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Pflanzenwelt => Obst-Forum => Thema gestartet von: Huppat am 14. September 2018, 12:57:03

Titel: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Huppat am 14. September 2018, 12:57:03
Hallo zusammen, ich stehe vor dem Problem die richtige Sorte Zwetschge für meinen Garten auszuwählen.

Ich möchte gerne einen einzigen Zwetschgenbaum pflanzen, daher muss es unbedingt der Richtige sein ;) Der Erntezeitpunkt ist nicht ganz so wichtig.

Die 3 genannten Sorten stehen nun in der engeren Wahl.

Hat eventuell jemand von euch einen oder im Idealfall sogar mehrere der Bäume und kann etwas darüber sagen? Geschmack und vorallem die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten, Monilia etc wären mir sehr wichtig zu erfahren.

Finde die Hanka tendenziell am interessantesten, allerdings finde ich mehr oder weniger null reale Erfahrungswerte. Habe allerdings gelesen sie soll anfällig für Pseudomonas sein....

Möchte eben ungern einen Baum Pflanzen und ärgere mich später das die Früchte nicht schmecken, schnell faulen oder der Baum am kränkeln ist. Auch der erforderliche Pflegeaufwand was ausdünnen usw betrifft sollte nicht überhand nehmen.

Vielen Dank schonmal
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: b-hoernchen am 14. September 2018, 15:03:42
Frag' doch mal cydorian, was seine Zwetschgen und die KEF dieses Jahr machen... -?

Aus diesem Grunde und den anderen von dir genannten, würde ich aus eigener Erfahrung dir eine Nancy-Mirabelle empfehlen - auch wenn der Herr Lehrer mir darauf eine Note 6 "Thema verfehlt" erteilt!
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 14. September 2018, 15:28:00
Ich hab von diesen Sorten nur Kathinka. Ernte wieder mal Null, alles hängt voll aber verzwergt und bitter. Die Trockenkatastrophe hat für Totalschaden gesorgt.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: b-hoernchen am 14. September 2018, 15:32:36
Deine Nancy hat aber gut getragen, wenn ich deine Beiträge zum Obsttrocknen richtig interpretiere-?
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Huppat am 14. September 2018, 17:08:32
Also, die Nancy war tatsächlich ursprünglich auch in meiner Auswahl.

Hatte mich von dieser wieder etwas abgewendet da mein Nachbar eine Mirabelle hat von der wir meist etwas abbekommen, zumindest ein bisschen was. Ist allerdings keine Nancy. Außerdem dachte ich das der Ernteaufwand recht hoch ist aufgrund der Fruchtgröße. Und ich wollte eventuell auch mal bisschen Fruchtwein machen. Mirabellen Wein habe ich zumindest noch nicht probiert

Habe mir sogar im Laden Nancy Mirabellen gekauft vor 2 Tagen zum probieren. Diese sind aber schlecht steinlösend. Ist das bei der Nancy so? Oder liegt das am Erntezeitpunkt? Bei denen vom Nachbar liegt der Kern quasi nur in der Frucht. Dafür sind diese aber eher trocken.

Im Prinzip bin ich aber noch für alles offen sollten die Zwetschgen nicht so das Wahre sein.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 14. September 2018, 17:51:19
Wenn die Steinobstart in Wirklichkeit egal ist und der Platz was taugt, dann würde ich eine Reneklode pflanzen. Mirabellen sind nicht trockenfester wie Zwetschgen, meine Mirabellen stammen von einem anderen Grundstück mit tiefgründigem Boden. Trockene Mirabellen sind etweder unreif oder überreif. Vollreif sind sie schön saftig. Dieses Jahr sah es erst nach sehr früher Reife aus, dann gab es in Wirklichkeit Reifeverzögerung durch den extremen Trockenstress. Eine Zeitlang schaltet der Baum auf Sparflamme, dann stellt er die weitere Reifung ganz ein. Ist gerade bei meiner Apfelernte der Fall, tischtennisballgrosse Äpfel die schliesslich abgeworfen werden.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Huppat am 14. September 2018, 18:25:37
Mmh, ja. Also im Prinzip bin ich da noch flexibel.

Reneklode also... Dann müsste ich nur Mal versuchen irgendwo welche zum probieren zu bekommen. Habe ich nämlich noch nie im Leben gegessen...

Wie ist das bei Renekloden mit der Unterlage? Was nimmt man da am Besten? Analog Zwetschge mit Julien A oder Wavin? Krone sollte schon so bei ca 4-5m zu halten sein
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: b-hoernchen am 14. September 2018, 20:15:53
... dann würde ich nicht die Graf Althans nehmen. Ich kenne die beim Bauern und habe selber eine (allerdings unbekannte Unterlage) - die wächst richtig hoch.
Andererseits sind schwach wachsende Unterlagen (Pixy...) eher trockenheitsanfällig.

Die Große Grüne kommt mir nicht so stark wachsend vor. Ebenso die Coe's Golden Drop, die aber manche in England ür schwierig halten... .
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: durone am 14. September 2018, 23:55:11
Ich würde mich nicht so einfach von Zwetschge abbringen lassen. Eine gute Zwetschge ist was Feines und kann man leider selten kaufen.
Zwetschgen kommen vergleichsweise gut mit schweren Böden zurecht - wie ist deiner? Wir hatten an zwei Standorten keine Probleme mit Trockenschäden, auch ohne Bewässerung. Wir haben zwei Hanita, geschmacklich sind die Früchte top. Leider ist ein Baum etwas kränklich.
Kannst du evtl. bewässern?
Wenn der Baum nicht so groß ist, kannst du ihn einnetzen, dann auch keine KEF-Probleme, aber ist natürlich Arbeit und das Netz nicht ganz billig. Du kannst es aber auch für andere Bäume nutzen, so du welche in passender Größe hast.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Rib-isel am 15. September 2018, 02:06:10
Alle meine Zwetschgen kamen recht gut durch die Dürre. Wenn sie groß sind, ist Trockenheit unproblematischer. Bei Renekloden muss man zur Erntezeit schnell sein. Entweder fressen die Wespen alles oder sie fallen zu Boden, wo es sehr schnell geht, bis die Ameisen dran sind. Heuer waren die Wespen zu meiner Reneklode milde, so dass sie herunter fallen konnten. So musste ich zwei mal am Tag Patrouille gehen, ansonsten wären die Früchte nur noch Matsche gewesen. Nach einem Tag auf dem Boden, ist die Frucht nicht mehr zu gebrauchen. Nicht bzw. sehr kurz lagerfähig.

Bei Zwetschgen würde ich sehr auf aromatische Sorten achten, ansonsten kann man gleich zum Supermarkt gehen.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 15. September 2018, 09:22:57
Gratulation zu euren Gunstlagen. Definiert mal eure "Dürre". Unsere liegt seit Anfang Juni bei 21 Tagen mit Temperaturen über 32°, weiteren 12 Tagen mit über 30° und insgesamt 30mm Niederschlag bis heute. Seit drei Wochen sterben grossflächig Fichten. Seltene Gewittergüsse gabs weiter nördlich und einen weiter südlich, die sorgten natürlich nicht für grünes Gras und volle Bäche aber verhinderten den Ernteausfall. Ausfallende Sommerniederschläge passieren hier alle fünf Jahre einmal. Anfang Juni ist Ende mit Wasser und das auf Muschelkalk, da gibts auch kein Oberflächenwasser mehr.

Und zuerst gehen dabei die Zwetschgen drauf mit den beschriebenen Symptomen. Ist immer so. Dann bekommen Birnen Hitzeschäden an den Blättern, aber die Ernte ist noch nicht zerstört. Dann sind Äpfel dran, erst Abwurf, Restfrüchte verzwergen und behalten grüne Töne. Am längsten halten alte Birnen auf Pyrus, Quitte auf pyrus oder wurzelecht und Wein durch. Dieses Jahr hätten wir gut geerntet, die Hitze hat die Kirschessigfliege beseitigt, die ansonsten ausser den ganz frühen Sorten Zwetschgen besonders gerne absticht. Bisher zwei Jahre mit Totalschaden deshalb.

Trockenheit dürfte für Huppat wenig relevant sein, im Hausgarten kann man sowieso bewässern. Die Frage ist zuerst mal, was einem schmeckt. Zwetschgen, Mirabellen, Renekloden, da sind dicke Unterschiede. Soll es nun eine Richtung sein oder ist es egal, Hauptsache Ernte? Die Kirschessigfliege ist leider eben auch ein Riesenproblem, trifft vorrangig Zwetschgen.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Rib-isel am 15. September 2018, 10:09:23
Ich führe daruber keine Aufzeichnungen o. fand eine authentische Quelle, daher grob aus dem Kopf: Juni bis Mitte,Ende August keine 20mm. Danach wurde es hier etwas besser und es fielen noch mal grob15 mm. Lehmboden.

Die umgebenden Gemeinden hatten oft etwas mehr Glück. Mittelgebirgsgedöns eben
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 15. September 2018, 11:10:45
Die Regenmessung ist auch nicht meine, es gibt hier eine Wetterstation. Die tödliche Wirkung ist die Kombination mit der Hitze. Wir gehören zu sommerheissesten Region des Landes. Laut Wetterdaten haben wir wieder mal einen weit heisseren Sommer wie Casablanca, Marokko. Nicht das erste Mal. Die hatten dort gerade mal zwei Tage über 32°C und einen über 30°. Und den gesamten Juni und Juli gepflegte 22-25° Höchstwerte. Mal zum Abkühlen nach Marokko fahren...

Unterlage, Boden, Bewässerungsmöglichkeiten, das sollte man ausserhalb der Gunstlagen genau im Auge behalten.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Dornroeschen am 15. September 2018, 11:51:52
Ein paar km südlich, Bretzfeld, Langenbeutingen, Baierbach gab es wohl genug Regen, denn ich habe hervorragende Zwetschgen, Äpfel und Birnen gegessen.
Empfehlungen von Dr. Hartmann für die Streuobstwiese:

    Juna (Juni)
    Katinka (Juli)
    Tegera (August)
    Azura, Hanita, Topfive, Toptaste, Haganta, Hauszwetschge, Haroma (August/September)
    Jofela, Presenta (September/Oktober)

    Mirabellen: Mirabelle von Nancy und Miroma
    Renekloden : Althanns Reneklode
    Gelbe Sorten: Colora
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 15. September 2018, 12:08:21
Ja, schönes Beispiel, die hatten verteilt 60mm plus einen Exgtraguss mit 31 Liter, der bei uns komplett ausfiel. Von dort sind auch meine Mirabellen. Tiefer Keuperboden, erstklassig. Kein Vergleich. Die Äpfel sind bei verstärktem Vorfruchtabwurf fast normal gross (nur sonnenbrandgefährdete Sorten haben Schäden), die Birnen sogar grösser. Zwetschgen gut, aber viele zerrissene Bäume durch Gewitterböen, da hat es ältere Bäume getroffen.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Dornroeschen am 15. September 2018, 12:48:00
Hier nochmal eine Übersicht der neueren Sorten.
https://www.gartenbauvereine.de/vgid/garten-themen/item/neuere-zwetschensorten
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Rib-isel am 15. September 2018, 12:56:54
Ohne so viel ins OT zu gehen zu wollen, musste ich heuer feststellen, dass der Standort sehr wichtig ist. Der Boden meines Gartens ist recht viel beschattet. Das hat bei meiner Südhanglange viel ausgemacht. Natürlich haben meine Pflaumen auch einen Trockenschaden abbekommen, dieser konnte durch den sehr guten Ansatz und den etwas vermehrten Regen in den letzten Wochen, gut ausgeglichen werden.

Meine Lieblingszwetschge hat im Geschmack einen bitteren Ton bekommen und eine weitere Zwetschge hat einen Teil der Früchte einfach nicht mehr versorgt. Das ganze ist auch sehr sortenabhängig, das  konnte ich an einer kleinen Streuobstwiese hier sehen. Dem einen Apfel ging es recht gut, der andere war fasst entlaubt. Quitten gehen komischer weise immer  ;D

Aber ob man wirklich jetzt alles auf eine dürresituation her bepflanzen sollte, stelle ich in frage. Dann würde ich auf winterharte Kakteen setzen. Deren Früchte sollen auch essbar sein, nebst Feigen und Zirbelkiefer.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: Dornroeschen am 15. September 2018, 13:02:36
Ja, schönes Beispiel, die hatten verteilt 60mm plus einen Exgtraguss mit 31 Liter, der bei uns komplett ausfiel. Von dort sind auch meine Mirabellen. Tiefer Keuperboden, erstklassig. Kein Vergleich. Die Äpfel sind bei verstärktem Vorfruchtabwurf fast normal gross (nur sonnenbrandgefährdete Sorten haben Schäden), die Birnen sogar grösser. Zwetschgen gut, aber viele zerrissene Bäume durch Gewitterböen, da hat es ältere Bäume getroffen.
Ja, die zerrissenen Obstbäume, Zwetschgen, Äpfel habe ich auch gesehen... :'(
In unserer Obstwiese wurde die sehr große Zwetschge damals von Sturm Lothar komplett zerrissen. Dieses Bild werde ich nie vergessen.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: cydorian am 15. September 2018, 13:15:24
Aber ob man wirklich jetzt alles auf eine dürresituation her bepflanzen sollte, stelle ich in frage.

So pflanzen, wie wenn es immer mildfeuchte Sommer hätte stelle ich auch in Frage.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: b-hoernchen am 15. September 2018, 21:12:33
Wenn der Baum nicht so groß ist, kannst du ihn einnetzen, dann auch keine KEF-Probleme, aber ist natürlich Arbeit und das Netz nicht ganz billig. Du kannst es aber auch für andere Bäume nutzen, so du welche in passender Größe hast.
Ha, ha, mit solchen Träumereien bin ich auch mal gestartet und habe mir den Garten voll gepflanzt.
Wie bitte einen Baum einnetzen, der im Jahr locker anderthalb Meter Zuwachs macht?
Hast du überhaupt schon mal versucht einen Baum einzunetzen? Ich hab mir ein Netz gekauft und entnervt aufgegeben. Zumal du keine einzige KEF miteinnetzen darfst.
KEF und Klimawandel sind nun mal Themen, die wir nicht mehr los werden und die man bedenken muss, auch wenn's uns nicht gefällt.
Ich möchte meine Zwetschge Jojo rauswerfen oder besser noch umveredeln (und mir einige Äste der frühblühenden Jojo als Bestäuber erhalten), aber Tag für Tag zuzusehen, wie immer neue Früchte faul werden bis zum Erntezeitpunkt der Baum leergefegt ist, macht auch keinen Spaß. Ansonsten wäre sie sogar richtig lecker, die Jojo, wenn's Ende September dann noch Früchte hätte... .
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: durone am 15. September 2018, 22:29:16
Aber b-hoernchen, frei nach Lothar M. "Man soll den Sand nicht in den Kopf stecken."
1. Seit 5 Jahren benutze ich Netze bei Süßkirschen, war der erste damit in der Gegend. Hat bisher immer funktioniert, neben Fliegen werden auch die Vögel ausgesperrt. Dieses Jahr hatte ich bei einem Baum 2/3 geerntet und das Netz nicht wieder aufgebaut. Innerhalb 2 Tagen war 1/3 des Rests von Vögeln gefressen. Bei Kirschen hilft ein Netz auch bedingt gegen Regen, es platzen weniger auf.
Bei der Pflanzung habe ich bei jedem Baum eine Einschlagbodenhülse eingeschlagen, in die ein 70x70 Pfosten gesteckt werden kann (z.B. 2 m). Daran befestige ich eine weitere Stange und kann so das Netz über die Bäume ziehen, ohne dass die Last voll auf den Bäumen liegt. Teilweise habe ich auch Querstreben dran, um das Netz abzuspreizen.
Bisher hatte ich unter den Netzen noch keine madige Kirsche.

2. Bei anderen Baumarten habe ich noch keine praktische Erfahrung, kann aber bisher keinen Grund erkennen, warum die Montage bei Zwetschgen nicht funktionieren soll. Die Hanita wächst kräftig, aber das Netz würde ich auch erst bei Beginn der Blaufärbung installieren und in der Zeit wächst der Baum dann keine 1,5 m. Abgesehen davon ist meine Erfahrung bei Kirschen die, dass die frischen Äste das Netz nicht wegdrücken können sondern vom Netz umgebogen werden. Ich achte aber schon drauf, dass der Baum nicht zu hoch wird. Bisher klappts, das die nächsten Jahren bringen werde ich sehen.

3. Die Zwetschge hatte bisher zu wenig Früchte als dass ich das Netz anbringen wollte. Die wenigen habe ich mit Teebeuteln verhüllt und dadurch zumindest ein paar Kostproben. Ich vermute, dass die Pflaumensägewespe einige Zwetschgen auf dem Gewissen hat, dagegen hilt kein Netz aber man könnte Spritzen, die Ernte ist ja viele Monate später. Faulig ist keine Zwetschge geworden.

4. Eine Hanita auf der Streuobstwiese blieb völlig unbehandelt und wurde auch nicht eingenetzt. Ich habe sie aus Zeitgründen (der Baum steht einige 100 km entfernt) etwas vor der Reife geerntet. Die war noch etwas hart aber geschmacklich dennoch viel besser als die übliche Supermarktware. Der Baum ist noch jung und es gab vielleicht 5 kg. Maximal zwei oder 3 Zwetschgen waren unbrauchbar. Durch die frühe Ernte waren sie gut haltbar. Als ich später wieder hingekommen bin war keine Zwetschge mehr da, auch nicht auf dem Boden. Ich denke da waren Zweibeiner am Werk.
Titel: Re: Hanka, Haroma oder Katinka
Beitrag von: b-hoernchen am 15. September 2018, 22:40:26
Also ich hab' entnervt aufgegeben beim Versuch das Netz untenrum zwischen Baumstamm und Pfahl dicht zu bekommen - es wird kein "Einnetzweltmeister" mehr aus mir. Zumal solche Netze riesig sein müssen. Es stimmt schon, in der "Einnetzzeit" wächst der Baum keine anderthalb Meter. Aber einen starkwüchsigen Baum klein zu halten, ohne ihm das ganze Fruchtholz wegzuschneiden, das ist auch einen Kunst, die ich noch lernen müsste - zwecklos, werde ich nie lernen!