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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: nana am 11. März 2017, 15:02:59

Titel: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. März 2017, 15:02:59
Liebe Purler,

mein Vater muss aus gesundheitlichen Gründen seinen Garten umgestalten. Er hat ein Angebot einer Gartenplanerin zur Erstellung und Umsetzung eines Konzepts eingeholt und sich in Anbetracht der Angebotssumme (98,00 Euro pro Stunde plus MwSt für Konzept und Baubetreuung  :o) und der unterbreiteten Vorschläge (Kiesmulchschicht zur Arbeitserleichterung - geht für ihn gar nicht), daran erinnert, dass seine Tochter auch schon mal einen pflegeleichten Garten angelegt hat.  :D

Der Boden in dem Garten ist lehmig bis tonig, fett, feucht, stellen- und zeitweise nass. Standorte meist halbschattig aber auch schattig.

Im Lauf der Zeit werde ich sicher noch viele Fragen haben, aber im Moment suche ich zunächst mal nach Bodendeckern und auch Begleitstauden, die sich flächig unter Sträucher und vor eine Hecke setzen lassen, die Giersch, Ackerschachtelhalm, Ackerwinde und anderes allerei so gut wie möglich dezimieren oder wenigstens unscheinbar werden lassen.

Meine Versuche mit Pachysandra und Geraniümmern sind gescheitert, sie mickern auf dem festen feuchten Boden bzw. verschwinden rasch von selbst.

Wie sind meine Chancen mit Epimedien und flächigen Pflanzungen von Farnen und Hosta?

Grüße aus dem ICE
nana

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Zwiebeltom am 11. März 2017, 16:04:58
Auch wenn das nicht sonderlich innovativ ist, würde ich für so eine Situation über Waldsteinia nachdenken. Begrünt die Fläche, ist das ganze Jahr über ansehnlich (wenn auch nicht aufregend), lässt sich aber auch relativ leicht in die Schranken weisen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Gartenplaner am 11. März 2017, 16:23:11
Epimedium x perralchicum 'Frohnleiten' soll ja sehr wüchsig und robust sein.
Fragraria vesca, Walderdbeeren, sind auch gut wüchsig, aber ob sie gegen Giersch ankommen  ???
Ich würd eher mal rabiat versuchen, diese hartnäckigen Unkräuter los zu werden - Glyphosat - bevor ich noch mehr Pflanzen reinsetze, in deren Wurzelballen sie sich breitmachen und festsetzen können  :-\

Hosta und Farne würden sich auf leicht dauerfeuchtem Boden schon sehr wohl fühlen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. März 2017, 16:54:46
Auch wenn das nicht sonderlich innovativ ist, würde ich für so eine Situation über Waldsteinia nachdenken. Begrünt die Fläche, ist das ganze Jahr über ansehnlich (wenn auch nicht aufregend), lässt sich aber auch relativ leicht in die Schranken weisen.

Hmmm. An Waldsteinia habe ich noch gar nicht gedacht. Die hatte ich eher so als Trockenheitskünster auf der Rechnung. Aber einen Versuch ist's sicher wert und ich habe genug davon, die ich umsiedeln kann... danke!
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. März 2017, 16:58:39
'Frohnleiten' ist in der Tat super wüchsig. Zumindest auf meinem Sandboden. Aber ob die auf Lehm auch so gut funktionieren? Das wüsste ich gerne. Wenn ja, dann halten sie Giersch bestimmt unten.

Die andere Überlegung Giersch und Co. zuerst anderweitig zu beseitigen oder zu dezimieren: Daran haben meine Eltern jetzt so viele Jahre mehr oder weniger vergebens gewerkelt. Ich würde es gerne mal nur durch passende "Überpflanzung" versuchen. Bei Ackerwinde wahrscheinlich nahezu unmöglich, weil die über alles hinausragt, aber die gibt es in dem Garten nur in wenigen Beeten.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Gartenplaner am 11. März 2017, 17:05:50
Gierschblätter werden 30cm hoch, Ackerschachtelhalm 10-50cm - die Blätter des Bodendeckers müssten dann ja immer höher sein als die der beiden Unkräuter.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. März 2017, 17:11:55
Hmmm. Meine Epimedien werden auch so 30 cm. Vermutlich also nicht hoch genug. Aber mit dichtwüsigen Hosta könnte es wohl klappen?
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: hemerocallis am 11. März 2017, 17:49:21
Im Garten meiner Eltern auf lehmigem Boden gibt es Epimedium Frohnleiten (große Mengen) und dichtwüchsige Hosta - den Giersch beeindruckt das überhaupt nicht, es ist ein Wunder, daß er die beiden erstgenannten noch nicht vollständig verdrängt hat.

Mein Bruder (völliger Gartenlaie) hat das von Dir geschilderte Problem dort mit dicken Schichten Rindemulch in den Griff zu bekommen - was ihm nicht gelungen ist.

Ich plädiere ebenso für das Entfernen der Wurzelunkräuter, bevor man sich die Arbeit antut, irgendetwas zu pflanzen. Kies auf schattigem feuchtem Lehm halte ich für völligen Nonsens.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. März 2017, 18:03:32
Das mit dem Rindenmulch haben die Nachbarn gemacht. Allerdings mit Folie odre sonstwas drunter und ich muss gestehen seit Jahren erfolgreich. Sieht halt leider auch so aus... mein Vater sieht das mit der Optik allerdings anders als ich. Wenn ich keine andere Lösung herbringe, wird es genau das  :P

Dass Giersch sogar starkwüchsige Epimedien und Hosta verdrängt ist natürlich blöd. Macht mir da niemand Hoffnung?

Der Kiesmulch war von der Planerin glaube ich für eine Fläche neben der Terrasse angedacht. Da ist es nicht ganz so naß und sonniger als im restlichen Garten. Aber eine Steinwüste würde es trotzdem.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Bufo am 11. März 2017, 18:14:05
...Walderdbeeren, sind auch gut wüchsig, aber ob sie gegen Giersch ankommen  ???

Das schaffen die nicht, hab ich gerade durch.

...Dass Giersch sogar starkwüchsige Epimedien und Hosta verdrängt ist natürlich blöd. Macht mir da niemand Hoffnung?

Auch da kann ich dir keine hoffnung machen.

Ich hatte etwa 70cm hoch und sehr dicht Salal stehen. Die Wurzelballen des Pfauenradfarns schienen mir auch undurchdringlech. Walderbeeren und ein paar Maiglöckchen sollten den Boden abdecken und die Lücken füllen.

Das war ein Schuss in den Ofen. Die alle habe es nicht geschafft, sich gegen den Giersch durchzusetzen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: hemerocallis am 11. März 2017, 20:09:58
Das mit dem Rindenmulch haben die Nachbarn gemacht. Allerdings mit Folie odre sonstwas drunter und ich muss gestehen seit Jahren erfolgreich. Sieht halt leider auch so aus... mein Vater sieht das mit der Optik allerdings anders als ich. Wenn ich keine andere Lösung herbringe, wird es genau das  :P

Deshalb würde ich vorher den Giersch bekämpfen  :-\ - dann sind einige andere Lösungen denkbar.

Dass Giersch sogar starkwüchsige Epimedien und Hosta verdrängt ist natürlich blöd. Macht mir da niemand Hoffnung?
Ich kann nur berichten, daß der von Mutter's Garten hierhier importierte Giersch immer rasch verstorben ist - hier ist es allerding schottrig und im Sommer wochenlang richtig trocken. So ungemütlich kannst Du es dem Giersch im Lehm wohl nicht machen - außer es gibt einen 'Säufer', der dafür sorgt, daß der Giersch dürsten muß?

Der Kiesmulch war von der Planerin glaube ich für eine Fläche neben der Terrasse angedacht. Da ist es nicht ganz so naß und sonniger als im restlichen Garten. Aber eine Steinwüste würde es trotzdem.
Pflegeleicht wird es dadurch vor allem nicht wirklich - außer Du kannst jeden Laubfall abhalten und im Kies stehen nur immergrüne Pflanzen. Sonst wird der Kies bald von einer Humusschicht bedeckt, auf der das Unkraut wunderbar keimt.
Ich hab in der Sonne in einigen Pflanzungen grobe flache Flußkiesel als Beetabdeckung (von ca. 5 cm bis Handteller-groß). Die kann man mit dem Handfeger abkehren (nach dem Laubfall oder wenn man den Staudenrückschnitt erledigt hat) und man kann diese Bereiche gut betreten. Die unregelmäßoge Optik finde ich besser als eine gleichmäßige Kieswüste und die Steine sind gute Wärmespeicher, weiters werden sie nicht als Katzentoilette mißbraucht (bei feinerem Kies fast unabwendbar). Hier haben wir diese Steine massenhaft im Untergrund - daher gratis und in großen Mengen verfügbar (ob man so etwas wo kaufen kann, weiß ich allerdings nicht). 
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 19. März 2017, 10:05:15
Ja die Sache mit dem Kiesmulch versuche ich auf jeden Fall zu vermeiden. Allerdings besteht da kaum "Gefahr", weil es meinem Vater wohl auch nicht gefällt. Überhaupt ist die Vorstellung, Steine im Garten zu verteilen, wo man die jahrelang mühsam händisch entfernt hat, schwierig.

Mein Vater tendiert aber deutlich zu Folie mit Rindenmulch drauf...

Die Idee mit dem "Überpflanzen" von Unkräutern kommt übrigens nicht von mir, die habe ich aus dem Buch von Reinhard Witt "Der unkrautfreie Garten".

Ich bin in zwei Wochen wieder da und werde mir mal anschauen, wieweit der Giersch bis dahin gediehen ist. Mir scheint, er ist (noch) lokal begrenzt. Vielleicht kann ich meinen Vater doch überreden, dort zu spritzen. Wurzeln ausgraben halte ich auf dem Boden für unmöglich - und auch viel zu aufwändig, wenn man es machen lassen muss. Restlos entfernen wird man ihn so oder so nicht können.

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten - Gehölze gesucht
Beitrag von: nana am 19. März 2017, 10:13:22
Morgen kommt ein Minibagger auf's Grundstück, dafür wird die linke Buchsgruppe entfernt und der Zaun temporär weggemacht.

Ich habe versucht, meinen Vater zu überreden, die anderen Buchsgruppen auch entfernen zu lassen.

Hintergrund: das Grundstück dahinter, eine ehemalige Gärtnerei hat dort die letzten 50 Jahre Weihnachtsbäume angepflanzt und nur selten
"geerntet", sprich da war eine wintergrüne Bepflanzung, bestimmt fünf Meter hoch. Das eigene Grundstück daher nicht einsehbar.

Die Stadt hat das Grundstück gekauft, alles gerodet und will dort jetzt bauen. Ich will meinen Vater überreden, dort wintergrün anzupflanzen. Mind. zwei Meter hoch, möglichst nichts, was geschnitten werden muss. Schnittverträglich sollte es dennoch sein, falls die Grenze zum Nachbargrundstück "glatt" gehalten werden muss.

Die Gehölze sollten auch in größeren Expemplaren zu vernünftigen Preisen erhältlich sein.. mein Vater ist auch nicht mehr der jüngste und will sicher keine zehn Jahre warten, bis das zugewachsen ist.

Boden wie gesagt lehmig und feucht.

Habt ihr Vorschläge?

Zum Bild: Rot kommt weg, statt dessen blau hin und gelb umrandet ist eine Magnolie 'Genie', die soll bleiben.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Dicentra am 19. März 2017, 19:19:15
Ja, ich würde den Buchs vermutlich ebenfalls komplett entfernen lassen. Es sieht aus, als sei zwischen Magnolie und Grundstücksgrenze nicht viel Platz oder täuscht das? Wie sind die Lichtverhältnisse?

Als immergünes, schnittverträgliches, preiswertes Gehölz fällt mir nur Eibe ein. Kann man schneiden, muss man aber nicht. Macht mit der Zeit eine recht dunkle "Mauer", deswegen würde ich sie nicht unbedingt an der Südgrenze pflanzen. Der Boden sollte halt nicht staunass sein.

Falls es Eiben werden sollten, dann sollten "blau" und "gelb" auf etwas mehr Abstand gesetzt werden.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 19. März 2017, 20:08:35
Eibe wäre sicher eine Möglichkeit. Sie müsste aber geschnitten werden, denn wenn sie nicht geschnitten werden, bekommen die viele Meter Durchmesser.

Licht: Links ist Süden, Blick also Richtung Westen. Mittags wirft die Bepflanzung links Schatten und ich denke durch ein neues Haus wird sich die Lichtsituation von Westen her auch noch ändern, also wieder schattiger werden.

Also eher nichts, was zu viel Sonne braucht.

Ich habe heute Mittag ein wenig gesucht und kam auf Ilex aquifolium J.C. van Tol. Den müsste man in der linken Lücke eigentlich frei wachsen lassen können, oder? Für die zweite Lücke von links (wenn es denn eine wird) weiß ich noch nicht so recht. Osmanthus wird vermutlich zu breit, ein starkwüchsiger und schon etwas größerer Rhodo vermutlich zu teuer. Ganz banaler portugiesischer Lorbeer vielleicht?

Davor würde ich gerne groß werdene Hortensien setzen, zumindest bis die Immergrünen größer sind. Hortensien haben in dem Garten immer ganz gut funktioniert. Darunter "dicht" machende Bodendecker.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: SouthernBelle am 20. März 2017, 18:39:37
'Frohnleiten' ist in der Tat super wüchsig. Zumindest auf meinem Sandboden. Aber ob die auf Lehm auch so gut funktionieren?
Tut es hier: Ich hab schweren Lehm und meist feucht ist es auch.

Bei Ackerwinde wahrscheinlich nahezu unmöglich, weil die über alles hinausragt, aber die gibt es in dem Garten nur in wenigen Beeten.
Viel Girsch, wenig von dem anderen Zeugs? Kannst Du die Situation mal zeigen?
Bei mir ist der Girsch im Schatten unter Gehoelzen in einem sehr trockenen Sommer den Hitzetod gestorben und nie wieder gekommen. Er steht nur noch gut an zwei Stellen, wo es keine Gehoelzkonkurenz gibt. Dasselbe ist unter den Hecken passiert, sobald es dort viel trockener und schattiger wurde.

Wie gefaellt Dir der panaschierte Girsch, laesst sich der einfuegen- drei gruene rupfen, drei panaschierte pflanzen oder so? Stetes Abmaehen mag der Girsch auch nicht so gerne..
Mein Unkrauthemmer der Wahl ist Geranium maccorhizum, das laesst sich leicht rausreissen und genauso leicht woanders pflanzen, die langen "Staemme" einfach hinschmeissen und ggf etwas einkratzen. Der erledigt sicher mein Superunkraut: Kuhwiesengras.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: SouthernBelle am 20. März 2017, 18:49:53
Du denkst nicht an eine geschnittene durchgaengige Hecke?
Der Ilex und Osmanthus x burkwoodii, der hier gut waechst aber auf lange Sicht sehr hoch wird,  ist in einer entsprechenden Groess auch nicht umsonst, ausserdem wirkt die ganze Konstuktion auf mich sehr unruhig, mit den existierenden Saeulen in Farben- wie ist deren Endhoehe denn eigentlich?
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 20. März 2017, 19:03:34
'Frohnleiten' ist in der Tat super wüchsig. Zumindest auf meinem Sandboden. Aber ob die auf Lehm auch so gut funktionieren?
Tut es hier: Ich hab schweren Lehm und meist feucht ist es auch.
Freut mich zu hören. Ich werde hier bei mir was abstehen und mitnehmen.
Zitat
Bei Ackerwinde wahrscheinlich nahezu unmöglich, weil die über alles hinausragt, aber die gibt es in dem Garten nur in wenigen Beeten.
Viel Girsch, wenig von dem anderen Zeugs? Kannst Du die Situation mal zeigen?
Als ich das letzte Mal vor gut einer Woche da war, ist der Giersch gerade mal aus dem Boden gespitzt, die anderen habe ich noch gar nicht gesehen, die kommen wohl erst später.

Ich muss gestehen, ich habe die letzten Sommer recht wenig auf den Garten geachtet, wir hatten leider andere Sorgen. Folglich habe ich weder Foto noch bin ich sicher, wie stark sich die Unkräuter inzwischen ausgebreitet haben.

Wenn ich in zwei Wochen wieder da bin, weiß ich vermutlich mehr.

Zitat
Bei mir ist der Girsch im Schatten unter Gehoelzen in einem sehr trockenen Sommer den Hitzetod gestorben und nie wieder gekommen. Er steht nur noch gut an zwei Stellen, wo es keine Gehoelzkonkurenz gibt. Dasselbe ist unter den Hecken passiert, sobald es dort viel trockener und schattiger wurde.

Wie gefaellt Dir der panaschierte Girsch, laesst sich der einfuegen- drei gruene rupfen, drei panaschierte pflanzen oder so? Stetes Abmaehen mag der Girsch auch nicht so gerne..
Mein Unkrauthemmer der Wahl ist Geranium maccorhizum, das laesst sich leicht rausreissen und genauso leicht woanders pflanzen, die langen "Staemme" einfach hinschmeissen und ggf etwas einkratzen. Der erledigt sicher mein Superunkraut: Kuhwiesengras.

Bei dir wächst G. maccorhizum? Das überrascht mich jetzt wirklich. Ich dachte, das kann nicht mit feucht. Das ist dann auf jeden Fall ein heißer Kandidat für die Flächen im Halbschatten! Danke für diese Info!
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 20. März 2017, 19:12:00
Du denkst nicht an eine geschnittene durchgaengige Hecke?
Der Ilex und Osmanthus x burkwoodii, der hier gut waechst aber auf lange Sicht sehr hoch wird,  ist in einer entsprechenden Groess auch nicht umsonst, ausserdem wirkt die ganze Konstuktion auf mich sehr unruhig, mit den existierenden Saeulen in Farben- wie ist deren Endhoehe denn eigentlich?

Auf der kompletten Südseite des Grundstücks steht bereits eine alte aber recht gepflegte Thujahecke. Die wurde seinerzeit in den 80ern gemeinsam mit dem Nachbarn auf die Grenze gesetzt und wird halbseitig von beiden Parteien geschnitten. Meine Eltern hatten die letzten Jahre wirklich Schwierigkeiten jemanden zu finden, der sie für sie schneidet. Insofern kann ich meinem Vater mit schnittpflichtigem Zeug nicht wirklich kommen.

Ich muss dir aber Recht geben, was die Unruhe einer solchen Mischlösung angeht. Alles in allem steht der optische Anspruch aber hier nicht im Vordergrund. Wichtig ist mir, dass mein Vater mit möglichst wenig Unterstützung zurecht kommt und den Garten mit seinen demnächst 77 Jahren noch ein paar Jahre für seinen Tomatenanbau und die Erdbeeren nutzen kann  ;) :D

Das Säulenzeug links (keine Ahnung was das ist  :-[), ist bestimmt fünf oder sechs Meter hoch und hat einen Durchmesser von knapp zwei Metern. Meine Mutter wollte ihn letztes Jahr schon rausmachen lassen und dafür einen Zierapfel setzen, aber dann kam die Nachricht von dem Grundstücksverkauf und dem geplanten Neubau. Inzwischen sind wir ganz froh darum.

Also Osmanthus geht bei dir auch? Das wäre dann ja mal eine Lösung. Allerdings bekomme ich den wohl gar nicht groß genug zu kaufen fürchte ich. Den Ilex gäbe es für zweistellig in ordentlicher Größe.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Kasbek am 20. März 2017, 20:01:14
Dass Giersch sogar starkwüchsige Epimedien und Hosta verdrängt ist natürlich blöd. Macht mir da niemand Hoffnung?
Ich kann nur berichten, daß der von Mutter's Garten hierhier importierte Giersch immer rasch verstorben ist - hier ist es allerding schottrig und im Sommer wochenlang richtig trocken. So ungemütlich kannst Du es dem Giersch im Lehm wohl nicht machen - außer es gibt einen 'Säufer', der dafür sorgt, daß der Giersch dürsten muß?

Zumindest mein Giersch bekommt auch im Wurzelfilz von jahrzehntealten Buchsbäumen offenbar noch genug Wasser ab, um langfristig zu überleben  ::) Von den Hostas (normale weiß-grüne 08/15-Exemplare) hat er eine (im Halbschatten) kleingekriegt, die andere, schattiger stehende, leistet tapfer Widerstand, aber ohne mindestens zweimal im Jahr die Gierschblätter zu entfernen würde auch die auf völlig verlorenem Posten stehen. Was sich bei mir im Halbschatten noch halbwegs durchsetzt, ist Hemerocallis fulva und an einem anderen, auch halbschattigen Standort Helianthus x laetiflorus. Aber letztere fällt unter die Kategorie "den Teufel mit dem Beelzebub austreiben"  ;D

Zur Frage der Eibe: Zumindest Taxus baccata 'Fastigiata' bleibt normalerweise auch ohne Schnitt säulenförmig – wenigstens tun meine beiden das, während auf dem Nachbargrundstück ein freistehendes und ungeschnittenes Exemplar der Normalform steht, das eine klassische "Pyramidenform" ausgebildet hat.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 20. März 2017, 20:12:44
Ah, ich sehe schon, es gibt einerseits Giersch und andererseits Giersch  ;) :D Im Ernst, scheinbar hängt es von subtilen Variationen in den Bedingungen ab, ob er sich verdrängen lässt oder nicht. Reinhard Witt ist von ersterem überzeugt, aber auch der schlägt zur Verdrängung auch mehr die Sorten Belzebub vor.

Danke euch jedenfalls für die Infos!

@Kasbek: Die (zugegebener Maßen sehr sehr alten) Eiben in den Grünanlagen hier haben bestimmt mehr als acht Meter Durchmesser  :D Wohingegen meine vor zwei Jahren gekauften damals 80cm hohen Säuleneiben immer noch unter 20 Zentimeter Durchmesser sind und in der Höhe auch noch an der Einmetermarke kratzen. Bis die zu Sichtschutzbreite herangewachsen sind, bin ich bestimmt schon selbst im betreuten Wohnen  ;) :D

LG
nana
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: Mathilda1 am 20. März 2017, 20:21:16
dann gefällts den eiben aber gar nicht. wir haben langsamwüchsige fastigiata robusta gepflanzt, die machen 25cm im jahr.(mit wenig dünger und schlechtem boden)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 20. März 2017, 20:39:30
Ich glaube allmählich, Taxus mag schlechten Boden und Trockenheit scheinbar noch dazu. Zumindest wachsen die hier in der Gegend im sauren, trockenen und mageren Sandboden während andere Bäume ob der Sommertrockenheit schlapp machen. Nur meine Säulen wachsen irgendwie nicht. Mit denen muss ich wohl mal ein ernstes Wörtchen reden  ;) :D Zugegeben, sie stehen in (sehr großen) Kübeln, was wohl das Wachstum eher negativ beeinflusst? Durchgewurzelt sind die Kübel mit Sicherheit noch nicht.

Aber zurück zu meinem ersten Anliegen, dem Sichtschutz für den Vater-Garten: Ich denke dafür ist die Säuleneibe dann doch zu schmal.

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten - Gehölze gesucht
Beitrag von: neo am 22. März 2017, 08:39:59
Zum Bild: Rot kommt weg, statt dessen blau hin und gelb umrandet ist eine Magnolie 'Genie', die soll bleiben.

Ist es keine Alternative, statt Gehölzen etwas Bauliches hinzumachen? (Sehr pflegeleicht... ;)) Ich denke nicht an eine durchgängige Mauer oder Sichtschutz, eher an kleinere Teile, Abschnitte, die aber trotzdem den Blick verwehren (und die jetzigen Gehölze hätten Platz zum Entwickeln.)

(betr. Eiben in Kübeln: Unsere Nachbarn hatten zwei ziemlich grosse Eiben in Töpfen neben der Haustür. Die Eine ist ihnen nach recht kurzer Zeit kaputtgegangen, hatte mich auch erstaunt. Ich glaube troll hatte mal geschrieben, dass das Giessen von Topfeiben nicht ganz ohne ist, Genaueres weiss ich aber leider auch nicht.)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: bristlecone am 22. März 2017, 10:05:51
Im Lauf der Zeit werde ich sicher noch viele Fragen haben, aber im Moment suche ich zunächst mal nach Bodendeckern und auch Begleitstauden, die sich flächig unter Sträucher und vor eine Hecke setzen lassen, die Giersch, Ackerschachtelhalm, Ackerwinde und anderes allerei so gut wie möglich dezimieren oder wenigstens unscheinbar werden lassen.

Das wird mit keinem Bodendecker funktionieren. Die genannten Unkräuter werden sich, wenn sie schon da sind, gegen jeden Bodendecker behaupten, und es besteht die Gefahr, dass weitere Wurzelunkräuter noch dazukommen, je nach Bodenart und Lage z.B. Brombeeren - hier ist Rubus caesius auf Lehm ein ausbreitungsfreudiger Vertreter -, Geum urbanum und Potentilla reptans.
Dazu kommen, wenn eine Schleuder in der Nähe steht, gerne auch mal Ahorn, Esche und Hartriegel. Letzterer treibt Wurzelausläufer und ist recht hartnäckig.

Wenn es pflegeleicht werden soll, dann sehe ich nur eine Möglichkeit: Rasen. Bzw., wenn es nicht weiter stört, eine Grünfläche, die regelmäßig gemäht wird, in der sich im Laufe der Zeit dann auch krautige Pflanzen einstellen werden. In solch eine gemähte rasenähnliche Grünfläche kann man z. B. Primeln setzen, die dort blühen, sich vermehren und langsam ausbreiten. Auch Crocus tommasinianus hält sich in solchen Flächen, wenn man düngt und den Rasenmäher etwas höher stellt.

Dazu kann man dann Sträucher aller gewünschten Größen setzen, die nicht regelmäßig geschnitten werden. Also nicht Rosen und Buddleja, sondern z. B. Seidelbast, Hamamelis, Corylopsis, Edgeworthia (in milden Lagen), japanische Ahorne, Blumenhartriegel, Eibe (Sorte je nach Wuchs), (kleinere) Magnolien und und und.
Die Auswahl ist groß.

Der Aufwand ist dann sehr überschaubar - man muss regelmäßig mähen, dann halten sich Wurzelunkräuter nicht bzw. kommen auch keine neuen hinzu. Um die Sträucher herum sollte man mulchen und düngen.
Das war's. Viel pflegeleichter und zugleich schön geht's nicht.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: hemerocallis am 22. März 2017, 10:13:09
Wenn es pflegeleicht werden soll, dann sehe ich nur eine Möglichkeit: Rasen. Bzw., wenn es nicht weiter stört, eine Grünfläche, die regelmäßig gemäht wird, in der sich im Laufe der Zeit dann auch krautige Pflanzen einstellen werden. In solch eine gemähte rasenähnliche Grünfläche kann man z. B. Primeln setzen, die dort blühen, sich vermehren und langsam ausbreiten. Auch Crocus tommasinianus hält sich in solchen Flächen, wenn man düngt und den Rasenmäher etwas höher stellt.

Dazu kann man dann Sträucher aller gewünschten Größen setzen, die nicht regelmäßig geschnitten werden. Also nicht Rosen und Buddleja, sondern z. B. Seidelbast, Hamamelis, Corylopsis, Edgeworthia (in milden Lagen), japanische Ahorne, Blumenhartriegel, Eibe (Sorte je nach Wuchs), (kleinere) Magnolien und und und.
Die Auswahl ist groß.

Der Aufwand ist dann sehr überschaubar - man muss regelmäßig mähen, dann halten sich Wurzelunkräuter nicht bzw. kommen auch keine neuen hinzu. Um die Sträucher herum sollte man mulchen und düngen.
Das war's. Viel pflegeleichter und zugleich schön geht's nicht.

Mähen mit Roboterschaf ist nochmal pflegeleichter und für viele Senioren eine geniale Lösung - klappt mit vernünftiger Planung auch mit Sträuchern, die müssen dann eben in Gruppen zusammengepflanzt werden.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 22. März 2017, 16:09:55
Bristle, vielen Dank für deine Einschätzung bzgl. der Bodendecker. Ich muss da wohl noch mal in mich gegen und insb. das Ausmaß in dem Garten noch besser abschätzen.

Tatsächlich ist eine der Strategien, die vielen Quadratmeter Beetfläche, die meine Mutter angelegt hatte, drastisch zu reduzieren und durch Rasen (oder so ähnlich, spielt konkret keine Rolle) zu ersetzen. Die verbleibenden Flächen sind dann zum einen die Flächen unter den Stäuchern am Grundstücksrand und vor der Thujahecke und zum anderen noch ein paar wenige Beetflächen in exponierter Lage. Um die will ich mich aber erst später kümmern.

Also Kernfrage im Moment: Was unter und zwischen den Sträuchern. Ich werde mal schauen, ob da doch noch die ein oder andere Fläche, die ich zur Unterpflanzung gedacht hatte auch als Rasen geht.

Der jetzt schon bestehende Rasen ist übrigens schon jetzt in großen Teilen von Krokussen und Galantus durchwachsen  :D



Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten - Gehölze gesucht
Beitrag von: nana am 22. März 2017, 16:11:23
Ist es keine Alternative, statt Gehölzen etwas Bauliches hinzumachen? (Sehr pflegeleicht... ;)) Ich denke nicht an eine durchgängige Mauer oder Sichtschutz, eher an kleinere Teile, Abschnitte, die aber trotzdem den Blick verwehren (und die jetzigen Gehölze hätten Platz zum Entwickeln.)

Das hatte ich auch schon vorgeschlagen, aber ich bin mit meinem Vorschlag abgeblitzt  :-\
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 22. März 2017, 16:14:19
Mähen mit Roboterschaf ist nochmal pflegeleichter und für viele Senioren eine geniale Lösung - klappt mit vernünftiger Planung auch mit Sträuchern, die müssen dann eben in Gruppen zusammengepflanzt werden.

Über einen Rasenmähroboter würde sich mein Vater sehr, sehr freuen. Ich glaube nur, das wird kaum möglich sein, weil a) der Rasen stellenweise abschüssig ist und b) im Moment in so hoplerigem Zustand, dass der Roboter da schwerlich drüber fahren könnte.

Rasen sanieren hingegen ist nicht so einfach, weil auf allen größeren Flächen Obstbäume mit sehr flachen Wurzeln sind, d.h. große Flächen nicht gefräst werden können.  :-\

Oder gibt es eine Alternative als durchfräsen? Einfach Erde/Sandgemisch zum "glätten" oben drauf wird wohl nicht gehen...
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 29. März 2017, 14:44:44
Die Frage mit dem Rasen ist geklärt. Es wird ein Fachunternehmen beauftragt um ihn neu anzulegen. Zumindest ist das der aktuelle Plan.

Der Bagger war also da und hat - wenn man eben nicht nebendran steht - so das ein oder andere Gehölz mehr erlegt, als zunächst geplant.
Ich fürchte das gilt auch für die wenigen Stauden, die da noch dazwischen standen.  :-\

Man muss es wohl positiv sehen: Die Magnolie steht noch.


Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 29. März 2017, 14:50:42
Ja und dann habe ich mir heute nach einem Arzttermin freigenommen und habe die örtlichen Gartencenter und die Baumschule nach geeigneten und günstigen Sträuchern abgeklappert. Die Ausbeute (Größenangaben aus verschiedenen Quellen, sind aber sekundär):

Wintergrün:

Prunus laurocerasus 'Mariblon' (H 350 B 100)

Elaeagnus ebbingei 'Limelight' (H 250 B 250)

Osmanthus x burkwoodii (H 250 B 150), ziemlich tolle preiswerte Pflanze erwischt  ;D :D

Ligustrum ovalifolium 'Aureum' (H 180 – 230 B 50 - 110)

Viburnum tinus 'Eve Price' (H 150 - 200 B 150 - 200)

Sommergrün (werden weiter unten gepflanzt):

Vaccinium corymbosum 'Chanticleer' (H 120 – 240 B 90 - 180), Beeren ernten macht Papa Spaß

Chaenomles speciosa 'mango storm' (H 100 – 150 B 100 – 150), bringt Farbe. Muss der in einen Mörteleimer?

Sambucus nigra 'Haschberg‎' (H 300 – 500 B 200-400) soll mehr so ans untere Grundstücksende.

Jetzt frage ich mich: Reicht das oder soll ich meinen Vater noch schicken, drei Prunus lusitanica 'Angustifolia' für den Hintergrund zu besorgen? Die anderen Pflanzen nehmen wir am Sonntag mit - als Geburtstagsgeschenk. Damit ist das Auto dann aber schon ziemlich voll.


Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 03. April 2017, 17:53:06
Am Sonntag mal testgestellt. Mit den vier Hortensien für die Vordergrund reicht das so. Hoffentlich wächst es schnell, der Ausblick ist echt  :P

Sobald die Fläche wieder pflanzfertig ist, kommen sie rein.

Der Giersch ist allerdings wirklich großflächig vorhanden, vermutlich sind die Wurzeln durch die Ausgrabaktion noch fleißig verteilt worden... ich habe meinem Vater dann doch zu einem Vlies mit Rindenmulch drauf geraten (hätte ich nicht für möglich gehalten, aber der restliche Garten wird noch aufwändig genug). Wenigstens für zwei, drei Jahre bis klar ist, was dann hinter dem Zaun sein wird und sich der Giersch vielleicht etwas reduziert hat.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: neo am 03. April 2017, 18:40:08
Wir hatten früher an einer Stelle auch grossflächig Giersch im Garten (allerdings hat er dort eigentlich nicht gestört).
Was ihm den Garaus gemacht hat waren Baggergrabarbeiten. Da ihr eh eine Firma für die Neuanlage des Rasens nehmt wär`s vielleicht eine Überlegung, den Giersch maschinell wegmachen zu lassen?

Bei den Hortensien hab`ich mir grad überlegt, ob die wirklich so pflegeleicht sind. Wegen dem Wässern in heissen Sommern meine ich. ;)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 04. April 2017, 15:45:38
Die Nachbarn waren letzten Sonntag auch da. Die haben erzählt, dass sie durch ihren Giersch mal mit der Fräse durch sind. Und weil aus jedem Fitzelchen Wurzeln neuer Giersch gewachsen ist, hatten sie nachher noch viel mehr Giersch  ;D :D

Ich denke Bagger funktioniert nur dann gegen Giersch, wenn der Boden wegkommt, oder?

Wg. Hortensien: Im restlichen Garten stehen schon einige, die haben dort bis jetzt auch ohne Wässern funktioniert. Insofern hoffe ich, dass das klappt. Zum anderen waren die günstig von A..i  :-X :D
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: neo am 04. April 2017, 18:07:28
Der Boden ist bei uns geblieben, sehr schwerer Tonlehm, es waren allerdings recht tiefe Grabarbeiten. Vielleicht hat es selbst dem Giersch einfach gestunken, sich dort nochmals durchzukämpfen. ;) (Ich habe selbst gestaunt, als er so grossräumig verschwunden war.)

Wenn die Hortensien einen eher feuchten Standort haben..., also ich hoffe es klappt.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 27. April 2017, 19:58:12
Nachdem der angebliche Fachbetrieb alle Stauden, die ich nicht kurzfristig notverpflanzt hatte, platt gemacht hat und die Gehölze ohne Sinn und Verstand in Reih und Glied gesetzt hat  :P , sollen doch noch einige Flächen unter den Gehölzen mit Bodendeckern bepflanzt werden.

Welche Bodendecker gehen auf Lehm im Halbschatten? Mindestens frisch, an manchen Stellen auch feucht.

Geranium maccorhizum wurde weiter oben genannt.

Brunnera macrophylla nehme ich an?

Was sonst?

Ich nehme an, vor die Thuja-Hecke kann ich auch was setzen, das auch trockener stehen kann?

edit: Waldsteinia Arten müssten ja eigentlich alle gehen, oder?
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: SecretGarden am 27. April 2017, 20:31:30
brunnera, waldsteinia geoides und omphalodes verna gehen in feuchtem lehm und halbschatten gut.
geranium macrorrhizum fühlt sich da nicht wohl und verschwindet. geranium endressii wuchert im feuchten boden besser herum. :)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: AndreasR am 27. April 2017, 20:44:15
Astilbe chinesis var. pumila und Tiarella cordifolia sollten da auch funktionieren. Falls größere Flächen bedeckt werden sollen: Vinca minor oder Walderdbeeren. Man muss dann nur ein bisschen darauf achten, dass sie nicht ausbüxen können. ;)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 11. Mai 2017, 19:20:58
Danke für eure Tipps! Ich war inzwischen einkaufen und am Samstag werde ich ein paar Probepflanzungen durchführen. Papa kann dann sagen, was ihm gefällt und was nicht. Er ist picky, habe ich festgestellt. Blühen soll es. Möglichst das ganze Jahr...

- 3 Bunnera macrophylla (möglicher Weise 'Jack Frost', hatte kein Etikett)
- 3 Tiarella cordifolia
- 1 Carex oshimensis 'Everest' (ist bei mir übrig)
- 2 Trollius europaeus (ob der überlebt werden wir sehen)
und dazwischen noch
- 2 rosa Herbstanemonen, wieder ohne Etikett

Für ein sonnigeres Beet habe ich noch
- 1 Phlox ÄPink Attraction'
- 1 Rudbeckia tribola
- 1 Helenium 'Moerheim Beauty'
- 1 Helenium 'Helena Gold'
- 2 Campanula garganica 'Major'
gerne gehabt hätte ich noch Aster amellus 'Veilchenkönigin'

von mir gibt's noch
- Waldsteinia geoides
- Waldsteinia geoides 'Goldkäfer'
- Heuchera 'lime marmelade'
- Chrysanthemen 'Bienchen' und andere
und jede Menge Dahlien und Samen von Einjährigen...

Dann bekommt er noch zwei Sträucher von mir (er hat ja jetzt Platz  ;D) und damit ist das Auto vermutlich auch voll.

Ach und dann war er die Tage bei meiner Cousine und fand die Bunnera macrophylla so klasse. Er bekommt noch mehr davon, keine Frage...



Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:09:46
Nachdem der vermeindliche Gala-Bauer, den mein Vater auf Empfehlung hin bauftragt hatte, mit dem Garten fertig war, und mir mein Vater die Fotos von seinem Garten geschickt hat, sind mir die Tränen gekommen.

Statt wie zurvor besprochen, den Pflanzstreifen aufzuteilen und den Rasen zwischendurch bis an die Hecke gehen zu lassen (die verbliebenen Sträucher dort werden über kurz oder lang auch raus kommen), haben sie ihn überredet, den Streifen ganz durchzuziehen. Das sähe besser aus.

Die Stäucher haben sie ohne Sinn und Verstand oder Anordnung davor gesetzt. Alle in Reih und Glied, die Assoziation, die ich hatte, will ich hier besser nicht verschriftlichen.

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:10:29
Mein Notpflanzbeet, in dem ich Stauden von weiter hinten zwischengeparkt hatte, haben sie GsD in Ruhe gelassen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:12:11
GsD ist mein Vater dann selbst auf die Idee gekommen, dass der durchgehende Streifen doch nicht so der Hit ist und ich konnte ihn überreden, die Randsteine zu unterbrechen (die restlichen, die in der Mitte noch liegen, kommen an das Beet direkt vor dem Haus).
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:16:30
Am Samstag habe ich dann diverse meiner mitgebrachten Stauden im Beet vor der Hecke gepflanzt. Dazu  noch andere Hosta und Farne, die sich mittlerweile im restlichen Garten gezeigt haben (zwei Hosta waren auf gut 20 cm Tiefe im Rasen verbuddelt bzw. bei den Erdarbeiten wohl verschüttet worden. Erstaunlicher Weise haben sie trotz der Tiefe ihre Blätter aus dem Rasen gespitzt und ich konnte sie "bergen".

Ein paar Akelei-Samen habe ich noch in das Beet geworfen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:19:07
So sieht das Beet jetzt vorne aus.

Im weiter hinteren Teil habe ich mit den Brunnera, Tiarella etc. experimentiert, die hier empfohlen wurden. Danke!
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:23:23
Das Beet direkt vor dem Haus hat vorher fast die komplette Fläche eingenommen, nur um den Baum war noch etwas Rasen. Dieses Beet wurde erhelbich verkleinert. Das sollte so reichen, um einen bunten und einladenden Vorgarten zu gestalten und endlich viel Beetfläche zum Jäten und Pflegen haben.



Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten -Füllstauden gesucht
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 09:27:18
Mit der Bepflanzung bin ich hier aber noch nicht fertig. Die Randsteine sollen ja noch davor und dann brauche ich noch jede Menge kleiner Füllpflanzen für den vorderen Beetrand.

An einer Seite habe ich Probeweise Waldsteina geoides gesetzt, an der anderen Campunala. Aber so die zündende Idee habe ich noch nicht...

Habt ihr Ideen?

Ich gehe übrigens davon aus, dass die Buchse über kurz oder lang rauskommen... ich habe die Stauden recht dicht daran gepflanzt, sodass vermutlich bei den meisten nicht mal große Lücken entstehen werden. Und hinten rein noch Stockrosensamen geworfen und ein paar Sonnenblumensamen versenkt.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: enaira am 15. Mai 2017, 18:31:23
Habt ihr daran gedacht, dass ihr zum Schneiden an die Hecke drankommt?
Das scheinen die gleichen Konferen zu sein, die unser Nachbar (zu dicht) auf der Grenze hat, und die pro Jahr 20-30cm in unsere Richtung wachsen, mindestens...
(http://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=60532.0;attach=523664;image)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 15. Mai 2017, 21:48:18
Ja, ich denke ich komme noch zum Schneiden an die Hecke dran, zumindest wenn sich die Hosta eher nach vorne Richtung Licht ausbreiten.

Schlimmstenfalls muss im Winter geschnitten werden, wenn die meisten Stauden eingezogen haben und man einigermaßen unbeschadet durch's Beet laufen kann. Das mache ich mit unseren Hecken eigentlich auch so.

Spaziergang wird es aber sicher nicht, da hast du Recht. Aber dieeee paar Meter gehen sicher. 

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten -Füllstauden gesucht
Beitrag von: neo am 16. Mai 2017, 17:04:37
An einer Seite habe ich Probeweise Waldsteina geoides gesetzt, an der anderen Campunala. Aber so die zündende Idee habe ich noch nicht...
Was den Boden relativ schnell deckt empfinde ich persönlich als pflegeleicht und insofern auch altersfreundlich. Vielleicht noch mehr von Waldsteinia und Campanula? (Ich sehe auf dem Bild schlecht, wieviele davon da sind.)

Zitat
Habt ihr Ideen?
Vielleicht noch Heuchera oder Kissenastern? So lange der Buchs steht würde ich wohl eher niedrig pflanzen im Moment und wenn er dann weg ist mit höheren Stauden oder Kleinsträuchern rein.

Zitat
Und hinten rein noch Stockrosensamen geworfen und ein paar Sonnenblumensamen versenkt.

Grad genauer gelesen, damit hast du dann ja ziemlich viel Höhe. ;)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten -Füllstauden gesucht
Beitrag von: nana am 16. Mai 2017, 18:26:55
Was den Boden relativ schnell deckt empfinde ich persönlich als pflegeleicht und insofern auch altersfreundlich. Vielleicht noch mehr von Waldsteinia und Campanula? (Ich sehe auf dem Bild schlecht, wieviele davon da sind.)

Links zwei Campanula und rechts fünf Waldsteinia. Letztere sind aber noch mehr oder weniger im Stecklingszustand.

Würde Brunnera macrophylla da funktionieren? Abgesehen vom linken Eck - da scheint die Sonne bis abends - hat das Beet etwa bis Mittag Sonne. Nur gering durch die lichte Sauerkirsche davor gedämpft. Wäre das zu sonnig für Brunnera?
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: SecretGarden am 18. Mai 2017, 15:44:20
bei mir im frischen boden siedelt brunnera in sonne und schatten und wird lästig.
im seniorengarten würde ich stark aussamende pflanzen eher nicht einsetzen.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 04. August 2017, 13:57:17
So sieht es zur Zeit vor dem Haus aus. Ich bin soweit ganz zufrieden. Von den Sämereien ist allerdings nicht allzuviel aufgegangen: Eine Stockrose und eine Sonnenblume habe ich entdeckt.

Dafür sind zwei Ecken der Beete wesentlich sonniger und trockener als ich dachte. Da werde ich im Herbst mit meinen Stecklingen nachbessern. Gezogen habe ich dieses Jahr wirklich genug.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 04. August 2017, 13:59:57
Hier sind die Höhen durcheinander: Die lt. Schildchen 40-50 cm hoch werdende Rudbeckia tribloa (sieht gar nicht so aus, finde ich) und die ungefähr so hohe Aster (Nachbarin hält Hand auf Kniehöhe) der Nachbarin sitzen in vorderster Reihe. Letztere kommt im Herbst nach hinten und vorne wird noch mit diesjährigen Stecklingen von niedrigen Stauden gefüllt.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 04. August 2017, 14:02:08
Hinterm Haus hingegen ist noch endlos zu tun. Noch viel, viel zu viele Beete für den Seniorengärtner...

Ob mein Vater sich durchringen kann, den großen Teil der früheren Gemüsebeete als Rasen anzulegen? Für Stauden immer noch ausreichend Platz.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: neo am 04. August 2017, 15:33:05
Ob mein Vater sich aufraffen kann, den großen Teil der früheren Gemüsebeete als Rasen anzulegen?

Vielleicht wäre die Anlage eine Hochbeets überlegenswert irgendwann?
Ich kenne zwei alte Leute mit sehr grossem Garten, welche die Gemüsebeete aufgeben mussten. Und sie hatten sich damals überlegt etwas mit Betonringen zu machen, um trotzdem noch ein bisschen was anpflanzen zu können.

Bin selbst am Überlegen an einem Hochbeet für mich (obwohl noch nicht ganz senior ;)).
Ein Nachteil soll ja das Zusammensacken des Erdguts sein, gerade für ältere Menschen wäre das Neubefüllen ja dann nicht gerade ein "Schleck".
Bin dabei auf diese Art des Befüllens gestossen die mir u.a. altersgerechter erscheint (wie "gut" oder "schlecht" weiss ich allerdings nicht.)
Im letzten Drittel des Textes geht es um das Befüllen.
http://bioterra.ch/gartenwissen/hochbeete/hochbeete-worauf-ist-zu-achten
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 04. August 2017, 16:18:51
Es gibt ein kleines Hochbeet gleich links vom Gewächshaus. Aktuell ist der Füllstand aber nicht ausreichend (hat mein Vater wohl irgendwo anders Boden gebraucht  ;)), da müsste noch nachgelegt werden.

Ich denke aber auch, dass er es wieder in Betrieb nehmen sollte. Die Erdbeeren, die er in einem Streifen vor's Gewächshaus gepflanzt hat, sind in fester Hand von Klee und massenhaft Ringelblumen. Nix mit Erte dieses Jahr. Im Hochbeet hätte es vielleicht besser geklappt. GsD sind wenigstens die Tomaten, Blaubeeren, Johannisbeeren und Trauben geworden. Für die Stimmung ist das gut.

Trotzdem ist das eben einfach alles noch zu viel zu pflegen für ihn. Und wenn ich dann alle vier bis sechs Wochen ein kurzes Wochenende vorbeikomme, muss ein guter Tag reichen, die Beete wieder auf Vordermann zu bringen. Vor dem Haus war ich dieses Mal auch schnell durch. In dem Dschungel hinten keine Chance. Da ist weiterhin Rückbau angesagt.

Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: neo am 04. August 2017, 20:59:34
Es gibt ein kleines Hochbeet gleich links vom Gewächshaus.

Das Gewächshaus gehört also auch noch dazu, dachte das wäre schon der Nachbar.

Zitat
Ich denke aber auch, dass er es wieder in Betrieb nehmen sollte....
Da ist weiterhin Rückbau angesagt.

Er sieht das schon auch so? (In der Regel ist mit "Abbau" ja nicht so leicht umzugehen.)
Eine weitere regelmässige Hilfe im Garten neben dir ist keine Option?

Wahrscheinlich mache ich mich jetzt ein bisschen unbeliebt, aber Staudenbeete empfinde ich nicht unbedingt als pflegeleicht, ausser man kann mit dem Rasenmäher drüber oder aber es sind Bodendecker, von denen ja am Anfang die Rede war.
Die Beerensträucher finde ich gut, Sträucher generell, insbesondere wenn sie von selbst eine schöne Form entwickeln. Für den Frühling die Zwiebelblüher.

Ich hoffe, ihr findet Schritt für Schritt einen Weg. ;)
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: nana am 05. August 2017, 19:02:20
Neo, an dem was du schreibst ist viel Wahres dran: Tatsächlich ist weniger die Umgestaltung des Gartens aufwändig, vielmehr ist der "Abbau" mehr eine emotionale Herausforderung als eine gärtnerische! Das habe ich in den letzten Monaten echt gelernt.

Es ist immer eine Gratwanderung zwischen festhalten wollen und feststellen, dass es so doch nicht geht und wieder zurück. Am Anfang des Jahres z.B. war mein Vater noch der strikten Auffassung, dass das Rasenmähen für ihn überhaupt kein Problem sei. Schließlich hat er ja diesen neuen selbstfahrenden Benziner usw. Inzwischen sieht er das gänzlich anders, er sieht die zweistündigen Touren als eine Last. Einen Mähroboter will er aber trotzdem nicht! Und schon gar nicht die leidige Stufe aus dem Rasen ausbauen, die ihm dieser unsägliche Gala-Bauer Anfang des Jahres eingebaut hat und die für den Roboter ein Problem wäre.

In diesem Sinne auch die Staudenbeete: der Garten soll bunt sein! Am liebsten das ganze Jahr über... also war mein Angebot, die Beete rigoros zu verkleinern und sie mit blühenden Stauden zu bestücken. Sie sind hoffentlich bald dichter zuwachsen, sodass sich das Unkraut in Grenzen hält. Der Rest dann bitte Rasen, Bäume, Sträucher und Co. Und vor allem nur ein gaanz klein wenig Nutzfläche, das er bewirtschaften kann.

Hilfe haben wir trotz mehrmaliger Anläufe übrigens nicht gefunden. Für das Grobe (Hecke und Bäume schneiden) hat er inzwischen immerhin bezahlbare und zuverlässige Hilfe. Aber jemand der in der Lage ist auch nur Sträucher zu pflanzen - oder noch besser zu jäten - finden wir leider nicht.
Titel: Re: Pflanztipps zur Umgestaltung von Seniorengarten erbeten
Beitrag von: neo am 06. August 2017, 08:40:29
Für das Grobe (Hecke und Bäume schneiden) hat er inzwischen immerhin bezahlbare und zuverlässige Hilfe.

Immerhin! Vielleicht lässt sich auch noch jemand für den Rasenschnitt finden. Ich verstehe, dass Jäten nicht unbedingt zu den beliebtesten Gartenarbeiten gehört. ;)

Garten(arbeit) und das Alter ist nicht unbedingt ein einfaches Thema.

Und von wegen "bunt" muss es immer sein: Am Sitzplatz zum Beispiel mit Einjährigen in Töpfen was machen? Muss man zwar regelmässig giessen, aber es gibt ja auch Kannen mit weniger Volumen und Gewicht.