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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: Sven92 am 29. November 2018, 21:53:15

Titel: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 21:53:15
Hallo Zusammen
Ich wollte mal ein bisschen über unser kleines Gartenprojekt erzählen.
Vor 4 Jahren haben ich und meine Partnerin einen kleinen Garten erschlossen (5x10 meter).
Zu beginn wurde wild drauf losgepflanzt, nach und nach hat sich eine schwäche für seltene und alte Gemüse und Obstsorten ergeben.
Von Jahr zu Jahr nahm die Gartenfläche zu, dieses Jahr durften wir bereits auf cirka 1000 Quadratmeter Gemüse und Obst anbauen. Wie ist das möglich? Mein Vater bewirtschaftet einen kleinen Bauernhof, leider hatte er nie eine schwäche für Obst.
Ganz anderst bei mir, in den letzten 2 Jahren wurden über 50 Bäume gepflanzt.
Natürlich sind sogut wie alle alte Sorten, die im Programm von Prospecierara sind.
Zb.
-Blutbirne
-Weinbergpfirsiche
-Rotkernige Nussbäume
-Maulbeeren
-div. Wildobst
Diese Jahr will ich wieder ein paar Sorten erhalten und selbst veredeln. Es handelt sich um 4-5 Lokalsorten die sogut wie nicht mehr anzutreffen sind.
Letztes Jahr gab es ordentlich Platz für Beeren. Wir haben 6 alte Erdbeersorten die wir stetig vermehren, zurzeit sind es cirka 500 Pflanzen. Darunter die super köstliche und Kuriose "Weisse Ananas".
Auch Himbeeren haben bei uns ein zuhause, auch hier geht es eher abnormal zu und her.
-Schwarze Himbeere
-Hauensteins Gelbe (Lokalsorte)
-Japanische Weinbeere
-Boysen und Loganberry
Diese Saison hatten wir über 130 alte und rare Sorten in useren Gärten.
Und auch seit diesem Jahr sind wir ein Prospecierara Gütesiegelbetrieb, das heisst wir erhalten und vermehren gewisse Sorten und können dafür das Label für den Verkauf gebrauchen.
Für das Jahr 2019 steht ein grosses Projekt an, wir dürfen ein Gewächshaus für Tomaten,Auberginen,Paprika etc erstellen. Das Gewächshaus ist 6x20 meter gross.
Ebenso wird die Gemüsefläche um cirka 600 quadratmeter erweitert (16x36 meter).
Ihr merkt schnell ich könnte noch stunden weiter erzählen und 1000 Fotos anhängen.
Ich probiere den Thread ein bisschen aufrecht zu halten über die Saison.
Ich denke für den ein oder anderen gibt es neues zu entdecken :)
Ich weiss auch nicht ob dies die richtige abteilung ist für sowas?

Weiteres wird folgen
Grüsse aus der Schweiz
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 21:59:13
Neuer Perma Blumen Stauden und Kräutergarten
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 21:59:59
Ein teil der Beerenabteilung
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 22:00:50
Neuer Gemüseteil unten rechts kommt das Gewächshaus
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 22:01:45
Rote Gublernuss und weiter unten die Weinbergpfirsiche
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 22:05:19
Paprika sweet long yellow
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 22:05:59
Diverse Tomaten der 18er ernte
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 29. November 2018, 22:14:52
Moin Sven,
das sieht nach Passion aus was du da in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hast.

Was wird im Betrieb von deinem Vater angebaut? Fällt dort nicht Stroh oder Kleegras oder anderes Material an, was man als Transfermulch gebrauchen könnte?
Ich finde die viele schwarze Plastikfolie passt nicht recht in die Vorstellung eines pro species rara Betriebs.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. November 2018, 22:26:43

Ich finde die viele schwarze Plastikfolie passt nicht recht in die Vorstellung eines pro species rara Betriebs.

Hallo
Zurzeit sind es 7 Hektar Wiese, der Betrieb steht im umbruch.
Soviel mulchmaterial fällt leider nicht an. Der Rasenschnitt reicht meistens für die Beeren.
Nun zu der Folie.
Ich weiss das viele etwas gegen diese Folien haben, ich war gerade dieses Jahr froh darum.
Die Folie bringt für mich nur Vorteile.
-Speichert die Feuchtigkeit
-Wärmt die Pflanzen
-Hemmt das Unkraut
Zur Folie muss noch gesagt werden das diese eine Spezielle UV Beständige und zersetzungsresistente Folie ist.
Ich kenne sehr viele Bio Betriebe die diese einsetzen.
Vielleicht noch zum erwähnen, wir beide arbeiten 100% der Garten wird nebenbei Betrieben.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 30. November 2018, 07:50:13


Hallo
Zurzeit sind es 7 Hektar Wiese, der Betrieb steht im umbruch.
Vielleicht noch zum erwähnen, wir beide arbeiten 100% der Garten wird nebenbei Betrieben.


Wow  :o - nicht schlecht! Hut ab  :D!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 30. November 2018, 08:09:47
Ja, Respekt, da muss man flexibel sein. Manche Arbeiten lassen sich nicht aufschieben, das sorgt dann für Konflikte mit dem Arbeitgeber oder mit den Pflanzen.

Zur Folie, dann ists aber auch gut: für schnell mal und kurz sag ich ja nix dagegen, nach 1-2 Jahren sieht man aber schon wie der Boden drunter abbaut. Zuerst werden es weniger Würmer, danach geht auch die Krümelstruktur langsam kaputt. Wenn die Würmer zurück gehen, mischen sie vorher nochmal sehr intensiv durch, auf der Suche nach fressbarem. Das täuscht manchmal und man denkt es wäre eine tolle Struktur unter der Folie.
Unkraut ist wichtig, das ist Bodenfutter. Die Kunst besteht darin es so lange wachsen zu lassen dass es die Entwicklung nicht stört und so spät wie möglich erst hacken.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2018, 08:27:45
Danke für die Komplimente.
Die schwierigkeit für uns ist die mitte zu finde zwischen all dem.
Wir haben 2 Gärten ohne folie die wir in einer art Permakultur führen.
Dieses Jahr liessen wir das Unkraut überall wachsen, da es feuchtigkeit speicherte.
Auf der grossen flächen wollen wir Gemüse produzieren, zwischen den Folien hat es Platz für Gras und Unkraut.
Aber auch für die Mobile Bewässerung die sehr wichtig ist für uns.
Nach einem Jahr wird der grösste Teil mit einer Gründüngung über Winter eingesät. Sodass im folge Jahr die Folie an einem neuen Ort ist und so auch die Fruchtfolge garantiert ist.
Rund um die Gärten blühen im Sommer Blumenstreifen, sodass Bienen und andere Insekten ihren unterschlupf finden.

Probieren ist für uns alles, evtl ändert sich das mit der Folie noch.
Zurzeit hat sie einfach zu viele vorteile für uns.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Frühling am 30. November 2018, 10:35:24
Hallo, Prospecierarafreund :) Finde es echt toll was ihr tut. Es steckt viel Arbeit dahinter aber euer Wille und Begeisterung werden sicherlich belohnt werden.  Auf alle Faelle, Hut ab und halte uns auf dem laufenden.  Hat mich auch gefreut, dass ihr PSR unterstuetzt, ich wuerde es gerne viel mehr tun, aber die liebe Zeit….. Trotzdem, sende ich jedes Jahr Tomatensamen an sie, als mein winziger Beitrag. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 30. November 2018, 11:40:06

Moin Sven,

ein tolles Projekt und mir gefällt auch besonders, dass Ihr, Deine Vater und Du, Euch gegenseitig genug Raum und Respekt gebt, die
eigenen Vorlieben zu leben
Zitat
................nach hat sich eine schwäche für seltene und alte Gemüse und Obstsorten ergeben.
Von Jahr zu Jahr nahm die Gartenfläche zu, dieses Jahr durften wir bereits auf cirka 1000 Quadratmeter Gemüse und Obst anbauen. Wie ist das möglich? Mein Vater bewirtschaftet einen kleinen Bauernhof, leider hatte er nie eine schwäche für Obst.
das ist ja auch schon ein kleines Meisterwerk :)


Soviel mulchmaterial fällt leider nicht an. Der Rasenschnitt reicht meistens für die Beeren.
dazu ein Gedanke von mir:
...........ob es auch für Euch evtl. eine Überlegung wäre, ganz gezielt etwas Fläche für die Produktion von eigenem Mulchmaterial zu verwenden?
Ich habe hier eigentlich nicht so viel Platz, aber dennoch habe ich in diesem Jahr begonnen ganz gezielt mulchfähige Pflanzen für Dauerkulturen anzuziehen, die ich auf einer eigens dafür abgestellten Fläche anpflanzen werde.
Ich habe dazu Silphie (Silphium perfoliatum) und auch Sida (Sida hermaphrodita) in der Kultur ( :D danke an liebe Forumsfreunde für die Saatgut- u. Pflanzengaben :D) und werde die Jungpflanzen im nächsten Frühjahr auspflanzen können.
Ich hoffe, dass ich dann in 2020 den ersten Transfermulch als zusätzliches Mulchmaterial zu Verfügung habe.
Ich war es leid, immer nur auf das begrenzte und weiche N-haltige Mulchmaterial vom Rasenmähen angewiesen zu sein. Ich will endlich Mulchmaterial, welches auch grobe, holzige Anteile hat, die nicht so schnell verrotten. Das ist bei beiden der o.g. Pflanzenarten gegeben.

LG
von
Nemi
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2018, 12:45:56
Das wäre natürlich eine überlegung wert.
Das mit dem Holz anteil lösen wir zurzeit mit Kompost, der teilweise guten Holzanteil aufweist.
Die ersten Erfahrungen mit dem Mulch waren ernüchternd, der feuchte Rasenschnitt zog massenhaft Schnecken an, denen schmeckten unsere jungen Setzlinge.
Übrigens haben die Schnecken die Folie nicht wirklich gern, da sie im Sommer sehr warm ist. Somit haben wir auch an den Erdbeeren so gut wie nie Schnecken.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 30. November 2018, 13:43:07
unser kleines Gartenprojekt

Hm?! ;D
Das wird aber immer immer grösser, ziemliches Tempo! ;)

Da ich jetzt überhaupt nicht googeln mag: Was heisst Stauden in Permakultur @Sven? Merci für eine kurze Erklärung.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2018, 17:19:21
Hallo
Eine art Permakultur, ziel ist es ein Gartenabschnitt zu schaffen mit mehrjährigen Kräutern und Blumen.
Die sollen immer am gleichen ort bleiben und den Boden durchgehend begrünen.



Heute durfe ich die ersten Bodenschätze ausgraben. Die Stachys und die Topinambur.
Stachys hatten einfach zu warm, Ertrag ist mässig.
Beim Topinambur kommt die Bewässerung zugute.
Über 5 Kilo Knollen hatte die erste Pflanze :) da kommt bei über 30 Pflanzem freude auf  ;D

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 30. November 2018, 19:10:54
Sven, was ihr da auf die Beine gestellt und noch vorhabt, ist klasse! (Auch wenn ich der ProSpecieRara gegenüber gewisse Vorbehalte habe, aber das ist Meckern auf Korinthenniveau.)

Magst du vielleicht ein bisschen näher beschreiben, wo genau in der Schweiz ihr seid? Falls ihr eine Website habt, könntest du die im Profil verlinken.

Mit interessierten Grüssen
Krümel
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2018, 19:41:38

Magst du vielleicht ein bisschen näher beschreiben, wo genau in der Schweiz ihr seid? Falls ihr eine Website habt, könntest du die im Profil verlinken.

Mit interessierten Grüssen
Krümel

Es ist nicht immer alles gut das ist halt so ;)
Wir sind im Kanton Aargau tätig im Spitz zwischen Deutscher grenze und dem Kanton ZH.
Leider haben wir aktuell keine Website, dies und evtl auch einen kleinen Hofladen wollen wir jedoch bald nachholen.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 30. November 2018, 22:07:03

Eine art Permakultur, ziel ist es ein Gartenabschnitt zu schaffen mit mehrjährigen Kräutern und Blumen.
Die sollen immer am gleichen ort bleiben und den Boden durchgehend begrünen.

Ok, danke, ich dachte, das sei irgendwie etwas Komplizierteres, warum auch immer ich das dachte. ;)
ProSpecieRara gilt dann auch bei den Stauden? (Ich verbinde PSR eher mit Essbarem was im Garten wächst habe ich gerade gemerkt, wusste gar nicht, dass sie sich auch mit Stauden beschäftigen.)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 01. Dezember 2018, 06:33:19
Was ich noch fragen wollte:
Mir gefällt die steinerne Acht in eurem Zier- und Kräutergarten sehr.
War es "einfach" eine ästhetische Idee oder steht sie als Symbol für Permakultur (weil Unendlichkeit bzw. Nachhaltigkeit)?
Und orientiert ihr euch bei der Bepflanzung daran, z. B. dass ihr in den zwei ovalen Teilen bestimmte Pflanzen, Farben etc. bevorzugt?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Dezember 2018, 07:08:31
Was ich noch fragen wollte:
Mir gefällt die steinerne Acht in eurem Zier- und Kräutergarten sehr.
War es "einfach" eine ästhetische Idee oder steht sie als Symbol für Permakultur (weil Unendlichkeit bzw. Nachhaltigkeit)?

Wie immer hatte ich eine Idee die umgesetzt wurde, ich wollte möglichst wenig weg jedoch einen guten Zugang zu all den Pflanzen. So bin ich auch die 8 gekommen.
Einen Tag später als eine bekannte vorbei kam fand sie das richtig schön und sagte auch gleich cool das unendlichkeitssymbol. Ich musste zuerst nachfragen was genau damit gemeint war  :D
Kurz und bündig, es war nicht so geplant hat sich aber so ergeben.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 01. Dezember 2018, 07:13:14
Siehst du, und ein praktischer Grund ist mir nicht mal in den Sinn gekommen.  ;D
Jedenfalls sehr hübsch, das Ding!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Aella am 01. Dezember 2018, 07:22:11
Sven, hattest du schon Zeit hier durchs Obstforum zu stöbern? Dort findet man massig Infos zu seltenen Obstsorten und echte Experten bei fragen hierzu  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Dezember 2018, 07:33:01
Sven, hattest du schon Zeit hier durchs Obstforum zu stöbern?

Ich bin immer wieder dran mich durchzustöbern, es ist sehr interessant sich durchzulesen. Manchmal auch verwirrend. Viele Leute ergibt viele meinungen.
Das ist zb. Wie beim Schnitt vom Obstbaum fragst du 100 Leute gibt es 100 Varianten.
Aber das ist ja das was es ausmacht, probieren, somit kann man mitreden :D

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Dezember 2018, 07:37:54
Hier noch aktuelle Fotos vom Hof
Zu sehen ist unser Nussbahnhof, hier warten die Nussbäume auf besseres Wetter und somit auf ihre Pflanzung.

2xHallsche Riesennuss (Hasel)
Und 5 Rotkernige Nüsse.
-Hospozin
-Rote Gubler I
-Wisnicz Czerwony
-Rote Donaunuss
-Aufhauser Baden


Auf dem 2. Foto ist der entkernt Polentamais zu sehen den wir dieses Jahr das erste mal anbauten.
Es ist die Sorte "Malcantone" und kommt aus dem Tessin.
Das lustig an dieser Sorte: die Kolben gibt es in 3 verschiedenen Farben.
Gelb,Rot,Dunkelrot und das ganze ist trotzdem eine Sorte.
Jetzt wird das ganze verarbeitet, zuhause wird es gemahlen gesiebt und verkauft.
Es ergeben sich 3 Produkte daraus:
-Maismehl
-Polenta
-Bramata

Sehr sehr lecker :)

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Dezember 2018, 07:38:39
Nussbahnhof
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Dezember 2018, 07:39:10
Mais mais mais
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Dezember 2018, 20:11:59
Hier noch ein Foto von meinem "Spielzeug" das ich euch nicht vorenthalten wollte  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 02. Dezember 2018, 20:52:27
Ist das eine Fräse hintendran? Warum keine Kreiselegge? Und warum keine Walze danach?

Das Raupenrad hinten gefällt mir. Bodenschonend ist Trumpf.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Dezember 2018, 21:12:35
Ist das eine Fräse hintendran? Warum keine Kreiselegge? Und warum keine Walze danach?


Das ist ein Mulcher, war da fast das erste mal auf dieser Fläche mulchen.
Da es viel Maushaufen hatte und unebenheiten schaut das aus wie gegrubbert.....
Für grössere Flächen werde ich mir wohl noch eine kleine egge oder grubber mit krümelwalze zulegen.
Das Raupenfahrwerk war der Kaufgrund.
Sehr geländegängig und der Bodendruck hält sich in Grenzen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Dezember 2018, 18:54:39
Das Kürbis Lager leert sich langsam....
Aktuell haben wir nurnoch die Zucca Mantovana an Lager.
Der Kürbis schaut sehr speziell aus, ist auch sehr lecker.
Jedoch hat er sehr viele Kerne, somit wenig fruchtfleich und mühsam für die Restaurants.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 03. Dezember 2018, 19:10:44
krümelwalze

 >:( >:(
 ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. Dezember 2018, 20:14:58
Prismenwalze  ;)

Danke Sven. Nen Grubber hätt ich auch gern. Oder wenigstens einen Sauzahn an dem ich die Schare wechseln kann.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Dezember 2018, 20:38:47
Heute ging es unter erschwärten bedingungen an unserem Bauprojekt weiter. Dank vieler Scheinwerfer können wir auch nach Feierabend noch ein bisschen werkeln.
Heute wurden vom "Hauptdach" alle Platten montiert. Morgen geht es weiter mit den Giebeln, und am Wochenende kommt das Dachfenster. Das will ich bei Tageslicht machen, ist einfach besser.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Dezember 2018, 19:52:16
Nebenbei werden noch Mespilus Germanica (Mispeln) entsaftet.
Die sind sehr ergiebig dieses Jahr.
Ein spezieller aber leckerer  Duft hüllt unsere Wohnung.
Freue mich auf die ersten Produkte.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Dezember 2018, 16:14:06
Beim heutigen Sturm wurden wir zum Glück ziemlich verschohnt.
Eine Bahn von unserem Wunderplastik muss wieder angebracht werden.
Das Treibhaus war zum Glück mehr oder weniger fertig vor dem Sturm.
Es hat auch alles unbeschadet überstanden.
Endlich wird es ruhiger und wir können uns an die Planung 2019 machen.
Es steht einiges an.
Bauliche Massnahmen sind sogut wie abgeschlossen.
Nun heisst es Saat und Pflanzgut beschaffen.
Die ersten arbeiten im neuen Jahr werden die Schnittarbeiten an den Bäumen und Sträuchern sein.
Mal schauen ob alles beschafft werden kann, es gibt einiges neues kennen zulernen.

Noch ein Foto vom Tomatentempel :)
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Dezember 2018, 20:36:15
Ein bisschen an den Sommer zurück denken  :)
Beerenvielfalt
-Himbeere Rot (sorte unbekannt)
-Schwarze Himbeere
-Hauensteins Gelbe
-Monatserdbeere Rügen

Leckerrrrr
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Dezember 2018, 20:37:31
Versuch 2018 Baumspinat; sehr interessante Pflanze. Schaut aus als wären sie mit der Spraydose bearbeitet worden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Dezember 2018, 20:39:35
Auch die Gartenmelde hatten wir 2018 das erstemal, sehr genügsame Pflanze.
Die rote Gartenmelde hier heisst übrigens "Rote Richterswil".
Auf dem Foto ist sie noch sehr klein, waren später bis 2 Meter hoch.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: andreasNB am 10. Dezember 2018, 21:44:25
Nettes Plastikhäuschen!
Das gibt in den nächsten Jahren sicher bunte und reiche Ernten.

Die Melde lasse ich sich immer reichlich aussäen. Genau wie Ringelblumen.
Sie läßt sich da wo sie stört gut jäten und gibt - wenn man sie stehen läßt - später Struktur und Farbe und das ohne jeglichen Aufwand.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Dezember 2018, 06:18:52
Nettes Plastikhäuschen!
Das gibt in den nächsten Jahren sicher bunte und reiche Ernten.

Das hoffen wir auch :) vorwiegend Tomaten werden ihr neues Plätzchen darin finden.
Die Melde haben wir auch gut versamen lassen, und auch noch viele Samen geerntet.
Lustig an der roten finde ich das sie ihre Farbe beim Kochen behält.
Sind noch ein bisschen am experimentieren mit den Restaurants. Bisher schaffte sie es nur als Tellerdeko.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 11. Dezember 2018, 10:56:22
Versuch 2018 Baumspinat; sehr interessante Pflanze. Schaut aus als wären sie mit der Spraydose bearbeitet worden.

Hast Du ihn schon mal gegessen ? nachdem ich ihn das erstemal probiert habe, habe ich sämtliche Pflanzen und Sämlinge entfernt  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Dezember 2018, 12:33:27
Melde wird vielleicht erträglicher wenn man sie mit Rucola zusammen verkocht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 11. Dezember 2018, 13:10:35
Melde wird vielleicht erträglicher wenn man sie mit Rucola zusammen verkocht.
vielleicht sind grössere Mengen in einer Mahlzeit ja auch nicht so vorteilhaft.........
Zitat
Inhaltsstoffe

Die Gartenmelde ist, wie viele andere Gemüse, reich an Vitaminen (A, C) und Mineralstoffen (Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor) und Protein. Ähnlich wie Spinat enthält sie auch Oxalsäure, jedoch in geringerer Menge als dieser. In den Samen der Gartenmelde ist Saponin enthalten, was deren abführende Wirkung erklärt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Dezember 2018, 16:43:15
Es gibt kein einziges Nahrungsmittel von dem größere Mengen vorteilhaft wären.
Wenn die Gartenmelde schon Samen angesetzt hat ist definitiv zu spät geerntet worden. Junge Pflanzen die zügig gewachsen sind haben immer die zartere Textur. Spinat lässt man auch nicht wachsen bis er ledrige Blätter hat.

Ich sag ja, `Asia Greens´ wirds eher zum kochen geben als dass die abgelöste Melde wieder verbreitet zurück auf den Speiseplan kommt. Lifestyle ist `functionalized food´ und nicht die Notnahrung der Hungerzeiten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 11. Dezember 2018, 17:59:59
Versuch 2018 Baumspinat; sehr interessante Pflanze. Schaut aus als wären sie mit der Spraydose bearbeitet worden.

Hast Du ihn schon mal gegessen ? nachdem ich ihn das erstemal probiert habe, habe ich sämtliche Pflanzen und Sämlinge entfernt  :D

Nun, man darf nur die "Spraydosenblätter" ernten, die anderen schmecken tatsächlich zum Davonlaufen. Die magentafarbenen jungen Blätter sind zwar von der Konsistenz her (also auf der Zunge und zwischen den Zähnen) gröber als Spinat, haben aber weniger Oxalsäure, was sie in meinen Augen deutlich bekömmlicher macht.
Ich nutze ihn als willkommenes Geschenkgemüse und Mulchmaterial, lasse ihn darum auch munter versamen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Dezember 2018, 19:17:42
Versuch 2018 Baumspinat; sehr interessante Pflanze. Schaut aus als wären sie mit der Spraydose bearbeitet worden.

Hast Du ihn schon mal gegessen ? nachdem ich ihn das erstemal probiert habe, habe ich sämtliche Pflanzen und Sämlinge entfernt  :D

Ja haben ihn probiert, sowie auch die Melde.
Beide ergeben gekocht einen guten und interessanten Spinat ersatz.
Und die rote farbe ist auch nach dem Kochen sehe intensiv bei der Melde.
Natürlich müssen bei beiden die ganz jungen Blätter geerntet werden. Die älteren schmecken wie ein Stück Pappe.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 11. Dezember 2018, 19:21:10
Ich habe schon die jungen Blätter genommen, ich fand aber, die sind irgendwie pelzig auf der Zunge  :P Melde habe ich nie probiert, obwohl sie auch im Garten auftaucht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Dezember 2018, 19:25:01
Hatte ich weniger das Gefühl....
Pelzig.... probier mal Borretsch  ;D

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 11. Dezember 2018, 19:32:55
neee neeeeeeeeeeee  ;D ich muss nicht alles essen !
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Dezember 2018, 19:34:24
Borretsch so fein geschnitten wie es geht ist ja noch ok, aber der PA-Gehalt lässt dann doch aufhorschen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 11. Dezember 2018, 19:47:04
Borretsch so fein geschnitten wie es geht ist ja noch ok, aber der PA-Gehalt lässt dann doch aufhorschen.
das Thema hatten wir hier in 2014 schon mal :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Dezember 2018, 19:57:08
Borretsch so fein geschnitten wie es geht ist ja noch ok, aber der PA-Gehalt lässt dann doch aufhorschen.
das Thema hatten wir hier in 2014 schon mal :)

War letzents auch bei uns in den Medien.... essbare Blüten stellen eine gefahr dar....
Ich glaube das der ganze junkfood kram den wir in uns schmeissen viel schlimmer ist. Ebenso die Belastung der Luft etc etc....
Meine Oma kennt und nutzt die Pflanze schon ewig.... sie ist dieses Jahr 83 geworden und ist top fit.....
Apropo Borretsch :)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Dezember 2018, 20:00:36
Jo, eine Pflanze reicht mir volkommen aus.
Und ich esse gerne gut und rauche auch.
PA und Zigarette ist nicht soo weit weg, was anderes als Oxalsäure. Naja, ich kenne 93 jährige Passivraucher. Das ist noch schädlicher. Hilft alles nix.

Um wieder zum Ursprungsthema zurückzukommen: es macht wenig Sinn etwas gewerblich anzubauen was man nicht verkauft bekommt. Rumdoktern an Rezepten zusammen mit der Gastronomie hilft da nur bedingt. Im Hobbygarten ist das schon schwer genug. Alles was nicht so richtig Anklang findet verschwindet über kurz oder lang doch vom Anbauplan, irgendwann sogar aus der Saatgutkiste.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Dezember 2018, 20:04:44
Das hat schon was....
Wir haben das Glück 2 Restaurants zu haben die gerne neues bzw altes ausprobieren.
Wenn ich wenig habe von der Melde gibt es Tellerdeko, wenn wir mehr haben (2019) probieren wir es als Spinat anzubieten bzw die Gastronomen.
Mal schauen was daraus wird.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Dezember 2018, 20:02:14
Die aktuelle Jahreszeit bzw Wetterlage mag ich garnicht. Langsam wird es Winter es wird kalt es ist dunkel.....
Darum gibts hier noch ein paar Erinnerungen an den Sommer.
Die "rare" Blütenpracht.


-Mädchenauge Goldstrahl
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Dezember 2018, 20:02:58
-Lila von Farnern
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Dezember 2018, 20:03:44
-Färberdistel (falscher Safran)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Dezember 2018, 20:04:16
-Haferwurzel
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Dezember 2018, 20:04:52
-Mohn
Planete rouge du Jura
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 13. Dezember 2018, 20:30:48
Heute kam endlich der langersehnte Brief des Departement für Bau und Umwelt.....
Die Wassersistierung ist aufgehoben
Wir sind an einen Bach angrenzend der in der Regel immer genug Wasser führt.
Im August fiel die Abflussmenge jedoch unter das minimum....
Dies bedeutete für uns das wir leider kein Wasser mehr fördern durfte....
Immerhin gibt es nun Hoffnung im Frühjahr das genug Wasser vorhanden ist.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Dezember 2018, 17:37:27
Da wollte doch tatsächlich jemand die Wurzeln meines Usterapfels anfressen.... das wurde natürlich nicht geduldet.
1ne gefangen die andere ist auch noch irgendwo.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Dezember 2018, 20:23:37
Heute wiedermal Mais gemahlen.....
Leider hat es der Mühle den Rest gegeben.....
Hat jemand Erfahrungen mit Osttiroler Getreidemühlen?
Oder hat jemand eine da? Gesucht wäre eine Kombi Mühle mit sieben. Bzw Erfahrungen damit.

Hier noch das ergebnis des Mahlvorgangs feinste Polenta Bramata und Mehl.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 06:20:21
Die Tage werden die letzten Kartoffeln den Keller verlassen.... somit sind die Kartoffeln 2018 geschichte.... ca. 120kg könnten an die umliehende Gastro geliefert werden.
-Blauschalige Bristen
-Rote Lötschentaler
-Rote Emmalie
-Vitelotte Noire

Im Anhang noch das Foto der Vitelotte.

Am Wochenende wollte ich die Rotkernigen Nussbäume pflanzen.....
Löcher sind ausgehoben und die Pfähle sind gesetzt, da die Nussbaumreihe (1 Baum) vor dem Haus des Nachbarn verläuft habe ich da mal freundlich angefragt ob dies i.O sei.....
Es wurde vor der Bestellung mit JA beantwortet.
Leider hat sich seine Meinung geändert und er hat an meinen Bäumen überhaupt keine freude mehr....
Die Bäume versperren ihm seine Aussicht ins Grüne.....
Seine Wohnung befindet sich in der Gewerbe und Industriezone, auf dem 2. Stockwerk.....
Ich wollte ihm erklären das die Nussbäume sehr langsam wachsen aber er hatte kein offenes Gehör dafür....
Naja mal schauen wie sich das entwickelt bis im Frühjahr, wenn es keine einsicht gibt wird einfach gepflanzt. Ist ja schliesslich unser eigen Land....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 19. Dezember 2018, 08:03:17
Ach ja, Nachbarn - ein Quell ewiger Freude  ::) (nein, es gibt natürlich auch positive Ausnahmen  ;)). Wie gut, dass ich künftig (fast) in Alleinlage wohnen werde  :D! Meine dortigen "Nachbarn" sind:
- Ackerland
- Dauergrünland
- Straße
- Feldweg
Die blauen Kartoffeln werde ich auch mal ausprobieren. Die Vitelotte Noire sieht gut aus, fragt sich nur, ob es ihr hier im hohen Norden auch gut gefallen würde.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: biene100 am 19. Dezember 2018, 08:18:19

Am Wochenende wollte ich die Rotkernigen Nussbäume pflanzen.....
Löcher sind ausgehoben und die Pfähle sind gesetzt, da die Nussbaumreihe (1 Baum) vor dem Haus des Nachbarn verläuft habe ich da mal freundlich angefragt ob dies i.O sei.....
Es wurde vor der Bestellung mit JA beantwortet.
Leider hat sich seine Meinung geändert und er hat an meinen Bäumen überhaupt keine freude mehr....
Die Bäume versperren ihm seine Aussicht ins Grüne.....
Seine Wohnung befindet sich in der Gewerbe und Industriezone, auf dem 2. Stockwerk.....
Ich wollte ihm erklären das die Nussbäume sehr langsam wachsen aber er hatte kein offenes Gehör dafür....
Naja mal schauen wie sich das entwickelt bis im Frühjahr, wenn es keine einsicht gibt wird einfach gepflanzt. Ist ja schliesslich unser eigen Land....

Gruss

Also, was jetzt ? Eine Nussbaumreihe oder ein Nussbaum? Muss man hier auch zwischen den Zeilen lesen, oder versteh nur ich hier nicht?  Für mich siehts so aus, als ob den Nachbar nicht genug aufgeklärt wurde vor der Bestellung. Jetzt aber durchblickt was es heisst einen Nussbaum vor dem Haus zu haben. Ich verstehe ihn voll und ganz und würde mich auch wehren. " wenn es keine Einischt gibt wird einfach gepflanzt" ist schon ein starkes Stück.  :P :-[ :-\
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Quendula am 19. Dezember 2018, 08:46:16
Für mich klang das so, als ob eine Reihe gepflanzt wird und davon ein Baum so dicht beim Nachbarn steht, dass er sich beeinträchtigt fühlen könne. Wie dicht, sagt Sven nicht. Aber die vorgeschriebenen nachbarlichen Abstände wird er hoffentlich einhalten. Da er ja auch ernten will, sollte Sven drauf achten, dass auch in 20 oder 30 Jahren noch die Krone sich über dem eigenen Grundstück befindet. Und so ein Nussbaum wird schon ganz schön mächtig  :P. Für mich wäre ein Argument, dass so ein Baum "gaaaanz laaaangsam" wächst, ebenfalls sehr dürftig.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: biene100 am 19. Dezember 2018, 08:50:25
OK, so wärs auch für mich verständlich.  ;D

Ich kenne Nussbäume zur Genüge, wir sind sehr gesegnet damit.  :P ::) Auf dem Hang unterm Haus wachsen sie wie Unkraut, darum auch mein Kopfschütteln.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 08:53:02
Stimmt es ist ein bisschen undurchsichtig geschrieben.....
Es handelt sich um eine Grenze zwischen Industrieland wo er sein Haus und Werkstatt stehen hat und unserem Land das Landwirtschaftszone ist. Die Grenze ist ca. 100m lang.
Es wurde besprochen das 5 Bäume im Abstand von 14m gepflanzt werden. Er fand dies eine guten Idee vorallem habe er noch nie Rotkernige Nüsse gesehen.
1 Baum steht direkt vor seinem Haus, 14 meter weiter der nächste.
Nun hat er das Gefühl das er innert 2 Jahren nichts mehr sieht. Habe ich erklärt das er auch in 20 Jahren noch zwischen den Bäumen durschauen kann aber das bringt ja nichts....
Hätte er vor der Bestellung gesagt ihn störe der Baum hätte ich halt nur 4 stk bestellt....
Grundsätzlich kann er mir nichts verbieten, ich halte die Abstände zur Grenze ein, es wurde ihm zuliebe sogar noch 1 Meter dazu gerechnet.... sind nun 7 Meter bis zu seinem Grundstück....
Schluss endlich ist es viel Geld für mich die Nussbäume sind ja bekanntlich nicht günstig. Somit wird wohl oder übel einfach gepflanzt....
Es ist ja unser eigen Land.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 19. Dezember 2018, 08:58:00
Naja, wenn Du die Grenzabstände (sogar großzügig) einhältst, ist doch alles ok.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: biene100 am 19. Dezember 2018, 09:36:44
Tja,- ich versteh schon dass es blöd ist wenn die Bäume schonmal gekauft sind. Und ich weiss auch dass Nussbäume teuer sind. Diesen einen Baum würde ich, schon um mir selber weiteren Ärger zu ersparen dennoch nicht pflanzen. 7m sind wenig für einen Nussbaum. Man stell sich nurmal vor wenn die ganzen Blätter runterkommen. Und vielleicht noch gerade in diesen Tagen Wind weht...
Aber man kann eh nur raten, Du wirst schon die für Dich richtige Vorgehensweise finden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 09:54:10
ansonsten kann es durchaus sein dass so ein baum plötzlich nichtmehr austreibt
frag partisanengärtner
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: biene100 am 19. Dezember 2018, 09:58:10
Oh,- das wüsst ich aber echt gern wie man sowas bewerkstelligen kann.  ;D

Hier wachsen sie wirklich beängstigend. Nach dem Fällen treiben die Stöcke sogar wieder aus... ::) >:(
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 10:09:22
Ich hoffe das dieser Fall nicht eintreten wird....

Kupfernägel helfen vielerorts....

Im äussersten Notfall muss halt 1 Baum weichen.... das blöde ist wenn jemand herausfindet das es Rote Nüsse sind werde ich nie Nüsse ernten....
Darum auch die Platzwahl....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: AndreasR am 19. Dezember 2018, 10:09:40
Wenn Du die Grenzabstände einhältst, kann der Nachbar eigentlich nichts machen, aber trotzdem wäre ich vorsichtig, nun "einfach so" Tatsachen zu schaffen, eben weil Du schon gefragt hast. Denn der Nachbar wird sich mit Sicherheit vor den Kopf gestoßen fühlen, wer weiß, wo das dann endet. Frage ihn lieber, ob er die Kosten für den zuviel bestellten Baum übernehmen möchte, Du würdest ihn dann der Gemeinde oder für einen anderen guten Zweck spenden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 10:14:44
ich würde den einen platz auslassen und die anderen enger pflanzen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 19. Dezember 2018, 10:21:53
gute Idee  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 10:32:50
Müsste ich 14 Meter auf 4 Bäume kompensieren.... sprich sie hätten noch 10 meter Platz dazwischen.... finde ich sehr wenig.... diese Abstände werden im Plantagen anbau mit lateralen sorten empfohle....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 19. Dezember 2018, 10:44:23
Und wenn Du sie - statt in Reihe - etwas versetzt pflanzst ? also 9m zum Nachbarn und 1 m weggerückt von seinem Fenster oder so  ;) hast Du denn so viel Platz ?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 10:49:24
Wäre machbar
Aber seine weitsicht wäre dann ja auch eingeschränkt bzw die seiner frau  ;)
Ich zieh ja auch in eine wachsende Industrie damit ich aussicht ins grüne habe....
Ziel ist es auch mit der Reihe den übergriff des Gewerbes in die Landwirtschaftszone zu verhindern....
Unser Stück land ist so ziemlich die einzige ausbaumöglichkeit der Industriezone.... das Land war auch bereits eingezont, zum Glück hat das mein Grossvater geändert :)
Und seit da seltene und erhaltenswerte Bäume wachsen wird das nicht mehr so einfach sein das ganze einzuzonen.
Das mein kleiner stiller Protest  ::)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 10:54:04
ob das eingezont ist oder nicht, ist doch egal, wenn niemand verkauft wird es keine industrie
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 11:02:09
Wenn es eingezont wird musst du fast verkaufen.... ich kann keine 2 Hektar Industrieland versteuern  ;D

Schweizer Industrieland....

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Gartenplaner am 19. Dezember 2018, 11:30:19
Das sind ja fiese Methoden!
Über die Grundsteuer dann, oder wie?
So "einfallsreich" sind sie bei mir in Luxemburg hoffentlich noch nicht gewesen....

Das mit dem Nachbarn ist doof - vielleicht ist manchmal nicht fragen doch besser  :-\
Ich hab freiwachsende Hecken, die also höher als 2m werden, etwas weiter als 2m von der Grenze - der bei uns vorgeschriebene Grenzabstand für solche Gehölze - zum ehemaligen Nachbarn gepflanzt, weil ich Sichtschutz wollte.
Nach einigen Jahren kam der Nachbar an und meckerte, weil er nicht mehr bis zum übernächsten Nachbarn über meinen Garten hinweg schauen könnte.
Tja, genau deswegen hatte ich die Hecke gepflanzt.
Und da sie den Grenzabstand einhielt, konnte er nix machen.
Man hat auch auf dem Land kein "Anrecht" auf freien Ausblick.
Das Verhältnis war zwar danach etwas gestört - aber beim Wegzug vor zwei Jahren kam raus, dass der Nachbar Mitte der 80er Jahre seine neue Garage 1m weit auf unser Grundstück gebaut hatte, insofern....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 11:33:33
da kannst du jetzt richtig viel geld verlangen für diesen meter ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Gartenplaner am 19. Dezember 2018, 11:40:57
Naja - die 30 Jahre Einspruchfrist waren grad abgelaufen.
Von uns wäre keiner auf die Idee gekommen, dass der Nachbar gemauschelt hat, er hatte uns eh schon einen Streifen von 1m ganz offiziell abgekauft, wir haben nie nachgemessen, man erwartet vom eigenen Nachbarn nicht unbedingt so viel kriminelle Energie...
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 11:48:28
könnte es unabsichtlich auch gewesen sein,oder war die grenze klar ersichtlich
ausserdem, musste da der kauf damals nicht vermessen werden?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Gartenplaner am 19. Dezember 2018, 11:52:24
Der verkaufte Streifen musste natürlich neu ausgemessen werden, bevor wir verkaufen konnten.
Die Seitenwand der Garage steht 1m jenseits der damals neu ausgemessenen und im Verkaufsvertrag als Plan beigefügten Grenze  8)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 11:59:21
Man hat ja dann ein grösseres Vermögen weil das Land einen plötzlichen mehrwert hat.
Dadurch kommt das zu stande.
Wir haben sowiso lustige abstände.... einen Hochstammobstbaum dürfte ich bis auf 3 Meter an die Grenze setzen.
Naja ich suche sicherlich nochmal das Gespräch mit ihm....
Ansonsten muss ich ein anderes Stück Land "opfern" leider sind da alle an Wege angrenzend.....

Ich werde berichten
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 12:04:50
denke du hast ja platz
wenn irm das sagen würde sehe ichs ein ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 19. Dezember 2018, 12:18:03
denke du hast ja platz
wenn irm das sagen würde sehe ichs ein ;D

ach was  >:( ich hab doch stolze 230qm, allerdings völlig ohne Weitsicht, bzw. den Bahnhof Südkreuz kann ich vom Garten aus sehen. Sorry Sven, ist ot. Aber Dir drücke ich die Daumen, dass das alles gut klappt mit dem Nachbarn oder so. Wenns dem um "Weitsicht" geht, ist das natürlich schwierig. Aber er guckt doch dann auf Grün, ist doch auch nicht schlecht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 12:32:00
Aber er guckt doch dann auf Grün, ist doch auch nicht schlecht.

Wollte ich ihm so sagen, habs dann aber gelassen  ::)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 19. Dezember 2018, 12:32:34
Aber er guckt doch dann auf Grün, ist doch auch nicht schlecht.

Ja, find ich auch. Ist doch schön, einen Nussbaum vorm Fenster zu sehen.
Nachbars haben auch einen, macht mir viel Schatten, aber er freut mich trotzdem.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 13:37:29
das kann ich schon verstehen,mein blick vom wohnzimmer war auf die riegersburg,jetzt wuchs da von selbst eine eiche, kerzengerade, naja klar, wenn sie allein steht, nun muss ich auf den balkongehn um auf die burg zu schaun, die eiche wird nicht viel mehr wachsen ;D
OT https://www.johannessinger.at/startseite/impressum/
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 19. Dezember 2018, 16:10:35
mein blick vom wohnzimmer war auf die riegersburg,

Oha - toller Ausblick, tolles Gemäuer  :D!

Apropos "blaue Kartoffeln": Heute lagen beim Supermarkt einige Beutel "Gourmet-Kartoffeln" herum, u.A. die Sorte "Vitelotte". Die werde ich jetzt mal geschmacklich testen  :).
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 16:15:11
ich hatte nur violetta, die schmeckte mir, die gabs lange weil ich sie in der erde übersah ;D, auch die blüten sind hübsch
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 16:39:18
Bis jetzt hat mich noch keine Kartoffel umgeworfen.... waren bestimmt 10 Sorten die wir getestet haben....
Nächstes Jahr gibt es Kartoffeln die noch in der Versichsphase sind....
Basis sind mind. 50% einer alten Sorte.
Sollen geschmacklich sehr hervorstechen....
Mal schauen was es gibt ;)
Farbe ist Gelb,Rot,und ganz dunkles Blau.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 19. Dezember 2018, 16:51:58

Nächstes Jahr gibt es Kartoffeln die noch in der Versichsphase sind....
Basis sind mind. 50% einer alten Sorte.
Sollen geschmacklich sehr hervorstechen....
Mal schauen was es gibt ;)
Farbe ist Gelb,Rot,und ganz dunkles Blau.

Gruss

Au ja, und dann berichtest Du, wie das jeweilige Geschmackserlebnis war/ist/sein wird  :D!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 17:09:57

Au ja, und dann berichtest Du, wie das jeweilige Geschmackserlebnis war/ist/sein wird  :D!

Werde ich natürlich machen falls es lohnenswert ist :D
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 19. Dezember 2018, 17:22:38
Gerade negative Erfahrungen sind lohnenswert/wertvoll.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 19. Dezember 2018, 19:02:40
ich nahm zur jagd nach africa einen ungarn mit, später zuhause bei ihm, ass ich meine besten und schönsten gelben kartoffeln
impala,den namen merkte ich mir,wegen der antilopen
ich wollte paar kartoffeln bei mir pflanzen,er meinte das wird  nix bei unserem lehm,die wollen nur sand
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 19. Dezember 2018, 20:24:53
besten und schönsten gelben kartoffeln
impala,
ich wollte paar kartoffeln bei mir pflanzen,er meinte das wird  nix bei unserem lehm,die wollen nur sand

die Sorte liest sich hier sehr gut:
Zitat
Impala , Herkunftsland Niederlande. Zulassung 1989, Reifezeit früh, Knolle langoval, Schalenfarbe gelb, Fleischfarbe gelb, Augentiefe flach, Knollenschale glatt, Knollengröße groß, Verwendungszweck Speisekartoffel, Kochtyp vorwiegend festkochend.
Hoher Ertrag, vorwiegend große gleichmäßige Knollen

Resistenz gegen: Blattroll-virus mäßig resistent, A-Virus gute Resistenz, X-Virus gute Resistenz, Yn-Virus mäßig resistent, Krautfäule anfällig, Knollenfäule mäßig resistent, Krebs (fysio 1) krebsfest, Kartoffelnematode Ro1 resistent, Schorf mäßig resistent, Blaufleckigkeit gute Resistenz
......Lehmboden, Sandboden - wenn ich eine solche Kartoffel bei mir anbauen wollte und ich hätt' einen nicht so idealen Boden, dann würde ich mir einen Palettenrahmen nehmen und die Kartoffeln im "no dig"- Verfahren anbauen. (etwa so wie hier im Video "No Dig Potatoes from seed to harvest" zu sehen) Vielleicht kann ich keine maximale Ernte einfahren, aber  :)so what :D Lieber nur ein paar leckere Kartoffeln, als eine Tonne einer Kartoffelsorte, die mir nicht schmecken.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Dezember 2018, 20:43:13
Klingt wirklich gut ;)
Wir haben sehr humose boden leicht kiesig, haben seit längerer Zeit gute erfolge mit Sand einarbeiten. In den Kartoffeldämmen können die Knollen immer ohne Werkzeug geerntet werden.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 08:37:13
es ging mir nichtnur um gut,sondern um schön, wenn man die kocht und schält denkt man, man hat eine schüssel zitronen vor sich
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Dezember 2018, 09:04:26
Sollte hoffentlich mit unsere Gelben ebenso sein.
Kriterium war auch ein bisschen die farbstabilität nach dem kochen.
Kartoffeln unbedingt mit Schale kochen da drin stecken viele Farbstoffe die beim kochen in die Knolle fliessen.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 09:33:42
ja, das muss so sein, denn roh waren sie nicht so gelb
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. Dezember 2018, 10:13:06
Ich weiss nicht ab wann man bei einer Kartoffel gelbfleischig sagen kann, aber Annabelle wird als tiefgelb beschrieben.
Die waren dieses Jahr hier mit Cultandüngung wie noch nie vorher gegessen. Damit war diese hier fast Marktstandardsorte auch wieder rar.
Ansonsten ist bei jeder Kartoffelsorte der Geschmack auch vom Boden und der Kulturführung abhängig. Es wird seinen Grund haben warum Impala hauptsächlich in kontinental geprägten Ländern angebaut wird. Fäulnisempfindlichkeit könnte auch die Ursache dafür sein warum sie im Lehmboden nichts taugen soll sondern eher auf Sand was wird.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 10:27:38
ja, der ungar meinte,sie würde hier faulen,der muss es wissen, seine fa heißt solanum kft ;D
bestimmt hängt der geschmack vom boden ab, ist ja bei wein und manchem obst auch so
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: oile am 20. Dezember 2018, 10:31:58
Sollte hoffentlich mit unsere Gelben ebenso sein.
Kriterium war auch ein bisschen die farbstabilität nach dem kochen.
Kartoffeln unbedingt mit Schale kochen da drin stecken viele Farbstoffe die beim kochen in die Knolle fliessen.

Gruss

Ich koche Kartoffeln (und anderes Gemüse) fast immer über Dampf. Auf diese Weise behalten sie Farbe und Geschmack.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 10:52:29
glaube nicht dass da ein unterschied besteht, in einer halben std könnte ich nachsehn
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. Dezember 2018, 11:32:34
Bei manchen alten Kartoffelsorten kann es sich lohnen, die schwimmend zu kochen statt zu dämpfen. Oder zu schälen.
So lässt sich der Alkaloidgehalt verringern. Manchen ist das wichtiger als die Farbe.

Lord, nicht nur Boden, auch die Düngung. Viel Humus im Boden und genug Wasser bringt mehr Protein in die Knolle. Früher Krautverlust weniger Stärke. Auch die kann schnell zuviel sein. Hat man in diesem sonnigen Jahr ohne Pilzdruck gut beobachten können.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 11:41:39
für uns wars ein schlechtes kartoffeljahr,jeden tag regen,mehrmals
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Dezember 2018, 11:46:32
Bei uns war es auch schlechter als 2017.... musste alle paar tage BEREGNEN ;)

gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. Dezember 2018, 12:52:53
Anfang Mai hatte ich auch noch 2 mal gegossen, danach gabs Gewitter und bevors trocken wurde war die Ernte schon eingesackt.
Auch das mag ich an Frühkartoffeln. Sie wachsen nicht nur der Braunfäule weg, sie entwickeln sich auch hauptsächlich mit den Wintervorräten, zumindest wenn die vom Regen aufgefüllt wurden.
So kann man auch in Katastrophenjahren was ernten. Mit platzierter Düngung noch mehr.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,62607.0.html
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 20. Dezember 2018, 13:05:52
farblich gibts keinen unterschied zwischen gekochten und gedämpften kartoffeln
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Dezember 2018, 14:54:39
Danke fürs probieren ;)

2018 hatten wir noch das ein oder andere neue, Pflanzen bei denen die Leute immer verdutzt fragten was ist das?

-Die Etagen oder Luftzwiebel
Wie hatten dieses Jahr ca 100 Pflanzen davon, gross geerntet wurde fürs erste nicht. Wir wollen mal schauen wie sie sich im Winter hält und vermehrt.
Die kleinen Zwiebeln haben einen sehr guten eher scharfen geschmack.

-Der Rattenschwanzrettich
Ich war selbst erstaunt wie gut die Pflanze wuchs und was für einen riesen Ertrag sie abwarf. Geschmacklich zwischen Radieschen und Rettich.
Sehr interessante Pflanze die es 2019 sicher auch wieder geben wird.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Dezember 2018, 14:55:36
Rattenschwanzrettich
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: maculatum am 21. Dezember 2018, 20:38:13
-Die Etagen oder Luftzwiebel
Wie hatten dieses Jahr ca 100 Pflanzen davon, gross geerntet wurde fürs erste nicht. Wir wollen mal schauen wie sie sich im Winter hält und vermehrt.
Die kleinen Zwiebeln haben einen sehr guten eher scharfen geschmack.

Probiere die unterirdischen Zwiebeln mal als Röstzwiebeln. Dafür eignen sie sich m.E. am Besten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 21. Dezember 2018, 21:29:31
Ich ernte nur das Laub, weils 1-2 Wochen früher ist als die Schlotten.
Um die Brutzwiebeln zu schälen bin ich zu faul, die pflücke ich nur zum vermehren.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Dezember 2018, 17:46:07
Werde ich mal ausprobieren danke

Heute war arbeit im Waldgrundstück angesagt. Den Elsbeeren und Speierlingen wurde ein bisschen Platz gemacht.
Auch unsere relativ alten Holundersträucher mussten leiden, sie wurden radikal zurückgeschnitten.
Ich denke die treiben 2019 wieder aus, leider hatte es diese Jahr fast keine blüten mehr.
Ein Teil wurde radikal geschnitten der andere Teil nur ausgedünnt.
Mal schauen wie sie sich erholen bzw wie sie ausschlagen werden.
2019 sollten wir dann 4 Sorten Holunder haben.
-Sambucus Nigra (alte bestände)
-Sambucus Nigra evtl Thundercloud mit rosa blüten (Stecklinge)
-Sambucus Nigra Albs
-Sambucus Nigra Laciniata

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. Dezember 2018, 15:19:38
Sonntagsarbeit
Leider kann ich selten hinsitzen und nichts tun, das liegt mir einfach nicht.
Darum gings heute hinter die 2. Sorte Topinambur
Die Sorte "Dietlikon" auch diese habe ich über Prospecierara erhalten.
Die Dietlikon sind rot und haben leider nicht so einen hohen Ertrag.... immerhin kann ich so die 2 Sorten optimal unterscheiden.
25.12 gibts zum Fondue Chinoise Topinambur Pommes, mal schauen wie die werden.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Dezember 2018, 17:09:45
Ja ist denn heut schon Weihnachten....
Wir haben das gute Wetter genutzt und die 5 Nussbäume gepflanzt.
Hoffen wir auf den baldigen Nusssegen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Dezember 2018, 20:56:27
Da es ruhiger wird im Winter gibts zeit für anderes.
Kumpel brauchte noch eine neue Treppe, endlich konnte ich diese fertigstellen.
Im Garten läuft zurzeit wirklich nicht viel, Topinambur und Stachys werden laufend bei nicht gefrorenem Boden geerntet.
Saatgut ist nun auch fast alles vorhanden für 2019, bleibt noch das Bewässerungssystem für das Gewächshaus.... das wird noch ein bisschen ein Knackpunkt.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Dezember 2018, 19:16:01
Heute war so ein Tag an dem ich motivation sammeln konnte und unsere Saatgut vorräte checkte.....
Achherrje....
Ich wusste ja das wir viel anpflanzen aber soviel.... nun gut sehr viele Sorten oder Pflanzen haben wir fast jedes Jahr, bzw sie sind uns bekannt.
Neu wird sicherlich folgendes sein:
-Weiss und Rotkohl
-Rote Auberginen
-Inkagurke
-Weisse Gurken (White wonder)
-div neue Salate (Trémont, Venezianer)

Den rest kennen wir mehrheitlich, bzw die Kulturen ab und an wird es eine neue Sorte geben.
Die Menge wird sich sicherlich auch steigern.
In der ersten Neujahr Woche haben wir ein Gespräch mit einer kleinen Ladenfiliale die Regional und Saisonal einkauft.
Ich hoffe es ergibt sich da etwas, somit könnten wir unser Hobby weiter ausbauen.
Somit haben wir 2019 bald einmal 150 Prospecierara Sorten im Garten, viele davon dauerhaft gewisse Saisonal.
Es gibt viel zu tun und zu entdecken im 2019, das wird ein Spass aber ein anstrengender ;)

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 30. Dezember 2018, 19:40:24
Wieviele von den 150 Sorten vermehrt und erhält ihr auch selbst?
Braucht ihr Folientunnel dazu oder wie macht ihr das dass sich da nix unerwünschtes reinkreuzt?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Gartenplaner am 30. Dezember 2018, 19:41:00
Da es ruhiger wird im Winter gibts zeit für anderes.
Kumpel brauchte noch eine neue Treppe, endlich konnte ich diese fertigstellen.
...
Wow, chic!!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Dezember 2018, 21:05:26
Wieviele von den 150 Sorten vermehrt und erhält ihr auch selbst?
Braucht ihr Folientunnel dazu oder wie macht ihr das dass sich da nix unerwünschtes reinkreuzt?

Da wir beide 100% arbeiten und das ganze nebenbei machen können wir nicht alles selbst vermehren.
Meine Schwiegermutter vermehrt vorwiegend Tomaten Professionel. Daher kommen die meisten Setzlinge.
Sprich:
-Tomaten
-Auberginen
-Paprika
-Zuchhetti
Und ein paar andere.
Bei allem anderen bei dem wir nicht daneben stehen müssen vermehren wir selbst. Vorwiegend Zierpflanzen Beeren und Obst. Um Blüten mit Netzchen zu schützen um eine Fremdbestäubung zu verhindern bleibt leider "noch" keine Zeit.
Ich hoffe ich kann ihr bald einmal ein bisschen über die Schulter schauen und mir das ganze zu lernen ;)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 30. Dezember 2018, 21:17:03
Für mich wären Zucchini und Paprika eine ganz andere Nummer als Tomaten.
Vermehren kann ich auch, ohne alles, aber erhalten? Nee, Tomate entwickle ich weiter, Gurke auch, aber an den Rest traue ich mich nicht ran.
Ich habe echt Respekt vor den Leuten die die Tütchen abfüllen, die du auf dem Schreibtisch zeigst. Noch toller wäre es, wenn die Samen nicht das wertvollste der ganzen Kultur wären. Ich finde das alles irgendwie nicht so richtig Perma, sondern mehr nur Weg.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Dezember 2018, 21:22:14
Ich finde das alles irgendwie nicht so richtig Perma, sondern mehr nur Weg.

Wie meinst du das?
Ich habe auch grossen respekt vor diesen Leuten, und bin auch jedesmal sehr dankbar wenn ich neues Saatgut erhalte.
Ich sehe es ja jedesmal selber wie gross der Aufwand bei Schwiegermama ist, das ist sehr enorm!
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 30. Dezember 2018, 21:27:36
Ich meine damit dass es sehr erfüllend sein kann was zu tun im Garten, zu selektionieren und weiterzuentwickeln, anzupassen. Die Samen ernten, verteilen, auch in anderen Gärten wachsen sehen und beurteilen.
Demgegenüber stelle ich mir erhalten recht unspannend vor, mehr so ein muss, wie Arbeiten gehen wenn nicht viel passiert auf Arbeit. Es hat was von Trott, finde ich.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Dezember 2018, 21:36:04
Ach so war das gemeint.
Zurzeit sind wir offiziell erhalter von nur 1 Sorte.... Topinambur. Der erhält sich selber....
Samen ernten wir von viel mehr Pflanzen aber die gehen nicht zur Stiftung zurück, das ist Eigenbedarf oder für bekannte.
Ich darf meine zuviel gekeimten Setzlinge jeweils in anderen Gärten wachsen sehen. Das ist auch sehr erfüllend.
Unser Ziel ist es sogut wie möglich zu erhalten, aber das grössere Ziel ist die alten Sorten wieder zu beleben.
Heisst es nach aussen zu tragen, in die Restaurants in die Läden.
Die Leute kennen das Zeug garnicht mehr und wissen auch nicht mehr was Saisonal heisst!
Um nicht in diesen Trott zu fallen versuchen wir immer wieder neue Kulturen und neue Sorten aus. Machen Sachen die völlig unkonventionell sind. Aber dass ist das was Spass macht. Immer wieder neue Sorten und Kulturen zu entdecken.

Gruss


Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Januar 2019, 19:31:38
Heute war abrechnungs Tag im Restaurant.
Alle zufrieden was will man mehr...
Vorsätze für 2019:
-Mehr Paprikas anpflanzen
-Mehr Auberginen anpflanzen
-Mehr Tomaten anpflanzen
-Mehr....
-Mehr....
.......

Dass das Gemüse so gefragt ist hätte ich nicht gedacht :) aber das entschädigt für viele Stunden harte arbeit.
Und die blicke der Gäste wenn sie wieder etwas "komisches" auf dem Teller entdecken --> Unbezahlbar

Diese Woche sollten noch die Unterlagen für meine Kirschen eintreffen. Würde mir völlig ins Konzept passen.
Ab Montag heisst es wieder arbeiten, fertig Urlaub.


Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. Januar 2019, 21:13:22
Unser Ziel ist es sogut wie möglich zu erhalten, aber das grössere Ziel ist die alten Sorten wieder zu beleben.
Heisst es nach aussen zu tragen, in die Restaurants in die Läden.
Die Leute kennen das Zeug garnicht mehr und wissen auch nicht mehr was Saisonal heisst!
Wenn ich mir angucke wer hier noch Rotaugen und Brassen isst oder Geld dafür ausgibt, da sollte man vielleicht auch ganz andere Dinge als ältere Gemüsearten oder Sorten in die Restaurants tragen.
Vergleich mal das Bild unten mit einem Angussteak auf Gasgrillstation.
Ich finde den Exklusiv- und Erlebnishype, auch wie er um ältere Gemüsesorten gemacht wird, mittlerweile ähnlich befremdlich wie Raubtierkapitalismus.

Was mir auffällt ist, das sich nur noch selten Mitgärtner die Mühe machen, geeignete Sorten für ihre Situation im Garten und Haushalt auszuwählen. Moderne Sorten schaffen nur selten den Einzug in die Gärten, während es eine fast x-beliebige alte Sorte regelmäßig schafft. Oft mit dem ernüchterndem Urteil: `nächstes Jahr baue ich die nicht wieder an´. So wie es auch bei vielen Neuheiten ist.
Das Saisonalität verloren gegangen ist kann ich verstehen, dass die Möglichkeit, geeignete Sorten auszuwählen zunehmend schwerer fällt, das nicht. Man kann zwar fast alles beschaffen, aber allzuoft fehlen die notwendigen Infos. Auch hier entfernt sich die professionelle Gemüseproduktion immer weiter von der Hausgartengemüseproduktion bzw umgekehrt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Januar 2019, 21:33:56
Ich versteh schon was du meinst....
Die Alten Gemüsesorten passen einfach zum Restaurant, es gibt exklusivitäten aus regionaler produktion.
Es ist nicht so das wir keine neueren Sorten anbauen.
Dieser Prozess die passenden Sorten für unseren Garten und unsere Anforderungen zu finden durchlaufen wir 2019 zum 5. Mal.....
Ich probiere einfach gerne die alten Sorten aus, weil man diese vielerorts einfach nicht mehr findet.
Vielfach muss ich sagen: Nun ich weiss jetzt warum die Sorte niemand mehr anbaut!
Ich wehre mich halt ein bisschen gegen gewisse neure Sorten, ich verbinde dies immer mit intensiv Gemüsebau.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 03. Januar 2019, 22:17:52
die brasse wird eher geräuchert als gegrillt ;D ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. Januar 2019, 22:30:20
Die Glut war gut. Deswegen hat auch die Hangbegradigung angefangen zu brennen. Frühstück, morgens um kurz vor 6 am See...  ;)

Sven, ist intensiv immer schlecht?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Januar 2019, 22:47:44
Natürlich nicht!
Aber wenn ich sehe wie das heutzutage abgeht.....
Tomatenbauer hier ums eck musste bis 31.12.2018 seine Bestellung für neue Pflanzen abgeben. Bestellt in Holland veredelt und gross gezogen in Marokko geliefert von Marokko via Holland in die Schweiz.
Die Tomaten wachsen an einer Art Schnur, die dauernd heruntergelassen wird. Die Pflanzen werden so mehrere Meter hoch.
Das nenn ich intensiv und zugleich pervers.
Ich verbinde das halt mit neuen Produktiven Sorten.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. Januar 2019, 23:06:00
Ist halt PSM-sparend, Ressourcenschonend, zumindest wenn die Anzucht vor Ort passiert. Ich habe rund 15km bis zum nächsten Jungpflanzenbetrieb. Da wäre sowas nachhaltig, rechnet sich hier aber nicht. produktive Sorten, hier freuen sich viele drüber wenn sie schmecken und halbwegs gesund sind. Was hast du gegen Ertrag? Noch mehr Tomaten, Auberginen, Paprika anbauen, für diese Ziele müsstetst du doch auch wieder irgendein Stück Land unter Unkrautfolie legen, oder?

Ich ziehe meine Gurken an der Schnur, weils das gesündere System im Garten ist. Zumindest die letzten 3 Jahre. War eine nette Spielerei das rauszufinden. https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,58495.0.html
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Januar 2019, 08:19:09
Gegen Ertrag habe ich grundsätzlich nichts, nur wie der Ertrag rausgeholt wird. Dünger Spritzmittel etc.... aber das die ganze Welt nicht Bio produzieren kann ist mir auch klar....
Ja da hast du vollkommen recht, für die grössere Menge wurde das Treibhaus gebaut.
Wir ziehen unsere Gurken seit anfang an der Schnur, hab das erstemal nicht gedacht dass das hält. Aber geht perfekt und ist platzsparend.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Januar 2019, 19:38:47
Weiter gehts mit Topinambur....
Heute wurden erneut 10 Kilo geliefert.
Dank der schwarzen Folie gefriert der Boden sogut wie nicht, wir können also sogut wie immer ernten.
Warte immernoch auf die Unterlagen von Eggert, dann könnte ich bei den Bäumchen weiter machen....
Habe noch eine Zwetschge 2 Dörfer weiter entdeckt.
Sie nennt sich Bühler-Wenzinger, sie ist nochmals früher als die Bühler Frühzwetschge.
Ich werde mir da ein Exemplar sichern.

Morgen ist ein treffen mit dem verantwortlichen für Gewässer des Kantones vorgesehen.
Wir unterhalten den Bachabschnitt an den wir angrenzen.
Heisst 1x im Jahr mähen und des öffteren den Müll entfernen.....
Dieses Jahr wird wieder Holz gefällt, da es nachher ziemlich kahl ist will ich ein paar neu Pflanzungen machen.
Nun was pflanzt man an einem Bach?
Ich habe da mal an Ziparte und Spilling gedacht, da könnte ich wenigstens was davon ernten bei bedarf.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Januar 2019, 21:34:11
So der Mann vom Amt hat gemeint pflanz da was du willst, hauptsache einheimisch.
Werden fürs erste mal ein paar wildrosen besorgt, nachher mal schauen.
Wildobst wäre am interessantesten, will ich was ernte ich es. Ansonsten lass ichs am Baum hängen und überlasse es den Vögeln.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Januar 2019, 21:43:39
Hast du ein Foto vom Bach?

Bezüglich deiner Ecke und Vögel, hast du mal über die Förderung von Fasanen usw nachgedacht? Also für die ein geeignetes Umfeld zu schaffen?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Januar 2019, 21:51:55
Etwa so:
Fasane? Noch nie sowas gesehen bei uns in der Ecke.
Ich war eher mit den Gedanken in richtung Hermelin....
Die würden mir ein bisschen bei den Mäusen helfen ;)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Januar 2019, 22:12:40
Uii, das Bächlein sieht sehr nach Kanal aus.
Da würde ich nix großes, beschattendes pflanzen was zusätzlich noch Laub und andere Fäulnis und Nährstoffe mit reinbringt. Eher Sumpfiris bis fast rein ins Bett, dass es mehr strömungsberuhigte Gumpen im Wechsel mit flacheren Bereichen und tieferen Löchern gibt. Auch mit der Chance auf Sandnester oder Kiesel im gegensatz zu Mulmboden nebenan. Da fühlt sich die Kleinlebewesenwelt wohl. Hast du mal auf Köcherfliegenlarven kontrolliert?

Fasane? Klar, eben weils die nicht mehr so oft gibt sollte da langsam was passieren. Das was ich auf den Fotos von deinem Umfeld erkenne wäre eigentlich eine Struktur die man dafür aufwerten könnte. Ein paar Knicks und Hecken, offenes Feld, Wasser, evtl sogar mit Schilfgürtel, wenn du das nicht machst machts keiner und dann siehtst du dort nie einen.
Habe vor 3 Wochen auch wieder den ersten seit 3 Jahren gesehen. Man sieht sie nicht so oft, deswegen würde ich mit deinem Elan eher auf sowas gehen, als auf ne Wildrose für die xte Schwarzamsel. Die sollten nur Beiwerk sein, da ist noch viel mehr aus deiner Gegend rauszuholen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Januar 2019, 22:26:15
Ja es ist leider mehr ein Kanal das stimmt.... langsam holt sich die Natur ihren Platz zurück.
Der Boden ist sogut wie nichtmehr zu sehen. Wir hatten im Mai ein Hochwasser das den ganzen Bach umgestaltet hat.
Es hat sehr viele Libellen da im Sommer, Eisvogel und Hermelin wurden auch schon gesichtet.
Der Bieber ist auch immer mehr auf dem vormarsch....
Wie du siehst ist links auf dem Foto die Industrie angrenzend. Da halten sich die möglichkeiten in Grenzen.
Bis auf paar wenige Bäume wird nun alles abgeholzt links und rechts....
Eine markante Eiche div grössere Bäume auch und unteranderem ein Apfelbaum bleiben stehen.
Wir sind bereits dran eine kleine vernetzung auf unserem Grundstück zu tätigen.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Januar 2019, 22:39:20
Gerade das hat doch Potential. Ich würde die Nachbarseite ärgern mit einem Schilfgürtel. Bei Hochwasser bleibt Treibholz und Co drin hängen, das gibt auch wieder Struktur.

Schilf holzen die nicht ab, dürfen sie nicht, das Grasufer ist wirklich Mist und Bäume reissen da auch nicht viel raus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Januar 2019, 22:47:51
Das Problem ist das wir das Ufer 1x im Jahr mähen müssen, und gegen die Industrie soll das Ufer offen bleiben....
Wegen beschattung der Fische etc etc.....
Für Wildrosen suche ich sowiso einen Platz, da ergibt sich gleich was.
Mit dem Rest müssen wir nun schauen wie wir vorgehen wollen.....
Treibhaus steht ja nun auch noch angrenzend an den Bach.
Also zu hohe Bäume pflanzen bringt auch nichts.
Was von vorteil ist ich muss mit pflanzungen keinen Abstand zur Grenze des Baches einhalten.
Leider wird auch kein penny vom Kanton zu sehen sein, alles was ich da pflanze zahle ich und trage auch das Risiko dafür.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 11. Januar 2019, 23:20:16
Kopfweiden wären super, Holunder fällt mir ein, Himbeeren, Wildrosen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krusemünte am 11. Januar 2019, 23:39:20
Kopfweiden wären super, Holunder fällt mir ein, Himbeeren, Wildrosen.


Das war auch exakt mein Gedanke.  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 11. Januar 2019, 23:46:52
Kopfweiden wären super, Holunder fällt mir ein, Himbeeren, Wildrosen.


Das war auch exakt mein Gedanke.  ;D
Schön
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 12. Januar 2019, 00:06:45
Haselnüsse wachsen gern an sonnigen, wechselfeuchten Ecken - und mit den richtigen Sorten kann man sogar etwas ernten.
Auf den Stock setzen würde nicht schaden.

Zwetschen wuchsen in meiner Kindheit entlang einem Bach.

Denk' an's Mähen mit den Wildrosen, kein Vergnügen wenn die Zweige sich bis zum Boden biegen mit dem Aufwuchs dazwischen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2019, 00:16:56
Danke für euche Tipps.
Holunder wäre was, den bin ich bereits am vermehren.
An Zwetschgen habe ich auch gedacht, oder in richtung Spilling/Ziparte.
Wäre sicher etwas machbar.
Und noch zum Hasel:
Ich habe noch 3 "Ertragssorten" hier, nun habe ich ein Platz dafür gefunden ;)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2019, 22:42:03
Frau holle war da....
Die Töpfchen in denen die Weinbergpfirsich kerne warten ist Schneebedeckt.
Nun hoffe ich das sie genug Frost abbekommen haben, sodass sie im Frühjahr keimen sollten :)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 14. Januar 2019, 21:20:46

Denk' an's Mähen mit den Wildrosen, kein Vergnügen wenn die Zweige sich bis zum Boden biegen mit dem Aufwuchs dazwischen.
Das ist genau das, was Vögel, von Rebhuhn bis Grasmücke oder Drossel brauchen, um ihre Junge großzubekommen. ein stacheliges Dickicht.
Schlehen/Spilling mit ihrer frühen Blüte sind was für Wildbienen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 15. Januar 2019, 00:06:28
Wie schön, dass der Tipp mit den Haselnüssen gefällt !

Schlehen sind mit ihren Ausläufern schwer zu beherrschen, ich habe schon Bekanntschaft gemacht !
Ich glaube, Pflaumen/Zwetschen/Ziparten sind da nicht soviel später dran mit den Blüten.
Sind für Vögel nicht auch Crateagnus-Arten schön stachelig schützend ?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Januar 2019, 06:09:16
Schlehe kommt sowiso nicht in Frage, wir müssen da ja 1 mal im Jahr mähen und mein Vater reagiert höchst allergisch auf die Dornen......
Ich habe nun 2 verschiedene Ziparten und 1 Katalonischer Spilling geordert.
Beides alte robuste und selten werdendere Sorten.
Dazu noch die Wildrosen und allenfalls die Hasel die ich noch habe.
Ich denke fürs erste wird dies reichen.
Dann schauen wir von Jahr zu Jahr weiter was neu kommt oder ersetzt werden kann.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: andreasNB am 17. Januar 2019, 22:45:11
Frau holle war da....
Die Töpfchen in denen die Weinbergpfirsich kerne warten ist Schneebedeckt.
Nun hoffe ich das sie genug Frost abbekommen haben, sodass sie im Frühjahr keimen sollten :)

Gruss

Kleine Klugscheißerei am Rande.
Stratifizieren heißt nicht erfrieren lassen  ;)
Minusgrade dürften die Keimquote sicherlich nicht erhöhen.
Gerade in so kleinen Töpfchen, welche auf Tischen stehen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Januar 2019, 06:12:45
Die Kerne des Weinbergpfirsichs müssen  Frost haben sonst keimen sie nicht.
Also das wurde mir aufjedenfall so weitergegeben.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Januar 2019, 09:38:30
Winterzeit ist die Zeit um die Maschinen für den Winterschlaf vorzubereiten.
Anfang 2018 durfte ich ein sogenanntes Universalgerät von der Firma Bucher von einem bekannten Gratis übernehmen.
Sogar mein Grossvater (83) hatte damals mit einem moderneren Gerät Kartoffeln gesetzt und gepflegt.
Das Gerät ist recht primitiv.
Am Balken hinten können die Geräte ganz leicht gewechselt werden, der Balken ist konisch und die Geräte werden eingeschoben und mit einer schraube gesichert.
Hinten sitzen dann beim legen 2 Personen drauf die auf den Klang einer Fahrradglocke die an einem Rad montiert ist die Kartoffeln fallen lassen.
Beim anhäufeln sitzt dann 1 Person hinten und steuert das ganze.

Den Kartoffelgraber habe ich nach langer Suche im Herbst dann auch gefunden.
Es klappert und vibriert extrem, aber es hat ja früher auch geklappt.
Ich bin ja sehr gespannt wie meine Kartoffeln 19 in und vorallem aus dem Boden kommen  ;D
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Januar 2019, 09:39:00
Kartoffelgraber
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Januar 2019, 13:30:01
Das meiste das in unserem (Un) Kräutergarten wächst ist unkraut....
Habt ihr Tipps welche Pflanzen da nicht fehlen sollten und die sich ein wenig breit machen?
Gesucht sind Blumen und Kräuter die sich gerne ausbreiten.
Natürlich wären auch hier Raritäten interessant.
Mehrjährig ist ein MUSS.
Bin gespannt was ihr für Tipps habt.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 27. Januar 2019, 17:11:03
Rarität weiss ich nicht, ob sie das ist. Jedenfalls trauere ich ihr noch jetzt ein bisschen nach, sie hat sich leider nach ein paar Jahren verabschiedet am ungeschützten Platz.
Esholtzia stauntonii/ Kamm-Minze
Sie ist eine wunderschöne Spätsommerblüherin. Man kann sie auch zum Würzen brauchen, soll noch speziell sein, aber ich bin eher nicht so die Köchin.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Krümel am 27. Januar 2019, 17:28:59
Die Elsholtzia ist ein guter Tipp!
Meine fünf Stück halten jetzt schon einige Jährchen durch, evtl. hilft es, wenn man sie aussät. Mir ist, selbst Ausgesätes ist oft ein Spürchen härter im Nehmen. Man kann sie übrigens auch als Teekraut nutzen.

Von all meinen mehrjährigen (Tee-/Heil-/Gewürz-)Kräutern möchte ich folgende nicht mehr missen, weil sie schön sind und ich sie rege brauche:
Filipendula ulmaria (aber Vorsicht in fettem Boden, das wird ein Riesending - enthält die entzündungshemmende Salicylsäure und darum ein ganz guter Tee bei Grippe/Erkältung)
Althaea officinalis (die getrockneten Wurzeln sind - kalt angesetzt - ein super Mittel gegen Halsweh)
Tanacetum balsamita (ich mag den zitronig-minzigen Geschmack im Tee sehr, ausserdem ist es ein gutes Mittelchen für diverse Wehwehchen)
a) Oregano 'Hot and Spicy'
b) Griechischer Oregano ("Pizza-Oregano)
Ersterer ist eindeutig scharf, zweiterer hat einen so hohen Gehalt an aetherischen Ölen, dass man ihn im ersten Moment auch als scharf empfindet.
Estragon, Artemisia dracunculus var. sativa, (den richtigen, nicht den russischen!)
Salvia officinalis

Angebaut habe ich viele mehr, aber ohne diese wäre ich des Lebens weniger froh.



Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Januar 2019, 18:09:25
Müsste evtl noch erwähnen was wir schon haben.....
-Mädesüss
-Frauenminze
-Diverse Salbei
-Schokominze
-Thymian
-Bohnenkraut
-Schnittknoblauch
-Schnittlauch
-Div Violas
-Stockrose
-Pfingstrose
-Herbstastern
-Etagenzwiebel
-Perllauch
-Lauchgamander
-Currystrauch
-Meerfenchel
-Gewürzfenchel
-Dill
-Lavendel
-Yuka Palme
-Eberraute
-Rosmarin

Sicher noch etwas vergessen.....
So sieht man evtl in welche richtung es geht....
Die Tipps waren schon hilfreich danke :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: AndreasR am 27. Januar 2019, 18:21:11
Da hast Du ja eigentlich schon mehr, als mir eingefallen wären. ;) Ansonsten wären da noch Pfefferminze, Zitronenmelisse, Johanniskraut, Bärlauch, Waldmeister, Baldrian, Liebstöckel, Borretsch, Kerbel und Pimpinelle, wenn Du die nicht ohnehin zu den Unkräutern zählst.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 28. Januar 2019, 08:11:21
Johanniskraut
Ja, das ist ein herrlicher Stimmungsaufheller!
Mir ist noch der Ysop eingefallen, der bei mir leider auch nicht lange ausgehalten hat, mein kleiner Garten bietet an den sonnigen Stellen einfach zu wenig Schutz.
Und diese passt für mich gut in einen Duft-Kräutergarten (und an einem frisch verschneiten Tag wie diesem lässt man die Gedanken ganz gern gen Süden reisen ;)):
https://www.gaissmayer.de/duft/begegnungen-calamintha/
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 28. Januar 2019, 10:37:37
ich glaube nicht dass du soviel johanniskraut aufnehmen kannst, dass es die stimmung aufhellt
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 28. Januar 2019, 10:43:44
Das hellt meine Stimmung auf wenn ich dran denke ;), ich nehme das nicht zu mir obwohl man ja könnte.
Das hat sich selbst im Garten angesiedelt und zieht an einer Ecke so ein bisschen rum.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 28. Januar 2019, 11:12:53
ich mochte den tee, darf ihn aber nichtmehr trinken, wenn man medikament nimmt
nun trink ich lindenblütentee, den mag ich auch
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Kleopatra am 28. Januar 2019, 11:38:16
Süssdolde könnte als Schweizer Wildpflanze auch mit ins Kräuterbeet. Bei meinen Pflanzen nasche ich ab und an die unreifen Samen (Lakritzgeschmack).
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Januar 2019, 19:04:49
Ysop haben wir auch schon 3 Sorten  ;D
Hmm wir sind nun bei Dahlien und Pfingstrosen angekommen.
Das wäre eine gute Variante denke ich....
Süssdolde hätte natürlich auch noch einen Platz.

Heute auf der arbeit in einem Abbruchobjekt Bohnenkerne entdeckt.... welche Sorte das sein mag?
Aufjedenfall hab ich mir davon was eingetütet.... evtl keimen sie ja noch, die müssen da schon sehr lange liegen.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Januar 2019, 19:05:35
Beweise gesichert
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Januar 2019, 14:00:11
Heute mal ein paar Bestellungen ausgelöst.... es zeigt sich nun das ganze Ausmass....
-29 Sorten Tomaten
-9 Sorten Paprika und Chilli
-6 Sorten Auberginen
-5 Sorten Kürbisse
-6 Sorten Kartoffeln inkl Süsskartoffeln
-4 Sorten Mangold
-4 Sorten Rote Beete
-etc etc
Vieles wird selbst gezogen aber nicht ganz alles....
Es kommt gut, aber 2019 wird stressig sein.....
Für den August haben wir bereits wieder eine Anfrage für eine Gartenführung mit anschliessender verkostigung im Restaurant.
Slowfood kommt auf besuch :)
Wir sind gespannt und freuen uns natürlich sehr.
Desweiteren ist ende August noch ein Event geplant.....

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Gartenplaner am 30. Januar 2019, 14:14:41
...evtl keimen sie ja noch, die müssen da schon sehr lange liegen.....
...
Wie lange könnten Bohnen getrocknet denn keimfähig bleiben?
(Ich glaub, wir haben noch ein ganzes Glas voll getrocknete weiße Bohnen zum Säen aus den 60er Jahren auf dem Dachboden stehen  ;D)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Januar 2019, 14:17:00
...evtl keimen sie ja noch, die müssen da schon sehr lange liegen.....
...
Wie lange könnten Bohnen getrocknet denn keimfähig bleiben?


Wenn ich das wüsste  ???
Probieren ist hier die devise.... aber Bohnen sollen sehr lang keimfähig sein

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Februar 2019, 17:12:11
Heute beim Rundgang durch den Garten Etagenzwiebeln entdeckt die austreiben.
Mal ein paar eingesammelt und in die Quickpot gesteckt, insgesamt 108stk.
Die restlichen lasse ich am Boden die sind schon gut angewachsen.

Im Hochbeet habe ich die letzten Rüebli (Karotten) geerntet.
-Küttiger
-Pariser Markt
-Jaune longue du doubs
Wurden auch gleich ins Restaurant geliefert.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Februar 2019, 17:12:40
Etagenzwiebeln
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Februar 2019, 17:13:07
Rüebli
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. Februar 2019, 23:16:31
Gartenplanung 2019
Da wir chili und Tomaten nicht selber ziehen bleibt uns noch ein moment freiraum.... wobei die Bäume auchnoch geschnitten werden wollen :)
Zurzeit sind wir mit Blumen Stauden Gemüse Obst und Beeren bei ca 330 Sorten, das ist echt krass langsam.
Vieles sind jedoch Blumen und Obst.
Habe ein cooles Tool gefunden um den Garten zu planen, Foto ist nicht gerade super aber es zeigt um was es geht.
Morgen gehts endlich wiedermal in den Garten, arbeit ist immer da
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Februar 2019, 16:49:22
So bereit fürs nächste Projekt.
Die alten Tränken werden ein bisschen aufgefrischt und als "Topf" verwendet.
Meine Oma 84 liebt unsere Monatserdbeeren, leider kann sie sich nichtmehr so gut bücken. Ich habe ein bisschen panik davor das sie eines Tages im Garten liegt.
Die Tränken will ich nun auf angenehmer höhe an einem Zaun montieren und als Topf für die Monatserdbeeren nutzen.
Mal schauen wie das ankommt :)

Achja hat jemand erfahrung mit dem Brokkoli "Rosalind"?

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Tom 54 am 10. Februar 2019, 16:55:31
Eine prima Idee mit den Tränken!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 10. Februar 2019, 17:25:41
Ja, coole Idee  :D! 
Du solltest allerdings noch ein Abflussloch für's Wasser in die Schalen bohren  ;).
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 10. Februar 2019, 18:00:56
Die Tränken will ich nun auf angenehmer höhe an einem Zaun montieren und als Topf für die Monatserdbeeren nutzen.
Mal schauen wie das ankommt :)
......bei den Erdbeeren? Sie werden murren, weil das Pflanzbehältnis zu klein und zu flach ist. Monatserdbeeren würde ich wie Walderdbeeren behandeln - und die lieben den humosen lichten Waldrand. (m. M.)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Februar 2019, 20:58:13
An das Loch habe ich natürlich gedacht  :)
Hatte bis jetzt die Monatserdbeeren oft in kleinen behältnissen.
Mal schauen ob es geht.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 10. Februar 2019, 21:41:19
Monatserdbeeren würde ich wie Walderdbeeren behandeln - und die lieben den humosen lichten Waldrand. (m. M.)
die kriegen hier volle sonne ab
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Februar 2019, 19:43:01
Meine auch, hatten nie mühe damit....

Heute haben wir eine Bewässerung getestet sie nennt sich T-Tape und ist eine Tropfbewässerung, die Bewässerung legen wir zwischen Erdreich und Folie.
Pro Reihe ziehen wir immer 2 Schläuche
So bleibt es unter der Folie immer schön feucht.
Ich hoffe das System arbeitet in der Saison fehlerfrei.....
Hier noch ein Hochqualitätsfoto angehängt.

Diese Woche wird die Sasion auch für uns beginnen, die Auberginen werden im Haus vorgezogen.
Und anfang März dann die Zwiebeln.

Gartenplan ist soweit fertig, wir haben noch platz für Kartoffeln.
Falls ihr jemand kennt der Saatgut alter bzw seltener Sorten hat darf er sich gerne melden :)

Die letzten baulichen Massnahmen werden am Treibhaus voraussichtlich am Samstag abgeschlossen, und am Sonntag geht es an die Obstbäume 1 mal radikal Schnitt bitte :) ich hoffe das spornt sie dann zum wachsen an, was sie im 2018 nicht wirklich machten.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Februar 2019, 22:06:52
So es hat doch noch begonnen.....
-Chili Rote Teufelchen
-Brokkoli Rosalind
-Rosenkohl Rubine
-Aubergine Rosso di Napoli
-Wassermelone Blacktail Mountain
-Fenchel Bianco Perfezione
-Spargelsalat Roter Stern
-Spargelsalat Grüner Stern
-Salat Forellenschluss
-Salat Maikönig
-Salat Chez le Bart

Im vordergrund 2 Keimproben, ich habe im Umbau des alten hauses nochmal eine Sorte Bohnen gefunden.
Leider auch hier nicht bekannt wann von 1783 bis 2018 sie dahin kamen.
Ich hoffe das sich da was tut :)

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 12. Februar 2019, 22:39:17
ich habe im Umbau des alten hauses nochmal eine Sorte Bohnen gefunden.
Leider auch hier nicht bekannt wann von 1783 bis 2018 sie dahin kamen.

Gruss

 :o Aber versteinert waren sie noch nicht, oder  ;)?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 12. Februar 2019, 22:53:39
Den Maikönig hätte ich, wenn ich so einen Folientunnel hätte, schon viel früher gesäht.
Winterkopfsalat scheint seit den 1950ern aus der Mode gekommen zu sein, als die Technik besser wurde und verfrüht vorgezogene Setzlinge auf den Markt drückten.
Ich verweise mal auf einen eigenen Strang: https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,60330.msg3232040.html#msg3232040

Die Sorte an Wintersalat die ich mir dort rausgesucht habe, ist Goutte de sang. Saatgut davon ist wohl nicht ganz einfach zu bekommen, es gibt wohl auch Verwechslungen.
Maikönig dagegen hat Aldi jedes Jahr im Angebot. Fazit: gewöhnlicher Salat mit geringem Stückgewicht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 13. Februar 2019, 06:20:44
:o Aber versteinert waren sie noch nicht, oder  ;)?

Nein nein, so schlimm ist es noch nicht ;)

Das mit den Salaten ging irgendwie vergessen....
Normalerweise haben wir den Winter Lattuggino, aber der ging schon ende 2018 vergessen.... der überwintert draussen im Beet.
Der Maikönig wird bei uns auch als erhaltenswerte Sorte geführt, haben das Saatgut geschenkt bekommen darum probieren wir den nun. Unsere eigentlichen Salate sind:
-Forellenschluss
-Eichbalatt
-Spargelsalat
-Rucola
-Abruzzen
Bis anhin hatten wir Salat nur für uns selbst gemacht, sehr wenig ging ins Restaurant oder in die Läden.
Das soll sich dieses Jahr ändern.
Das Gewächshaus ist leider noch nicht ganz fertig, solange will ich mir da noch keine Saatschalen etc reinstellen.
Aber zwischen März und Mai werden wir sicher viele Sachen im Tunnel vorziehen, da drin war es diesen Winter noch nie gefroren.


Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Februar 2019, 21:07:24
Heute durfte ich noch 2 Alu Pflanztische kaufen.
Perfekt für die schneckenfreie Anzucht im Treibhaus, da haben ein paar Quickpots platz.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. Februar 2019, 07:45:07
Machst du einen Ebbe-Flut-Tisch draus?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Februar 2019, 12:18:32
Wäre dann der nächste Schritt ja, zuerst mal schauen ob da die Schnecken auch ran kommen.
Bei den Frühbeeten war das immer das Problem sobald die offen waren.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Februar 2019, 21:24:38
Die Salate und der Rosenkohl sind gekeimt, pünktlich dazu wurde heute das Treibhaus fertig gestellt. Die Deckleisten bei den Plattenstössen fehlten noch, dank dem schön warmen Wetter heute konnten diese endlich montiert werden.
Anbei noch ein Foto vom top of the roof ;)

Morgen fange ich evtl an den Obstbäumen an, nach meinem Kurs letztes Jahr hatte ich noch ein bisschen wenig Praxis zum schneiden.
Da kam mir ein Obstbauer zu hilfe, leider interessierte ihn den Pflanzschnitt nicht so, er kennt halt nur Schnitte das es möglichst bald Ertrag gibt.
Nachdem die Bäume dieses Jahr sogut wie kein zuwachs hatten will ich nun den Pflanzschnitt nachholen, die Kronen auf die 4 Leitäste reduzieren und die Triebe gut zurückschneiden. Mit der Kompostgabe im Frühjahr sollte der Wachstum 2019 ordentlich sein.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 16. Februar 2019, 21:37:39
Ist das Treibhaus einseitig?
Was ist rechts die spiegelnde Fläche? Folie? Was ist drunter?

Obstbäume und Wachstum: Wasser, Wasser, Nährstoffe, Wasser.

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Februar 2019, 23:49:29
Das ist die Dachfläche die höher liegt, links kommt dann auf die ganze länge das Dachfenster. Es ist ein bisschen speziell aufgebaut.
Rechts ist die Folie korrekt, zurzeit ist nichts darunter da liegt alles brach. Da kommt im Frühjahr das Gemüse hin.
Zu den Bäumen, die waren bewässert und hatten Kompost. Wie gesagt die wurden kaum angeschnitten beim Pflanzen weil aus sicht des Obstbauern dass das richtige war.
Die stehen noch da wie aus der Baumschule als sone Art Busch, der hat 8-10 Äste abstehen und gut ist.
Plan ist wie gesagt auf die 4 Leitäste reduzieren und Kräftig anschneiden.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Februar 2019, 19:51:40
Heute konnte ich die Blumenerde abholen,endlich keine Säcke mehr schleppen :)
Salate und Rosenkohl ist pikiert, die Bäume sind geschnitte wir sind bereit.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Februar 2019, 19:53:13
So und heute sind noch die letzten Unterlagen und Edelreis angekommen.
-Apfel Akerö
-Apfel Französische Goldreinette
-Birne Mit dem Eichblatt
-Birne Margueritte Marillat
-Ziparte Blau
-Ziparte Gelb
-Birne Schweizerhose

Ja ich gib der Schweizerhose eine Chance, abwohl ich noch nicht so überzeugt bin.
Am Wochenende gehts ans Veredeln
Da sind ja noch 2 Kirschen,
-Fisibacher
-Wittnauer Wyssbüchler

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 21. Februar 2019, 20:42:54
Bei Ritthaler bestellt?
Nr. 2, 3 und 4, danke an RR.  :D
Habe heute 35 Unterlagen aufgepflanzt. Mal gucken was draufkommt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Februar 2019, 20:47:33
Bei Ritthaler bestellt?
Nr. 2, 3 und 4, danke an RR.  :D

Ja hab das erste mal da bestellt, auf den ersten Blick super auch gut gepackt.
Wenn meinst du mir RR?


Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 21. Februar 2019, 20:53:59
Rainer. Ich bin ihm einfach dankbar. War fast einer der ersten der die Sorten bekommen hat.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Februar 2019, 21:00:56
Achso....
Finde sein Sortiment super, es gibt da sehr viele Interessante Sorten. Vorallem die raren und speziellen Sorten.
Mal schauen ob das was wird mit dem Veredeln.
Ist ja nicht das erstemal, aber das erstemal Birne und Steinobst.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 21. Februar 2019, 21:06:36
Ich drück dir die Daumen.
Und bei Margarete Marrilat nicht drauf reinfallen und viel zu früh schon viel zu große Früchte ernten. Das zeigt sich sonst beim Wuchs noch Jahre später. Die ist ähnlich schwach wie Williams. Ansonsten gibts aus dem Sortiment wohl vornehmlich eher starkwüchsige Sorten, die bitte auch an Trockenheit angepasst sind. Zumindest ist das ein Ziel.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Februar 2019, 21:11:31
Danke
Da lasse ich mich überraschen.
Aufjedenfall haben sie den besseren Boden bei mir, da waren richtige Lehmklumpen an den Wurzeln.... das kenn ich so nicht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2019, 20:48:55
Heute waren wir auf Einkaufstour  ;D
Wir waren bei einer Gärtnerei die aufgegeben wurde.
100 Quickpots und 30 Kistchen konnten günstig erworbem werden.
Die Kisten werden wir zum vorkeimen nehmen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: dmks am 22. Februar 2019, 20:59:42
Solche Fässer (im Hintergrund) hab ich auch ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2019, 21:14:38
Solche Fässer (im Hintergrund) hab ich auch ;D

Das ist das alte Tränkefass von den Kühen, das hatten sie auf den externen Weiden.
Seit letzter Saison ist es die Wasserversorgung für unsere neugepflanzten Bäumen :)
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: dmks am 22. Februar 2019, 21:23:12
Hatte mal welche aus einem Chemiewerk (werden gereinigt abgegeben) und alles war okay.
...hatte dann eines vom Landwirt (wurde gereinigt abgegeben) das warf böse Fragen auf!  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 22. Februar 2019, 21:28:53
Den Aufkleber hätte ich gerne auf meinem IBC.

Vorkeimen mit Kisten, für Kartoffeln? Da gibts Versuche mit weißen Kisten wo die geschlossenen Ecken wie bei deinen Kisten immernoch zuviel Licht geraubt haben. Bei mir keimen sie in den grünen Gemüsekisten mit ähnlich geschlossenen Ecken und ich schichte öfters um.
Quickpots würde ich eine handvoll nehmen wenn du jetzt abzugeben hast.  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: dmks am 22. Februar 2019, 21:36:40
IBC mußte ich leider guckeln... :-[
Wirklich erschüttert bin ich über die "Preisgestaltung" Das teuerste Faß bisher war: "ne Kiste Bier"

Quickpots weiter zu verwenden ist eine gute Sache - in den meisten Großgärtnereien fliegen sie Containerweise (und ich red von richtig Kubikmetern) weg. Abgegeben werden sie nur ungern, da im meist angeschlossenen Verkauf diverse Saat- Pikier- und Pflanzschalen aus "umweltfreundlichem Recyclingmaterial" angeboten werden.  8)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2019, 21:51:39
@dmks:
Der Kleber ist Toll  ;D
Das ist das selbe wenn du sagst du produzierst Bio und rennst mit der Spritze den Bäumen nach  ::) wirft auch immer Fragen auf.

@Thuja thujon
Das mit dem Versand ist halt sone Sache nach DE.... nicht das ich keine hergeben will. Wieviele wären denn interessant?
Auf Ebay Kleinanzeigen hat es auch des öffteren drinn.
Hatte letztes Jahr neue bezogen in DE für nen sehr guten Preis. Kann dir sonst die Daten durchgeben.
Finde es auch super wird das Zeugs ausgeschrieben und kann weiter verwendet werden.
Hatte bisher die Kartoffeln auch in den grünen G Kisten.... die wollen wir aber nurnoch für Gemüse verwenden.

Aber am besten finde ich es immer das Knowhow des Gärtners abzuholen, da lernt man in kurzer Zeit immer neue Methoden oder vorgehensweisen kennen.
Und wenn man als "junge" Person dahin geht ist man sowiso meistens willkommen.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 22. Februar 2019, 22:21:29
Mist, Schweiz, hab nicht dran gedacht. Das relativiert das ganze. Da mache ich mich besser weiter auf die Suche nach einem Aufgeber in der Nähe.

@dmks: ja, die Dinger haben einen Namen. Es gibt von denen noch welche die sind sogar 2 Kisten Bier wert. Die sind durchgehend schwarz gefärbt mit kleinem Füllstandskontrollstreifem und in den dunklen wachsen drin keine Algen. Bei dem ein oder anderem haben die Fadenalgen ja schon mal die Klappe vom Ablassventil abbrechen lassen... Der Hahn ist eh die Schwachstelle an den Dingern und manche wenige gibts sogar in stabil mit weniger Kunststoff.

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: dmks am 22. Februar 2019, 22:23:53
Aber am besten finde ich es immer das Knowhow des Gärtners abzuholen, da lernt man in kurzer Zeit immer neue Methoden oder vorgehensweisen kennen.
Und wenn man als "junge" Person dahin geht ist man sowiso meistens willkommen.

Genau so ist es (bin ja selber im Erwerbsgartenbau) Es fliegen Unmengen an noch gutem Material in den Müll, dahinter stecken Technologien und Ideen die sieht man den Dingen manchmal nicht an. Es lohnt sich wirklich in Gärtnereien mal zu fragen.

PS:  ...hüstel...der "Kleber" auf dem Fass war übrigens original drauf 8)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2019, 22:31:26

PS:  ...hüstel...der "Kleber" auf dem Fass war übrigens original drauf 8)

Ja das war mir schon bewusst  ;D
Ich erzähl jetzt nicht wo und wie die ungewaschenen aus der Leimindustrie bei uns ums Eck gewaschen werden..... ladida....




Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: dmks am 22. Februar 2019, 22:35:32
Alles gut.
"ordnungsgemäß" entsorgt landet der Kunststoff eh in der Zahnpastatube oder Wurschtverpackung...
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Februar 2019, 21:08:27
Heute haben wir das schöne Wetter genutzt.
Es wurden diverse Knobli Sorten und Variationen gesteckt.
-Rebbergknoblauch Oerlingen (macht Brutzwiebeln)
-Unbekannter Knoblauch von meinem Onkel (macht auch Brutzwiebeln)
-Etagenknoblauch Ungarn (macht auch Brutzwiebeln)
-Schnittknoblauch
-Berglauch
Wir lieben Knoblauchiges, leider machen die neueren Sorten keine Brutzwiebeln mehr.... die Vermehrung mit den Brutzwiebeln ist so relativ einfach und praktisch.

Des weiteren wurde heute das veredeln in angriff genommen.
Es ergaben sich folgende Veredelungen aus den Reisern:
-Kirsche "Fisibacher" auf Alkvano
-Kirsche "Wyssbücheler auf Alkvano
-Birne mit dem Eichenblatt auf Kirchensaller Mostbirne
-Birne "Marguerite Marillat" auf Kirchensaller Mostbirne
-Apfel "Akerö" auf MM106
-Apfel "Französische Goldreinette" auf MM106
-Ziparte auf St.Julien A
-Ziparte Blau auf St.Julien A

Hoffe das da viele davon anwachsen, bin ja noch ein bisschen am lernen und probieren.
Aber finde das natürlich toll wenn das alles anwächst.
Die Ziparten sind für den Bach gedacht, daher ist auch eine Buschform erwünscht.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Februar 2019, 21:09:08
Bäumchen Urwald
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 24. Februar 2019, 21:18:07
Ich drück die Daumen mit den Veredlungen.
Machst du Knobi in Platten und pflanzt den dann?
Was ist das für eine Sähmaschine? Mit der sollte man doch auch die Brutknollen legen können...  ???
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Februar 2019, 21:29:32
Ich drück die Daumen mit den Veredlungen.
Machst du Knobi in Platten und pflanzt den dann?
Was ist das für eine Sähmaschine? Mit der sollte man doch auch die Brutknollen legen können...  ???

Hoff auch das beste :
Ja haben die Brutzwiebelchen im Quickpot gemacht bis sie mal ein bisschen gewachsen sind.
Sonst stecken wir die Zehen, aber haben dieses Jahr das erstemal Brutzwiebeln bekommen. Dieses Jahr sollte es dann kleine zehen geben die im nächsten Jahr gesteckt werden.
Ja das müsste rein theoretisch gehen, aber leider nur ohne Folie ;)
Säen ab und an wieder Radieschen damit.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Februar 2019, 10:17:19
Wir suchen fürs Gewächshaus noch einen Strauch der essbare Beeren trägt.
Die Lücke vor dem Gewächshaus links und rechts soll begrünt werden.
Die Beeren sollen über einen möglichst langen Zeitraum zur verfügung stehen.
Nicht in Frage kommen;
-Himbeeren
-Brombeeren
-Jap. Weinbeeren
-Maulbeeren
-Kornelkirschen
-Erdbeeren
-Physalis und Ananaskirsche
-Josta Johannis und Stachelbeeren
-Tay Boysen und Loganbeere
-Sanddorn
-Monatserdbeeren

Falls es eine super seltene und spezielle Sorte von dem oben genannten gibt wäre es evtl doch eine Variante.

Habt ihr noch eine Idee um das Sortiment zu ergänzen?  ;D

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Februar 2019, 11:09:54
Mahonie
Apfeldorn
Aronia
Holunder
Trauben
Feige
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Februar 2019, 15:06:52
Feigen haben wie 5 Sorten
Holunder auch 4  ::)

Hast du Aronias?
Kannst du den Geschmack beschreiben?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Rieke am 28. Februar 2019, 15:13:47
Aronia hat viel Gerbstoffe und Säure. Ich mag die in kleinen Mengen recht gerne, aber man muß sich beeilen, die Amseln mögen die auch. Die Beeren sind gut geeignet als Beimischung in Marmeladen oder Säften. Wächst etwas langsam, blüht hübsch.

Szechuan-Pfeffer wäre noch eine Möglichkeit, hat aber kräftige Stacheln.

Oder Heidelbeeren, die reifen nach und nach, da muß man nur die Bodenansprüche beachten. Manche Sorten sind da wohl etwas unempfindlicher.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 28. Februar 2019, 15:25:14
Feigen haben wie 5 Sorten
Holunder auch 4  ::)

Hast du Aronias?
Kannst du den Geschmack beschreiben?
wir haben Aronia.
Roh haut mich der Geschmack der Beeren nicht um, aber ich hatte Glück und durfte sie zuerst als Fruchtpüree/Gelee probieren :D - da eröffnen sich ganz andere Welten und ich finde sie überaus lecker - das war der Grund, warum sie zu uns in den Garten kamen!
Später dann roh probiert, konnte ich es kaum glauben, dass diese Beeren die Grundlage für das mir bekannte Fruchtpüree ist.
Der Zubereitungsprozess hebt das Aroma ganz erheblich.

Einen weiteren Vorteil haben die Stäucher noch:
sie wachsen nicht ins Unendliche und wenn sie doch zu üppig werden, lassen sie sich gut stutzen.

Guck doch mal nach einer Flasche Aronia-Muttersaft (Reformhaus oder auch Internet) Das gäbe Dir vielleicht eine Einschätzung, in welche Richtung Aronia geschmacklich geht (besser als Beschreibungen)

LG
Nemi

PS:
und warum keine Kornelkirsche?
eine Kornelkirsche z.b. die "Jolico" wäre keine Idee?
Auch hier ist das fruchtige Aroma des Fruchpüree schlicht unschlagbar - ich bin jedenfalls begeistert davon.....................und  das gibt's halt nicht in jedem Supermarkt. :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Februar 2019, 15:41:19
Feigen haben wie 5 Sorten
Holunder auch 4  ::)

Hast du Aronias?
Kannst du den Geschmack beschreiben?

PS:
und eine Kornelkirsche z.b. die "Jolico" wäre keine Idee?
Auch hier ist das fruchtige Aroma des Fruchpüree schlicht unschlagbar - ich bin jedenfalls begeistert davon.....................und  das gibt's halt nicht in jedem Supermarkt. :)

Hmm was soll ich sagen, die haben wir auch schon :D
-Jolico
-Kasanlaker
-Schönbrunner gourmet Dirndl
-Frühe Gelbe

Dann halte ich mal ausschau nach Aronia produkten
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 28. Februar 2019, 16:01:22

Hmm was soll ich sagen, die haben wir auch schon :D
-Jolico
-Kasanlaker
-Schönbrunner gourmet Dirndl
-Frühe Gelbe
:) ich dachte es mir bald :D

Zitat
Dann halte ich mal ausschau nach Aronia produkten
ja, bestimmt besser für einen erste eigenen Einschätzung.

Viel Erfolg mit allem was Ihr noch vorhabt! :D

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Februar 2019, 16:30:36
Die Mahonie ist nicht zu verachten, gerade als Beigabe für Säfte oder Gelees. Die frühe Blüte soll Vorteile für die Insektenwelt haben.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Februar 2019, 19:53:23
Thuja hast du so eine Mahonie?
Hab ich noch nie gesehen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Rieke am 28. Februar 2019, 20:19:44
Du kennst Mahonien nicht? Die sind doch ein besseres Unkraut. In meinem Garten werden sie regelmäßig von den Vögeln ausgesät. Die Beeren sind zum Rohessen nicht geeignet, aber man kann leckere Marmeladen daraus machen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Rieke am 28. Februar 2019, 22:19:30
Eine blühende Mahonie. Die Früchte, relativ kleine dunkle Beeren, sind im Juli-August reif. Ich verwende sie meistens pur für Marmelade, habe sie aber auch schon mit anderen Früchten gemischt.

Zierquitte wäre noch eine Möglichkeit, ich finde sie attraktiver als Mahonien. Spektakuläre Blüte im Frühjahr, Früchte im Spätherbst, allerdings keine Beeren.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Februar 2019, 23:21:01
Ja, die Samen sind etwas präsenter für Beeren...
Für mich bei Säften und Gelees etwa so wie Speierling für Most. Warum das noch nicht in den Alternativmedien breitgetreten wird verstehe ich nicht.

Jedenfalls wachsen hier Mahonien an jedem lieblos gepflegtem Hauptverkehrsstrassenvorgarten der 60er Jahre oder Verkehrskreisel oder eben da, wo sich die Flächen die letzten Jahre vor jedem mindestens schlechtem Landschaftsgärtner schützen konnten. Wenn man sie nicht versucht umzubringen, pflegen will ich nicht sagen, danken sie das einem mit üppiger Blüte und auch ordentlich Früchten. Nicht zu vergleichen mit dem Verkehrskreiselunkraut.
In manchen Obstbüchern wird sie noch erwähnt, in den meisten nicht mehr. Praktisch macht fast keiner mehr was damit, weil sie eben diesen schlechten Ruf hat und der Rest unbekannt ist oder einfach nur vergessen wurde.

Wenn ich dich richtig einschätze Sven, ist das eigentlich genau das was du beleben und in die Restaurantküche tragen könntest. Wenn nicht du, wer dann?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. März 2019, 11:23:51
Die werden bei uns als Neophyt geführt, dessen verbreitung unterbunden werden muss.
Es gibt sogar die bitte diese Pflanzen nicht mehr weiter zu pflanzen.
Nunja meine Topinambur werden ja auch so eingestuft.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. März 2019, 19:10:07
Heute wurden wieder Quickpot gefüllt, Blumen Kräuter und Gemüse.
Aktuell sind über 1600 Quickpot Töpfchen gesät..... das kommt ja sicher super bis Mai  ;D
Zum Glück haben wir noch Quickpot.....
Gesät wurde zb.
-Zwiebeln 4 Sorten
-Mairübchen
-Löwenmäulchen
-Basilikum 3 Sorten
Etc...
Morgen hat Oma Geburtstag, die Tränken wurden heute noch montiert.
Fürs erste wachsen darin Frühlingsblumen :)
Später dann die Erdbeeren.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. März 2019, 19:10:32
Tränken
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. März 2019, 13:12:47
Gestern wollten wir noch neue Stiele für unsere Schaugeln kaufen.
Kostenpunkt pro Stück aus Esche 8.90.-
Die Tru Pro Schaufeln die wir nun gekauft haben kosten 12.90.- das Stück, und haben laut Hersteller Lebenslange Garantie.
Mal schauen wie lange die Dinger halten, der Rächen hält nun schon mehrere Saison.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. März 2019, 18:57:30
Dank des Sturmes heute haben wir die arbeiten auf dem Dach um 12 Uhr abgebrochen.
Dadurch konnte ich ein bisschen vorarbeiten machen rund um den Hof.
Mit dem kleinen Kettentraktor wurde Weidematerial zusammengetragen, dann haben wir wieder genug Akazienpfähle für die weiteren Bäume die noch im "Bahnhof" warten. Am Bach konnten wir die Wildrosen pflanzen und die Hallsche Riesennüsse haben auch ein neues Zuhause.
Folgende Rosen fanden einen neuen Platz:
-Zimtrose
-Apfelrose
-Bibernellen Rose
-Blaue Hechtrose
-Die weiche Rose
-Hundsrose

Das gibt hoffentlich im Herbst die ersten Hagenbutten.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. März 2019, 12:40:47
Gestern haben wir noch Schwarzwurzeln ausgegraben.
Die Sorte ist "Hofmanns Schwarzepfahl".
Mal schauen ob die noch brauchbar sind wenn sie schon ausgetrieben sind.
Morgen fahren wir grosses Geschütz auf, die Umgebung um den Hof wird den neuen Gegebenheiten angepasst. Da auch immer Leute auf dem Hof sind für Anlässe etc ist dies dringend nötig.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. März 2019, 16:33:14
Heute war Tag der Erdbewegung  ;D
Den ganzen Tag über haben wir mit dem Bagger die Umgebung und die Strassen um den Hof angepasst.
Es kann sich sehen lassen, jetzt fehlt noch Kies um das ganze zu festigen.
Der wird in den nächsten Wochen auch noch kommen.
Es hat nun wieder Platz für neues gegeben, ein paar Bäumchen werden noch als Sichtschutz gepflanzt und über die Wiese kommt noch Grassamen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. März 2019, 20:44:05
Heute durfte ich ein Paket von Partisanengärtner öffnen, drin war die Strauchpfingstrose Delavay und diverse andere Stauden.
Vielen Dank dafür, freue mich immer über neuzugänge :)

Ebenfalls durften wir heute eine Palette mit Strangfalzziegeln abholen, das erstemal seit Jahren das ich solche Ziegel in der CH sehe.....
Haben die Ziegel sammt Bewohner übernommen.
Und nun werden die Ziegel bei uns eingesetzt und zwar als Wildbienen zuhause.
Die Löcher sind zwischen 6 und 8mm gross, gut für mehrere verschiedene Arten Wildbienen.
Ich werde berichten sobald wir sie verteilt haben.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. März 2019, 20:44:34
Neue Bewohner
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. März 2019, 19:50:35
Heute war ich in einer Baumschule, die eine Parzelle musste in eine neue Parzelle umgeschult werden.
Das ganze war auf Frohnarbeit basis, als dank gab es Speis und Trank.
Diverse Bäume die nicht in den Verkauf konnten durften ebenfalls mitgenommen werden.
Ich habe mir folgendes ausgegraben:
-Birne Herbstgütler (CH mostbirne)
-Birne Oliviere de Serres
-Rote Herzpflaume
-Grosse grüne Reneclaude

Es war ein gelungener Tag, viele neue Gesichtee kennengelernt und Kontakte geknüpft.
Nun hoffe ich das wir bald Zeit finden um alles zu pflanzen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:23:45
Photobomb ;) es wächst und wächst, endlich fängt es wieder an.
Forellenschluss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:24:18
Rosenkohl Rubine
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:25:07
Gartenmelde Rote Richterswil
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:25:37
Mairübchen Purple top
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:26:56
Kartoffel Blaue St.Galler
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:27:28
Etagenzwiebeln
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 20:28:24
Jostabeere

So jetzt ist wieder schluss mit Fotos ;)
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 18. März 2019, 21:27:08
Es wird Frühling...  :D

Wie drückt ihr die Pflanzen aus den Töpfen wieder raus? Habt ihr ein Ausstechbrett oder gibts eine andere, fixe Lösung?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 18. März 2019, 21:37:02
Es wird Frühling...  :D

Wie drückt ihr die Pflanzen aus den Töpfen wieder raus? Habt ihr ein Ausstechbrett oder gibts eine andere, fixe Lösung?
die Aushebeplatte von Quickpot ist mir mit 26,-€ auch zu teuer. Ich werd mir eine hölzerne Aushebeplatte selber bauen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 18. März 2019, 21:47:40
Ich habe nur ein paar Platten, da rentiert nichtmal ein Eigenbau. Finger oder Edding und Erde gut stopfen und erst raus wenn durchwurzelt und Erde recht trocken ist.
Wären es mehrere, hätte ich mir vielleicht schon eine Nockenwalze gebastelt. Für langsamen Vorschub und immer nur eine Reihe rausheben. Aushebeplatte hat den Nachteil das die ausgehobenen Pflanzen manchmal aufeinanderfallen und sich im dümmsten Fall beschädigen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. März 2019, 21:56:02
Es wird Frühling...  :D

Wie drückt ihr die Pflanzen aus den Töpfen wieder raus? Habt ihr ein Ausstechbrett oder gibts eine andere, fixe Lösung?

Wir haben eine von Quickpot dazu gekauft. Benutze sie aber selten, mach es immer mit dem Finger raus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. März 2019, 12:55:42
Habe noch diverse 1 jährige veredelungen die im Frühjahr 2018 gemacht wurden.
Wie Frost empfindlich sind die? Kann ich die jetzt pflanzen oder soll ich warten?
Die nächsten 3 tage sind Nachffröste bis -3 angesagt
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. März 2019, 19:54:57
Da unsere Beschriftung doch nicht so das wahre ist, sind wir nun umgestiegen.
Wir haben uns eine Kiste Printikett gekauft, bis jetzt der absolute Wahnsinn :) genügend Platz und kann beidseitig beschriftet werden.
Fürs erste steht die Obersorte dann die spezifische Sorte des Obstes unten das Pflanzdatum und hinten drauf die PSR Nummer.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. März 2019, 19:55:23
Detail
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. März 2019, 20:10:00
Heute konnte ich früher von der Arbeit heim, die Zeit wurde genutzt und es wurde Kompost herangekarrt.
Ca 10 Kubik konnte ich heute abholen.
Die ersten Bäumchen wurden bereits versorgt, der Rest folgt morgen.
Morgen ist auch wiedermal pflanzen angesagt.
8 Bäumchen finden einen neuen Platz.
Ebenso wird das kleine Treibhaus für den ersten Satz Salat bereit gemacht
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. März 2019, 19:26:39
Das schöne Wetter genutzt würde ich mal sagen, um 7:00 hatte ich die erste fuhre Kompost bereit.
Alle Bäume wurden heute mit Kompost versorgt, und 9 neue Bäume wurden gepflanzt.
-Rote Herzpflaume
-Birne Olivier de Serres
-Birne Herbstgütler
-Birne Schweizerhose
-Sommerblutbirne
-Blutbirne
-Apfel Breitacher 2stk
-Grosse grüne Reineclaude
Am Mittwoch waren wir im Garten eines Abbruch objektes unterwegs welches unsere Firma erworben hat.
4 Kisten voll Blumenzwiebeln konnten gerettet werden.
Uralte bestände von Taglilien, Tulpen, Krokuss, Schneeglöckchen etc.
Es hat da immernoch X hundert Zwiebeln, nächste Woche werden wir wohl nochmals hingehen.
Auch diese fanden gestern und Heute ein neues zuhause.
Mein Nachbar kam heute und meinte ob ich sein "Unkraut" gebrauchen kann.
Es stellte sich als Viola heraus, auch eine ganze Kiste dieser Violas konnte heute verpflanzt werden.
Ein echt harter Tag heute, jetzt da es dunkel ist bin ich die Ziegel für die Nisthilfen am vorbereiten.
Langer langer Tag heute :)
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. März 2019, 19:27:21
Panorama
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. März 2019, 19:27:46
Das Unkraut  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. März 2019, 19:21:44
Inzwischen nicht mehr wegzudenken unser Gewächshaus.
Aktuell sind ca 2200 töpfchen bepflanzt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. März 2019, 19:40:34
Konnten gester nochmals 4 Ifco Kisten voller Taglilien und Violas holen, sind nun rund um den Hof eingedeckt :)
Die ersten Setzlinge gingen heute nach draussen, es sind Brokkoli der Sorte Rosalind (farbe lila) und Rosenkohl der Sorte Rubin (Rot).
Die kälte sollten sie eigentlich ertragen.
Am Wochenende folgen Steckzwiebeln
-Birnenförmige
-Stuttgarter Riesen
-Braunschweiger Dunkelblutrote.
Die Mairüben (Purpletop) werden wohl auch folgen.
Ebenso der Spargelsalat, leider kennen wir den noch zu wenig um etwas über die kälteresistenz zu sagen.

Des weiteren findet aktuell eine Umbeschriftung der Pflanzen statt.
Bäume, Beeren, und die Pflanzen die dauerhaft im Garten sind werden beschriftet.
Gekauft wurden Printikett Etiketten und zum halten verzinkte Stabhalter.
So hoffen wir dem Zettelchenkrieg ein Ende zu setzen.
Zum Glück wird nächste Woche die Zeit umgestellt, so können wir jeden Abend eine Stunde länger arbeiten was bitter nötig ist.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. März 2019, 19:41:03
Beschriftungen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: AndreasR am 27. März 2019, 20:04:53
Sind die Taglilien und Veilchen auch zum Essen gedacht? Die Blumenzwiebeln wohl eher nicht, aber Eure Begeisterung für alles Essbare scheint ja grenzenlos sein. ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Lilia am 27. März 2019, 20:40:01
hast du denn noch nie gefüllte taglilienblüten gegessen ? schmeckt lecker ! und veilchenblätter über'm salat ist optisch nett.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. März 2019, 06:16:25
Sind die Taglilien und Veilchen auch zum Essen gedacht? Die Blumenzwiebeln wohl eher nicht, aber Eure Begeisterung für alles Essbare scheint ja grenzenlos sein. ;)

In erster Linie sind sie nicht zum verzehr gedacht, zurzeit wissen wir auch garnicht was es genau für Blüten gibt ;)
Wie hatten vor mehreren Jahren eine Rabatte mit Blumenzwiebeln angelegt, leider wurde diese von den Mäusen geräumt.
Die Rabatte konnte jetzt neu gefüllt werden und diverse andere Orte auch.
Haben auch noch Lilien mitgenommen, die Wurzeln sind bis zu 3cm Dick, das sind uralt bestände.
Wir sind gespannt was alles kommen wird.
Übrigens sind grosse Blüten uninteressant für unsere Abnehmer, eine Stockrose ist bereits zu gross.....
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 28. März 2019, 07:22:46
lilien haben zwiebeln, 3 cm dicke wurzeln klingt nach hems
die etiketten gefallen mir
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. März 2019, 09:50:41
lilien haben zwiebeln, 3 cm dicke wurzeln klingt nach hems
die etiketten gefallen mir

Meinte die Iris/ Schwertlilien
Werde berichten was es ist wenn sie blühen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. März 2019, 22:14:34
Am Donnerstag konnte ich einen Rosmarin für 5 Franken erwerben ;)
Fast 1 Meter hoch und ca 80cm breit, falls der den Winter auch nicht überlebt gebe ich es auf mit Rosmarin.....

Unsere ersten Bäume blühen, diverse Kornelkirschen, Mandelbaum Amanda, Aprikose Goldrich, Kirschpflaumen.

Die Brokkoli und Rosenkohl haben die erste Woche mehr oder weniger gut draussen überstanden.
Morgen kommen die Spargelsalate raus.
Aktuell ist wieder säen angesagt, aktuell viele Blumen.

Foto ist von der Mandel.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 31. März 2019, 20:49:40
Heute nochmals Gas gegeben, es wurde fleissig gepflanzt. Die Beete füllen sich langsam aber sicher wieder.
Aktuell gepflanzt:

-Spargelsalat roter und grüner Stern
-Salat Maikönig
-Salat Forellenschluss
-Salat Chez le Bart
-Kefe Dorè de Revermonte
-Knoblauch
-Etagenknoblauch Ungarn
-Rebbergknoblauch Oerlingen
-Brokkoli Rosalind
-Rosenkohl Rubine
-Zwiebeln Stuttgarter Riesen
-Zwiebeln Birnenförmige
-Zwiebel Braunschweiger Dunkelblutrote
-Mairüben Purple Top

Aktuell gesät und meistens auch gekeimt:

-Salat Venezianer
-Salat Abruzzen
-Krautstiel Genfer
-Krautstiel Feurio
-Krautstiel Bright Yellow
-Schnittmangold
-Kabis Filderkraut
-Radiesli Zlata
-Radiesli Eiszapfen
-Radiesli Purple Plum
-Radiesli Candela di Fuoco
-Sauerampfer Belleville
-Fenchel Bianco Perfezione
-Gartenmelde Rote Richterswil
-Wassermelone Blacktail Mountian
-Aubergine Rotondo di rosso
-Erdbeerspinat
-Diverse Basilikum
-Schabzigerklee
-Färberdistel
-Tagetes diverse
-Blauer Waldmeister
-Stockrosen
Und diverse andere Blumen

Aktuell das grösste "Problem" die vermarktung des restlichen Topinamburs, es sind sicher noch 50kg im Boden.
Aber auch das bringen wir noch auf die Reihe.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 31. März 2019, 20:59:31
Broccoli will jetzt schon Futter, Rosenkohl hat noch etwas Zeit.
Wenn du Biomasse in die Beete eingearbeitet hast vor dem abdecken mit Folie, sollte das vorerst genug Stickstoff bringen.

Hast du schonmal über Begrünungsstreifen zwischen den Folienbahnen nachgedacht, ähnlich wie man es von den Weinbergen mit Fahrgassenbegrünung kennt?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 31. März 2019, 21:52:18
Broccoli will jetzt schon Futter, Rosenkohl hat noch etwas Zeit.
Wenn du Biomasse in die Beete eingearbeitet hast vor dem abdecken mit Folie, sollte das vorerst genug Stickstoff bringen.

Hast du schonmal über Begrünungsstreifen zwischen den Folienbahnen nachgedacht, ähnlich wie man es von den Weinbergen mit Fahrgassenbegrünung kennt?

Habe ordentlich Mist reingehauen vor dem Pflügen im Herbst, das sollte mal reichen fürs erste.
Die Gassen werden bald wieder Grün sein, das Gras drückt überall.
Darum sind die Gassen auch auf Rasenmäherbreite gemacht worden :D
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. April 2019, 11:07:44
Endlich blühen die Weinbergpfirsiche der Sorten Ottenbach.
Leider gibt es morgen und übermorgen noch frost....
Mal schauen wie schlimm es wird.
 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. April 2019, 19:17:25
Heute war mir so garnicht drum in den Garten zu gehen.... war nur kurz das Gewächshaus checken.
Aussentemp. 2° Innentemp. 8° zimlich konstant.
Nächste Woche werden wir wohl Randen, Gurken, Kürbisse ansäen.
Dann sind sie anfang Mai in einer guten grösse.
Hier noch Fotos vom Krautstiel, Feurio und Bright Yellow.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. April 2019, 21:24:39
Heute kam eine weitere Lieferung von Manfred Hans.
Mit dabei Knoblauch:
-Russischer Riesenknoblauch
-Elefanten Knoblauch

Erdbeeren:
-Weisse von Ogens
-Blanc Ameloire
-Walderdbeere Ostpreussen
-Weisse Walderdbeere Rumänien
-Weisse Hagmann
-Erdbeere Waldfee 

Das werden die Erdbeeren für die Tränken auf Omas Terasse.
Hab noch Saatgut vom Malabarspinat bekommen, kennt den jemand? Bzw schonmal angebaut?

Im Treibhaus haben wir heute das Unkraut entfernt, morgen wollen wir den Boden bereit machen.
Und zusätzlich werden wir die T-Tape Bewässerung installieren.
Somit sind wir bereit für die Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen anfang Mai.

Im Herbst konnte ich an einem Kurs Steckhölzer von den Johannisbeeren Cassis Blanc und Rosa Holländer mitnehmen, die waren schon getopft und angewachsen.
Die Cassis Blanc machen bereits Blätter und meine andere Beeren auch, sind die Rosa Holländer so spät.oder stimmt da was nicht?

Grüsse

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. April 2019, 21:23:57
Heute wurde wieder fleissig gesät, Kürbisse, Gurken, Zuchhetti, Randen.
Folgende Sorten werden wir dieses Jahr haben.

-Kürbis Violina
-Kürbis Bush Delicata
-Kürbis Potiron Galeux d Eyesines
-Kürbis Crookneck
-Kürbis Vert Olive

-Zuchhetti Tondo di Piacenza

-Gurke Zitronengurke
-Gurke Inkagurke
-Gurke Cocktailgurke
-Gurke White Wonder
-Gurke Vorgebirgstraube
-Gurke Russische

-Rande Ägyptische Plattrunde
-Rande Golden
-Rande Chioggia
-Rande Formanova
-Rande Vereduna Alba

Die Randen sind die frühen für den direkt verbrauch, die Lagerranden kommen später dran.

Nun hoffen wir das alles fleissig keimt :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 10. April 2019, 12:41:01
Wie ist die Temperatur im Tunnel?
Hast du eine Strohballenheizung für die Kürbisse und Gurken?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. April 2019, 14:36:14
Aktuell 15-16 Grad
Sobald die Sonne etwas scheint sind es sehr schnell 30 Grad.... ab ca 25° wird gelüftet.
Da meine Mutter aktuell arbeitsunfähig ist übernimmt.sie die Überwachung des Tunnels :)
Geheizt wird es nicht, es war den ganzen Winter frostfrei drinnen.
Die Bodenwärme und die Hohlkammerplatten reichen dafür.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. April 2019, 21:27:07
Aktuell steht das Thema Wurzelsperre bei den Topinambur an....
Wie habt ihr das gelöst? Brauche ca. 30 Meter und sollte ca 40cm breit sein.
Dazu würde ich gerne auf Plastik verzichten.
Bin bei Eternit stehen geblieben....
Habt ihr sonstige Inputs?

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 10. April 2019, 21:43:11
tompinambur kann was
ich habe welche den hühnern gefüttert, die haben sie dann nicht gefressen, da ist eine dann angewachsen, der boden ist felsig und es liegt nur bissl erde dauf, die hat sogar schön geblüht im herbst. jetzt ist dort eine grosse erhöhung, da ist bestimmt ein grosser kübel knollen, da sie nicht nach unten in den fels wandern konnten sind sie nach oben, ich mach mal bild, ich werd sie lassen, können eh nicht weiterwandern

wieso willst die pflanzen, schmecken ja überhaupt nicht
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. April 2019, 06:24:04
Wir hatten dieses Jahr 35 pflanzen.
Die breiten sich stark aus, daher wollen wir sie eindämmen.
Schmeckt nicht?
Also unsere sind sehr lecker, essen sie selber auch gerne.
Konnten diesen Winter ca. 80 Kilo weiter verkaufen.
Da sind aber sicher noch 50 wenn nicht mehr im Boden...
Leider keimen sie jetzt....
Darum müssen wir nun eine Idee für eine dauerhafte Wurzelsperre finden :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 11. April 2019, 07:21:23
also suppe finde ich .....jede erdäpfelsuppe schmeckt besser
angeblich sollen chips recht gut sein
wie esst ihr sie
bringt schwarze folie sie um, oder überleben sie das
das eindämmen ging bei mir recht gut, nach dem regen konnte ich sie am stiel rausziehn
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. April 2019, 07:34:37
Suppe, Kartoffel / Topinamburstock, Chips, Geschwellt mit ein bisschen Butter, angebraten, roh .
Die Folie dämmt es ein, aber zum ernten ist es ein Fluch.... darum kommt die Folie weg....
Das Problem beim Topinambur ist halt das kleinste stückchen wieder austreiben.... und da hilft die Folie auch nicht viel....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 11. April 2019, 07:39:13
ich bin ja koch, aber ich kenne kaum jemanden hier, der sie mag, entweder sind hier im süden unsere geschmäcker anders,oder es gibt sorten die besser schmecken
jedenfalls finde ich die blüten sehr schön
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. April 2019, 09:18:29
Meine freundin ist auch Köchin, sie verbrauchen viel in der Küche und sie kommen gut an bei den gästen.
Sind gleich an der Deutschen Grenze also auch süden ;)
Evtl liegt es an den Sorten.....
Ja die Blüten sind schön anzuschauen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 13. April 2019, 17:53:34
Das kommt gut mit den Felsenbirnen, ausnahmsweise eine Pflanze die wir nicht haben.
Vor unserer Mietwohnung stehen 3 solcher Bäume, zum Glück wissen 95% der Leute nicht wie lecker die Beeren simd  :)

Heute wagten wir erste trockenversuche mit dem Kartoffelmoped, ach herja das will gelernt sein.
Zum Glück hatte Opa vor 50 Jahren das gleiche Gerät.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 13. April 2019, 22:29:49
Für vorgekeimte Knollen und Leute mit Bürosesselhintern ist das wohl nichts.
Wie streicht das Ding die Dämme zu? Kannst du davon bitte ein Foto machen?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 14. April 2019, 08:04:32
felsenbirnen brauche ich nicht ernten, selbst wenn das ganze jahr keine spatzen hier sind, zur reife sinds da
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: oile am 14. April 2019, 08:23:17
Oh, ich habe vergangenes Jahr sogar etwas ernten können, es gab einfach reiclich, obwohl die Ringeltauben gar nicht mehr aus unserer Felsenbirne gingen.
Zum Topinambur: ich halte die Begeisterung dafür für einen der vielen Nahrungshypes. Der Geschmack ist nicht sooo toll und die Bekömmlichkeit - naja...
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 14. April 2019, 08:32:11
ja als gemüse grausig als blütenpflanze wunderbar..............wenn kein mehltau
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. April 2019, 22:14:15
Für vorgekeimte Knollen und Leute mit Bürosesselhintern ist das wohl nichts.
Wie streicht das Ding die Dämme zu? Kannst du davon bitte ein Foto machen?

Keimen unsere schon auch vor, der ein oder andere Keim wir sicher abbrechen....
Hat hinten Scheiben wie bei einer Scheibenegge, werde noch Fotos machen wenn das ganze klappt und eingestellt ist.
Mit der gleichen Maschine wird in einem 2. Arbeitsgang gehäufelt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. April 2019, 22:15:41
Oh, ich habe vergangenes Jahr sogar etwas ernten können, es gab einfach reiclich, obwohl die Ringeltauben gar nicht mehr aus unserer Felsenbirne gingen.
Zum Topinambur: ich halte die Begeisterung dafür für einen der vielen Nahrungshypes. Der Geschmack ist nicht sooo toll und die Bekömmlichkeit - naja...

Zum Glück holen die Vögel nicht soviel bei uns ;)

Zum Topinambur: Ich glaube ihr hattet noch nie guten :D
Leider kennen es viele Leute garnicht....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Hyla am 16. April 2019, 11:55:13
Zum Topinambur: Ich glaube ihr hattet noch nie guten :D
Leider kennen es viele Leute garnicht....

Doch leider. Die haben einen Nachgeschmack wie Sonnenblume.
Freunde von uns lieben das Zeug. Denen haben wir unsere aufs Auge gedrückt.  ;D
Hast du schon Dahlien ausprobiert? Die sollen je nach Sorte auch gut schmecken. In der Vergangenheit sind Dahlien bei uns immer gut abgewachsen, daher wär's vielleicht ein neues Nischenprodukt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 16. April 2019, 13:44:04
tulpenzwiebeln wurden auch gegessen, froschschenkel schmecken besser ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. April 2019, 14:36:26
Sonneblume hatte ich noch nie daher kann ich den Geschmack nicht nachvollziehen  ;D

Ja das mit den Dahlien weiss ich, probiert haben wir bisher aber nur die Blüten. Die schmecken nicht schlecht.

@lord waldemoor

Essen könnte man noch vieles  :P
Haben letztes Jahr ein Buch gekauft, in dem wird beschrieben welche Wildpflanzen essbar sind.
Als da Stand man kann Ackerdisteln mit Butter anbraten, und diese würden auch gut schmecken habe ich das natürlich probiert.
Ergebnis war Stroh mit Butter geschmack.....
Seit da probieren wir nicht mehr alles das essbar sein soll :D
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. April 2019, 20:29:53
Heute konnte ich ein bisschen früher nachhause, da wurde die Zeit für die Wurzelsperre genutzt.
Mein Nachbar meinte schon ob wir einen Schützengraben ausheben wollen.....
Die Wurzelsperre wird nun ca. 40cm tief werden und besteht aus Eternit.
Das ganze sollte nun gut bis sehr gut eingedämmt sein.

Des weiteren kamen heute noch Rhabarberpflanzen von Deaflora.
Hatten vor 2 Jahren eine Victoria da bestellt und waren mehr als zu frieden.
Nun wurden noch folgende Sorten dazugekauft:
-Framboozen Rood
-Elsmblitz
-Holsteiner Blut
-Canada Red

Das lange Wochenende wird intensiv, Mangold, Zwiebeln, Kohl und die Kartoffeln kommen raus.
Evtl auch noch die Dahlien, ich denke das sollte jetzt schon machbar sein.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Natura am 17. April 2019, 21:13:09
@Sven92: Kartoffelmoped ??? Hab ich ja noch nie gehört. Du verwendest Eternit :o? Das ist doch Asbest und gesundheitsschädlich.
Ich mag unsere Topis auch nicht :P.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. April 2019, 06:05:21
@Sven92: Kartoffelmoped ??? Hab ich ja noch nie gehört. Du verwendest Eternit :o? Das ist doch Asbest und gesundheitsschädlich.
Ich mag unsere Topis auch nicht :P.

So nenne ich unser Pflanzgerät aus Opas zeiten ;)

Habe natürlich neues Eternit bestellt, das ist seit 1990 asbestfrei.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. April 2019, 19:15:17
Heute wurden Kartoffeln gepflanzt, ratz fatz waren 800 Kartoffeln von 10 Sorten im Boden platziert :)

-Rote Lötschentaler
-Blaue St.Galler
-Lilaschalige Uetendorfer
-Parli
-Vitelotte Noire
-Moorblut
-Black Beauty
-Skagit Valley Gold
-Cara
-Sarpo una

Mal schauen was da alles kommt, meine 2 fleissigen helfer hinten drauf haben sich auf jenden fall  bemüht das glöckchen zu hören.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Bienenkönigin am 20. April 2019, 19:16:45
Sieht gut aus😉
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. April 2019, 20:51:48
Sieht gut aus😉

Dankeschön :)

Die "Problematik" mit dem leeren eingangsbereich vor dem Treibhaus ist gelöst.
Mit Strangfalzziegeln wurde eine Art Beet angelegt, darin wachsen nun diverse Sorten Kapuzinerkressen und ein paar übrig gebliebene Goldlack.
So sollte es ein bisschen Farbe geben, leider nichts zum naschen.
Naja.... gibt schlimmeres
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. April 2019, 19:09:14
Am Samstag habe ich die Krautstiel und Mangold gesetzt.
-Bright Yellow
-Genfer
-Feurion
-Stielmangold
Auch am Samstag sind die Kartoffeln in den Boden gekommen und gestern unsere Dahlien.
Da es doch schon wieder trocken ist und ich keine Lust hatte alle pflänzchen einzel an zu giessen, habe ich heute mal die Bewässerung in Betrieb genommen.
Funktioniert Top :)

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. April 2019, 00:33:22
Teilkreisregner oder 360°? Ich habe gerade welche von Naan gefunden, die von der Wurfhöhe verstellbar sind, so dass ich keine Obstbäume mit duschen muss.
Was habt ihr aktuell an Unkraut zwischen den Folienbahnen?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. April 2019, 06:12:51
Ist verstellbar, kann Sektor bis 360° beregnen. Wurfweite bis 15 Meter.
Aktuell wächst da ein bisschen Gras, Vogelmiere, Löwenzahn und Hahnenfuss.
Sind uns am überlegen noch etwas einzusäen das man aber auch gut wieder weg bringt, wird ja ende Saison alles verschoben. Somit sind die Wege nachher Beete.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. April 2019, 20:44:33
4 Rhabarber fanden ebenfalls einen neuen Platz bei uns:
-Frambozen Rood
-Holsteiner Blut
-Canada Red
-Elmsblitz

Die Victoria und eine unbekannte Sorte konnte dieses Jahr das erstemal beerntet werden.
Zusätzlich wollen wir noch einen Riesenrhabarber Adliswil anschaffen.
Stengelgewicht soll zwischen 300 und 700g haben :D

Die Kopulationen zeigen erste Ergebnisse, die Kirsche Fisibacher und Wyssbüchler treiben aus. Somit habe ich hoffentlich die Fisibacher wieder im Dorf, das war schon länger nicht mehr der Fall.
Ebenfalls treiben diverse Ziparten die Birne Margarete Marillat, die Birne mit dem Eichenblatt der Apfel Akerö, die Französische Goldrenette sind auch auf gutem weg :)

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. April 2019, 20:45:20
Fisibacher Kirsche
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 25. April 2019, 20:35:55
Am Wochenende kommen die letzten Zwiebeln in den Boden.
Bin richtig stolz dass das mit den Samen so gut geklappt hat :)
Letztes Jahr waren alle verendet....

-Braunschweiger Dunkelblutrote
-Rouge de Geneve
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. April 2019, 19:47:01
Die Mairüben beginnen die Rübchen zu bilden, wurden schon gefragt ob die ab 1.5 verfügbar sind  :o
Wird aber noch ein bisschen dauern.
Aktuell werden viele Blumen pikiert
-Zinnien Liliput
-Blauer Waldmeister
-Erdbeerspinat
-4 Sorten Goldlack
-Löwenmäulchen

Kürbise, Zuchhetti und Gurken sind gekeimt und geben Gas.

Gestern und heute hat es etwa 20mm geregnet, das freut natürlich.
Ich hoffe der Bach erholt sich langsam, sonst ist bald wieder fertig mit Wasser fördern....
Abflussmenge am Freitag 0.09 Kubik, normal 0.18 Kubik. Und mit 0.06 Kubik wurde im letzten August die Bewilligung sistiert.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. April 2019, 19:48:55
Kommt gut ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. April 2019, 10:53:44
Heute mal wieder einen Rundgang gemacht, im zuge der aktuellen Spritzung da wieder Niederschlag im anmarsch ist.
Es schaut nicht schlecht aus, die Äpfel machen schöne blüten hoffe da gibts ein paar Äpfel.
Und was mich sehr freut: Unser Mandelbaum Sorte Amanda hat Mandeln angesetzt :) mal schauen ob die auch was geben.
Die Erdbeeren stehen in der Blüte, auf dem Foto Weisse Ananas und Dr.Morère.

Das Wochenende wird richtig stressig, arbeiten für Schwiegermama am Setzlingsmarkt.
Über 10000 Setzling wollen Freitag verfrachtet und Samstag Sonntag verkaift werden.
Es sind anstrengende aber schöne Tage.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Mai 2019, 21:31:14
Mandelbaum Amanda
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Mai 2019, 20:56:19
Heute konnten wir nach der Arbeit unsere Setzlinge mitnehmen :)
Tomaten;

-Black Cherry
-Bolivianische Obsttomate
-Dattelwein
-Gelbe Birne
-Green Grapes
-Pomodorini di Sardegna
-Safari
-Schneewittchen
-Sunrise Bumblebee
-Auriga
-Black Ethiopian
-Goldene Königin
-Matina
-Michael Pollan
-Rotgelb gestreifte runde
-Zürcher Original
-Amish Pasta
-Ananas
-Berner Rose
-Black & White
-Black Oxheart
-Black Prince
-Green Zebra
-Lucid Gem
-Mandarin
-Orange Strawberry
-Richard
-Schlatt
-Shah mikado white
-White Oxheart

Paprikas:

-Corno di bue giallo
-Corno di bue rosso
-Sweet Chocolate
-Tomatenpaprika gelb
-Tomatenpaprika rot
-Violette Peperoni
-Zlatni Medal
-Elefantenrüssel gelb
-Lemon Drop

Auberginen:

-Applegreen
-Listada de Gandia
-Longue violette hative
-Pink lady
-Ronde de valence
-Rotonda sfumata di rosa
-Thai Long green
-White Sword

Gelbe gurken und Zucchini Costata Romanesco :)
Schwiegermama sei dank, nächste Woche finden sie im Gewächshaus ihr neues zuhause.


Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nina am 06. Mai 2019, 12:22:28
Sehr beindruckend das Ganze!  :P :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Mai 2019, 10:50:12
Sehr beindruckend das Ganze!  :P :D

Vielen Dank, es ist aber auch sehr anstrengend ;)

Und welche Birne bekommt.denn hier die ersten Blättchen? :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 07. Mai 2019, 12:38:38
Da scheint die KmdE wohl wachsen zu wollen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Mai 2019, 20:34:24
Da scheint die KmdE wohl wachsen zu wollen.

Genau die solls werden :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: RosaRot am 07. Mai 2019, 21:33:13
 ??? Welche Sorte?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Mai 2019, 21:51:48
??? Welche Sorte?

KmdE= Kaiserbirne mit dem Eichenblatt
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: RosaRot am 07. Mai 2019, 21:52:55
Danke! Die kannte ich bisher nicht. :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 08. Mai 2019, 00:48:07
Wenn man Platz hat, sollte man die haben. Keine Hochgenußbirne, aber starkwüchsig und kommt mit trocken und Co. klar. Ist auch lagerfähig. Etwas für die Zukunft, ausprobieren oder Birnenanbau aufgeben.
Ich verstehe das eh nicht, hier wachsen Birnen angeblich nicht, Grundwasser zu hoch und blablabla. Fast keiner pflanzt mehr welche. Wenn man sich drum kümmert mit giessen und Schnitt wachsen sie aber doch. Das Pseudoargument Birnengitterrost hat hier jedenfalls so gut wie keine Bedeutung, meistens ist das Frühjahr zu trocken dafür. Die Pilzkrankheit ist seit Jahren auf dem Rückzug.
Wenn was bei Birnen hier Probleme macht, dann das Wetter oder Wanzen. Deswegen mit den Klimarobusten Sorten spielen und der KmdE eine Chance geben. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. Mai 2019, 07:06:03
Platz haben wir sonst wird Platz geschaffen.... wir sind aktuell in der Versuchsphase....
Bei uns ist das ähnlich wie bei dir, viele neu Pflanzungen sind Äpfel oder Zwetschgen Birnbäume findet man kaum.... auch fast keine Altbestände aber dann auch meistens eine Mostbirne (Gelbmöstler) zb.
Ich stehe völlig auf Birnen, daher wird fleissig ausprobiert :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 08. Mai 2019, 11:52:23
Ich habe auch nur 3 Birnbäume in meinem Garten, Äpfel sind es dagegen 25. Allerdings sind im Frühjahr Weißdorn, Quitte und Birnensämlingsunterlagen aufgeschult worden, die noch auf Veredlung warten. Die werden anschließend in der Gartenanlage verteilt oder in die Randbereiche für die Allgemeinheit gepflanzt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. Mai 2019, 19:32:42
Bei uns ist es mit 8 und 8 ausgeglichen.... Birnen mag ich persönlich aber mehr
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Mai 2019, 21:17:09
Stau im Treibhaus.... eigentlich wollte ich diese Woche (habe Urlaub) das Treibhaus leeren und pflanzen, jedoch macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung.... haben schon über 30mm Niederschlag hier, finde ich natürlich super wirft mich jedoch zeitlich zurück.
Im Treibhaus sind aktuell 135 Sorten und etwa 2500 Pflanzen die auf die Pflanzung warten  :)
Hoffe morgen haben wir ein bisschen besseres Wetter.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Mai 2019, 21:17:56
Regenwetter Programm ;) muss auch mal sein
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Mai 2019, 16:19:47
Oh mann.... mehr bleibt da fast nicht zu sagen.....  :-\
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 11. Mai 2019, 16:22:57
herrjeh, nicht gut  :-\
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 11. Mai 2019, 16:33:54
ohohoh  :o :'(
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Mai 2019, 20:52:47
Oh mann....
Der Wettergott muss eine Frau sein.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 12. Mai 2019, 18:03:59
Die Frauen sind nicht an allem schuld (die Männer auch nicht), auch die Landwirtschaft nicht an ganz allem. ;)

Ist unter dem unangenehmen Wetterereignis etwas definitiv kaputtgegangen @Sven?
Jedenfalls wünsche ich zukünftig Gedeihwetter für eure Grossproduktion!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:38:22
Oh mann....
Der Wettergott muss eine Frau sein.

Bei den aktuellen Wetterschwankungen eher ja ;)
Aber wir nehmen es wie es kommt....
Heute mal die Runde gemacht, ernsthaft kaputt scheint nichts zu sein. Die Kohle und Erdbeeren sowie die Rhabarber haben ein paar Löcher oder Risse in den Blättern, dürfte aber halb so wild sein.

Heute habe ich noch das ein oder andere ausgepflanzt, wir brauchen Platz im Treibhaus. Sobald die gepflanzten Pflanzen grösser sind müssen die Tische raus.
Leider haben wir noch laufende Umbauarbeiten im Treibhaus, die Handkurbel hat ihren Dienst quittiert. Da meine Mutter das Treibhaus tagsüber beaufsichtigt und sie aus gesundheitlichen Gründen die Handkurbel sowiso nicht bedienen konnte, wird gleich auf einen Elektromotor mit entsprechender Steuerung umgebaut.

Heute um 14 Uhr kam ein Telefon aus dem Restaurant, sie haben keinen Kohlrabi mehr und brauchen daher 3 Kg Mairüben als ersatzgemüse. Somit ging die erste Lieferung 2019 raus.


Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:38:57
Salat Abruzzen, mein Lieblingssalat
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:39:26
Salat Venezianer
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:40:03
Artischocken Vert de Laon
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:41:15
Polentamais Malcantone ausgesät, 3 Farben eine Sorte :) auf Grund der guten Nachfrage säen wir dieses Jahr ca 500 Pflanzen an
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 18:43:08
Und die 1. Kartoffeln schauen aus dem Boden, Blaue St.Galler.
So und das wars wieder für den Moment ;) Die nächsten arbeiten werden blumig, es stehen noch sehr viele Quickpot mit Blumen hier.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 12. Mai 2019, 20:26:40
Mais wird traditionell am 20. April gesäht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 12. Mai 2019, 20:29:03
Heute um 14 Uhr kam ein Telefon aus dem Restaurant, sie haben keinen Kohlrabi mehr und brauchen daher 3 Kg Mairüben als ersatzgemüse. Somit ging die erste Lieferung 2019 raus.
Toll, wenn man so kurzfristig liefern kann.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Mai 2019, 20:37:29
Mais wird traditionell am 20. April gesäht.
Bis jetzt hat das Wetter das nicht zugelassen.... anfang Woche gabs ja noch Frost...  Zeit hat er genug zum ausreifen

Man nimmt sich die Zeit zu liefern ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 12. Mai 2019, 20:43:41
schön die erste ernte, ich denke ich habe sie noch nie gegessen
artischocken kannst du im resti auch als schnittblumen verkaufen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 13. Mai 2019, 13:35:06
Heute mal die Runde gemacht, ernsthaft kaputt scheint nichts zu sein.
Also doch nicht so schlimme Schwankungen, gut. ;)

Betr. der Blumen, ich hatte schon mal gefragt aber du hattest damals dazu nichts geschrieben, auch pro specia rara oder bunt gemischt?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 13. Mai 2019, 15:01:52
schön die erste ernte, ich denke ich habe sie noch nie gegessen
artischocken kannst du im resti auch als schnittblumen verkaufen

Musst du mal probieren sind lecker und leicht zu kultivieren.
Ja wenn ich die Ernte der geschlossenen Blüten verpasse kann ich sie sicher offen geben als Deko....

@neo
Tschuldige habe ich wohl übersehen, ja am Anfang sah es schlimmer aus....
Wir haben ein bisschen von allem, darunter sind auch mind. 30 Pro specie rara Sorten. Wie haben letztes Jahr noch Dahlien aus einem alten Garten übernommen, die Sortem sind nun auch bei PSR zur abklärung.
Mal schauen was sie meinen :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 13. Mai 2019, 16:08:56
Das klingt interessant mit den alten Dahlien und spannend für euch, im Austausch mit den Fachleuten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 13. Mai 2019, 17:59:13
Ja das ist sehr spannend :) wir hoffen das wir bald unsere "eigenen" Sorten haben, wir sind oft im Austausch mit der Organisation.
So gehen dieses Jahr auch Blätter einer Silvergieters Johannisbeere zu einer Gen Analyse nach Nyon Frankreich.
Die Pflanze kam via Deutschland zu mir, nun wird überprüft ob es die Silvergieter ist oder etwas anderes unbekanntes.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Mai 2019, 16:22:01
Der Pflug ist schon Startklar, da wir ab Juni bei einem Projekt mitmachen brauchen wir Platz.... beim Projekt geht es um Salat
Das war anfang Saison noch nicht eingeplant weil nicht bekannt.
Evtl für den ein oder anderen von euch auch Interessant!

https://www.mit-vereinten-gaerten.org

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Mai 2019, 21:36:36
Und heute war der Pflug an der Reihe, der Kompost ist ebenso verteilt. Somit kann morgen der Boden mit der Kreiselegge bearbeitet werden.

Am Samstag sollen die Kartoffeln noch angehäufelt werden, die schauen zu einem grossen Teil aus dem Boden.

Ausgleich zur Arbeit, pikieren im Treibhaus
Aktuell sind diverse Blumen an der Reihe, auch hier setzen wir auf alte Sorten
-Emilie "Scarlet Magic"
-Sommeraster "Ponpon Scharlachrot"
-Mohn "Niederhünigen"
-Strohblume "Purpureum"
-Löwenmäulchen "Black Prince"

Es gibt immer was zu tun ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Mai 2019, 21:37:11
Pikieren
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 16. Mai 2019, 21:52:24
Habt ihr einen Grubber?

Beim Salatprojekt habe ich mich mal angemeldet. Danke.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Mai 2019, 21:56:47
Habt ihr einen Grubber?

Beim Salatprojekt habe ich mich mal angemeldet. Danke.

Leider nicht, mein Nachbar hat eine Kreiselegge die ich ab und an habe.

Coole Sache  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Mai 2019, 21:59:22
Es war schon fast tradition das bei uns gemahlt wurde, in einem Buch schreiben sie das erstemal um 1178 von einer Mühle.
Lange war die Mühle in Familienbesitz, bis sie aufgegeben wurde.
Nun haben wird wieder eine Mühle angeschafft :) viel kleiner als die Alte, laut Grossvater aber ein und die selbe Arbeitsweise.
Wir wollen damit unseren Mais mahlen, und vielleicht ergibt sich ja noch mehr daraus.
Es ist eine gebrauchte Mühle mit Siebmaschine von Häussler.

Auf dem Foto ist noch einer der alten Mühlesteine aus Granit zu sehen, dahinter haben wir heute ein neues Beet angelegt mit;
-Hibiskus
-Goldlack Dresdner Trieb
-Goldlack Goliath forcing red brown
-Goldlack Red covent Garden
-Tagetes Windrädchen
-Gewürztagetes
-Duftreseda
-Erdbeere Dr. Bauers Florika

Und heute abend habe ich noch die Zucchettis und Kürbise gepflanzt.
-Zucchini Rotondo di Piacenza
-Zucchini Costata Romanesco
-Zucchini Golden
-Patisson Gelb
-Kürbis Vert Olive
-Kurbis Potiron Galeux d eyesines
-Kürbis Vert Olive
-Kürbis Bush delicata
-Kürbis Violina
-Kürbis Croockneck
-Kürbis Boston Marrow

Morgen kommen die Stangenbohnen dran, für die hat es bis jetzt noch nicht gereicht.

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Mai 2019, 22:00:35
Das neue Beet recht unspektakulär
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Mai 2019, 22:01:02
Der Kürbisstreifen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Mai 2019, 20:32:21
Die letzten paar Tage hatten wir über 50mm Niederschlag, langsam aber sicher säuft das zeugs ab.....
Den Schnecken scheint es auch zu nass zu sein, sie flüchten auf meine neupflanzungen und fangen auch gleich an diese zu zerlegen. Auf dem Foto ist die Sommerblutbirne zu sehen, bzw das was noch übrig ist.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Mai 2019, 19:25:08
Da ich nicht so weiss ob das ganze hier mitleser und interessenten hat poste ich ein bisschen zurückhaltender.

Heute nach der arbeit haben wir die Kartoffeln angehäufelt, für das 1. mal ganz okey....
Der Garten wird langsam zur blüh Oase, überall kommen wieder neue Blüten zum vorschein. Ich hoffe bald gibt es Erdbeeren, letztes Jahr um diese Zeit hatten wir bereits welche.
Diese Woche solls in der Nacht nochmal um die 5° werden, sobald das vorbei ist kommen auch die Süsskartoffeln der Sorte Beauregarde raus.
Dann ist der Garten nahezu ausgelastet.
Im neuen Teil wurden am Wochenende Freiland Basilikum und Knollensellerie sowie Lauch gepflanzt.
Der Mais ist auch bereits zirka 5cm gross, 99% des eigenen Saatguts hat gekeimt :)

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Snape am 27. Mai 2019, 19:43:31
Doch, doch, ich lese mit. Man verstummt nur angesichts der Grösse des Projekts
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 27. Mai 2019, 19:43:59
Also ich lese regelmäßig mit und es interessiert mich sehr!  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Azubi am 27. Mai 2019, 20:28:04
Ich lese auch mit  :D
Interessant und spannend!  Weiter so und vielen Dank dafür.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Natternkopf am 27. Mai 2019, 21:47:02
🎯
Doch, doch, ich lese mit. Man verstummt nur angesichts der Grösse des Projekts
Also ich lese regelmäßig mit und es interessiert mich sehr!  :D
Ich lese auch mit  :D
Interessant und spannend!  Weiter so und vielen Dank dafür.

Schliesse mich den Dreien voll und ganz in der Aussage an. 🌸🐝
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 11:24:33
Danke euch :)
Dann werde ich mir die Zeit nehmen in Zukunft und über unser Projekt weiter berichten.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 28. Mai 2019, 11:45:54
🎯
Doch, doch, ich lese mit. Man verstummt nur angesichts der Grösse des Projekts
Also ich lese regelmäßig mit und es interessiert mich sehr!  :D
Ich lese auch mit  :D
Interessant und spannend!  Weiter so und vielen Dank dafür.

Schliesse mich den Dreien voll und ganz in der Aussage an. 🌸🐝
Ich bin auch eine aktive Mitleserin.
Sven, mich interessieren auch die Hintergründe Deiner Entscheidungen: z.B. beim Pflanzen, welche Kombinationen, aber auch wie und wieviel wird vermarktet.
Bisher lese ich viel über eine grossrahmigen Gemüseanbau und frage mich wer das alles isst. Auch interessiert mich im speziellen die Kulturen und ihre Entwicklungen, sowie die Bodenhege im Folientunnel.
Bitte mehr von allem :D

LG
Nemi
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 11:46:04
Danke. Lese immer wieder gerne hier mit und gebe ab und an ungefragt meinen Senf dazu ab. Hoffe du fühlst dich dadurch nicht gestalkt.
Heute nach der arbeit haben wir die Kartoffeln angehäufelt, für das 1. mal ganz okey....
Ja, sieht gut aus. Ich klopfe meist mit einer großen Rübenhacke nochmal die Dammspitze glatt, das hier im Trockengebiet mehr Wasser in den Damm kommt.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,64595.msg3267398.html#msg3267398
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 12:08:37

Ich bin auch eine aktive Mitleserin.
Sven, mich interessieren auch die Hintergründe Deiner Entscheidungen: z.B. beim Pflanzen, welche Kombinationen, aber auch wie und wieviel wird vermarktet.
Bisher lese ich viel über eine grossrahmigen Gemüseanbau und frage mich wer das alles isst. Auch interessiert mich im speziellen die Kulturen und ihre Entwicklungen, sowie die Bodenhege im Folientunnel.
Bitte mehr von allem :D

LG
Nemi

Danke :)
Aktuell können das erste Gemüse verkauft werden, es sind Kopfsalate der Sorte chez le bart und Maikönig sowie Purple top Mairüben.
Das meiste geht ins Restaurant indem meine Verlobte arbeitet. Ab und an können 2 Läden und eine Marktfahrerin beliefert werden.
Weitere Optionen sind in der Abklärung :) Auf der Verkauf ab Hof ist ein Thema das wir ausweiten wollen.

Zu den Kulturen werde ich noch das ein oder andere schreiben, auch wenn es nicht gelingt ;) was ab und an der Fall ist.

Der Boden im Treibhaus wird eigentlich bis jetzt nicht speziell behandelt. Er wurde vor dem Bau mit Sand und Mist aufgebessert. Eine Konpost gabe nach den Kulturen sollte eigentlich reichen.
Hier darf ich immer wieder auf die Erfahrung von Schwiegermutti setzen, die machen schon seit Jahrzehnten Gemüse und Setzlinge.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 12:11:38
Danke. Lese immer wieder gerne hier mit und gebe ab und an ungefragt meinen Senf dazu ab. Hoffe du fühlst dich dadurch nicht gestalkt.
Heute nach der arbeit haben wir die Kartoffeln angehäufelt, für das 1. mal ganz okey....
Ja, sieht gut aus. Ich klopfe meist mit einer großen Rübenhacke nochmal die Dammspitze glatt, das hier im Trockengebiet mehr Wasser in den Damm kommt.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,64595.msg3267398.html#msg3267398

Ich finde das super das ungefragt kommentiert wird, es sind ja immer konstruktive Fragen und Kritiken.
Da bin ich immer froh drüber, da wir halt beide 100% arbeiten wird unser Garten vielfach anderst gestaltet als gängig.....

Das mit dem Abdrücken ist eine gute Idee, gester gabs schon Kritik von Chefinspektor Grossvater  ;D
Eigentlich wird zuerst noch gehackt und dann angehäuft.
Werden das beim nächsten Durchgang mal so machen
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 28. Mai 2019, 12:16:40
Aktuell können das erste Gemüse verkauft werden, es sind Kopfsalate der Sorte chez le bart und Maikönig sowie Purple top Mairüben.
Das meiste geht ins Restaurant indem meine Verlobte arbeitet. Ab und an können 2 Läden und eine Marktfahrerin beliefert werden.
Weitere Optionen sind in der Abklärung :) Auf der Verkauf ab Hof ist ein Thema das wir ausweiten wollen.

Zu den Kulturen werde ich noch das ein oder andere schreiben, auch wenn es nicht gelingt ;) was ab und an der Fall ist.

Der Boden im Treibhaus wird eigentlich bis jetzt nicht speziell behandelt. Er wurde vor dem Bau mit Sand und Mist aufgebessert. Eine Konpost gabe nach den Kulturen sollte eigentlich reichen.
Hier darf ich immer wieder auf die Erfahrung von Schwiegermutti setzen, die machen schon seit Jahrzehnten Gemüse und Setzlinge.

Gruss
Danke, dass Du meine Fragen gleich aufgegriffen und beantwortet hast.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:21:53
Was mich seit Tagen beschäftigt sind meine Apfel und Birnbäume.
Diverse Triebe hängen runter und die Blätter färben sich schwarz von aussen her.
Befallen sind meistens die letzten 10cm von einem neuen Trieb, bzw der verlängerung.
Bei der Birne ist es offensichtlich die Birnentriebwespe,  Spiralförmige einstiche sind gut zu sehen.
Gleiche Symptome bei den Äpfeln, jedoch sind keine einstiche zu erkennen weil die Äpfel sehr haarige Triebe haben.
Vorallem der Cox orange ist betroffen, der auch letztes Jahr schon leiden musste.
Die Triebe haben wie eine Art Sollbruchstelle, innen drin sind sie dann leicht verfärbt.
Hat jemand eine Idee was es ausser der Wespe sein könnte? Es ist schwer eine Ferndiagnose zu machen aber evtl hat das ja auch jemand genau so und weiss was es ist.
Danke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:22:25
Schaut aus wie angenagt....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:23:06
Verfärbungen im innern der abgebochenen Triebe
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 20:27:52
Die Sollbruchstelle ist typisch für die Birnentriebwespe, auch an Apfel.

Die Verfärbung im trieb kenne ich auch nicht anders.
Letzte Möglichkeit für noch mehr: Trieb längs aufschneiden und nach den Larven suchen. Die findet man aber auch bei Birne höchst selten.

Ansonsten: als Schweizer solltest du eure Obstbaubulletins kennen und dort ruhig auch mal nachfragen dürfen: https://www.bioaktuell.ch/pflanzenbau/obstbau/pflanzenschutz-obst/obstbulletins.html
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:30:57
Das beruhigt schon sehr, letztes Jahr hatte ich hohle Triebe mit Larven drinn da war es offensichtlich.

Und das Bulletin kannte ich bis jetzt noch nicht, danke dir :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 20:38:28
Gerne. Sowas ist wertvoll wenn man die Kinder hüten will. Man muss ja nicht das volle Programm fahren, ist ja nicht alles relevant. Aber es hilft ungemein, auch zum wachrütteln wenn man noch etwas schläft im Naturkalender und als Vollzeitarbeitnehmer nicht den ganzen Tag draußen beobachten kann.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:42:46
Gerne. Sowas ist wertvoll wenn man die Kinder hüten will. Man muss ja nicht das volle Programm fahren, ist ja nicht alles relevant. Aber es hilft ungemein, auch zum wachrütteln wenn man noch etwas schläft im Naturkalender und als Vollzeitarbeitnehmer nicht den ganzen Tag draußen beobachten kann.

Ab und an vor dem Niederschlag nutze ich diese Seite hier:

http://www.agrometeo.ch/de/m

Finde ich auch sehe informativ.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 20:46:49
Ihr Schweizer seit da echt besser dran wie die D. Hier kosten Dienste wie ISIP Geld. Deswegen kenne ich den Schweizer Warndienst erst. So manche Entwicklung in der Schweiz und in der Pfalz ist ähnlich, der Newsletter ist nicht ganz nutzlos und hat häufig gute Infos auch am Rande.

Hier für Gemüse, jeden Mittwoch gibts einen neuen: https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/pflanzenbau/gemuesebau/gemuesebau-info.html

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 20:59:03
Gleich mal angemeldet :) das wichtigste steht ab und an auch in der Bauernzeitung, aber meistens auf den konventionellen Anbau bezogen....

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 21:05:24
Womit wir bei der Zertifizierung wären wenn ihr verkauft.
Ich denke das interessiert nicht nur mich. Wie macht ihr das wenns nicht um Handelsoptiken -Standards und zugelassene Sorten geht, sondern ihr direkt an ein Restaurant absetzen könnt, das letztendlich ja verarbeitete Produkte serviert? Ich finde das echt eine geile Nische und würde da gerne mehr dazu erfahren.
Ich bin hier als Hobbygärtner eher der Verschenkbär der mal einen Stapel Tüten bekommt damit man wieder raustragen kann... Die Tafel nimmts nicht und der letzte Ausweg ist Geflügel- oder Kleintierzüchter für eine Ladung Mist, Würmer oder Eier.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. Mai 2019, 21:25:18
Das ist ein leidiges Thema.... auf die eine Art....
Wir verkaufen in der Regel zum Bio Preis (Bio Richtpreis Gemüse Bauernverband), kommt auf das Gemüse an. Mal ein bisschen weniger mal ein bisschen mehr, kommt auf den Aufwand an den wir bei der Kultur haben.
Grundsätzlich dürfen wir da nicht klagen, wenn es an die Marktfahrerin geht gibts das ganze natürlich günstiger weil sie im zwischenhandel ist. Somit hat sie ein bisschen mehr verdienst, wir dafür weniger Aufwand. Sie kauft uns eine Menge ab und schaut selbst wie sie es verkaufen kann.
Bei den Läden ist das mit der Zertifizierung ein Problem, wir sagen das es Biologisch produziert ist und stehen auch dahinter. Aber das Label fehlt.
Das hat schon zu Problemen im Laden geführt weil das Gemüse beim Bio stand, einem anderen Bauer gefiel das garnicht.
Aber das mühsamste ist den Leuten die speziellen Sorten schmackhaft zu machen, viele wissen garnicht was sie damit anfangen sollen.....
Aber das probieren wir zu ändern, meistens mit Erfolg :)

Noch zum Bio Knospen Label:
Aktuell ist unser Land an den Nachbar verpachtet, der ein Konventioneller Betrieb ist.
Verzichtet jedoch auf sehr viele Spritzmittel vorallem auf dem Grünland, da wo unser Garten ist und unsere Bäume stehen.
Laut Bio Richtlinien müssen alle meine Bäume auf einer Zertifizierten Parzelle stehen, auch wenn es nur 1 Baum ist. Solange dies nicht der Fall ist kann auch nicht zertifiziert werden. Es ist halt ein endloses Thema, zb der Kompost. Der wird auf einem nahegeliehenem Hof abgeholt, konventionell hergestellt.
Mit Label ist dies zb nicht mehr möglich, ebenso die Blumen erde und alles andere muss zwingen Bio sein.
Das ist natürlich so zurzeit nicht machbar.
Mein Nachbar könnte sich ohne Probleme zertifizieren lassen, aber er will sich gewisse freiheiten wahren was ich auch verstehen kann.

Mit Sortenzulassungen etc gibts keine Probleme, das Saatgut ist von Prospecierara direkt oder von zertifizierten Betrieben.

Was halt ein muss ist inzwischen ist die Buchhaltung, ich schreibe offizielle Quittungen. Das ganze muss dann als einnahmen angegeben und besteuert werden. Da wir aber auch investieren können wir dies auch wieder abziehen.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen einblick geben, sonst nur fragen bin da offen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 28. Mai 2019, 22:41:06
Hört sich praktikabel an. Ein Siegel ist nun auch nicht alles. Ich drück die Daumen das da andere Bauern auch mit klarkommen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Mai 2019, 20:10:05
Heute schockiert festgestellt das wir unsere 1.5 Kubik Blumenerde sogut wie gebraucht haben, das war so eigentlich nicht geplant.....
Morgen wird mit dem Setzgerät ein Damm erstellt für die Beauregarde Süsskartoffeln, ein bisschen spät aber das wird schon schief gehen.
Im Treibhaus kann man den 32 Sorten Tomaten beim wachsen zuschauen, es ist extrem wie die in die Höhe gehen.
Dieses Jahr werden wir alle Tomaten mit 2. Haupttrieb ziehen, mal schauen ob und wieviel mehr Tomaten es durch das geben wird.
Der Freiland Basilikum entwickelt sich ebenfalls gut, wir haben die letzten Jahre sehr gute Erfahrungen im Freiland gemacht.... besser als in den Töpfen und Balkonkisten.
Blumig geht es weiter zu und her, hier mal ein kleiner Einblick :)
(Borretsch Alba)
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Mai 2019, 20:11:49
Basilikum in reih und glied
-Griechischer
-Genovese
-Thai
-Zitronen
-Zimt
-Opal
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. Mai 2019, 20:12:25
Grossmutters Pfingstrose die sich munter weiter vermehrt :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juni 2019, 15:23:47
Es wird wärmer und wärmer.....
Ab heute dürfen wir wieder Wasser aus dem Bach fördern, die Pumpe bekam ein neues Dächlein und die Schlauchwagen werden auf fordermann gebracht.
Insgesamt haben wir 5 Wagen mit je 50 Meter Schlauch zur verfügung. Das sollte fürs erste reichen :)

Heute wurde auch der 1. Satz Slenderwax Buschbohnen gesteckt, und bei den Stangenbohnen wurde eine Sorte die nicht mehr richtig keimte durch die Neckarkönigin ersetzt.

Somit sind es 5 Stangenbohnensorten:
-Weinländerin
-Blauhilde
-Klapprots lila schecken
-Spargelbohne Rot
-Spargelbohne Italien

Sonnige Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juni 2019, 15:24:57
Zum glück haben wir einen grossen Hausplatz
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 01. Juni 2019, 21:07:29
Auch die beste Bewässerung ersetzt keinen Regen. Aber Schlauch kann man nie genug haben. Parzellenlänge mal 5 ist ein gutes Maß.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juni 2019, 08:14:53
Das ist wahr... über Regen konnten wir bis jetzt nicht klagen. Es sollte einfach mit den schauern weiter gehen, und nicht ab jetzt trocken bleiben.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juni 2019, 20:48:50
Unser Brokkoli der Sorte Rosalind setzt an, Rosalind ist ein Violetter Brokkoli. Das erstemal das wir welchen anpflanzen.
Die Salate gehen durch die Decke, bei dem warmem Wetter wachsen sie extrem.
Auf dem Foto ist unser Spargelsalat der Sorte Roter und Grüner Stern zusehen. Bald kann man die ersten Blätter ernten.
An den Mairüben und an den Rettich fressen sich kleine Maden satt. Ich nehme an es sind kohlfliegen?!
Die unschönen frassgänge müssen beim rüsten entfernt werden, gibt ein bisschen mehr arbeit. Geschmack ist jedoch mega.
Auf dem letzten Foto ist Rettich der Sorte Ostergruss rosa und Etagenzwiebeln zu sehen. Das gibt einen pfiffigen Salat heute :D

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juni 2019, 20:49:22
Spargelsalate
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juni 2019, 20:50:01
Zügige salat topings
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Juni 2019, 20:08:58
Garteneinblicke
Ein aktuelles Foto aus dem Gewächshaus, es wächst extrem zurzeit.
Die Tomaten, Paprika und Gurken stehen in der blüte.
Auf der Folie gabs zuwachs, Zucker und Honigmelonen kamen hinzu.
-Noire de Carmes
-Boul d'or
Die Zucchini Tondo di piacenza hat schon einiges angesetzt, ebenso die gelbe Zucchini.
Und auch die Süsskartoffeln der Sorte Beauregarde kamen in ihren Damm.

Anderst wie gedacht ist der Feige bei den spätfrösten nichts passiert, die tragen sehr viele Feigen.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Juni 2019, 20:09:40
Zuckermelone Noire de Carmes
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Juni 2019, 20:10:17
Treibhaus einblicke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Juni 2019, 20:10:50
Süsskartoffelndamm frisch erstellt
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Juni 2019, 20:12:13
Feigen
Gustissimo morena
Unbekannte Feige
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Juni 2019, 20:31:06
Heute ging wiedermal eine Lieferung in ein Restaurant, 2 Kisten Kopfsalat und 5 kg Mairüben.

Die ersten Erdbeeren sind reif, meine Lieblingssorte  ;D wer kennt sie ?

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Juni 2019, 17:08:35
Es ist die Weisse Ananas, einer der leckersten Erdbeeren wie ich finde....

Heute stand eine weniger beliebte Arbeit an, Berufskraut jagen -.-
Wir haben es über die Jahre ziemlich in den Griff bekommen, aber wenn nicht alle rundherum mitmachen bringt es fast nichts. Trotzdem nehmen wir uns die Zeit und entfernen es von unserem Grundstück. 4 Schubkarren voll hat es heite ergeben.

Die ersten Violetten Brokkoli der Sorte Rosalind sind sogut wie erntereif, Ertrag aktuell naja....

Das Wintergemüse wurde ebenfalls ausgesät:

-Krause Gemüsemalve
-Salat Abruzzen
-Blumenkohl Di Sizilia Violetto
-Brokkoli Rosalind
-Rande Golden
-Rande Chioggia
-Rande Formanova
-Rettich Schwarzer Winter
-Rettich Blauer Herbst und Winter
-Palmkohl Nero di Toscana
-Federkohl Roter Krauser
-Stoppelrübe Zürich
-Herbstrübe Goldenball

Wir haben sehr schöne Rettich und Mairüben, leider fressen sich die Maden daran satt.... darum überlegen wir uns für das Wintergemüse ein Kulturschutznetz zu zulegen. Habt ihr gute Erfahrungen mit den Netzen? Das ist für uns völliges neuland, aber auf Kohl will ich nicht verzichten müssen.....

Der Zier und Kräutergarten vor dem Haus wurde gestern vom Unkraut befreit, langsam sieht es schick aus.


Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juni 2019, 19:09:34
Die Erdbeeren verüssen die aktuellen arbeiten im Garten :)

-Weisse Ananas
-Dr.Morére
-Madame Môutot
-Wädenswil 6
-Monatserdbeeren

Beim ernten ist mir ein Strauch aufgefallen, der macht Schneeweisse Beeren. Auch das typische rot oben um den Stängel fehlt komplett.
Pflanze wurde markiert, die muss vermehrt werden :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juni 2019, 19:10:10
Normale weisse Ananas am reifen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juni 2019, 19:10:32
Und die Schneeweisse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:22:20
Blattläuse und das überall.... Die Äpfel lassen sogar ihre Früchte fallen.
Das Neem nützt leider nicht so wie wir festgestellt haben, wir benutzen jetzt Pyrethrum das nützt grössten teils.
Auch diverse Gemüse sind Lausgeplagt, vorallem unsere Krautstiele und Artischocken.
Das neuste Unkraut das wir auf dem Hof haben ist Kamille, angesät haben wir nie welche. Immerhin ein Unkraut das Blümchen macht :D
Hier ein paar imressionen vom Garten.

Paprika Zlatni Medal

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:23:00
Paprika Sweet choclate
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:24:38
Eine Tomatenpflanze hatte einen Virus und wuchs kaum....ersetzt wurde die Pflanze durch eine Gewürztagetes "von Eriswil"
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:25:14
Krautstiel Bright Yellow
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:25:49
Krautstiel Feurio
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:26:44
Für die Saatgut gewinnung Forellenschluss Kopfsalat etwas nicht alltägliches
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2019, 17:27:30
Und noch etwas spezielles
Forellenschluss Eichblatt
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:05:24
Da ich aktuell grün angezogen bin kann ich den grünen Daumen gerade nicht so nutzen. Ich "sitze" meine letzen tage im Militär ab.
Daher kann ich auch nicht viel berichten, hier sind noch aktuelle Foto Impressionen.

Auf dem Foto sind die Violetten Peperoni zu sehen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:06:02
Aubergine Longue violette hâtive
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:06:29
Gurke White wonder
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:07:01
Paprika Zlatny Medal im wachstum
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:07:30
Zucchini Ronde de Piacenza
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:08:02
Zucchini Costata Romanesco
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juni 2019, 22:08:29
Kefe Doré de revermont
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. Juni 2019, 01:27:16
Das schaut doch alles gut aus. Hier sind gerade die Paprika noch wenigstens eine Woche hintendran.

Der Forellenschlusssalat, wieviele Forellen kennst du aus deiner Gegend? Ich habe demletzt was zu Winterkopfsalat gelesen und meine die Forelle ist mir da irgendwie in Erinnerung geblieben. Von den in der Arbeit 140 geprüften Sorten war das glaube ich wirklich diejenige mit absolut `haben will´. Nicht nur wegen der Färbung, sondern auch wegen Wuchs, Gewicht und Winterhärte. Ahnst du vielleicht welche Sorte ich meine und hast du da evtl eine Saatgutquelle an der Hand?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 25. Juni 2019, 23:18:01
Der Pflug ist schon Startklar, da wir ab Juni bei einem Projekt mitmachen brauchen wir Platz.... beim Projekt geht es um Salat
Das war anfang Saison noch nicht eingeplant weil nicht bekannt.
Evtl für den ein oder anderen von euch auch Interessant!

https://www.mit-vereinten-gaerten.org

Grüsse
Habe heute mein Paket mit den Zuchtlinien bekommen. Bin jetzt am überlegen ob Multitopfplatten oder Erdpresstöpfe. 175 Samen sind es, Erdpresstopfkiste fasst 144 Stück, Quickpot 77. Geht also so oder so nicht auf. Quickpot spart im Vergleich zu Presstopf rund ein Drittel Substrat, Presstopf lässt sich im Zweifelsfall aber besser erhöht pflanzen, was bei Salat notwendig wäre. Wie machst du es?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. Juni 2019, 17:15:05
Zum Forellenschluss:
Ich frage noch Schwiegermama was da am besten geht im Winter.
Wir werden für das Projekt 54er Quickpot nehmen so wie immer.
Blick noch nicht ganz durch mit der Anzahl die gesät werden soll, muss es am Wochenende nochmals lesen und gleich säen.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 27. Juni 2019, 00:30:42
Du brauchst 20 pro Sorte aus den 25 Samen. Keimtemperatur beachten bei Salat, möglichst unter 20 Grad. Derzeit nur mit kühlem Keller machbar.
Ich nehm jetzt auch die Quickpots, 77er. Die überschüssigen Löcher stopfe ich mit der Mischung, damit evtl auch was zum essen anfällt, nicht alles für die Würmer ist.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Juni 2019, 12:21:27
Okey hab 25 verstanden....
Ja das keimen wird aktuell nicht einfach werden, muss evtl auf den Luftschutzkeller ausweichen. Da ist es kühler und Licht gibts durch den Lichtschacht.
Werde die Mischung noch aufbewahren, habe vor einer Woche den nächsten Satz gesät mit diversen neuen Salaten die wir probieren wollen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:43:17
Die Salate für uns sind wunderlicherweise auch bei knappen 30 grad gekeimt und gewachsen.
-Wasabino
-Laura
-Rouge Grenobloise
-Strubelpeter
-Romaine des Melones

Aktuell sind Zucchini, Ronde de Piacenza und Costata Romanesco.
Bald sollten auch die ersten Tomaten reif sein.
Die Gurken fühlen sich im Treibhaus mega wohl und wuchern alles zu  :o
Hier sticht vorallem die White wonder hervor, sie schmeckt sehr lecker.
Am Samstag haben wir das erstemal richtig Gewässert, rein theoretisch haben die 2 Pumpen in 4 Stunden ca. 28000 Liter gefördert, das bringt jedoch meine Bewässerung nicht ganz durch....

Gartenimpressionen:
Zucchini Costata Romanesco
Aubergine Longue violette hâtive
Aubergine White Sword
Gurke White wonder
Gurke Vorgebirgstraube
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:44:07
Man erfreut sich auch an kleinen dingen, selbst gezogene Violas
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:44:39
Violette Peperoni
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:45:02
Apple Green Aubergine
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:45:46
Blühstreifen vorwiegend Borretsch Alba
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:46:49
Die kleinen Weinbergpfirsiche wachsen, was wohl der rote geben wird  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:47:34
Unsere Minibaumschule, die Kirschen wachsen am schnellsten und sind nun bald 150cm gross
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:49:24
Weisse Baron Solemacher Monatserdbeeren, bei Deaflora ein Päcklein für 3.20 gekauft ergeben haben sich 40 Pflanzen  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 20:50:11
Und zu guter letzt die Bewässerung in Action

Das wars mal wieder fürs erste, berichte mehr nach dem Militär
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 02. Juli 2019, 20:51:45
vmtl rote früchte beim rotlaubigen pfirsich
ich habe grade unmengen pfirsiche gerodet
die weissen gurken sehn krass aus 8)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Juli 2019, 21:02:03
Das wäre natürlich interessant, komischerweise machen aber die Blutpfirsiche die ich noch habe auch kein rotes Laub.
Warum denn gerodet?
Danke :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 03. Juli 2019, 09:12:21
bei mir keimen sie in unmengen, in meinen sämlingsbeeten kann ich sie nicht brauchen, und wenn sie reifen kann man einen baum nicht essen, nicht den baum,alle fast zur gleichen zeit

irgendwie ist das laub der rotfrüchtigen anders, aber nicht rot, das stimmt
in 2 jahren weisst du es ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 03. Juli 2019, 19:52:21
Sven, das sieht alles so appetitlich aus!  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Juli 2019, 14:00:00
bei mir keimen sie in unmengen, in meinen sämlingsbeeten kann ich sie nicht brauchen, und wenn sie reifen kann man einen baum nicht essen, nicht den baum,alle fast zur gleichen zeit

irgendwie ist das laub der rotfrüchtigen anders, aber nicht rot, das stimmt
in 2 jahren weisst du es ;D

Pfirsich als unkraut, praktisch :D
Ja Geduld haben heisst es nun
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Juli 2019, 14:00:20
Sven, das sieht alles so appetitlich aus!  :D

Danke, das ist es auch :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 05. Juli 2019, 17:24:53
schmecken die weissen gurken gleich wie die anderen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Juli 2019, 21:23:46
Konnten erst 1 verkosten, werde noch berichten.

Die Tomaten werden langsam reif :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 11. Juli 2019, 17:53:03
Die Gurken wuchern das ganze Treibhaus voll, nun stellt sich die Frage was machen wir nächstes Jahr anderst?
-Freiland auf Folie
-Freiland überdacht (Beerenüberdachung)
-2. Treibhaus.
Wie sind eure Erfahrungen damit?
Danke für die Mithilfe
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 11. Juli 2019, 18:10:54
Habe nur Erfahrungen im Freiland. Von 4-5 verschiedenen Erziehungssystemen hat sich eine Schnur auf 2,5m bewährt. Schnitt Wetterabhängig, mal 1 oder 2 Blatt vom Seitentrieb belassen. Mitteltrieb unbegrenzt aufleiten, wenn oben angekommen Pflanze ablassen. Layer-System rentiert nicht, so langlebig sind Gurken im Freiland bzw ohne PSM-Einsatz nicht. 4m muss man erstmal hinbekommen, da muss das Wetter mitspielen.

Im Vergleich zu Freiland an Baustahlgitter wachsen lassen ohne Schnit erntet man damit rund doppelt so viel bei besseerer Gesundheit/längere Kulturdauer. Auf der Fläche für ein zweites Treibhaus kannst du so Wiese oder ähnliches machen, vielleicht auch interessant für Transfermulch. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Juli 2019, 19:57:16
Danke für die zahlreichen Antworten.

Wie schaut es im Freiland mit Mehltau aus? Habe bereits jetzt schon Mehltau im Treibhaus  :-\

Der Ertrag ist wie erwartet gross im Treibhaus und auch die Qualität ist sehr gut.
Hattest du ab und an Windschäden im Freiland?



Morgen geht noch eine Bestellung Krautstiel raus, 10 KG gehen an einen Gemüsehändler.
Und die ersten Patisson sind geerntet und bereits auf dem Markt angeboten wurden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 17. Juli 2019, 10:17:01
Ich habe in einem Garten teils heftigen Befall gesehen. Bei mir waren es bisher 3 Flecken und Blätter entfernt. Minimal Hagelschaden hat es gegeben, ansonsten sorgen hier eher die Wanzen für Ärger. Windschäden garnichts, maximal Blätter die sich gegenseitig aufreiben.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. Juli 2019, 12:25:28
Das klingt doch gut, dann kommen sie nächstes Jahr raus an die frische Luft :)
Dann gibts mehr Platz für die Paprikas.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 17. Juli 2019, 22:40:26
Ist aber auch Risiko. Schau dir die Früchte von heute an, ob du sowas absetzen könntest.

Unten links Printo, rechts daneben Midios, oben links Diva, rechts oben Tanja. Tanja sind 15 bisher, den einen 5er Block mit Bleistift geschrieben kann man auf dem Foto nicht erkennen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 17. Juli 2019, 22:41:27
Also 80 Stück von je 2 Pflanzen pro Sorte in 21 Tagen bisher. Macht 3,8 pro Tag. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 17. Juli 2019, 22:48:23
Ich hätte auch mal zu Gurken einige Fragen:

Muss man die Seitentriebe abschneiden ? Ich flechte sie gerade in den Drahtzaun, der mir als Klettergerüst dient.
Man liest ja auch, dass man die Endknospe abknipsen soll, damit sich Gurken verzweigen - was ist jetzt besser - oder isses egal ?

Ja, und welche Sorten schmecken jetzt besonders lecker als Salatgurken, ich liebe sie ein bisschen süsslich und gerne richtig nach Gurke.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 18. Juli 2019, 08:49:26
Schnitt kommt drauf an ob gemischtblühend oder rein weiblich blühend. Am Drahtzaun kannst du die Seitentriebe auch länger lassen, solange das nicht alles zu dicht wird. Endknospe abknipsen kann bei manchen Uralt-nicht-tragen-wollen-Sorten Vorteile bringen, bringt aber auch da kaum Punkte. Würde ich also nicht machen.

Süßliche Gurken, da fällt mir Swing ein. Ich mag das süßliche nicht. Im Zweifelsfall hilft durchprobieren.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 18. Juli 2019, 08:50:03
Ergebnis aus 2016 kurz zusammengefasst.
Derzeit ist Midios mein Favorit, Salat und fürs Brot. Tanja für Schmorgurke.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Juli 2019, 09:18:22
Der Ertrag ist ja mega.... da kann ich mit den alten Sorten längst nicht mithalten.
Risiko besteht immer, schlauer ist man erst wenn man es versucht hat.
Der beste Ertrag liefert aktuell die White wonder Gurke.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 18. Juli 2019, 17:37:02
Danke vielmals !
Wusste ich doch, dass ich hier eine gescheite Antwort bekomme. Na, dann werde ich die beiden Sorten Midios und Swing mal auf die Wunschliste für nächstes Jahr setzen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. Juli 2019, 10:28:18
Swing ist vom Kerngehäuse noch schlimmer wie die Tanja (siehe Bild oben, E steht für Ertrag, K Kerngehäuse, G Geschmack). Die Swing würde ich für Salat wirklich nur nehmen wenn du auf Süßlich stehst. Da gibts bestimmt aber auch wieder andere, neue Sorten.
Ansonsten ist Tanja meist die sichere Bank und kommt auch mit kühlerem Wetter noch gut zurecht.

@sven: soll ja auch was rumkommen für den Aufwand.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 21. Juli 2019, 20:32:36
Heute mal ein paar Gurken geerntet ;) Kilo kann ich gerade nicht sagen.
Die Gurkenpflanzen sind extrem schwer geworden, unsere Aufhängung (dünnes Drahtseil) hat es unter der Last zerrissen.... nun ligt ein wirrwar aus Gurken im GW. Wenn wir jetzt nochmal aufbinden würden wird mehr kaputt gehen als es nützen würde.
Ist nun ein bisschen mühsamer zu ernten, aber wir haben wieder was gelernt für nächstes Jahr.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 21. Juli 2019, 22:45:42
Die weissen Gurken sehen wirklich interessant aus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Juli 2019, 07:57:01
Und das hier sind noch die aktuellen Gemüsekistlein die an Privatpersonen verkauft werden. Es sind etwa 5 kg Gemüse pro Kiste enthalten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Bienenkönigin am 22. Juli 2019, 08:14:32
Die würde ich auch nehmen, die sehen sehr gut 😊 aus. Ich lese hier schon lange mit und finde Deine/Eure Arbeit toll.
LGr.
Bienenkönigin
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 25. Juli 2019, 22:17:30
Danke dir, schön zu hören wenn mitgelesen wird.
Die Gurken eskalation hat begonnen, diese Woche durften wir über 30 kg Gurken an den Mann/Frau bringen. Die Feedbacks waren gut, das macht mut :)

Durch die grosse Hitze haben wir dieses Jahr das erstemal die Bäumchen gegossen, sie hatten es bitter nötig.
Schon bald werden auch die ersten Kartoffeln ernte bereit sein, das Kraut trocknet langsam aber sicher aus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 25. Juli 2019, 22:26:50
die ersten kartoffel ernteten wir immer schon, als das kraut noch grün war, für eigengebrauch natürlich
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 26. Juli 2019, 00:18:45
Hier ist im Direktabsatz die Annabelle der Dauerbrenner.
Im Garten möchte ich mittlerweile auch nicht viel anderes. Die Ernte ist bereits 5-6 Wochen her. Hier im Oberrheingraben wird sie noch rechtzeitig fertig zum Ende der Spargelzeit. Früh geerntet auch in warmen Jahren ab frühestens Ende Mai.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:31:02
Die ersten werden bei und alle blauen Sorten sein, warum das so ist weiss ich nicht.
-Black Beauty
-Vitelotte Noire
-Blaue St.Galler

Am Sonntag durfte ich wieder über 20kg Gurken ernten, inzwischen sind alle Sorten reif und werden ordentlich Ertrag ab.
Die Tomaten sind nun auch reif, wir können sogar schon die ersten Fleischtomaten ernten, die meisten haben über 500gr das Stück ;)

Kurioses erlebte ich letzte Woche als ich mit dem Herrn vom Departement für Baubewilligungen sprach. Ich wollte mal abchecken ob ein 2. GWH drinnliegen würde.
Grundsätzlich ja, ich müsse aber die Schutzzone beachten an die mein Garten angrenzt. Er sehe das deutlich auf dem Satelitenbild. Die Schutzzone soll eine Artenreiche Blumenwiese beherbergen auf unserem Land. Leider wissen wir von so einer Zone nichts, noch wachsen da besondere Blumen. Da kommt höchstens Löwenzahn :D
Nun ja mal schauen wer sich diesen Eintrag einfallen hat lassen, wir wissen von nichts.

Und nun noch Impressionen ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:31:38
Dattelwein Tomate
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:32:18
Rot gelb gestreifte
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:33:03
Orange Strawberry
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:33:32
Zlatny medal paprika
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:34:01
Sweet chocolate paprika
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:34:30
Artischocke grüne von Laon
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 29. Juli 2019, 20:34:49
Gelbe Gurke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 01. August 2019, 23:17:32
Sollte die sweet chocolate nicht etwas blockiger sein? Oder liegts an den Erstlingsfrüchten?
Schöner Kistenschubkarren.

Habe die Tage endlich den Salat fertig gepflanzt bekommen. Musste beim pflanzen wegen Regen pausieren, danach ging 2 Tage garnichts im übernässten Boden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. August 2019, 00:26:57
Die ist schon eher blockig, sieht man auf dem Foto zu wenig.
Dankeschön ist ein Wagen der ursprünglich in den Reben im Einsatz war. Konnte dann einen neuen Aufbau machen angepasst auf unsere G Kisten.
Zu nass, das hätte ich gerne mal wieder. Unsere Salate warten noch immer auf einen Tag an dem die Sonne nicht so brennt.
Die vom Salatprojekt wären auch soweit das sie in den Boden könnten. Aber wenn es so heisst ist kommt das nicht gut.
Wie schaut es bei euch mit dem Mäusedruck aus? Bringe die Topcatfallen fast nicht in den Boden, aber wenn die mal drinn ist klappts sehr gut. Aus 1 Loch haben wir bis jetzt 10 Mäuse gefangen. Die haben sich da unten wohl super vermehrt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 02. August 2019, 00:35:51
Mäuse geht hier jetzt los, muss mal die Gänge durchhacken um sie zu nerven, es sind nur Ackermäuse.

Salat macht wenns hell ist mehr Wurzeln als bei bewölktem Wetter, wächst also auch schneller ein bei klarem Himmel. 5cm Töpfe, wenn du die früh genug pflanzt, bevor sie 4 volle Blätter haben und danach 2-3 mal beregnest wachsen die zügig an und durch. Wenn du sie in Platte schon 2 mal am Tag giessen oder anstauen musst damit sie nicht vertrocknen, hilft nur noch 3 Tage bewölkt und Regen. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. August 2019, 10:33:12
Gegen die Mäuse haben wir Topcat fallen, gibt aus meiner sicht nichts besseres.
Die Salate machen bei diesen Temperaturen nur eines... in die Höhe schiessen.
Die ersten Kartoffeln haben wir gestern aus dem Boden geholt, links Blaue St.Galler und rechts die Black beauty.
Kennt jemand die Rosso die Rotonda Aubergine? Würde gerne ein Rezept haben um sie einzumachen.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. August 2019, 10:33:46
Artischocken grüne von Laon
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. August 2019, 10:34:12
Auberginen und Gurken
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 06. August 2019, 11:01:51
was sind die runden gelben
die erdäpfel sind ja blauer als zwetschken, wie tinte, solche muss ich mir mal besorgen, kenne nur violetta
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. August 2019, 11:15:57
was sind die runden gelben
die erdäpfel sind ja blauer als zwetschken, wie tinte, solche muss ich mir mal besorgen, kenne nur violetta

Das sind Zitronengurken :)
Blackbeauty habe ich sicher die ein oder andere abzugeben.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 06. August 2019, 11:22:28
Zitronengurken, noch nie was davon ghört 8)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. August 2019, 12:55:04
Die sind ganz lecker und praktisch klein :)

Auf unsere anstehende Hochzeit haben wir ein neues Bäumchen geschenkt bekommen.
Es ist eine Mispel der Sorte Westerveld, im Herbst findet er dann seinen neuen Platz in der Nähe unseres Hofes :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 11. August 2019, 11:16:35


Auf unsere anstehende Hochzeit haben wir ein neues Bäumchen geschenkt bekommen.
Es ist eine Mispel der Sorte Westerveld, im Herbst findet er dann seinen neuen Platz in der Nähe unseres Hofes :)
Ein megaschöner Baum,
wo gibts denn sowas?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Vogelsberg am 11. August 2019, 11:39:52
... auch wissen will und wie groß ist der Topf  :o
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. August 2019, 18:51:31
Den haben wir in einer Baumschule zuhinterst in der Ecke entdeckt.... kein braunes blättchen nichts.
Der Topf ist nur vorübergehend, will noch ein bisschen warten mit einschlagen....
Aber das beste war der Preis: 29.90 Franken :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 12. August 2019, 21:13:21
Dann kam er aus der Schweiz, weißt du noch den Namen der Gärtnerei?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. August 2019, 21:28:27
Ganz vergessen hinzuschreiben, Lägere Pflanzen in Wettingen Schweiz.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 11:21:06
Heute gehts an die pflanzung neuer Erdbeeren, gewisse Sorten haben wir ausgemuster da sie einfach nicht nach unserem Geschmack waren oder sonst was nicht stimmte.
Meine Japanischen Weinbeeren sterben vor sich hin, wie schon vor einem Jahr geht Strauch an Strauch ein..... werden von oben her braun und vertrocknen, Wasser ist genügend da auch nicht zu viel..... Wurzeln schauen okey aus.
Weiss leider nicht an was es leigen könnte.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:19:25
Die aktuellen "übertomaten"  ;D
Morgen werden die Tomaten (insgesamt 7Kilo) im Restaurant aufgetischt. Wir haben dieses Jahr erneut eine Gartenführung mit anschliessendem Essen im Restaurant. Erwartet werden morgen ca 30 Personen hauptsächlich von Slowfood.

Auf dem Foto: Orange Strawberry
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:19:52
White oxheart
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:20:33
Und nun das grösste Exemplar der Sorte Ananas
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: AndreasR am 16. August 2019, 22:31:51
Mit so einer kann man ja eine ganze Familie ernähren. ;) Ich habe zwar keinen Bezug zum Gemüseanbau, schon gar nicht in einem gewerbsmäßigen Umfang, aber die Vielfalt, die Du aufziehst und vermarktest, ist schon beeindruckend.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 16. August 2019, 22:38:10
am besten schmecken tomaten mit kürbiskernöl
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:46:12
Und der rest der Bestellung
-Corno di bue Giallo Peperoni
-Violette Peperoni
-Slenderwax Buschbohne
-White wonder Gurke
-White Sword Aubergine
-Apllegreen Aubergine
-Rande Vereduna Alba
-Rande Formanova
-Rande Ägyptische Plattrunde
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:46:54
Mit so einer kann man ja eine ganze Familie ernähren. ;) Ich habe zwar keinen Bezug zum Gemüseanbau, schon gar nicht in einem gewerbsmäßigen Umfang, aber die Vielfalt, die Du aufziehst und vermarktest, ist schon beeindruckend.

Vielen Dank für die Blumen :) freue mich immer über komplimente das motiviert
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. August 2019, 22:47:37
am besten schmecken tomaten mit kürbiskernöl

Oder mit Basilikum..... aber das beste kommt noch: Ich mag keine Tomaten  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 17. August 2019, 06:35:49
und ich kein basilikum  ;D
diese riesendinger von tomaten  will ich auch nicht, die kommen in die soße oder suppe
genauso wie hier die riesigen äpfel, sind auch unverkäuflich, höchstens zum pressen, aber dafür lohnt das ernten nicht, wegen 8 cent das kg
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. August 2019, 07:21:00
und ich kein basilikum  ;D
diese riesendinger von tomaten  will ich auch nicht, die kommen in die soße oder suppe
genauso wie hier die riesigen äpfel, sind auch unverkäuflich, höchstens zum pressen, aber dafür lohnt das ernten nicht, wegen 8 cent das kg

Die grossen gehen alle ins Restaurant, das gibt Tomatensalat als vorspeise :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 17. August 2019, 10:04:21
ich meinte auch im restaurant habe ich die grossen nur für suppe verwendet, oder letscho
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. August 2019, 23:52:22
ich meinte auch im restaurant habe ich die grossen nur für suppe verwendet, oder letscho

Kam auf jedenfall gut an :)

Heute durften wir 30 Personen von Slowfood auf unserem Hof begrüssen.
Zusammen mit dem Restaurant Bären fand eine Führung durch den Garten statt. Anschliessend durften wir 3 Gänge im Bären geniessen.
Super Anlass gewesen angehängt die Menüs die wir geniessen durften.

Vorspeise:
Tomatensalat mit Sbrinzflan und Pissaladiere
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. August 2019, 23:53:36
Hauptgang:
Braten vom.Bioschwein mit Pizokel diversen Bohnen 3 erlei Krautstiel und Patisson
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. August 2019, 23:54:40
Desert;
Farina Bona und Aprikosen Eis, Aprikosen Weisse Ananas Erdbeere und Schwarze Himbeeren
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 18. August 2019, 10:02:43
hmmm lecker !  :D

scheint eine gute Zusammenarbeit zu sein, das Restaurant und Ihr  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 18. August 2019, 17:15:27
Da läuft einem ja das Wasser um Munde zusammen.
Für schlichte Geniesser aber bitte mal übersetzten:

Farina Bona, Pizokel, Pissaladiere ....
Sbrinz ist ein Käse, aber der Rest ?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Wurzelpit am 18. August 2019, 18:18:55
Da hätte ich gerne mit gegessen. Sieht super lecker aus  :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. August 2019, 18:21:18
Da läuft einem ja das Wasser um Munde zusammen.
Für schlichte Geniesser aber bitte mal übersetzten:

Farina Bona, Pizokel, Pissaladiere ....
Sbrinz ist ein Käse, aber der Rest ?

Es war sehr lecker :D
Die Erklärungen gleich mit Link, das geht am schnellsten und einfachsten :)

Farinabona:
http://www.farinabona.ch/de/storia.php

Pizokel:
https://www.graubuenden.ch/de/graubuenden-erleben/kulinarik/rezept-pizokels

Und die Pissaladiere sind Zwiebelkuchen mit Oliven aus der Provence.

Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 22. August 2019, 08:08:04
Die Geschichte über das Farinabona ist sehr interessant, danke fürs Verlinken! :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 25. August 2019, 20:49:43
Die Geschichte über das Farinabona ist sehr interessant, danke fürs Verlinken! :D

Gerne :) traditionen sollten bewahrt werden
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 25. August 2019, 20:52:44
Heute war Knoblauch Sonntag, 3 Sorten wurden geerntet und sogleich auch das Saatgut gewonnen und gereinigt.
-Etagenknobli Ungarn
-Rebbergknobli Oehringen
-Unbekannte vom Onkel

Die Zehen waren sosolala gross, jedoch gesund und kräftig im Geschmack. Während dem reinigen musste natürlich degustiert werden :D

Für 2020 haben wir sehr viele Brutzwiebelchen die wir im Februar dann wieder vorziehen werden.

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. August 2019, 21:14:23
Die Chilis sind reif :)
-Lemon drop
-Elefantenrüssel
-Rote Teufelchen

Wobei die teufelchen wirklich teuflisch sind  ;D

Die Chilis gehen alle in ein Restaurant das von einem jungen Koch geführt wird.
Sie werden zu Chiliöl verarbeitet.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. August 2019, 23:15:10
Heute hat die Kartoffelernte begonnen, Ertrag bei den alten Sorten ist schlecht. Dafür entschädigt Sarpo una und weitere.
Der neue alte Schüttelgraber leistet sehr gute Dienste :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. August 2019, 23:16:10
Der Mäusejäger auf der lauer, keine Maus wird übersehen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. August 2019, 23:16:39
Die grössten Exemplare der Sarpo una
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: July am 31. August 2019, 06:38:11
Moin Sven, schöne Erntebilder! Wir hatten hier dieses Jahr eine gute Kartoffelernte und mein Keller ist voll. Es waren auch viele Riesenknollen dabei und Sorte Yungay steht noch grün im Laub da.
LG von July
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. September 2019, 20:45:56
Moin Sven, schöne Erntebilder! Wir hatten hier dieses Jahr eine gute Kartoffelernte und mein Keller ist voll. Es waren auch viele Riesenknollen dabei und Sorte Yungay steht noch grün im Laub da.
LG von July

Das klingt super :) leider haben die Riesenknolligen Sarpos nicht so einen guten Geschmack....

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. September 2019, 20:48:01
Gester haben wir dann nochmal knappe 100 Kilo aus dem Boden geholt. Was übrig bleibt ist ein Riesen haufen Unkraut, tschuldige Beikraut  ::)
Das wurde heute noch abgeführt mit unserem treuen Gehilfen :)
Morgen wird Phacelia gesät damit der Boden bald wieder bedeckt ist.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 05. September 2019, 22:22:31
Das ist wirklich eine Menge Grünzeugs.
Warum arbeitet ihr es nicht ein? Das was an Phacelia dieses Jahr noch wächst wird den Humusverlust durch die Kartoffeln nicht ausgleichen können.

Der treue Gehilfe sieht geil aus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. September 2019, 07:11:54
Das ist wirklich eine Menge Grünzeugs.
Warum arbeitet ihr es nicht ein? Das was an Phacelia dieses Jahr noch wächst wird den Humusverlust durch die Kartoffeln nicht ausgleichen können.

Der treue Gehilfe sieht geil aus.

Würde es gerne einarbeiten, aber daa sind alles Unkräuter die ich nicht mehr im Garten haben will.... gegen Gräser habe ich ja nicht aber hier hatte es viele Malven, Blacken und Schnürrgras drin.
Gruss
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 06. September 2019, 07:57:46
Ich denke davon hast du auch so noch genug Bodenvorräte. Haben sich gerade wieder fliessig vermehrt. Ob 10 Millionen oder 20 Millionen Samen drin sind ist eigentlich egal, falsches Saatbett und ab säen bis Reihenschluss zu günstigen Terminen Hacken hält die Kultur halbwegs Konkurrenzfrei.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: July am 06. September 2019, 08:03:05
Moin Sven 92,
ja die Sarpos haben alle nicht so einen guten Geschmack. Ich habe Sarpo Mira und aus Saatgut gezogene Pflanzen von Sarpo Axona. Ich verwende diese Kartoffeln meist für Suppe oder Pürree. Mal sehen wie Yungay schmeckt, die ist ja noch resistenter wie die Sarpos hier, jedenfalls in diesem Jahr.
LG von July
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. September 2019, 08:32:22
Ich denke davon hast du auch so noch genug Bodenvorräte. Haben sich gerade wieder fliessig vermehrt. Ob 10 Millionen oder 20 Millionen Samen drin sind ist eigentlich egal, falsches Saatbett und ab säen bis Reihenschluss zu günstigen Terminen Hacken hält die Kultur halbwegs Konkurrenzfrei.

Ich bin froh um jede Pflanze die draussen ist, das mit den blacken ist eine riesen sauerei.... Rüstabfälle uns sonstiges werden miteingearbeitet. Hacken wird unsere nächste herausvorderung sein, dann könnte auf die Folie verzichtet werden. Wir sind uns aber noch nicht einig wie es funktionieren soll.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. September 2019, 08:33:33
Moin Sven 92,
ja die Sarpos haben alle nicht so einen guten Geschmack. Ich habe Sarpo Mira und aus Saatgut gezogene Pflanzen von Sarpo Axona. Ich verwende diese Kartoffeln meist für Suppe oder Pürree. Mal sehen wie Yungay schmeckt, die ist ja noch resistenter wie die Sarpos hier, jedenfalls in diesem Jahr.
LG von July

Da erfshre ich gerne mehr über den Ertrag :)
Mein nachbar bringt diese Woche noch Kartoffeln aus Portugal mit, Ertrag ist sehr gut in der trockenen gegend.
Mal schauen was sie bei uns macht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 07. September 2019, 00:29:41
Tja, was ist das Poblem beim hacken?
Man muss flexibel mit den Arbeitszeiten sein, damit man sich zum richtigen Zeitpunkt Zeit nehmen kann zum Unkraut hacken. Dann gilts möglichst keine Zeit zu verschwenden, weil doppelte Arbeit nicht nur Zeit kostet, sondern auch Bodengare, Humus, gesunde Gelenke usw. Der Humus will ersetzt werden. Also wenn man Unkraut hackt, sollten auch Humusaufbauende Gründünger eingeplant werden. Wenigstens alle 4 Jahre. Daraus kann man auch eine Gesundungsfrucht machen. Ob Stallmist in Frage kommt, ich wage es zu bezweifeln. Auch dafür brauchts Technik und es gibt einiges zu beachten.

Handgeführte Modelle zum Unkraut hacken gibts viele. Den Überblick hier ab Seite 24 kennst du sicherlich: https://www.fibl.org/fileadmin/documents/de/news/2017/biogemuesefibel_2017_web.pdf
Feldtage besuchen, ausprobieren. Abwägen mit den eigenen Pflanzabständen, Variabilität usw.
Da du über Traktoren verfügst und eh mehr pflanzt und weniger sähst wäre auch denkbar du passt die Bestände an Arbeitsbreiten an, um zB mit einem Rotovapor auch selektiv in der Reihe hacken zu können. Die Schlagkraft ist leider nur noch echt zum Schuhe besohlen. https://www.youtube.com/watch?v=ijAfvd6S6-A
Du solltest diesbezüglich mal die Beratung einschalten. Folie oder geöltes Papier kann keine Lösung sein, egal wie bioabbaubar und einarbeitbar sie ist. Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=ZLMPAcTeoOc
Das wichtigste mit der Größe kommt gleich am Anfang. Wenn gepflanzt wird, oder auch gesäht, sollte man sich die nächsten 2-3 Termine mit der Hacke schon gleich reservieren und notfalls Urlaub eintragen. Sei froh dass ihr nicht die Zwänge mit Termingerechter Ernte habt sondern das Restaurant so beliefert wird wie was anfällt, das schafft euch so viel Freiraum, dass ihr eigentlich ausrobieren könnt was ihr wollt. Man sollte dabei nur nicht die Flächen aus den Augen verlieren. Die sind das Kapital und mit xy und Co durchsetzt nützen sie eher wenig.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. September 2019, 12:23:13
Das geht mir schon lange durch den Kopf, um die Fingerhacke am Gerät komme ich sicher nicht herum.
Ein Gerät zum schieben ist für mich nur eine Notlösung.... bleibt die Frage Heck anbau oder einen kleinen Geräteträger? Wenn Heckanbau an welchen der beiden Traktoren? Es ist noch zu viel offen um mich entscheiden zu können.....
In der Umgebung wäre bedarf vorhanden an einem Hackgerät, ein Geräteträger könnte flexibel vermietet werden ohne das ein Fahrzeug fehlt auf dem Betrieb und es kann alleine gearbeitet werden.....
Wir gehen im Herbst zu einem bekannten der arbeitet schon länger mit Hackgerät und kleintraktor.... da werden sich wohl mehrere Fragen klären und noch viel mehr ergeben  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. September 2019, 14:49:48
Hier noch aktuelle Fotos vom Salatprojekt mit vereinten Gärten.
Bis jetzt haben wir erst 1 Salat an die Schnecken verloren.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 10. September 2019, 20:09:33
wow, das sieht super aus!  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. September 2019, 09:51:42
Danke schön :)

Gestern haben wir Stangenbohnen und die Spitzkohl der Sorte Filderkraut geerntet, anfänglich hatte der Kohl mühe mit Schädlingen sieht jetzt aber relativ gut aus :)
Hat jemand Erfahrungen mit der Kohllagerung? Da gehen die Gemüter auseinander.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. September 2019, 09:52:02
Filderkraut
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. September 2019, 10:54:17
Hier noch aktuelle Fotos vom Salatprojekt mit vereinten Gärten.
Bis jetzt haben wir erst 1 Salat an die Schnecken verloren.
Steht schön da. Hattet ihr vor dem pflanzen gedüngt oder Grünmasse eingearbeitet?
Ich habe am 2.9. die einzige und letzte Bonitur gemacht. 4 von 6 Sorten geschossen, unabhängig vom verhageln.
Foto folgt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. September 2019, 18:54:07
Unsere wachsen wirklich erstaunlich gut, geschossen sind noch keine.

Heute durfte ich auf Besuch in die Baumschule von Pavel Beco, er führt ca 1500 Obstsorten.
Die Versuchung war natürlich riesig :D
Angereist war ich wegen einer Süssmispel (Kurpfalzmispel) natürlich gesellten sich noch 2 weitere Bäumchen dazu und zwar ein Süsser Sanddorn und eine Vogelbeere der Sorte Solnećnaja.
Die Vogelbeere kommt in den Wald zu den Speierlingen.
Gemüse mässig geht langsam aber sicher dem Ende zu, da bin ich ja nicht ganz böse :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. September 2019, 23:25:49
Berichte mal bitte wie es mit der Kurpfalzmispel weitergeht.
Hier die geschossenen, zerhagelten, von unten weggefressenen Salate. Morgen verschenke ich noch 4 Handvoll und dann werden sie für die Würmer untergefräst und Sandhafer ausgesäht. Die Salate waren ungedüngt.
Grüße aus der Kurpfalz
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. September 2019, 23:26:30
Nochmal der Vergleich mit Salanova Crispys rechts.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. September 2019, 06:12:55
Werde sicherlich davon berichten.
Zu deiner vorherigen Frage noch: Die Salate stehen auf frischem Umbruch, sie haben kompost bekommen.
Unsere Salate wuchsen am Anfang so ewig langsam, hatte sie schon fast aufgegeben.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. September 2019, 19:06:38
Die Reihen lichten sich langsam im Gewächshaus, davon bin ich nichtmal so enttäuscht  ;)
Die Gurken mussten weichen, Früchte wären genügen dran gewesen, jedoch sind alle von heute auf morgen sauer geworden. Das hatten wir bis jetzt noch nie.....
Chili und Paprika sind noch sehr vital und liefern nach wie vor sehr leckere Früchte :)
Den Tomaten geht es auch noch sehr gut, nur die Auberginen geben langsam auf..... die Früchte werden gelb obwohl sie noch sehr klein sind.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. September 2019, 22:30:52
Heute waren wir in Basel in den Meriangärten an einem Markt.
Es wurden Chrysanthemen und Astern gekauft, sodass der Blumengarten auch im Herbst farbig daher kommt.
Bei einer Degustation habe ich 2 Rotfleischige Apfelsorten entdeckt, beide ohne Namen. Sehen gleich aus haben aber total andere Geschmäcker, evtl bekomme ich Reiser dieser 2 interessanten Sorten :)
Aktuell verwerten wir die letzten Tomaten, es werden Dörrtomaten daraus gemacht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. September 2019, 19:49:02
Und nochmals Dörrtomaten
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. September 2019, 19:51:19
Die Zwiebeln sind nun trocken und wurden fürs Lager vorbereitet. Wir hatten dieses Jahr folgende Sorten:
-Braunschweiger Dunkelblutrote
-Rouge dd Geneve
-Birnenförmige
-Stuttgarter

Birnenförmige und Rouge de Geneve wurden im Februar als Samen ausgesät worden. Der Ertrag war gut und die grösse auch.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. September 2019, 19:54:28
Die Kürbisernte ging weiter, nach den Boston Marrow wurde heute weiter geerntet.
-Bush delicata
-Violina
-Crookneck
-Potiron galeux d eyesines
-Vert Olive

Der Rest wird morgen folgen, die Mäuse geben zurzeit alles im Kürbisfeld.
10 Kilo Kürbisse sind einfach ausgehölt.... der Mäusedruck hat gegen Herbst allgemein sehr zugenommen.
Ich hoffe auf einen kalten Winter
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: neo am 27. September 2019, 13:40:31
Herrliche Farben eurer Ernte! ;) (Die Mäuse sind natürlich mühsam, wenn die in so grossem Stil unterwegs sind.)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. September 2019, 19:50:39
Herrliche Farben eurer Ernte! ;) (Die Mäuse sind natürlich mühsam, wenn die in so grossem Stil unterwegs sind.)

Dankeschön :)
Ja das ist echt mühsam, das Problem ist das wir auch viele Maulwürfe haben. Die will ich ja nicht fangen....


Heute habe ich noch 3 Minzen gepflanzt, stecklinge habe ich im Sommer gesteckt. Extrem wie sich die Wurzeln gebildet haben. Die Sorten sind unbekannt, es sind verschiedene Herkünfte und auch verschiedene Sorten.
Morgen kommen Chrysanthemen und Astern in den Boden, ebenso der Schnittlauch Alba.
Wenn die Zeit noch reicht werden morgen auch noch 5 Weinbergpfirsiche gepflanzt, angezogen im Frühjahr.
4 Gelbfruchtige unbekannter Sorte und 1 Ottenbacher.
Wie eng pflanzt ihr die Weinbergpfirsiche?

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Oktober 2019, 19:30:51
Topinambur in der Blüte :) schaut hüpsch aus das ganze.
Heute kam das erste Bäumige Päcklein, und zwar von Manfred Hans.
Geliefert wurde eine gesunde vitale "Strauchmispel aus Moldawien".
Morgen sollte das Päcklein von Eggert ebenfalls aufschlagen.
Dessen inhalt:
-Dönissens gelbe Knorpelkirsche
-Prunus domestica ssp. acuticarpa - Kreeke
-Pyrus salicifolia Pendula - Weidenblättrige Birne
-Pyrus communis - Wildbirne
-Bollweilerbirne.
Mal schauen wie sie die Reise überstanden haben.
Werde berichten
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Oktober 2019, 10:10:04
Das Foto ganz vergessen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. Oktober 2019, 21:18:08
Mit diesem Veilchen verabschieden wir uns in den ersten richtigen Urlaub dieses Jahr, Endlich!  ;D
Es geht via Österreich nach Bratislava, Budapest und wieder zurück. Ich hoffe da gibt es nicht zu viele Baumschulen und Gärtnereien  ::)
Morgen geht es auf dem Weg nach Wien nach Ybbs, dem Herkunftsort der Roten Donaunuss. Mal schauen ob ich die Mutterbäume finde, und im besten falle noch ein paar Nüsse entwenden kann :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 09. Oktober 2019, 22:36:49
ich winke dir dann zu wenn du vorbeifährst
nähe budapest gibts grosse baumschulen
denke es ist eher ein stiefmütterchen als veilchen ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Oktober 2019, 21:16:49
ich winke dir dann zu wenn du vorbeifährst
nähe budapest gibts grosse baumschulen
denke es ist eher ein stiefmütterchen als veilchen ;)

Oberbegriff Veilchen ;)
Wo muss ich dann zurück winken? Morgen gehts in eine Baumschule in Bratislava, mal schauen was es da so gibt.

Die Donaunüsse haben wir heute tatsächlich gefunden, sie stehen auf dem Areal des Therapiezenters in Ybbs. Nach nachfrage bei den Portie durften wir rein und uns umschauen. Von den 10 gesammelten Nüssen war jedoch nur 1 richtig Rot.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Oktober 2019, 21:17:41
Sollen über 100 jährig sein.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 10. Oktober 2019, 22:28:42
Schämst du dich nicht so ein sauberes Auto zu haben?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. Oktober 2019, 22:49:38
Schämst du dich nicht so ein sauberes Auto zu haben?

Du solltest den Neuwagen mal sehen  ;D andere nennes sowas Müllhalde. Ist nur sauber weil ich noch dachte hmm sehr dreckig fährts zuerst noch mit der Hand drüber sonst heissts nachher wieder wie dreckig das Auto ist ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Oktober 2019, 16:32:37
Zurück in der Heimat ;)
Es sind ein paar mitbringsel mitgekommen.
Und zwar eine Feige names K und K aus dem Grenzgebiet Österreich/Slowenien ein Blutpfirsich Sorte Proskauer aus einer Baumschule in Ö. Gestern im OSOGO Sortengarten durften wir sehr viele Obstsorten degustieren, sie haben da wirklich eine Interessante Sammlung. Von da kamen Rosensteckhölzer 2er Sorten mit. Und heute in einer Schweizer Baumschule haben wir noch 3 Süsse Sanddorn mitgenommen.
Alles in allem ein angenehmer Ausflug :D

(Foto: Degustieren roter Sorten)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Oktober 2019, 20:16:32
Heute durften wir nochmals 4 Pflanztische abholen, die Dinger sind super :) und wir benötigen sie dringend.
Der ältere Herr meinte er habe da noch was für uns um Quickpot direkt zu säen.
Wir sind seit heute Besitzer eines Quickpotsägerät, wusste bis heute nicht das es sowas überhaupt gibt  :D
Dies hier ist für 77 Quickpot, normalerweise nutzen wir 54er.... 77er müssen nun noch abgholt werden.
Am Samstag sind wir das 1. Mal an einem Markt, vorgeführt wird unsere Mühle und Gemüse wird verkauft.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 15. Oktober 2019, 20:37:28
die borge ich mir für meine zyklamen aussaat
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. Oktober 2019, 21:36:06
Das ist doch das Sägerät von Lehners? Unfassbar teuer weils keinen Markt dafür gibt und deswegen wohl keine Serienproduktion. Will das schon ewig nachbauen aus Plexiglas, aber rentiert nicht wirklich für 5 Platten.
https://www.agrimedia.de/downloads/Datenblatt_Lehners_Saegeraet.pdf

Die Umstellung von 54 auf 77 ist nicht ohne. Da werdet ihr in Gießstress kommen oder müsst das über Matten und damit anderes Substrat usw machen.

Was für eine Mühle führt ihr vor?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 15. Oktober 2019, 21:56:53
Das ist doch das Sägerät von Lehners? Unfassbar teuer weils keinen Markt dafür gibt und deswegen wohl keine Serienproduktion. Will das schon ewig nachbauen aus Plexiglas, aber rentiert nicht wirklich für 5 Platten.
https://www.agrimedia.de/downloads/Datenblatt_Lehners_Saegeraet.pdf

Die Umstellung von 54 auf 77 ist nicht ohne. Da werdet ihr in Gießstress kommen oder müsst das über Matten und damit anderes Substrat usw machen.

Was für eine Mühle führt ihr vor?

Ja das ist die lehners.... wir haben erst nachher gesehen was das Ding kostet, der Herr hat gemeint er habe keine Verwendung mehr dafür....
Die 77 wären für Salat und kleingemüse gedacht, die neuen Tische sind mit Fliessmatten ausgestattet das sollte funktionieren.
Unsere Häussler Kombimühle die wir gekauft haben, habe glaub berichtet davon. Wir werden Weizen mahlen aus dem Vollkorn mehl entsteht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. Oktober 2019, 22:41:43
Habt ihr ein Schwein...

Wenn ihr die 54er von oben gegossen habt, achtet auf mehr Luft im Substrat. Im selben vernässen sie was manchmal nicht nur Anwachsschwierigkeiten zur Folge hat.
Ansonsten geht in den 77ern auch größeres wie Kohlpflanzen mit 3-4 Blättern, zumindest im Sommer. Im Frühjahr kann das anders sein. Unterm Strich dauert die Anzucht mit Vliessmatte ein paar Tage länger als mit von oben giessen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. Oktober 2019, 20:42:03
Danke für die Tipps, wir werden das ganze mal probieren und darüber berichten.

Heute habe ich mal ein Probelauf mit der Mühle gestartet, es wurde Weizen vom Nachbar gemahlen. Enstanden ist feinstes Vollkorn Mehl, bzw Voll Vollkorn Mehl :)
Ausgesiebt wird nur die Hülle des Kornes, der Rest ist noch alles vorhanden. Auch der Keimling, was das Mehl leider nicht allzu lange haltbar macht, ca. 4 Wochen hat man Zeit um es zu gebrauchen. Nachher wird es ranzig durch die vielen Fette.
Wir haben gerade alle Hände voll zu tun mit der Markt vorbereitung, Gemüse und diverse Produkte müssen bereitgedtellt werden.
-Dörrtomaten
-Quittengelee ( oh nein tschuldige es hat ja nicht 50% Zuckeranteil, also Quitten Fruchtaufstrich  :o)
-Quittenschnitzchen
-Dörrbohnen
-Mispelgelee (gleiches Problem wie oben)
-Feigenkonfitüre (fruchtaufstrich weil keine 50% Zucker)
-Blaues Kartoffelbrot
-Kürbissuppe

Ich werde wieder berichten
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 18. Oktober 2019, 08:44:40
Wow, deine Produkte klingen echt interessant! :D
Machst du das eigentlich jetzt hauptberuflich und zu wievielt betreibt ihr das? :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. Oktober 2019, 09:29:05
Wow, deine Produkte klingen echt interessant! :D
Machst du das eigentlich jetzt hauptberuflich und zu wievielt betreibt ihr das? :)

Dankeschön :)
Hauptberuflich neben unseren 100% Jobs  :D
Ich mache das mit meiner Frau zusammen, beim rüsten und verpacken dürfen wir auf die Familie zurück greifen. So sind wir ab und an ein bisschen entlastet.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: RosaRot am 18. Oktober 2019, 09:56:09
Viel Erfolg für Euren Markt! Ich wünsche Euch viele interessierte Kunden!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 18. Oktober 2019, 12:51:26
wow, zu zweit neben full time Jobs!  :o :D
Ihr habt meine Hochachtung!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Wühlmaus am 18. Oktober 2019, 13:12:05
Hauptberuflich neben unseren 100% Jobs  :D
Ich mache das mit meiner Frau zusammen, beim rüsten und verpacken dürfen wir auf die Familie zurück greifen. So sind wir ab und an ein bisschen entlastet.
Das verdient wirklich Respekt  :D

Und dann noch eine solche Produktvielfalt ! Ich wünsche euch auch viel Erfolg für den Markt !
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Oktober 2019, 16:15:21
Vielen Dank euch allen :)
Der Markt war für uns ein Erfolg, am wichtigsten war aber uns zu zeigen. Zum degustieren hatten wir blaues Kartoffelbrot mit eigenem Vollkornmehl drin. Diverse Konfitüren konnten dazu genossen werden, am besten kam die Mispel und die Taybeere an.
Die Mühle faszinierte die Leute, es ist erstaundlich wie viele nicht mehr wissen wie mahlen geht..... Ebenso erstaunte gesichter gab es als ich sagte das Mehl das wir hier mahlen ist nur ca. 4 Wochen haltbar, es ist halt Voll Vollkorn.... das hat nichts mit Industrie Mehl zutun....
Erstaundlich war auch wie viele nach Kartoffeln fragten an einem normalen Herbstmarkt.... und jedesmal war es die gleiche Frage: habt ihr Bintje? Ich glaube das Sortiment 2020 muss noch ein bisschen angepasst werden.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Oktober 2019, 16:16:01
Musste schnell gehen mit den Fotos, darum nicht so der bringer....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Oktober 2019, 16:16:28
Dorf intern kann man das schonmal so machen  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: RosaRot am 20. Oktober 2019, 16:42:13
Das ist doch ein schöner Stand geworden!  :D
Prima, dass es den Besuchern gefallen hat.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Oktober 2019, 12:39:48
Mit dem Garten geht es langsam aber sicher zu ende.... Tomaten sind draussen aus dem Treibhaus.
Aktuell ernten wir Roten Federkohl,Palmkohl,Knollensellerie, Lauch und vereinzelt Salate.
Der Krautstiel ist auch noch sehr schön, der Mangold ist jedoch bald durch....
Die Physalis Ernte hat ebenfalls begonnen, es sind inzwischen halbe Bäume.

Gestern konnten wir eine Gärtnerei besuchen die ihren Betrieb aufgibt.
Es konnten 20 Saatschalen, Quickpot und sonstiges Material erworben werden.
Das grösste Teil ist sicherlich der Pflanztisch der auf dem Foto zu sehen ist. Endlich haben wir Platz zum pikieren und aussäen.
Wir haben noch einen Kanister voll Biplantol erhalten, kennt sich damit jemand aus?
Es wären auf dem Areal noch ca 200 Dahlien die zu haben wären, leider ist der Preis zu hoch dafür.... Gratis oder günstig will er sie nicht hergeben und im Frühjahr kommen die Bagger..... es ist anscheinend besser das Zeug wegzuschmeissen als es für einen Symbolischen Preis weiterleben zu lassen.....

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 27. Oktober 2019, 13:09:23
Was will er für die Dahlien haben?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 27. Oktober 2019, 13:24:01
Das wollte ich auch gerade fragen. ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Oktober 2019, 13:32:13
5.50 Fr. Pro "Strauch" bzw Knollen
Finde es zuviel wenn die andere option wegwerfen ist....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 27. Oktober 2019, 13:53:17
Das sind so ungefähr 5 Euro? Naja,ich bin nicht sicher,wenn sie dann groß,schon ausgegraben und mehrfach teilbar sind...
Ich fragte es,weil ich mir gerade beim Hin-und Herräumen von meinen Hemerocallistöpfen so gedacht habe'Wenn jetzt einer kommt und will 100 Hemerocallissorten haben,gibst du den 2l-3l Topf mit mehrtriebigen Pflanzen für 3 Euro weg'. Uns schon hätte ich ein Problem vom Hals. 8)

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 27. Oktober 2019, 14:01:56
Das ist deutlich zu viel, vor allem, wenn du eine größere Menge abnimmst.
Die Jahreszeit spielt auch eine Rolle. Jetzt am Saisonende kommen auch Lagerkosten dazu, jetzt kauft keiner Dahlienknollen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Oktober 2019, 14:23:01
Im normalfall finde ich die preise völlig okey, aber nicht wenn die andere Option Entsorgung ist. Preis ist übrigens unausgegraben ab Feld.
Mal schauen evtl überlegt sich der Herr das ganze nochmal anders, sind sogar noch Dahlien vom Vater dabei. Daher verstehe ich es nicht so ganz.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 27. Oktober 2019, 14:32:01
Die Rechnung würde für mich so aussehen:
Für den gewerblichen Kunden,
Einkaufspreis 5 €,
Kalkulation, 100% plus Mehrwertsteuer,
Endverkaufspreis 11,90 €
Wer bitte möchte diese Summe für eine Dahlie ausgeben?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: AndreasR am 27. Oktober 2019, 16:36:12
Ich hatte ja schon überlegt, ob der Preis das Ausgraben beinhaltet, aber offensichtlich muss man noch selbst zur Schaufel greifen... Als Preis für den Einzelverkauf der losen Ware gehen 5 EUR/CHF sicher in Ordnung, aber bei einer Geschäftsaufgabe zum Ausbuddeln?!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. November 2019, 12:29:49
Ja der Preis ist für selbst ausgraben....

Wir sind aktuell daran den Garten zu räumen....
Irgendwie nervt mich die Schwarze Folie ab und an.... wer von euch Mulcht im grossen Stil? Der eine Garten mit Stauden und Beeren ist ca. 260qm Gross und der Gemüsegarten ist aktuell etwa 700qm gross. Wir haben leider nicht allzuviel Zeit um uns dem Unkraut zu widmen, leider.... Ziel wäre es auf einen Teil der Bodenbearbeitung zu verzichten, und gleichzeitig eine Wirksame und Humusaufbauende Mulchschicht zu erstellen
Ich bin gespannt über eure Erfahrungen zu diesem komplexen Thema.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. November 2019, 19:56:27
Material zum mulchen wächst leider nicht im Äther. Das muss schon irgendwo herkommen. Notfalls muss es wie eine Hauptkultur angebaut werden. Grundsätzlich am besten auf der Fläche, wo es auch liegenbleiben soll.
Im Anhang mal ein Körnermaisacker, nach der Ernte die Reste vom Stängel mit dem Schlegelmulcher zerkleinert. Der Laubhaufen wurde nachträglich von mir ausgebracht. Hier könnte man was reinpflanzen, die Mulchdecke ist aber leider selbst bei Mais nicht dick genug, um eine Unkrautunterdrückende Wirkung zu erzielen. Wenn du etwas kennst, was mehr Biomasse bildet und Humusaufbau liefert bei ähnlich gegen nichts gehendem nötigen Pflanzenschutz, dann lass es mich wissen.

Ansonsten, schau dir mal die Seiten von Dickendorf bzw die Arbeiten dazu auf Hortigate an: https://mulch-gemuesebau.de/

Die sind zwar etwas auf Kohl fixiert, das geht mit Salat/Spinat/Rucola usw aber ebenso gut wenn die Fläche nicht Sclerotinia-verseucht ist.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. November 2019, 20:09:31
Danke für deine Antwort
Flächenmässig bin ich leider wieder ein bisschen gebunden, neben meinem.Garten wurde Gerste gesät.
Und für den ganzen Garten wird es auch dann nicht reichen, da müsste ich extern zuführen.
Schaue mir gerade noch die no dig Variante an.... klingt simpel pappe verteilen 20cm Kompost drauf und einzelne Beikräuter regulieren.
Werde wohl 1 Beet so probieren. Anscheinend gibt es so sehr vitale Pflanzen mit gutem Ertrag und der Boden wird ebenso geschohnt.
Ebenso sollen ein hoher Prozentteil an Beikräuter verschwinden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. November 2019, 20:12:36
Pappeschicht und 20cm Kompost bedeuten du darfst die Fläche die nächsten Jahrzehnte nicht mehr düngen und wässerst dich blöde, weil die Pappe sämtliches Bodenwasser von den Pflanzenwurzeln abschirmt. Fall nicht auf das no-dig rein, das ist was für Hobbygärtner, die auch mit Hochbeeten rummachen. Das ist nix für Fläche und umweltschonende Landwirtschaft.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. November 2019, 20:26:18
Dein Problem ist die DÜV. Ich kenne zwar die schweizerische nicht, aber auch hier wirst du nicht 500kg N für eine Kultur düngen dürfen, die nur 120kg braucht.
Statt no-dig nach strip Till suchen, aber hier gibts das Problem der Phosphorversorgung bei trockenen Bedienungen und durch das nicht Anregen der Keimung der Hackunkräuter hast du nicht ein kleineres Unkrautproblem, sondern es etablieren sich eben eher die Ungräser.

Gemüse ohne Herbizid ist eben nicht Humusaufbauend, sondern durch die Hacktechnik ein Mega Humusfresser wie man sie fast nichtmal von Kartoffeln kennt. Du kannst nur wenigstens ein Viertel aus der Gemüseproduktion nehmen und zum Humusaufbau nutzen.
Erstelle mal eine Humusbilanz für 4-5 Jahre deiner Fruchtfolge. Das sollte für etwas mehr Durchsicht sorgen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. November 2019, 20:36:15
Pappeschicht und 20cm Kompost bedeuten du darfst die Fläche die nächsten Jahrzehnte nicht mehr düngen und wässerst dich blöde, weil die Pappe sämtliches Bodenwasser von den Pflanzenwurzeln abschirmt. Fall nicht auf das no-dig rein, das ist was für Hobbygärtner, die auch mit Hochbeeten rummachen. Das ist nix für Fläche und umweltschonende Landwirtschaft.

Ich dünge sowiso nur mit Kompost, so wie ich den Garten aktuell habe falle ich unter keine Bilanzen etc.... und es wäre schon geplant das ich die nächsten Jahre am gleichen Standort bleibe.
Das mit dem hacken ist sowiso so eine Sache.... div Kulturen funktionieren nicht oder nur bedingt mit dem hackgerät.
Bei der Strip till variante muss ja fast ein Gerät da sein für die Streifenfrässaat.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. November 2019, 20:55:32
Ohne gehts jedenfalls nicht. Da kannst du nur vorgezogenes pflanzen. Ich habe dafür eine kleine Maurerkelle. Pflanzschippchen ist zuviel Bodenbewegung, nur mit einer Funktion belegt und auch deshalb unpraktisch.

Wenn du an nichts gebunden bist: probiere das mit dem Kompost erst auf kleiner Fläche aus, Kompost ist kein Boden. Probiere auch Innenbrandanfällige (Salat/Kohl)Sorten bzw auch Frühsorten auf Kompost.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. November 2019, 14:17:44
Ja das wird so sein, ich rechne auch beim Kompost mit Unkraut jedoch im mässigen rahmen....
Ich werde es probieren, und auch Salate etc in den Frischen Kompost pflanzen. Wir hatten schon mal reinen Kompost für die Voranzucht diverser Kulturen. Dies funktionierte auch ohne Probleme.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. November 2019, 17:28:55
Endlich Samstag da sehe ich den Garten wieder mal :D echt doof wenn man nurnoch 2 Tage hat.....
Heute habe ich ein angrenzendes Wäldchen aufgeforstet, in der mitte steht ein grosser Nussbaum dem Licht verschafft wurde. Daneben hat es noch 5 Kirschpflaumen, auch diese wurden ausgelichtet. Das Holz ist wunderschön, jetzt hat es Platz gegeben für neue Pflanzungen. Der Grosse Nussbaum wird der Anfang einer neuen Reihe werden, Mispeln,Kirschen,Äpfel und Birnen werden im 7 Meter abstand folgen. Zwischen den Bäumen werden dann wieder Sanddorne ihr zuhause finden, dieses mal aber süsse Sorten ;)
Da die Maisernte abgeschlossen ist wurden heute die Stoppeln gemulcht, an diesem Ort wird dann das neue Beet mit Kompost entstehen. Übrigens war die Maisernte eine Katastrophe..... ich denke wir haben sie zu nahe gepflanzt..... die Kolben die es gab verschimmelten während dem trocknen trotz optimalen bedingungen.... naja 2019 gibt es leider keine Polenta.....
Jetzt im Dunkeln habe ich noch den neuen Wagen Nr.3 Fit gemacht, eine Platte wurde installiert sodass wir Kisten damit rum fahren können.
Im Restaurant indem meine Frau arbeitet ist aktuell unser Gemüse im Eingangsbereich ausgestellt, finde das natürlich super :D
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. November 2019, 17:29:53
Wagen nr 3
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. November 2019, 17:30:14
Gemüse im Restaurant
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 09. November 2019, 17:34:25
Das ist toll arrangiert, sieht klasse aus !
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 09. November 2019, 21:34:30
Was istn das fürn Lauch bei dem man oben die Blätter nicht putzen muss?
Zwiebelfliege gibts nicht bei euch? Berichte mal bitte wie es zu dem Pflänzchen kam.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. November 2019, 21:42:12
Was istn das fürn Lauch bei dem man oben die Blätter nicht putzen muss?
Zwiebelfliege gibts nicht bei euch? Berichte mal bitte wie es zu dem Pflänzchen kam.

Das ist Musselburgh
Die ersten Pflanzen waren sehr gross und dick, kein Befall der Fliegen.
Heute haben wir den Rest geerntet, die Pflanzen hatten frassspuren....
Evtl nächstes Jahr auch unter dem Netz versuchen....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 09. November 2019, 21:45:36
Ok, wohl Glück gehabt. Hier sind die Winterzwiebeln auch schon eingenetzt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 09. November 2019, 21:53:35
Hatte an den Sommerzwiebeln auch keinerlei schäden.... hat mich verwundert.
Kommen sicherheitshalber nächstes Jahr auch unters Netz.
Die Winterzwiebeln haben wir im Treibhaus gesteckt, mal schauen was das gibt und wie lange die haben.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 10. November 2019, 08:25:15
Sven, danke für deine Berichte, ich find das soooo interessant!  :-*
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 10. November 2019, 16:36:46
Sven, danke für deine Berichte, ich find das soooo interessant!  :-*

Danke fürs Feedback ;) berichte gerne, gibt vielfach interessante Gespräche.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. November 2019, 21:06:40
Endlich wieder Samstag, ich sah heute den Garten wiedermal bei Tageslicht.
Wir hatten diese Woche den Ersten Frost, -2° reichten natürlich um den Dahlien den Rest zu geben. Heute habe ich die Dahlien dann ausgegraben, und im Keller eingelagert. Letzte Woche habe ich noch welche von meiner Nachbarin bekommen, violett gefüllte ganz hüpsch.
Des weiteren wurden die Knollensellerie geerntet, anscheinend schmecken die den Mäusen sehr..... 
Die Vorbereitungen für die Baum pflanzungen wurden gemacht, die Bäumchen sind nun für die jeweilige Parzelle sortiert.
Insgesamt wird auf 4 Parzellen gepflanzt, es werden 30 neue Sorten ein zuhause finden rund um unseren Hof.
Auf dem letzten Foto noch ein Ausblick auf die Kartoffeln 2020, es wird fingerförmig :D

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. November 2019, 21:07:04
Knollensellerie
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. November 2019, 21:07:28
Kartoffel Saatgut
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 18. November 2019, 13:34:00
Gestern noch mit dem neuen Pächter unseres Landes gesprochen, ihm wäre es recht wenn ich die eine Parzelle nicht bepflanze.... dafür kann eine andere Parzelle weiter bepflanzt werden. Da bin ich ja auch froh wenn ich die Parzelle hinter meinem Garten weiter bepflanzen kann, die Wege sind kürzer und die Bäume sind immer im Blickfeld.
Wir werden eine Art Agroforstsystem aus der Parzelle machen. Die Nussbäume stehen da schon, sowie die Maulbeeren.
In Nord Süd ausrichtung wäre das ganze auch, was perfekt wäre. Zurzeit ist da aber Weizen angesät, entweder ich pflanze jetzt schon in den Weizen oder warte halt noch ab.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. November 2019, 18:50:11
Neben dem Agroforst beschäftigt mich noch ein anderes Projekt.
Im Osogo haben wir eine Obsthecke gesehen, da werden alle 40cm im jetzigen Fall Äpfel gepflanzt und als Hecke gezogen. Der Besitzer meinte man kann da ohne Probleme mit der Heckenschere drüber.
Was würdet ihr als Apfelunterlage für so ein Projekt empfehlen? Bin mal bei M27 hängen geblieben, die Frage ist einfach wie es mit Krankheiten aussieht wenn die Bäumchen so nahe stehen.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. November 2019, 19:14:10
Pilzkrankheiten hängen davon ab wo du wohnst, wie es dort regnet, und wie du die Äpfel vermarktest.
40cm ist recht eng, da muss vieles stimmen damit das geht. Ich habe auf M9 mit 92 oder 94cm Abstand gepflanzt.
Bei maschinellen Schnitt muss per Hand nachgeschnitten werden.

Auf dem Foto ist noch die Düngung mit Winterackerbohnen zu sehen, Anfang März gejätet da sie ab dann Wurzelkonkurrenz machen bzw sonst noch zu lange Stickstoff liefern. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: b-hoernchen am 20. November 2019, 19:41:08
Ziel wäre es auf einen Teil der Bodenbearbeitung zu verzichten, und gleichzeitig eine Wirksame und Humusaufbauende Mulchschicht zu erstellen
Ich bin gespannt über eure Erfahrungen zu diesem komplexen Thema.
Ich mulche das meiste Unkraut unter meinen Obstbäumen einfach tot - mit Rasenschnitt (vom Nachbarn und Schnittgut von kommunalen Flächen), "big bags" voller Laub (Friedhofsgärtnerei); hab' auch schon 2 mal von einem (Bio-!)Gestüt je 8 m³ Pferdemist anfahren lassen ("duftet" einige Zeit!); ansonsten kann ich nur die Bekanntschaft mit einem Bauern anraten - Späne und Rindenmulch von der Brennholzherstellung, gammeliges Heu und Silo - immer feste druff zur Flächenkompostierung; Kaffeesatz ist da eher schon Dünger, durchschnittlich 10 Liter täglich von diversen Cafés gibt über's Jahr auch schon  fast 4 m³, die allerdings sich nie anhäufen, dafür umso mehr Wurmkothaufen;
ansonsten ist bei meinem festen Tonboden immer wieder Sand heranbringen ein Thema, ebenfalls bereits schon viele Kubikmeter und seltsamerweise nie genug!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. November 2019, 20:27:44
Humusaufbau ist nur über Wachstum zu erreichen. Oder man hat Flächen, die man ausmagern kann und davon Material rüberschafft. Die hat man meist aber nicht felderweise.
Mal wieder was zur Mulchpflanzung mit Aussaat der Mulchmischung im Herbst zur Kohlpflanzung im Frühjahr: www.bio-aus-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.Dachmandant/Oekoportal/K%C3%96LBW/Berichte/Kohlversuch%202018_2019/Kohl-Kalkversuch2019.pdf?attachment=true
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 28. November 2019, 09:13:21
Danke für den Link, das Thema wird uns wohl die ganze Saison 20 beschäftigen.
Zurzeit ernten wir die ersten Topinambur und auch Stachys sind jetzt dran.
Die letzten Chilis im GWH wurden getrocknet und sind nun bereit zum verarbeiten. Die wollen einfach nicht aufhören zu produzieren.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 28. November 2019, 09:30:22
Sehr interessant, der Link! Silage hab ich jede Menge, das vom Pferdefutter aussortierte kann ich dann zum Mulchen verwenden.
Ich frage mich nur, ob die Silage (Stichwort Milchsäuregärung) evtl. den pH-Wert des Bodens beeinflusst?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 17:57:34
Heute haben wir auf der Waldparzelle eine Wildbirne und eine Vogelbeere Solnecnaja pflanzen können. Auf den Fotos ist step by step alles zu sehen. Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 17:58:11
Loch im sandigem Boden ausheben
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 17:58:43
Akazienpfahl setzen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 17:59:20
Vogelbeere rein und andrücken
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 17:59:53
Fegeschutz montieren und fertig
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 30. November 2019, 19:51:57
Jetzt muss es nur noch regnen...
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Natternkopf am 30. November 2019, 21:29:15
Sonst gibt es Giesskannen.  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 30. November 2019, 21:42:49
Jetzt muss es nur noch regnen...

Hatten und haben aktuell gut Niederschlag :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Dezember 2019, 19:33:34
Der Blackfriday ist geschichte.... Normal kaufe ich an diesem Tag nicht besonders viel, dieses Jahr hatte jedoch die Baumschule Horstmann 50% Rabatt und diverse Gartenbedarf zulieferer in der Schweiz 20% und mehr.
Von Horstmann kam heute:
-Zitroneneberraute
-Kümmel
-Zwerggeissbart "Woldemar meier"
-Brombeere Wilsons frühe
-Malus sylvestris (Holzapfel)

Beim Gartenzubehör kamen neue Printikett Hängeetiketten an sowie Baumschutzröhren und Mulchscheiben.
Die Mulchscheiben hatte ich bis anhin aus Kokos, leider halten diese nur 1 Jahr und kosten im verhältnis zuviel.... Gekommen sind nun welche aus Pavatex. Diese Hartfaserplatten kenne ich aus meinem Beruf, die verwenden wir auf dem Dach als Unterdachbahnen. Laut Hersteller sollen sie zwischen 3 und 5 Jahren halten.... Das schöne an Pavatex ist das es ohne künstliche Klebstoffe auskommt und somit unschädlich zersetzbar ist.
Bei einem weiteren Zulieferer konnten wir unser Tropfbewässerungssystem der Marke T-Tape erweitern, leider gibt es die Schläuche nur auf grossen Rollen.... Jetzt haben wir 3000 Meter an Lager, gebraucht wird auch diese früher oder später.....
Auf dem Foto sind die Mulchscheiben zu sehen.

Morgen hab ich endlich mal einen Tag frei zusammen mit meiner Frau, wir wollen diverse Bäumchen pflanzen. Unter anderem die Wildpflaumen somit auch die Spillinge die ich von einem sehr lieben Forumsmitglied erhalten habe :)

Ich werde wieder berichten
Grüsse

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 05. Dezember 2019, 20:23:01
Morgen hab ich endlich mal einen Tag frei zusammen mit meiner Frau, wir wollen diverse Bäumchen pflanzen. Unter anderem die Wildpflaumen somit auch die Spillinge die ich von einem sehr lieben Forumsmitglied erhalten habe :)
:D
Das Forum hier ist wirklich Gold wert. Ich habe bezüglich der Spillinge auch zu danken.

Was machst du eigentlich von Beruf?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Dezember 2019, 20:36:47
Morgen hab ich endlich mal einen Tag frei zusammen mit meiner Frau, wir wollen diverse Bäumchen pflanzen. Unter anderem die Wildpflaumen somit auch die Spillinge die ich von einem sehr lieben Forumsmitglied erhalten habe :)
:D
Das Forum hier ist wirklich Gold wert. Ich habe bezüglich der Spillinge auch zu danken.

Was machst du eigentlich von Beruf?

Ich bin Zimmermann ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 05. Dezember 2019, 20:38:29
Das ist mal was praktisches, da kann man was mit anfangen. Glückwunsch.  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. Dezember 2019, 20:52:44
Das ist mal was praktisches, da kann man was mit anfangen. Glückwunsch.  :D
[/quote

Definitiv da ist man allrounder, dazu kommt das ich sohn eines Bauern bin da klappt das ganz gut :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Dezember 2019, 17:17:22
Heute wurde ein wenig gepflanzt :)
In der Waldparzelle kam ein Malus sylvestris (Holzapfel) hinzu.
An der Bachparzelle kamen 2 Spillinge aus Guben und eine Kreeke hinzu.
Fotos sind vom Bach :)

News auch vom Agroforstsystem, der Reihenabstand wird bei 20 meter liegen. Der Streifen der dazwischen entsteht wird nun mit einer Buntbrachenmischung besät, das haben der neue Pächter unf ich heute beschlossen. Das ganze wird im Sommer nach dem Weizen gesät, das finde ich natürlich super dann gibt es genügend Blumen für die Bienen und sonstige Insekten :) Gemäht wird diese brache nicht, die verträge dafür liegen zwischen 2 und 8 Jahren. Auf dem Foto ist die Liste mit dem Saatgut abgebildet.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Dezember 2019, 17:17:46
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Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Dezember 2019, 17:18:13
Mädesüss wild am Bach
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Dezember 2019, 17:27:57
Saatgut für das Agroforstsystem
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 06. Dezember 2019, 23:30:59
News auch vom Agroforstsystem, der Reihenabstand wird bei 20 meter liegen. Der Streifen der dazwischen entsteht wird nun mit einer Buntbrachenmischung besät, das haben der neue Pächter unf ich heute beschlossen. Das ganze wird im Sommer nach dem Weizen gesät, das finde ich natürlich super dann gibt es genügend Blumen für die Bienen und sonstige Insekten :) Gemäht wird diese brache nicht, die verträge dafür liegen zwischen 2 und 8 Jahren. Auf dem Foto ist die Liste mit dem Saatgut abgebildet.
Wie willst du das ganze Unkrautarm halten? Wie die Verbuschung verhindern? Auch ein Wildkräuterbestand braucht Pflege.
Und wenn es nur das Laub der Bäume von der Fläche räumen ist.

Oder willst du die Mischung nur als Zwischenfrucht nach dem Weizen und vor Gemüse säen und alles im Frühjahr nach WW/ZF unterpflügen für einen sauberen Tisch zur Aussaat/Pflanzung?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Dezember 2019, 00:06:17
Hier im PDF steht alles beschrieben:
https://agridea.abacuscity.ch › ...PDF
Brachen richtig anlegen, pflegen und aufheben - agridea

Hab mich vertan, gemäht werden darf...aber erst dem 2.Standjahr und nie die ganze Fläche. Für die Unkrautbekämpfung muss natürlich Zeit investiert werden.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 07. Dezember 2019, 00:38:17
Mhh, der Link funktioniert bei mir nicht. Suche nach Buntbrache liefert auch keine Teffer. Im Menü komme ich auch nicht weiter.
Aber dort ist mir wieder der Fünflibertest begegnet. Ich finde da wird viel zu wenig drüber gesprochen.
Hier das pdf kostenlos:
https://www.liebegg.ch/upload/rm/merblatt-boden-schonen-mit-fuenflibertest.pdf?_=1539952861000
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Dezember 2019, 07:45:39
Wenn es dich sehr interessiert gibst du auf Google Buntbrachen ein, das PDF von Agridea erscheint fast als erstes.
Den 5liber Test kannte ich nicht, mit Bodenbearbeitung habe ich mich noch nicht so auseinander gesetzt. Mein Vater Betrieb auch nie Ackerbau.... als wir den Garten anlegten sah die Wiese das erstemal seit mindestens 20 Jahren einen Pflug... Der neue Pächter Pflügt auch nur das er das ganze besser eineibnen kann... Die Kühe hinterliessen nach den Jahren ihre Spuren, wenn man mit dem Traktor über das Feld fährt hat man nachher ein Schütteltrauma.
Apropo Bodenqualität:
Ich schaute gestern einem Gemüsebauern bei der Bodenbearbeitung zu..... Im viel zu nassen Boden wurden im November Karotten geerntet mit einem grossen Vollernter, in der Mitte des Feldes bildete sich nach intensiven Niederschlägen ein kleiner See.... Das ganze wurde nun gepflügt, gegrubbert und gestern fuhr er noch mit einem Tiefenlockerer durch, natürlich immer mit einem sehr grossen Traktor der natürlich auch nichts wiegt.... In gewissen bereichen des Feldes kann der 5liber Test definitiv nicht mehr angewendet werden, da stellt sich eher die Frage nach dem Puddingtest  :-\ es ist extrem zu sehen wie sich die Böden rundherum verändern und wieviel sie bearbeitet werden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 07. Dezember 2019, 09:37:45
Ja, Gemüse ist definitiv eine andere Nummer als Ackerbau. Aber auch da gilt die Fünflibergeschichte. Karotten stecken leider tief im Boden, das gibt Schlammschlacht bei den späten Lagersorten. Hier liegen die Karottenäcker seit der Ernte im September noch mit den Dämmen da, auch noch keine Erntereste eingearbeitet.
Ist nicht überall und immer so extrem, hier stehen auch noch viele Gründüngerbestände. Und Weizen gibts auch regelmäßig auf den Gemüseböden, stabilisiert eben auch die Struktur und wurzelt vor allem tief.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. Dezember 2019, 12:21:05
Leider ist auch da Zeit Geld, darum wird non stop irgend eine Kultur gesät.
Ab und an gibts mal Phacelya.
Gründüngungen stehen auch noch an vielen Orten hier bei uns.

Noch etwas neues altes haben wir uns heute gegönnt.
Eine Mostpresse  ;D
In gutem antikem Zustand konnte sie sehr billig erworben werden. Nach ein bisschen putzen konnten bereits Mispeln entsaftet werden. Überhaupt nicht ergiebig aber okey.
Die Mosti wurde übrigens vor ca 60 Jahren bei uns in der Region gefertigt, für unsere kleinmengen Perfekt :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 07. Dezember 2019, 13:04:38
ICH  würde die gepressten mispeln mit wasser ansetzen 2 tage stehn lassen und nochmals pressen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 10. Dezember 2019, 23:04:23
Die Mosti wurde übrigens vor ca 60 Jahren bei uns in der Region gefertigt, für unsere kleinmengen Perfekt :)
Die sieht klasse aus. Ist so schnell wohl nicht kleinzukriegen. Mein Eigenbau ist ähnlich groß, allerdings weniger stabil, dafür aber hydraulisch statt Spindel.
Wenn du mal reinschauen magst: http://forum.planten.de/index.php?topic=45623.0
Welche Pressbeutel wollt ihr nutzen?

Die Mühle, ich sehe bei dir 3 Zahnräder, bei mir sinds nur 2, bin ich nicht ganz mit zufrieden, gerade Quittenkerngehäuse machen kurz Probleme wenn sie nicht wenigstens einmal durchgeschnitten worden sind. Bin am überlegen wie ich da ein Fahrrad als Antrieb an die Obstmühle gebastelt bekomme. Akkuschrauber möchte ich nicht und Strom gibts nicht und solls dafür auch nicht geben. Wenn da auch mal Menge durchgeht, geht das nur aufs Material. Und die Tage ist gerade ein 50L Edelstahldruckfass in meinen Garten gewandert. Das ist schon ein lockerer Tag mit Freunden zum füllen. Zu viert gehen auch 50Liter Quitte am Tag, dann hat man aber echt was zu tun und die ersten fangen an zu pienzen wegen Schulter und drehen usw. Davon möchte ich gerne weg. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Dezember 2019, 18:23:25
Sollte eine weile halten ;)
Für die Mispeln hatten wir Säcke aus Plastik.... Aber auf dauer kommt da keine Freude auf.... Leider suchten wir bis jetzt vergebens nach Stoffigen Presstüchern. Du müsstest ja fast wie bei mir ein 3. Zahnrad montieren, auf dass die Fahrradkette läuft. Habs bei den Mispeln auch schon gemerkt das man dass sicher nicht den ganzen Tag machen will :)
Quitten sind nächstes Jahr dran, habe interessenten für reinen Quittensaft.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. Dezember 2019, 23:06:03
Ich bin mit den 28cm Baumwoll- oder Leineneinkaufstaschen bisher sehr zufrieden. Die letzte hat mehr als 100kg gehalten, die reissen eigentlich nur wenns Preßgut zu breiig wird, zB bei nicht mehr pressfähigen Äpfeln.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Dezember 2019, 14:22:46
Wir versuchen es nächstesmal noch mit Tüchern aus der Gastroküche....

Heute habe ich das halbwegs trockene Wetter genutzt und einen Teil vom Boden vorbereitet. Diesesmal ohne Pflug dafür mit Bodenfräse, mit der Fräse bearbeite ich nur die obersten 5-8cm. Auf dem ersten Foto die Versuchsfläche, und auf dem 2. Ein bisschen detaillierter. Im obersten Bereich war Wiese, das Ergebnis nach dem Fräsen gefällt mir sehr gut. Ich lasse das ganze nun liegen und bedecke es später mit einer etwa 20cm dicken Kompostschicht. Das sollte das Beikraut unterdrücken, und im Frühjahr wenn der Kompost nicht mehr so frisch ist sollte man direkt in den Kompost säen bzw säen können.... So die Theorie ;)

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Dezember 2019, 14:23:08
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Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. Dezember 2019, 22:27:36
Bei dem Regenwetter bleibt nichts anderes als die Fahrzeuge zu pflegen. Der kleine Traktor wurde auf die Spurweite 150cm verbreitert. Diese Spurweite werden wir für den Garten 2020 nutzen, für was genau erkläre ich dann sobald es soweit ist ;) Soviel ist inzwischen klar: No dig wird nichts geben..... Ich kann keine 20qm Kompost auf ein einziges Beet kippen, es ist immernoch Landwirtschaftsland und da gibt es Düngerbilanzen..... Aber wir haben da schon eine Idee wie wir 2020 weiter fahren werden, auch die Mulchfolie aus PE wird sehr wahrscheinlich durch anderes ersetzt. Ziel ist sicher zu 100% auf den Pflug und oder Fräse zu verzichten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. Dezember 2019, 22:31:21
Hört sich gut an. Erzähl mehr.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. Dezember 2019, 22:44:52
Also der Plan ist Fixe Beete anzulegen, 120cm Nutzfläche dazu links und recht vom Beet jeweils 40cm Wege. Auf diesen Wegen wird nachher der Traktor fahren, sprich die Bodenverdichtung begrenzt sich auf immer die Selbe kleine Fläche. Auf den Wegen wird Klee als Bodendecker und befestiger eingesät. Die 120cm sind relativ fix da die Maschinen zum Kartoffellegen etc max. 120cm breit sind. Zum Kartoffel legen haben wir ja das Universalgerät im Einsatz, ich bekomme nochmal 2 solche Anbaugeräte geschenkt. Mit Gäsefusssscharen Häufelkörper etc. Die Bodenauflockerung ende oder Anfang Saison will ich mit dem Gerät machen, bzw mit den Gänsefussscharen die montiert sind. Allenfalls lasse ich mir koch einen Krümmler für an das Gerät fertigen, sodass das gelockerte auch gleich wieder angedrückt wird.

Zur Folie:
Ich habe diverse berichte von Unis etc darüber gelesen, sie sind der gleichen Meinung wie ich.... Die Pflanzen haben wärme der Wasserverbrauch sinkt und das Beikraut wird eingedämmt. Aber von der PE Folie bleiben ca 1% zurück, das habe ich jetzt beim demontieren auch festgestellt. Man bringt niemals alle Fäden des Bändchengewebes aus der Erde. Ich habe nun die Biologisch abbaubaren Folien im Auge.... Die können mit der dicke der Folie an die Kulturdauer angepasst werden. Von 3-6 monaten bis 10 monate und mehr... Die Folie kann bei Kulturende eingearbeitet werden und wird durch Mikroorganismen zersetzt. Das die Idee zum ganzen ;) ich muss jedoch noch das eine oder andere abklären.....
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Rupalwand am 24. Dezember 2019, 07:32:08
Beim Gartenzubehör kamen neue Printikett Hängeetiketten an sowie Baumschutzröhren und Mulchscheiben.
Die Mulchscheiben hatte ich bis anhin aus Kokos, leider halten diese nur 1 Jahr und kosten im verhältnis zuviel.... Gekommen sind nun welche aus Pavatex. Diese Hartfaserplatten kenne ich aus meinem Beruf, die verwenden wir auf dem Dach als Unterdachbahnen. Laut Hersteller sollen sie zwischen 3 und 5 Jahren halten.... Das schöne an Pavatex ist das es ohne künstliche Klebstoffe auskommt und somit unschädlich zersetzbar ist.
Auf dem Foto sind die Mulchscheiben zu sehen.

Morgen hab ich endlich mal einen Tag frei zusammen mit meiner Frau, wir wollen diverse Bäumchen pflanzen. Unter anderem die Wildpflaumen somit auch die Spillinge die ich von einem sehr lieben Forumsmitglied erhalten habe :)

Ich werde wieder berichten
Grüsse

Sehr interessant @Sven92, wie Ihr Eure Flächen gestaltet.
Mich interessiert, woher Du die Mulchscheiben hast.
Danke im voraus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 24. Dezember 2019, 07:48:08
40cm Wegbreite gefällt mir, da passen auch die Erntekisten drauf, damit die nicht im Beet abgestellt werden müssen. 
In einer 2018er Gemüse (Zeitschrift) war mal eine kleine Marktübersicht über Bioabbaubare Folien. Das hat sich noch sehr nach Kinderschuhen angehört. Für Gurke und Kürbis gabs zwar Produkte, Salat auch, aber vieles dann eben doch nicht bei nur 4-5 verschiedenen Folientypen.

Welchen Typ Krümmler schwebt dir vor bauen zu lassen? Rohrstabwalze? Die packen nicht gut. Da würde ich eher Richtung Güttler Prismenwalze gehen, gibts für den Weinberg auch in den schmalen Breiten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Dezember 2019, 08:39:12

Mich interessiert, woher Du die Mulchscheiben hast.
Danke im voraus.

Grube.de bietet diese zb. an.... Meine hatte ich in der Schweiz gekauft.

Ja Thuja da hast du recht das ganze ist noch relativ neu, hab auch aktuelle Berichte von diesem Jahr gelesen. Da wurde fleissig getestet und auch kriterien an die Folien geändert. Man hat festgestellt das viele Folien doch nicht so einfach abbaubar sind die sich Biologisch nennen. Ich kann mir auch gut vorstellen das wir die Folie alle Jahre wieder entfernen und entsorgen. Es geht mir mehr darum falls mal etwas liegen bleiibt.... Ich kann sicher auch nicht jedes Jahr die Folie untermischen wenn ich die Beete alle Jahre am gleichen Ort habe, denke nicht das die Folie so schnell verrottet.....
Krümmler hätte ich mal geschaut was so rumliegt in der Nachbarschaft...darüber habe ich mir noch nicht so Gedanken gemacht.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Dezember 2019, 08:55:42

 Da würde ich eher Richtung Güttler Prismenwalze gehen, gibts für den Weinberg auch in den schmalen Breiten.

Die nennen wir bei uns Cambridge Walze, sieht man meistens bei Übersaatgeräten. So eine Scheibe hat ca 25kg und deckt 10cm arbeitsbreite ab, bei 120cm sind es 12 Scheiben also 300kg alleine die Scheiben. Die Technik ist gut aber evtl ein bisschen zu schwer....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 24. Dezember 2019, 11:11:15
Die Cambridge schmieren mit den glatten Ringen wenns zu feucht ist, und das ist bei Gemüse öfter als man denkt. Die Oberfläche danach lässt jedenfalls zu wünschen übrig. Hier eine Übersicht über die versch. Walzentypen: https://www.agrartechnik.ch/fileadmin/user_upload/downloads_de/SP_Homepage_Ru%CC%88ckverfestigung.pdf

Das Gewicht ist nötig, das du auch andrücken kannst. Dort wo du gefräst hast, hats jetzt geregnet und die feinen Bodenteilchen sind an den groben vorbei nach unten geschlämmt worden, dort können sie nun verdichtete Horizonte bilden. Das gilts zu verhindern durch weniger feine Bearbeitung und passende Rückverfestigung. Rohrstabwalze und Krümmler dienen nur der Tiefenführung bei schweren Geräten, sie können nicht rückverfestigen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. Dezember 2019, 21:54:37
Danke für die Infos.

Aktuell sind wir am Bauprojekt 2, es wird eine Produktionsküche eingerichtet in der Scheune bzw im alten Stall.
Heute wurde die Zwischenwand fertiggestellt :)
Jetzt sind wir noch auf der Suche nach Gastro Inventar, mal schauen ob sich etwas ergibt.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 31. Dezember 2019, 17:51:48
Im alten Jahr durfte ich noch das Universalgerät abholen, umsonst :)
Es beinhaltet das gleiche wie schon beim anderen das ich habe, nur halt moderner.
-Kartoffelsetzkörper
-Häufelpflug
-Hackgerät (Gänsefussscharen)
Hauptsächlich ging es mir um die Federzinken mit den Gänsescharen, daraus will ich einen Grubber zusammenstellen.
Und weil es die Geräte kaum mehr gibt, die sind alle vor jahren in den Ostblock oder in die Region ex Jugoslavien.
Gebaut wurden sie wie die Mostpresse bei uns ums Eck.
Achja wenn ihr euch immer fragt wo ich das ganze Zeug hinstelle, wir haben 2 Hallen die eine ist 28x28m und die andere 17x17 Meter, da kann man sich doch das ein oder andere anschaffen :D

Für 2020 sind 2 Bauprojekte geplant bzw fertig zu stellen. Die Küche die oben schon beschrieben wird und wenn alles klappt gibt es nochmal ein Treibhaus 5x20 Meter, die Nachfrage nach Paprika konnten wir diese Saison bei weitem nicht stillen auch Auberginen konnten wir nicht das liefern was gefordert war daher die Bauliche Massnahme.
Und zum Schluss hoffe ich das ich in dieser grösse noch als Garten zähle und somit im Forum richtig bin  ;D

Gutes neues Jahr allerseits!
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 31. Dezember 2019, 17:52:18
Setzkörper
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 31. Dezember 2019, 18:05:48
Garten hat nichts mit Größe zu tun. Paprika macht man nicht in der Landwirtschaft, das ist Gartenbau.

Sieht gut aus was du da geschenkt bekommen hast, bin gespannt ob du passende Grubberschare dafür findest.
Solls ein echtes Treibhaus geben oder eher ein Folientunnel? 5x20m wäre die Größe, die mir auch gefallen würde.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 31. Dezember 2019, 18:18:07
Sollte noch so Scharen bekommen, gibt einfach sehr viel verschiedene typen mal schauen.
Schon Gewächshaus so wie das welches wir jetzt schon haben. Folientunnel gerippe gedeckt mit Polycarbonat stegplatten.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2020, 12:01:55
Hallöchen
Leider gibt es nicht viel zu berichten, wir sind immernoch im Umbaufieber. Die Küche nimmt langsam Gestallt an, neben der Küche befand sich früher das WC und die Dusche. Die Zwischenwände wurden rausgebrochen, und ein neu ausgeschifteter Holzboden wurde montiert. In diesem Raum wird sich neu die Kühlzelle einfinden, Gemüse verkauf ohne kühlung funktioniert nicht so gut haben wir gemerkt darum die Anschaffung.
Für die Küche sind nun alle Chromstahhlmöbel inkl Backofen und Ceranfeld da, fehlt noch den Ausbau abzuschliessen.

Da wir ein kleines Problem mit Blacken und Disteln haben und ich einfach kein Werkzeug finden konnte lies ich mir beim bekannten welche fertigen. Die sind sogut wie unkaputtbar und funktionieren super bei Pfahlwurzeln.

Und im Treibhaus gedeiht der Salat relativ gut, der Wasabino hat inzwiscchen auch seinen leckeren Meerrettichartigen Geschmack :)

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2020, 12:02:28
Blackeneisen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2020, 12:02:48
Treibhaus
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Januar 2020, 12:03:18
Zwiebeln im Treibhaus
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 13. Januar 2020, 23:27:35
Was sind Blacken?

Im Treibhaus würde ich trotz Algen etwas mehr wässern, die Düngesalze kristallisieren schon an der Oberfläche neben dem Salat an den groben Krümeln, die noch über ausreichend Kapillarwasseranschluss verfügen. Was an der Oberfläche hängt, können die Wurzeln nicht aufnehmen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Staudo am 14. Januar 2020, 07:29:58
Plaggen verbunden mit einer elenden Plackerei?  ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Januar 2020, 09:10:39
Das neben dem Salat sind keine Kristalle sondern ganz einfach Schnecken eier  ;)
Wenn ich noch mehr giesse kommt der Schimmel und befällt die Salate.

Google mal Blacke, das ist eine Ampfernart die sich über ihren Samen sehr schnell verbreitet.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Staudo am 14. Januar 2020, 10:54:09
Danke. Dass man mit dem Werkzeug den Ampfer aussticht, kann ich mir vorstellen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Januar 2020, 11:04:52
Dann war die plackerei mehr auf das ausstechen bezogen?
Ja das ist eine plackerei mit den blacken ;)  war X stunden daran....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 15. Januar 2020, 21:37:58
Das neben dem Salat sind keine Kristalle sondern ganz einfach Schnecken eier  ;)
Wenn ich noch mehr giesse kommt der Schimmel und befällt die Salate.
Jetzt wo dus sagsts fällts mir auch auf. Ich meinte aber die hellen Krusten am salat hinendran, der 2te links im Bild. Es gibt noch mehr so Krümel. Giessen mit der Kanne von unten macht keine Blätter nass, ansonsten lüften.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Januar 2020, 14:26:27
Heute widmete ich mich den Kräuselkrankheit geplagten Pfirsichen,Nektarinen und Aprikosen. Letzte Saison war der Befall nicht so intensiv wie 2018 aber er setzt den Jungbäumchen zu.... Nach langem überlegen kam heute doch ein Kupferhaltiges Biospritzmittel namens Airone zum Einsatz. Ich hoffe das setzt den Sporen mal richtig zu sodass die Bäumchen sich nach und nach erholen können.
Wäre schade um die leckeren Weinbergpfirsiche :)
Im gleich Zug führe ich die Mausbekämpfung weiter, zurzeit fangen wir mit 6 Topcatfallen 1-2 Mäuse pro Tag, klingt nicht nach viel aber immerhin können diese Nager keinen Schaden mehr anrichten.

Diese Woche durfte ich die Kühlzelle 2x2 Meter abbauen und habe diese gestern auch gleich wieder aufgebaut. Unser Gemüse sollte nun noch länger als sonst frisch bleiben :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 19. Januar 2020, 15:08:08
Moin Sven,
.........die Kühlzelle 2x2 Meter abbauen und habe diese gestern auch gleich wieder aufgebaut. Unser Gemüse sollte nun noch länger als sonst frisch bleiben :)
hättest Du zu dem Thema Kühlzelle und Ab- und Aufbau, wohl bitte noch mehr Info? Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen.
 
Dankeschön :)
von
Nemi
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Januar 2020, 15:28:29
Klar
Wir konnten in einem Gastro Betrieb günstig eine gebrauchte Kühlzelle bekommen. Am Mittwoch konnte ich sie mit einem Mitarbeiter abbauen und gestern habe ich sie bei uns wieder aufgebaut :)
Das zb der Spitzkohl länger haltbar ist und der Salat nicht gleich schlaff ist haben wir sowas entschieden. Sobald das Obst ertrag gibt brauchen wir sowiso etwas.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Azubi am 20. Januar 2020, 10:05:38
Zum Thema Kräuselkrankheit bei Pfirsichen gibt es hier einen ganzen Faden:
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,3844.0.html
Dort findest du auch ein einfaches Spritzmittel, das man selbst herstellen kann (Peressigsäure).
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Januar 2020, 11:40:19
Zum Thema Kräuselkrankheit bei Pfirsichen gibt es hier einen ganzen Faden:
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,3844.0.html
Dort findest du auch ein einfaches Spritzmittel, das man selbst herstellen kann (Peressigsäure).

Ja da habe ich mitgelesen, aber aus den komponenten wurde ich nicht schlau und konnte diese auch nicht beschaffen in der Schweiz....
Darum musste ich handeln und auf etwas anderes umsteigen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Januar 2020, 18:23:40
Gerade eben noch die Phacelia und diverse pflanzenreste gemulcht. Nun ist alles bereit fürs Pflügen, ich hoffe dass das morgen machbar ist.
Zurzeit ist noch alles ruhig, mit Aussäen warten wir noch ab.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 25. Januar 2020, 18:05:18
Und heute wurde gepflügt :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 02. Februar 2020, 19:33:15
Heute wurde ausgesät, Paprikas und Chilis sind ausgesät. Es sind 18 Sorten Quer durchs Sortiment es wird noch ein bisschen ein finden sein welche sich eignen und welche nicht....
Falls der 2. Tunnel bewilligt wird haben wir Platz für ca 80 Paprika Pflanzen.
Diese Woche will ich auch noch Kopfsalate ala Maikönig und Chez le bart aussäen, ebenso einen frühen Satz blaro Kohlrabi sowie verschiedene Rucola Sorten.

Ob das Foto nun schön oder erschrekend ist überlasse ich euch ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 03. Februar 2020, 09:43:47
Schneeglöckchen sind immer schön  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. Februar 2020, 18:44:40
Heute sind Edelreis angekommen, es sind alles Äpfel für das Projekt Obsthecke. Eigentlich wollte ich ja nur 1 Zweig, nun hab ich Edelreis bis zum geht nicht mehr.....
Hoffe die Unterlagen kommen auch bald.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. Februar 2020, 17:10:20
Samstags heisst es weiter gehts mit der Produktionsküche.... Langsam aber sicher nimmt es gestallt an. Zurzeit verlege ich Gipsplatten, morgen mache ich noch die Installationen für Strom und Wasser fertig. Im verlauf der letzten Woche habe ich noch 4 neue Fenster montiert.
Hoffe ich kriege das hin bevor der grosse Stress im Garten losgeht....
Vom Gewächshaus gibt es nach wie vor keine News, falls das auch noch kommt geht sowiso nichts mehr in der Küche....
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Februar 2020, 13:12:47
Bei gutem wetter habe ich heute mit dem Schnitt unserer Obstbäumchen begonnen. Die einen haben es sehr nötig, wie der Breitacker Apfel auf dem Foto. Die Läuse haben ihn 2019 sehe geplagt, mal schauen was meine Schnibbelei erzielt. Obstbaumschnitt ist für mich immer so eine Sache, eigentlich mache ich mir aber einfach zu viel gedanken was andere Leute denken wenn sie die Bäumchen sehen. Was ich aber in den letzten Jahren gelernt habe: Fragst du 5 Leute hast du mindestens 5 Meinungen  ??? Darum schneide ich wie es mir passt bzw nach bestem wissen und gewissen..... Spätestens nächstes Jahr sehe ich was ich richtig und oder nicht ganz so richtig gemacht habe
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 16. Februar 2020, 22:05:15
Ui, mehlige Apfelblattlaus vom feinsten. Da helfen keine Nützlinge, die sollte bekämpft werden. Für die Nützlingsernährung gibts andere Blattlausarten, die weniger Schaden anrichten.

Das verkrüppelte Holz würde ich auf gesunde Knopsen zurücknehmen. Das Bäumchen ist eh noch recht jung, das kann kräftigen Schnitt für kräftigen Wuchs vertragen.

Die Küche wird noch gefliesst? Dort habt ihr auch Wasser?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 17. Februar 2020, 06:04:33
Ja der ist noch sehr klein, wurde kräftig geschnitten so sollte er diese Jahr ein bisschen mehr wachsen.
Die Küche wird nicht gefliest, die Wände werden mit Latexfarbe gestrichen und der Boden mit einer 2K Farbe. Ja Wasser haben wir nachher in der Küche, sowie Starkstrom zb. für den Backofen.
Ausgesttattet wird alles mit Chromstahlmöbeln, es soll von anfang an den Hygienestandarts entsprechen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 19. Februar 2020, 19:10:37
Heute konnte ich noch Reis von einer Weissen Kirsche ergattern, fest sind die Knospen noch nicht angeschwollen.
Zum Wochenende hin sollten noch ein paar Edelreis ankommen sowie die passenden Unterlagen für Kirsche und die Apfelhecke.
Aktuell sind im GWH schon wieder über 1400 Setzlinge bereit zum keimen, zusätzlich noch 4 Saatschalen.

-Kohlrabi
-Div Salate -3 Sorten Knoblauch
-Etagenzwiebeln
-18 Sorten Chili und Pepis -Mispel Sämlinge
-Speierling Sämlinge verschiedener Herkünfte
-Spilling Kerne
-3 Sorten Weinbergpfirsiche
-2 Sorten Kernechte Pfirsiche

Ich werde am Wochenende hoffentlich mal wieder Fotos bei Tag machen können :) überall blüht und spriesst es nähmlich

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2020, 21:41:00
Am Nachmittag durften wir unsere Spargeln abholen, diese wurden sofoft gepflanzt. Es sind ca 80 Pflanzen die wir nun haben, und 3 Sorten.
Die Vorfreude auf den Spargel ist riesig :D
Gestern haben wir völlig unverhofft ein Packet erhalten, darin waren 14 Sorten Schwertlilien die wir nun betreuen dürfen. Diese wurden heute auch gleich an ihren neuen Standort gepflanzt.
-Sable
-Flammenschwert
-Nibelungen
-Goldfackel
-Vingolf
-Madame Chereau
-Aegir
-Grasblättrige iris
-L.a Williamson
-Solini que
-Kupferhammer
-White Knight
-Susan Bliss
-Iris lutescens

Morgen stehen die veredelungen an, hauptsächlich werden die Bäumchen auf B9 für die Apfelhecke gemacht. Ebenso habe ich noch eine weisse Kirsche aus der Region die auf Gisela 5 veredelt wird.


Auf dem 2. Foto noch Impressionen vom Grundstück :) bei perfektem wetter aufgenommen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. Februar 2020, 21:41:29
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Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. Februar 2020, 20:10:44
Fertig mit veredeln :)
21 Äpfel, 4 Weisse Kirschen und 5 Maulbeeren konnte ich fertig machen.
Schrecksekunde beim anschneiden der 1. B9 Unterlage.
Sieht schon edel aus das rote Holz des B9.
Hoffe die letzten Äpfelreiser trudeln nächste Woche auch noch ein, auf die wartet MM111.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. Februar 2020, 22:47:12
Hat was.

Wie plant ihr eigentlich die Erntearbeiten?
Zur Spargelstechzeit will auch vieles andere ausgesäht oder gepflanzt werden.
Stelle mir das schwierig vor, wenns nach Feierabend erst losgeht und dann noch geputzt werden muss.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 24. Februar 2020, 06:07:45
Meine Frau arbeitet in der Gastro so unregelmässig das da gut mal Zeit bleibt für sowas. Sonst wird geerntet wie Zeit bleibt, die sind ja auch noch lagerbar im Kühlschrank ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. März 2020, 20:05:38
Es füllt sich langsam das GWH.... Kohlrabi Blaro und diverse Salate konnten pikiert werden. Die Zwiebeln wurden gesät, zuerst habe ich es mit der Quickpot Sämaschine versucht. Leider ist das nur nützlich wenn man mehrere Quickpot mit der gleichen Sorte säen kann. Sonst ist es zu aufwendig....
Folgende Zwiebelsorten konnten gesät werden:
-Birnenförmige
-Schinkebzwiebel
-Rouge de Geneve
-Braunschweiger dunkelblutrote
-Rossa lunda di firenze
-jaune paille de vertus
-Pâle de niorte

Zuhause schaut es nicht besser aus, die Chilis und Paprikas konnten pikiert werden und wachsen nun weiter mit mehr platz :)

Am Samstag habe ich noch ein Edelreis von einem älteren herren bekommen. Die Sorte ist leider unbekannt, er weiss nur noch:
Vor ca 50 jahren an einer messe gekauft, aus den USA Apfel ist rot hat eine harte schale aber ist relativ süss lagerbar bis ca april.... Nun stellt sich die Frage was das sein könnte :D

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. März 2020, 20:05:58
Haus gärtnerei
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. März 2020, 19:49:27
Ferien :)
Heisst bei uns ferien auf dem Bauernhof ;) die Ernte und Pflanzenreste von 2019 wurden heute in die Kompstieranlage gebracht. Damit ich nicht leer nach hause fahren muss nehme ich immer noch Kompost mit.
2 Kipper reichen wieder relativ weit.
Desweiteren mussten heute 2 kranke Eschen einer Mispel der Sorte Westerveld weichen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. März 2020, 19:49:54
Neuer Standort der Mispel
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 03. März 2020, 19:54:41
Meine Güte :o Du scheints ja auch ein echter 'Wühler'zu sein. ;) Ich würde mich bei den vielen anfallenden Arbeiten wahrscheinlich verzetteln.
Auf den schwarzen Kompost bin ich ein bisschen neidisch.Der sieht echt super aus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 03. März 2020, 21:47:51
Ich bin vorsichtig mit solchem Kompost geworden. Oft rentiert sich das ablagern lassen über ein paar Wochen deutlich. Aber schlussendlich ists eine Frage der Dosis.

@Sven: wieviele Pflanzen sähst du pro Sorte zB von den Zwiebeln mit der Maschine aus? Nur 2-3 Trays oder mehr?
Wenn du mit dem Gedanken spielst, die Sämaschine wieder loswerden zu können, bitte schreib mir ne PN. Ich hätte da echtes Interesse.



Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 04. März 2020, 12:22:31
@Nova Liz
Ja wir wühlen gerne.... Gester kamen auch noch 2 LKW voll Sand zum Boden aufbereiten :) der Kompost ist sehr gut den wir hier abholen dürfen, der wird gesiebt und hat sogut wie kein Plastik drin.

@Thuja
Warum vorsichtig? Zu scharf?
Wir haben im ganzen 12 Quickpot gesät, aber höchstens 3 der gleichen Sorte. Ich muss das nochmals verfolgen wie effizient das Gerät ist wenn ich mehr säe. Positiv ist sicher der Saatgut verbrauch..... Ich mach mir da im laufe der Saison mal gedanken drüber. Aber hauptsächlich nutzen wir ja sowiso die 54 Quickpot, da kann ich die Sämaschine nicht gebrauchen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nemesia Elfensp. am 04. März 2020, 15:24:45
Warum vorsichtig? Zu scharf?
Hier bei uns ist der hohe Salzgehalt des Kompost aus dem Kompostwerk das Problem. (Unser Kompostwerk versendet die Analysedaten auf Anfrage per Mail)
Bei den Mengen die Du verarbeitest, wäre die Daten bestimmt eine gute Informationquelle. (better save than sorry)
Seid ich von dem Salzgehalt weiss, verwende ich den zugekauften Kompost z.b. nicht mehr für meine Erdbeeren und auch die Heidelbeeren, die Johannisbeeren und Stachelbeeren verschone ich damit. Alles andere bekommt immer eine Pflanzmischung - darin höchstens 25% von zugekauften Kompost.

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 05. März 2020, 00:09:05
Zu scharf muss er nicht unbedingt sein, im Gegenteil.
Wenn man ihn überdosiert kommt natürlich der Salzgehalt zum tragen.
Richtig angewendet sind diese nicht fertig durchgegorenen Komposte allerdings oft noch so instabil, das sie zum einen den Stickstoff festlegen und durch die fleissigen Metabolisierer (Mikroorganismen, die sich um die eher frühe Phase kümmern) das Bodenmikrobiom durcheinanderwürfeln. Man kann da Glück haben und es wachsen nur ein paar Pilze später, es kann aber auch nach hinten losgehen und über 3 oder mehr Jahre Mickerwuchs bedeuten. Die Biologie ist hier oft unberechenbar und nach der Herkunft der Kompostierwerkkomposte nicht unbedingt die beste.
Man hats eben nicht in der Hand was sich schlussendlich durchsetzt, bei ausgereiften Komposten ist die Lage deutlich klarer und die Phytosanitäre Wirkung eher gegeben.
Deswegen lagere/veredle ich den Kompost lieber etwas länger als die Superturbo-Handvoll-Wochen im Kompostierwerk.
Hat ein bisschen was mit Kontinuität zu tun, weniger den Boden überschwemmen mit aktivsten Mikroorganismen, sondern eher das Background füttern und falls mehr Leben erwünscht ist, wird eben Gründünger oder andere leicht verrottbare Biomasse eingearbeitet. Aber eben nicht das schwer verdauliche.
Das ist dann was anderes als Kommunalhäckselgut plus x in kürzester Zeit braun und krümelig gemacht. Egal welche Zertifikate er bekommt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nox am 05. März 2020, 12:46:14
Gut zu wissen, das mit dem Kompost. Zwar haben wir hier kein Streusalz, aber ich habe mich schon oft gefragt, inwieweit der viele Kompost zuträglich ist und wie wohl der Stickstoffgehalt aussehen mag.

Er lager bei mir sowieso länger, bevor er eingesetzt wird. So eine grosse Fuhre Agro-Hänger verteilt sich nich so hurtig bei mir.
Was ich beobachtet habe:
Birkenwurzeln sind innerhalb weniger Monate drin, die Hortensien färben sich von blau nach leicht rosa, kalkholde Pflanzen gedeihen prächtig und er düngt etwas.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 05. März 2020, 21:13:28
Über das habe ich mir bis anhin wirklich nie gross Gedanken gemacht..... Ich müsste mal anfragen wie die Werte sind. Der Kompost den ich hier geholt habe ist nicht ganz frisch, der wird für selbstabholer ein bisschen gelagert. Der ganz frische mit den gröberen Stücken drin geht direkt aufs Feld.
Bis vor 2 Jahren war der Komposthof noch Bio zertifiziert, angenommen wird auch nicht alles. Es ist halt nicht so ein Grossbetrieb wie man das von den Komposthöfen kennt, er macht das ganze mit Leidenschaft.
Ich wollte diese Jahr nach der Saison sowiso mal Bodenproben machen, dann würde sich mal zeigen wie es ausschaut.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 07. März 2020, 00:20:23
Ab einer gewissen Flächengröße lohnen sich Bodenproben jedes Jahr weil entsprechende Düngermengen eingespart werden können. Wenn die Bodenproben nicht eh schon Pflicht sind...

Ob der Kompost Biozertifiziert ist, ist dem Kompost und dem Boden ziemlich egal. Die Mikroorganismen können nicht lesen.

Mal ein bei mir gerade aktuelles Beispiel zu nicht selbstgemachtem Kompost, bin mal wieder reingefallen. Vollständig versemmelt...

Habe die Quickpots bestückt, Salat, Spinat, Petersilie, Paprika ausgesäht, etwa im Termin drin, für eine frühe Pflanzung. Man plant ja soweit das das zeug auch erntefähig ist wenn die nächsten Kulturen drauf müssen.
Keimt soweit alles wie es soll, Licht passt, Temperatur ok, Lüftung gut, ich wundere mich 2 Wochen später, warums nicht vorwärts geht. 2 Wochen bei knapp 20°C und gerade mal das 2te Blatt nach den Keimblättern am entfalten. Mhh, ok, ist noch früh, erstmal nicht weiter beachtet. Eine Woche später, wird immer schlimmer, die Keimblätter werden chlorotisch. Nix grün mehr sondern hellgrün, teilweiße schon gelb.
Alles klar, Stickstoffbetonten Dünger drauf, 2g/Liter Hakaphos grün, 3 Tage abgewartet, Keimblätter sind wieder ok und die Pflanzen beginnen endlich zu wachsen.
Unterm Strich also mindestens 2 Wochen verloren, nun wird sich noch zeigen ob die Folgekultur leiden muss oder der Salat mit 50% Ertragsausfall abgehakt werden kann. Wenn du auf Termin liefern müsstest und nicht die Flexibilität vom restaurant hättest, wäre es ein Totalausfall.

Also was war passiert? Wo lag der Fehler?

Susbstrat war Gramoflor Profi Friedhof. Eine Mischung mit recht viel Schwarztorf, gut Weißtorf, ein für Blumenerden guter Anteil Kompost, soll ja Leben drin sein und nicht nur sterile Kokoswolle oder Torf, minimal feinstem Perlit, Ton und Sand, voll aufgedüngt auf normale 3g/Liter, Struktur grob genug für 4cm Töpfe. Farbe dunkel ohne Ruß oder Kohlenanteil. Also auch nix Terra Preta.

Gekauft wurden die Säcke im Herbst. Standen den ganzen Winter bei rund 20°C im Keller, Beutel zu, also feucht genug. Der Kompost arbeitet und tauscht sich aus mit dem Rest der Mischung. Ist ja Leben drin. Eigentlich gewollt.
Nun kommen die Samen rein, es wird restriktiv gewässert, so dass aus den kleinen Zellen möglichst wenig Nährstoffe in den Untersetzer ausgespült werden und die Pflanzen kollabieren drin.
Kein verfügbarer Stickstoff mehr im Substrat, Pflanze verhungert.
Da hat der nicht durchgegorene Kompost eben über Winter den kompletten Stickstoffvorrat von der auf volle Kanne 3g/L aufgedüngten Mischung weggefressen.
Musste mit Dünger behoben werden, und spätestens jetzt fängt die Salzdiskussion an.
Die ist Nonsens wenn man Aussatterde und Vollgedüngte Geranienerde vergleicht, da gibts keine Schäden bei den zarten Keimlingen mit 3g/L, nun habe ich wohl 4-5g/L Salz drin und sehe immernoch keine Salzsymptome an den Blatträndern.

Unterm Strich stehen die Pflanzen also in tendenziell zu Salzhaltigem Substrat durch den nicht ausgegorenen Kompost und den dadurch nötigen Düngerschub, auch wenns noch keine Schäden macht, aber die Zeit die bis zum Fehler beheben vergangen ist, die macht später aufpotenziert evtl 3 Wochen aus und damit die ganze Aussaat evtl für die Katz.

Soviel zum Thema Kompost aus Quellen, die man nicht kennt und nicht vorher in Topfversuchen ausporbiert hat.
Deswegen sage ich als Kompostliebhaber: Kompost ist nicht gleich Kompost. Aufpassen, wenns um was geht und ruhig mal ein paar 9er Töpfe Erbsen oder sonstwas säen als Modellpflanze in Kompost-Ackererdemischung, damit man später nicht einen ganzen Satz Gemüse umpflügen muss. Platz für 2x15 Töpfe zum lernen findet sich immer.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. März 2020, 13:18:55
Danke Thuja für deine ausgedehnte Erklärung zum Thema Kompost, soweit hatte ich garnie gedacht.... Hatten die letzten Jahre sogut wie nie Probleme mit dem Kompost.

Aktuell ist das Wetter viel zu Nass bei uns, ich müsste schon längst den Boden mit der Kreiselegge bearbeitet haben und den Weissklee für die Fahrgassen gesät haben.
Ebenfalls muss Sand und Kompost verteilt werden.
Naja müssen wir halt noch ein bisschen abwarten mit dem ganzen....
Im GWH stehen aktuell gegen 3000 ausgesäte Töpfchen, es wächst und spriesst überall.
Am Freitag hatte ich noch einen weiterführenden Obstschnittkurs, das Fachwissen wurde heute gleich bei der Verjüngung eines alten Quittenbaumes angewandt :)
Achja unsere Küche nimmt langsam formen an :D
Nächste Woche habe ich nochmals Urlaub, da werden wir wieder einiges machen können :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 08. März 2020, 20:29:15
Na die Küche sieht schonmal soweit sauber zum bestücken aus.

Von der Kreiselegge bin ich ja recht wenig Freund, natürlich, hat was, besser als Fräse, aber wenn man nicht säen muss sondern pflanzt, dann darf die Krume gerne auch etwas gröber sein.

Zu nass, wem sagst du dass. Die Pflanzkartoffeln sind schon überständig. Ich hoffe aufs abtrocknen die nächsten 3 Tage.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. März 2020, 20:50:05
Dankeschön :)
Mit bestücken sind wir dran... 2 Chromstahlmöbel müssen noch ein bisschen angepasst werden.

Kreiselegge benutze ich gerne, das Saatbeet wird sehr schön so. Mit den Fahrgassen werde ich die Kreiselegge dann auch nichtmehr nutzen können....
Unsere Kartoffeln haben auch schon grosse grüne keime, hoffe es geht nächste Woche mal. Die Gemüsebauern in der Region haben vor 2 Wochen mit der Pflanzung begonnen. Aber meistens war vorher gewachsener Boden der gepflügt wurde, somit war der Boden ein bisschen trocken und besser befahrbar.
Das Problem ist halt bis der Klee dann Fuss gefasst hat dauert es auch nochmal einen Moment....
Naja wir werden sehen wie es rauskommt. Den Stress mit den Fahrgassen habe ich ja hoffentlich nur 1 mal.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. März 2020, 19:10:19
Heute wollte ich mit der Kreiselegge fahren, leider ist alles ein bisschen zu nass..... Da muss ich noch abwarten, Kompost und Sand sind verteilt fehlt noch die Kreiselegge....
Eine Strauchmispel Moldawien sowie 2 Maulbeeren "kleine Ungarn" konnten heute noch gepflanzt werden.
Ein kleines Beet haben wir auch erstellt heute, Sturmholz hat es genug und Maschinen für den Transport sind auch vorhanden :) im Beet wurden Knobli gesteckt.
Die Kartoffeln wurden ebenfalls im Boden versenkt, ich hoffe das gedeiht gut mit 2 lagen Flies...
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. März 2020, 11:40:06
Eine turbulente Woche geht vorbei.... Es ist ein komisches Gefühl zur Arbeit zu gehen aktuell, wir arbeiten uneingeschränkt weiter während meine Frau zu hause ist und den Garten schmeisst.

Diese Woche bekamen alle Bäume ihre Kompostration, gleichzeitig wurden alle Anbindungen und Stammschütze gecheckt.
Am Mittwoch konnte die Gartenfläche mit der Kreiselegge bearbeitet werden, meine Frau hat danach alles eingemessen und mit der Beeteinteilung begonnen. Es entstanden 14 Beete die 1.4 Meter breit und 43 Meter lang sind. Die "Fahrgassen" wurden mit Weissklee eingesät. Zum Glück keimt dieser noch nicht, sonst wäre die arbeit nach den Frösten von nächster Woche für nichts gewesen.
Leider stehen auch Aprikose und Mandel in vollblüte, die Pfirsiche beginnen auch zu blühen.... Naja was will man dagegen machen.....
Die Kirschpflaumen hingegen beginnen bereits zu verblühen, mal schauen ob es da was gibt.
Ebenso wurden am Freitag die letzten Veredelungen gemacht, ich habe noch 2 rot/rosa fleischige Sorten bekommen die nun auf MM 111 veredelt wurden. Ebenso wurde ein relativ süsser Boskoop aus der Region auf eine B9 veredelt.
Im GWH keimen nahezu alle ausgesäten Speierlinge, es sind nun etwa 120 stk  ::) mal schauen ob ich alle durchbringe....
Auch die Pfirsiche sowie die Spillinge keimen :)
Allgemein muss jetzt im Garten abgewartet werden bis der Weissklee keimt, danach kann die neue Biologischabbaubare Folie verlegt werden. Danach kann auch unsere Saison beginnen :D

Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 22. März 2020, 19:06:18
Top. Wie beregnet ihr die Fläche?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 22. März 2020, 19:51:58
Dankeschön
Wie gewohnt mit dem Rollomat/Sprinkler.
Die Tropfbewässerung wäre dann die nächste Ausbaustufe.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. März 2020, 20:29:31
Ein einziger Regner für die ganze Fläche?
Bei 10mm und knapp 900m² würde mein größter Regner einen kompletten Arbeitstag brauchen, müsste aber mehrmals umgestellt werden.
Ist das zeitlich noch kein Flaschenhals bei euch oder kann man den Rollomat den ganzen Tag laufen lassen und er zieht sich selbstständig vor? 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. März 2020, 20:43:58
Das ist so ein Teil wie auf dem Foto, der Wagen vorne wird automatisch durch den Wasserdruck zurück gezogen.
Müssen ihn meistens 1 mal umstellen. Wir haben die rückzuggeschwindigkeit ausgerechnet, die Pumpe die den Wagen versorgt hängt an einer Zeitschaltuhr. Bis jetzt hat es super geklappt :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 23. März 2020, 20:46:16
Gute Idee mit der Pumpe. Verstanden. 
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 23. März 2020, 21:06:32
Gute Idee mit der Pumpe. Verstanden.

Das war garnichtmal so einfach eine Zeitschaltuhr mit 5 Polstecker zu finden. Wir haben dann zum Glück etwas gefunden, mit Digitalanzeige im Minutentackt.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. März 2020, 19:10:19
Wir reagieren auf die Mauseplage, unser Topcatsortiment wurde ausgebaut. Wir können nun flexibel mit 36 Topcatfallen mausen :)
Die ersten Erfolge sind vielversprechend.
Wir hoffen immernoch auf warmes Wetter, die Salate müssten dringend raus. Sie sind ja schon schön geraten ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. März 2020, 19:10:44
Salate und Kohlrabi
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 26. März 2020, 20:30:31
wieviel mäuse fängst pro tag
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 26. März 2020, 20:40:51
Am erste waren es 2x7 stk an einem Tag, am 2. Tag noch 6 . Seit 2 Tagen ist ruhe.... Zeit die Fallen wieder zu versetzen
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 27. März 2020, 13:45:05
Am erste waren es 2x7 stk an einem Tag, am 2. Tag noch 6 . Seit 2 Tagen ist ruhe.... Zeit die Fallen wieder zu versetzen
Bei 36 Fallen  :o muss die Trefferquote auch einfach gut ausfallen.Teure Investition,scheint sich aber zu rentieren. ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Roeschen1 am 27. März 2020, 14:05:06
Katze anschaffen?
Hier überlebt keine Maus.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 27. März 2020, 15:44:33
der maushanserl fing mal bei jemanden 8o
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. März 2020, 19:54:27
Am erste waren es 2x7 stk an einem Tag, am 2. Tag noch 6 . Seit 2 Tagen ist ruhe.... Zeit die Fallen wieder zu versetzen
Bei 36 Fallen  :o muss die Trefferquote auch einfach gut ausfallen.Teure Investition,scheint sich aber zu rentieren. ;)

Aktuell sind 26 im Einsatz, morgen wird umgestellt.
Ja die sind schweine teuer, konnten 30 stk gebraucht kaufen. Kaputt gehr ja an den Edelstahlröhren sogut wie nichts.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 27. März 2020, 19:55:24
Katze anschaffen?
Hier überlebt keine Maus.

Wir haben eine sehr zuverlässige Katze, Raubvögel und Füchse.
Aber aktuell kommen selbst die nicht klar mit den Mäusen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 07. April 2020, 20:58:43
Heute war Weihanchten :D
Ein weiteres Gewächshaus wurde geliefert, es wird gleich gross wie das erste und zwar 6x20 Meter. Leider macht uns Corona einen strich durch die Rechnung beim Absatz.... Aber das bringen wir auch noch irgendwie hin.
Am wochenende wurde die Biologisch abbaubare folie verlegt, soweit zufriendenstellend. Die Nachfrage nach Setzlingen ist enorm gestiegen, die ersten Sätze konnten nicht gepflanzt werden. Sondern wurden als Setzlinge verkauft. In der Schweiz haben ja alle Gartencenter und Bauhäuser geschlossen.
Mal schauen wie das weiter geht.... Nächste schritte am Wochenende sind Mais, evtl Kartoffeln und diverse Kohlarten nach draussen bringen.
Gestern konnten wir wiedermal einen Garten plündern :D
-Strauchpfingstrose
-Pfingstrose
-Christrose
-Rosmarin
-Salbei
-Rhabarber
-Schwertlilien
Und diverse Blumen konnten "gerettet" werden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 07. April 2020, 21:21:52
Gratulation zum neuen Gewächshaus und zu den neuen Gartenpflanzen.
Das mit den Setzlingen ist natürlich Mist.Aber vielleicht kommt da noch was nach . ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: lord waldemoor am 07. April 2020, 21:32:45
die schnapsflaschen hätten noch in meinem keller platz ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. April 2020, 21:28:06
Gratulation zum neuen Gewächshaus und zu den neuen Gartenpflanzen.
Das mit den Setzlingen ist natürlich Mist.Aber vielleicht kommt da noch was nach . ;)

Dankeschön :)
Der nächste Satz wächst ja schon, da wird sicherlich was zum pflanzen übrig bleiben :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 08. April 2020, 21:28:57
die schnapsflaschen hätten noch in meinem keller platz ;D


Schnaps? Wir sind seriös und nutzen sie für Süssmost  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 03. Mai 2020, 19:50:03
Ich melde mich auch widermal :)
Wo soll ich anfangen? Es gibt soviel zu erzählen....
Die Kartoffeln sind im Boden, und keimen bereits. Im gwh warten ca 5000 Setzlinge auf ihre auspflanzung nächste Woche. Heisst das meine Urlaubswoche ausgebucht ist und ich mit den Setzlingen Zeit verbringe.
Heute haben wir endlich am 2. Gwh begonnen, und sind schon fast fertig :)
Es hat sich auch hier alles ein bisschen geändert. Wir durften nicht ein festes GWH bauen wie geplant, sondern müssen jetzt ein temporäres bauen. Heisst Anfang Mai aufstellen ende Oktober abbrechen. Aber das ist immernoch besser als nichts :)
Nun haben wir 2 Gewächshäuser die jeweils 6x20 Meter haben.
Ich werde die Tage wieder berichten wie es ausschaut.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Mai 2020, 20:09:49
Vor einiger Zeit berichtete ich über den Besuch in der Gärtnerei die den Betrieb einstellt. Damals ging es ja um die Dahlien, der Herr wollte dafür 5.- pro Knollen. Da habe ich natürlich abgelehnt und seit da nichts mehr gehört.... Anfang woche bekam ich einen anruf von dem besagten Herrn, er habe die Dahlien ausgegraben und würde mir diese gerne schenken. Nun ja heute durften wir dankend 50 Dahlienknollen abholen :) es sind verschiedene Pompon und Seerosen.
Heute haben wir mit den pflanzungen begonnen, es konnten bereits ca 300 pflanzen gesetzt werden.
Mit der neuen Folie gab es einige neue Herausforderungen, zb. Wie wollen wor die Folie lochen?
Gesagt getan, ich nenne das ganze immer Bauern Engineering  ;D schön ist es nicht aber es funktioniert.
Einerseits wurde eine Rasenwalze die als Rasenbelüftung gedacht ist abgeändert, es wurde an den Stacheln ein M6 Gewinde gedreht und mit Muttern und U-scheiben eine Art Teller gefertigt.
Und um die Bohnen stecken zu können habe ich eine Art Handwerkzeug gefertigt. Hiermit kann ich 11 Löcher im abstand von 7cm auf einmal ausstanzen.
Morgen geht es an den Mais, die Bohnen kommen in den Boden und der Rest der Setzlinge sollten auch gepflanzt werden können.
Aufs Wochenende hin beginnen wir mit der bepflanzung der Treibhäuser.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Mai 2020, 20:10:16
Vorlochwalze
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Mai 2020, 20:10:31
Handstanzer
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Mai 2020, 20:10:51
Handstanzer unten
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 13. Juni 2020, 08:46:25
Warum schreibst Du nix mehr sven ??? ich hab schon Entzugserscheinungen  ;D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: helga7 am 14. Juni 2020, 13:29:10
Ja, genau!!
Hoffentlich eh alles ok, und nur viel Arbeit? :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:12:33
Dann schreib ich doch einfach mal wieder etwas :) manchmal komme ich mir halt doof vor als allein unterhalter.... Und meinen Kanal auf Instagram mit Fotos zu fütter klappt irgendwie auch einfacher.
Zurück zim Thema:
Die Setzlinge sind sogut wie alle im Boden, beide Gewächshäuser sind ebenfalls vollgepackt. Im Gewächshaus ernten wir aktuell bereits die ersten Gurken, und zwar Nostrano,Snackgurken und Ameliore de Bourbonne.
Die Tomaten sind jetzt etwas zwischen 120 und 140cm gross und haben reichlich behang bzw blüten.
Bei den Peperoni geht es gemächlicher zu und her, die haben zwar Früchte aber wachsen langsamer.
Auf dem Freidland ernten wir Salate, diese Woche gabs für die Läden einen Mix aus Rouge Grenobloise (Lattich) Abruzzen (Pflücksalat als kopf geerntet) und Venezianer ebenfalls Pflücksalat der als Kopf geerntet wird.
Auch ernten wir bereits wieder Krautstiel, und ab nächster Woche werden wir auch die ersten gelben Zuckererbsen ernten können.
Die Pflanztische sind zum Teil bereits wieder mit dem Wintergemüse belegt, ausgesät sind:
-Federkohl
-Palmkohl
-div Rettich
-diverse Zichorien und Radicchio
Beim Obst sieht es mehr oder weniger auch gut aus, die Schweizerhose wird dieses Jahr das erstemal Früchte tragen. Ebenso werden wir die ersten eigenen roten Nüsse haben  ;D
Negativ ist sicherlich die erneute Kräuselkrankheit an den Pfirischen, trotz frühem und mehrfachem einsatz von Kupfer.... Auch sind sogut wie alle neuen Veredelungen eingegangen, hatten wohl einen schock mit dem UV Licht.... Naja nächstes Jahr gibt es nochmals einen Versuch :)
Beim Thema Bodenbearbeitung sind wir auch einen grossen Schritt weiter gekommen, wir werden auf den Herbst mit einer Bodenfräse arbeiten.
Dabei werden jedoch nur die obersten 5cm bearbeitet, es wird sich dann eine art rotte bilden wobei sich die Pflanzenreste zersetzen sollte. Die Bodenfräse wird zusätzlich mit einem Sägerät ausgerüstet, sodass auch gleich zwischenfrüchte wie Phacelia eingesät werden können.

Fast vergessen, der Zufall wollte es das wir sehr viel Inventar von einer Gärtnerei übernehmen können die bei uns in der Nähe ist. Bis jetzt konnten vorallem Quickpot Saatschalen Schubkarren und sonstige Wagen abgeholt werden. Werde sicher dazu nochmal etwas posten, sobald ich alles beisamen habe.

Und jetzt gibts noch ein paar Fotos, leider ist meine Kamera am Handy nicht mehr so gut im Schuss.....
Grüsse :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:13:04
Rote Gartenmelde
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:13:26
Weisse Ananas
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:13:54
Abruzzen salat
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:14:17
Krautstiel feurio
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:15:00
Ausgesäte Veilchen, immer lustig was da zum vorschein kommt .
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:15:24
Gelbe Zuckererbse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:15:48
Apfelduft pelargonie
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:16:14
Borretsch alba und der normale blaue
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:16:41
Winteraussaaten, unspektakulär
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 16:17:09
Erste Gurken Ameliore de Bourbonne ausgereift als Salatgurke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 14. Juni 2020, 16:37:27
Dann schreib ich doch einfach mal wieder etwas :) manchmal komme ich mir halt doof vor als allein unterhalter....

ja, sorry  :D aber ich kann das, was Du machst, nur bewundern und eigentlich nix dazu sagen. Mein Garten ist nur 230qm klein und liegt mittendrin in Berlin. Ich pfege auch rare Pflanzen - aber eben kein Gemüse  ;)

Trotzdem finde ich das, was Du machst sehr interessant und würde mich freuen, wenn Du ab und zu was zeigst.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: RosaRot am 14. Juni 2020, 16:50:33
Toll, was bei Dir alles so wunderbar gedeiht!  :D
Von so einer Gurke würde ich gern sofort ein Stückchen versuchen!
Hab' selber dieses Jahr kaum etwas, weil anderes erledigt werden muss und keine Zeit für einen Gemüsegarten bleibt (obwohl einer vorhanden wäre.)

Übrigens lese ich immer sehr gern, was Du schreibst. ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Alstertalflora am 14. Juni 2020, 17:01:35
Gelbe Zuckererbse
Toll, was es so alles gibt  :D! Unterscheidet die sich geschmacklich von den normalen Grünen?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 21:47:12
Dann schreib ich doch einfach mal wieder etwas :) manchmal komme ich mir halt doof vor als allein unterhalter....

ja, sorry  :D aber ich kann das, was Du machst, nur bewundern und eigentlich nix dazu sagen. Mein Garten ist nur 230qm klein und liegt mittendrin in Berlin. Ich pfege auch rare Pflanzen - aber eben kein Gemüse  ;)

Trotzdem finde ich das, was Du machst sehr interessant und würde mich freuen, wenn Du ab und zu was zeigst.

Dankeschön :) Pflanzen die nicht alle haben sind halt schon was schönes :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 21:48:17
Toll, was bei Dir alles so wunderbar gedeiht!  :D
Von so einer Gurke würde ich gern sofort ein Stückchen versuchen!
Hab' selber dieses Jahr kaum etwas, weil anderes erledigt werden muss und keine Zeit für einen Gemüsegarten bleibt (obwohl einer vorhanden wäre.)

Übrigens lese ich immer sehr gern, was Du schreibst. ;)

Die Zeit dafür kommt schonwider ;) machmal wünsche ich mir auch ein bisschen weniger Garten.... Aber ich habs mir ja so ausgesucht.....
Danke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 14. Juni 2020, 21:48:40
Gelbe Zuckererbse
Toll, was es so alles gibt  :D! Unterscheidet die sich geschmacklich von den normalen Grünen?

Sogut wie nicht... Eigentlich schade
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 16. Juni 2020, 02:05:15
Ja, gerne weiter Bilder zeigen und berichten.
Beim Thema Bodenbearbeitung sind wir auch einen grossen Schritt weiter gekommen, wir werden auf den Herbst mit einer Bodenfräse arbeiten.
Dabei werden jedoch nur die obersten 5cm bearbeitet, es wird sich dann eine art rotte bilden wobei sich die Pflanzenreste zersetzen sollte. Die Bodenfräse wird zusätzlich mit einem Sägerät ausgerüstet, sodass auch gleich zwischenfrüchte wie Phacelia eingesät werden können.
Die Walze für Bodenschluss nicht vergessen wenn das verfügbare Keimwasser immer weniger wird.
Ich halte ja nicht viel von Fräsen wenn sie öfter als alle ~3 Jahre eingesetzt wird. Im Herbst erst Phacelia säen zum stabilisieren der Krume könnte etwas spät sein wenn sie nicht gleich keimen oder schon im November/Dezember zurückfrieren. Was winterhartes wie Winterackerbohne/Roggen, sofern es zur Fruchtfolge passt, wäre hier schon besser.

Ansonsten Frage: wie leitet ihr die Gurken am Baustahlgitter auf? Gibt es einen gewissen Schnitt oder wird nur eingefädelt/angebunden? Wie hoch ist das Gitter?

Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 16. Juni 2020, 06:08:24
Natürlich wird noch eine Glattwalze montiert an der Sämaschine.
Da wir nur die oberen 5cm vom Boden bearbeiten wird es sogut wie keine errosion geben, und auch die Bodelebewesen werden nicht durcheinander gebracht.
Viele Biobetriebe die Pfluglos arbeiten haben dieses bearbeitungssystem.
Mit den zwischenfrüchten muss ich noch schauen was es genau wird, diesen Winter hatte die phacelia überlebt und war bis im Frühjahr grün.

Die Gurken lassen wir einfach ranken, wir brechen sie nicht aus. Wollten es diese Jahr jedoch an ein paar Pflanzen ausprobieren.
Die Gurken werden nur eigefädelt, den Rest machen sie alleine.... Die Gitter sind 2 Meter hoch.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: July am 16. Juni 2020, 06:50:28
Tolles Gemüse, tolle Bilder Sven:)!! Eine gelbe Zuckererbse hatte ich auch schon im Programm:) Und auch wir fräsen unseren Acker, ist eine feine Sache und wir haben hier trotzdem sehr viel Bodenlebewesen. LG von July
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Juni 2020, 20:48:56
Die Gurkenernte geht weiter, die ersten White Wonder konnten geerntet werden.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 20. Juni 2020, 20:54:56
Nimmt man die als Schmorgurke?Ich habe noch nie eine weiße Gurke probiert.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 20. Juni 2020, 21:03:59
Nimmst du auch Saatgut davon?
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Juni 2020, 21:06:52
Nimmt man die als Schmorgurke?Ich habe noch nie eine weiße Gurke probiert.

Nein wir haben sie als Salatgurke bzw frisch verzehr.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Juni 2020, 21:07:50
Nimmst du auch Saatgut davon?

Leider nein, wir können leider aus zeitgründen nicht auch noch vermehren.....
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 20. Juni 2020, 21:09:48
Nimmt man die als Schmorgurke?Ich habe noch nie eine weiße Gurke probiert.

Nein wir haben sie als Salatgurke bzw frisch verzehr.
Aha,also mit wenig Bitterstoffen.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 20. Juni 2020, 21:14:04
Nimmt man die als Schmorgurke?Ich habe noch nie eine weiße Gurke probiert.

Nein wir haben sie als Salatgurke bzw frisch verzehr.
Aha,also mit wenig Bitterstoffen.
Genau sind sogut wie keine vorhanden
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juli 2020, 20:51:51
Grobes Gerät wurde geliefert :)
Die Bodenfräse und die Sämaschine sind angekommen. Jetzt gilt es die Geräte zu vereinen, dazu später mehr.
Im Gewächshaus sind die ersten Auberginen reif, im Freiland unter Netz ernten wir gerade die ersten Kohlrabi sowie Brokkoli.
Zucchinis Patisson und Krautstiel sowie diverse Salate stehen auch auf dem aktuellen ernteplan. Bald sollten auch die ersten Tomaten reif sein.
Grüsse
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juli 2020, 20:52:23
Longue violette hâtive
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juli 2020, 20:52:45
White sword
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juli 2020, 20:53:09
Blaro Kohlrabi
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Nova Liz am 01. Juli 2020, 21:11:58
Ich staune ja immer wieder über die Vielfältigkeit und Ausgefallenheit deines Gemüsesortimentes.Da muss man aber ein sehr gutes Planungs-und Arbeitstiming beherrschen.
Bist du noch in der Testphase oder kannst du schon etwas über die Nachfrage nach diesen Besonderheiten sagen?Hier auf dem platten Land heißt es immer noch schnell:
'Watt de Buur nich kennt,dat frett he nich.' ;)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 01. Juli 2020, 21:20:45
Die Vielfalt ist extrem :)
Es kommt irgendwie immer drauf an.... Am Anfang ist es für Privatkunden zb sehr interessant, irgendwann verlieren die Produkte ihren Reiz. Was aber auch bei normalen Sorten geschehen würde....
Es gibt Wochen da können wir 5-6 oder mehr gemischte Kisten verkaufen, wiederum kann es dann sein das wir Wochen keinerlei Nachfrage haben. Zurzeit sind 2 Läden die Hauptabnehmer unseres Gemüse, im Restaurant läuft leider noch nicht viel....
Wir kennen inzwischen langsam die Sorten die für unsere Abnehmer geschmacklich und auch optisch interessant sind. Aber es sind halt immer noch nischenprodukte die ab und an sehr schwierig zu vermarkten sind :)
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: thuja thujon am 05. Juli 2020, 11:24:33
Vermarktung ist nicht ohne. letzendlich muss man das anbauen, was auch gekauft wird.
Grobes Gerät wurde geliefert :)
Die Bodenfräse und die Sämaschine sind angekommen. Jetzt gilt es die Geräte zu vereinen, dazu später mehr.
Den Aufbau verstehe ich nicht. Der Edelstahlkasten, ist das die Sämaschine? Fehlt da nicht einiges?

Fräse ist klar, da fehlt noch die Walze.

Wenn die Folien jetzt wirklich runterkommen, hast du schon über Mulchpflanzung nachgedacht? zB Wickroggen anbauen um später in den Mulch zu pflanzen? In Dickendorf gibts einen Demonstrationsbetrieb. https://mulch-gemuesebau.de/transfermulch/
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Stefagarten am 05. Juli 2020, 18:20:50
Wenn ihr in unserer Gegend wäret, wären euch ca zwei Dutzend Abnehmer gewiss, allein die ich kenne und die genau sowas wollen. Es ist echt schade ohne Ende  :-\
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Juli 2020, 20:41:22
Vermarktung ist nicht ohne. letzendlich muss man das anbauen, was auch gekauft wird.
Grobes Gerät wurde geliefert :)
Die Bodenfräse und die Sämaschine sind angekommen. Jetzt gilt es die Geräte zu vereinen, dazu später mehr.
Den Aufbau verstehe ich nicht. Der Edelstahlkasten, ist das die Sämaschine? Fehlt da nicht einiges?

Fräse ist klar, da fehlt noch die Walze.

Wenn die Folien jetzt wirklich runterkommen, hast du schon über Mulchpflanzung nachgedacht? zB Wickroggen anbauen um später in den Mulch zu pflanzen? In Dickendorf gibts einen Demonstrationsbetrieb. https://mulch-gemuesebau.de/transfermulch/

Man muss den Konsument erziehen und inspirieren ;)
Das Gemüse das läuft wird natürlich mehr angebaut als anderes das ist klar.
Zur Maschine:
Die Aufnahme von der Sämaschine zur Fräse fehlt noch, auch die neuen Stützräder die verstellbar sind fehlen noch. Die Schläuche werden noch durch das Blech hinten an der Bodenfräse geführt.
Die Walze werde ich vorerst mal weglassen, irgendwie wäre die kontraproduktiv..... Ich würde ja die Wurzeln wieder andrücken.
Und ja der Edelstahlkasten ist die Sämaschine, was soll da fehlen? Die ist komplett so ;)
Auf dem Feld hat alles super geklappt, gute durchmischung.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Juli 2020, 20:42:33
Wenn ihr in unserer Gegend wäret, wären euch ca zwei Dutzend Abnehmer gewiss, allein die ich kenne und die genau sowas wollen. Es ist echt schade ohne Ende  :-\

Klingt gut :)
Es ist ja nicht so das wir eine Überproduktion haben.... Aktuell versuchen wir auch die Direktvermarktung zu fördern.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 06. Juli 2020, 20:44:27
Das ist eine aktuelle aufnahme vom Scheunendach runter :D
Das hier ist der "Hauptproduktionsgarten" wir haben natürlich noch andere Flächen für Zierpflanzen, Kräuter und Beeren. Und natürlich für das Obst.
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:08:23
Aktuelle eindrücke, endlich wieder mit Handy das anständige Fotos machen kann..... :)

"Gelbe Gurke"
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:08:36
Zitronengurke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:08:51
Russische Gurke
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:09:07
Aubergine Bambino
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:09:25
Aubergine White sword
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:09:51
Bolivianische obsttomate
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:10:16
Auriga
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Irm am 12. Juli 2020, 20:10:33
Das ist eine aktuelle aufnahme vom Scheunendach runter :D
Das hier ist der "Hauptproduktionsgarten" wir haben natürlich noch andere Flächen für Zierpflanzen, Kräuter und Beeren. Und natürlich für das Obst.

Wow ! da wird Dir ja so schnell nicht langweilig  :D
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:10:45
Trombetta di albegna
Titel: Re: Heimat für rares
Beitrag von: Sven92 am 12. Juli 2020, 20:11:18
Josta und Johannisbeeren frisch ab Strauch