völlig selbst überlassen.
Muss man eigentlich immer gleich jemanden persönlich angreifen, nur weil man anderer Meinung ist.
Wie wäre es denn mal mit einem vernünftigen Beitrag von dir?
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Aus Erfahrung von unserer Fassadensanierung: alles, an dem Farbe hängen bleiben kann, oder das einem lieb und teuer ist, sollte man abdecken oder den Gerüstarbeitern und Malern sonstwie aus den Zähnen rücken (oder in deinem Fall lieber gar nicht erst vorher anlegen - Wege würde ich erst später machen, einstweilen erst mal Trittsteine oder sogar Holzfliesen verlegen, irgendwas, was man wegräumen kann). Die Pflanzen wurden rücksichtslos niedergetrampelt, viele Hosta haben das mit Fassung getragen und gut überlebt, eine Strauchpäonie, die ich mit Pflöcken und Markierungsband versucht hatte zu schützen wurde gekillt. Meine Natursteintreppe habe ich abgedeckt.
Vielleicht kannst du erst mal einen Aufruf für Pflanzenspenden starten? Da kriegt man häufig eher wüchsige/robuste Pflanzen (weil man von denen immer mal was im Garten roden muss), und du kannst schon mal anfangen, ohne dass finanzielle Verluste zu befürchten sind.
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Thessi, wenn der Verwalter selbst nicht weiß, wann die Gerüste kommen, kannst du natürlich trotzdem anfangen- nur eben mit dem Wissen, dass ein Teil dessen, was Du tust, für die Katz ist. Aber in der Zwischenzeit hast du vielleicht doch sehr viel Freude an Deinem Tun.
Entscheiden musst Du das selbst.
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Ehrlich gesagt, wenn Bauarbeiten anstehen, wird alles was Du vorher machst mit großer Wahrscheinlichkeit in Mitleidenschaft gezogene. Die räumlichen Gegebenheiten sind so beengt, dass sich Schäden nicht vermeiden lassen, egal wo das Gerüst steht. Die Leute machen ihren Job und haben keine Zeit über Bodenverdichtungen nachzudenken. Hört sich nicht gut an. Kommt Zeit kommt Rat.
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ich würde auch hosta oder anderes in töpfe pflanzen einstweilen
die kannst du dann wegräumen wenn das gerüst kommt
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Fassade klingt nach Gerüst an der/den Hauswänden, heißt so 1,5-2m ab Hauswand Gerüst mit entsprechender Verwüstung durch Aufbau und Gekleckere drunter, möglicherweise auch noch ein Trampelpfad außen am Gerüst lang, also nochmal mindestens 1m Verwüstung.
Unter dem Damoklesschwert würd ich nur mal gemütlich schaun, die schwer im Zaum zu haltende Brombeere bereits zu jäten, vielleicht auch die großen Runden Blätter (Huflattich/Pestwurz).
Auf jeden Fall den Farn in Ruhe lassen.
Dann mal einen Stuhl mit runter nehmen und ausprobieren, wo du nett sitzt.
Allerhöchstens nen Trampelpfad zu der Stelle, wenn du eine schöne gefunden hast, laufen.
Neue Fassade/Farbe könnte aber auch noch einen kleinen Vorteil haben: wenn die Fassade weiß wird, würde es noch ein klein wenig mehr Licht im Gärtchen bedeuten.
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Kurse besuchen oder in einem Gemeinschaftsprojekt mitarbeiten um passendes Werkzeug auszuprobieren und zu kaufen und Kontakte zu knüpfen zwecks Beratung, Ausleihen, Hilfe, Ableger...
@ Sternrenette: Mich würde interessieren, was bei einem solchen Angebot außerhalb plus die Handwerker zu denen man dringend gehen soll, für ein Forum wie dieses übrigbleibt.
*schlürft morgen-kaffee* über *stellt torte hin* bis *gähn und n8* im Keller? ::)
Vielleicht kannst du erst mal einen Aufruf für Pflanzenspenden starten?
Ja! Jetzt sieht jeder ziemlich gut, was zu viel, zu breit etc. ist ...
@Thessi: Da es für mich nicht so weit wäre, könnte ich ein paar Hostas direkt vorbei bringen. Die werden demnächst eh geteilt, also kein Problem einige Teilstücke in Plastiktöpfe zu setzen und wachsen zu lassen.
Thessi, wenn der Verwalter selbst nicht weiß, wann die Gerüste kommen, kannst du natürlich trotzdem anfangen- nur eben mit dem Wissen, dass ein Teil dessen, was Du tust, für die Katz ist. Aber in der Zwischenzeit hast du vielleicht doch sehr viel Freude an Deinem Tun.
Angefangen hätte ich auch. Erstens weißt man nicht genau wann sie kommen, zweitens für wie lange ... Untätiges Warten ist immer blöd. Außerdem: Bis es so weit ist, hat man vielleicht eine Möglichkeit, z.B. für die Hostas eine Adresse für "Topflager im Exil" in der Nachbarschaft gefunden. Die Möbel finden schon einen Platz im Keller, etc.
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die schwer im Zaum zu haltende Brombeere bereits zu jäten, vielleicht auch die großen Runden Blätter (Huflattich/Pestwurz).
... und den Efeu kontrollieren / im Schach halten, ob er nicht schon / damit er sich im Boden nicht ansiedelt.