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Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: Magnolienpflanzer am 02. August 2019, 17:05:39
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Ich wollte dafür zwar keinen eigenen Thread aufmachen, aber ich hab keinen passenden gefunden, um meine Frage dort zu stellen... Ich habe vollreife Samen von Hieracium aurantiacum gesammelt und möchte sie aussäen... aber ich weiß nicht, ob sie eine Stratifikation brauchen? Weiß das jemand?
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Schau mal hier: https://www.jelitto.com/de/Saatgut/Stauden/HIERACIUM+aurantiacum+Portion+en.html?listtype=search&searchparam=hieracium
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Danke, das hab ich mir schon angeguckt... in Klammer steht "rubrum, PILOSELLA", also ist das wohl eher die Gartenhybride x rubrum. Weiters steht Herkunft: Europa, Nordwestrussland, Westasien. H. aurantiacum ist aber in Gebirgen Europas beheimatet. :-\
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Wenn Du neben oder in den Bestand ein paar mit Substrat gefüllte Töpfe stellst, wirst Du wohl noch nicht einmal aussäen müssen ;)
Geht das Vermehren durch Ausläufer nicht eh besser? Dat Zeuch wächst doch wie Hulle.
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Wie ist es dann hiermit: https://www.saatgut-vielfalt.de/product.php?products_id=910124 :)
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ich habe nix davon gesät und habe es mittlerweile überall im Garten und reiße es immer raus
kann gern was verschicken :)
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Geht das Vermehren durch Ausläufer nicht eh besser?
Hab keine Erfahrung damit. Wie ist es dann hiermit: https://www.saatgut-vielfalt.de/product.php?products_id=910124 :)
Gut, danke. Ich werde es ohne Stratifikation versuchen. Ich möchte ein paar aufziehen und an einer Stelle auspflanzen. Dass es "Unkrautpotenzial" hat ist schön, es sieht toll aus. :D Es ist die einzige Alpenblume, die in meinem Alpinum geblüht hat... :-\
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Und ich dachte immer, es wäre eine allgemein verbreitete Wiesenblume ;D
Am einfachsten lässt sie sich durch Ausläufer-Rosetten vermehren, wächst bei mir im häufig gemähten Rasen, obwohl kalkhaltig und im Nachbarort im Rasen unseres Mietshauses.
Die nur 2x gemähte Wiese scheint es nicht zu mögen, hab die vorletztes Jahr abgestochenen und dahin verpflanzten Teilstücke nicht wiedergefunden.
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Und ich dachte immer, es wäre eine allgemein verbreitete Wiesenblume ;D
Nein. Hier hab ich die noch nie gesehen. :(
Die nur 2x gemähte Wiese scheint es nicht zu mögen, hab die vorletztes Jahr abgestochenen und dahin verpflanzten Teilstücke nicht wiedergefunden.
Typisch Alpenblume: zu viel Konkurrenz von Tieflandpflanzen vertragen sie nicht. ;D
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Bei mir wachsen sie an allen möglichen und unmöglichen Stellen, solange es halbwegs feucht genug ist.
Ich finde sie ja schön, aber manchmal werden sie auch lästig.
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Hier im Garten finde ich es an einigen Stellen auf dem Rasen, besonders ausbreitungsfreudig scheint es mir nicht zu sein, aber es hält sich auch bei gelegentlichem Mähen und extremer Trockenheit gut. Versamen lassen sollte eigentlich nicht so schwierig sein, die kleinen Samenpuschel verbreiten sich ja sicher gut, aber ganz so üppig wie Löwenzahn und Co. wächst es wohl nicht. ;)
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Wo es sonnig, durchlässig ist und die Pflanze freie Stellen findet, kann sie sich schon recht rasant verbreiten, ich hatte es auch mal, war schon vor mir da. Seitdem es aber eben keinen offenen Boden mehr gibt und die betreffende Ecke auch noch verschattet ist, scheint es verschwunden, vielleicht schlummert noch Samen im Boden.
Das Zeug gefällt mir, allein schon weil es einfach mal eine farbliche Abwechslung in die mehr oder weniger heimische Flora bringt. In den Garten würde ich es mir aber nicht unbedingt zurückholen, Jäten ist, wo unerwünscht, nicht so einfach.
Eine Alternative, welche nur wächst, sich aber nicht versamt, wäre eventuell Hieracium x rubrum. Ist halt niedriger.
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Hier in der Gegend ist es eine (un-)beliebte Fugenpflanze, die sich durch Ausläufer auf Pflasterflächen gut ausbreitet. Dass man es (freiwillig) im Alpinum anpflanzt, hätte ich nicht gedacht. Auf jeden Fall hoffe ich für dich, Magnolienpflanzer, dass es dort bei dir nicht die einzige dauerhaft blühende Staude bleibt.
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Hier in der Gegend ist es eine (un-)beliebte Fugenpflanze, die sich durch Ausläufer auf Pflasterflächen gut ausbreitet.
Wirklich komisch, dass die bei euch vorkommt und bei uns im "Bergland" (auf 600 m Höhe) nicht. ??? Dass man es (freiwillig) im Alpinum anpflanzt, hätte ich nicht gedacht.
Die kommt schließlich von Natur aus über 1.100 m Höhe vor und fehlt in keinem Alpenblumenbuch. ;) Hab sie zuvor ja auch noch nie gesehen.
Ich hoffe, wir reden von der selben Sorte. ;D
Auf jeden Fall hoffe ich für dich, Magnolienpflanzer, dass es dort bei dir nicht die einzige dauerhaft blühende Staude bleibt.
Danke, ich hoffe auch, dass da noch mehr blühen wird. Gentiana verna und Soldanella alpina sind aber wohl schon hin wegen der Hitze. :-\ Aber ich hab mich schon übers Habichtskraut gefreut. ;D
Anbei noch ein Foto von Juni; das ist sie doch, oder? ;D
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Ja ;D
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Hi Magnolienpflanzer,
eine "echte" Alpenblume ??? ist Hieracium aurantiacum nicht. Die ist auch hier in den hessischen Berglagen (also rund 500km von den Alpen wech ;) )auf eher trockenen, sauren Böden heimisch ;D
bei mir ist sie von außerhalb eingewandert und sät sich besonders gerne in mein Moorbeet und den Teichrand aus wo sie im "nassen" eigentlich gar nicht wachsen dürfte ???.
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eine "echte" Alpenblume ??? ist Hieracium aurantiacum nicht. Die ist auch hier in den hessischen Berglagen (also rund 500km von den Alpen wech ;) )auf eher trockenen, sauren Böden heimisch ;D
;D Das ist kein Widerspruch; es gibt viele Alpenblumen, die auch in benachbarten Gebirgen (Dinariden, Pyrenäen, etc.) oder Mittelgebirgen vorkommen. Arnica montana besiedelt außerhalb der Alpen glaub ich auch Moore.
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Bei mir wächst sie auch an eher feuchten Stellen, aber auch sonst taucht sie überall im Garten auf. Da sie sich gut jäten läßt, lass ich sie wandern.
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Hier wächst es auf einem trockenen Südhang, Lehmschotter. 400münN
Und zwar in solchen Massen, daß ich es quadratmeterweise ausreißen muß.
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Ihr hattet Recht. Heute hab ich gesehen, dass das Habichtskraut tatsächlich einen Ausläufer gebildet hat. :D Und Samen bildet es auch laufend. Aber es war ein guter Kauf für mich; ich hätte gern solche orangen Blüten in der Wiese. ;D
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Falls noch Interesse besteht. Ich kann jede Menge Jungpflanzen anbieten. Ich würde sie sonst aus dem Kiesbeet jäten. Da fühlen die sich sehr wohl. ;)
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Falls noch Interesse besteht. Ich kann jede Menge Jungpflanzen anbieten. Ich würde sie sonst aus dem Kiesbeet jäten. Da fühlen die sich sehr wohl. ;)
;D Hab gestern wieder gesehen, wie sich das Habichtskraut über Ausläufer vermehrt hat... also um Nachkommenschaft ihrerseits muss ich mir wirklich keine Sorgen machen und die Samenvermehrung kann ich mir wohl auch sparen; muss es schon langsam eindämmen, da sonst die Clusius-Primel überwuchert wird. ;D
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Selbst Wucherer brauchen eine Weile, bis sie sich etablieren. Wenn man Glück hat, sind die Standortbedingungen aber gerade so, dass sie wüchsig sind, ohne den Garten völlig zu vereinnahmen. Ich beobachte das hellgelbe und das orangefarbene Habichtskraut schon seit einigen Jahren, im Rasen breitet es sich durchaus aus, bisher aber, ohne lästig zu werden - ansonsten kurve ich halt nicht mehr mit dem Rasenmäher um die Blüten herum. ;) Im Beet jätet man es wohl besser, wenn es sich ungewollt angesiedelt hat.
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Ok, dann jäte ich die Jungpflanzen. Im Kiesbeet mutiert es zum Bodendecker. :P