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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: fars am 29. November 2019, 12:00:38
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Ein Fuchs sch...st seit etlichen Wochen immer an die fast gleiche Stelle. Ausgerechnet ein häufig benutzter Weg in den Garten.
Ich habe es schon mit einem Katzenvergrämungsmittel (so ein abscheulich stinkendes Streumittel) versucht: zwecklos.
Dass es ein Fuchs ist, steht außer Zweifel.
Hat jemand einen Rat? Stacheldraht, Rosenzweige?
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Kastenfalle.
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mich wundert, dass der fuchs auf den weg kackt. keine ahnung, ob ich hier einen speziellen fuchs habe, aber er kackt nie auf bodenhöhe. am anfang hat mich das total genervt, blumenkübel vom podest runtergeholt und vergessen wieder draufzustellen, schon war der fuchs drauf.
bau ihm doch einen thron in der nähe. irgendwas aufschichten / stellen, so dass er eine plattform hat. vielleicht nimmt er es ja an.
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Kastenfalle.
Guillotine wäre besser
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Ich glaub, da muss man einfach durch. Hatten diesen Sommer das gleiche Problem. Geschissen wurde nur auf den Kiesbelag. Sehr dünnflüssig. Stank bestialisch. Habe nach Schissentfernung immer Wasser drüber gekippt. Nach ungefähr 2 Monaten nix mehr.
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Kastenfalle.
Und dann? :-\
Ich finde, die Angemessenheit der Mittel immer noch ein wunderbarer Ratgeber im Leben. Ist auch auf Tiere anwendbar!
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Kastenfalle.
Guillotine wäre besser
Man braucht einen guten Draht zum Jäger, Leberwurst und Glück.
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Ein Fuchs sch...st seit etlichen Wochen immer an die fast gleiche Stelle. Ausgerechnet ein häufig benutzter Weg in den Garten.
Ich habe es schon mit einem Katzenvergrämungsmittel (so ein abscheulich stinkendes Streumittel) versucht: zwecklos.
Dass es ein Fuchs ist, steht außer Zweifel.
Hat jemand einen Rat? Stacheldraht, Rosenzweige?
Vielleicht einfach mal etwas Größeres auf die Stelle setzen?
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Kastenfalle.
Guillotine wäre besser
Man braucht einen guten Draht zum Jäger, Leberwurst und Glück.
Ich bin mir unsicher, ob Du das so meinst oder im Ironiemodus bist!
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also, ich mag meinen fuchs (inzwischen). seit er da ist, wird der rasen nicht mehr vom maulwurf ruiniert.
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Wat dem eenen sin Uhl....
Den geschützten Maulwurf durch den ungeschützten Füchs eliminieren???
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klar! der rasen ist heilig.
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Kastenfalle.
Guillotine wäre besser
Man braucht einen guten Draht zum Jäger, Leberwurst und Glück.
Ich bin mir unsicher, ob Du das so meinst oder im Ironiemodus bist!
dafür bin ich mir sicher wie er das meint
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ich auch.
Ich bezweifel, dass es ein Fuchs ist. Wie schon erwähnt kacken die immer auf erhöhte Stellen. Im Wiesengarten habe ich auch immer an derselben Stelle eine Losung mitten auf dem Trampelpfad zum oberen Gartenteil. Ich räum die weg. Eine Schaufel Erde drauf ist auch eine Möglichkeit und weniger Aufwand als alle anderen hier genannten Maßnahmen. Welpenschutz ist bei Füchsen zwischen März und Juli zu berücksichtigen.
Fuchslosung ist sehr gut von Katzenkacke zu unterscheiden, sie endet in einem Zipfel.
Weder Jäger noch Förster noch Tierärzte sind zu mobilisieren, wenn es um Füchse geht. Die einen dürfen im Siedlungsraum nicht aktiv werden, die anderen wollen sowieso mit Füchsen nichts zu tun haben und Füchse in Lebendfallen bringen nur Verdruss und wirbeln Staub auf.
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Ich auch :-\
Ich hab hier noch keine Fuchska.cke gefunden, obwohl ich hier auch einen Fuchs hab. Den hab ich neulich persönlich kennengelernt, in meinem Carport. Sah lustig aus, als er sich unter der Bretterwand durchgequetscht hat - ein platter Fuchshintern samt Rute war noch zu sehen 😄. Seitdem hab ich ihn nicht mehr getroffen.
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Katze wäre ja noch schlimmer!
Nur eine tote Katze ist eine gute Katze (überlieferte Weisheit der Cree-Indianer, oder so ähnlich).
Was ist mit Waschbär? Sind hier ebenfalls die Pest.
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der rat von staudo hilft bei allem
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der rat von staudo hilft bei allem
Ich kann nicht glauben, dass hier wegen etwas Kacke offenbar tatsächlich überlegt wird, einen Fuchs abzuknallen (wenn es denn ein Fuchs ist). Ich frage mich dann immer, wie wollen wir auf dieser Welt Elefanten, Tiger und Bären für die Nachwelt erhalten, wenn wir in unserem Land schon bei einem Fuchs Amok laufen?
Überhaupt finde ich: Männer sollten sich mit ihren Lösungen mal ein Zeit lang zurückhalten!
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Seit "unser" Jäger vor zwei Jahren einen Feldzug gegen Füchse und Waschbären gestartet hat, gibt es wieder Amseln und Nachtigallen. Die waren ein paar Jahre so gut wie weg.
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Es ist nicht sicher, wer ... aber wieso soll es der Fuchs gewesen sein?
Für Menschen gibt es fast alles, sogar Kommunikationsseminare.
Gibt es sie auch für Tiere? Nein, aber für Menschen, die mit Tieren ein Problem haben:
Beim Verein Kooperation mit der Natur e.V. gibt es sowas.
Meine einzig mögliche Lösung: Mit demjenigen Lebewesen reden, das Dir was scheißt.
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Armer fars.
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Füchse ernähren sich hauptsächlich von Mäusen, auch Wühlmäusen. Es gibt Gartenbesitzer, die sind dankbar für einen Fuchs.
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Armer fars.
Armer Fuchs :P
(Nicht mal kacken darf er in Ruhe! :-P )
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Menschen bringen sich gegenseitig um, beim zerlatschen einer Spinne bin ich ein ganz böser und der Herr Fuchs kackt auf die von Plastik- und Feinstaubölruß verseuchten Erde. Wessen Scheice stinkt hier eigentlich gen Himmel ? 8)
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Seit "unser" Jäger vor zwei Jahren einen Feldzug gegen Füchse und Waschbären gestartet hat, gibt es wieder Amseln und Nachtigallen. Die waren ein paar Jahre so gut wie weg.
Wenn, dann war wohl ehr der Einwanderer Waschbär Verursacher der gesunkenen Vogelpopulation.
Fuchs, Nachtigall und Amsel haben Jahrmillionen koexistiert und Baumklettern ist nicht unbedingt die Spezialdisziplin der Füchse.
So ein bißchen Wildtierkacke ist doch rasch ins Beet gefegt und wird dort in kürzester Zeit von den fleißigen Helfern verarbeitet.
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Doch nicht Fuchskacke ins Beet! Die könnte Fuchsbandwurmeier enthalten!
Nicht anfassen, mit Papier oder Einmalhandschuhen entfernen.
Zur Abwehr: Mülltonnen und wenns geht Kompost unzugänglich halten.
Und es gibt Vergräm-Chemikalien, zb das gleiche Zeugs wie in Stinkbomben drinn ist (das soll nach Mensch duften).
Katzenvergrämmittel duftet angeblich anders.
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Noch fehlt uns hier der Beleg dafür, dass der Übeltäter überhaupt ein Fuchs ist.
Kann ja sein, dass er häufig durch den Garten streift und dabei auch diesen Weg benutzt. Aber ist er auch derjenige, der dort hink....?
Wir brauchen ein in-flagranti-Foto einer Wildtierkamera!
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... Baumklettern ist nicht unbedingt die Spezialdisziplin der Füchse. ...
Sag das nicht. ;) Fuchs im Baum (Das ist keine Ausnahme.)
... So ein bißchen Wildtierkacke ist doch rasch ins Beet gefegt und wird dort in kürzester Zeit von den fleißigen Helfern verarbeitet.
Sehe ich auch so. Mir fehlt unser Fuchsrüde, der noch bis in den Frühsommer durch den Garten ging und mit aufgestelltem Ohrenradar der ausgeuferten Wühlmaus-Mannschaft Beine gemacht hatte. Keine Ahnung, ob er unterm Auto liegen geblieben oder an Rattengift zugrunde gegangen ist. :-\
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Das mit dem Ins-Beet-Kippen würde ich lassen.
Nach Angaben des Bayerischen Lgl: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/fuchsbandwurm/index.htm
ist dieser Bandwurm bei jedem dritten bis vierten Fuchs nachweisbar.
Echinokokkose beim Menschen ist sehr selten, aber eine lebensbedrohliche Erkrankung, die nicht heilbar ist, nur durch lebenslange Einnahme von Medikamenten eingrenzbar.
Da muss man nicht unnötigerweise eine Infektionsquelle im Garten verteilen.
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geflügel und fuchs verträgt sich nicht, aaber der fuchs ist sicher nicht schuld wenn die nachtigallen oder andere bodenbrüter selten werden
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Und Rehkitze verspeist er sicher auch nicht.
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Und Rehkitze verspeist er sicher auch nicht.
Genauso wie kein Kitz jemals von einem Mähdrescher
Kreiselmäher gekillt wurde...
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von mähdrescher kaum, von kreiselmähern zu tausenden
fuchs und uhu gefährden hier enorm das auerwild, nur ein toter fuchs ist ein guter fuchs
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Hast recht, ich meinte auch Kreiselmäher :-[. Das kommt, wenn man 3 Dinge auf einmal macht ::)
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...fuchs und uhu gefährden hier enorm das auerwild, nur ein toter fuchs ist ein guter fuchs
Aber am stärksten gefährdet die immer noch der Mensch durch Eingriffe in den natürlichen Lebensraum.
(Was nun- nur ein toter Mensch ist ein guter Mensch :-X?)
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Auerwild- faszinierende Tiere! Bei meinem Schwager bei seinem „Waldhaus“ in Schweden gibt’s die Tiere :D.
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wer sagt das
was soll der mensch eingreifen in bergwäldern
man kann dem auerwild nur helfen, indem mann bäume rausschneidet, dann wachsen mehr preiselbeeren und schwarzbeeren, der fuchs hat es etwas schwieriger mit anschleichen
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... Baumklettern ist nicht unbedingt die Spezialdisziplin der Füchse. ...
Sag das nicht. ;) Fuchs im Baum (Das ist keine Ausnahme.)
Dass ein Fuchs auch mal in einen Baum klettern kann, konnte ich mir schon vorstellen. Aber ich denke ein Waschbär klettert eifriger und geschickter als ein Fuchs und steht von daher bei mir ehr im Verdacht ein Nesträuber zu sein, als es ein Fuchs ist.
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Doch nicht Fuchskacke ins Beet! Die könnte Fuchsbandwurmeier enthalten!
Meinen Salat würde ich auch nicht direkt damit düngen aber ansonsten wird alles Organische im Kontakt mit den Bodenlebewesen rasch verwertet und unschädlich gemacht.
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Bei Bandwurmeiern wär ich da nicht so sicher! Die können sehr stabil sein:
"Die Tiere scheiden mit dem Kot die reifen Eier aus. Diese seien gegenüber Umwelteinflüssen sehr resistent, könnten unter günstigen Bedingungen mehrere Monate infektiös bleiben. Ein Abtöten der Eier sei nur durch kurzes Abkochen oder ein mehrere Tage dauerndes Einfrieren bei minus 80 Grad möglich.
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Auch das Ansteckungsrisiko von Stadtfüchsen sollte ernst genommen werden. Bei regelmäßigem Fuchsbesuch im Garten, so die bayerische Gesundheitsbehörde, sei es ratsam, den Fuchskot mit einer umgestülpten Plastiktüte konsequent vom Grundstück abzusammeln."
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Die-Fuchsbandwurm-Furcht-228672.html
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...Plastetüten hat die Greta verboten ! :o
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Aber Du willst hier einigen zart besaiteten Seeln mit Deinen Linkerklärungen keine Angst einjagen?
Zur Ursprungsfrage:
An die Seite rechen und der Natur überlassen.
Es gibt in einem gesunden Garten noch dankbare Abnehmer, die für eine solche zusätzliche Gabe sehr dankbar sind.
Was geschieht eigentlich mit dem vielen Hundeschiß über Nacht, für den die Hundehalter beim Gassigehen keine "Entsorgungstüte" zur Verfügung stellen?
Wer macht das weg?
Die Nacktschnecken!
Und dann braucht es auch niemand in die Hand zu nehmen oder aufs Beet zu befördern.
Und zumindest ein wenig Dankbarkeit der Natur, in diesem Fall den Nacktschnecken.
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Gute Besserung
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Vielleicht hilft die Verbreitungskarte der Fuchsbandwurmfälle, das Risiko für sich einschätzen zu können.
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Ich würde mal ne Fotofalle aufstellen. Wenn das regelmäßig vorkommt sollte es ja kein Problem sein den Übeltäter mal aufzunehmen.
Bei Fuchs, wie bei Marder und Waschbären auch, kann man es mit einer Kastenfalle probieren. Je nach Bundesland ist unter Umständen dafür aber ein Lehrgang gefragt und die Falle muß angemeldet werden.
Die sollten im Übrigen auch nur scharf gestellt sein wenn auch wirklich jemend da ist und der auch regelmäßig danach schaut. Sonst ist das wirklich Tierquälerei hoch drei.
Und Fuchs mit Elefant und Co zu vergleichen ist ja schon reichlich daneben.
Den einen geht der Lebensraum aus während der Fuchs die letzten Jahrzehnte in Mengen vorkommt wie es ihn vorher noch nie gegeben hat (die Tollwutzüge die ihn einst alle paar Jahr dahinrafften und seine Zahl begrenzten wurden durch Impfung ausgeschaltet).
Ob es Sinn macht die zu Fangen ist eine andere Frage. Denn der nächste Fuchs, Marder oder Waschbär steht mit Sicherheit gleich wieder da. Aber in speziellen Fällen hilft es schon ein Exemplar zu entfernen wenn das besonders störende oder seltsame Eigenheiten hat.
Die Losung enthält die Eier vom Fuchsbandwurm und im Normalfall zerfällt die oder wird direkt von Mäusen gefressen. Dadurch wird dann der Kreislauf geschlossen. Denn der Fuchs fängt dann die Maus, in der sich in der Leber die Finne des Bandwurms entwickelt hat. Die Finne entwickelt sich dann im Fuchs wieder zum Bandwurm der Eier produziert.
Wer Bisam (gehört auch in die Gruppe der Mäuse) fängt und die abzieht und die Leber ansieht wird sehr häufig die Leber entsprechend geschädigt finden. Die nehmen als reine Vegetarier in der Nähe der Gewässer die Eier mit der Nahrung auf.
Der Mensch ist ein Fehlwirt bei dem sich vermutlich nur wenige Eier zu Finnen entwickeln und etliche wohl auch noch vom Immusystem vor der Ansiedlung in Organen wieder abgetötet werden. Aber die Fälle in denen es zur Ansiedlung kommt sind übel dran.
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Danke.
Vielleicht hilft die Verbreitungskarte der Fuchsbandwurmfälle, das Risiko für sich einschätzen zu können.
Nochmal: Das Risiko, sich zu infizieren, ist äußerst gering.
Ist eine Infektion erfolgt, ist diese unheilbar und lebensbedrohlich. Sie erfordert in jedem Fall die lebenslange Einnahme von Medikamenten. Ohne Behandlung zerstört die wie ein infiltrierender Tumor wachsende Finne die Leber, manchmal auch die Lunge oder das Gehirn. Die Erkrankung verläuft ohne Behandlung tödlich.
Vorbeugen im eigenen Garten ist einfach: Hundekotbeutel nehmen, Fuchskot damit aufnehmen, Beutel zuknoten und in die Restmülltonne werfen. Fertig.
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Vielleicht hilft die Verbreitungskarte der Fuchsbandwurmfälle, das Risiko für sich einschätzen zu können.
OK - geringes Risiko - Danke.
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Armer fars.
Armer Fuchs :P
(Nicht mal kacken darf er in Ruhe! :-P )
Ich liebe den Fuchs als solchen.
Aus diesem Grund habe ich auch, ganz im Sinne von Franz von Assisi, dem Fuchs in ruhigen Worten dargelegt, wie unwillkommen seine Ausscheidungen in meinem Garten sind. Da ich jedoch auch für Füchse den Spruch "Not kennt kein Gebot" gelten lassen will, habe ich ihm ein Areal zugewiesen, wo er ungehemmt seine Notdurft verrichten kann.
Aber wie meistens, wenn es es um Sitte und Moral geht, habe ich in den Wind gesprochen. Schon Goethe fand, dass Füchse beratungsresistent sind.
Doch ich gebe nicht auf. In Gedanken an Bruder Franz werde ich Weihwasser mixen und im Garten versprühen. Allerdings dürfte der Duft für fleißige Kirchenbesucher etwas befremdlich sein.
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