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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: Gartenoma am 03. September 2018, 21:30:13
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Wir kaufen seit Jahren schon keinen Fruchtjoghurt mehr, sondern mischen mit unserer eigenen Marmelade. Da darf man natürlich nur Gelierzucker 1:1 verwenden, sonst holt man sich auf diese Weise den Konservierungsstoff wieder durch die Hintertür 'rein.
Gruß
Gartenoma
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Bei Bedarf wird mit flüssigem Süßstoff nachgesüßt.
Vorsicht vor diesem Dickmacher!
Süßstoffe machen schneller dick als Zucker
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Nach der Theorie wären künstliche Süßstoffe die ideale Medizin für Magersüchtige.
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;) Ist ja letztlich auch nix anderes als ein Früchtejoghurt aus dem Supermarkt, nur weiß ich hier genau, was drin ist, nämlich keine Chemie und vor allem nicht so viel Zucker.
Ähem, keine Chemie? Was ist denn dann drin? :o ;) ;D
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...Da darf man natürlich nur Gelierzucker 1:1 verwenden, sonst holt man sich auf diese Weise den Konservierungsstoff wieder durch die Hintertür 'rein.
Bei einem Bio-Gelierzucker 2:1 sind keine Konservierungsmittel drinnen.
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...Da darf man natürlich nur Gelierzucker 1:1 verwenden, sonst holt man sich auf diese Weise den Konservierungsstoff wieder durch die Hintertür 'rein.
Bei einem Bio-Gelierzucker 2:1 sind keine Konservierungsmittel drinnen.
Simmt, das habe ich auch gesehen. Hier war aber nie von Bio die Rede. Und in den "normalen" Gelierzuckern 1:2 und 1:3 ist Sorbinsäure drin. Angeblich ist sie unschädlich, aber in Babynahrung nicht zugelassen ???
Egal, wir versuchen so weit wie möglich auf solche Menschenversuche zu verzichten, deren Auswirkungen erst unsere Enkel zu spüren kriegen.
Gruß
Gartenoma
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Ich finde keine Hinweise, dass Sorbinsäure (E200) für Säuglingsnahrung verboten sei. Nach RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006, ist E200 nicht verboten:
Link
Bitte nenne deine Quelle.
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Ich finde keine Hinweise, dass Sorbinsäure (E200) für Säuglingsnahrung verboten sei. Nach RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006, ist E200 nicht verboten:
Link
Bitte nenne deine Quelle.
Jawoll:
http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1137565529721829357991/tuev_zusatzstoffe2.pdf
Seite 10
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hat gedauert, habs aber auch gefunden. Die Regelung der Lebensmittelzusatzstoffe wird in der EG 1333/2008 festgelegt. Hier ist der Link zu e200, auf der Website der Europäischen Kommission.
https://webgate.ec.europa.eu/foods_system/main/?event=substance.view&identifier=47
Das Pdf ist aber leicht Fehlerhaft, dort heißt es:
In Babynahrung
sind chemische Konservierungsstoffe gänzlich verboten (Ausnahme: rechtsdrehende
Milchsäure).
Quelle:http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1137565529721829357991/tuev_zusatzstoffe2.pdf
Dagegen sind aber weit mehr Stoffe in der EG 1333/2008 für Säuglingsnahrung zugelassen:
https://webgate.ec.europa.eu/foods_system/main/?event=category.view&identifier=135 8)
bzw.
https://webgate.ec.europa.eu/foods_system/main/?event=category.view&identifier=137 ;D
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Sorbinsäure ist aber dennoch nichts schlimmes, es kann in seltenen Fällen zu pseudoallergischen Reaktionen kommen, weshalb es auch für Säuglingsnahrung nicht zugelassen ist. Nichts weiter.
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Sorbinsäure ist aber dennoch nichts schlimmes, es kann in seltenen Fällen zu pseudoallergischen Reaktionen kommen, weshalb es auch für Säuglingsnahrung nicht zugelassen ist. Nichts weiter.
Tatsächlich weiß man so etwas frühestens nach drei Generationen.
Zu deinen Links: Die EU-Verordnungen setzen immer nur den Rahmen. Maßgeblich ist das nationale Recht, und das ist 2017 noch einmal verschärft worden:
Aktuelle deutsche Verordnung
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EU Recht gilt vor Nationalrecht. Ja, in der EU werden keine Gesetze gemacht, sondern nur Gesetz-Verträge, diese müssen aber von den Mitgliedsländern, solange der Vertrag es den Ländern freistellt, ratifiziert werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anwendungsvorrang
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=LEGISSUM%3Al14548
Umgedreht darf es nicht sein, dass hat der EuGH 2007 noch einmal bestätigt:
http://www.eu-info.de/eugh/EU-Recht-Nationales-Recht/
Dem Land steht es aber frei die Grenzen schärfer zu ziehen, solange es dem EU-Vertrag nicht bricht.
Es gibt also kein EU-Land wo e200 in Babynahrung erlaubt sein darf. Daher war es für mich egal, wo ich gucke.
Für alle, die die Liste der deutsche Gesetzgebung sehen wollen, gucken sich die Anlage 9 des PDFs an.
https://www.gesetze-im-internet.de/di_tv/Di%C3%A4tV.pdf
-die Aussage des ertsen PDfs bleibt dennoch fehlerhaft ;D-
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Tatsächlich weiß man so etwas frühestens nach drei Generationen.
Tatsächlich? Woher hast Du das?
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Tatsächlich weiß man so etwas frühestens nach drei Generationen.
Tatsächlich? Woher hast Du das?
Eigentlich Standard in der Biologie. Die Auswirkungen mancher chemischer Stoffe zeigen sich sogar noch später.
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Ich mische den Gelierzucker 2:1 seit vielen Jahren selbst aus Zucker(und für eine Diabetiker-Freundin aus Xylit) und 100 % Apfelpektin von Natura.
Als Grundrezept zum Einkochen von Marmelade heißt es auf der Verpackung des Apfelpektins: 15 g Pektin (= 3 gestrichene EL) 500 g Zucker und Saft einer halben Zitrone.
Für Marmelade aus sehr pektinreichem Obst (Rhabarber, schwarze Johannisbeeren) dosiere ich weniger. Die genaue Menge ist Erfahrungssache.
Solange die Marmelade kochendheiß eingefüllt wird hält sie sich eigentlich immer ein Jahr, nach Anbruch sollte sie aber in den Kühlschrank und nicht soooo ewig aufbewahrt werden.
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@ gartenoma: hauptsache, du atmest möglichst keinerlei chemische gase ein und trinkst bloß nur kein h2o – wer weiß, was da generationen später daraus wird. :-\
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@Zwergg.: Lies doch mal nach, was das 'principle of charity' ist ....
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Solange die Marmelade kochendheiß eingefüllt wird hält sie sich eigentlich immer ein Jahr, nach Anbruch sollte sie aber in den Kühlschrank und nicht soooo ewig aufbewahrt werden.
Wenn man sie sterilisiert einfüllt kann sich kein aktives Marmeladenglasleben bilden. Studien haben gezeigt, dass bei einer hohen Artenvielfalt der Gehalt an wertvollen, gesundheitsfördernden Sekundärmetaboliten deutlich erhöht ist. Das gilt aber nur bei Biomarmelade.
Zudem ist kochen und kühlen Energieverschwendung und widernatürlich.
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Tatsächlich weiß man so etwas frühestens nach drei Generationen.
Tatsächlich? Woher hast Du das?
Eigentlich Standard in der Biologie. Die Auswirkungen mancher chemischer Stoffe zeigen sich sogar noch später.
Nein, das ist nicht "Standard in der Biologie".
Es gibt in der regulatorischen Toxikologie die 2-Generationenstudie zur Prüfung auf fortpflanzungs- und entwicklungsschädigende Effekte. Dieser Test wird in solchen Fällen gefordert, in denen sich aus anderen Untersuchungen mit dem betreffenden und weiteren Daten, z. B. zu ähnlichen Stoffen, Hinweise ergeben haben, dass diese Endpunkte kritisch sein könnten für die Stoffbewertung.
Eine Zusammenstellung, welche Tests nach OECD-Richtlinien es gibt, findet ihr z. B. hier:
https://mobil.bfr.bund.de/de/oecd_richtlinien_zur_toxikologischen_pruefungen_von_chemikalien-61575.html
Die Mehrgenerationenstudie ist da nur eine von vielen.
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@Zwergg.: Lies doch mal nach, was das 'principle of charity' ist ....
oh, ich bin ganz sicher, dass gartenoma auf jeglichen zeitgenössischen komfort verzichtet, um bloß mit keinen gefährlichen chemischen dingen in kontakt zu kommen – oder die umwelt und uns andere damit zu belasten. sicher wird sie nichts im handel kaufen, was nicht komplett unbehandelt oder maximal von naturvölkern handgeschnitzt ist und natürlich nutzt sie weder auto noch zug noch fliegt sie womöglich, sondern reist zu fuß, auf sohlen aus holz und tierhäuten: alles andere ist voll mit chemischem teufelszeug! ich liebe solche achtsame konsequenz. :)
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Ich mische den Gelierzucker 2:1 seit vielen Jahren selbst aus Zucker(und für eine Diabetiker-Freundin aus Xylit) und 100 % Apfelpektin von Natura.
Nur am Rande: Bitte niemals Lebensmittel, die Xylit (manchmal in Biokreisen auch "Birkenzucker" genannt) enthalten, Hunden geben, auch nicht ein kleines bisschen.
Xylit ist für Hunde sehr giftig.
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interessanter hinweis. wie ist das mit katzen? 8)
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Denen schadet Xylit nicht. Die schmecken aber sehr wahrscheinlich "süß" sowieso nicht.
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Ich koche hin und wieder Marmelade und nehme dazu 3:1-Gelierzucker. Ich weiß, dass der völlig ungefährlich ist. Trotzdem ist mir das Zeug unsympathisch. Marmelade stundenlang totzukochen, um sie einzudicken, ist mir dann aber noch unsympathischer. ;)
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Egal, wir versuchen so weit wie möglich auf solche Menschenversuche zu verzichten, deren Auswirkungen erst unsere Enkel zu spüren kriegen.
Gruß
Gartenoma
Als Oma kannst du dir doch mittlerweile alles erlauben. Den Enkeln wird das körperlich sicher nicht mehr schaden.
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Bei Bedarf wird mit flüssigem Süßstoff nachgesüßt.
Vorsicht vor diesem Dickmacher!
Süßstoffe machen schneller dick als Zucker
Da steht ziemlicher Unfug drin.
Lustig ist die immer wieder gern vorgebrachte Mär von der Gefahr durch Aspartam: Da bei dessen Abbau Methanol und daraus wiederum Formaldehyd entstünde, müsste man bei Aspartam mit all den schädlichen Folgen rechnen, die Formaldehyd habe.
Das verschweigt zum einen, dass die Spuren an Formaldehyd, die aus der Aufnahme von Aspartam entstehen, dazu viel zu gering sind.
Zum anderen wird da verschwiegen, dass im C1-Stoffwechsel im menschlichen Körper ebenfalls Formaldehyd auftritt (in der gebundenen Form, wie er auch aus Aspartam entsteht).
Und nicht zuletzt: Natürliches Pektin ist ein methyliertes Polysaccharid*, bei dessen Abbau u. A. Methanol und daraus Formaldehyd in besagter Form entsteht.
Sowas aber auch.
* https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pektine
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Dann klappt es doch nicht, sich zu Lebzeiten mit Formalin zu konservieren :-\ :-X
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Nein.
Die meisten versuchen es auch nicht mit Formalin, sondern mit Alkohol.
Das klappt zwar auch nicht, schmeckt aber besser.
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Das mit dem Formalin würde doch der Körper eigentlich selbst erledigen?
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Ich koche hin und wieder Marmelade und nehme dazu 3:1-Gelierzucker. Ich weiß, dass der völlig ungefährlich ist. Trotzdem ist mir das Zeug unsympathisch. Marmelade stundenlang totzukochen, um sie einzudicken, ist mir dann aber noch unsympathischer. ;)
Aber im der 3:1 Zucker ist irgendwas zum Verdicken drin, so dass die Marmelade dann eher nach Pudding als nach Marmelade schmeckt und aussieht.
Bei uns gibt es zwei verschiedene 2:1 Gelierzucker in denen nur Zucker und Pektin drin ist. Sorbit schmeckt man finde ich ein bisschen, das mag ich auch nicht.
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Der Gelierzucker 3:1, den ich kenne, enthält als Geliermittel ebenfalls Pektine und eben Sorbinsäure als Konservierungsstoff.
Es gibt aber Gelierzucker, mit denen man kalt gerührte Konfitüren bereiten kann, also gar nicht aufkochen muss. Die enthalten Alginat oder Carrageen oder ähnliche Verdickungsmittel, die ein anderes "Mouth Feeling" als herkömmliche pektinhaltige Marmeladen hervorrufen. Mehr so nach Pudding.
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Sorbit schmeckt man finde ich ein bisschen ...
Dann bilde ich mir das doch nicht ein, ich schmecke auch einen bitteren Beigeschmack.
Und ich verwende Gelierzucker 1:1. Die Marmelade geliert schnell, Fruchtgeschmack und -farbe bleiben gut erhalten und der Zucker konserviert. Mir ist das auch nicht zu süß, bei Erdbeermarmelade kommt etwas Rhabarber für die Säure mit rein. Bei Johannisbeeren nehme ich ganz normalen Zucker, die gelieren von selbst und sauer genug sind sie auch.
Wegen der Kalorien mache ich mir auch keine Sorgen - andere Leute essen Schokolade ... 8)
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mer muß doch auch nicht unbedingt marmelade kochen - obst einfrieren und bei bedarf mit einem sägemesser hauchdünne scheiben abschneiden und aufs brot legen. das messer ist natürlich handgespült mit ökospülmittel.....
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Ich versuche gerade, mir das bildlich bei Johannisbeeren vorzustellen ;)
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Man nehme eine Rasierklinge. 8)
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In jedem Fall fallen bei Roter-Johannisbeermarmelade, Rote Bete und Ähnlichem die Blutspuren nicht so auf.
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Man nehme eine Rasierklinge. 8)
Dann aber bitte mit dem getrockneten Mark des Hollerstrauches, damit der Schnitt sauber und nicht gequetscht wird :P
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Und ich verwende Gelierzucker 1:1.
Wegen der Kalorien mache ich mir auch keine Sorgen - andere Leute essen Schokolade ... 8)
So riesengroß ist der Unterschied im Zuckergehalt und damit in kalorischer Hinsicht nun auch wieder nicht.
Früchte enthalten etwa 10 Gramm Zucker/100 g Frucht.
Bei 1 kg Marmelade mit 1:1-Zucker sind das dann in der Größenordnung von 550 g Zucker pro kg Marmelade.
Wenn ich 2:1-Zucker nehme, sind es etwa 400 g Zucker pro kg Marmelade.
Schön, das sind gut 25 % weniger, aber da man die Marmelade ja eher selten pfundweise löffelt...
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Kalorien wären mir auch egal, aber man schmeckt den Unterschied. Wenn man die Geschmacksrichtung Süß ohnehin nicht besonders mag, ist 2:1 immer noch verdammt süß. :P
LG
Leo
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Dann muss man halt die Butter dicker schmieren. ;) Ich löffele mir gerne süße Marmelade auf's Brötchen oder in den Joghurt. Und da soll kein Alginat, Sorbinsäure oder Palmfett (das wird als Schaumverhüter gern genommen) drin sein.
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Dann muss man halt die Butter dicker schmieren. ;)
;D
Butter stört mich nicht, sie puffert die Süße aber nicht besonders effektiv. Die ganzen Zusatzstoffe brauche ich auch nicht als Geschmackserlebnis. Und was die Süße angeht, sind die Geschmäcker grundverschieden. GG mag es gern süß. Ich finde, eine dicke Lage Quark unter der Marmelade macht sie essbar, ein Käsebrot wäre mir aber dennoch lieber. ;)
LG
Leo
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Ich püriere den größten Teil der Erdbeeren und friere das Mus ohne irgendwelche Zutaten in 150ml-Portionen ein. Mit mehreren davon kann man dann wunderbares Erdbeer-Tiramisu machen (mit einem Kakaoallergiker in der Familie ist echtes gestorben). Auch als dünner Brotaufstrich an 500Kcal-Fastentagen ist pures Erdbeerpüree geeignet.
IMHO geht das aber nur mit Erdbeeren, weil sie genug eigenen Zucker haben und nicht braun werden wie andere Früchte mit vergleichbarem Zuckergehalt. Oder hat jemand schon einmal andere (süße) Früchte ausprobiert?
Gruß
Gartenoma
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Der Zuckergehalt von Erdbeeren ist im Verhältnis zu anderen Früchten eher geringer.
Es ist wirklich seltsam: Da machen sich die Menschen Gedanken über den Zusatz von Sorbinsäure als Konservierungsmittel in Gelierzucker.
Die ist toxikologisch gut untersucht und birgt beim berühmten bestimmungsgemäßen Gebrauch (zu dem löffelweise in purer Form essen nicht gehört) kein Gesundheitsrisiko, auch nicht bei regelmäßiger Aufnahme in Marmelade und Co.
Aber was ist mit Inhaltsstoffen, die hier z. B. für Erdbeeren angegeben werden:
Ingredients of an All-Natural Strawberry
Für anderes Obst und auch für Gemüse gibt es auf der Webseite des Autors weitere Beispiele:
Ingredients of an All-Natural Banana
Ingredients of All-Natural Blueberries
(Da sind Parabene drin! Also die gefürchteten Konservierungsmittel, vor denen in jeder Olivenölhautcreme gewarnt wird und die in Verdacht stehen, das Hormonsystem zu zerstören!)
Natural pesticides in a cabbage
Ingredients-of-an-all-natural-egg
Die pure Chemie!
Und die meisten der Inhaltsstoffe wurden toxikologisch praktisch überhaupt nicht untersucht.
Erythro-1-Cyano-2-hydroxy-3,4-epithiobutan: Wie das schon klingt!
Vielleicht verursacht das bei regelmäßigem Verzehr ernsthafte Erkrankungen oder sogar Krebs! :o
Und erst die Wechselwirkungen - völlig unbekannt!
Kann man das mit Sicherheit ausschließen? Nein?
Sollte man da nicht das Vorsorgeprinzip beachten und den gewerblichen Handel mit solchen Produkten verbieten?
Und ahnungslose Kleingärtner vor sich selbst schützen, indem man ihnen die Herstellung solcher Wechselwirkungslangzeitrisikogemische untersagt?
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Du hast vergessen, dass im Borretsch, einer wichtigen Zutat zur Frankfurter Grünen Soße verschiedene Pyrrolizidinalkaloide (Amabilin, Intermedin, Lycopsamin, Supinin, Thesinin) enthalten sind. Amabilin, Intermedin, Lycopsamin und Supinin gelten als toxisch für die Leber. Und da essen Menschen nicht nur Grüne Soße, sondern auch den Honig, den die Bienen von Borretschpflanzen gesammelt haben! :o
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Ich möchte keine Marmelade essen, die von Leuten mit blauen Hosen hergestellt wurde. Egal ob 2:1 oder 1:1.
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Ich möchte keine Marmelade essen, die von Leuten mit blauen Hosen hergestellt wurde.
Ich trage zuhause fast ausschließlich blaue Jeanshosen - auch beim Marmeladekochen. >:(
Vor Sorbinsäure habe ich keine Angst, aber der Marmelade gibt sie einen für mich unangenehmen Beigeschmack. Ansonsten macht die Dosis das Gift. Ich ernähre mich nur sehr kurze Zeit im Jahr ausschließlich von Erdbeeren, im Herbst kann ich auch tagelang von Äpfeln leben. 8)
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Aber die Eier isst du??
https://www.youtube.com/watch?v=ZWjxRwHTZiw
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So am Rande noch zu e200, also Sorbinsäure (Pilzhemmend). Nach Wiki soll der Name von Sorbus, also mehr o. minder von der Eberesche kommen. Da fielen mir die sehr saftigen, gelben Ebereschenfrüchte ein, die ich gefunden habe und mit nach Hause nahm (eine Dolde). Natürlich habe ich sie wieder in einer Ecke liegen gelassen. Jetzt guckte ich noch mal nach und sie waren tatsächlich nicht verschimmelt :o
PS: in Wein soll auch Sorbinsäure sein ;D
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:'(
Den Wiener Zucker Gelierzucker 2:1 gibt es jetzt nicht mehr ohne sondern mit Konservierungsmittel Sorbit(ol). Sorbinsäure (geändert, danke Brissel).
Ersatzweise könnte man 2:1 Bio-Gelierzucker von Wiener Zucker kaufen. Aber bei 2,49 € für 500g vergeht mir die Lust auf selbstgemachte Marmelade.
Kommt man mit Pektin und normalem Zucker auch zu einem vernünftigen Ergebnis?
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Bist du sicher, dass da wirklich Sorbit drin ist?
Sorbit ist ein Zuckeraustauschstoff, aber kein Konservierungsmittel.
Oder nicht doch Sorbinsäure? Fall letzteres: siehe Beiträge in diesem Thread.
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Hab grad mal die Inhaltsliste gelesen, es ist Sorbinsäure und kein Sorbit.
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Mir geht es da um den Geschmack. Ich hatte mich z.B. gewundert, warum mir das Hummus einer bestimmten Marke früher geschmeckt hat und jetzt nicht mehr: Sorbinsäure ist das, was sich an der Inhaltsangabe geändert hat - ok, dafür verschimmelt es jetzt nicht mehr.
Ich werde wohl 1:1 Zucker nehmen oder eine Mischung aus Normalzucker und Pektin aus der Tüte probieren (das Pektin von Haas hat gehärtetes Rapsöl und kein Palmöl als Trennmittel).
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Sorbinsäure kommt natürlich in den Beeren der Vogelbeere, Sorbus vor
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Gelierzucker mit Sorbinsäure verwende ich nicht, weil Marmelade damit einen für mich unangenehmen bitteren Beigeschmack bekommt.
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(Beim letzten Einkauf fielen mir im Regal neben dem Gelierzucker kleine Päckchen mit der Aufschrift "Einmachhilfe" auf. Auf der Rückseite war nur eine Zutat aufgeführt: Sorbinsäure.)
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Wenn ich mich richtig erinnere, gab es letztes Jahr noch Gelierzucker ohne Sorbinsäure bei Penny.
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Ich nehme gerne getrocknete Berberitzen mit in die Marmelade.
Diese haben viel Säure und Pektin, was hilfreich ist, und den Geschmack m.M.n. abrunden.
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Sorbinsäure kommt natürlich in den Beeren der Vogelbeere, Sorbus vor
Nicht ganz: In den Früchten kommt eine Vorstufe vor, die beim Erhitzen in Sorbinsäure übergeht.
Wir verwenden praktisch nur 2:1-Gelierzucker, die 1:1-Variante ist uns viel zu süß.
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Sorbinsäure kommt natürlich in den Beeren der Vogelbeere, Sorbus vor
Nicht ganz: In den Früchten kommt eine Vorstufe vor, die beim Erhitzen in Sorbinsäure übergeht.
Wir verwenden praktisch nur 2:1-Gelierzucker, die 1:1-Variante ist uns viel zu süß.
;D
Parasorbinsäure, ein Bitterstoff in glykosidischer Form,
so korrekt?
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Die toxikologischen und geschmacklichen Wirkungen von Parasorbinsäure sind eben andere als bei Sorbinsäure.
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Ich nehme gerne getrocknete Berberitzen mit in die Marmelade.
Diese haben viel Säure und Pektin, was hilfreich ist, und den Geschmack m.M.n. abrunden.
Nimmst du dann normalen Zucker?
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Meist nehme ich 1:1 Zucker, aber es funktioniert auch mit Haushaltszucker.
Gut finde ich die Kombi mit Äpfel oder Birne, zu Feige und Orange passt es auch gut.
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Zwischenbericht: Aprikosenmarmelade wurde gut mit Normalzucker + 1 Tütchen Pektin. Für das Gelee aus Hollunder- und Kirschsaft hab ich nach ziemlich flüssigen Gelierproben ein zweites Tütchen Pektin dazu,das ist jetzt ziemlich ok.
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Manchmal hilft ein Löffelchen Zitronensaft zum besseren gelieren.
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Ich habe diesen Thread mal von Anfang bis Ende gelesen. Ich fand es eher unangenehm, wie da geschurigelt wurde und die alleinige Wahrheit verkündet wurde. Letztere Aussage ist selbstverständlich ungerecht, da auch nette und verbindliche Postings dazwischen waren. Vor allem aber hatte ich das Gefühl, dass sobald jemand eine eigene und von bestimmten Kreisen abweichende Ansicht äußert, sofort ein Ausgrenzen und Draufschlagen einsetzt - wohl auch weil man sich sicher sein kann, dass die eigenen Truppen sofort auflaufen. Schade.
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Grad das gefällt mir hier,
weil ich da wieder was zum Schmunzeln habe! ;D
Ich hab hier reingeschaut wegen des Begriffs "Süßungsmittel",
dann war doch nicht davon die Rede.
Ich verwende die und muss doch den Süßstoff Aspartam meiden.
Wir machen viel Marmelade,
bei uns werden es schon mal 200 Gläser nur von einer Fruchtart
wie Ringlo (übrigens zieht da immer meine Frau die Haut ab, dann wird`s reiner gelb).
Sie nimmt den 2:1.
In Zukunft werde ich mal lesen, was da alles drin ist.
Nicht dass ich Angst hätte (ich bin mit Chrom und Nickelstaub im Tonnnenformat umgegangen),
aber was man einfach vermeiden kann, kann man machen.
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Wenn ich mich richtig erinnere, gab es letztes Jahr noch Gelierzucker ohne Sorbinsäure bei Penny.
Das ist jetzt auch Geschichte. >:(
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...
Ersatzweise könnte man 2:1 Bio-Gelierzucker von Wiener Zucker kaufen. Aber bei 2,49 € für 500g vergeht mir die Lust auf selbstgemachte Marmelade.
Kommt man mit Pektin und normalem Zucker auch zu einem vernünftigen Ergebnis?
Ich kaufe trotzdem immer den 2:1 Bio-Gelierzucker von Wiener Zucker. Ich finde den Preis jetzt nicht so schlimm. Das Miniglas Biomarmelade kostet über 5 Euro.
Manchmal hilft ein Löffelchen Zitronensaft zum besseren gelieren.
Ja, das hilft gut.
Eine Handvoll Aroniabeeren gebe ich auch immer dazu, die färben schön und haben viel Pektin.
Feigenchutney mache ich meist mit normalem Biozucker. Das wird wegen dem vielen Essig zuerst viel flüssiger als Marmelade, dank Zitronensaft und Apfelbeeren, geliert es nach dem Einkochen aber trotzdem gut.