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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Peace-Lily am 03. Juli 2017, 16:02:20
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Habe einen Phyllostachus aurea ersanden und dachte das ist der klassiche Goldrohrbambus den man auch aureosulcata nennt. Muss nun aber feststellen, dass das wohl noch ein anderer ist. Der eine scheint der Goldrohrbambus zu sein, der andere der Goldene Pekingbambus. Der eine hat erst grüne dann gelbe Halme und ist nicht so ganz winterhart, der andere hat gelbe Halme mit grünen Streifen und ist sehr winterhart. Hat jemand die Besagten und kann noch was dazu sagen? Und was bitte ist Heiliger Bambus? Ich möchte die Bambis im Kübel halten, eignen sich o.g. dazu?
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"Heiliger Bambus" ist Nandina domestica, ein immergrünes Gehölz aus der Verwandschaft der Berberitzen und Mahonien, das mit Bambus überhaupt nicht weiter verwandt ist.
Zu Bambus gibt's mehrere Threads, z.B:
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,34913.msg1093677.html#msg1093677
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,16609.msg420351.html#msg420351
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,26548.msg701231.html#msg701231
Vielleicht erbarmt sich ein Mod ...
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Danke für die Links. Ich hab vorher schon die Suchfunktion genutzt aber ich habe nicht das Passende gefunden, ich blicke bei diesem System hier nicht durch, bin nicht so der Forencrack. Ich trau mich ja kaum noch was zu posten, weil ich das hier ja schon kenne. Es sollen Threads gespart werden anstelle dass Kommunikation propagiert wird. Es müssen ja nicht immer die Forenmaster bemüht werden, es gibt bestimmt auch User die diesen Bambus haben und gerne was dazu schreiben und sich austauschen, dazu ist in meinen Augen ein Forum auch da, für Kommunikation. Außerdem habe ich schon im www gelesen was ich dazu finden konnte, ich möchte mich nun aber mit lebenden Menschden darüber austauschen? Was ist daran falsch? Dann sollte man kein Forum anbieten, wenn hier kein Austausch gewünscht wird, sondern man immer darauf verwiesen wird nur zu lesen.
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Die Forensuche ist in der Tat nicht besonders. Den Aureosulcata hatte ich auch mal. Nach ein paar Jahren entschied er sich auf Wanderschaft zu gehen. Zum Glück kam ich an den gut heran und zum Glück besitze ich einen Radlader. ;)
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Danke, für's Interesse. Ich will ihn im Kübel halten. Aber was gibt es noch für Unterschiede vom Aurea zum Aureosulcata?
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Meine Nachbarn haben einen Ph. aureosulcata. Er ist absolut winterhart, ca. 4 - 6 m hoch, und die Rohre sind ca. 2 cm dick. Er braucht unbedingt eine massive Rhizomsperre, sonst wandert er.
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Alle Phyllostachys wandern. :-X
@Peace-Lily
Was für eine Kübelgröße schwebt dir denn vor? Für Phyllostachys aurea und Phyllostachys aureosulcata wird jeweils ein Platzbedarf ab 6 qm angegeben. So eine Pflanzsituation mit einem Kübel herzustellen, ist eine Herausforderung.
LG
Leo
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Oh, das sind dann in der Tat recht große Kübel. Ist es aber nicht so, dass wenn man sie einkübelt, sie automatisch dadurch langsamer wachsen? Ich habe eine Pseudosasa japonica im Kübel, die wächst kaum und ist von der Höhe auch bei 1 m stehen geblieben.
Ich las auch in einem Bambusforum, dass jemand schrieb, dass Rhizomsperren eher dazu führen würden, dass die Bambuswurzeln tiefer wachsen und wenn man den Bambus ohne Sperre pflanzt blieben die Ausläufer oberflächlich und könnten leichter abgestochen werden als wenn sie mit einer Sperre 1 m tief im Boden wachsen und irgendwann doch die Sperre durchbrechen oder unterwandern oder sprengen.
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Phyllostachys ohne Wurzelsperre halte ich persönlich für keine gute Idee, irgendwann hauen sie dir dann doch ab. :P Wenn du zu kleine Kübel für stark wachsenden Phyllostachys nimmst, besteht die Gefahr, dass die Rhizome Drehwuchs bekommen. Die Pflanze leidet und treibt keine ordentlichen Halme mehr.
LG
Leo
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Salü Peace Lily
Oh, das sind dann in der Tat recht große Kübel. Ist es aber nicht so, dass wenn man sie einkübelt, sie automatisch dadurch langsamer wachsen?
Jein. sie sind etwa weniger Vital. Aber langsamer wachsen? Tja, vielleicht gibt es das zwischendurch
Ich habe eine Pseudosasa japonica im Kübel, die wächst kaum und ist von der Höhe auch bei 1 m stehen geblieben. Vermutlich nur noch wenig "Futter" drin.
Ich las auch in einem Bambusforum, dass jemand schrieb, dass Rhizomsperren eher dazu führen würden, dass die Bambuswurzeln tiefer wachsen und wenn man den Bambus ohne Sperre pflanzt blieben die Ausläufer oberflächlich und könnten leichter abgestochen werden als wenn sie mit einer Sperre 1 m tief im Boden wachsen und irgendwann doch die Sperre durchbrechen oder unterwandern oder sprengen.
Das ist was dran, deshalb sind die bei mir "nur 35cm" im Garten.
Habe zwei gleiche Sorten im Kübel drin. Einen im 60 Liter Kübel, die ist und bleibt etwas kleiner.
Nach gut zwei Jahren sieht man an der Topfaussenwand wo die Wurzeln im Kreis herum wachsen.
Lässt du den genug lang drin, zerreisst der Topf.
Hier den im grossen Topf. 🌿
Umtopfen im 240 Liter Kübel
Grüssen Natternkopf
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ich möchte mich nun aber mit lebenden Menschden darüber austauschen? Was ist daran falsch?
Nichts. Austausch bedeutet aber auch, an Vorhandenes anzuknüpfen.
Dann sollte man kein Forum anbieten, wenn hier kein Austausch gewünscht wird, sondern man immer darauf verwiesen wird nur zu lesen.
Es geht nicht darum, "nur zu lesen", sondern - wie gesagt - Vorhandenes zu sehen und daran anzuknüpfen.
Wenn jeder einen neuen Thread für seine Frage anfängt, zersplittert das ganze und wird unlesbar. Dann ist das kein Forum, in dem man sich austauscht, sondern eine Hotline, an die man sich mit seinem eigenem Problem wendet.
So, genug gemeckert.
Im Kübel würde ich keinen der genannten Bambusarten halten. Und auch keine Nandina.
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Ich hatte Phyllostachys aurea einige Jahre zunächst im Topf, später ausgepflanzt. Bei mir (Zone 6b) erfroren regelmäßig im Winter die Blätter, die zunächst gelbbraun wurden, dann irgendwann abfielen. Erst ab Mitte Juni hatte er sich immer so weit erholt, dass er neue Blätter trieb.
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Meine Güte, bevor hier jedes Mal jemand rund gemacht wird: Wer auch immer dieses Forum gestaltet, kann sich dann lieber um eine bessere Forensuchfunktion bemühen. Denn dann ist es wahrscheinlicher, dass man das Gesuchte auch findet und nicht extra einen neuen Thread öffnen muss.
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Ich finde diese ewig wiederkehrende Diskussion eigentlich auch überflüssig. Dann soll doch ein Mod diese Einzelfragen an den entsprechenden Thread anhängen.
Von dauerhafter Kübelhaltung halte ich bei Phyllostachys übrigens nicht viel. Neben der Frage des Winterschutzes für die Wurzeln, der sich bei ausgepflanzten Exemplaren erübrigt, stellt sich für mich die Frage, will man einen solchen Bambus wirklich mindestens alle Jahre in ein größeres Gefäß umpflanzen und wie groß sind die Kübel dann in einigen Jahren?
Man könnte ihn natürlich statt komplett umzupflanzen regelmäßig teilen aber bringt das wirklich Sinn?
Bei mir im Garten steht übrigens seit bald 20 Jahren ein Phyllostachys aureocaulis 'Aureosulcata' (so habe ich ihn damals jedenfalls erworben. Er ist nur mit 30 x 30 cm Gehwegplatten eingefasst und büxt seit etlichen
Jahren durch die Ritzen aus.
Bislang war das Ausgraben und Abstechen der Ausläufer immer noch ein beherrschbarer Arbeitsaufwand, auch wenn mein "Wildkräuterrasen" dann hinterher aussieht, als wären die Wildschweine eingefallen. Durch eine fachgerecht eingebaute Wurzelsperre sollte man dies jedoch vermeiden können.
Zur Information über die Gattung Pyllostachys und andere Bambusarten empfehle ich hier wieder einmal diese Webseite.
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*räusper* ::)
Hier wurde niemand rund gemacht. Und da das ein für uns user kostenlos zu nutzendes Forum ist, dürfen Kritiker gerne etwas zur Finanzierung dieses Forums besteuern. :-X
Peace-Lily: es ist richtig, dass die Suchfunktion wirklich nicht die Beste ist, allerdings wäre es vielleicht auch gut, den richtigen Namen einzugeben, denn wirklich fündig kannst du auch unter Phyllostachus sowieso nicht werden. Das Ding heißt nämlich Phyllostachys. Vielleicht änderst du auch dahingehend den Thread-Titel. ;)
Ich las auch in einem Bambusforum, dass jemand schrieb, dass Rhizomsperren eher dazu führen würden, dass die Bambuswurzeln tiefer wachsen und wenn man den Bambus ohne Sperre pflanzt blieben die Ausläufer oberflächlich und könnten leichter abgestochen werden als wenn sie mit einer Sperre 1 m tief im Boden wachsen und irgendwann doch die Sperre durchbrechen oder unterwandern oder sprengen.
Gefährlicher Tipp. Mein Phyllostachys (nigra) ohne Rhizomsperre im alten Garten hatte zwar oberflächliche Ausläufer, diese wanderten auch nach Jahren zwar nur 10 cm tief unter dem Rasen durch, tauchten aber teilweise zwei drei Meter entfernt spießartig nach einem Regenguss ganz plötzlich wieder auf.. Mit "abstechen" war da aber nichts mehr. Astschere, Axt, Fuchsschwanz und Spitzhacke mussten ran, so dick waren sie. Ich habe noch lange nach dem Umzug gebraucht, um ihn wieder komplett loszuwerden, überall im Garten kam wieder was hoch. Zum Glück war das Haus ein Jahr lang unbewohnt und ich konnte nach dem Auszug noch lange danach immer noch in den Garten.
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@ Peace-Lily wie war nochmal Deine Gartensituation? Ich habe so etwas wie Kleingärten im Kopf. In diesem Fall würde ich unbedingt die Finger von Bambus lassen. Ausbüchsen kann man nie ausschließen und dann wäre Ärger mit Nachbarn programmiert.
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Meiner Ansicht nach gilt dieser Tipp mit dem "Sperre weglassen" eher für Pseudosasa japonica, der treibt wirklich sehr flache Ausläufer, wenn er "frei" ist. Und sie tauchen nicht so weit weg auf.
Meine Pseudosasa sind "frei", ich habe allerdings schwach lehmigen Sandboden, da ist ausbuddeln ein Kinderspiel. Im alten Garten steht er seit circa 40 Jahren in "Zuckersand", und nervt zwar gelegentlich ein bißchen, ist aber gut unter Kontrolle zu halten.
Bei einem Phyllostachys würde ich das nie riskieren, da habe ich bei Bekannten einen gesehen (auch ohne Wurzelsperre), der sehr tiefe und sehr weite Ausläufer macht. Falls ich mal aus meinem Garten einen 2000 qm Bambushain machen möchte...aber sonst pflanze ich den nicht.
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Ich will ihn im Kübel halten.
Ein bewurzelter Rhizomausläufer läßt sich schon ein paar Jahre in einem immer größer werdenden Kübel halten, die Bambinis werden dort natürlich nicht so hoch und die Halme auch nicht so dick. Ich hatte das auch schon in der Vergangenheit mehrfach! probiert. Es gab letztlich aber immer das Überwinterungsproblem, woran es scheiterte. Draußen sind mir die Pflanzen im Kübel dann doch immer irgendwann erfroren, selbst hier in Klimazone 8 a, denn dauerfeuchter Boden im Winter war nicht gut und ein paar Frostnächte im Topf, der von allen Seiten angriff, waren dann immer der Tod.
Die einzige Chance wäre vielleicht ein vor Feuchtigkeit geschützter kalter, aber frostfreier und auch tagheller Überwinterungsplatz. Evtl. noch ein Balkon- oder Dachüberstand, wo keinerlei Regen oder Wintersonne hinkommt und nur bei Bedarf in frostfreien Zeiten etwas gegossen wird. Da du ja auch Klimazone 8 a angibst, könnte das einen Versuch wert sein, allerdings ohne jegliche Garantie. ;)
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Oder es wird einfach nicht gemeckert, wenn jemand in der Suche nicht entsprechendes findet und einen neuen Thread eröffnen muss ;)
Wolltest du nun eigentlich den haben, den du gekauft hast oder einen "Nandina domestica = Heiligen Bambus"?
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Ja, mit diesen vielen unterschiedlichen Erfahrungen kann ich mir nun ein gutes Bild davon machen, wie sich Phyllostachys auswächst und verhält. Ich habe keinen Kleingarten mehr, denn mein Naturgartenkonzept mit Heilpflanzen und Permakultur kollidierte mit der Engstirnigkeit des Vereines und und ich habe den Garten aufgelöst und gekündigt.
Ich habe jetztz ein großes verwildertes Grundstück zur Verfügung mit hohen Bäumen und sehr viel Platz und kann relativ frei schalten und walten.
@Natternkopf: Das ist interessant wie Du das bildlich dokumentiert hast. Welchen Durchmesser hat so ein 240 l Kübel? Und welche Erde hast Du da drin?
In dem Thread schrieb auch pks, dass es ohne Rhizomsperre leichter wäre die Ausläufer auszgraben. Aber jetzt schreiben hier ja einige Leute, dass dann meterweit durch den Garten "geschossen" wird und man nicht mehr nachkommt mit ausgraben. Ich werde also auf keinen Fall auspflanzen. Es sind jetzt erstmal Versuche die ich starte ihn im Kübel zu halten und zu gucken und alle paar Jahre dann die Wurzelumrundungen aus dem Kübel rauszuschneiden.
Pseudosasa japonica wächst wie gesagt im Kübel kaum, aber ich dünge auch nicht soviel. Es gibt mal Ackerschachtelhalmtee oder Türkischen Tee und ein paar Hornspäne.
Die Pseudosasa hat den Winter draußen hinter einer Hecke und mit Jutesäcken um den Topf und auf Holzplanken gestellt gut überwunden.
Die Meinungen sind ja hier ganz unterschiedlich zu Rhizomsperre oder nicht, haben denn die Phyllostachys unterschiedliches Wuchsverhalten? Ist der Nigra vielleicht besonders "agressiv" und der aureosulcata eher zahm?
@troll13, Du sschreibst Du hast keine Rhizomsperre und er wächst flach, in welchem Abstand von der Mutterpflanze kommen bei Dir dann die Ausläufer hoch?
@Albizia: Ich habe einen Parterrebalkon auf dem ich letztes Jahr 15 Obstbäume und Blumenhartriegel nach der Gartenauflösung überwintert habe, alle in Kaffeesäcke und Rettungsdecken eingepackt, alle haben überlebt. Einen Winter ist der Pseudosasa halb erfroren aber da hatte ich noch keine Kaffeesäcke drumrum.
@Blue Opal: Ich wollte einen Gelbrohrbambus und das ist der Aurea ja. Der Heilige Bambus ist mir gerade erst ins Auge gefallen, ich habe keine Ahnung wie der aussieht, aber er hört sich interessant an und ich werde ihn mir näher anschauen.
@Anubias: Okay der Pseudosasa ist also zahm, in welchem Abstand von der Mutter kommt er raus? Deshalb wächst der im Kübel auch so schwach. Ich glaube man kann daran auch schon einiges erkennen, wie sie sich frei verhalten würden. Wächst kaum im Kübel, wächst frei auch nicht so wild. Während die Phyllostachys nigra im Kübel total wuchern und frei dann noch mehr.
Mein Fazit zu meiner Frage, die Unterschiede von Aurea und Aureosulcata sind:
Aurea ist weniger winterhart, hat kleinere Blätter, hat irgendwann gestauchten Wuchs an den Halmen wenn er relativ kalt steht glaube ich, der sehr interessant aussieht, hat erst grüne Halme und dann gelbe. Aureocaulis ist sehr winterhart hat größerer Blätter, hat ab und zu grüne Streifen auf den gelben Halmen. Ich denke ich werde beide ausprobieren, denn ich stelle gerne Vergleiche an und mache Studien zu unterschiedlichem Wuchsverhalten. Alles erstmal im Kübel und wenn ich keine Lust mehr habe, dann werden sie verschenkt. Bisher hatte ich aber mit Bambus eher Probleme. Bzw. die Fargesia murieal hat nasse Füße bekommen und wächst nun nicht mehr, ich habe sie jetzt ausgepflanzt und den Boden mit Steinen drainiert und mit Sand aufgelockert, aber Fargesien sind ja eigentlich nicht so richtig Bambus.
@Bristlecone: Natürlich könnte man immer irgendeinen Thread finden an den man was dranhängen kann, aber dann findet man ja gar nichts mehr wieder. Wenn ich ein konkretes Thema habe, wie hier z.B. die Unterschiede zwischen Ph. aurea und aureosulcata und das an irgendeinen anderen Thread dranhänge dann werden das doch endlose Threads mit immer derselben Überschriftt. Wenn ich einen konkrete Überschrift in einem eigenen Thread habe und jemand such zum Thema ist es doch einfacher zu finden. In der täglichen Übersicht werden doch auch ständig neue Themen angeschnitten,warum ist das denn da erlaubt?
Ich bemühe mich ja, vorher zu gucken ob es einen passenden Thread gibt, aber in dem Fall habe ich speziell zu meiner Frage nichts gefunden. Ich kann doch jetzt nicht erst alle Bambusthreads zu allen Themen lesen nur um vielleicht zufällig was über Aureosulcata zu finden. Den Thread von 'Natternkopf habe ich überhaupt nicht gefunden und wie gesagt mir ist ein persönlicher Austausch wichtig. Das Bambuslexikon ist übrigens sehr gut, trotzdem möchte ich immer noch persönliche Erfahrungen hören, sonst kann ich mir das nicht vorstellen.
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Der Pseudosasa wächst anfangs horstig und beginnt ab einer gewissen Größe mit den Ausläufern, ich habe sie im alten Garten aber nie weiter entfernt als etwa 3-4 m gefunden. Außerdem tauchten sie nicht spontan in der Emtfernung auf, sondern die "Ausläuferkette" begann ca einen Meter von der Ursprungspflanze entfernt und setzte sich dann fort.
In kleinen/"ordentlichen" Gärten kann er bestimmt sehr lästig sein, in unserer mittelgroßen Wildnis reichte es, einmal im Jahr ein paar Stunden zu buddeln.
Änderst du das "Phyllostachus" im Titel noch in "Phyllostachys" ? Sonst wird dieser Thread, so er bestehen bleibt, vermutlich nie wiedergefunden.
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Ja danke und wie hoch wird der Pseudosasa ausgepflanzt?
Noch eine Anmerkung zu den o.g. Goldrohrbambis, sie vertragen Trockenheit, das finde ich nicht unwesentlich.
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und wie hoch wird der Pseudosasa ausgepflanzt?
Das verstehe ich nicht ganz. Willst du wissen, ab welcher Größe man den auspflanzt ? Ich hab mir vor drei Jahren im Frühjahr aus dem alten Garten einen Ausläufer mitgenommen, die Teilstücke waren 30cm, 60cm und ca.1,20 m hoch und alle drei wurden direkt ausgepflanzt und wuchsen problemlos an.
Ich glaube nicht, dass es da eine Mindestgröße zum Auspflanzen gibt, zumindest in 7b ist das Zeugs Unkraut :)
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Nein, ich meinte wie groß bzw. wie hoch er wird wenn man ihn auspflanzt weil er im Kübel nur ca. 1 m hoch bleibt.
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Die Ursprungspflanze im alten Garten ist etwa 40 Jahre alt und hat zwischendurch einmal geblüht.
Sie ist etwa 3 - 3,5 m hoch und ungefähr 2m im Durchmesser. Nach der Blüte in den 80ern war sie fast vollständig hinüber und hat mehrere Jahre gebraucht, bis sie wieder zu wachsen begann.
Etwa einmal im Jahr gibts ne Ausläufer-Ausbuddel-Aktion, sonst hätte sie mittlerweile sicher einen Durchmesser von 7 oder 8 m.
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Oh, doch ganz schön hoch und wie dick sind die Bambusstangen, ich nehme an eher dünn, denn er heißt ja auch Pfeilbambus. Die Blüte....also kann es doch noch weitergehen nach einer Blüte, denn ich las das jetzt öfter, dass nach der Blüte nicht unbedingt ein Absterben angesagt ist, oder liegt das auch an der Sorte?
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Die Stangen sind maximal einen cm dick.
Bambusarten-/Gattungen reagieren unterschiedlich auf die Blüte, manche überleben das problemlos, andere brauchen dabei alle Reserven auf und sterben ab, der Rest bewegt sich irgendwo dazwischen.
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@troll13, Du sschreibst Du hast keine Rhizomsperre und er wächst flach, in welchem Abstand von der Mutterpflanze kommen bei Dir dann die Ausläufer hoch?
...
Das ist hier unterschiedlich. Manche zeigen sich schon in etwa 30 cm andere jedoch erst in 2 Metern Abstand von der Umrandung der Mutterpflanze. Sie laufen auch nicht sonderlich tief unterhalb der Oberfläche, so ca. 15 cm in meinem humosen Sandboden.
Ich würde aber trotzdem zu einer Rhizomsperre raten. ;)
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Dann sollte man kein Forum anbieten, wenn hier kein Austausch gewünscht wird, sondern man immer darauf verwiesen wird nur zu lesen.
Es geht nicht darum, "nur zu lesen", sondern ... Vorhandenes zu sehen und daran anzuknüpfen.
Wenn jeder einen neuen Thread für seine Frage anfängt, zersplittert das ganze und wird unlesbar. Dann ist das kein Forum, in dem man sich austauscht, sondern eine Hotline, an die man sich mit seinem eigenem Problem wendet. ... (Hervorhebung von mir)
Jep. Und als Hotline mag vermutlich kein Pur-Mitglied herhalten :-X.
Hier sind noch ein paar Bambus-Threads, aus denen man eine Menge lernen kann zum Thema Rhizomsperre:
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,11071.0.html
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,59137.msg2855463.html#msg2855463
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,61082.0.html
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,4990.15.html
Aus den verlinkten Fäden habe ich zudem gelernt, dass Bambus zu den Stauden gehört, nicht zu den Gehölzen.
Vielleicht erbarmt sich ja ein Mod und verschiebt? - Danke :)!
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Jep. Und als Hotline mag vermutlich kein Pur-Mitglied herhalten :-X.
Aus den verlinkten Fäden habe ich zudem gelernt, dass Bambus zu den Stauden gehört, nicht zu den Gehölzen.
Vielleicht erbarmt sich ja ein Mod und verschiebt? - Danke :)!
Danke für die Links.
Nee als Hotline ist das auch nicht gedacht, es kann ja jeder selbst entscheiden ob er antworten will oder nicht und was er schreiben will und was nicht. Bambus gehört zu den Stauden? Er veschwindet im Winter im Boden und treibt dann wieder aus? Ich dachte Bambus gehört zu den Gräsern? Ich hab vorher die Suchfunktion benutzt um zu gucken wo die Leute über Bambus schreiben und fand es im Arboretrum. Da ich exotische Pflanzen und Gräser nicht fand. Oje das ist wieder eine Wissenschaft für sich und ganz schön kompliziert in so einem Forum alles richtig zu machen, wenn es dann jedesmal einen Aufstand gibt wenn man was falsch machte. Ist wie im Kleingartenverein.
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Da Bambus nicht im eigentlichen Sinne verholzt, ist ein Bambus kein Gehölz.
Und nicht alle Stauden verschwinden komplett in der Erde.
Und fürs Unterforum "Stauden" sind z.B. Gräser, Farne und Zwiebelpflanzen extra im Untertitel mit aufgeführt.
Tut mir leid, wenn der Versuch, etwas systematische Ordnung in die Threads zu bringen, für dich schon mit "Kleingartenmuff" gleichzusetzen ist, aber den meisten hilft das bei der Suche sehr.
Unter einem "Aufstand" in einem Forum verstehe ich etwas sehr viel heftigeres als hier und da ein Hinweis wie hier.
Was ist schon dabei, wenn man mal einen Fehler gemacht hat ? Wenn mans gesagt bekommen hat. macht man es halt beim nächsten Mal besser, was solls ?
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Sooo falsch finde ichs nicht, was den Verkauf angeht laufen sie schon meist bei den Gehölzen mit ;).
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Nix "Aufstand". Sondern nur das:
... der Versuch, etwas systematische Ordnung in die Threads zu bringen...
... denn Sortieren hilft beim Finden. Und damit beim Austausch unter lebendigen Menschen :).
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ja, ja Ordnung macht schon Sinn, eine gewisse Ordnung zumindest. Wie heißt es so schön:
Ordnung ist das halbe Leben..........aber ach, sie ist nicht jedem so automatisch in die Wiege gelegt....Ich dachte beim Suchen wo ich es einordne, dass Bambus eine eigene Sparte hätte. Falsch gedacht. Ich würde auch gerne mehr über die positiven Eigenschaften und Unterschiede aus eingenen Erfahrungsberichten wissen, die über die Ebene von Wurzelsperren hinaus geht. Wie die Entwicklung ist, ob er empfindlich ist oder leicht wieder austreibt, was eben das Besondere an so einem Phyllostachys ist außer, dass er Ausläufer schiebt. Das was die Besitzer als angenehm empfinden. So wie ich z.B. jetzt über die Fargesia Standing Stone schreibe, dass ich sie als problematisch empfinde und sie gar nicht gut wächst. Die Fargesien sind ja im Prinzip auch nicht wo wirklich echte Bamusse.
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So lange das:
Die Forensuche ist in der Tat nicht besonders.
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glaube ich nicht so recht daran:
... denn Sortieren hilft beim Finden.
...
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... Die Fargesien sind ja im Prinzip auch nicht wo wirklich echte Bamusse.
Wieso?