garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: . am 14. April 2017, 18:49:03
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Hallo!
Ich schneide momentan Stecklinge von meiner blauen Kartoffel blaue St. Galler. Da kam mir die Frage, ob man Topinambur auch über Stecklinge vermehren kann oder ob man die Knolle, wie bei der Kartoffel, teilen kann. Weiß jemand wie oder ob man aus einer Topi-Knolle, eine oder mehr Pflanzen machen kann.?
Danke im vorraus!
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Warum willst du das tun? Die vermehren sich doch sowieso wie doof :o
aber wahrscheinlich kannst du die wie Kartoffeln teilen und vermehren
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Vom Topinambur wächst jedes kleines Fitzelchen Knolle wieder los:)
Da braucht man sich die Mühe mit Stecklingen nicht machen.
Und der ist ja auch "unkaputtbar". Einmal Topinambur, immer Topinambur:)
.....obwohl....einige Sorten mögen die Mäuse bei mir sehr gerne, da kommen immer nur wenige Pflanzen wieder.
An andere gehen sie gar nciht ran.....
LG von July
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Ich habe letztes Jahr eine Ertragsknolle angebaut. Von dieser Sorte habe ich nichts gegessen und wollte die Knollen dieses Jahr neu setzen. Der Schimmel hat aber mir nur drei Knollen gelassen :'(
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Der Schimmel?
Warte mal ab, die kommen bei uns immer spät aus dem Boden....da ist bestimmt noch was:)
LG von July
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Ich hatte die Knollen im Topf in Erde gelagert. Ich habe ein mal im Winter nach geguckt, ob alles ok ist und das war es auch. Heuer habe ich die Knollen noch einmal kontrolliert sie waren vollkommen am schimmeln. Nur drei Knollen waren ok. Sie treiben bereits. Ich habe zwei weitere Sorten, diese bilden aber nicht so große Knollen. Das sind mehr "Möhren".
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Die hohe Vitalität der warzenhöckrigen Topinambur-Knollen beruht darauf, daß jedes mit Auge versehene Warzenstück die Fähigkeit zur Schößlingsbildung hat. Größere Knollen kann man mehrfach teilen und so zur Aussaat benutzen.
Quelle: http://bb.haus.de/viewtopic.php?p=52400
ich werde es mit einer Knolle testen.
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ausbuddeln und lagern ist sowas von nicht nötig bei Torpinambur
die kommen immer und immer und immer wieder
Wir hatten hier nicht eine Knolle und dann bekamen wir einen Anhänger voll Mutterboden. Im Frühjahr kamen kleine Pinökel aus der Erde. Da wir nicht wussten, was es war, haben wir es erstmal wachsen lassen. 4 Wochen später wussten wir es. Die Knollen ließen sich aber nicht ausgraben, weil die auf dem neuen Wall viel zu tief in der Erde steckten.
Ein Jahr später kamen sie dann am anderen Ende auf. Ich denfk, die Wühlmause haben die einmal quer durch den Wall getragen. Mittlerweile wachsen die auf dem Wall vorn, hinten unter der Kastanie, hinterm Schuppen (mein Fehler, wollte die entsorgen und hab wohl eine verloren) und am Wasser, was wohl ebenfalls den Wühlmäusen geschuldet ist. Da hab ich eine ganze Vorratskammer ausgehoben, aber wohl auch nicht alles erwischt.
isso ;D
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Ich hatte die Dinger sowieso im Topf und hatte keinen Platz für diese Sorte. Auch bei mir haben die Mäuse die Dinger durch den Garten getragen aber man schneidet sie zwei drei mal ab und dann wars das mit der Pflanze. So schlimm ist sie nicht.
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Ich habe eine französische Ertragssorte die auch hier gut wächst. Wenn du welche brauchst kann ich sie Dir schicken
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bei unseren sind die Knollen eher klein und rosa. Aber ich will die ja auch nicht unbedingt zum essen. Wenn die blühen sind die recht hübsch :)