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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: BlackCallista am 25. August 2016, 16:35:27
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Ein herzliches Hallo an Alle hier !
Zuerst einmal: ich bin totaler Garten-Plan-Pflanz-Neuling !
Bisher war unser Garten nur Spiel- und Tobewiese für unsere Kinder. Jetzt sind sie alt genug und ich möchte ihn gerne umgestalten, Beete anlegen, behübschen.
Und mit einem Staudenbeet will ich nun beginnen und mich in die Arbeit stürzen ;D
Eines meiner Probleme z.B. ist, dass ich öfters gelesen habe, dass man in einen Pflanzplan die 'endgültige' Größe der ausgewachsenen Pflanze zeichnen soll ... Stauden sind doch aber nie ausgewachsen, oder ?
Und wenn doch, woher bekomm ich die Größen ?
Auch wegen der Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen fühle ich mich überfordert und welche Pflanzen sich nun vertragen und welche nicht.
Gibt es dazu bitte Tipps für eine totale Anfängerin ?!?
Vielen lieben Dank schon mal im Voraus !
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Hallo Mona,
herzlich willkommen. Die Profies hier werden Dir mit Sicherheit helfen können. Ein Laientipp von mir - erst mal ein paar Bücher wälzen und sich die Bilder anschauen die für den ausgewählten Standort passen. Dann hat mir der gedruckte Katalog von Försterstauden und die Angaben im Online-Shop von Gaissmayer http://www.pflanzenversand-gaissmayer.de geholfen. Da sind eigentlich alle wichtigen Angaben wie Winterhärte, Pflanzabstand, Standort usw. vorhanden.
Hoffe das hilft erst mal weiter.
Gruß
Walt
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Hallo Mona, herzlich willkommen!
Das Buch "Die Stauden" von Hansen/Stahl ist immer noch sehr empfehlenswert, weil es die Stauden nach Lebensräumen gruppiert und einem eine Grundordnung - Leitstauden - Begleitstauden - Bodendecker - mit auf den Weg gibt, was ein gutes Gesamt-Beetbild ergibt.
Es gibt auch Listen drin, welche Pflanzen man wie dicht pro qm pflanzen sollte, nochmal unterteilt nach schneller Wirkung und langfristiger, nachhaltiger Pflanzung.
Es ist zwar vielleicht für einen Anfänger etwas "trocken", weil nicht so reich bebildert (zumindest meine 1984er-Ausgabe), aber dafür gibts ja jetzt das Internet, wo man sich das Bild zur Pflanze raussuchen kann.
Bei Empfehlungen von Staudengärtnereien, wieviele Pflanzen pro qm bin ich immer etwas vorsichtig, weil diese Empfehlungen oft auf eine schnelle Wirkung (große Anzahl verkaufter Pflanzen) abzielen und man nach 2 Jahren dann aber wieder anfangen muss, auszudünnen.
Die Größe von Stauden nach ein paar Jahren ist entweder ein Erfahrungswert, oder man versucht es auch im Internet rauszukriegen, entweder hier im Forum oder auf den Seiten von Staudengärtnereien.
Allerdings spielen viele Faktoren dabei eine Rolle - Jahresverlauf, Standortunterschiede von Garten zu Garten, Pflege usw., so daß wirklich absolut sichere Größenangaben nicht möglich sind.
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Moin, Moin.
Wichtig ist immer was die Pflanzen für Ansprüche haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du erst mal kucken musst was du zu bieten hast.
Grob sind das erstmal Sonne und Erde. Hast du also sehr sandigen Boden, kannst du feutigkeitsliebende Pflanzen gleich aussortieren. Anders rum gedeihen auf schwerem Lehmboden keine Pflanzen, die Staunässe nicht vertragen.
Mit dem Licht verhält es sich genauso. Schattenpflanzen verbrennen in der Sonne, und sonnenliebende verkümmern im Schatten.
Das beides ist erstmal wichtig für dich festzustellen.
Danach lag dich am besten auf Farben fest, und nimm von einer Sorte lieber ein paar Pflanzen in Gruppe, das hat eine bessere Wirkung, als wenn zu viel durcheinander steht.
Noch zu beachten gibt es, dass dein Beet rund ums Jahr etwas her macht. Deshalb verbuddelst du fürs Frühjahr Unmengen Tulpen und Allium. Da ist schon im kommenden Frühjahr gleich ein riesen Effekt. Außerdem brauchen die kein Platz, weil die anderen Sommerstauden erst später in die Socken kommen.
Eine lange Blühzeit haben viele Rosen, manche ohne Pause von Anfang Juni bis zum ersten Frost. Wenn das für dich eine Option ist, dann such dir erst da etwas aus, und wähle die Begleitstauden dann zu den Farben deiner Rosen passend.
Naja, und für den Herbst gibt es auch wieder einiges, je nach Geschmack.
Aber erstmal kuck, was du für einen Boden hast!
Und dann viel Spaß. ;D
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Vielen Dank für die guten Tipps ! Ich werde mal alle Informationen die ich schon habe zusammen stellen und hier posten :)
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Ich hätte noch einen kleinen Tipp für Dich:
Einen Pflanzplan zu haben, ist schon wichtig, irgendwie muss man die unendliche Möglichkeiten und Träume auch ordnen, aber ...
Was auch immer für Dich dabei entsteht, betrachte es wie first step und niemals-nie wie im Steine gemeisselt. Die Beete in einem Garten sind nie statisch. Entweder, den besten Voraussetzungen zum Trotz, wächst Einiges bloß rückwärts, oder passt etwas doch nicht zu dem Nachbarn, oder Du hast, spätestens gegen Ende der Saison und ausgerechnet für diese eine Stelle, drei neue Ideen parat ;D ;D ;D
Nun, ab diesem Zeitpunkt fängt der Spaß erst an! :)
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Ich versuche tatsächlich 'ganz' unvoreingenommen zu bleiben ... weil ich mich kenne und ich sonst enttäuscht bin, wenn es nicht so wird wie ich es mir ausgemalt habe ... ;)
Hier also mal was ich an Pflanzen habe und wie ich mir die Anordnung so weit vorstelle - ach ja, ein gößerer Naturstein (aus dem Garten meine Oma) kommt auch noch dazu.
Die Maße des Beetes sind 3m x 2m ...
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Hallo BlackCallista!
Herzlich willkommen auch von mir.
Vogeltränke, Hibiskus, Pfingstrosen und Phloxe. Das klingt, als würdest du dir ein Beet ein bischen im Bauerngartenstil wünschen?
Wie sieht es aus mit den Farben?
Möchtest du auch wintergrüne Gehölze unterbringen, die dem Beet auch im Winter Struktur geben? Oder vielleicht Gräser, die über den Winter stehen bleiben?
Den Lehmboden solltest du vielleicht vor der Bepflanzung aufbessern. Da können dir aber andere besser raten als ich.
Könntest du noch mal ein Foto von dem zukünftigen Beet einstellen? Dann könnten wir den Pflanzplan besser einschätzen. So wie es im Moment aussieht, stehen die Pflanzen zu dicht.
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Aaaalsooo ... danke für den Hinweis mit den Links ...
Hier - wo noch vor kurzem eine riesige Konifere gestanden hat - soll mein Blumenbeet hinkommen ... zwischen Terrassen-Stufen und Wäschespinne. Das bestehende Vogelbad vorne mittig, ziemlich an der Beetkante. Wobei der Boden natürlich noch aufgearbeitet und entsäuert werden muss. Außerdem wird das Beet ca. 15 höher gelegt - wegen der Wurzeln - und mit Komposterde aufgefüllt ... ach ja, die Brombeeren, die hier so wuchern werden versetzt.
Hibiskus, Pfingstrosen und Phlox sind in Rosa vorhanden bzw. bekomm ich von meiner SchwieMu
Rosen selbst möchte ich keine haben ... wir vertragen uns nicht so gut ;)
Gräser sollen auf jeden Fall ins Beet, Gehölze sollen keine hinein.
Ins Beet kommen sollen auch Lilien (Iris, Taglilie ... denk ich). Hübsch sind auch Rapunzel-Glockenblumen.
Bei den Gräsern hab ich an Rotes Lampenputzergras gedacht - für etwas Farbe im Grün, oder auch Japan-Blutgras ... weiß nur nicht, ob das farblich gut zusammen passt ...
Denkt ihr, dass Nandina im Beet bei mir eine Chance zum Überwintern hat ?
Ich habe so viele Pläne im Kopf, so viele Pflanzen, die mir gefallen, dass sich im Moment alles dreht und ich einfach überfordert bin ... Und ich tu mir echt schwer, mir das alles schon gepflanzt vorzustellen ... (http://smilies.[b]Link entfernt![sup]1[/sup][/b]/include/Verlegen/smilie_verl_[b]Link entfernt![sup]1[/sup][/b])
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
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Na immerhin hast du schon viele Ideen, da findet sich sicher eine Lösung.
Links setzen kannst du leider in den ersten Fachbeiträgen keine -> spamschutz. Bilder kannst du aber hochladen.
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Danke für den Hinweis mit den Links ... hab jetzt in der Galerie ein Album mit den Fotos erstellt ...
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Hängst du das zweite (es gab doch noch eines, oder?) auch noch an einen Beitrag bitte? Dann müssen wir nicht in den Galerien suchen. ;) :D
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Zum Boden: den wirst du trotz Komposterde oben drüber gut aufarbeiten müssen (Grasnarbe weg, umgraben, ggf. Sand untermischen), da wären jetzt unsere Lehmexperten gefragt... wenn die Wurzel von der Konifere weg wäre, wäre das sicher auch erheblich von Vorteil.
Zu den Pflanzen: Mit Hibiskus, Pfingstrose und Phlox hast du schon ganz gut Gerüstbildner, könntest dich also mit den restlichen Pflanzen auf Begleitstauden beschränken. Dabei wäre noch der Blütezeitpunkt ein Thema. Mach dir doch mal eine Liste, in der du die Pflanzen, die gesetzt sind, einträgst und trage deren Blütezeitpunkte und Farben dazu ein. Da wäre aktuell eine Lücke zwischen Pfingstrose und Hibiskus/Phlox zu füllen und davor und danach noch etwas zu finden. Zumindest, wenn du ein mehr oder weniger durchblühendes Beet willst.
Die Idee mit den Taglilien ist sicher gut, wenn dein Boden (auch unterm Traufbereich) feucht genug ist. Bei den Iris (sind übrigens keine Lilien ;)) musst du auch beachten, wie trocken / frisch / feucht dein Boden ist. Bartiris müssen trocken stehen, bartlose Iris können auch feuchter und blühen später.
Zu den Campulana kann ich nichts sagen, mit denen habe ich keine Erfahrung.
Schreib doch mal, welche Blumen dir sonst noch so gefallen würden. Es findet sich sicher jemand, der dir schreibt, welche in deinem Fall zu empfehlen ist und welche nicht.
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Danke für die Aufklärung ... ich dachte immer, dass Bartiris eine Art der Schwertlilie ist ...
Grasnarbe kommt weg wenn die Grenzsteine fürs Beet gesetzt werden und danach wird in der Erde gebuddelt. Unterm Traufenbereich direkt kommt nichts hin, weil dort ein Weg dem Haus entlang verläuft. Auch bei Regen ist das Traufenpflaster nicht 'im Weg', weil des nicht wetterseitig ist.
Das zweite Bild ist ein Teil der Sträucher die vorhanden sind ... also quasi mein Farbschema ...
Ich war heute übrigens in der Gärtnerei mich etwas inspirieren lassen, schauen was mir so ins Auge springt ... und jetzt müsste mein Beet 500qm haben ... es gibt sooo viele schöne Blumen und Stauden ...
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Hallo BlackCallista
Wenn du mit dem roten Lampenputzergras das meinst, das sie jetzt verkaufen (also so richtig rot), es ist nicht winterhart. Hatte ich mir auch mal gekauft, ist im ersten Winter dann leider wieder gegangen.
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Wenn du mit dem roten Lampenputzergras das meinst, das sie jetzt verkaufen (also so richtig rot), es ist nicht winterhart. Hatte ich mir auch mal gekauft, ist im ersten Winter dann leider wieder gegangen.
Oh, vielen Dank für diese Info !
Interessant, dass sie das ausgerechnet jetzt im Herbst anbieten und verkaufen ....
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Guck mal online bei der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin unter Beetideen. Da findest du viele Anregungen und kannst auch komplette
Pflanzpakte kaufen.
LG Flower
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Guck mal online bei der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin unter Beetideen. Da findest du viele Anregungen und kannst auch komplette
Pflanzpakte kaufen.
LG Flower
Danke für die Anregung. Schauen werde ich auf jeden Fall. Kaufen nicht ... das Porto nach Österreich ist mir zu viel ;)
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Wenn du mit dem roten Lampenputzergras das meinst, das sie jetzt verkaufen (also so richtig rot), es ist nicht winterhart. Hatte ich mir auch mal gekauft, ist im ersten Winter dann leider wieder gegangen.
Oh, vielen Dank für diese Info !
Interessant, dass sie das ausgerechnet jetzt im Herbst anbieten und verkaufen ....
Das machen sie vielleicht, weil sie es dir nächstes Jahr wieder verkaufen wollen ;) :D
Ein winterhartes Lampenputzergras wird sich aber finden lassen. Du kannst ja dafür andere rotlaubige Stauden hinzufügen: Heuchera 'Obsidian' zum Beispiel und / oder eine hohe Fetthenne, wie z.B. Sedum telephium die Sorte 'Xenox' oder 'Karfunkelstein'. Wobei die rotlaubigen Fetthennen nicht überall dauerhaft sind. Aber einen Versuch wäre es wert.
Wie wäre es mit einer Helleborus für die Blüte im allerfrühesten Frühjahr? Ich bin totaler Fan von der Sorte 'Pink Frost' aber da gibt es noch unendlich viele andere schöne Sorten.
Für die Zeit bis zu den Pfingstrosen wären Tulpen nicht schlecht.
Am Rand noch ein paar Bergenien? Es gibt sehr schöne Sorten mit roter Herbstfärbung.
Noch eine Aster dazu? Ein Chrysantheme für den Herbst?
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Manche dieser gräflichen Beetideen werden allerdings so nicht zu verwirklichen sein...
Denn Pfingstrosen und Staudenphlox schneiden sich wenn überhaupt, nur kurz. Absolut unmöglich ist es, Tränendes Herz und Hohe Fetthenne nebeneinander blühen zu sehen (Nr. 18, seit Jahren meine Lieblingskollektion ;D).
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Guck mal online bei der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin unter Beetideen. Da findest du viele Anregungen ...
Bei Gaissmayer findest du so etwas auch: "Mit Stauden gestalten" und "G. professionelle Bepflanzungsideen"
Bei Stade gibt es "Themengärten" und "Pflanzkonzepte"
Stauden Junge (bluetenblatt): "Pflanzvorschläge"
Die Staudengärtnerei(Till Hofmann): "Staudenpakete"
Und bestimmt noch einige andere. Gut, um Ideen zu bekommen...
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Vielen Dank !
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Was haltet ihr von dieser Pflanzenliste ?
Sind das viel zu viele verschiedene Pflanzen ?
Was passt nicht rein ?
Ich glaub, was herbstliches fehlt noch ... oder ?
Vielen Dank :D
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Ich empfehle Dir, kein Melica ciliata zu verwenden. Die Selbstaussaat ist sehr stark; Du wirst dieses Gras in jeder Ritze im Garten haben.
Anstelle von Pennisetum 'Little Bunny' (ein all zu kleines "Spielzeuggras") würde ich eher die Sorten Hameln, Cassian oder Goldstrich empfehlen.
Du verwendest Stauden mit sehr unterschiedlichen Standortansprüchen, von sonnig trocken bis halbschattig frisch. Absicht? Hosta zusammen mit Salvia nemorosa kann gutgehen, klappt aber meistens nicht zufreidenstellend. Auch die Standortansprüche kann man bei "Die Staudengärtnerei", Gaissmayer, Stade und bei fast allen anderen Staudengärtnereien nachlesen.
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Helleborus niger ist nicht immer einfach in unseren (Flachland-)Gärten zu kultivieren. Sie braucht kalkreichen, eher frischen, und einen nicht all zu sonnigen Standort. Hellborus orientalis Hybr. sind wesentlich einfacher zu kultivieren.
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Wie groß ist das Beet (Fläche)?
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Vorsicht mit dem Perlgras.
Sehr hübsch, versamt sich aber wie verrückt und ist dann aus den anderen Stauden schwer zu entfernen.
Mit 'Little Bunny' habe ich hier keine guten Erfahrungen gemacht. Stand im Steingarten und wuchs nur rückwärts. Ich meine mich zu erinnern, dass noch jemand Probleme damit hatte...
Eine Alternative für die beiden Gräser wäre vielleicht Sesleria autumnalis, sieht das ganze Jahr über hübsch aus.
Salvia 'Ostfriesland' - gute Wahl! Auch 'Caradonna' lohnt sich, wächst noch etwas straffer aufrecht und geht ein bisschen in Richtung Purpur.
Hosta 'Fire and Ice' ist schön, hier auch relativ schneckenfest, nimmt im Laufe der Zeit aber einiges an Platz Fläche ein. Hast du dafür genug Platz? 'Loyalist' ist zumindest bei mir etwas kleiner und sieht sehr ähnlich aus.
Auf alle Fälle wäre der Platz rund um die Hosta sehr gut für Frühlingsblüher (Zwiebelpflanzen) geeignet, die ihr Lauf später einziehen. Das wird dann von den Hostablättern verdeckt.
Campanula 'Sarastro' ist schön, wenn sie sich wohlfühlt. Bei mir wächst aus unerfindlichen Gründen 'Kent Belle' besser, ist allerdings nicht standfest. Müsstest du also ausprobieren.
Helleborus gibt es wahnsinnig viele verschiedene. Die würde ich blühend im Gartencenter zur entsprechenden Zeit aussuchen.
Die reine Helleborus niger hat nicht manchmal nicht gar so schönes Laub. Es gibt aber hübsche Sorten, z.b. 'Josef Lemper'. Aber ich habe auch eine sehr hübsche vom Discounter.
Helleborus orientalis blühen deutlich später und werden oft auch namenlos verkauft. Das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch!
Am Rand des Beetes könnte ich mir auch noch Heuchera vorstellen, z.B. mit dunklem Laub. Gibt es zur Zeit im Gartencenter im Herbstzauber-Sortiment in verschiedenen Farben. Das sieht auch im Winter schön aus.
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Vielen Dank Treasure-Jo !
Das Beet ist 2 x 3 m groß und ich dachte, die Halbschatten-Pflanzen kommen quasi zwischen die hohen Pflanzen und dem Gehweg zwischen Beet und Haus.
Also, ich stell mir das so vor:
auf die 3 m je eine niedrigere - von Pflanzen beschattete - Reihe. Dann eine hohe - sonnige - Reihe. Und auf der Gartenseite wieder eine niedrigere - sonnige - Reihe.
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Dann siehtst du vom Garten aus aber die hintere Reihe nicht...
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Ich weiß schon, aber vom Gehweg aus sieht man sie. Irgendwie bilde ich mir das gerade so ein ... ist vielleicht eh Blödsinn ...
Aber ich werde nächste Woche ohnehin auf die Garten Messe in Tulln fahren. Mal schauen, was für Informationen und Pflanzen ich dort noch finde ...
Überforderung, Überforderung, Überforderung ...
So viele wunderschöne Pflanzen und im Moment noch so wenig Platz ...
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Den Mix von Schatten- und Sonnenbeet auf einer so winzigen Fläche würde ich nicht machen. Entweder, oder. Eine ausgewachsene Pfingstrose benötigt ca. 1 m2. Zusammen mit dem Hibiscus bleibt da nicht mehr viel Platz. In Deinem pannonischen (trockenen?) Klima könnten einige Phlox paniculata schlapp machen in der Sonne. Eine Alternative könnte Phlox amplifolia sein.
Ich empfehle, nicht zu viele unterschiedliche Pflanzen zu nehmen. Bei 6 m2 sind 8-10 unterschiedliche Pflanzen schon eine ganze Menge. Sammler sehen das sicher völlig anders; aber vom ästhetischen Standpunkt aus, ist weniger (meist) mehr.
Grundsätzlich benötigt man im Schnitt ca. 5-7 Pflanzen pro m2 (z.B. Phlox). Aber die Päonien brauchen wesentlich mehr Platz (s.o.)
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Aber ich werde nächste Woche ohnehin auf die Garten Messe in Tulln fahren. Mal schauen, was für Informationen und Pflanzen ich dort noch finde ...
Überforderung, Überforderung, Überforderung ...
So viele wunderschöne Pflanzen und im Moment noch so wenig Platz ...
Ach, das kommt schon so nach und nach.
Und das Schöne ist ja, dass es nicht gleich alles fertig sein muss. Probier einfach aus, das macht Spaß!
Und bei der Messe denke dran, dass die immer diejenigen Pflanzen mitbringen, die gerade zur Zeit besonders dekorativ sind.
Und Jo's Hinweis ist auch sehr wichtig!
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Ich werd mir Eure Ratschläge zu Herzen nehmen !
Genau aus diesem Grund bin ich ja hier. Um mir von Euch Profis raten zu lassen ... bin eben ein kompletter Neuling im Garten
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So viele wunderschöne Pflanzen und im Moment noch so wenig Platz ...
Nur schon wenn du auf ihre Bodenansprüche schaust, werden es automatisch weniger. ;)
Ich gärtnere auch im Lehm und bin bezüglich Bodenaufbereitung eine Faule. Die Pflanzen müssen im Boden zurechtkommen wie er ist, in der Regel. Für den Staudenphlox musste ich eine Ausnahme machen und durchlässigere Erde ins Pflanzloch tun, nur im lehmigen Boden wurde das nichts mit dem Phlox.
Auch Lampenputzergras scheint mit Lehm nicht gut klarzukommen (bei mir jedenfalls), und ich meine auch `Red Baron`will durchlässigen Boden. (Ich fürchte fast, für den Hibiskus müsstest du auch lockere Erde einarbeiten...)
Die schon erwähnten Lenzrosen gedeihen prächtig im Lehm. Schneeglöckchen auch. Vielleicht für den Frühling?
Viel Spass auf der Messe! ;)
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Vielleicht noch ein Tipp, wenn Du gerade mit Garten und Stauden startest:
Wenn Du die Chance hast zwei Beete zu gestalten, dann rate ich Dir folgendes:
In einem Beet könnte die Gestaltung / Ästhetik Vorrang haben: Beschränkung auf wenige zuverlässige, evtl. lange blühende Stauden, Strukturen nicht vergessen. Abstimmung der Pflanzen nach Struktur, Textur, Farbe, Blütezeit, Höhe usw.
Das andere Beet könnte ein Sammler- und Experimentier-Beet werden. Da kann es bunt und wild durcheinander gehen. Dennoch: Auch hier Standortansprüche beachten und den einzelnen Pflanzen genügend PLatz lassen, damit sich jede gut entwickeln kann.
So kannst Du Sammellust und Freude an Schönheit verbinden.
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'Red Baron' steht hier zwar auch im Lehmboden, aber die Durchlässigkeit muss unbedingt gewährleistet sein, wie neo schon anmerkte. In meinem Garten habe ich es mehrfach eingesetzt. Am sonnigen Standort leuchtet es besonders farbig und es kommt auch freistehend sehr schön zur Geltung.
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Imperata cylindrica: Ja, durchlässiger, aber frischer (kein trockener!) Boden!
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aber frischer (kein trockener!) Boden!
Davon weiß meins nix. ;)
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Es ist auch eine Frage des Niederschlags, des Bodens (Lehm/Sand) und der Sonnenintensität/Standort. Auf trockenem Sand bei 500 mm Niederschlag so wie bei uns kann ich das Gras jedenfalls abschreiben.
Auf dem Foto sehe ich auch Bistorta und Co....
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Der Bistorta ist das einzige, was dort nicht wirklich will, weils trockener Sandboden bei vollsonnigem Stand ist. ;) Der hat nicht die Hälfte seiner normalen Höhe erreicht. Drumherum stehen sonst Aster n.-b., Asphodeline lutea, Salvia nemorosa, Verbascum, Teucrium, ...
Ich habe 'Red Baron' auch noch am Rand des großen Herbstbeetes - ebenfalls ein recht trockener Standort. Dort wächst es ebenfalls ganz zufriedenstellend.
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Ich hab noch eine Frage zum Aufbessern:
Sand mit welcher Körnung ist für meinen Lehmboden am besten ? Und wieviel davon für 6qm ?
Außerdem werde ich mal versuchen alle Eure Tipps in einen Pflanzplan einzuarbeiten :D
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Ich kenne deinen Lehmboden nicht. Für meinen speckigen Tonboden nehme ich am liebsten feinen Flusssand (feiner als Maurersand), also großenteils so zwischen ein paar Zehntelmillimeter und ca. 2mm. Der Flusssand hier ist eine Mischung aus etwas Quarz, viel Glimmer von zerriebenem Phylltgestein und anderen Schiefern, Gneisen, etwas Kalk.
Wieviel du brauchst - hängt davon ab, wie tiefgründig du den Boden abmagern willst. Ich brauch für den Quadratmeter leicht mal 200 Liter (ca. drei Schubklarren voll).
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Vielen Dank b-hörnchen !
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Ok, was haltet ihr davon:
in der Mitte eines 6 qm Bettes stehen Phlox, Hibiscus und Paeonia. Als Einfassung rundherum Margeriten und Japan-Blutgras. An die Ecken des Beetes Salvia nemorosa und Miscanthus nimensis ...
Zu viel ?
Sieht das im Winter sehr kahl und komisch aus ?
Ach ja, und was verträgt Wind besser: Phlox oder Paeonia ... beide nicht so gut, aber was besser ?
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miscanthus ist für das kleine beet für meinen geschmack zu wuchtig(zudem ist es die pest, die horste wenn sie innen verkahlen zu teilen und neu zu setzen..)
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miscanthus ist für das kleine beet für meinen geschmack zu wuchtig(zudem ist es die pest, die horste wenn sie innen verkahlen zu teilen und neu zu setzen..)
Das kommt ja nun ganz auf die Sorte an. ;) 'Yakushima Dwarf' und 'Adagio' sind wahre Zwerge, da wird fast jedes Pennisetum größer.
Mein ganz eindringlicher Rat: Raus mit dem Stumpf! Du wirst sonst wenig Freude haben. Ein Hochbeet wäre für mich keine Alternative. Koniferenstümpfe, insbesondere Thuja, lassen sich sehr einfach roden. Und dann würde ich auch nicht aus der Mitte heraus mit "Einfassungen" und "Ecken" planen, sondern die Höhen staffeln und die Pflanzen gruppieren.
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Wenn Du die Chance hast zwei Beete zu gestalten, dann rate ich Dir folgendes:
In einem Beet könnte die Gestaltung / Ästhetik Vorrang haben [...]
Das andere Beet könnte ein Sammler- und Experimentier-Beet werden. [...]
Ich finde den Vorschlag auch sehr praktisch und gut.
Hausgeist, mit seiner 'Red Baron' – auf den ersten Blick verwirrender – Erfahrung bringt mich auf eine Idee. Man könnte Joes Vorschlag doch erweitern:
Falls Du eine Stelle im Garten hast, die Mittags für paar Stunden von der Sonne geschützt ist, könntest Du dort einen kleinen Quartier einrichten, der als zweite Blickfang und gleichzeitig als Vergleichsfeld dient. Mehr als 1x1 Meter braucht man für den Anfang nicht, es würde auch weniger reichen. Dort, neben Sand (geht auch grober) ordentlich Kompost, Rinderdung-Pellets beimischen und im Herbst 5cm Laub oben drauf legen. Dort könntest Du beispielsweise 2. Exemplar der Hosta, der Phloxe etc. pflanzen. Ggf. schon nach der ersten Saisons, spätestens nach zwei siehst du die Unterschiede selbst und setzt dann, in einem der Beete, beide Exemplare nebeneinander weil es dem einen im anderen Bereich schlechter ging :)
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miscanthus ist für das kleine beet für meinen geschmack zu wuchtig(zudem ist es die pest, die horste wenn sie innen verkahlen zu teilen und neu zu setzen..)
Mein ganz eindringlicher Rat: Raus mit dem Stumpf! Du wirst sonst wenig Freude haben.
Unbedingt ! Raus damit! Nicht an alten Zöpfen (oder Stümpfen) festhalten...
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miscanthus ist für das kleine beet für meinen geschmack zu wuchtig(zudem ist es die pest, die horste wenn sie innen verkahlen zu teilen und neu zu setzen..)
Mein ganz eindringlicher Rat: Raus mit dem Stumpf! Du wirst sonst wenig Freude haben.
Unbedingt ! Raus damit! Nicht an alten Zöpfen (oder Stümpfen) festhalten...
Nachdem ich mich schon so auf mein Vogelbad gefreut, es selbst entworfen und den Baumstumpf integriert habe, werde ich es zuerst MIT probieren. Wobei beim Umstechen so viele Wurzeln wie möglich davon entfernt werden.
Falls es nicht hinhaut, kann ich ihn ja immer noch entfernen ... mit etwas mehr Aufwand dann zwar, aber trotzdem ...
Und NEIN, ich bin gar nicht stur ;D
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Wenn Du die Chance hast zwei Beete zu gestalten, dann rate ich Dir folgendes:
In einem Beet könnte die Gestaltung / Ästhetik Vorrang haben [...]
Das andere Beet könnte ein Sammler- und Experimentier-Beet werden. [...]
Ich finde den Vorschlag auch sehr praktisch und gut.
Ich möchte meinen GöGa nicht überfordern ... hab ihm doch erst das erste Beet schmackhaft gemacht ... und für solche Dinge - die nichts mit Technik oder Computern zu tun haben - braucht er einfach seine Zeit ... (ich liebe Schachtel-Sätze *gg*)
Auf jeden Fall werde ich diese Idee im Hinterkopf behalten und vielleicht einfach im Frühjahr wieder die Schaufel zur Hand nehmen ;)
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Oh je, das ist aber kompliziert bei Euch!
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Er könnte doch mit einem Gartenplanungsprogrämmchen spielen, oder selbst eins schreiben ;) ;D
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Oder mit Selfis, Webcam und live Übertragung die Fortschritte via eigenes Blog, Youtube, Vimeo, Facebook, Twitter, Instagramm, Pinterest, Flickr, StumbleUpon, Flipboard, Reddit und Digg dokumentieren :P :P :P
duck und wech
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;D ;D ;D
... will endlich linken können ... ;)
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Also Black Callist so geht das nicht
;D ;D ;D
... will endlich linken können ... ;)
Es reicht schon wenn ich Schotten esse da kannst du nicht noch Leute Linken. :(
;D
Grüessli us der Schwiz
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Also Black Callist so geht das nicht
;D ;D ;D
... will endlich linken können ... ;)
Es reicht schon wenn ich Schotten esse da kannst du nicht noch Leute Linken. :(
;D
Grüessli us der Schwiz
So machen wir Ösis das eben ... ;) ;D
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Nach langem schweren Leiden, und nachdem ich mich alleine nicht durchgesehen habe, hatte ich gestern einen Termin mit einer Gartenplanerin. Gemeinsam sind wir endlich zu einem Ergebnis gekommen, mit dem ich gut leben kann :D
(http://forum.garten-pur.de/galerie/displayimage.php?pid=125487)
Nachdem ich noch nicht ausprobiert habe, ob ich jetzt Bilder aus der Galerie hier posten kann, hänge ich es auch unten dran ... also nicht wundern ;D

endgültiger Plan
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Hmm..... :)
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Hmm..... :)
Ok, alles klar ... wollt ich auch gerade sagen ...
Was gefällt dir nicht Jo ? Noch ist nichts gepflanzt, also alles offen :)
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Im Prinzip könnte man das so wie auf dem Plan pflanzen. Etwas bauch krummeln habe ich, wenn ich den Salbei und Hemerocallis in einem Beet sehe und dann noch direkt nebeneinander. Ich fürchte, dass die Hemerocallis den Salbei früher oder später überwachsen. Vielleicht gehts aber auch gut.
Einen wichtigeren Vorschlag habe ich aber doch: Die Paeonien und Hemerocallis sind in 3-er Gruppen gepflanzt. Da hast Du auf einem Fleck einen heftigen Blütehöhepunkt für eine kurze Zeit im Jahr. Dann wirds an der Stelle relativ langweilig. Ich würde die Paeonien über das Beet verteilen. Ebenso die Hemerocallis.
Ausserdem berauben sich die "Diven" Paeonien gegenseitig um Ihre Wirkung, wenn sie nicht solo, sondern im Chor auftreten.
Ansonsten passt das. Letztlich wird man nur durch mutiges praktisches Experimentieren und durch das Ignorieren fachmännischer oder fachfraulicher Ratschläge klüger. In diesem Sinne wünsche ich Dir noch viele neue Staudenbeete.
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Danke für das Feedback !
Das mit der Paeonia Gruppe bilde ich mir so ein. Ich hatte gerne, dass sie ineinander, irgendwie bunt wachsen ... mal schauen, vielleicht wird es je doch noch ganz anders ... ;)
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Nichts bringt Dich weiter im Garten als eigene Erfahrungen. Viel Glück und Freude dabei!