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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: Ruby am 09. Februar 2018, 13:07:52
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... es geht um diesen ca. 5 m langen und ca. 40 cm langen Streifen, Dachvorsprung, Hangbeet.
(https://s19.postimg.cc/nkl9apf43/IMG_5885.jpg)
Hier wohnten bis letztes Jahr noch Wildbienen, deshalb habe ich den Streifen auch in Ruhe gelassen und nichts gemacht. Letztes Jahr habe ich keine Bienen mehr gesehen.
Das Beet selbst liegt im Halbschatten, der Streifen ist durch die Bepflanzung vollschattig. Der Zweig den man in der Bildmitte sieht ist von Decaisnea fargesii.
Der Boden ist lehmig/steinig. Wasser kommt nur hin wenn ich mit dem Schlauch gieße.
Welche Pflanzen würden das überleben? Dazu fehlt mir leider komplett die Erfahrung. Ich hätte gerne Farne, Helleboren, Epimedien u.ä.
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Iris foetidissima? (Zumindest klein bissel Wasser bräuchte die aber ab und an schon mal.)
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Hm, also die Decaisnea und die Hydrangea werden noch an Breite zulegen, das wird also noch dichter die nächsten Jahre.
Ich würde höchstens bis zu der Grenze, wo man jetzt sieht, wie weit der Regen kommt, etwas pflanzen, also bis da, wo der Boden dunkel ist - alles in dem hellen Streifen müsstest du wohl das ganze Jahr giessen.
Bis zu der Grenze sind Helleborus x hybridus, viele Epimedien, ein paar wenige etwas trockenheitsverträglichere Farne wie Polystichum setiferum, Polypodium vulgare, Dryopteris filix-mas, Cyrtomium fortunei und natürlich Cyclamen hederifolium gut möglich, die breitbuschiger werdenden Stauden würden von der Grenze aus auch den größten Teil des Streifens überdecken mit ihrem Laub, die Helleborus und Cyclamen z.B.
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Ist der Boden überall gleich trocken?
Vielleicht käme eine Staudenclematis in Frage. Wurzeln an der feuchtesten Stellen, Ranken ausgebreitet.
Habe ich in England unter einem Baum bewundert.
Laut Schild war es Clematis praecox.
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Bei mir gedeihen an ähnlichen Standorten durchaus Lenzrosen. Sie schlappen im Sommer mal etwas, stecke das aber ansonsten weg und blühen auch.
Ich seh auf dem Bild Sarcococca, richtig? Davon könntest du mehr pflanzen.
Cyclamen coum tut es hier an einem halbschattigen Standort unter der Krone großer Eiben, wo ich im Sommer immer gießen muss, auch.
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Hm, also die Decaisnea und die Hydrangea werden noch an Breite zulegen, das wird also noch dichter die nächsten Jahre.
Ich würde höchstens bis zu der Grenze, wo man jetzt sieht, wie weit der Regen kommt, etwas pflanzen, also bis da, wo der Boden dunkel ist - alles in dem hellen Streifen müsstest du wohl das ganze Jahr giessen.
Bis zu der Grenze sind Helleborus x hybridus, viele Epimedien, ein paar wenige etwas trockenheitsverträglichere Farne wie Polystichum setiferum, Polypodium vulgare, Dryopteris filix-mas, Cyrtomium fortunei und natürlich Cyclamen hederifolium gut möglich, die breitbuschiger werdenden Stauden würden von der Grenze aus auch den größten Teil des Streifens überdecken mit ihrem Laub, die Helleborus und Cyclamen z.B.
Bis zur Grenze ist es bereits bepflanzt. Ich wäre bereit und könnte das ganze Jahr gießen nur in den Wintermonaten wird's schwierig (Wasser abgesperrt). Von den genannten Pflanzen stehen bereits einige im restlichen Beet verteilt.
Aber das wäre eine gute Idee genau an den Grenzstreifen Farne und Helleborus zu pflanzen.
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Ich find die Coum ja fast ein bisschen zart für die Ecke - Cyclamen hederifolium hab ich im Vollschatten unter meinem Eibenhain ohne Giessen und das funktioniert problemlos - sie blühen nicht so üppig wie die woanders halbschattig stehenden, kommen dafür aber auch, erstaunlicherweise, gegen die Efeukonkurrenz an.
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Ist der Boden überall gleich trocken?
Vielleicht käme eine Staudenclematis in Frage. Wurzeln an der feuchtesten Stellen, Ranken ausgebreitet.
Habe ich in England unter einem Baum bewundert.
Laut Schild war es Clematis praecox.
Danke, enaira. Der Boden ist nur beim Dachvorsprung so trocken, der Rest ist normal, je nach Wetter.
Ich glaube die Staudenclematis würde Ihre Ranken in die Sonne ausbreiten ...
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Bis zur Grenze ist es bereits bepflanzt. Ich wäre bereit und könnte das ganze Jahr gießen nur in den Wintermonaten wird's schwierig (Wasser abgesperrt).
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Naja, du siehst ja, wie trocken der Boden jetzt gerade ist - und Immergrüne wie Helleborus, Cyclamen, manche Epimedium und manche Farne brauchen auch im Winter Wasser, wenn es nicht durchgehend gefroren ist :-\
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Aber das wäre eine gute Idee genau an den Grenzstreifen ... Helleborus zu pflanzen.
Genau auf die Regengrenze gesetzt würde, eingewachsen, der Laubkranz der Helleboren schon die trockenen 40cm fast komplett zudecken.
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Bei mir gedeihen an ähnlichen Standorten durchaus Lenzrosen. Sie schlappen im Sommer mal etwas, stecke das aber ansonsten weg und blühen auch.
Ich seh auf dem Bild Sarcococca, richtig? Davon könntest du mehr pflanzen.
Cyclamen coum tut es hier an einem halbschattigen Standort unter der Krone großer Eiben, wo ich im Sommer immer gießen muss, auch.
Richtig, Sarcococca. Eine zweite habe ich hier noch stehen. Könnte ich die in den trockenen Bereich pflanzen. Genügt es wenn die im Sommer nur Wasser vom Schlauch erhält und im Winter nichts? Die eine S. steht genau im Grenzbereich und hat genügend Wasser.
Welche Lenzrosen?
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Ich habe diverse Helleborus-orientalis-Hybriden aus verschiedenen Einkäufen dort gepflanzt.
Sarcococca möchte als Immergrüne im Winter etwas Feuchtigkeit im Boden. Kommst du mit der Gießkanne dorthin, muss ja nicht viel sein.
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Helleborus orientalis Hybriden würde ich mir da nicht trauen aber eventuell Wildarten wie z.B. Helleborus argutifolius genau auf den Grenzstreifen ... Danke, gute Idee muss ich mich noch schlau machen.
Für den zweiten Sarcococca hätte ich auch gerade einen Platz im Grenzbereich gefunden.
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Bis zur Grenze ist es bereits bepflanzt. Ich wäre bereit und könnte das ganze Jahr gießen nur in den Wintermonaten wird's schwierig (Wasser abgesperrt).
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Naja, du siehst ja, wie trocken der Boden jetzt gerade ist - und Immergrüne wie Helleborus, Cyclamen, manche Epimedium und manche Farne brauchen auch im Winter Wasser, wenn es nicht durchgehend gefroren ist :-\
Naja, trocken ist der Boden hauptsächlich weil ich da nie gegossen habe weil ja sowieso da nichts gewachsen ist. Wenn ich aber im Sommer über mit dem Schlauch immer gieße könnte ja eine gewisse Feuchtigkeit speichern, wenn auch nicht viel.
Hervorhebung: welche wären extrem Trockenheit tolerant?
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Ist Helleborus argutifolius bei dir ausreichend winterhart?
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Ja, ich habe eine, die steht wahrscheinlich zu feucht und ist daher verpilzt ::) Vor allem an der Hausmauer ist es dann auch nicht so kalt wie am anderen Standort. Letztes Jahr hatte sie -17°C ausgehalten.
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Meiner Meinung nach wird in diesem trockenen Streifen nichts gedeihen, denn dort leben keine Regenwürmer, Bodenlebewesen.
So nahe an der Hauswand würde ich auch nicht gießen.
Man könnte Steine, kleiner Nebeneffekt, das Haus bleibt auch sauber, hinlegen und Pflanzen, auch Farne, die breit wachsen, die die Steine überwachsen, im regenfeuchten Bereich pflanzen.
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Och, in einem knochentrockenen Streifen direkt an der Ostseite vom Haus, wo praktisch kein Regen hinkommt und die Oberfläche mit diesen großen runden Flusskieseln abgedeckt ist, die man hierzulande gerne ums Haus rum hat, gedeihen hier - natürlich mit gelegentlichem Gießen:
Fremontodendron 'California Glory'
Cistus x danseraui
Rosa 'Marechal Niel'
Rosa banksiae 'Lutea'
Ceanothus impressus 'Victoria'
Ceanothus 'Concha'
Melianthus comosus
Euphorbia characias, die hat sich dort ausgesät.
Nichts davon würde bei Ruby gedeihen, aber nicht wegen Boden und Wasser, sondern wegen der Winterkälte.
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Iris foetidissima? (Zumindest klein bissel Wasser bräuchte die aber ab und an schon mal.)
Kasbek, danke für die Erinnerung, die möchte ich schon lange haben, könnte sogar passen :D
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Meiner Meinung nach wird in diesem trockenen Streifen nichts gedeihen, denn dort leben keine Regenwürmer, Bodenlebewesen.
So nahe an der Hauswand würde ich auch nicht gießen.
Man könnte Steine, kleiner Nebeneffekt, das Haus bleibt auch sauber, hinlegen und Pflanzen, auch Farne, die breit wachsen, die die Steine überwachsen, im regenfeuchten Bereich pflanzen.
Dornröschen, danke! Steine sind eine gute Idee zumindest direkt beim Haus.
Dies und bristlecones Antwort bringt mich gleich auf das nächste Thema ;)
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Das würde auch mit Natursteinen schön aussehen, Kiesel gehen natürlich auch.
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Hier habe ich einen Streifen mit Steinen an der Grenze zum Nachbarn. Ich habe im Herbst schon einmal nachgesehen was sich darunter befindet. Eine Unkrautfolie und wahrscheinlich 50cm Schotter, Unterbau vom Pflaster.
Da würde ich gerne Sträucher setzen, die mit ihren tiefen Wurzeln die Erde erreichen. Es ist da relativ feucht und schattig. Nordwest.
Es war einmal eine Fichtenhecke die der Nachbar vor 20 oder mehr Jahren gepflanzt hat.
(https://s19.postimg.cc/qp5m5qr77/IMG_5886.jpg)
Holunder geht gut, man sieht ja den großen Strauch, der hat sich selbst da angesiedelt.
Dass sich die Sträucher nach vorne wachsen werden ist klar und auch gewünscht.
Was könnte da passen und auch gedeihen?
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Wächst vorne noch eine Fichte?
Bevor man was pflanzt, müßte man alles zurückschneiden. Gehen die Wurzeln der Fichte auch auf dein Grundstück?
Bei Fichtenwald fällt mir spontan Heidelbeeren ein, die aber nicht im Vollschatten gedeihen.
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Meine Eltern hatten auf so einem Streifen Schwalbenwurzenzian, Leberblümchen, Cyclamen und (glaube ich) auch Diptam.
Okay, du hattest nach Sträuchern gefragt... :-[
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Nachtrag zu trocken, schattig - bin wieder mal spät dran :-[,
hier eine kleine Auswahl, was bei mir unterm Ahorn noch gut wächst. Trocken, schattig bis halbschattig, sandig, auch wenn es regnet sind dort nur die oberen 2 cm Erde feucht, drunter ist Staub :-X:
Iris foetidissima - ganzjährig schön, brauche ich mehr davon.
Epimedium x versicolor "Sulphureum" - wächst dort schön dicht und bleibt sehr manierlich
Helleborus X hybridus - alle überzähligen Sämlinge werden dorthin verbannt - geht recht gut
Geranium phaeum ist in der Testphase, versamt sich aber, könnte Dir evtl. zu viel sein
Carex oshimensis "Evergold" - verträgts da auch gut, sieht ganzjährig schön aus (muss unbedingt dort noch andere Carexe probieren)
Dryopteris filix mas ist es im Sommer oft zu trocken, da liegt er gern mal flach ;)
Im Winter gieße ich dort nie, gelegentlich Frühling/Sommer bei extremen Verhältnissen (heiß/trocken/windig)
*ich weiß, daß ich noch irgendwas vergessen hab*
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häwimädel, danke dir, das hört sich gut an :D
Epimedium x versicolor 'Sulphureum' muss ich sowieso an anderer Stelle dezimieren und Helleborus x hybridus Sämlinge habe ich auch massenweise ;)
Carex hätte ich auch ein paar Ausläufer.
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Hier noch ein paar Bilder von dem Streifen:
Ganz vorne beim Tor wächst ein Buchs und dahinter ein paar Fichten, die werden aber dieses Jahr wieder geschnitten, so um 20 cm zurückgenommen:
(https://s19.postimg.cc/cf0n86803/IMG_5888.jpg)
(https://s19.postimg.cc/61bk4xijn/IMG_5889.jpg)
(https://s19.postimg.cc/flv6rtflf/IMG_5890.jpg)
Hinter dem Holunder wachsen drei Fichten und eine ausgewachsene Lärche auf vielleicht 5m2, man sieht die Stämme:
(https://s19.postimg.cc/crs1edsur/IMG_5891.jpg)
Es wächst da schon was, nämlich Unkraut ::)
Für die Sträucher würde ich als Start ein großes Loch ausheben und ordentlich mit Erde und Kompost pflanzen. Dann müssten sie sich halt durch eine Schicht Sand durchkämpfen.
Ob da Fichtenwurzeln sind keine Ahnung aber wahrscheinlich schon unter dem Pflaster. Oder die wurden gekappt beim Errichten der Einfahrt. Das wurde alles vom Vorgänger gebaut.
Was wäre mit Hamamelis vernalis und verschiedenen Salix?
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Ich könnte mir vorstellen, dass Sträucher sich bei dieser Situation sehr weit weg von den Fichten neigen würden.
Ich weiß, du hast oben geschrieben, dass das durchaus erwünscht ist....
Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Fichten irgendwann einmal ganz gefällt werden?
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Ich könnte mir vorstellen, dass Sträucher sich bei dieser Situation sehr weit weg von den Fichten neigen würden.
Ausser man nähme eher Kleine. Mir wurde heute der Mäusedorn/ Ruscus aculeatus empfohlen, der ginge wohl dort auch, denke ich. Und Ilex aquifolium. Ich bin sonst nicht so Fan von stechendem Zeugs, aber von dem irgendwie schon. Ist lustigerweise in beiden Gärten von selbst aufgekommen. Wächst langsam und ist für mich schön in Begleitung zu Bäumen.
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Ich könnte mir vorstellen, dass Sträucher sich bei dieser Situation sehr weit weg von den Fichten neigen würden.
Ausser man nähme eher Kleine. Mir wurde heute der Mäusedorn/ Ruscus aculeatus empfohlen, der ginge wohl dort auch, denke ich.
Aber nicht in der WHZ von Rubys Garten.
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welche WHZ ist das denn?
Mäusedorn, ca. 45 cm hoch, habe ich im oberpfälzer Garten vorgefunden, ich denke dort wars ca. 6a?
Edit hat die Größe nachgereicht ;)
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Ah ok sorry, also keine Mäuse. (Ich finde die WHZ von Ruby nicht...)
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Nachtrag zu trocken, schattig - bin wieder mal spät dran :-[,
hier eine kleine Auswahl, was bei mir unterm Ahorn noch gut wächst. Trocken, schattig bis halbschattig, sandig, auch wenn es regnet sind dort nur die oberen 2 cm Erde feucht, drunter ist Staub :-X:
Iris foetidissima - ganzjährig schön, brauche ich mehr davon.
Epimedium x versicolor "Sulphureum" - wächst dort schön dicht und bleibt sehr manierlich
Helleborus X hybridus - alle überzähligen Sämlinge werden dorthin verbannt - geht recht gut
Geranium phaeum ist in der Testphase, versamt sich aber, könnte Dir evtl. zu viel sein
Carex oshimensis "Evergold" - verträgts da auch gut, sieht ganzjährig schön aus (muss unbedingt dort noch andere Carexe probieren)
Dryopteris filix mas ist es im Sommer oft zu trocken, da liegt er gern mal flach ;)
Im Winter gieße ich dort nie, gelegentlich Frühling/Sommer bei extremen Verhältnissen (heiß/trocken/windig)
*ich weiß, daß ich noch irgendwas vergessen hab*
Die Liste gefällt mir auch gut, ich habe einen ebensolchen Standort und schon viel ausprobiert. Jetzt hast du mir ein paar neue Kandidaten geliefert, vielen Dank!
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Wie wäre es denn mit Rosensträuchern?
Da gibt es doch auch Sorten, die mit weniger Sonne zufrieden sind, und die Würzeln können sehr tief gehen.
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Hier habe ich einen Streifen mit Steinen ...
Da würde ich gerne Sträucher setzen... Es ist da relativ feucht und schattig. ...
*Wäre es evtl.noch möglich, das Thema zu trennen?
Andererseits hätten wir hier eine Sammlung von Sträuchern bis Stauden, trocken bis feucht schattig ;) - Ich fürchte, später nichts mehr wiederzufinden.
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@enaira: Das wird eher nicht funktionieren, es ist ein kleiner Schattenplatz unter einem Acer palmatum mit höchstens einer Stunde (Mittags-)Sonne im Sommer. Als Pflanzplatz für die Clematis scheint es zu gehen, sie wächst abwärts auf die nächste Ebene des zweistufigen Terrassenbeetes und bekommt dort dann mehr Licht gegen Abend.
Ich habe auf dem oberen Beet inzwischen auch Cyclamen hederifolium und coum, die kommen damit klar. Ein kleiner Corylopsis wird wohl gerade vom Ahorn unterirdisch bedrängt und wächst rückwärts. Höhere Gewächse gehen nicht, aber ich habe dieses Jahr auch viel Helleborussämlinge, und die werde ich dort versuchsweise ansiedeln. Es überlebt da auch ein Geranium (wahrscheinlich macrorrhizum), versuchsweise eine Sesleria autumnalis. Wenn ich etwas finde, das keine weitere Pflege benötigt und möglichst immer gut aussieht, wird es in größerer Stückzahl angepflanzt. Es sei denn, ich habe diesen Plan bis dahin vergessen. :)
Ich hatte schon überlegt, auf der unteren Ebene ein paar Bodendeckerrosen "Sternenflor" an den Rand des Beetes zu pflanzen, aber ohne Hilfe schaffe ich es nicht, weil alles so stark durchwurzelt ist. Vielleicht mache ich doch mal eine Liste und hole dann professionelle Hilfe.
Aber danke für deine Idee, ich denke, tiefwurzelnde Pflanzen zu nehmen, ist ein guter Ansatz.
(Sorry, dieser Beitrag ist hier wohl eher OT.)
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@enaira: Das wird eher nicht funktionieren, es ist ein kleiner Schattenplatz unter einem Acer palmatum mit höchstens einer Stunde (Mittags-)Sonne im Sommer.
Mein Rosenvorschlag bezog sich auf den Randstreifen von Ruby... ;)
Es geht hier jetzt wirklich ziemlich durcheinander. :-\
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@enaira: Das wird eher nicht funktionieren, es ist ein kleiner Schattenplatz unter einem Acer palmatum mit höchstens einer Stunde (Mittags-)Sonne im Sommer.
Mein Rosenvorschlag bezog sich auf den Randstreifen von Ruby... ;)
...
Oh, sorry, :-[ :)
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Zum trockenschattigen Beet ein Buchtip: Planting the Dry Shade Garden von Graham Rice;
Efeu ist wohl die härteste Pflanze für so einen Standort, dann müßte man den aber wohl von der Hauswand fernhalten. Aber die Kombination mit Cyclamen ist wundervoll. Es ist auch denkbar, daß im Winterhalbjahr so viel Feuchtigkeit vom Garten her rüberdiffundiert, daß es für Cyclamen reicht.
Ich habe noch eine weitere Idee: man könnte so eine Stelle (bzw den hinteren ganz trockenen Rand) auch halbwegs ansprechend mit Natursteinen und/oder Totholz gestalten. Vielleicht wächst ja doch etwas Moos und ein paar wenige Stauden. Wenn man den Großteil der Fläche mit flachen Steinen abdeckt, vermindert das die Verdunstung aus dem Boden, und wenn man die Steine so einsetzt, daß sie sich zum Garten hin neigen, wird das wenige Regenwasser zum Fuß der Stauden fließen, die am Rand der Trockenzone stehen. Diese Gedanken sind inspiriert durch das Buch "Gärten und Gärtnern in Trockengebieten" von Günter Kunkel (bezieht sich eigentlich auf trockene Gebiete im Mittelmeerraum).
Dick mulchen wäre auch von Vorteil (siehe Dry Shade Garden)
Eibensämlinge könnten dort auch einige Zeit lang wachsen - langsam, aber das macht ja nix. Haselwurz ist auch sehr schattenverträglich, braucht aber eher frischen Boden.
Gruß vom Salamander
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Am Randstreifen würde sicherlich eine Mahonie gut gedeihen, ebenso eine Fatsia. Bei mir (im kalten Ostwestfalen) wachsen beide problemlos. Sind sie erst einmal eingewachsen, kommen sie mit Trockenheit und Wurzeldruck gut zurecht. Auch Bergenien ertragen viel Trockenheit. Allerdings wäre für alle Pflanzen gießen im ersten Standjahr hilfreich.
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Wie wäre es denn mit Rosensträuchern?
Da gibt es doch auch Sorten, die mit weniger Sonne zufrieden sind, und die Würzeln können sehr tief gehen.
Rosen wären auch eine gute Idee :D
An welche denkst du? Gallica und die kleinen Pimpinellifolia würden gehen, habe ich noch welche im Topf. Speziell ein paar Wildrosen.
Ja, das könnte ich mir gut vorstellen, würde auch zum "Ambiente" passen.
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@enaira: Das wird eher nicht funktionieren, es ist ein kleiner Schattenplatz unter einem Acer palmatum mit höchstens einer Stunde (Mittags-)Sonne im Sommer. Als Pflanzplatz für die Clematis scheint es zu gehen, sie wächst abwärts auf die nächste Ebene des zweistufigen Terrassenbeetes und bekommt dort dann mehr Licht gegen Abend.
Ich habe auf dem oberen Beet inzwischen auch Cyclamen hederifolium und coum, die kommen damit klar. Ein kleiner Corylopsis wird wohl gerade vom Ahorn unterirdisch bedrängt und wächst rückwärts. Höhere Gewächse gehen nicht, aber ich habe dieses Jahr auch viel Helleborussämlinge, und die werde ich dort versuchsweise ansiedeln. Es überlebt da auch ein Geranium (wahrscheinlich macrorrhizum), versuchsweise eine Sesleria autumnalis. Wenn ich etwas finde, das keine weitere Pflege benötigt und möglichst immer gut aussieht, wird es in größerer Stückzahl angepflanzt. Es sei denn, ich habe diesen Plan bis dahin vergessen. :)
Ich hatte schon überlegt, auf der unteren Ebene ein paar Bodendeckerrosen "Sternenflor" an den Rand des Beetes zu pflanzen, aber ohne Hilfe schaffe ich es nicht, weil alles so stark durchwurzelt ist. Vielleicht mache ich doch mal eine Liste und hole dann professionelle Hilfe.
Aber danke für deine Idee, ich denke, tiefwurzelnde Pflanzen zu nehmen, ist ein guter Ansatz.
(Sorry, dieser Beitrag ist hier wohl eher OT.)
mavi, ich habe ein Hangbeet mit einem großen Ahorn. Direkt darunter habe ich Sesleria autumnalis und Carex morrowii "Aureovariegata" gepflanzt. Das Carex macht sich gut, Sesleria überzeugt mich nicht hundertprozentig, dem ist es wahrscheinlich zu schattig. Ich starte jetzt einen Versuch mit Carex bromoides. Dieses Gras habe ich an anderer Stelle im Garten und ist einfach nur toll. Und scheint eine Menge Trockenheit zu vertragen.
Ophiopogon planiscapus 'Niger' gedeiht dort auch wunderbar.
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Ich starte jetzt einen Versuch mit Carex bromoides. Dieses Gras habe ich an anderer Stelle im Garten und ist einfach nur toll. Und scheint eine Menge Trockenheit zu vertragen.
Wie cool! Danke fürs Ausprobieren, genau so ein feinhalmiges, grünes wünsche ich mir. Ich habe mich nicht getraut, weil immer feuchter Standort angegeben war, und den kann ich nirgends bieten.
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Zum trockenschattigen Beet ein Buchtip: Planting the Dry Shade Garden von Graham Rice;
Efeu ist wohl die härteste Pflanze für so einen Standort, dann müßte man den aber wohl von der Hauswand fernhalten. Aber die Kombination mit Cyclamen ist wundervoll. Es ist auch denkbar, daß im Winterhalbjahr so viel Feuchtigkeit vom Garten her rüberdiffundiert, daß es für Cyclamen reicht.
Ich habe noch eine weitere Idee: man könnte so eine Stelle (bzw den hinteren ganz trockenen Rand) auch halbwegs ansprechend mit Natursteinen und/oder Totholz gestalten. Vielleicht wächst ja doch etwas Moos und ein paar wenige Stauden. Wenn man den Großteil der Fläche mit flachen Steinen abdeckt, vermindert das die Verdunstung aus dem Boden, und wenn man die Steine so einsetzt, daß sie sich zum Garten hin neigen, wird das wenige Regenwasser zum Fuß der Stauden fließen, die am Rand der Trockenzone stehen. Diese Gedanken sind inspiriert durch das Buch "Gärten und Gärtnern in Trockengebieten" von Günter Kunkel (bezieht sich eigentlich auf trockene Gebiete im Mittelmeerraum).
Dick mulchen wäre auch von Vorteil (siehe Dry Shade Garden)
Eibensämlinge könnten dort auch einige Zeit lang wachsen - langsam, aber das macht ja nix. Haselwurz ist auch sehr schattenverträglich, braucht aber eher frischen Boden.
Gruß vom Salamander
Salamander, danke :D
Planting the dry shade garden von Graham Rice habe ich nicht, ich lese aber gerade The new shade garden von Ken Druse.
Efeu wächst fünf Meter daneben, den in Schach zu halten ist schon sehr schwierig. Bzw. Efeu gemischt mit wildem Wein ::)
Das mit den Steinen ist eine hervorragende Idee, das werde ich auf jeden Fall machen. Super, danke!
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Wie wäre es denn mit Rosensträuchern?
Da gibt es doch auch Sorten, die mit weniger Sonne zufrieden sind, und die Würzeln können sehr tief gehen.
Rosen wären auch eine gute Idee :D
An welche denkst du? Gallica und die kleinen Pimpinellifolia würden gehen, habe ich noch welche im Topf. Speziell ein paar Wildrosen.
Ja, das könnte ich mir gut vorstellen, würde auch zum "Ambiente" passen.
Das war erst einmal nur ein Vorschlag.
Mit Rosen kenne ich mich nicht so aus.
Da gibt es ja auch so viel, je nach deinem Geschmack....
Vielleicht könnte man dann ja auch noch (Stauden-)Clematis dazwischen setzen. Darf der Zaun hinter der Mauer mit benutzt werden?
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Aber ein guter Vorschlag :D
Ja, der Zaun dürfte mitbenutzt werden aber ich bin kein Freund von Clematis, keine Ahnung warum ::)
Ich werde es einmal mit Wildrosen versuchen.
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Am Randstreifen würde sicherlich eine Mahonie gut gedeihen, ebenso eine Fatsia. Bei mir (im kalten Ostwestfalen) wachsen beide problemlos. Sind sie erst einmal eingewachsen, kommen sie mit Trockenheit und Wurzeldruck gut zurecht. Auch Bergenien ertragen viel Trockenheit. Allerdings wäre für alle Pflanzen gießen im ersten Standjahr hilfreich.
Danke, tomma, Mahonie und Fatsia wäre auch sehr schön. Nehme ich mit auf in die Liste :D
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Fatsia?
Schau mal hier: https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=15787.0
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Ja, der Zaun dürfte mitbenutzt werden aber ich bin kein Freund von Clematis, keine Ahnung warum ::)
Ich werde es einmal mit Wildrosen versuchen.
Da gibt es auch Arten und Sorten mit kleinen Blüten, die bestimmt prima zu Wildrosen passen, weil sie sehr natürlich aussehen!
Und du könntest damit die nicht so besonders dekorative Mauer ein bisschen einpacken...
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Meiner Meinung nach wird in diesem trockenen Streifen nichts gedeihen, denn dort leben keine Regenwürmer, Bodenlebewesen.
So nahe an der Hauswand würde ich auch nicht gießen.
Man könnte Steine, kleiner Nebeneffekt, das Haus bleibt auch sauber, hinlegen und Pflanzen, auch Farne, die breit wachsen, die die Steine überwachsen, im regenfeuchten Bereich pflanzen.
Ich hab einen vollschattigen Streifen unter der Dachtraufe im Norden - da wachsen zwei kleinblättrige Efeu-Sorten (eine bunt, eine grün), Haselwurz (selbst ausgesät), ein mächtiger Farn (irgenein horstbildender von meiner Mutter) und Elfenblumen (Frohnleiten und Rubra und noch irgendeine orange) und Waldsteinie kriecht dort auch rein. Das blöde am Efeu ist, daß man ihn dauernd davon abhalten muß, das Haus zu erklettern.
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Bei den Rosen denke ich an Rugosa Sorten, da gibt es auch welche die nicht so hoch erden.
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Fatsia?
Schau mal hier: https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=15787.0
Gedankenfehler 😉
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Ja, der Zaun dürfte mitbenutzt werden aber ich bin kein Freund von Clematis, keine Ahnung warum ::)
Ich werde es einmal mit Wildrosen versuchen.
Da gibt es auch Arten und Sorten mit kleinen Blüten, die bestimmt prima zu Wildrosen passen, weil sie sehr natürlich aussehen!
Und du könntest damit die nicht so besonders dekorative Mauer ein bisschen einpacken...
enaira, an welche denkst du da? Ich bin bei den Clematis überhaupt nicht mehr up to date ;)
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Oh, da gibt es bestimmt so einige, je nachdem, welche Farbe und welche Blütezeit gewünscht ist:
C. alpina, C. tangutica, C. integrifolia usw.
Klick dich mal z.B. bei Westphal durch....
Z.B. C. mandschurica nana oder C. recta purpurea, oder...
Ich kann dir nur nicht sagen, welche mit den Bodenverhältnisse besonders gut klar kommen...
Irgendwo im Netz gibt es auch Garten-Videos, wo die Verwendung von Clematis von Herrn Westphal sehr überzeugend demonstriert wird.
Hm, die scheint es nicht mehr zu geben, schade!
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Am Randstreifen würde sicherlich eine Mahonie gut gedeihen, ebenso eine Fatsia. Bei mir (im kalten Ostwestfalen) wachsen beide problemlos. Sind sie erst einmal eingewachsen, kommen sie mit Trockenheit und Wurzeldruck gut zurecht. ...
Also Mahonia aquifolium verträgt Trockenheit und Schatten bis Sonne - aber Fatsia würde ich nicht als trockenheitsverträglich bezeichnen - bei mir leidet sie im Sommer, obwohl sie im recht luftfeuchten Gartenhof steht und, da nah am Haus, auch oft mitgegossen wird.
Aber der Boden ist sehr splitthaltig und es gibt auch noch eine Lage Kopfsteinpflaster in der Tiefe.
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Ich könnte mir vorstellen, dass Sträucher sich bei dieser Situation sehr weit weg von den Fichten neigen würden.
Ausser man nähme eher Kleine. Mir wurde heute der Mäusedorn/ Ruscus aculeatus empfohlen, der ginge wohl dort auch, denke ich.
Aber nicht in der WHZ von Rubys Garten.
ich denke das R. aculeatus dort gehen würde, hatte bei mir auch bei -19 keinen Schaden, wenn nicht der, dann R. hypoglossum, der ist vom westlichen Wienerwald bis zum Nationalpark Kalkalpen heimisch (grossteils leider gewesen), in der subalpinen Zone !
Fasia und Cistus sind sicher empfindlicher
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Aber ein guter Vorschlag :D
Ja, der Zaun dürfte mitbenutzt werden aber ich bin kein Freund von Clematis, keine Ahnung warum ::)
Ich werde es einmal mit Wildrosen versuchen.
Wieviel Stunden Sonne ist an dem Platz?
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@enaira: Das wird eher nicht funktionieren, es ist ein kleiner Schattenplatz unter einem Acer palmatum mit höchstens einer Stunde (Mittags-)Sonne im Sommer. Als Pflanzplatz für die Clematis scheint es zu gehen, sie wächst abwärts auf die nächste Ebene des zweistufigen Terrassenbeetes und bekommt dort dann mehr Licht gegen Abend.
Ich habe auf dem oberen Beet inzwischen auch Cyclamen hederifolium und coum, die kommen damit klar. Ein kleiner Corylopsis wird wohl gerade vom Ahorn unterirdisch bedrängt und wächst rückwärts. Höhere Gewächse gehen nicht, aber ich habe dieses Jahr auch viel Helleborussämlinge, und die werde ich dort versuchsweise ansiedeln. Es überlebt da auch ein Geranium (wahrscheinlich macrorrhizum), versuchsweise eine Sesleria autumnalis. Wenn ich etwas finde, das keine weitere Pflege benötigt und möglichst immer gut aussieht, wird es in größerer Stückzahl angepflanzt. Es sei denn, ich habe diesen Plan bis dahin vergessen. :)
Ich hatte schon überlegt, auf der unteren Ebene ein paar Bodendeckerrosen "Sternenflor" an den Rand des Beetes zu pflanzen, aber ohne Hilfe schaffe ich es nicht, weil alles so stark durchwurzelt ist. Vielleicht mache ich doch mal eine Liste und hole dann professionelle Hilfe.
Aber danke für deine Idee, ich denke, tiefwurzelnde Pflanzen zu nehmen, ist ein guter Ansatz.
(Sorry, dieser Beitrag ist hier wohl eher OT.)
mavi, ich habe ein Hangbeet mit einem großen Ahorn. Direkt darunter habe ich Sesleria autumnalis und Carex morrowii "Aureovariegata" gepflanzt. Das Carex macht sich gut, Sesleria überzeugt mich nicht hundertprozentig, dem ist es wahrscheinlich zu schattig. Ich starte jetzt einen Versuch mit Carex bromoides. Dieses Gras habe ich an anderer Stelle im Garten und ist einfach nur toll. Und scheint eine Menge Trockenheit zu vertragen.
Ophiopogon planiscapus 'Niger' gedeiht dort auch wunderbar.
Das liest sich sehr gut. Ophiopogon stand auch schon mal auf meiner Liste der möglichen Kandidaten, ist dann aber aus unerfindlichen Gründen nach unten gerutscht (die Liste ist rein mental, daher auch vielfältigen Veränderungen und manchen Vergesslichkeiten unterworfen. :) )
Carex bromoides gefällt mir sehr gut, ich habe auch eine Bezugsquelle entdeckt, aber dort wird es als Teichrandbepflanzung empfohlen mit Feuchtigkeitsgrad 2-3. Bei mir ist der Boden im Sommer unter dem Ahorn wirklich staubtrocken, kein Lehm, sondern Sand. Vielleicht warte ich dann lieber deinen Versuch ab. Wenn ich noch eine andere Stelle finde, die etwas feuchter ist, werde ich es auf jeden Fall ausprobieren.
- Gerade gesehen: es wird beim Anbieter aber trotzdem auch als Pflanze für den trockenen Schatten empfohlen.