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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Lisa* am 10. Mai 2017, 17:01:45

Titel: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 10. Mai 2017, 17:01:45



hallo Ihr Lieben,unser über 40 Jahre alter großer Kirschlorbeer wurde letztes Jahr stark zurückgeschnitten,das erste Mal seit 40 Jahren,um ihm was Gutes zu tun,Frühling jetzt er schlug aus an allen Ecken und Enden,war große Freude für uns...alles wunderbar..jetzt seit ca 3 Wochen plötzlich schwerkrank  siehe Bilder..was kann die Ursache sein???Was um Himmels Willen kann er nur haben??Wie kann man ihn retten??Die Krankheit steigt eindeutig von unten nach oben....was kann das nur sein??
DieBlätter in Krone rollen sich ,gehen dann ein,die neuen Triebe am Stamm haben weißen Belag,der sich problemlos abwischen läßt,gene auch alle ein,Rinde an mehreren Stellen gerissen etc....wie kann so ein alter Baum nur plötzlich  so krank k werden...wo kann ich jemanden finden,der sich auskennt,was das sein könnte??
Er wa im März völlig okay,alle Blätter wunderbar in Ordnung,sogar schon Fruchtansatz...alle neuen Treibe am Stamm waren wunderschön in Ordnung...
LG von Lisa



































Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Bienchen99 am 10. Mai 2017, 17:10:27
Das sieht aus, als hätt der sich einen Pilz eingefangen oder so  ???
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 10. Mai 2017, 17:15:13
ist da noch was zu machen?wer kennt sich mit sowas aus..wo kann man sich damit hinwenden??
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Staudo am 10. Mai 2017, 17:31:55
Dir bleibt nur zu hoffen, wobei ich Kirschlorbeer als extrem robust kenne. So etwas sah ich noch nie.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: hymenocallis am 10. Mai 2017, 17:44:40
Ich würde einen sofortigen Behandlungsversuch mit einem Fungizid machen - eventuell auch mit zwei verschiedenen Wirkstoffen in kurzem Abstand. Hier war das bei einer Magnolie vor Jahren schon mal hilfreich, auch wenn niemand den Pilz genau identifizieren konnte.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Garten Prinz am 10. Mai 2017, 17:49:49
Die Blätter siehen aus als sind sie befallen durch Mehltau ('powdery mildew'). Sieht man häufig bei ein Kirschlorbeer die stark zurück geschnitten ist.

Siehe auch:

http://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/ziergehoelze/laubgehoelze-schaeden-an-einzelnen-arten/prunus-laurocerasus-kirschlorbeer/echter-mehltau/

Dort kan man lesen das dieser Pilzkrankheit in Hochsommer vorkommt aber nach meiner Meinung stimmt das nicht. Ich habe diese Krankheit auch in späten Frühling bereits gesehen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Hero49 am 10. Mai 2017, 20:31:34
Mehltau an stark zurückgeschnittenen Kirschlorbeer hatte ich auch schon.
Die befallenen Triebe und Blätter habe ich abgeschnitten und die Pflanzen mehrmals gegen Mehltau gespritzt.
Das hat geholfen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 10:00:03
vielen Dank!das würde bedeuten,dass er zu retten ist?er sieht wirklich schlimm aus in so kurzer Zeit.
Soll ich erst nur zurückschneiden lassen und später spritzen lassen?was wird gespritzt,vermutlich die Blätter,die noch in Ordnung sind?
was ist mit dem Rindenschaden?ist das auch vom Mehltau?wird die Rinde mitgespritzt?
kann mir jemand Gärtner empfehlen im Kreis Schwetzigen,Heidelberg ,der sowas kann?LG von Lisa
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Staudo am 11. Mai 2017, 10:03:30
Mache vorerst gar nichts und warte ab. Der Baum wird die nächsten warmen Tage für heftiges Wachstum nutzen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 10:17:38
aber diestark befallenen Aeste etc soll ich doch zurückschneiden lassen oder nicht?
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Staudo am 11. Mai 2017, 10:28:34
Ja, die kannst Du sogar ganz rausnehmen. Kirschlorbeer verträgt auch einen radikalen Rückschnitt – im Frühjahr besser als im Herbst oder Winter.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 10:45:54
was ist das mit der Rinde?








Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Staudo am 11. Mai 2017, 11:08:56
Das sieht aus, als wäre die Beschädigung schon älter und würden die Wundränder schon überwallen. Vielleicht hat die Rinder den Schaden vorher noch verdeckt, vielleicht war der Schaden im Strauchinneren nicht zu sehen. Ich bleibe dabei: nichts machen oder ganz runter sägen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 11:15:49
das ist ein drei Meter hoher Lorbeer mit zwei dicken Stämmen,er wurde letztes Jahr radikal zurückgescnhitten,ich habe mich leider r dazu überreden lasen von dem Gärtner,er meinte der Baum würde sich dadurch komplett verjüngen,er wäre supergut für den alten Baum. etc

Mit "komplett runterschneiden" meinst du ,ich solle jetzt alle betroffenenen Zweige und  Äste entfernen also abschneiden lassen?..verstehe ich das richtig?nicht dass ich nochmal Fehler mache..Danke und LG
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Staudo am 11. Mai 2017, 11:17:16
Du kannst ihn problemlos 30 cm über dem Erdboden absägen, aber bitte nie nach Juli und möglichst nie vor März.  ;)
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 11:40:27
entschuldige wenn ich nochmal nachfrage,das ist ein 60 Jahr alter riesiger KirschlorbeerBAUM,den kann ich doch nicht über dem Boden absägen lassen..dann wäre der Baum ja weg..
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Malvegil am 11. Mai 2017, 12:39:56
Ich würde abwarten und weiter beobachten. Der Rindenschaden dürfte mit dem Mehltau nichts zu tun haben. Den Mehltau wächst der Baum, wenn er sonst gesund ist, schnell wieder raus. Natürlich könnte man ihn auch mit einem Fungizid zu bekämpfen versuchen, aber das hängt davon ab, ob man solche Kampfstoffe im Garten anwenden will oder nicht. Das kannst du nur selbst entscheiden.

Wenn der Schaden am Stamm neu ist oder noch aktiv, dann kann es sein, daß darüber alles mickert und letztlich abstirbt. Dann bleibt nichts anderes übrig, als bodennah abzusägen. Deshalb beobachten! Wenn er nämlich gesund nachtreibt, dann war abwarten das Richtige. Eine Pilzinfektion, die an den Schnittwunden Zutritt bekommen hat, ist wohl nicht auszuschließen, würde sich aber (nach meinen Erfahrungen mit Kirschlorbeer) doch wohl zuerst an den geschnittenen Ästen zeigen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 12:56:35
hallo Malgevil,
Danke für die Antwort!Er hat im Frühling jetzt wunderbar ausgetrieben und geblüht und Fruchtansätze und alles alles wunderbar,jetzt seit  drei Wochen schwer krank,man kann täglich zuschauen wie es sich  verschlimmert...soll  ich jetzt die vielen betroffenen kleinen Äste abschneiden soweit ich hoch kommen kann?-kanndas was helfen?
Ansonsten habe alles versucht,gibt einen Baumdoktor hier,der ist leider im Ausland,alle anderen kennen sich nicht aus.LG
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 12:58:32
..wollte noch fragen,wenn man Glück hat ,und er sich erholen sollte ,ab wann würde er dann gesund nachtreiben?....wenn alle Blätter vorher vom Pilz zerstört,wahrscheinlich vorher nicht??
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Malvegil am 11. Mai 2017, 13:30:32
Mehltau ist vor allem auch wetterabhängig (Sonne, Wärme und Bodentrockenheit fördern ihn). Bei Rosen hilft gründliches Gießen oft sehr, natürlich nur, wenn die Pflanze tatsächlich Wasserbedarf hat.  ;) Ob Abschneiden der kranken Zweige was hilft, weiß ich nicht. Die Sporen fliegen eh überall herum. Normalerweise bringt Mehltau auch keine Pflanze um. Mir scheint, du machst dir zuviele Sorgen. Kirschlorbeer ist, wie Staudo schon geschrieben hat, eigentlich sehr robust.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Natternkopf am 11. Mai 2017, 13:34:16
entschuldige wenn ich nochmal nachfrage,das ist ein 60 Jahr alter riesiger KirschlorbeerBAUM,den kann ich doch nicht über dem Boden absägen lassen..dann wäre der Baum ja weg.. Ja, ...

dafür schlägt er Unten frisch aus. 🌷 🐝
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 14:58:05
hallo und Danke!...wenn Mehltau normalerweisen keinen umbringt,besteht ja Hoffnung;-)
..ich habe untenrum wo ich hinkam die befallenen kleinen Äste abgeschnitten und ansonsten warte ich ab.....es werden jetzt alle Blätter kurzfristig sich verrollen und abfallen und entweder danach kommt was wieder oder nicht halt,wenn wir Pech haben..vielen Dank,LG
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: hymenocallis am 11. Mai 2017, 15:09:36
Das Abschneiden der befallenen Zweige/Äste hat den Kirschlorbeer völlig unnötig zusätzlich geschwächt. Eine Bekämpfung des Pilzes durch das Spritzen des Laubes wäre wesentlich sinnvoller gewesen. Durch die Blätter wird der Wirkstoff aufgenommen und wirkt so im gesamten Strauch.

Pilze sind eine Infektion - natürlich kann man eine erkrankte Pflanze auch unbehandelt lassen und zusehen, wie es ihr schlechter geht - sinnvoller ist es, das passende Medikament zu verabreichen, weil dadurch die Chancen auf Erfolg steigen. Früher hat man Menschen auch zur Ader gelassen und sie so noch mehr geschwächt - das Abschneiden war ähnlich sinnlos.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 15:15:28
hallo,der Baum ist über 3 meter,ich bin nur an die kleinen Zweige,Austriebe unten am Stamm gekommen,war nur Handvoll,der Rest der Blätter wird kurzfristig komplett abfallen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Hero49 am 11. Mai 2017, 15:46:36
@Malvegil: Wenn ich das lese: Kampfstoffe! wenn es um ein Mittel gegen Mehltau geht, dann geht mir das Messer in der Tasche auf!
Bisher dachte ich, daß hier Menschen unterwegs sind, die was von Pflanzen und Gärten verstehen und nicht auf Panik machen.

Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Hero49 am 11. Mai 2017, 15:49:02
@ Lisa: Jetzt erst lese ich, daß der Baum immer noch über 3 m hoch ist.
Dann würde ich nur dafür sorgen, daß genügend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung stehen.
Mit den Nährstoffen aber nicht übertreiben.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: hymenocallis am 11. Mai 2017, 15:59:42
hallo,der Baum ist über 3 meter,ich bin nur an die kleinen Zweige,Austriebe unten am Stamm gekommen,war nur Handvoll,der Rest der Blätter wird kurzfristig komplett abfallen.

Kirschlorbeer ist kein Baum, sondern ein Strauch - das wurde hier schon erwähnt.

Pflanzen haben kein aktives Immunsystem wie wir Menschen und können sich nur eingschränkt gegen Infektionen zur Wehr setzen. Laubgehölze werfen als 'Notmaßnahme' bei Pilzinfektionen das Laub ab, um die Ausbreitung der Infektion auf die 'holzigen Bereiche' zu verhindern. Behandelt man befallenes Laub, wird es in der Regel nicht vollständig abgeworfen. Der verbleibende - quasi wieder gesund gewordene - Teil kann weiter Photosynthese betreiben und die Pflanze so mit Nährstoffen versorgen.

Schneidet man Zweige ab, wird die Rinde verletzt und ein Eindringen der Pilzsporen in die holzigen Teile möglich - es besteht das Risiko, daß der beschnittene Ast/Zweig ein Stück weiter abstirbt.

Hier im Forum ist Kirschlorbeer keine beliebte Pflanze - der Tip mit dem bodennah abschneiden kommt für mich daher nicht überraschend. Ich schätze Kirschlorber sehr, habe ein altes Exemplar und möchte es auch weiter erhalten. Meine Annäherung ist daher eher eine kurative - mir läge an der Gesundung des nun ohnehin schon arg beschnitteten Strauches. Ich sehe Fungizide nicht als Gifte sondern als Medikamente (die kann man natürlich auch als Kampfstoffe bezeichnen  ;)) - wenn man als Mensch eine Pilzinfektion bekommt, wartet man ja auch nicht ab, sondern behandelt.

Selbstverständlich bleibt es Dir überlassen, wie bzw. ob Du weiter etwas unternimmst oder die Infektion einfach nur beobachtest. Jedenfalls rate ich Dir dringend dazu, abgefallenes Laub so rasch als möglich zu entsorgen, weil es das noch gesunde durch die Sporen weiter infiziert wird.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: invivo am 11. Mai 2017, 16:08:40
Arbofux rät auch dazu, befallenes Laub zu entfernen, um den Infektionsdruck zu senken.
Nach Rückschnitt unserer (hässlichen) KL-Hecke auf 80 cm im späten Frühjahr sind sicher 1/4 der Äste bis zum Boden abgestorben. Wie gut er das vertragen würde hängt also bestimmt auch vom Standort und der Sorte ab.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 16:48:29
der Baum ist über 7 !!!meter hoch,habe drei geschrieben,sorry bin heute komplett durch den Wind,zwei sehr dicke Stämme ab Boden,er wurde vor 60 Jahren gepflanzt,als das Haus gebaut wurde,ich wohne hier sei 40 Jahren,letztes Jahr wurde er stark zurückgeschnitten,ein Gärtner ,meinte so könne ich ihm was gutes tun,ich bereue das total.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: AndreasR am 11. Mai 2017, 18:47:38
Ich vermute, dass die Risse im Stamm im Winter entstanden sind, als es tagelang sehr sonnig und nachts entsprechend kalt war. Wenn er letztes Jahr radikal zurückgeschnitten wurde, fehlte im Winter das schützende Laubkleid, und die Temperaturunterschiede haben die Rinde aufplatzen lassen, wie man das auch immer wieder an neu gepflanzten Bäumen sehen kann, wenn der Stamm nicht mit einer Schilfmatte oder einem weißen Anstrich geschützt wurde.

Wahrscheinlich sind im Frühling dann irgendwelche Krankheitserreger eingedrungen, die nun für das Schadbild verantwortlich sind. Ich würde daher auch raten, ein Spritzmittel einzusetzen, denn auch wenn Kirschlorbeer in der Tat sehr robust ist und praktisch alles verträgt, war es für den "Baum" sicher ein Kraftakt, so viele Blätter und Blüten zu treiben, so dass er der Pilz(?)infektion nicht genug entgegensetzen konnte. Hast Du denn mal den Gärtner gefragt, der den Tipp mit dem Zurückschneiden gegeben hat?
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 11. Mai 2017, 21:48:27
hallo Andreas,

habe schon mehrere Gärtner jetzt kontaktiert,einer meinte heute ,Mehltau ja,aber die sich aufrollenden Blätter wären noch ein "Tier" zusätzlich,ich kann und konnte aber absolut nichts entdecken.
Ich hatte für die Bäume im Hof schon mehrere Gärtner,aber wie oben jemand schrieb,es war absolut keiner dabei der Ahnung hatte.
..sie fällen Bäume problemlos,aber mehr nicht,und zurückschneiden,aber das war wohl auch ein Fehler,wahrscheinlich muß man sich dazu auch besser auskennen wie die Gärtner hier,wie gesagt,ich hatte noch nie einen erwischt ,der sich gut auskennt.
Sie meinten zum Sprühen bräuchte man Hebebühne,die geht aber nicht in die Hofeinfahrt etc etc
Da der Lorbeerbaum ja ziemlich zubetoniert ist in der Hofeinfahrt etc ist es wahrscheinlich eh ein Wunder dass er so groß und so alt wurde...
Ich suche  im Internet weiter nach einem "Baumdoktor",vielleicht gibt es sowas ja doch irgendwo..
Der Hof  hier liegt sehr geschützt,im Umkreis hier sind durch das Wetter zb überall die Kirschen abgefallen(winzig und schwarz) bei mir  im Hof nicht,da sehr geschützt...sie  hängen hier noch winzig und grün am Baum--vielleicht hat ja auch so ein Lorbeerbaum ein biologisches Alter,vielleicht ist seine Zeit einfach abgelaufen..
..ich habe noch winziges bisschen Hoffnung,und werde es beobachten und abwarten,habe  Gründünger hin etc..und vielleicht findet sich doch noch ein "Spezialist"..
LG von Lisa

Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: leonora am 11. Mai 2017, 22:14:01
Vielleicht gibst du dem Kirschlorbeer als Sofortmaßnahme wirklich erst mal gut Wasser und etwas Dünger, damit der Neuaustrieb angeregt wird. Entschuldige dich bei deinem Baum und rede ihm gut zu. Pflanzen sollen da ja angeblich sensibel sein (morphisches Feld und so). Vielleicht beruhigt es dich auch ein bisschen. ;)

Was die Funghizide angeht, vielleicht gibt es systemisch wirkende Präparate, die man ins Gießwasser gibt und die über die Wurzeln aufgenommen werden? Dann bräuchtest du keine Hebebühne zum Sprühen. Ich bin dafür aber kein Fachmann, aber vielleicht liest einer von den Profis im Forum mit und kann dir qualifizierte Angaben dazu machen.

LG
Leo


 
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: SusesGarten am 12. Mai 2017, 19:40:06
Ich würde bei dem Kirschlorbeer auch nichts anders tun, als ihn zu giessen. Er mag etwas Mehltau haben. Verkrüppelte Blätter könnten aber auch Frostschäden sein, da Kirschloebeer recht frostempfindlich ist. Wenn ich mir bei uns im Garten angucke, welche Gehölzaustriebe alle kaputt gegangen sind, würde mich das bei einem Kirchloerbeer auch nicht wundern. Da er aber sehr robust ist, dass man ihn praktisch mit einem Schnitt nicht kaputt kriegen kann, würde ich ihn anschließend in Ruhe lassen und abwarten. Wahrscheinlich ist er im Sommer schon wieder ordentlich belaubt.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Garten Prinz am 13. Mai 2017, 06:42:02
Dieser Form der Mehltau hat der wissenschaftliche Name Podosphaera oxyacantha. Verkrüppelte Blätter, braune Flecken und 'Mehlpulver' auf die Blätter sind bezeichend für diese Form. Habe schon viele Exemplaren gesehen die viel schlimmer aussahen wie diese Pflanze. Spritzen hilft nur bedingt aber ich weiß nicht was man in Deutschland für Spritzmittel kaufen kan. Manchmal empfehlt man die geschädigte Blätter zu entfernen da die Pilz verbreitet wird durch Regentropfen die auf die kranke Blätter kommen. Bei große Straucher ist das nicht immer einfach oder möglich.

Ich würde jetzt nicht zu viel an dieser 'Baum' tun. Wenn du die Pflanze Wasser gibt dann unter bei der Stamm und NIE auf die Blätter.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 13. Mai 2017, 08:53:28
hallo Susanne,vielen Dank,dass Du  mir  Hoffnung gemacht hast;-)LG
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 13. Mai 2017, 08:57:45
hallo Gartenprinz,
der Baum ist ja sieben Meter groß,an die Blätter komme ich nicht,auch nicht mit Leiter.
Er hat keinen guten Standort,ich mache nochmal Bilder,ansonsten werde ich abwarten.
Er wurde das letzte Jahr zum ersten Mal nach über 40 Jahren radikal zurückgeschnitten,ich wollte ihm was gutes tun,hat mir ein Gärtner geraten,das war wohl falsch.
LG von Lisa
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: YElektra am 07. Juli 2017, 09:51:22
Ich schliesse mich hier an, da ich an meinem ebenfalls baumgrossen Kirschlorbeer komische Flecken entdeckt habe:




Weiss jemand, was das ist? Etwa ein Viertel der Blätter ist davon befallen.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Secret Garden am 07. Juli 2017, 10:34:09
Sieht aus wie Staub, auf den ein paar Tropfen gefallen sind. :-X

Entschuldige YElektra  ;) - hoffentlich ist es keine fiese Pilzerkrankung.
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: Lisa* am 07. Juli 2017, 13:25:32
hallo

unser Kirschlorbeer war schwer krank,Mehltau und Pilze und in der Rinde Käfer,
ich war ganz schön fertig ,ich habe ihn seit 40 Jahren,er ist aber 60 Jahre alt schon..er sah ganz schlimm aus,die Rinde kaputt und jeden Tag Unmenge Blätter abgefallen,teilweise mit Flecken und teilweise schwarz und verkräuselt etc

Ich habe ihn jeden Tag ausführlichst gegossen und große Menge Gründünger,und seit vier Wochen treibt er aus komplett von oben bis unten und ringsum,als wäre nichts gewesen,er hat sich völlig erholt.LG
Titel: Re: Riesengroße Sorge um Kirschlorbeerbaum
Beitrag von: YElektra am 07. Juli 2017, 15:23:24
Zitat
Sieht aus wie Staub, auf den ein paar Tropfen gefallen sind. :-X

Entschuldige YElektra  ;) - hoffentlich ist es keine fiese Pilzerkrankung.

Ja das dachte ich zuerst auch. ;D Ich war nur irritiert, weil viele Blätter auch gleich daneben komplett sauber sind. Aber jetzt wo ich es mir überlege hast du wohl Recht! Ich habe in der Nähe Holz abgeschliffen, wahrscheinlich kommt das von dem. Hatte nur auch gerade ein bisschen Angst, dass es sich doch um einen Pilz handeln könnte.

Zitat
hallo

unser Kirschlorbeer war schwer krank,Mehltau und Pilze und in der Rinde Käfer,
ich war ganz schön fertig ,ich habe ihn seit 40 Jahren,er ist aber 60 Jahre alt schon..er sah ganz schlimm aus,die Rinde kaputt und jeden Tag Unmenge Blätter abgefallen,teilweise mit Flecken und teilweise schwarz und verkräuselt etc

Ich habe ihn jeden Tag ausführlichst gegossen und große Menge Gründünger,und seit vier Wochen treibt er aus komplett von oben bis unten und ringsum,als wäre nichts gewesen,er hat sich völlig erholt.LG

Freut mich, dass es ihm wieder gut geht! :D Ich bin eigentlich kein Fan von Kirschlorbeer, aber ein grosser Kirschlorbeerbaum ist wirklich eine Pracht.