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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Ryckmaster am 27. März 2019, 06:26:30
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Moin,
was meint ihr, haben die Vorbesitzer die Trauerweide falsch geschnitten und müssen wir einen extreem Rückschnitt machen, oder ist alles gut?
Wie würdet ihr schneiden?
https://photos.google.com/share/AF1QipMIjFpt3VxrMNgegtE4vChjIv17n_p74NLJVRCHtxzpcUlYJPUKDuqjGtczLLmnUQ?key=WW9LSzhGR2k2NmNKMjZMTXBsUlVTcUotZExCRVhR
Grüße
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Das kann man so machen, muss man aber nicht. ;)
Das Besondere an diesen Stämmchen ist die „Trauerform“ zur Blüte. Schneide ich die kätzchrentragenden Triebe vor der Blüte ab, habe ich ganzjährig ein grünes Ding im Garten. Ich würde den Kopf stark auslichten und nur ein paar grüne, treibende Stummel stehen lassen. Wenn die Weide vital ist, wachsen dort im Laufe dieses Jahres lange Triebe, die im kommenden Frühjahr gelb blühen.
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das ist aber keine trauerweide! die hieße salix babylonica oder noch salix alba tristis, das hier ist salix caprea pendula
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Die Frage wäre, wie weit man reinschneidet. Auch die dicken stummel in der Mitte kürzen oder nur die dünnen Triebe?! Vllt. kann ja jemand einzeichnen, wie er es machen würde? :D
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Warum willst Du sie schneiden? Vielleicht würde die Frage helfen zu klären, ob Du sie jetzt überhaupt schneiden musst und wenn ja, was genau Du mit dem Schnitt erreichen willst.
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Aber genau das ist doch die Frage. Soll ich mir die jetzt selbst beantworten? ???
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Weiden werden durch starken Schnitt verjüngt. Oben, kurz unter dem Kopf, findest Du am Stamm die Veredlungsstelle. Darunter solltest Du nicht schneiden, darüber sehr stark.
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Wenn ich mir die Bilder angucke, zuckt´s bei mir auch in der Astschere, besonders gut sieht es nicht aus, das Bäumchen. Ich habe selbst keine Weide, aber die sind doch ziemlich schnittverträglich? Ich würde ein paar dieser dicken Äste rausnehmen, da wachsen ja welche ziemlich kreuz und quer durch die Krone, und dann abwarten, was passiert.
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Ich wäre da eiskalt und würde 10cm über der Veredlung die Säge ansetzen. Bis zum Wochenende sollte das gemacht sein, dann kann sie von unten neu austreiben und es gibt im nächsten Jahr dann auch ein paar mehr Blüten als die handvoll jetzt. Zudem ist danach die verwuschelte Frisur weg und man kann das Bäumchen jedes Jahr nach der Blüte recht kräftig zurücknehmen.
Eben so, dass sich dieser Wulst aus alten und kahlen Ästen nicht in die Höhe schraubt.
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Schneiden müssen muss man wohl nicht.
Wenn man aber eine Hängeweide in typischer Form haben möchte, muss man schneiden, so wie hier schon beschrieben, alles ein Stück über der Veredelung schneiden und auf das nächste Jahr warten.
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Das ist unser (schief gewachsenes) Exemplar. Ich schneide jedes Jahr richtig viel raus und weit zurück, wenn auch nicht so rabiat, wie es Thuja Thujon empfiehlt.
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Und so sieht es innen aus. Vielleicht sollte ich wirklich aich noch schärfer ran. ???
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Diesen bizarren Wuchs finde ich (von der kurzen Blüte abgesehen) das einzig Attraktive an diesem Gewächs :-X
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Ich würde da ganz unten ansetzen. Sorry, aber es gibt kaum ein Gehölz, das ich hässlicher finde. :-X
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Wenn Ihr. mich meint: die bekam GG geschenkt, vor 25 Jahren und muss, muss, muss bleiben. ;D
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Nein, ich meine das allgemein. ;) Unsere Nachbarin hat auch eine im Vorgarten. Ich wähnte mich schon vom Anblick erlöst, als irgendwelche Chaoten einem Auto weiter oben in der Straße die Scheibe einschlugen, die Handbremse lösten und es in den Vorgarten der Nachbarin rollen ließen. Die Weide wurde überfahren, anschließend aber wieder aufgerichtet und mit Pfahl fixiert - sie hat's überlebt. :P ;D
Sorry für's OT. ;)
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Nein, ich meine das allgemein. ;)
Na dann muss ich mich ja nur allgemein schämen und nicht individuell. ;D Meine Hoffnung, dass das Ding mal umknickt, hat sich ja nicht erfüllt.
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Und so machst du mit dem "Bogenschnitt" das Beste draus 8)
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Oile, durch das Bizarre wirkt Deine erst richtig.
Mein Mann hat so ein armes Ding vom Müll hinterm Baumarkt gerettet. ::)
Es hat sogar den letzten Sommer ungegossen überlebt.
Ich versuche es seit vier Jahren umzubringen.
Aber sein Lebenswille ist schon sehr bewundernswert.
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Danke für eure Tipps. Dann werde ich mal gucken, ob ich die veredlungstelle finde. Was ist wenn nicht? ???
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Auf den verlinkten Fotos im ersten Beitrag würde ich den dicken Knubbel für die verwachsene Veredlungsstelle halten.
Die ganzen verwinkelt gewachsenen Äste würde ich stark einkürzen oder ganz entfernen (wenn die übereinander wachsen). Halt so, dass in jede Richtung der Krone noch ein paar 5 bis 10 Zentimeter lange Stubbel übrig bleiben. Sieht erstmal nicht schön aus, aber die Weide wird stark austreiben und nächstes Frühjahr ist es viel besser.
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Die Veredelungsstelle ist der dicke Knubbel oben am Stamm, wo die Äste herauswachsen. Je nachdem, ob Dir das bizarre Astgewirr gefällt oder nicht, kannst Du die Äste mehr oder weniger stark einkürzen. Kätzchen gibt es wie gesagt an den neuen Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind, wenn Du jetzt also kräftig auslichtest, wachsen bis zum Herbst viele neue Zweige, und im nächsten Frühjahr blüht die Weide an diesen überreich. Viel kaputtmachen kann man bei Weiden wie gesagt nicht, und je kräftiger man schneidet, desto kräftiger treiben sie wieder aus.
Ich denke mal, die Tatsache, dass diese Sorte bei so manch einem hier im Forum nicht besonders beliebt ist, liegt auch daran, dass sie im Frühjahr zu tausenden in jedem Gartencenter, Baumarkt und Discounter verramscht wird und dann im Vorgarten landet, von kaum jemandem aber fachkundig geschnitten wird, so dass immer nur ein ziemlich hässliches Gestrüpp übrig bleibt. Bei den "Klassikern" Thuja und Kirschlorbeer verhält es sich ja ähnlich. ;)
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das ist aber keine trauerweide! ... das hier ist Salix-caprea-Pendula ...
... und die ist eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und (Wild-)Bienen. :) Also ist so ein Bäumchen erhaltenswert, eine normale Salweide wird für viele Gärten zu groß.
Ich würde mich beim Schnitt von außen nach innen vorarbeiten, erstmal das dichte Gewirr obenrum wegschneiden und den Rest auslichten.
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Diese Weiden sind für mich der Inbegriff der Spießigkeit. Kurz bevor die Triebe den Boden erreichen, werden sie 10cm darüber abgeschnitten so wie man eine Hose oder einen Rock kürzt. Oder der Eigentümer hat's verpennt, die Triebe kriegen Bodenberührung und wurzeln fest. Noch häßlicher.
Man hat irgendwie keine Wahl, man muß schneiden. Sozusagen eine Pflanze die ihren Eigentümer zur Ordentlichkeit erzieht. :-\
Ich würde auch den 'Deckel' auslichten und die Triebe auf drei bis fünf Augen einkürzen.
Das nächste Mal nach der Blüte schneiden.
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Diese Weiden sind für mich der Inbegriff der Spießigkeit. ... Man hat irgendwie keine Wahl, man muß schneiden.
Man könnte es auch als Herausforderung nehmen, einen möglichst natürlichen Habitus hinzubekommen. Das reichblühende Exemplar von oile sieht doch gar nicht schlecht aus. :D Ich glaube, ich kaufe mir mal so ein Bäumchen, wenn die jetzt überall angeboten werden ... ;D
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Man könnte es auch als Herausforderung nehmen, einen möglichst natürlichen Habitus hinzubekommen. Ich glaube, ich kaufe mir mal so ein Bäumchen, wenn die jetzt überall angeboten werden ...
Nun habt Ihr mich angesteckt: Ich werde meinen langohrigen H(R)asenmähern eine zu Ostern schenken :D. Das Einkürzen werden sie sicher mit ihren immer einsatzbereiten Macheten hinbekommen. Außerdem gibt es einen sicheren Unterschlupf und Schlafplatz für sie.
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Wenn die nur unten einkürzen, wird die üppige Blüte mit der Zeit ausbleiben.
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Wenn die nur unten einkürzen, wird die üppige Blüte mit der Zeit ausbleiben.
Die Arbeitsteilung habe ich schon festgelegt: Gefühlt wöchentliches Einkürzen gegen Absenkerbildung machen meine vierbeinigen Gartenhelfer, ich brauche dann nur 1x im Jahr mit der Schere dran. :D
Sie haben schon an den Rosen bewiesen, dass sie auf dem Boden Herumlümmelndes rückstandslos entfernen.
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Wenn sie wenigstens einem Zweck dienen, bin ich mit den Weiden ausgesöhnt. ;D
Ich sehe die halt immer in Vorgärten mit rundem Erdkreis im Rasen darunter und ein paar Frühblühern. Irgendwie total langweilig.
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Hab mich heute getraut. Was meint ihr?
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Sehr gut gemacht!
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mit einem ungekürzten, nur bei bedarf ausgelichteten neuaustrieb wird das bestimmt wieder eine schöne kätzchenhängeweide
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Denk ich auch :)
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Also ich denke ja, dieser merkwürdig verwinkelte Kronenaufbau ist ein "Zuchterfolg". In einigen Jahren sieht die wieder so aus, wenn man da nicht radikal jährlich mit der Schere dagegen hält.
Darüber hinaus kenne ich etliche Exemplare, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen plötzlich und nicht wegen Altersschwäche das Zeitliche gesegnet haben. Die hier ist ja schon etwas älter, aber diese absolute Massenware aus dem Baumarkt müsste es bei mir persönlich auch nicht sein... ;D Leider stecken solche Dinger so einen - gut gemachten (!) - Rückschnitt ja weg. :-\
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Also ich denke ja, dieser merkwürdig verwinkelte Kronenaufbau ist ein "Zuchterfolg". In einigen Jahren sieht die wieder so aus, wenn man da nicht radikal jährlich mit der Schere dagegen hält.
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Der Zick-Zack-Wuchs ist typisch für fast alle "Hängeformen", ich habe eine ähnlich niedrig gepropfte Hängeblutbuche, die macht das auch, Hänge-Ulmen, Hänge-Sophora....wahrscheinlich alle solchen Formen machen es - ich finde gerade dieses Knorrige ja reizvoll und würde da gerade nicht mit Schnitt dagegen angehen.
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Und übrigens geht's noch steiler ;D :-X.
(https://lh3.googleusercontent.com/w7o_0Wq3qXFEDGSw698k0RzAaEwS-FSvAchWySv_35DC8Qd4_XDq2HQelntjjzhEuCBLSqvgApKX5XsSTo1Bsm0QrWKWRQRJfMDao_Xw307UlAxxO8jsCOwrr1G08VW2Z5qkPG2Fw1hxMn7ZkHGX96HNqxKtUZOKzaR8Z8eqSuKyltQ9w5zfJjk3mrSj5C5vzHlrIFD_DfMvQAg7bWvA01anz5gQc7JLXC_cTVpevAtgCkXNuyEa9VOXTTyHerCgHqFMZO6iaLr30Pzc65XBSzw9pGbPiSTQl5V5H2i1l4QaFqQhGrMclWsvYcdHmcDu1uloQrgv8Ttg-o4AQb9GXaMr85iU6OsekL6T_6a2oVWlXooQ9_RmWw1k2AoQK9lYq3R-NZNBJNl1_EjQ9OLRl8dytZ1rGW_a1Aih_6l2ktFWfGUh_Oi_vNjPNuqxryZk-71YesiSNiT64SevFJVJ5k-xLKYKkMLdvQPg6sUSMcnC-UUWOcmifG0EMXPAUpo8a6XSr5J8RXrzy0_nYtmS-rMsV7cVEtF8Es_d6B_01o6DIZQcj25VNvcQI4rpnPTERswwZcy5mvyqEI5VA9oRZge7H4l89Z9pwU5L5xzNTmcsinCPxtCO69N0pQuuQMEGIt-KL4fxuRI2sU-P8isqOsSm60YxZOE2=w555-h987-no)
Was macht man mit so etwas ??? ?
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In einen Kübel setzen, mit Primeln und Hornveilchen als Osterdekoration unterpflanzen und dann entsorgen? So geht's ja wahrscheinlich 95% der in Supermärkten, Discountern, Baumärkten und Gartencentern verkauften Pflanzen. Ich mag Kätzchenweiden ja, aber wenn ich mir schon diese gruseligen Veredelungsstellen anschaue... :-X
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Was zu lang hält - das bringt kein Geld! ;)
Aber auch wenn dieses...Ding...nur zur kurzen Deko taugt 8) sollte "entsorgen" immer möglichst ein Verpflanzen in die Landschaft sein. Zumindest die Unterlage hat eine zweite Chance verdient.
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Was ist das für eine Unterlage dmks und wie bringt man Salix caprea überhaupt dazu solche schlappen überhängenden Zweige zu produzieren? Das frage ich mich eigentlich schon die ganze Zeit.
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irgendwer wird irgendwann irgendwo einen hängenden sport entdeckt und kultiviert haben – warum salix caprea aber im wasser keine wurzeln zieht, jedenfalls die männliche kätzchenform nach euren aussagen nicht, das würde mich sehr interessieren.
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Also ich denke ja, dieser merkwürdig verwinkelte Kronenaufbau ist ein "Zuchterfolg". In einigen Jahren sieht die wieder so aus, wenn man da nicht radikal jährlich mit der Schere dagegen hält.
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Der Zick-Zack-Wuchs ist typisch für fast alle "Hängeformen", ich habe eine ähnlich niedrig gepropfte Hängeblutbuche, die macht das auch, Hänge-Ulmen, Hänge-Sophora....wahrscheinlich alle solchen Formen machen es - ich finde gerade dieses Knorrige ja reizvoll und würde da gerade nicht mit Schnitt dagegen angehen.
Ja, stimmt. Hier mal ein schlecht belichteter Foto-Ausschnitt von unserer Hänge-Ulme im Garten. Ich wäre dann auch für "knorrig", wobei ich ein wenig mehr "Masse" von der Optik bevorzugen würde. Aber das ist vermutlich ja Geschmackssache...
(https://up.picr.de/35405944la.jpg)
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Mit knorrig kann ich mich ja anfreunden, aber nicht wenn der Weidenkätzchenschleier noch drüberhängt. Das ist knorrig ad absurdum geführt.
In der Gartenanlage pflanzten wir eine solche Hängeweide auf den Randstrefen ins Grün, die hatte mit oberschenkeldicker Unterlage endlich einen letalen Pilzbefall.
Heute habe ich 12 normale Weidenstecklinge vom Rheinurlaub letztes Jahr gestäbt, die sollen in 2 Jahren Kopfweiden hinter der Hecke geben.
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warum salix caprea aber im wasser keine wurzeln zieht, jedenfalls die männliche kätzchenform nach euren aussagen nicht, das würde mich sehr interessieren.
Das ist so, warum auch immer. Es ist auch sehr schwierig, die hängenden Triebe der Hängekätzchenweide zu bewurzeln.
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Mit knorrig kann ich mich ja anfreunden, aber nicht wenn der Weidenkätzchenschleier noch drüberhängt. Das ist knorrig ad absurdum geführt.
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Die Hängeform müsste breit genug werden und auf einen genügend hohen Stamm gepfropft sein, dass man drunter treten und das Knorrige aus dem Inneren bewundern kann ;D
Auch bei anderen Hängeformen hat man von außen kaum einen Blick auf den Zickzack-Wuchs.
Gibt es Hängeweiden eigentlich auch hoch veredelt??
Hab nur diese 1m-Teile vor Augen...
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Die hohen sind meist die Lockenweiden. :-X
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Was ist das für eine Unterlage
Normalerweise Salix caprea, geht für viele Weidenveredlungen ganz gut.
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nochmal für doofe: diese caprea-unterlage wird dann also aus ausgesäten jungpflanzen gezogen (weil nicht durch steckhölzer möglich bei salix caprea) und ist damit dann entsprechend divers (männlich, weiblich, unterschiedlich vital), oder gibt es doch irgendeinen kultivar, der eine schnellere, einheitliche und günstigere produktion ermöglicht?
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Die Unterlagen sind garantiert Steckhölzer einer sich gut bewurzelnden Form. ;)
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Also werden auf ein Metersteckholz Salix caprea diese schlappen mutierten? Salweidentriebe veredelt und fertig ist's. Brauche ich immer noch nicht. Aber für einen kleinen Garten ist sie wohl besser als gar keine Salweide 8).
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Deswegen sind die wohl auch so billig. Die Veredlungen lassen sich unbewurzelt noch gut und platzsparend transportieren und können so in großen Mengen aus Billiglohnländern rangeschleift werden.
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Egal, ich wird diese Woche einen Abendspaziergang machen und noch die restlichen Weidensteckhölzer in der Landschaft verteilen! ;) ;D
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Da hab ich mich inspirieren lassen und einen kleinen Teil des Kopfweidenschnitts im Bachufer vorm Dorf versenkt ;D
(https://up.picr.de/35416040ty.jpg)
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Egal, ich wird diese Woche einen Abendspaziergang machen und noch die restlichen Weidensteckhölzer in der Landschaft verteilen! ;) ;D
Was ist das dunkelgrüne links?
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gewachst... :-X
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gewachst... :-X
Die sind keine Weiden, aber auch Steckhölzer - nur ein bißchen empfindlicher und daher der oberirdische Teil in Wachs getaucht. Bringt echt Vorteile beim Anwuchs.
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Du spannst auch mich auf die Folter... ;)
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Eine Wildpflaume, die einfach keine Ausläufer machen will. Die kommt auch ins Beet - Die Weiden sind aber alle für die Landschaft!
...und Landschaft ham wir hier ja reichlich! ;D
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Hier wächst entlang eines Wegs eine künftige Kopfweidenreihe. 8)
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In ein bis zwei Monaten wird die Luft wieder erfüllt sein von weißen Flusen und überall wo so eine Fluse landet, wächst ein neuer Salweidensämling (wenn er nicht gejätet wird 8)).
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Da hab ich mich inspirieren lassen und einen kleinen Teil des Kopfweidenschnitts im Bachufer vorm Dorf versenkt ;D
Ein paar mehr schaden nie! Schöne Rindenfärbung! :D
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Salix alba 'Chermesina/Britzensis'
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Ursprünglich ging es hier ja um den "Verschnitt" von Weiden 8)
Schneidet man Salweiden aus Unwissenheit immer mal im Herbst, bekommt man recht schnell eindrucksvolles Todholz. Allerdings auch weniger Blüten...
Diese Baumruinen sind bei Käfern, Wildbienen aber auch Spechten sehr beliebt.
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Genau, wir haben auch Jahrzehnte "Kätzchenweiden" für die Binderei geschnitten - es ist enorm wie viel Totholz und Getier ein solcher Baum verträgt und trotzdem vital ist und Blüten liefert!
Bei den großen Silberweiden dagegen haben sich andere Nutzer eingefunden -bißchen Schwund is leider immer! ;D
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Hab noch ein Foto der seit über 40 Jahren beernteten Kätzchenweiden gefunden: :D
Immer im November geschnitten - und das Alter sieht man ihnen echt nicht an.
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:D Da würde ich Urlaub machen.
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Da ist nix los. Irgendwie muss ich es in den nächsten Tagen auf die Reihe bekommen, „meine“ Weiden zu schneiden, hoffentlich verschneide ich sie dabei nicht.
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auch die dürften keine "trauer"weiden sein, bzw. erst danach. 8) ;D
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Nein. Das sind namenlose, großwerdende Kätzchenweiden sowie gelbrindige Kopfweiden. ;)
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Bei uns sind es VerwunderungsWeiden - vorsichtig beschrieben. Manchmal auch FassungslosigkeitsWeiden. Zumindest wenn man die Reaktionen von Besuchern in den Namen einfließen lässt :P
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Ich habe noch nie an meinen Salweiden rumgeschnippelt :o. In welcher Gartensituation macht das Sinn?
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Die hiesigen stehen an Wiesenrändern. Solange die jemand schneidet, behindern sie die Technik weniger und „gehören sie jemandem“. ;)
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Und die sind einstämmig und Du schneidest sie wie Kopfweiden? Meine sind Großsträucher, also mehrtriebig, und ich dachte ich lasse sie einfach machen so lange das akzeptabel ist. Das ist ideal geworden, weil sie am Fuss nur etwa einen Quadratmeter Fläche brauchen und sich nach oben vasenförmig öffnen. Das sieht sehr natürlich aus. Dabei ist auffällig, dass die Salweide mit den orangen Antheren, also vermutlich 'Bögelsack', viel breiter, ausladender wächst als Salix caprea mas.
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Ich habe noch nie an meinen Salweiden rumgeschnippelt :o. In welcher Gartensituation macht das Sinn?
Als "Schnippeln" würde ich das nicht bezeichnen 8) Zumindest hier kamen Astschere und Säge zum Einsatz.
Es waren/sind Sämlinge im zugepachteten, wilderen Teil des Gartens.
Erst wollten wir eine Art Schatten spendende Laube daraus ziehen.
Als unsere Sprösslinge entdeckten, dass man auf "Bäume" klettern kann, wollte ich (letztere ;)) durch Schnitt etwas stabilisieren.
Platz für wirklich groß werdende Salweiden ist da nicht. Und so wurden sie, was sie sind: ein Ort wunderbar vielfältigen Lebens :D
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Und die sind einstämmig und Du schneidest sie wie Kopfweiden?
Die Salweiden säge ich alle paar Jahre auf einen Meter herunter. Da kommt alles ab.
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@Wühlmaus
Ich hätte mir das einfach nicht getraut weil ich dachte Salweiden sind ja nicht so regenerierungsfähig wie etwa Salix alba. Aber wenn es bei Dir Sämlinge sind kann ich das verstehen. Und das Ergebnis ist ja echt spannend 8).
@Staudo
Es macht natürlich Sinn sie nach der Blüte zu schneiden, das leuchtet mir ein. Aber so grundsätzlich ist Salix caprea kein Baum/Strauch, der für jährlichen Schnitt vorgesehen ist, oder?
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Und die sind einstämmig und Du schneidest sie wie Kopfweiden?
Die Salweiden säge ich alle paar Jahre auf einen Meter herunter. Da kommt alles ab.
Ach alle paar Jahre und sie treibt von unten willig wieder aus wie etwa eine Haselnuss? Das dachte ich nicht, dass das funktioniert ;).
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Ein Nachbar macht diesen Schnitt immer wieder bodennah. Leider ergibt das nur minderwertiges Brennholz, aber kein hochwertiges Todholz :P
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Und die sind einstämmig und Du schneidest sie wie Kopfweiden?
Die Salweiden säge ich alle paar Jahre auf einen Meter herunter. Da kommt alles ab.
Das klingt ja sehr gut, ich habe hier auch so einen Wildling, aus Pietät nicht umgesäbelt, aber nun ist er zu groß...den werde ich als demnächst sehr kräftig kürzen - also einen hübschen Gartenbonsai daraus machen. Das habe ich mir bisher nicht getraut.
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Ach alle paar Jahre und sie treibt von unten willig wieder aus wie etwa eine Haselnuss? Das dachte ich nicht, dass das funktioniert ;).
Würdest Du von einer Haselnuss einen Meter hohe Stämme stehen lassen? ;)
Nach ein paar Jahren sehen sie so aus.
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... und brechen dann unter Umständen auseinander.
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Es sind halt Weiden und keine Eichen. ;)
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Ach alle paar Jahre und sie treibt von unten willig wieder aus wie etwa eine Haselnuss? Das dachte ich nicht, dass das funktioniert ;).
Würdest Du von einer Haselnuss einen Meter hohe Stämme stehen lassen? ;)
Nach ein paar Jahren sehen sie so aus.
Nein, so würde ich überhaupt nicht schneiden, das "Normalgehölz" verjünge ich ja indem ich jährlich einzelne alte Triebe bodennah herausnehme. Auf den Stock setzen würde ich aber nur Haselnuss und alle Weiden außer Salweide. Dass das mit der auch geht wusste ich nicht ;).
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Und ich dachte, es ginge prinzipiell mit jeder Weide.
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Hier hat mein Nachbar ganze Arbeit geleistet. Mal sehen wie es sich entwickelt. :)