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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: neo am 18. September 2016, 10:32:23
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Hallo zusammen
Es geht um meinen "Kreisel" Baujahr 2015/2016, seit einiger Zeit denke ich, dass dem etwas fehlt im Sinne von Abschluss, Rand. (Randsteine möchte ich nicht.)
Kann ja sein, dass nur ich das so sehe, ihr?
Beim Buchsersatz ist ja kürzlich diese kleinwüchsige Eibe aufgetaucht und ich dachte, vielleicht wär` sie was. Und dann wieder unschlüssig, weil`s mir allenfalls zu formal ist (obwohl es das eigentlich schon vertragen mag, ich denke hin und her...)
Auf Fotos im Netz sieht man solch kleine Hecken immer nur mit einer Pflanze. Wenn man in grösseren Abschnitten wechselnd zwei nähme (z.B. Eibe und Zwergspiere), sähe das bescheuert aus? Brächte halt ein bisschen mehr Spiel rein, aber habe leider kein Foto gefunden, das in diese Richtung ginge und meine Vorstellung lässt mich diesbezüglich ein bisschen im Stich...
Ich wäre um einen Ratschlag dankbar, wie ihr das seht. (Und sollte es einen ähnlichen Thread schon geben, danke für Hinweis).
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Sorry, wiederhole nur Deine Worte: Ja, säh bescheuert aus...
Ich bin in einem vollsonnigen Gartenteil mal einen ganz anderen Weg gegangen: Runde Hecke ca. 3 Meter Durchmesser aus Artemisia 'Courson'. Im ersten Jahr habe ich sie einfach wild in die Höhe schiessen lassen und im Herbst lag dann alles darnieder. Rabiater Rückschnitt im Frühling, dann Heckenschnitt im Frühsommer. Resultat umwerfend. Es ist eine dichte Hecke geworden, graublau, herrlicher Duft und auf ca. 50 cm Höhe gehalten. Hat in diesem heissen Gartenteil nie einen Tropfen Wasser bekommen. Brauchts auch nicht.
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Auch wenn du Randsteine nicht willst:
Wir haben ein rundes Beet mit Klinkern eingefasst, und zwar mit den langen Seiten aneinander. Das sieht auch im Winter schön aus.
Der äußere Pflanzenkreis besteht dann aus Heuchera und Iberis. Immer drei Heuchera, eine Iberis.
Weil es so schöne Heuchera-Sorten gibt, habe ich nie die gleichen nebeneinander. Das ist aber eigentlich nicht optimal, da sie doch sehr unterschiedlich wachsen und auch mit der Sonne recht unterschiedlich klar kommen. Das ergibt dann ein etwas unruhiges Bild.
Hier ein kleiner Ausschnitt.
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Und hier noch ein Eindruck vom Frühjahr.
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Da die Pflanzung deines kleinen Rondells eher locker-romantisch ist, fänd ich eine streng geschnittene Fassung nicht passend.
Die Klinker von enaira fänd ich auch schön (wenngleich das Rondell vielleicht etwas klein dafür ist und die Klinker überdimensioniert aussehen könnten - Bauprobe mit Kartons in der Breite der Klinker machen!) und/oder als pflanzlicher Rand die von ihr auch genommenen Heuchera oder andere niedrigen, aber nicht zu niedrigen, kuppelartig wachsenden Stauden, z.B. auch so in Richtung Alchemilla mollis.
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Die Steine haben den Vorteil, dass man gut rundherum mähen kann.
Man kann ja auch farblich passende zu der Mauer im HIntergrund nehmen, das ist dann weniger auffällig.
Alchemilla wäre auch schön, aber da würde ich nicht A. mollis nehmen, sondern epipsila.
Ist etwas kleiner und versamt nicht ganz so heftig.
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Im Vorgarten stehe ich derzeit vor einem ähnlichen Problem. Allerdings ist das eine gerade Kante, gut 5 m lang.
Der Buchs ist gerodet, und erst wollte ich ihn durch den kleinen Ilex ersetzen.
Mal vom Preis abgesehen, da braucht man ja doch schon etliche Exemplare, fände GG das zu eintönig und streng. Und wenn der sich schon mal äußert... ;)
Jetzt tendiere ich zu insgesamt 5 Ilex, in Form geschnitten, dazwischen kleine Bergenien, vermutlich 'Wintermärchen' und aus der Dragonfly-Serie.
Zu deiner Bepflanzung passt das aber nicht ganz so gut, wie ich finde.
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Ich danke euch allen sehr für`s Draufschauen, ich glaube, jetzt habe ich die Kreiselausfahrt doch endlich gekriegt, und werde es mit Heuchera probieren. (Iberis weiss ich gar nicht, ob die im lehmigen Boden zurechtkämen, kann ich ja aber nachlesen, evtl. ist`s denen aber in Teilen des Jahres auch zu schattig dort.)
Die Einfassung mit Steinen behalte ich im Hinterkopf, denn sicher wäre es damit pflegeleichter. Die Wiese wächst doch ziemlich fix in den Kreis und zum Mähen sicher eine Erleichterung, wie du schreibst, enaira.
(Mein Sohn (18) sagte schon mehrmals: "Muetter, du solltest alle Sträucher in der Wiese mit Steinen einfassen, sähe viel schöner aus." Bisher sagte ich immer: "Ne", das nächste Mal dann: "Vielleicht den Kreisel, Sohn." ;))
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Iberis weiss ich gar nicht, ob die im lehmigen Boden zurechtkämen
Kommen sie eindeutig, ich habe sehr lehmigen Boden.
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Du musstest den Boden nicht durchlässiger machen?
(Versuchen kann ich`s, habe sie im zweiten Garten und kann dort sicher was abknapsen. Allerdings stehen sie dort vollsonnig und in eher leichtem Boden.)
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Hallo Neo,
bevor ich an Deine eigentliche Frage denke, fallen mir einige andere Punkte zu Deinem Beet ein:
1. Darf das Beet auch größer werden?
Ich bin nicht sicher, ob die Proportionen zur Rasenfläche und zum Gesamtgraten passen. Eine größere Fläche verleiht dem Beet und der Bepflanzung mehr Bedeutung, es erweitert die Möglichkeiten und bietet eigentlich erst dann den Raum und die Fläche für eine Randbepflanzung. Die Rosen stehen gerade etwas "nackt" da. Die Gesellschaft von (mehr) Stauden und auch Gräser könnten ihnen gut tun.
2. Die Rasenkante verlangt nach praktischen Lösungen.
Das eine tun, und das andere nicht lassen. Das wäre beispielsweise eine geeignete Umpflanzung zu finden und dennoch den Rasen vom Beet "baulich" abzugrenzen. Wenn Du partout keine Steine möchtest, könnte man dies durch ein hochkant verlegtes Alu- oder Eisenband machen. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen als Rasenkanten. Das erleichtert das Rasenmähen ungemein und trennt Beet mit Randbepflanzung und Rasen.
3. Zur Randbepflanzung
Da kann ich mir von diversen niedrigeren, möglichst lange attraktiven Stauden (insbesondere mit attraktivem Laub) und (Wintergrünen) Gräser, aber auch niedrige Gehölze vorstellen. Vorschläge dazu wird es hoffentlich noch viele hier geben.
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Gräser, die die Beetkante leicht überspielen, finde ich auch sehr geeignet, wie hier in einem Lehrgarten kürzlich gesehen...
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Calamintha nepeta Triumphator könnte ich mir gut vorstellen, die würde gut zu dem verspielt romantischen Stil passen. Wird etwa 30cm hoch, blüht momentan seit Wochen und würde auch etwas die Stachelbeine der Rosen verdecken.
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Hallo,
darf ich meinen Senf auch noch dazugeben, auch wenn neo die Ausfahrt schon gekriegt hat?
Von Umrandungen mit Gehölzen bin ich nach der Buchsbaum-Katastrophe (150m selbst gezogener 'Blauer Heinz' in 2 Jahren vom Zünsler gefressen) fast weg, obwohl ich schon wieder Zwergeiben ohne Mitteltrieb und Podocarpus gesteckt habe ...
Insgesamt machen Gehölze - finde ich - mehr Arbeit und durch ihr Wurzelwachstum auch mehr Konkurrenz zu benachbarten Pflanzungen.
Meine neuen Lieblinge sind daher allesamt Stauden, z. B.
Heuchera 'Obsidian'
(http://up.picr.de/26450620dw.jpg)
(http://up.picr.de/26450617ez.jpg)
(http://up.picr.de/26450615wk.jpg)
Senecio 'New Look'
(http://up.picr.de/26603744eb.jpg)
oder Artemisia abrotanum 'Courson' (wurde schon genannt)
(http://up.picr.de/25998493uk.jpg)
(http://up.picr.de/25998475gt.jpg)
oder 'Citrina'. Beide unbedingt - wie ebenfalls schon gesagt - einmal im Jahr zurückschneiden - dann wird's sehr gut
(http://up.picr.de/26856958jq.jpg)
Viele Grüße
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1. Darf das Beet auch größer werden?
Jein. Rein räumlich gesehen dürfte es sicher, rein pflegerisch gesehen bin ich mit dem Ganzen an meiner persönlichen Grenze, wir leben ja nicht immer in diesem Garten.
Die Rosen stehen gerade etwas "nackt" da. Die Gesellschaft von (mehr) Stauden und auch Gräser könnten ihnen gut tun.
Das ist mir auch durch den Kopf als ich im Eingangspost von "mehr Spiel" geschrieben hatte, das muss ja nicht am Rand stattfinden. Ein schönes Gras möchte ich wirklich noch ins Beet holen, auch die vorgeschlagene Bergminze (Calamintha nepeta) könnte ich mir gut vorstellen.
2. Die Rasenkante verlangt nach praktischen Lösungen.
In Bezug auf mein Gartenzeitmanagement eigentlich sowieso...Steine überfordern mich zurzeit nur schon durch die richtige Wahl. Nimmt man sowas wie am Haus entlangläuft, graue Betonsteine die den Kies an der Fassade eingrenzen oder orientiert man sich an der Mauer und nimmt was Rötliches?
Vorerst werde ich wohl einfach eine Sperre in den Boden einlassen.
3. Zur Randbepflanzung
Da kann ich mir von diversen niedrigeren, möglichst lange attraktiven Stauden (insbesondere mit attraktivem Laub) und (Wintergrünen) Gräser, aber auch niedrige Gehölze vorstellen. Vorschläge dazu wird es hoffentlich noch viele hier geben.
Geplant ist es im Moment so: Der Kreis wird ein bisschen vergrössert werden, da ja Pflanzen dazukommen. Ich habe drei noch kleine Spiersträucher mit drin, die kommen ganz nach aussen. Ebenfalls eine Zwergdeutzie (Nikko), kommt auch wieder an den Rand.
Dazwischen Heuchera. Im Kreisinnern wird es dadurch ein bisschen Platz geben, das stimmt schon, schwache Staudenbesetzung, muss aber wahrscheinlich bis zum Frühling warten.
@Scabiosa: Weisst du welches Gras dort an den Rändern wächst? (Gefällt mir auch gut, ist aber natürlich viel grösser als wie bei mir, das Ganze.)
@botaniko: Heuchera hätten mir eigentlich selbst einfallen müssen, hattest du ja mal im Heucherathread gezeigt. (Aber eben, manchmal kreiselt man..., also ich ;).) Die beiden Artemisia, schönes Laub! (Wahrscheinlich ist denen dort die Sonne zu knapp, leider, aber als Anregung für einen anderen Standort gut.)
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Das von Scabiosa gezeigte Gras könnte vielleicht Hakonechloa sein, ist in der Größe schwer zu erkennen. Dem wäre es bei dir aber vermutlich zu sonnig. Und es ist auch nicht wintergrün.
Schau dir doch mal Sesleria autumnalis an.
Im Bereich Sesleria gibt es aber noch mehr, auch noch niedriger.
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Im Bereich Sesleria
Danke enaira. (Meine letzte Pflanzenbstellung für dieses Jahr ist nun schon raus...aber ich hab`ja Merkzettel.)
Die von dir erwähnte Sorte scheint ja wirklich was für Herbst, Winter zu sein, also eigentlich genau richtig für mich.
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ich finde das kreisrunde etwas ist zuklein für eine umrandung, beet möchte ich es nicht nennen ;)
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@ neo
Nach meiner Kenntnis sollte es sich auf dem Foto um Carex conica 'Snowline' handeln. An manchen Standorten verhält es sich durchaus wintergrün.
Ich hatte es eigentlich nur wegen der schönen Wirkung dieses Grases an Beeträndern als Anregung gezeigt.
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In Bezug auf mein Gartenzeitmanagement eigentlich sowieso...Steine überfordern mich zurzeit nur schon durch die richtige Wahl. Nimmt man sowas wie am Haus entlangläuft, graue Betonsteine die den Kies an der Fassade eingrenzen oder orientiert man sich an der Mauer und nimmt was Rötliches?
Vorerst werde ich wohl einfach eine Sperre in den Boden einlassen.
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Orientier dich an Steinen, die schon sehr präsent in deinem Garten sind, z.B. die Trennmauern.
Das bedeutet dann nicht, dass du um jeden Preis den genau gleichen Stein auftreiben musst, sondern hauptsächlich die Orientierung an der Farbe.
Oder du nimmst die Steine im Garten neu auf, die dir am besten gefallen.
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ist zuklein für eine umrandung, beet möchte ich es nicht nennen ;)
Ist ja auch noch am Wachsen. ;) Jemand hier im Forum hat es mal Beetkeimzelle genannt (hübsch nicht?) oder auf Schwiizerdütsch würde man vielleicht "Pflanzblätz" sagen. Und die Umrandung wird ja jetzt eher locker, offen.
Danke @Gartenplaner, dann würde ich wohl einen rötlichen Stein wählen, wenn die Keimzelle denn mal ausgewachsen ist.
Danke auch für den Carexnamen @Scabiosa. Carex ist vorherrschendes Gras in meinem Garten (deine Sorte noch nicht), fühlt sich hier wohl und gedeiht gut (und mögen tu ich`s auch.)
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keimzelle klingt gut
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Ich benutze eine Rasenkante aus stabilem Kunststoff
Ist eine relativ preiswerte Alternative zu Kasenkanten aus Metall. Ist sehr stabil, 2mm stark und gibt es in verschiedenen Breiten und als Rollen in 10m 25m und 50m Länge.
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Danke. Es wäre ja gescheit, das sofort beim Umgraben miteinzubauen. Hast mir einen Schubs zum gleich bestellen gegeben. ;)
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Aber gerne doch :)
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Hab noch ein Bild von der Rasenkante gefunden:
(http://up.picr.de/26873888is.jpg)
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Ach, endlich mal gutes Rasenkantenmaterial.
Da muss ich doch mal schauen ob es das in CH auch gibt.
Schöner Garteneinblick.
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Carex conica Snowline wächst hier sowohl sonnig auf sehr sandig trockenem Boden als auch vollschattig und tendenziell feuchter sehr zufriedenstellend und ist hier hervorragend immer- bzw. wintergrün.
Allerdings ist der Zuwachs, wohl artbedingt, recht bescheiden. Ich hatte es selbst auch schon einmal als Beeteinfassung ins Auge gefasst aber das übersteigt leider mein finanzielles Budget. Fünf Pflanzen pro laufenden Meter muss man schon rechnen, wenn es eine einigermaßen dichte Einfassung in absehbarer Zeit realisieren möchte.
Carex oshimensis 'Everest' könnte eine Alternative sein. Der jährliche Zuwachs ist hier beachtlich, es wirkt nicht so grob wie Carex morrowii und wird vermutlich auch nicht so wuchtig. Drei Pflanzen pro Meter könnten hier für eine lockere Einfassung vielleicht schon ausreichen.
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ich werfe noch die steinerne Umrandug, die meine Nachbarn haben, in die Diskussion. Pflastersteine, bodeneben mit Beton dazwischen. Und da dann Blätter von den Randstauden drüberhängen lassen.
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Da muss ich doch mal schauen ob es das in CH auch gibt.
Du kannst es bei Amazon bestellen, sie liefern auch in die Schweiz.
(Bin mal gespannt, ob ich das Band so sauber in den Boden kriege wie Sandfrauchen... ::))
C.o.`Everest`ist auch schön. Carex dolichostachya `Gold Fountains` würde sich für Randzwecke auch eignen, denke ich (wenn man ins Gelbliche gehen möchte), wüchsig ist sie und ebenfalls gut wintergrün.
Pflastersteine stell`ich mir grundsätzlich schön vor (nur Beton dazwischen seh`ich jetzt nicht so). Aber ich glaube, man sollte darauf achten, dass in einem Garten nicht ein allzu grosser Steinemix herrscht, weil zu viel Verschiedenes auch unruhig wirken kann (ähnlich wie bei zu vielen verschiedenen Topfarten).
Aber der Thread soll ja auch dazu da sein, ganz allgemein Ideen zusammenzutragen und nicht nur in bezug auf meine Situation. ;)
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Pflastersteine stell`ich mir grundsätzlich schön vor (nur Beton dazwischen seh`ich jetzt nicht so).
Man muss sich schon überlegen, wie man die Steine verlegt.
Wir haben/hatten ganz feine verdichtete Lava drunter.
Das Problem sind Ameisen und Queckenwurzeln. Immer wieder musste im deshalb einzelne Steine hochnehmen und habe sie selten wieder so schön ordentlich an ihren Platz bekommen, wie GG sie ursprünglich verlegt hatte.
Uns stört das nicht, andere aber vielleicht schon...
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Ich habe den Eindruck, dass mit Beton verfugte Platten oder Steine eher etwas von früher ist? Sieht man in der Schweiz noch öfter mal bei ca. 60-er Jahren Einfamilienhäusern, dass unregelmässige Natursteine als Weg gelegt und dann mit Beton verfugt sind.
Ist natürlich eine "saubere" Sache.
Da ich eh`nie ganz Herrin über meine Unkrautherrschaften im Garten sein werde (aber Quecke gibt`s tatsächlich nicht!!!) arrangiere ich mich halt irgendwie, auch mit dem was zwischen den Fugen wächst (empfinde ich persönlich nicht als besonders schlimm, aber ja, die Ansprüche sind verschieden.)
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Ich benutze eine Rasenkante aus stabilem Kunststoff
Kannst du oder auch jemand anders mir vielleicht sagen, mit welchem Werkzeug man das wirklich sehr stabile Material am besten abschneidet? (Ich habe eine 20m Rolle, und soviel brauche ich nicht am Stück, und ich bin werkzeugmässig nicht so gut ausgerüstet, müsste evtl. also noch was dafür Nützliches besorgen. Drahtschere...nicht so unbedingt?)
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Das dürfte mit einem Sägeblatt für eine Eisensäge gut zu trennen sein. Das Sägeblatt würde ich allerdings mit einem stabilen Handschuh in die Hand nehmen.
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Evtl japanische Zugsäge? Gibts im Baumarkt auch günstig, benutze ich sehr gerne, da sie sehr präzise schneidet. Ausserdem ist eine Handsäge langsamer als eine Flex o ä, das bedeutet, der Kunststoff wird nicht warm und schmiert.
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Ok, danke euch. Dann muss ich vor Weihnachten doch noch mal in den Baumarkt. Ich vermutete schon, dass das mit der Drahtschere nicht eine wirklich gute Idee ist. ;)
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Also deine Umrandung besteht dann künftig aus Plastik? ::)
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Im Boden drin, ja. ;D ;) Bei dem Kreis aber noch nicht, ich glaube, der will sich noch ein bisschen bewegen, wohin wird sich noch zeigen.
An anderer Stelle will ich mit dem ausgehenden Jahr aber tatsächlich abschliessen, mit Plastik. ;)
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Ich würde unbedingt die Pflanzabstände beachten, solltest du eine Umrandung aus Gehölzen machen.
Zwischen Rose und Beginn Gehölz würde ich mindestens 0,5 m Platz lassen. Der Gehölzradius ist dann noch dazuzurechnen. D.h. dein Kreis würde dann u. U. viel größer werden. Die Rosen brauchen untenrum viel Luft, sonst wirst du schon früh im Jahr keine Blätter mehr dran haben.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ALLE meine ursprünglich geplanten Inselbeete zu klein bemessen waren. Man rupft dann halt die Begrenzungen nachträglich wieder raus. Ich habe deshalb weitgehend auf Umgrenzungen aus Fremdmaterial verzichtet und nehme einfach Pflanzen als Gegenunkraut zur Wiese.
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Die Umrandung besteht jetzt aus Spiraea dreimal, Zwergdeutzie und einigen Heuchera. Ich habe diesen Herbst etwas vergrössert, zum einen wegen Platz für Heuchera, zum andern weil ich die Spiersträucher und auch die Deutzia zu eng gepflanzt hatte. (Mein Augenmass bei Pflanzungen lässt manchmal ein bisschen zu wünschen übrig, das dachte ich nicht zum ersten Mal.)
Im Verhältnis zum Drumrum ist das Beet sicher noch zu klein, Vorschreiber hatten dies ja schon angemerkt. Deshalb wird es auch noch nicht definitiv eingegrenzt wobei ich finde, so eine Plastiksperre ist noch relativ mobil, aber rausnehmen müsste man sie natürlich trotzdem.
Welche Pflanzen hast du an Beeträndern, die einer wuchskräftigen, fetten Wiese Paroli bieten könnten?
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Ich habe ein großes Beet mit Colastrauch (Artemisia abrotanum) eingerahmt, in der Sonne geht das gut. Die Artemisia kann runtergesäbelt werden, wird aber trotzdem mindestens einen halben Meter breit und hoch, eher breiter.
Gut in der Sonne geht auch Stachys byzantina "Big Ears". Die wächst sehr dicht bodendeckend, da hat Gras keine Chance. Man muss sie allerdings auch Richtung Beetinneres zurückpfeifen. Gibt aber ein schönes Bild ab. Halt nichts für wuchsschwache Nachbarn im Beet.
Im Halbschatten versuche ich gerade, ein Beet auf einer Seite mit Hemerocallis zu umpflanzen. Diese zogen ein, nachdem ich Carex "Icedance" an der Stelle entfernte. Die wucherte echt zu sehr.
Alle Pflanzen wachsen ohne künstliche Beetbegrenzung und werden nur mit dem Rasenmäher ummäht. Das ist für meine Bedürfnisse voll ausreichend, ich lege jedoch auch keinen Wert auf akkurat geschnittene Rasenkanten.
Problem bei einer wüchsigen Wiese ist halt, dass man da ein passendes "Gegenunkraut" finden muss.
Man könnte auch dementsprechend anders ansetzen, wenn man der Wiese etwas die Wuchskraft nimmt. Sprich, um das Beet den Wiesenboden abmagern, mit Sand oder Splitt, oder den Beetübergang abmagern. Dann ist die Wuchskraft in diesem Bereich allgemein geringer.
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Salü neo
Beetumrandung
mit Schnittlauch

ist auch eine Variante?
Die «Bsetzistei» -Linie
habe ich als Wärmespeicher für die Kräuter links davon.
Gruss Natternkopf
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Gut in der Sonne geht auch Stachys byzantina "Big Ears". Die wächst sehr dicht bodendeckend, da hat Gras keine Chance. Man muss sie allerdings auch Richtung Beetinneres zurückpfeifen.
Ja, die hat Expansionsdrang. ;) (Ich fürchte, der Boden wäre ihr hier zu schwer und die Sonne im Frühling und Spätsommer zu knapp.)
Carex "Icedance"
Dem traue ich allerdings zu, dass er sich gegen Wiese behaupten könnte, stimmt! Icedance hat am Waldrand seit diesem Sommer einen Freilauf, wo sein zügiger Lauf gewünscht ist.
ich lege jedoch auch keinen Wert auf akkurat geschnittene Rasenkanten.
Ich hab`was gegen gefühlt ständige Grenzübertritte und dass sich die Wiese nicht an meine abgestochene Regel hält. >:( ;)Dies bei den Beeten die nah am Haus sind. Was weiter unten liegt, da stört`s mich auch nicht.
Problem bei einer wüchsigen Wiese ist halt, dass man da ein passendes "Gegenunkraut" finden muss.
Oder man nimmt Plastik. ;D ;)
Ich habe vor längerem mal entschieden, dass ich am Boden so wenig wie`s geht ändere. Er ist wie er ist mit seinen Vor- und Nachteilen und ich arrangiere mich. Trotzdem danke für den Input mit dem Abmagern, eine Möglichkeit wär`s.
@Natternkopf: Schnittlauch musste diesen Herbst aus einem Topf auswandern. Wohin? Na dahin wo du vorgeschlagen hast. ;)
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Beetumrandung
mit Schnittlauch

ist auch eine Variante?
Die «Bsetzistei» -Linie
Der Schnittlauch ist bei mir gut gewachsen am Rand. ;) Ich finde "Bsetzistei" eigentlich hübscher als meine aus Beton. Da die Steine nicht einbetoniert sind ist ein Wechsel sowie Veränderung auch immer wieder möglich, nur nicht jetzt gleich! Die Umrandung ersetzt ja die Pflanzen nicht, sie hält nur das Terrain frei. Das war auch der Hauptgrund die Steine zu legen, die Plastiksperre war für meine Wiese (und für mich) als Grenze zu wenig zuverlässig.
Blick vom Haus
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und zurück (gemahnt die Form mich ein bisschen an ein Herz. Nun ja..., so denn. ;))
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Sali neo
Schön geworden!
Lg Natternkopf
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Hoi Natternkopf
Wenn man nicht mit der Wasserwaage nachkontrolliert ist es ok. ;) Der Tropf wird vielleicht mit den Jahren noch ein bisschen auseinanderlaufen wie das gewisse Menschen auch tun, aber noch ist er ja jung.
(Solltest du jemals Verwendungszweck für eine stabile Platikkante haben, ich habe davon an Lager.)
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@neo
Wasserwaagen und Gartenlineal ist was für Luschen. ;)
Plastikkante! -> Ja
Hier

könnte ich was brauchen.
Wie sagte doch der Visitenkarten Autohändlern?
"Deine Letzte Preis"
Lg Natternkopf
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@neo
Wasserwaagen und Gartenlineal ist was für Luschen. ;)
Nachdem ich gewisse Steine dreimal gesetzt hatte, sandte ich phasenweise schon ein Stossgebet Richtung Himmel: "Herr, schick mir Hilfe!" ;)
Dein Rasen scheint artiger zu sein als meiner, kann mir vorstellen, dass die Plastikkante dort eine gute Arbeit macht. Übrigens sieht dein Beet sehr genau gemacht aus.
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