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Pflanzenwelt => Obst-Forum => Thema gestartet von: Roeschen1 am 29. Mai 2017, 21:52:34

Titel: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 29. Mai 2017, 21:52:34
Wo gibt es sie noch?
In historischem Umfeld, Sanssouci, Pillnitz?
Um 1900 war das ein Trend.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: cydorian am 29. Mai 2017, 22:10:41
Das gabs an fast allen Fürstenhöfen. Besonders beliebt waren Zitrusfrüchte - eine Orangerie gehörte zur Grundausstattung des Adels :-)

Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Orangerie ist eine Liste, einige werden auch heute gärtnerisch genutzt, um Kübelpflanzen zu überwintern, auch Obst.

Hier im Florum war schon in
http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=21339.180
http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=19355.0
http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=1463.0
und anderen Threads von Topfkultur für Obst die Rede.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 29. Mai 2017, 22:20:11
Ich denke an einheimisches Obst wie Äpfel und Birnen, nicht die mediterrane Version, wozu man die Orangerien baute.
Im königlichen Garten von Sanssouci wurden um 1900 1000 Obstbäume, hauptsächlich der weiße Wintercalvill in Töpfen kultiviert.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: cydorian am 29. Mai 2017, 22:40:44
In den Links gehts aber auch um Äpfel. Abgesehen davon stimmt es nicht, dass Orangerien nur wegen frostempfindlichen Arten verwendet wurden. Da lief noch viel mehr. Schon vor 300 Jahren haben sich die Fürstenhöfe daraus beispielsweise Kirschen im Winter liefern lassen. Obstbäume beim Bankett aufzufahren ist auch eine alte Sache. Und wie du siehst, probieren auch viele Forenteilnehmer Kübelhaltung mit allerlei Sorten. Um welchen genauen Aspekt gehts dir dabei?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 29. Mai 2017, 22:56:33
Mich interessiert ob diese Art des Obstbaus in igendwelchen Königshäusern, Gartenanlagen heute noch kultiviert wird.
In manchen Gartenbaubetrieben sieht man einzelne größere Spalierbäume in Kübeln. Und sicher gibt es ein paar Privatleute, mich eingeschlossen, die welche zuhause stehen haben.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Apfelmann am 30. Mai 2017, 11:47:22
Ich denke an einheimisches Obst wie Äpfel und Birnen, nicht die mediterrane Version, wozu man die Orangerien baute.
Im königlichen Garten von Sanssouci wurden um 1900 1000 Obstbäume, hauptsächlich der weiße Wintercalvill in Töpfen kultiviert.

Nach meinem Wissen  hatte die Hofgärtnerei Postdam vom Weißen Winterkalvill alleine 1000 Topfbäume, es gibt dazu Hinweise in der Buchreihe "Potsdamer Pomologische Geschichten",
seit mindestens 5 Jahren gibt es Bestrebungen, die Geschichte um die Hofgärtnerei wieder zum Leben zu erwecken,
es sollte ein Verein gegründet werden, hier bin ich aber nicht auf dem neuesten Stand.

Vor 4 Jahren war der Chef aus dem Bundessortenamt Wurzen auf dem Apfelfest in Menz und hielt einen Vortrag über die Arbeit in Wurzen,
es gibt zunehmend Sortenprüfungen und Anbauversuche mit Zwergobst ...
Dieses Zwergobst hat aber kaum etwas mit der alten Topfkultur gemeinsam.

Vielleicht sind die Filme über die magischen Gärten bei Arte noch irgendwo auffindbar, da wurde sehr viel über die Geschichte der Gartenkultur berichtet und gezeigt.

LG
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 30. Mai 2017, 21:49:40
Topfobst kenne ich mehr als Notlösung. Wenn mans nicht auspflanzen kann, aus was für Gründen auch immer, dann wirds nach wie vor betrieben. Nische.

Spalierobst im Topf für den Balkon sehe ich als Trend. Den meisten Pflanzen die ich von dort kenne geht es nicht gut.
Im Gartencenter gibts keine geeigneten Substrate, die Notwendigkeit von umtopfen, düngen und anderen Pflegemaßnahmen wird oft nicht erkannt.

Ich sehe es nur selten als Kultur, meist eher als probieren, Spass am foltern oder Sprungbrett zu einem Garten wo in den Boden gepflanzt werden kann.

Mit Garten wirds schnell zu aufwendig, herkömmliche Äpfel usw vorzutreiben, um früher ernten zu können. Da man rund ums Jahr vieles kaufen kann, besteht die Notwendigkeit einfach nicht mehr.
Dass lässt faul werden.
Ich habe auch nur vorübergehend kleine Bäume im Topf und nichts dauerhaftes mehr.


Komplett anders sieht es allerdings bei Heidelbeeren aus. Böden, auf denen sie wachsen, gibts nicht überall.
Im Erwerbsanbau sind die geeigneten Böden zuwenig, um den Bedarf zu decken.
Bei mir im Garten bin ich nach anfänglicher Testphase am ausbauen.
Geeigente Substrate gibts zwar immernoch nicht wirklich einfach zu kaufen, aber viiele Bestandteile bekommt man. Das Hauptproblem liegt wohl noch am groben Torf bzw Kokosfaser, die man für mehrjährig stehende Container bräuchte. Ich helfe mir derzeit noch mit öfters umtopfen. Meist habe ich nach 2 Jahren erbarmen mit den Pflanzen, von auffüllen halte ich garnichts.

Für Bäume:
Versuche mit grobem Schreddermaterial (20-50mm) und Tropfbewässerung stehen bei mir noch aus. Die Versuche von Beratungsseite lassen positiv stimmen, ich mag aber nicht so recht in die Technik investieren. 
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 01. Oktober 2017, 13:42:34
Ein Apfelspalierbaum im Topf, vor 3 Jahren beim Discounter für keine 5 Euro gekauft.
Ich wollte mal ein Spalierbaum versuchen. Dieses Jahr hat er zum ersten Mal reich geblüht und gefruchtet, von 3 Äpfeln, die Sorte Idared, ist einer geblieben, er war lecker, ausgewogen das Verhältnis Süße zu Säure.
Idared bedeutet der Rote von Idaho, er war ganz dunkelrot, ein Schneewittchenapfel, auch das Fruchtfleisch war leicht rötlich unter der Schale. Ein hübscher Apfel.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 01. Oktober 2017, 13:49:00
Blüte im April
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: pinat am 04. Oktober 2017, 13:49:18
Hallo zusammen,

in Zuschendorf wird Topfobst ("Obstorangerie") kultiviert:
http://www.landschloss-zuschendorf.de/botanischesammlung.html

In Bad Homburg v.d. Höhe habe ich vor dem Schloss auch schon welche gesehen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: pinat am 05. Oktober 2017, 08:04:49
Eine Birne aus Bad Homburg v.d. Höhe.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 05. Oktober 2017, 11:20:37
... und geben die auch an, wie die das machen?? Z.b. regelmäßiger Wurzelschnitt im Frühjahr?


mit stürmische Grüßen :P
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: pinat am 05. Oktober 2017, 12:18:21
Noch ein interessanter Beitrag der Zuschendorfer:

http://www.kamelienschloss.de/obstorangerie2014.htm

Zu Deiner Frage mit dem Wurzelschnitt: In historischer Literatur (z.B. Enzyclopädie von Krünitz) wird beschrieben, dass das Bäumchen erst im dritten Jahr aus dem Gefäß genommen wird und mit einem Messer o.ä. die Erde am Rand und unten "sammt dem darein verflochtenen Gewebe von Wurzeln" weggeschnitten werden soll. Im Frühjahr zuvor reicht es, "nur oben die Erde etliche Zoll tief" aufzulockern, zu entnehmen und dann gute, frische Erde aufzubringen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 05. Oktober 2017, 12:52:50

Bei diesen Bonsaiformen der Obstbäume gehört ein Wurzelschnitt dazu.
Ich topfe meine Bäume nicht so oft um, sie sind auch größer. Sie bekommen aber Kompost. Meinen Brettacher Apfelbaum werde ich im Frühjahr aber so behandeln, da er an Vitalität verloren hat. Baumwurzeln werde ich zurückschneiden und mit frischer Erde in den gleichen Topf pflanzen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Piffpaff am 09. Oktober 2017, 12:59:55
Habe eigentlich auch nur schlechte Erfahrungen mit Topfkultur..egal ob Obst oder Tomaten, im Topf funktioniert das nicht richtig..Bewässerung ist ein Problem, es fehlt einfach das Bodenleben..habe mal mit Effektiven Mikroorganismen versucht das aufzufangen, hat aber nichts gebracht..und dann Frostschutz im Winter gerade bei Obstbäumchen auf schwacher Unterlage..ausserdem was soll ich mit drei Äpfeln? Entschuldigung aber soviel ess ich zur Zeit leicht täglich..also ich denke es ist nur eine Notlösung für „Stadtbewohner“..sorry Dornröschen..
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 09. Oktober 2017, 13:20:02
Noch ein interessanter Beitrag der Zuschendorfer:

http://www.kamelienschloss.de/obstorangerie2014.htm

Zu Deiner Frage mit dem Wurzelschnitt: In historischer Literatur (z.B. Enzyclopädie von Krünitz) wird beschrieben, dass das Bäumchen erst im dritten Jahr aus dem Gefäß genommen wird und mit einem Messer o.ä. die Erde am Rand und unten "sammt dem darein verflochtenen Gewebe von Wurzeln" weggeschnitten werden soll. Im Frühjahr zuvor reicht es, "nur oben die Erde etliche Zoll tief" aufzulockern, zu entnehmen und dann gute, frische Erde aufzubringen.


OOoooh, erst eben habe ich diese neue und sehr hilfreiche Antwort und Link gesehen. Danke!!


@ Piffpaff (bin zwar nicht Dornröschen, aber selbes Thema)

Ich habe zwar etwas mehr Platz als der typische Reihenhaus/Balkon-Gärtner, aber

1. strebe ich Selbstversorgung bei Gemüse, Kartoffeln und Obst an und für eine Streuobstwiese habe ich definitiv keinen Platz...
2. experimentiere ich gerne mit Sorten, Anbaumethoden, Vermehrungsmethoden (Aussaat, Veredelung)
3. habe ich 2 etwas größere Foliengewächshäuser und so - sowohl für Pfirsich/Nektarinen und Tafeltrauben - Platzreserven im Sommer (um nicht spritzen zu müssen) und im Winter für alle Topfpflanzen, die grundsätzlich winterhart sind, aber deren Topfballen nicht freistehend durchfrieren sollte.

Riesentöpfe kann ich nicht bewegen und machen auch keinen finanziellen Sinn (stabiler, seeehr großer Topf und Topf-geeignetes Substrat), also eher kleine Töpfe, die passende Pflege und sich dann erfreuen an Erfolgen wie "auf dem Tisch" im Link von Pinat zu sehen ...

Grüße
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 09. Oktober 2017, 13:24:03
Ich habe eine große Dachterrasse und statt Geranien gibt es bei mir Topfobstbäume. Die Erntemenge steht nicht im Mittelpunkt. Es gibt eine wunderschöne Blüte und am Brettacher hingen auch schon mehr als ein Dutzend Äpfel. Der Aprikosenbaum trägt sehr gut, wenn der Frost nicht alles zerstört.
Für mich ist es eine Erweiterung anderer Kübelpflanzen, die ich habe: Citrusgewächse, Wollmispel, Oliven, Granatäpfel, Feigen, Guaven.
Für erfolgreiche Topfobstkultur ist das Substrat entscheidend, Torfsubstrate funktionieren nicht. Im Sommer 2 Mal gießen täglich gehört dazu.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 09. Oktober 2017, 13:34:41
Jap, genauso halte ich es auch - ob regulärer Garten oder Dachterrasse ist ja letztlich egal...

Wenn ich alle Fruchtsorten/arten, die ich habe (Zitrus, Feigen, 2 Fejojasämlinge, Apfel, Zwetsche, Quitte, Sauerkirsche, Mispel, Sorten der Felsenbirne ...) oder noch haben möchte (noch mehr Sorten von vorgenannten und vielleicht noch Birnen) als frei ausgepflanzte Bäume/Sträucher halten wollte (von teilweise klimatischen Problem mal abgesehen), dann müsste ich massiv Land zukaufen und das ist nicht realistisch.
Außerdem würden mich im Erfolgsfall die Erntemengen überfordern und so wären mir viele Sorten Topfobst mit jeweils einen Baueimer Ertrag pro Jahr seeehr angenehm und ich arbeite fleißig in diese Richtung weiter - zusätzlich zum regulär ausgepflanzten Obst.

Grüße
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 10. Oktober 2017, 22:06:55
Wenn du 15 mal 1m Platz hast, kannst du 10 M9er Spindeln pflanzen, auf jeden Baum nach dem Gerüstaufbau (2-3 Jahre) 5-8 Sorten veredeln, das deckt vieles an habenswerten Sorten ab und überlastet nicht die Verzehraktivität. Weil die Sorten nicht lange mitmachen, kannst du weiterprobieren, die eine Sorte weg auf Zapfen einkürzen, Neutrieb abwarten und mit der nächsten Sorte veredeln. 2 Jahre später wieder Kostprobe, so kann das lange weitergehen, immer rotierend, genug zum nur rumprobieren.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 11. Oktober 2017, 17:44:40
Grundsätzlich richtig und in Teilen auch in Planung, aber zum einen sind die meisten guten Obstbaumplätze schon vergeben, aber meine beiden Foliengewächshäuser haben - v.a. im Winter - noch Platz frei ... und außerdem reizt mich Topfobst als Herausforderung  ;)

Ein anderes Problem ist der Zugriff auf interessante Edelreiser, der kühle Vogelsberg ist jetzt nicht gerade ein Hotspot des Obstanbau  ;D

Ich habe in den vergangenen Wochen Fallobst-Äpfel von verschiedenen Straßenbäumen gesammelt, verkostet und zu Muss verkocht und einige wenige Äpfel vom Baum gepflückt und beobachte jetzt deren Lagereignung. Die Sorten sind mir nicht bekannt, bei einem tippe ich stark auf Gloster.

Je nach dem Ergibnis der Lagereignung werde ich dann 2018 Edelreiser schneiden und mich weiter im Veredeln üben.

Mein James Grieve auf (wahrscheinlich) M9 - bestellt war M4 - hat dieses Frühjahr 2 Wurzelaustriebe gebildet. Diese habe ich gleich angehäufelt und vor einigen Wochen "geerntet". Der eine kam mit vielen Wurzeln aus der Erde, hat jetzt noch alle Blätter und den ersten kleinen Topf durchwurzelt, der andere hatte nur wenige Wurzeln, hat inzwischen alle Blätter abgeworfen, aber die Spitze ist noch grün. Er ist von einer Plastikfolie umgeben als Minigewächshaus und ich habe noch Hoffnung auf eine vollständige Bewurzelung...





Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:25:26
Die Wollmispel spendet mir Schatten auf der Dachterrasse, aus einem Kern ca 1990 gezogen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:32:31
Ein Idared Apfelspalier mit schönem Obstbehang, 2014 als kleines Bäumchen vom Discounter für 4,** € gekauft, jetzt mit 15 Äpfeln nach 4 Jahren, in 1A Qualität.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:38:56
Mein Aprikosenbaum aus einem Kern selbst 1988 gezogen,
 leider seit 3 Jahren keine Ernte mehr, da der Frost etwas dagegen hat.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Valerie am 22. August 2018, 14:48:54
Ich bin fasziniert von gekübelten Obstbäumen. Sie haben eine eigenwillige Struktur im Aufbau, etwas märchenhaft. Und das zu jeder Jahreszeit, so auch dein Apfelbaum, skurril und wunderschön, weil sich das Größenverhältnis verschiebt. Die Äpfel wirken riesengroß.

Mich interessiert dein Aprikosenbaum. Hast du ihn immer wieder in der Höhe beschnitten? Oder hat er diese gedrungene Form auch ohne Schnitt?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 14:51:29
... mein Mandelsämling, gekeimt Frühjahr 2015, erste Blüten Frühjahr 2018 + ein Fruchtansatz, der aber leider abgeworfen wurde.

Hat sich bis jetzt aber prima weiter entwickelt und - nach einer weiteren Überwinterung im ungeheizten GH - hoffe ich auf viele neue Blüten (und wenigstens 1 Frucht) in 2019
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:51:41
Das soll ein Red Crimson sein.
Die Blüten könnten zu der Sorte passen, aber die Früchte und Wuchsform?
Schaun wir mal.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:53:39
... mein Mandelsämling, gekeimt Frühjahr 2015, erste Blüten Frühjahr 2018 + ein Fruchtansatz, der aber leider abgeworfen wurde.

Hat sich bis jetzt aber prima weiter entwickelt und - nach einer weiteren Überwinterung im ungeheizten GH - hoffe ich auf viele neue Blüten (und wenigstens 1 Frucht) in 2019
Der sieht klasse aus, keine Kräuselkrankheit?
Hast du ein Foto von der Blüte?
Woher stammte der Samen?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 14:54:36
... alles gekauft im Ausverkauf beim Discounter ? ;D ;D... nein, im Ernst... wo kaufst Du deine Topfobstpflanzen?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 14:57:45
... mein Mandelsämling, gekeimt Frühjahr 2015, erste Blüten Frühjahr 2018 + ein Fruchtansatz, der aber leider abgeworfen wurde.

Hat sich bis jetzt aber prima weiter entwickelt und - nach einer weiteren Überwinterung im ungeheizten GH - hoffe ich auf viele neue Blüten (und wenigstens 1 Frucht) in 2019
Der sieht klasse aus, keine Kräuselkrankheit?
Hast du ein Foto von der Blüte?

Woher stammte der Samen?

Den hatte ich im 2. Jahr ausgepflanzt und im nächsten Frühjahr bekam er die Kräuselkrankheit.
Darauf habe ich ihn radikal runtergeschnitten, wieder eingetopft und er kommt im Frühjahr erst raus aus dem Folien-GH, wenn die Blätter schon gut entwickelt sind und keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Der Samen ist mir im Herbst 2014 im Palmengarten Frankfurt - vor den Tropen-GH steht 1 Mandelbaum -buchstäblich inkl. Umhüllung vor die Füße gefallen und sowas sehe ich immer als Aufforderung an, den Samen auch einzupflanzen  ;)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 14:58:48
... alles gekauft im Ausverkauf beim Discounter  ;D ;D... nein, im Ernst... wo kaufst Du deine Topfobstpflanzen?
Viele ziehe ich selbst aus Samen, ein paar im Ausverkauf im Herbst im Gartencenter.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 15:02:48
Rechts steht noch ein Brettacher, den ich im Herbst aus dem Topf nehmen möchte und nach Wurzelschnitt wieder in den Topf mit neuer Erde setzen möchte.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 15:05:00
Ich bin ja auch so ein Aussaat-Freak...

Seit einigen Jahren habe ich immer mal wieder türk. Zuckeraprikosen ausgesät.

Die größte habe ich hier ausgepflanzt, aber nach 3 Wintern hat sie den Kampf endgültig verloren.

Von 3 weiteren ausgepflanzten habe ich 2 wieder getopft - die überwintern im GH und machen sich bis jetzt ganz gut (Fotos erst wieder bei angenehmen Temperaturen  :P) und die 3. macht sich bis jetzt im Freiland ganz gut. Mal schauen... Sämlinge variieren ja durchaus und vielleicht ist diese Nr. 3 dauerhaft ausgepflanzt glücklich.

Die 2 getopften Zuckeraprikosen sollen jedenfalls mal so hübsch knorrig werden wie deine Topfaprikose und während einer event. Blüte bleiben sie dann solange im GH.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 15:06:52
Rechts steht noch ein Brettacher, den ich im Herbst aus dem Topf nehmen möchte und nach Wurzelschnitt wieder in den Topf mit neuer Erde setzen möchte.

Ohhhh, was für eine schöne Aussicht - auf bräunliche Hänge  ;) Weinanbau??

Wurzelschnitt steht für mein Topfobst im nächsten Spätwinter auch auf dem Programm. Die dicken Haltewurzeln werden ja nicht gebraucht, nur möglichst viele Feinwurzeln.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 15:13:57
Ja, Weinanbau,
eine Rebe steht im Topf, und füttert die Wespen, da ich immer noch keine großen Organzabeutel gefunden habe.
Hier ein Foto von 2017 des Aprikosenbaums, da hingen später kleine Aprikosen dran bis der Frost kam.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 15:16:15
.... und kein Schutz durch Vlies oder so hat geholfen?? Ist das traurig  :'(


Mein Apfel "James Grieve" steht ja - eigentlich unerwünscht - auf einer schwachwachsenden Unterlage - wahrscheinlich M9 - im Beet.
Immerhin liefert diese Unterlage seit vergangenem Jahr jeweils 2 bewurzelbare Austriebe und falls ich die veredelt bekomme, werde ich diese auch für Topfobst nutzen.

Im Winter versenke ich die Töpfe meiner Apfelsämlinge - hauptsächlich Braeburn im 2. Wachstumsjahr - im Kompost und meinen Lieblingssämling möchte ich dann auch auf M9 im Topf veredeln, um auch mal eine Chance auf Früchte zu haben.

Noch mal zur Aussicht... für 2018 noch erstaunlich grün und zusammen mit dem Topfobst riiiichtig mediteran  ;D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 15:18:08
Für Nachwuchs im Topf ist gesorgt, jetzt ca 2 Jahre alt.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 15:20:48
Wild-Romantisch  ;D

Etwa so sieht mein sich bis jetzt im Freiland behauptender Zuckeraprikosen-Sämling aus und auch die im Topf.


.... nachdem wir das Forum jetzt quasi alleine für uns hatten, mache ich jetzt einen verspäteten Mittagsschlaf und träume hoffentlich süß von baldigen Topfobsternten... bis später  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 22. August 2018, 15:25:08
eine Rebe steht im Topf, und füttert die Wespen, da ich immer noch keine großen Organzabeutel gefunden habe.

Dornröschen: Gibt's in Größe 30x40 haufenweise bei dem großen Versender mit A...
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 15:28:57
Bei mir darf auch Gras zwischen Lavendel und Rosen wachsen, sonst haben die Grashüpfer nichts zu fressen, die sich zu mir gerettet haben, nebenan stand ja ein verwilderter Garten bis eine Betonburg entstand mit geschätzt 5 Pflanzenarten, nein 6... ;D
Hier noch mehr Nachwuchs.
Sämlinge von,
von oben nach unten,
Granatapfel,
Gubener Spilling, Ausläufer,
Dattelzwetschge,
Zwetschge, serbisch? leider nicht notiert, fand sich zwischen den Aprikosenkernen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 15:37:14
eine Rebe steht im Topf, und füttert die Wespen, da ich immer noch keine großen Organzabeutel gefunden habe.

Dornröschen: Gibt's in Größe 30x40 haufenweise bei dem großen Versender mit A...
Danke für den Tipp, dachte ich bekomme sie vor Ort.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 16:28:50

Zwetschge, serbisch? leider nicht notiert, fand sich zwischen den Aprikosenkernen.

Und die Aprikosenkerne kamen aus Serbien?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 18:19:30

Zwetschge, serbisch? leider nicht notiert, fand sich zwischen den Aprikosenkernen.

Und die Aprikosenkerne kamen aus Serbien?
Nein vom Italiener,
er hatte kleine feste Aprikosen, spät im Jahr, ganz ähnlich wie die Früchte meines Baumes, ich meine, es waren italienische.
Die Zwetschge war sehr lecker, deshalb kam der Kern zu den Aprikosenkernen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 18:43:44
Ich bin ja auch so ein Aussaat-Freak...

Die 2 getopften Zuckeraprikosen sollen jedenfalls mal so hübsch knorrig werden wie deine Topfaprikose und während einer event. Blüte bleiben sie dann solange im GH.
Bei geöffnetem "Fenster", sonst können Hummeln oder andere Insekten die Blüten nicht bestäuben, wobei die meisten Sorten selbsfertil sind,  aber der Fruchtansatz wird mit Bienchen besser.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 19:07:00
... stehe gerade auf dem leeren Gartenschlauch... und woher dann "serbisch" ??

Mit dem Pinselchen von Blüte zu Blüte zu torkeln ist meine Spezialität  ;D
Außerdem scheint es in meinen beiden GH schon eine Art eigene Population von Bestäuberinsekten zu geben, denn da fliegen schon die ersten Schwebfliegen usw. rum, wenn draußen noch Fehlanzeige ist...

Noch einmal zurück zu deinen Zukäufen - egal ob im Ausverkauf oder regulär.

Sind das alles spezielle Topfsorten oder zumindest als schwachwüchsig ausgewiesen.... oder nimmst Du auch welche mit stärker wachsenden Unterlagen, wenn die Pflanze eine topfgeeignete Größe hat (und der Preis für dieses Experiment gut ist)?



Hintergrund meiner Frage ist, ob man für eine dauerhafte Topfkultur wirklich schwachwachsende Unterlagen braucht oder z.B. durch jährlichen Wurzelschnitt analog Bonsai-Pflege quasi jeden Obstbaum in einen ziemlich kleinen Topf halten und zum Fruchten bringen kann.

Im z.B. Barock, als es noch keine explizit schwachwüchsigen Unterlagen gab, war ja an den Fürstenhöfen Topfobst der Standart (zum Angeben). Da haben die Gärtner also dauerhaft reguläre Bäume auf Sämlingsunterlagen in recht kleinen Töpfen gepflegt und beerntet.

Angehängt ein aktuelles Foto meines besten Braeburn-Sämling - gekeimt Frühjahr 2017, im 10 L-Topf.
Braeburn sollen ja schwachwüchsig sein und da Braeburn wohl teilweise selbstfruchtbar sind, könnten auch meine Braeburn-Sämlinge sortenecht sein und damit eben von Natur aus schwachwüchsig.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 19:34:18
Eine dunkle Erinnerung, da ich Zwetschgen aus Serbien gekauft hatte.
Oder von unterwegs eine leckere Frucht aufgesammelt, mein Speicher hat leider Lücken... :o
Dein Apfelsämling schaut gut aus.
Da man selten Infos über Unterlagen beim Kauf bekommt, nehme ich was interessant ist.
Ich denke, man kann aus jedem Baum einen Topfobstbaum ziehen, wobei Manche vielleicht weniger geeignet sind, zB Halb-und Hochstämme, aber nicht unmöglich. Ich habe seit 2015 einen Hochstamm vom Gravensteiner im Topf, geht bisher wunderbar, er soll aber irgendwann mit mir umziehen auf eine Wiese.
Schau dir die Bonsaikultur an, Linden, Buchen, alle ergeben wunderschöne Bonsais bei entsprechender Pflege.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 19:54:43
.... und kein Schutz durch Vlies oder so hat geholfen?? Ist das traurig
Er stand noch am Winterplatz, nahe der Hauswand unter dem Dach, dachte das reicht.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. August 2018, 20:09:54
Eine dunkle Erinnerung, da ich Zwetschgen aus Serbien gekauft hatte.
Oder von unterwegs eine leckere Frucht aufgesammelt, mein Speicher hat leider Lücken... :o
Dein Apfelsämling schaut gut aus.
Da man selten Infos über Unterlagen beim Kauf bekommt, nehme ich was interessant ist.
Ich denke, man kann aus jedem Baum einen Topfobstbaum ziehen, wobei Manche vielleicht weniger geeignet sind, zB Halb-und Hochstämme, aber nicht unmöglich. Ich habe seit 2015 einen Hochstamm vom Gravensteiner im Topf, geht bisher wunderbar, er soll aber irgendwann mit mir umziehen auf eine Wiese.
Schau dir die Bonsaikultur an, Linden, Buchen, alle ergeben wunderschöne Bonsais bei entsprechender Pflege.

Alles klar mit Serbien, hauptsache, es gibt mal gute Früchte  ;D

"Ich habe seit 2015 einen Hochstamm vom Gravensteiner im Topf, geht bisher wunderbar, er soll aber irgendwann mit mir umziehen auf eine Wiese"
... interessante Formulierung  ;)

Ich werde mich - siehe Bonsaikultur - intensiv mit jährlichem Wurzelschnitt beschäftigen, denn das ist meiner Meinung nach einer der Schlüsselelemente der Topfhaltung von Obst unabhängig von der Unterlage - Ausnahmen werden die Regel bestätigen...

Der gezeigte Braeburn ist der beste meiner 5 oder 6 Braeburn-Sämlinge, da er - obwohl alle meine Obstsämlinge gleich gepflegt werden - fast keine Trockenheitsschäden an den Blättern hat, die Geschwistersämlinge dagegen mehr oder weniger schon.

Der verregnete Winter 2017/2018 mit starken (Kahl-) Frösten im Februar, einem zu kühlem März und ab April Sommer.... war kein Problem mit dem Topf im Komposthaufen.

Sehr schade mit der Aprikose... als alte Pessimistin ziehe ich lieber zu häufig als zu selten Vlies über potentiell gefährdete Pflanzen, aber selbst erfahrenste Gärtner lernen ja noch dazu...
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 21:17:42
Es gibt noch eine Pflaume im Topf, die schön geblüht hat aber leider sehr mit Läusen zu kämpfen hatte.
Dennoch blieben 2 Früchte, eine davon mit Hagelschaden.
Die Sorte ist Goldust- Courod.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. August 2018, 21:37:05
Einen Weinstock gibt es auch.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 23. August 2018, 10:21:19
Weinreben habe ich 3 im Topf, die dauerhaft im GH stehen. 2017 gekauft, dieses Jahr die erste Ernte und die Wespen haben sie nicht gefunden.

Das werde ich sicherlich ausbauen und auch ansonsten machen deine Fotos mir Lust auf viiiel mehr Topfobst.... ich habe zwar einen Garten, aber die obstgeeigneten Pflanzstellen sind auch da begrenzt.

Und nun das übliche Warten/Hoffen/Bangen auf Regen, den heute könnten ja ein paar Tropfen fallen ...
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 23. August 2018, 15:04:01
Ein Gewitterregen, endlich, schon 10 Minuten... :D, die Bäume lechzen nach Wasser.
Sind deine Weinstöcke im Gewächshaus frei von Mehltau?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 23. August 2018, 15:48:32
Das ist der Brettacher, Name vom Flüsschen Brettach dort, steht seit 1998 hier, hat eine wunderschöne Blüte und auch Äpfel.
Meine Urgroßmutter kommt aus Langenbrettach. In deren Garten stand ein großer Baum, wo wir früher oft waren, und der größte (Nuß-)baum im Dorf, von meinem Opa gepflanzt, jetzt ca 100 Jahre alt.
Eine Reminiszenz an meine Vorfahren.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 23. August 2018, 17:23:45
Ein Gewitterregen, endlich, schon 10 Minuten... :D, die Bäume lechzen nach Wasser.
Sind deine Weinstöcke im Gewächshaus frei von Mehltau?

Gratulation zum Regen, der hoffentlich immer noch andauert  :D  Ich hoffe noch, denn hier quellen jetzt langsam ein paaaar Wolken auf und ich habe beschlossen, die tägliche Gießrunde ausfallen zu lassen, denn viiiielleicht blabla  ::)

Also gaaanz perfekt sind auch die Blätter meiner Reben im GH nicht, aber ich spritze absolut nicht - zum einen sowieso nicht...und zum anderen scheine ich hochallergisch zu sein gegen jegliches Traubenspritzmittel und diese erste Ernte dieses Jahr sind die ersten Trauben seit vielen Jahren, die ich gegessen habe und die schmeckten prima und nächstes Jahr kommen noch mehr...

Der Baum sieht wirklich prima aus und noch dazu unterpflanzt, obwohl der Topf ja auch nicht sooo groß ist. Ein paar Äpfel pro Sorte und mehr braucht man ja nicht zum genießen und für die Abwechslung  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 23. August 2018, 19:50:18
Bei dem Baum sind leider einige Äste abgestorben, 2015 wurde er zuletzt umgetopft.
Er hat deshalb vermehrt unten ausgetrieben.
Deshalb versuche ich eine Verjüngungskur, indem ich die Wurzeln beschneide und den einen oder anderen Ast entferne.
Der Topf hat einen Durchmesser von 48cm.
Blühend ist er ein Traum mit sehr großen Blüten.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 23. August 2018, 19:56:12
Komplett
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 24. August 2018, 05:27:01
.... so groß habe ich diesen Topf nicht eingeschätzt - Danke für den Hinweis.

Sieht toll aus mit Blüten und die Äpfel schmecken hoffentlich auch  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 16. Oktober 2018, 14:50:30
Heute habe ich eine beachtliche Menge Brettacher von 1 Topfapfelbaum geerntet.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 16. Oktober 2018, 14:52:52
 :D
25 Stück,
kein Marsonnia, kein Mehltau
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 16. Oktober 2018, 17:41:19
Klasse  :D und definitiv ein Anreiz für mich, in diese Richtung weiter zu experimentieren  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 16. Oktober 2018, 18:12:05
Schick, schick!

Kleine Nebenfrage, wie sehen die Kerne aus? Sind viele Kerne missgebildet oder gar nicht vorhanden?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 16. Oktober 2018, 19:06:05
Schick, schick!

Kleine Nebenfrage, wie sehen die Kerne aus? Sind viele Kerne missgebildet oder gar nicht vorhanden?
Ja, die wenigen Kerne sehen verkümmert aus.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 23. Oktober 2018, 20:46:50
Dies sind Äpfel, sehr große, vom Topfspalierbaum 'Idared' mit dunkelroter Farbe. Es gab mehr als ein Dutzend.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 23. Oktober 2018, 23:41:12
Schick, schick!

Kleine Nebenfrage, wie sehen die Kerne aus? Sind viele Kerne missgebildet oder gar nicht vorhanden?
Ja, die wenigen Kerne sehen verkümmert aus.

Danke! :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 15. Januar 2019, 14:55:21
Topfobstkultur der Villa Hügel, Essen um 1900.
http://gartentexte-digital.ub.tu-berlin.de/archiv/Gartenwelt/Jg.13/Heft_03.pdf
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. Januar 2019, 17:11:13
Topfobstkultur der Villa Hügel, Essen um 1900.
http://gartentexte-digital.ub.tu-berlin.de/archiv/Gartenwelt/Jg.13/Heft_03.pdf

Super Link  :D

Genau sowas habe ich gesucht mit Anleitung!!!
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 15. Januar 2019, 21:17:47
Hier ein ganzes Buch dazu.

Über die Anlegung einer Obstorangerie in Scherben
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. Januar 2019, 21:23:46
Danke  :D .... jetzt muss ich nur noch ausschlafen und dann mit voller Geisteskraft diese Schrift entziffern  ;D und mich auch in die damaligen Formulierungen einlesen ... Prima
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 15. Januar 2019, 21:27:27
Ich habe es gerade auch versucht... war extrem mühsam.
Weniger die Schrift als das Deutsch.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. Januar 2019, 21:37:12
... ich habe einen langen Moment gebraucht, bis ich kapiert habe, dass "in Scherben" bedeutet "in Töpfen"  ;)... aber ich habe ein Lesezeichen gesetzt!
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 19. März 2019, 19:07:24
Der Aprikosenernte steht nichts mehr im Wege (Hoffentlich).
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 19. März 2019, 21:39:16
Sieht gut aus!  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 19. März 2019, 21:49:53
Sieht gut aus!  :D
Danke... :D
Letztes Jahr beim Transport über das Geländer ist leider ein größerer Ast abgebrochen.
Das ist ein Beispiel für einen Aprikosenbaum, nicht veredelt, ohne Schnitt. Der Baum weiß selbst, wie es geht, dachte ich... ;D Entfernt habe ich nur trockene Triebe. Bei dem aktuellen Nachfolger habe ich schon etwas Einfluß genommen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 19. März 2019, 22:09:10
Den musst du bei Gelegenheit auch mal vorstellen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 19. März 2019, 22:45:33
Den musst du bei Gelegenheit auch mal vorstellen.
Der ist noch klein, 3 Jahre alt ... mach ich.
Meine kleine Baumschule:
Sämlinge und Ausläufer,
3. von links ist die Aprikose.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 20. März 2019, 11:30:32
Der Aprikosenernte steht nichts mehr im Wege (Hoffentlich).
Frostschutzzelt
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 20. März 2019, 11:45:09
Auch ein Halb- Hochstamm kann im Kübel gezogen werden.
Mein Gravensteiner, seit 2015 bei mir.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 20. März 2019, 13:20:03
Hat der schon getragen? Wie sieht's denn mit der Standfestigkeit aus? Irgendwie ist der Garten ja immer zu klein, um all das zu pflanzen, was einem gefällt. Wenn dann der ein oder andere Baum im Kübel funktioniert, ist das ja eine feine Sache. Wenn's am Ende auch nur 5-6 Jahre sind, kann man immer noch austauschen und von Vorne anfangen  ;)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 20. März 2019, 14:24:05
Der Aprikosenernte steht nichts mehr im Wege (Hoffentlich).
Frostschutzzelt

... ich drücke fest die Daumen ....  meine dauerhaft im Topf gezogene Mandel - gekeimt 2015 - ist erstmals voller Blüten und kommt Nachts noch ins GH
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 20. März 2019, 18:07:48
Hat der schon getragen? Wie sieht's denn mit der Standfestigkeit aus? Irgendwie ist der Garten ja immer zu klein, um all das zu pflanzen, was einem gefällt. Wenn dann der ein oder andere Baum im Kübel funktioniert, ist das ja eine feine Sache. Wenn's am Ende auch nur 5-6 Jahre sind, kann man immer noch austauschen und von Vorne anfangen  ;)
Ja, sehr gut, letztes Jahr etwas weniger. Ich habe ihm dieses Jahr einen größeren Kübel spendiert (45cm Durchmesser), der mit Lehm und gekaufter Erde befüllt wurde. Die Standfestigkeit ist sehr gut, da er in einem tieferen Gartenteil steht.
So sah er im August 2016 aus.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Huppat am 20. März 2019, 18:18:19
Denkt ihr das würde auch mit einer Süßkirsche funktionieren? Hätte hier eine über. War ein Fehlkauf und steht auf Gisela 5.

Im Garten ist kein Platz mehr dafür. Dann hätte ich evtl doch noch Verwendung dafür.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 20. März 2019, 18:43:46
Ich hatte mal viele Jahre eine kleinbleibende Sauerkirsche im Topf, das hat funktioniert.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 20. März 2019, 22:48:32
Nicht fragen, einfach machen.

Dornroeschen, danke für die Bilder. Eine kleine Baumschule sollte eigentlich jeder haben.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 21. März 2019, 10:20:35
Nicht fragen, einfach machen.

Dornroeschen, danke für die Bilder. Eine kleine Baumschule sollte eigentlich jeder haben.

... habe ich und es keimen gerade weitere Sämlinge und veredelt habe ich gestern auch noch  ;)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. April 2019, 12:14:20
@ Ananas
Säulenapfelfrüchte Red Crimson am 19.7.18, welche später noch ganz rot wurden.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 14. April 2019, 17:53:28
@ Ananas
Säulenapfelfrüchte Red Crimson am 19.7.18, welche später noch ganz rot wurden.

... wenn das sooo gut gelingt, dann machen diese Säulenäpfel wirklich Sinn für Leute mit wenig Platz oder Leute mit Platz, die aber viiieeele Sorten ausprobieren wollen  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. April 2019, 20:04:28
@ Ananas
Säulenapfelfrüchte Red Crimson am 19.7.18, welche später noch ganz rot wurden.

... wenn das sooo gut gelingt, dann machen diese Säulenäpfel wirklich Sinn für Leute mit wenig Platz oder Leute mit Platz, die aber viiieeele Sorten ausprobieren wollen  :)
Für Apfelkompott oder geschält ok für mich. Durch die rote Schale vielleicht auch zum Trocknen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. April 2019, 09:55:12
... ob die Sorte was für einen taugt ist natürlich immer noch eine andere Frage - die ersten Sorten, die Ballerinas,haben wohl nichts getaugt, aber auch hier geht die Züchtung ja weiter, weil der potentielle Käuferkreis - Haus mit Balkon oder Minireihenhausgarten - stetig wächst  ;)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 15. April 2019, 10:28:49
Was positiv ist, der Baum ist sehr gesund, hat eine hübsche Blüte und man könnte ihn auch als Sichtschutz, Hecke einsetzen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 15. April 2019, 11:29:36
... ob die Sorte was für einen taugt ist natürlich immer noch eine andere Frage - die ersten Sorten, die Ballerinas,haben wohl nichts getaugt, aber auch hier geht die Züchtung ja weiter, weil der potentielle Käuferkreis - Haus mit Balkon oder Minireihenhausgarten - stetig wächst  ;)

Den potentiellen Käuferkreis kann man wohl auch noch um Gärtner erweitern, die keine Tonne Früchte brauchen, sondern nur wenige für den Eigenbedarf und gerne etwas Abwechslung haben  ;) Ich hab mir dieses Jahr noch eine Zwergaprikose zugelegt, eine Oullins Reneklode, eine Hauszwetschge und eine Bühler Frühzwetschge, welche ich im Topf gepflanzt habe. Ich hab ordentlich größe Töpfe mit Bewässerungssystem gekauft, damit die Bäume Platz haben. Mal schauen, wie sich die Bäume entwicklen. Die Sorten wurden in der Baumschule in der Kategorie "Bäume für Balkon und Terrasse" angeboten.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 15. April 2019, 11:37:10
Welches Substrat hast du verwendet?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 15. April 2019, 11:47:46
Welches Substrat hast du verwendet?

Ich hab die Artstone-Töpfe mit Bewässerungssystem. Am Boden hab ich einige cm Blähton eingefüllt und dann ein Gemisch aus Mutterboden mit Kompost. Die Bäume hab ich erst seit Februar 2019. Ich kann wohl frühestens in 2020 sagen, wie sie sich entwickelt haben.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 15. April 2019, 12:11:09
So langsam verliere ich den Überblick. Im Frühjahr kam noch eine Zwergkirsche Griotella hinzu und ein Apfelbaum auf MM106, den ich als 4jähriger kräftiger Baum gekauft habe. Den parke ich die nächsten Jahre erst mal im Kübel. Foto anbei  :o Das bayerische Obstzentrum bietet noch zwei Kirschen an, die mir auch noch in der Nase stecken und die für die Kultur im Topf geeignet sind: Kordia und Regina  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. April 2019, 13:11:08
@ Wurzelpit

... schöne lange Liste  :D

Ich habe - als Single - sowohl genug Platz für größere Buschbäume von verschiedenen Sorten und Arten, wie auch Spass an der Topfkultur, wobei dafür meine eigenen Obstsämlinge herhalten müssen, da es mir auch um die Entwicklung von Methoden zur Verfrühung einer Ersternte z.B. durch regelmäßigen Wurzelschnitt geht. Einige Braeburnsämlinge werde ich testhalber demnächst in meiner zukünftigen Miniminimini-Baumschule auspflanzen und dann die Entwicklung vergleichen mit gleich alten Geschwistern in Töpfen.

@ Dornroeschen

Gesundheit ist ja schon einmal wichtig!!!!!!!!! Und als quasi Sichtschutz zum Nachbarn - ggf. außerhalb deren Hände  ;) - ist ja auch eine gute Idee.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Azubi am 15. April 2019, 15:57:05
Da es bei uns zu kalt für Aprikosen sein dürfte, denke ich darüber nach, ein kleines Aprikosenbäumchen in ein Foliengewächshaus zu pflanzen. Welche Sorten und welche Unterlagen könnten geeignet sein?
Oder ist es zu schwierig, ein im Boden wachsendes Bäumchen klein (2m hoch) zu halten? Im Boden ist es für mich einfacher zu bewässern.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 15. April 2019, 16:07:24
.... habe gerade einen 3-jährigen Pfirsichsämling in mein Folien-GH gepflanzt und einige weitere sollen eventuell folgen.

Da sowohl Pfirsich wie auch Aprikose regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen, um junges Fruchtholz zu erzielen, werde ich diese Eigenschaft nutzen, um die Pfirsiche als Büsche zu kultivieren. Aprikose müsste/könnte ähnlich sein.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 15. April 2019, 23:17:06
Man liest immer öfter von Aprikosen im Tunnel. Hat gesundheitliche Gründe. Gerade über Winter müssen sie geschützt sein. Ansonsten natürlich Spätfrostschutz. Erziehung meist im Drapeau-System
http://www.kob-bavendorf.de/aktuelles/laubschnitt-aprikose
Bei Hortipendium oder allgemein im Netz sollte es genug Versuche zur Erziehungsform geben, so dass die Vor- und Nachteile deutlich werden.
Unter Busch kann ich mir nicht recht was vorstellen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 16. April 2019, 12:28:09
Man liest immer öfter von Aprikosen im Tunnel. Hat gesundheitliche Gründe. Gerade über Winter müssen sie geschützt sein. Ansonsten natürlich Spätfrostschutz. Erziehung meist im Drapeau-System
http://www.kob-bavendorf.de/aktuelles/laubschnitt-aprikose
Bei Hortipendium oder allgemein im Netz sollte es genug Versuche zur Erziehungsform geben, so dass die Vor- und Nachteile deutlich werden.
Unter Busch kann ich mir nicht recht was vorstellen.

Das ist ein Baum ohne (kahlen) Stamm  ;D
... also kein Stamm, viele Verzweigungen ab unten und regelmäßiger Rückschnitt wegen fruchtbarem Neuaustrieb und damit eben auch platzsparend.

Der Begriff Drapeau-System war mir neu, Bilder hatte ich schon gesehen -auch ein potentiell GH-geeignetes Konzept  :) Versuch macht (vielleicht) noch klüger  ;)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 16. April 2019, 13:08:03
Also so eine Erziehungsform wie Spindel, schlanke Spindel, Superspindel, eben keine Solaxe oder Pyramidenkrone.  ;D

Verzeihung. Ich mag einfach den Begriff Buschbaum nicht. Ich habe aus Buschbäumen auch schon schwachwachsende Spindeln als Hochstamm gezogen. Um mal in einem Satz zu sagen, wie nichtssagend die Begriffe der Baumschulqualitäten für die später mögliche Baumform wirklich ist.

PS: es gibt ja noch die Baumform Kym Green Bush.
https://www.canr.msu.edu/uploads/resources/pdfs/Cherry_Training_Systems_(E3247).pdf
Und ich finde Formobst passt auch wunderbar in den Topf. Vielleicht nicht unbedingt eine Aprikose.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: carot am 16. April 2019, 14:36:19
Um mal in einem Satz zu sagen, wie nichtssagend die Begriffe der Baumschulqualitäten für die später mögliche Baumform wirklich ist.

Wie du weißt (aber viele andere leider nicht) soll dieser Fachbegriff auch nichts anderes angeben als die Stammhöhe. Er hat mit der Kronenform eben nichts zu tun. Umgangssprachlich kann er andere Bedeutungen haben.

Mit KGB für Aprikosen experimentiere ich gerade an selbst gezogenen Aprikosensämlingen. Theoretisch sollte dieses Erziehungssystem mit Aprikosen funktionieren, da sie an steilen Trieben durchaus gut fruchten. Dieses Jahr hatte ich an meinen Sämlingen erste Blüten. Ich werde am Wochenende sehen, ob sie die bisherigen Nachtfröste überstanden haben. Praktisch macht mir das KGB mit Sämlingen ein paar Probleme, da man ja kein wirkliches Kronengerüst erzieht, sondern Langtriebe als Fruchtholz erzieht. Bisher hatten die Sämlinge nicht gefruchtet und es ist etwas merkwürdig, die "Fruchtholzrotation" beim KGB, also den Stummelschnitt bei den kräftigsten Langtrieben, durchzuführen, ohne überhaupt Fruchtholz zu haben. Die Sämlinge fangen nun aber langsam mit dem Blühen an, vorerst allerdings nur an den letzten 50 cm der Langtriebe. Bisher bin ich noch nicht sicher, ob ich dieses Erziehungssystem für Aprikosen "mag".
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 16. April 2019, 14:44:01
@ thuja thujon

... interessanter Link - ich bin dann wohl für meine Pfirsiche im GH für KGB  ;D

Meine derzeitigen Aprikosensämlinge werde ich dieses Jahr auspflanzen - Friss oder Stirb - als Topfobst gibt es für mich wichtigeres und bei den Pfirsichen spielt ja auch noch die Möglichkeit eine wichtige Rolle, die Kräuselkrankheit zu vermeiden, indem man die Topfpflanzen während der Infektionszeit unter Dach hält...

Meine ausgepflanzte Briana-Aprikose hat durch den Nachtfrost zwar etliche Blüten verloren, aber derzeit habe ich trotzdem noch Hoffnung auf eine erste Ernte  :)

Zurück zum Topfobst...

Topfobst wird wohl immer eine Art Formobst sein, denn man muss ja den Zuwachs bzw. die Pflanzenform dem beschränkten Wurzelraum anpassen.
Wobei die Fotos von Dornroeschens alter Topfaprikose zeigen, dass auch Aprikosen sinnvoll als Topfobst gezogen werden können.

... Versprechen von bestimmten Baumschulqualitäten sind eben meist auch nur eine Form von Werbung und vor allem nützlich für potentielle Käufer, die nicht sooo viel Ahnung haben und froh sind, so überhaupt eine Entscheidung treffen zu können.
Die Spezialisten ziehen dann sowieso ihr Ding durch und Yolo-Gärtnern ist eine Möglichkeit  ;D

@ Carot

An meiner ausgepflanzten wurzelechten Aprikose - etwa 3 M hoch - gibt es sowohl an Kurztrieben un den Langtrieben viiiele Blüten, braucht halt Platz zur Seite und nach oben...
Im durchschnittlichen GH hat man das nicht und deshalb ist im GH eben viel Schnittarbeit angesagt, wobei ich ja nur Pfirsich ins GH pflanze.

Meine Aprikosensämlinge entwickeln sich von alleine zu Büschen und der nächste Winter wird zeigen, wer bleibt.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 16. April 2019, 17:03:36
A prospos Topfaprikose,
sie wurde von mir nie geschnitten, nur totes Holz entfernt. Der Baum ist ohne Topf nur 120cm hoch und über 30 Jahre alt.
Dieses Jahr sieht es gut aus, es hängen viele kleine Aprikosen dran und Monilia hat sich auch zurückgehalten. Heute habe ich sie gedüngt.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 16. April 2019, 17:46:19
... geht also  :)

Prima, wenn es wieder eine schöne Ernte wird  :)

Ist das eine Namenssorte oder ein Sämling?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 16. April 2019, 19:32:25
Damals gab es türkische kleine Berg-Aprikosen, wenn ich mich richtig erinnere. Ein Kern ergab diesen Baum.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 18. April 2019, 10:29:24
Damals gab es türkische kleine Berg-Aprikosen, wenn ich mich richtig erinnere. Ein Kern ergab diesen Baum.

... meine 3 ältesten Sämlinge - 4 Jahre alt- stammen von diesen türkischen Zuckeraprikosen und entwickeln sich eher sparrig mit vielen dünnen Zweigchen. Die letzten beiden habe ich nun ausgepflanzt und die 1-2 jährigen Sämlinge von anderen Aprikosen werde ich ebenfalls auspflanzen - Friss oder Stirb  ;)

Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 13:16:02
Idared blüht überreich zusammen mit Brettacher.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 13:19:54
Mein neuster Zugang,
ein Zwerg, Quitte, blüht.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 22. April 2019, 14:24:11
Kennst du die Sorte?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. April 2019, 14:41:56
Interessiert mich auch  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 14:58:26
Kennst du die Sorte?
Ja,
C. turunkuskaja
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. April 2019, 15:02:34
... da hat googeln leider keine Infos gebracht - nur was auf türkisch, also eine türkische Sorte?? Vielleicht eine dieser (angeblich) roh essbaren?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 15:05:35
... da hat googeln leider keine Infos gebracht - nur was auf türkisch, also eine türkische Sorte?? Vielleicht eine dieser (angeblich) roh essbaren?
eine russische Apfelquitte
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. April 2019, 15:08:09
... ich bin jedenfalls gespannt  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 15:29:04
... ich bin jedenfalls gespannt  :D
ich auch
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. April 2019, 15:31:04
und hier mal meine Topf-Quitten, die allerdings noch ein paar Jahre brauchen werden bis zur ersten Blüte  ;D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 22. April 2019, 17:28:17
Wie hast du sie gesät? Ich habe immer Probleme mit deren Geliermittel.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 22. April 2019, 17:37:26
... aus dem Kerngehäuse gepult,unbehandelt in einen Topf mit feuchter Erde, Tüte drum, dann Kältestratifikation und super Keimung  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 22:07:07
und hier mal meine Topf-Quitten, die allerdings noch ein paar Jahre brauchen werden bis zur ersten Blüte  ;D
Die sehen super aus, reichen für eine ganze Obstwiese.
http://www.quittensorten.de/sammelsurium.html
Dort taucht die Sorte auf.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 22. April 2019, 22:20:00
keine Infos
infos hier
http://www.obstgarten.biz/info-thek/turuncuskaja.html
http://www.biolandbaumschule.de/quitte/
Schreibweise ist mal mit j, mal y
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 23. April 2019, 10:39:43
Danke  :D

... viel gelesen und nun noch gespannter, wie sich dieser Zwerg denn so schlägt im Vergleich zu einem "richtigen" Quittenbaum/Busch  ;D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 29. April 2019, 16:51:37
Danke  :D

... viel gelesen und nun noch gespannter, wie sich dieser Zwerg denn so schlägt im Vergleich zu einem "richtigen" Quittenbaum/Busch  ;D
1 Frucht möchte der Quittenbaum mir zeigen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: OmaMo am 29. April 2019, 17:06:06
Ich suche Aromatnaya oder Krymsk, also roh essbare Quitten.
Hat jemand eine Idee, wo es die wurzelecht gibt?
Ich finde nur veredelte.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Bienenkönigin am 29. April 2019, 17:14:18
Bei Kruchem/Hortensis gibt es die Krimsk ab August wieder und ich glaube Ahornblatt hat sie auch.
LGr.
Bienenkönigin
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: OmaMo am 30. April 2019, 08:16:44
Danke!
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 30. April 2019, 09:45:53
Danke  :D

... viel gelesen und nun noch gespannter, wie sich dieser Zwerg denn so schlägt im Vergleich zu einem "richtigen" Quittenbaum/Busch  ;D
1 Frucht möchte der Quittenbaum mir zeigen.

... dann drücke ich mal alle meine Gärtnerinnendaumen, dass diese Frucht auch ausreift  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 04. Mai 2019, 13:44:48
... viel gelesen und nun noch gespannter, wie sich dieser Zwerg denn so schlägt im Vergleich zu einem "richtigen" Quittenbaum/Busch  ;D
1 Frucht möchte der Quittenbaum mir zeigen.

... dann drücke ich mal alle meine Gärtnerinnendaumen, dass diese Frucht auch ausreift  :D
Die letzte Frucht hat sich leider auch verabschiedet, das Bäumchen hat aber wunderschön geblüht.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 05. Mai 2019, 11:21:58
... viel gelesen und nun noch gespannter, wie sich dieser Zwerg denn so schlägt im Vergleich zu einem "richtigen" Quittenbaum/Busch  ;D
1 Frucht möchte der Quittenbaum mir zeigen.

... dann drücke ich mal alle meine Gärtnerinnendaumen, dass diese Frucht auch ausreift  :D
Die letzte Frucht hat sich leider auch verabschiedet, das Bäumchen hat aber wunderschön geblüht.


... ooohhh wie schade  :(

Aber das Bäumchen ist ja noch jung und will/soll erst nochmal etwas wachsen - ein vor 2 Jahren gesetztes Pfläumchen The Czar hatte dieses Jahr erstmals etwa 10 Blüten und obwohl es bei der Befruchtung keine Probleme gegeben haben sollte, wurden alle Blüten abgeworfen und stattdessen will das Bäumchen erstmal ein Stück wachsen - vielleicht klappt es bei unseren beiden Bäumchen ja nächstes Jahr  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 14:33:30
Meine Bergaprikosen bekommen schon rote Backen, kommt vermutlich von der Kälte.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 14:50:01
Nach 2 Jahren ohne Ernte, freue ich mich sehr.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 14:53:39
So sieht der Baum heute aus.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 14:57:21
Bei der Topfheidelbeere sieht es auch gut aus.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 07. Mai 2019, 18:05:09
So sieht der Baum heute aus.

Schöööön und die Heidelbeere sollte auch was liefern.

Eine Heielbeere Bluecrop habe ich seit einigen Wochen auch. Schöne kräftige Pflanze - deshalb darf  ;) sie auch schon dieses Jahr Früchte tragen und bezahlt habe ich dafür - durch die Kombination von Gutscheinen - 3,94 Euro inkl Versand  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 21:19:02
Eine Heielbeere Bluecrop habe ich seit einigen Wochen auch. Schöne kräftige Pflanze - deshalb darf  ;) sie auch schon dieses Jahr Früchte tragen und bezahlt habe ich dafür - durch die Kombination von Gutscheinen - 3,94 Euro inkl Versand  :D
Du wirst sehen, die schmecken frisch gepflückt sowas von lecker.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: b-hoernchen am 07. Mai 2019, 21:40:14
Meine Bergaprikosen bekommen schon rote Backen, kommt vermutlich von der Kälte.
Was ist denn das bitte für eine Sorte? Hats du die selbst ausgesät?

Ich hab' noch Sämlingsaprikosen (aus Steinen von Türkischen Zuckeraprikosen) in Kübeln. Die müssten dringend ausgepflanzt werden, wenn ich nur Platz hätte. Hast du irgendwelche Tipps, damit die Aprikosen im Kübel gut gedeihen? Wie groß ist denn dein Kübel?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2019, 21:56:42
Ja, ist ein (vermutlich) türkischer Bergaprikosensämling.
Sie ist über 30 Jahre alt. Der Topf ist groß, ca 58 cm Durchmesser, bekommt wie alle Obstbäume etwas Dünger in Form von Kompost, Kaffeesatz, oder Obstdünger.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 08. Mai 2019, 00:56:29
Heidelbeeren hätte ich jetzt nicht als Topfobst angesehen. Zumindest kanns nicht mit solch urigen Obstveteranen wie dieser Aprikose mithalten.

Auf jeden Fall freuts mich, dass das Bäumchen so zuverläsig Jahr für Jahr mitmacht. Ich würde mir gerne mehr von solchen Bäumen wünschen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 08. Mai 2019, 07:16:35
So sieht der Baum heute aus.

Der Baum sieht klasse aus! Mit was hast du den denn unterpflanzt?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 08. Mai 2019, 10:42:27
Heidelbeeren hätte ich jetzt nicht als Topfobst angesehen. Zumindest kanns nicht mit solch urigen Obstveteranen wie dieser Aprikose mithalten.

Auf jeden Fall freuts mich, dass das Bäumchen so zuverläsig Jahr für Jahr mitmacht. Ich würde mir gerne mehr von solchen Bäumen wünschen.

Also bei mir wird die Heidelbeere Topfobst bleiben, da ich keinen sauren Boden habe.

Diese Aprikose ist wirklich toll und ein groooßes Vorbild für meine Machenschaften in Punkto Topfobst  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 08. Mai 2019, 11:52:18
So sieht der Baum heute aus.

Der Baum sieht klasse aus! Mit was hast du den denn unterpflanzt?
Wie in der Natur, Wiese, da wächst Klee, Origano, Margeriten, Glockenblumen, Gräser.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 08. Mai 2019, 12:05:06
Heidelbeeren hätte ich jetzt nicht als Topfobst angesehen. Zumindest kanns nicht mit solch urigen Obstveteranen wie dieser Aprikose mithalten.

Auf jeden Fall freuts mich, dass das Bäumchen so zuverläsig Jahr für Jahr mitmacht. Ich würde mir gerne mehr von solchen Bäumen wünschen.
Diese männliche Kiwi gehört auch zum Topfobst, leider produziert sie keine Früchte, da sie nicht selbst fruchtbar ist, wie auf dem Etikett versprochen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 08. Mai 2019, 13:54:08
Heidelbeeren hätte ich jetzt nicht als Topfobst angesehen. Zumindest kanns nicht mit solch urigen Obstveteranen wie dieser Aprikose mithalten.

Auf jeden Fall freuts mich, dass das Bäumchen so zuverläsig Jahr für Jahr mitmacht. Ich würde mir gerne mehr von solchen Bäumen wünschen.
Diese männliche Kiwi gehört auch zum Topfobst, leider produziert sie keine Früchte, da sie nicht selbst fruchtbar ist, wie auf dem Etikett versprochen.

... der Nutzen von Männern ohne die passende Frau ist nicht nur bei Kiwis beschränkt  ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 16. Mai 2019, 22:11:52
Meine älteste Bluecrop
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 01. Juli 2019, 22:41:40
Juhu,
es gibt Aprikosen.
Nach 2 Jahren ohne ist die Freude besonders groß.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 01. Juli 2019, 23:01:05
 :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 01. Juli 2019, 23:23:18
Sieht lecker aus!  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 02. Juli 2019, 07:22:35
SUPER  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 03. Juli 2019, 00:19:11
Die Hälfte der Aprikosen ist geerntet. Möchte jemand Kerne, dann schreibt mir eine PM.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 03. Juli 2019, 06:49:09
Führe mich nicht in Versuchung  ;D *Finger in die Armlehnen gebohrt und massives Zähneknierschen
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. Oktober 2019, 14:03:21
Es wird Herbst,
meine Aprikose in leuchtenden Farben.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. Oktober 2019, 14:07:16
Dieses Foto zeigt Blütenknospen, Foto von heute, des Aprikosenbaums, (für einen Purler in Oberschwaben).
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. Oktober 2019, 14:09:42
 :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 14. Oktober 2019, 16:16:41
... offensichtlich fühlt sich das Bäumchen wohl  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 14. Oktober 2019, 16:29:04
Ja, der heiße Sommer hat ihm gutgetan, trotz Ameisen im Topf, die ihre Entwässerungsgräben bauen.
Er hat viele Blütenknospen angesetzt, was auf 2020 hoffen läßt.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 06. November 2019, 11:56:14
Der Gravensteiner hat viele Blüten angesetzt, dieses Jahr gab es so gut wie keine Äpfel bei mir, läßt auf nächstes Jahr hoffen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. November 2019, 15:10:27
Vor 2 Monaten ist die Nancymirabelle bei mir eingezogen, da sie mir sehr schmecken und der Baum außergewöhnlich kräftig war.
Sie ist zwar etwas komisch geschnitten, kann man ja nächstes Jahr verbessern, aber jetzt sehe ich, daß sie schon Blüten angesetzt hat.
Ob das an der Unterlage Ackermann liegt?
Das freut mich sehr.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. November 2019, 15:18:14
Blütenknospen
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. November 2019, 15:37:02
 :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurmkönig am 07. November 2019, 18:04:16
Der Gravensteiner hat viele Blüten angesetzt, dieses Jahr gab es so gut wie keine Äpfel bei mir, läßt auf nächstes Jahr hoffen.
Hast du den Baum selbst veredelt bzw. konntest du die Früchte schon probieren?

Mein Nachbar hat auch einen Gravensteiner (50 Jahre alter Hochstamm), bei der Sorte bin ich mir sicher aber das Aroma ist deutlich schwächer als von dem Baum den ich aus meiner Heimat kenne. Der Hochstamm-Gravensteiner den ich vor 3 Jahren setzte hatte heuer 2 Früchte dran, die würde ich nicht einmal Schweinen zumuten (wenn ich welche hätte) - die "schmecken" gleich wie die, die ich beim Bauern in der Nähe gekauft habe (mein letzter Kauf dort).

Im Dezember hole ich mir Reiser aus meiner Heimat, ich kann dir nur zur Vorsicht raten.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. November 2019, 18:47:26
Der Gravensteiner hat viele Blüten angesetzt, dieses Jahr gab es so gut wie keine Äpfel bei mir, läßt auf nächstes Jahr hoffen.
Hast du den Baum selbst veredelt bzw. konntest du die Früchte schon probieren?
Nein, fertig gekauft und ich habe schon mehrfach geerntet. Der Geschmack und Äpfel sind sortentypisch wie sie sein sollen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 27. Februar 2020, 12:50:25
Der Aprikosenbaum hat seit gestern seine Blüten geöffnet.
In all den Jahren der frühste Termin.
Dabei steht er ziemlich schattig, da das Hausdach noch Schatten spendet, wenn die Sonne mal scheint.
Im Moment nur nachmittags Sonne.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 27. Februar 2020, 12:56:32
Der Aprikosenbaum hat seit gestern seine Blüten geöffnet.
In all den Jahren der frühste Termin.
Dabei steht er ziemlich schattig, da das Hausdach noch Schatten spendet, wenn die Sonne mal scheint.
Im Moment nur nachmittags Sonne.

Roeschen, meiner hat noch eine Woche früher angefangen zu blühen. Ich frage mich, ob das noch was mit der Aprikosenernte wird, da noch keine Bienen unterwegs sind  ???
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 27. Februar 2020, 13:01:33
Sobald es wärmer wird fliegen sie wieder, die Wildbienen schlüpfen bestimmt auch früher.
Du könntest ja nachhelfen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 29. März 2020, 14:10:16
Ich hab meine Bühler Frühzwetschge (links) und die Oullins Reneklode schon mal vor die Garage gestellt. Heute Abend und die nächsten drei Tage will ich sie in die Garage stellen, sicher ist sicher  :-\
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 09. April 2020, 18:30:18
Der Aprikosenbaum hat seit gestern seine Blüten geöffnet.
In all den Jahren der frühste Termin.
Die Aprikose hat es schwer erwischt.
Da es während der Blüte ununterbrochen geregnet hat, hat sich Monilia sehr ausgebreitet.
So viel Befall hatte sie noch nie. Hoffentlich übersteht sie das, mußte viele Zweige entfernen. Ich weiß nicht, ob es ausreicht, ob noch mehr Zweige weg müssen.
Frost hat ihr nicht geschadet, es hängen sogar einige Aprikosen dran.
Bei der Aprikose im Garten vor dem Haus gibt es nur wenig Befall, da sie später geblüht hat.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 06. Mai 2020, 16:31:17
Die Topfobsternte 20,
Gravensteiner, Schöner von Bath, Brettacher, Idared,
Aprikose, Zwetschge, gelbrote Pfläumchen, Löhrpflaume, Nancy Mirabelle, Tafeltraube Katharina, verschiedene Feigen,
die Oliven blühen noch,
haben Früchte angesetzt.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Lintu am 07. Mai 2020, 15:17:32
Roeschen, schön, dass du diese Rubrik durch deinen Eintrag aktualisiert hast. :) Jetzt sehe ich, dass es ja noch mehr Leser gibt, die das Thema Obst im Kübel interessiert.

Bei mir habe ich  Zwergbirne "Luisa" , Zwergpflaume  "Hanna" , Zierapfel "Malus" und zwei verschiedenen Erdbeersorten "Elsanta" und "Rosana" auf dem sonnigen Balkon.

Birne und Pflaume tragen reichlich Fruchtansätze,  haben üppig geblüht, gerade zu der Zeit, als "meine" Mauerbienen unterwegs waren. Der Zierapfel war später dran mit der Blüte, auch die Erdbeeren, sie blühen jetzt gerade, aber im Moment sind hier keine Bienen unterwegs. Bin gespannt, was mit dem Zierapfel wird, da sind nur wenige winzigkleine Kügelchen als Fruchtansatz,  viele sind einfach nur Blütenstängel, die nun abfallen. 
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Waldgärtner am 07. Mai 2020, 17:17:33
Mein (hoffentlich echter) weißer Winterkalvill hat dieses Jahr die ersten Fruchtansätze :)
Veredelt habe ich ihn vor drei oder vier Jahren auf M9, ein Jahr danach kam er in einen 20l-Eimer, in dem er seitdem wächst.

Mittelfristig werde ich wohl in ein größeres Gefäß tun. Was ist denn aus eurer Sicht besser:
a) ein eher hoher Topf, dafür mit kleinerem Durchmesser (also eine zylindrische Form) oder
b) ein flacherer Topf mit größerem Durchmesser (Maurer-Kübel aus dem Baumarkt).

Volumen ist bei beiden identisch (ca. 60 l).
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2020, 18:13:28
@Lintu
Die Zieräpfelchen entwickeln sich ganz anders als Tafeläpfel, sind mini am Anfang.
@Waldgärtner
Welchen Durchmesser hat der Zylinder?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 07. Mai 2020, 18:38:13
Ich würde den flacheren Topf bevorzugen.
Problem bei den meisten eingesetzten Erden ist das sie Torf oder andere organische Stoffe in großen Anteilen enthalten. Das sorgt für Staunässe wenn sie entsprechend gealtert sind und die Drainagewirkung verloren haben. Da trocknen breitere, flache Töpfe schneller ab bzw der faule, wurzellose Kern in der Mitte ist nicht so groß.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 07. Mai 2020, 18:42:04
Dem könnte man entgegenwirken, indem man Gartenerde, lehmige Erde zusetzt.
Nur Erde aus der Tüte würde ich nicht empfehlen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: andreasNB am 08. Mai 2020, 09:14:43
Ich verwende gerade solche gealterte Erde zum umtopfen diverser Kübelpflanzen.
(Hatte noch 3-4 Säcke von MaxBahr aus dem Abverkauf hier liegen).

Ich mische sie mit lehmig-humoser Gartenerde aus dem "Beet", etwas Sand und ner ordentlichen Gabe Trockenschüttung (gebrochenes Blähtongranulat) zwecks Drainage - hoffe das reicht.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 08. Mai 2020, 09:16:34
Ja, genauso mache ich es auch. Wenn ich welchen habe, kommt noch Kompost dazu.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 08. Mai 2020, 12:11:02
Ja, etwas (viel) grusiges dazu ist immer besser als Blumenerde(abfälle) mit Lehm vermischen.

Meine letzte Mischung war 2 Teile Ziegelsplitt, 2 Teile Bimssand 0-3mm, 1 Teil lehmige Gartenerde, 0,5 Teile Sand, 0,2 Teile torfige Anzuchterde neu in schlechter Qualität von Aldi.

Also im Prinzip 4,5/0,2 mineralisch/verrottbar. Solche Mischungen sind über Jahre strukturstabil und ohne Staunässe.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Starking007 am 08. Mai 2020, 13:11:00
Ich seh das Ganze als Bonsaikultur,
auch wenn bei dem Einen oder Anderen auch mal was dranhängt.
Lava, Blähton, Blähschiefer etc. sind ein Muss, durchaus 30%.
 
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 11. Mai 2020, 12:03:12
Beerenobst ist ja auch Obst und könnte daher hier rein passen.
Die Stachelbeeren sind jetzt in der dritten Vegetationsperiode nach dem Steckholz stecken im Frühjahr 2018. Ich hätte ein paar Fruchtansätze abmachen sollen, der Wuchs ist zu schwach. Erfahrunsggemäß legen die später im Jahr nicht mehr viel zu wenn sie es nicht schon am Anfang der Saison gemacht haben.

Die Himbeeren könnten auch etwas williger Bodentriebe treiben.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 11. Mai 2020, 12:46:59
Vielleicht noch eine  stärkere Stickstoff-Düngung könnte helfen. Mit einem Messer ein wenig im Boden stechen um die Wurzel zu schädigen und und so Wachstum zu provozieren.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 11. Mai 2020, 13:17:13
Futter sollten sie eigentlich noch etwas haben. Sie sind erst im Januar getopft worden, im März gabs Dünger fürs ungedüngte Substrat.

Ich werde mal noch die Himbeerernte abwarten und dann entscheiden was zu tun ist. Stachelbeere hat sich schon erledigt, zu spät.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 11. Mai 2020, 13:22:51
TT,
deine Stachelbeeren sehen doch prima aus.
Meine Topfobstbäume sind gerade in der Waschanlage... und werden durchgerüttelt... ;D
Ob ich noch Äpfel und Pflaumen ausdünnen muß?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Wurzelpit am 11. Mai 2020, 13:54:01
Dieses Jahr gibt's bei mir keine Aprikosen. Sie hat einfach zu früh geblüht und es waren noch keine Bienen unterwegs. Meine Bühler Frühzwetschge macht sich ganz gut und auch meine Oullins Reneklode - da kann ich mit einer erklecklichen Ernte rechnen. Topfobst funktioniert eigentlich recht gut. Mal schauen, ob ich mir im Herbst noch die ein oder andere Sorte zulege  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 11. Mai 2020, 20:15:09
Ich war überrascht, in der Gärtnerei viele große Topfobstbäume zu sehen, scheint ein Trend zu werden.
Die Bäume sind schon mehrere Jahre alt, Äpfel, Quitten, Pflaumen, mit Fruchtbehang.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: thuja thujon am 12. Mai 2020, 00:03:42
Und wie sehen sie ausgetopft aus?

Ringelwurzeln und fertigierte Töpfe, für hochgetriebenes Holz mit viel Rückschnitt und ein paar Blüten für die zahlende Kundschaft?

Tropfbewässerung sei Dank und Anwachsrisiko liegt beim Kunden?

PS: die Waschanlage ist hier jetzt auch durch, das Substrat in den Töpfen noch zu luftig um richtig nass dazu sagen zu können. Die 30mm haben aber die Nährstoffe wohl etwas ausgespült, das muss ich wohl im Auge behalten ob da was zu tun ist.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 12. Mai 2020, 00:12:45
In den Topf habe ich nicht geschaut... ;)
Sah so aus, als ob der Wurzelstock geschnitten wurde. Die sahen fit aus, vermute die kamen vom Freiland in den Topf.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 26. Mai 2020, 12:34:24
Vor 2 Monaten ist die Nancymirabelle bei mir eingezogen...
Nachdem sie herrlich geblüht hatte, wurde sie fast von Läusen aufgefressen.
Dennoch hat sie viele Früchte angesetzt und treibt jetzt wieder. Sie hat sehr viele Blätter verloren, da ich sie entfernt hatte.
Die Behandlung mit Seifenlauge hat etwas geholfen.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 26. Mai 2020, 16:18:39
Seeehr schön  :D

Ist das die Sorte, von der jetzt ein Wurzelausläufer bei mir im Garten wächst?
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 26. Mai 2020, 20:43:55
Seeehr schön  :D

Ist das die Sorte, von der jetzt ein Wurzelausläufer bei mir im Garten wächst?
Auf dem Foto ist die Nancymirabelle, du hast eine Birkacher kleine rote Pflaume.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 26. Mai 2020, 21:29:58
@Ribisel
So sieht der Aprikosensämling von 2017 aus.
Am Anfang waren nur kleine Blätter.
Da ich ihn dieses Frühjahr in einen größeren Topf mit Kompost als Futter getopft habe, macht er jetzt auch gößere Blätter.
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Roeschen1 am 26. Mai 2020, 21:38:39
Haare Blattunterseite
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Ribisel am 27. Mai 2020, 00:07:53
Ich bin überzeugt worden. Danke  :D
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Vogelsberg am 27. Mai 2020, 15:14:26
Seeehr schön  :D

Ist das die Sorte, von der jetzt ein Wurzelausläufer bei mir im Garten wächst?
Auf dem Foto ist die Nancymirabelle, du hast eine Birkacher kleine rote Pflaume.


.... gleich mal ein Schild schreiben  :)
Titel: Re: Topfobstkultur
Beitrag von: Krusemünte am 30. Mai 2020, 17:06:55
Ich liebäugel ja auch immer wieder mal mit Topfobstkultur. Habe ja leider auch nur begrenzt Platz im bepflanzbaren Bereich meines Gartens. Da gehen die Kinder im Moment eindeutig vor.
Da mir Himbeeren zu sehr Ausläufern habe ich im letzten Jahr auf gut Glück einfach mal eine Topfhimbeere "Ruby Beauty" mitgenommen. Und ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Absolut unproblematisch, hat bereits im letzten Jahr unermüdlich getragen und hängt dieses Jahr richtig, richtig voll. Die Hummeln und Bienen hatten die letzten Wochen ein wahres Schmausefest. Natürlich kommen hier nicht mehrere Kilo auf einmal zusammen aber für den in den Handgenuss wird es reichen. Hat es schon im letzten Jahr.